K2. Samstag den 3. März 1883. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. - -- -------------------------— Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Nureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. « Interessenten bedeuten wollen. Dr. Boekma u n. !ll 8?' iflXn undunir I j: jniwnt^ *6tib< * bO'i xft: V \H wittbtilung, iser 2 ianft ent« -viitnSS^ litbtntii. vM ererbe« 1414 nhrnrer | **V1 % rjirr grötzttt? Frankfurt fe:/ T.ii gute i *.-r VsimrrE d-j -chrlW inbr! schor- kint-nsrwtsktv! können ®r! «ngstatb. \ ^lktzen ruL »oQfn, ’ej| «Gekosten k. 1406 I Politische UeberfichL Gießen, 2. März. Die Verhandlungen im preußischen Abgeordnetenhause über den Cultusetat zeichneten sich diesmal neben den üblichen „Culturkamps- reden" der Centrumsredner durch verschiedene interessante Debatten aus, die sich über den Rahmen einer parlamentarischen Verhandlung weit hinaus erhoben. Es war dies namentlich in der Montags-Sitzung der Fall, in welcher das Kapitel „Universitäten" zu einer Discussion führte, die vollständig dell Charakter -iner theologisch -naturwiffenschaftlichen Disputation annahm. Ar.kni'pst'ud an äne Rede welche der beseitige Rector der Berliner Universität, Prof. Dubois- Reymond / jüngst in der Akademie der Wissenschaften über den Darwinismus gehalten, war von den Abgg. Stöcker und in noch höherem Maße von Herrn Windthorst, dem Führer des Centrums, gefordert worden, daß die Wissen« schäft von Staatswegen angehalten werden solle, mit ihren Forschungen vor dem von der Kirche für sich in Anspruch genommenen Gebiete Halt zu machen. Von Seiten der Liberalen übernahm es Prof. Virchow, die Angriffe Stöcker's auf die freie Wissenschaft zurückzuweisen, was d^r berühmte Gelehrte in der ihm eigenen, vornehmen und gewinnenden Art that. Auf die Rede Windt- horst's, welche in der Forderung gipfelte, daß die Kirche von den Fesseln des Staates völlig befreit werde, entgegnete Cultusrninister v. Goßler, indem er die Ansicht vertrat, daß weder die' wahre Religion von der Wissenschaft, noch letztere von jener etwas zu fürchten habe. Im Uebrigen wurden die für die einzelnen Universitäten geforderten Positionen ohne erhebliche Debatte bewilligt, Zn der nächsten Sitzung am Dienstag wurde der Rest des Kapitels „Universt- täten" unverändert genehmigt. Auch beim Kapitel „Höhere Lehranstalten" kam eine größere Lebendigkeit nicht in die Discussion, obwohl auch hier eine Menge wichtiger Gesichtspunkte hauptsächlich von den Centrumsrednern in den Kreis der Betrachtungen gezogen wurden. Daneben kanren noch eine ganze Reihe von Specialsragen, wie die Ueberbürdung der Schüler, die Regulirung der Gehalts- Verhältnisse der Gymnasiallehrer, die Erweiterung der den Realschulen zu erthei- lenden Berechtigungen u. s. w. zur Sprache, wodurch die Debatten wesentlich in die Länge gezogen wurden. Die Hoffnungen auf einen baldigen Frieden oder auch nur Waffenstillstand mit Rom, welche durch den Briefwechsel zwischen Kaiser und Papst ausis Reue geweckt worden waren, sind wieder etwas gesunken, seitdem der genaue Inhalt der beiden päpstlichen Schreiben bekannt geworden ist. Als ein Symptom der verschärften kirchenpvlitischen Lage kann mau wohl die aggressive Haltung betrachten, welche die Centrumspartei des Abgeordnetenhauses in den Debatten über den Cultusetat der Negierung gegenüber eingenommen hat und die sich namentlich in den heftigen Angriffen gegen den Cultusminister v. Goßler äußerte. Trotzdem scheinen aber die Verhandlungen zwischen Preußen und 9lom einstweilen weitergeführt werden zu tollen ,_ wenigstens ist am Montag, wie aus Ronr gemeldet wird, die Antwort Kaiser Wilhelms auf den jüngsten Brief des Papstes im Vatikan eingetroffen und man darf nun gespannt sein, welche Ausnahme das kaiserliche Schreiben — über dessen Inhalt Genaueres noch nicht bekannt ist von Seiten der Kurie finden wird. In parlamentarischen Kreisen tauchen wiederum Gerüchte über mögliche Krisen im preußischen Ministerium auf und werden diesmal die Namen net Minister v. Puttkamer und v. Goßler genannt. Wahrscheinlich haben bie erregten Debatten des Abgeordnetenhauses über den Cultusetat Anlaß zu diesen (Gerüchten gegeben, von denen wir jedoch nur einfach 'Notiz nehmen, ohne ihnen eine weitergehende Bedeutung beizulegen; denn unseres Erachtens liegt weder mr den Minister des Innern, Herrn v. Puttkamer, noch für Herrn v. Goßler ein ersichtlicher Grund zur Demission vor. Außerdem brachten in ben leftten fernen verschiedene Blätter die 'Meldung von einer Unterredung, welche der Führer der nationalliberalen Partei, Herr v. Bennigsen, mit einer in den Ber- V m 19 M firtrtrrpeb.&k joll. . fnf'®" 1 I —-------. Hilkert! I»rh H'l - „ffl. I [iner leitenden Kreisen einflußreichen Persönlichkeit- bezüglich des eventuellen Eintrittes des Herrn v. Bennigsen in das Ministerium gehabt habe. Irgend eine Bestätigung dieser Nachricht liegt jedoch von keiner Seite vor In Oesterreich durchschwirren allerhand Gerüchte von bevorstehenden Ministerkrisen die Lust, ohne daß hierbei gesagt wird, welche Mitglieder des Cabiuets Taaffe in ihren Stellungen bedroht seien. Wahrscheinlich verdanken diese Gerüchte ihre Entstehung der zweideutigen Lage, in welcher sich die Regierung deS Grafen Taaffe wieder einmal der polnifch-ezechiich-tlerikalen Dtajolllat des" Reicbsrathes gegenüber befindet. Die Czechen sind unzufrieden mit den Emissionen, welche den Polen in der Schulgesetz-Novelle gemacht worden sind, und wollen nun ein Gleiches auch für sich herausschlagen, die klerikale Partei hat in der Schulfrage ebenfalls noch besondere Wünsche m petto und da werden wohl auch die Slovenen nicht zurückbleiben. Diesen immer neu heransturmeuden Forderungen der ReichSrathS-Majoritat gegenüber hat das Eabmet Baaste einen schwierigen Stand und die Anfangs dieser Woche im Abgeorvnetenhaufe begonnene General-Debatte über das Budget giebl dem Cabmet völlige Gelegenheit nir Entfaltung seiner alten Kunst, zwischen den einzelnen Parteien hm und her zu lavireu.- Die zur Untersuchung der Kaminski-A[fa>re eingefetzte parlamentarische Commission hat beschlossen, zunächst die Regierung aufzusordern, sich in dieser Angelegenheit zu äußern. , , . f Die irische Frage, welche seit geraumer Zeit m alle Verhandlungen des englischen Parlaments hineinspielt, bildet auch in dieser Session den rothen Faden, welcher sich durch die parlamentarischen Debatten zieht. In der Montag»- Sitzung des Unterhauses brachte in der Adretz-Debatte Parnell, da» Haupt der irischen Partei, ein Amendement ein, welches tue Verwaltung, die Ausnahme Gesetze und die Rechtspflege in Irland einer äußerst scharfen Kritik unterzieht. Parnell gab hierbei Erklärungen ab, die säst revolutionär zu nennen find, so äußerte er, Irland sei nie feindseliger gegen England gestnnt gewefen, a » M. Das Amendement wurde schließlich gegen die Stimmen der Anhänger Parnell s verworfen. Daß die Stimmung der Iren gegen England erne erbitterte ist, wird leider durch verschiedene Umstande doeumentlrt und namentlich ha irisch-fenische Geheimbund seine Attentats-Politik noch Nicht eingestellt, ww du Auffindung eines mit Dynamit gefüllten und an ben Vieekomg von Irland adressirten Briefes beweist. Herr Gladstone wird darum wohl bald zu der Einsicht kommen, daß es mit der von ihm Irland SHbNÜber emgeschlagen Politik der halben Maßregeln" nichts ist; entweder Fallenlassen aller Aus nahme-Gesetze ae-eu Irland oder die äußerste, consequenl durchgefuhiste Strenge - aus anL Weise wird die englische Regierung schwerlich zur Wiederher- ftciluna friedlicher Zustände auf der „grünen Insel gelangen. 1 ür bie in dem russischen Cab inet gegenwärtig herrschende s o- mung ^st die Suspension de« „®oto8", des ^eutendsten ibemlen Blattes ÄLLLL ben Schimmer veUieren. eines weitverzweigten Anarchisten- In Süd-Spa nien H » 3G0 Verhaftungen erfolgt find. An'? da« "bonto"dieses 'Gehrümbunves werden alle in Süd-Spanien in der Auf das Conto ...b ^adix seit Jahresfrist begangenen „Agrarver Ä Äm Die Gerichte haben zahlreiche Documente aufgefunden, welche br-ch-n «esetzt. Du. «srnqw „„nationale" darthun. Da gleich- das Vorhandensein eines ähnlichen Bunde« entdeckt worden ist, hn nn neifelbait mit den intelleetuellen Urhebern der Unruhen von Riontceau. les-M ne« (Frankreich) in Verbindung steht, so liegt allerdings die Annahme Betreffend: Die Tilgung der Schafrüude. , Gießen, den 27. Februar 1883. Das Großherzogliche Krersamt Gießen an die Großherzoglieben Bürgermeistereien, beziehungsweise Localpolizeibeamten. Wie mir ^bnen bereits ftüber in Aussicht gestellt haben (s. Anzeiger von 1882, Nr. 121 und 150), ist nunmehr von Großherzogüchem, Ministerium des Innern und der Justiz durch Verfügung vom 15. l. M. angeordnet worden, daß alle noch vorhandenen räudekranken Schafe uach der nächsten Schm, spätestens aber bis zum 15. Juni l. J?auf Grund des § 52 des Reichs-Viehseuchengesetzes, einem Heilverfahren durch einen approbirten ^hrerarzt unte - worfen werden müffen. m . ... Wir ieben daber länastens binnen 8 Tagen ^hrem Bericht darüber entgegen. „ . 1) ob in den Ihren Bürgermeistereien unterstellten Gemarkungen dermalen überhaupt Schafe gehalten werden. 2) ob darunter räudekrankes Vieh (j. g. Schmiervieh) ist. > Ufw sind eingetroffen Hermann Hatz Seibel in Gießen. 1441 in dcr i Es wirö ve Pftanzen nährsalz, bestempfohlenes Düngemittel für Zimmerpflanzen, zu haben bei Herrn Friedrich Frische süße Bratbückinae, „ Schellfische Haag, 1. Marz. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer machte der Finanzminister van Lynden die Mittheilung, daß das Gesammt-Ministerium um seine Demission gebeten. Bonbon, 1. März. Parnell hat Monney, dem Präsidenten der irischen Landliga im Amerika, mttgetheilt, er wurde sein Möglichstes thun, um der Convention der Landliga in Philadelphia beizuwohnen, indeß hinge die Reise nach Amerika vorn Schicksale der Bodengesellschast ab, deren zweite Lesung er demnächst beantragen werde. tag Dtn S m Vormitt jeden im allen MW* U werben: Am ent Die lausenden na. Kleimajen : I das Reinigen der Gebäuden, heß Gmchten vor der Lahn und dir Auftäumng der Semarhn Arn;wi ^ulausendenstäd drs Kehren der : StrafientMe, VW das Skgfa Kehrichts in l Tietzen, den 2. drotzh. 6ur^r W I 8i 982 Ein braves Mädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Liebigstraße 9. Schüler finden gute Pension. Wo? sagt die Exped. d. Bl- 960 ________Crg. Wilh. Waldig. De» Rest meines Schuhlagers M Paar Herrenzugstiefei, 4 Paar Herren-Molii-r, 2 Paar IaadscbuKe 6 Paar Damenzugstiefel, 20 Paar Damen-Plüsch-, Royal- u. 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D«e wesentliche Utsache des bedeutenden Effectes dieser Brenner beruht — neben weniger wesentlichen Bortheilen tu Der Construcuonsweise des Apparates — darin daß oas Gas, namentlich aber die diesem zugttühite BeibrennungSlust vor ihrer Verbindung m.t ersterem uuf eine hohe Temperatur oorgewärmt wird. Bekanntlich wird ja das eig.ntt'che Leuchten der Flamme durch die in Form fester Ko per voihandenm Kohlenstofftheilchen hervorgebrachl, indem der bet dem Verbrennen der Der)d)uDenen Bestandthcile eines Lcuchtmaterials — hier des Gases — sich auSscheideude f ftc Kohlenstoff durch fein intensives Glühen die Lichtwirkung h-roor- ^Ol)o nun bic Temperatur dieser Körper ist, desto intensiver tritt da« Licht auf, d^io weißer ei scheint die Flamme und durch das Vorwärmen der Luft wird eine Erholung der f'ilammentemperatur erreicht. sonders ooitheilhafte Verwerthung des Gases in diesen Brennern wird feiner dadurch bedingt daß der im Leuchtgas enthaltene einfache Kohlenwasserstoff von dem bei giwohnbch.r n.drigcr flammentemperatm ein großer Theil unzersetzt' verbrennt, sich bet hoher Temperatur vollständig zerfetzt, wodu.ch dann eine größere Menge sreigeword neu Kohlenstoffs zur Erhöhung der Leuchtkraft beiträgt. sTD„ Die Vorwä.mung der zum V-rbrennungsherd gefüh teil Luft geschieht durch die Brarme der abztehendcn Verbiennungsproducte; in welcher Weise dies bei der vorliegenden Brennerconstruct on berouft ,ft, läßt sich du.ch bloße Beschreibung ohne Zeichnung des Apparates nicht gut erläutern. B v ... nur noch bemerkt, daß die ausgestellte Laterne eine solche mittlerer Größe bei einem fründlichen Gasoei brauch von ca. lößten von Fr. S emens nach diesem Princ p constiU'ilen Brenner eine Leuchtkraft von über 1000 Kerzen haben Bei den neue.dings conftruirten Latermn ist auch Die, bet Der hier aufaestellten noch vorhandene, etwas störende sestl che Esse beseit gt. + Dem gestrigen Berichte über die Aufführung der Matthäuspassion von Bach ” ^^t.^öünzend h i-zuzufügen, daß der Frauenchor unseres akademiichen Gesangvereins du'ch .ine g'oß re Anzahl Damen des Müibulger akademischen Gesangvereins <.n Weise unte. stützt wurde, während dem Männerchore zahlreiche hiesige DiMiuntcn s hr wirksam zur Sette standen. r c. . der Knabenchor, aus Schülern des Gymnasiums und der Realschule bestehend, brachte feinen Cantus firmus sehr bestimmt zur Geltung. —h. ?Mbenb wurden dahier zwei Hochstapler und zwei Stromer, welch um 11 Uhr noch 'n Den Wirthschaften bettelten, ferner heute Morgen ein anderer stromer Der sich m:t der Anfertigung falscher Legittmationspaptere beschäftigte und dabei amtliche Stempel nachmachte und verwendete, verhaftet. B - Unt r Bezugnahme auf d e Local-Notiz in Nr. 49 theilt uns Herr Braubach Ä banVrÄnr0-• Le.n ßbaufonds gingen im Februar ds. Is. ein: auo bei Opferbüchse in der Kirche 22,08 «A Gesammtbetrag bis jetzt 117,74 au Katholische Gemeinde. m r, _ A; Fastensonntag (Laetare). i/4 0 ij?01.1 : ^Etthte. 8 Ubr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. /2IO Uhr. Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Fastenandacht. Am Freitag um 6 Uhr: Passionspredigt und Fastenandacht. Gottesdienst in der Synagoge. Samsta^Äb°nd^K-"uhr.° W' ®amfta0 m°l'6en 8'10 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr Telegraphische Depeschen. Wolff’s telegr. Correfpondenz-Bureau. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß, auf den Antrag des Magistrats die Einsetzung einer gemischten, aus 5 Magistratsm'tgliedern bestehenden aur 53orberatbung der Sekulärfcier des Geburtstags Luther's und bewilligte oOOO JL für eine am Geburtstage zu vertheilende Festschrift. Wiesbaden, 1. März. Der hiesige erste Bürgermeister und frühere Landtags-Abgeordnete Schlichter ist in der vergangenen Nacht gestorben . e 1- M?" Se' at General Robert tnterpeUirt wegen der Anwendung des Gesees von 1834 g^gen die Prmzen. Das Ges.tz sei unrichtig ausgelegt und miß brauchlich angewandt Der Kriegsminifier erwidert, die Regierung habe an das E'gen- 10111118«^ an ben Graden nicht gerührt, habe aber das Recht, über die dienstliche Stellung (emploi) zu disponiren. Sie habe die Prinzen aus der Armee entfernen ™°“en/ ^0 ihre Anwesenheit verfafiungswidrig sei. Aud.ffret-Pasquier findet die Aus- ^nft des Ministers ungenügend Er vermag den Unterschied zwischen milttärischem Grad und dienstlicher Stellung nicht emzusehen. Er fonftatirt, daß die Osfic ere künftig vorn Belieben des Knegsministerk abhängig feien und wirft den Mmtstern vor daß sie gethan haben, was andere nicht thun wollten. Er fordert den Senat auf, si'mem W'llcn dem keine Rechnung getragen fei, Geltung zu verschaffen Der Senat SÄmmen'^an C D°n ^err^ beantragte einfache Tagesordnung mtt 154 gegen 110 hj>m Sorrespondenz der „Temps" aus Kairo vom 21. Februar meldet: Bet drm Bankett des Polizeipraiekien zu Ehren her englischen Behörden brachte nach den Oberst Pakry Bey einen Toast auf die Befreiung De§ Landes und auf dm Tag aus, wo die Fremden aus dem Lande geschwunden seien torUNg hervoDer Polizeipl äfekt forderte Pakiy Bey auf, sich SBoltÄ* betfäaifl bnegrfl6t$ 9 ’ n’Utbe *" btn ®tra6en °°N -in°r ,°HIre chm h.n M°rz. Nachrtchten aus X^es zufolge agltlrtn ble Anarchisten unter ®nern"un?unmögll4"umma»rn ^-'tsetnstellung zu »eranlaffn und so ble prfni/PÄb1^bb"lf»e Dm" Dem die Botschafter ®raf £ ar von Mohrenheim, Ritter N'gra, Musurus Pascha' der rumänische und serbische Gesandte, sowie die meisten Bevollmächtigten zur Donau- ÄU Sn wann Un °o?g.7 em^mpf1n7 "!?bem"si»°das Gesellfchaf^zahlreich b1theil^.7n®“e bcr cn6llft6en unb duschen Zur Beachtung! Ph. Mayfarth & Co., Maschinenfabrikanten in Frankfurt a M haben letztiährke Dreschcampagne eine wichtige Erfindung an ’ leutjannge 23^* Oanipf-Drescli-Maschlnen W ^naOh«hnWelChe T kedenber£ H 8m-, $trl sStämme .nd N ßtm. j S ..Hltr. San J ®iämmt6d) „Mmejjer, °~36Gha i d Don i pMtffl. UP- »on 8—i3 13 .5* Nt. n^Qtl9 gei WgenmdW । enttarn 9udK 6idKi Erien Die Zlisa"l Appenborn fiatt. Kesstlbaä 1137 nahe, daß die internationale Verschwörerbande den versuchten anarchistischen Putschen in Frankreich sowohl, wie in Spanien und Belgien nicht fern steht. Zwischen Nord-Amerika und England spielt gegenwärtig eine Auslieferungs-Geschichte. Die englische ^Legierung hat von Amerika die Auslieferung des in New-Dork weilenden Irländers Sheridan verlangt, da derselbe der Theilnahme an den Dubliner Mordthaten beschuldigt ist. Die nordamerikanische Regierung hat nun zwar vorläufig diesen Sheridan verhaften laffen, ob er aber auch ausgeliefert werden muß, darüber soll erst ein Commiffar der Vereinigten Staaten, nach vorheriger Prüfung des Falles, entscheiden. Es ist indessen nicht sehr wahrscheinlich, daß die Washingtoner Regierung dem Verlangen Englands nachkommen wird, da noch in allen ähnlichen Fällen von den Vereinigten Staaten jede Auslieferung verweigert worden ist, Davmstadt, 28. Februar. Das Amtsblatt Großherzoglichen Ober-Con- sistoriums Nr. 4 enthält folgendes Ausschreiben an die evangelischen Pfanämter des Großherzogthums: „Nach alter frommer Sitte haben des Großherzogs Königliche Hoheit auf den Sonntag Palmarum die Feier eines allgemeinen Buß^ und Bettags angeo'dnet und folgend^ Bibelstellen zu Texten für diesen Tag ausgewählt: Für den Vormittag: Pred. Sal. 12, 13. 14- Lasset uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gehöre, denn das gehöret allen Menschen zu. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, das verborgen ist, es sei gut ooer böse. Für den Nachmittag: Jac. 1, 21: Darum so leget ab alle Unsauberkeit und Bosheit und nehmet das Wort an mtt Sanftmuth, datz in Euch gepflanzet ist, welches kann Eure Seelen selig machen. Am Sonntag vor Palmarum wollen Sie Ihren Gemnnden davon Kenntniß geben und dieselben ermahnen, den heiligen Ernst des Bußtags beb nkend, nach gründlicher Selbstprüfung diesen Tag zu begehen. Am Bußtage selbst wollen Sie gebührender Maßen zu Buße, Glauben und Heil'gung ermahnen, aber auch auf Die reichen Trostquellen des Evangeliums die Bußfertigen Hinweisen und anhalten in gemeinsamem Flehen um den ferneren gnädigen Schutz und Beistand Gottes, der uns Alle zu wahrem Heile führen wolle, durch Jefum Christum, seinen Sohn n Nach dem Amtsblatt Nr. 3 soll auch im laufenden Jahre der Ertrag der am Sonntag Palmarum in den evangelffchen Kirchen Vor- und Nachmittags zu erhebenden Collecte zur Unterstützung derjenigen hülfsbedürftigen inländischen evangelischen Gemeinden verwendet werden, welche an Orten mit überwiegender katholischer Bevölkerung bestehen. Berlin, 27. Februar. Eine Deputation der Bonner Universität, bestehend aus dem Rector Pros. Dr. Usener, dem Prorector Pros. Dr. Schulte und dem Geh. Rath Pros. Hälschner, hat heute dem kronprinzlichen Paare die Glückwünsche der rheinischen Hochschule überbracht. In Bonn hat der Kronprinz bekanntlich studirt, vor 25 Jahren hat Geh. Rath Hälschner als Rector dem Kronprinzen im Namen der Universität zu seiner Vermählung gratillirt. Samstag den 3. März l. A, Nachmittags 2 Uhr, werden Bahnhofstraße 41 öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 1 Nähmaschine, 2 Uhren — Regulator —, 1 Kuchenschrank, 1 Kleiderschrank, 1 Sopha, 3 Spiegel, 1 Comptoirpult, 1 große Ladcntheke, verschiedene Regale, 1 Copirpresse, 1 Patentherd, 1 amerikanischer Füllofen, 1 großer, runder Wirthschaftstisch, 1 kupferner Wasserkessel, 1 Kochmaschine, 1 Handnähmaschine. Die Gegenstände sind sänrNttlich gut erhalten. Gießen, den 27. Februar 1883. Bühner, 1362 Großh. Gerichtsvollzieher. 1283 Ein Pferd ist zu verkaufen. Wo? sagt die Er ved. ds. Bl. ^ten iri L™9' di-sich feiung j *• brm K». * r4'"fit« tritt bg| p1 «renntrn mit toi u”l1,i'6t °» “M 1 durch b:t ;.e? bn brr ooi: -n^rnbung ohne dr mrttkrer @röif r( Mltraft W Etnä nach dirsm $ baben. ' d er Lüigchclltri - Passion Doa 8a) brmli-cn dm Aciavgomivr । cmcrchorc tahlreichr ; brr Stfllfdjuk bi- I -L I 6tromtr, welch ?:gra en anbcrc tt drschLstiglr uni ihm Sraubnj:' aic ftattg'iunba: 1 Tcrstklllheils t» Hießen. i(r.:$affion5: Ibendmahls t» iL Mär» W v tx 117,74 * tzommomor. W3» : bttri# aiA, ui Das w * , M |4j0 40 Li Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der Schottischen Stiftung haben bis zum 17. dieses Monats bei Herrn Armenkasserechner Zauber zu erfolgen. Gießen, am 1. März 1883. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. Bramm. floljüerneiflrrimg in bft Freiherrlichen Oberförsterei Rabenau. Es wird versteigert Freitag den 9. März I. I. aus beit Districten Magen und Hörne«. 1 Etchen-Stamm von 23 cm Durchmesser und (i m Länge, 9 Buchen-Stämme von 28—38 cm Durchmesser und 4,4—8 m Länge - Scheiter rm Knüppel rm Reisig rm Stöcke rm Buchen .348 136 418 102 Eichen — 1 — Erlen 1 11 26 — Die Zusammenkunst findet Bormittag 9 llhr am District Hörne« bet Appenborn statt. Kesselbach, den 27. Februar 1883. Freih. Oberförsterei Rabenau. 1437 Fran;. Donnerstag den 8. und Freitag den 9. 1. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, joden im alten Rathhause für das Rechnungsjahr 1883/84 versteigert werden: Am ersten Tage: Die laufenden städt. Taglohnarbeiten, eas Kleinmachen des Brennholzes das Reinigen der Oefen in den städt. Gebäuden, das Errichten von Schutzgeländern in der Lahn und die Aufräumung von Fluthgräben in der Gemarkung. Am zweiten Tage: Die laufendenstädtischenFuhrleistungen, das Kehren der öffentlichen Plätze und Straßentheile, iodann das Wegfahren des sämmtlichen Kehrichts in der Stadt. Gießen, den 2. März 1883., Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1435 A. Bramm. Holzversteigermrq int Hatternöder Gemeindewald. Dienftag de» 6. März, von Vormittags 9 Uhr, sollen im Hattenroder Gemeindewald, listrict Buchenberg, versteigert werden: 1) Bau-, Werk und Nutzholz. 3 Stämme Hainbuche von 26 bis 29 Ctm. Durchmesser, 4 bis 6 Mtr. Länge, -37 Stämme Eichen von 15—20Etm. Durchmesser, 8 Mtr. Länge, 62 Stämme Fichten und Kiefern von 15—36 Ctm. Durchm., 14 Mtr. Länge, 3 Birken von 14 Ctm. Durchmesser, 6 Mtr. Länge, ,99 Fichten- und Kiefern-Stangen von 8—13 Ctm. Durchmesser, 13 Mtr. Länge. 2) Brennholz. 32 Rmtr. Buchen-Scheit, 165 „ Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppel, 102,00 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reiser, 85 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stock. Der Anfang geschieht bei der Lehm- laute. Hattenrod, den 27. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. 1374 Mengel.___________ Donnerstag den 8.Märzd.I., Vormittags 10 Uhr, sollen die dem (fcmil Rusche gehörenden Mmobilien: j Klur 1/1175, 200 Mtr. Hofraithe in der Stockhausgasse, 1/1178, 25 Mtr. Grabgarten daselbst mistbietend versteigert werden. (Dießem den 2. März 1883. Grohberzogliches Ortsgericht. 1 18 Lüdeting. Submission aus Lieferung von Werksteinen. Die Lieferung von 1) 6,60 Cbm. bearbeiteten Werksteinen aus Basaltlava, 2) 7,10 Cbm. desgl. aus rothem Sandstein zmn Neubau eines Empfangsgebäudes aus Bahnhof Herdorf soll vergeben werden. Submissionstermin ist anberaumt auf Montag den 12 März er , Vormittags lO1/2 Uhr, im Geschäftslokal der unterzeichneten Bau-Jnspection, woselbst die Zeichnungen eingesehen und die Bedingungen, Werkstein-Verzeichnisse und Offertenformulare gegen Einsendung von 50 H in Empfang genommen werden können. Die Offerten, welche aus jede einzeln Steingattung abgegeben werden können, sind versiegelt unter der Aufschrift: „Submission auf Werkstein-Lieferung" mit den Probesteinen bis zur Terminstunde franco und bestellgeldfrei einzusenden und erfolgt die Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten. Wetzlar, den 27. Febr. 1883. 1438 König!. Eiseubahtt-BamJuspection. Donner stag den 8. Mar) d.I., Vormittags 11 Uhr, sollen die bem Georg Nenzel früher gehörigen Grundstückei Flur 11/16, 819 Mtr. Acker am Wiesmarcr Weg und an der Lahn, XXiv/93, 1581 Mtr. Acker am halben Zehnten, über dem Stumpfenweg, XXV/16, 2350 Mtr. Acker am Scklangenzahl, zieht durch den Schützgesbrunner-Weg, XXV/20, 2700 Mtr. Acker daselbst meistbietend versteigert werden- Gießen, den 2. März 1883. Großherzogliches Ortsgericht. Lüdeking. 1447 Holzversteigerung. Montag den 3. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in den Staufenberger Gemeindewaldungen, District Schabenberg, Mark, Maistrauch und Eichwald, versteigert werden: 4 Eichen-Stämme mit 1,30 Fstm., 4 Buchen- „ „ 3,23 „ 64 Nadel- „ „ 12,71 „ 459 Fichten-Derbstang. m. 16,77 „ 3845 „ Reisstangen „ 24,47 „ 26 Rmtr. Buchen- u. Eichen-Scheit, 143 „ Buchen-, Eichen- u. Nadel- Knüppel, 12 Rmtr. Nadel-Knüppel, 3 Mr. lang, 4550 Wellen Buchen-Reisholz, 4150 „ Nadel- „ 63,5 Rmtr. Buchen-Stöcke. Der Anfang ist im District Schabenberg. Staufenberg, den 27. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. 1391 Vogel. Holzvcrksruf Donnerstag den 8. ds. Mts., von VrlO Uhr ab, wird bei Wirth Schneider Wittwe in Dorlar nachoerzeichnetes Holz aus den Dorlarer Gemeindewaldungen versteigert: 1) Distrikte am Spitzenberg. 114 Kiefern-Stämme 3. und 4. Kl. mit 23,90 Fstm., 113 Stück Stangen 1.—4. Kl. mit 6,72 Fstm., 9 Rm. Kiefern- und 3 Rm. Birken-Nutzholz, sodann Brennholz Rm.: 39 Kiefern-, 20 Eichen-Derbholz, 2Birken- Knüppel, 1015 verschied. Reiser, 26 Dörner. 2) Distrikte am Königsstnhl 32 Stück Eichen-Stämme 2.—4. Kl. mit 22,11 Fstm., 4 Kiefern 4. Kl. mit 0,69 Fstm., 40 Stück Stangen 3. Kl. mit 1,20 Fstm., 2Vz Fstm. Eichen-Nutzholz; sodann Brennholz Nm.: 29 Eichen-, 47 Buchen-Scheit und Knüppel, 26 Buchen-Stöcke, 841 verschiedene Reiser. Krofdorf, den 1. März 1883. 1455 Das Bürgermeister-Amt. Keilgeöotenes. 1445 Mein Hans im Gartfeld bin ich Willens zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt I. Ruckstuhl, Dachdecker. Einen hochfeinen J ava- kaffee per Pfd. Mk. 1.10 und 120, empfehlen 1461 J. A. Busch Söhne. Gin bans zum Allein bewohnen, für einen Beamten sehr geeignet, mit schönem Garten und den besten Sorten Obst, sowie noch vier Bauplätzen zu dem billigen Preis von «X 22 000 zu verkaufen. 1452 Näheres bei Wilh. Krämer. Fntterartikel. MaiS-Schrot, Roggen-Kleie, Weizen-Kleie, Futtermehl, Weizen-Schalen billigst bei Ij. 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Bl._________ 1401 Einen Burschen, womöglich Jungschmieb, sucht für sofort H. Schaffstadt. Lebriitig kann eintreten bei 1444 Wilh. Kohlermann, Küfer. Einen angehenden Commis sucht ein hiesiges Geschäft aushilfsweise auf einige Monate zu cngagiren; vor- ge,zogen wirb, wenn bie Lehre in einem Detailgeschäft unb besonbers in ber Manu- facturwaarenbranche bestauben mürbe. Schriftlid-e Offerten bittet man bei ber Expebition b. Bl. unter Nr. 1458 gefl. niederlegen zu wollen. 1458 Nicht. Maschmenlchloller gesucht. Wilh. Momma, Maschinensab ik, 1383 Wetzlar. 1400 Ich suche ein durchaus empfohlenes Mädchen für Küche und Haus per 1. April. Hauptmann Carfted. 1449 Ein Hansburschc gesucht im „Deuffchen Hof". _______ 1459 In meiner Badeanstalt findet ein braves, tüchtiges Mädchen gegen hohen Lohn per 25. März Stellung. ___________Andreas Euler. Meinem lieben Jean N. l'zu seinem heut. Wiegenfeste die herzl. Glückwünsche. 1446_______Sein treues Mädchen. Pension. Schüler finden gute Pension im 1423_____________„Hessischen Hof". 1365 Ein Lehrling mit guten; Schulkenntnissen gesucht von _______I» Grünewald, Bankgeschäft. Ein zuverlässiger Mann, der ein kleines Landgütchen selbstständig bearbeiten kann, wird gesucht. 1306 Wo? sagt die Expedition dies. Blattes. 1016 Schüler finden gute und liebevolle Pension. Wo? sagt die Expeb. d. Bl. Strohhüte zum Waschen, Färben und Fa^ouiren für Damen und Herren besorgt nad) neuesten Mustern billigst 1339_________A. Fanynumn, 1351 Zu Ostern event. früher wird von einer hiesigen Cigarrenfabrik ein Lehrling mit guten Vorkenntnissen gesucht. Selbstgeschriebene Offerten Hub X 12 an die Expeo. ds. Bl. Deutscher Schulverein. Zn der Generalversammlung am 27. Februar wurde von dem Vorstande Bericht erstattet über die innere und äußere Lage des Vereins. Hierauf hielt Prof. Harnack einen Vortrag über die Kämpfe des Russenthums und Deutsch- thums in den Ostseeprovinzen. — Der bisherige Vorstand wurde wieder- ge wählt. Wir bitten, durch Eintritt in den Verein unsere gute Sache zu unter- stützen vermittelst Einzeichnung bei einem der nachstehenden Vorstands- oder Somit ^Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 1 Mark und wird demnächst erhoben. Hoffmann, Professor, Vorsitzender. Soldan, Realschuldirector, Schriftführer. Nicker, Buchhändler, Rechner. • Bai st, Rechtsanwalt. Bramm, Bürgermeister. Büchner, Kreisschul- inspector. Bücking, L., Rentier Engelmann, Dr., Redacteur. Gareis, Professor. Georgi, L., Fabrikant. Gntfleisch, Dr, Rechtsanwalt und Reichstags - Abgeordneter. Haustein, I., Fabrikant und Landtags- Abgeordneter. Harnack, Professor. Heß, A., Director der GaSfabrik und Beigeordneter. Hornberger M., Fabrikant und Stadtverordneter. Keller, W, Beigeordneter. Muhl, Dr., Rechtsanwalt. Onckeu, Professor. Schcyda, A, Redacteur. Schiller, Gymnasialdirector und Professor. Wortmann, G-, Bankdirector. CoSes-Anzeige. Alle)! Freunden und Bekannten statt besonderer Ansage hierdurch die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben Sohn, Bruder, Onkel und Schwager Theodor Kleber am Donnerstag, Vormittags 10 Uhr, neid) langjährigem und schwerem Leiden in s mein 33. Lebensjahre von dieser Welt in ein besseres Jenseits abzurufen. Gießen, den 1. März 1883. Die tiefbetrübten Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Samstag, 31 2 Uhr Rachmittags, vom Sterbebause, Ederstraße 19, aus statt. 1451 Todes-Anzeige. Heute Rächt verschied nach langem schwerem Leiden unsere liebe Gattin und Mutter Zvhmmette Becker, geb. Schneider, im 31. Lebensjahre. Um stille Theilnahme bitten tieftrauernd Schmiedmeister jHecker mul Kinder. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag V20 Uhr vom Sterbehause, Wallthorstraße 53, aus statt. 1462 598 Einen mit guten Vorkenntnissen versehenen jungen Mann sucht als Lehrling zum 1. April Gießener. E. syehsenscldt, Buchhandlung unb Antiquariat. 645 Ein L e li r 11 ei s gesucht von Georg Böger, Med-aniker. 1154 Schüler finben gute unb billige Pension, sowie Beaufsidstigung burd) einen class. Philologen. Wo? sagt bie Expeb. bs. Bl. 1255 In ein Colonialwaaren-Geschäft en gn>8 ein Lehrling gesucht. Näheres bei ber Expeb. bs. Bl. Lamstag, 3. Mark , Melzelsnppe :i 1456 Louis Hormann Brauerei Pöschel, Verantwortliche Nebaction: A. Sckeyba. — Druck unb Verlag ber Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. M Ni 1 ö> Gieße, Berlin, die fernen Äru tegelmbig unteri den, Wränklen Jede; nur du c Zukunft sollen 6 «Weisen, vor 1 Techniker in bett heraustzMr iw MitzMi- hr kMfwng mabt Ä'git'rung au 13111 ^ültch des den iDujeiM vorzuleg^ legenheiten da de N über bü t Gemeinden bann )en ^äsßonsgeij katholischen Gen ^cdicinalioesen 1 Äranfenpfcge la Nmigten bischer knqdcn W» wo bie geij der «ehöide u «binstranbeh s, bei bem jinnfter erüan Q' 9-»- S; R8-1»” **>... h» ft«. < ^00,8