Skr. 281 Erstes Blatt. Soimtag dcn 2. Deceuiber 1883. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Vureau r Schulftraße7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ■y Amtlicher Theis. Gefundene Gegenstände: 1 weißes und 1 braunes Kopstüchelchen, 1 getragenes Corsett, 1 weißes Taschentuch, 1 Schürhaken, 1 Federmesser, 1 Kinderstauchen, 1 Stück Glaspapier, 1 einzelner Kinderhandschuh, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, den 1. December 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. ihhj.bi .......................................... Berlin. 29. Novbr. Die „Prov.-Corresp." schreibt über die spanische Mise des Kronprinzen: Der fördernde Einfluß, den persönliche Begegnungen der gekrönten Häupter And der leitenden Staatsmänner des Welttheils auf die Befestigung des Friedens und eine freundschaftliche Gestaltung der internationalen Beziehungen üben, gehört seit lange zu den Thatsachen, über welche verschiedene Meinungen nicht mehr bestehen. In diesem Sinne ist der jugendliche Monarch, dem Spanien die Wiederherstellung seiner inneren Ruhe und seiner äußeren Stellung verdankt, von dem deutschen Volke herzlich willkommen geheißen worden, als derselbe im Herbst dieses Jahres das Hoflager unseres Kaisers aufsuchte — in diesem Sinne hat die Nation es als ein Zeichen gedeihlicher Weiterentwickelung der gegenseitigen Beziehungen begrüßt, daß der Kronprinz in Vertretung seines erlauchten Vaters dem königlichen Theilnehmer der deutschen Herbstmanöver des Jahres 1883 seinen Gegenbesuch machte. Die Herzlichkeit des Empfanges, der dem Kronprinzen seit der ersten Stunde des Verweilens aus spanischem Boden zu Theil geworden, bezeugt, daß die gleiche Auffassung auch jenseits der Pyrenäen Lie vorherrschende ist und daß beide Völker mit ihren Herrscherhäusern eng genug verbunden sind, um die Gäste ihrer Fürsten für ihre eigenen Gäste -anzusehen. Bei der großen Zahl und der Enge der Bande, die zwischen den modernen Kulturvölkern bestehen, kann nicht auöbleiben, daß die Begründung und Befestigung freundschaftlicher Beziehungen zwischen zwei großen, wenn auch fern von einander ab wohnenden Nationen, zugleich der Gesammtheit zu Gute kommen. Unter diesem Gesichtspunkte betrachtet, gewinnt die spanische Reise unseres Kron- Prinzen zugleich eine politische Bedeutung. Sie wird, wie angenommen werden darf, dem Vertrauen auf ein dauernd freundliches Einvernehmen zwischen den verschiedenen Gliedern der europäischen Völkersamilie zu Gute kommen und in immer weiteren Kreisen die Empfindung wecken und vertiefen, daß die Interessen Mer, die an der modernen Cultur überhaupt Antheil haben, im letzten Grunde die nämlichen sind. Das Wort des großen deutschen Forschers, der die „Bildung der Erde" als gemeinsamen Beruf aller civilisirten Völker bezeichnete, hat trotz aller im Verlauf der letzten Jahrzehnte zum Ausdruck gekommenen Gegensätze von seiner Bedeutung genug übrig behalten, um auch noch heute allenthalben verstanden zu werden. In besonderem Sinne wird das für Spanien gelten, dessen Vildungseinflüsse seit Jahrhunderten in nahezu allen Theilen der 'bewohnten Erde eine wichtige Rolle gespielt, dessen Bewohner von Alters her bewiesen haben, daß sie in der Pflege der idealen Güter des Lebens die höchste und schönste Aufgabe der Menschheit sehen. Wenn irgend wo, wird man es in Spanien verstehen, daß Werthschätzung und freundschaftliches Einvernehmen zweier ihres Berufs bewußten Culturvölker der Unterstützung durch politische Sonderinteressen nicht bedürfen. Der ehrenvolle und wahrhaft freundschaftliche Empfang, der unserem Kronprinzen in Spanien geworden, hat in allen Theilen des Vaterlandes denselben erhebenden Eindruck hervorgerufen. Allenthalben werden die Tage von Valencia und Madrid als Zeichen der Sympathie eines gastlichen edlen Volkes dankbar willkommen geheißen werden. Möchte der spanischen Nation die Gesinnung, aus welcher dieseibe den Gast und Freund ihres Monarchen als ihren eigenen Gast begrüßt hat, immerdar erhalten bleiben und der Aufenthalt des deutschen Thronerben am Hofe Königs Alfonso's dazu beitragen, Spanien von der Wärme des Antheils zu überzeugen, den die Bürger des deutschen Reiches an seinem Gedeihen und an der Erhaltung der auf seinem Boden bestehenden Einrichtungen nehmen. _______________________________________ Telegraphische Depeschen. Wolff'S telear. Eorresporrderrr-Brrreau. Berlin, 30. November. Der Kaiser ist heute Nachmittag 3 Uhr mit Extrazug Äber W ttenverae nach Göhrde zur Jagd abgereist. In seiner Begleitung befinden sich W Prinzen Wilhelm, Albrecht, August von Württemberg, der Fürst von Schwarzburg- Rudolstadt und dec Erbgroßherzog von Baden. — Der Bundesrath lehnte die Petitionen der Kaufmannschaft von Tilsit und Memel wegen Zollbefreiung der Abfälle von Bauholz und Nutzholz ab. Berlin, 30. November. Der deutsche Botschafter m Petersburg, General v Schweinitz, war am Mittwoch Nachmittag zum Fürsten Bismarck nach Friedrichsruhe gereist, von wo er gestern Nachmittag zurückkehrte. Kaffel, 30. November. Die Zeitungsnachricht, daß der Componist Joseph Gunal gestorben sei, bestätigt sich nicht, derselbe befindet sich vielmehr hier im besten Wohlsein bei seiner Tochter, der Sängerin Naumann-Gungl, Mit- alied des hiesigen Hostheaters. „ , „ 0 Stuttgart, 30. November. Der „Staats-Anz. für Württemb." ver- öffwtlicht einen Erlaß des Königs aus San Remo, dessen Inhalt sich auf die letzthin vorgekommenen Mordanfälle bezieht. Der Erlaß giebt dem Minister des Innern anheim, Maßregeln zu ergreifen behufs Wiederherstellung des Vertrauens und Beseitigung des Gefühls der Unsicherheit und Schutzlosigkeit, zu welchem Zwecke die Vermehrung des Landjäger-Corps und die Einrichtung berittener Gensd'armerie in's Auge gefaßt roiro. In Folge dessen hat der Mini-- ster des Innern bereits eine Verordnung erlassen, durch welche ru A. eine strengere Controls des Waffentragens und der Fremdenpolizei, eine schärfere Aufsicht über die Vagabunden und die Verbesserung der Ortspolizei ange- srdnet wird. — Der heutigen feierlichen Verleihung von Säkular-Fahnenbändern an das Regiment „Königin Olga" wohnte die Königin selbst bei. Pesth, 3u. November. Das Unterhaus nahm das Ehegefitz in dritter Lesung an und ging in die Berathung des Gesetzentwurfs betreffs der Modificirung der Steuergesetze ein. Im Laufe der Debatte tonftattrtc der Finanzminifter, daß das ordentl che Deficit, welches pro 1881 20, 1882 6 Millionen Gulden betrug, aber pro 1883 mit 8^2 Millionen prältmiuirt wurde, im nächsten Jahre, wenn die Steuererhöhung um 3 Millionen vottrt, gänzlich verschwinden werde, was entschieden für eine Besserung der Finanzlage spricht. Paris, 30. November. Die Kammer deend'gte die Generaldebatte über da- Budget- ete nahm mehrere Capitel des Budgets des FinanimintsteriumS an. — Eine Depesche Courbet's auS Hanoi vom 23. ds. M. meldet, daß die Doi- bereitungen zum Vormarsche fortdauern. — Auf der Bretagne - Eisenbahn fand bet Saint - Meen ein Zusammenstoß zweier Arbeiterzüge statt. Achtzehn Personen wurden getodtet, siebzehn verwundet. London, 30. November. Der Proceß gegen O’Donnell, den Mörder Carey's, begann beute Vormittag. Der Angeklagte erklärte sich für nichtschuldtg, während der Ankläger nachwies, daß es sich um einen Akt vorbedachten Meuchelmordes handel. Nom, 30. November. Infolge zw schen der Regierung und den geistlichen Behörden zu Stande gebrachten Uedereinkommens wird das Grab König Viktor Emanuels in der beim Eintritt in daL Pantheon zur Rechten gelegenen Centralkapelle errichtet werden. — „Osservatore Romano" bementirt in formellster Weise die von Wiener und Pesther Blättern gebrachte Nachricht, daß Bischof Strohmayer ein auf Ungarn bezügliches wichtiges Dokument aus den vatikanischen Archiven entnommen. Madrid, 30. November. Der Kronprinz besuchte heute Vormittag mit König Alfons die Kasernen, wo die Truppen im Paradeanzug Cx-rcttlen ausführten. Nachmittags Ireffcn Graf Bardi und die Herzogin von Braganza auf der Durchreise nach Lissabon ein. Zu dem heutigen Balle tm Schlosse sind zweitausend Einladungen ergangen. — Heute Mittag wird der deutsche Kronprinz eine Deputation der hiesigen deutschen Colonie empfangen, welche eine Adresse überreicht. An der Spitze der Deputation stehen der Vorsitzende des deutschen Hülfsvereins Hermann Becker, der Vertreter der deutschen Abtheilung der metallurgischen Ausstellung und des Centtalveretns für Handelsgeographie Carl Dames und der deutsche Gesandtschaftsarzt Dr. Kispert. Hierauf wird der Kronprinz der Enthüllung des Denkmals Isabellas der Katholischen beiwohnen. Abends findet Hofball statt. — Das Journal „Estandarte" meldet, daß der Kronprinz bei der Unterredung mit Canovas äußerte, der Kaiser und der Kronprinz hofften, ihn gelegentlich f eitler nächstjährigen Reise nach Karlsbad auch tn Berlin zu sehen. — Heute Nachmittag 2i/2 Uhr fand die Enthüllung der Statue Isabellas der Katholischen in Gegenwart des Königs, der Königin, des Kronprinzen und der Behörden vor einer zahlreichen Menge statt. Die Promenade Fuente Castellana war mit spanischen und deutschen Fahnen geschmückt, Truppen bildeten Spal et. Verwischtes. Mainz, 26. November. Ein höchst komisches Jagdstückchen hat sich in den letzten Tagen hier ereignet, das zwar dem sogenannten „Jägerlatein" anzugehöcen scheint, dessen Wahrheit uns aber von zuverlässiger Sette versichert wurde. Ein hiesiger Bürger und passionirter Jager, Herr C. M, hatte vor einigen Tagen bei einer Jagd in der Provinz Starkenburg, in der Nähe der Eisenbahn, ein Stück Damwild erlegt. Der baldige Abgang des ^uges nach Mainz machte es ihm nicht mehr möglich, seine Jagdbeute mit sich tn den' Hug nehmen zu können und beauftragte er darum den Forstwart, ihm das Wild, in der Jägersprache „alt’ Thier" genannt, am nächsten Morgen per Eilgut zu senden. Zu Hause angekommen, gab er seinen Dtenstleucen den Auftrag, ihm sogleich zu melden, wenn das Wild eintreffen würde. Am anderen Morgen meldete nun auch das Dienstmädchen, daß Etwas mit der Eisenbahn angenommen sei und gab ihrem Herrn den betreffenden Frachtbrief, worin „1 all’ Thier" mit ca. 50 Kilo an* gegeben war. 55err M. ging sogleich herab, um sein Wild in Empfang zu nehmen, war aber höchlich erstaunt, als statt dessen „eine alte Thür", scheinbar einer Meßbude zugehörig, im Hausflure stand. „Was soll ich denn mit diesen alten Brettern machen ?* fragte er erstaunt den Rollführer. „Es steht doch „1 alt’ Thier" auf dem Frachtbrief und kommt auch von der richtigen Station", war die Antwort b.ffelben. „Ich habe aber ein Stück Wild zu empfangen," entgegnete Herr M- „Ein Stück Wildpret liegt auch draußen in der Halle; da ober auf dem Frachtbrief „1 alt’ Thier" stand, habe ich geglaubt, daß ich die „alte TKÜr", die neben dran stand, nehmen müßte", war die Antwort des Fuhrmannes- Die Sache war aufgeklärt, die „alte Thüre" wurde wieder aufgeladen und zur Bahn gebracht und mit der nächsten Roll-Tour das richtige „alt' Thier" in die Wohnung des Herrn M. gebracht. Dem Fuhrmann hat die komische Verwechslung sicher keinen Verdruß, wahrscheinlich aber ein gutes Trinkgeld eingetragen. (M. I.) Heppenheim, 26. November. Der achte Bericht der Verwaltung der Unter- stützungskasse für bedürftige Pfleglinge der Großherzoglichen Landes-Irrenanstalt zu Heppenheim (Rechnungsjahr 1881/82, 1. April 1881 dis Ende Mürz 1882) ist soeben im Druck erschienen. Diese Berichte werden zur Zeit in einer Auflage von 7000 Excrn- plaren im Lande verbreitet und haben neben der Nechnungsablage den höchst daukens- wcrthen Zweck, ein richtigeres Urthul darüber zu verallgemetnern, wie man geisteskrank wird und wie man der Geisteskrankheit vorbeugt, woran man den Geisteskranken erkennt, was man von demselben zu hcffen und zu fürchten hat, wie man am zweckmäßigsten mit demselben DexLbrt, was dem Geisteskranken hilft und was von Setten der Staatsregterung zum Bcsten der Geisteskranken selbst und tm Interesse der durch -dieselben berührten Beziehungen des allgemeinen Wohles bereits geschehen ist und noch gescheh-n wird. Zumal im Hinblick auf den Inhalt des diesjährigen Berichts wird man der Verwaltung der genannten Kasse das lohnende Bewußtsein nicht streitig machen, daß ihr Thun ein nützliches und der allgemeinen und dauernden Betheiltgung würdiges sei. Was daher die Unterstützung der Kosse seitens der Privaten anlangt, so läßt denn auch das diesmalige Beiträge.Verzeichmß nur Erfreuliches ersehen. Ausweislich desselben gingen nämlich aus der Provinz Starkenburg 1970,37 X jährliche und 1091,42 X einmalige Beiträge, zusammen 3061,79 X ein; aus Oberhessen 852,90 X jährliche, 893,40 X einmalige Verträge, in Summa 1746 30 X, aus Rheinhessen 1192,05 X jährliche, 741,95 X einmalige, zusammen 1934 X Diese Posten machen mit den oußerbolb des Großherzogthums bergetragenen Summen die G^sammtsumme von 6864,82 X auS. Die Gesammtetnnahme für das Berichtsjahr betrug 9168,70 X, die Glsommtousgabe 6934 75 X, verbleibt somit ein baarer Vorrath von 2233,95 X Eine (Übersicht des Vermögensslandes (nach dem Nennwerth der Werthpaplerc) gibt die Houvtfuwm" mit 25 047,23 X an meisterS Adam Wagner zu Oberursel. 29. Schneider Johannes Valentin Jordan mit Johannette Aoolstne Ramspeck, Tochter des verstorbenen Schncidermeisters Friedrich Namspcck zu Girßen. 30. Oberkellner Karl Bmjamtn Liebich zu Gießen mit Katharine Schmidt zu Worms. Geborene. November. 21. Eine Tochter von auswärts, Marte. 24. Eine Tochter von auswärts, Johanna Elisabeth. 24. Dem Schlosser Kaspar Vetth em Sohn, Johann Franz. 25 Dem Lehrer Ludwig Zörb eine Tochter, Philippine Katharine Bertha Elisabeth. 25. Ein Sohn von auswärts. 28. Dem Taglöhner Ferdinand Schmidt ein Sohn, Adolf. Gestorbene. November. 23. Wilhelm, 1 Jahr alt, Sohn des Buchhalters Karl Lang. 24. Taglöhner Johann Georg Rinn, 59 Jahre alt. 24. Ein Sohn von auswärts, Heinrich Hermann, 2 Tage alt. 26. Der Güteroorsteher bet der Matn-Weser-Bahn Ludwig F-scher, 54 Jahre alt. 27. Justizrath Karl Trapp, 88 Jahre alt. 29. Marie Elisabeth, 1 Jahr alt, Tochter des Tapezters Ferdinand Nennstül. 29. Anna Marie Eckensperger, geb. Oppel, 73 Jahre alt, Wittwe des Maurers David Eckcnsperger. 30. Oetrot-Erheber Heinrich Frech, 59 Jahre alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gieheu. Kandel und Verkehr. Gießen, den 1. Deebr. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.12—1.15, Hühnereier per Stück 7—8 Käse Stück 5—9 Käsematte 3 H, Erbsen per Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 60—70 Hühner per Stück X 0.90—1.30, Hahnen per Stück X 0.70—1.30, Enten pr. St. X 1.40—1.80, .Ochsenfleisch per Pfund 70—72 Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 50 bis 54 Schweinefleisch 62—64 H, Hammelfleisch 60—70 Kartoffeln per 100 Kils X 3.00—3.30, Milch pr. Ltr. 13—18 Gänse pr. Pfd. 45—60. Zwiebeln per Ctr. X 7. Weißkraut per Hundert X 4.00—. 6 ArarMrrrt Oefterr. Silberrente 6615/is, 4% Ungar. Eoldrente 73i5/ig, 40/0 1880er Russen 72, 5% 1877r Russen 2. Orient-Anleihe 55«/i6, 4»/t Spanier 56Vs, 5% Rumänische RenteI —, 4% Unistc. Egyvter 65^/ig, 5v/,ZTÜrkeu 9UAß, Marienburger 9115/i6, Hess. Ludwigsbahnact. 108. Tendenz: fest. — Der Kaiser hat für Vie Erbauung eines srational-Hospizes in Norderney die namhafte Summe von 260,000 X bewilligt. Zur Deckung der ferner erwachenden Kosten ist dem unter dem Protektorate Ihrer K. K. Hoheiten des Kronprinzen und der Frau Kronprtnzeffin deS deutschen Reichs und von Preußen stehenden „Verein für Kinderhcilstättrn an den deutschen Seeküsten" die Veranstaltung einer großen Gold- und Stlberlotterie gestattet worden, deren Z'ehung am 15. Januar 1884 und folgende Tage in Berlin stattfindet. Mit dem Ankauf der Gewinne ist bereits begonnen und besteht der erste Hauptgewinn von 50,000 X aus einer massiven, 65 Ctm. hohen und 37,4 Pfd. schweren runden Goldsäule, welche, kegelförmig verlaufend, sich auf einem architektonisch gehaltenen Postament erhebt und an ihren Füßen mit vier Guirlanden tragenden Adlern geschmückt ist. Abgesehen von der würdigen künstlerischen Ausstattung, hat die Säule einen garaniirten Goldwertb von 48,000 X. Der zweite und dritte Hauptgewinn von 20,000, beziehungsweise 10,000 X, besteht aus je einem Obelisken aus Münzgold m t einem garanttrten Goldwerthe von 19 200, bez'chungS- roqfe 9600 X, während der 4. Hauptgewinn von 10-000 X einen Obelisk aus Silber mit einem garantirttn Silberwerth von 9400 X darftellt. Ein prachtvoller silberner Tafelaufsatz, 2 Fruchtscholen und 2 Girandolen; ein gediegenes schweres Silderbefteck in elegantem Etchenholjscbrank für 48 Personen (491 Gegenstände) und ein silberner Tafelaufsatz im reichsten Roccocostyl bilden den 5-, 6. und 7. Hauptgewinn. In Summa wer'-en 8434 Gewinne, ausschließlich in soliden, preiswerthen Gold- und Stlbergegeu- ständen bestehend, mit einem Gesammtwerthe von 350,000 X angekauft. Zur Richtigstellung. Als vor Kurzem von der Jury der internationalen Weltausstellung ihre Urthette verkündet und die den Ausstellern verliehenen Preise bekannt gemacht wurden, drohte, wenigstens in der Nähmafchinenbranche, der friedliche Wettkampf, welcher doch der Zweck solcher Ausstellungen sein soll, in einen ernsthaften Streit Überzugehev, wozu namentlich die Veröffentlichung eines JurymitglitdeS für die Näymaschinen-Classe den Jmvuls gegeben hatte. Diese und andere unrichtige Ver- offenilichungen baden den Präsidenten des Ex-cutiv-Comit^s der Ausstellung veranlaßt, öffentlich die Erklärnvg abmgeben, daß den weltbekannten Nähmaschinen der Singer Manufacturing Co., New-Pork, der höchste Preis, das Ehrendiplom, zuerkannt fei „für Nähmaschinen, ohne Trennung der Sorten in ältere oder neuere Construction", und daß tue den anderen Nähmaschinen-Ausstellern verliehenen Preise — goldene, silberne und Bronze-Medaillen — ebenfalls nur „für Nähmaschinen" zuerkamst wurden, ohne jede weitere Angabe von Motiven oder der Maschinensorten. Es ist deshalb nicht mehr zweifelhaft, daß die Original Singer Nähmaschinen auch in Amsterdam wieder den Sieg Über alle ihre Conmrrenten davongettagen haben._____________________________ Auszug aus den Staudesamtsregistern des Standesamts Gießen- Aufgebote. November. 26. Gastwirth Theodor CellariuS zu Schotten mit Marie Johanna Helene Theodore König, Tochter des verstorbenen BierbraueretbesitzerS Johann Ludwig König zu Gießen. 27. Bäcker Daniel Rühl mit Marie Schmidt, Tochter des verstorbenen Gastwtrtbs Christoph Schmidt L zu Groß-Buseck. 27. Schäfer Johann Georg Lemv mit Anna Marie Schomber, Tochter des Taglöhners Johannes Eckomber zu Gießen, 28. Sattler Adam Heß zu Gießen mit Sophie Wagner, Tochter dcS Pflästerer- Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 24. November. Dem Gastwirth Carl Weicker eine Tochter, Eltsabethe Johanmtte, geboren den 19. October. Den 25. November. Dem Postsecretär Johann Balthaser Stctter lein Sohn, Johann Michael Wilhelm, geboren den 13. October. Denselben. Dem Taglöhner Wilhelm Gans ein Sohn, Ludwig Wilhelm, geboren den 16. October. Denselben. Dem Bremser Jakob Etz^lmüller eine Tochter, Katharine Jakobine, geboren den 7. November. Denselben. Dem Bahnarbeiter Heinrich Berg eine Tochter, Katharine Lu!se Minna, geboren den 25. October. Denselben. Dem Schneider Peter Hexamer ein Sohn, Wilhelm, geboren den 18. September. Denselben. Dem Maschinisten W lhelm Balser ein Sohn, Wilhelm Philipp Heinrich Emil, geboren den 2. September. Den 27. November. Dem Amtsrichter Heinrich Gebhardt ein Sohn, geboren den 24. October. Den 30. November. Dem Barbier und Heilgehilfen Balthasar Melior eine Tochter, Elisabeth, geboren den 30. Sevtember. Beerdigte. Den 27. November. Johann Georg Rnm, Arbeiter, alt 58 Jahre, starb dm 24. November. Den 28. November. Ludwig Fischer, Königlicher Güter-ExpedittonS-Vorsteher alt 54 Jahre, starb den 26. November. Den 29. November. Carl Trapp, Justizrath, alt 88 Jahre, starb den 27. Novbr Verkäufe und Verpachtungen, Betheiligungen, Stellen-Vakanzen etc. werden am sichersten durch Annoncen in zweckentsprechenden Zeitungen zur Kenntniß der bez. Reflektanten gebracht; die einlaufenden Offerten werden den Inserenten im Original zugesandt. Nähere Auskunft ertheilt die Annoncen-Expedition von Rudolf Masse, Frankfurt a. M-, Roßmarkt Nr. 3. 7810 Bro-Preise vom 2. bis 16. DceINber 1883. der Bäcker H 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 bei M. Lenz u. C. Steinberger 27 2 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 56 bei M- Lenz u- C. Steinberger 54 1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei M. Lenz u. C. Steinberger 24 2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei M. Lenz u. C. Steinberger 48 1 „ (2 Pfd-) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei M. Lenz u. C. Steinberger 21 2 „ (4 Pfd.l Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei M- Lenz u. C. Steinberger 42 3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei L. Keil, Fr. W. Hartmann, Georg Dtüller, K. Haas . . .66 der Brodverkäufer 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 2 „ (4 „ ) .......56 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei Hch. Rain 22 2 , (4 „ ) Schwarzbrod,!. Sorte 50 bei Hch. Rain 44 3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte — 1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei Hch. Rain 21 2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei Hch. Rain 42 3 , (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 60 Gießen, den 1. December 1883.' Großherzogliches Polizeianst Gießen. Fresenius. Allgemeine Wieferk, den 1. December. Bei der heutigen Wahl eines Beigeordneten erhielt der von den vereinigten Liberalen aufgestellte Candioat Philipp Koch 1851 Stimmen. Weiter erhielten: Johannes Lang II., seitheriger Bürgermeister, Heinrich Lang, Heinrich Kreiling VII, Heinrich Römer II., je 1 Stimme. 7923 irwiÄmaw’ von Neustadt 23 Bob Stuhl Neustadt 23 empfiehlt ihr Lager in Kaffe©, wovon roh einen Guatemala ä 90 sowie einen gebrannten ä 1.20 als ganz besonders kräftig und wohlschmeckend. Bei Abnahme von 10 Pfd. per Pfd, 5 H billiger. 7443 r Anzeiger. Teipel Marktstrasse, empfiehlt zur Saison in großer Auswahl: Damen- und Herren-Westen, Jacken, Hosen, Tücher, Caputzen, Glace-, Waschleder- und Buxkin-Handschuhe, Cachenez, Shawls, Socken, Strümpfe, Beinlängen rc. rc. Auch erlaube mir den Empfang fämmtlicher Neuheiten in Befatzartikeln, Spitzen, Litzen, Knöpfen ergebcnst anzuzeigen. 7681 en gr©3. en detail, Banille Block-Chocolade (garantirt rein Cacao und Zucker), per Pfund «X 1.20, empfiehlt 7808 €arfl Petri (norm. G. C. Lprnck). Stuf ® A. K- 7902 für den Bezirk gilbet®«’ Die IHf beut Bursa Men bei der Nur b Aus der < Karl Gail s Familien ober vergeben. Bein Behörde zu gefd , Gießen, M__ Dimlag 6 Bonni sollen in der Wo! zu Garbentei gegen baare Znh 7888 Eine uorbbtr die sich besonder zum sosortinen 7877 Bei I. Rick Art in seiner Sei MrkrW von Br. Luthei ?ll int ocai von Dr. I MDtzd. frösr fielet MM Fische atvls' 8 Jahrr, starb bm cprditionS-Borstchr starb bcn 27. Novbr Achter, Wahr,he Stetter;dn Eohv, dwig Mhrlm, gv tatharivr Jakobi^, r. Katharine Lch Helm, geboren dra , Wilhelm Wh» ein Sohn, gebm thasar Mellor eine ;en, :en etc. ingcn zur KennE den Inserenten ibition von M 7olV n\Vatl *■> ? ,Don auslvSti! °M^^r-B2hn 29 9i b' ^arie 5*?« Marie Asperger. W '“«b S(§mibt iin M« * bnd ■ ' ' -| «SS« ■“ft®» »arN2'061' u»6 o 7902 Bekanntmachung Um mit meinem bedeutenden Lager in 7906 aufmerksam. 7920 Aecht Canzleiberg 5. 7904 Sonnenstr. 23. 7916 @434 Gewinne im Werthe von M. TIOOOO Loose ä i Mk. 7919 - in großer Auswahl bei ui 8 e ❖ <£> o» O e Cß ce s 7913 ------------------ Ziehung am 15- Januar 1884 u. folg. Tage. Sehmrrgelpnprcr ä Blatt 6 Pf., bei größerer Abnahme billiger. Stets vorräthig bei D. Moller, Optiker, Dienstag den 4. Derembcr, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Wohnung des Georg Wahl zu Garbenteich 8 Schafe öffentlich gegen baare Zahlung versteigert werden. I. A.: Wallbott, ' 7888 Ortsgerichtsmann. Aus der Stiftung der Kinder und Erben des Commerzieuraths Georg Karl Gail sind für das Jahr 1884 an zwei bedürftige dahier wohnende Familien oder allein stehende Personen Unterstützungen von je 200 Mark zu vergeben. Bewerbungen haben bis zum 15. d. Mts. bei der unterzeichneten Behörde zu geschehen. Gießen, den 1. December 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a ni m. _________________ K. Grünebaum, Kirchenplatz 9. Dis Kaffeebrennerei von Willi. Th. Wittlich Glessen 32 Marktstraße 32 empfiehlt stets selbst frisch gebrannten Kaffee von 1 JL bis Jt. 1,60, besonders empfehle ich einen gebrannten (Zentral-Amerika für Jt. 1,30, ferner bringe ich mein Lager von Noh- Kaffee von dl. 0,80 bis dt. 1,50 zur geneigten Abnahme in empfehlende Erinnerung.1885 Eine anerkannt leistungsf. 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Zinßer stattzufinden. . Wahlberechtigt sind hierbei diejenigen Kausteute und Gesellschaften, welche als Inhaber einer Firma in dem für den Bezirk der hiesigen Handelskammer geführten Handelsregister eingetragen stehen und einer der vier ersten Hciraths-Gesulh. Ein junger Kaufmann mit angenehmem Aeußern, 25 Jahre alt, wünscht, da ihm jede Damenbekanntschaft fehlt, sich mit einer Dame gleichen Alters zu verheirathen. Ein Vermögen von 10 000 «AL sowie Photographie erwünscht. Strengste Dts- cretion- Offerten unter C B an die Expedition ds. Bl. wichslcdcrner Damelyugstiefet (eigenes Fabrikat) dss 5 N?k. 1 Kreuzpl. Delicatessenhdlg. Kreuzpl. 1. 'Mallblmnen Frische Schclißsche treffen heute und morgen ein bei 7918 c. €fl. SüeinhenB, 1 Kreuzvl. Delicateffenhdl. Kreuzpl. 1. Wärmsteine in verschied. Größen und Farben billigst bei Emil Kalbfleisch, 7612 Marmorgeschäft. Ca. 250 Dtzd. T n ch s ch u h r nut holz- genagelten Tuchsohlen 2. Qualität in frischer Waare sollen billigst verkauft werden. 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