ZweitesBlatt Mm Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Preis vierteljährlich 2 M^rk 20 Pf. mit Bittngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. virream Schulstraße 7. Erscheint mit Ausnahme des MsntagS. ■ M Händler. bensver- profl ri°/o ;fenbß ' 1 vvuu iiuu; mu-i-tii im pru^nui einer pauameuiaujajeir öe"|]imr Sauber und wenn auch dieselbe voraussichtlich nur von kurzer Dauer sein lP' )o bat sie bncfi den SVrnmtM rn ptyipt ttphptt frnffinpn SRpmtrm ititforoß 0U<5 Der Reichstag ist am Mittwoch zu seiner außerordentlichen Session zupmmengetreten und, wie schon vorher bekannt gegeben worden war, vom Lmtssecretär im Reichsamt des Innern, v. Bötticher, eröffnet worden. Die Eichnungsrede bezeichnet zunächst als Grund der sofortigen Einberufung des Reichstags den deutsch-spanischen Handelsvertrag, welcher dem Parlament zur velsassungsmäßigen Beschlußfassung vorzulegen ist, und weist dann auf die ihvimgen diplomatischen Verhandlungen hin, welche nach Beendigung der lesten Neichstagssession dem Abschlüsse des genannten Vertrags vorangegangen hfo. Auf Grund der erfolgten diplomatischen Verständigung zwischen den bei'den Vertragsmächten sei eine vorläufige Inkraftsetzung der vereinbarten Zoll- müßigungen unter Vorbehalt der für die definitive Gültigkeit des Vertrags Widerlichen Zustimmung des Bundesraths und des Reichstages erfolgt. Die te hebt dann noch die der Einberufung des Parlaments entgegengestandenen Bedenken besonders der hierzu ungünstigen Jahreszeit und die persönliche Be- Wigung seiner Mitglieder hervor, welche Bedenken aber vor dem unerwarteten llnistande, daß aus weiten Kreisen übereinstimmend gegen die Abweichung von m Buchstaben der Verfassungsbestimmungen Klage erhoben worden sei, yließlich hätten zurücktreten müssen. lieber politische Fragen enthält die Eröffnungsrede nicht die geringste Andeutung, was um so mehr zu der Hoff- p berechtigt, daß die Session nur eine kurze und lediglich praktischen Ge- Mjten gewidmet sein wird, als sich der Reichstag außer mit dem deutsch- bmschen Handelsverträge nur noch mit der internationalen Convention Wglich der Nordseefischerei beschäftigen wird. Die Eröffnungssitzung war m allen Fractionen zahlreich beschickt, der Namensaufruf ergab 260 anwesende Wnete und somit ist das Haus vollkommen beschlußfähig. Auf Antrag ^Abgeordneten Windthorst wurde das vorige Präsidium v. Levetzow— J 'lwnkenstein—Ackermann per Acclamation wiedergewählt. Am Donnerstag .Olls Haus in die erste, resp. zweite Plenarberathung des Vertrages ein, Atzdem am Mittwoch der Abgeordnete Rickert bereits den Antrag aus Verölung des Vertrags an eine Commission eingebracht hatte. — So befinden 11 uns denn noch mitten im Sommer plötzlich einer parlamentarischen Session Der jüngste Aufstand in Spanien hat, obwohl nunmehr gänzlich wieder unterdrückt, seine Rückwirkung auf das Madrider Cabinet doch nicht verfehlt. In letzterem hat die Frage der Wiederherstellung der vom König Alfonso in Folge des Aufstandes aufgehobenen constitutionellen Garantien zu lebhaften Erörterungen geführt und soll das gesammte Cabinet Sagasta nach neuerlichen Mittheilungen bereits seine Demission eingereicht haben, sowie Sagasta vom König mit der Bildung eines neuen Ministeriums beauftragt worden sein. König Karl von Rumänien ist im Laufe dieser Woche von seiner Reise nach Berlin und Wien wieder nach Bukarest zurückgekehrt. Es ist kaum nöthig, die hohe politische Bedeutung dieser Reise nochmals hervorzuheben. — Der ungemein herzliche Empfang, dessen sich der rumänische Herrscher an den Höfen von Berlin und Wien zu erfreuen hatte, und seine wiederholten Con- ferenzen mit den österreichischen Ministern Grafen Kalnoky und Baron Kallap zeigen zur Genüge, daß Rumänien nunmehr entschieden in das Fahrwasser dec deutsch-österreichischen Politik eingelenkt ist, was für zukünftige Verwickelungen auf der Balkanhalbinsel jedenfalls von großem Einfluß sein wird. Rußland zeigt den Bulgaren jetzt unverhüllt seine Faust. Der russische Agent Ionin in Sofia hat einer bulgarischen Deputation gegenüber erklärt, daß die russischen Generäle unbedingt noch 2 Jahre in Bulgarien bleiben würden und daß die fortgesetzte Agitation behufs Absetzung der russischen Officiere und Beamten als eine direete Auflehnung gegen Rußland angesehen werden würde. Die furchtbaren vulkanischen Eruptionen, von denen jüngst die zwischen den Sundainseln, Java und Sumatra, gelegene Insel Krakatoa heimgesucht wurde, haben ihre verderbenbringende Wirkung bis auf Java selbst erstreckt. Die ungeheuren Wassermassen der Sundastraße, welche durch die vulkanischen Ausbrüche auf Krakatoa emporgeschleudert wurden, verwüsteten Anjer, Tjesringen, Telokletong und andere javanische Städte an der Sundastraße vollständig, alle Leuchtthürme an der Sundastraße sind verschwunden. Die Zahl der durch dieses Elementarereigniß umgekommenen Europäer und Eingeborenen soll eine ungemein große sein. :ortan 7/l? W g an die dmdeck-n tgeschaftes dm edriger als W )e Verpflichtung M Men. erhältniß der M etig wachsende" Zahlungen wu )o/o KeivimB J 1882 Gießen, 1. September. Ein nationales Fest markirt diesmal den Uebergang von der abge- lachnen zur neuen Woche — d§r Sedantag. Wie in den früheren Jahren, so Hot man sich auch dieses Jahr überall in Deutschland, wo man noch warm die gr>ße Zeit von 1870 und 71 nachempfindet, gerüstet, die Erinnerung an diesen Lstentag der Nation festlich zu begehen. Nicht mit dem Uebermuthe des Siegers, nicht dem tapferen Besiegten zum Hohn, feiern wir alljährlich die Wieder- lefi des Tages von Sedan, sondern um die Erinnerung an das, was er uns Fracht, in unserm Volke frisch und lebendig zu erhalten und um das Andenken $tct, welche in jenem blutigen Kampfe um Deutschlands Macht und Einheit fielen, sowie die noch in unserer Mitte lebenden Helden aus jener Zeit zu ehren. D-n nachfolgenden Geschlechtern soll und muß der Tag, an welchem auf den Jdbern von Sedan die Sonne der deutschen Einheit, wenn auch über Blut uck Leichen, so doch hellstrahlend und glückverheißend aufging, stets ein geweihter Mitben und hauptsächlich deshalb begehen wir alljährlich seine Wiederkehr in Wcher und würdiger Weise. Möchte darum der 2. September, den wir auch beite wiederum feiern, dem deutschen Volke noch bis in die fernsten Zeiten als Ehren- und Ruhmestag leuchten! \t w* ■ Ü’“» mit || - JJiüghebtr aug-c Quanten ihroi e Mir Ankaufs schm. Berlin, 28. August. Die Untersuchungen, welche anläßlich der letzten Wasserschäden in Schlesien im Gange sind, bestätigen die bereits früher ausgesprochene Auf- foffung, daß außer den von der Provinz zu gewährenden Beihülfen für öffentliche Zw'.cke, insbesondere also Wege-, Wasser- und Brückenbauten, zur Erhaltung des Besitzstandes ein Eingreifen mit öffentlichen Mitteln nur in einigen Distrikten und zwar namentlich da wird eintreten müssen, wo kleinere Besitzer wiederholte Uebcrfluthungen zu erdulden haben- Der vielleicht noch wichtigere Thetl der Erhebungen, welcher sich mit den Ursachen der Schäden und den Mitteln befaßt, ihrer Wiederkehr vorzubeugen, hat zunächst als drittes der Regulirung dringend bedürftiges Flußgebiet neben Bober und Elstzer Neisse die Weistritz im Regierungsbezirk Breslau ergeben. Die Vorarbeiten für die Regultrungspläne werden unter der oberen Leitung des Meliorations.Inspektors, dem eine Anzahl tüchtiger Techncker beigeordnet sind, bewerkstelligt. Man hofft auf dem Wege der Genossenschaftsbildung mit Staatshilfe baldigst zu befriedigenden Ergebnissen zu gelangen. Mehr als dies noch der Meinung mehrerer Sachverständigen bet den vorjährigen Wasserschäden in Westdeutschland angenommen ist, wurde dabet die Bedeutung der Bewaldung der Höhen, auf denen die Wolkenbrüche stattfanden, erkannt. Unter im Uebrigen gleichen Verhältnissen hat sich mehrfach der Ablauf der Wässer von bewaldeten Höhen auf 8 Tage und länger vertheilt, die anderwärts von kahlen Hängen auf einmal mit verheerender Gewalt tn die Thäler stürzten Eine umfassende Aufforstung der vielfach zu Ackerbauzwecken geordneten früheren Waldflächcn auf den Bergen wird als Nothwendigkeit bezeichnet, deren Durchführung nicht ohne erhebliche Beihilfe des Staates sich wird verwirklichen lassen. — In Newyork eingetroffene Privatberichte wissen von einer verzweifelten Schlacht zu erzählen, welche am 10. d. M- zwischen Chilenen und Peruanern geschlagen worden ist. Erstere richteten unter ihren Feinden ein furchtbares Blutbad an, welchem 800 bis 1000 Mann zum Opfer fielen, darunter der Oberst Leoncio Prado, Sohn des letzten Präsidenten von Peru. Die Schlacht wurde bet Huamachuca geliefert. Der Vorthetl der Stellung war im Vorhinein auf Setten der Chilenen, welche die beherrschenden strategischen Punkte besetzt hielten und besonders ihre Kavallerie in einer Weise postirten, daß sie die Rückzugslinie des Feindes auf das ^Ernsteste bedrohte. Schon während der beiden vorhergegangenen Tage hatten Geschützkämpfe und kleinere Scharmützel stattgefunden, indeß die eigentliche Schlacht am 10. um 6 Uhr Morgens ihren Anfang nahm. Mehrere Stunden lang wogte der Kampf unentschieden; um Mittag war er sogar in ein erbittertes Handgemenge ausgeartet. Nunmehr inscentrte der chilenische General ein Umgehungsmanöver und zwang dadurch den Feind zum Rückzug, der aber bald tn allgemeine Deroute ausartete. In diesem Augenblicke warf sich die chilenische Kavallerie auf die Trümmer des peruanischen Heeres und zermalmte dieselben in Atome. Mehrere Obersten fielen, den peruanischen Generalen Caceres und Racabaran gelang es, obgleich verwundet, zu entkommen. Nach dem chuentschen Schlachtberichte standen etwa 4000 Peruaner gegen nur 1600 Chilenen. Die siegende Partei beziffert ihren Verlust auf 56 Todte, 83 Schwer- und 21 Le chtverwundete. Dagegen wurden die peruanischen Streitkräfte völlig ausetnandergesprengt. Als Beute fielen den Chilenen 11 Geschütze, sämmtltche Munition, 800 Gewehre und eine Fahne tn die H°nde.^ ber amerikanischen Eisen-Industriellen wird in den Kreisen der letzteren selbst, wie man uns aus Neuwymk schreibt, andauernd für sehr prekär gehalten. Man sürchtet dort hauptsächlich di- deutsche weniger die englische Con- currenz, weil Deutschland unter den weitaus vortheilhastesten Bedingungen producirt. Hatten bisher die außerordentltch hohen Importzölle der amerikan scheu Jndustr - wirksamen Schutz gewähr«, so ist durch die th-tlw-is- Ermäßigung derselben schon etn fühlbarer Umschwung zu Gunsten der deutschen Coneurrenz etngetreten, der sich nur noch mehr accentuiren kann, wenn die Zollherabsetzungstendenz jenseits des Oceans weitere Fortschritte machen sollte. DermischteS. — Einen grade nicht sonderlich erfreulichen Beweis von Deutschenhaß und zugleich unverwandtschaftlicher Rücksichtslosigkeit haben in letzter Zeit der Graf von Paris und mehr noch sein geistig ungleich fähigerer Bruder, der Herzog von Chartres, gegeben. "r d° M sie doch den Impuls zu einer neuen kräftigen Regung unseres 1 h ^bens gegeben, welche erkennen läßt, daß die politische saison morte tear’Theurigen Sommers ein überwundener Standpunkt ist. ^^llucher Weise hatte die unerwartete Sommercompagne des Reichstags die .Meinung in Deutschland nicht wenig erregt, zumal jener der be- h* — ^H^m-Artikel gegen Frankreich vorausging. Der nunmehr Eeinige Zweck der Einberufung des Reichstags dürfte mittlerweile auf hegten Gemüther beruhigend gewirkt haben. Äciiaen ^^nüber diesem großen Ereigniß der Woche treten die L o^ll^ebenheiten, soweit sie Deutschland anbelangen, in den Hintergrund, die am Mittwoch stattgefundene Parade des Gardecorps bei Witte h r £ deu großen Herbstübungen vorauszugehen pflegt. Der Kaiser ^erstlden an der Spitze einer überaus glänzenden und zahlreichen Suite dm hip? greise Monarch sah außerordentlich wohl und rüstig aus, so daß ^etrannn , begründete Zuversicht schöpfen darf, daß er den großen An- Ms»^ ; Eche ihm die nächsten Wochen bringen werden, vollkommen ge- jein werde. tische Bewegung in Ungarn, wie die anti- Ausschreitungen in Croatien ziehen jeden Tag weitere Kreise und Militärbehörden zur Ergreifung nachdrücklicher Repressives meftfiA ^gen die Juden gerichteten Excesse in zahlreichen Ortschaften ta fhrrnrfx ix(l^ gleich den Unruhen in Croatien den Charakter biPUn n 7,ufru,^r§ und namentlich im Zalaer und Somogyer Comitat to nixt dauptsächtlich von den Bauern ausgehenden Ausschreitungen ihre allein gegen das Judenthum, sondern gegen die wohlhabende |uL nß ?-7'brhaupt, gleichgültig, ob die Bedrohten Christen oder Juden 'l' ^nheilnp^^'Esther Negierung gelingen wird, den Geist des Aufruhrs, iS^artpt nJik ?urt^ Transleithanien schreitet, bald zu bannen, muß erden, allzu rasch scheint dies indessen nicht gehen zu wollen. 16 M ; L P । 16 Sa er ®ü)N mt m GietzW bettrob. 3 iiitteimi d-rH-nb-ÄMl; 6 Jahren w«1 M er ;rten sab L an rb ei« e« V“,a lt ist th°V «",el | Nst»! A i dnW 10 Ar. 208. Zweites Blatt. Sonntag den 2. September 1888. Gießener Anzeiger ftratze 5, das Büchlein franco. Die Mutter dieser beiden Prinzen war die im Jahre 1858 gestorbene Prinzessin Helene nnn Mecklenburg-Schwerin, Tante des verstorbenen Grobherzogs Friedrich Franz II. Ko lanae die Herzogin Helene lebte, btftano ein sehr liebevolles verwandtschaftliches N-rbältnitz »wischen ihr, ihren Söhnen und dem mecklenburgischen Fürftenbause und auch nach dem Tode der Mutter waren beide Prinzen wiederholt noch Gäste des KroKberioas in Schwerin und erfuhren stets viele Freundlichkeit von ihm und seiner Familie. Aus diesem Grunde hielt man es von Seiten des Grobherzoglichen Hofes auck für angemessen, beide Prinzen von dem am 15. April d- I. erfolgten Tode des Großberzogs Friedrich Franz durch eigene Schreiben in Kenntntß zu setzen. Es erfolgte darauf eine kurze Empfangsbestätigung dieser Schreiben von Seiten der Prinzen, zugleich aber auch die Bemerkung, sie wünschten fernerhin alle und rede verwandtschaftlichen Beziehungen mit der grotzherzoglich mecklenburgischen Familie gänzlich abzubrechen, da es ihnen als Franzosen nicht angenehm sein könne, daran erinnert zu werden, daß ibre Mutter eine deutsche Prinzessin gewesen sei. Als die Herzogin Helene im Februar 1848 mit ihren Söhnen ohne die mindesten Geldmittel aus Paris nach Deutschland stückten mußte, hatte der Großherzog Friedrich Franz ihr sofort eine Heimathstätte in ibrem Vaterhause, dem Schlosse zu Ludwigslust, angeboten und sie und ihre Söhne mehrere Jabre sehr verwandtschaftlich und freigebig mit Geldmitteln aus seiner Privatkasse unterstützt. Diese beiden Prinzen waren damals nicht zu stolz, Geld aus Deutschland und von einem deutschen Fürsten anzunehmen, während sie jetzt auf eine so brüske Weise diese Verwandtschaft gänzlich aufheden wollen, aus Furcht, es möchte ihnen bei ihrem Jntriguiren um die Königskrone Frankreichs schaden, daß ihre Mutter eine der edelsten deutschen Fürstinnen war, die jemals über die Vogesen gen Paris zog. Daß man mecklenburgischerseits diesen Wunsch der französischen Kronprätendenten sofort und gern erfüllte, ist selbstverständlich. Ob man deutscherseits Schlüsse aus diesem fanatischen Hab gegen Deutschland verrathenden Vorkommnisse für Den Fall gezogen hat, daß die Frage Jnteresie für uns bekäme, ob eine monarchische Restitution in Frankreich für Deutschland und den europäischen Frieden eine Gefahr wäre — bleibe hier un- untersucht ___ sUniversitätsnotizen.) Am 22. August starb in Heidelberg nach längerem Leiden ein vormaliges sehr verdientes Mitglied der dortigen Universität, Geh. Hofrath Dr Blum im 81. Lebensjahre. Derselbe zählte zu den bedeutendsten deutschen Mineralogen. — Die Wahl des Prof. Dr. Kirchhoff zum Rector der Universität Berlin hat die Genehmigung des Königs erhalten. - Die Universität Bonn hat, trotz aller Opposition von Seiten der Ultramontanen, einem Altkatholiken, dem Professor der Theologie, Dr. Langen, das Rectorat übertragen. Auch aus der Decanats- wahl der katholisch - theologischen Fakultät war ein Altkatholik, nämlich der Professor Reusch hervorgegangen. Auf ein dagegen etngebrachtes Gesuch aber hatte sich her Cultusmimster in'S Mittel gelegt. Bet der Neuwahl ergab sich Stimmengleichheit; das Loos aber entschied wiederum für Professor Reusch. — Der Privatdocent an der Universität zu Straßburg, Dr. Struck, ist zum Docenten der Nationalökonomie an die Technische Hochschule zu Aachen unter Verleihung des Prädikats Professor berufen Westfalen. — Kürzlich erließ der Landschaftsrath v. G. in Ostpreußen an den Lehrer St. auf seinem Gute nachstehenden Befehl: „Ich, der Landschaftsrath v. ®, kündige Ihnen hiermit zum nächsten Michaeli Ihre Stelle und fordere Sie auf, an gedachtem Tage Ihre Wohnung zu räumen rc." Das mar ein Blitzstrahl aus heiterem Himmel, der allerdings nicht zündete, denn bekanntlich hat nur die Regierung das Recht, dm Lehrer von seiner Stelle zu nehmen. Der Lehrer schrieb deßhalb zurück: „Ick, der Lehrer St. in L-, kündige Ihnen hiermit zum nächsten Michaeli Ihre Stelle als Landschaftsrath." Dieser Strahl zündete. Der gedachte Herr war außer sich er hatte nichts Eiligeres zu thun, als das Schreiben des Lehrers der Königlichen Regierung zu übersenden. Was ihm für ein Bescheid geworden ist, darüber schweigt die Geschichte; der Lehrer bekam einen gelinden Verweis. Ein Gerücht wollte wissen, daß diese Angelegenheit beim gesammteu Regierungs-Collegium allgemeine Heiterkeit heroor- gerufen hat. Q — sVacante Stellen im Bezirk des 11. Armeekorps.j Bensheim, Postamt, Postschaffner, 800 Gehalt und 144 JL Wohnungsgeldzuschuß; Bingen, Postamt, Briefträger, 800 Gehalt und 144 «X Wohnunasgeldzuschuß; Birstetn, Postamt, Landbriefträger, 450 Gehalt und 60 «X Wohnungsgeldzuschuß; Kassel, Tettgrophen- amt, ständiger Hilfsbote, 1 «X 80 Tagegeld; Darmstadt. Postamt, Packettcüger^ 750 «X Gehalt und 180 v or Tauwcrk beffeiben anstatt ber Gondel befestigten Kasten, welcher das „Auslösungsweik" Frankfurt (Main) über die Form, den Inhalt und die geeigneten w 8 9^ trägt unb drittens das an dem Kasten angebrachte, aus dünnem Küpferblech gefertigte ' fachmännischen Rath emholen möchte. Ziehung 1 mit $, mKM MO 2,30 pi Lii ßrabirter ( * .durch s< Achtelt, Koch Ä' Eissalz, \ ^linenfannen, < 7mc'n anerfa den billig | -tfi Die die -äöU mit gute M-rr-d« ;c. Vrei l iferitii und -lu Men Farben^ £ eoent mit ^nfannunb; r-Jerei mit eine Mereioder^ !M loC ben nitiags 3 Upt, BguudMsi ^chekenschmdl Mg und 1 msender Vereir Weres bei H 1 «rhlar, Stein Plirte 1 allen Größen W___ w »erben billigst re 530__________ ZOschnn btäne hohl ui Millich durch de ffiraei beseitigt ^rirefslichkeit hi Aecht h f 'i: Gießen bei «^iehl^'^ung " «J Mit. — ft- ’i »si und bas -!ln *5";5 LZ- 'g°"g durch dW '?'Ld-rchnnN 'Wstrelsen durchlauf aaL °°Jn den von m ß?^aÜ 6"®lnnt ,m »ötempeliaak« btn bermalS müßen sie j,d Ms der sie der 2 m einer Feder gebrch M äßeifiBlü^ifit (ls olhiAM Hültegrad vn- ,d!e kleine Dulderin io, >t SägespShnen M i trf und geben ihnen er aber verkupfert, ch; irt. sind jetzt die gebnr. > ca. 15,001) ®ro3,b-|. dem besten schmW zu ungefähr Lrelvieiiü. '■ Pflanze, die Comri matlsiren versucht, bto lachen. Der ausgrpi^ inglich roth, wird jtÄ ; bedeutend weniger stot dieser neuen Tlnte cd, r künstlichen Bereites dah mit dieser Art W wurden, ^röoqc^ auf dieselbe *! ist. gen der Großh. M' htungen betrug Im Sire Tage gab eS löt« Aeikgeöotenes. 5581 Die dicht am Bahnhof Braunfels im Lahnthal gelegene Brücken- rnühle mit guter, dauernder Wasserkraft, mit 2Wasserradern, 2Mahlgängen, 3 Kollergängen 2C. Brennofen, Kugelmühle, geräumigen Wirthschafts- u. Nebengebäuden, Garten und Wiese rc-, in welcher seit 4 Jahren Farbenfabrikation betrieben wurde und event. mit Erfolg weiter geführt werden kann und in der auch wieder Mahlmüllerei mit einer zu errichtenden Bäckerei, Fleischerei oder Schänkwirthschaft sehr nutzbringend betrieben und angelegt werden könnte, soll den 4. September, Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle freihändig und meistbietend verkauft werden. Hypothekenschulden nicht vorhanden, Anzahlung und Uebernahme rc. nach zu treffender Vereinbarung. Näheres bei Herrn Ernst Boecker in Wetzlar, Steinweg 35. Polirte Cassetten in allen Größen empfiehlt 5583 Fr. Krogmann. Regenschirme werden billigst reparirt. 5530_____________Auguste Frieste. Zahnschmerzen die Zähne hohl und angestockt sind, augenblicklich durch den berühmten indischen Extraet beseitigt. Derselbe sollte seiner Vortrefflichkeit halber in keiner Familie fehlen. Aecht ä Fl. 60 H im Alleindepot für Gießen bei Fr. Seibel._____50 ^anfeouuerts mit Firmendruck in allen Farben und Vitalitäten Lindenplatz. 5669 Bad-Nauheim. 2709 Äh £84** Don per Flasche per Flasche 13. NB. Zu beziehen bei dem Unterzeichneten und folgenden Verkaufsstellen: 164 ❖ ♦ 2.- 2.50 2 — 2 — 2 50 2.50 2.50 Madeira Madeira (sehr alten) Montilla Pajaretc Lacrima-Christi Alicante Moskatel Carl Schwaab, Seltersweg Nr. 11, Gebrüder Adami, Mäusburg 14, Georg Wilh. Weidig, Marktplatz 21, H. F. Nassauer, Kreuz 6, Conditor H. Kinkel, Marktstr. 32, Burg Gleiberg. Priorato secco sup. V aldepennas Malaga-Xerez 0 porto Malaga Malaga (sehr alten) Sherry empfiehlt unter Garantie ❖ ❖ ♦ ♦ & & ❖ ♦ ♦ «> & & ❖ ♦ 7) 7) 7) 7) 7) 7) JL 7) 7) 7) T> 7> 77 der Reinheit und Aechlheit C/ir« Baudl^ Wolfstrasse 1.30 1.50 1.50 2.— 2.— 2.50 2 — SpaniHclie Weine ♦ rothe &. weisse Sanitäts- & Dessert-Weine. ♦ Arbeiter!! Einen großen Posten sächsischer Arbeitshosen TfZß 1 Qß offerirt das Stück zu.....eJIltl* L OU Arbeitshemden (Hausmacher) zu „ 1.20 Frankfurter Waaren-Bazar Neustadt 6. (5743) Neustadt 6. Der Allein-Verkauf von Metallkränzen auf Gräber ist mir von einer der größten Fabriken Deutschlands für Gießen und Umgegend übertragen worden und offerire solche in größter Auswahl zu den billigsten Preisen. 5807 Bernhard Bullmann, Marktstraße 5. Frische Palmkuchen mit Gehalt von 15—18% Protein und 9—10 % Fett. Frischt Sksamkuchen 3903 mit garantirtem Gehalt von 50 % Protein und Fett. Beides in bester Qualität empfiehlt billigst Varl Petri, vorm. G. Eh. Spruck. 72 CO ±1 co t? tt Z ° 52 CS) EML FISCHBACH „ GIESSEN. Unüöertroffenes Aabrikat zum Stärken der Wäsche Alle Sorten Farben, trocken und auf das Feinste in Oel gerieben, wie überhaupt alle zum Anstreichen rc. erforderlichen Artikel kaust man gut und billig bei 3709_____________Fr. Seibel. Baron Lieblos Malto - Leguminose - Mehl, -Chocolade and -Chocoäade-Pulver von Starker & Pobuda, Kgl. Hoflieferant, Stuttgart. 33 Beste blutblldende und leicht verdauliche Nahrungsstoffe für Kinder und Erwachsene, von vielen medicin. Autoritäten warm empfohlen. Niederlage in Gießen bei Carl Schwaab und H. Kinkel, Conditorei. Billigste Offerte! Durch Abschluß mit einem Weingutsbesitzer offerire ich einen vorzüglichen 187N‘.r Weißwein ä Schoppen 50 Psg. ältere Jahrgänge theurer. 3352 A* Saame, Weinsaal. REVERDTSI piaiiios tefi | Flügel Abzahlung * Harmoniums ohne Anzahlung Nur Prima-Fabrikate Magazin vereinigter Berliner Pianoforte-Fabriken Berlin, LeipzigerstrasNe 30. Freie courant gratis und franco. Kelter verkauft 5718 Heinrich Schäfer, Daubringen. Selbstgefertigte 1560 Isckirte Mübcl aller Art stets vorräthig zu billigsten Preisen bei Carl Steller, Schillerstraße 66. Werkzeuge aller Art in vorzüglicher Qualität empfiehlt Gustav Stahl, 4531 Neuenweg 11. A. Siegel’« 5594 „Mhneraugen-Tod". Zu haben bei C. Fr. Conrad, Friseur Erfolg garantirt. Lahnkies ohne Sand (20 Mmtr.), bestes Material gegen Schwamm und Ungeziefer unter Fußböden, unter denen kein Keller ist, per Cbmtr. «X 1.50 ab Lagerplatz. 5789 L. Chr. Rübfamen. Sandsteine. Fertig behauene, wetterfeste Sandsteine liefert unter Garantie billigst Balth. Brück, Sandsteinbruchbesitzer 5709 in Hassenhausen. Herren Filzhüte werden schnell und billig modernisirt, gewaschen und gefärbt. 5531 Albert Behrend. Van Houten’s reiner löslicher CACAO s feinster Qualität Bereitung „augenblicklich“. Fabrikanten C. J. van Houten 4 Zoon, Weesp in HOLLAND. Zu haben in den meisten feinen Deliea- tess-, Colonia Iwaaren- u. Droguenhandlg. in Dosen ’/i Ko. ä M. 3.30, */, Ko. äM. 1^0 u. i/. Ko. ä M.0.95. Preise bitte zu beachten. Borsdorfer Aepftlwetn bei C. Roth, Neuen-Bäue. 5773 Badewannen in allen Größen, Sitzbadewannen, Fussbadewannen empfiehlt billigst Sfr an» Schmidt, 5778 Seltersweg 2. Pianmos und Haffen- frht'Ati b o vonrenommirtcstenFirmen, rühmlichst bewährt billigst bei C» StiickratSb) Möbelfabrik. 5652 Regenmäntel in größter Auswahl und zu billigsten Preisen, in den neuesten Fayons, offerirt S» JF* Holt>Ci*ys Kirihenplah. Schülp Jfoh« Vr. Schaaf9 Neustadt 55. Gießen. Sein Anzahlung und wöchentliche Raten von JL. 2.—. 4699 Ä.-K. zeichniß zu versehen. 4804 O S Cours bezahlt. 131 £3 oooocxxxxrocxxxx>Döoo ooaocxxxx^aocxxroaoo 4465 L. Treff. vermiethcn. D Zur Mt Erni wiben Jahres Sieben. G. Ueidlinger, Gießen, Bahnhofstraße, Größte und älteste Nähmaschinenhandlung Deutschlands. Verantwortliche Redaction: Sll Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh l'ichen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 5755 Roller nimmt an die Cigarrer fabrik von Arnold Müller. 5754 Ein kleines Familienlogis bis 1. Oktober zu vermiethen. Lindengasse 1. 5821 Ein braver und fleißiger Junge wird als Hausbursche gesucht im „Darmstädter Haus". a) Maschinen - Ingenieur-Schule b) Werkmeister - Schule. — Vorunterricht frei. — Ein Wort an Alle, welche Französisch, Engli\’ä? Italienisch ob. Spanisch rotrfhj sprechen lernen wollen. Gratis und franko zu beziehen durch de Rosenthal'sche Verlagshandlung in Leipzig. Bei der auf Gegenseitigkeit beruhenden Bremer Lebensverficherungs -Bank gingen im Jahre 1882 mehr denn 4600 Anträge mit über 7^ Millionen Mark Versicherungssumme ein. Der unterzeichnete Hauptagent der Bank hält sich zur Vermittelung von Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Militärdienst-Versicherungen sowie zur Auskunftsertheilung:c. bestens empfohlen. 5776 Auswanderer nach Amerika erhalten billigste und reellste Beförderung mittelst Post-Dampfer des Norddeutschen Lloyd in Bremen durch die Agentur von J. Schulhof, Marktstraße. Durch meinen langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, jedem Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen.1009 J. (*! (ackert, Mitglied der deutschen Möbeltransport-Gesellschaft, Darmstadt, Bleich straße Nr. 29. Das Bankgeschäft von Morita Heichelheim, Selterswey W» 5» Stoch) empfiehlt sich im An- und Verkauf von Staatspapieren, Actien, Anlehensloosen etc., Gratis-Einsicht der Listen gezogener Loose u. Effecten. Aufträge für die Börse werden zum Tageskurse prompt besorgt. Für in fremder Münze zahlbare Coupons wird der höchste Das Vernickeln und Polieren aller Arten Metall-Waaren, als: Sporen, Säbel und Scheiden, Candaren und Trensen für Fahr- und Reitgeschirre, Steigbügel u. s. w., sowie alle sonstigen Gebrauchs- und Luxus-Gegenstände von Stahl, Eisen oder Messtng wird besorgt durch Louis Senner. NB. Alle mir zu übergebenden Waaren sind mit einem Ver- 5295 Ein solides Kindermädchen gesucht. Näheres in der Exped. ds. Bl. 603,89» Original- Singer Nähmaschinen wurden im vorigen Jahre verkauft, oder 42,000 Stück wehr, als 1881. Eine so beständige und enorme Zunahme des Verkaufs, die keine andere Nähmaschinenfabrik auch nur annähernd aufweisen kann, dürfte wiederum den besten Beweis liefern, daß die Original Singer Maschinen an vielseitiger Leistungsfähigkeit, vorzüglicher Construction und Dauer unerreicht sind und sich der Beliebtheit des Publikums mit jedem Jahre mehr erfreuen. Verkauf unter voller Garantie und ohne Preiserhöhung gegen geringe Da nach Lachn sein tov »igeu GroN tthobcn worbe Äihiß aller H Wir denn hasten, toi H Kchs gelegen Mlagter Gewerl Wenn sich '•ömden Groß! W in dem Hinsicht K darauf als fttii . , Wenn jebo "Ee »Äeineckunl § J. Rothenberger 0 Gericht!, best. Taxator o Lindenplatz 8.^ Möbel-Transport in geschlossenen und offenen Wagen über Land und per Bahn ohne Umladung, sowie Verpackung von Instrumenten, Glas, Porzellan, Spiegel :c. prompt und billigst. Referenzen stehen jeder Zeit zu Diensten! Meißbmdergesellm und Handlanger werden noch angenommen. 5782 Chr. Petri V. 5609 Eine alte, renommirte pfälMe Weinhandlung mit eigenem Weinber.'.- Kitz für Ob-rh-ss-n, H°s'°n-K°L Thüringen und das angrenzende Bay r' einen Provifions-R-tsen»-«. Gegenden wurden bereits mehrere J-b^ für bie Firma mit gutem Erfolg bene Nur tüchtige, iucerlaf tge R-flect°nt i wollen sich unter her ^tfrre A. B. Sb. bei der Exped- ds. Bl. melden.____ 'M 2®* WM * r, SO No Derj W abdressi ließen 5014 Penfionäre finden gute Aui nähme. Näheres in der Exped^ ds. -ö- ^OOOOOOOOOCC Reparaturen an Räh- maschinen aller Systeme unter Garantie für solide Ausführung. Theodor Haubach, 891 Bahnhofstraße 40. kauft 5717 Heinrich Schäfer, Daubringen. 3640 Das Mochten von Stroh- und Nohrstühlen, sowie das Anfertigen von Stühlen jeder Art wird zu sehr- billigen Preisen ausgeführt von Philipp Heaekel, Stuhlmacher, Sonnenstr. 14, dem Clubgebäude gegenüber Wernnschte Anzeigen. 5794 Stelle in einem Laden gesucht für ein junges Mädchen aus guter Familie. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 5815 Eine geräumige Werkstätte gesucht. Zu erfragen in der Exped. d-Bl. WermieMngen. 4690 Ludwigsstraße 12 der mittlere Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör (neu hergerichtet), zu vermiethen. H. Bepler. 2292 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. Fr. Fürst Wittwe- 1921 Märbürger-Straße 24 ist der 2. Stock, 6 Zimmer mit allem Zubehör und Gartenantheil, zu vermiethen. 5368 Geräumige Mansardenwohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen und Anfangs Oktober zu beziehen- Wilhelm Reiber,-Bahnhofstr. 66. 5747 Kleines Logis nebst Gärten zu vermiethen. ,, , QQ Wilh. Weidtmann, Frankfurterstr. 83. 5811 Ein Stübchen mit Bett. ______________Schloßgasse 6. 4683 Im meinem Hause an der Grün- bergerstraße ist die Parterre-Wohnung, durch Herrn Controleur Geist bewohnt, anderweit zu vermiethen und am 1. Okt. beziehbar.__Jacob Witzner. 5140 Ein Familienlogis zu vermiethen- Neuen-Bäue 13. 5701 Zwei kleine Familienwohnungen (die eine an eine einzelne Person) zu ver- miethen. ___________Mühlgasse 21. ”5705 Kleines Logis (Vorderhaus) sofort beziehbar. Frankfurter-Straye 75. 5737 Ein kl. Familienlogis zu vermiethen bei Schneider Frech, Kaplaneigasse- 5721 Logis, sowie einzelne Zimmer, neu hergerichtet, gleich bezieht). Neuen-Baue 20. "5512 Dammstraße 1 (Ecke der Nordanlage) 3. Etage, bestehend aus 5 Zimmern und Zubehör, per 1. November event- auch früher zu vermiethen.__ 5704 "Der 2. Stock in meinem Vorderhaus ist zu vermiethen und am 15. Oktober zu beziehen- _ „ Caspar Schomber, Neustadter-Thor^ ”4957 Eine geräumige Wohnung (8 Zimmer) nebst Zubehör wird billig vermiethet. Näheres in der Exped- ds. Bl.____ 5784 Eine Wohnung, bestehend aus 2 Stuben, 2 Kabinetten, Küche nebst Zubehör, an eine stille Familie zu vermiethen. C. Brandes Wwe., Franks urterstr. 43 Ein freundl. FamilienlogiS, 3 Zimmer, Küche re«, alles neu hergerichtet, an eine ruhige Familie per 13* Sept, billigst zu vermiethen. 5389 Marktplatz 21. 5307 Möblirtes Parterre - Zimmer Gartenstraße 27. 5298 Ein gut möblirtes Zimmer- Graveur A. Konradt, Neuenweg 40^ 5591 Der mittlere Stock meines Hauses nebst allen Bequemlichkeiten, sowie zwei äimmer in der Mansarde zu vermiethen. E. Kalbfleisch, Grünbergerstraße.^ "'5590 Familienlogis zu vermiethen bei Lonis Vogt, Große Mühlgasse. 4539 Wegen Wegzug der Frau Grämlich ist der untere Stock meines Hauses 5 Zimmer mit allem Zubehör in abgeschloss- Eorndor, auf 1- Oktober zu vermiethen. Prof- Dr. Birnbaum. 2316 Der 3. Stock meines Hauses ist anderweitig zu vermiethen. Carl Petri, Marktplatz.^ 5193 Zwei ineinander gehende Zimmer, unmöblirt oder auch möblirt, zu vermietben. ___Kreuz 13. 5245 In meinem Hanse find die unteren Geschäftsräume, sowie ein Familienlogis von 3—4 Zimmern zu vermiethcn und sofort zu beziehen. George iLelb. 5485 Das von Herrn Eckstei n bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Grünberger-Straße 14-_ 5599 Ein freundl. Familienlogis von 3 bis 4 Zimmern 311 vermiethen. __H. Schnell, Brandgasse._ 5633 Mein Hinterhaus mit Scheuer und Garten ist per Anfang November zu 5122 Ein kleines Logis zu vermiethen __________Neuenweg 25. 4543_ Ein Laden mit Wohnung per 1- Oktober zu vermiethen. _________I» Stein, Bahnhofstraße 41. 4595 In bester Lage der Stadt ist ein schöner Laden mit oder ohne Wohnung zu vermiethen. Näh. bei der Exped. ds. Bll pl FRIEDRICH BAUMANN Giessen, Neuenweg 7 ' Werkstätte, 2248 ~L Ührmacherei, Electro- F?ii mechanik. ||gj Haustelegraphenanlage.