♦ ! azr 203 Erstes Blatt Sonntag den 2. September 1883. (WujViyipv Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. „ — “ PreiK vierteljährlich 2 3Bori 20 Pf. mit Bringerlghn. L ,-nreaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 ffi. 1883. fa! zu« kirchj! 'kale au» au|r der. ' MMeril Binder unter.: 'M §a[[tQ:ß: 2 Samen freiem r Vorstand. virW iewählot: __» der! | Meins her $q|fr Mm sich die uM- - ie auch die Redactm: iteWenen gefaffenn1 zd weiter zu Wem Ir, Haberkorn, MM niH. Maw«fn zMM- Br. W- < SSW i«Mh!'l«S'°" j ;[*$** mm Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Droschkenbesitzer Karl Huhn dahier hat die ihm am 3. November 1880 erthellte Concession zur Inbetriebsetzung der Droschke Nr. 2 zuruckgegeben. Gießen, den 31. August 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Kraemer. _________________________________________________. Gefundene Gegenstände: 1 Halsband mit Hundeblechmarke, 2 Potemonnaie's mit Inhalt, 1 desgl. leer, 1 Handschuh, 1 goldenes Medaillon, 1 goldene Brosche, 1 Handkörbcheu, 1 Handkorb mit Inhalt, 1 buntes Taschentuch und eine Mark an Geld. Gießen, den 1. September 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Kraemer. Zum Weiten September. Nicht eitele Ruhmsucht und Siegeslust sind es, welche nun wiederum unser M veranlassen, den glorreichen zweiten September, wo Deutschlands geeinigte Lacht über einen gesährlichen Widersacher siegte, festlich zu begehen, sondern es sich lediglich die erhabenen Gefühle nationaler Freude und des Dankes, welche am Jahrestage der Schlacht von Sedan zum Ausdrucke kommen. „Die peinigten deutschen Fürsten und Völker, für ihr gutes Recht kämpfend, sind unibe)iegbar, der deutschen Einheit, dem langentbehrten höchsten politischen Gute, scht kein feindseliges Nachbarvolk hemmend mehr entgegen", dies ist die Freu- driibotschaft, welche die Schlacht von Sedan brachte und die von ihr verkündeten ömungenschasten sind wohl werth, an einem Tage des Jahres gefeiert und den nod) wachsenden Geschlechtern nicht nur als Freudenbotschaft, sondern auch als Mhnung überliefert zu werden. Jeder Deutsche, mag er nun Preuße, Bayer, S'fldjfe, Württemberger, Badenser oder Hesse sein oder mag er einer politischen Partei angehören, welcher er will, muß wißen, daß eine große Frage, Deutsch- lmds Einheit, Macht und Größe, ja unseres Vaterlandes Cultuvmisston, alle Ctammesgenossen einig und stark zusamniensinden muß. Und sind zur Zeit öbefe edelsten Schätze unseres Vaterlandes auch nicht gefährdet, leben wir auch im sicheren Frieden, so gemahnt uns doch die Vorsicht und die Wandelbarkeit (Wer weltlichen Dinge daran, daß unsere Nation doch noch einer neuen Prüf- wng entgegengehen und die bittere Nothwendigkeit noch einmal an uns heran- tifden kann, für des Vaterlandes Einheit und Freiheit das Schwert ziehen $u müssen. Mit dem Freudenfeste über das Errungene soll sich daher auch eine edle Ngebung und Begeisterung für des Reiches Größe und Einheit paaren und in den nachfolgenden Geschlechtern wach erhalten werden, damit auch sie stets missen, was sie im Nothfalle dem Vaterlande schuldig sind. Denn abgesehen °ni den älteren Mitgliedern unseres Officiercorps sind die Helden der glor- rnchen Schlachten aus dem Kriege 1870—71 wegen vorgerückten Alters nun sch jammt und sonders aus dein Verbände des Heeres geschieden und Linie >imd Landwehr repräsentiren ein neues Geschlecht, von dem das Vaterland in dtt Gefahr gleiche Thaten erwartet. Mag daher am Natisnalseste des 2- September das neue Geschlecht sich jene Helden zum Vorbilde nehmen, welche einst mit so unerschütterlichem Todesmuthe für das Wohl des Vater- toite eintraten. Auch soll es ein Theil der Feier des Sedanfestes sein, jener Helden, so- >rchl derer, die noch unter uns leben, als auch derer, welche den Heldentod Zchorben sind, mit rühmender Anerkennung zu gedenken, denn Dank, unver- gWchen Dank ist Deutschland seinen Kriegern schuldig, welche in den großen v'chen 1870/71 das opfervolle Werk, dessen Gedächtniß wir heute wiederum ^8chen, mit bewunderungswürdiger Tapferkeit vollbracht haben. Deutschland. Darmstadt, 31. August. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben uilergnädigst geruht: Am 23. August den Lehrer am Gymnasium zu Worms, Dr. Theodor ^o.dmann, zum Lehrer an dem Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darmstadt imt Wirkung vom 1. October d. Js. an, ... am 24. August den bei dem Kaiserlichen Hauptzollamt zu Hamburg com- Ml^isch verwendeten Finanzaspiranten, Georg Friedrich Feick aus Reinheim, M Wirkung vom 22. Juli d. Js. an, zum Hauptsteueramts-Assistenten 2. Kl. M ernennen. Darmstadt, 30. August. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Bei- l«3e Nr. 20) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für und Cameralverwaltung, den Holzpreistaris für die Großh. Domanial- «dungen pro 1883/84 betreffend. 2. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Darmstadt, die Erhebung einer öur Bestreitung der Com.,mnal-Bedürfnisse in der Haupt- und Residenz- Mdt Darmstadt betreffend. 3. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Büdingen, die Nichterhebung der «tage der Gemarkung Unter-Diebach für 1883/84 betreffend. 4. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Oppenheim, die für das Jahr 1883/84 zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisse der Gemeinde Wolfsheim zu erhebenden Umlagen betreffend. 5. Ordensverleihung. 6. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. 7. Dienstnachrichten: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 7. August dem evang. Pfarramts-Candidaten Ferdinand Stock aus Alzey die erledigte evang. Pfarrstelle zu Hangen-Weisheim zu übertragen. Am 2. August wurde dem Schullehrer Johann Georg Fritz zu Böllstem die Lehrerstelle an der evang. Schule zu Mommenheim, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Peter Ignatz Wahl aus Heidesheim eine erledigte Lehrerstelle an der kath. Schule zu Wald-Michelbach, am 3. August wurde dem Schulamtsaspiranten Peter Hoffmann aus Ober-Scharbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bonsweiher, am 4. August wurde dem Schullehrer Karl Schnob zu Ober-Lais die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Freien- feui^m 9. August wurde dem Schulamtsaspiranten Jakob Wolf aus Auerbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein-Hausen, an dems. Tage wurde dem Schullehrer Heinrich Ludwig Nikolaus zu Grebenhain die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hausen — übertragen. 8. Charakterverleihung: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädrgst geruht: Am 25 Juli dem berittenen Oberwachtmeister Görtzhain im Gensd'armerre-Corps bei seiner Versetzung in den Ruhestand am 31. Juli den Charakter als Seconde- Lieutenant zu verleihen. 9. Ruhestandsversetzung. 10. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Ober-Seemen; ^dotatwnsmaßiger Gehalt 1053 das Präsentationsrecht zu dieser Stelle fteht dem Herrn Grasen zu Stolberg-Ortenberg-Roßla zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Stelle an der Gemeindeschule zu Landenhaujen mit einem Gehalt von 900 t/W.; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; — die Coneurrech- eröffnung in Beilage Nr. 17 wird hiermit zurückgezogen. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerjtelle an der Gemeindeschule zu Rommelhausen nut einem Gehalt von 900 mit der Stelle ist Organistendienst verbunden., Die Stelle eines Kreisassistenzarztes für den Kreis Schotten, mit dem Wohnsitz zu Gedern, mit einem Gehalt von 600 nebst Jmpfbezirk; Bewerbungen sind binnen 10 Tagen einzureichen. Die evang. Pfarrstelle zu Wetterfeld; dotations- mäßiger Gehalt 2084 das Präsentationsrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach zu. Die evang. Pfarrstelle zu Rothenberg; dotationsmäßiger Gehalt 1763 ; das Präfentations steht dem Herrn Fürsten von Lciningen zu. Eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Lamptttheun mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeßenden Gehalt von 1000 bis 1400 JL 11. Sterbefälle: Gestorben sind: Am 15. April der Gefängniß-Aufseher Georg Haumüller zu Darmstabt; am 13. Juni der Oberlehrer Georg Gumbel zu Ebersheim; am 14. Juni der Hostheater-Scenerie-Jnspector Christian Bormuth zu Darmstadt ; am 22. Juni der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Bettenhausen Ludwig Wilhelm Lauer; am 25. Juni der Kammermusikus i. P. Wilhelm Niebergall zu Darmstadt. Berlin, 30. Äuaust. Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt, die Aufnahme und BeurtheUung, L-lch- ihr neulicher Artikel über d°s Verhalten der franzostschen Preße bei den Part er «cltutwn gesunden habe, entsprech- In jeber Richtung den Voraussetzungen welche sie vernünstiger Weise an denselben zu knüpsen berechtigt war. Bet aller nationalen Empfindlichkeit gebe es in Paris doch auch Zeitungen, welche in den Bemerkungen der „Nordd. Allg. Ztg " Anknüpfung zu Refl-xiori-n sanden, die wenig» ns mittelbar zu einer gewissen Beruhigung bertragen konnten. Die S eigerung der Aff-c- durch die Leidenschaftlichkeit der R-vanchepredtg-r könne aber naturgemäß nicht auf einen engeren Kreis beschränkt bleiben, wenn eine groß- Anzahl von Zeitungen denselben zum bereitwilligen Sprachrohr dien- und es an ehrsüchtigen Stell-n,ag-rn ntcht schle, welche di- aufgeregten Jnstincte der Massen für ihre Zwecke verwerthen zu können hoffen. Die überall wiederkehrende Erscheinung des Einflusses der Presse auf d» Stimmung müsse in Frankreich rascher und allgemeiner als °nd-rswcizumDmchbruch gelangen Die sranzösischen Staatsmänner würden sich der Berückfieptigung d-rartigcr Strömungen für lange nicht entziehen können. Damit würden aber auch^dte praktisch Folgen der systematischen Bearbeitung der Franzosen im Sinne des Krieges und Hasst s gegen Deutschland nicht lange auf sich warten lassen. Die „Nordd. Allg. Ztg." glaube den Dank aller Friedensfreunde auch in Frankreich verdient zu haben, wenn sie auf diese Consequenzen rechtzeitig hinwtes. Ein namhaftes Pariser Blatt habe den Nagel auf den Kopf getroffen, wenn es die Hoffnung ausspreche, daß die heftige Sprache der deutschen Presse mit den Ursachen verschwinden werde, welche sie hervorgerufen Huben. Solche Ursachen seien gewesen die Vorgänge in Elsatz-Lothrtngen, die Preß-Jn- scentrung der Inspektionsreise des Kriegsministers, die angebliche Cred'tforderung von 7 Millionen für eine Mobtlisirungsprobe und der vielfach hetzende Ton der französischen Presse. Halberstadt, 30. August. Zum Anwalt der deutschen Genossenschaften wurde heute mit 222 von 249 Stimmen Rechtsanwalt Schenck aus Wiesbaden gewählt; 26 Stimmen fielen auf Dr. Schneider (Potsdam), eine war ungültig. Schenck nimmt die Wahl an und gelobt treue Pflichterfüllung. Hesterreich. Budapest, 31. August. In wohlunterrichteten Kreisen wird die Mtnisterkrisis sehr ernst beurtheilt. Nach diesen Quellen soll Tisza dem Kaiser einen Antrag auf Entsendung eines Regierungs-Commissärs nach Agram mit weitgehendster Vollmacht zur Durchführung der Mtntfterraihsbeschlüste stellen. Sollten diese Seitens des Monarchen nicht genehmigt werden, wäre die Stellung Tisza's tief erschüttert. — Aus Zala-Egerszeg wird berichtet, daß die Behörden die Namen der Häupter und Unteranführer der Unruhen kennen, daß jedoch im Interesse der Untersuchung die Namen geheim gehalten werden. In Zala-EgerSzeg-Kopant wurden heute sämmtliche Juden ausgeraubt. Ja Jglio und Kesmark wurden die Fenster der Judenhäuser zertrümmert. (F, Z.) Arankreich. Paris. Noch ist zwar der Frtedensoertrag vonHuö nur in einem kurzgefaßten telegraphischen Auszuge bekannt, aber was man erfährt, ist gleichwohl hinreichend, um zu erkennen, worauf Frankreich in Ostasien eigentlich hinaus will. Die Proklamirung der französischen Schutzherrschaft über Anam und Tongktng, die endgültige Annekttrung einer anamitischen Provinz an Cochinchina, die tatsächliche, wenn auch einstweilen noch nicht formelle Abdankung des kaiserlichen Beherrschers von Anam zu Gunsten irgend eines französischen Commissars — was bedeutet das anderes, als die Aufrichtung eines neuen französischen Colonialreiches an Stelle der früheren, jetzt längst hinweggefegten Schöpfungen in Canada oder Louisiana? Wenn auch vorerst nur auf dem Papiere bestehend, so ist „Frankreich in Ostasien" doch darnach angethan, bei den politischen Zukunftscombinationen, soweit sie die pacifische Seite des asiatischen Continents betreffen, m Rechnung gestellt zu werden. UebrigenS ist der Vertrag von Huä ein in mehrfacher Beziehung merkwürdiges Aktenstück. Er stipulirt die Bestätigung des französischen Protectorates über ganz Anam unter Hinweis darauf, daß jenes Protectorat schon 1874 im Princip verkündet worden, will dasselbe aber durch hinreichende Bürgschaften, an denen es im Vertrage von 1874 mangelte, vervollständigt wissen. Nun ist aber in dem angezogenen Vertrage von einer, auch nur „im Princip" ausgesprochenen Schutzherrschaft Frankreichs über Anam gar keine Rede, sondern derselbe räumt den Franzosen nur das Recht ein, wenn die Sicherheit ihrer angrenzenden Besitzungen dies erfordern sollte, in Tongking die Ordnung herzustellen. Unter dieser Bedingung wäre auch China bereit gewesen, sich mit Frankreich zu verständigen, da der Pekinger Hof weniger die materielle als die formelle Sette der Sache im Auge hat und vor allen Dingen die Respectirung der chinesischen Oberhoheitsrechte fordert. Wenn das telegraphische Resumö des Vertrages von Hu6 genau ist, so hätte Frankreich sich über die Ansprüche Chinas einfach hinweggesetzt. Nach der bisherigen Haltung Chinas ist nunmehr anzunehmen, daß man dort die Demüthigung, welche in dem nichtachtenden Benehmen der Franzosen liegt, nicht ruhig einstecken werde. Unter so bewandten Umständen könnte die Verjagung der schwarzen Flaggen aus Tongking für die Franzosen zu einer Quelle ungeahnter Schwierigkeiten werden und sie belehren, daß die Gründung von Colonialreichen auf fremder Leute Kosten sich mitunter an den Gründern in empfindlicher Weise rächt. Rußland. Petersburg, 30. August. Den Mördern des Barons Nolde scheint zran auf der Spur zu sein. Es wurden zwei Männer verhaftet, welche stark verdächtig sind und ibr Alibi nicht nachzuweisen vermögen. In seinem Testament hat der Baron seinen Leuten Legate im Werthe von zusammen 28,000 Rubel vermacht. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 31. August. Der Reichstag erledigte heute die Interpellation wegen der Torgau-Liebenwerdaer Wahl. Rickert und Meyer (Halle) bezeichneten das Verfahren der Regierung als den Akt einer Parteiregierung. Die Minister v. Bötticher und v. Puttkamer wiesen die Angriffe zurück, worauf der Gegenstand verlassen wurde Darauf folgte die zweite Berathung des spanischen Handelsvertrags. Die Regierung theilte mit, daß Spanten keine Ermäßigung des Einfuhrzolles für deutsche Kohle bewilligt hätte und daß wettere Ermäßigungen des Korkzolleß nicht zu befürchten seien. Heute findet eine Abendsitzung statt. München, 31. August. Seine K. K. Hoheit der Kronprinz traf heute Mittag kurz vor 12 Uhr von Ingolstadt, wo derselbe Truppenbesichtigungen vorgenommen hatte, hier ein, wurde am Bahnhof vom Oberbürgermeister v. Erhardt und von dem stellvertretenden Polizeidirektor, Regterungsrath Schuster, sowie von dem preußischen Legationssecretär Grafen Eulenburg, in Vertretung des abwesenden Gesandten Grafen Werthern, empfangen und begab sich nach seinem Absteigequartier in den „Vier Jahres- A'iten". Heule Nachmittag wird Se. Jt. K. Hoheit unter Führung des Grafen Kalkreuth die Kunstausstellung besuchen. , “ Der Magistrat hat heute beschlossen, bet der Regierung die Ermächtiguna nachzusuchen, in den beiden noch übrigen Simultanschulen katholisch-konfessionelle Parallelklassen errichten zu dürfen- Kiel, 31. August. Der Admiralitäts-Chef General v. Caprivi ist in vergangener Nacht hier eingetroffen und hat heute die Matrosen-Artillerie in Friedrichsort inspicirt. Salzburg, 31. August. Graf Kalnoky, in dessen Begleitung sich Graf Wyden- bruck und (Sombor befinden, hatte alsbald nach seiner Ankunft im „Hotel Europe" mit dem Fürsten Bismarck eine Konferenz und nahm dann an dem Diner der Fürstlichen Familie Theil. Der Reichskanzler hat gestern außer zu einer kurzen Promenade das Hotel nicht verlaffen. Später wurde die Konferenz fortgesetzt. Haag, 31. August. Nach einer officiellen Depesche aus Indien vom gestrigen Tage sind bei der Katastrophe am 27. August der Controleur und der Gehülfe des holländischen Minister-Residenten in Tjiringen, sowie ein Lieutenant des topographischen Bureaus ums Leben gekommen. Man forscht noch nach ö Europäern in Anjer. London, 31. August. Nach einer Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Batavia vom heutigen Tage waren dort keine weiteren Nachrichten aus Sumatra eingegangen. Die Zahl der in dem District Tjiringen durch die vulkanischen Eruptionen ums Leben gekommenen Personen wird aus 10,000 geschätzt ; im Ganzen sollen circa 30,000 Personen bei der Katastrophe umae- kommen sein. —_ Nach einer Meldung desselben Bureaus aus Zanzibar von heute ist der deutsche Aftikareisende Dr. Fischer von seiner Reise aus dem Innern Afrikas wohlbehalten in Zanzibar eingetroffen. Madrid, 31. August. Der Wagen, in welchem der deutsche und der englische Gesandte von San Jldesonso nach Madrid zurückkehrten, stürzte bei einem Bergabsange um, beide Gesandte sind aber vollständig unbeschädigt. Kopenhagen, 31. August. Nach einem Telegramm aus Vardö (Norwegen) n?nn?c^tcrn meldet Capiian Wtide von Sibiriakoff's Dampfer „Obi", er habe am "ugust die holländische Expedition bei der Insel Weigatsch ausgenommen Die „Barna sei am 24. Juli auf 71 Vz Grad Breite und 63 Grad Länge gesunken' Die die mo?rena?f^nhn/n„^tabt(rDOrftan'?’c^ d^" ganzen S-Itersweg vom Ären} «!«' liier ffieife8 ein 6at bet bcn hierbei Jnteressirten bl* : baffilbe ftüht bte ntt^- an den Stadtoorsiand a?mnn^t d^.°lb die Umwohnenden mit einer an Stelle des Dorbemprßft?» Unb ^?ffcn, derselbe werde noch auf sein früheres AroM, an >L>leue des oorbemerkten^runnens e.ne Rohrleitung anzubringen, zurückkomE 9 ~ _ 2ttZitterungHkunde.*t Thau, In geschützteren LaOa"n^u'i-h^?^^9^^ ™öfcfß kühl, stellenweise nebek'1 A- sttll und windig, babet roolftaf mit 3? Allgemeinen tagsüber abroegf* fe5tnacbmittag§ b.d aeam 'Vr Mittags und Nachmtio^. Niederschlagen. 9 9 n 2Ibent> "ufgebessert, Nachts windig, stellenweise stürmisch^ besonders^nach^Westen^ru^^klinn^^ Frühmorgens noch etwas Nachmittags zahlreicheren?^.? heraufziehende Ballen, die Mittag.? Niederschlägenim Nordes "°7^n zeitlich bis zur Bedeckung mit mW 6-“”: sind die Niederschläge mäß?nen Nichts Niederschläge. In den nördlichen G-ldilM Die Winde werden mäßiger ' "Kiebiger in den südlichen und öftltd?en abgeschlossm^am"'i5 Auaust tter - Prognose für den Monat ©ept* Preis 1 ji). — Nachdruck verbcsten bCr Lengfeldffchen Buchhandlung in Äi „Dijmphna" wäre den ganzen Winter daselbst eingefroren gewesen, an Bord bq'üi^i« sich aber alles wohl unb hoffte man offenes Wasser zu erreichen. Dte Besatzung ieir „Varna" sei am 1. August von der „Dijmphna" geschieden und werde vom Dam^r „Nordenskjöld" nach Hämmertest gebracht werden. Birffallo, 31. August. Die zur Eröffnung der Northern Pacific-Bahn gtlabw n deutschen (Aaste sind wohlbehalten hier eingetroffen und Seitens des Newyor? League Club und des Liederkranzes glänzend empfangen worden. Dieselben befi djlioltn gestern die Niagarafälle. Anwesend waren auch der deutsche Gesandte u. (5ifc nbejn- ber Consul Fetgel, Karl Schurz und andere Notabilttäten. Dte deutschen Gäste fccadtwi sich Abends nach Chicago. ÄerQtiscdrLO. Offenbach, 29. August. (Beschlagnahmte Geldstücke.) Die Personen, wtitz!>e vor einigen Tagen hier wegen Verausgabung mtnderwerthlger Goldstücke verhaiieit wurden, waren der Goldwaarenfabrlkant Wissel und seiye Ehehälfte, sowie deren Se-- schäftsreisenber Linden von Hanau. Ersterer wurde gleich wieder auf freien Fust gesksi^, da ein Collidiren mit den beiden anderen Beschuldigten dadurch verhindert wurde, dr sz man die letzteren hier verhaftet hielt. Nachdem polizeilich festgeftellt worden war, dilz die Zahl der hier verausgabten Goldstücke in 12 Zehnmarkiiückcn und 11 ZwaM - markstücken bestanden, welche bei einer genauen Wägung ein Gesammtgewi«tzt bhi 118,35 Gramm ergaben, so daß also bei Zugrundelegung des Prägegewichis «ra 136 Gramm sich eine Differenz von 17,65 Gramm im Werthe von k Mk. 2,50 = = Mk. 44,13 ergibt (die einzelnen 10-Maikstücke varttren zwischen 3,2 bis 3,6 Gr., lßie 20-Markstücke Danken zwischen 6,9 bis 7,2 Gr.) wurden gestern die Akten an m Großh. Staatsanwaltschaft in Darmstadt zur weiteren Amtshandlung eingeschickt. unserer unmaßgeblichen Ansicht dürfte es sich im vorliegenden Falle nicht um dniie Münzfälschung oder um ein Münzvergehen, sonderu nur um einen Betrug ^aubdnj, der durch Verringerung des GoldwertheS der für vollwerthig verausgabten GoldsMue begangen wurde. (£)ff qtfl.) Mainz, 28. August. (Vom Brückenbau.) An unserer neuen StraßeubrUkc zwischen hier und Kastel werden gegenwärtig Einrichtungen getroffen, von welchmvir' wünschen können, daß dieselben niemals eine praktische Verwendung finden würden. Ud; nämlich den militärischen Anforderungen zu entsprechen, werden nunmehr, um im Noh-« falle die Brücke sprengen zu können, in den beiden mittleren Sternpfeilern, an rodd)i»i gegenwärtig gearbeitet wird, je zwei Minenkammern angelegt. Diese Kammern litpiii in der Längsrichtung des Pfeilers zwischen dem Sockel und der unter dem Ansctze veic eisernen Bogen hervorspringenden Gurtung; die Kammern sind 6 Meter lang, IMiietr breit und 1,30 Meter hoch. Die zum Sprengen der Pfeiler zu verwendenden Spmg - ft off e werden in Kisten von je einem Cubikmeter Inhalt untergebracht und Comtrui diese Kisten an die Enden dieser länglichen Kammern zu liegen, so daß für jeden Wsr 4 Sprengladungen angenommen sind. Die Verbindung der Minenkammern mit der Außenwelt ist durch senkrechte Schächte, welche durch den Pfeiler gehen, hergesteLi m!d führen eiserne Leitern in die Minenkammern herab. Um auch bet Hochwaffcr jö« Feuchtigkeit von den Sprengherden fern zu halten, sind die Kammern und die SM c vollständig mit Zinkblech verkleidet, welche Arbeit von einem hiesigen Spenglerrneßvr ausgeführt wird. — Ein seltenes Ereigniß hat sich laut den „W. Vbl." am 27. August Nachmiila- auf dem Bahnhofe m Hagen zugetragen: Von einem Güterzuge, der von HagrniiittA Brügge fuhr, trennten sich 4 schwer beladene Kohlenwagen und fuhren in raftnteir Schnelligkeit nach dem Hagener Bahnhofe zurück und zwar durch die Wand tri8 Stationsgebäudes in die Küche, wo sie sich vor dem Sprungherde in die Erde M- dohrten. Das Küchenpersonal wurde im letzten Augenblick von der großen Äjjiir benachrichtigt und konnte- noch eben entfliehen- Wenige Augenblicke später unb Sie waren verloren gewesen. Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen, mis fast als ein Wunder zu betrachten ist, da dte Wagen sehr viele stark frequenttrte W- Übergänge passirten. Der westliche Theil des Stationsgebäudes bietet ein Bild argerr Verwüstung dar; zerbrochene Säulen, Thüren, Fenster, sowie Wagentrümmer, und Kohlen liegen un wüsten Durcheinander umher . ~ßut>n W, e Prämicnerböhung eintreten ju lafftn; fi- hat au»!». Äugettanbnch aus bte frufjer abgeschlossenen Versicherungen ausgedehnt. Suita: ,7,* Ä« * Kapital- und Rentenversicherungen ruttivirt, denen ihrem »!«> m ^^^'^6ung am Jahresgewinn nicht eingerüumt werden kann und iiit • ?nC m ^brstcherungen hinreicht, um den Actionären eine anftinibipt tDr^n ^"en geleistete Garantie zu gewähren, auch der einfluniM: 1p. ta!ä ' , "ac6bem derselbe zur Etsblirung unb Einsührutr, ® die Rank °tn der aufgebracht und verzinslich angelegt ist, IfoÄ n iSfnn^nhJn n 0 d-n btvidendenberecht'gten Versicherungen den auf bl < di® iu8nebm?n nn Do11 Ju °"SÜten, ohne ihn für die Arstvnäre in Ann« mrt h,^,n ,in.?ar ? Vnrlre!nl8t oIfo die Vorth-tle einer Gegenseitigkelts-JnW Vrömlennn^,nNr^"^U'Kesellschast. Dabet ist zu berücksichtigen, daß bei der SEeiltito Besonders em^teblensm,!^ Geschösisjahren nicht erhoben werden 'Ml. der Teutonia erinln n » 5 bie «rt, In welcher die DivibendenvertheiIu.il!«I fi(berunaen ^on ^ihr ^rbertfdbJ" wachsen die Dividenden für die einzeln-i tw« beftänbra sich verrinn? tnle wirklich noch zu leistenden Prämtenzah-pM l fÜr -uu-hm-nd- W-r des Versichertm,«- snhinb 7? M 21. Dm & nW 21- ®in ®' r: .1-4 7« dB! Mtt, !*&«. 23. fll) , inonoen - UP“ i ® ;7 u tpgis M* 311 ,'^z Schuhmachtts P Mobild tz Hause des K. ( 8oseS Stein #11 den 4 , ch Mobiliar W. Hlamen des >MM! Privatkla d« M in W°h heim R f'toerg in Gch den ®eorg &&** -I ’l SÄ: "-%*£ 1 1 'I I I I I dtc Akten an B \ S„«ngeschlckt. m , alle nicht um eint i en Betrug haichM , isgabten Goldstücke i (Off Zig) len Straßenorücke: >. von weichen wtr nden würden. Um «ehr, um im MH, eilern, an welchen : Kammern liegen . r dem Ansätze btt : -ter lang. 1 Meter : endenden Spreng- =; rächt und kommen t ntz iür seden MM i mkammern mit der i hm, hergrstellt und 1 der Hochwasser jede n rn und dre Schale ! gen Spenglermeistn i i Alsonen, nitldie O^lücke vrrhüstet ' flnvie deren Ge- blnhn^ d^tzl. Wt\\ wurde, b! I worden war, bah J Unb 11 Zwünzltz- tzlNtgewicht Doa Plägegewtchts von 2 bis 3.6 (ftr. hl. .August Nachmilch der von Hagrn nch d tuhren in rasender >urch die Wand did erbe in die Erde scß- n der großen W rblicke später und alle cht zu beklagen. M ark srequentlrte Bahn- bletet ein^Hb arger Lagentrümmer, Räder chrot lind Korn, -oie alter Bekannter und Er habe em mäßig hie dasür bod) einen N8*”' SA WM" . ijjipltr «W" <3,‘ äj! »-« Ä dl, «'I* i» i SLS •sfeä ^0betnB MHI öfben 0 «110 W K- * lm Ji 7Z°?'?Ä SK" rJ&tS a.,8» ^4 Handel und Derkehr. Gießen, den 1. Septbr. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund u 110—1.15, Hühnereier per Stück 5—6 Käse Stück 4—9 Käsematte 3 H, Erbsen per Liter 20 Linsen 30 H, Tauben per Paar 50—70 Hühner per a^tkick X 0.90—1.30, Hahnen per Stück X 0.60—0.90, Enten pr. St. X 1.40—1.70, ^ibienfleisch per Pfund 70 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 50 bis -a q, Schweinefleisch 62—64 Hammelfleisch 62—70 Kartoffeln per 100 Kilo ’ H> 4.00—5, Milch pr. Ltr. 13—18 Gänse pr. Stück O--—O.OO. Zwiebeln per Ctr. 5.50—9 X 24. Dem Schneidermeister Otto Kölle ein Sohn. 24. Dem Schlosser Louis Heise eine Tochter, Augufte Karoltne Luise. 25. Dem Pofthtlfsboten Georg Philipp Zink eine Tochter, Margarethe Wilhelmine. 25. Dem Buchhändler Philipp Pfeiffer eine Tochter, Thekla Christine Pauline. 26. Dem Schretnermetster Heinrich Sack ein Sohn. 29. Dem Stetnhauermeister Emil Kalbfleisch ein Sohn, Emil. Gestorbene. August. 30. Friederike Hoffmann, geb. Lyncker, 78 Jahre alt, Wittwe des Kaufmanns Karl Hoffmann. 31. Rosa Friederike, 2 Jahre alt, Tochter des Sergeanten im II. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Clemens Zimmermann. 731) Ueber die Höhe der Költen, welche dte Einrückung einer Aneeige in ein« der Behre Zeitungen xerweneht, wird nu aUh niemals enttttusdrt sehen, wenn man vOn der Annoncen - Exyeditie» von SAAAJESÄTJEIW vuv «reuen. Teutonia, allgemeine Kenten-Capital- und Icbensver- stcherungsbanll in Wpfig, errichtet 1852. Versicherungs-Capitalien z. Z. circa. 70 Millionen Garantie-Capitalien z. Z. über 11 „ „ , Nach der beschlossenen Statutenänderung kommen fortan 7/to vom Neingcwinn (statt wie bisher die Hälfte) zur Vertheilung an die dimdendt- berechtigten Versicherungen. Dieselben nehmen an dem Gewinn des GesawmtgeschäfteS btr Teutonia Theil. Die Prämiensätze der Teutonia sind bedeutend niedriger als M bei Versicherungen mit Dividendeberechtigung. Dabei ist jede Verpflichtung il Prämiennachzahlungen für ungünstige Geschäftsjahre ausgeschlossen. Die Vertheilung der Dividende erfolgt nach dem Verhältniß der Gt- sammtsumme der eingezahlten Jahresprämien. Daher stetig wachsend Dividende, somit Verringerung der Beitragszahlungen vo» Jahr zu Jahr und Entlastung für das Alter. Beispielsweise betrug die Dividende bisher schon (bei 50% GewinnantM Jede Einfuhr fremder Nähmaschine» ist in Deutschland üherflüfiuj. Im Jahre 1882 wurden nach einer vom unterzeichneten Verein „Concordia aufgestellten Statistik 524 000 Nähmaschinen im Inland fabricirt und fanden dic- selben in allen Culturländern der Erde Absatz, ausgenommen Nordamerika, welck»- durch Sperrzölle jede Einfuhr unmöglich macht. Deutsche Nähmaschinen verdanken ihre große Beliebtheit auf dem Weltmarkt- mannigfachsten Vorzügen. Vor allen sind zu nennen: Gewissenhafte Justieurig, bedeutende Vermehrung der .Hilfsapparate, elegante Ausstattung und eint Reihe wesentlicher Verbesserungen, wie 132 Patente darthun, welche feit 1879 her deutschen Nähmaschinenindustrie allein vom Reichspatentamt ertheilt wurden. Wir appelliren heute am Sedantag an den gesunden Sinn des deutsche Publikums, welches nicht fremde Fabrikate kaufen wird, die in Deutschland selbst besser und billiger erzeugt werden. Jede Handlung mit deutschen Nähmaschinen ist in der Lage, eine vorzüglichem Maschine liefern zu können, wie die sogenannten amerikanischen Verkaufsstellen mit ihrer Massenwaare, und empfehlen wir bei Beginn der Herbstsaison besonders diejenigt« Nähmaschinen-Niederlagen, deren Inhaber sich als „Concordia"-Mitglieder nus- weisen. Dieselben haben sich verpflichtet, nur von deutschen Fabrikanten ihm Nähmaschinen zu beziehen. Die Elite der Händlerschaft gehört dem Verein an und gewähren dieselben nach jeder Richtung hin die sicherste Garantie für Ankauf einr leistungsfähigen, dauerhaften, gut und elegant ausgestatteten Nähmaschine. 20-Francs-Stücke . . • . do. in Vz ' Englische Souvereigns Russische Imperiales . Ducaten ..... Dollars in Gold . . Hiermit benachrichtige ich das verehrliche Publikum, daß ich auf Grund eines von mir gelösten Gewerbepatentes zur Vermittelung von Pferdehändeln berechtigt bin. Ich erbiete mich in allen vorkommenden Fällen zur unentgeltlichen Beistandsleistung und werde das in mich und meine langjährige Erfahrung gesetzt werdende Vertrauen durch gewissenhafte Nathsertheilung zu rechtfertigen suchen. 5845 Gießen, den 31. August 1883. Heinrich Simon. 5856 Ein braver, fleißiger Jirrr^ß- sucht auf der „Pulvernrühle^.L 5848 Ein P rimaner sucht ein ICtiiHr billiges Zimmer. Offerten sub l_. Erped. ds. Bl. ? 5859 Gesucht wird ein ansta--i«:ft Mädchen, welches kochen kann un) Gelegenheit hat, im Geschäft thätig zL |tiv Näheres in der Exped. ds. Bl. Sonntag den 2. und Mont rz den 3. September: Kirchweihfest in Rodheim wozu ergebenst einladet Karl Schlierbach, Wch Wermiethungen. 5842 Ein kleines Familie.nlogis, parterre oder 1. Stock, wird zu miethen gesucht. Osserten sind bei F. H o l b e r g, Kirchenplatz, abzugeben. 5854 Ein kleines Logis sogleich an eine ruhige Familie zu vermiethen. Schillerstraße 9, Hinterhaus. 5851 Familienlogis zu vermiethen. _____Kornblumengasse 3. 5850 Lagerhaus zu vermiethen. Christian Loher 1. Ww., ____________Neustadt 10.__________ 5849 Ein Logis auf sofort zu vermiethen. __August Hofmann, Wallthorstraße. 5857 Ein schönes Familienlogis im Vorderhaus iit auf sofort zu vermiethen. Carl Burkhardt, Neustadt 17. 5858 Ein kleines Logis ist zu vermiethen. __Carl Burthardt, Neustadt 17. 5839 Der 3. Stock meines Hauses ist per 1. Oktober zu verniiethen. ___S. Katzenstein. 5690 Ein kleines, schönes Familienlogis per 1. September beziehbar. _______Wettergasse^ Nr. 7. .)832 Eine Stube mit Cabinet, mit oder ohne Möbel. Auch, kann auf Verlangen noch eine Mansarde beigegeben werden. Julius Wallach. Hb.. Schneider, 5847 Ein solider, nüchterner Hausbursche gesucht. Wo? sagt die Exped- ds. Bl. 0« ^nationales F ■jar neuen Woch% -i sij auch dieses ;pon 1870 und 7 -sirr Nation festlich Adem tapferen Bei ^ages von Sedan, in unfem Volke jri : mfje in jenem blu M die noch in uns Henden Gefchlechti - m Sedan die So 'M so doch hellstrahl 'Ä hauptfächlich bei würdiger Weise ckum feiern, dem Ä Ruhmestag leuch ^Reichstag ist ^treten und, roie h,3eher@ Air im Sei^amt -Mk bezeichmt jur ata dM-hach Wfan Beschluß ? chl««tischen Ü -Wgssesfim dem ?• Nitb der ech «Mächten sei ei M unter Verhebe :J” Zustimmung de ’* "°ch die der W-rz der hiern s"« Mitglieder he i,7aus weiten K E der &rfa- J*. Mittete, ft Nt biege Äu iei" ®'rb Äe"- me