1883 Donnerstag den 2. August Rr. 176 Erscheint läßlich mit Ausnahme beö Msntags. I. V.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. wenden: zu Ruckel- m । *■) Wersrod lOiHr.y,^ 1 Burkhar , / .a Illi ™ vl wird Verein angegangene Vorstandsmitglied der 22) Reiskirchen, 23) Staufenberg, Wagend ach. Engelhard. Vogel- Faulstich. gut- sehr gut. gut- sehr gut. sehr gut. gut- 2) Allendors a/Lda., 3) Alt-Buseck, 4) Annerod, ermkl^L- t FrachmÄ Wohnort und Name des Eigenthürners und des Fastelhalters. rbo)t,fc':. g 'bete lebst dtuiW eriditd w iof. Dm. Gutsverwaltung Lj Heuchelheim L) Ltlein-Linden (2 Bullen) Johannes Ricnz Friedrich Ringel Daniel Becker- Karl Jünger Otto Theiß H. H. Sommerlad Wittwe Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Zeugniß der vom landwirthschaftlichen BezirksvereinGießen gewählten Commissionen üb- die Bullen Diejenigen von Ihnen, «Tagen entsprechend berichten. sehr gut. ’ särnrntlich sehr gut. sehr gut- ^tach Angabe des Gr. Kreisveterinärarztes sehr gut- sehr gut. W gut. eurer sehr gut, die beiderr andern gut. gut. sehr gut. sehr gut. sehr gut. gut. W gut- gut gut- sehr gut. sehr gut. Präsident des Vereins. 7) Gießen, Rudolf Güngerich, Secretär des Vereins, Oeconom Georgi, Kassirer „ « 8) Groß-Buseck, Oeconom Josef Güngerich, Bürgermeister Stephan. 9) Groß-Linden, Oeconom Heinrich Velten Ul. 10) Grünberg, Baurath i. P. vr. Dieffenbach, Bürgermeister Pracht. 11) Grüningen, Bürgermeister Leidich. 12) Hungen, Gutspachter Baron von Oven. 13) Lang-Göns, Oeconom Johannes Weber V. 14) Lauter, Oeconom Ernst Zimmer auf der Bingmühle. 15) Leihgestern, Bürgermeister Heß. 16) Lich, Fürstlicher Oberverwalter Erb. Oeconom Philipp Zimmermann. 17) Lollar, Bürgermeister Fuchs. 18) Muschenheim, Pachter Karl Hoffmann m Hof-Guu. 19) Nieder-Walgern (bei Marburg), Oekonom Lauer. 20) Obbornhofen, Verwalter Beilstein. 21) Odenhausen, Bürgermeister Lang. Johs. Harbach IV. Johs. Keßler vil. Johs. Christ H. Euler Fürst!. Gutspachter v. Oven Johs. Dern II. Ph. Zimmermann (Privatbulle) sai IWIW" . ebenen Kinder unter 6 Jahren bis längstens Ende August er. an die genannte Behörde einzufenden. Sind keine solche Kinder vorhanden, so ist dies mitzutheilen. I. V.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. PH. Hofmann Hl- Johannes Haas IV. Johs. Klingelhöfer Verwalter Müller Johannes Lenz i PH- Lenz 1- iE Burkhardsfelden, die Gemeinde jJ Daubringen, die Gemeinde ■i) Oberstadt, die Fürstlich Lich'sche Außerdem finden sich noch bei den Nachbenannten Bullen Vogelsberger hjftt, deren Benutzung jedoch bis jetzt nur den in der Gemeinde Wohnenden hiehungsweife bei Ordn.-Nr. 21 dem Eigenthümer zusteht. ", w.. Gießen, am 31. Juli 1883. Betreffend - Die Ausführung des Gesetzes vom 10. September 1878 über den Schutz der in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grostherzoglieken Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme der Stadt Gießen. Auf Ersuchen des Großherzoglichen Kreisgesundheitsamtes Gießen beauftragen wir Sie, Verzeichnisse der in Ihren Gemeinden in fremde Pflege Allcndorf a. d. Lda., Gemeinde . Alt-Buseck, Gemeinde (3 Bullen) i Annerod, Gemeinde i Friedclhausen, Adolf von Nordeck I Freiherr zur Rabenau i Groß-Buseck, Gemeinde ’ Groß-Linden, Gemeinde Grünverg (3 Bullen) Grüningen, Gemeinde j Hungen Leihgestern, Gemeinde Lich Lindenstruth Lollar, Gemeinde Mainzlar, Gemeinde Reiskirchen । Meitershain 11) Lüiefeck ,ich Mil jw,i b-»»chb-r,-» °b 1,5 Betreffend: Die Anschaffung von Viehwaagen. Gießen, am.31. Julr 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzsglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unser Ausfchreiben vom 3. l. M, Anzeiger Nr. 152, noch nicht erledigt haben, wollen binnen 8 Tagen Vorlage machen. x ö I. V.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. | Ludwig Rein I Kaspar Vogel V. Jost Becker V. Caspar Bötz II. L. Schäfer n dtt ^<1 6,^,1 Wmfio «ienfio«, ö bon 5 oi '•M'. W ittmie- mmtni t I NtojJ i möifntid ier zu leine Jag] 'rt zu ottil 3 ZNArM len bei nzerger Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Klaffende Mutterthier zur Nachzucht der reinen Vogelsberger Raffe geeignet und bMhMden^a ! ^mn Bullen ohne Kosten zu benutzen Jedem Mitglied des Vereins steht es frei, nach seiner Auswahl einen der unter^Rr. 1 7 Ueberlieferung eines AntheNichems erhebt, . Bemerkt wird noch, daß der Verein keine jährlichen Beiträge fonbein nu= einnt.r “y9el°- Kreis Gießen beschränkt. Wegen Zusendung des °Ges bei dem Austritt auf Verlangen zurückbezahlt wird, und daß der Verein sich nicht blos aus den^»r klauuts oder weiterer Auskunft beliebe man sich an eine der vorgenannten 1 - ... b dermalen besonders Zuchtthiere von reinen ^ffen, unb gerade Da die Viehzucht seither der einträglichste Zweig der Landwirtschaft gewesenvon chm durch Brandzeichen kenntlich gemachten ^Vogelsberger Rasse, sehr gesucht werden, kann es nicht fehlen, daß Die unter TI $ erzielen müssen. . ~ r , . ^wre, deren Abstammung auf Grund der Vereinsregister bescheinigt werden k , e hiekraffe eianet, von der durch den Zuchtverein gebotenen Gelegenheit Möchten daher alle Landwirthe, für deren Verhältnisse |id) Die Bogel^b 9 , machen. |ut Hebung der Viehzucht und damit Erhöhung ihres Einkommens recht ausgiebig Gießen, den 31. Juli 1883. Vereins zur Züchtung und Mre^gderreinenVogelsberger Rindviehraffe: w 1) Allendors a/Lahn, Bürgermeister Volk. Bieber- 24) Weilershain, 25) Winnerod, Guts-Administrator Hermann- Betreffend: Das Löschwesen im Kreise Gießen. Gießen, am 31. Juli 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherroglichen Bürgermeistereien des Kreises. welche mit Erledigung unseres Ausschreibens vom 20. Juni, Anzeiger Nr. 142, noch im Rückstände sind, wollen binnen 1 Betreffend: Den Verein zur Züchtung und Veredlung der reinen Vogelsberger Rindviehraffe. Bekanntmachung. Dem Verein, der sich zur Zucht und Veredlung der reinen Vogelsberger Rindviehraffe gebildet hat, find geeignete Bullen der Vogelsberger Raste von kn nachstehend verzeichneten Eigenthümern in dankenswerther Weife zur Verfügung gestellt worden: r ' " Wer mit Mutterthieren der reinen Vogelsberger Raffe diesen Viehschlag weiter züchten und demnach dem genannten Verein beitreten will, beliebe sich an eines der nachbemerkten Mitglieder des engeren und werteren Vorstandes t Schulstraße 7. U- --------- 5) Bettenhausen, „ Jtuaeb - 6) Friedelhausen, Adolf vonNordeck, Freiherr zur Rabenau, Vue- ) Ml. rte§3ie . __9öA ic§ ßögii^ ßimmer # > Zjsst^'' E" hnung ®i^:t chn > und - ÄE ner mü .itttlS»*' «tlbnlöjij ' ’j Alle die Viehausstellung betreffenden Anfragen sind an den Vorsitzenden Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adalbert Freiherr Nord eck zur Rabenau. bei einer Ausstellung derselben Art bekommen. b. Ein Aussteller kann auf ein und derselben Ausstellung in einer Categorie nur einen der zu verwilligenden Geldpreise erhalten. des Ausstellungs-Comitä's, Herrn Oekonom Koch zu Büdingen, ;u c. für trächtige Rinder und Zuchtkühe die Herren: Pachter Schaum zu Herrnhaag, Gutsbesitzer Fischer zu Zwiefalten und Bürgermeister Muth zu Gettenau; d. für Zuchtschweine und Zuchtschafe die Herren: Pachter Hofmann zu Ranstadt, Pachter Klingel Höffer zu Hofgraß und Gutsbesitzer Loth zu Rieder-Ofleiden. Die Preisvertheilung findet nach folgender Prämiirungsordnung statt: 1) Es werden prämiirt: a. Zuchtstuten mit Saugfohlen, b. Fohlen, die nicht mehr saugen; c. Bullen von Privaten, Gemeinden und Gemeindehaltern; d. Rinder, die sichtbar trächtig sind; e Zuchtschweine, Mutterschweine trächtig und mit Ferkeln. 2) a. Von Ausstellern selbstgezüchtete Thiere sind höher zu prämiiren, als gekaufte. Letztere müssen, insofern sie im Besitz von Privaten sind, eine bestimmte Zeit angekaust sein, und zwar Stuten mit Fohlen mindestens 1 Jahr; Bullen, Rinder, Zuchtkühe und Zuchtschweine i/2 Jahr. b. Die zu prämiirenden Thiere müffen ein gewisses Alter haben; Bullen 1—2 Jahre, Rinder i/2—3 Jahre, Zuchtschweine mindestens 1/2 Jahr alt sein. Fohlen, welche vor 2*/2 Jahren nicht eingespannt worden, sollen den Vorzug haben. 3) a. Es kann nur wirklich preiswürdiges, den verlangten Leistungen entsprechendes Vieh prämiirt werden. b. Eigenthümer von Vieh der sub a genannten Eigenschaften, welche wegen zu starker Concurrenz keine Prämie erlangen konnten, erhalten Stadtmüller Erk zu Nidda, Rentmeister Hoffmann zu Stockhausen und Bürgermeister Köhler von Langsdorf; Friedelhausen, am 24. Juli 1883. - Nach weit NmKchia W und au! Oesterreich. Nyiregyhaza, 30. Juli. (Tisza - Eszlarer Proceß.) Vertheidiger Eötvös fährt fort: „vlls :ch mich mit bcm Falle befaßte, stellte ich mir die Frage: Was ist die That? Wo sind dte Thäter? Welches sind die Motive? Doch war nirgends eine That und ein Thäter und noch weniger ein Motiv zu finden. Der Thatbestand beruhe auf dem zufälligen Verschwinden der Esther. Lange Zeit glaubte ich, daß das Verschwinden Esther's nicht gleichbedeutend mit ihrem Tode sein müsse. Nun aber bin ich anderer Meinung. Esther ist wirklich tobt. Ich bin nun überzeugt, daß sie an jenem Tage, an dem sie verschwand, ihr junges Leben wirklich eingebüßt hat. Wie und aus welchem Grunde ist nicht aufgehellt. Daß aber diese hier sitzenden unglücklichen Angeklagten sie gemordet hätten, ist mit keinem Jota erwiesen. Und doch macht man nun die Juden verantwortlich. Aber warum wendet man sich mit dieser Frage nicht an Mächtigere? Warum fragt man den Fürsten - Primas von Ungarn nicht, warum den Obergespan dieses Comitates nicht: Wo ist Esther? Diesen stehen doch mehr Mittel zu Gebote, die Beantwortung dieser Frage zu geben, als diesen schwachen unglücklichen Angeklagten. In der Hand des Gerichts und der Polizei war allein die Macht, die Frage nach dem Verbleib Esther's zu beantworten, wenn die Unfähigkeit des Untersuchungsrichters und die Miserabilität der polizeilichen Organe dem nicht hinderlich im Wege gestanden hätte." Eötvös führt nun aus, daß es Sache des Prtvat- anklaaers (Szulay) gewesen wäre, den objectiven Thatbestand zu erbringen, aber obwohl kein Zeuge, kein Geftändniß, kein Thatbestand vorhanden sei, habe er an den Ungeheuerlichkeiten der Klage feftgehalten und damit das Rechtsvrrfahren auf den Kopf gestellt. Eötvös geht auf die Details des Untersuchungsverfahrens über und beleuchtet die Ungeheuerlichkeiten des Letchenschmuggels, die Untersuchung, die bet der Agnoscirung begangenen Unlauterkeiten, wie den Umstand, daß man speciell die Verthetdiger nicht zur Agnoscirung zugelassen und die wichtigsten Aussagen nicht in das Protokoll ausgenommen habe. Da Eötvös die Hauptschuld hieran dem früher anwesend gewesenen Staatsanwalt zumißt, wird er vom Präsidenten unterbrochen: doch Eötvös bleibt dabei, seine Ansicht aussprechen zu dürfen. Redner beleuchtet die letztwöchigen Vorgänge in Tisza-Eszlar, wie dort die Zeugen abgerichtet, bedroht und zu falschen Aussagen gezwungen wurden. Im wetteren Verlauf seiner Rede krttisirt Eötvös den medikinischen Theil des Processes und unterzieht das Gutachten der Nyiregyhazaer Aerzte und des Landes-Sanitätsraths einer beißenden Kritik. Nachdem Eötvös anderthalb Stunden gesprochen hat, unterbricht der Präsident auf feine Bitte die Sitzung auf eine halbe Stunde. — Nach der Pause schließt Eötvös seine Rede, die mit Rücksicht auf feine Erschöpfung vorn Präsidenten dreimal unterbrochen wurde (sie währte von halb 9 Uhr Vormittags bis 4 Uhr) mit einer drastischen und in ihrer Wirkung hinreißenden Schilderung der antisemitischen Bestrebungen. „Ich habe", sagt Redner, „dieser Strömung widerstanden und auch der Gerichtshof wird ihr widerstehen. Eine Agitation, die sich auf nichts anderes stützt, als auf Leidenschaft und Lüge vielleicht auch Ungesetzlichkeit, kann in Ungarn keinen Triumph erringen, denn die Behörde und die Justiz werden immer dieser Agitation entgegentreten. Der Privatankläger hat hier auf den ®°.tl Christen sich berufen. Auch ich bin Christ, ich höre aber nicht die Stimme meines Gottes aus seinem Munde, die Stimme keines Gottes, weder die des Gottes richten, welcher auch die Anmeldungen entgegen nimmt. Der Auftrieb des auszustellenden Viehes erfolgt Vormittags 8 Uhr auf der jogenaunten Hammer wiese bei Büdingen. Verspätet ein» treffendes Vieh kann auf Gewährung von Preisen nur ausnahmsweise rechnen. Die Größe der einzelnen Preise wird von den Preisrichtern bestimmt; bei dem aus dem Staatsfonds fließenden und zur Verwendung kommenden Mitteln sollen dieselben bei Großvieh nicht unter 60 Jl. und bei Kleinvieh nicht unter 30 «M. betragen. Die Zuerkennung der Preise erfolgt nach Maßgabe der übrigen Bestimmungen der für die landwirthschaftlichen Vereine gültigen Prämiirungsordnung. freiten , Die Kain 0 begann t MreM London, MeitSM Ä tritt wenig stow, 31. jott sich DL stsaunccioln 2 Weben um e1ll Diirbtn, da io), würben ir würben gw it anläßlich d Fde, ist gktc Mio gifommer Mckophe in Wen ere Hu Hal heute Lte Dtvulii rtrt hi Werken 1 Walbank die Wwiccl Wte gamilie sie Kirchhö Ä Bergung de W der Ar 'N kommt Bekanntmachung. Im Auftrage Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz machen wir die Exportinteressenten darauf aufmerksam, daß während bisher die für Verpackung und für Transport nach dem betreffenden Exporthafenplatz entstandenen Kosten bei der Verzollung im amerikanischen Bestimmungsort mit auf den Preis der importirten Waare geschlagen worden sind, durch Congreßakte bestimmt ist, daß diese Beträge von der Verzollung in Amerika nicht mehr betroffen werden, was eine Kostenverminderung von 5 bis 25 Dollar per Sendung bildete. Die bisherige Form der Fakturen für die Waarensendungen nach den vereinigten Staaten von Nord-Amerika wird beibehalten. Die Verpackung und Transportkosten dagegen sollen bei der Zollberechnung rn Amerika abgezogen werden. Gießen, den 1. August 1883. Großherzogliche Handelskammer Gießen. Ed. Silbe reisen. Betreffend: Die Viehpreisvertheilung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen pro 1883. Bekanntmachung. Die diesjährige Viehpreisverthellung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen soll am Mittwoch den 29. August zu Büdingen abgehalten werden. Wenngleich in der Gegend von Büdingen, namentlich beim Wild im Büdinger Wald, der Milzbrand sehr heftig aufgetreten war, so ist doch in Folge der eingetretenen günstigen Witterung das alsbaldige gänzliche Verschwinden dieser gefährlichen Krankheit und damit zu erwarten, daß die Preisvertheilung am obengenannten Termin wird abgehalten werden können. Andernfalls würde eine Verlegung derselben eintreten und rechtzeitig bekannt gemacht werden. Petersbur Wommen. gebet Miit, i. »feiten ,?Nt gel M°d« i ■NM getj > Mett, 14 Ä bi'-o Ä 7 P-r|, & Ä inN 'N1 V*; Sa Als Preisrichter fungiren: a. für Zuchtsturen mit Saugfohlen und für Fohlen die Herren: f ' Pachter Rullmann I. zu Stammheim, Rentier Wortmann zu Gießen und Bezirksthierarzt Wehrhahn zu Büdingen; b. für Bullen von Privaten, Gemeinden und Gemeindebullenhalter die Herren: auf Verlangen eine durch die Preisrichter festzusetzende Wegentschadi- gung, wenn sie über 2 Stunden hergekommen sind. 4) a. Die Musterung und Prämiirung des Viehes durch die Preisrichter ist thunlichst unter Ausschluß des Publikums in abgegrenzten Raumen vorzunehmen und es soll dabei vermieden werden, daß die Preisrichter vor der Prämiirung die Namen der Aussteller erfahren. b. Die Thiere sind nach Nummern vorzuführen. c. Ein Dritttheil der verfügbaren Prämiirungssumme wird ausschließlich für den kleinen Grundbesitzer reservirt. d. Viehhändler als solche sind von der Bewerbung ausgeschlossen. 5) a. Zur Preisbewerbung sind nur Bewohner der Provinz Oberhessen und Bezirksangehörige zugelassen. b. Die Bewerber haben amtliche Bescheinigungen über die bezüglich der Thiere geforderten Voraussetzungen mitzubringen. 6) a. Thiere, welche bei einer Preisvertheilung eines Bezirks prämiirt werden, können in derselben Categorie nicht wiederholt einen Preis der Juden, noch der Christen. Ich hörte nur die Stimme des Hasses, der keinen (k kennt und selbst ben Tob Jener verlangt, deren schuld er nicht bewiesen hat, beweisen kann. Es ist ein Verbrechen, unter ben Zeichen bes Kreuzes ben Religio- krieg zu predigen, ben Krieg gegen die, welche mit uns im Parlament, aus der 1»- versitat, in der Schule sitzen, die mit uns in einer Reihe kämpfen und guteJotlg dieses Landes sind. Wir, die wir fo viele Feinde haben, sollen diese guten Bnri^ genossen von uns stoßen? Und nun schließe ich: Dieser Proceß, der viel Entsetzt und Schreckliches zu Tage gefordert, soll abgeschlossen sein. Wir sahen bas Kind ru gegen feinen Vater empören, wir hörten die Eltern ihr Kind eines falschen Eides klagen, wir sahen Unnatürl'chkeiten die Fülle. Mögen diese Proceßacten im Archiven- Gerichtshofs verschlossen werden und bis in alle Ew gkeit verschlossen bleiben- 5 bitte um Freisprechung der Angeklagten." (Bewegung.) Staatsanwalt Szeiffert: Nachdem die Unschuld der Angeklagten zu Tagrg> treten ist, bitte ick den Gerichtshof, das Unheil zu fällen." Der Prioatklagkr Szalay erklärt, daß er morgen repliciren wird. Morgen r her Proceß abgeschlossen und der Tag der UrtheilsoerkÜndigung mitgetheilt. — / wurde von allen Seiten beglückwünscht und mit Elj'nrufen am Ausgange oegt k Selbst der Präsident hat Eötvös seine Bewunderung ausgedrücki. England. London, 30. Juli. Wie aus Kapstadt von heute gemeldet roirbr j an Bord des Schiffes „Kinsanns Castle" ein Passagier, in welchem Carey, der Angeber in dem Dubliner Processe, vermuthet wird, durch ei andern Passagier Namens O'Donnel erschossen worden. London, 31. Juli. Nach einer Meldung aus Kapstadt von heute‘ j über die Identität des an Bord des Schiffes „Kinsanns Castle" Ermor - mit dem Kronzeugen Carey kein Zweifel. Der Ermordete starb, ohne noch - Wort sprechen zu können. Der Mörder ist ein amerikanischer Jrlanoe , seinem Besitz wurde eine Höllenmaschine gefunden; er leugnet, vor seme kunst in Kapstadt Carey gekannt zu haben. i* fiMlge ü! 'litten Die btef Hin. CHYS r. Äll -ützk; Ml Telegraphische Depeschen. WoLF'S Lelegr. Correspondem-Bureau. Berlin, 31. Sub. Den Ab-nob,Stiern zufolge wird der Taus- Sobn:s des Prinzen Wilhelm, welche in ber zweiten Augusthalfte stattst , prlnz von Oesterreich beiwohnen. ~ sich i"1 — Die „Nattonalzeilnng" schreibt: Der König von Span ^n ^6 ' 3. August über Paris nach München, bann nach W en, nafl von bem Kriegsminister, bem Minister bes Auswar «gen L)b Wn l von Sesto und einem zahlreichen Gefolge höherer Ofsiciere begleitet, " . 1b ll. Bezirks vH rrholt Mb -stellung ii ui BübiilgtU . VerjsÄ -r endung ks^ ämmunz^ •Ä •AM vird auW -geWa. nz Obetjigad i M" ’u PreisviM, ^cht NW' -de &•■ ) die Wb 6 die Kh )ren. fa» ■ ’Wtltjt! SK en und Ä s-4 •tf*1 Karlsruhe, 31. Juli. Die „Karlsr. Ztg." schreibt: Die Publication au; Abberufung v. Türckheim's und Ernennung v. Marschall's zum ®e« mMen in Berlin bezüglichen Entschließungen bcä Großherzogs erfolgt diploma- Lm Gebrauche gemäß, sobald der Kaiser den Gesandten v. TUrckheim behufs ibiiaegennahme des Abberusungs-Schreibens und sodann Herrn v. Marschall »,r lleberreichung der Accreditive empangen haben wird. Prag, 31. Juli. Heute früh wurde das Waarenmagazin der Ginzkey'- Tevvich'Fabrik in Maffersdorf durch eine Feuersbrunst zerstört. Der Len beläuft sich auf 300,000 Gulden. «tstü 31. Juli. DaS von den Blättern gemeldete Gerücht von dem ept- »mischen Auftreten der Cholera nostras unter den Csangos entbehrt der Begründung, 'tot ist noch kein einziger derartiger Fall zur amtlichen Kenntniß gelangt. ' «rüffel, 31- Juli. Die Kammer lehnte in der Schlußabslimmung mit 67 gegen Emmen die Eingangszölle auf Cacao, Weinessig und Essigsäure ab. Paris, 31. Juli. Die Negierung setzte das außerordenliche Budget j 264 Mill/fest und beschloß, dem Parlament noch den Entwurf einer am ?Iuni zwischen dem Bey von Tunis und Cambon vereinbarten Convention 'U ^"^D^Kammer genehmigte die Conventionen mit der Nord- und Süd- bch und begann die Berathung der Ostbahn-Convention. — Der Senat nahm öie Gerichtsreform im Ganzen an. . London, 31. Juli. Im Unterhause erklärt Marquis v. Hartmgton: M Gesundheitszustand der Truppen in Egypten ist im Allgemeinen gut, die Mera tritt weniger bösartig aus und die Lage in Kairo ist hoffnungsvoller. Rom, 31. Juli. Eine heftige Eruption des Vesuvs wird signalisirt. Ne Lava soll sich über den Abhang gegen Torre del Greco hin massenhaft ^^Lasamicciola, 31. Juli. Man befürchtet, datz noch mehr als 3000 Personen bk! dem Erdbeben umgekommen sind. Die Rettungsarbeiten, welche auch dadurch sehr ttort wurden, daß die Ruinen förmliche Berge bilden und daß alle Straßen zer- M sind wurden in der verflossenen Nacht beendigt. Fünfzehn lebendig begrabene «-rlorien'wurden gerettet, der junge Pfarrer von Casamicciola, welcher wegen seiner L-ldienste anläßlich des Erdbebens von 1881 vom Papste zum B.schof in partibus er- mnt wurde ist getödtet worden, bei den Rettungsarbciten sind mehrere Soldaten m's Leben gekommen, der Titularbflchof von Ischia wurde in Folge der Aufregung ckr die Katastrophe von einem Schlaganfall betroffen. Beim Aufsuchen oder Er> tonen der Leichen ereigneten sich fortgesetzt die schmerzlichsten Scenen Die Beerb. igung k Leichen hat heute durch den Bischof von San Felice und seine Gastlichkeit be- MkN. Die Deputirten Lazzaro und Micele sind unversehrt geblieben. Ganzl Italien wildert in Werken der Mildthätigkeit, der Provinzialrath von Neapel .hat 100,000 F., llr Slationalbank die gleiche Summe angemiesen. . . . Caffamicciola, 31. Juli. Gestern Abend wurde eine in einem Keller schüttete Familie gerettet. Die Beerdigung der Todten ist sehr schwierig. Jabern die Kirchhöfe von Caffamicciola, Lacco und Forio bereits überfüllt find inb die Bergung der Leichen wegen vorgeschrittener Verwesung lebensgefährlich ij, beschloß der Arbeitsminister, die Leichen mit Kalk überschütten zu lassen. k König kommt morgen in Begleitung von de Pretis, Genala und Acton siecher. - Nach weiteren Ermittelungen wird jetzt die Zahl der Opfer des Erdems von Ischia aus ca. 4000 geschätzt, man rechnet aus Forio 300, auf Laco 1000 und aus Caffamicciola 2500 bis 3000. Neapel, 31. Juli. Bei dem Erdbeben aus Ischia sind der neuesten Satzung zufolge über 5000 Menschen umgekommen. — Von Deutschen, die m Ischia etwa umgekommen, ist bis jetzt nichts tont. t r ~ — Die Rettungsarbeiten auf Ischia werden durch anhaltenden Regen iijihivert. Die hiesige Börse bleibt anläßlich der Katastrophe bis aus Weiteres offen. PetcrSbura. 31. Juli. Kein einziger Fall von Cholera ift in Ruß- inb vorgekommen. Die Regierung wird Den eventuellen Ausbruch der Epidemie । fett bekannt geben. ., . ~ . Berlin, 1 August. (Privat-Depe,che.) In vergangener Nacht wurden k Gebäulichkeiten der Berliner Velvetfabrik (Actien-Gejellschaft), in der lömiker-Straße gelegen, durch ein großes Feuer in Asche gelegt. Der Umfang te Feuerschadens ist noch nicht festgestellt. Bei den Löscharbeiten wurden drei ^erwehrleute getödtet und einer verwundet. . Lokale-» Gießen, 1. August. sSterdlichkeit in Gießens Die Zahl der Todesfälle in der W öomB22. bis 28. Juli war zwar keine große , es wurden aber. Vorzugswei e 'r-der Kinder betroffen, namlid) 5, von denen 2 dem Scharlach, 2 der^Diph> hene felgen. Ein nur wenige Tage altes Kind starb an allgemeiner Abzehrung. Bet d n ^ilwlichsenen Personen war Todesursache: chronische Gehirnkrankheit, organisches Kleiden, Lungenschwindsucht je einmal. "«StfÄ’-Ä .. M. b«. ... h. brachten Antrag der Abgeordneten Lingens und Genoffen wegen' Ausschließung 'Amtlicher Geld- und Werthsendungen, Packete rc. zur Annahme, B'-förderung und Uellung an Sonn- und Festtagen, ruft eine längere Debatte hervor, die mit Annahme ^!s Antrags auf Unterstützung der Eingabe schließt. Da wegen bereits erfolgter -nähme des Antrags am Schluß des Reichstags die Eingabe nicht in der Form ritbiflt werden kann, daß sich die Handelskammer der Petition der Handelskammer -hnjfurt a. M. anschließt, so beschließt die Kammer, eine besondere Eingabe an das Der^Stellverttet e?des'Delegirten der Kammer zum Bezirkseifenbahnrath Hannover, 6irr F. C. B. Koch, wünscht nähere Information betr. der daselbst zur Verhandlung leimenden Anträge der Handelskammer Gießen: c.„rÄir*»M 1. Betr. die Frachtermäßigung für Mais von den holländischen und belgischen 6,12 Ü5r(^t«TOäfei0ung für Petroleum gegenüber den Seehäfenausnahme-Tarifsätzm ^°Di?^mmer^^be^chlteßt^ skforUg7uebermittelung der gewünschten Information itbd Mittheilungen über die Stellung der Kammer zu den Positionen 3 und» 4- der ^Horbnung betr. Auslieferung der Frachtgüter an einen Dutten und Einführung ,ln’r 2ffi?l»v?khtlahea Ausschusses des deutschen Hanbelstags, betr. das ReiÄsftempel- WÄ Ä betreffenben Schreiben des ««Rheinischen Fabrikantenvereins Herrn He>ch°lbelm zum R-seral überwiesen. Auf Antraa des Herrn Silbereisen beschließt die Kammer, sich wegen der Wnügenden und unfertigen Zustände der hiesigen Bahnhofeinrichtungen zunächst mit liistr Anfrage und Bitte um Abhilfe an die Königliche Eisenbahndirection Hannover ümimben. - [11. Sitzung der Großh-Handelskammer am 23- Juli.^, Anwesend die ^enen > Silbereisen, L- Georgi, S- Heichelheim, A. Katz, F. C- B. Kocy, lWraatz, R. Scheel und A. Zinßer. ühpr einen Nach Erledigung der Eingänge tritt die Kammer in die Verhandlung über einen Antrag, welcher dahin geht, die Frage in Betracht zu ziehen, ob nicht für das Jahr 1884 in Gießen eine Gewerbe-Ausstellung ins Leben gerufen werden solle. Nach längerer Berathung wird eine Commission gewählt und dieselbe mit den weiteren Schritten in dieser Angelegenheit beauftragt- Ein Rescript Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz theilt zur Kenntnißgabe an die Interessenten mit, daß die zu Calkutta projectirte internationale Ausstellung am 4. October l. I. eröffnet werden soll. Für diejenigen Gegenstände, welche zu dieser Ausstellung ausgehen, wird bei der Wiedereinfuhr Zollfreiheit zuge standen. Weiter theilt das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz mit, daß der Kaiser!. Consul B le eck in Calkutta beauftragt worden sei, die Interessen der deutschen Ausstellung wahrzunehmen und derselbe bereit sei, nähere Auskunft über die einschlägigen Verhältnisse zu geben. Das Bureau des Reichstags zeigt an, daß die Petition der Handelskammer Gießen betr. Ablehnung des Antrags Wedell-Malchow und Genossen (Erhebung von Reichsstempelabgaben) wegen Schluß des Reichstags nicht mehr zur Berathung und Beschlußfassung im Plenum des Reichstags gelangte und dieselbe nach § 70 der Geschäftsordnung eventuell bet Beginn der neuen Session wiederholt werben müsse. Seitens der König!. Eisenbahndirection Hannover wird antwortlich auf unser Schreiben vom 24. v. Mts. mitgetheilt, daß der Minister der öffentlichen Angelegenheiten einen theilweiscn Umbau und die hierdurch bedingte Erweiterung des Bahnhofs Gießen zur Beseitigung der fühlbarsten Umstände sowohl im Personen- als im Güterverkehr genehmigt habe. Das König!- Betriebsamt Kassel sei mit Inangriffnahme der betreffenden Arbeiten beauftragt worden. Herr F. C- B- Koch erstattet Bericht übet die letzte Sitzung des Bezirkseisenbahnraths Hannover. In derselben wurde der Antrag auf Herabsetzung der Fracht für leere Petroleumfässer auf den Satz von Wetzlar einstimmig angenommen. Der Antrag der Handelskammer Gießen auf Ermäßigung der Fracht für Mais von Antwerpen bezw. Rotterdam bis Gießen war von dem Ausschuß der früheren Eisenbahn-Conferenz Köln (rechtsrheinisch) mit Ausdehnung auf die deutschen Nordsee- Häfen zur Annahme empfohlen worden. Laut Mittheilung der Eisenbahn-Direction Hannover liegt jetzt dieser von ihr unterstützte Antrag dem Herrn Minister für öffentliche Arbeiten zur Entscheidung vor. An einer wohlwollenden Beurtheilung des Antrags sei wohl nicht zu zweifeln. Der Antrag auf Ermäßigung der Fracht für Petroleum bis Gießen im Ver- hältniß des Unterschiedes der Entfernung zwischen Gießen und Frankfurt a. M. ist abgelehnt worden. Gießen, 1. August. Gestern Nachmittag 6 Uhr zog sich über unserer Stadt und Umgegend ein furchtbares Wetter zusammen. Blitz auf Blitz und Schlag aur Schlag beängstigte die Gemüther. Es hat denn auch verschiebentlich eingeschlagen, glücklicherweise war es überall ein sog. kalter Strahl, welcher keine größeren Verheerungen anrichtete. So schlug es in den Gährkeller der SIctienbrauerei ein, die in demselben sich befindenden 3 Brauburschen kamen mit dem Schrecken davon, ein Strahl traf eine Telegraphenstange in der Nähe des Petroleumlagers von Heinzerling und Tribus, hier riß der Blitz einen eisernen Hakem aus der Stange und lief spiralförmig an derselben herunter, Bewohner der Filialpost wollen wahrgenommen haben, wie der Blitz leuchtend von der Leitung in die Erde gefahren sei. Ferner würbe 38 X, von Sand 130 + 24 X ver- Arbeitsverding. Montag den G. d. Mts., Morgens 10 Uhr, wird dahier für die Gemeinde Heiraths-Gefuch. Ich suche für eine junge Dame mit 50000Thlr. Mitgift einen geeigneten Lebensgefährten. Nicht anonyme Offerten m. Rückporto beantrvortet streng discret Julius Wohlmann, Breslau, Oderstraße 13 — Unberechtigte, nicht ernste od. scherzhafte Anträge ausgeschlossen. Darlegung der Verhältnisse erforderlich. 5175 (2. Theil: R Wagner, u. A. Vorspiel zu Parflva! Trauermarfch aus der Götterdämmerung rc.t Anfang O Uhr. ~ 71 It d t Deutsches Kmilienblatt mit Illustrationen. 2lJ Q n £ I lll ®r^cint wöchentlich und ist durch alle Buchhand.- I V' V llt* hingen und Postämter vierteljährlich für 2 Mk ru ________beziehen. Kann im Pege des Buchhandels auch in Heften ä 50 Pf. bezogen werden. Reichhaltigstes illustrirtes Familienblatt mit illustrirten Zeitbeilagen und wirksamem Anzeiger. Probenummern sind in allen Buchhandlungen gratis zu haben. |i Men des N | Nächsten 8 Murg die |i ßkgen-Candii p die Enticheid üjr nach wie ton Umstand pju mstosteli. I l enser* Garten Donnerstag den 2. August: 5208 Beehre wich hierdurch bekannt zu geben, daß ich unter'« Heutigen aus dem seither unter der Firm Loos Sf Sie ine de bestandenen Geschäfte ausgetretu und eine Lithographie u. Steindruckmi für alleinigen Betrieb errichtet habe, welche ich zugleich bei Bedarf einer geneigten Berücksichtigung bestens empfehle, Gießen, am 1. August 1883. MeertiBt £oo#. Lithograph, Bahnhofstrasse 28. Samstag den 4t. August, Vormittags 10 Uhr, werden in dem Oswalds Garten von der Festhalle -es Mittelrheinischen Turnfestes mehrere Tausend Dielen, Thüren, Treppen, Schaltriemen, Vorhänge, eine Parthie Blecheimer, meistbietend versteigert. Einige tüchtige Arbeiter sucht die Schlackensteinfabrik Albrecht Stein, . 5181 Margarethenhütte b. Gieße. Mart, daß Aichl untersch :: im Reichsta Ä gleichkomr ^Wel in de !chn Anhang N nur ein b mürbe. Fer % in geistiger darum zu I 'Wllichen Durch Alle Ärniral Bah Suli. Der ':°n Asch gele !*ten Osstc Ausdruck W hat. A 131 ( *b den Ar' Danksagung Für die liebevolle Theilnahme bei der Beerdigung unserer unvergeßlichen Tochter und Schwester ftosatie ftnrh Entree 50 pf^ 3C5" Die Abonnementsbillete sind an der Kasse abzugeben. lus'kirche 5221 Ein tüchtiges Dienstmädchen gesucht von F. Kühn, Seltersweg 36. 5220 Unterzeichneter bringt seine Bohnenschneidmaschine hiermit in empfehlende Erinnerung. ____Wenzel, Flurschütz. 5097 Ein tüchtiges Dieuftmädchen und ein Hausbursche sofort gesucht. _________________Martin Lenz. Mn v. Sch! L ft sich die < baden die ( W feinen ger K feinesmegß b Seit An! L -Dd" ti ck 1 Vermischte Anzeigen. Am Dienstag eine Brieftasche verloren mit werthvollen Papieren. Dem Wieder- brinaer eine gute Belohnung. Abzugeben bei Justus Bärrn, Hamm- straße 7. 5225 Hu^eettg A iSPüö i Commisstelle frei! In meiner Colonial-, Eisen-, Branntwein- und Holz-Handlung en gros & en dötail ist für einen angehenden Commis mit guten Zeugnissen, welcher in einem ähnlichen Geschäft seine Lehre bestanden, eine Stelle per September offen. Carl August Wesiel, 5153 Steinau, Reg.-Bez. Kassel. (vom 1. Juni an). Abfahrt von Gießen «ach Frankfurt 250, 420, 5«*, 6", 816’, -i-1 156 4<5# 76 *# 760. Marburg 8M, 854. Caffel 1219 *, l29, 3», 9^*, H53, ■ 445 g44 *. , Wetzlar 's--, 6, 6", 8--, 12-, 12:o, 1”, ■ 455 71* 750 905. Cms-Cobleuz S-r, 6,8--, 12$, l56,4", ' ' 7'0 (geht nur bis Diez). Deutz 6", 1230, 4ö5. Fulda 730, Uso, 730. Alsfeld 730, UN, 5, 730. Gelnhausen 820, 12», 4«. Nidda 820, 12« 440, 8W. Ankunft in Gießen von: Frankfurt 1", . 430, 715, 836*, 10", 12 Marburg 6", 721. 9, Deutz ll31, 43S H20- Fulda 8'0, 2w, 42s, 10. Gelnhausen 92o, 33j, G56. Nidda 630, 920, 335 656- * bedeutet Schnellzug- Die fetten 3 ff“ die Nachtstunden. ____- Salz von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, Kochsalz, Biehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allaemein anerkannt, ist stets vorräthig uno zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J W. SP. llngtst auf dem Markt in Gießen. Grossh. Salinen- und Bergamt Nebenverdienst. Ein junger Mann wird provisionsweise gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl- 5200 Donnerstag den 2. Augnst, Abends 8 Uhr, im neuen Gymnasium: Ur. Hotopfs Recitaliou aus „Camoens“, Shakespeare's „Julius Cäsar“ und Göthe' s „Lgmont“ und Gedichte von Bürger, vorgetragen von Frau I>r. IIorn-Mniikel. Billets ä2X, für die Herren Studirenden h 1 X sind in den Buchhandlungen der Herren Ricker und Fehsenfeld, sowie an der Kasse zu haben. 5209 Bauverding. Montag den 6. d. Mts., um 10 Uhr, sollen dahier zum Zweck der Einfriedigung des Kirchhofs in Garbenheim — auf schriftliche Submission — vergeben werden: !)LieferungvonCement-Mauerabdeckplatten und Treppenstufen, zu X 407.30, und 2) Lieferung eines schmiedeisernen Spaliers mit 2 Thoren, zu X 662 veranschlagt. Bedingungen, Kostenanschlag und Zeichnung kann ijicr eingesehen werden. Krofdorf, den 1. August 1883. 5204 Das Bürgermeister-Amt. Bauverding. Montag den 6. d. Mts., um 10 Uhr, sollen im Bürgermeistereihause dahier Arbeiten und Lieferungen, veranschlagt wie folgt, auf schriftliche Submissionen vergeben werden: Für Wißmar: an Maurer zu 1283 + 147 + 135 + 190 X, Weißbinder 103 x, Klempner 183 X, Schlosser 200 X, Pflasterer 598 X, Lieferung von Sandsteinen 281 X, von Sand 222 -X, von Basaltpflastersteinen, rohen 77 X, zugerichteten 1719 X, Anstreicherarbeit 180 X Für Launsb ach: Chaussir- und Wegarbeiten 52 + 37 X, Pflasterarbeit 81 x, Steinanfuhr 375 X, Sandanfuhr 20 X, Basaltsteinkleinern 449 X. Für Kinzenbach: Chaussee-Deckstein- lieferung 516 + 295 X, Maurerarbeit 70 X . Bedingungen und Kostenanschläge können hier eingesehen werden. Krofdorf, den 1. August 1883. 5203__Das Bürgermeister-Amt. P Hnal ; bfa ft S-.wi A denen zn I Ä Jagdverpachtung. Mittwoch den 8. August d. I., Nachmittags 2 Uhr soll die hiesige Gemeindejagd auf weitere 6 resp. 7 Jahre auf dem hiesigen Bürgermeisterei-Bureau öffentlich verpachtet werden. Allendorf a. Lahn, 30. Juli 1883. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. Lahn. _____________Volk._________5205 Versteigerung. Donnerstag den 2. Angust, Nach- nnttags von 2 Uhr ab, findet im Nebenbau des Gasthauses „Zum Schwanen" frei- nnUtge Versteigerung von Möbeln zc. bestunmt statt. 5202 Wermietßungen. 5201 Ein kleines Logis vermiethet ______I. Wagner, Grüichergerstraße. 4956 Kleine Wohnung (3 Zimmer) nebst Zubehör an eine alleinstehende Dame oder ruhige Familie zu vermiethen. Näheres in der Exped. ds. Bl._____ 4957 Eine geräumige Wohnung (8 Zimmer) nebst Zubehör wird billig vermiethet. Näheres m der Exped. ds. Bl. 5207 Ein Mansardenlogis vermiethet ___W. Wendel, Ederstraße. 5210 Der mittlere Stock, 5 Zimmer, Küche, abgeschloss. Corridor, nebst Zubehör zu vermiethen, auf Wunsch gleich beziehbar. W. Rnsag, Frankfurter-Straße. 5214 Ein Familienlogis auf der „Schönen Aussicht" zu vermiethen. W. Jacoby Wwe. 5216 Ein kleines Logis zu vermiethen. ______Fr. Zülch Wwe. 5219 Ein Familienlogis auf sofort zu vermiethen. C. Brandes Wwe., Frankf.-Str. 43. 5222 Liebigsstr. 46 die Belb Etage m. Zubehör per 1. Okt. anderweit zu vermiethen. Auskunft ertheilt Rud. Wolff. VeriiffenUichung Zur Anschaffung einer neuen Feuerspritze hat uns die Aachener und Münchener Feuer - Versicherungsgesellschaft einen Beitrag von 150 X. gespendet , welcher am 26. Juli l. Js. an uns abgeliefert worden ist. Muschenheim, den 30. Juli 1883. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. 5211________Roth. _________ Freitag den 3. August d. I, Nachmittags 4 Uhr, soll eine große Parthie Kiefern- B renn Holz in ca. 30 Loosen auf dem Krämermarktplatz an der Festhalle versteigert werden. Gießen, den 1. August 1883. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Aeilgeöotenes. 5206 Zwei alte Thorpfeiler von Sandstein zu verkaufen. Schiffenberger-Weg 15. Neue la holl. Vollliäringe per Stück 8 empfiehlt 5215 ________S. Eisoger. 1OOO Nester schwarz Seidensammete zu Kleiderbesatz, in Stücken zu 5, 10, 20 und 30 5218 Augufte Friesie. * II, VW rtal Zeitig IU in 6^ in je#1 MB 5068 Flaschenpreise Ciu stolzer Neuen Bäue 25. Ungarweinhändler. Dan. Wirths Nachfolger 5063 ich zvgW stens tDltik 1.30 1.40 2— w»* brfflL *#*< i ® 5?V >“ Still, lij ter bet fa te Prima mehrte Steinkohlen, anvuschene Nuftkohlen, Stückkohlen, Braunkohlen, Anthraeitkohlen in Wagenladungen und einzelnen Zentnern billigst bei lb ollt ich Üiiif chhaM ßj Jjüiiw i lmächtigt die Negierung, die im Gesetze vorgesehene Reduction aus das gesammte lichterliche Personal auszudehnen, so daß der von den Gambettisten so lange ^gestrebten Purification des französischen Nichterstandes von nichtrepublikani- fa Elementen jetzt nichts mehr im Wege steht. Es wird demnach das ge- toitite richterliche Personal in Frankreich vom ersten Präsidenten an bis zum letzten ^nzlisten herab künftig aus Republikanern bestehen; vielleicht wird sich hieran ich die Ausmerzung aller „verdächtigen Elemente" aus dem Officiers-Corps ' Wietzen. — Nach längerer Zeit sind aus Tongking wieder Nachrichten ein- off en, denen zufolge der Oberst Badens am 19. d. Mts. mit 500 Mann fien erfolgreichen Ausfall aus Hanoi gemacht hat. Die Franzosen erbeuteten ^rbei 7 Kanonen und verloren 11 Mann, während die Verluste des Feindes I sehr bedeutend geschildert werden. »H«, tu"D«,) ««SOiy Politische Ueberfkcht. Gieptir, 1. August. Seit Anfang dieser Woche weilt Fürst Bismarck wieder in Kissin- geir, um hier die ihm in diesem Jahre mehr als sonst nöthige Erholung von leinen Leiden zu finden. Die Abreife des Fürsten aus Friedrichsruhe erfolgte ebfflfo rasch und unerwartet, wie bei früheren Anlässen, bekanntlich liebt es ober der Reichskanzler, feine Reise-Dispositionen bis zur letzten Stunde geheim zu halten und dieser Gewohnheit ist er auch diesmal treu geblieben, lieber die Dauer der Kissinger Kur ist noch nichts Näheres bekannt; hoffentlich wird die- Me auch in diesem Jahre vom besten Erfolge gekrönt werden. Auf kirchenpolitischem Gebiete ist es gänzlich still geworden und sihsinen die Verhandlungen zwischen Berlin und dem Vatikan seit der Abreise bec Herrn v. Schlözer aus der ewigen Stadt ganz in's Stocken gekommen zu (mi. Wie sich die „Schles. Ztg." von ihrem römischen Correspondenten melden laßt, haben die aus Berlin eingetroffenen Nachrichten auf das Gemüth des Papstes keinen geringen Eindruck gemacht, dessen ungeachtet hat er sich bisher nach keineswegs bewogen gefühlt, mit der competenlen Kardinals-Commission neue, auf Concessionen abzielende Berathungen vorzunehmen. Leo X11L hält in empfehlende Erinnerung. Als geborener Ungar stnd mir die besten und billigsten Einkaufsquellen meiner Heimath bekannt, und führe ich alle Sorten feiner Tafel-, Dessert- und Tokayer-Weine. Vermischte-. Aus dem Großherzogthum, 27. Jult. Auf Vorschlag des Herrn Kreisrath Dr. Usinger tn Bensheim sollen die Gemeinden Hosheim, Bürstadt, Bobstadt, Wattenheim, Nordheim, Biblis, Groß-Rohrheim und Lampertheim, sowie das Kretsamt Bensheim je einen Rettungsnachen erhalten, welche derartig ausgerüstet und in den betreffenden Ortschaften an geeignetem Platz untergebracht werden, daß sie stets in Stunden der Wassersnoth zu sofortigem Gebrauch bereit sind. Die Ausführung dieser ganz in Eisen gebauten Nachen ist der Firma Gebr. Schultz in Mainz übertragen worden, von welcher auch die Construction herrührt. Die Construction und Form der zur Aufnahme von Menschen, Vieh und beweglicher Habe bestimmten Nach n ist derart, daß der Nachen weder umschlagen noch untersir.ken kann. Die Nachen sind 8 M. lang und 1,6 M. breit, durch beiderseits angebrachte Luftkasten sind sie auch bet voller Belastung gegen Umschlagen und Sinken gesichert. In nächster Woche soll ein solcher Nachen einer eingehenden Prüfung unterworfen werden. Aachen, 22. Juli Von der Polizeibehörde geht der „Aach. Ztg." nachstehende Notiz zu: „Trotz mehrfacher Bekanntmachungen und Warnungen ist gestern wieder durch einen wagerecht gehaltenen Regenschirm einem hiesigen Herrn in das Auge geftotzen und dasselbe arg verletzt worden. Wird denn dieser Unfug niemals aushören? I der ordnungsliebende Bürger wird dringend ersucht, vorkommenden Falles selbst dagegen einzuschreiten." Frankfurt, 26. Juli. sAls noch emol!] Große Heiterkeit erregte heute auf der Schäfergasse eine Umfallscene. 12 Arbeiter wollten unter Führung ihres Meisters mittelst eines Seiles em Stück Mauer umz ehen. Auf Commando zogen dieselben an. Als gerufen wurde: „Als noch emol!" that's einen Krach, das Seil riß und Meister und Gesellen lagen in einem Wirr und Knäuel fluchend auf der Erde. Das lachende Publikum aber rief: „Als noch emol!" — Im Bereiche des 11. Armeekorps sind für Miliiäranwärter folgende Stellen offen: Station Curoe und Biebrich-Mosbach, Eifenbahnbetriebsamt Wiesbaden zwei Telegraphen-Asprranten, Gehalt 75 «X pro Monat mit Zulage später, nach Anstellung 1350 JL jährlich mit Wohnungsgeldzuschuß. Heppenheim, Direction der Landes- Irrenanstalt, Bureaugehülfe, 500 JL Gehalt und freie Kost. Näheres bei den Bezirks- fkldwebeln. Ämrnat-Kleesaat 5092 Carl Hensel. Dem geehrten Publikum bringe ich mein reichhaltiges Lager in Ungar-W einen In Gebinden von 20 Liter auswärts bedeutende Preisermäßigung. Bei Bedarf einzelner Flaschen bitte, sich gefälligst an die Verkaufsstellen zu wenden bei Conditor Kinkel oder M. Strauß, Cigarrenlager, am Kreuz. Proben stehen jedem Kunden in meinem Keller zur Verfügung. Beste Referenzen von medicin- u. and. Autoritäten. A* Austerlitz Den Engländern geht immer klarer die Erkenntniß auf, daß sie mit ihrem Widerspruch gegen das Suezkanal-Abkommen eine Dummheit von ganz ungewöhnlichem Umfange begangen haben. Handelsherren und Rheder waren es, unter deren Hochdruck die öffentliche Meinung gegen die Vorschläge des Herrn v. Lesseps ausgewiegelt wurde, und nun muß ein Schiffsrheder-Organ, die „Shields-Gazette", die durch die Ablehnung des Vertrages geschaffene Situation mit folgenden Worten beleuchten: „Herr v. Lesseps bleibt, was er war, der Dictator unserer Route nach Indien, der allein die ungeheuere Gemalt eines Monopolisten handhabende Hüter des Kanals. Die Handels-Interessen deü Landes haben durch die Verwerfung des Regierungs-Projectes mehr verloren, als die Regierung durch dessen erzwungene Zurückziehung verloren hat." Aus Italien kommt die Kunde von einem verheerenden elementaren Ereignisse. Auf der im Golf von Neapel gelegenen Insel Ischia hat ein Erdbeben stattgefunden, dessen Folgen noch verheerender sind, als im Jahre 1881. Besonders schwer heimgesucht wurden die Orte Cassamicciola, Forio und Lacco Ameno, woselbst viele Häuser einstürzten und zahlreiche Personen unter ihren Trümmern begruben. Von Neapel aus wurden Dampsschiffe mit Chirurgen und Militär an Bord nach der Insel entsendet, um Hülfe zu leisten und die Verwundeten nach Neapel zu transportiren. Bis Sonntag Mittag waren daselbst 100 Verwundete eingetroffen, während sich die Zahl der Todten noch nicht seststellen läßt. Der Minister der öffentlichen Arbeiten, Genala, hat sich nach dem Bekanntwerden der Unglücksnachricht sofort von Rom nach Ischia begeben. — Die Insel Ischia ist vulkanischen Ursprungs und dürsten sich daher die häufigen Erdbeben erklären, von denen dieses reizende und ungemein fruchtbare Eiland heimgesucht wird. In Konstantinopel feiert man gegenwärtig den Ramazan, den neunten Monat des muhamedanischen Jahres. Im Ramazan fasten alle Moha- medaner aus's Strengste und da während dieses Monats in der muhamedanischen Welt der Tag zur Nacht und die Nacht zum Tag wird, so geräth Handel und Wandel, ja sogar die Staatsmaschine in Stockung und selbst die wichtigsten diploinatischen Geschäfte werden auf den nächsten Monat verschoben. Nach dem Namazanfest wird in der türkischen Hauptstadt der Besuch des Fürsten von Montenegro erwartet, zu dessen Wohnung der Palast der süßen Gewässer auf der asiatischen Seite bestimmt ist. Die Cholera läßt in Egypten anscheinend etwas nach, wenn ihr auch noch immer zahlreiche Menschenleben zum Opfer fallen. Beilage ;u Nr. 176 des „Gießener Anzeiger" Weisswein: Rüster vom Jahre 1865 JL „ Ausbruch (süß) . „ Tokayer (alt) . . ä 3/4 £ i t e r : Roth wein: Erlauer ...... ^ 1.20 Billanger (alt) ... „ 1.40 Rüster (hochfein) ... „ 1.60 Schnurrbart erweckt stets das Interesse der Mädchenwclt. Ohne Schnurrbart keine Siebe. Ohne Schnurrbart kein Kuß. Wem Schnurr- oder Vollbart noch fehlt, der kaufe tzch gleich eine Dose Paul Bosse s Mustaches-Balsam und er wird staunen über den Erfolge Ganze Dose «AL 2,50, halbe «M.. 1,50. Favorit Balsam "TU für üppigen Kopf-Haarwuchs Per Dose M. 2,50. — Zu beziehen von sPaul Bosse, Frankfurt a. M., j Schillerstraße 12. 167 ” 1 vielmehr nach wie vor an der Ansicht fest, daß er die Anzeige unter den ob- Menden Umständen nicht bewilligen dürfe, ohne gröblich gegen das Kirchen- n'd)t zu verstoßen. Die Kardinäle Ledochowski, Billio und Franzlin, mit denen tt letzt fast täglich conferirt, haben ihn in dieser intransigenten Auffassung noch bchärkt. Zunächst ist also an einen Umschlag in der Stimmung in den leiten- ten Kreisen des Vatikans noch nicht zu denken. Nächsten Freitag findet im Reichstags-Wahlkreise Kiel- Neridsburg die Stichwahl zwischen Herrn Hänel und seinem jocialdemokrati- j frn Gegen-Candidaten, Schneidermeister Heinzel, statt. Die Conservativen hkn die Entscheidung zu geben und man darf in der That begierig sein, auf ' nefjen Seite sie sich stellen werden. Von den conservativen Blättern wird ganz offen erklärt, daß sich die Fortschrittler von den Socialdemokraten im Wesent- lihm nicht unterscheiden und daß es nichts ausmache, wenn ein Socialdemokrat mhr im Reichstage sei, was säst einer indirecten Aufforderung zur Wahl hüklzel's gleichkommt. Demgegenüber braucht wohl kaum betont zu werden, daß berr Hänel in der Fortschrittspartei, im Gegensatz zu Herrn Eugen Richter wib dessen Anhang, die gemäßigte Richtung vertritt und daß sein Fehlen im Aieitzstage nur eine Verschärfung der Gegensätze zwischen rechts und links be- d.uien würde. Ferner ist wohl kaum nöthig, darauf hinzuweisen, wie hoch Herr hänel in geistiger Beziehung seinen socialdemokratischen Gegner überragt und rr sieht darum zu hoffen, daß sich die conservativen Wähler, wenn sie nicht für toi fortschrittlichen Candidaten stimmen wollen, wenigstens der Wahl enthalten. Durch Allerhöchste Cabinetsordre, datirtGastein, 21. Juli 1883, Miceadmiral Bätsch zur Disposition gestellt worden, entsprechend seinem Gesuch Jom 4. Juli. Der Kaiser spricht in dem Schreiben seine lebhafte Anerkennung to von Bätsch geleisteten Dienste aus und behält sich die Wiederverwendung h verdienten Osficiers vor. Seiner Anerkennung hat der Kaiser dadurch besonderen Ausdruck gegeben, daß er Herrn Bätsch ä la suite des Seeofficiers- knps gestellt hat. Mit 131 gegen 129 Stimmen hat der französische Senat am Eamnabend den Art. 15 des Gesetzes über die Gerichtsreform genehmigt, womit ganze Gesetz als angenommen zu betrachten ist. Der genannte Artikel $ ■fF Jeitgeöolenes. 3592 Ein HairS mit schönem Laden, Ritten der Stadt gelegen, ist zu ver- durch__I. Blitz. !>»rmal Hemden ö Hosen System Prof. Dr. Jäger), sowie Mrniquet-Hosenträger Mtem Prof. Dr. Esmarch) empfiehlt ^8 H, Rübsamen. Hnmachfässer. M'dj entleerte Weinfaß in allen Mch.m empfiehlt billigst 5141 Jlh. Kohlermann, Neustadt 15. 31500 Gebrauchte Falzziegel werden ^gegeben. C. Steinhäuser. | Lmleltr-Absall-Seife N Glyzerin-Abfall-Skise p7o in vorzüglicher Qualität empfiehlt 3885 Coiffeur Gust. Gerhardt. Pianinos und Kassen- IX* fÄttbd von renommirteften Firmen, lllllnX rühmlichst bewährt, billigst bei C. 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