Nr. M. Zweites Blatt. Sonntag den 1. April L883 ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Burearrr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. A"I*^b^ährlich 2 M«rk 20 Pf. mit Bnngerlohn. ö ” Durch bte Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlich er Th eit. Betreffend: Die Berechnung der Vacanzüberschüsse erledigter Lehrerstellen. Gießen, am 27. März 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzogliehen Bürgermeistereien und Schulvorstände des Kreises. Unter Hinweis auf unser Amtsblatt Sir. 1 vom 24. Januar 1878 beauftragen wir Sie, die von Ihnen gemeinschaftlich aufzustellenden Berechnungen des Einkommens vacanter Schulstellen für das Etatsjahr 1882/83 längstens bis zum 10. April er. an uns einzusenden. Dr. Boekmann. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat der Hamburg-Bremer Feuerversicherungs-Gesellschaft zu Hamburg die Erlaubniß zum Geschäftsbetrieb im Großherzogthum Hessen auf Widerruf ertheilt. Gießen, am 28. März 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _______Dr. Boekmann.___________________________________ Steuer - CommisfaviasMieften^ Amtstage: Dienstag und Samstag, Vormittags von 8—12, Nachmittags von 2—4 Uhr. Bekanntmachung. Betreffend: Den «bstbaumwärter-Curfus an der Äckerbauschule zu Friedberg pro 1&83. _ . r 3ur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter wird im laufenden Jahre wieder ein Obstbaumwärter-Cursus an hiesiger Ackerbauschule abgehallen werden. Derfelbe begmnt mrt Rücksicht auf die jetzige Witterung erst Montag den 9. April und währt zunächst bis Samstag den 5. Mai, sowie im Sommer von Mrtte August- bis Anfang September. Der Unterricht wird unentgeldlich ertheilt, für Kost und Logis haben die Schüler dagegen selbst zu forgen. Werden dieselben außer der Unterrichtszeit im pomologischen Garten der Ackerbauschule beschäftigt, so erhalten sie dafür entsprechende Bezahlung. T^^oidungen sind möglichst bald, spätestens aber bis zum 8. April an das unterzeichnete Curatorium einzureichen. Etwaige Anmeldungen bei den landwirth- Ichastlichen Bezirks-Bereinen oder Großherzoglichen Bürgermeistereien bitten wir, uns gefälligst übermitteln zu wollen. Friedberg, den 22. März 1883. Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg: -----Dr. Braden. Dr. Freiherr von Gemmingen. Schmidt. Dr. Tobisch. Edietalladung. 7 cx- ?Q£®)em ^li nachstehenden, im Bezirk der 49. Infanterie-Brigade ausgehobenen Recruten Heinrich Georg Karl Pfeifer, geboren am zurückzukehrenspätestens""!"?^ fr ^er Ärmliche Desertionsproceß eröffnet worden ist, wird derselbe hiermit aufgefordert, zn seinem Truppentheil . ., Mittwoch den IS. August 1883, BorwittagS 9 Uhr ?°,r unterzeichneten Gericht anberaumten Termin zu erscheinen, widrigenfalls die wider ihn einqeleitete Untersuchung geschlossen, er in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und m eme Geldstrafe von 150 bis 3000 verurtheilt werden wird. Darmstadt, den 29. März 1883. Großherzogliches Gericht der Großh. Heff. (25.) Division. Wochenschau. , Gießen, 31. März. Die in einer leichten Erkältung bestehende Unpäßlichkeit des Kaisers hat sich erfreulicherweise fast gänzlich wieder gehoben. Bereits am Mittwoch konnte der Kaiser die regelmäßigen Vorträge des Militär- und des Civil-Cabinets wiederum entgegennehmen und hat er auf ärztliches Anrathen einstweilen nur noch die gewohnten Ausfahrten unterlaßen. ... Die politische Ebbe, die schon vor dem Osterseste in unfern häus- ^" Augelegenheiten herrschte, dauert noch an und wird erst in der kommenden Woche der mit dem Wiederbeginn der Reichstags-Verhandlungen eintretenden parlamentarischen Hochfluth Platz machen. Trotzdem fehlt es den Blättern SSL " r!?" allerhand Betrachtungen, zu denen namentlich die „Affaire ® b,Slan® ^^alten mußte. Indessen, dieses Thema ist nun nahezu rn$n 9rn b Cä- mir™ Ü4 demselben auch schwerlich eine neue Seite abgewinnen AdmttotRmL""- desnedigung hat die Nachricht hervorgerufen, daß Vice- Adimral Bätsch, einer unserer ältesten und erprobtesten Marine-Officiere, ivelcher gleich seinem bisherigen Chef, Herrn v. Stosch, ebensalls seine Entlassung neh- men wollte, von diesem Vorhaben wieder zurückgetreten ist, so daß^ diese bewahrte Krast unserer Marine erhalten bleibt. Etwas mehr in den SBorber* 5r“9e 9etreten- wozu der bekannte 2trtl?f^er om; 3tg. über den Kardinal Ledochowski und die tele- graphisch anmeigte Note des Herrn v. Schlozer über di e im Bat kau anschemend so einflußreiche Persönlichkeit beigetragen haben. Ob aber gerade ^dochowskl mit zu den Leuten gehört, welche bestrebt sind die Ausgleichs-Verhandlungen zwischen Berlin und Rom zu durchkreuzen, ist' immerhin noch eine offene Frage i fedensalls sind die Auslieferungs-Gerüchte welche sich an die Person des Kardinals Ledochowski tnünfL i < bie deutsche Regierung würde sogar in Verlegenheit geraden, wenn ihr" der "genannte polnische Pralat wirklich „ausgeliefert-' werden sollte J 9 ^fton der Nordd Allg. Ztg." ist der Gedanke der Einsetzung eines Staatsrath es angeregt worden, welche Institution in Nreusten vor i RAR bestand. Der Gedanke begegnet indessen selbst in strLgeonservatfteii Kreisen emem gewißen Wrderspruch und bringt die „Kreuz-Zeitung" gegen dieses Project mancherlei Bedenken vor. Unter den heutigen politischen' und parlamentcnischen Verhältnissen wurde allerdings die Wiedereinsetzung des Staatsrathes aus große Staate^ia^n haFw1 rfb* a^*xx baüfon' bß6 in einem constitutionellen Staate jd schon das Ministerium naturgemäß den „Staatsrath" repräsentirt. r ob für das Zustandekommen eines neuen deutsch- jpanischen Handelsvertrages trotz des inaugurirten Zollkrieges Aussicht vorhanden sei, ist zur Zeit noch eine offene. Die Schwierigkeiten, denen die Verhandlungen wegen des Abschlusses des neuen Handelsvertrages begegnet sind, müssen zum großen Theile aus die geringe Geschäftskenntniß zurückgeführt werden, welche hierbei spanischerseits entwickelt worden ist. So verlangte beispielsweise Spanien die Herabsetzung des deutschen Eingangszolles auf Roggen, obwohl Roggen.aus Spanien in Deutschland gar nicht eingesührt wird. Man kann deshalb annehmen, daß weniger der üble Wille, als vielmehr diese geradezu frappirende Geschüftsunkenntniß der spanischen Staatsmänner die Schuld an dem Scheitern der erwähnten Verhandlungen trägt und bei dieser Sachlage erscheint die Hoffnung auf den endlichen Abschluß des deutsch-spanischen Handelsvertrages immer noch nicht als völlig aussichtslos. In Oesterreich treten hin und wieder Erscheinungen an die Tages-Ober« fläche, die ein eigenthümliches Licht auf gewiße culturelle Zustände im Donaureiche werfen. In Lemberg ist am Sonntag der Abgeordnete zum Reichsrath, Rabbiner Simon Schreiber, am Herzschlag gestorben und bringt man seinen plötzlichen Tod in Zusammenhang mit einem Manifeste, welches auf die Initiative Schreiber's von 320 gleichgesinnten Rabbinern gegen die Führer der jüdischen Fortschrittspartei Galiziens erlassen worden ist. In diesem Manifest werden alle jüdischen Wahlmänner, die bei den in Galizien bevorstehenden Ergänzungswahlen zum Reichsrathe, zur Handelskammer u. s. w. für reformirte Juden stimmen, mit Fluch und Bann belegt; von-^sämmtlichen Unterzeichnern des Manifestes ist von der Staatsanwaltschaft in Lemberg die strafgerichtliche Untersuchung eingeleitet worden und es ist daher nicht unwahrscheinlich, daß die Aufregung hierüber den jähen Tod Schreiber's hervorgerufen hat. Jedenfalls ist das Vorgehen der orthodoxen Judenschaft Galiziens gegen ihre aufgeklärteren Glaubensgenossen sehr bezeichnend für gewisse Verhältnisse in Diejein Kronlande. . Die in Frankreich gegenwärtig herrschende industrielle Krisis ^t bie französische Negierung bereits zu ernsten Erwägungen über diesen Gegenstand veranlaßt. Am Dienstag conserirte der Conseilpräjident Ferri) nut den Vertretern der besonders bedrängten Möbel-Jndujtrie, um Abhulfe für den herrschenden Rothstand zu schaffen. Außerdem leidet Paris letzt. an eurer eigen- thümlichen Wohnungsnoth, da es an Wohnungen für die zahlreiche Klasse der kleinen Miether fehlt, während wiedenim viele Häusir mit großen Wohnungen leer stehen. Die Rttnister des Innern und der Finanzen sind daher mit dem „Credit formier“ in Verbinbung getreten, um benfelben zur Darstreckung einer größeren Summe behufs Erbauung von Häusern für kleine Attether zu bewegen. Inzwischen hat sich der ehemalige Finanzminister Löou Sap über bie finanzielle Situation geäußert. Löou Say, welcher bekanntlich eine Autorität auf dem Gebiete ber Volkswirlhschaft ist, äußerte iu feiner Rede u. A., daß eine Haupt- frage für Frankreich heute die der Absatzwege sei, Die mißliche Lage der Industrie rühre von dem eingeschränkten Bedarfs her, durch Unterdrückung der Concurrenz würden die Löhne nicht steigen. Schließlich ermahnte Say, eine derartige Politik zu unterstützen, die darauf gerichtet sei, die großen Absatzwege nach dem Auslande aufrechtzuerhalten. 3n Irland tauchen immer neue geheime Verbindungen auf, die zum Theil sehr revolutionäre Titel führen. So ist in diesen Tagen die Existenz eines Geheimbundes entdeckt worden, welcher unter dem Namen'der „Patriotischen Verbrüderung" allerhand Scheußlichkeiten und Greuelthaten gegen die Gutsbesitzer in Scene fetzte. In Belfast fand in dieser Woche eine gerichtliche Verhandlung gegen sechs Mitglieder der „Patriotischen Verbrüderung" statt, die der Theilnahme an einer Verschwörung zur Ermordung zweier Landeigenthümer und anderer Personen angeklagt waren. Der Gerichtshof erkannte sämmtliche Angeklagte für schuldig und fällte einen sehr strengen Urtheilsspruch, indem die Angeklagten zu Zwangsarbeits-Strafen in der Dauer von 5 bis zu 10 Jahren verurtheilt wurden. Auch die übrigen Mitglieder der „Patriotischen Verbrüderung" wurden zur Verantwortung gezogen und erhielten meist eine 10jährige Zwangsarbeits-Strafe. Ob dies Beispiel abschreckend auf die andern geheimen irischen Verbindungen wirken wird, ist freilich noch eine Frage. Die kunstsinnigen Kreise Italiens begingen in dieser Woche ein Fest, dessen Bedeutung weit über die Grenzen Italiens hinausreicht. Es handelte sich um die Feier des 400jährigen Geburtstages Rasael's, des größten Malers aller Zeiten, welcher, wie jetzt nach jahrelangem Streit feststeht, am 28. März 1483 in dem toscanischen Städtchen Urbino geboren wurde. Die Feier dieses denkwürdigen Tages gestaltete sich namentlich in Rom sehr großartig ; der König und die Königin, mehrere Minister und Vertreter auswärtiger Staaten beseitigten sich an derselben. In der Geburtsstadt Rafael's selbst fand die Feier im herzoglichen Palais statt; gegen tausend Personen waren bei derselben zugegen. Minghetti, der ehemalige Minister des Auswärtigen, hielt eine mit großem Beifall aufgenommene Rede; Namens der Wiener Akademie überreichte Graf Wimpffen einen Stich der „Schule von Athen", von welchem nur 16 Abzüge veranstaltet sind. In der Mittwochs-Sitzung der spanischen Cortes verlas der Ministerpräsident Sagasta das königliche Decret, welches die Genehmigung zur Heirath der Infantin de la Paz mit dem Prinzen Ludwig Ferdinand von Bayern ausspricht. Die Cortes wählten eine Commission, welche beauftragt ist, dem verlobten Paare und der königlichen Famllie die Glückwünsche des Parlaments darzubringen. In der innern Verwaltung Egyptens stehen umfaffende Aende- rungen insofern bevor, als am 1. April zahlreiche Beamte entlassen werden. Es geschieht dies auf den Antrag des englischen Finanzcontroleurs Colein, der hierdurch große Ersparnisse herbeiführen will. Immerhin ist dieser Schritt bedenklich, da die entlassenen Beamten das Heer der Mißvergnügten in Egypten ohne Zweifel verstärken werden. Gimbsheim. Im Laufe der kalten Charwoche erlaubten sich zwei Spaßvögel von hier, ihrem Nachbar, von dem man allgemein weiß, daß er ein echter Nimrod ist, eine Jagdfreude zu bereiten. Sie banden nämlich an einen alten Pelzhandschuh eine lange Schnur, beschwerten den Handschuh mit einem Stück Eisen, befestigten noch so eine Art Schwanz an demselben und streckten sodann den Marder auf eine große Stange. Der eine der Spaßmacher mußte das Wild nun in seiner Scheune zum GtebeÜoch htnaushalten, während der andere schnell ein Töpfchen mit Rothrübensauce unter dem Loch auf die Erde goß, sodann in den Hof des Nachbars eilte und dessen Aufmerksamkeit auf das Wild erregte. Es schlug auch sofort bei unserem Jagdfreunde durch; er holte schnell seine Flinte, die zu seiner größten Angst gerade mit Spatzendunsr geladen war, welches Schrot ihm doch leider für ein so großes Wild zu leicht schien. Er zog nun schnell den Vorderlader mit dem Ladstock aus, holte schwere Schrote, lud Mlä) und nun ging es ans Werk. Der Marder, der in berZit schon xrnal ins Loch und wieder herausspaziert war. hielt aber zu seiner größten Freude aus. Unser Jagdfreund schoß und stehe da — der Marder stürzte getroffen zur Erde. Mein Jäger eilte nun in aller Freude um den Zaun an den Ort, wo der Marder liegen sollte. Wie er ganz nahe dabei war, zog der in der Scheune Postirte an der Schnur den vermeintlichen Marder in die Höhe zum Loch hinein und mein Nimrod hatte den Schrecken, seine Jagdbeute wieder verschwinden zu sehen. Sofort wurde der Platz tnspicirt, wo der Marder gelegen; es wurde dabei festgestellt, daß das Wild tödilich getroffen und daß es unter allen Umständen ein alter Marder war. Auf die Frage, wie man das behaupten könne, erklärte unser Jagdfreund, das Blut von einem jungen Marder sei dunkler als das von alten. (N. W'. Z.) Aachen, 26. März. Zur Warnung theilt die „Aach. Zig." folgendes mit: In einem Hause in der X-Straße Hierselbst bemerkte dieser Tage das Hausmädchen beim Betreten eines Zimmers, daß die eine Gardine lustig brannte. Das Feuer wurde schnell gelöscht und als man sich nach der Ursache umsah, da trug die liebe Sonne die Schuld daran, deren Strahlen, durch eine vor dem Fenster stehende Fischglocke fallend, eine solche Hitze erzeugt hatten, daß die dahinter befindliche Gardine flott zu brennen anfing. — Ein probates Mittel, in der Lotterte zu gewinnen, wird der „Deutschen Ztg." von einem Berichterstatter aus Prag mitgetheilt. Es heißt da: „Drollig ist das Mittel, welches einige knapp hinter Bodenbach seßhafte Spieler entdeckt haben, um sicher einen Gewinn in der Prager Lotterte zu erhalten, bezw. die „herausgekommenen" Nummern zu „errathen". Professor Orlice und alle anderen „Lotto-Mathemat ker" sind in Schatten gestellt durch ein simples Bäuerlein aus besagter Gegend, welches mit apodiktischer Sicherheit weiß, welche Nummern es setzen soll. Das Mittel ist folgendes: Unser Mann hat sich eine Tabelle angeferttgt, auf welcher neben jeder der neunzig Nummern ein Wort zu lesen ist. Mit einer Abschrift dieser Tabelle reiste er nach Prag, wo er sie einem Vertrauensmann übergab, welchen er in sein Gehetmniß emwethte. Derselbe erhielt gleichzeitig den Auftrag, jeder Lottoziehung in Prag beizuwohnen, nach dieser sofort im F aker zum Telegraphenamt zu fahren und ihm die den gezogenen Nummern entsprechenden Worte zu telegraphtren. Zum Verständnisse sei hier näher bemerkt, daß in Prag die Ziehung um zwei Uhr tiattfinbet, während in Bodenbach am Ztehungstage selbst Einlagen bis bret Uhr Nachmittags angenommen werden. Nummern dürfen ins Ausland nicht depeschirt werden, dafür hat also der Vertrauensmann tn Prag seine Tabelle. In dieser stehe.- nur Hauptwörter, alle Übrigen bedeuten nichts. Sind nun die Zahlen 8, 17, 11 gezogen, so depeschirt der Famulus! „Heinrich krank, Frau bittet, zu kommen. Ferdinand." Der Empfänger lieft die harmlose Depesche und weiß: Heinrich bedeutet 8, Frau 17 und Ferdinand 11; er hat noch eine halbe Stunde Zeit, die Nummern tn Bodenbach zu setzen, Ihut dies und — gewinnt natürlich. Ich habe Ihnen hier keinesfalls ein Märchen erzählt, der Vorfall ist buchstäblich wahr, ja, die Bethetligten sind sogar Ihrem Gewährsmann bekannt." — [150 Menschen ertrunfen ] Die Stadt Hüll und ihre Umgebung sind in tiefe Trauer versetzt, denn die jüngsten furchtbaren Stürme an den britischen Küsten haben furchtbare Opfer gekostet. 23 Fischerboote aus Hüll sind verschollen und alle Hoffnung, sie je wieder zu sehen, ist aufgegeben. Der dadurch verursachte Lebensoerluft wird auf 135 Personen geschätzt. In bem Sturme 6 Wochen früher scheitelten drei Schmacken mit allen Hänben an Bord, so daß sich der Gesammtverluft an Hüller Fischern auf hundertundfünfzig stellt- Von den Ertrunkenen waren 60 verheiratet und Familienväter. — [Vom 9letna.] Unsere früheren Mittheilungen über den Ausbruch des Aetna, in welchem neuesten Nachrichten zufolge feit Sonntag ein Stillstand etngetreten ist, ergänzen folgende Meldungen der N. Fr. Pr-: AmFiettag hatten sich abermals 10 neue Krater geöffnet- Die stärksten Erderschülterungen wurden bet Actreale, Calatabiano, Aderno und Lingnaglossa verspürt. Im Ganzen hatte es deren bis zu diesem Tage dreißig gegeben. Das Dors La Macchia wurde gänzlich zerstört- In Santa-Venarina, Linera und Milo waren Diele Häuser eingestürzi. In der Nacht zum Samstag öffneten sich 4 Kilometer oberhalb des Dorfes Nicososii elf kleinere Krater, welche tndetz noch nicht Lava, sondern Asche und Erde auSwarsen- Die Erderschüttelungen dauerten am Samstag fort Bei Aderno und Biancavilla am südwestlichen Abhänge zeigten sich parke Erdrisse; die Einwohner von Nicolosii und Beloasso flohen- Die Eruption umfaßt die Zone, welche auch im Jahre 1879 am meisten gelitten hat Ferner liegt folgende briefliche Mittheilung aus Meisina vor: „Das Schauspiel, das der Vulkan von Catama aus darbietet, ist großartig und Übeiwältigend. In Intervallen von 4-5 Minuten broddelt aus dem Krater eine gigantische Lavatrombe hervor, um mit ohrenbetäubendem Geknatter aus den Rand des Kegels zurückzusallen. Wenn der Wind gut geht, vernimmt man bad unheimliche Bombardement bis nach Catania. Außer dichten Dampfwolken wirft der Berg auch glühende Mineralprojectile und einen leichten Aschenregen aus. Die Asche ist von phänomentaler Feinheit- Der Krater gleicht bet Nacht einer Riesenfackel, die bei klarem Wetter viele Meilen sichtbar ist. Der Laoafluß ist ziemlich bedeutend- Wie eine feurige Schlange ringelt er sich den Kegel hinab. Die ausgeworfenen Minerale sind stark von Schwefclsäure angegriffen. Dagegen herrschen in der Asche Kalksulphat und stark glänzende mikrolithische Crystallbildungen vor- Merkwürdig ist bei dieser Eruption der Umstand, daß gleichzei ig in Paterno die Schlammauswürfe begonnen haben. Aber sie haben diesmal nur wenige Stunden gedauert. Der Tangostrahl erreichte eine Höhe von 10 Metern. Außerdem werden aus Catania star ke meteorologische Peturbatronen gemeldet- Auch diese stehen zweifellos mit dem Aetnaausbruch in Zusammenhang " — [Russisches.^ Aus Krakau wird geschrieben: Vor mehreren Monaten wurde hier ein russischer Offizier verhaftet, der sich im Besitze einer namhaften Geldsumme befand und eingestand, das Geld aus einer Militärkasse m Petersburg gestohlen zu Haden. Auf Grund dessen hat sich das hiesige Strafgericht nach Petersburg gewendet und den Fall angezeigt. Wie nun der N. Fr. Pr. geschrieben wird, hat diese Correspondenz zu einem merkwürdigen Resultate gefühlt, das abermals em grelles Licht auf bie Verhältnisse und Zustände in Rußland wirft- Ungeachtet der nämlich hier arretirte Garde- Lieutenant das Geständniß bezüglich einer tn der Petersburger Militärkasse verübten Veruntreuung ablegte, wurde fettens der betr. russischen Behörde diese Veruntreuung entschieden in Abrede gestellt- Offenbar war man von betheil gter Seite in Petersburg bestrebt, die von dem Garde-Lieutenant hier eingestandene gioße Maloersation zu vertuschen, um höhere Persönlichkeiten, die an derselben theilgenommen haben dürften, nicht zu compromittiren- Der bisher hier gefangen gehaltene russische Offizier w.rd daher wahrscheinlich in Freiheit gesetzt werden und die ihm abgcnommenen veruntreuten Gelder zurückgestellt erhalten- Berlin- Mit den Maßregeln zur Sicherheit der Geldbriefträger gegen Attentate, wie das Sobbe'sche, ist, wie das „Berl. Tagebl." mittheilen kann, seitens der Post- verwaltung bereits begonnen worden. Seit Donnerstag wird in vier hiesigen Postämtern die Bestellung der Postanweisungen und Geldbnefe probeweise durch fahrende Postbeamte ausgeführt. Man hat also hier genau so wie in Wien nach dem Fall Francescont gehandelt. Der Gelbbriefd äger sitzk mit der umgehängten Bügeltasche zur Linken des Postillons vorn auf dem Bock des Bestellwägelchens. Zu Bestellwagen wurden vorerst zwei kleine Briefwagen und zwei größere Packttwagen verwendet, bezw. insofern adovtirt, als der Verschluß an der Rückseite des Wagens durch em Patentschloß besonders sichergestellt wurde. Vor dem Hause, in welchem jeweilig eine Geld- bcstellung zu erfolgen hat, nimmt der Geldbrielttäger aus dem Wägelchen, bezw- Wagen, nur diejenigen Anweisungen, Gelder und Werthbriefe, deren Adressaten in dem Hause wohnen, verschließt natürlich den Wagen und händigt die Gelder an die Adressaten aus. Um aus dieser neuen Einrichtung möglichst viel praktischen Nutzen zu ziehen und die Probe auf alle bei der ©dbbefteUung in einer Großstadt m berücksichtigenden Verhältnisse auszudehncn, hat man zu dieser Prodebeftellung per Wagen vier nach Lage und Größe völlig verschiedene Bezirke gewählt: einen im Centrum der Stadt, wo der Geldbriffträger fast Haus bet Haus zu bestellen hat, einen draußen im Wedding, wo die Bezirke räumlich sehr ausgedehnt sind und wo man durch die Fahrgeschwindigkeit des Bestellwagens eine derurtige Zeiterfparniß zu erzielen hofft, daß der Bestellbezirk des Geldbriefträgers gegen jetzt um ein Bettächtl ches erweitert werden kann. Die beiden andern ProbebesteUungen finden im Osten und Westen statt, wo die Bestellverhältnisse, konform mit dem Geldverkehr der betreffenden Stadtgegenden wieder ganz andere Ziffern aufweisen, als in C. und N. Naturgemäß muß die neue Einrichtunn erst einige Wochen funftfontrt haben, ehe sich ein definitives Unheil über ihren praktischen Werth abgeben läßt- Frankenthal, 27. März. Gestern wurde unsere Stadt durch eine unter eigen- thümlichen Umständen verübte Mordthat in Aufregung versetzt. Ein- Frau Roth welche ihre ganze Familie, 5 Kinder, durch einen einträglichen Früchte- und Gemüse- Handel, den sie hauptsächlich auf dem Markt in Mannheim betreibt, ernährt hat durch ihren Mann, einen notorischen Gewohnheitstrinker, viel zu leiden. Als derselbe gestern wieder schwer betrunken nach Hause kam, schleppte die Frau ihn in die Scheuer, band ihn dort fest und schlug ihn mit einem schweren Hammer wiederholt derart auf den Kops, daß der Tod alsbald eintrat. Die Frau ist verhaftet und die 5 Kinder sind nun- wehr m die traurigste Lage versetzt, da sie ihrer Pflegerin und Ernährerin voraussichtlich für immer beraubt sind 1 „ , ~ recht vorurthetlsloser Herr muß der neue Mrethsherr der Frau Challier fein, der schon retzt das Zimmer wieder bewohnt, in welchem der Briefträger Cossätb erst vor so kurzer Zeit ermordet worden ist. Der Mann mit oem tapferen Serien ift, wie wir der Staatsb. Zeitung entnehmen, ein Magistratsbeamter der aant aerotft das „Gruseln", das wohl auch einen recht Abgehärteten in dem Raume?worein solches Verbrechen kaum erst begangen worden, Überkommen dürste, nicht kennt. Allgemeiner Anzeiger. C. Stückrath’s Möbel & Polsterwaaren Iabnb empfiehlt ihr reichhaltiges Lager in Möbeln aller Art billigst gestellten Preisen und jahrelanger Garantie. 792 Schwarze Gaehemire rein Wolle empfiehlt von Mk. 1.30 per Meter an 1708 F, Helberg, Kirchenplatz. 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Buchen-Stockholz, 14 „ Eichen- „ Zufammenkunft in der Struth oder auch Viehweide. Allendorf a. Lda., 28. März 1883. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. j 2144_______Bieber.___________ Bau-, Werk- und Nutzholz-Versteigerung. Die Holzversteigerung im Daubringer Gemeindewald vom 8. März l. I. ist nicht genehmigt worden und kommt sämmtttches nachverzeichnetes Holz Dienstag den 3. April l. I., von Vormittags 10 Uhr an, nochmals zur Versteigerung: 78 Eichenstämme mit 37,56 Festmeter , bis zu 47 Centimeter Durchmesser und 11 Meter Länge, 42 Nadelstämme mit 32,87 Festmeter , bis zu 51 Centimeter Durchmesser und 18 Meter Länge, 64 Nadel - Derbstangen mit 3,06 Festmeter. Der Anfang ist im Buchenberg bei Holz Nr. 1. Daubringen, am 28. März 1883. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 2194 Aeilgeöotenes. Selbstgefertigte 1560 Uriürte Möbel aller Art stets vorräthig zu billigsten Preisen bei Steller, Schillerstraße 60. 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