■?8is ■qeni) aus 7 2: verluden. vet*k3u^ ^Ä'LÄhrnstM, ft'VS"^ Me und 3ubtWr,fe WHKPhnU, ' W meines hG l®*n, Üikje t j • r,uW yamilie ru» ^^echtsanwall ?ünes Famslienlögis' . iu vermiethm bei uMNellim^teu neuhergericktetes L 5 und Kabinet, ist y then. Wallthorstr.A.!) rmndl. Logis sosori > F. Felfing, Neuem ermiethen: im Vorderhaus und s ibenhaus bei lst Kröll, SeltersM freundliche MansE uer, Bodenkammer, W ör und verschließbom miethen bei irm, Marb.-Str. 161 Familienlogis auf te rthel, Grünbergcrstrif uöbl. Zimmer ist zu i äling'scheu Nebech SegSa* - St» ' ^nnED WW itn ^-A-' $ z .*'N ttlere Stock meines D ) ver 15. Septbr. * ethen. Emil FiM» chöne MansardenWjM Mon, BahchßlH.. 'Wohnung H^le'' ■ vom 1 OM«. iiklUDl*. jWjJroiitrÄi“ meinem neu tu ßinfetbaufe ß' Ü per 1. W XBlUWl ru Knorr, 8 AM. ■p^tTööit^ BW, "Agis^n Ä fiei ir Stadt, r» ßhSS .^'nr^u LudN'l^ ^Blsmara^.. Nr. 149. . Freitag den 30. Juni . 1882. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Tchu^raße B. 18. Ersch«mt 1 »Glich mit «»«nähme de- «KUta-4. Preis vierteMhrkich 2 M«rk 20 Pf. mit Bringerlshn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Amtlicher Theit. Betreffend: Die Anlage von Feldwegen und Entwässerungsgräben 2c. in der Gemarkung Gießen; hier: die Gradlegung des Krofdorfer Weges. Bekanntmachung. Das dermalen im Gange befindliche Unternehmen einer Anlage von Feldwegen und Entwässerungsgräben mit gleichzeitiger Negulirung der Grundstücke erstreckt sich nur auf die Fläche zwischen dem Krofdorfer Wege und der Lahn. Es ist aber neuerdings auch eine Gradlegung des Krofdorfer Weges in der Art angeregt morden, daß die vom Kreise zu erbauende neue Straße ntehr links von dem gegenwärtig nach Krofdorf führenden Wege zu liegen käme. Da zu dieser neuen Straße gesetzlich nur das hierzu erforderliche Gelände gegen entsprechende Vergütung, nicht aber die ganzen von derselben durchschnittenen Grundstücke zu erwerben sind, würden von diesen Parcellen kleinere Stücke, meist auch von unwirthschaftlicher Form zu beiden Seiten der neuen Straße liegen bleiben. Dieser große Nachtheil könnte verinieden werden, wenn der von der neu anzulegenden Straße berührte Geländestreifen noch mit der Fläche vereinigt würde, für welche eben die Feldwege-Anlage rc. in Ausführung begriffen ist. Bei einer solchen Vereinigung wäre es möglich, rechts und links der neuen Straße neue Parcellen von entsprechender Größe und wirthschaftlicher Form zu bilden. Außerdem haben alle betheiligten Grundbesitzer ein Interesse daran, daß -an Stelle des gegenwärtigen, viele Krümmungen bildenden Weges ein kürzerer besserer angelegt wird. Die Grundstücke, aus welche hiernach die in der unten abgedruckten „Summarischen Darlegung" angegebenen Arbeiten noch ausgedehnt werden müßten, find : Flur III. Nr. 93—9Ga, 99 u. 100, 108-121, 170, 174, 175, 178—194,7; Flur VI Nr. 1-12», 15, 16, 18—28, 73—88. Die Eigentümer dieser Parcellen werden hiermit eingeladen im Termin den 14. August l. I., Vormittags von 10—12 Uhr auf dem Bureau der Grostherzoglichen . Bürgermeisterei Giesten darüber abzustimmen, ob sie mit der beabsichtigten Zuziehung ihrer betreffenden Grundstücke zu der bereits in Arbeit befindlichen Consolidation einverstanden find. Die Liste der Stimmberechtigten liegt vom 15. Juli bis 12. August l. I- auf dem Bürgermeisterei - Bureau zu Gießen zur Einsicht offen. Stimmberechtigt in dem angegebenen Termine sind nur die in dieser Liste und dem Grundbuche als Eigenthümer eingetragenen Personen, oder deren Erben. Es kann jedoch bei zeitigem Anträge das Ab- und Zuschreiben im Grundbuche noch während des Laufs der oben angegebenen Frist erwirkt, sowie noch durch Großh. Steuercommissariat Gießen gewahrt werden, und hiernach eine Berichtigung der Stimmberechtigten-Liste stattfinden. Diejenigen, welche in dem genannten Termine weder in Selbstperson, noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmen, werden als für die Zuziehung der angegebenen Parcellen zu dem in der folgenden „Sununarischen Darlegung" angegebenen Unternehmen stimmend angesehen. Es müssen daher nur diejenigen in dem Termine den 14. August l. I. erscheinen, welche gegen das Unternehmen stiinmen oder sonst etwas vorzubringen haben. Schließlich fordern wir noch alle jetzt oder künftig außerhalb der Stadt Gießen wohnenden Betheiligten aus, sich Bevollmächtigte in Gießen zu bestellen, oa alle in dieser Sache weiter nöthig werdenden Handlungen außer im „Gießener Anzeiger" nur noch in hiesiger Stadt mit der Schelle, aber nicht mehr jedem Einzelnen besonders bekannt gemacht werden. Gießen, am 27. Juni 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. B 0 ekmann. Summarische Darlegung In Flur III, ausgenommen die Parcellen Nr. 1—19a und Nr. 93—194,7, sowie Flur IV und V der Gemarkung Gießen, soweit solche zwischen dem Vicinalwege von Gießen nach Krofdorf und dem Lahnflusse, sowie zwischen der Stadt Gießen und der Gemarkungsgrenze liegen, soll eine bessere Anlage von Feldwegen und Errt- wafferungsgräben, sowie die Ausführung etwa sonst möglicher Verbesserungen nach Maßgabe des Gesetzes vom 18. August 1871 (Regier.-Bl. S. 309) und der hierzu erlassenen Instruction vom 7. November 1876 Megier.-Bl. S. 531) stattfinden. Im Einzelnen wird noch Folgendes besonders heroorgehoben: 1) Jedes Grundstück soll auf einer Seite, womöglich aber auf zwei Seiten einen Weg erhalten. 2) Zur Beschaffung des für die Wege und Gräben rc. erforderlichen Geländes werden von der Gesammtmasse aller Eingangs aenannten betheiligten Grundstücke, mit alleiniger Ausnahme derjenigen, welche eben schon von einem fahrbaren Wege aus direct zugänglich sind, vorerst l‘/2% Gelände abgezogen. 3) Der Grund und Boden, welcher zu vorbeinerktem Zwecke keine Verwendung findet und übrig bleibt, wird zur Bildung von Massegrundstücken verwendet, welche zur Milderung der Kosten versteigert werden sollen. 4) Zur Bestreitung des weiter erforderlichen Kostenaufwandes, welcher nach den in anderen Gemeinden gemachten Erfahrungen durchschnittlich fünfzehn Mark für den Normalmorgen (ein Viertel Hectar) betragen kann, soll ein Kapital bei der @rofc herzoglichen Landescultur-Rentenkasse auf Grund des Gesetzes vom 20. März 1880 (s. Regierungsblatt S. 33) ausgenommen werden, das, wenn nicht freiwillig frühere Abtragung erfolgt, durch Zahlung von 5% jährlich (4% Zinsen und 1% Tilgung, sowie 17t/z 4 Erhebungskosten) in 41 Jahren abgetragen ist. 5) Die Kosten, insoweit sie nach vorgenanntem Gesetze die Grundbesitzer zu tragen haben, sind in Gemäßheit des Flächengehaltes der zu dem Unternehmen zugezogenen Grundstücke auf die Betheiligten auszuschlagen. 6) Jeder soll seinen Grundbesitz thunlichst nahe an seinem Wohnorte, der Ausmärker also an seiner Gemarkungsgrenze, erhalten. Dabei haben jedoch die Grundstücke möglichst in den Gewannen und in den Bonitätsklassen zu verbleiben, welchen sie dermalen angehören. 7) Wer in einem Bezirke weniger als einen Viertel Morgen Land hat, kann damit in einen anderen Bezirk, wo er sonst begütert ist, verlegt werden. 8) Die nach Art. 4 des erwähnten Gesetzes von 1871 von dem Unternehmen ausgenommenen Grundstücke sind nur ausnahmsweise, besonders nur insoweit zuzuziehen, als dies zur Gradlegung der Grenzen oder Anlage von Wegen erforderlich ist. 9) Zur Feststellung des jetzigen Eigenthums eines jeden Betheiligten soll eine parcellarische Vermessung nach den vorhandenen Grenzzeichen, oder in deren Ermangelung nach dem Besitzstände vorgcnommen werden. Gießen, den 27. Juni 1882. Konrad Simon. Chr. Haubach. Wilh. Lindenstruth II. Bekanntmachung. Es sind in der letzten Zeit öfters die Zugänge zu den städtischen Leiter- bezw. Spritzenhäusern durch Wagen oder andere Gegenstände versperrt worden. Wir weisen darauf hin, daß nach § 366, pos. 9 des Reichsstrafgesetzes mit Geldstrafe bis zu sechzig Mark oder Haft bis 14 Tagen gestraft wird, wer aus öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen Gegenstände, durch welche der freie Verkehr gehindert wird, aufstellt, hinlegt oder liegen läßt. Die Schutzmanns cyafl ist angewiesen, jede Uebertretung dieser Bestimmung zur Anzeige zu bringen. Gießen, am 29. Juni 1882. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _________F resenius.______________________________________ Betreffend: Den Remonte-Ankaus im Großherzogthum Hessen^ro 1882. Berlin, den 1. März 1882. Bereiche des Großherzogthums Heffen-Darmstadt den 5. Juli in Alsfeld, den 22. ff 21. August I, Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde werden zur Nelle angenommen und sofort gegen Ouittimg baar be^ahlü 7. 28. 29. if tf 23. 24. 25. // if ff tf tf u ff ff ff // ff ff Nidda, Butzbach, Gernsheim, Groß-Gerau. Nieder-Wöllstadt, Lampertheim, Bekanntmachung Zum Ankauf von Nemonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier Jahren sind im für dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: wie von Der Nemonle-Anrauss-^omnusnon erkauften Pferde werden zur ereue angenommen uno Mv" 9-^" ~ ~ ttunQ des Kaufpreises und der Ps-rde mit solchen Fehlern, welche, nach den Landesgefttzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Vertan er Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippen,etzer und Köpper vom Ankauf ausgeschlossen, und wird es üch Epf-Hlm, hie tJ1' ® verinieden wird. Zurückgabe derjenigen Pferde, welche sich innerhalb der ersten 8 Tage nach dem Eintreffen in den Depots mit Ä Jxß unt)9 einen Kopfhalter von Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Mbch uuv einen x°p,yaiier V • U V u U August in Groß-Bieberau, Bickenbach, «Deutschland 5. Ir e* 45 Armee in den Kriegsjahren 1870/71 in ähnlicher Werse, wie solches in den übrigen deutschen Staaten bezüglich der Waffenthaten des Heeres geschehen ist, zwei große Gemälde durch den Schlachtenmaler Heinrich Lang ausgeführt und zur öffentlichen Anschauung in der Gemäldesammlung des Staates ausbewahrt werden. London, 28. Junr. Nach einer Meldung der „Times" aus Alexandrien von heute Vormittag nrachten sich gestern drohende Symptome einer neuen, besonders gegen die Engländer gerichteten Bewegung bemerklich. Soldaten zerstreuten die angesamurelte Volksmenge. Heute sind die Posten verdoppelt. Konftantinopel, 28. Juni. In der gestrigen dritten Conferenzsitzung soll der englische Botschafter, Lord Dufferin, einen allgemeinen Antrag vorgelegt haben, welcher im Wesentlichen sich mit den Befugnissen der General-Con- troleure und ihren Beziehungen zu den egyptischen Behörden beschäftigt; auch wären Maßregeln angedeutet zur Wiederherstellung der Sicherheit uüd Ordnung in Egypten. — Gütern Vernehmen nach wurde in der gestrigen Sitzung der Conferenz Seitens aller Brächte die Zusicherung ertheilt, sich jedes isolirten Vorgehens in Egypten während der Dauer der Conferenz zu enthalten, ausgenommen den Fall, daß die Sicherheit der europäischen Bevölkerung bedroht wäre. Alexandrien, 28. Juni. Der Khedive ist an einem leichten Fieber- ansall erkrankt. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Burearr. Berlin, 28. Juni. Wie die „Kreuz-Ztg." meldet, hat der Kaiser ein huldvolles Schreiben an den Finanzminister Bitter gerichtet, in welchem er das Entlassungsgesuch desselben genehmigt und Herrn Bitter den Rothen Adlerorden 1. Klasse, sowie den Titel und Rang eines Staatsministers verleiht. GmÄ, 28. Juni. Ihre Maj. die Kaiserin traf heute zu Wagen von Koblenz hier ein, um Sr. Maj. dem Kaiser einen Gegenbesuch abzustatten. Kassel, 28. Juni. Obwohl der Zustand us dem Kirch Pläne und l jungen liege, ^l'Ner'.eichneten oft Mn, den Se des Z ^eifüe Vermischtes. Darmstadt, 28. Juni. sLandwirthschastliche Landesausstellung.) In ländlichen Kreisen scheint man vielsach die Ausstellungs Commissionen mit den Preisrichtern zu verwechseln, und glauben wir darauf ausmeiksam machen ju sollen, daß letztere von dem Centralausschuß erst noch gewählt werden- Mitglieder der Ausstellungs-Com- mffsion dürfen nicht Preisrichter sein, zu welchem Amte nur ganz hervorragende, mit den betr. Verhältnissen aufs Genaueste vertraute Personen berufen werden. So sind z. B. für das Vog'llsb.rger Vieh die ersten in dortiger Gegend wohnenden Kenner als Preisrichter m Aussicht genommen. Mainz, 26 Juni. Unsere Schiffbrücke, die erst am Freitag in Gefahr war, durch einen gegen sie anfahrenden beladenen Kahn zerrissen zu werden, wurde gtttern tn der That von diesem Schicksal ereilt- Die Brücke war zum Zweck der Durchlassung eines Schleppzuges geöffnet worden, als eines der beladenen Sch ffe beim Durchsahren derart gegen ein Joch anrannte, daß das sogen. Gemärsch (die Kette, womit das Brückenschiff verankert ist), zerriß und das Brückenjoch rheinabwärts zu treiben begann. Die Leute, die auf der Brücke standen, wurden in großen Schrecken versetzt, doch eilten das Brückenpersonal und mehrere Schiffleute rasch herbei; den vereinten Anstrengungen gelang es, das treibende Joch wieder mit der Brücke zu verbinden. Der Aufenthalt, den dadurch der Verkehr erlitt, war allerdings bedeutend; es dauerte über eine halbe Stunde, bis die Brücke wieder passirbar war. Das Schiff, welches gegen die Brücke angerannt war. hat einen bedeutenden Leck erhalten. Am Trajectboot der Nassauischen Eisenbahn war gestern Vormittag, als dasselve von Castel an das diesseitige Ufer fuhr, mitten im Rheine die Maschine defect geworden (Achsenbruch); das Schiff konnte nicht weiter. Es wurden Nothsignale gegeben und durch Nachen und andere Fahrzeuge die Passagiere an bas diesseitige Ufer gefahren. Das Schiff aber wurde in den Hafen bugsirt, um dort ausgebessert zu werden. Well kein weiteres Trajectboot geheizt war, übernahm am gestrigen Tage eines der Btevncyer Lokalboote den Trajectverkehr zwischen Mainz und Castel. t;r — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- um) Stahl- industrieller belief sich die Roheisenproduction des deutschen Reichs (einschlleßuch Luxemburgs) im Mai 1882 auf 243 301 Tonnen, darunter 152 383 Tonnen Puddelroheffen, 12 805 Tonnen Spiegeleisen, 57 737 Tonnen Bessemer- und 17 676 Tonnen Gleßeret- roheisen. Die Production im Mai 1881 betrug 224 212 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. Mai 1882 wurden producirt 1265 745 Tonnen gegen 1118 283 tm Vorjahre. Köln, 27. Juni. Der drückenden Hitze der letzten Tage folgten gestern Nachmittag, während des Abends und der Nacht sehr heftige Gewitter mit anhaltenden Regengüssen. Mächtige Donnerschläge rollten sehr häufig mit erschütternder Gewalt unmittelbar nach dem electrischen Funken durch das Wolkenmeer. In der Kammergasse fiel ein kleines Mädchen in Folge eines Blitzitrahls betäubt zu Boden, nach wenigen Minuten aber kam es wieder zu sich und konnte unversehrt von bannen gehen. Am Blitzableiter des Bürgerhospitals fuhr ein anderer Strahl hinab zur Erde. IN dem benachbarten Kalk schlug das Gewitter an vier verschiedenen Stellen em, ohne jedoch erheblichen Schaden anzurichten. In Brühl soll em feuriger Strahl einen Heuschober angezündet, ein anderer zu Langel zwei Personen getodtet haben. Der Regen hat in Getreidefeldern die Frucht gelegt und tn manchen Ziegeleien Schaden angeridrtet.^ r gleich nach 6 Uhr brach in einer Goldleisten- und Galerieenfabrik an der Probsteigasse Feuer aus, das bald die Schreineret, ein sehr ausgedehntes Gebäude, in lichte Lohe einhüllte. Rasch war aber unsere wackere Feuerwehr zur Hono und es gelang ihrem sicheren und energischen Eingreifen, unter Leitung des Bruno- directors Brülow, bis gegen V28 Uhr Herr der gefahrdrohenden Gluth zu werden unv den Heerd des Feuers auf die Schreinerwerkstätte zu beschränken, die auch fast ganz ausbrannte. Die auf der einen Seite anstoßenden großen Holzlager und aus oer anderen liegenden Arbeits- und Vorrathsgebäulichkeiten blieben somit verschont, w - durch nicht nur erheblicher Schaden, sondern auch große Gefahr für die an totzenoen Wohnungen und Stallungen abgewandt war. Hier sah man wieder, wie^rascy und sicheres Einschreiten mit genügenden Mitteln gerade bei Groß -feuern vom höchsten Werthe wird und daß die Bürgerschaft nicht nur Lob zu fp-nden, sondern auch die Mittel zur guten Ausstattung und nöthigen Starke aufzubringen st ts sein muß. Wie es heißt, ist in der Nacht ein Blitzstrahl in das Gebäude gefahren und hat den Brand veranlaßt. stellen benutzt worden? t , — Wie wir erfahren, werden augenblicklich tm Auftrage der Fürstin Dolgorucki, der Wittwe des verstorbenen Kaisers von Rußland. Verhandlungen wegen des Ankaufs der den Erben des Prinzen Friedrich der Niederlande gehörigen Herrschaft Muskau gepflogen. Daß die Fürstin schon seit längerer Zett die Absicht haben soll, sich in Deutschland niederzulassen, ist bekannt und dürfte zu diesem Zwecke die Herrschaft Muskau durch ihre Lage wie durch ihre weltberühmten vom Grasen Pückler geschaffenen gärtnerischen Anlagen besonders geeignet erscheinen. — Nach amtlichem Ausweis sind in dem Aufstande in Alexandrien am 11. Juni 49 Europäer getödtet worden. Arankreich. Paris, 27. Ium. In dem jüngsten Rundschreiben der Pforte vom 26. ds. werden zwei Telegramme Derwisch Pascha's reproducirt, in welchen dieser erklärt, daß die Armee sich zur Treue gegen den Sultan verpflichtet habe. Weiter wird darin hervorgehoben, daß sich über das bekannte Telegramm des neuen egyptischen Cabinets, welches die Aussührung der Firmans und der internationalen Verpflichtnngen enthalte, alle auswärtigen Vertreter billigend ausgesprochen hätten, mit Ausnahme der Vertreter Englands und Frankreichs. Acgypten. Alexandrien, 27. Juni. (Telegramm des „Reuterffchen Bureaus"). Der Vice-Consul Calvert hat seine Entlassung genommen. Der den Consulats- dienst versehende Beamte begab sich heute früh zu den englischen Einwohnern und erthellte ihnen den Rath, diejenigen, welche in Alexandrien bleiben wollten, sollten ihre Wohnung in den Bureaus der „Castern-Telegraph-Compagnie" nehmen. Rian könne jeden Augenblick Nachrichten aus Konstantinopel erwarten, welche, gleichviel ob sie wahr oder falsch seien, neue Unruhen der Bevölkerung verursachen könnten. Alexandrien. Die neuesten Nachrichten über den Stand der egyptischen Krise lassen, ohne gerade allarmirend zu wirken, gleichwohl durchblicken, daß etwas im Werke ist, welches in den Rahmen der Conserenzoerhandlungen wenig passen will. England setzt umfassende Rüstungen ins Werk und sucht dieselben auch nicht einmal in der sonst wohl bei solchen Anlässen hergebrachten Weise zu beschönigen, sondern erklärt mit dürren Worten, daß die Sicherstellung der britischen Sonderinteressen in Egypten, d. h. die Beherrschung des Suezkanals und damit des kürzesten Weges nach Indien, das Kabinet von St. James nöthige, so zu handeln, wie dies gegenwärtig der Fall ist. Nach Ausweis der neuesten Meldungen des Telegraphen reichen sich die Negierungen des Mutterlandes und Indiens die Hand, um im gegebenen Augenblick fähig zu sein, auf der egyptischen Schaubühne mil einer Truppenmacht zu debutiren, welche von der „Times" auf ca 20 000 Mann veranschlagt wird. Es müssen sehr gewichtige Erwägungen auf die Entschlüsse Gladstone's gewirkt haben; denn das am Ruder befindliche Whigministerium hegte bekanntlich in früheren Tagen eine ausgesprochene Abneigung g.gen heroische Actionen ä la Beaconsfield und übte in Afghanistan sowohl als auch am Cap gewissenhaft die „Lands oll-Polittk", welche Gladstone's berüchtigte Taktlosigkeit dereinst dem österreichisch-ungarischen Staatslenker bezüglich der Balkanländer aufdrängen wollte. Es scheint, als hätte die consequente Weigerung der Pforte an den Berathungen der Botschafter-Conferenz theilzunehmen, sowie die vom Sultan dem Khedive und Arabi Pascha gleichmäßig gespendeten Gunstbezeugungen den sehr ehrenwerthen Herren von Downing-Street einen panischen Schrecken eingejagt. Das vom Khedive berufene Ministerium Ragheb liefert gewissen Leuten ebenfalls den höchst unliebsamen Beweis, daß die Erhaltung von Ruhe und Ordnung in Egypten auch ohne die Autorität der Westmächte möglich ist und daß vermöge der Logik der Thatsachen die Consolidrrung der egyptischen Nationalpartei sich jedenfalls ohne, vielleicht sogar gegen die Westmächte vollzieht. Herrn de Freycinet ist letztere Wahrnehmung gewiß nicht weniger unangenehm als seinem englischen Collegen; allein in Paris hält man mit seinen diesbezüglichen Empfindungen klugerweise zurück Frankreich hat ein sehr reales Jntereffe daran, die Conferenz ungestört arbeiten zu lassen und rechnet aus dem Einvernehmen der Mächte für sich ein günstiges Resultat heraus, während England beim Sultan alle Geltung veiloren hat und in der Conferenz isolirt dasteht- Eine eventuelle englische Activn am Nil wäre von vornherein lediglich auf ihre eigenen Hülfsquellm angewiesen- Das ist ein Umstand, der dem englischen Säbelgerassel ein gutes Theil seiner Bedenklichkeit raubt- Zur Erleichlerung der Conferenzarbeit trägt er allerdings in keinem Falle bei. Der Zufall will es, daß gerade jetzt die griedischen Politiker sich erinnern, daß sie auch noch tn der Welt sind und daß in Egypten genug griechische Staatsangehörige leben, um dieselben zum Gegenstand legitimer Besorgnisse für die Regierung des Herrn Tricup-s zu machen. Ein Athener Correspondent der „N- Fr. Pr." wollte sogar schon wissen, daß Griechenland von den Machten mit einem Occupationsmandat für Egypten betraut werden würde. Andere bringen die Thatsache, daß Griechenland sich eifrig mit dem Retablissement seiner Streitmacht zu Wasser und zu Lande beschäftigt, in Zusammenhang mit der Gährung, die unter dem hellenischen Element der Insel Kand:a ausgebrochen ist und schon erhebliche Dimensionen erreicht haben soll. Man weiß übrigens, daß die Herren Tricupis und Gladstone ein Herz und eine Seele sind u* * «*l Heber hat : $ Aj4t etsta ■ Sm*1 2 S£S*J s dte beobachtet^ w°d1» ; Mrsnnit«« *(r Oidmslchi» Tür biefeör* E-dnetm fei 6er Storni*« Hillsiechen und jtrenglmgm und ünd. >hr Leben Mgenschwmdsu Lchiffsbe Zremen, C W- Bremen Wn, Capt- H AttW _ Die Herstellu ifür das Lokoin Meßen soll du werben. Plan >omgungen sind c leidineten zur @ Offerten, weil iübrung beziehe Adresse des Ui mnd mit der ‘ Verstellung ein Wahnhos Gießen Mends 6 Uhr, Gießen, den I De 44431 H her Monieren ,lrten Ergehens in auögenominen den wiire. lem leichten Mw 3Orctor am Pädn- :nM als ordentlich» wirb demselben auch 3uni gegen Saaiuil Ein gesandt. Ueber „die Gesundheitsverhällnisse und das Medicinalwesen des Regierungs- beurks Trier" hat der Geh. Regierungs- und Medicinalrath Dr. Schwartz jüngst th;en Bericht erstattet, dem der Einsender dieser Zeilen ein Urtheil über die Lhätigkeit der katholischen Ordensschwestern in der Krankenpflege deshalb entnimmt und seinen Mitbürgern zur Erwägung anheimstellt, weil der Berichterstatter zu einem derartigen Urtheil besonders berufen und als Nichtkatholik gewiß unverdächtig erscheint. Die Stelle über die katholischen Ordensschwestern lautet wortgetreu: Wer sie in ihrem stillen, anspruchslosen und doch freudigen Wirken am Krankenbette beobachtet, wer gesehen hat, wie sie rastlos und unermüdlich ihre Pflichten erfüllen, wie sie sich aufopfernd ihrem Berufe hingeben, wie sie entbehren, um ihren anvertrauten armen Kranken noch Unterstützungen gewähren zu können, wie sie Tag und Nacht, ttn Sommer und Winter bet dem schlechtesten Wetter und ohne Verzug dem Rufe zum Krankenbette folgen und meilenweit zu Fuße gehen, um ihre Hllfe Armen und Reichen und von jedem Religionsbekenntnisse zu bringen, wie sie jcke Handlcistung im Kranken- ^ensie mit Geschick und ohne Scheu und Zögern vollbringen, der muß gleich dem Referenten der nicht der katholischen Religion angehört, aber das Wirken der Ordensschwestern mannigfach zu beobachten Gelegenheit hatte, von hoher Achtung für diese Frauen eingenommen werden, ihren rastlosen Eifer bewundern und ihre aus- aeieidnieten selbstlosen Dienstleistungen anerkennen. Mit diesem Unheile stimmen alle ö-e Aer-te wenigstens im diesseitigen Bezirke, überein, welche mit ihnen in- und außerhalb der Krankenhäuser zu thun haben. Alle loben ihren Elfer, ihre Anstelligkeit und ihre Handfertigkeit. Bedauernswerther Weise bestätigt die Erfahrung, daß ein schnelles Hursiechen und ein früher Tod diese Ordensschwestern trifft und daß die vielen Anstrengungen und Entbehrungen, welchen sie bet der Ausübung ihres Berufes ausgesetzt sind, ihr Leben außerordentlich bedroht. Der größere Theil von ihnen stirbt an der Lungenschwindsucht recht früh. SchiffSbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 26. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhftn, Eapt. H. A F. Neynaber, vom Norddeütschen Lloyd in Bremen, welcher am 14. Juni von Bremen abgegangen war, ist heute 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen Bremen, 27. Juni. Der Postdampfer Main, Eapt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Juni von Newyork abgegangen war, ist heute l12 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Lundung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 3Vr Uhr Nachmittags die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 248 Passagiere und volle Ladung. Handel und Verkehr. Limburg, 28. Juni. Notber Weizen JL 22.—, Weißer Weizen JL —, Korn JL 15.—, Gerste JL 11.—, Hafer JL 8.80, Erbsen JL —, Kartoffeln JL —. Frankfurt, 28. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu je nach Qualität JL 3.00—4.00, Stroh JL 2.50—3.00, Eier des Hundert JL 3.60—5^50, Butter 1. Qualität JL 1.20, 2. Qualität JL 1.10, neue Kartoffeln das Pfund 15—18 H, frische Erbsen das Pfd. 40 H, Bohnen JL 1.00, Wirsing 00—00 Blumenkohl 30—70 H das Stück, Schinken per Pfd. JL 1.10—1.20, Ochsenfleisch per Pfd. 65-70^, Kuhfleisch 50—60, Rindfleisch 00—00H, Kalbfleisch50—60Schweinefleisch 70—7o Hammelfleisch 45—65 H, 1 Hahn JL 1.70—2.20, 1 Huhn JL 2.—2.50, 1 Poularde JL 3.00, 1 Ente JL 3—3.50, 1 Taube 50 .H, 1 Welschen JL 8—12, 1 Gans JL 6.00—8. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man eich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAANENSTElN «fc VOGL EIK in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Wasserwärme der Lahn. Am 29 Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 13° R-, Luftwärme + 16° R L. Ehr. Rübsamen. ichlLich inber$ro$ lögmn gegen ihn ali erin zugeschobenen tzil a eine Zuchthausstch irgerlichen Ehnnicchl! >ler SängtrgtMW roßein Wall bt§ all- i dcr Attijooen-Halle. buch klangvoll schöne Fall. Letztere bullitle haltenden, fllodenijiO jabttften Söngerimür schast ist eine staun.' nitenbtn berührte (fij ungemein sympLÜL. otil vtttrazsmäbpv t mit seiner AeW teratfeHe au§ Hungn t wirb MeW.Wl hie iss,.: v« w-ivA if* MwL Ä ,wl bm-trii*« \M, tat Wf* btr MU»** ufCn w:rben. wohnenben ^nner rtpitag in ®eMr Len. her Durchlu!!^- ;ch sfe beim Dachls ?.711 a.ffp womit Ä M*l* (Dl. ti., l ,chen lstderhesüsche Ciftubuhnkn. Die Herstellung eines Aufenthaltslokals für das Lokomotivpersonal im Bahnhof Eichen soll durch Submission vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen sind auf dem Bureau des Unter- zeiämeten zur Einsicht aufgelegt. Offerten, welche sich auf die ganze Aus- sj'ibrung beziehen müssen, sind an die Adresse des Unterzeichneten, verschlossen und mit der Aufschrift: Offerten auf Herstellung eines Aufenthaltslokales im Bahnhof Gießen, versehen, bis zum 7. Juli, Abends 6 Uhr, cinzusenden. Gießen, den 29. Juni 1882. Der Eisenbahnbaumeister: 4431 ________Stegmayer. Arbeitsversteigerung. Die zur Errichtung eines Piffoirs sowie durch Reparaturen an der Kirche auf dem Kirchberg vorkommenden Arbeiten, als: Maurerarbeit, veranschl. zu JL 80.—, Lachdeckerarbeit, „ „ „ 36.— , Zimmerarbeit „ „ „178.17, .Spenglerarbeit „ „ „ 113.40, Heißbinderarbeit, „ „ „ 24.— Men durch öffentliche Versteigerung Samstag den 1. Juli, Vormittags V210 Uhr, in der Wirtschaft des Herrn Geißler auf dem Kirchberg vergeben werden. Pläne und Voranschläge nebst Be- bingungen liegen in der Wohnung des Unterzeichneten, Frankfurterstraße hier, iir Einsicht offen. 4404 ' Gießen, den 28. Juni 1882. In Auftrag des Kirchenvorstandes: Dorn, Bezirksbauaufseher. 'Aufforderung. Die Rückstände zur Konkurs- inafie des Ludwig Singet zur Mittelstmühle sind bei Meidung Mchtlicher Schritte alsbald an den ilnterzeichneten zu entrichten. Alten-Buseck, 26. Juni 1882. 4391 Hch. Seuling, Konkursverwalter. Aeisgebolenes. 3906 Ein saft neues Billard ist billig zu verkaufen. Näh. bei der Exped. ds. Bl. Feinste Gothaer Cervelatwurst (Winterräucherei), auH im Anschnitt, empfehlen D> J. A. Busch Söhne. Sinclair-Seife Pk Pfd. engt 45 empfiehlt j,.,. Emi! Fischbach. Allgemeiner Anzeiger. Geschäfts ■ Bücher von J. C. König & Ebhardt, Hannover, anerkannt bestes Fabrikat — sämmtlich mit Drahtheftung. — Zu Fabrikpreisen bei H. Kühn, 4063 Papier- & Schreibmaterialien-Handlung, Buchbinderei. 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Blutarmuth, auch bei Reconvalescenten, sowie bei schwächlichen Kindern sehr kräftigend. Das Kalk-Malz-Extract ist für rachitische, scrophulöse Kinder, ganz besonders aber für Lungenleidende zu empfehlen. Loeflund’s Malz-Extract-Bonbons sind die angenehmsten, wirk- Han>n»en keine säure erzeugenden Hustenbonbons. In allen Apotheken zu haben, wobei jedoch ausdrücklich zu verlangen ist „aus der Fabrik von Ed. Loef 1 und in Stuttgart.“ to •_C <© O0 Bekanntmachung. In Folge der mit Ende dieses Monats stattfindenden Niederlegung meines Pfand-Leih-Geschästs ist bis zu diesem Termin die Einlösung sämmtlicher Pfänder nöthig, im Unterlassungsfälle deren Verkauf erfolgt; es wird dieses mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß mit dem Verkauf der bereits verfallenen Pfänder, bestehend in Kleidungsstücken, Weiß- und Bettzeug, Uhren und verschiedenen anderen Gegenständen, sortgefahren und dabei als Preis dafür nur der Betrag meiner Forderung berechnet wird. 4334 Gießen, den 23. Juni 1882. A Henrich. Unterzeichneter, seither in LangSdorf wohnhaft, hat vom 1. Juli ab seinen Wohnsitz nach Ucll verlegt. Wohnung: „Im Löwen". S cheld, 4399 Großh. Geometer I. Klaffe. Pfennig - Sparkasse. Die Einleger werden aufgesordert, Samstag den 1. Juli l. I. die Sparkaffenfcheine zuni Zwecke der Einlage der Pfenmg-Spargelder in die Sparkasse dahier an die Pfennig-Sparkasse-Erheber abzumben. Gießen, den 28. Juni 1882. Das Curator.uw. Kaffee z zu den billigsten Preisen in anerkannt qutenQualitäten empfehlen J. A. Basch Sohne, 4314 Eine große Parthie Vorstecher* hochfeine Sachen, empfiehlt außerordentlich billig ____A. Fangmann, Sommer-Rocke in Cachemire, Lüstre rc. billigst bei Karl Heuzeroth, 4279 Marktplatz. Zwiebel kuchen Montag, Mittwoch und Freitag Morgens um 9 Uhr. 4139 Fr. Hennings, Seltersweg. Die so beliebten Met-Unterkleider (Jacken und Hosen), sowie leichte Unterhosen und Unterjacken in Seide, Wolle und Baumwolle in allen Größen und Weiten empfiehlt zu billigen Preisen 3419 H. Rübsamen. 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Mitglieder: Frau Martha Schöpfer (Alt und Jodlerin), gräuUm Johanna Stremitzer (Sopran), Fräulein Franziska Stremitzer (Sopran), Fräulein Marie Kofler (Mezzo-Sopran), Fräulein Julie Kehl (Zither-, Holz-, Stroh- und Glas- Euphonion-Spielerin), Herr Jacob Schöpfer (Bariton), Herr Johann Plattner (Baß). — Anfang: Freitag */2S Uhr — Sonntag 3 Uhr. — Bei ungünstiger Witterung im Saal. Entree SO f'/g. Entree SO P/ff. Mache ein verehrliches Publikum auf die Recensionen der Tonhalle zu Düsseldorf und der Beethovenhalle zu Bonn in den Local-Notizen b« hiesigen Blätter ganz ergebenst aufmerksam Achtungsvoll 4416 Jacob Schöpfer. Achmer Concert-Verein. Sechstes Concert (Kirchenmusik) Dienstag den 4. Juli 188T, Abends 5 Uhr, in der ZtadtKirche, unter Leitung des Grossh. Universitäts-Musikdirectors Herrn Adolf Felchner und gefälliger Mitwirkung der Concertsängerin Fräulein Luise Knispel aus Darmstadt (Sopran), des Concert- sängers Herrn Karl Dietzel aus Frankfurt a. M. (Tenor), des Musikdirectors und Organisten Herrn Emil Kayser aus Hagen und des hiesigen akademischen Gesangvereins. 4432 FROG-RAMM. 1. Toccata und Fuge in D-moll für Orgel . . . j. 8 Bach- 2. Motette: „Fürchte Dich nicht, ich bin bei Dir“ für Sstimmigen Chor........J 8 Bach. 3. Zwei geistliche Lieder für Sopran mit Orgelbegleitung ...........L. van Beethoven. a i Bitten, b) Die Ehre Gottes in der Natur. 4 Motette mit Terzett für weibliche Stimmen mit 4419 Seine Niederlassung in Lieh, zeigt hiermit an H. Seipp, prart. Ar?t, früher Assistenzarzt der Poliklinik zu München und des Hcilig-Gcist-Hospitals in Frankfurt a. M. Wohnung bei H. Glöcker. . v;’t • MV ta Verspätet! Unserem 2. 38r die herzlichste Gratulation. Der Runöe. Die Hermielhungen 4420 Möbl. Zimmer zu vermiethen. S. Weimersheim Nachf., Kreuz. 4422 Ein freundliches Zimmer mit Bett zu vermiethen bei PH. Müller, Löwengasse 161. 4429 Eine Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, sofort zu vermiethen im „Gam- brinus". 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Ruckstuhl, Sternstraße ___________________(Gartfeld).__________ 690 Ein großes Familienlogis in zwei Etagen ist im Gesammt, auf Wunlch auch S* nnt zu vermiethen, da jede Etage erne e hat. Auskunft ertheilt Rudolf Wolff, Liebigsstraße.__________ 3977 Ein elegant möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei I. Weitzenkoru^Schrüstraße^ " 4388 Ein Logis zu vermiethen bei Schreiner Heß, Kaplansgasse. 4394 Ein kleines Familienlogis ist zu vermiethen. A. Wallenfels Wttw. 4381 Eine kleine Wohnung gleicher Erde zu vermiethen, gleich beziehbar, bei I. Schaum, Bahnhofstraße. 4328 Ein sein möbl. Zimmer — Bel- Etage — in der Bahnhofstraße zu vermiethen. Näh. in der Exped. ds. Bl. Orgel, op. 39, (comp. für die Nonnen auf F- Mendelssohn- Trinith de Monti in Rom 1838) .... Bartholdy. 5. Arie für Tenor mit Orgelbegleitung: „Er weidet seine Heerde“, aus dem Orator. „Messias“ 6 F Händel 6. Orgelstücke .... Niels W. Gade. 7. Jubilate, Amen, für Sopransolo, Chor und Orgel Max Bruch. 8. Lilaney auf das Fest „Aller Seelen“, für Tenor mit Orgelbegleitung........Franz Schubert. 9. Choral aus der „Matthäuspassion“ : „Wenn ich einmal soll scheiden“, für 4slimmigen Chor . J. 8 Bach. 10. Hymne für Sopransolo mit Chor und Orgel: F Mendelssohn- „Hör’ mein Bitten“........ Bartholdy. 11. „Halleluja“, Chor mit Orgelbegleitung aus dem Oratorium „Messias“........G F. Händel. 3 Jl. 4437 der hiesigen Regimentsmusik. Entree 25 Psg. » 'n 2 1 4423 Eine Rolle Geld ist in meinem Laden liegen geblieben. Ed. Lind, Hof-Condrtor. haben sind: Sperrsitz ....... Nichtnummerirte Plätze irn Schiff der Kirche und auf der ersten Emporbühne Auf der zweiten Emporbühne Preise der Karten (für Nichtmitglieder), welche in der Ricker - sehen Buchhandlung und Ru doI p h’sehen Musikalienhandlung zu odes-Anzeige. Heute Morgen 63/, Uhr starb plötzlich unser lieber Vater, Groß- unter und Schwiegervater Justus Buseck. Postillon i. P. welches wir hiermit Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme anzeigen. Gießen, den 29. Juni 1882. 4438 I. Buseck. Postschaffner. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 4 Uhr statt. Anfang 8 Uhr. ______ Zur gefl. Beachtung! 4430 Hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich vom 1. Juli an meine lirfciuration „Zum Rheinischen Hol" dahier wieder selbst übernommen habe, und halte mich dem verehrten Publikum bestens empfohlen. U. GrOZlder. 4411 Ein braver Jung-.für Hausarbeit und Wirtschaft gesucht un „Dar städter Haus". . Lenz scher Felfenkeller. Freilag den 30. Juni: «BOSSES CONCERT Keller. 4428 Sehr großer Kellerraum frforr zu vermiethen. Joseph Herz, Neuen-Bauen^ 4406 Ein braves Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. , Kreuz Lit. Kriegerverein Gießen. Die Mitglieder, welche sich an der Fahnenweihe des Kriegerverems Vilbel betheiligen wollen, werden zu eurer Besprechung bei Ph. Kreiling im „Gam- brinus" auf Freitag, Abends 9 Uhr, em- geladen. ^426 Verantwortliche Rebaction: A. Schepda. — Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch in Gießen. Bureau r Na< ergeben habe zn verständic W De Kriec Na Dienstpserde mit dem „tz eben jedes ii Mge eines Quantum bi Uu inb ohne ji pro Pfei Der tägliche Da Zu bringen, l Oluä, . w werden daher Dauben, aujo Gi •litteie, *« e tonn» k SÄ , Berti ^nationale “Menten s «ip. 16 Tauben iönnte" ingenb TOie „ Sergffel Manches dipl «Halt der B verloren, U9 8nb i« n J ,cZachen, ^lhröcke unb M'- Ntt