n. ft 2SS. Zweites Blatt Sonntag den 29. Oktober 1882. Meßmer Anzeiger Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau: lSchulstrahe 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MorrlagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohv. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. aus der Bmale. 28 Uhr. Iluiig des Gesell- I Berlin, I i vier- I binnen. I fliehendes so dürfte fernerhin woutfäc MzZttitag gener Fabä Giessen „stöver, rLL ren. Arbeit, habe .egcia Sucher F । ••«“'S »kor"' C*»_ Wochenschau. Gießen, 28. October. Der Herbst-Aufenthalt des Kaisers in Baden-Baden hat in dieser Woche sein Ende erreicht und ist der Kaiser im besten Wohlsein am ver- qanaenen Mittwoch wieder in Berlin eingetroffen. Obwohl das leichte Unwohlsein , von welchem der greise Monarch noch während der letzten Tage feines Aufenthaltes in Baden-Baden befallen worden war, gänzlich wieder gehoben ift, so haben die Aerzte dennoch einige Schonung angerathen; trotzdem war aber der Kaiser gesonnen, den Hofjagden bei Ludwigslust am 27. und 28. o. Mts. beizuwohnen. Mit den in dieser Woche, am 26. d. Mts., stattgefundenen Abge- ordneten-Wahlen ist nunmehr die Landtags-Campagne in Preußen beendigt und es werden sich nun die Gewinne und Verluste der einzelnen Parteien m der Wahlschlacht bald ziffernläßig nachweisen lassen. Nach den strs heute kundgewordenen Resultaten werden die Fractionen im neuen preußischen Ab- geordnetenhause ungefähr in ihrer alten Stärke wieder erscheinen; die meisten Vortheile haben jedenfalls die Deutsch-Conservativen errungen, und zwar auf Kosten der Nationalliberalen. Die Zusammensetzung des preußischen Abgeordnetenhauses dürfte demnach keine großen Veränderungen erleiden, so daß also auch die äußere Repräsentation deffelben die alte bleiben wird, wonach die Präsidentenstelle wieder durch die Conservativen, die erste Vice-Präsidentenstelle durch das Centrum und der Posten des zweiten Vice-Präsidenten durch die Freiconservativen besetzt werden wird. Die Welfen haben bei der in Hannover bereits stattgefundenen Wahl des Stadtdirectors gesiegt. Senator Haltenhoff, der Candidat der wölfischen Partei, wurde mit 14 Stimmen zum Stadtdirector gewählt, während der Candidat des Magistrats, Schatzrath Hugenberg, 12 Stimmen erhielt. Die Wahl scheint demnach einer politischen Bedeutung nicht zu entbehren. In dieser Woche ist die Session der österreichischen Landtage — die im Allgemeinen einen ruhigen Verlauf genommen hat — zu Ende gegangen und folgte ihr auf dem Fuße die neue Session der ungarischen Delegationen nach. Dieselbe wurde am vergangenen Mittwoch in Pesch eröffnet; die Reichsraths-Delegation wählte einstimmig Smolka zu ihrem Präsidenten. Den Delegationen ist zunächst das gemeinsame Budget pro 1883 vorgelegt worden, welches eine Gesammtausgabe von 117,910,768 Fl. aufweist, wovon nach Abzug der Deckung und verschiedener Ueberschüsse ein Gesammt-Erforderniß von 99,991,763 Fl. verbleibt. Eine stehende Position in dem gemeinsamen Budget Oesterreich-Ungarns bllden die Ausgaben für die in den occupirten Provinzen stehenden Truppen und auch jetzt beträgt die außerordentliche Ersorderniß für das Occupationsheer über den Friedensetat wieder 8,988,000 Fl. Da die occupirten Provinzen nicht im Entferntesten im Stande sind, diese Summe selbst aufzubringen, so wird die erwähnte Position wohl noch längere Zeit als unangenehme, aber unvermeidliche Zugabe im gemeinsamen Budget des österreichischen Staates figuriren. In Frankreich bildeten die umfangreichen Verhaftungen der Persönlichkeiten, welche als die Urheber der Unruhen in Montceau-les-Mines bezeichnet werden, das Ereigniß der Woche. Bei mehreren Verhafteten sind äußerst com- promittirende Papiere gefunden worden, welche die französische Regierung in den Besitz aller Fäden einer großen revolutionären Organisation gesetzt haben sollen, die, wie es heißt, durch Bezirksverbände über ganz Frankreich verbreitet ist und deren leitendes Comitö in Genf seinen Sitz hat. Jedenfalls ist die in Nontceau-les-Mines, wie es scheint, vorzeitig zum Ausbruche gelangte anar- Histische Bewegung ernster, als man in den Pariser Regierungskreisen sich an- sänglich träumen ließ und die Regierung des Herrn Grövy wird hoffentlich nichts versäumen, um dem Umsichgreifen dieser socialistischen Revolution en miniature energisch entgegenzutreten. Ob die Bomben - Affaire im Theater Bellecourt mit den socialistischen Umtrieben in Verbindung steht, wird wohl die über diese ganzen Vorgänge eingeleitete gerichtliche Untersuchung ergeben. Ein Resultat ist indessen hiervon noch nicht so bald zu erwarten, da, wie aus Paris gemeldet, der richterliche Spruch in dieser Angelegenheit wegen der den Geschworenen zugegangenen Drohungen erst in der nächsten Geschworenen-Session .gefällt werden wird. Das englische Parlament ist am vergangenen Dienstag zu seiner neuen und wichtigen Session zusammengetreten. Dieselbe wird deshalb von besonderer Bedeutung sein, weil verschiedene wichtige Fragen vor das Forum des Parlaments gelangen werden. Die hervorragendste Rolle werden natürlich die egpptischen Angelegenheiten spielen und hat der Premier Gladstone am Eröffnungstage im Unterhause bereits erklärt, daß der diplomatische Schriftwechsel bezüglich Egyptens dem Hause in nächster Zeit vorgelegt werden würde. Aus den weiteren Mittheilungen des leitenden Ministers über den Stand der egyp- tischen Angelegenheiten ist namentlich die Erklärung hervorzuheben, daß zwar England in Egypten jetzt eine freiere Hand habe als vor 6 Monaten, trotzdem seien aber die bestehenden Beziehungen noch höchst delicater und schwieriger Natur, auch könne die Regierung einen systematischen Plan bezüglich der Reor- ga.nisalion Egyptens vor Ablauf der Session nicht vorlegen. Das Unterhaus wird sich ferner mit der irischen Frage und auch mit der Reform der Geschäftsordnung zu beschäftigen haben; was letzteren Punkt anbelangt, so will bekanntlich die englische Regierung im Parlamente den Antrag auf Schluß der Debatte einführen, um hierdurch der von den irischen Deputirten mit Vorliebe angewandten Politik der Verschleppung der Debatten ein Ende zu machen. Noch am Dienstag nahm das Unterhaus einen Antrag Gladstones auf Priorität der Reform der Geschäftsordnung mit 98 gegen 47 Stimmen an, was als eine günstige Vorbedeutung für die Regelung dieser Angelegenheit im Smne der Regierung aufzufassen ist, trotz des zu erwartenden heftigen Widerstandes der irischen Deputirten und wohl auch der Conservativen. In Belgrad, der serbischen Hauptstadt, bildet der Mordversuch auf König Milan das Tagesgespräch. Neber die Motive des Attentates werden verschiedene Gerüchte laut. Einmal heißt es, die Wittwe Markomc habe denn ersten Verhöre gestanden, die That aus persönlichen Gründen begangen zu haben, dann wieder heißt es, die Frau habe in einem Anfälle von Geistesgestörtheit das Attentat unternommen, eine dritte Version will endlich wissen, daß die Mar- kovic eine Agentin der revolutionären großserbischen Partei sei, welche darauf hinarbeite, König Milan um jeden Preis zu beseitigen, welcher Ansicht namentlich die Wiener Blätter sind. Die eingeleitete Untersuckung hat noch kerne dieser im Umlauf befindlichen Gerüchte bestätigt, doch ist es nicht unmöglrch, daß auch politische Motive unter den Urfachen des Attentates auf den serbrschen Herrscher eine Rolle spielen. In dem Proceß gegen Arabi Pascha ist ein neues bemerkens- werthes Moment zu verzeichnen, indem die gesammte Correspondenz, welche der gefangene Ex-Dictator seit 2 Jahren führte, aufgefunden und von oen Engländern mit Beschlag belegt worden ist. Dieselbe wird möglrcherwerse von höchster Wichtigkeit sein, da sie u. A. Correspondenzen zwischen hohen türkrfchen Würdenträgern und Arabi enthält, welche vielleicht über die eigenthümlrchen Bezre i- unqen Arabi's zur Pforte Licht verbreiten werden. Der Khedive hat die egyp- tischen Oificiere, welche am Aufstande theilgenommen haben, vom Hauptmann abwärts bedingungsweise begnadigt. Manila, die blühende Hauptstadt der den Spaniern gehörenden Philippinen-Inseln im ostindischen Archipel, ist zu Anfang dreier Woche von einem furchtbaren Typhon (Wirbelsturm) heimgesucht worden. Der ^turm verheerte einen großen Theil der Stadt und richtete auch un Hafm große Verwüstungen an, wodurch viele Schiffe, darunter auch mehrere deutsche, therls zertrümmert wurden oder starke Beschädigungen erhielten. Vermischtes. Newyork, 23. Oktober. Ein Locomotioführer auf der Pennsylvania-Eisenbahn rettete gestern das Leben von 600 Menschen ourch einen bewunderungswürdigen Akt von Heroismus. Die Thüre des Feuerraumes wurde durch den Heizer geöffnet, um das Feuer besser anzufachen. Der Luftzug trieb die Flamme zuruck, so daß der Wagen der Locomotive Feuer fing, welches in dem Maße wuchs, daß ber Locomotioführer und der Heizer gezwungen wurden, über den Tender sich in den nächsten Personenwagen zurückzuziehen und die Maschine ohne Controle zu lassen. Der Zug brauste mit immer mehr wachsender Schnelligkeit dahin; die Flamme wurde immer großer und eo war Gefahr vorhanden, daß sämmtliche Passagierwagen von ihr ergriffen würden. Die Passagiere waren, wie man sich denken kann, von Schrecken vollständig gelahmt, da sie eine Entgleisung oder den Trd in den Flammen befürchten mußten. Es gab nur einen Weg zur Rettung: die Maschine zum Stillstand zu bringen. Das erkannte der Locomotioführer und that seine Pflicht. Er stürzte sich in die Flammen, kletterte über den Tender und brachte die Maschine zum Stillstand. Als man sich umsah, fand man ihn in dem Wasserbehälter. Seine Kleidungsstücke waren vollständig verbrannt, sein Gesicht entstellt, seine Hände gleichsam gebraten. Bewußtlos wurde er msi Hospital gebracht und man zweifelt an seinem Aufkommen. Der Name des Braven ist Zofepy A- Sieg- — Eine Berliner „Fiorara" - Blumenverkäuferin - hatte siK am 12. Oktober in der Person der 56jährigen Signora Augusta Lehmann vor dem Schoffengerichr z verantworten. Sicheren Schrittes beschritt sie die Anklagebank, resoluter Pofe sie dem Gerichtshof gegenüber Stellung. Man sieht es ihr °uf den ersten B , daß ihre Wiege weitab von der „Bella Venezia“ - ber..,l8taIht^1ÄeiL poesieumflossenen Berufsschwestern gestanden - man merk s, daß sie mit Sp aster getauft. Auch ihre Toilette steht in gar unsauberem Contrast -u ihrem farrenrttchm Gerufe. Was sie verbrochen hat, diese moderne Wegelagerm? Nun die Anklage lauter auf das schlechterdings prosaische Delict der Unterschlagung. Herr Feo % . Dandy der Passage, trat eines Abends in Geschäftsverbindung mit der ,,o 9 . ' wie diese Blumen-Donna unter Ihresgleichen genannt wlrd^.Für seindecoratons- bedürft'ges Knopfloch bedurfte er einer frischerblühten Rose. Er -rwarb eine^olch^von der Angeklagten und drückte ihr als Entgelt dafür 10 Pf- in die Han , 0 ' in Wirklichkeit waren es aber 10 Mark. DerJrrhumwurdevn^ bemerkt, als er das Brandenburger Thor erreicht hatte. Er der Erfolg seiner Umkehr war ein sehr^problematischer Angeklag e steif und fest, nicht meyr als 10 Pf. empfangen zu haben. - Präs. . Angeklagte ^zenn Sie das begangen haben, was Ihnen die Anklage hiervorwirft, dann thun S^^gut, wenn Sie es offen und reumüth'g emgestehen. Sie kommen heianaen haben SnnefI • Ack wat besser fort' Wat soll ick denn um Jotteswillen belangen yaoen, f>err Gerichtshof^' Bei mir sind se tut mal nich billiger die fnsche ^^rosens un -MS S ÄS4 5.KÄ1: SgÄ« arACflTrQnicbt§e vol?10 KB??;»».-!««» ■bfint lasse mir uf jar nischt in — un von wejen die Unterschlagung, da müssen Seücb schon Jemand anders aussuchen - (mit starker Betonung und lebhaften Kesten? - die Lehmann hat'n Jewerbeschein - die Lehmann macht ooch de Polizei ^en ? forn U - Präs.: Sie bestreiten also, zehn Mark empfangen zu haben. - S ^Wenn's nu eenmal zujejeben werden soll, jeden Sic's doch zu Herr Richter, tcF weiae'remckjauz “Ä - Die Aussage des Beschädigten fällt entschieden zu Ungunsten der Angeklagten aus und der Staatsanwalt beantragt gegen die Angeklagte eine Geldstrafe von 20 Mark eventuell ,mer Tage Gesangn ß- — Ang. (zum S a a^- anwalt gewendet): Wat, ick soll 20 Mark zahlen und 4 Tage nach Perleberg?! Se sind woll nich von hier, Herr Staatsanwalt Ick iche nach de Lmdenstraße int ^nmmpriertcbt UN wenn de janze Jefetzjebung umjeandert werden soll I Der Gerichtshof tndeß hält den Thatbestand nicht für vollständig erwiesen und couragirte Angeklagte von Strafe und Kosten frei. „Nu, det meen ick ooch . (Zum Ktaotsanwalt gewendet): Sehn Se. Herr Staatsanwalt, von die Herren konn Se wat lerTw »in’« M&t" Mit dieser Bemerkung endet die Sache. - fein fideles Gefängn'ß l Der „Boh." wird folgender merkwürdige Vorfall aus Triest geschrieben- Kurz nach dem Bomben-Attentate vom 2. August d.I. wurden der^ in voltti cher Be'ziehung höchst anrüchige städtische Turnlehrer Drachichw. der städtische Verzehrungssteuerbeamte Donnaggio und der Fleischhauer Moretti von der Polizeibehörde unter der Anschuldigung eines politischen Verbrechens verhaftet, dem k k Landesgerichte eingeliefert imb von diesem wegen Mangels an Raum in den eigenen Localitäten einstweilen in den städtischen Arresten in Verwahrung beha len. Gleichzeitig hatte die städtische Arrestverwaltung den schriftlichen Auftrag erhalten, die drei genannten Individuen streng separat zu halten und jeden Contact zwischen chnen zu verhindern, da ein solcher den Verlauf des Prozesses praMiciren konnte. Wie es nun kam. ist nicht genauer bekannt — Thatsache aber ist es, daß am vorigen Freitag, Abends aeaen 10 Uhr plötzlich eine polizeiliche Commission m den städtischen Arresten erschien und direct die Canzlei des Oberkerkermeisters Alois Calligaris betrat, wo sich ihr ein merkwürdiger Anblick darbot! Die streng separirt zu haltenden genannten politischen ^nauistten saßen im größten Neglige in Gesellschaft mit dem Oberkerkermeister und dem Unterkerkermeister Johann Lovrtnich und drei in den nämlichen Arresten in Haft befindlichen Frauenspersonen, von denen zwei gleichfalls wegen politischer DeUctein Untersuchung stehen, an einer reich besetzten Tafel beisammen und unterhielten sich höchst wahrscheinlich auch über ihre Prozesse! Selbstverständlich wurde dem Gelage sofort ein Ende gemacht und die Häftlinge wurden in ihre Zellen abgeführt. Die Angelegenheit wurde sofort von der Statthalterer und vom Landesgerichte indie Hand amommen und nach gepflogenem Einvernehmen mit dem Podesta wurde der k-k- Statt- haltererrath Ritter v- Repa zum kaiserlichen Kommissär für die städtischen Arreste bestimmt. Am 16. d. Mittags aber wurden die Kerkermeister Calligaris und Lovrinlch über gerichtliche Anordnung unter der Anschuldigung des Mißbrauches der Amtsgewatt verhaftet und in die Criminalgefängnisse eingeliefert gleichzeitig die Leitung der städtischen Arreste einem Jnspector der k. k. Sicherheitswache übergeben. Die Sache macht begreiflicherweise großes Aufsehen im Publikum. Das Blut als Träger des Krankheitsstoffes. lieber dieses, für Jeden gewiß das größte Interesse bietende Thema, entnehmen! wir einer Broschüre des berühmten Hospital-Arztes Dr. Liebaut, dem eine sehr erfahrungs-I reiche 40jährige Praxis zur Seite steht, folgendes: -„Die meisten Menschen der heutigenI Generation sind nicht mehr wie in früheren Zeiten in dem Vollbesitz ihrer Gesundheit.! Die frühere einfache, dem Körper zuträglichere Lebensweise ist in andere Bahnen! gedrängt; die Genußsucht, Leichtlebigkeit, Ausschweifungen einerseits und der schwere, die Körper^räfte aufs äußerste anspannende Kampf um's Dasein, häufig in Verbindung mit mangelhafter Ernährung andererseits, haben eine Verschlechterung des Blutes verursacht und den Grundstein zu einer ganzen Reihe von Uebeln gelegt, die sich von Generation auf Generation vererben und in progressiv zunehmender Weise äußern Namentlich in der Anlage zu Tuberculose, Scrofeln, Bleichsucht, Gicht und Rheumatismus, Gehirnleiden, Epilepsie, Syphilis, Flechten, Hautkrankheiten machen sich diese Ueberlieferungen vorausgegangener Generationen bemerkbar. Sehr verschieden ist die Zeit, in welcher sich das eine oder das andere dieser Leiden bei den Menschen entwickelt, ja es sind Fälle constatirt. in welchen der Krank heitskeim in einer Generation überhaupt nicht zum Ausbruch kam, um desto heftiger aber die Nachkommen Heimzusuchen. Die Anlage zu den vorher namhaft gemachter Erkrankungen lassen sich in der Regel durch folgende Erscheinungen feststellen: Flach Brust, schnelles Wachsthum, Andrang des Blutes nach Kopf und Brust, öfteres Nasen bluten, Verdauungsstörungen verbunden mit Magenbeschwerden, Verstopfung, Urrn beschwerden, Neigung zur Erkältung (Husten, Catarrh, Hals- und Lungenleiden rc.) häufige Ermattung, Rückenschmerzen, saures Ausstößen, häufiges Herzklopfen, gel! angehauchtes Auae, Kopfschmerzen, Bleichsucht, Blutarmuth, Abmagerung, belegt! Zunge, Schmerz m der Leber- und Magengegend, Hämorrhoidalleiden, gereiztes Wesen, Angst und Beklommenheit rc. t „ „r. . < e . Alle diese Symptome, sofern sie anhaltend find oder regelmäßig wiederkehren, lassen aut eine krankhafte Anlage und Blutbildung im Organismus schließen. Sehr häufig finden derartige Erscheinungen keine Beachtung und erst roenn J)er unaufhaltsam sich weiter entwickelnde Keim zu einer bestimmten Krankheit sich ausprägt, dem Menschen qualvolle Stunden, jahrelanges Siechthum rc. bereitet hat, dann erst sucht man na« Hülfe — und häufig zu „spät". Aus diesen Gründen sollte die vorbeugende Behandlung, sobald sich Erscheinungen, wie die beschriebenen, einstellen, ohne allen Verzug in Anwendung kommen, denn in sehr vielen Fällen wird die auf rechtzeitige Aufbesserung der Beschaffenheit des Blutes abzielende rationelle Behandlung den Krankheitskeim zerstören und eine völlige Gesundung zur Folge haben. , * „ , Dr. Liebaut hat mit seiner Broschüre über die „Regenerationskur' ein großes Humanitätswerk vollbracht, indem er die Erfahrungen und Erfolge seiner langjährigen Thätigkeit als Chefarzt eines bedeutendeii Hospitals in derselben mederlegtc und so jedem Leidenden Gelegenheit gibt, sich auf rasche und sichere Weise von seiner liebel zu befreien. Der Preis dieser hochinteressanten lehrreichen Broschüre ist 50 j und wird dieselbe gegen diesen Betrag (in Briefmarken) von der Er ras schen Buch Handlung in Frankfurt a. M. versendet- Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Realschulgelder pro II. Quartal 1S82|83 — Juli, August, September — können in den nächsten 8 Tagen noch ohne Holten an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag nnd Samstag zur hiesigen Kaste 7096 bezahlt werden. Gießen, den 26. Oktober 1882. - Der Realschulkafferechner: Enders, Stadtrentmeister. Kt-ilgeöoieMS. 7015 Eine noch neue Treppe zu verkaufen. _ Ludwigsplatz 4. Sauerkrautsaft werden in allen Größen billigst abgegeben bei Carl Heil, Schloßgasse.6470 Annonce. Eine zwar gebrauchte, aber sehr gut gehaltene, zweispännige, halbverdeckte ™ Ctaaise — soll wegen Mangel an Platz billig verkauft werden- Reflectanten belieben ihre Anfragen unter Nr 7105 an die Exped. d. Bl. gelangen zu lassen.7105 *»*«*^*$* ♦♦♦♦♦♦♦♦♦ 'l 3 CT5 TZ — ° * SS «X CD ' ■ 3'CS _ CT3 , Ahorn-Iaubsägchost in schöner Auswahl empfiehlt 6481 Wilh. Seibert, Marktstraße. Kohlenkasten, Kohlenlöffel, Stocheifen empfiehlt 6480 Wilh. Seibert^ Marktstraße. KU z e und lange Pfeifen, Stöcke, Uteer- fchaumspitzen empfiehlt in großer Auswahl zu billigen Preisen UL Rotlner, Drechsler, 6956 4 Seltersweg 4. Reparaturen werden rasch ausgeführt. G---------- Darmstädter Ausllelluugs Aoose Ziehung unwiderruflich Samstag 4. Nov. Gewinne im Werthe von 66 000 aM latatoi reibek ein Lagen r" ein größt seiner lang itu Mnlch i\\i von seine, id)üre ist 50, 'ras'schen Bnä 714 1 andere dies it« der Krar desto heftig Mit gemacht *n: A öfteres Nase opsung, Uri lngenleiden u Gopfen, ßt erung, beleg :reiztesWch s wreMehre, Men. Set r unaufhaltsa: : dem Mensch sucht man m igende Behaut illen Verzug i ze Aufbesseruu Krankheitskcik renstiinde 5 den ersto. M vmd i’ itionen. swerl i Neueste' mmet ult । und H"! Avv- J kl i wegen Geschäftsaufgabe. Wegen Auflösung unseres am hiesigen Platze bestehenden JRanufactur-, JRoik’, weißmaaren- unö Loiifeclions-geschästes sind von heute ab sämmtliclae Wataretworrallte zum Ausverkauf gestellt. Alle Artikel, darunter das Neueste und Modernste der Herbst- und Winter-Saison werden, um das Lager möglichst schnell zu räumen, zu derartig herabgesetzten Preisen verkauft, dass kaum der Einkaufspreis erreicht wird. Es liegt deshalb im Interesse eines Jeden, sich mit unsern Artikeln auf längere Zeit hin zu versehen, da sich eine Gelegenheit, zu solch billigen Preisen einzukaufen, niemals wieder bieten wird. Der Verkauf geschieht nur gegen Baarzahlung. — Muster und Auswahlsendungen werden nicht gemacht. "Wetzlar, im October 1882. 7059 Block $ Co. Gesellschaft „Canaria“ Darmstadt. 6274 N. Wollene Strickgarne in 9^^ler Auswahl, ausschließlich Fabrikat der renommirtesten Spinnerei von Merkel sf x3olf in Gelingen empfehle, in Folge vortheilhasten Einkaufes, außergewöhnlich billig. Ferner offerire wollene Socken und Strümpfe in allen Größen, Farben und Qualitäten, gestrickte und gewebte Jacken von 1 an, Herren-, 4-amen: und Kinder - Unterhosen in reicher Auswahl, l-~ an ZU den feinsten Sachen, Burkin- und Arbetter-Handschuhe in allen Sorten, zu staunend billigen 5105 für Damen und. Mädchen empfiehlt in neuesten Fagons etc. J. Docter Selters weg 43. « L. DAUBE «fc €»• Central-Annoncen-Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen in Frankfurt a M. sowie in aUen übrigen grösseren Städten des In- u. Auslandes übernehmen die Besorgung aller Art Anzeigen in sämmtliohe Zeitungen, Fach-Zeitschriften, Kalender etc. etc. der Welt. Prompte Beförderung. - Billigste Bedienung. Bei Aufträgen von Belang höchster Rabatt. ■a Zeltungs-Cataloge gratis und franco. ■■ ♦ ♦ ❖ ❖ ♦ ♦ ♦ ♦ — 0 O 0 Illi Ausstellung mit Verloosung selbstgezüch,teter feiner Canarien im Gartensaale des Darmstadter Hofes am 16., 17. und 18. December 1882. Loofe ä 50 sind zu haben bei Herrn Generalagent Ohnacker, Rheinstr. 16. Die Verloosung findet am 18. December, Abends 8 Uhr, im Ausstellunqs- lvcal statt. (7086) Der Borstand. Das Neueste in wollenen Tüchern, Kopf- unv Umhänge- Tü-Hern, Kapuzen, Kapolten, Bafchliks empfiehlt zu billigen Preisen 6843 1. JFangmtmH« Heinrich Zimmer Uhren-, Grold- und Silberwaaren-Handlung 6544 Kreuz GIESSEN Kreuz Reichhaltiges Lager in Herren- und Damen- Uhren (Remonloirs etc.) in Gold und Silber, Regulateuren in allen Holzarten (8 und 14 Tage gehend), Harder’sche Jahresuhren, Wecker, Pendules etc. etc. Gold- und Silber-^Vaaren: Armringe, Anhänger, Broschen, Ohrringe. Kreuze, Colliers, Trauringe, Ringe, massiv und halbmassiv, Manschetten - und Kragenknöpfe, Herren- und Damen-Ketten In Bold. Tranchir-, Salat- und Essbestecke, Messer und Gabeln, Serviettenringe, Vorleg-, Ess- und Kaffeelöffel, Herren- und Damenketten In Silber. Grosse Auswahl in Uhristoflle- und Alfenide-Waaren^ Tafel-Aufsätze, Kaffee- und Thee - Services, Frucht- und Blumenkörbe, Eiskühler, Pokale, Trinkbecher, Butter-, Honig- und Caviar-Dosen, Zucker- Schalen und -Dosen, Bierseidel, Leuchter, Nippsachen, Bestecksachen in Etuis, Messer, Löffel und Gabel. Reparatur-Werkstätte für Uhren, Optik, Gold- u. Silberwaaren. Billigste Preise! Garantie. ' Reelle Bedienung! + von Mk. 0,50 von ff rt ff schwer beschlagen Kniestiefel 1 — 1,- 4,— 3,- 5,50 5,- 5,50 6,50 4,75 7, 6,50 8, — 12,50 Kinderschuhe „ Ohrenschuhe „ Schnür- und Knopfstiefel Mädchen-Zug- und Knopfstiefel „ Schnürstiefel, derbe Waare Damen-Zugstiesel „ Schnürschuhe u. Stiefel, derbe Knaben-Stulpenstiesel „ Zugstiefel T Bas + t Schuhwaaren-Geslhäst + Waare „ ft TT „ Schastenstiesel Herren Zngstiefel „ Schastenstiesel r 1. Schwarzsdiild Neustadt im Dernhardt'schen Hause empfiehlt in guter Qualität und großer Auswahl 58k „ Laschenschuhe „ „ 5 7V " Sämmtliche angeführten Artikel bis zu den hochseinsten Fabrikaten. Alle Arten Morgenschuhe, Pantoffel, Filzschuhe etc. + jl Reparaturen schnell und billigst. 5 Je 1\ Sann Buchbinderei, Papier-und Schreibwaareuhandlung 10 Biamarckstraase 10 (nächst Realschule, Gywnafium und Aula) offerirt den Herren Studirenden und Schülern beider Schulen die billigsten Preise bei garantirt reeller Bedienung. Buchbinderarbeiten, sowie das Einrahmen von Bildern werden, ebenfalls billig, sofort und mit größter Sorgfalt ausgeführt. 7051 CM * Zdt j* \ der mm schon fett Jahren be- iX I HrVrltllWK kannten und allgemein als vor- AkVtZl züglich befundenen Ameriku- — Nischen Brillant - Glanz- Stärke erbiete ich mich hiermit der frechen Nachpfuscher- Annoncen wegen, zu einer Belohnung von 1000 Mark für Denjenigen, der mir nachweist, daß vor dieser meiner Glanz-Stärke in rosarothen Papierbeuteln, letztere je 4 Pulver enthaltend, eine Glanzstärke in gleicher Packung schon je existirt hätte. Ich will dadurch verhindern, daß man meine Glanz- Stärke mit ähnlich- und gleich-benannten Fabrikaten, deren Verpackung meiner Originalpackung täuschend nachgeahmt wird, verwechsele, denn auch jeder Pfuscher sagt gern in seinen Annoncen: „Nur meine Waare ist echt". Meine Amerikanische Brillant-Glanz-Stärke ist durch die hier beigedruckte Schutzmarke — Globus — die jedes Päckchen auf der Vorderseite trägt, gekennzeichnet, und ist fast überall in den meisten Colonialwaaren-, Droguen- und Seifen-Handlungen zu haben. 6742 Fritz Schulz jun., Leipzig. Emil Fischbach miethen. 5626 Die Preise verstehen sich inclusive Verpackung. 7101 G 20 30 Alle 14 Tage ein Heft von 5 Bogen oder 40 Seiten größt Folio. Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Preis nur 50 Pfg. Jeden Zonniag eine Nummer von 21/2 Bogen oder 20 Seiten größt Folio. Preis vierteljährlich 3 Mark. Der Vorstand des Vereins zur Förderung der Sonntagsfeier. Dr. Naumann. Allgemeine Austritte Zeitung. Fünfundzwanzig st er Jahrgang. Oktober 1882/83. Weihnachts Verloosung des Darmstädter Gewerbe-Daste-Dereins e am 20. Decencker l. I. Feierabend für Lehrlinge. Sonntag den 29. Oktober d. I., Abends 8 Uhr, wird der Feierabend für Lehrlinge eröffnet werden. Wir bitten die Lehrlinge, sich um diese Zelt m dem Saal des alten Rathhauses einzufinden. Verantwortliche R-d-ctwn: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 5- 7. Vermischte Anzeigen. 7108 Gesucht zum 1. April eine abgeschlossene Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör. Offerten mit Preisangabe sub R. 169 erbeten durch die Exped. ds. Bl. 7107 Ein ordentliches Mädchen vom Lande wird gesucht von Frau Kappes auf der Liebigshohe. Emser Victoriaquelle, ja,s d Emser Pastillen Emser Quellsalz mit Bleiplombe. in flüa8,get Zu beziehen durch Emil Fischbach und H. Wallach. 6743 König Wilhelm’s Felsenquellen, Bad Ems. 1. Hauptgewinn eine elegante Schlafzimmereinrichtung, 2. Speisezimmereinrichtung, im Ganzen 360 Gewinne im Werthe von 7800 Jt. Loose ä 1 JL zu beziehen durch «hn^„ in Darmstadt die Exped. d. Bl. und W. Krämer, Blelchstraße, Greßen.6745 Wermietsirmge«. 7070 Zwei schöne Zimmer in nächster Nähe der Klinik und des Laboratoriums zu vermiethen durch Wilh. Krämer. 6879 Gut Möbl. Zimmer zu vermieden im Hause des Herrn Otto Schmidt, Settersweg 67. _______ 7081 Kleines möbl. Zimmer zu vermieden^ Neuenweg 9. 7082 Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. „ „ A. Witter, Ludwlgsstraße_5,_part 6981 Kleines Familienlogis zu vermiethen. H. Baum, Gartfeld. 6599 Alicestraße 12 der 2. Stock, 8 Zimmer mit Stallung rc., zu vermiethen. 6395 Die von Herrn Hauvtsteueramts- Eontroleur Korwan bewohnte Wohnung in meinem an der Grünbergerstraße gelegenen Hause, bestehend in 5 Zimmern nebst Zubehör, ist per alsbald zu vermiethen. I. Witzner. 6445 Durch Wegzug des Hrn. Registrator Herzberger von hier ist dessen Logis sofort anderweit zu vermiethen. L. Fäuerbach Wwe., Grünb.-Str. 6622 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen bei S. Weimcrsheim Nachf. 7094 Ein Familienlogis zu vermiethen. Kaplansgasse 17. "7092 Ein möbl. Zimmer zu vermietben. Frau Lauckert, Reichensand 22. 2785 Ein kleines Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei ____________August Noll im Stern. 3659 Der mittlere Stock meines Hauses (2 Stiegen hoch) ist anderweitig zu ver- o □□□□□□□ □□□□□□□□□□□□□a°a3aaa:aooaaDoag o Zur scfcösieii Aussicht. ° O Verehrtem Publikum halte meine neu hergerichteten Local» - o 8 täten zum Besuche bestens empfohlen. Ein vorzügliches Glas Letten- a Ö Bier, sowie gute Speisen werden jederzeit verabreicht. Auch habe zur Q Ö Bequemlichkeit meiner werthen Gaste den Fußpfad zu mir bequem chauffirt. U O 6932 Achtungsvoll Q a Heinrich. Schraner. ö oaoaooDaoaooaooQoaosaaooo0000'00000000 SWit P°ktaufschla g b ^i- nröLtr nrrbrettetfte illustrirte Leitung, ladet zum Abonnement auf ihren fünfund,wanzigsten, 'dkr dieser sMickln 8 ina denk nach Text und Bild besonders glänzend ausgestattet sein wird. ihren Jubeliahrgang, eim der dieser ststUchen ^ 8 interessante Lectüre sucht, findet in „Neber Land und Meer" dre reichste^ln^egung^und^Unte^hÄtung für den °G-is?durZ den fesselnden" sein gewählten Text, Abwechslung und Genuß für das Auge durch die prächtigen Illustrationen. .b spannendsten Schöpfungen der Erzählungskunst, die je diese Blätter , Der neue mouRetts" Novell- von M. v. Reichenbach, daran schließen sich All dieses bietet »Neber Land und Meer^,seinen Abonnenten nur 2 wf. butklinbtucb ober tut nur av vifl* 'Ut TT unb Meer« Gediegenheit, Schönheit und Reichhaltigkeit mit äußerster Billigkeit. AbonmmeMs'mhmen ffnMu3<»u^aI^tpebiH0nen und alle P°st°nstalt°n entgegen. , 5934 Schöne Wohnung, 4 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. A. Marcus,^eichensan 7026 Ein Laden mit Logis per 1. Nov. zu vermiethen bei ________Carl Burkhardt, Neustadt. 6648 Ein kleines Familienlogis im Vorderhaus, sowie zwei Dachstuben im Hinterhaus zu vermiethen tm „Darmstädter Haus". Carl Scfjmaafbs Deticalessenhandtung versendet unter Nachnahme Feinsten Doppel-Essig „ für dessen Haltbarkeit garantirt wird, in Demi) oh ns I (schön mit weihgeschälten Korbweiden beflochtenen Naschen). 10 Liter Inhalt Ml. 3. Pelzwaaren Reparaturen und Umändern derselben wird prompt und billigst besorgt. 6565 H. Nübsamen, Mäusburg 16. "Alles Zinn und Blei kauft zum höchsten Preis 7069 Joh. Zufall, Zinngießer, Neuen-Bauen21. Einen Le hrling sucht PH. Kinkel, Schuhmacher, Brand-Platz Nr. 12. 7099 7088 Möbl. Zimmer mü Cabinet in der Nähe der Aula zu vermiethen. Löberstraße 5. 5686 In meinem neuerbauten Hause ist der zweite Stock zu vermiethen. Karl Merkel, Marktstraße 213. 3006 In meinem neuerbauten Hause (Bahnhofstraße) ist ein Laden mit Logis, sowie eine Familienwohnuna, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und Zubehör, sofort zu vermiethen. Wilh. Plank. 6196 Logis. 3 Zimmer, Küche nebst Zubehör, gleich beziehbar, zu vermiethen bei A. Hotz, Schützenstr., Neustädter-Thor. 4526 Ein Familienlogis zu vermietben bei Dr. Felsing, Neuen-Bäuen. 4994 1—2 unmöbl. Zimmer im 1. Stock sofort zu vermiethen. Marktplatz. 5172 Zwei kleine Logis in meinem Nebenhaus zu vermiethen. K. Haas, Kalkbrennereibesitzer. 5395 Der 3. Stock meines Hauses mit Gartenantheil, sowie 2 Zimmer in der Mansarde zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres im Hinterhaus zu er- fragen. Karl Jughardt, Kanzleiberg. 6124 Zwei Logis im Vorderhaus zu vermiethen. Carl Lony, Neuenweg. 6390 Bahnhofstr. 50 sind möbl. Zimmer zu vermiethen bei Ingenieur Merz. 6404 Mehrere Familienwohnungen, sowie möblirte Zimmer auf sofort zu Der? miethen bei B. Katzenstein, Marktplatz. 6656 Ein möbl. Zimmer mit Kabrnet per November zu vermiethen. ______________________Marktstraße 34. 6659 Die seither von Herrn Dr. Gutfleisch innegehabte Wohnung ist sosort anderweitig zu vermiethen. jSchellenberg. 6884 Stube mit Zubehör zu vermiethen. L. Hilgardt, Schloßgasse. 7035 Drei schön möblirte Zimmer billig, zu vermiethen ______Fritz Fürst Wittwe. 6961 Kleines Familienlogis mit ver- I schließbarem Corridor auf 15. Januar und ein möblirtes Zimmer auf sosort zu vermiethen. Wallthorstraße 18. Marktstratzc 21 ein kleines Familienlogis und ein ipöblirtes Zimmer zu vermiethen. 6482 6666 Ein möbl- Zimmer zu vermiethen Süd-Anlage 22, Nebenhaus. 7042 Ein schön möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Grünbergerstraße 12, 3. St- 7077 Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen.________Böger, Uhrmacher. 7062 Ein kleines Logis ist an ruhige Leute zu vergeben. Emil Lotz, Kirchenplah 9. 7027 Ein kleines Logis im Hinterhaus zu vermiethen bei Carl Burkhardt, Neustadt. 5872 Zwei möblirte Zimmer zu Herrn- an der Grünbergerstr. 14, Hinterh. Näheres bei Aug. Nauheimer Wwe. 6223 Ein Familienlogis zu vermiethen Joh. Arnold, Asterweg. 5988 In meinem Hause an der Nordanlage (Ecke der Schillerstraße) ist der dritte Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Küche rc., zu vermiethen. ____________Rechtsanwalt Dr. Dittmar. 6471 Ein Logis, 4 Zimmer und Mädchenzimmer, verschließb. Corridor, Mitgebrauch der Waschküche rc., ist per sofort zu ver- miethen bei Th. Brück, Kanzleiberg 16. fci ■