Svnn aq den 29 Januar Erstes Blatt srv. 2s Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bttrcan: Schulstraße B. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pj. Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. Betreffend: Die Beaufsichtigung der Hunde in der Provinzialhauptstadt Gießen. Das am 22 l Mts publicirte Local-Reglement rubricirten Betreffs wird vielfach, insbesondere was die in § 4 vorgeschriebenen Hundemarken betrifft, nicht befolgt. Wir sehen uns daher veranlaßt, darauf hinzuweisen, daß die Schutzmannschaft zur strengsten Handhabung des Local-Reglements und zur Anzeige der Uebertretungen derselben angewiesen ist. <■ Gießen, am 27. Januar 1882. Grotzherzogliche Polrzewerwaltung Gießen. Fresenius. ___________ Gefundene Gegenstände: 1 Rohrstock, 1 Dachkandelrohr, 1 Holzkrahnen, einige Pfennige, 1 Schreibheft, 1 Deckel eines Henkelkorbs, 1 Schürze, 1 Handschuh, 1 goldener Ohrring, 1 Haarpfeil, mehrere Schlüssel. , Gießen, am 28. Januar 1882. Grotzherzogliche Poüzewerwaltung Gießen. Fresenius._______________________________________ Bekanntmachung. Wir setzen den Handelsstand davon in Kenntniß, daß laut Mittheilung der Königl. Eisenbahn-Direktion Hannover die Stationskassen der. gEten Direktion zu Gießen, Bockenheim und Frantftlrt a. M. angewiesen worden sind, die Roten der Bank für Suddeutschland und der Frankfurter Bank m Zahlung anzunehmen. Großherzogliche Handelskammer. Ed. Silbereisen. . . Bekanntmachung. Im Auftrag Grobherzoglichen Ministeriums.des Innern und der Justiz bringen wir dem Handelsstande zur Kenntniß, daß laut erner Rote des Reichskanzlers zur Zeit in Spanien wegen des Markenschutzes folgende Bestimmungen bestehen: c -c Behufs Eintragung älter fremden Handelsmarke in Spanien bedarf es der Einreichung folgender Dokumente bei dem Komgl. Ewilgouverneur ui * i 1) einer an den Fomento-Minister gerichteten Eingabe, enthaltend das Gesuch um Eintragung der Marke; 2) dreier Exemplare der Marke; 3) einer ausführlichen Beschreibung derselben in doppelten Exemplaren; 4) einer Bescheinigung der kompetenten Behörde darüber, daß dem Gesuchsteller ein Eigenthumsrecht an der enizutragenden Starte ZUjley, d) eine Vollmacht zur Weiterbeförderung des Gesuchs. _• , Außerdem müssen die in deutscher Sprache abgefaßten Dokumente behufs ihrer Uebersetzung in das Spanische m dem betreffenden B b' Ministeriums vorgelegt werden. Gießen, den 26. Januar 1882. Großherzogliche Handelskammer. Ed. Silbe reisen. Darmstadt, 27. Januar. Se. Königl. Hoheit der Grotzherzog haben Wergnädigst geruht: ^Am 14. Jan. den Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, Karl Roth amel, auf sein Nachsuchen bis zur Herstellung seiner Gesundheit in Ruhestand zu versetzen. .Berlin, 27. Januar. Der Entwurf des Tabaksmonopol-Gesetzes ist, wie schon erwähnt, fertiggestellt. Die Entschädigungs-Summe beziffert sich nach der „Elberf. Ztg." auf 500,000,000 «X, wobei die Tabaksfabrikanten, Händler mit Tabaksfabrikaten und die Tabaksmakler in erster Linie bedacht seien. Die Arbeiter werden fast sämmtlich vom Reiche übernommen. (Fr. Z.) Telegraphische Depeschen. Wolff s lelegr. Correspondenr-Bureau. Berlin, 27. Januar- Reichstag. Bei der fortgesetzten Beralhung des Etats erklärte der Unterftciatssecretär Bötticher, die Regierung halte die Weltausstellung in Berlin im Jahre 1885 für verfrüht, gegenwärtig sei eine internationale Verständigung im Werke, zwischen welchen Staaten abwechselnd und in welchen Zeiträumen Welt- Ausstellungen stattfinden sollen. Für das Postgebäude zu Erfurt und zu Marburg werden die in zweiter Lesung gestrichenen Bauraten m dritter Lesung bewilligt. Für das Militärknabeninstitut zu Neubreisach wird bie geforderte Post nach dem Anträge der Budget-Commission definitiv gestrichen. Der Antrag Richter, aus den Ueberschüssen von 1881—82 so viel in Einnahme zu stellen, daß die Bilanz pro 1882—83 ohne Erhöhung der Matrikularbeiträge abschließt, geht an dieBudget-Commissson. Der Reichstag erledigte sodann noch die übrigen Theile des Etats bis zum Etat des Reichssckatz- amts. — Fortsetzung morgen. Paris, 27. Januar. Gambetta stellte Grävy folgendes Schreiben zu: „Herr Präsident! Im Namen meiner Eollegen und in dem meinigen habe ich die Ehre, Ihnen die Demission des Cabinets, dessen Vorsitz Sie mir übertrugen, zu überreichen." Gambetta gab gestern Abend eigenhändig das Schreiben im Elysöe ab. Vor der Abstimmung über die ganze Revisionsvorlage lehnte die Kammer den Regierungs-Entwurf, welche das Listen-Serutinium zuläßt, mit 305 gegen 117 Stimmen ab. — Gerüchtweise verlautet, Grovy habe L^on Say zu sich beschieden. Dies Gerücht macht einen guten Eindruck. — Die „Republique francaise" hebt den Widerspruch zwischen den beiden ersten Abstimmungen der Kammer hervor und bemerkt, die Kammer habe, indem sie das Ministerium opferte, auch die Revision und vielleicht die legislativen Reformen überhaupt preisgegeben, welche das Land fordere. Als die Kammer Gambetta die Gewalt aufnöthigte, kannte sie ihn. nicht. Jetzt gießt es keine Zweideutigkeit mehr. Wenn man sich in Zukunft an Gambetta wenden wird, so weiß man, daß man ihn so nehmen muß, wie er ist, mit seinem Programm tiefgehender Reformen, dessen wesentliche Bedingung das Listen-Scrutinium ist. Das Blatt fragt schließlich, ob die Kammer das Cabinet vom 14. November durch ein lebensfähigeres ersetzen werde und ob sie selber so lange Dauer haben werde, wie sie wünsche. — Gambetta hatte heute Vormittag eine Unterredung mit dem Präsidenten Grövn. — Die über die Zusammensetzung des neuen Cabmets umlaufenden Gerüchte sind verfrüht, nur das wird als richtig bezeichnt, daß der Präsident Grävy Freycinet zu sich rufen ließ; eine Lösung der Mmisterkrtfis vor nächsten Sonntag gilt für unwahrscheinlich. Mehrere Journale erörtern, die Schwierigkeiten, denen das .neue Cabinet begegnen werde und sprechen die Vermuthung aus, daß ein reines Geschästs-Wiksterium mit Leon ^ay als Conseilspräsidenten und Finanzminister gebildet werden würde. Der „ ^emps ist der Ansicht, daß das neue Cabinet jede eine Revffion der Versaffung betr. Vorlage vertagen müsse. London. 27. Januar. Mehrere Mvrgenblatter melden oub Dublin, die irische Regierung habe durch Spione Kenntniß von der Existenz emer weitverzweigten gefährlichen Verschwörung in den Grafschaften Clare, Lnnenck und Kork. 'Dies erkläre die jüngst nach Irland gesandten ^rruppenverstarkungen. Wasdinato», 27. Januar. Der Vertheünger Gmteau s, scomlle, bereitet einen Antrag zu Gunsten eines neuen Processes vor. Das Gericht wird dw ftir diesen Antrag vorgebrachten Griinde in der nächsten Woche pmßn. Wien, 27. Januar. Die Redaktion der „Politffchen Corresponden, tckegraphirt: Die „Tribüne" behauptet aus Wien aus unmittelbarster Due e 2U mitten Dr Constantin Rößler sei der Berliner Correfpondeut bei „-pon . Ö"' In existirt eine einzige Quelle die befngterweif^^g- liche Angaben machen könnte, nämlich die „Pchlt. ®otri|Ll j M(T1 darüber bat weder der „Tribüne", i.och überhaupt Jemandem Mittheüungen darnv r gemacht, so daß alle bisherigen Angaben über den Berliner Correiponvcnten „Polit. Corresp." pure Vermuthungen stnd. . - Wie dem „Tageblatt" aus Cettinze berichtet herricht in oen om tigen Kreisen der Kriegspartei große Riedergesch ' rinischen Actions- Actionspartei, VjemercicS, ist mit den dem . fast ,-h'^ Comite seit Januar 1880 zugeflossenen Martinigewehren tausend Rubeln veychwunden. Bon iw « « wurden in dem Keller von Vjemercics 9 Nacht, 12 Uhr 49 Akin., wurde em Ziemlich heftiger Eroftotz, wei - s genommen. o f a t rv z^:hnn(1 her Stadtverordneten vom 26. d. Mts.) An- Gicsten, 28. Januar. (S'S"Ng d Bciaeordneten Keller und Heß, wesend: Herr Bürgermeister Dierp, Gail, Grüne berg, von Seiten der Stadtverordneten du H Ad. Roll, Petri, Psannmüller, Hoch, Hoinberger, Kaut, ru ( Grohherzogl. Handelskammer bat ®Äo6® Xemdftmi9 in einem Schreiben das ®tU« an Großherzogi. Mi- nifterium des Innern und der Justiz mitgetheilt, in welchem die Kammer um die Errichtung einer Versuchsstation zur Prüfung von Nahrungs- und Genußmitteln in diesiger Stadt petitionirt. Gr. Ministerium hat in Beantwortung dieses Gesuchs auf die Mitbenutzung der in Darmstadt bestehenden landwirthschaitlicken Versuchsstation hingewiesen und gleichzeitig der Kammer empfohlen, sich in dieser Angelegenheit an die Kreis- resp. Provinzialbehörde zu wenden. Die Notwendigkeit der Errichtung einer solchen Station wurde in heutiger Sitzung anerkannt, da man jedoch der Ansicht war, daß eine solche nur für Gießen bestimmt, der Stadt zu große Kosten auferlegen würde, wurde beschlossen, bei Gr. Provinzialdirection dahin zu wirken, daß eine Versuchsstation für die ganze^Provinz Oberhessen errichtet werden möge. — In einem vor Kurzem abgehaltenen Submissionstermine auf Eichenstammholz wurde als höchstes Gebot 16,15 Mark pro Festmeter erzielt; die Versammlung genehmigt die Zuschlagsertheilung. — Das Gesuch des Wilhelm Brück und Wilhelm Dietz dahier, welche beabsichtigen, in oer Hofraithe des Konr. Krausch in der Schloßgässe eine Pferdeschlächterei zu errichten, wird genehmigt, nachdem die von Gr. Polireivermaltung sowohl als vom Kreis-Gesundheitsamt abgegebenen Gutachten in Berücksichtigung gezogen. — Die Gesuche von Geschirrhändler PH. Pf ei fier (Bauveränderung), 5 oh. Bernhardt (Erbauung zweier Hintergebäude), werden genehmigt, desgl. auf diesfallsiges Gesuch der Ausbau der Schillerstraße bis an die Einfahrt des Bernhardt'schen Hauses daselbst, ferner die Aufbesserung des sogen. Briefträaergäßchens. — Balth. Strauch, welcher um Erlaubniß zur Errichtung eines Neubaues nachsucht, soll vorerst zur Umänderung der nicht zutreffenden Pläne veranlaßt werden. Im weiteren Verfolg der Angelegenheit in Betreff der Ueberfluthung des Neustädter Feldes durch die Lahn tritt die Versammlung dein Anträge der Baudeputation bei, nach welchem zum Schutze gegen Ueberschwemmung der Wißmarer und Krofdorfer Weg zu erhöhen, Dämme zu errichten seien, vorausgesetzt, daß die betr. Grundbesitzer das zu diesen Arbeiten erforderliche Gelände unentgeltlich abgeben. Ferner soll an maßgebender Stelle der Antrag gestellt werden, ein entsprechendes Verbot gegen die weitere Aushebung von Erdreich zur Backsteinfabrikation zu erlassen und die Entnahme von Erde nur bis zu einer Enffernung von 40 Nietern vom Lahnufer zu gestatten.. Theater. Am Freitaq Abend gelangte die lang ersehnte Novität, Wichert's Lustspiel „Biegen oder Brechen" zur Aufführung und wir können erfreut sagen, mit einem durchschlagenden Erfolg. — Beim Nachhausegehen führte uns der Weg an vielen Gruppen heimkehrender Theaterbesucher vorbei und, da die Unterhaltung derselben ziemlich laut geführt wurde, vernahmen wir bei allen den Ausdruck voller Zufriedenheit „Die Jarzebowska war unübertrefflich und auch die Herren Schreyer und Höfler haben uns ausgezeichnet gefallen", jo war das einstimmige Urthe l der sich Unterhaltenden, dem wir uns auch m unserer h.uügen Rcc-msion gerne anschtteßen. Frl. v- Jarzebowska spielte in oft wechselnder schöner Toilette die Felicitas mit einer Natürlichkeit, die Bewunderung erregen mußte, und der zahlreiche Applaus maa ihr beweisen, daß sie dem Publikum nach jeder Seite hin gefallen hat- Herr Schreyer als Arnheim und Frau Simon als dessen Gemahlin repräfentirten die Familie des Commerzlenraths in würdiger, recht unterhaltender Weise. Der Amerikaner Dr. West fand in Herrn Höfler einen trefflichen Vertreter, was wir auch von dem Dr. Büchner des Herrn Kaschin ski sagen können Letzterer hätte aber ein klein wenig mehr Lebhaftigkeit in die Ausführung seiner Rolle legen können. Baron Stark v. Starkenstein wurde von Herrn Schmahlfeldt in allen Nuancen eines Lebemannes gut copirr und Herr Gundlach als Rumpel war ein echter Studentenwichsier von Ehemals. Die Albertine des Frl- v. Boden war recht angemessen und auch das Kammerkätzchen Hulda, welches Frl. Hey mann spielte, gewann unsere volle Zufriedenheit. — Die Aufführung von „Biegen oder Brechen" kann ein gelungener Wurf unserer Theaterdirection genannt werden und wir glauben gewiß im Sinne Vieler zu handeln, wenn wir eine öftere und baldige Wiederholung verlangen- Wir können zum Schluß nicht unterlassen, der Regie des Herrn Schreyer unsere Anerkennung auszusprechen, denn feiner Leitung ist es zuzuschre-ben, daß bei so wenig Proben, wie wir hören, das Ensemblespiel ein gut ineinandergrelfendes und das Arrangement der Bühne ein wohlgelungenes war. th. Handel und Verkehr. Gießen, 28. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. X 0.95—1 00, Hühnereier 1 Stück 7—8 X 2 Stück 00—00 H, Enteneier per Stück 0 H, Gänseeier p. St 00—00 Käse per Stück 4—9 Kasematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 23 Linsen 1 Liter 26 Tauben das Paar 90—100 H, Hühner per Stück X 1.00—1.20, Hahnen per Stück X 1.50— 0, Enten per ©tücf X 1.50—2 00, Gänse per Pfund 50—60 H, Welsche per Stück X 0.00—0, Ochscnfleisch per Pfund 60—62 H, Kuh- und Rrndfleksch 40—50 H, Kalbfleisch 40—44 Schwe nefleisch 60 bis 64 Hammelfleisch 50—60 H, Kartoffeln 100 Kilo X 3 00—4.00, Zwiebeln per Centn er X 6—8, Milch per Liter 16—18 H, Weißkraut das Hundert X 0.00 - 0. Frankfurt a. M., 28. Januar, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 242% Staatsbahnactien 247% Galizier 242, Oefterr. Silberrente 63%, 4°/o Ung. Goldrente 71% 4% 1880er Russen 70, 2. Orient-Anleihe 57%, 5% Rumänische Rente 85, Lombarden 100% Meininger Baickaktien 91 Cölner Com- mandite 1 Million Verlust. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. Den 25. Januar. Schreiner Johannes Ludwig Bernhard von Rixfeld mit Katharine Bonarius, Tochter des verst Glasermeisters Balthaser Bonarius, Tillmanns Sohn, von Grotz-Vuseck. 26. Der Hautboist im 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt Nr. 116 Heinrich Eyert von Friedlos mit Katharine Benner, Tochter des verst. Schäfers Heinrich Benner von Dreihausen. 27. Schreiner Louis Löb von Herborn mit Katharine Bohn, geb Nachtigall, Wittwe des Bremsers Karl Julius Bohn von Beuern. 27. Gastw-tth Jacob Theobald von Korlingen mit Rosalie Auer, Tochter des Maurermeisters Martin Auer von Ering. 27. Dr. phil. Franz Joseph Maria Merke« von Mettenheim mit Marie Petronella Erasmi, Tochter verst. Gutsbesitzers Bernhard Erasmi von Vettweis. Den 25. Januar. Zinn von Maar. Den 14. Januar, von auswärts, Amalie. Eheschließungen. Schreiner Johann Georg Beck von Coburg mit Katharine Geborene. Dem Gastwrrth Carl Balzer eine Tochter. 14. Eine Tochter 16. Dem Tapezier Adolf Gerstenberg ein Sohn, Karl Wilhelm. 16. Eme Tochter von auswärts, Rosa. 17. Eine Tochter von auswärs Amalie 18. Eine Tochter von auswärts, Johanna. 19. Dem Arbeiter Peter Merkel eine Tochter. 20. Dem Bremser Wilhelm Schneider ein Sohn, Heinrich. 21. Ein Sohn von auswärts. 21. Dem Kaufmann Karl Georg Kleinhenn ein Sohn, Karl Emil Theodor. 22. Dem Destillateur Wilhelm Benner eine Tochter, Karoline Katharine 22. Em Sohn von auswärts, Georg. 23. Dem Maschinenmeister Georg Gustav Adolf Ruff ein Sohn, Georg Friedrich. 23. Dem Schlosser Wilhelm Dörr ein Sohn, Martin Julius. Gestorbene. ®c" 20. Januar. Wals, 5 Jahre alt, Sohn des Bergmanns Georg Weiß II. von So del. 20. Der p-ns. Materialverwalter Heinrich Ferber, 69 Jahr alt. 21. Schmied Phch vP H-nkelmann, 30 Iah e alt, von Heuchelheim. 21. Ein Sohn von auswärts, 1*» Aundm dtt.21. Em todtacboren r Sohn von auswärts. 22. Hermme Ranstadt, g.'b. W-chiq, 49 Jahre alt, Ehefrau des Rentners Jakob Ronstadt. 25 ^obartna Schulz, geb Köaia, 2R Jahre alt Wittwe des Postschaffners Heinrich August Schulz 27. Regtne Karolme Emma, 7 Jahre alt, Tochter des verst. PoluenSeraeanlen Gustav Robert Wilhelm Brand. 26. Friedrich Albert Ludwig, 1 Jahr alt Sohn d7s Hü fL gcnchtsichreibers Ludwtg Schudt. 27. Commerzienralh Georg Karl Gail, 62 Jahre alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 20. Januar. Andreas Blum, Taglöhner zu Gießen, ein Wittw.r und Katharine Schepo, ledige Tochter des verst. Philipp Schepp zu Saasen. Den 25. Januar. Johann Georg Beck, Schreiner zu Gießen und Katharine Zinn aus Maar, wohnhaft zu Gießen. Getaufte. Den 20. Januar. Dem Wirth Nikolaus Gonder eine Tochter, Sophie Anna Johannette Lisette, geboren den 28. November 1881. Den 22. Januar. Dem Universitäts-Professor Dr. Carl Fromme Zw.llings- kinder, Ab->rt Bernhard und Marie Hulda Albertine, geboren den 25. November 1881. Denselben. Dem Fuhrmann Jakob Reitz eine Tochter, Susanne, geboren dm 28. November 1881 Den 26. Januar. Eine außereheliche Tochter von hier, L'na, geboren den 10. Dezember 1881. Denselben. Dem Taglöhner Gustav Schuchard ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren ben 30. Dezember 1881. Den 27. Januar. Dem Redakteur Paul Heinrich Eugm LariS eine Tochter, Antonie Philippme Eugenie, geboren den 7. Dez-mber 1881. Denselben Dem Hautboiften Carl Fischer eine Tochter, Anna Marie, geboren den 27. November 1881. Beerdigte. Den 22. Januar. Rosine Vetzberger, g b. Hüter, Wittwe des Schneiders Theodor Vetzberger, alt 72 Jahre, gestorben den 20 Januar. Den 23. Januar. Heinrich Ludwig Ferber, Eisenbahn-Beamter i. P , ein Wittwer alt 68 Jahre, gestorben den 20. Januar. Den 24. Januar. Hermine Ranstadt, geb. Weidig, Ehefrau des Rentners Jakob Ronstadt, alt 49 Jahre, gestorben den 22. Januar. Brodpreise vom 29. Januar bis 12. Februar 1882. 1 2 1 2 1 2 3 brr Bäcker y^ Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod.....32 „ (4 „ ) „ ..... 64 (2 „ ) Schwarzbrod I. Sorte 29 " m n ** ’• ii (2 „ ) „ n Sorte 26 w (4 „ ) „ „ 52 bei Konrad Rinn III. ..... 54 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod II.Sorte J „ K. Wallenfels und K. Haas . ,73 „ F. W- Hartmann.....75 f, H. Kuhn........76 „ L. Keil, Ehr- Faß, L. Krone- 1 berg, E. Wallenfels,'.M. Lenz -78 NB. Schwarzbrod II. Sötte wird von F- Hennings u. A. Noll nicht verkauft. > 1 2 1 3 1 2 3 ter U»o vc«fäufrr Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod..... 11 (4 „ ) „ ..... w <2 „ ) Schwarzbrod I. Sötte 11 (£ U ) I f ff H *6 „ f „ „ bei W. Seuling und Ph. Bob . . Kgr. (2 Pfd. i Schwarzbrod IL Sorte 11 W ) II t, 11 „ ) u „ bei Emil Sauer ....... „ Kath. Baldauf, I. Thomas . 73 78 A 32 64 29 58 85 26 52 Gießen, den 28. Januar 1882. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fr esenius. Allgemeiner Anzeiger. 511 Zur gefälligen Beachtung. Um mit meinem großen Möbelvorrarh zu räumen, verkaufe ich von heure an dieselben zu sehr ermäßigter? Preisen. Für gute und solide Arbeit wird Jahre lang Garantie geleistet. Scfonocr^ empfehle PolHer- und Kasten-Möbel, sowie Vorhänge und Teppiche in reichster Auswahl. Um gefälligen Zuspruch bitter K. Stückrath, Mödelfabril GieHen, Kirchenplatz. Auswurrderer >4- nach Amerika erhalten billigste und reellste . Beförderung mittelst Post-Dampfer des 9torddcutfchcn in Bre men durch die Agentur von tT. 3& Sclaulhof, Ma^ktstraße. Durch meinen langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, jedem Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen. 536 'Dieme so beliebt gewordene, nicht durchsichtige, aber wirklich gehaltvolle, überall als vorjüglich anerkannte Universal-Glycerin-Seife 3ebermaim als mlldeste, billigste und für die Gesundheit der Haut r^chstb.^afchselfe per Stück 15, 20 und 30 Unentbehrlich zum Waschen für Kinder. ’ ^bnk von H P. Beyfehlag, Augsburg. Alleinige Niederlage bei 152 Wtth. Weidig, Gießen. Bie Ersparnis^KEee-Brennerej v°fL A°- Rossmann in Deu12 Aener Methode gebrannten JT« Java- "wCTljec* A jvuo 83 1/2 Kilo X. 1.70. iß9 Alleinige Niederlage bei Milh Montrrnns, ^teuftadt. Mittwoch den 1. Februar, von Vormittags 9 Uhr ab, sollen im hiesigen Gemeinde- und Markwald 100 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 20 „ „ Knüppel 50 „ n Stockholz, 80 „ Kiefern- u. Erchen-Knuppel, 20 Z „ , . , Stockhlz, 80 ,t Buchen-Durchsorstgs.-Rerser, 1000 Buchen-Wellen, 1800 Kiefern- und Eichen-Wellen, 15 Buchen-Stämme von 44 bis 60 Ctm. Durchm. und 4—12 Mtr. Länge, 27 Fstm. Z Stück Hackklötze für Metzger, 78 Ctm. Durchm., 40 Fstm. Kiefern- u. Fichten-Stämme und Stangen versteigert werden. ( Die Zusammenkunft ist im Ort. Bettenhausen, den 25. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. .655 Ruckel. Holzversteigermg. Donner^ag den 2. Februar, von Morgens 10 Uhr an, Men in dem diesigen Gemeindewald, District Schwawachswald, 2 Buchen-Stämme, 6 Radel- „ 75 „ Derbstangen, 495 „ Reisstangen, 160 Buchen- „ 6 Rmtr. Radel-Knüppelholz, 8 „ Alpen- „ 6500 Wellen Buchen-Reifer (Durchfstg,), 1300 „ Eichen- „ „ 7350 „ Radel- „ „ versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Eichwiese. Groß-Buseck, den 26. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck. '•648 Wagne r.___________ 647 In dem König!. Uuiversitäts- wald bei Caldern — anderthalb Stunden von hier — sollen im Termin Montag den 6. Februar !- I, von Vormittags 10 Uhr an, an Ort und Stelle verkauft werden: 7 Stück Eichen 1. Cl. — 32,46 Fstm., 8 „ . 2. If = 19,42 „ 21 „ „ 3. „ =31,16 „ 12 „ „ 4. „ = 8,60 „ 7 n „ 5. ff = 2,30 „ 5 Rmtr. Eichen-Scheitnutzholz und 2 „ „ Rollen. Das Holz ist durchgehends von sehr giiteT Qualität. Die Zusammenkunft ist im Siegfried- schen Wirthshaus in Caldern. Die Herren Ortsvorstände werden mm Veröffentlichung ersucht. Marburg, den 26. Januar 1882. Königl. Universitätskaffe. Braunkohlen vom Heffen-Brücker-Hammer, bester Qualität, per Wagen 24 25, 26 und 27 Centner, sind wöchentlich 3 bis 4 Mal zu reellen Preisen zu haben. Bestellungen können bei Herrn Ehr. Vrx am Reuenweger-Thor ge- macht werden. „ ' IPeter I_ von Münster. Peter Hess II. \ Mk. 1.30 Kenado, gelb, sehr fein . » Ceylon, grünt., sehr fein Java, gelb, fein Java, Perl, lein 1.40 K 1.45 & 1.40 O Ä Kalfee-Versand aus Hamburg. § in sorgfältig ausgesuchter Qualität, unter gänzlicher Vermeidung aller gefärbten Sorten versenden in Postsäckchen von Netto 9 /2 Pfund zollfrei und franco incl Verpackung geigen Nachnahme oder vorherige Einsend D des Betrages. pr.VaKo. g Santos, gut. u. kräftig.. .Mk. 1. — Campinas, sehr gut...... » 1.05 B Guatemala, grünl. fein . » 1 15 W Maracaibo, gelb, sehr f.. »1 25 —, , £reis-Courant fiir Kaffee und Ihee gratis. Schlüter & Co. in Hamburg. Änglo-Swiss Weiisiiie Milch. 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