1882. Donnerstag den 28. September srr. 226 Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureau: Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh! Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. Auf dem gestrigen Viehmarkt ist ein herrenloses Kalb eingefangen worden. Derjenige, welcher Ansprüche an dieies Kalb zu machen hat, nun hieran ausaeiordert diese alsbald bei der unterzeichneten Behörde anzumelden. aufgeforvert, meje aiwaw, @ Großherzogliches Polrzemmt Greßen. Fre s e n t u s. Die Großherzogliche Distrikts-Einnehmerei Grünberg ßttofihenoaÜcben Büraermeistereien bcö DistriGinnehmerei-BezirEA. » «WMiÄäSfi KrÄS« »TÄttT-W hat und daß nach Ablauf dieser Frist gegen die säumigen Schuldner das Beitreibungsverfahren emgelertet wir . vy l 0 Ct. . —Ma 2691 Grünberg, am 27. September 1882. ru großer Geschwindigkeit eine für bie normale Geleislage verderblich schlingernde Bewegung annahm, wodurch allmälig das Geleise in seiner Lage verschoben und in seinen Verbindungen gelockert wurde, bis schließlich die mit dem Wachsen der Geschwindigkeit des Zuges zusammenhängende Verstärkung der Schläge und Stöße der Räder, nicht blos derjenigen der Maschine, sondern auch der lammt« lichen nachfolgenden Wagen des Zuges auch die Innenseite der Schwneu das Schienengestränge in seinen einzelnen Theilen auseinander druckte. Die Loco- motive, welche alsdann bei einer neuen Seitenbewegung eine Führung durch Das Geleise nicht mehr fand, bewegte sich führungslos außerhalb desselben Tort, bis der Widerstand, welcher durch die Beschaffenheit des llntergrundes, besteueren Wiesenqrundes, hervorgerufen wurde, ein weiteres Fortbewegen unmöglich nlachte. Die Stellung der Maschine und des Tenders im Wiesengrund neben der Bahn, ohne vaß an beiden, außer kleinen unwesentlichen Verbiegungen einzelner unwesentlicher Theile, eine Beschädigung conftatirt werden konnte, sowie d,e vor ber Entaleisungsstätte festgestellten Verbiegungen des Geleises und Krümmungen der Schienen geben dieser Annahme gegenüber der zuerst ausgesprocheneireine größere Berechtigung. Auch ist nicht ausgeschlossen, daß die m beiden Annahmen vorgeführten Ursachen zusammenwirkend die Entgleisung herbeigeführt Haden können Daß die vorerwähnten Verbiegungen und Krümmungen der Schienen bezw des Geleises vor Eintreffen des Zuges auf der Unfallstrecke vorhanden gewesen sind dürfte um deswillen ausgeschlossen sein, weil kurz vor Abgang des Ertrazuges der fahrplanmäßige Zug Nr. 287 diese Strecke passirt hatte, ohne zu entgleisen. Wären derartige Deformationen im Geleise vorhanden ge- wesen so hätte, wenn auch eine Entgleisung des letztgedachten Zuges nicht ein« trat doch das Zugpersonal so bedeutende Abweichungen in der Geleislage spüren müssen Außerdem will der Wärter auf der Wärterstation Nr. 5 alsbald nach Passiren jenes Zuges seine Strecke, welche auch die Unfallstelle einbegreift, begangen und dieselbe in gutem Zustande gefunden haben. Ob nicht doch andere, bis dahin unbekannte Ursachen den Unfall herbeigeführt haben können, ob vorstehende Annahmen zutreffend sind, ob die verantwortlichen Beamten überall mit Umsicht und ihren Instructionen entsprechend gehandelt haben, ob der Loco- motivsührer den ertheilten Anordnungen und Vorschriften gemäß, insbesondere nicht zu rasch gefahren, auch die Signale an das Bremserpersonal rechtzeitig gegeben hat und letzteres durchweg seine Pflicht gethan und instructionsmäßig gehandelt hat, wird allein durch die eingeleitete gerichtliche Untersuchung uch fefl- stellen lassen. , ,, . . „ — Die Wetterführung der Westerwaldbabn, durch welche eine der am meinen oernachliisägten Gegenden Deutschlands der Segnungen des Verkehrs thettbasttg geworden, erscheint nach neueren Mittheilungen der Essener Ztg gesichert Der Elsen, bahnminister hatte den Anschluß dieser Strecke an d,e Lim- Deutz-Gießen von der Bedingung unenigeltlicher Hergade des Terra,ns "bhäng g gemacht -'n Bedangen, welchem die Gemeinden und Grundbesitzer der in Betracht kommenden Kreils wie i-tzt verlautet, entsvrechen dürsten. So ganz ohne N-uf°rd-rung nfür «fenb«4njmede »ttb also Ser nächfiiäbriae Etat keineswegs bleiben, zumal auch eine Jtetpe anverer öecunoar- bahnen thE^n Aussicht genomme^ ist. theili einer Erweiterung unterzogen werd n soll Dav neue Verstaatlichungen von Prwatbahnen demnEt ulcht M war en ständen, wird zwar mit großer Bestimmtheit von mehrif-e j^tzt noch nickt darf wohl darauf aufmerksam gemacht werden daß die,^erhattnme ms Niwr MS sv - ärÄggts ÜSÄSiA-*11"” "" l**”t «g* S.ÄS In“”’. Steuer- and Zollv-rwattung Stahl, der deretts^stern s-in Amt angetteten hat. Arankreich. c» oa K.nh-mber Bei dem großen Meeting der Bonapattisten im Saale . ^^^,^?an^acaues Rousseau kam es gestern Abend zu blutigen Keilereien der Redoute Ru. Jean qu gfl’J0Tal« unb be§ „Combat". Man schlug sich mit KL1 $en unb Todtschlägern, bedrohte einander mit Revolvern und Dolchen, Stocken, Stühlen u Ab^ck ba§ abdrehen ließ, entfernten fick die Raufbolde In d^r Straße begannen die Schlägereien von Neuem. Pietri, ein naher Deutschland. Darmstadt, 26. Septbr. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allerglm^ss?g ben Rechner und Hausverwalter des Landes-Hospitals, Negierungsrath Christian Schäfer, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen Dienste, in den Ruhestand zu versetzen. Berlin, 25. Septbr. Der General-Feldmarschall Graf Moltke, welcher die Manöver in Schlesien persönlich geleitet und dann den Kaiser nach Dresden begleitet hat, zog sich dort am zweiten Manövertag durch Erkältung eine ziemlich bedeutende schmerzhafte Gesichtsgeschwulst zu, welche ihn veranlaßte, nicht, wie beabsichtigt war, nach Kreisau zurückzukehren, sondern sich nach Berlin zu begeben. Der General mußte einige Tage das Bett hüten, ist jedoch schon wieder so weit hergestellt, daß er sich gestern von dem Kaiser auf Schloß Babelsberg verabschieden konnte, um die Reise nach Kreisau anzutreten Gras Moltke wird bis Ende nächsten Monats auf seinem Landsitze verweilen und während seiner Abwesenheit vom General-Quartiermeister Gras Waloersee vertreten werden. r .. „ — Ein Privat-Telegramm der „Bert. Polit. Nachr." meldet aus Wien, daß die österreichische Negierung für die durch die Ueberschwemmungen Beschädigten staatliche Hülfeleistungen in ausgedehntestem Maße eintreten lassen wird. Sie wird den Beschädigten sofort Darlehen mit weit gestellten Amortisations- Terminen gewähren und zu diesem Zwecke mit Ausnahme einer Art von Noth- standsanleihe vorgehen, für welche die Genehmigung des Reichsrathes nachträglich eingeholt werden wird. — Der „Staats-Anz." enthält den ausführlichen Bericht des Commissars Geh. Rath Streckert an das Reichseisenbahnamt über den Unglückssall bei Hugsteten Wir entnehmen demselben zur Ergänzung unseres Telegramms im gestrigen Blatte noch Folgendes: Bevor die gerichtliche Untersuchung über den Unfall nicht vollständig abgeschlossen ist, können über die Ursache der Entgleisung auf Grund der örtlichen Erhebungen und Untersuchungen nur Vermuthungen ausgesprochen werden. Dec Zustand der Unfallstätte, insbesondere der Umstand, daß die Locomotive und der Tender bei angezogener Bremse einen Weg von ca. 40 Meter außerhalb des Schienengeleises im sumpfigen Wiesengrunde und in diesem bis über die Achsen sich einwühlend, zurücklegen und die ersten 10—12 Wagen hinter der Maschine, von dieser sich abreibend, ohne jede Führung durch ein Schienengeleise, circa 60 Meter über die Stelle, an welcher vermuthlich die Maschine den Bahnkörper verlassen hatte, hinauslausen konnten, ehe sie durch Hindernisse zum Stillstand, bezw. Umsturz gebracht wurden, sodann die außerordentlich starke und ausgedehnte Zertrümmerung der Wagen gestattete, in Übereinstimmung mit der bereits im vorläufigen Bericht des Unterzeichneten ausgesprochenen Ansicht, die Annahme, daß der Zug im Augenblicke der Entgleisung sich mit einer sehr großen Geschwindigkeit bewegt hat und daß entweder der Locomoüvführer dieselbe zu regeln oder zu vermindern unterlassen, oder daß Seitens des Bremserpersonals den etwa von ihm gegebenen Signalen gar nicht oder nicht rechtzeitig Folge gegeben ist. Die wirkliche Größe der vor und während der Entgleisung des Zuges stattgehabten Geschwindigkeit wird um deswillen schwer festzustellen sein, weil die bezüglichen Wahrnehmungen der Passagiere des Zuges immerhin nur subjectw sind und ein Apparat — Geschwindigkeitsmesser — durch welchen die auf jedem Thelle der Bahnstrecke vom Zuge angenommene Geschwindigkeit bleibend regr- strirt wird, in demselben nicht vorhanden war. Dagegen dürste die gerichtliche Untersuchung ergeben, ob der Locomoüvführer durch rechtzeitig gegebene Signale das Bremserpersonal avertirt und dieses daraufhin den sonstigen speciellen Vorschriften entsprechend pflichtschuldigst gehandelt hat. Heber die Vollziehung der Entgleisung lassen sich auf Grund der vorbeschriebenen Wahrnehmungen Annahmen dahin machen, daß entweder der der Maschine solgende Zugthell bei großer Geschwindigkeit durch sein bedeutendes Gewicht — dasselbe betrug 325,000 Kgr. (6500 Ctr.) — die Locomotive aus dem Geleise gedrückt hat, sofern letztere, sei es in Folge plötzlichen Bremsens der Locomotive bezw. des. Tenders, sei es aus anderen mcht bekannten Gründen, augenblicklich eine langsamere Bewegung annahm, oder aber daß die Maschine des Zuges in der geneigten Strecke der Türkei. Konstantinopel, 25. Sept. Die gestrige Besprechung der Botschafter über die griechische Grenzfrage wurde alsbald aufgegeben aus die Nachricht, daß Said Pascha und der griechische Botschafter Conduriotis sich über ein Arrangement geeinigt hätten, demzufolge die Türkei alle vier streitigen Punkte an Griechenland abtrete und die Regelung der Grenzen in der Umgebung von Gonitza einem späteren directen Einvernehmen mit der griechischen Regierung vorbehalten werde. _ „ ,r _ — Gutem Vernehmen nach hat der Sultan den Groß-Chenf von Mekka, Abdul VruLailib, welcher der Unterhaltung heimlicher Verbindung mit Arabi be- züchtigt wird, seines Amtes entsetzt und an feiner Stelle den Scheikh Abdullah zum Groß-Cherif ernannt. Mutailib soll verhaftet sein. Amerika. New-Aork, 25. Septbr. Aus Mexiko wird gemeldet, daß die Regierung die Einrichtung einer permanenten Ausstellung mexikanischer Producte in Berlin und anderen Hauptstädten des europäischen Continents angeordnet habe. Philadelphia, 26. September. Die Zucker-Raffinerie von Harrison u. Haoe- meyer, Die größte in Amerika, ist durch Feuer zerstört worden Der Schaden betragt eine Million Dollars. uir- Ztg ) Telegraphische Depesche«. Wolffs telegr. Eorrespondenr-Bureair. Berlin, 26. September. Beim Kaiser findet heute ein größeres Diner statt, wozu du hier anwesenden Minister, die Staatssecretäre Burchard und Stephan, die Unterstaatssecretäre Busch und Heinecke und andere Notabtlitäten theilnahmen. — Die Magistrats - Commission, wel^e über eine Neueinthetlung der Stadt- verordnetenwahlbezirke verhandeln soll, ist bereits am Samstag unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters zusammengetreten und hat sich dahin geeinigt, daß die neuen Wahlbezirke möglichst abgerundet werden und annähernd die gleiche Wahlerzahl haben sollen, daß aber die hiftortschen Stadttheile und die Stadtbezirkseintheilung möglichst zu wahren sind- Eine Subkommission wurde schließlich beauftragt, auf Grund der früheren Entwürfe ein neues Project über die Bezirkseintheilung aufzuftellen. Baden- Baden, 26. Septbr. Ihre Maj. die Kaiserin ist heute früh 41/» Uhr wohlbehalten hier eingetroffen. Koburg, 26. Septbr. Der Herzog von Edinburgh ist nach Tyrol, die Herzogin von Edinburgh nach Italien abgereist. 'Halle, 26. Septbr. Das Wasser der Saale ist in stetem Steigen begriffen; der Wasserstand hat bereits die Höhe desjenigen des vorigen Frühjahres erreicht. Das ganze Saale-Thal steht unter Waffer; der Dampferverkehr ist eingestellt. Wien, 26. Septbr. Der Kaiser hat für Die durch die Überschwemmungen in Tyrol und Kärnthen Heimgesuchten 100,000 Fl. aus seiner Privat- \ Schatulle gespendet. . Graz, 26. Septbr. Weder hier noch an einem anderen Orte Sterer- marks ist ein Cholerafall vorgekommen. Prag, 26. Septbr. Dem Landtage, welcher heute eröffnet wurde, ist eine Vorlage betreffs Aenderung der Landesorduung zugegangen. Danach erhält der Rector der böhmischen Universität eine Virilstimme und zählt somit der Landtag nunmehr 242 Mitglieder. London, 26. September. Die „Times" bringt einen Artikel, in dem die Frage behandelt wird was England zu thun habe, wenn Deutschland England zur gemcin- sckaftlick'N Lösung der egyptischen Frage einlade und diese Lösung mehr oder minder ohne Frankreich geschehen solle. Das Blatt kommt zu dem Schlüße, daß Englands lang bestehende Freundschaft mit Frankreich nicht durch eine solche Lösung präjudic'rt werden dürfe. Nichts würde dem englWen Volke mehr mißfallen als eMe solche Dislocmung der englischen, europäischen Beziehungen. Nichts würde die Macht und das Ansehen der gegenwärtigen Negierung Englands mehr schwachen, als der Argwohn, daß sie Egyptens wegen die französisch-englische Allianz preisgegeben und sich den Gegnern Frankreichs genähert habe. Egypten sei nicht das Alpha und Omega der europäischen Politik Englands. Kein Vorlhetl, den England in Egypten auf Kosten Frankreichs erlangen könnte, würde es für den Verlust entschädigen, den es durch eine ernstc oder permanente Entfremdung Frankreichs erleiden würde I» bett beftunterrtebteten Kreisen ist positiv bekannt, daß der englt chen Re- girrunq von Deutschland keinerlei Präpositionen bezüglich irgend welcher Losung und Behandliu g der egypt. Frage zugegangen ist. Es darf demnach der vorstehende „Times - Artikel als völlig gegenstandslos betrachtet werden. - Ein Extrablatt der „Daily News" meldet aus Kairo von gestern Abend 10 Uhr: Der Khedive fährt soeben, nur von einer kleinen Abtheilung seiner Leibwache geleitet, in offenem Wagen durch die festlich beleuchteten Straßen der Stadt und wird von der eingeborenen Bevölkerung, die ihn in dichten Massen auf seiner Umfahrt begleitet, auf das Ehrerbietigste begrüßt. Petersburg, 26. Septbr. Das „Journal de St. Pätersbourg bestätigt, daß die türkisch-griechische Grenzfrage durch ein Arrangement zwischen der Pforte und der griechischen Negierung geregelt ist und daß daher _ weitere Besprechungen der Vertreter der Großmächte zu Konstantinopel über diese Frage nicht mehr nöthig sind. Alexandrien, 26 September. Der Panzer „Minotaur" geht morgen nach Abukir, um Marme-Jnfanterie auszunehmen und geht dann weiter nach Malta, wohin andere Sckiffe der Manche-Canal-Flotte folgen. Mehrere Fälle von Augenerkrankungen unter den Truppen sind vorgekommen. England. London, 25 Septbr. Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Konstantinopel von qestern: Der Sultan hat telegraphisch die unverzügliche Rückgabe der «amen Grenze, sowie dieselbe durch die griechisch-türkische Grenzregullrungs- Commission sestaestellt ist, an Griechenland angeordnet. Die Türket verzichtet aus iede Reklamation. Nur Mukthar Pascha soll erklärt haben, daß der Grenz- punkt Gonitza für Griechenland eine ebenso schlechte Grenzbestimimmg, tote für die Türkei sei und daß darüber zwischen beiden Regierungen spater noch verhandelt iverden müsse, ohne daß iudeß dazu für Griechenland eine Verpflichtung bestehen solle. Die Botschafter iverden in Folge dieses freundschaftlichen Arran- gements nunmehr ihre Beratungen, die ohnehin zu keinem Ergebniß führten, aUfl)ebÜon»on, 26. S-pt. Der Empfang des Kh-div-in Kairo «°nb unter größerer B-- theiligung statt als sein Regierungsantritt. Er weigerte sich, die Paschas und Beys zu empfangen, welche sich dem Aufstande angeschlosser zu wollen, wenn sie sich wieder der Einmischung m die Politik schuldig machten. Alle britischen militärischen Oberbefehlshaber waren zugegen mit Ausnahme von Wolseley, der sich unwohl befindet. V e r m i s ch t e s. Darmstadt, 23. September. Am letzten Manövertag der Hess. Division kam in der Nähe von Udenheim der gewiß komisch-interessante Fall vor, daß ein Soldat unseres Leibgarde-Regiments in Folge der seitherigen Regengüsse buchstäblich im Schlamm stecken blieb und nur durch vereinte Anstrengungen seiner Kameraden aus dieser unfreiwilligen Lage befreit werden konnte. Aber, siehe da, als man den so Gebannten endlich mit größter Mühe und womöglich mit noch viel größerer Heiterkeit wieder flott gemacht hatte, war demselben im strengsten Sinne des Wortes „nur auf die Socken geholfen", denn seine Stiefel waren im Moraste zurückgeblieben, was zur Folge hatte, daß wegen letzterer die eifrigsten Nachgrabungen mit allen möglichen Instrumenten vorgenommen werden mußten, um dem Kameraden den Heimweg auf Schusters Rappen zu ermöglichen, was auch nach einigen Anstrengungen mit Erfolg bewerr- ftell.gt wurde^^üd^he^m, 23. September. Das lOjährtge Pflegekind des Handarbeiters Kiefer von hier hat heute Mittag auf seltsame und traurige Weise sein junges Leben beenden müssen. Das stets fleißige Mädchen war nach der schule zu .Hause mit Stricken beschäftigt und dabei fiel ihm der Garnknäuel zur Erde; als es sich nun zur Erde neigte, um denselben aufzuheben, stieß sich das Kind die Stricknadel neben der Augenhöhe bis durch das Gehirn in den Kopf. Das unglückliche Mädchen gab unter großen Schmerzen nach einigen Stunden den Geist auf. Bonn, 25. September. Wie der „Reichsanz." meldet, ist tn dem Arten des Rentners Friedrich König Hierselbst an einem Weinstocke die Reblaus entdeckt worben. Die erforderlichen Schutzmaßregeln sind unverzüglich angeordnet Lippstadt, 22. September. In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag, kurz nack 1 Uhr, hat in iLippstadt in dem Etablissement der Westfälischen Union, Abtheilung Lippstadt, eine heftige Dampfkessel-Explosion stattgefunden, die den Verlust mehrerer Menschenleben im Gefolge hatte. Vier Personen sind gctodtet, zwölf schwer verletzt. Sämmtliche Aerzte der Stadt wurden zur Hülfeleistung reqmrirt. Der an Gebäuden und Maschinen angerichtete Schaden ist bedeutend. . - . — sDas regnerische Wetter dieses Sommersj Der Leipziger Professor Reclam aibt über Dieses Capitel in einem Briefe an einen mecklenburgischen Gutsbesitzer einige Belehrung- „Was die Ursachen des heurigen schlechten Sommerwetters vermuthlich gewesen fhb (schreibt er), werden Sie in e n bis anderthalb Jahren aus meteorologischen Mi theilungen erfahren und sehr gelehrt bewiesen erhalten. Es liegt tn der Natur der Verhältnisse, daß man erst nach Ablauf einer längeren Zeit Einblicke in die Ursache und deren Tragweite gewinnen kann Daß die Kometen und die Sonnenflecken sowie der zu erwartende Durchgang der Vmus völlig schuldlos an unseren Wetterzuständen sind, kann ich Ihnen bestimmt versichern. Es handelt sich vielmehr um den Kampf der Winde, d. h. um die (obere) Aequatorialströmung aus L>.-W-, welche gewöhnlich im Sommer herrscht und uns warmes Wetter bringt. Dieselbe laßt aber ihre im Meere aufgesogene Feuchtigkeit fallen, wenn sie in kalte Luft kommt. Dieses Jahr aber waren die hochnordischen Meere im Winter stark gefroren und noch iefct schwimmen mächtige Eisberge mit der Meeresströmung von Nord nach Süd. Die hintere") Polarwindströmung der Luft durchkältet sich an diesen Eismassen, bringt uns so viel Kälte, daß wir im August den Ofen Heizen müssen und läßt aus der feuchten Luft die Aequatorialströmung den Regen fallen. So ist wenigstens die Kalte und der häufige Regen dieses Sommers aus den nächsten Ursachen erklärt. v Frankfurt a. M.. 2l. September. (Verband mittelrheinischer Blldungs-Vereme.j Der Ausschuß des Verbandes hat in seiner gestrigen Sitzung den Vorstand gewählt. Derselbe besteht aus den Herren: Franz Wirth (Frankfurt), 1. Vors., Dr. Kabelt (Schwanheim), 2. Vors., Rektor Chun (Frankfurt), Schriftführer, Dir. Thor wart Frankfurt), Rechnungsführer und Rektor, Li ermann (Frankfurt), Bibliothekar. den Ausschuß wurden cooptirt: Die Herren Dr. Diesterweg (Wiesbaden), Bros. Gareis (Gießen), Dr. Heumann (Darmstadt), F. Kalle (Wiesbaden), Dr. Schaab (Höchst), Dr. Schenk (Wiesbaden) und Dr. Werdenbusch ^'^b^orträge: Zur Veranstaltung von Vorträgen, soweit solche durch den Verband vermittelt werden, ist uns die Kenntniß der in den letzten Jahren gehaltenen und der Namen der Vortragenden absolut nöthig. Wir bitten deßhalb die verehr!. Vereins- Vorstände, uns ein Verzeichniß derselben baldigst zukommen zu lassen und beizufüg n, welche Stoffe die Mitglieder nunmehr wünschen oder welche Sie als paffend empfehlen. Von auswärts haben die Herren Physiker Rühl in Apolda und Th- H Lange in Dresden wieder Vorträge angeboten. Je mehr der Verband zun^tmt, desto ^wieriger wird es, Vortrage unentgeltlich zu bekommen- Es empfiehlt sich daher die Zulassung auch von Nichtmitgliedern gegen Eintrittsgeld. Der Vorstand wird nach wie vo bemüht fein, Vorträge gratis oder nur gegen Ersatz der Reisekosten zu vermitteln. Das Skioptikon steht vom 1. Oktober an wieder zur Verfügung, des gleich en bi Bildersammlung des Verbandes denjenigen Vereinen, welche bereits Skioptikons besitze. . (Sin Verzeichnis der Bilder wird demnächst zur Versendung kommen. Wünsche bezüglich neu anzuschaffender Bilder bitten wir uns bald mitzuthetlen. Nilcber- Die Wander-Bibliotheken stehen ebenfalls wieder zur Verfügung. Das Bücher- Verzeichniß wird den Vereinen von dem Herrn Bibliothekar direct zu geschickt werden- Die Wander-Bibliotheken sind in erster Linie für alle diejenigen Vereine bestimmt, welche noch keine Bibliothek besitzen; sie sollen dort zur Errichtung einer folgen Den Abstoß geben und im Falle gleich als Stock dazu dienen. Dies beschrankt sich nicht ans unsere Mitglieder allein, sondern es können die Bibliotheken auch an Nach - Gemeinden abgegeben werden, welche noch keine Bibliotheken besitzen- Hier soll sie denn auch dazu bienen, das.Jnteresse für unsere Bestrebungen in solchen Gememo n ju wecken^ ^rs-Museum ist bis jetzt nur von einem Verein benutzt worden; wir empfehlen dasselbe wiederholt der Beachtung unserer Mitglieder als ein tresfncyeo Mittel der Belehrung und Anregung. Es besteht aus physlkalffchen und anderen Apparaten, Präparaten, Modellen, Abbildungen u. s. w- tn 9 Abheilungen (Astro- Verwandter dls Polizeipräfekten unter dem Kaiserreich und Freund des Blattes „Comrat" batte das Meeting euiberufen, in welchem unter Anderm die Frage der Bildung cüies Central - Comtte's und von 6omite’8 für di- Departements berathen werben sollte Pieiri kam blutend aus Dem Saale heraus. Niemand war tm Stande, sich Gehör zu verschaffen. W* Kairo, 26. September. Morgen findet hier der erste Ministcrrath behuss Niedersetzung eines Kriegsgerichts statt. . Kairo, 26. Septbr. Heute Vormtttag sand bei dem Khedwe großer Empfang statt, welcher 4 Stunden dauerte. Eine große Anzahl Eingeborener war zu demselben erschienen. Der Khedive verweigerte vielen Pascha's und Bev'sdie an der Rebellion betheiligt gewesen, den Empfang. Den Ulemas gegenüber äußerte sich der Khedive, sie seien Männer der Wissenschaft und nicht der Politik, der Erste, der sich in politische Fragen mischen sollte, würde streng bestraft werden. Später empfing der Khedive die englischen Generäle und das diplomatische Corps. — Die Beduinen haben den Süßwasser-Kanal oberhalb Nefiche abgegraben. Lokale-. Gießen, 27. September. (Sterblichkeit in Gteßen.j Die Sterblichkeit war während der Woche vom 17. bis 23. September eine sehr geringe. Es starben nämlich nur 2 Männer, einer an Schlagfluß, einer an Herzentzündung. . $• - Der Königlich Sächsische Zauberkünstler Herr Bo en in g, dem em äußerst günstiger Ruf vorhergeht, wird am Sonntag im Saale des CafL Letb sich auch dem hiesigen Publikum vorführen. Herr Böning gilt als der gewandteste Prestidigitateur der Neuzeit; vor Bellachini hat er vor Allem eine größere Leichtigkeit und Eleganz des Vortrages voraus. Bel den von ihm vorgeführten neuen amerikanischen Gespenstererscheinungen kommen Spiegel rc. nicht zur Anwendung. Wir empfehlen hiermit die Vorstellungen des Herrn Böning der Aufmerksamkeit unseres Publikums auf das Angelegentlichste. Gießen, 27. September. Schwurgerichtsverhandlung am Dienstag den 26. September l. I. gegen Christian Möller von Lauterbach wegen Brandstiftung bezw. Betrug. Derselbe ist beschuldigt: , daß er am 5.-6. Juni l I. in betrügerischer Absicht gegen Feuersgefahr versicherte Sachen in Brand gesetzt habe. fv£ Möller wurde auf Grund des § 306 St -G.-B- nach Beiahung bet Schuldfrage in eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren, Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren und tn die Kosten verurtheilt. np — Ein MaurerlchrliNg fiel gestern Nachmittag von einem Gerüst und verletzte sich derart, daß er in die Klinik aufgenommen wurde. behuss großer otener 1 unb -leina? t unb würde necäle ^anal ujQt i nämlich G. n äußerst auch dem ugitateur ^ganz des -spenster- ermit die auf das iflag den ibfliftung unszesch >chuldfrage nechte aus ib verletzte )iüon kam itn Soldat i Schlamm aus biefcr Gebannten nieder flott die Sotten olge hatte iruuunkn SchMtz Iß drronk- des Hand- jem junges e zu Hause es sich nun I neben der i gab unter ßirtin des ft morden- !itag, kurz IbtbdW t ötx verW- R Gebäuden sOesbav^' fyt! ÄS* ff»«* a'S» W flöt Reclam D-r 'S uerniutW ,ns meteorO' liegt in b« rblicke m W« die Sonnen' Ian unserm sich vielatthl aus SM Dieselbe laß! Luft kommt- rn und ch Süb- ®J,e । bringt ^ derE Itaite unb ber ungBere'ne-! ,X6or»aJ «nie, Anatomie, Mikroskop, Physik, Kunstgewerbe, Geographie und Geschichte, Geo- legte, Sktopt'kon ynd^Zoolog:c,^^b B-röff-ntlichung von „Memoiren" des verlorenen Geh. RegierungSraihs Stieber ang-kündigst Mit Bezug daraus erläßt der --.bn des Letzteren, R-ser-ndar Paul Stieber in Weißenfels, ein- Erklärung, in welcher k Lein -fn dieser Fassung beruht di- Anzeige auf Unwahrheit, da mein Vater Memoiren nicht hinterlassen hat. Die angekündigten Memoiren rühren vielmehr aus derFeder eines Dr. A. her, dem ich seiner Zeit allerdings, da er mir empfohlen war, iaiaes Material zur Verfügung stellte. Ich protesttre aus das Entschted-nst- gegen ->n d rirliaes Mißbrauchen des Namens meines Vaters und erkläre hiermit ganz bestimmt, Mi sowohl mein verstorbener Vater, wie wir, di- hint-rlasien- Familie, zu diesen .Memoiren" in keiner w-iteren Beziehung stehens____________________________________ Schiffsbericht^ Mstgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C. W. Dietz Nachfolger, Gießen. Bremen 24 Septbr. iPer transatlantischen Telegraph.s Der Postdampfer Hohenstaufen, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeütschen Lloyd ini Bremen, welcher am 3, September von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Galoeston angekommen Telegraphische Dampfernachrichten. Mitgetheilt von den General Agenten Gebr. Gosewtsch und Max Jos. Schröder, Mainz. New-York, 20. September. Angckommen von Hamburg (Abfahrt 3. Septbr.) der Dampfer „Polaria" von der directen deutschen Dampfschifffahrt-Gesellschaft. Baltimore, 23. September. Angekommen von Bremen (Abfahrt 6. Septbr.) der Nordd. Lloyd-Dampfer „Ohio". New-York, 22.September. Angekommen von Bremen (Abfahrt 10 Septbr) der Nordd. Lloyd-Dampfer „Main" und von Antwerpen (Abfahrt 9. September) der Ned Star-Line-Dampfer „Belgenland". ftranlfurt a. M.» 27. Septbr., Nachmittags 2 Uhr —Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 2741/4, Staatsbahnactien 301V4, Galizier 274^2, Lombarden 125Ve, Nord- mestbahnactien 184V4, Darmstädter-Bankactien 159V-, Oberschlesische E.-B.-Act. —, Oesterr. Silberrente 66V4, 4:% Ungar. Goldrente 759/16, 4% 1880er Russen 707/ie, 5% 1877r Russen 875/ig, 2. Orient-Anleihe 56%, Spanier 64%, 5% Rumänische Rente 913/b, 4% Unific. Egypter 71%. Tendenz besser- Samltag den 30. d. Mls., Nachmittags 3 Uhr, -vird auf dem Rathhaus zu Allendorf a. Lda. 1 Locomobile mit Sägewerk öffentlich ineistbietend gegen Baarzahlung Gießen, den 27. September 1882. Bühner, i299 Gerichtsvollzieher. Keitze-otenLS. • Hochs Rum de Jamaica, „ Arrac de Batavia, ., Cognac, dentsch u. franz., lmisch-Essenzen, feinsten Thee, grün u. schwarz, chocoladen u. Cacaopulver mpfiehlt C. Gr. Kl.einh.enn, 287 Seltersweg 25. ? Gorsetten M $03 in allen möglichen Fa^onS empfiehlt in großer Auswahl 1, Fangmann. W35 Wegen Umzug und Aufgabe meiner leiche verkaufe einige Gießkannen, Planet zum Wäscheklopfen, eine Parthie brauchte Dielen. Konradt'sche Bleiche, Wetzsteing. Ällheeblmtmns )ib wieder eingetroffen. 6275 Gi-U Wild.. WsiÄiA. Keinst Salatöl frischer, süßer Waare empfehle den Hoppen zu 45 H. )96__Elsoffer. Gcht westfälischen hi nipernidul, rikdrichsdorf. wjcbüdl ipsiehlt , 6289 6. 6. Klemkenn, Seltersweg 25. Strickgarne, seinlängen und Strümpfe in len modernen Farben empfiehlt zu ligen Preisen Robert Haas, Seltersweg C. 59. NB. Das Stricken von Beinlängen d Strümpfen besorge ich, roie imt, in ganz kurzer Zeit. 5780 -----@ Darmstädter Ausstellungsloose Ziehung am 28. Sept. Gewinne i. 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