Mittwoch den 28. Juni 1862 Nr. 147 rbert. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Bureau r Schulstraße B. 18. Der unterm 23. Mai 1881 hinter dem Füsilier Schuhmacher Albert Wieck, gebürtig aus Heilsberg, Kreis Hellsberg, erlassene Steckbrief ist erledigt. Barten stein, den 23. Juni 1882. Königliches Landwehr-Bezirks-Commando. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. >1 bie schmerz- ind Tante ne Wohnung uck m Zuli zu vemiüh«. 'tt, „Rhein. Hoi" dessen verhaftet worden, welche beschuldigt sind, ein Attentat gegen den Czaren geplant zu haben, das mährend der beabsichtigten Kiönungsfeier in Moskau zur Ausführung gelagen sollte. Die Sorge für die persönliche Sicherheit des Czaren wird daher wieder ein ernster Gegenstand der Berathimgen der russischen Minister sein. Graf Jgnatieff hat es während seiner Ministerthätigkeit verstanden, den Kaiser gegen nihilistische Angriffe zu schützen, allerdings nur dadurch, daß er den Czaren in Gatschina und Peterhof von der Außenwelt gänzlich abschloß. Graf Tolstoy, der Nachfolger Jgnatieff's, ist jedoch nicht gewillt, die Verantwortlichkeit für den Schutz des Monarchen zu übernehmen und dringt deshalb auf die Abtrennung des Polizei-Departements vom Ministerium des Innern, so daß also der jeweilige Leiter des ersteren die gewiß schwere Pflicht hätte, für die persönliche Sicherheit des russischen Herrschers zu sorgen. Die Botschafter-Conserenz in Konstantinopel, von der nun alles Heil in der egyptischen Frage kommen soll, ist nicht am 22., sondern am 23. d. Mts. zusanlmengetreten und hielt ihre erste Sitzung in der Wohunng Corti's, des italienischen Botschafters bei der Pforte ab. Es fragt sich nun zunächst, ob die Türkei diesem Factum gegenüber aus ihrer Weigerung, an der Conferenz theilzunehmen, verharren oder ihre Vertreter doch noch zur Conferenz entsenden wird. Für jetzt ist noch das Erstere wahrscheinlich, denn die Pforte kommt immer von Neuem daraus zurück, daß die Conserenz überflüssig erscheine, da die Mission Derwisch Pascha's von bestem Erfolg begleitet sei. Neber diesen Punkt konnte man bis vor Kurzem allerdings in Zweifel sein; seitdem aber Arabi Pascha erklärt hat, er würde der Weisung des Sultans gehorchen und nach Konstantinopel kommen, falls ihn das egyptische Heer ziehen ließe, ist allerdings Hoffnung vorhanden, daß es Derwisch Pascha gelingen werde, seine Autorität in Egypten geltend zu machen und Ordnung in das dortige Chaos zu bringen. Im Lande der Zulus ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Dabuko, der Bruder des von den Engländern gefangen gehaltenen Zulukönigs Cetewayo, hat ein großes Heer gesammelt und mehrere den Engländern ergebene Häuptlinge angegriffen und geschlagen. Dabuko will augenscheinlich das ganze Zululand unter seine Botmäßigkeit bringen, was die Engländer natürlich nicht zugeben werden, so daß denselben ein neuer Kampf gegen die Zulus in Aussicht steht. 28. d. Mts. Mmittojs 4 M Fütterung »achtungsvoll iebcnm. t 4372 Im englischen Unterhause werden die Erörterungen über die egyp- tistze Frage mit echt britischer Gründlichkeit fortgesetzt. Die Vertreter der Ralion drängen zu einem entschiedeneren Auftreten der englischen Regierung in Wpten, während die Regierungsvertreter in ziemlich geschraubten Wendungen ■ verstehen geben, daß das englische Cabinet die weitere Entwickelung der Dinge am Nil abwarten müsse und sich im Uebrigen nicht in die Karten sehen lasse. So viel ist indessen aus den Erklärungen, welche Unterstaatssecretär Dilke in der Donnerstagssitzung des Unterhauses gab, herauszulesen, daß die englische Regierung mit der jüngsten Wendung der egyptischen Frage, wie sie sich durch die Neubildung des egyptischen Cabinets documentirt, nicht zufrieden ist und daß das. letztere vorläufig nicht auf die Anerkennung Englands zu rechnen habe. Die Temperatur in der russischen Hauptstadt zeigt wieder eine unheimliche Schwüle. Die Nihilisten haben ihre Maulwurssarbeit wieder auf'genommen, wie die Entdeckung eines mit Sprengbomben und Dynamit wohl- Mllten nihilistischen Versteckes beweist. Gegen 50 Personen sind in Folge Betreffend: Landwirthschastliche Landesausstellung zu Darmstadt 1882. Bekanntmachung. Nachdem zu meiner Kenntniß gekommen ist, daß Manche aus dem Grunde die Landes-Ausstellung nicht beschicken wollen, well sie befürchten, daß die auszustellenden Thiere aus dem Transporte oder der Ausstellung selbst Schaden leiden könnten, bringe ich zur Kenntniß der Interessenten, daß der Central- Ausschuß der Landes-Ausstellung aller Voraussicht nach eine Versicherung übernehmen und die Kosten derselben selbst tragen wird. Es können daher einitweilen Thiere zur Ausstellung unter dem Vorbehalte angemeldet werden, daß solche versichert werden. Gießen, den 27. Juni 1882. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Boekmann. ______________________ t MM. i Mä-chen aus M inlänbeMjn aM d MsMs iinb,n beiten bur^ev ‘ärs**- M 8“*. 11 6"', ja W ht öS Äl. „u -'&,V fr- fort w.* ießmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. SA Mtcttra» oooq^oö sL w Politische Ueberfkcht. Gießen, 27. Juni. Der Kaiser setzt seine Kur in Ems mit dem gewünschten Erfolge fort, deren regelmäßigen Verlauf man demnach mit den besten Hoffnungen entgegen» scheu kann. Es werden also auch die ferneren Reisedispositionen des Kaisers feine Unterbrechung erleiden, wonach aus die Emser Kur ein etwa 14tägiger Ausenthalt in Wildbad Gastein und sodann ein kürzerer Besuch der Insel Mainau im Bodensee folgen soll, so daß die Rückkehr des Kaisers nach Berlin rejp. Schloß Neu-BabelSberg gegen Ende Juli erfolgen dürfte. Die Verwerfung des Tabakmonopols hatte bei der Reichsregierung den Gedanken an eine höhere Besteuerung des Tabaks wieder in verstärktem Maße entstehen lassen. Wtan wollte hierbei besonders auf die Gutachten derjenigen Staaten Bezug nehmen, welche zwar das Monopol durch ihre Vertreter im Bundesrathe verworfen, dabei jedoch ausgeführt hatten, daß eine apderweite Besteuerung des Tabaks zulässig sei. Nun stellt sich aber heraus, baß manche dieser Regierungen jetzt auch eine anderweite Besteuerung des Tabaks nicht wünschen, sondern im Gegentheil erwarten, die Tabakindustrie im Sinne des vom Reichstage genehmigten Antrages v. BennigserUs vorläufig ganz verschont zu sehen. Man sieht nun den hieraus bezüglichen Beschlüssen der Reichs- rcßi-erung mit Spannung entgegen. Der „Reichs- und Staats-Anzeiger" bringt in seinem nichtamtlichen Theile die Mittheilung, daß die preußische Regierung die Wiederaufnahme der aus Grund des Gesetzes vom 22. April 1875 eingestellten Staatsleistungen für den Umfang des preußischen Antheils der Erzdiöcese Freiburg angeordnet habe. Es handelt sich hierbei um die Hohenzollern'schen Lande, welche mit zur Exdiöcese Freiburg gehören. Im Schooße der österreichischen Regierung wird über die Thimlichkeit und Möglichkeit, den gesetzmäßigen Vertretungskörpern ein Budget nir Bosnien und die Herzegowina vorzulegen, gegenwärtig verhandelt. Herr o. Kallay, der gemeinsame Finanzminister, soll dem vielfach geäußerten Wunsche, daß den Delegationen statt der bisherigen orientirenden Ausweise vereinzelte budgetmäßige Voranschläge unterbreitet werden möchten, nicht abgeneigt jein, kr erkennt der Forderung nach einer wirklichen constitutionellen Aufsicht in den occupirten Provinzen volle Berechtigung zu und werden die Verhandlungen, ivelche gegenwärtig über diese Angelegenheit zwischen Wien und Pesth schweben, jedenfalls zu einer Verständigung, führen. In Frankreich läßt sich eine gewisse Spannung der inneren Sage nicht verkennen. Im Senat wie in der Deputirtenkammer werden wegen ter egyptischen Angelegenheiten neue Interpellationen vorbereitet und Herr Frey- änet wird gegenüber diesen Angriffen immerhin keinen leichten Stand haben. Luch die Ausführung des Finanz-Programmes des Finanzministers ßeon Say, namentlich aber dessen Eisenbahnpolitik, findet in der DeputiNenkammer heftigen !adel, so daß ein Rücktritt Say's gerade nicht sehr überraschen würde. Jn- teffen halten in beiden Häusern des Parlamentes die Mehrheiten noch fest zur Regierung, da man in diesen Kreisen einem abermaligen Cabinetswechsel abgeneigt ist und so wird der Ministerpräsident Freycinet wohl auch die jetzigen Schwierigkeiten überwinden. — In Cherbourg und Brest werden schleunigst Panzerschiffe ausgerüstet, auch sind ca. 1300 Seeleute und särnmtliche beurlaubte Marineosficiere nach Toulon einberufen worden. Deutschland. Darmstadt, 26. Juni. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 12, ausgegeben am heutigen Tage, enthält: Gesetz, die Hinterlegung von Depositen, Cau- tionen und Privat-Capitalien bei der Hauptstaatskaffe betreffend. Darmstadt, 26. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog werden Sich heute Abend 10 Uhr 12 Min. zu einem etwa Stägigen AufMhalte^nach Schloß Fischbach in Schlesien begeben und deshalb nächsten Mittwoch und Samstag keine Audienzen ertheilen. Im Gefolge wird »ich der Hofjägermelircr v. Werner befinden. Darmstadt, 25. Ium. Ihre Hoheit die PnnMn lrüfabeth von Hessen ist heute Vormittaq 11 Uhr 15 Min. von Rumpenheim dahier emge- troffen, um sich zum Besuche des Großh. Hofes nach Kramchftem zu begebe t Im Gefolge der Prinzessin befinden sich die Hofdame Gräfin Bunan und der Äamm$«irmftaM®02n40Suni. Dos heute ausgegebene Großherzagliche Regierungsblatt (Beilagen N^l°)^nchätt: Ob.rronsistorimns, ^Erg-bnifi- der Bei- n-°Uung der allgemeinen geistlichen Wiitw-ntafft vo 3 » 1879 b^.st „ _ Die Einnahme betragt »»/Äi, dieser Rest besteht: 1) in liqui- 648^^20/^aare^ Varra.he 30,864 X 36 4, .nel. 40 38 4 »7rRechnung i^hieroon zurückempfangen nach IX der Einnahme 139,605 «A Wahrend 1879 wurden 1) h"rvon^zuru^mp^g ^6,236 JL 69 3) iomit wenige ^Daher Ende 1879 Capitalvermögen 2,192,776 A 26 ausgeliehen 13.368 ^ 97 1882_83 Don Großh. Ministerium des Jnnein und der^uMz g?nehmigttn Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürsn.ssen in den Gemeinden des Kreises Alzey. 3) Abwesenheitserklarung- 4) Dienstnachrichten. „ 40 l*6, 1 Am 2. Mai wurde dem Schullehrer Philipp Geil zu Schwanheim eine erledigte < Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Oppenheim, dem Schullehrer Adam Müller zu Schöllenbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Jugenheim im Kreise Bingen, dem Schulamtsaspiranten Jean Reuter aus Jugenheim im Kreise Bingen, die Lehrerftelle an der evangelischen Schule 311 Dalheim übertragen; an demselben Tage wurde der von dem Herrn Grasen zu Erbach-Fürstenau auf die erledigte 5-Lehrerftelle an der Gememdeschule zu Beerfelden prqsentirte Schullehrer Georg Heinrich Keil daselbst für diese Stelle bestätigt; am 16. Mai wurde dem Schullehrer Peter Jacob Brück zu Gau- Wernheim eine Lehrerstellc an der Gemeindeschule zu Nieder Ingelheim, dem Schul- nmtse.spn.amen Augustin Otto aus Sieburg eine Lehrerstelle an br Gemeindeschule zu Elsheim, dem Schullehrer Georg Faust zu Klein-Hausen die erledigte Lehrerftelle an der katholischen Schule zu Erbes-Büdesheim, dem Schullehrer Karl August W der zu Rodenbach die erledigte Lehrerftelle an der Gem.indeschule zu Blofeld, am 18. Mai wurde dem Schulamtsaspiranten Georg Franz Jost aus Bensheim eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Heldenbergen übertragen; am 21. Mai wurde der von dem evangelischen Pfarrer und dem Ortsvorstand zu Walldorf, im Kreise Groß-Gerau, auf die 1. Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Walldorf präsentirte Schulamtsaspirant Philipp Hetbach aus Allendorf, im Königreich Preußen, für diese Stelle bestätigt; am 24. Mai wurde der provisorische Lehrer am Großh. Schullehrer-Seminar zu Alzey, Hermann Stromberger, zum Lehrer an dieser Anstalt ernannt; am 25. Mat wurde der von dem Herrn Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Büdingen auf die erledigte Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Ober-Mockstadt präsentirte Schullehrer Emil Kayser zu Rommelhausen, der von dem He rn Fürsten zu Nienburg-Birsteln auf die 2. Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Dreieichenhaln präsentirte Schullehrer Kaspar Hch Klein daselbst für diese Stelle, am 28. Mai wurde die von dem Herrn Fürsten zu Nsenburg-Birstein auf eine erledigte Lehrerinnenstelle an der Volksschule zu Offenbach präsentirte Schulamtsaspirantin Louise Kahl aus Mainz für diese Stelle bestätigt. 5) Militärdtenstnachricht. Berlin, 25. Juni. Die „B. P. N." schreiben: Die Konstantinopeler Bot- schafter-Conferenz ist also endlich gestern zusammengetreten und dürfte allem Anscheine nach in eine Geduldsprobe für die abendländischen Politiker ausarten. Man wird sich wohl oder übel in diese Probe schicken müssen. Der nn Occident so beliebte dramatische Stil mit seiner rapiden Entwickelung geht dem Orientalen nun einmal absolut wider den Strich, und vielleicht trägt die hochmüthige Jgnorirung der Besonderheiten des orientalischen Temperaments, die das läppische Zugreifen der Westmächte in das egyptische Wespennest characterisirt, den Löwenantheil an dem bedauerlichen Deficit europäischer Autorität über die respectbedürftigen Araber und Beduinen des Nillandes. Mit ungleich größerem Glück operirt augenscheinlich die deutsche Politik am Bosporus. Sie ftudirt und schont die berechtigten Empfindlichkeiten des Osmanenthums und hat cs verstanden, das unbedingte Vertrauen des Padischah zu gewinnen. Sie erhält und befestigt ihre im Interesse des Friedens gar nicht hoch genug anzuschlagende Vertrauensstellung, in dem sie in Konstantinopel nur mit solchen Ratschlägen hervortritt, deren Uneigennützigk-it und Zweckmäßigkeit auf der Hand liegt. Dank dem männlichen, von Freimuth und Rechtsgefühl zeugenden Auftreten der deutschen Politik am Bosporus sind die deutschen Interessen auch in Egypten bis jetzt von jeder ernstlichen Gefährdung glücklich verschont geblieben und werden es in Zukunft bleiben, so lange die Pforte durch Derwisch Pascha resp. Arabi Bey den wenmächtlichen Jntriguen am Nil die Spitze zu bieten vermag. In dem Bewußtsein, daß die deutscher. Kreise in Egypten vor Störungen gesichert sind, hat man in Berlin ferne zw ngende Veranlassung, der weiteren Entwickelung der Dinge vorzugreifen und wird sich in seinem Gleichmuth nicht stören lassen, möge die Conferenz > un heute oder morgen oder nach acht Tagen erst wieder zusammentreten. Die Hauptsache bleibt, daß die Conferenz betr. Egypten nichts ohne, noch weniger aber gegen die Pforte vornehmen kann. Darüber ist man auch im Uildiz-Kiosk genau informirt und die Reise.Eindrücke, welche der als Geschenkträger des Sultans nach Deutschland gekommene Drigalsky Pascha wieder mit sich binwegnehmen wird, dürften der Ueberzeugung des Sultans von der Verläßlichkeit der deutschen Politik einen wetteren Zuwachs verleihen. — Aus einer soeben von dem Chef des statistischen Bureaus der Vereinigten Staaten, Mr. Joseph Nirnrno, den Washingtoner Repräsentativkörperschasten sorgelegten Vergleichung der Arbeitslöhne diesseits und jenseits des Oceans ergibt sich, daß in einer ganzen Reihe von Industriebetrieben die transatlantischen Lohnverhältnisse den europäischen weit überlegen sind. Tüchtige Eisenmanufaktur-Arbeiter beispielsweise verdienen gegenwärtig in der Union das Dreifache wie in England. In dr Spinnereibranche stehen die amerikanischen Löhne um 62 Procent höher denn die englischen. Gerber verdienen 13Vs Proc. mehr als in England. 54V2 Proc. mehr als in Frankreich und 58Vz Proc. mehr als in Deutschland. Bel den Weißgerbern steht der Lohnsatz in der Union durchschnittlich doppelt so hoch als in den genannten europäischen Ländern. Setdenindust'ie zahlt jenseits des Atlantis doppelt so gut, wie in England, dreimal, wie in Frankreich und Italien, viermal so gut, wie in Deutschland. Bei Bcurtheilung der Lohnverhältnisse darf man freilich die Kosten der Lebensunterhaltung nicht unberücksichtigt lassen, und letztere erreichen bekanntlich durchgehends die doppelte bis dreifache Höhe unserer Preise. Es hat daher noch gute Wege, bis sich die Union zu dem Range eines Arbeiter-Eldorados ausschwingt. — In gut unterrichteten Kreisen ist man der Ansicht, daß die Wiedereinberufung des Reichstags nicht bis zum äußersten Termin, dem 30. November, verschoben werden, vielmehr so frühzeitig geschehen wird, daß noch vor dem December die laufende Session beendet werden kann.^ Daß die Landtagswahlen in die Zeit vom 10. bis 18. Oktober fallen, wird uns bestätigt; der Landtag würde dann auch gegen Ende November zusammentreten und noch vor Weihnachten e nen Theil seiner Aufgaben erfüllen können, um im Anfang des neuen Jahres seine Arbeiten zu vollenden und dann wieder dem Reichstage Platz zu machen; ob -in Zusammentagen beider parlamentarischen Körp.rschaften auf diese Weise vollkommen vermieden werden kann, steht allerdings dahin. — Die Post-Armen- und Unterstützungs-Kassen - eine innerhalb der Reicks- poft- und Telegraphenoerwaltung etablirte Wohlthätigkeitsanstalt — hat im Jahre 1881 nahezu 491,(>00 «X an 10,390 Personen, davon 204,000 .X an Wittwen von Beamten und Unterbeamten vertheilt. Zu den Kleiderkassen für Unterbeamte zahlte die Verwaltung einen Zuschuß von 706,600 JL Dem Post-Spar- und Vorschußvereine gehören von den 61,503 angestellten Beamten und Unterbeamten 41,697 an, die Spareinlagen beliefen sich auf etwa 8 Millionen «X. Oesterreich. Budapesth, 24. Juni. Die Affaire des Christenmädchens ist wieder in ein neues Stadium getreten, von dem man ein überraschendes Resultat erwartet. Die Fischer, welche die Leiche aus der Theiß zogen, ivurden verhaftet. Aus verläßlicher Quelle wird gemeldet, das Christenmädchen sei nicht von dem Cßlarer Schächter, sondern von Anderen ermordet worden. (I.) Kcgyptcn. Alexandrien, 25. Juni. Der Sultan hat Arabi Pascha den Medjidje- Orden erster Klasse verliehen und ließ zu gleicher Zeit dem Khedive ein Souvenir in Diamanten überreichen. Der neue Ministerpräsident Ragheb Pascha erhielt eine Depesche von Lesseps, in welcher derselbe die egyptische Negierung bittet, die Gerüchte, wonach der Suezkanal in Gefahr stehe, als grundlos zu bezeichnen und zu erklären, daß die Negierung Garantie für denselben übernehmen und daß der Handelsverkehr keine Unterbrechung erleiden werde. Ragheb Pascha bezeichnete in seiner Antwort die Gerüchte als absolut unbegründet. Die Regierung erkenne es als ihre Pflicht an, die Ruhe überall im Lande und besonders in der Nähe des Kanals aufrechtzuerhalten. Lesseps könne sich für durchaus vergewissert halten, daß die Sicherheit seines Werkes nicht in Frage gestellt werbe. Trotz dieser Erklärung dauert die Beunruhigung der Bevölkerung am Kanal entlang fort. Während der letzten Tage wurde der Kanal seiner ganzen Länge nach von einem Hausen von bewaffneten, aus Kameelen reitenden Beduinen beobachtet. Alexandrien, 25. Juni. Ein (Schreiben des Khedive an Ragheb Pascha beklagt die Auswanderung der Europäer und sagt, die Unterbrechung des Handels das Schwinden des Credits und die Zurückziehung der Cap'talien habe dem Lande scldst enormen Verlust gebracht. Der Khedive 0erlangt eine strenge Untersuchung über bi» Unruhen am 11. Juni und bemerkt, dieselben würden einen so ernsten Charakter gac nicht angenommen haben, wenn mau sie von Anfang an zu verhindern gesucht halte Der Khedive beauftragte :en Premierminister, die Namen der Urheber, Anstifter und Theilnehmer an den jüngsten Unordnungen behufs einer strengen Bestrafung der Schuldigen zu seiner Kenntnis; zu bringen. Der Khedive fügt hinzu, die gegenwärtige Lage dürfe nicht länger hefteben bleiben, es fei absolut nöthig, wirksame und radikale Mittel anzuwinden, um die Ordnung und öffentliche Sicherheit wieder herzustellen und die Möglichkeit zu schaffen, daß die Geschäfte wieder ausgenommen werden und die früheren freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Eingeborenen und Europäern wieder in's Leben treten können. Der Khed'.ve sagt schließlich, er rechne auf die Entschlossenheit Ragheb Paschas, daß er solche Maßregeln ergreife, um die gegenwärtige Situation, welche ohne Beispiel in Egypten sek, zu beseitigen. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correspondenz-Bnrean. London, 26. Juni. Es sind umfassende Vorkehrungen getroffen, um nöthigenfalls zur Veschützung des Suez-Kanals ein Expeditions-Corps zu bilden. In Folge dessen herrscht in den Garnisonen und Staatswerften eine größere Thätigkeit. Zwei Transportschiffe sollen Mittwoch nach Gibraltar und Malta abgehen, um eventuell dort Truppen einschiffen zu können. — Graf Herbert Bismarck begiebt sich heute nach Berlin, um dort einige Zeit im auswärtigen Amte thütig zu sein. Aiga, 26. Juni. Seit 11 Vs Uhr Vormittags brennt das Theatergebäude. Das daselbst ausgebrochene Feuer blieb auf das Theatergebäude selbst beschränkt, das Innere desselben ist fast vollständig ausgebrannt, ein Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen, die Entstehungsurjache des Brandes noch unbekannt. Alexandrien, 26. Juni. Die Nachricht, daß der französische General- Consul Sienkiewicz aus Gesundheitsrücksichten seinen Abschied nachgesucht habe, scheint sich zu bestätigen. — Die Gerüchte, es seien Torpedos vorbereitet worden, um die Passage durch den Suezkanal abzuschneiden, werden als völlig unbegründet bezeichnet. Lokales. Gießen, 27. Juni. Tagesordnung für die Stadtvcrordneten-Sitzung am Donnerstag den 29. Juni 1882, Nachmittags 4 Uhr. 1. D>e Vernichtung städtischer Schuldverschreibungen. 2- Jubiläumsfeier des 50jährigen Bestehens der drei landwirthschastlichen Pro- vinzialoercine des Großherzogthums Hessen. 3. Ableitung des Wassers aus der Actienbrauerei in den Bruchgraben. 4. Die Abböschung der Wieseckufer. 5. Das Begießen der Straßen betr. 6. Gesuch des Metalldrehers Wilhelm Kinzenbach dahier um käufliche Ueberlaffung eines Bauplatzes. 7. Gesuch des Kaspar Becker VII. von Alt-Buseck um Ueberlaffung von Tagsteinen tm Haugelstein. 8. Gesuch des Kaufmanns Baruch Katzen st ein und des Metzgermeisters Eduard Plank dahier um Erlaubniß zur Anlegung erhöhter Trottoirs. 9. Gesuch des Weißbindermeisters Louis Hellmold dahier um Erlaubnis) zur Abtragung eines städtischen Rains. 10. Die Straß'ubeleuchtung. 11. Gesuch wegen Anlegung eines Stegs nach dem Wode'scheu Garten. 12. Veimiethuug der Kellerräume in der neuen Mädchenschule. 13. Das Gäßchen am Wenzelschen Garten. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog passirte in vergangener Nacht 12 Uhr 12 Minuten bte hiesige Station. — Großfürst Michael von Rußland und der Erbprinz von Mecklenburg passirten gestern die Station Gießen. Gießen, 27. Juni. Freunde der (Srbbcerencultur machen wir hiermit auf eine Anzahl derartiger Früchte aufmerksam, welche im Erker des Herrn Carl Schwaab am Scltcrsweg zur Ansicht ausgestellt sind. Diese Riesenexemplare habey ft em Gewicht von 26 Gramm, eine Breite von 5,7 Ctm. und einen Umfang von 14 6tir. Die Früchte stammen von der Erddeereu-Cultur des Herrn Gabriel, welcher den Besuch feiner Kulturen Interessenten gerne gestattet. Vermischtes. Offenbach 23. Juni. In der gestern Abend stattgehabten Sitzung der Stadtverordneten wurde ein Schreiben, betreffend die Mandatsniederlegung des Herrn Amtsrichter Schlinck, oerlefen. Vor Beginn der Debatte über die Platzfrage der neuen höheren Töchterschule wurde ein Schreiben des Herrn Wilhelm Kumps verlesen, worin auch dieser fern Mandat niederlegt, und nachdem die Versammlung beschlossen hatte, die Platzfrage nochmals zu d'.scutiren, obgleich die Angelegenheit in einer früheren Sitzung erledigt war, zeigten auch die Herren Goldschmidt Hammann, Knipp Arnold', Dr Mönch, Moller und Ludwig Schmidt ihren Austritt an und verließe» bald darauf die Sitzung. n Aus dem Odenwald, 22. Juni. Es zeigen sich in der letzten Zeit an den Obstbäumen vielfach verderbliche Feinde, namentlich die kleine Blattlaus, zu deren Vertilgung der Landwirth energisch einschreiten muß, wenn er nicht feine Obsternte zerstört wissen will. , Nürnberg, 24. Juni. sBayrische Landes-Industrie Gewerbe- und Kunst-Ausstellung m Nürnberg 1882.] . Von Allen, welche die Bayrische Landesausstellung noch besucht haben, ist dic Art und Weise der Schaustellung als eine ganz vorzügliche, ja die beste aller bishel dagewesenen bezeichnet worden. In der That ist die genannte Ausstellung so reich an pompösen und reizenden Arrangements, entfaltet eine solche Fülle feinsten Geschma^' paart tiefen Ernst und neckischen Humor in so überaus anziehender Weise, daß tw sich gar nicht satt sehen kann. Diese Feinheit der Anordnung geht durch die gM Ausstellung hin, angefangen von den Nahrungs- und Genußmitteln bis hinauf zu den starren Maschinen; ja je unscheinbarer die Gegenstände sind, desto lustiger und gefällig' desto reizender ist das Arrangement h.rgenchtet und gerade die hübschesten 2,0®1 Schränk' und Pavillons enthalten nur unansehnliche Dinge, Knöpfe, Kamme, W. Hölzchen u. s. w. Aber cs 'st nicht die epochemachende Schaustellung allein, uw die Nürnberger Ausstellung so rasch zu einer so ungeahnten Popularität gebracht v«- daß inncthalb 5 Wochrn mehr als 200 000 Menschen sie besuchten, es ist auch hfjj und Gediegenheit der Ausstellungsgegenstände selbst, welche tagtäglich solche Menschen» massen anlockl. Die seit mehr als einem Jahrzehnt gemachten Anstrengungen M Hebung des Geschmackes beginnen bereits aller Orten Früchte zu tragen und selbst 'm kleinsten Spielzeug verspürt man schon ihre Wirkung. Es ist eine Freude, gerade du Spielsachen, welche die ersten und darum folgenreichsten Eindrücke auf das Gemuw des Kindes machen, m so hübschen Formen auftreten zu sehen. Allgemein M oie Einsicht geworden, daß das Spielzeug dem Kinde nicht blos eine tändelnde UM". Haltung sei, sondern durch Idee, Form und Farbe erziehend und bildend auf dastew einwirken soll. Die Besucher der Ausstellung können sich persönlich überzeugen, ms z welcher Vollendung man es hier in Nürnberg und Fürth, diesen Centren der SP - waaren-Jndustrie, gebracht hat Wie diese Vervollkommnung der .^pEelsache Ausfluß der kunstgewerblichen Bestrebungen unterer Zeit ist, so werden diese SP - fachen selbst w.eder erziehend und gcschmackbildend weiter wirken, gleichsam eine Sch sein für die künftige Generation. So geht durch die ganze Ausstellung vom K I bis zum Größten ein frischer Zug, ein künstlerischer Hauch, welcher sich mrschonerno über alle Bedürfnisse und Regungen des Lebens bereitet. Dies ist von den compttentest lvM-ncka-ZihunL 0' 1894" L. Hahn. 4350 A. Henrich Geschäfts ■ Bücher 4063 alidmirthschaWen | in $rud)6vaben. 4392 Frische Senvung Münchener Lich, 25. Juni. Unsere Gemeinde steht bekanntlich im Rufe einer gut kirchlichen Gesinnung und das wohl nicht ganz mit Unrecht; die regelmäßigen Gottesdienste in unserer schönen Kirche sind meist stark besucht, unsere beiden Gctflltchen bemühen sich auch außerdem noch durch besondere Abendgottesdienste. Bibelstundrn u. dgl. dem kirch- l'chen Bedürfniß Befriedigung zu gewähren und Niemand kann denselben vorwerfen, daß sie ihre seelsorgerischen Pflichten nicht nach Kräften zu erfüllen bestrebt seien. Was unter solchen Umständen die Baseler Missionsgesellschaft „St Chrischona" veranlassen konnte, gerade hierher vor Jahren schon einen, neuerdings gar zwei ihrer „Evangelisten" — so nennen sich die Herren in ihrer Bescheidenheit — zu entsenden, bleibt geradezu unverständlich, wenn man denselben glauben will, daß sie, wie sie sagen, nicht an den bestehenden kirchlichen Ordnungen rütteln, sondern dieselben nur stützen und fördern wollen. Allerdings stehen ihre Handlungen hiermit zuweilen in auffälligem Widerspruch ; haben sie es doch schon versucht, sich bei gewissen gottesdienstlichen Zusammenkünften, die seit Jahren hier gebräuchlich sind, an Stelle der ordentlichen Geistlichen etnzudrängen und diese zu verdrängen. Es mag ja Gegenden geben, wo in Ermangelung regelmäßiger Seelsorge oder bei besonders unkirchl'cker Gesinnung der Bewohner ein gedeihliches Arbeitsfeld für die „Evangelisten" sich findet; hier können solche unserer Ueberzeugung nach nur schädliche Spaltungen innerhalb der Kirchengemeiiide, bei ihren speciellen Anhängern aber Selbstüberschätzung und scheinheiliges Wesen bewirken. Aufforderung. Die Rückstände zur Konkurs- inaffe des Ludwig Bingel zur Mittel st mühle sind bei Meidung gerichtlicher Schritte alsbald an den Unterzeichneten zu entrichten. Alten-Buseck, 26. Juni 1882. 4391 Heb. Seuling, Konkursverwalter. Wafferwärme der Lahn. Am 27. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 17° R-, Luftwärme + 12« R _____________________ - L. Ehr. Rübs am en. Männern in rückhaltsloser $ßeif .■ anerkannt und öffentlich bewundert worden und alle Fremden, welche die Ausstellung aus Nah und Fern besuchen, stimmen in diese Bewunderung ein. Kassel, 25. Juni. Eine interessante Versammlung vornehmer Gäste beherbergte heule unsere Wllhelmshöhe. Die Rectoren, Profffsoren uub Docenten der drei Schwester- Universitäten Göttingen, Marburg und Güßen hatten gleichwie im vorigen Jahre zu einer geselligen Zusammenkunft sich am h.utigcn Sonntage dorlselbst eingefunden. Die Bethe-.ligung war eine erfreuliche, waren doch weit über hundert Unioersitälslehrer, unter ihnen die hervorragendsten Vertreter der Wissenschaft, anwesend, um im persönlichen Jdeen-Austausch sich gegenseitig näher kennen zu lernen. Die Herren Gelehrten waren schon mit den ersten Frühzügen, lheilweise mit Damen, eingetroffen und machten bereits in den ersten Morgenstunden einen ausgedehnten Spaziergang im Wilhelms- Höher Parke, von dessen unvergleichlichrn Schönheiten sie ersichtlich gefesselt waren. Alle Sehenswürdigkeiten und schönen Punkte wurden in Augenschein genommen, worauf man im „Hotel Schombardt" zum Festessen sich vereinigte, das sehr opulent war und die beste Stimmung zu Tage fördeite. Dabei wurde manch kerniger Trinkspruch ausgebracht und namentlich feierte ein Redner die Wllhelmshöhe in schwungvollen Worten, die alle Vorbedingungen besitze, um, wie geschehen, einige der angenehmsten Stunden in kühler Sommerfrische zu verbringen. Nach dem Essen wurde noch ein gemein; fchaftlicher Spaziergang nach der Löwenburg, dem Pensionshaus rc. gemacht und Abends bereits die Heimreise angetreten. von J. C. König & Ebhardt, Hannover, amerkannt bestes Fabrikat — sämmtlich mit Drahtheftung. Za Fabrikpreisen bei er.sranMcheGm schied nachgesuchl h: W vorbereitet u: werden ck völlig. Aeitzeöotenes. 4382 Mehrere Wiesen Heugras im Heegstrauch zu verkaufen. Hcinr. Busch Erben, Süd-Anlage C. 29, 3. Stock. Irischen Zwiebclliuchen jeden Montag, Mittwoch u. Freitag, Morgens zwischen 9 und 10 Uhr. 437b Au«. Noll. Arbeitsversteigerung. Freitag den 30. dS. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll die Reparatur der Synagoge zu Mendorf a. Lda. und zwar: Maurerarbeit, veranschl. zu Jt 68.35 Schreinerarbeit, „ „ n 16.80 Weißbinderarbeit, „ „ „ 449.— in der Synagoge dortselbs! öffentlich wenigstnehmend in Accord gegeben werden. Großen-Buseck, den 24. Juni 1882. In Auftrag: Bekanntmachung. In Folge der mit Ende dieses Monats stattfindenden Niederlegung meines Psand-Leih-Geschästs ist bis zu diesem Termin die Einlösung sämmtlicher Pfänder nöthig, im Unterlassungsfälle deren Verkauf erfolgt; es wird dieses mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß mit dem Verkauf der bereits verfallenen Pfänder, bestehend in Kleidungsstücken, Weiß- unh Bettzeug, Uhren und verschiedenen anderen Gegenständen, fortgefahren und dabei als Preis dafür nur der Betrag meiner Forderung berechnet wird. 4334 Gießen, den 23. Juni 1882. H. Kühn, Papier- & Schreibmaterialien-Handlung, Buchbinderei. vernimmt man nun gar, daß die Herren für ihre Gesellschaft in h >nzu, bie lölKf|'ömeute ! uÄC auf dies ' m ble flegenwan dühier um kN: i um llWN > : nb Wermefc u.-g erster Trotte dahier unv W.: Löwenbräu tu Zapf genommen. Cafe Ebel Geblümte Jaconets unv Organdys von 30 pr. Mtr. an, sowie zurückgesetzren Barege von 50 pr. Mtr. an, empfiehlt 4390 J. Ch, Retter. 4274 Ein schön gelegener Bauplatz an der Grünbergerstraße zu verknusen. Näheres bei der Exped. ds. Bl.________ Sommer-Rocke in Cachemire, Lustre rc. billigst bei ,_o Karl Heuzeroth, ^279 Marktplatz. 3906 Ein fast neues Billard ist billig zu verkaufen. Näh. bei der Exped. ds. Bl. I» mA hi«»"!. ei,oh Ä'.S‘ M A-» Ij. Ankauf von Lumpen und Knochen, Papier, Akten. Louis Rothenberger, Neuenweg 194. 4285 Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit sucht bis zum lo. Jtttt Frau Munkdrrector Felchner, Nord-Anlage 116’. Lit. H. N. Nr. 1—8. 10—20. 181—194. 196—219. 22V. 301—339. 421—439. 441—463. 465—520. 541—600. 720 G/M 1000.) 0. 1541—1560. 1621—1640. 500.) P. 300.) R. (