im $nd bringe. -ft ^erslrasse 3o ’ LAusführung ‘ ei billigster Prej^ »aiin, im vorigen Jafc ' 65 momentan ai Herren-Confections- ungewöhnlich start 130j Eden, mache ein kM, daß mein euch. ße B. 34. T 1341 Vorstand. srie. ieren, welche scmmlr tr 8ch»>m und 16 te :. 1325 j. gobeh leib«) , Kbrmr 18»- •.Vorstellün9'NoVltät ,efrau- P* ffd L-lg-u n fäntintl* Wi jin , rMtzLr j(, pl«, 1354 1882. Nr. 29. Zweites Mart. Sonntag den 26. Februar ießcner Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. «BwtMW: Schulstraße B. 18. sich auch in den letzten Tagen in Begleitung des, rrtschen General-Procu- rators (erster Staatsanwalt für Irland) nach Dublin begeben, denn die Gewalt' tbätiqkeiten auf der „grünen Insel" sind beinahe noch schlimmer, als vor Erlaß des Landaesetzes. Mehrere katholische irische Bischöfe haben sich darum veranlaßt gesehen, in ihren Fastenhirtenbriefen aus den. Zustand des Landes hinzuweisen.^e^n Skobeleffs haben natürlich in Rußland selbst eine große Bewegung hervorgerusen. Namentlich die Organe Aksakows, Katkows und wie bk russischen panslavistischen Parteisührer alle heißen mögen, bließen in die große Lärmtrompete gegen Deutschland und Oesterreich mit hinein und bemühten sich weidlich, Skobeleff wegen seiner Reden maßlos zu feiern. , Indessen hat es bk russische Regierung jetzt doch für gerathen gehalten, diesen Blattern den ernsten Ratb" iu ertheilen, sich zu mäßigen und ihren kriegerischen Ton herab- ÄrS» 6SW *11« weöen sich x-'-n M "* !» «jenen nehmen müssen, wenn sie ihre Unterdrückung nicht riskrren wollen. ° d Aus der eqypti scheu Hauptstadt Kairo wird gemeldet, daß die Popularität des Kriegsministers und Führers der arabischen Natioualpartei, Arabi Ben in stetem Wachsen begriffen sei. Ueberall, wo sich Ural» Bey leigt ist er der Gegenstand fast abgöttischer Ovationen, wie sie in der neueren Geschichte Egyptens ohne Seitenstück dastehen. Da Arabi Bey aus einem Uaentlicken politischen Ziele, den Einfluß der Europäer m Egypten gänzlich zu brechen kein Hehl macht, so kann man diese wachsende Beliebtheit des energi- schen Arabi Bey in dem egyptischen Volke nicht ohne Bedenken betrachten. Gießen, 25. Februar. Die w Ende gegangene Woche wurde sowohl bei uns, als auch , im Auslande in ungewöhnlichem Maße durch die Skobeleff-Affaire" beherrsche Unzählige Comnieutare und Eombinationen sind an die Pariser Rede des Generals Skobeleff geknüpft worden und haben derfelben hierdurch eine Bedeutung verliehen welche die Skobeleff'fchen Worte im Grunde genommen nicht verdienen ^Augenblicklich ist indessen das Interesse an den Aeußerungen und an der Persönlichkeit des russischen Heerführers gegenüber der Erwartung zuruck- aetreten^ wie sich das officielle Rußland zu dem Mgsten antideuffchen Aus all des Besiegers der Tekkinzen stellen werde, zu welchem die ruinsche Regierung dksmal unmöglich schweigen konnte. Der russische „Regierungsbote" hat denn auch Erklärungen über die Rede Skobeleff's gebracht, welche aber m Berliner und Wiener inaßgebenben Kreisen als sehr mager betrachtet werden, man Mdet es besonders auffällig, daß der „Regierungsbote" kein Wort des Zadels für Skobeleff hat. Mittlerweile scheint man sich aber in Petersburg denn dochi zu einem energischeren Vorgehen gegen den General entschlossen zu haben, wenigstens beutel die schleunige Zurückbemfung desselben nach Petersburg daraus hm und^ die russische Regierung wird es hoffentlich verstehen, dem durch w kriegeschen Worte Skobeleff's aufgeregten Europa, specrell aber Deutschland und Oesterreich, in befriedigender Weife Genugthuung zu geben. r . preußische Abgeordnetenhaus hielt am 22. Februar seinen Schwerinstag" ab, welcher, wie herkömmlich, der Erledigung von ^dahlpru- f'ungen, Petitionen und der Berathung von Anträgen aus der Hütte bes Hause gewidmet war. Den bei weitem größten Theil der Debatte nahm die Berathung des Antrages Richter-Büchtemann in Anspruch, betreffend die Zuwendung von Inseraten u. s. ro. für Zeitungen Seitens der Eisenbahn-Behorc en und a Petitionsrecht der Eisenbahn-Beamten. Im Laufe der Debatte zogen die Antragsteller den ursprünglichen Antrag zurück uno formulirten hieraus ^wei^lcson- dere Anträge, von denen der eine will, daß die Eisenbahn-BehordM bei Zuwendung von Inseraten u. s. w. für die Zeitungen nicht die politische Parteirlchtung, sondern lediglich die Zweckmäßigkeit der Verbreitung derselben m Betracht ziehen sollen; der andere Antrag fordert auch für die Beamten der Eisenbahn-Verwaltungen in Preußen unverkümmertes Petitionsrecht. jLer ersterwähnte Antrag wurde fchließlich in namentlicher Abstimmung mit 18o gegen 13o Stimmen angenommen, dagegegen der zweite Antrag abgelehnt, auch der Antrag dea Alg. Maiunke, den Antrag betreffs des Petitionsrechts der Elsenbahn-Beamten an die Budget-Commission zu überweisen, wurde mit 169 gegen 129 «Stimmen ab- gelehnt. Am Donnerstag beschäftigte sich das Haus mit dem Gesetz, betr. ne sinan,stellen Eisenbahn-Garantien. , F In Osnabrück ist das päpstliche Breve, betr. die Ernennung des Generalvicars Dr. Höting zum Bischof vow Osnabrück, eingetroffen Herr Dr. Höting war bekanntlich auf Grund des Gesetzes vom 3. 0 Pf. Die der Verwaltung der letzteren zur Verfügung stehenden Mittel reichen indessen nicht hin, um einer größeren Anzahl dieser Unglücklichen — g schweige denn ihnen allen — die Wohlthaten einer humanen und geordneten häe slichen Verpfleguna zu verschaffen- dieselben w:rden voraussichtlich nicht einmal genügen, um das fraglich: Unternehmen in ferner gegenwäit gen Ausdehnung dauernd sicher zu stell n Die Verwaltung der Hofheimer Untersiüyung?kasse hat sich unter diesen Umständen veranlaßt gesehen, d>e Hülse edler Menschenfreunde in weiteren Kreisen aufzusuchen und sich zu diesem Zwecke vor Kurzem, wie wir aus tinem uns vorliegenden Aufrufe er.tnehmen, zunächst an die evangelische und katholr'che Geistlichkeit, sowie an dte Rabbinate des Landes mit der Bitte gewendet, für das m Frage stehende Unternehmen in dem Kreise ihrer beruflichen Thätigkästen wirken zu rrollcn. Wünschen wir dieser uneigennützigen Bitte den besten E'solg. Berlin- Das chinesische Neujahrsfest wurde am jüngsten Sonnabend (18. in der hi.sigen Gesandtschaft des himmlichen Reiches feierlich begangen. Zu Ehren d.s himmlichen Reiches feierlich begangen. Zu Ehren des Tag^s wurde schon am frühen Morgen hi: gelbe Fahne mit dem Drachen aus dem Ges mdtschafls Hotel in der Heydtstroße aufgeh ßt Sämmtliche Mitglieder der Gesandtschaft hatten Fefigewänder angelgt und um 10 Uhr begar n die gegenseitige Beglückwünschung in ch nesischer Weife Dieselbe nahm fast zwei Stunden m Anspruch Der jüngste der Attaches begab sich zuerst m das Z mmer seines nächst älteren Kollegen und zwar, nachdem er seinen Eintritt durch dreimaliges Niederschlag n nut der Thürklmke angeze?gl hatte. In das Zimmer tretend, warf er sich aus den Boden, stand w eder aus. wi-deiholte nach drei Schritten do wärts dieselbe A-t d:r B grüßung, die nun erst von dem Begrüßten erwidert wurde. Ein: Beglückwünschung von P rson m Person b ld te den vorläungen Abschluß. Darauf folgte das Grüßen des Kaisels durch sämmtliche Mitglieder der Legat en. S'e traten zu diesem Zwecke in den großen Fest aal, rro sie sich den Blick nach Osten gerichtet, nach dem Throne ihr-s Kaisers, auf den Boden warien Nachdem sie so ihrem Behen scher einen n llen Gruß zum n nen Jahre dargrbi ocht. beglückwünschten sie alsdann b:e Gemahl n dtrieb von absolut reinen Natur-Moiel- und Saarweinen eneig sch zu sorc ren, um der für Pro- bucent wie Consum nt so nachthe l g w rkenden Wemiabr kation einen festen und sich.-ren Damm entgegenzusetzen. Frag!. Genossenschaft hat sich aus M tgliedern des Local- Weindailvereins für die mittlere Mosel zu Dussemond conftitimt und 'ft m ihrem Arran zements schon soweit gediehen, daß sie demnächst in piakt'sche Wi'ksomke-t treten w Yb. Gleich bem W inbandel ro rb b'es.lbe auch dem Weinbau volle Avfmnksamk it schmken und V2 °/u d s jährlichen Reingewinns zu Weinbergzw cken veiwenden. Sitz bet Genossenschait ;ft Dusemond vis-ä-vis Brauneberg. Kassel, 22. F-b'uar. In der heutigtn S tzung der Strafkammer des Königlichen Landgerichts wurden die Handelsleute Moses und alomon Kak von Dieme- V02: Aafg^bXür MS Ä'I ft erad)tet rouibe bau ft; bei ©eroabrung eines Darlehens an ben a 5'ß Schemmern sich b s strafbaren Eigennutz-s unter Ausbeutung des ^.erchtltnns bes Hartmann schuldig gemacht haben. Dieselben haben ^ml ch bem Hartmann SN Thaler 150 g lichen unb sich dabet 20 Tbaler rnv^'p-ech-n lassen also N'cht w Niger al§ 165 pCt. Zinsen genommen, w.nn man d>e orbnungsmaß-gen -> pCt. Zmsen, b.e hnm außerdem noch gewährt wurden, hinzurechn t. Das Urtherl des Genchts lautete gegen jeden der^ beiden Angeklagten auf e'tv Gcfangmhstrafe von drei Monaten, eine Geldbuße von 300 je u b Aberkennung btr bürgerlichen Ehrenrechte aus die Dauer ein s Jahres. bLv Nachmittags, in der englischen Kohlengrube Tremden- Orange e.folgte Explosion schlagenbcr Wetter war der neulich t learavb sck mit geth ulte erste Bericht leider durchaus nicht, wie das wohlsonst zu -reich h n vf^gt ftnbr, "Onk. b o1 Rettungsmanruchasten 70 Leich n an die Obe^r •« >n ro?rbten* °“f’n b,c Zahl der Geiodteten dürste zum Mmbesten 80 be iragen. 33 Bergleute wurden unversehrt geborgen, 27 werden noch ver miht Die Grube galt bisher als gastr-t, wetzhalb ohne S'cherhertslampen gearbeitet wurde. ^bl°si°n war so sm ch,bar. daß der Nachdamps nr eme 2 Meilen entfernt gelegene Kohlenzeche getrieben wurde und doit 4 Bergleute erstickte. 0 an ^bnn dock nO? £nge Sonntag wär'! be ßt es in einem Liede. Dieser Wunsch ist aber völlig überflüssig, denn in Wirklichkeit ist alle Tage Sonntag: Sonn- tags bei den Chnsten, Montags bei den Griechen Dienftaps bei ben Persern, M-tt- Vn Donnerstags bet ben Egyptern, Freitags bei ben Türken und Samstags bei ben Juden. r? v [® ine n eue J^op ter pr cfic.] Wie wichtig häufig Notizen sind, die man sig nd einer Gelegenheit gemacht hat, wird swou mancher erfahren haben. ?ber?rkfp'. 'u welchen man seine Gedanken ausführlich nieder- fcmeidt und wie ort hat der eine oder andere es bereut, eine Abschrift (Kop c) nicht genommen zu haben — Diesem Mißstand ist am besten dadurch abgeholsen, daß man kV" me.p1? ^uä) nur privaten Inhalts - kopiert- Bisher mußte man davon -chi.and n hm n, indem die Kopierprefsen nur für größere Bureaux gefertigt wurden. ™ kleinen Geschäftsmann oder Privaten wegen Raummangel nicht angeschafft Herr F. Soennecken in Bonn, welcher im Schrechsache schon so - l'^e Uttnfuten gebracht, bat nun auch eine Kopierpresse patentiren lassen, welche ^pkchattsmann beso dets aber für ben Privatgebrauch ein prakt sches Requi- cc (Saiy Schmiedeeisen gefertigt, elegant ausgestatttt. nimmt die Presse, geschlossen und offen nicht m-hr Raum ein als bas Kopierbuch selbst, sie bedarf keines brfonberen Kopiertischks unb kann wie ein Buch anfbewahit werden. Betr.: Das Ableben des Heinrich Rühl I. von Burkhardsfelden. Aufgebot. Christine (Elisabethe Katharine) Nühl von Burkhardsfelden, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, — sowie alle Diejenigen, welche sonst Crb- ansprüche an den stark verschuldeten Nachlaß des Heinrich Rühl I. von Burk- dardSfelden zu bilden haben, werden hiermit auf Antrag des Curators Christian Brück und der H. Rühl l. Wittme von Burkhardsfelden aufgefordert, ihre bezüglichen Crbansprüche sogewiß spätestens in den: Aufgebotstermin Mittwoch den 3. April l. I., Vormittags 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gericht anzumelden, als s. nst Verzicht auf die Erbrechte und Einverständniß mit der beantragten Ueberweisung der Nachlaßmasse an Heinrich Rühl I. Wittwe unterstellt werden würde. Gießen, den 3. Februar 1882. Großherzogliches Amtsgericht. 916 Pückel. JeilgeLotenes. 1285 Ein Schimmelpferd, 8 Jahre alt, leicht unb schön, nebst neuem silber- plattirtcm Geschirr und einem leichten Halvoerdeck in noch sehr gutem Zustand preiswürdig zu verkaufen. Auskunft ertheilt W. Lange, Bäcker in Gießen._______ BeiZilnugess, Strieklmumwoile in allen modernen Farben zu billigsten Preisen. J. Kaau jr., 1276 Kreuz. Haus-Verkauf. Die Gebäude der Kleinkinderschule in der Wolkengasse sind zu verkaufen. Näheres wolle man erfragen bei Herrn Lehrer Jung und dem Unterzeichneten. Der Vorstand d. Kleinkinder-Bewahranstalt. ____________Dr. N a u m ann, Pfarrer. Schwämme und Fensterleder, Waschserle und Kordel, Bürsten unb Korlmmaren empfiehlt 971 Louis Louy. Allgemeiner Anzeiger. BckKnntmachung. 1304 Das (>. Ziel Communalstener pro ISS 1/82 kann in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne kosten bezahlt werden. Gießen, den 24. Februar 1882. Der Stadtrentmeister: Enders. Beka nun« achnng. 1296 Nächsten Mittwoch den 1 März l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im Saale be» Deutschen Hofs in Vad-Nanheim folgende Gegenstände meistbietend gegen sofortige Baarzahlung versteigert werden: 5 Dtzd. Christoffle-Löffel, 5 Dtzd. Christoffle-Gabeln,' 4'/., Dtzd. Hristoffle-Kaffeelöffel, I Dtzd. Christoffle-Zuckerteller, 9 Stück Milchgießer, 4 St. Vsrleglöffel, 4 Dtzd. große desgleichen, 12 St runde Britannia-Platten, 4 St. viereckige desgleichen, (> Christoffle-Spick- nadelu/ l Fleischgabel, 1 Salatlbffel, 4 St. Dortschaufeln, 2 Huilier, 1 Pfeffer- und Salzgestell, \ Flaschenschilder, 8 St. Christoffle- Leuchter, I Milchkanne mit Wasserkessel, 5 Dtzd. große Tischmesser mit weißem Stiel, 8 St. desgleichen geringere Dualität, 11 St. Christoffle- Söffet, 2 Theeseien, .! -salzfasser, 2 seufbüchseu, 1 Brustpumpe, 120 St. Küchenhandtücher, 71 St. Kürchenschürzen, 48 St. schöne große Betttücher, 23 St. Tafeltücher, 54 St. Tischtücher, 75 St. Bettkissenüberzüge, 77 Sch feine Handtücher, 16 St. leinene bunte Decken, 1 Tischdecke, 1 Reisedecke, 7 St. Vorlagen, 4 große Vorhänge, 1_4 kleine desgleichen, 2 Dtzd. verschiedene Deckchen und Schoner, 11 St. Deckbett- und Plümeaux-Ueberzüge, 26 Dtzd. Servietten, 15 St. Kaffeeservietten ec. ec. Bemerkt wird, daß die Versteigerung zurück- genommen wird. Sämmtliche zum Verkauf kommende Sachen sind noch sehr gut erhalten und größtentheils als nahezu neu zu bezeichnen. Das Weißgerath ist von bester Qualität und sehr werthvoll; ebenso ist das Tischgeräth — die Christoffle- Sachen rc. — noch sehr gut und zun, großcu Theil erst ganz kurze Zeit in Gebrauch gewesen. Bad-Nauheim, den 23. Februar 1882. Hcutzenröder, Gr. Gerichtsvollzieher. Gebrannten Kaffee in reinen, feinschmeckenden -Sorten von Jt. 1.20, 1.40, 1.60 und 1.80 Per Pfund, stets frisch gebrannt, empfiehlt O» M et $• /' 19 ^30 ____________Neuenweg B. 203. UAsverkarßf7 362 Durch Verkauf meines Geschäftes findet der von mir schon früher annoncirte Ausverkauf noch bis 1. Mai statt und erlasse ich meine sämmtlrehen Artikel, da damit vollständig räumen muß, zu enorm billigen Preisen. Wilk» Sckitmfi:. EmlrMn Ä; Toirrisurrs in den neuesten Fa^ons von ben billigsten bis zu den elegantesten neu eingetroffen 1275 bei I. Kaan jr., Kreuz. v. GiMvorM's Schreib- unb Copir-Tinten zeiämen sich burdi lebhafte Farbe, große Flüssigkeit und schnelles Trocknen aus unb liefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichenbe Eopien. Lager in ben biv. Sorten, sowie auch in rotlrcr Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, flüssig. Leim 2c. befinden sich bei ben bekannt'n Schreibmaterialien- Hand lungert. 150 Amerikan. Schmalz in feinster Waare, pr. Pfb. 70 3h offeritt 1141 2. Elfoffer. in M; J A. Busch Söhne, C Hoffmann, Louis Kalkhoff, Cond H. Kinkel, H. F. Nassauer, Cond. Robert Sattler, Carl Schwaab, Georg Wilh Weidig; Lieh bei ! H C. Bingmann Stollwerck’sche | Brust-Borons I eine nach ärztlicher Vorschrift be- fe reitete Vereinigung von Zucker und 8 Krauter-Extrakten, welche bei Hals- i und Brust-Affectionen unbedingt wohl- 8 thuend wirken. Naturell genommen A und in heisser Milch aufgelöst, sind 8 dieselben Kindern wie Erwachsenen &| zu empfehlen. 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Er hebt hervor, wie der Verstorbene selbst in der letzten leit in der er körperlich angegriffen gewesen sei, immer an den Verhandlungen des Provinzialtages und Provinzialausschusses mit Eifer sich betheiligt habe welche hervorragende Stellung er als Chef eines weithin rühmlich bekannten industriellen Etablissements eingenommen und wie er sich durch fein tadelloses Privatleben den Ruf eines Ehrenmannes gesichert habe. Er bittet die Versammlung durch Erheben von den Sitzen das Andenken ihres Heimgegangenen Collegen zu ehren. Der Provinzialtag entspricht diesem Ersuchen. Die Prüfung der Wahlen zum Provinzialtage. Die Wahlen zum Provinzialtage werden nicht beanstandet. Die Ausführung des Gesetzes, betr. den Ban und die Unterhaltung der ~ Kunststraßen, insbesondere Antrag des Kreistages des Kreises Büdingen um Betheilignng der Provinz an dem Bau einer Anzahl von Straßen im südlichen Theile des Bogelsberges. Der Vorsitzende theilt zunächst den gestellten Antrag mit. Derselbe geht dahin. P^mmmltag möge zum Bau einer Reihe von Kreisstraßen im südlichen Theile des Vogelsberges seine Zustimmung erteilen und hierzu ebenmäßig einen Kostenbeitrag von 24,423 Mk. 07 Pf. leisten" gehe dahin. ^-MiiMag wolle beschließen, in Ausführung des Weg- bangesetzes einstweilen unter der Voraussetzung, daß alsbald die in Art. 12 dieses Gesetzes vorgesehene Dotation der Provinz erfolgt unter den vorliegenden besonderen Verhältnissen für den Neubau der Bleichenbach-Straße, Strecke Bergheim-Gelnhaar aus Grund der vorgelegten Pläne und Kostenüberschläge, mit der Maßgabe, daß das Steigungs-Maximum innerhalb der Schießeburg, soweit dies technisch möglich sei, sich nicht über 6,28 Pct. erhebe, zur Erfüllung der der Provinz nach Art. 12 und 13 des erwähnten Gesetzes obliegenden Verbindlichkeiten den Betrag von 4858 Mkt 38 Pf., wovon für das nächste Jahr 1512 Mk. 69 Ps. auszuzahlen sind, zu verwilligen." Schließlich hebt der Vorsitzende noch die Wichtigkeit der heutigen erstmaligen Verhandlung in Betreff des Weggesetzes hervor und spricht den herzlichen Wunsch aus, daß die Mitglieder des Provinzialtages heute besten eingedenk sein möchten, daß sie nicht allein zur Vertretung der lokalen Interessen einzelner Kreise, sondern auch des höheren Interesses der Provinz berufen seien. Rechtsanwalt vr. Muhl rechtfertigt im Einzelnen den von ihm gestellten Antrag des Provinzialausschusses. Freiherr v. Rabenau stellt folgenden Antrag. .. n her $ „Der Pcovinzialtag wolle beschließen unter BenMchA«ng d« vorliegenden besonderen Verhältnisse schon I g dingen und Schotten für die Er auung ^Kre.^a enAes L S -, für die Provinz HA vE ^taat ^Meder Seemen ^d Lfemod-Bindsirchsen den Gesammtbetrag ÄÄ. 77Pf. (?'l?des Gesetzes) der Provinz überwiesen sein wird, in Rateu- Zhlungem deren jährliche Höhe der Provinzraltag sich vorbehalt ZU bestimmen, ausgezahlt werden soll. ^nhJn kebt Redner ausdrücklich hervor, daß er nicht für Provinzial- Umlagert ^stimmen könne, so lange die Gesetzgebung nicht geändert sei. Die ^aiihlhe» Anzeigen. R-«l- enhvs. Sonntag w, Nachmittags. tf welcher Ackerbau Lotz, oerden gegen gute Pferdeknecht gesucht, ed. ds. Bl. ItungsMe >t gegen hohe Pro- >n für hiesigen Plotz Vertreter. rbeten unter Chiffre lasse, ,Irauksurt a R irnÄme kaufen gesucht. e lfiped. ds. Bl. ehrten Publikum die Perfonenfnttrwerk i Lleinvach errichtet flick Mittags 2 Uhr vom Gajthos „Zum olb) au§. lsvU t Stadel. Protokoll «6« bie neunte Mnng des Yrovinziattnges der Momnz Kverhefsen in dem Aegierungsgeöäube zu Hiessen ' am 28. Januar 1882. wie Provinzialtags - Mitglied Trapp unterstellt hatte. dre vorgeschlagene Lösung der Ausgabe nach den bestehenden Vorschriften r ftunmt diesem Anträge zu, da der Vorschlaa technisch möglich ist; die Prüfung der Frage, ob diese Lösung auch Zweck- ^bauenden Limen die Autorität des Provinzialtags schädigen könnte, mäßig ist oder ob nicht eine andere Lösung zweckmäßiger erscheint' « < „•©Mojöuheruä: Die Commission wurde ja doch eingeß «Ä Kreisbauamt nicht als seine Aufgabe betrachten, zumal die Prüfung Antragezustellen. nicht ohne eine zeitraubende und mühsame Untersuchung an Ort und Stelle o «7 erf(art' der Abstimmung enthalten zu müssen, Ai» av-wixz»1 Ci er» • e. • r cyi r v . , „ . _ . 3 . ■ovvuv \tntlnrrt Die Commission wurde ja doch eingesetzt, um zur den vom n ,1Dr- ^UE>1 erklärt, sich der Abstimmung enthalten zu müssen, weil er Landtags-Abgeordneter sei. Frey mann meint, man solle eine Abstimmung über den ganzen Antrag ablehnen. Nachdem Freiherr v. Rabenau dasselbe verlesen und weiter begründet hatte, fragt z Graf Solms-Laub ach: Warum in dem Antrag nicht die Linie Hungen-Friedberg enthalten sei? v. Rabenau erwidert, daß die Vermehrung der Anzahl der Projecte wohl zu vermeiden gewesen wäre. Trapp beantragt, jedes Project aus dem Antrag fallen zu lassen. vr. Dittmar stimmt diesem Anträge zu, da der Vorschlag der zu Bibern Qi-MÄAM Ma *>. .= cn.....° 0 Provinz könne den ihr obliegenden Zuschuß zu den Kosten eines Neubaues nur aus den Zinsen der Staatsdotation bestreiten. Der Vorsitzende: Die Provinz werde sich der ihr durch Art. 13 ganz unzweifelhaft auferlegten Pflicht, sich mit circa einem Viertheil an den Kosten eines Neubaues zn betheiligen, ganz unmöglich entziehen können, und diesen Betrag werde fiejn Ermangelung anderer Mittel nur durch Umlagen erheben können. Der Staat habe ein Recht darauf, daß zu seinem Zuschüsse von einem Viertel noch drei Theile von der Gemeinde, dem Kreise und der Provinz zugeschossen werden. Betr. Die Erbauung von Secundärbahnen im Grohherzogthum. Der Vorsitzende ertheilt dem Freiherrn von Rabenau zum Vortrag des von der für rubr. Angelegenheit gebildeten Commission ausgearbeiteten Gutachtens das Wort. vr. Geyger befürwortet in eingehender Weise den Antrag des Pro- vinzialausschusses. 3 r Jäger: Da die Commission die Sache geprüft habe, so sei er für Erledigung. v. Rabenau: Der Antrag zerfällt in zwei Theile. Der erste geht auf Erlag gesetzlicher Bestimmungen, der zweite bezeichnet das in Aussicht zu nehmende Netz. vr. Dittmar ist für Annahme des ersten Theils, dagegen für Ablehnung des Eingehens auf den zweiten Theil. Graf Laubach ist für den Vorschlag des Herrn vr. Dittmar. Was die Linien anbelange, so müsse er als Vorsitzender des Comite's für die Linie Grünberg-Hungen-Friedberg sich der Abstimmung enthalten. Der Vorsitzende bringt hierauf den Antrag des Herrn vr. Dittmar dahin gehend: Verantwortliche R-daction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 1. den ersten Theil des Commissionsantrags anzunehmen, dagegen 2. ein Eingehen auf den zweiten Theil desselben Antrages abzulehnen, Abstimmung und wird derselbe einstimmig angenommen. Der Vorsitzende: Die Urkundspersonen: vr. Boekmann. vr. Geyger. Jäger. Der Protocollführer: L a u b e r. L. ermöglichen ist. Bei dieser Verschiedenheit der Art der Prüfung ist die Möglichkeit einer wirklichen Collision nicht zu unterstellen; sollte aber auch ein Kreisbauamt einmal bei seiner Prüfung auch das öffentliche Interesse in Betracht ziehen, so schadet es dem letzteren sicherlich nicht, wenn es auch von dem Provrnzraltag gefördert wird. Hat aber der Provinzialtag seine Zustimmmung an eine Bedingung geknüpft, so ist kein Recurs gegen diese Entscheidung zulässig. Will der Kreistag auf d,e Bedingung nicht eingehen, so muß er auf sein Project ver- Ausschreiben vom 16. Juni 1847 ist vom Ministerium nur aus Anlaß des damals obwaltenden Nothstandes an die Kreisräthe erlassen und landet weder den Provinzialtag noch paßt es auf die dermaligen Verhältnisse Die Bestimmungen der Instruction über die zulässige Grenze der Steigung sind allerdings für Gebirgsgegenden in Anwendung, denn in der Ebene kommen Steigungen überhaupt nicht vor. Noch kein Redner zu Gunsten sämmtlicher Anträge hat einen Grund dafür geltend machen können, warum über dieselben jetzt verfrüht und nicht nach einigen Monaten in ordnungsmäßiger Weise nach Einlaufen der Anträae der anderen Kreise entschieden werden solle. Der Provinzialtag hat keine Gnaden zu vertheilen, sondern in strenger Ausübung des Gesetzes den Ansprüchen aller Kreise möglichst gleichmäßig gerecht zu werden. Jaeger ist für Aussetzung jeder Entscheidung bis zur orbnunns« mäßigen gemeinsamen Verhandlung über alle Anträge. v. Rabenau bestreitet die Ausführungen des Herrn vr. Muhl über JE^es Art. 12 und 13 als unrichtig. Das Ministerialausschreiben 16. ^um 1847 ist als ein Gesetz zu betrachten. Im Landtagsabschied vom 28. Ium 1847, § 55 ist es erwähnt und hat somit Gcsetzkraft erlangt. . • m.r? Vorsitzende: Selbstverständlich ist ein Ministerialausschreiben kein Gesetz, selbst wenn es un Landtagsabschied erwähnt sein sollte. Dasselbe zu beschließen. Es wäre zweckmäßig das Gutachtendes Provinzial-Jngenieurs Instruction, sondern um ein durch den Nothsta d S ZU vervielfältigen und an die Mitglieder zu vertheilen. anlaßte Ermäckitiauna her . L S r? 1 eä 1£47 oei> 6«. &Mt fpri^t fid) mit einer 9emiffenS3efanrt.it sÄjSjÄS. Ä SiÄa i" ”?J,abe”a ««• 3» B-M- «f bie SettftnerwaUungälürp« nicht Pmt Befchznng d!t ",ja mblitÄ.n "frn ~ ääs sä »ääsätäsFr der nächsten Sitzung die Anträge der anderen Kreise auch in Betracht kommen Factoren will das Gesetz die Erbauung' regelrechter Kun tflraße7 . ää L «f«®.’“ *- *** - m Ick ^gründet den Theil des Antrags des Provinzialausschusses, Ausnahmen würden die Regel bilden und die^ Fortdäu^ des^bisberiimn welcher hie Verwilligung für die Strecke Bergheim-Gelnhaar von Verminde- traurigen Zustandes der Vicinalweqe wäre für affe Reiten rung der Steigung abhängig macht. Der Provinzialtag muß das öffentliche dem vorliegenden speciellen Falle handelt es sich a5er überhaupt um keine kn^dieL7LngLen1nüvfe?^"^" ^lehnen, so kann er auch Gemeinde, sonst/um bekenn’ ®r af e n ton vr. Muhl Der Antrag des Herrn v. Rabenau trifft nicht die werde,7soll ' ben*rten ®emeinben e,ne Bedingung auferlegt Bergheim-Gelnhaar, weil gerade diese noch nicht in Angriff genommen E n .f el befürwortet die 9ht&fpkitnn < el^-UJeine ^willigen will, so kommt nächstigen Verhandlung über sämmtliche Anträge der Kreistaae 1 Br. Muhl: art. 12 MM gerade nur w «MMM.I BMmÄÄÄ b<,n n”**6“to durch ein, non d7nEeng^ MöBchke7gegeben"?st' eine Pause'"»/10 ÄKS ÄnS^nW0,^ birge feine Anwendung finden." Um das Detail Freih^errn^v^Ra°/en"au 7bgInm7^Ders!lb?Mr7 mit' all7?e!n Provinzialtag nicht zu kümmern, weil in dieser Beziehung nach Art. 9 nur 8 Stimmen abgelehnt. Für denselben stimmen die Herren Braun totÄeSÄÄtoB“ “*“• ®“ ”* ®U>,"Uä- **"*,U • i / y e I * ’* * * 11v v•