5 882. 9tr. 97. E,Ich«>n! tleli» mit MM“ ktä ».*«««*• ®we«*wt Schutßraße B. 18. asasxsra Mannheim, 18. Aprll. Circular zugegangen: Tonnerftiui den 27. April <‘2fcw” »hhüte * ’fÄ feW billig ®td# viertMhrtich 2 M*rk 20 Pf. «"t »rinAerlshn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 slicest" ?£eM ULZLL SDr Z8K Ükgtt^E Uu D»LL nrUM hi*1'*«»« feÄSüsit 4 tn meinem ^berger-S^, Ä K<» KSelKrzmez Z^?sehrf?e« Lethen in ber @rü- Wenplotz LH mittben^—' ‘N*i§ unbei® Haus bei Rtöd, CeltnM^ •al &,? > binnen » : n ^LW^V'r n des AM' ienh.^t>' . Le--'^ ! ichemr Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. F£*>äs ä»S ?L michtiaen Vorlagen zu lassen, welche demselben Hort nach Beginn der Die;- ■s»ää2=ä: werden und dastdas ilaboratormm d . g atüber die Entdeckung mformtrtn Gelehrten aufgesucht wirb, Untofuiungen erhellt wohl am deutlichsten wollen. D>e Tragweite d efer Koch chen umermw Umwälzung nicht allein in aus dem Umstande, daß sie ßeeignet ; i। . Hospitälern, die Anordnung der Bezug auf ^e Behandluna der nken ^uch direct auf die Gesetzgebung em- Brunnenkuren herbeizufuhrm, fondern n i die Schlachtordnung auf Voraus- fttzu'7g-7Luh^ bi.|e UntAdW« «18 Ni«! m-hr jutreffe»» -racht-t Setreffenb: Di- polizeilich- R-msion der Matze, Gewichte, Waagen und Schankgefäße. werden können der Tuberkel-Bazillen eine äußerst leichte ist und sie sich Da die Uebertrag l arre.r o f^r langsam zwar, aber nut zrem- allerdlngs nur an geschutzt.n C Parasiten ferner auch in unseren Haus- Bd>er Sich-rh-it »eiter jmrnuMm b« £- d-im Rmd°i-H itwren tot tommen, Ä ®\ä,'(t® b,fQnnt ift, ’«! wnd eine um ,o größere nnter bem NEn PerUeuch lwon t g^ absolut nothwendrg werden. Vollauf M.n»i®‘Ä Sw'n?'gt56e« Strenge jeeen dos aus «rnerita kommende Fleisch angewendet wird^ Äran(tn) find die Trager des -nsteckenden Gilles da des- selbst n«^ o^^^rnUichem Trocknen^ d^as Virus^noch^intakt^eMhntten^und^noch r^n MN ^deru m, Vrn- Lr,'Fragkrmr? lein lk L f-bLung L-rtigkr Kranken der^ Ause^«» im L^»Ä7il7rL-n7-' lebten fahren viele Brunnenorte mehr ihrer klimatischen Berya i i t Qßfn des Werthes ihrer Wässer. Sicherlich werden m du em Aus bl ,rfj$ Menschen $»««— im Organismus Vorschriften nicht ausbleiben /*e9L3he §ffoffe§ noch für die Impfung, resp. der so leichten Uebertragbarkest des Kranrheusnones üegt nahe, daß man Wiederimpfung der Pocken von Arm zu Arm ^^'gesetzlichem Wege das Ueber- und zwar bet der Gefährlichkeit der Sache "ckt bald a s gef v w in Zukunft nur tragen von Pockenlymphe vom Menschen zum Mensch nverbtettn^ geschehen. D.R.) und i6iir bri§rau2rantni fc 99, litt auf sofort gt|t: Drechsler unb W rääreäT t resp. übersme mtit bei Sehulthelijr, ittfchadmverM : MaschiunißM seschästiguug fick io chuhfabrik ooo K. Gküttültm. Hefigen WnM tdk ju frfätn. ■ öfiied. ds. A. Eö ist bie Wahrnehmung gemacht morden, daß in hiesiger Stadt uiele. fS^Äi” ’Ä lichem Zustande sich befinden, und haben wir die Absicht, nach Alla t | demnächst stattfindende Revision ausdrücklich vorher aufmerksam SSÜTÄSSÄSÄ. f-WÄ . - - - «*- - «••‘‘SJSrÄÄiÄ & sa -*w -’*"• “** X C C TT T TT 5 • Wie Mannt, h->" "" 21. März bei;telJi«igen fterung die Erwartung auszusprechen, daß „der Großherzog chü Oeim K^esrathe dahin mltrmre, gegen „diefelbe ihren Vert te ^hakmonopols zu stimmen." - - 's fsie?er"bedeutungsvüllen Kundgebung gegen dsi beabsichtigte Ein- Jn Fotze dieser bebl.u i g viele andere Theüe unseres deut- führnng des Tabakmonopols M für unser Großherzogthum Baden bie schon Vaterlandes, so Bethelligter herbeiführen müßte, hielten KW Vchneten Stadtrathe es geboten, eine Petition in gleichem mW« ct ilgtn/ in W' ;on von Mi tlltn anHichMW gerModellbM^ sinden sofort dam" h. rchasfit^ü. u. Flüschttckr 'ge in da s ° lemiethen und balb:. c ff M 129 22 1011 heute früh nach einer sehr stürmischen Fahrt in Sheerneß angekommen und wird gegen Mittag hier landen. MW Sonnt m miMchem $ 1) 6ri 2) Lie 3) A . Hw w Hungen ein Gieke^ 2971 -K ^"lammen 1U 3) ® ^mittetet 78 " ^ammenfj W E- 5*^'/ Fried Ä*; a** 1 L- groB^1 2 verschied ’Sn’stW i^^fßjjtäten j SfetfSS i'*Vfcw PrWüB B Frank in' mann und an T Iwabei her Trab mnb,Lunin" W Iben Parteien d - inersähnm Der probier 500 Jt jffii dock jU v el , wenn der Belad Million ist mir Lindrmalicheet B fotr Beklagte vo liegen den Richt - Die ■ Vklche am 22. . jlänjenb auszef 1 herrlichen §labt Scala wird ein „ssxcelsior" und i Emanuel, der kö iSalen der äffen! Wodtprisidnit) W diesem Feste iZusammenkunst I Monza stattfind Drohen Ereignis 65 sollen '^arbkopf^ ®Iaub( Mummei M i ^ii *Ä»' Lokales. Gietzen, 26. April. Heute wurde von Setten des hiesigen Petit'ons-Comitö's des kaufmännischen Hilfspersonals der Tabaks- und Ctgarrenbranche Deutschlands eine mit mehr als 2000 Unterschriften aus Altenburg, Berlin, Braunschweig, Bremen, Bünde, Danzig, Darmstadt, Dresden, Duisburg. Emmerich, Frankfurt a- M-, Hamburg, Hanau, Karlsruhe, Lahr, Leipzig und Umgegend, Magdeburg, München, Nordhausen, Offenbach, Posen, Regensburg, Speyer, Schwedt, Thorn und vielen anderen Orten bedeckte Petition an den Reichstag abgesandt, dahin gehend: Der hohe Reichstag wolle mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln der Einführung des von der Regierung angestrebten Tabakmonopols entgegentreten und auch event. einer wetteren Erhöhung der Tabaksteuer gegenüber eine abwehrende Haltung einnehmen. . — ^Sterblichkeit in Gießen.s Nachdem in der 13 , 14. und 15. Jahreswoche tue Sterblichkeitsz'ffer m Gießen eine etwas geringere geworden war, stieg dieselbe in der 16 Jahreswoche (vom 16. bis 22. April) zu einer seit langer Zeit nicht vorgekommencn Höhe. Es starben hier in dieser Woche nämlich 17 Personen Von diesen waren 10 Erwachsene, bei denen als Todesursache bezeichnet wurde: Lungenschwindsucht in 4 Fällen, organische Herzkrankheit in 2 Fällen, Verschwärung der Wirbelsäule, Gehirnerweichung, Krebs Lungenentzündung je >n einem Falle- Von den 7 Kindern befanden sich 4 zwischen dem 2. und 8- Lebensjahre. Von ihnen starben 3 an Diphtherie (darunter 2 Geschwister aus einer Familie) und eins an Scharlach. Außerdem starben 2 Kinder, die nur einige Tage alt waren, an allgemeiner Schwäche und ein Kind von einem halben Jahre an Gehirnentzündung. . , G - — Heute Nacht zwischen V« nach 12 und ‘/21 Uhr entstand em lebhafter Brand im Dachstock des S chlabach'schen Hauses am Ludwigsplan. Groß und mächtig stieg die Flamme in die Höhe, weithin fast Tageshelle verbreitend. Trotzdem stürmte der Thürmer erst um 1 Uhr, nachdem der ganze Dachstuhl, begünstigt von heftigem Sturms ein Feuermeer bildete. Die Maßregeln zur Bekämpfung des Feuers schienen uns auch heute Nacht wiederum nicht die günstigsten gewesen zu sein. Wir enthalten uns der Kritik hierüber, hoffend, daß von kompetenterer Seite endlich einmal energisch eingeschrttten und Abhilfe geschaffen werde. — Gegen 4 Uhr war der Brand gelöscht, welcher dem betroffenen Hause schweren Schaden zugefügt hat. TelegraMM Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz'Bureau. 25. Avril In der am 24. April unter dem Vorsitze des Staats- secretärs v. Bötticher abgehaltenen Plenarsitzung des Bundesraths faßte die Versammlung zunächst Beschluß über bie Weberbesetzung der mehreren kaiserlichen Disciplinaikammern erledigten Stellen. Sodann wurde dem Entwürfe emeS ®ef^6-’, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung, unter Annahme mehrerer, Sei^ns der Ausschüsse dazu gestellter Anträge die Znstimmung ertheilt. Ebenso fand der Entwurf eines Gesetzes, betreffend das Reichs-Tabakmonopol, mit mehreren von den Aus- schüssen gestellten, nicht wesentlichen Abänderungen die Zustimmung der Versammlung. Eine Reihe von Privateingaben, welche sich auf die Gesetzentwürfe wegen Änderung der Gewerbeordnung und über das Tabakmonopol bezogen, wurden in Folge^der An- nabme dieser Entwürfe für erledigt erklärt. Schließlich genehmigte die Versammlung gemäß den Anträgen der Ausschüsse die Vorlagen, betreffend statistische Erhebungen über den Ernte-Ertrag, und betreffend Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen. München, 25. April. Kainmer der Abgeordneten. Das Nachtrags- Postulat von 229,000 Jt zu Bauten behufs Erhöhung der Sicherheit der beiden Hoftheater gegen Feuersgefahr wurde abgelehnt. Der Negierungs-Com- inissar wies nach, daß die Baupflicht des Staates zweffellos sei. Dre ^Heater müßten bei Ablehnung der Forderung entweder geschlossen oder es mußten diejenigen Anordnungen trotzdem getroffen werden, welche die Feuerpolizei auch von jedem Privatunternehmer verlange. — Der Präsident theilte mit, daß die Session der Kammer am nächsten Soniiabend geschlossen werde. Ulm, 25 April. Gestern ist hier eine Commission hervorragender Bau- lneister wegen des Ausbaues des Thurmes des Münsters zusammengetreten. Anwesend waren unter Anderen Professor Adler (Berlin), Juuk (Köln), Ferstl v. Schmidt (Wien). Wien, 25. April. Gegenüber den Mittheilungen verschiedener Blatter ist die „Polit. Corresp." in der Lage als zuverlässig zu constatiren, daß der Präliminarvertrag der Staatsbahn mit der ungarischen Regierung dem Wiener Verwaltungsrathe offtciell mitgetheilt und nach eingehender Diskussion angenom- tnen worden ist. Hiervon wurde das Pariser Comitä und die ungarische Regierung verständigt. — Der Historiker, Umversitäts - Profefsi r Hofrath Aschbach, ist heute gestorbm^ gipdl. Rmgth^aterproceß. Der Angeklagte, Gasanzünder Breitem bofer aibt zu, daß es möglich gewesen wäre, das Publikum von dem Ausbruche des Brandes zu verständigen: er habe aber in der Aufregung nicht daran gedacht Der Kebäude-Jnspector Geringer bekennt sich nichtschuldig. Der Angeklagte antwortete auf verschiedene Anfragen tn unklarer Weise; auf die Frage, ob er nicht die Feuerwehr habe verständigen können, daß Menschen im Theater seien, schweigt derselbe. Der An- aeklaate Polizeirath Landsteiner erklärt sich ebenfalls nichtschuldtg. Er sagt, es sei 7 Udr aewesen als er tn das Theater gekommen, in welches er zu seinem eigenen Ver- anüaen habe gehen wollen. Angeklagter Landsteiner behauptet, er habe wiederholt Feuerwehrmänner beordert, nachzusehen, ob Niemand im Hause sei. Feuerwehrmänner, melkbe mit Fackeln auf den Gallerten gewesen, hätten thm berichtet, daß Niemand oben fet Er habe daher nichts anders sagen können. Angeklagter stellt in Abrede, daß er mit Helmesberger gesprochen und weist den Vorwurf der Feigheit unter Hinweis auf d^e schwi!riaen Dienste zurück, bei denen er oft den Tob vor Augen gehabt. Er hält die Behauptung aufrecht, daß er mit dem Ingenieur Wilhelm gesprochen habe. Die Angeklagten Ingenieur Wilhelm und Requisitenmeister Heer erklären sich nichtschuldig. Sie sagen daß Alles auf den Brandplatz mitgenommen worben sei, was die Feuerwehr an Requisiten besessen habe. Heer deponirt, daß er als der Erste m das brennende Haus eingebrungen sei, aber vor Rauch mcht weiter gekonnt habe. Er habe überall zu helfen gesucht, wo ihm bie Gefahr großer erschienen sei. Angeklagter, ehemaliger Bürgermeister Dr. Newalb, rechtfertigt sein Verhalten indem er betonte daß er alle von der Stabthalterei getroffenen Bestimmungen unb Weisungen befolgt habe. Das Protokoll vom 9. April sei ben Theaterdircctoren zugestellt worden, Mit der Bemerkung daß dasselbe noch vervollständigt werden solle und genau zu befolgen sei. Er fühle sich unschuldig. - Morgen beginnt das Zeugmverhor London, 25. April. Die königliche Yacht „Victoria and Albert" nut fr em Fürsten, der Fürstin und den Prinzessinnen von Waldeck an Bord i|t Sinne an den Bundesrath und Reichstag zu richten und zuni Beweise der llebereinstimmung mit bem Beschlüsse unserer zweiten Kammer und zur Verstärkung der Abwehr gegen die uns bedrohende Maßregel, diese Petition zur Mitunterschrift an die Städte und eine Anzahl von Gemeinden unseres Landes Diese Aufforderung hatte die erwartete sehr zahlreiche Betheiligung zur Foloe und es gebt nun die Eingabe sosort an den Bundesrath und Reichstag ab. Bei der hohen Bedeutung der vorliegenden Maßregel auch für Ihren Kreis wird es ohne Zweifel von einigem Interesse sür Sie Mn, non die er Kundgebung Kenntniß zu erhalten, und beehren wir uns daher, Hhnen hierbei einig/ Exemplare unserer Petition und der bett. Verhandlungen in unserer zweiten Kainmer zu überreichen. * Hochachtungsvoll Die Stadträthe der Städte Karlsruhe und Mannheim. Aus Austrag: Moll, Oberbürgermeister. Straßburg, 24. April. Die „(^'^«0^. 3tg." ^0^1111^1 eme aus 5 Paragraphen bestehende Allerhöchste Verordnung, datirt Wiesbaden, 21. Avril, durch welche zur Beaufsichtigung und Leitung des gelammten höheren und niederen Unterrichtswesens mit Ausnahme der Universität, der landwirth- schaftlichen und gewerblichen Fach-Lehranstalten, eine nut dem ^^^rmm m Verbindung stehende technische Centralbehörde unter dem Namen „Oberschulr^h geblldet wird. Mit dem Jnslebentreten des Oberschulraths hört die Unterricht0- abtheilung des Ministeriums zu bestehen auf. — Dieselbe Zeitung pubticut ferner einen Erlaß des Statthalters an den Staatssecretar vom 11. d. Mts., welcher sich über die Aufgaben des Oberschulraths eingehend ausspricht und we Grundzüqe für eine Revision des bis jetzt geltenden Reglements vom 10. ^uli 1873 in Betreff der höheren Schulen, sowohl was die unterrichtende als die erzieherische Thätigkeit desselben anbelangt, ausspricht Eme Sachverstandigen- Commission von Medicinern soll ein motivirtes Gutachten darüber abgeben, m wie weit die gegenwärtige Einrichtung des höheren Schuüvesens m Clsaß- Lothringen den Grundsätzen entspricht, welche die medicmische Wissenschaft un Interesse der physischen und psychischen Entwickelung auszustellen hat. Aus Grund des Gutachtens dieser Medicinal-Commission wird demnächst durch den Oberschulrath vom schultechnischen Standpunkte aus zu prüfen sein, wie die für Unterrichts- und häusliche Arbeitsstunden zugestandene Zeit _ am zweckmäßigsten ausqenützt werden kann und wird er hiernach den Entwurf zu neuen Regulativen haben. Der vom Oberschulrath aufgestellte Entwurf der revidirten Regulative 2C. wird alsdann einer ad hoc zu berufenden Commission vorzulegen sein, die aus hervorragenden Männern des Landes zu bestehen hat. Lauterbach, 20. April. Der Sectionsaussckuß bes Vogelsberger. Höhen- Clubs macht bekannt, baß in ber Generalversammlung vom 15. April er. bie Sommer- Ausflüge u. f. w wie folgt festgesetzt worben sinb: 1) 23 April, dicke Eiche, Hegwalb (Altenberg), 2) 7. Mai Sangersberg (über Salzschlirf), 3) 18. Mai (H mmeffahrt) Ausflug mit Familie m's Hamig unter Betheiligung von Musik (hierzu müssen bie Anmelbungen bis spätestens zum Sonntag b-n 14. Mai erfolgt n), 4) 4. 3unt ^elö; berg, 5) 2. sJuli Hoherothskopf (Zusammenkunft bes Rhön-, Taunus- unb Vogelsbergs HöhemClubs, 6) 6. August Igel,lern, 7) im August General-Versammlung des Gesammt Eiuds in Lauterbach, 8) 10. September Utngegenb von Fulba (wird noch näher bestimmt. , c _ . . . _ ,,, , Mainz, 23. April. (Delegirten-Versammlung der Knegervereine des Groß- herzogthums Hessen.) In bem oberen Saal bes Greiffenklauer Hofs fanb heute Vormittag um 11 Uhr unter sehr zahlreicher Betheiligung bie Delegiiten Versammlung ber Krieger-Kamerabschaft „Hassia" statt. Der erste Prasibent bes Vereins, Oberst z. D- Gerlach von Darmstadt, eröffnete Die Versammlung mit e uer Begrüßung unb einem breifachen mit Begeisterung ausgebrachten Hoch auf Se. Maiestat den deutschen Kaiser unb Se. König!. Hoheit ben Gioßherzcg. Von Seiten bes Prastbenten würbe hierauf bie M.ttheilung gemacht, daß die Hossia-Vereimgung m unterem Lande mmer mehr Boden fasse und man veitrauensooll tn bie Zukunft sehen könne; mehr als es euyer der Fall gewesen wäre, habe bie Vereinigung Fühlung mit ber Großh. etaat§regierung erhalten unb durch Vermittelung der Großh. Kre.samter fei es nunmehr magUat etw genaue Statistik der im Großherzogthum bestehenden Knegervereine zu erlangen. Hoffentlich ginge recht bald der Wunsch Sr. Kömgl. Hoheit des Großherzogs, des Allerhöchsten Prot ctors ber Hassia, in Erfüllung, baß dieser Vereinigung sammtliche Krieaervereine Hessens angehörten. Es würbe nunmehr zur Feststellung ber Präsenzliste ^schritten unb durch Namensaufruf constatirt.daß bie D/legirtenversammlung durch 98 Vereine mit 208 Stimmen vertreten war. Der Schriftführer Herr Dr Vogt- Butzbach erstattete nun Bericht über das Rechnungsiahr 1881. Dem 'M Druck vorliegenden Berichte, der zum ersten Male seiti bem Bestehen des Landesverband 2 m so umfangreicher und eingehender Weite der Versammlung norgelegt wurde, entnehm n wir daß am Schlüsse des Jahres 1881 ber Verbanb 172 Bei eine m 183O2 Mttgl>edeni zählte- im Lause des Jahres sind in den Verband neu eingetreten 21 Vereine, aus- geschieden sind 2 Vereine. Die Statistik der Hassiavereme liefert, soweit die Rapporte zur Stunde oorliegen, in der werkthätigni Opserwilligkett em recht erfreuliches Bild. 162 Vereine mit einem Gesammtbaaroermögen oon 464b0j4 verausgabten un Dunste der kameradschaftlichen Nächstenliebe im Jahre 1880 F'-e Summe von 6406^ und fett ihrem Bestehen 32 646 JL Der Landesverband als solcher verausgabte imi Laufe seiner 8jährigen Existenz 3326.12 JL für Unterstützung ir Herr Ro.^held-Mamz erstattete nun Bericht über ben zwischen bem Verein Hassia und der Versicherungs-Gesellschaft Pro- videntia bestehenden sogen. Providentia-Vertrag. Dieser Vertrag ist tür dm Larnes verband von besonderem Vortheil, indem bie geuerDcrftd)erung§i®efea,d)aft Proo'bentta eine im Verhältnitz zu der Anzahl der bisher oer^^^^erten i Summe alljährlich an den Landesverband abliefert; tm Jahre 1879 betrug btefe 525 1880 bereits 735 JL unb sitzt 871 M. Von bem Nesirenten wirb darauf hmgewiesen, baß biefe Betheiligung gegenüber anber-n Verbanben eine sehr Swinge sei und erscheine es im Interesse her guten Sache, da die hierdurch erzielten Ueberschüsse lediglich zu Unterstützungen verwendet würden, daß die Versicherungen gegen Feuersgefahr zah- reicher als seither bet der mehrfach genannten VersichenmgsgeseUschafl g^cht würde^ Es erfolgte nun die „Wahl des Orts für den nächsten Verbandstag . Der Vorsitzende theilte mit, baß sich zur Uebernahme b s Verb^bstagsdreiOrtegemelbe^ hatten unb zwar Alsfelb, Butzbach unb Bad-Nauheim- Die Stadt Alsfeld wurde als zu wett nördlich bezeichnet, so daß em Verbandstag von ben Deleg.rten weil zu abge egen, nicht zahlreich genug besucht werden würde. Freiherr v. Rotsmann sprach slM zu Gunsten Nauhrim s au§ und glaubte er die Versicherung geben zu k^nen. baß Nauheim alles aufbieten würde, um die Gäste würdig zu empfangen. Dr. Vogt sprach fü Butzbach. Doch erklärte sich bei erfolgter Abstimmung die Majontat für Nauheim, so daß dort und wahrscheinttch am ersten Sonntag des Monats Mai der^ De eg.rtevta für 1883 abgehalten werden wird. Der nächste Gegen,tcmb^der Tagesordnung betrai folgende Anträge des Präsidiums: » Wahl einer SleotHonJcommtFfioni iür b « Ser bandsrechnung durch die Delegirtenoersammlung; d Herabsetzung> des Jahresbeitrag auf 5 Pf pro actives Mitglied, unb c. Rückvergütung von 50pEt. der Vonisicatloii aus dem Vertrag mit der Providentia von 1883 ab an ? «Refthnmuna naht1 ihrer fRerftrfieriinaen Qu a wurde beschlossen, in die Statuten die Bestimmung aufzunehmen, daß derjenige Verein, welcher ben Ve'bandsiogüdernehme sedesmal au» mit der Prüfung ber Rechnung zu beauftragen fei unb müßten diesem Verein ledesmal drei Wochen vor Beginn des Delegütentags d'e Rechnungen.zur Prüfung übersandt werden. Zu b. gab Herr Dr. Nies-Darmstadt eine aus'ührliche DarUgung der Sachlage, warum das Präsidium die Herabsetzung des Jahresbettrags von 10 auf 5 Pf- befürworte und zwar wäre dies hauptsächlich deshalb gesehen weil cme ^oße Anmh! von Kriegervereinen erklärt hätten, deshalb der Hassia nicht beitret n z . Kpr cYnhre^heitrnn für ben Verband xu hoch fei. An der weiteren Debatte betheiligtea sich noch die Herren Bernard Mainz, Gernsheim-Worms, Kappai-Nieder-Olm Gerlach- Darmstadt unb Dr. Vogt-Butzbach. Be, ber alsdann erfolgenberi ftimmung wurde ber Antrag des Präsidiums m,t l60 gegen ^ Sttmmen angenommer qu c. wmde auf Antrag bes ^Referenten Vernarb Mainz und auf ausführliche Klar keauna des tzerrn Dr Nies-Darmstadt beschlossen, daß von ber toumme, wekch- alljährlich an bie Verbandskasse als Bonification von der Versicherungsgesellscha t Pi ovibentia^bezahlt werde, vom Jahre 1883 50pCt-, wie dies vom Pr°Üd'um vorgc- schlagen, an die Kasse der Einzelvereine abgeführt werden sollen. Nach Erledigung dieses mürbe zur Wahl des Vorstandes geschritten unb wurden nachstehende Herrn °,nMmm,7«°wÄ.7Ll°ch Oberst ®. »-rmftabt. Frech.rr »• . i z. D , Bad-Nauheim, Heyl, Rittmeister ä la suite, Worms, Dr. Vogt, Oberapoty Bekanntgabe genöthigt. Die Expedition deS «Sießener An-eigerS". Der Vorstand. Um zahlreiche Betheiligung wird gebeten. in Raummeter Buchen-Scheiter, Das 3) Mittwoch den 3. Mai d. I. aus dem Distrikt Hain: 3037 aus Gröttingen KeitzeHoienes 1 382 60 261 49 n ii 951 51 295 129 22 1011 Eichen-Reisig, Nadelholz-Reisig, Buchen-Stöcke und Eichen- und Nadelholz- Stöcke. Der Kreisingenieur: Gnauth. 408.- 709.41 735.30 Raummeter ff 332 Raummeter Aspen und Salweiden- Reisig. Eichen-Scheiter, Buchen-Knüppel, Eicken-Knüppel, Nadelholz-Knüppel, Buchen-Reisig, ***l Zum nächsten Gießener Markt treffen wir schon am Montag den I. Mai mit 'iO Stück bester hochtragender und frischmelkender Kühe, Holländer sowie Harzer Raxe, im „Rheinischen Hof" in Gießen ein. Gebt*. Meininger Uerjletgerunfl oou Straßenaröeiten. Nachstehende Arbeiten in Gemarkung Hof-Graß der Vicinalstraße Hungen-Rodheim werden Donnerstag den 27. d. M., Nachmittags Va2 Uhr, Brennholz - Versteigerung in der Großherz oglichen Bbersörflerei Nidda. Es sollen versteigert werden: 1) Montag den 1. und Dienstag den 2. Mai d. I. aus den Distrikten Harbkopf, Rabertshäuserhang, Großer und Kleiner Univer sltäts- it)alb, Glaubzahler Dickung, Köhlberg, Albach und Glaubzahlerfeld: Versteigerung Donnerstag den 27. I. Mts Nachmittags 2 Uhr, Kostenanschlag und Bedingungen sind bei Bezirksbauauffeher Hein eck Hungen einzusehen. ____Holz wird nicht vorgezeigt und ist daher vor der Versteigerung einzusehen. Der Großh. Forstwart Klöpper zu Glaubzahl wird auf Verlangen jede gewünscht werdende Auskunft crtheilen. Zusammenkunft jedesmal Morgens 9 Uhr an dem Forsthaus Glaubzahl. auf dem Rathhaus zu Hungen in mündlichem Abstreich vergeben: 1) Erdarbeiten, veranschlagt zu..... 2) Lieferung von Chaussirungsmaterialien . . 3) Chaussirungsarbeiten........ Nidda, am 23. April 1882. Großherzogilche Oberförstern Nidda. Rohr. «el.nb,, ' c,ntr tuet: e °bwehrendi $ Mdbe m bn ?nn00?etfommtnt'1 »ata K'nbsuchti« tbtlfault, Gehnn ßinbern befandst, 'Djphlhme (bat: Netbem starbst und ein Äinb um G. n lebhafter Sranb kund mächtig fttlj »hdem stürmte da n heftigem Stürmt schienen uns ants enthalten uns da ergischeingefchriitai öscht, weither b Gießen, den 22. April 1882. 2971 welche am Tage der Aufgabe erscheinen sollen, bitten wir bis längstens Bormittags 10 Uhr " r an uns gelangen zu lasten. Im Interesse der rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Butzbach Dr. Dietz, Polizeicommissär, Darmstadt, O Köhler, Kaufmann. Gießen, ii Auler' Tabaksfabrikant, Bensheim, A Bernarb, Bauunternchmer, Mainz, Groß, jiaufmann, Friedberg, Dr. Nies, Reallchrer, Darmstadt, Weber, Tünchermeister, Oppenheim und Dr. Weinsheimer, Veterinärarzt, Geinsheim. Der Antrag des Krieger- vereins Butzbach: „Aufnahme einer Bestimmung im Statut, betr. das Stimmt echt der im laufenden Jahre beigetretenen Vereine", wurde dahm erledigt, daß der § 8 der Statuten für die Folge besagt, daß derjenige neue Verein, welcher dem Verband im Laufe eines Jahres beig treten ist, beim Verbandstag volles Stimmrecht habe. Der Antrag des Kriegeroereins »Germania" in Gonsenheim: „Der V rband hält alle 2 Jahre ein größeres Verbandsfest ab," wurde nvt großer Majorität abgelehnt. Es wurde von verschiedenen Seiten hervorgehoben, daß en solches Fest dem Veiband entschieden von Nachtheil wäre und gerade ein Nackbaroerband sei weg n der Abhaltung solcher Festivitäten im Begriff, sich aufmlösen. Herr Dr. Ntes-Därmstadt referirle nun über die Einigungsfrage der deutschen Verbände und eninehmen wir dem aussühtlichen Vortrag die Mitthülung, daß die früher bestandenen Differenzen über die Art der Einigung vielfach beseitigt seien und die Zeit hoffentlich nicht mehr fern sei, bis zu welcher die Einigungsfrage vollständig ihre günstige Lösung gesunden haben werde. Nachdem nock Herr Dr. Vogt sich über die Bildung von Bezirken in Hessen verbreitet hatte und die Bemerkung gemocht, daß auf dem nächsten Verbandstage den Delegirten darüber Vorschläge unterbreitet werden sollen, wurde der Delegirtentag der Krieger- tameradschaft Hassia mit einem Hoch auf die Bestrebungen des Verbandes und des Präsidiums geschlossen. Frankfurt, 21. April. In Folge einesCiv-lprozesses waren sich ein Handelsmann und ein Trödler nicht gut Freund und im ,Cafä Hirsch" gerieten sie aneinander, wobei der Trödler seinen gesellschaftlich etwas höher stehenden Collegen „Schnorrer" und ,Lump" hieß. Der Beleidigte brachte seinen Widersacher vor den Richter, welcher den Parteien die Segnungen des Friedens rosig schilderte und sie bat, sich doch zu versöhnen Der Kläger erklärte sich bereit, die Klage zurückzunehmen, wenn ihm der Trödler 500 zahle. Der Vorsitzende antwortete ihm auf diese Bereitwilligkeit, das sei dock zu v-el, es lasse sich wohl nock etwas abhandeln. Vielleicht sei es ihm recht, wenn der Beleidiger 10 JL an die Armen und ihm ebensoviel gebe „Nickt um eine Million ist mir meine Ehre feil," replicirte der Kläger, „nicht um eine Million!" Auf eindringliches Vorhalten des Richters gtebt er sich jedock mit 10 JL zufrieden, welche der Beklagte baldigst zu zahlen verspricht- Das Paar entfernte sich unter Bücklingen gegen den Richter. — Die Eröffnungs Festlichkeiten zur Einweihung des St Gotthardtunnels, welche am 22- Mai ihren Anfang nehmen, werden, wie die „Zür. Ztg." schreibt, glänzend ausgefallen. Mailand setzt sich in Bereitschaft, um den Gästen einen der herrlichen Stadt würdigen Empfang zu bereiten. In dem berühmten Theater der Scala wird eine Festvorstellung stattfinden, wahrscheinlich das sensationelle Ballet „Excelsior", und v elleicht nock ein Fest im Circus. Der Dom, die Gallerte Victor Emanuel, der königliche Palast werden illuminirt werden. Das Banket wird in den Sälen der öffentlichen Gärten servirt. Nach Rom wurde vom Stadtrathe der Sindaco fStadtpräsident) Bellinzaghi abgeordnet, um den König und die Königin einzulaben, zu diesem Feste nach Mailand zu kommen. Wahrscheinlich wird dieser Besuch mit der Zusammenkunft mit dem Kaiser von Oesterreich zusammenfallen, welch' letztere in Msnza stattfinden wird. Alles verheißt somit ein Fest, welches der Wichtigkeit des großen Ereignisses entsprechen wird. geJäberger Höhen: I er. bie Sommer de Elche, hegwali Jlai sh mmelführi (hinzu müssen k I, 4) 4. Juni HO s- unb Sogtlsbetj! - Versammlung ki Fulba (wirb tot troerelne be? M ofs sanb heute v :n-$erianimlungto tetns, Oberft j. i egrüßung unb ew ben beutschen M unten würbe M i Vanbe Imow mehr als ti W A StaatW® ’ntel/r eine W «W GrMerzagr, jtellung btr NW !legirte,«tf*5 flhrer Dem im anbeSoerbanlA^ fflürbe, tM®6 mt83n2'W* 21 Vereine. W 'soweit bieRE echt inlMb'n ißtoviöentu ÄÄ'ä n brAttUnfl^f »o^ 2911 Vorzügliche 'Sast- und Esfig-Gurken bll^gchst^M "N'pfiehlt billigst S. Elsoffer. s-hüs- !tag ' Oüe |5jii N »»S, w'f; en, si('1 1U tönW^fdi ich rank, sowie sonstiges Haus- und Küchen- öffentlich meistbietend gegen Baar- re" '°Aung versteigern. 2986 — 1,61 men 15 An- und Verkauf vcn getragenen Kleidern und Stiefeln, Oelgemälden, alten Gold- und Silbersachen, Münzen rc. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Aufruf! Das jetzt unter dem Protektorate Ihrer Königl. Hoheit der Frau Prinzessin Karl von Hessen stehende Glisabethhauö, Kinderheilanstalt zu Bad-Nauheim, hat von den Bewohnern Gießens schon manche Freundlichkeit erfahren, aber auch schon rnanches arme Gießener Kind gepflegt. In diesem Sommer nun wird in dem neuerbauten, gut und praktisch eingerichteten Hause die Kinderhellpflege in viel größerem Umfange als bisher verwirklicht werden. Das ist aber auch ein drinaendes Bedürfniß; denn bisher ist für Tausende fkrophelkranker Kinder in Hessen so gut wie nichts geschehen. Unsere Anstalt hat mit Hilfe der herrlichen Nauheimer Hellquellen gegen die schlimmste Feindin der Kinderwelt, die Skrophulose, den Kampf eröffnet und bisher schon schöne Erfolge erzielt. Nun aber lastet eine große Bauschuld auf ihr, und die Neueinrichtung verlangt ebenfalls große Opfer. Unsere Hoffnung sind die offenen Herzen und Hände, die einem so guten und segensreichen Werke nicht fehlen werden. Mögen besonders auch die Eltern, die sich an gesunden Kindern freuen dürfen, ein Dankopser für die Aermsten unter den Kleinen, denen unsere Anstalt dienen will, übrig haben! Bad-Nauheim, im Aprll 1882. Das Comite für das Clisabethhaus, Kinderheilanstatt ?u Dad-Uauheim: Dr. med. Abse. Geberinger. A. Münch Ostermeyer. Z Reuß, Rechner der Anstalt. F. Schmidt. Schutt, Bürgermeister. P. Stoll H. Walz, Pfarrer. We ß. Für Entgegennahme von Beiträgen sind bereit: Dr. Harnack, Professor. G. Kauffnrann, Fabrikant. Schlosser, Pfarrer. Stamm, Gymnasiallehrer, sowie die Exped. ds. Blattes. 16 Raummeter Buchen-Knüppel, 552 „ Buchen-Stammreisig, 78 „ Eichen-Stammreisig u. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Hain am Steinbruch. | Vogelsberger Höhen-Club. Generalversammlung der Sektion Gießen Freitag den 28. April 1882, Nachmittags 4 Uhr, in der Burgwirthschaft auf dem Grleiberg. Vollsaft. Scihweizerkäse Fernsten Rahmkäse 3040 , ä Pfb. 60 Prima Limburger-Käse ä Pfb. 41 H empfiehlt S. Elsoffer, Marktstr. 200 Stück englischer Schweine aller Gattungen treffen Sonntag (30. April) Morgen bei Gastwirth Becker in Lollar ein unb stehen bis Montag Mittag zum Verkauf. 3039 unb Hemme. 2858 Täglich frisch gestochene Spargel, per Pfb. 50 bei Gärtner Schaum. — In Leipzig ging ein Herr an der Pleiße spazieren und beschaute sich durch seinen golbmen Klemmer die schöne Natur. Da setzte sich auf seine Nasc eine Fliege. Das k gelte den Herrn unb er schlug nach der Fliege. Dabei aber traf er and) feinen Klemmer und dieser beschrieb einen Bogen durch die Luft und verschwand alsbald in den Fluthen d.r Pleiße. Em-g n jungen L uten, die sich tm Kahnfahren ergötzten, bot der Herr eine gute Belohnung, wenn sie ihm ben Klemmer wieder verschafften, unb ba bas Wasser an ber Stelle nicht sehr tief war, so machten die jungen Leute sich mittels eines Rechens an die Suche. Nachdem sie einige Zeit vergeb! ch gefischt, trafen sie auf einen schweren Gegenstand. Zum Vorschein kam ein trefflich erhaltenes, th il- wetse noch mit feiner Polstur und scharfer Schneide versehenes Richtschwert, befjen Klinge 79,5 Zentimeter lang, unten 6 unb oben 4,8 Zentimeter breit roar, mit 23 Zentimeter lang.m Handgriff, 22 Zentimeter langer gravirter Parirstange unb starkem Eisenknauf. Die Klinge ist cifelirt und silbertauschirt. An ben auf decken Seiten befindlichen Blutrinnen ist eingraoirt: „Die Richter ftcren de » Unheil, Ich exiquire ihr Unhest. Anno 1690" unb „Wan der Meister das Schwert thut aufheben, Wünscht er dem Sünder ein ewig Leben. Anno 1690. 73t) Ueber di# Höhe der Kosten, welche die Einrücknng einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HAA6EMSTE11V * VOGLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichte der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Nach übereinstimmenden Urtheilen und Gutachten mehrerer mcdicinischen Fachzeitschriften und vieler praktischen Aerzte haben sich die von Apotheker Rich. Brandt bargestellten Schweizerpillen, in Folge ber umsassenbsten bamit angestellten Versuche als eines ber zuverlässigsten Heilmittel bei Verbauungsstörunaen unb beren Folgekrankheiten, wie: Verstopfung, Blähungen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Blut- anbrang, Herzklopfen, Leber- unb Gallenleiben, Hämorrhoiben, Blutarmuth (Bleichsucht) rc. aufs glänzenbste bewährt; sie haben ferner auch ben großen Vortheil vor vielen anbereit ähnlichen Mitteln voraus, baß sie milbe wirken, bie kranken Organe nicht erschlaffen, fonbern stärken unb absolut unschäblich sinb. Der billige Preis errnöglickst auch bent weniger Bemittelten ben Ankauf bieses wahrhaften Volksmittels. Die ächten Schweizerpillen sinb in Blechbosen, 50 Pillen für 1 unb kleinen Versuchsschachteln, 15 Pillen für 35 H, welche als Etiquette bas weiße Schweizerkreuz mit bent Namenszug Rich. Braubt im rothen Felbe tragen verpackt in ben bekannten Apotheken vorräthig, woselbst auch bie ausführlichen Prospekte mit ben ärztlichen Aufsätzen ober Besprechungen gratis erhältlich sinb. 634 3050_____________________' 3049 Ich warne hierburch Jebermann, meiner von mir getrennt lebenden Ehefrau Etwas auf meinen Namen zu borgen, indem ich für Nichts hafte. Kleinlinden. Kaspar Lenz. die bei grösster Auswahl vorräthig. Gebr. Stamm BREMEN o Directe Billets nach dem Westen der Verein. Staaten Seltersweg C. 59. 1742 Der Vorstand. 3054 Eilte Wirthschast^^lm 3048 „Feldschlößchen". selbige verkauft werden. K. Grünebaum I. PH. Müller und Kinder. 3053 2935 Geld - 1894 16 16 20 16 16 9 4 Vermischte Anzeigen. 3041 Ein angehender Commis wird für Comptoir und Reise in ein Spirituosen- Geschäft zum sofortigen Eintritt gesucht. Solche, welche die Branche kennen und bereits gereist haben, erhalten den Vorzug. Gefl. Offerten bessrgt die Exped. ds. Bl. Kopfsalate, gelbe Möhrchen, Radieschen, grüne Gurken, „ Spargeln J. A. Busch Söhne. 373 Alle Schirmreparatureio sowie das Reu-Ueberzieben M Regenschirmen wird bestens besorgt J. WeitzenkorD) Schulstraße 19. 9 Uhr früh, ober Montags und Donnerstags in der kleinen Aula um 7y2 Uhr Abends bis zum 1. Mai entgegen. 2980 Der Vorstand. Akademischer Gesangverein. Donnerstag den 27. April, 8 Uhr Abends, beginnen von L. Bertrand, Carlsstraße 12, Dam stadt 21U ! Rücksendung innerhalb « Tage«' Donnerstag den 27. April, pracis 9 Uhr, Forffetzung des Unterrichtscursus und erste Monatssitzung im Sommersemester. LU 28/4 Ä. 7V2M. Generatvel sammlnng d. W ittwen- u. Waiftv Kasse. Statutenänderung. swi 1329 Wir bringen hiermit unsere neue Einrichtung zur Anfertigung eleganter Herrenkleider nach Maass in Empfehlung und machen dabei unter Zusicherung der solidesten Ausführung auf unser wohlassortirtes Stolflager aufmerksam. Fertige Herren- und Knabenkleider halten wir, wie seither, io Kaffee-Jmport-Geschäst, FRANKFURT a. M. von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheim aus gradirter Soole^dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann «J-