19*?2 Nr. 2S *) 5 Uhr, Erscheint täglich mit Ausnahme des Monta-S. B«resn: Schulstraße B. 18. Local - Reglement Dholz geführt werden. '• Beethoven, aller.) jholz. zu lassen. rasate. § 4- ?ianofortelager Gießen, am 20. Januar 1882. iftadt. Scholz, z Schubert v. G/uck. 1 r'sehen Buch- hsehen Musi- Freitag den 27. Januar Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. hat, müssen iimörtzalb der bewohnten Theile der Stadt auf der Strafte mit einem das Beißen wirks-rm verhindernden Maulkorb versehen sein, oder an einer kurzen Leine oder dergleichen Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. i, Concert- irm Bern- ;'6^r Huqo a. M. nur diejenige» besitz einer M ,e in der Wen en ausMoen ifarte nnbedM inrstand.— Politische Ueberstcht. Gießen 26. Januar. Im Reichstage ist durch die. am Montag in dritter Lesung definitiv erfolgte Annahme der Vorlage, betreffend den Anschluß Hamburgs an das Zollgebiet, eine Angelegenheit zu Ende geführt worden, welche in unserem politischen Leben so viele und schwere Stürme hervorgerufen hatte.. Gerade in der Hamburger Frage standen sich die Parteigegensätze mit am schärfsten gegenüber und es muß der erregten Stimmung auf das Conto geschrieben werden, daß in dieser Angelegenheit so Manches geschrieben und gesprochen worden ist, was sicher nicht zur Förderung derselben diente. Nun aber der Hamlmrger Zollanschluß die Sanction des Reichstages erhalten hat, wollen wir diese That- ^ache als einen weiteren Schritt zum inneren Ausbau der nationalen Einheit des deutschen Reiches freudig begrüßen, wobei wir hoffen, daß der Anschluß Hamburgs an das Zollgebiet sowohl für das Reich wie für das große Handels- Emporium an der Elbe den Gewinn bringen werde, zu welchem die von beiden Seiten dargebrachten Opfer berechtigen. Der Entwurf, betr. die Einführung des Tabaksmonopols, ist nunmehr fertigge stellt worden und wird, wie die „Nat.-Ztg." erfährt, bevor er an den Bundesrath gelangt, den einzelnen Bundesregierungen zur Kenntnißnahme zugehen. _, L „ ,r In der Montags-L-rtzung der zweiten fächfifchen Kammer beantwortete der Finanzminister die Interpellation des Abg. Heine, ob die sächsische Regierung sich im Bundesrathe dafür verwenden werde, daß Seitens der Reichsregierung bei der bevorstehenden Fortsetzung der internationalen Münz- conferenz die Rehabilitirung des Silbers und die Einführung der Doppelwährung durch internationale Verträge für Deutschland herbeigeführt werde, verneinend. Der Minister fügte außerdem hinzu, daß die fächstfche Regierung noch heute auf demselben Standpunkte stehe, welchen der Staatssecretär des Reichsschatzamtes in der Reichstagssitzung vom 10. März 1881 Namens der verbündeten Regierungen präcisirte, nämlich daß für Deutschland es zur Zeit nicht angezeigt i Annahme des Wahlreform-Gesetzes eine mit 217 gegen ^Stimmen t . Bie politischen und parfamentari» S8WltÄ5’Äb^aft beschäftigt hat. Das Gesetz durch UekÄ Ä tirtter eine wesentliche Ausdehnung erfährt, ist dem WWWWWWW Äöntge bereits zur Sanction unterbreitet morden. Die Kammer wird demnächst auch in bie Berathung des Listen-Scrutiniums eintreten. Die russische Regierung ist bemüht, die Details, welche jetzt uoer die Judenverfolgungen int südlichen Rußland bekannt werden, in ein für )te günstiges Licht zu stellen. Nach den Darstellungen der russischen Regierung waren allerdings die Berichte über diese Vorgänge stark übertrieben und giebt inan in Petersburg namentlich der englischen Presse die Schuld, hierüber ten- deitztöfe Unwahrheiten verbreitet zu haben. Ob bei dieser auf russischer Seite zur Schau getragenen Entrüstung nicht auch etwas Scheinheiligkeit unterläuft muß frellich dahingestellt bleiben. Die schweizerische Bundesversammlung ist am Montag zu ^>ern zusammengetreten, hauptsächlich um sich, neben einigen andern Angelegenheiten, auch mit dem französisch-schweizerischen Handelsverträge zu beschäftigen bezüglich dessen Abschlusses Bundespräsident Droz schon seit Anfang Januar in der französischen Hauptstadt wellt. . Der rumänische Senat und die rumänische Deputirtenkammer haben Anfangs dieser Woche ihre Arbeiten wieder ausgenommen; der Minister des Innern, Rosetti, zeigte der Kammer an, daß er seine Entlassung eingereicht habe. — In der Türkei soll nun auch das Polizeiwesen einer Reform unterzogen werden. Der Sultan hat eine Commission mit der Ausarbeitung eines Entwurfs bezüglich einer neuen Einrichtung der gesammten Landpolizei beauftragt. Diese Commission besteht ausschließlich aus den deutschen Räthen bei der Pforte, den Herren Wettendorf, Gescher und Bertram. Darmstadt, 25. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen heute Seine Hoheit den Landgrafen Alexis von Hessen - Philippsthal- Barchfeld. Darmstadt, 25. Januar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog nah- nien heute mllllärische Meldungen entgegen und empfingen den Pfarrer Heß von Crumstadt; zum Vortrag den Staatsminister v. Starck. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog und Ihre Großh. Hoheiten die Prinzessinnen Victoria und Elisabeth begeben sich morgen Vormittag zu mehrtägigem Besuche des Fürsten und der Fürstin von Waldeck nach Arolsen, woselbst gegenwärtig Se. Königl. Hoheit der Herzog von Albany weilt. n irs 25. Januar. Nach dem dermalen IN Geltung sichenden Gesetze vom 9. December 1876 haben bekanntlich 1) die Kleinverkäufer von dem in Quantitäten unter 40 Liter verkauften Wein eine Abgabe zu entrichten, welche beträgt a) beim Verrüfe zum Preise von mehr als 70 für den Liter, JL 7 für den Hectoliter; b) beim Verkaufe ^um Preise von 70 oder weniger, 5 für den Hectoliter; 2) die Wein- handler eine Abgabe von JL 5 für je 10 Hectoliter. Die Großh Handelskammer hat mit Bezug hierauf eine Eingabe an die zweite Kammer der Großh. Hessischen Landstände gemacht, worin sie zu beweisen sucht, daß die durch diese Bestimmung geschaffene, bezw. soweit dieselbe den früher in Kraft ge- roefenen Vorschriften entspricht, von Neuem sanctionirte Sachlage bezüglich desjenigen Theues der Anordnungen, welche sich auf die Besteuerung der Weinetnlagen der Wein- Händler bezieht, zu gegründeten Bedenken Veranlassung gibt- ,. , Am dieser ausführlichen Darlegungen heißt es: In Erwägung 1) daß bte eingeführte Besteuerung der Weineinlagen der Weinhändler, welche einzig und allein rm Großherzogthum Hessen besteht, auf die Dauer mit Rücksicht auf den einen m- tegrirenden Thetl der Reichsverfassung bildenden Art. 5 des Zollvereinsvertrags vom 8. Juli 1867 nicht zulässig erscheinen kann; 2) daß diese Steuer den ungünstigsten Etn- auf den hessischen Wernhandel übt und als Consumsabgabe nicht zu rechtfertige« M; 3) daß die Summe des Erträgnisses eine für das Hessische Staatsbudget kaum fühlbare Einnahme liefert, beschließt der erste Hessische Handelskammertag: „Die Groß- herzogliche Staatsregierung und die beiden Kammern der Landstände des Groß" ^zagthums auf das Dringendste zu ersuchen, keine Einnahme aus einer staatlichen Besteuerung der W-^ineinlagen der Weinhändler in das nächste Staatsbudget einzustellen." ö Verehrliche zweite Kammer der Landftände bitten wir im Namen der sämmt- uchen (Korporationen des Landes, diesem einstimmig gefaßten Beschlüsse eine gütige Zustimmung zu Theil werden zu lassen und damir den hessischen Wemhandel von einer Fessel zu befreien, die derselbe auf die Dauer nicht zu ertragen vermag. Inhaltlich emer wenigstens als ofsic'ös anzusehenden Veröffentlichung hat die elsaß-lothringische ^^.si^oenvaltung, als nach Wiedergewinnung dieses altdeutschen Gebietstheiles an die putsche Verwaltung die Aufgabe herantrat, die in vieler Beziehung unzweckmäßige franzosstche Gesetzgebung zur Veränderung zu bringen, die Ansicht ausgesprochen, „daß von der Annahme einer Besteuerung nach Art der jetzt in Hessen bestehenden die Rück- sichten auf den so wichtigen und blühenden elsaß-lothringischen Weinhandel ab^lten mußten. Wir bitten verehrliche zweite Kammer der Landstände, dieselben Rücksichten auf den blühenden hessischen Weinhandel zu nehmen, welche die elsaß-lothringische Steuerverwaltung für den elsaß-lothringischen Weinhandel betätigt hat, und beantragen deßhalb im Namen der sämmtlichen Handelskammern des Landes, die Besteuerung der Weineinlagen der Weinhändler mit Wirkung vom 1. April 1882, dem Beginn der neuen Budgetperiode, zur Beseitigung zu bringen. Berlin, 24. Januar. Es heißt, der „Germania" zufolge, der Landrath v. Bennigsen-Förder, der bekanntlich wegen Beleidigung des Kammerherrn Berling zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden ist, habe seine Entlassung erbeten und bereits erhalten. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Corresporrdenz-Brrreau. Berlin, 25. Januar. Der Reichstag beschloß, nach der General-Discussion des Etats zunächst noch einige Wahlprüfungen zu erledigen. Lasker meint, Puttkamer werde nach der Interpretation des königlichen Erlasses durch den Fürsten Bismarck die jüngsten Aeußerungen über den Dank des Kaisers an die Beamten für ihre Wahlagitation zurücknehmen müssen. Was die Zerfahrenheit des Parlaments anlange so fet Fürst Bismarck der Hammer, welcher alles Feste zertrümmere. Minister o. Putt- kamer hebt hervor, es sei jetzt allgemein anerkannt, daß tn der Conflictszeit nicht der Landtag, sondern die Regierung das Richtige im Auge gehabt habe, die Bismarck'sche Politik sei damals schwer verkannt worden; den gestern erhobenen Vorwurf, daß Fürst Bismarck hinter der Person des Königs Deckung suche, habe der Reichskanzler nicht Lmnchmen können; dersilbe tnoolvirc einen moralischen Makel, der Angreifer habe sich dann freilich hinter das Woit si fecisti nega zurückgezogen. Puttkamer fährt bann fort, seine Bemerkungen über die Wahlagitationen der Beamten würden durch den Erlaß nicht desavoutrt. Seine Rede vom 14. December decke sich mit dem Erlaß und dem gestrigen Commendar des Fürsten Bismarck vollkommen. Die Regierung denke überhaupt nicht an einen Conflict mit dem Reichstage, sie habe es mit den Wolken zu thun, die am europäischen Horizont stehen. Wenn sich dieselben einmal entladen sollten, dann würde die deutsche Nation erkennen, was sie an der Monarchie hat, welche die Nation schützen könne und die Nation würde dann die Monarchie als ein Hort der Freiheit und Ordnung verehren. Der Abg. Windthorft bittet, die Stellung der Beamten in der Politik nicht allzu sehr zu betonen, sonn komme man auf das System der Beseitigung der Beamten bei jedem Ministe^wechsel. Virchow bekämpft den Erlaß im Sinne der gestrigen Rtchter'schen Ausführungen. Die General Diskussion wird sodann geschlossen. Hierauf werden die Wahlen des Prinzen Karolath, v- Gehren's und des Prinzen Handjeri beanstandet, die übrigen für gütig erklärt Es werden sodann noch einige Petitionen erledigt. — Fortsetzung morgen- — Die Reichstags-Bau Commission hat die Ausschreibung einer allgemeinen Concurrenz für alle Deutschen beschlossen. München , 25. Jan. Die Kammer der Abgeordneten lehnte den für Kasernenbauten geforderten Credit ab und genehmigte nur, daß die vom Kriegs- minsiterium an früheren Crediten gemachten Ersparnisse zu Erwerbung von Exercierplätzen verwendet werden. Breslau, 25. Januar. Wie die „Schles. Ztg." meldet, antwortete der Reichskanzler Fürst Bismarck aus die Zustimmungs-Adresse aus Freiburg, der Kaiser habe mit hoher Befriedigung von dieser Kundgebung nationaler Gesinnung Kenntniß genommen. Wien, 25. Januar. Die Morgenblätter constatiren die Rückkehr geordneter Zustände an der Börse und die Wiederherstellung des früheren geregelten Geschäftsganges. Rät Ruhe sehe man der weiteren Entwickelung der Dinge entgegen und werde die Stimmung immer zuversichtlicher. Es sei eine entschiedene Wendung zum Bessern eingetreten, vorzugsweise fänden fortgesetzt Anschaffungen des großen Publikums zu den Banken statt. Kondor», 25. Januar. Von den Gardetruppen hat ein welleres Bataillon Befehl zum Abmarsch nach Irland erhalten. Brünn, 25. Januar. Die Polizei hat in dem nahe gelegenen Julien- feld geheime Zusammenkünfte socialdemokratischer Arbeiterführer entdeckt. Mehrere Personen, darunter auch der Redakteur des „Volksfreund", Dandela, wurden verhaftet- und bei denselben Haussuchungen vorgenommen. Din eingeleitete Untersuchung erstreckt sich auf Bildung von geheimen Verbindungen und auf Majestätsbeleidigung. Paris, 25. Januar. Die Meinungen über den Ausgang der morgigen Debatte in der Deputirtenkammer gehen sehr weit auseinander. Das Cabinet hält die begrenzte Verfassungsrevision aufrecht, verlangt nicht, daß die Kammer sich für das Listen-Scrutinium ausspreche, wohl aber die Ermächtigung, diese Frage im Congresse aufzuwerfen. Der „Temps" sagt, viele bisher den Gam- betta'schen Vorschlägen entschieden abgeneigte Deputirte kämen mehr und mehr von diesen Gesinnungen zurück. — Die (Summe, welche die Bank von Frankreich zur Verfügung des Handels von Lyon gestellt hat, beträgt 100 Mill. Francs. — Das Bulletin fmancier des „Journal des Debats" glaubt, daß die heutige Rote der „Agence Havas" bestimmt sei, eine bedeutende, heilsame Wirkung in Paris, den Provinzen und an allen Geldmärkten Europas hervorzubringen. Dasselbe constatirt, daß die Geschäfte an Lebhaftigkeit wieder zugenommen haben und meldet, daß die Credit-Jnstitute heute Vormittag beschlossen haben, alle Operationen zu reportiren, deren Saldirung in der Liquidation als gesichert anerkannt würde. Das Bulletin constatirt ferner mit Anerkennung die Bereitwilligkeit Rothschild's und anderer Finanzhäuser, an der Beruhigung der Krise mitzuwirken. Lokales. Gießen, 26. Januar. Bei dem großen Interesse, welches der Antrag Kugler, betr. den S e tun bar betrieb bei ben Oberhessifchen Bahnen, in allen Theilen der Provinz Oberhessen beroorgerufen hat, glaubten wir ben Lesern bie Eingabe der Großherzoglichen Hanbelskammer Gießen an die zweite Kammer der ßanbftänbe im Wortlaut bringen zu sollen. Die Eingabe lautet: I. Der Abgeordnete Kugler hat bei der zweiten Kammer der Stände den Antrag auf baldige Einführung des Secundärbetriebs auf den Oberhsssischen Eisenbahnen eventuell auf Verpachtung dieser Bahnen an die Herren Kraus u. Donner aeaen eine von diesen früher angebotene Pachtsumme von jährlich 280,000 gestellt und voraussichtlich wird dieser Antrag die Stände des Landes in der nächsten Session beschäftigen. 1 großen Wichtigkeit, welche der Eisenbahnbetrieb für die Zweige der Gewerbthatigkeit und des Handels unserer Provinz hat, h-elt es die unterzeichnete Haudelskammer für ihre Pflicht, diesen Antrag zu erwägen und ihre Ansicht darüber öffentlich auszu,prechen. 1 w Der Abg. Ku g l er motivirt sein n Antrag durch den gegenwärtigen geringen Reinertrag der Oberhessischen Eisenbahnen und die in Folge dessen von dem Staate zu bringenden großen Opfer für Verzinsung der Oberhessischen Eisenbahnschuld, welche sich für die nächste Fmanzperiode auf jährlich 1,261,000 JL beläuft. Dieser Summe gegenüber erscheinen die bisherigen Reinerträge der Oberhessischen r nc£ nnn mö§ ^nng, denn sie betrugen in den beiden letzten Jahren nur 98,000 re|p. 05,000 ' * Dabei ist aber nicht zu übersehen, daß die Betricbsperiode, welche hierbei in Frage kommt eine sehr ungünstige für bie b-treffenden Bahnm gewesen ift. Die unser ganzes umthschastliches j-eben seit dem Jahre 1873 betroffene Sio-kun» mußte notb wendig auch auf die Renlabstität unserer Bahnen nachtheil-g wirken, denn ein großer t 'hn-n zufließenden Massentransporte entspringt der Erzgewinnung der Kohlen zufuhr sür Ei,cnwerke, der Abfuhr non Eisen, mit einem Worte der sog Montan- Jndustne, und gerade diese lag tn den betieffenden Jahren sehr darnieder^ Uch-r Weise gilt di-S von einer Rehe anderer Erw-rbszw-ig-, welch- L' blühendem Geschäfte den Eisenbahnen regelmäßige Güter-Transporte verschaffen in den letzten 8 Jahr.n aber ihren Betrieb wesentlich eins vränken mußten. W H 6t n , , Die Hoffnung ist wohl begründet, daß nut dem Wiederaufleben der Geschäfte nach so langer Stockung die Wirkungen mittelbar auch ben Eisenbahnen zu Gute kommen und diesen wieder höhere Einnahmen verschaffen werden 9 8 r1»frr*2)erA?ror?tll*Ia6 Großh. Finanzministeriums für den Reinertrag der Ober- 27 630 eiL nm nbnaifA Ta tt* V na$ftcn lI^Meridde sicht nur die Summe von 27,630 vor, also bedeutend weniger als bisher. Die befürchtete Ablenkuna ein?« Eisenbahnen zufallenden Gütertransportes in Alge der Eröffnung der Elsenbahnstrecke Friedberg - Hanaa und anderer Transitverschiebungen werden aber unseres Erachtens feinen so großen Ausfall m den Ein- nabmen der Oberhessischen Eisenbahnen bewirken wie ein hohes Ministerium der Fwanz-n zu b° ürcht-n schein, Eh-r dürste die Hoffnung in Erfüllung gchen, daß d - nächsten Jahre für die Oberhessiichen Eisenbahnen wesentlich bessere Verhältnisse brinaen roerben, namentlich wenn es gelingt, durch den Bau einiger sich mehr in das Were pÄmu3 Z?” N-b-nstre-k-n die Abfuhr unserer' schwer miÄÄ di- landesüblich^ betrachte, werben darf, welches mtndlstens inß öffentlichen Interesse Unternehmungen und Anstalten «eif^ ohne Berechnung. Wenn er, um ein nahe JÄ SWMW-MUMZ betritt5' b ' Staaisregicrung aus den Mitteln des ganzen Landes die Unkosten ®i-oühe”bütet suchung zu führen; der Thäter befindet sich in Haft. — [©teingnif tt ] Frisch gelöschter Kalk mit starkem Leimwasser und etwas Eiweiß zusammengerühir, gibt einen vortrefflichen Kitt für irdene Gefäße. — sEin Nachibild aus dem Berliner Lebens Verzweiflungsvolle Hülferufe ertönten Sonnabend Morgen in der sechsten Stunde an das Ohr eines Friedrichs- aracht 21 wohnenden Arbeiters, welcher eben aus seinem Hause getreten war, um sich nach seiner Fabrik zu begeben. Ohne Säumen eilte der Arbeiter an die Stelle, von wo die Hülferufe kamen, und fand hier ein hübsches, etwa 8 Jahre altes Mädchen, w-lches fick an das längs der Spree befindliche Holzgeländer lehnte und stieren Blick» in das Wasser schaute. Hastig die Worte herausstoßend, mit von Schluchzen halb erstickter Stimme erzählte die Kleine dem Arbeiter, sie habe mit ihrer Mutter am Abend vorher ihre Ackerst:aße 132 belegene Wohnung verlassen, da der Vater total betrunken nach Hause gekommen sei und Frau und Kind in brutaler Weise mißhandelt habe. Planlos seien Mutter und Kind die ganze Nacht hindurch in den Straßen Berlins umhergeirrt; gegen 5 Uhr hätten sie in einem Kaffeekeller der Roßstraße Kaffee getrunken und soeben habe sich ihre Mutter an dieser Stelle aus Verzweiflung über ihr Loos in dos Wasser gestürzt. Und wirklich tauchte auch jetzt der Körper einer Frau aus dem Wasser hervor. Mit Hülfe zweier herbe.gerufener Torfgräber gelang es dem Arbeiter, die Unglückliche, eine noch junge, schöne Frau, lebend aus dem Wasser heraus- zuziehcn. M tleidige Frauen, welche die ergreifende - eene aus den benachbarten Häusern berbeigelockt hatte, versahen die arme Fiau mit einigen trockenen ^eibene worauf dieselbe nebst ihrem Kmde in einer Droschke nach ihrer Wohnung befördert Einladung. 552 Behufs eingehender Besprechung des Projekts einer Secundär-Bahn Butzbach-Lich-Laubach-Schotten event. Mücke werden die Herren Bürgermeister, Ortsvorstände und Interessenten der betr Orte und Gegenden ru einer Versammlung auf Montag den 30. Januar, Mittags 1 Uhr, in das Gasthaus „Zum Holländischen Hof" zu £td) em- Butzbach, Münzenberg, Lich, den 21. Januar 1882. Die Großherzoglichen Bürgermeister: ® ? r m H d» t Worms 21. Januar. Zum Schüler-Selbstmorde theilt der Pflegevater des Unalütflicben Dekan Briegleb in Pfeddershe:m, mit, d ß der Knabe Hugo Briegleb, 131;, ^abre alt, der älteste Sohn des Doma nenbisitzers Karl Bnegl^) m Oeslaubei (Jobura war. Die unglückliche That wird nur so erklärt, daß der Knabe, der leicht ru allerlei Ausgelassenheit geneigt, in der Schule häufig bestraft wurde^m Verzweff- lung über die Häufigkeit der Stiafen, im,Gefühl seiner.malischen Schwache geist- umdüstert das Leben, daS ihm im Augenblick als eme Last schien, von sich warf- Laar, 18 Januar. Auf der Hütte Phon'.x ereignete sich heute Morgen um 11 Uhr ein schrecklicher Unglücksfall. Ein an d.r Femwalze beschäftigter.lunger Me sttr aus Meiderich qerieth auf eine bis jetzt noch ungeklärte Weise, vielleicht bei Revision der Maschinentheile, so unglücklich zwi'ch n die Verkuppelungen der Walze, daß er m wenigen Augenblicken bis zur Unkenntlichkeit zerquescht, ^ort eine Leiche war. Da Niemand wählend deS schrecklichen Moments sich m der Nah. der Unglücksst elle aufi gehalten halte, so mußte bet den Arbeitern des betreffenden Reviers em Ärmlicher Apell abgehalten werden, um die Ident tat der Lerche feststellen zu können. Der Un- alückliche war erst seit emigen Monaten verh irathet. Worms, 23. Januar. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag kam hier eine schreckliche Blutthat vor. Dec in der Easernengaff wohnende 23f ahn geFabn^ arbeitet Peter Braner begleitete den Schlosser C. Bachmann mit eurem Dritten nach Hause Vor seiner Wohnung, Pancratiusgasse, angekommen, H eß Bachmann die beiden Anderen emen Augenblick warten, ging in seine Wohnung, holte ein Mister und stieß dieses ohne jeglichen Anlaß dem Braner in den Unterleib. Dieser schleppte sich, von dem Dritten einem jungen Schneider, gestützt, nach seiner Behausung, wurde aber unbegreiflicher Weise kurz vor derselben von Diesem verlassen und lag nun von 12b's 2 Uhr unter starkem Blutverlust hülslos im Hofe, bis er von feinen Mitbewohnern gehört wurde. Er wurde ins Hospital geschafft, erlag aber ferner Verwundung gestern Nachmittag um 3 Uhr, konnte indessen vorher noch eidlich veinommen 11»—Illi ------------ Indem wir nachstehendem „Eingesandt" Aufnahme gewähren, schließen wir hiermit die Polemik in fragt- Spinnstuben-Angelegenheit. Red. d. G. A- Gingesandt. Durch Rufall kam dem Einsender dieses dieser Tage ein Attikel in Nr. 144 der Beilage zum Gießener Anzeiger — die Jugend von Rodheim und dcn Besuch der Sp nnstubrn daselbst betreffend - vor Augen, der ihn veranlaßt, zur Vertheidigung seiner altert Hemwth einige Worte der Entgegnung zu schreiben Daß die Spmn- stuben überall, also auch m Rodheim, das nicht mehr sind, was sie m früherer Zeit waren ist sicher, daß aber der Artikel, der dieselben gänzlich verdammt, viel zu schwarz, ja auf geh issige Art schwarz aufgetragen ist, ist ebenfalls sicher. Warum dem Landbewohner, dem Jüngling und der Jungfrau nach fleißig hingebrachtem Tageweik - und fleißig ist der Bewohn r Rodh ms - seine Abendunterhaltung nicht gönnen? Die Jugend auf dem Lande hat ferne Bälle, Concerte Theater rc- rc. und findet sich deßhalb an den langen Winterabenden in der Sp'nnftube zusammm Dieselben sollen nun nach der Schilderung d s Herrn E in R Statten der Bolleret und der Unzucht siin2 Seh - dock e nmal in den Kirchenbüchern und letzt m den Listen des Standesamts md), ob die Rodheimer Jugend wirklich so bodenlos schlecht ist, wie sie geschildert wild? Ob wnklich in den Spinnstuben das sechste Gebot so leichtfertig^bertieten wird, müßte sich doch dort wohl ausweisen. Nein der Einsender dieses behauptet sogar in siiilcher Beznhung steht Rodheim, das als großer Ort auch e ne zahlreiche Jugend hat, hoch da. Uneheliche Geburten waren und sind da eine Seltenheit. Traur g wä?e es^wenn die Sch^^erung über das Betragen der Jugend Rodhnms nur halb Sabr wäre! Die langjährige treue Amtsihäfgkeit d s kürzlich verstorbenen alten Lehrers die bingebende Wirksamk it des würdigen Geistlichen und bie bekannte tüchtige Verwaltung des allgemein geschätzte Bürgermeisters wäre dann ganz spurlos an der Juaend und an den Bewohnern Rodheims vvrübergegangen. Wahrl'ch, der Vorwurf tr ff »ärter als H-rr m R. wohl vorher geahnt! Ist denn der 'kels-hr-.b-r -elber so re n, daß er eine ganze Gemeinde, einen würdigen Ortsvorstand offenil-ch an den Prange' stellen darf? - Darum, du Jugend Rodheims, ihc Sohne und Toch er alter Jugendfreunde, besucht nur nach wie vor an schönen Sonntagsmittagen tm Sommer den Wald, kommt nur, wie immer, an den langen Winterabenden m der Sp'nnstude zusammen, zeigt aber in eurem ganzen Thun, daß ihr die harte Verdächtigung nicht verdient, die euch in dem betreffenden Art kel geworden; betragt euch immer so, daß ihr euren Eltern und eurer Gemeinde — Ehre macht. — (Sitte neue Auszeichnung ist dem Hause „H. Underberg-Albrecht m whf^berg am Rieden Hein geword. n und zwar wiederum aus e>nem fremden Wett- cheile? Es wird demselben von Porto-Alegre (Brasilien) S^teben: mm besonderen Vergnügen, Ihnen mitthellen zu können, daß die Jury der Deutsch- Brasil'an schen Ausstellung Ihren Boonekamp of Maag-B'tter mit der ersten Pfänne nusaereichnei bat Ich habe das von vornherein nicht bezweifelt, ^dem die Vorzüglichst Ihres Boonekamp ein anderes Urtheil nicht zuließ und das Publikum daffelbe längst vorher bestätigt hat". . IN kerner We se. l y vorigen Jahrhundert vorhandenen Wegen und Fuhr- SW sSääESS —.:z WWLWZMMm:- MWW-WWMM sich st-t.g w-tter zu -ntw.ck-ln. nit6t§ nme§ aus. Di- hohe Bedeutung herzo^gthum"^ängst'erkann^un""dstEGro^h!"'^ bringenden Opser nicht S-scheut bie;,n:gen welchen die Covzessiou der fre. Nachdem es «r aumlr gleichzeitig auch zum Bau der quentesten und emtragl,chlt-n ^E.rflicksten? wurde wenigstens nachträglich dasür ge- ?'n^n7b bi- l?merm gel^aut^ wurden indem di- Regierung diel Garantie des Staates sorgt, datz die letzteren gevaur , bl0§ bci dcn Oberhessischen J?'™ sandeln bekanntstch auch bei der Hessischen Ludwigsbahn In dem Bahn n geschehen, sond n ,unächst ca. 1 261,000 JL als Ausgabe für Ver- Voranschlag C Eisenbahnschuld vorgesehen, sodann 660,000 für die endlich weitere 100,000 st. g 17Q(too für bie neue garant^rte Strecke Erbach Eberbach. , Dbe Die Staatsgarantie für minder einträgliche Eisenbahnen im ^^berroglhum ,s. allen 3 Provinzen zu Theil geworden. Wenn die Provinz Oberhesten ää».q“ä"ä; 3?x.Ä”Vx; >: ?«»“. ’.«»■ georbnetm Ranges herab zu drücken einiae andere Betrachtungen lassen sich ansügen, welche das harte Urtheil über bkVv der Oberhessischen Bahnen zu mildern geeignet scheinem bie P^vinz Oberhessrn in keiner Weise bestimmend auf die Richtung eingewirkt, welche den beiden oberyessischen Eisenbahnlinien bei ihrer Erbauung gegeben wurde vereinbart zwischen dem ehemaligen Großh Helsts^n B-d-utung -'nn-hm-n,^ ab« ^4 k°u^andm Erirag. 8^®tr^ic6cn;2n§f,elb;6er6§fell; B-ikehsader be^ciuptet. aud) in geringerem Maße, würde die ursprünglich geplante und hairiid)erfeit§ bereits zugesagte Fortsetzung der Linie Gießen-Gelnhausen nach Parttn- stein zum Anschluß an das württembeigische und bairische Eisenbahnnetz gewirkt haben. Es"sind"hstrbet unstreitig Fehler gemacht wordcw D.efelben können aber gew.tz nicht bCr ^L7Ä-?M'voV7er"Anl°a?-°und'd-m Bau der Linien im Einzelnen, Di- Unt-rnchmeracs-llschaft, welche den Bau der Ob-rh-ssischen Bahnen sur Rechnung der Eoncestionsmhaber austührtt, hatte s-lbstv--ftändl>ch das grotzte Interest- daran d.e B-bnkör°-r möglichst billig h-r,ust-ll-n. D-hhalb^thunl,chue Vermeidung von Em- ^unslbauten u. s. w, statt dessen zahllose Dteigungen und Crrrven zc, welche ben Betrieb ebenso erschweren wie in Folge des außer gewöhnlichen Materialverbrauchs vertheuern. Auch hi°ran ist sicher dre Provinz Ob-rhess.n unschuld,g und, man soll diese Momente billig in Rechnung ziehen, wenn vdn dm S-rlngm Ertr,ign siern der Ober hessisch en Bahn n die Rede ist. (Schluß folgt.) Welches Mädchen wünfrhfe nicht einst eine tüchtige Hausfrau zu werden, welche Frau nicht, eine solche ru sein? Was eigene Erfahrung nicht bietet, erseht oft ein Rath Anderer, und wen, sich^eine Reihe von bewährten Hausfrauen, Muttern, Erziehern, Aerzten. rc-- vereint, 1IN1 ihre Eriabrunaen und Rathschläge den Strebsamen unserer Frauenwelt rmtzu- tbeilen so verdient ein solches Unternehmen wohl Unterstützung se^tens der Frauen Elnwr lörner's ^.Hansfraucn-Zeitnng" ist ein solcher Rathgeber für trauen und Mädchen sie lehrt, unter besonderer Berücksichtigung der für unsere Zett Frauen uno Miaow n, i t , 2tnCiac des Hauswesens, indem sie Anlettung gib?siir^die ^Pflege Gesunder wie Erkrankter, für Erziehung rc. Außerdem bietet sie aedieaenen Unterhaltungsstoff in Romanen, Novellen, Erzählungen rc. und das Alles bmIZW für die Wochennummer Abonnement (zu $ 1.30 oierteb Ehrlich) nehmen alle Buchhandlungen und Postämter, an, letzter-en ist die Nr 2050 der Jeitllngs-Preisliste anzugeben. Probenummern find auch vom Herausgeber F. Dörner in Berlin Landgrafenstraße 2, gratis zu beziehen. _ _ Jiafftiucr Coole «. cj P s «, ,9. S—r d" - >"« "S gezogenen Loose ä 137 Mk. wieder zmuck. Handel und Verkehr. «testen. 24. Januar. Der heute dahier abgehaltcne Viehmarkt, der erste in diesem Jahre war stark besucht Es waren aufgetrieben: 1015 Stück Rindvieh und 228 ^tüd Schweine Durch sehr lebhaften Handel bei allm Vlehgattungen waren die Preise sehr hoch und b-s sur Mittagszeit fast alles Vieh verkauft und abgetrieben. Ä W-iz°n ^A^ W-iß-r »iKn ÄlOfl«oin X 15.30, Oerfte X 10,65, H°s-r -X 8,20, Erbs-n -A 0000, Kaitoffeln A 00,00. a. M., 26. Januar, Nachmittags 2 Uhr — Mn. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das BankgeschäftAlbert Kauf Creditactten 245V2, nach 000, Staatsbahnactien 247 /2, nach 000 @a ^ 697«! 2. OHent^ Oesterr.Silberrente 63"/i6,4°/o Ung. Goldrente 71‘Vie, 4 /o 1880er ^ugen anleihe 573/8, 5% Rumänische Rente 85V2, Lombarden 102/?, nachOQ^^^^^^ 620 Infolge mehrfacher Entwendungen an Geld, Tüchern, Schirmen u. dgl. in den Gängen der höheren und erweiterten Mädchenschule sehen wir uns genöthigt, zur Sicherung der Kleidungsstücke der Kinder und zur UeLer- wachung des Zutritts von außen, die Hausthüre während der Unterrichtszeit abschließen zu lassen. Wir ersuchen darum die Aeltern unserer Schülerinnen, diese nicht früher, aber auch nicht später zur Schule gehen zu lassen, als zum rechtzeitigen Eintreffen für ihre Stunden geboten ist. Für die Kinder der Äementarklassen, die erst um 9 oder 10 zur Schule kommen unb bei denen wegen des weiten Wegs oder der Verschiedenheit der Uhren oder bei schlechtem Wetter ein pünktliches Eintreffen schwerer zu erzielen ist als bei größeren Kindern, ist Vorsorge getroffen, daß sie eine Mertelstunde vor 9 oder 10 Uhr in das Schulhaus eingelaffen werden. Solche, die zu spät kommen oder Personen, die nicht zum Schulpersonal gehören, haben Zutritt durch das Vorzimmer des Schuldieners. Gießen, den 25. Januar 1882. Großherzogliche Direktion der höheren Mädchenschule. Vigelius. Holzverfteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 30 Januar 1882, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Distritten Neuhege und Heingesboden nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz. Scheith. Kuüppelh. Stockh Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Eichen — 3 — 50 Nadel — 630 86 6600 Bau-, Werk- und Nutzholz. 139 Fichten-Stämme mit 29 Fstmtr. 429 Fichten-Stangen mit 17,61 Fstm. Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee nach Lich am Bahnübergang. Gießen, den 24. Januar 1882. Großh. Bürgermttsterei Gießen. L75 A. Bramm. Holzverfteigerung. Dienstag den 31. ds. Mts., von Vormittags 9 an, sollen in dem hiesigen Stadtwald, Distritt Bobenhüuserkops 202 Tannen- und Fichten-Stämme von 15—34 (Stni. Durchmesser und 6—21 Mr. Länge versteigert werden. Das Holz, welches sehr schön ist, lagett in der Nähe eines chaussirten Weges. Grünberg, den 25. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Grünberg. 608 Pracht. Donnerstag den 9. Febr. 1.1., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Wetterfeld zustehende Feld- und Waldjagd, bestehend in 657 Morgen Wald und 1989 Morgen anderem Gelände auf den: Gemeindehaus für weitere 6 Jahre verpachtet werden; gleich hiernach wird auch die hiesige Fischerei auf 6 Jahre verpachtet. Hierbei wird bemerkt, daß die Gemarkung Weiterfeld 3/t Stunden von Grünberg entfernt liegt. Wetterfeld, am 25. Jannar 1882. Großh. Bürgermeisterei Wetterfeld. Neuß. Samstag den 28. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der F lettischen Hofraithe hier 1 Sopha, 1 Tisch und 2 Stühle meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. Ianüar 1882. Geißler, 612 Gerichtsvollzieher. Mobiliar-Versteigerung. M^ontag bett 30. bs. Ä!1s., Nachmittags lz?2 Ubr, werden im K a r l K ä m m e r e r'schen Hause, Löwengasse 153, schöne, noch fast neue Möbel, Spiegel rc. versteigert. 603 Hoffmann, Ortsgerichtsmann. Aeilgeöotenes. Blühende Topfpsianftn in größter Auswahl zu billigsten Preisen bei 551 Fried. Georg, (vorm. C. Deines), Gartfeld. Fabrik-Verkauf. In der Nähe von Gießen ist ein neues Fabrikgebäude mit Wasserkraft, mit oder ohne die jetzigen Maschinen, sofort zu verkaufen, sehr passend zur Tebaksfabrik. Näheres in der Exped. ds. Bl. 621 Neue I> holl. Vollhäringe per Stück 7 und 8 H, bo. warinirt (sehr p'.quant) per Stück 12 H empfiehlt 7 Seibel. 592 Zwei Pärchen engl. Zwerghühner zu verkaufen bei Fr. Teator, „Hardt". Prima weihe Kernseife, per Pfd. 35 do. weihe Schmierseife per Pfd. 25 offerirt 106 S. Elsoffer, Marktstraße. WermietHungen. ~ 605 Eine Wohnung zu vermietheu, dem Kölner Bahnhof gegenüber. Näheres bei K. Jung, Kleinlinden. 610 Ein freundl. 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Böß, Gartfeld. 172 Zu vermiethen eine Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör, beziehbar Anfangs April oder Anfangs März bei __Helm, Bismarckstraße. 499 Wohnung, 6 Zimmer mit Balcon und Gartdn, zum 1. April zu vermiethen. _________Gaguoin, Gartcustr. 165». 477 Alicenstraße E. 102 eine Wohnung von 5 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. Iermischie Anzeigen. 606 Ein Pferdeknecht aus sofort gesucht von Louis Flett. Ägenteu-stZefueh. Eine alte deutsche eingeführte Lebens Versicherungs-Gesellschaft sucht für die Stadt Gießen und Umgebung einen tüchtigen Agenten gegen hohe Provision. Offerten zu richten sub 8. D. 29 an die Centr.-Annoucen-Expedition v. GL Daube & Co., Frankfurt a. M. 607 Circa 75 Dutzmft Mar wollene Kinderslrflmpfe verkauft vorgerückter Saison halber zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen Z Robert Stuhl, MEgrche 23. Freiw. Stadt. Feuerwehr. Montag den 30. ds. Mts. General-Versammlung in der Restauration Albold (Bramm). Tagesorbnung: Neuwahl. Nechnungsablage. Die Versammlung findet statutengemäß in Uniform statt. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 611 Der Vorstand. 602 Der billige Laden, Neuenweg, bleibt von Freitag Abend 5 Uhr bis Samstag Abend 5 Uhr stets geschlossen. 622 Lauffrau oder -Mädchen gesucht. Gehalt per Monat 8 Näh. in der Exped. ds. Bl. Die soeben erschienene Nr. 16 enthält: Der Anhänger. (Forts.) Ein Stück Lebensgeschichte. Von Ludwig Freiherrn von Ompteda. — Die Magyarisirung der Deutschen in Ungarn. Von Richard Andree. - Fußball. Von K. Koch. — Die Weltverbesserer. (Forts.) Roman von M. Gerhardt. — Johannes Brahms. Von Dr. H. A. Köstlin. Mit Porträt. — Am Familien- lisch: Eine lustige Schlittenpartie. Zu dem Bild von W. Zimmer. — Bücherschau. — Gesundheitsrath. — Briefkasten. Mit zwei illustrirten Beilagen: Die Panzerkorvette Ting-Auen. Mit zwei Illustrationen. — In unserer Spielecke. — Stimmen des Tages. Mit Abbildung: „Ha---senfelle!" Umschau am Büchertisch. Ilachs- und Heede- Engros-PcrsandL an Wiederverkäufer. Hsinr. Wendlandt senior, Netzen. 615 619 Am Mittwoch Abend ein Portemonnaie mit etwas Geld, einem Granat- brochchen rc. verloren. Es wird gebeten, solches gegen gute Belohnung auf dem Polizeibureau abzugeben. 619 Mrlmgs-Gtluch. Für unser Tuch- und Manufactur- waaren-Geschäft suchen wir einen.Lehrling (Israelit) mit guter Schulbildung. 569 Offenbach a. M. Gebe. Eskeles. 573 Ein ordentl. Junge als Hausbursche gesucht, Näh. in der Exped. ds.Bl. Englisch — Französisch. I Für das Selbststudiurn der ® englischen, französischen, B italienischen nnd spanischen Sprache ist die ,S Methode Dr. Richard S. Rosenthal's: ffl „ZasMeisterschasts-Siistem" | das vorzüglichste Unterrichtsmittel Ä Die Verlagsbuchhandlung versendet S gegen Einsendung von ä 50 Pfennig 1 in Briefmarken franco den ersten g Brief, Einleitung und Lection 1 ent- S haltend. | — Prospekte gratis. — Rosentbal sche Verlagsbuchhandlung I in Leipzig. Italienisch — Spanisch. 15 An- Berkan^^^^^ Kleidern und Stiefeln, Oelgcmälden, alten Gold- iind Silbersachen, Münzen rc. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 566. Ein Küf-rvnrsche gesucht. Wo < lagt di- Exped. ds. BI. 2Ä* Die Jahrgänge ber „Gießener Wochenblätter" von 1730 (Erster Jahrgang bes Erscheinen ) bis 1814, ferner bie Jahrgänge 1816, 17,18 22, 27, 30, 33 werben zu hohem Preis von ber Ex- pebition. bs. Bl. zu kaufen gesucht.___ Wir beabsichtigen, allenthalben Niederlagen unserer holländischen Fabrikate: Rauchtabake & Cigarren zu errichten, berücksichtigen aber mir Offerten mit Angabe bester Referenzen. Herrn's Oldenkott & (Lorup., 609 Rees a. d. holländ. Grenze. aStflauralien Kuppel (neben dem Justizgebäude.) Freitag Abend: Z Metzelsuppe. Tstealerin fließen. (Cafe Leib.) Freitag den 27. Jannar. 11. Vorstellung im Abonnement. Novität: Zum Erstenmal: Novität! Riegen oder Brechen. Lustspiel in 4 Aufzügen von Ernst Wichett. 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Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. CHr. Pietsch) in Gießen.