Ar 277. Erstes Blatt Sonntag den 26 November L882. Gießener Anzeiger Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. ---------- T~77 „ « » . Preis vierteljiihrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring-rlohn. Bureau r Schul st raße 7. Erscheint läglich mrt Ausnahme des Monlagv. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz geht uns folgende Verfügung zur Veröffentlichung zu. Die Petroleum-Großhändler Bremens sind behufs Durchführung der Kaiserlichen Verordnung vom 24. Februar l. I. (Reichsgesetzblatt L-erte 40) unter der Bezeichnnng „Bremer Petroleum-Börse" zu einem Verein zusammengetreten, auf dessen Veranlassung für die Hasenplatze Bremerhaven und Geestemünde ein Testbüreau errichtet worden ist, welchem die Untersuchung des eingehenden und für den deutschen Verbrauch bestimmten Petroleum.' auf Hirn beu^rgefahrlichkett^obkegü^ Verein und die von ihm ausgehenden Einrichtungen näheren Aufschluß ertheilen, können von Interessenten tn unserer Registratur eingesehen werden. Gießen, den 21. November 1882. Großherzogliche Handelskammer. Ed. Silbereisen. __________________________________ Gefundene Gegenstände: 1 Nachen, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Stück Gummiband, 1 Brieftasche, 1 Taschentuch, 1 Pferdedecke, 1 Tasche mit Inhalt, 1 Metermaß mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, den 25. November 1882. GroßherzoglicheS Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutschland. Darmstadt, 23. November. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog sind heute Vormittag 11 Uhr l8Min., begleitet von Major Wernher, in erwünschtem Wohlbefinden aus England hierher zurückgekehrt. Mit Allerhöchstdemselben trafen zugleich auch Se. Durchl. der Prinz Ludwig von Battenberg, nach zweijähriger Abwesenheit zur See, wieder hier ein. Berlin, 23. November. Bei der Feststellung des Regulativs für ein dortiges Retentionslnstttut hat die Zittauer Stadtvertretung als Strafmittel engen Arrest", fogenannten Lattenarrest und „körperliche Züchtigung" einzu- sühren beschlossen. Jene Eiferer, welche Rohheit und Brutalität, mag sie auch in bos- haft-sten, gemctnschödlichsten Formen sich kundgcben, gegen den Exceß körperlicher Züch. ngung umer allen Umstanden geschützt sehen wollen, mögen von den Zittauer Stadtverordneten auf hie unzählige Male konftatirte Thatsache verwiesen werden, daß boshafte Strolche Leben und Eigenthum ruhiger Mitbürger nur zu dem Zwecke schädigen, um die behagliche Versorgung tn den Strafanstalten nach dem Zuschnitte der sogenannten „Humanitären" Ideen zu erlangen. — In Frankreich ist der „Nordd. Allg. Zig." zufolge die mit Wein bebaute Fläche in den letzten 8 Jahre» um 17,3 pCt. zurückgegangen. Die Reblaus hatte bis zum Jahre 1881 zerstört 671,802 Hektar, die Zahl der inficirten Departements betrug 1878 39, 1881 bereits 47. Im Jahre 1880 hat Frankreich zum ersten Male mehr Wem ein- als ausgeführt und zwar ergibt die Verminderung der Ausfuhr gegen die Einfuhr tn den Jahren 1873—80 nicht weniger als 149,385,000 Liter tm Werthe von 36,300,000 Frcs. Speciell Deutschland gegenüber hat Frankreichs Wemetnfuhr erheblich und stetig verloren, der Export Deutschlands dorthin ebenso zugenommen und zwar in 8 Jahren um 298 pCt. Auch im Jahre 1881 hat die Einfuhr nach Frankreich erheblich mehr betragen als die Ausfuhr von dort. Nicht uninteressant für den ausländischen Consumenten französischer Weine erscheinen die folgenden Angaben: Neben der Produktion an reinem Naturweme sind im Jahre 1881 in Frankreich erzeugt worden: 200,000,000 Liter mit Zucker angemachten Aufgußwetnes tm Werthe von 80,000,000 Fr. und ferner 240,000,000 Liter aus getrockneten ausländischen Trauben (Rosinen) gepreßten Weines zu 48,000,000 Frcs. Wcrth. Es hat also Vs der französischen Weinproduklion pro 1881 aus Kunstwein und 28% be§ gesammten rm Jahre 1881 erbrachten Wemvorraths — Naturwein, Kunstwein und Einfuhr — aus Kunftwein, bezw. nicht französischem Weine bestanden. Oesterreich. Pcsth. sZum Tisza-Eszlarer Fall.) Das „W. Vaterland" schreibt: Zur Tisza- Eszlor-Affaire wird die Taktik, durch sensationelle Telegramme das Publikum irre zu führen, fortgesetzt. So meldet ein Budapester Telegramm des „N. W- A-": „In der Eszlarer Affaire ist eine überraschende Wendung eingetreten. Eine Person, welche selbst bei der berüchtigten Leichenschau in Tisza-Dada mitwirkte, hat vor dem Gerichtshöfe freiwillig gestanden, daß die aufgefundene Leiche wirklich jene der Esther Soly- mossy gewesen, daß sämmtliche betreffende Personen das wußten und wissentlich leugneten, daß ein falsches ärztliches Zeugniß ausgestellt und daß die Mutter d^s Mädchens und der Untersuchungsrichter bet den Jntriguen die Hand im Spiele hatten." Ein Budapester Telegramm der „D. Ztg." berichtet: „Auf Grund von Gutachten, welche von ärztlichen Sachverständigen ersten Ranges abgegeben wurden, wird zur Widerlegung des im Juni dss. Js. von der Nyiregyhazaer Gerichts-Commission durch den Zahnarzt Dr. Traitler vorgenommenen Befundes und Gutachtens über die auf dem Tisza-Eszlarer Friedhöfe beigesetzte Leiche ein neuerlicher Befund vorgenommen werden. Das Ministerium des Innern hat in den letzten Tagen feststellen lassen, daß das Grab, in welchem jene Leiche beigesetzt wurde, unversehrt ist. In Folge Weisung des Ministeriums wird dieses Grab seither bewacht. Die Prozeßakten kamen gestern von Nyiregyhaza der hiesigen Ober-Staatsanwaltschatt zu." Dagegen telegraphirt man der „W- A. Z" aus Budapest: „Der in Csongrad aufgefundene Leichnam einer Frauensperson ist nach „Nemzel" nicht derjenige der Esther Solymossy, sondern einer alteren Frau. Offenbar liegt hier die Absicht vor, die Behörden wieder irre zu führen und den Fall noch mehr zu kompliciren." — Der deutsche Botschafter in Petersburg, General c. Schweinitz, hat sich heute Vormittag nach Varzin begeben. ■ — Der bisherige Gouverneur von Berlin, General v. Frargecky, ist unter Verleihung des Schwarzen Adlerordens in Brillanten zur Disposition gestellt und an seine Stelle General-Lieutenant v. Willisen zum Gouverneur ernannt — Das Abgeordnetenhaus verwies die Verordnung betreffs des Sauen« burgischen Communal-Verbandes an eine Commission von 14 Mitglieder», v Meuer-Aruswalde und v. Heydebrand sprechen für unveränderte Annahme, Gneist, Hänel, Berling und Windthorst für commissarische Berathung, Letzterer «-ff Rücksicht ans eine ihm erst heute bekannt gewordene Petition der Sauen« burgischen Ritterschaft und Landschaft, daß ihre Wünsche in der S^rordnung nicht berücksichtigt seien. Centrum und Linke bildeten heute die Majorität. Karlsruhe, 24. November. In Folge des sortdauernden Regenwetters ist der Rhein bei Mannheim wieder auf 745 Ctm. gestiegen. Das Rheinvorland ist theilweise überschwemmt. Der Neckar ist bei Mannheim bis 812 Ctm. gestiegen und noch im Steigen begriffen. Fast der ganze obere Thell des Neckarvorlandes ist überschwemmt. Frankfurt, 24. Novbr. Der Main ist über seine Ufer getreten, die Verbindungsbahn und der diesseitige Quai stehen unter Wasser. Biebrich, 24. Novbr. Der Rhein ist wieder rapid im Steigen begriffen, die Ufer sinv hier und bei Rüdesheim überschwemmt, die Schifffahrt ist eingestellt. Hannover, 24. Novbr. Se. Maj. der Kaiser ist mit Ihren König!. Hoheiten den Prinzen Wilhelm und Friedrich Karl gegen 5% Uhr mittelst Separatzugs hier eingetroffen und hat nach kurzem Aufenthalte die Reise nach Springe fortgesetzt. Pari», 24. November. Das Project, die Umfassungsmauer von Paris niederzulegen, welches der Municipalrath unterstützt, wird der „Agence Havas" zufolge nicht als ernsthaft angesehen. Das Gerücht, der Kriegsminifter habe den General de Villenoisy mit der Untersuchung dieser Frage beauftragt, wird für unbegründet erklärt. — Brazza beabsichtigt, am 1. December die Rückreise nach dem Congo- gebiete anzutreten. Marseille, 24. Novbr. Gestern fand hier die feierliche Eröffnung Der neuen Dampferlinie Marseille - Australien - Neu - Caledonien statt. Der Minister der Posten und Telegraphen, Cochöry, sowie sämmtliche Deputirte und 2 Sena- toren des Departements wohnten der Feier bei. Das Zeichen zur Abfahrt des Dampfers „Natal", welcher die neue Linie eröffnet, wurde von dem Minister gegeben, welcher den „Natal" an Bord eines anderen Dampfers, „Caledomen", bis nach La Ciotat begleitete. In La Ciotat besichtigte der Minister die Werften und wohnte darauf einem Banket bei, an welchem über 100 Gäste, darunter sämmtliche hiesige Notabilitäten theilnahmen. London, 24. November. Die Eisenbahnbrücke von Bromley an der 1 London-Chatam- und -Dover-Eisenbahn brach heute Morgen zusammen, 7 Arbeiter ; haben dabei das Leben eingebüßt, mehrere Personen stnd verwundet. Die für ! die Reise nach dem Continent bestimmten Züge haben tn Folge des Unfalls nicht abgehen können. i _ Eine bei Lloyds eingegangene Depesche meldet, daß zwei Wallfischfahrer-Boote welche zu dem Dampfer „Winton" gehörten und von Rotterdam nach Ooessa'bestimmt waren, am 17. d. Mts. bei Port Argenton angetroffen worden seien Die beiden Boote waren mit 28 Personen, welche die Bemannung des „Winton" blldeten, gescheitert. Sämmtliche Personen sind bis auf , eine ertrunken. Petersburg, 24. Novbr. Nach einer eben eingegangenen Meldung aus Archangelsk ist aus der Petschoragegend die amtliche Bestätigung eilige« Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Eorrefpondenz-Burea«. Berlin, 24. Novbr. Der Kaiser ist mit den Prinzen Wilhelm und Friedrich Karl heute Nachmittag zur Abhaltung von Jagden nach Sprmge bet Hannover abgereist. Lokale*. y- Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gietzen. Käse, Chocolade, Thee 2c., nicht zu bedürfen; des Sonntag Nachmittags aber gibt es einen gelinden Landregen, man muß zu Hause bleiben, und da alle Geschäfte geschlossen sind geht man mit Verzichtleistung auf den Käse zum Apotheker, um Chocolade, Salatöl, Essig, Thee rc. zu kaufen. Durch diesen Ausfall sind die Herren Spezereihändler nun gerade nicht arg geschädigt, aber auch bei ihnen verkehren Landleute und wären letztere auch in diesem Falle gezwungen, sich anderer Plätze zu bedienen. Hierbei fällt mir ein interefsanter Fall aus meiner Praxis schon vor mehr denn 20 Jahren ein. In einer bedeutenden rheinischen Stadt wurde über die Schließung der Geschäfte an Sonntagen berathen. Ein älterer Herr bemerkte, daß er in den langen Jahren (ich glaube 39 Jahr), welche er in dem Geschäft des Hr. A. thätig gewesen sei, die segensreiche Wirkung empfunden habe, Sonntags das Geschäft geschlossen zu halten und habe er bei Gründung seines eigenen Geschäftes ebenfalls Sonntags den Laden geschlossen gehalten- Ein anderer Herr der Versammlung bemerkte darauf-, „ich habe am Sonntag verschiedene Artikel bei meinem geehrten Herrn Vorredner holen lassen, der Laden war freilich geschlossen, aber man öffnete das Hosthor und mein Mädchen bekam alles, was cs haben wollte." Wenn bei dem ehrenwerthen Kaufmann auch die Wirkung aus meiner eigenen Anschauung eine segensreiche resp. klangvolle^ war, so ist auch jedenfalls etwas Heuchelei damit verbunden gewesen- Solche Manöver würden ganz bestimmt hier und an allen Orten gemacht und gemacht werden müssen, selbst wenn die Schließung polizeilicherseits angeordnet werden würde. Es lassen sich noch Hunderte Mißheüigkeiten aufführen und der Verlegenheiten sind so viele, in welche Groß und Klein, Arm und Reich kommen würden, wenn eine derartige Maßregel ein- und durchgeführt werden sollte. Der eine bekommt unerwarteten Besuch, für den er nicht eingerichtet ist, dem andern fehlen für eine schleunige Visite die neuen weißen Handschuhe, hier ist der Hut nicht ausgebügelt und dort können den Kindern über Sonntag die Schulkleider nicht geflickt werden, wenn man sie Samstag Nachmittags nicht ins Bett legen will, oder wenn sie Samstag Nachmittags Schul- ftrafen abzusitzen haben u. s. w. Wenn die Schließung der Geschäfte an den Sonntagen von Reichswegen obliga- | torisch geschieht, dann wollen resp. müssen wir in Gießen auch schließen. Diese Ein- Den 22. November. Johannes Diehl, Schneider dahier und Elisabeth Hofmann, des verstorbenen Ackermanns Christoph Hofmann in Groß-Buseck eheliche ledige Tochter. Getaufte. Den 19. November. Dem Hofgertchts-Kanzlisten i. P. Wilhelm Koch ein Sohn, Georg KaU^Otto, aebore^ den^ c|ne Luise Adolfine, geboren Beerdigte. Den 20 November. Margarethe Habermehl, geb. Altmann, Ehefrau des Bahnarbeiters Heinrich Habermehl, alt 35 Jahre 3 Monate 28 Tage, gestorben den 17. Noo Den 23. November. Georg Wack, Schneider, alt 29 Jahre 11 Monate 16 Tage, npftnrhen den 20. November. „ , 6 ' Den 24. November. Heinrich Goß, Holzmesser, alt ungefähr 62 Jahre, gestorben den 22. November. Evangelische Gemeinde. Getraute. Eingesandt. Für die Einführung der Sonntagsfeier muß sich jeder Menschenfreund begeistern und angenehm erregt fühlen; auch der Geschäfts- ober Kaufmann, der eine Wteder- vergeltung für seine vielleicht schlimmen Lehr- rc. Jahre nicht wünscht, muß sich dafür angenehm berührt fühlen, und der Schreiber dieses würde mit Vergnügen dem Verein zur Förderung der Sonntagsfeier durch Schließung seines Geschäfts einen Gefallen erzeigen und seinen Herren Collegen mit gutem Beispiel vorangehen, wenn cs eben möglich wäre. Bei all dem guten Willen, den vielleicht noch mehr Geschäfts- und Kaufleute bethätigen würden, gibt es jedoch so viel Aber, daß cs absolut unmöglich ist, von den Kaufleuten zu verlangen, die Läden zu schließen. Ein derartiges Ansinnen tjt nun neuerdings noch nicht gestellt worden, wird aber nicht ausbleiben, da vor einigen Jahren schon einmal wegen Schließung der Läden hier und da Fühlung genommen wurde. Greifen wir z. B- die Manufacturwaarenbranche heraus. Der Arbeiter, Taglöhner, Landmann, welcher Manufactur-, Kleider- rc. Maaren nöthig hat, kann tn der Woche deshalb nicht kommen, weil er einesteils keine Arbeitszeit verlieren will, weil er seine Frau oder sein Kmd beim Einkauf bedarf, oder aber aud), well er das nolytge Geld noch nicht hat und welches er meistens erst Samstags oder Sonntags erhalt Sind die Geschäfte von christlichen Kaufleuten, bet denen er gewohnt war zu kaufen, geschlossen, so muß er zu einem Geschäfte eines Israeliten gehen, welches an einem Sonntag wohl schwerlich den Laden schließen wird, wenn er schon Samstags geschloffen war und man es demselben wohl nicht zumuthen wird, zwei Tage der Woche zu feiern. Der Landmann aber, welcher behuss Einkaufs sogar noch zur Stadt kommt, ferner: „In Gießen sind Sonntags die Läden geschlossen, dann muß ich nach Wetzlar, Butzbach, Marburg rc. gehen" und die betreffenden Geschäfte sind in ihren Einnahmen bedeutend Die Spezereihändler würden um kein Haar besser gestellt sein. Wenn auch die Hausfrauen noch Samstag Abends bis 10 Uhr sämmtliche Bedürfnisse für den Sonntag eiritaufen können, fo wird doch leicht etwas vergessen ober aber, man glaubt bei einem beabsichitgten Ausflug ober Spaziergang bes Sonntag Nachmittags, nach Schiffenberg, Wenzels Garten, Hardt, Philosophenwald rc-, des Abendessens, bestehend aus Wurst, Für die Wafserbeschädigten in SEiroI erhielten wir ferner: Von Frau Block 5 X, Krausgrill 10 X, Wirth Th. Hofmann in Burkhardsfelden 2 X. Werkmeister Gg. Hofmann daselbst 2 X, K. M. B. 10 X, W. B. u. M. M. 3 X, Rechtsanwalt Brtel 10 JL, Docenten-Verein 20 JL, G. F. 2 JL, Decan Strack in Lang-Göns 5 JL, Dr. Baur 3 JL, R. R. 1 JL, Dr. Ploch 3 JL, Prof. Dr. Köllner 3 J4, 1 August Will 5 J4, Carl Schwan 10 Bei Herrn Bürgermeister Bramm gingen ein: Von Herrn Stadtverordneten, Scheel 3 JL, Rechtsanwalt Labroisse 5 JL, Ortsgerichtsvorsteher Lüdekmg 5eh Emma. 21. Ein Sohn von auswärts, Richard. 21. Dem Bierbrauer Heinrich Frieden andere, trockene Plätze zu bringen. - Trotz aller dieser Unannehmlichkeiten er- Wilhelch Zipp ein Sohn, Karl August. heiterte es die Zuschauer doch sichtlich, als gestern Nachmittag zwei Sprofelinge vom Gestorbene. Geschlechte derer vom Lampe - ein Paar Hasen - unter der Neustadter -örücte her- November. 17. Georg Philipp August Karl Wilhelm, 3 I. alt, Sohn des schwimmend das Land zu gewinnen strebten. ,GHierä ß"nnrab Sockel. 18. Karl, 4 Stunden alt, Sohn des Vicefeldwebels im Marburg, 24. November. Das eingetretene Regenwetter bei erhöhter Tempe ? 3 Inf-Regiment Nr. 116 Heinrich Adolph. 18. Louis, 1 I. alt, Sohn des ratur hat die vorhandenen beträchtlichen Schneemassen rasch Wasser verwandelt und ^ „^s^hmachers Jakob Hengst. 18. Margarethe Habermehl, geb. Altmann, 35 I. 'ft in Folge dessen unsere Lahn zum mächtigen Strom Seworden und bat das Lahn- H Ehefrau des Schlossers Heinrich Habermehl. 20- Schneider Georg Wack, 29 I. thal in einen großen See verwandelt- Bei Sarnau soll tu Folge der Wasserfluth die , Johanna Katharine Louise Margarethe, 1 I. alt, Tochter des Schneiders neue Bahn arg verwüstet sein auch soll das im vorigen Jahre verschont gebhebene Büttner 22. Goß, 62 I. alt- 22. Elise, 2 I- alt, Tochter Stück Wehr oberhalb der Lötzschen Muhle von der Flu.h weage^ssen sein- Von d»,. ^s^yautboisten Franz Geißler. 22. Louis Konrad Franz, 2 I. alt, Sohn des dtesjöh^Igen FlMen d^rftc^de^^w^mattge^WaffnRand^d-r^hochste^stm^^^^ Regen» I Heinrich Karl Gernand. 23. Der p-nsion.rte G.nsbarm Konrad Kraft, weiters hatten wir uns im Verlauf- der diesjährigen Bade-vaifon eines zahlreichen bb alt. - Zuspruchs von Cur-Gästen von nah und fern zu erfreuen, von welchen der großer- Theil derselben, durch die Wirkung unserer überaus heilsamen Cur-Quelle von fühlbaren Leiden befreit, wohlgemuth von uns schieden. Wenn von den segensreichen Erfolgen unseres Badeorts allenthalben rühmend erwähnt wird, so verdient die Administration, welche rastlos für die Verschönerung und für das blühende Gedeihen desselben thättg und umsichtig sich bezeugt, reichlich 7802 Gebhardt. In den Apotheken: 2 Sich«. 75 Pfennige. 7794 Ortsgerichtsmann. 7805 & Korb- Preisen. Wasch- und Badebütten zen. M. Kann, Jindenplatz 7816 M. Kann, Mndenplatz 7817 S. Elsoffer. 71’81 lit Elisabetha von Groß- a> CD ,t Christine Nauheim. ir Spanne on Biebrich. Mitarbeiterin n. 23. Der sabrlh Pseif, I, Sohn des dbw?bd§ im M -ann, 35 3- ffiarf, 29 3- ,t, Sohn Konrad Kraft, 18. Dem h Adolph ein on auswärts, einrich Fried- K Anfertigung und Lager von Küferwaaren, Bier- und Weinfaß,» Reichhaltiges Lager in hölzernen Küchen- und Haushaltartikeln. Prima Holzkrahnen, Cocos- und Seegras- matten, Kordel, Waschseile, Schwämme Als paffendes Weihnachtsgeschenk empfehle einen großen Posten aus schwerem Renforc^ und in schöner Ausstattung, das Stück zu 2 Mark. In Auftrag: Rohr, Gr. Hess. Oberförster. Feilgebotenes. 1 Hahn 1881r ( weiße Dorking, 2 Hühner 1882r \ ozehig u. ganz rein, zu 12, 10» Paar belg. Brieftauben » Paar 4 4 St- weiße u. 1 mausgraue Enten mit Hallen ä 4 X bei Heinrich Krieb, Geftügelhändler, 7786 Allendorf a. d. Lda. Verkauf von Nutzholz im Iorste Nidda. Es sollen vergeben werden: Mein reichaffortirtes Lager aller Wäsche- und Ausftatlungsartikel bringe zur bevorstehenden Weihnachtssaison hiermit in empfehlende Erinnerung und habe ich die Preise derart gestellt, daß Jedem Gelegenheit gegeben, seine Weihnachtseinkäufe in meinen Artikeln billig zu beschaffen. bitte baldgefälligst an mich gelangen zu lassen. Im Interesse einer hübschen Ausstattung derselben ist es nicht zu empfehlen, bis zur letzten Stunde zu warten. Hochachtend A. Scheyda. WiM lS-tea VwVX SeSen jB»ei erfolgen. Kaufliebhaber wollen sich wegen der verschiedenen Dimensionen des Holzes, welches größtenthells noch auf dem Stocke steht, sowie wegen der verschiedenen Districte' und Entfernung von den Eisenbahnstationen der Oberhessischen Eisenbahn an die betreffenden Großh. Oberförstereien wenden und ihre schriftlichen Gebote für jede einzelne Oberförsterei aus einem besonderen Verzeichnisse längstens bis zum Abend des 8. Dezember d. I. bet dem Unterzeichneten einreichen. Am Eröffnungstage eingereichte Gebote können nicht berücksichtigt werden. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Kaufliebhaber am 9. Dezember d. I., Morgens 10 Uhr, im Gasthause zur Traube dahier. Nidda am 23. November 1882. bethE lebigerer- ein Sohn, »lfine, Sporen geboren den r SA es ilchlossen Wcolade, Sveztt«- leute utib x Hierbei ^Jahren Geschäfte 'Jahren sei. die la halten Laden M habe en i Wtf n auch Vt °°r, so ist er würden len, selbst legenheiten wenn eine verwarteten iniße Visite •önnen den le Samstag ags Schulgen obligat Diese Ein- y- Bckanntmachung. In dem Concurse über das Vermögen des Karl Stückrath von Gießen ist zur Verhandlung und Beschluß- saffung über einen Zwangsvergleich, sowie zur Prüfung der verspätet angemeldeten Forderungen Termin auf Mittwoch, den 20. Dezember 1882, Nachmittags V-3 Uhr anberaumt. Gießen, den 23. November 1882. Gr. Amtsgericht. Sämmtliches Grubenholz kann auch in Schichten von aufwärts aufgearbeitet werden und können deshalb auch Gebote für Raummeter abgegeben werden. Die Gebote für die übrigen Sortimente haben pro cbm zu Mühlen-u. Gutsverkauf. Die nach neuester Construction gebaute Kunstmühle M i t 1 e l s m ü h l e bei Alten-Buseck mit entsprechenden Nebengebäuden und etwa 100 Normalmorgen Feldgut, größtenthells arrondirt um die Gebäude gelegen, sollen Familienverhältnisse halber zusammen oder auch getrennt, mit oder ohne Inventar, aus der Hand verkauft werden. 7809 Kaufliebhaber wollen sich an Ludwig B i n g e l zur Mittelsmühle wenden. z.htt, •*** r Wasch- und Badebutten, ^^Blumenkübel, Zuber, Brenken, Eimer, lackirte Wafferzüber u. s. f. und Fensterleder, Bürsten, und Spielwaaren rc. rc. in schöner Auswahl z- und zu billigen Heller'fche Spielwerke werden alljährlich um diese Zeit angekündigt, um bald darauf als Glanzpunkt auf Tausenden von Weihnachtstischen die kostbarsten Sachen zu überstrahlen. Aus Ueberzeugung rufen wir einem Jeden zu: Was kann wohl der Gatte der Gattin, der Bräutigam der Braut, der Freund dem Freunde Schöneres und Willkommeneres schenken? Es vergegenwärtigt glücklich verlebte Stunden, lacht und scherzt durch seine bald heitern — erhebt Herz und Gemüth durch seine ernsten Weisen, verscheucht Traurigkeit und Melancholie, ist der beste Gesellschafter, des Einsamen Freund; und nun gar für den Leidenden, den Kranken, den an das Haus Gefesselten! — mit einem Wort, ein Heller sches Spielwerk darf und sollte in keinem Salon, an keinem Krankenbett, überhaupt in keinem guten Hause fehlen. Für die Herren Wirthe, Conditoren, sowie Geschäfte jeder Art gibt es keine einfachere und sichere Anziehungskraft als solch' ein Werk, um die Gäste und Kunden dauernd zu fesseln. Wie uns von vielen Seiten bestätigt wird, haben sich die Einnahmen solcher Etablissements geradezu verdoppelt; darum jenen Herren Wirthen und Geschäftsinhabern, die noch nicht im Besitz eines Spielwerkes sind, nicht dringend genug anempfohlen werden kann, sich dieser so sicher erweisenden Zugkraft ohne Zögern zu bedienen, um so mehr, da auf Wunsch Zahkclngserleichterungen gewährt werden. Den Herren Geistlichen, welche aus Rücksicht aus ihren Stand, oder der Ent- fernmrg wegen, Concerten rc. nicht beiwohnen können, bereitet solch' ein Kunstwerk diu schönsten, dauerndsten Genuß. Wir bemerken noch, daß die Wahl der einzelnen Stücke eine fein durchdachte ist; die neuesten, sowie die beliebtesten altern Opern, Operetten, Tänze und Lieder finden sich in den Heller'schen Werken auf das Schönste vereinigt. Derselbe hat die Ehre, Lieferant vieler Höfe und Hoheiten zu sein, ist überdies auf den Ausstellungen preisgekrönt, neuerdings in Melbourne der einzige, der speciell für sich allein den ersten Preis — Diplome nebst silberne MedaÜle — erhielt. Eine für diesen Winter veranstaltete Prämienvertheilung von 10U ^Lpielwerken im Betrag von 20 000 Frs. dürste zudem besonderen Anklang finden, da jeder Käufer, selbst schon einer kleinen Spieldose, dadurch in den Besitz eines großen Werkes gelangen kann; auf je 25 Frs. erhält man einen Prämienschein. Reichhaltige illustrirte Preislisten nebst Plan werden auf Verlangen franco zuaesandt. Wir empfehlen Jedermann, auch bei einer kleinen Spieldose, sich stets direct an die Fabrik zu wenden, da vielerorts Werke für Heller'fche angepriesen werden,.die es nicht sind. Alle ächten Werke und Spieldosen tragen seinen gedruckten Namen, worauf zu achten ist. Die Fabrik hält nirgends Niederlagen.____________ Bstind. Perl-Sago (Labiora) in allerfeinster Waare verkaufe von heute an zu 35 4 per Pfund. 7785 S. Elsoffer. Ballblumen in; frischer, großer Auswahl empfiehlt "821 J. Fangmann. Zwiebel 'vt 'ckaufe bei Abnahme von 25 Pfd. an a 3 H, bei Abnahme von mindestens 1 Ctr. : II J4 2.50. Reparaturen rasch und gut. 77982 Dienstag den 28. und Mittwoch den 29. l M Nachmittags 2 Uhr fol£en in dem Hause des Herrn Metzger ib1 o ß t, dem Löwen gegenüber, die zum Nachlasse des Käthchen Schäfer gehörigen Mobilien, bestehend in Schränken, Kommode, Sopha, Tischen, Stühlen, sehr gut erhaltenem Weißzeug und Frauen- kleidern, Bettwerk und Küchengeschirr versteigert werden. Gießen, den 25. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht. 7803__Lüdeking. Mittwoch den 29. Nov., Vormittags 9 und Nachmittags 1 Uhr, werden auf der Heuchelheimer Mühle m zwei kräftige Wagenpferde. zwei Kühe, ein Ikind. ein Kalb, eine Parthie Hühner und Tauben, einige Bienenstöcke, Wagen, Pflüge, Eggen, Pferdegeschirre und dergleichen zeyen Baarzahlung ver- Uergert. , Gießen, 23. Novbr. 1882. F. Hoffmann, 7823 Concurs - Verwalter. , sgutttt E ’UJ i A u 0.® a yvt6< 3 > S •* < «* £ \ 1 CO = <Ä in Die trauernde Gattin 7807 verursacht. Preis-Verzeichnitz 2933 ^WW suppe 7797 Ein braves Mädchen auf Weih- Geld, Eour-. Marktplatz 2. nachten gesucht. 7820 Montag: Gänsekegeln X 16 16 20 16 9 4 seinem 76. Lebensjahre nach langem schweren Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet Restauration Bramm. Heute, Samstag, und uächsten Die Beerdigung findet statt Montag Nachmittag 2>/2 Uhr. 18-22 15-19 30-35 70-75 67-71 16-20 7719 Schöner Laden mit Wohnung, worin seither Metzgerei betrieben wurde, ist alsbald zu vermiethen. 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