’ Nnes u Wet X ®ht. 1889' »ni) Iran, k_____ ? 3unge D(: »“ st y WT ark »n der Pulvc- Garten nach b. eine gute H mit guten Schib Wilh. Zurbus Kamm, Wr. egeln.j Schatz. Mkr Selb st i und geheimtll das berühmte s Selbst- rang. >ild. Preis 3 F. an den schreck' Lasters leidet/ lehrungen retten im sichern rode. .Pmcke'sLchul PM, sowie durch n Gietzen. atii c Fisch ?» w ■ti. ßttob« «rtX arftf SRorÖtL' Rr. 249. Mittwoch dcn 25. Oktober lss2 Gießener Anzeiger Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringer lohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Bekanntmachung. T-1.r„r»f.r^anta-6 *»” 12-Februar 1883 soll dahier, in Gemäßheit der Verordnung vom 10. Januar 1879, betr. die Prüfung von Aspiranten für nn Än abgehalten werden Diejenigen Aspiranten, welche sich dieser Prüfung unterziehen wollen, werden aufgefordert, die '^oßherzogllchesMimsterinm desJnnernundder Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, zu richtenden Meldungen hierzu bis spätestens lum 151 ' »en betreffenden Kreisschulcommiffronen bezw. den Directionen der betr. höheren Lehranstalten, denen sie angehören, einzureichen. ~vlv JJlclUUTlyCn ULl^lI।UüßTl . a. ein Tauf- ober Geburtsschein: b. ein selbstgefertigter Lebenslauf; e. das Zeugniß der an einem Schullehrer - Seminar bestandenen Entlaffungsprüfnng oder sonstige Zeugnisse über die Erwerbung einer entsprechenden allgemeinen Bildung. In dem Falle, daß der Aspirant auch die Definitorialprüfung bestanden hat, ist das betr Zeugmß gleichfalls beizuschließen; 7 ' <1. ein Zeugniß über die erlangte turnerische Ausbildung und eventuell über bisherige Lehrthätigkeit; e. em amtliches Leumundszeuge. ’ Darmstadt, den 10. Oktober 1882. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten. ... Knorr. de Beauclair. Politische Ueberficht. , Gießen, 24. October. 2bie nachträglich aus Baden-Baden gemeldet wird, war man in der Umgebung unseres Kaisers in Folge dessen letzten Krankheitsansolles eine Zeit lang sehr um den hochbetagten Monarchen besorgt und war auf Veranlassung des Leibarztes Dr. v. Lauer der Generalarzt Dr. Leuthold von Berlin nach Baden-Baden berufen, um tm Nothfalle auch seine Hülfe zu spenden Dank einem gütigen Geschick, war der Kaiser von dem Krankheitsanfalle jedoch fchon am 18. October wieder so ziemlich befreit mid konnte nebst seiner ebenfalls noch leidenden Gemahlin die Glückwünsche entgegennehmen, welche dem Kaiserpaar anläßlich des Geburtstages des Kronprinzen überbracht wurden Das Festmahl, welches zu Ehren des Kronprinzen am 18. October in Baden- Baden stottsinden sollte, mußte indessen aus Rücksicht auf den Gesundheitszustand des Kagerpaares aufgegeben werden. Die unvermeidliche Last der Jahre drückt nun leider auch unser Kaijerpaar, obwohl gerade Kaiser Wilhelm in wahrhaft heroifcher Weise im Greisenalter ein Jüngling geblieben war. Mag die nun nahende rauhe Jahreszeit der Gesundheit des erlauchten Paares keinen Abbruch thun! Der Plan des Reichskanzlers, die Budgetarbeiten für das Reich abzukurzen, resp. alle zwe: Jahre zu erledigen, um dadurch für die übrigen parlamentarischen Arbeiten ^ett zu gewinnen und das lästige Zusammentaqen °!lt ^m preußischen Landtage zu vermeiden, scheint seiner Verwirklichung entgegengehen zu sollen. Dem Bundesrathe liegen verschiedene Special-Etats vor, und zwar zugleich für die Jahre 1883/84 und 1884/85, astens gleichlautend zum Thell aber auch von einander abweichend Es ist mcht anzunehmen daß der Bundesrath die Berathung des Etats für '1884/85 ?blehrtt und somit muß man es als feststehend betrachten, daß auch der Reichstag stch mit den Vorlagen beschäftigen wird. Das große Ereigniß für unsere innere Politik sind die nun- niehr vollzogenen Urwahlen zum preußischen Abgeordnetenhause Obwohl nun zwar die Ent,chcrduug gefallen ist, so sind wir doch noch nicht in der L°äe nfsermatzlg ein genaues Bild über die Wahlresultate zu gebe,? da noch eimqe Tage nothwendig sind um die Wahlstatistik zu vervollständigen. Nach den b s- her vorliegenden Nachrichten scheinen übrigens die Parteiverschiebunaen m preußischen Abgeordnetenhause nicht so bedeutend zu sein denn d ? meisten NM th-ilungen beiagen, daß die Parteien ihren bisherigen Besitzstand bebauvteten Verstärkt hat sich die Fortschrittspartei, aber meisteutheils auf Kosten be§ gemäßigten Liberalismus, wodurch dem liberalen Gedanken vraktiick wobl ein schlechter Dünst erwiesen ist. Für die Conservativen kann sich das Wahlresultat indessen auch noch wefentlich günstiger gestalten, da aus den ländlichen Wahlbezirken, wo d,e Conservativen ihre meisten Anhänger haben noch viele Nacb- eichten fehlen. Die Klerikalen haben in der Hauptsache ihrm Besitzstand gewahrt, nur in Krefeld wird an Stelle eines klerikalen Abgeordneten M liberaler gewählt werden. Da m einigen Wahlbezirken beträchtliche Minoritäten einet dritten Partei gewählt worden find, so läßt sich aus den Urwablm überhaupt noch fein sicheres Wahlresultat entnehmen und wird man die Eraebnisse am9In 8 statlsindenden Abgeordnetenwahlen abwarten müssen desausschuß vor dem 3anuar \ 883 ™ idjt tinbetufen” roerben mit^der^dritten'°Beratbuna de°s bT” 3ufa"mtentritt »es Landesausschusses sich können. R antra3 °blehnen wird, scheint außer Zweifel zu Sf; .. Klassischen Regierungskreisen wünscht man erst die nochmalige Va Reichstago und Bundesraths abzuwarten, bevor man im Lau- desausschuß den obligatorischen Gebrauch der deutschen Sprache einführt. Unserm großen Strategen grünt ein neuer Lorbeer, allerdings l nicht vor dem Femde, sondern im pflichttreuen Friedensdienste. G.F.M. Graf Moltke wird am 29. October sein 25jähriges Jubiläum als Chef des General- stabs begehen. Der österreichischen Negierung ist wiederum eine recht fatale Ueberraschung passirt. Man hat die Affaire zwar möglichst verheimlicht, indem man dieselbe wahrscheinlich im Keime zu ersticken gedenkt, aber nach Mitthei- lungen aus den Grenzländern bilden sich in der Herzegowina neue Jnsurgenten- Banden. Längs der montenegrinischen Grenze von Bilek bis Blagaj und von Fosca bis hinauf nach Serajewo tauchten kleine Banden auf. Dieselben haben sich in jüngster Zeit formirt, nachdem die österreichischen Truppen aus dem Gebirge in die Garnisonsorte zurückgezogen waren und bestehen die Insurgenten zumeist aus desertirten bosnischen und herzegowinischen Rekruten oder Rekrutt- rungsflüchtigen. Die Banden lassen die Ortschaften unbehelligt und greifen nur die Gensd'armerie-Posten und schwachen Militär-Patrouillen an. So verlautet, daß am 11. ds. die Bande eines gewissen Kljakics auf offener Straße eine sechs Mann starke Patrouille bei Bisina angefallen habe, wobei es beiderseits Todte und Verwundete gab. — Aus Triest wird gemeldet, daß das Urtheil über den Bomben-Attentäter Oberdank gefällt ist, das Kriegsgericht hat ihn zum Tode verurthellt. Die gerichtlichen Akten wurden nach Wien geschickt, von wo die Entscheidung über die Art der Todesstrafe, ob durch Strang oder durch Füsilirung erfolgen wird. Oberdank zeigt sich trotzig, als ob er mit festem Willen dem Tode entgegengehen würde. Er will von Gnade, von Bittgesuchen an den Monarchen nichts wissen. Seine Mutter hat jedoch dem Kaiser ein Gnadengesuch unterbreiten lassen. In der französischen Republik treiben thatsächlich communistisch- socialistische Bestrebungen einen unheimlichen Spuk und erregen die öffentliche Meinung in Frankreich. Die darauf bezüglichen Thatsachen sind folgende: Das Departement Saone-et-Loire bildet seit einigen Monaten, wie wir bereits früher meldeten, den Schauplatz ernster Ruhestörungen, welche in engen Zusammenhang mit socialistischen Bestrebungen gebracht werden. Die Gerichtsverhandlungen, die soeben vor den Geschworenen in Chalon-sur-Saöne gegen die Theilnehmer an den im August erfolgten Tumulten eröffnet worden sind, verbreiten helleres Licht über jene Vorgänge. Bereits seit längerer Zeit signa- liiirte man in den Jndustriebezirken von Montceau-les-Mines und Le-Creuzot geheimnißvolle Zusammenkünfte, welche des Nachts im Walde, in Steinbrüchen und anderwärts stattfanden und hat sich nunmehr herausgestellt, daß die Zusammenkünfte der Organisirung einer communistischen Bande unter der Führung eines gewissen Bonnot galten. Diese Bande hat Kapellen und Kirchen der Umgegend geplündert und bei ihren weiteren Gewaltakten die Nufe: „Es lebe die sociale Revolution! Tod den Bürgern!" hören lassen. Diese Communistenbande hatte bereits gegen 1000 Anhänger und besaß eine eigene Zeitung, betitelt : „Die revolutionäre Fahne!" Die französische Regierung verfährt mit der größten Strenge und Umsicht gegen diese Ruhestörer und hat amtlich allenthalben die strengsten Maßregeln gegen anarchische Bestrebungen verkündigen lassen, denn auch in Paris zeigten einige Communistenblätter die Unverschämtheit, die Vorgänge in Montceau-les-Dlines zu loben und die Ausrottung der Bürger zu verlangen. In Bern tagt auf Einladung des schweizerischen Bundesraths die internationale fachmännische Conferenz, betr. die technische Einheit im Eisenbahnwesen. Vertreten sind Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich, Italien und die Schweiz. Der Vorsitzende der Conferenz, der schweizerische Bundesrath Welti, führte aus, daß die Vereinbarungen, welche die Conferenz anstrebt, den internationalen Verkehr und die commerziellen Beziehungen unter den verschiedenen Nationen in ganz erheblicher Weise fördern, aber auch die Sicherheit des Lebens der Dttllionen von Eisenbahnreisenden durch die vervollkommnete technische Einheit der Eisenbahnen noch erhöhen soll. Die englische Regierung hat es durch irgendwelche Mittel, sei es durch Drohung, sei es durch eine zur Schau getragene GleichgMgkeit dahin gebracht, daß die Türkei bezüglich der Regelung der egyptischen Frage sich äußerst nachgiebig zeigt und allen Vorschlägen Englands zustimmen will, wenn Lokales. Gießen, 24. Oktober. In den letzten Tagen wurden dahier bet verschiedenen Kaufleuten von 2 Frauenzimmern, welche sich als Dienstmädchen ausgaben Waaren . rschwindelt und zwar auf den Namen ihrer angeblichen Herrschaften- Die Betrügerinn wurden ermittelt und zur Anzeige gebracht- _____ - (Paraffin als Schutzmittel gegen Feuchtigkeit, Säuren und Alkalien^ Hölzerne Gefäße, welche namentlich in chemischen Fabriken rasch zerstört werden, soll man nach E. Schaal an warmer Luft gut austrockenen, dann 2—3mal mit einer Losung von Paraffin in 6 Thetle Petroläther überstreichen. Gefäße, in denen mit Dampf gekocht werden soll, werden einige Tage später noch mit Leinölfirnrß oder aber mit Wasserglas überstrichen. Nach dem Trocknen wird dann der Wasserglasanstrich mit verdünnter Salzsäure abgewaschen. Paraffin hat sich ferner bewährt beim Verpacken der Stopfbüchsen, namentlich bei Rührwerken, welche den Dämpfen von rauchender und englischer Schwefelsäure ausgesetzt sind- _ . t M r , . In Alizarinfabrtken traf Schaal oft bis zu 10 Procent der Arbeiter mit wunden eiternden und geschwollenen Händen an; besonders schlimm war dies im Winter. Nachdem er anordnete, daß sich die Arbeiter, ehe sie zur Arbeit gingen (also 2mal täglich) die Hände mit einer Lösung von Paraffin in Rüböl und Erdöl einrieben, wurden selten gerisiene Hände, geschweige denn eiternde oder geschwollene, angetroffen- s. f^irhmriaen Öobeitsrechte des Sultans über Egypten einige Beruck- E die sadmM ?)iedn;Jlnan i diesem Fortschritte in der egyptilchen Frage stchtigung fanden. i enqlildie Oberbefehlshaber, General Wolseley, o ?en Tagen in London eintreffen wird, so irrt man wohl nicht wenn man annimmt taft sich die egyptische Affaire in demjenigen günstigen Stadium befindet, welches eine diplomatische Verständigung unter den Großmächten über die Z'lkunft^EgyPtens erleichtert..^gen Arabi «a anbetrifft, io hat der Khedive nunmehr darein gewilligt, daß Arabi einen englischen Ver- theibiaer erhalten soll, doch dürfen die Verhandlungen nicht öffentlich stattfinden, ^er Khedive und seine Getreuen setzen übrigens Alles daran, um Arabi der härtesten Strafe zu überliefern, denn die egyptischen Minister haben sich dahin geäußert daß das Ansehen des Khedive in den Augen der Egypter nicht wieder h-raesiell't werden könne, wenn Arabi eine milde Strafe erhalte oder gar für fchnldlos erklärt werde. Die Egypter müßten überzeugt werden, daß sie einem Verführer und keinem Befreier gefolgt wären. Unter diesen Umstanden kann es Arabi nm seinen Hals bange werden, denn solchen Einwanden der egyptischen Regierung kann sich England nicht ganz und gar verschließen. Telegraphische Depeschrn. Wolff's telegr. GorrespondLNi-Brrrearr. Berlin, 23. Oktober. In dem Dankschreiben des Kronprinzen an den Magistrat für dessen Gedurtstaasglückwünsche heißt cs: Ich benutze gern den Anlaß, um auf s Nme ^aus ziffprechen, wie ich der Hauptstadt und ihrem großen, in stetig sor schreckender Entwickelung begriffenen und musterhaft ver-walteffn ^^binwesen> weine^ l^hafte ^lipilrinbrnk' nfleieit unverändert bewahre. — seinem Dankschreiben an die Stadt verordneten heißt es: Ich weiß meinem Danke keinen besseren Ausdruck geben, als durch die Versicherung meines fortdauernden aufrichtigen Antheils an allen Bestrebungen, welche dem Wohle der Hauptstadt und der Bürgerschaft dienen. inh-r- _ Die Nordd. Allg. Zig" sagt, die Beschickung der Amsterdamer internationalen Colonial- und Export-Ausstellung ser zwar^der: den Wünschen der verschiedenen Industriellen entsprechend habe die Regierung aber neuerdings beschlossen, zum Vertreter der deutschen Aussteller den Ausstellungsorganen Qtaenüber einen Reichskomm ssar zu ernennen- D'.e Gewährung einer ftnauztellen Beihilfe des Reiches an die Aussteller durch Uebernahme gewisser Kosten ser auch jetzt I,'*t l®ictt’lC230Otto^ren' Wie die „Neue fr. Pc." aus Triest meldet, hat das am Samst^zuiümmeng-tret-ne firte9§ymd)t den Attentäter Oberdank zum Tode durch d-'N^Str^ang verurtheilt. Oberdank legte ein umfassendes Gestandn ß ab und nannte die Mitglieder der Liga, welcher er in Rom angehorte und die ihm die Ausführung des Attenlohübettrug^Octbr. Oberhalb Bischosshofens im Salzthal-Tunnel rissen sich Morgens 20 Waggons von einem Eisenbahnzuge los und rollten nut ungeheuerer Geschwindigkeit über die Gefälle durch die Station Btschosshofen aeaen St. Johann zurück, woselbst mehrere Waggons m die Salza stürzten ; ein den Zug begleitender Beamter wurde verwundet. Der Bahnverkehr ist unterb^chun, Octbi:. Heute früh um 2 Uhr explodirten im Restaurant des Theaters Bellecour 3 Bomben, durch welche 3 Personen schwer und mehrere andere leicht verwundet wurden. Nach den Schuldigen wird recherchrrt. Riga, 23. Octbr. Nach einer Meldung der „Zeitung für Stadt und Land" aus Wolmar ist gestern auf den Baron Meyendors - Kamkau ein Mordversuch gemacht worden, derselbe wurde durch einen Schuß am Arm verwundet, der Tbäter ist bis jetzt nicht ermittelt. r , . » Tunis, 23. Oktober. In Folge des verschlechterten Gesundheitszustandes des Bey hat der aus Anlaß des Bairamfestes sonst übliche Empfang durch denselben nicht stattgefunden.^^^^ Oft. In den an der Newa gelegenen großen Gromaw'schen fiohntcberlaaen ist eine Feuersbrunst ausgebrochen. Belgrad, 23. Octbr. Während des Gottesdienstes in der Kirche wurde von einer Frau auf den König geschossen. Der Schuß ging fehl. Der König bliebZbis zum Schluß des Segens in der Kirche und begab sich dann nach dem Pal grQU, welche in der Kirche auf den König schoß, ist die Wittwe des anläßlich der Topolje-Affaire vom Kriegsgericht zum Tode verurthellten und Hingerichteten Obersten Markovic. Landshut, 18. Oktober. Das hiesige Spital beherbergt zur Zeit einen Kranken, dessen Namen man in allen fünf Weltthecken kennt. Es ist das emftmalige Menaaeriebesitzer Kreutzberg, der nach erlittenem Schiffbruch bei der Ueberfahrt von Amerika nach Europa und nach mancherlei Irrfahrten in Rußland körperlich wie pekuniär vollständig fertig ist. Einstmaliger Besitzer eines Vermögens, welches nach Hunderttausenden zählte, mußte der sieche Abenteurer, welcher, von Wien kommend, m Landshut nicht mehr weiter konnte, die Wohlthätigkeit der (stabt in M8 die Rcconvalescenz des Kranken seine Ueberführung nach der zur Unterstützung des Verarmten verpflichteten Gemeinde im Rudolstädt'schen gestatten wird. Eisleben, 17. Oktober. Em Vorkommmß schrecklicher Art rief gestern in der biesiaen Mädchen-Bürgerschule Verwirrung und Entsetzen hervor. Erne Schülerin hatte auf dem Wege zur Schule in der Nähe des Bahnhofes eine DynamUpalrone gefunden die, wie man annimmt, von einem Bergmann verloren worden , und solche mit in die Schule gebracht. Ein anderes Schulmädchen, die 13jährige^Tochter des ^chueider- Meisters L- von hier, spielte nun während des Unterrichts mit der Patrone und stach dabei mit einer Nadel in dieselbe hmem. Plötzlich explodirte die Patrone und riß dem Kinde fämmtliche fünf Finger der linken und zwei der rechten Hand weg. Kmve Axtober. Die „Wests. Ztg.« schreibt: Heute Vormittag trat in unserer Stadt das Gerücht auf, daß gegen Morgen auf Bahnhof nm (Station der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zwischen Hamm und Unna) ein furchtbares Eisenbahnunglück stattgefunden habe; getödtet seien acht Personen undverwunde^ifiTrXr größere Zahl. Nach den von uns eingezogenen Erkundlgungen ist das Uaglück lckder em sehr schweres, gottlob aber doch nicht so furchtbar, wie es obiges Gerücht dar. stellt Zwei Güterzüge stießen am Bahnhofe Bonm kurz nach 6 Uhr früh zusammen, woran so viel bis jetzt sestgestellt ist, hauptsächlich der herrschende uarke Nebel die Schuld tragen soll. Die Wirkung des Zusammenstoßes war eine furchtbare; die in Thätiakeit befindlichen drei Maschinen wurden vollstand'g defekt und the-lwerse aus dem Geleise aeschleudert zwei Packwagen wurden zertrümmert und mehrere andere be^ ®Ät"i Las Geleis auf eme furSe Cttede .mftjrt Unglück auch einige Opfer von dem Dlenftpersonal, indem sechs Pionen verletzt wurden. Hilfe war so schnell als möglich zur Stelle; daß einer dec Verletzten seinen Wunden erlegen, darüber war bis heute Nachmittag nichts bekannt. Zur Freilegung des Geleises wurden sofort die nöthigen Anstalten getroffen ^nad) meh^ stündiger angestrengter Arbeit waren die Trümmer gegen Mittag so weit bei Secke geschafft worden, daß das Geleis wieder frei und dem Bettiebe Übergeberl werden^konnte. Ob dem Dienstpersonal irgend welche Schuld an dem Unglück beizumessen ist, wird die barten Ortschaften Leidenhofen, Beltershausen, Heskem und Frauenberg hat sich in dieser Woche der bis jetzt N'cht aufgeklärte Fall ereignet, daß Nachts m die Schaff pfercke dem Hunde ähnliche Thiere emgedrungm sind und bei einzelnen Heerden durch einen Biß in den Hals an zehn Schafe getödtet haben Ein sonst keinen andern Hund fürchtender Schäferhund, wie ihn der hiesige Schäfer besitzt, wollte mit diesen srechm Räubern nichts zu thun haben und drückte sich wahrend des Angriffs auf die Schafe bet Seite. Der Schäfer von Leidenhofen will zwei dieser Thiere m feinem P^rch gesehen haben, welche die Größe eines mittelgroßen Hundes von rochltcher Farbe hatten. Bet dem wiederholten öfteren Vorkommen m den verschiedenen Pärchen und dem bereits angerichteten größeren Schaden ist die Annahme nicht ausgeschlossen daß einige versprengte Wölfe die Thäter sind, es ist daher Vorsicht drmgend anzurathen. — (Prinz Heinrich als Wachofficker am Bord Sr. M.S-„Olga".j Prinz Heinrich gehört zu den Offictercn des Schiffes, hat somit einen Therl seiner ^brung und Leitung in Händen und in der besonderen Function als Wachofficier damit auch einen großen Theil schwerer Verantwortung Denn der Officter der Wache ist stets der Vertreter des Commanbanten und des ersten Ossiciers in ber Führung des Schiffes, in der Regelung des Verkehrs nach Außen und tn der Handhabung des allgemenien Dienstbetriebes Man denk- sich nicht den Commandanten eines Knegsschlff-s als dies stets kommandirend und führend. Nur wenn Noth und,^^ahr es fordern und im Gefecht resp. Errrcitium Übernimmt er das Commands, im Uebrtgen ruht es allein in den Händen der in der Funktion des Wachofficters sich ab nechselnd-n Ofsicrere. Die Schiffswache besteht immer aus der ganzen Hälfte der Beiatzung. Wahrend bie eine Hälfte die Wache hat, hat die andere Ruhe, um so also auch wahrend der Nacht den Schiffsdienst erhalten zu können. Der Tag wird auf der See gerechnet von 8 Uh> Morgens zu 8 Uhr Morgens, während welcher Zckt sich bte Wache sechs Mal ablost. Der die Wache kommandirende Officier hat seinen Platz auf der ^ommanbobrücke darf sich nie unter Deck begeben, mag es Tag ober Nacht sein, eine T'0pengUckh oder eifiae Kälte herrschen und muß sich auch stets tm Dienstanzuge, also mck Sabel be warnet, befinden Ebensowenig darf er gestatten, daß sich Leute der Wache von Deck entfernen Seine Hauptpflichten sind folgende: Signale geben zu lassen für die Zeiten der Mahlzeiten, Beendigung der Freizeit, Zeit be^ue^„n^fnf;c?eUr t?.r ginfinabe der Hängematten; den Commandanten, resp- ersten Officier beständig tn Kenntniß zu erhalten von allen Veränderungen des Schiffsdienstes, bte er für nothrg befunden, von Arretirnngen von Leuten,, im Hafen von der Ankunft und dem Weg- aanae der Schiffsboote: alle ungewöhnlichen Erscheinungen von Lust und See hat er in sein Loggbuch einzutragen, die Lothungen in der Nähe der Küsten zu Überwachen und die Proben (vom Grunde) namentlich wahrend der Nacht ""f einem Brette zur Ansicht für den Commandanten aufzubewahren; er muß darauf achten daß b^ Nacht die voracschrtebenen Lichter zur Vermeidung eines Zusammenstoßes mit anderen Schiffen ieder^eit hell brennen und daß bei Nebel die vorgeschriebenen Signale laut und m ben bestimmten Zwischenräumen gegeben werden; alle Posten hat er zu beaufsichtigen. ^femanbfrin ber sich »orfieUt, daß „unser Prinz" -n Bord «u,en recht bebaallcken ana-n-bm-n und leichten Dienst hat. Mehr wie jeder Andere soll er e n B-isvI-l der Treue g"«en alle Sch.ffsg-setze, guter Sitten und der Achtuna, s-tn in und müde wie alle seine Kameraden wird er zweisellos seine enge Kainm^ aussuchen, um »on ni-r zu vier Stunden Stärkung und Erholung tür feine Strapazen und Anstrengungen neuer vier Stunden zu suchen. rarrnHene Engel haben jüngst dem Publikum von Birmingham einen besonderen Kchre^eina jagt M°n schreibt von dort unterm 15. d. M.t Im hiesigen Theater Ronal ha sich ßefttni gelegentlich einer Aufführung von Gounod's „Faust" durch bte ^^u^sellschast des Mr. Charles Rosas ein ebenso unliebsamer wie Aufsehen erregender H»fCnn8rreianet. In der letzten Scene versagten plötzlich die mechanischen Arrangements und die Engel", welche Margarethe während der Apotheose begleiteten, stürzten aus dedeutender Höh- aus das Podium herab. Beinahe all- brach-n sie die künstlichen ^lüael unb einige der unglücklichen Engel, die aus einer Höhe von mehr als 12 Fuß berabaeftürzt waren, schrieen laut auf und wehklagten Über erlittene Verletzungen. So endete die Oper sowohl auf der Bühne wie im Hause mit einer Scene der größten Verwirrung und Auftegung. Darmstadt, 22. Oktober. Das Amtsblatt Großh. Ministeriums d-S Innern und der^Justiz, Section sür Justizverwaltung Nr 41 enthalt ü. d. Darmstadt, 11. Oft-, ... >» MM.** Verfonrn sind nicht an bie Verwaltungen der Strafanstalten, f°nb£rn /^ts ^n die Staatsanwaltschaft ober das Amtsgericht zu richten, durch welche die Strafvollstreckung tut betreffenden Falle erfolgt. (Verordnung vom 24 Jull 1880, Strafvollstreckung be- t ffenb.)^ Diesen Strafvollstreckungsbehörden liegt es hternachft ob, der Verwaltung ^Strafanstalt die entsprechende Ermächtigung zur vorübergehenden Entlassung der (Sefanaenen aus der Anstalt zu ertheilen, sowie die erforderlrchen ^^^^wnen wegen Transports des vorzuführenden Gefangenen durch die Gensdarmerie ober Schutzmannschaft rechtzeitig ergehen zu lassen. @tard. Dr. Linß. — Die Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig, gegründet 1830, welche wie zu den ältesten, so auch zu den größten deutschen Gesellschaften zählt, hat auch im laufenden Jahre sehr befriedigende Geschäftsergebnisse erzielt Es wurden während der ersten 9 Monate dieses Jahres 2356 neue Versicherungsanträge über ein Kapital von 13 968 400 abgeschlossen, 409 100 JL mehr als in der gleichen Zeit des Vorjahres- Der Verlauf der Sterblichkeit unter den Mitgliedern war bisher ein außergewöhnlich günstiger, denn es sind trotz des größeren Versicherungsbestandes unb des Höhere- Alters der Mitglieder in diesem Jahre bis 1. Oktober durch Tod 130 450 JL weniger fällig geworden, als in den drei ersten Quartalen des Jahres 1881. Verwischte H (r, r( OQ r'iftnhpr Wnraen Dienstag wird vor dem hiesigen Schöffen- aericht bte N-rhandlung'in Sachen ber »«II™ k ^°nder st°ttstnb-n H-rr Sander t’’‘“jÄ" Ä”“ Vorstand Klag?auf Beleidigung anstrengte. Die Ä-rhandlung dürste jedenfalls recht intereffant meiben. Oktober. Vor einigen Monaten erhielten hiesige Geschäftshäuser den «Beiud, e?ne§ eleaant aetleibeten jungen Mannes, ausllasstrt >mt Cylmder und einer kleinen Mavm der aufs Haar dem Reisenden ngenb etne§ H-us-s glich. Der lunge Mann präsmttrle -inen Prospect über ein herauszng-bend-S deutsches Handels-Adreßbuch, lieft ü* bie Sternen i" ein Verzeichnitz kinschrk.ben, wo ür er «ne Vergütung von SO Pf beanspiUchte dieser auch überall °hne°Anstanb erheelt; konnte doch -m G-schSst mch hilliaer yiufnabme in diesem Adreßbuch für das ganze Reich finden. W.e sich jetzt herausstellte, war dieser feine Herr ein ganz gewöhnlicher Schwindler, der seine Manipulationen auch in vielen anderen Städten und zwar wre lange bei ihm aufgefundme Liften von Firmen beweisen, mit Erfolg ausübte. Der Schwindler mürbe dieser Tage in der Pfalz verhaftet. er einsichtsvoll-. Landwirth hat pewch schon bemerkt, daß unsere Wiesen zu nla nebünflt werden. Hier wie allerwarts gilt das Sprichwort in dieser Beziehung. D-? ^ung st d?e S-el- der iiandwirthfchas. Will man aber Dung »°b°n so muß Vieb halten, und will man V'eh halten, so muß man Futter haben, darum düngt di Wiesen Bei starker Wiesendüngung setzt man sich auch der Gefahr mch.aus, wie Vvpt fSnlmfrudbt welche in nassen Jabren schlecht und taub wird. Will sich das Aet?a r^n fn mähtman es und kann man dies 2. 3 b!s 4 Mal wiederholen, desto Hasser Jetzt entsteht nun die Frage: Wo nehmen wir Dung her für dre Wiesen, m beeinträchtiaen und zu schädigen. Hier rst auf einen Gegenstand ausmer sam ,u L°n welch ° 'n d7 Landwirtdschast noch immer zu viel übersehen wi -h aus den Kehricht aus den Scheunen und von der Straße, welcher viel en hält und in nassen Jahren dem Acker mehr schadet als nützt. Wre Äta tomm“ Y S butd) bat Dreschen auf den Misthaufen, welche bann, WnnSfF n raffen fahren auf dem Kornacker ihre alles überwuchernde Macht aus - üben Darum !ll-n Kehricht au einen besonderen Haufen, dazu noch allerhand sonstigen Abiall Nasen Erde, Ruß Asch-, Kalk, Gyps. etwas Mist und dann diese Masse von 0 i* Qpit niit sn>fftiquehe überaossen und umgearbeitet, so erhält man einen kräftigen « U en M man dem Acker gegm 30 Procent Unkraut und ^Ä'sür^die Wieselst en vortrefflichen Dünger, der zu jeder Zeit und in allen Fällen rs»« i^Mn Futter liefert. Möge dieses Verfahren ent- sprechend beachtet werden. _______ ,__ SchiffSbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger, Gießen. Der neueste Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd in Bremen, „Werra1 , cy Barre. dessen erste Expedition nach Newyork aus den 11. Oktober angeietzt war konnte dichten Nebels wegen erst am 12. Oktober von B^wen, am 14. O>ktober Morgens von Southampton in See gehen. Die "Werra" ist Oktober, Morgens 9 Ubr wohlbehalten in Newyork angekommen und hat zur Rerse ab Southampton 8 Tage und 5 Stunden gebraucht, ein Resultat, welches in Anbetracht der ungünstigen Witterungsverhältnisse sehr befriedigend genannt werden kann. st, wirb bk )ctt benach- hat sch , W Schas- ettben burch nbern Hund icsen stechen f bie Schafe n Pferch gr- farbe hatten, and bem br- , baß einige len. Iga".] Prinz nn Führung r bannt auch W ist st^ des Schist-s, I allgemeinen alS z fordern una ruht es allein iben OMtt' äßä&renb bie 0 her ML WRfl Mond obrücke, rpenglnth ob« mit * von Deck lassen für dk uMDeck. er beständig in , er für nolh'g d dem mb See h°t ui übenoachen M SretteM d°b d-i N°« nd-r-aSA le laut und -d beaulE orb e-uen tw )Ul 1 .fr er ein ibtre IfU ift >», jfflS i iii't» gtopf- l((ttr hinter 'ti*V ä-S 111 ' <&■ ’M*' > * Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Lieferung von 200 Centner SteLukohlen — Nußkohlen 1.Sorte — franco Bahnhof Lich für Großh. Amtsgericht Lich soll an den Wenigstfordernden vergeben werden. Schriftliche Angebote sind bis zum 10. November d.J. dahier einzureichen. Lich, den 21. Oktober 1882. Die Gerichtsschreiberei Großh. Amtsgerichts Lich. 7011 Will. Versteigerung. Freitag den 27. lfd. Mts., von Vormittags 10 Uhr an, werden in dem früheren „Adler" in der Wallthorstraße guterhaltene Thüren, Fenster, Dachziegel verschiedener Art, -Bretter, Sandsteinplatten, Oefen rc. versteigert. 7019 Aeitzeöoterres. 7015 Eine noch neue Treppe zu verkaufen. _______________Ludrmgsplatz 4. Irischen Hecht in 7029 Pferdefleisch und ger. Wurst Lmpftehlt Konrad Kransch. 6980 Das Neueste in mal. Tüll- u. Zwirn-Gardinen cnrpfiehlt , 0632 Herm. Ang. Muller. C, G. Kleinhenii’s Deticatessenhandlung. Neue Erbsen, Dohnen, Zinsen und Grünkern -cmpfiehlt 6844 Chr. Wallenfels. Kaiser Oel (nicht explodirendes Petroleuin) empfiehlt 6929 Emil Fisch-bach.« Tonnen werden angefertigt. 6896 Louis Do ny* Kurze und lange Pfeifen, Stöcke, Meer- schaumspitzen empfiehlt in großer Auswahl zu billigen Preisen H. KSilner, Drechsler, 6956 4 Seltersweg 4. Reparaturen werden rasch ausgeführt. Sauerkrautsaft werden in allen Gröben bMgst abgegeben bei Carl Heil, SchloßgaM _6470 Donnerstag den 26. Oktober, von Morgens 8 Uhr ab, sind lebende Karpfen und Hechte (nicht unter 2 Pfund) aus den Fürstlich Braunfels' scheu Teichen zu haben. Verkauf in der „Stadt Kassel". Indem ich ein verehrl. Publikum um zahlreichen Zuspruch bitte, füge noch die Bitte bei, mich iDegeu meines durch unvorhergesehene Umstande veranlaßten Ausbleibens am letzten Verkaufstage gütigst zu entschuldigen. 6987 ___________L, Erdmann. Italien. Maronen empfiehlt 6953 G-g. Wilh. Weidig- Darmstädter Ausstettungs-Aoose Ziehung unwiderruflich Samstag 4. Nov. Gewinne im Werthe von 66000 Jt Ein Loos 1 Mt. Moritz Strauss jr. in Mainz, Generaldebit. In Gießen bei Carl Lthrmund, H. Plank, Julius Wallach. 6891 >---© Auf bevorstehenden Winter empfehlen wir unser reichhaltiges Lager in wollenen u. baumwollenen Unterjacken, Unter- Hosen für Herren, Damen und Kinder, Filz-, Litzen- und Lelband-Schuhe und Stiefel, Herren- und Knaben- mesten, Kinderkleidchen und Kapuzen, gewebte und rZuckskin Handschuhe, ^ichuS und Perlstaucheu, sowie Strickgarne in allen Qualitäten. Ferner empfehlen wir unsere Strumpfmaschinenstrickerci; auch werden auf derselben Strümpfe aufs Beste und Billigste angestrickt. *904 J. A. Busch Söhn©, Kreu?. Hohlen. —-~J Anthracitkoblen, erste Sorte, für Amerikaner und Irische Oefen, gewaschene Nußkohlen I, für Füllreguliröfen und gewöhnliche Feuerungen unübertrefflich, sowie Braunkohlen und Holz, empfehle zu billigen Preisen. 6628 August LLr-öIl, Seltersweg. | Neuheiten in Winter- z x Mänteln für Damen & Mädchen * 1 empfiehlt § |«» ß. Dorier, i M X 4MMXXXMXXKXMMIXXXMXXKXKXX» Verkauf von Bier in Flaschen. Unterzeichneter empfiehlt: 1) Export-Bier, hellfarbiges zum Preise von 23 für die Flasche, 2) Lager-Bier, „ „ „ „ 18 „ „ „ „ aus der Actien-Brauerei Gießen, deren beliebte Fabrikate in hellfarbiger Waare ich ausschließlich führe. — Bei Abnahme von mehreren Flaschen frei ins Haus. Außerdem empfehle ich dunkelfarbiges Export-Bier zum Preise von 25 für die Flasche. 6591 Carl Möser, FtaschenbierhsMung, Alicenstraße in Gießen. 7032 StetterrVermittlurrgsbureair des Kauf mannischen Vereins Frankfurt a M Best organijirteä, iveitestverzweigtes Kausm. Plactnmgsmstitut. 6937 Lebensversichernugs-GesellscbaK zu Leipzig auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 übernimmt Kapitalversicherungen jeder Art auf den Todes- und auf den Erlebensfall (Kinderversicherungen). Versicherungsbestand: 185 Millionen Mk. Vermögensbestand: 36 Millionen Mk. Alle Ueberschüsse fallen den Versicherten zu. Die Dividende auf die Todesfallversicherungen beträgt gegenwärtig nach Dividenden-Plan A: 40% der ordentlichen Jahrespränne B: (steigende Dividende): 3% der Summe der gezahlten ordentlichen Jahresbeittäge. Die Dividende auf die Kinderversicherungen wird zur Vermehrung der Nähere Auskunft ertheilen auf Anfrage die Gesellschaft selbst, sowie deren Vertreter in Gießens Müller <& Schwarz, Tli» Haubach« ,/ n __________ - — Gießener freiwillige Feuerwehr. Mittwoch den 23. d. M., Abends Uhr, Dauptübung; 91/2 Uhr Generalversammlung im Frankfurter Hof. Tagesordnung: Bericht, Vorstandswahl, Allgemeine Vereinsangelegenheiten. 6966 Der Vorstand, Alice-Kerem für Irauenbildung und Erwerb ?u Gießen. Da der Verein, der seit einigen Jahren von seinen Mitgliedern keine Beiträge erhoben hat, weil die anderweitigen Einnahmen die Ausgaben völlig deckten, in diesem Jahr besonders durch Neuanschaffungen genöthigt ist, größere Mittel zu beschaffen, so hat der unterzeichnete Vorstand beschlossen, im kommenden Winter 5 öffentliche Vorträge, die im November beginnen, in einem Saal des Gymnasiums dahier abhalten zu lassen, deren Erträgnisse allein dem Alice-Verein zu gut kommen. Wir laden zum Besuche dieser Vorlesungen ergebenst ein. Der Preis der Eintrittskarte zu den 5 Vorträgen beträgt für 1 Person 2 JL, Familienkarten für 2 Personen 3 für 3 Personen 4 u. s. w. Der Preis für eine Karte zu einer einzelnen Vorlesung beträgt 1 .X Herren und Damen, welche Karten von 2 J4,. an lösen, treten auf Wunsch damit als Mitglieder dem Verein bei. In der Liste, welche in den ersten Tagen circuliren wird, befinden sich hinter den Namen 2 Coluinnen, in die erste 1 zunächst den Namen bitten wir die Zahl der Eintrittskarten, in die zweite 11 bitten wir solche, die auf die Theilnahme an den Vorträgen verzichten oder noch besondere Gaben spenden wollen, ihre Beiträge einzuschreiben. Wir bitten um recht zahlreiche Betheiligung an der Sammlung zu Gunsten eines Vereins, der seit der Zeit seines Bestehens (Herbst 1878) im Ganzen 561 Schülerinnen, darunter 27 Handarbeitslehrerinnen, ausgebildet hat, von denen bereits 16 an öffentlichen Schulen oder Privatinstituten Anstelluna gesunden haben. Gießen, den 25. Oktober 1882. Der Vorstand: Frau W. Haustein, Präsidentin. „ TL Bram m. „ L. B r a t u s ch e ck. „ M. B u ch n e r. „ TL Kauf. Fräul. E. Langermann. Frau TL Weiffenbach. Der Derwaltungsrath: Büchner, Kreis-Schulinspector, Vorsitzender. Baist, Rechtsanwalt. Bramm, Bürgermeister. Dr. Bratuscheck, Professor. I. Hanstein, Fabrikant. L>r. Naumann, Pfarrer. 7012 Für Bauende. Durch die Niederlegung des Bezirkbauaufseherdienstes, welchen seither mitversehen, bin ich in der Lage, noch Arbeiten, wie Anfertigung von Bauplänen und Kostenanschlägen, sowie auch die Leitung der Bauarbeiter! bei Ausführung von Bauten re. für Private und Gemeinden zu übernehmen. Lich, den 24. Oktober 1882. 7016 14. Schöai, Bauinfpertor. 1 Auswanderer . nach Amerika erhalten billigste und reellste , Beförderung mittelst Post-Dampfer des Norddeutschen Lloyd in Bremen durch die Agentur von J*. Schulhof, Marklstraße. Durch meinen langjährigen Aufenthalt in Amerika bin ich im Stande, jedem Auswanderer die beste Auskunft zu ertheilen. 53b 7028 Die Trauernden: ' Gefe^tvister Heerz. Familie Baumann. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 2% Uhr statt. Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die Trauernachricht, daß unsere liebe unvergeßliche Mutter DorotheM Heerz, geb. Grandhomme, heute Morgen nach langem schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Thellnahme bitten Ai W ! MM H' MM ■ül i Mermrelyuttg^i. 7010 • Ein mobl. Parterrezimmer zu vermiethen. Westanlage 11. 7021 Ein kleines Logis zu vermiethen. Alicenstraße 28. 7020 Ein freundl. möbl. Zimmer zu vermiethen. Kaplansgasse Nr. 27, 2. Stock. 7014 Zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 62, 3. Stock. 7026 Ein Laden mit Logis per 1. Nov. zu vermiethen bei Carl Burkhardt, Neustadt. 7027 Ein kleines Logis im Hinterhaus zu vermiethen bei _______Carl Burkhardt, Neustadt. 7025 Ein möblirtes Zimmer nahe der Aula. Volk, Grünbergerstraße 4. 7030 Möblirte Zimmer zu ver- miethen im -.Heff. Hof".__________ 7031 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. W. Weinhardt,-Bleichstraße 15. 6851 Familienlogis von 5 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. Aliceftraße 22. 4669 Ein Parterre- u. ein Mansardenlogis mit Garten alsbald zu vermiethen. ___________________Steinstraße A. 121 ._ 6821 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen Chr^ Weitz. 6445 Durch Wegzug des Hrn. Registrator Herz berg er von hier ist dessen Logis sofort anderweit zu vermiethen. L. Fäuerbach Wwe., Grünb.-Str. 6734 Der mittlere Stock in meinem Haus an der Frankfurter-Straße, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. __________________Joh. Dern. 6879 Gut möbl. Zimmer zu ver- miethen im Hause des Herrn Otto Schmidt, Seltersweg 67._________ 6971 Ein kleines Logis zu vermiethen. _________________Neuenweg 2. 6993 Ein Familienlogis zu vermiethen. H* Schaffftädt, Bahnhofstraße. 6922 Möbl. Zimmer in nächster Nähe der Aula (Süd-Anlage) an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Göthestraße z. 6866 Ein hübsch möblirtes Zimmer zu vermiethen. Frankfurterstraße 21, part. 6858 Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. A^Wilker, Alicestr. 19, Mbengeb. 6648 Ein kleines Familienlogis im Vorderhaus, sowie zwei Dachstuben im Hinterhaus zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 6622 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen bei S. Weimersheim Nachf. 5934 Schöne Wohnung, 4 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. A. Marcus, Reichensand. 5988 In meinem Hause an der Nordanlage (Ecke der Schillerstraße) ist der dritte Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Küche rc., zu vermiethen. Rechtsanwalt Dr. Dittmar. 6471 Ein Logis, 4 Zimmer und Mädchenzimmer, verschließt). Corridor, Mitgebrauch der Waschküche rc-, ist per sofort zu ver- miethen bei Th. Brück, Kanzleiberg 16. 6572 Logis zu vermiethen. Konrad Leib Wwe., Schutzenstr. 14. 5872 Zwei möblirte Zimmer zu verm an der Grünbergerstr. 14, Hinterh. Näheres bei Aug. Nauheimer Wwe. 6455 Bahnhofstraße 50 ^an^ärSe^; wohnung zu vermiethen. Ingen. Merz. 6725 Ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche nebst Zubehör, sowie ein kleines Logis zu vermiethen bei Philipp Jünger, Schiffenbergerstr. 6845 Ein großes, parterre gelegenes Lokal ist an eine solide Gesellschaft od. Verein als Kneiplokal sofort zu vergeben von Chr. Jungblut, Promenadehaus. 6973 Familienwohnung zu vermiethen bei.Schneldermeister Frech, Kaplaneigasse. 5756 Möbl. Zimmer mit Kabinet ver- miethet H. 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Mermischte Anzeigen. 7013 Ein Student (theol. oder phil) welcher die Unterrichtsstunden für einen Schüler gibt, der sich für das Seminar vorbereiten will, wird gesucht gegen freie Wohnung. NB. Etwas Musik erwünscht. Näheres in der Exped. ds. Bl. 7018 Dienstmädchen auf Martini gesucht. Plockftraße 2. Lebens Derfilherung! Einem tüchtigen Geschäftsmann, der die Provinz Oberhessen ganz oder theilweise bereist und etwas Kenntniß in der Branche besitzt, kann eine Vertretung unter besonderen Bonificationen für den genannten Bezirk übertragen werden. Offerten unter B. K. Nr. 50 an die Exped. ds. Bl. 7023 7033 Eine ältere Wittwe sucht Beschäftigung zur Stütze der Hausfrau. Zu erfragen Neuenweg 38. Neber 100 pCt. Gewinn bietet der Verkauf meiner vulk. Kautschuk- Stempel und Monogramme, als Geschäfts-^ Medaillen-, Taschen-, Wäsche- rc. Stempel. (Mit Kasten, Kisten, Tinte schon von 90^ an). 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Bl._______________ 6493 In ein Colonial- und Eisen- waarengeschäft wird unter günstigen Bedingungen ein Lehrling gesucht. Kost und Logis im Hause. Näheres bei der Exped. ds. Bl. Fahrplan (vom 15. Oktober an). Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 250, 420, 518* ß40, 81«*, 1B 445 76 * 750. Marburg 838, 8M. Caffcl 1219 *, 3‘3, 953*, 1153, 420* 445 J44 *. Wetzlar' 522, 6", 8^*, 12, P«, 442 451 7^*, 7M, 905. Ems-Coblenz 522, 6", 822*, 12, B«, 4«, 78*, 750 (geht nur bis Diez). Deutz 64’. 12, 451. Fulda 6", 12, 5. Lauterbach 6‘5, 12, 5, 730. Gelnhausen 820, 1215, 440. Nidda 820, 1215, 440, 7«. Ankunft in Gießen von: Frankfurt 1", 813 939*, 11«, 1" 24:i 4z0, 715, 836 *, 1212 ». Marburg 624, 721/ Cassel 226, 513 *,810*, H29, 429, ßss* 1125 Wetzlar 727, 9to, 1133, 42* 315 432 ßto' ß32*, H20, 12*. Ems-Coblenz 940, ll33,12*, 313, 650, 832*, Deutz ll33, 432, II2«. Fulda ll25, 42$>, 10. Lauterbach 8«>, 11-5, 42s, 10. Gelnhausen 92«, 3^, 656. Reparaturen und Umändern derselben wird prompt und billigst besorgt- 6565 .H. Rübsamen, Mäusburg 16. welche Französisch, Englisch, Italienisch od. Spanisch wirklich sprechen lernen wollen. Gratis und franko zu beziehen durch die Rosenthal'sche Verlagshandlung in Leipzig. Nidda 630, 920, 330 65«. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffern die Nachtstunden. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.