>n mdmMchlichenLr ) Wetzlar. ‘kein. $ 4 Uhr: lNl Jtinfööi eitu«g. Tendenz befpridji He iben EreiM auf den els. 3n ifer W$: f EesamMerblick dn t bemparfamentaxV^en Milde AuhnrüMkeit. recte tclegraMche A- ie neuesten Nachrichten Im Meton bringt Miste der Kunst imb Andere Bedeutung legt und Waldeck bei und ib gesetzt, ein getreues her AMBkummer ’terl/altunasblatt )oche. AbounemM- inaer ati W WV L xxft M^-elegena EMlczeigtn w NorzmM. . Juni: #/A*. f in Anders jdlbciicifW 429: .beider **n9 aters «"L'A» «- "Seit, (*" <1 -rr. 14®. Erstes Blatt. Sonntag den 25. Juni 1882. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. t Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PreiK viertelstchrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlvdr'. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 PI. Amtlicher Hheit. Betreffend: Berufung der Dekanatssynoden im Jahre 1881. Lang-Göns, am 22. Juni 1882. Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen an fammtlicbe Kirchenvorstande des Dekanats. Großherzogliches Oberconsistorium hat mittelst Verfügung vom 24. Mai d. I. seine Befriedigung ausgesprochen, daß nach dem der Dekanatssynode vorgelegten Rechenschaftsbericht die kirchlichen und religiös-sittlichen Zustände der Gemeinden des Dekanats sich nicht verschlimmert haben, daß vielmehr in mancher Beziehung eine Wendung zum Besseren constatirt werden konnte. 2) Hat es anerkannt, daß die behandelte Frage: „Wie können die Bestrebungen, die man im allgemeinen als Werke der inneren Mission bezeichnet, durch die Dekanatssynoden gefördert werden?" mit Ernst und Würde behandelt worden ist. Es empfiehlt der Dekanatssynode dieser Angelegenheit fortwährend ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden und auf diese Weise mitzuwirken, damit unserem Volke zum Bewußtsein gebracht werde, wo es ihm fehlt und was zu seinem wahren Wohl dienen kann". Auf Beschluß der Dekanatssynode ist eine Commission aus Geistlichen und Laien bestehend erwählt worden, die Sache der inneren Mission möglichst zu fördern und zu diesem Behufe zeitweise Vorträge in den einzelnen Gemeinden zu veranstalten. Strack.__ Lang-Göns, am 22. Juni 1882. Betreffend: Abhaltung der diesjährigen Dekanatssynode. Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen an fämmfftcfce Kire Dame läßt sich das gesagt sein, setzt sich hin und schreibt: „Hochgeehrter Herr v. Scheffel! Gestatten Sie, daß eine Ihnen ganz Unbekannte sich in einer Angelegenheit an Sie wendet, in der Sie die zuverlässigste Autorität sind. In einer größeren Gesellschaft, in der Sie zahlreiche Verehrer besitze», wurden nämlich jüngst Ihre Dichtungen besprochen und dabei die Frage aufgeworfen, ob „Der Trompeter von Säckingen" oder der „Eckchard" früher gedichtet sei. Ich möchte Sie nun rc." — Es dauerte nicht lange, da lies mit dem Stempel von Scheffel's Wohnort ein Couvert ein, das die Dame mit frohem Herzklopfen öffnete. Darin befand sich ihr eigener Brief an Scheffel, keine Zeile, fein Wort weiter. Hingegen entdeckte sic bei näherer Prüfung in der Schlußfrage des Brieses vor dem „Trompeter" eine 1 und vor dem „Eckehard" eine 2 — das war Alles! — [Eine recht freundliche Einladung.) Kürzlich wurde in Höxter ein neuer Todtenwagen angeschafft, aus welchem Anlaß das Stadtoberhaupt eine Bekanntmachung erlassen hat, worin wörtlich folgende Stelle vorkommt: „Die Einwohner werden ersucht, den Todtenwagen mehr als bisher zu benutzen " — [Fälschungen.) Es waren einmal vier Fliegen und die hatten Hunger. Die erste machte sich über eine Wurst her. denn die Wurst schien zum Fressen schön. Aber die Fliege starb an Dünndarm-Entzündung, denn die Wurst war mit Anilin verfälscht. Die andere Fliege naschte am Mehl und siehe da! — sie verendete an Magenverengung sintemalen das Mehl mit Schwerspat verfälscht war. Die dritte Fliege trank aus dem Milchtopf; zu ihrem Unheil, sie frepirte elendiglich an Kolik, denn die Milch war mit Kalk gefälscht. — „Hin ist hin. gestorben muß sein!" dachte die vierte Fliege und flog auf ein Fliegenpapier, worauf ein Todtenkovs gemalt war, mit der Inschrift «Gift > Und die vierte Fliege trank und trank und war guter Dinge und starb nicht, auch das Fliegengift war — gefälscht! v. — Aus den Verhandlungen des Chirurgen-Congresses in Berlin verdient einr gelegentlich mitgetheilte Beobachtung des Dr. Bidder aus Mannheim nachdrücklich hervorgehoben zu werden, welche für die Pflege der Kinder von erheblicher Tragweite ist. Derselbe hat bei Kindern von ein bis zwei Jahren wiederholt beobachtet, daß unter den zahlreichen Fuß- und Gelenksverkrümmungen, welche in seine Behandlung kamen, auch solche sich fanden, bet denen der eine Fuß ein sogenanntes „X-Bein (Genu valgum 1, der andere ein „O-Bein" (Genu varum) war. Er führt diese Verkrümmungen darauf zurück, daß die jungen Kinder von den Müttern resp. Ammcn oder Kindermädchen stets nur auf einem Arme getragen werden. Der Bau des weiblichen Körpers bedingt alsdann, daß die Knie des KindeS in die Vertiefung ■^ruit unö Unterleib der Trägerin hineingepreßt werden. Durch diesen täglich wiederholten andauernden Druck werden die zarten Knochen und Gelenke des Kindes in ihremWachS- thum beeinflußt und verkrümmt So wird ein Kind, das von Mutter oder Wärterin stets auf dem linken Arme getragen wird, im Laufe der Zeit am rechten Fuß ein 0-Bein und am linken ein X-Bein erhalten, während umgekehrt durch fortwährendes Tragen auf dem rechten Arm am linken Fuß des Kindes ein O Bein und rechts ein X-Bein entsteht. Ohne Zweifel werden auch viele andere Arten von Verkrümmungen und Verwachsungen bei jungen Kindern auf diese Ursache zurückzuführen fein. Dr. Bidder hat, wenn solche Fälle frisch in seine Behandlung kamen, sie einfach dadurch curtrt, daß er die Mütter anwies, die Kinder nunmehr stets auf dem anderen Arme zu tragen, um durch bte entgegengesetzte Wirkung die Krümmung auszuglerchen. Bon andere Theilnehmern des Chirurgen-Congresses wurden diese Beobachtungen bestätigt und u dürfte für unsere Mütter beherzigenswerth fein, darauf zu achten, daß bte jungen Kinder abwechselnd auf beiden Armen getragen werden. _____ Gewerbliche und technische Notizen. - [Wanzen.) Es tauchen jetzt in den öffentlichen Blattern wieder verschiedene Mittel gegen Wanzen auf, deren Anwendung theilweise umständlich und welche anoer- seits nicht stets und überall zur Hand sind, während das rothe doppelchromsaure ein billiges (ä Pfund ca. 60 Pfg), reinliches überall zu habendes, sicher wirkenoe Mittel und die Anwendung desselben sehr einfach fft. Bettstellen und Möbel werben mit einer Auflösung desselben (ca. 7 Gramm pro Liter) begossen, wahrend cs bei oen Wänden entweder unter der Tünche oder unter den Kleister beim Tapezieren gemtim wirb. Die Wanzen verschwinden hiernach größtentheils sofort und der lieber 1 und nach ganz. __ _____________ " SchiffsberiM Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd tn Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. rnnfthnmofer Bremen, 23. Juni. [Per transatlantischen Telegraph.) Der PosU>ampse Leipzig, Capt. Fr. Pfeiffer, vorn Norddeutschen Lloyd in.. , w ch 7. Juni von Bremen abgegangen war, ist heute wohlbehalten m Baltimore m g kommen. Zu H Anzeige« 4325 Gerichtsvollzieher. 4346 4331 Als Bauplatz verkaufe ein L-tuck von meinem Garten. Jungblut, Promenadenhaus. Wafferwärme der Lahn. Am 24. Juni. Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 16V? R-, Lustwärme 4- 23° R. L- Chr. Nübsamen- Submission aus Ausführung von Pflasterarbeiten. Die Herstellung von ca._ 650 qm Master der Zufuhrwege auf Bahnhof Ehringshausen, einschließlich Lieferung der Materialien, soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Bedingungen liegen im Bureau •ber unterzeichneten Bau-Jnjpection, so- loie beim Stationsvorsteher zu Ehringshausen zur Einsicht aus, woselbst auch Lie Formulare zu den Offerten abgegeben werden. Die Offerten sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis Mittwoch den 28. Juni er. Vormittags 9 Uhr, um Bureau der unterzeichneten Bau- Jnspection portofrei einzureichen, wo ttie Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Anbieter stattfinden wird. Wetzlar, den 19. Juni 1882. Königliche Eisenbahn - Bau - Jnspectwn. L256 Ulrich. auswärts, Heinrich. 15. Ein Sohn von auswärts, Heinrich. 17. Dem Professor Dr. Adolf Harnack eine Tochter. Gestorbene. Junt. 18. Schneider Ludwig Christian Braun, 63 Jahre alt. 18. Luise Johanna Karoline Marie, 1 Jahr alt, Tochter des Bierbrauers Gottfried Tobias. 18. Oeconom Ludwig Fiedler II. von Dorlar. 18. Magdalene Hock, geb. Wenderoth, 66 Jahre alt, Ehefrau des Schuhmachers Heinrich Hock von Friedberg. 18. Katharine Gröninger, geb. Wolf, 65 Jahre alt, Wittwe des Musikus Friedrich Gröninger von Düdelsheim. 20. Schriftsetzer Franz Wilhelm Adolf Schelper, 70 Jahre alt. 20. Barbara Scheer, 27 Jahre alt. 20. Gärtner Philipp Schmidt III., 40 Jahre alt. 21. Schuhmacher- meister Friedrich Schmidt, 44 Jahre alt. 22. Ottilie, 4 Jahre alt, Tochter des ver- storbenen Oeconomen Wilhelm Christoph Zimmer von Villingen. 361,306 Nähmaschinen oder mehr als ein Drittel der gesummten Nähmaschinenpro- duction der ganzen Erde wurden im vorigen Jahre von der Singer Manufacturing Co. verkauft, und betragen die Verkäufe dieser Fabrik in den letzten 10 Jahren allein 3 Mill. Maschinen. Dieser außerordentliche Erfolg giebt den besten Maßstab für die Güte der Original Singer Nähmaschinen, die denn auch thatsächlich durch beständige Verbesserungen und Neuerfindungen eine Vollkommenheit besitzen, wie kein anderes Fabrikat, und deshalb überall vorgezogen werden. Besonders sind es die neuen TretgesteUe, die vor allen andern, meistens schon nach kurzer Zeit geräuschvoll und schwer gehenden Gestellen den außerordentlichen Vorzug besitzen, daß sie sich nie abnutzen, andauernd vollständig geräuschlos arbeiten und so leicht gehen, daß auch schwächliche und ältere Personen dieselben ohne Anstrengung benutzen können. Die Original Singer Maschinen werden unter vollständiger Garantie zu Fabrikpreisen gegen wöchentliche Abzahlungen von X. 2.-— an abgegeben. G. Neidlingen, Giessen, Reichensand-Bahnhofstr. 6e6(n 4341 Wegen vorgerückter Saison verkaufe ich meine noch vorräthigen Kleiderkattune und Satin s bedeutend herabgesetzten Preisen. Satin's offerire ich in feinen Qualitäten von X. 1 pr. Mtr. an. Ch. Retter» 516Kmi * J uch, den vor 'in s-lsch-z enWfc die Be- B zbgeh^en '"WiSte bie Dom 'edern bestehenden Neunbe ber Thier- Bekanntmachung. In Folge der mit Ende dieses Monats stattfindenden Niederlegung meines Psand-Leih-Geschäfts ist bis zu diesem Termin die Einlösung sammMcher Pfänder nöthig, im Unterlassungsfälle deren Verkauf erfolgt; es rorrd । dem Anfügen bekannt gemacht, daß mit dem Verkauf der bereits f Pfänder, bestehend in Kleidungsstücken, . Weiß- und Bettzeug, Uh re schiedenen anderen Gegenständen, fortgefahren und dabei als Prer^ T der Betrag meiner Forderung berechnet wird. Gießen, den 23. Juni 1882. Montag Den 26. und Dienstag den 27. Juni wird eine Dame aus meinem Geschäft w. g. mit Muster meiner (Sorfetteil rc. im Gasthause „zum Rappen" in Gießen anwesend sein. Emil Beck, Frankfurt a M. 'lar Hierselbst, Hai W Verstorbmen nem von v. Uslar viksm, ilolirt unb von zwei Lebens- t gar langer Zeit - Verbachtes eines 'hältnisse bes Versogar seine beiden ellschast zu Leipzig heutigen Nuinlne: ch im vergangenen sichlrungsanßalini i mit 171 Mim «bedingt fiditr am i gegen 7 Mim sie den Wiedern ürzt al§ Dioibenbe 1 vergangenen und nd ihres blMrigen chlich an Prämien erbesalle unb über mn netten Zbnch gen Berühmtem haslsmäbigaM Dame ein Md, mager nid)t leiden tfagt fein, sitzt sich § ernennen ganz die zuoerlaMte Verehrer VW :a/<>% Herg^ Menageriebesitzer. □ Mensverfichcrungs-Geselischast ju Leidig auf Gegenseitigkeit gegründet 1830. Vermögens-Ausweis Ende Dezember 1881. 20-Francs-Stücke . . do. in l/z Englische Souvereigns Russische Imperiales . Ducaten ..... Dollars in Gold . . Stclleusuchenden jeder Branche kann das seit Jahren renommirte Bureau „Germania" in Dresden aufs Wärmste empfohlen werden. 4320 Guter Mittagstisch | bei E Schultze, Grünbergerstr. 167 4317 Das Steppen von Couverten bringe ich in empfehlende Erinnerung unter Zusicherung reeller und billiger Bedingung. Meine Wohnung befindet sich jetzt im Hinterhaus des Herrn Kaufmann Martin Scheel (Wagengasse). Franziska Fourier, geb. Hiebenthal. 14 10 47 69 89 08 80 17 36 70 Vermischte Anzeigen. Schntzenhos. Heute Sonntag: