1882. Dienstag den 25 April Erscheint täglich mit Ausnahme des MsntagS. : Schulstraße L. 18. Betreffend: Drainirung in Flur I—VIII der Gemarkung Utphe. Wir sehen Ihren Berichten in rubr. Betreff bis zum 15. Mai entgegen und zwar: Stand der Fortbildungsschulen nach Beginn der Tchulperiode 1881/82: II. d) anderer Confession. Di- Bericht- sind genau nach vorstehendem Schema unter Beibehaltung derselben Bezeichnungen abzusassen. I)r. Boekmann. w H« j rpm, Awster- k, Baltimore, Francisco, die 0 China unb reeller Bediemz Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. BoekmanN. PreiS vierteljährlich 2 Mark' 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. machen wird. , Gießen, am 22. April 1882. I Stand der einfachen Volksschule nach Beginn des Schuljahres 1882/83: ai ohne Schulgeld. b) mit Schulgeld. Zahl der Schulkinder Nach dem Geschlecht: a) im Ganzen, b i Knaben, c) Mädchen. Nach dem Bekenntniß: a) evangelische, b) römisch-katholische, c) israelitische, Zahl d e r Fortbildungsschulen: a) einklassig, b) zweiklassig, c) dreiklassig 2C. Zahl der Schüler nach i)ent Bekenntniß: a) evangelische, b) römisch-katholische, ci israelitische, d) anderer Confession, e) im Ganzen. III. Stand der Erweiterten Volksschulen nach Beginn des Schuljahrs 1882/83. Wo sich Erweiterte Volksschulen befinden, ist ganz nach Schema I über dieselben zu berichten. ießencr Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Deutschland. Darmstadt, 22. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog nahmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Obersten und Com- mandanten der Residenz Frhrn. Röder v. Diersburg, den Oberst z. D- Gerlach, ben Major Eckert, Ingenieur vom Platz in Mainz, den Major v. Gletchen- Rußwurm, den Major Gaede vom Brandenburgischen Fuß-Artillerie-Regtment dir. 3 (General-Feldzeugmeister), den Regierungsrath Bopp, den Prof. Lepsurs; »um Vortrag die Geheimen Staatsräthe Meisenzahl und Finger, sowie den Geheimerath Hallwachs. Darmstadt, 23. April. Se. Königl Hoheit der Großherzog ist mit feiner Tochter Prinzessin Victoria heute Vormittag nach London abgereist. Berlin, 24. April. Ein wichtiges Ereigniß hat sich in diesen Tagen auf dem Gebiete des Verkehrslebevs vollzogen. Rach einer Bekanntmachung des btaatssecretärs des Reichspostamts ist am 23. d. Mts. die erste directe Tele- grcrphen-Verbindung zwischen Deutschland und Amerika dem Betriebe übergeben worden. Die Beförderung der telegraphischen Correspondenz zwischen den genannten Ländern geschah bisher auf dem unterseeischen Wege von Emden nach Lov^ »oft an der Ostküste Englands, von dort auf der oberirdischen Linie durch England, dann unterseeisch durch den St. Georgs-Kanal und demnächst wieder überirdisch durch Irland bis Valencia, dem Anschlußpunkte der transatlantischen Kabel. Fortan wird dieselbe lediglich unterseeisch, von Emden bis Valencia und von dort bis Amerika erfolgen. Auf Grund eines Vertrages zwischen dem Mchspostamt und der Vereinigten Deutschen Telegraphen-Gesellschaft ist von der Letzteren zwischen Greetsiel bei Emden und Valencia an der irischen Küste ent 880 Seemeilen langes directes Kabel gelegt worden. Hierdurch, sowie durch Anmiethung eines der von Valencia ausgehenden transatlantischen Kabel bis zum Jahre 1900 ist eine unmittelbare telegraphische Verbindung Deutschlands mit Amerika hergestellt. Dieses Ziel ist seit ungefähr 7 Jahren erstrebt wor- ben. Im Jahre 1875 wurde von dem Reichspostamt anfänglich die Legung ebnes eigenen Kabels zwischen der deutschen und der amerikanischen Küste, entweder durch den Kanal la Manche, oder oberhalb der Nordküste Schottlands g.eplant. Die Kosten eines solchen Kabels würden etwa 25 Mill. c/H betragen H uben. Damals wurden nur ca. 30,000 Depeschen gewechselt, eine Zahl, die such inzwischen allerdings verfünffacht hat. Immerhin erschienen jene Anlage- kiosten diesem Verkehr gegenüber zu erheblich. Es wurde deshalb die Legung ebnes Kabels bis Valencia und die Anpachtung eines der vorhandenen oceam- scchen Kabel vorgezogen, und von dem Reichspostamt ein bezüglicher Vertrag mit der Vereinigten Deutschen Telegraphen-Gesellschaft im vergangenen Sommer abgeschlossen. Den umsichtigen und rastlosen Bemühungen des Directors derselben, Dr. Lasard, ist es gelungen, in der vorgeschriebenen kurzen Zeit die Herstellung und Legung des Kabels, sowie den Anschluß in Valencia zu vollen- den Durch die neue directe Linie wird sür den Telegraphenverkehr Deutsch- lands mit Amerika eine schnellere und zuverlässigere Verbindung geschasten well dieselbe von dem Verkehr anderer Länder nicht abhängig und den durch Sturme und atmosphärische Electricität auf oberirdischen Linien verursachten Storungen nicht ausgesetzt ist. Ein weiteres wichtiges Ergebmß dieser Lime besteht darin, daß nach ihrer Eröffnung die Gebühren für Telegramme von Deutschland nach Anierika wesentlich ermäßigt und denjenigen gleichgestellt werden, welche tu den unmittelbar am Ocean belegenen Ländern, England und Frankreich, zur Erhebung kommen. , , r, ( ~ Berlin, 22. April. Eine Berufsstatistik -Conferenz, steht bevon Zur Besprechung über ein einheitliches Verfahren bei den die Aufnahme der Perufv- statistik betreffenden Arbeiten sind nämlich die Vorstände der deutschen statisti- schen Centralstellen voni Director des kaiserlichen statistischen Amtes zu einer Conferenz eingeladen worden, welche dieser Tage in Erfurt stattsrnden wird. Die Conferenz ist anberaumt worden, weil, wenn auch durch das Reichsgesetz vom 13. Februar d. Js. und die darauf bezüglichen Beschlüsse des Bundesrathes die Einheitlichkeit des Zählungsverfahrens für alle deutschen Staaten un Allgemeinen gesichert ist, doch für die technische Behandlung mancher Emzelfragen die Nothwendigkeit einer Verständigung zwischen den ausführenden Behörden stehen bleibt.^ ^-^^n-Commission des Herrenhauses genehmigte den Rest der kirchenpolitischen Vorlage unter Ablehnung aller Abanderungsan rage m Fassung des Abgeordnetenhauses. Mit der von der Commission z - • und 3' beschlossenen Abänderungen erklärte sich der Cultusmimste^ Bemerken einverstanden, daß es immer noch besser sei, wen 3 toinine^_at^gar^nul)t^n^e^^ug genc$lnigte für Westfalen in »weiter Lesung nach langer aber unerhebliche cj. &rs Ablehnung aller Amendements und nahm beließ Kammacher bean- tretung des Luxemburgischen Communalverbandes bi ah[aufenbe Frist für tragten" Gesetzentwurf a"n, welcher die Ansangs 2" ^uf eine die Ordnung der Vertretung des Landes-Commt anderwestige gesetzliche Regelung verllngert bei @c. Majestät Wiesbaden, 22. April. An, 9 ber Prinz Nicolaus von dein Kaiser nahmen außer dem Großfürsten 1Llad Stariatine Theil. Nassau, der Regierungs-Präsident w Wu b und^ $tjrtrag bei Ma- Später war der Geheime LMttonsmth ^B ^Een-Thee statt. Heute Mat. Nach dem Meater i nd ä bed Hofmarschalls Perponcher und °-s d« Chefs des Mili.är- Cabmets ”gnaib*^tig"?@$u6ftun8 des medicinifch-u Congreffe» conftituirte Ichuungen, zacturen, uttb pifitkaritn- Bit ^^ktflraße. m lebet »scheu, Nasche, V " II ^bnkate in D EhremMrschM Biet 'M PH 1396 Wj. 1119 felg. B-tr-sstnd: Statistische Nachweisungen über das Volksschulwesen'im Kreise Gießen. , "n 20' april 1882' Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. mappe mt E mation5farte ic. I ®irb8/bcttll,iÄ Belohimag in6cr gg -E \\ W! 2aW bti mir miben shmiit, $ für Kchciii ch i Mai gesucht Seltersireg löt, nmtiges Hüel elf »dchen mit guten frpeb. b?. Bl-___ JS sich ein Verein für innere Medicin mit Wiesbaden als vorläufig ständigem Congreßorte. Zum Vorsitzenden des geschüstsleitenden Ausschusses wurde Gc- heimerath Dr. Frerichs in Berlin gewählt. Emden, 22. April. In Gegenwart des Staatsseeretärs Dr. Stephan sand heute die feierliche Einweihung des deutsch-amerikanischen Kabels statt. Dr. Lasard, Direetor und Dr. Löwe ((Salbe), Vorsitzender des Aufsichtsraths der „Vereinigten deutschen Telegraphen-Gesellschaft", welche das Kabel Emden- Valencia gelegt, hielten Ansprachen, welche von dem Staatsseeretär Stephan erwidert wurden, und woraus Letzterer die neue Linie mit einem Glückwunsch- Telegramm des Kaisers an den Präsidenten der Vereinigten Staaten iuaugurirte. Eurven, 22. April. Zur Feier der Einweihung des deutsch-amerikanischen Kabels halte sich die Stadt Emden festlich geschmückt. Außer dem Staatsseeretär Dr. Stephan, welcher das Kabel heute dem Verkehr übergeben wollte, waren zu diesem Akte eingetroffen der Generaldirector der Telegraphen der Niederlande, Staring, mehrere höhere österreichische Telegraphenbeamte, Director Shuter und Chef-Ingenieur Lucas, die Elektriker Forde und Ash, Consul Meier von Bremen, Oberpostdirector Starkloff und Geh Postrath Kempski von Oldenburg, der amerikamsche Geschäftsträger, Evereti von Berlin und Repräsentanten auswärtiger und hiesiger Behörden. Dr. Lasard, Director der „Vereinigten Deutschen Telegraphen-Gesellschaft", gab in seiner Rede eine Darstellung über Entstehung und Ausdehnung des Kabels, worin er hervorhob, daß die erste Anregung zu dem heute vollendeten Wei ke von dem Staatsseeretär Dr. Stephan vor drei Jahren auf der Insel Sylt gegeben sei. Er beleuchtete die technischen Schwierigkeiten, welche der Legung des Kabels ohne Zwischenstation entgegengestanden und berührte den Vertragsabschluß mit der anglo-amerikanischen Kabel-Gesellschaft wegen Benutzung des transatlantischen Kabels, welcher in Verbindung mit dem Entgegenkommen der englischen Regierung das Zustandekommen des Werkes ermöglicht habe. Redner bezeichnete die in sieben Tagen erfolgte Legung des 894 Seemeilen langen Kabels als die gelungenste Operation auf dem Gebiete der submarinen Telegraphie, dankte dem Staatssecretär Stephan für die Förderung des Unternehaiens und ersuchte denselben, den Befehl zur Eröffnung des allgemeinen Betriebes geben zu wollen. Dr. Löwe-Calbe, Vorsitzender der unternehmenden Gesellschaft, gab der Genug- thuung über die Vollendung des Werkes Ausdruck und_zollte gleichfalls dem Verdienste des Staatsseeretärs Dr. Stephan um dasselbe dankende Anerkennung. Staatssecretär Dr. Stephan dankte in seiner Erwiderung dem Verwaltungsrathe für seine Initiative, insbesondere dem Dr. Lasard, und bemerkte, das Werk habe bet dem Fürsten Bismarck den lebhaftesten Anklang gefunden. Hierauf ward der Betrieb mit folgender Depesche Sr. Majestät des Kaisers an den Präsidenten Arthur eröffnet: „Es gereicht Mir zur Freude, Ihnen, Herr Präsident, mittelst der heute eröffneten directen telegraphischen Verbindung zwischen Deutschland und Amerika Meine Befriedigung über die Vollendung dieses Werkes auszudrücken, welches den freundschaftlichen Beziehungen beider Nationen zur weiteren Förderung dienen wirb." Die Aufgabe der Depesche erfolgte um 4 Uhr 12 Minuten, die Ankunst in Washington um 4 Uhr 16 Minuten. Die sofort etn- getroffene Antwort des Präsidenten Arthur lautet: „An Seine Majestät Wilhelm, Kaiser von Deutschland, Wiesbaden. Ich habe mit vieler Genugthuung die erste Depesche auf der neuen Telegraphenlinie zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten erhalten. Gemeinsam mit dem ganzen Volke der Vereinigten Staaten, von welchem Viele bet sich zu Hause noch die deutsche Sprache sprechen, vernehme ich Ew. Majestät freundliche Botschaft mit der Freude, welche Ew. Majestät über die Eröffnung dieser neuen Verbindungslinie ausdrücken nnd in dem Vertrauen, daß dieselbe den freundschaftlichen Beziehungen zur weiteren Förderung gereichen wird, welche wir lebhaft wünschen und welche zu erhalten und inniger zu gestalten mein Bestreben sein wird. Chester Arthur." — Abends fand im Clubsaale ein Festmahl statt. Karlsruhe, 22. April. Der päpstliche Delegat, Hausprälat Spolve- rini, ist wieder hier eingetroffen. Hesterreich. Wien, 21. April. Franz Novak, Pfarrer in Problus bei Königgrätz, ist am 14. April im Alter von 74 Vr Jahren gestorben. Wegen feiner großen Verdienste, welche sich der Verstorbene bei der Pflege der in der Schlacht von Königgrätz verwundeten Soldaten erworben hatte, war derselbe vorn Kaiser Wilhelm mit dem Kronenorden dritter Klasse, vom König von Sachsen mit dem Ritterkreuz des Albrechtsordens und von dem Kaiser voll Oesterreich mit dem goldenen Verdienstkreuz decorirt worden. Wien, 22. April. Das „Fremdenblatt" erfährt von competenter Seite, daß die Petersburger Meldung der „St. James-Gazette" von dem Abschluffe eines Uebereinkommens zwischen Oesterreich-Ungarn, Deutschland und Rußland über wechselseitige Auslieferung politischer Verbrecher vollkommen unbegründet fei. Oesterreich habe in den letzten Jahren mit Rußland keinerlei Auslieferungs- Vertrag abgeschlossen. Arankreich. Paris, 22. Aprll. Die Sahara als Meer. Dieses alte Project liegt jetzt zur ernstlichen Berathung und Beschlußfassung dem französischen Minister- rathe vor, welcher sich am Dienstag damit beschäftigte. Der von der französischen Regierung in Betracht gezogene Plan des Generalstabs-Majors Roudaire zur Schaffung eines afrikanischen Binnenmeeres ist folgenoer: Westlich vom Busen von Gabes beginnt eine Reihe von Salzsümpfen und ausgetrockneten Salzseen, deren Niveau tiefer liegt als der Meeresfpiegel, und welche auf 350 Kilometer die Südgrenze der Regentschaft Tunis und der Provinz Constantine bilden. In diese Becken will man das Wasser des Busens von Gabes leiten, von welchem ein nur 17 Kilometer langer Kanal zum erften Salzsumpf zu graben wäre. Das so entstehende Meer würde 350 Kilometer lang und 40 Kilometer breit sein und hauptsächlich als Grenze gegen Tripolis und die Saharastämme und als Stützpunkt der geplanten Sahara-Eisenbahn zum Sudan Werth haben. Man fragt sich nur, ob genannter Kanal zur Ernährung des Meeres genügen und dasselbe nicht verdunsten werde. Würde dieses innere Meer aber zu Stande kommen und sich erhalten, dann würde es nicht nur klimatisch heilsame Wirkungen hervorbringen, wie man solche an den Ufern des Suezkanals beobachtet hat, fondern auch mit einem Schlage eine Handelsstraße nach der afrikanischen Sahara schaffen und zumal eine strategisch hochwichtige Schutzlinie für die algerischen Departements bieten, die dadurch für alle Folge gegen die Einbrüche der Nomaden-Stämme der Wüste gedeckt wären. Die Kosten des Unternehmens werden von dem Major Roudaire auf ca. 60 Mill. Francs veranschlagt. Der Ministerrath hat sich seine Entscheidung noch vorbehalten. England. London, 21. April. Nach einer bei „Lloyds" eingegangenen Depesche aus Sumbava vom 21. ds. ist der holländische Dampfer „Banda" auf der Fahrt von Bima nach Wangameffie (?) während eines Sturmes in der Meerenge von Sapy gescheitert. Der Kapitän ist ertrunken, 4 Mann von der Besatzung mürben gerettet. Ottawa, 22. April. Das Unterhaus beschloß in seiner gestrigen Sitzung einstimmig, die Königin in einer Adresse zu ersuchen, daß Irland dieselbe Äutonontie zugestanden werde, bereu Kanada genieße und daß alle politi- 'M scheu Gefangenen in Irland begnadigt werden möchten. Der Präsiv?^ Ministerrathes Macdonalb unterstützte biefe Resolution bes Hauses. Dänemark. Kopenhagen, 22. April. Die Herzogin von Cumberlanb ist mi zwei Kinbern hier eingetroffen unb hat sich nach bem Schlosse Amalienbm begeben. — Heute würbe von beiben Kammern ein Ausgleichuugs-Comitö hinsichl lich der Differenzen über bas Bubget gewählt. Die Befestigungs-Vorlage rourt auf befonberes Verlangen bes Ministeriums auf bie Tagesordnung des Landthings für nächsten Dienstag gefetzt. Dem Vernehmen nach soll das Ministerim aus der Annahme dieser Vorlage eine Cabinetsfrage machen wollen. Mußland. Petersburg, 22. April. Wie der „Golos" meldet, hat der Kaise auf eine bezügliche Vorlage des Justizministers vom 19. ds. befohlen, alle Exceß Verhandlungen, welche mit Mißhandlungen von jüdischen Einwohnern verknüpf sind, sowohl bei den Friedensgerichten, als auch bei den allgemeinen Gerichj- hösen als außer der Reihe stehende und dringliche zu behandeln. Petersburg, 22. April. Der französische Botschafter, Admiral Jauck mürbe gestern in Gatschina in feierlicher Aubienz vom Kaiser und von bä Kaiserin empfangen und überreichte feine Creditive. « Amerika. Washington, 21. April. Aus New-Pork schreibt ein dortiges Blatt „Es ist wahrhaft fcandalös, welche Behandlung Guiteau erfährt. Man ha dem Mürber zwei Zellen eingeräumt, von denen er eine als Schlaf gemach, die andere als eine Art von Office benutzt. Es ist ihm erlaubt, Besuche zu em pfangen, feine Photographien und Autographen zu verkaufen und sich im voll sten Maße seiner traurigen Berühmtheit zu erfreuen. Dies Alles ist unrecht Guiteau ist ein Mörder der schlimmsten Art und sollte mit der Strenge behau beit werden, welche das Gesetz für einen Verbrecher vorschreibt, der seine Hin richtung erwartet. — Für ein Monument Garfield's hatte man, als der erfi Vorschlag dazu erging, eine Viertel - Million Dollars in Aussicht genommei Aber 6 Monate sind verflossen und das betr. Comitö war gezwungen, zu k kennen, daß bis jetzt nur 106,000 Dollars aufgebracht werden konnten.- Für die Begnadigung des Sergeanten Mason, der auf Guiteau schoß, rourirn bem Präsibenten Arthur Petitionen überreicht, auf denen binnen 3 Tagen 500,000 Unterschriften gefummelt worden waren. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Burea». Nom, 23 Aprll. Zu Ehren Sr. König!. Hoheit des Prinzen Hemriä von Preußen findet heute ein Diner bei Hofe statt. Paris, 23. April. Das „Journal officiel" veröffentlicht das Secret, betr. die Verwaltung von Tunis. — Nachrichten aus Tripolis melden die be> vorstehende Ankunft neuer türkischer Truppen. Lokales. Gießen, 24. April. Die theologische Facultät der Landesuniversität hat Hm Canzler Geh. Rath Dr. Wassers ch leb en zu seinem 70. Geburtstage am 22. Apr zum Dr. theol. honoris causa promovirt- — Jedes menschlich fühlende Herz empfindet gewiß mitleidvolles Grauen dein Lesen der Berichte des namenlosen Elendes, dem die Israeliten Rußlands (deren f dort zwischen 2 und 3 Millionen giebt) seit einem Jahre preisgegeben sind. Was sü zu leiden haben, übertrifft Alles, was die Fantasie an Grausamtm erdichten kann. In allen gebildeten Staaten der Christenheit werden Proteste gegen laut und thun sich Männer aller Confessionen in Comttö's zusammen, um buit Geldbeiträge dir Auswanderung der Unglücklichen nach Amerika zu ermöglichen. Möchte sich doch auch in unserer, in ihrem Wohlthätegkeitssi«! so oft bewährten Stadt ein solches Comit6 bilden, welches sich zur W gegennahme von Beiträgen bereit erklärt, um solche dem Comitö in Berlin, an dessn Spitze der Oberbürgermeister von Forkenbeck steht, zu übermitteln. Rabbiner Dr. Levi. Gießen. Aus Nr. 108 der Frankfurter Zeitung ersehen wir, daß FabiM Kreglinger in Berg bei Stuttgart und Kaufmann Franz L>chneN r München von dem ÄönigL Landgericht in Stuttgart wegen Verletzung des M-irM schutzgesetzes mit je 400 Mark Geldstrafe event- 6 Wochen Gefängniß unter Kost» Verurtheilung am 12- April d. I- belegt worden sind, weil sie unter dem nachgemachä Fabrikzeichen des Cigarren-Fabrikanten Louis Scheid in Gießen ihre Waare in D! Handel gebracht und abgesetzt haben. Außerdem wurden sie schuldig erkannt, 300 JJZffl an rc- Scheid als Entschädigung zu zahlen und diesem die Befugniß zugesprochen, bi Urtheil im Württemberg'schen Staats-Anzeiger, in der Frankfurter Zenung.und in bi Münchener Neuesten Nachrichten auf Kosten der Verurtheilten zu veröffentlichen. nehmen Anlatz zur Warnung für diejenigen, welche geschützte Waarenzeichen leichtfen? nachahmen, diese Sache hier zu erwähnen. „ . . — Das Reichsgericht hat eine wichtige Entscheidung Stoffen und zwar dch daß Duelle mit Schlägern nicht als „Zweikampf mit tödtliche» Waffen zu betraM dagegen als Körperverletzung mit gefährlichen Waffen nach 8 223a des Strafgeld zu bestrafen seien, eine Auffassung, welche in den zunächst mteressirten Kreisen mit gctheilten Empfindungen ausgenommen werden dürste. , Essen, 19 April. Men schreibt der ,K- Z" vom 18. d.: „Gestern wurdeh ein Mensch verhaftet, der sich seit Ostern bettelnd in unseren Straßen und den Dorf, der Umgegend hei umgetneben hatte. Bei der polizeilichen Durchsuchung der Ta a fanden sich 17 Mark vor und als die Mütze herumgedreht wurde, m welcher W Vagabunden gewöhnlich ihre richtigen oder falschen Papiere verbergen, sielen 2 ^0' schlingen heraus, wie solche bet den in unserer Gegend verübten Madchenmorden gewandt wurden. Befragt, wo er am Ostermontag sich aufgehalten, nannte der f eine hiesige Herberge, indeß stellte sich sofort heraus daß er dort erst am Montag Ab eingetroffen unb durch sein eigenthümlicb scheues Wesen ausgefallen ist. Zugleich wu, festgestellt, daß derselbe Mensch nach dem bei Rellinghausen verübten Mord an 12jährigen Hämelmann bereits eine Zeit lang verhaftet gewesen ist, weil Verdacb gründe gegen denselben vorlagen, d e sich allerdings später nicht aufrechterhalten lieh Vom 19. April wird geschrieben: „Soeben trifft hier die Nachricht ein. daß es end gelungen ist, einen der scheußlichen Lustmorden auf frischer That zu ertappen und ding zu machen. Derselbe versuchte nämlich auf dem Feldweg zwischen Wellinghofen ur Hacheney ein 16jähriges Mädchen zn überfallen und hatte demselben bereits Schlinge um den Hals geworfen, als auf das Geschrei der Bedrohten mehrere Perm ■ herbeieilten. Der Verbrecher ergriff schleunigst die Flucht, doch gelang es, ihn em holen und dann gebunden der Polizeibehörde in Barop zu ube« l.efern- Der Attent ist ein in der ganzen Gegend als verkommenes und gefährliches Subzect bekannter y- gefürchteter Scheerenschleifer, der also ebenfalls, gleich Peter Schiff und dem gester Essen verhafteten Verdächtigen, dem in unserer Gegend so überhand nehmenden -W 1 bundenthum angehört. , .r,. ,.j London, 15. April. Ein Deutscher unb ein Franzose, Christian Kreusler ■ Theodor Jourdan standen am Mittwoch vor dem Lord-Mayor unter der Ank F - Ot über dreißig - Kde bewährt schienen. 9 noch reicher Münzen v willen aiij ol Ainnübebrlid) Mn 1. M< Tarifsätze des Minzen ui Mzieres-Gh! Dchen Ost! MmAri ■Stationen. Gießen, d 2972 Ta bie e non 600 ( geblieben ij. Termin jur *29. Upril fyiftfrnii bi*, nmttn Litze zeichneten, ne: ichriiä „Cfrct lies“ einMirl Gießen, bei M A 2amst Ü sollen auf bie zur ß strichs m Maste ei EublnGc Mr: Sadjbede Spengler ’^eifebint Hieffü Pottostei 'Wfärift t'mzureiche Amtsstund ttnb Hebern Ließen, i Ur den Dr. Hachs. Franz. 2993 Robert Stuhl, MarkMraße D. 23. 2908 «v. 2035 Gtegmeyer 2973 2851 Zörb. 2905 Depot bei Heinrich Wallach, Giessen Raffet Kaffee ferner Großh. Gerichtsvollzieher. 2994 Amendt. 2991 Großh. Gerichtsvollzieher. 2999 220 40 Vorräthig in den Mineral- wasserdepöts. empfiehlt 2729 71 2500 21 143 89 10750 Die werkschneise. Groß-Linden, den 20. April 1882. Großh. Bürgermeisterei Groß-Linden. Holzberstemerrmg im Groß-Lindener Gemeindewald. Donnerstag den 27. April, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Groß-Lindener Gemeindewald, Distrikt Sandkaute und See, nachver- Geh. Hofrath Prof. Dr. H. v. Fehlings Das Neueste in Knöpfen, Perlbesätzen Fransen, Spitzen, Gunsten re. re >zaymngen von m'i^tbureäus einheimisch gemacht und sind geradezu 65Vt, 4% Ungar. Goldrente 7^/. 4«/0 lööOer Mussen /v/i, ^,^nen un?ntbebrlich"aewor^ veranstaltete zwei Ausgaben: die plakat- l 5°/g Rumänische Rente 90'^, Lombarden 121«/,. Tendenz ziemlich fest. röfsentlicht Tripolis artige große (50 Pfg.) und eine handliche für den Schreibtisch und die Tasche in Leinwand gebunden (75 Pfg.) it der Strenge bch HM, der feine & tte man, als der c n AMcht zmom iai MäM, jn lt werden tonnten." ZnitM schoß, nm: enen binnen 3 Ä' FRANZ JOSEF' iKTTTERQUELIt] Bekanntmachung. Die Holzversteigerungen vom 14., 20. und 21. Aprll l. Js. find genehmigt. Die Ueberweisung des Holzes findet am 1. Mai l. Js. statt. Kesselbach, den 22. Aprll 1882. Freiherr!. Oberförsterei Rabenau. Admiral Jiw und von: empfiehlt zu sehr billigen Preisen Julius Schulze, Sonnenftraße 58. Nderliesiisliie fiiftiMintu. Vom 1. Mai ds. Js. ab treten directe Tarifsätze des Spczioltarifs HI. zwischen Büdingen und Stockheim einer- und M^zieres-Charleville, Station der trcm- '.ösischen Ostdahn, andererseits tn Kraft. Nähere Auskunft ertheilen die genannten Gießen, den 21. April 1882. 2972 Großh Direktion. Prima weihe Kernleise per Pfund 35 .3), von 5 Pfund an 34 empfiehlt 2978 Neuenweg B. 203. rohe Kaffee s, per Pfund von 90 H an bis J-t. 1.60, unter Garantie als kräftige und reinfchmeckende Qualitäten C. Roth, Ueuenbänen. C'orsetltm in allen möglichen <7a?ons und Weiten empfiehlt zu billigen Preisen 2800 Nobert Haas. > der M '^fohlen, alle Ei, Elmvohnern veM ^gemeinen Gerii andeln. Ausverkauf. Durch den mir am 1. Mai bevorstehenden Umzug bin ich genöthigt, mein Lager in tVOtt. SSdGVClt möglichst zu reduciren uud verkluse daher eine große Parthie mott. Slricfegorne uni) moff. Strümpfe zu Einkaufspreisen. zeichnetes Holz versteigert werden: Rmtr. 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Qualität JL 102, Handkäs 45—50 das Pfund, Kartoffeln das Malter 5 00—7.00, Kopfsalat 15—18 H, gelbe Rüben das Gebund 7—12, Romamsolat 80—00 ^>, Rettig das Stück 5—10 3?, Sellerie der Kopf 10—20 Blumenkohl 30 bis 60,5> Wirsing 12—15,3), Weißkraut 15—20 ^) das Stück, Rothkraut 30-0,0 -S), Kohlkraut 00 H, Kohlrabi 0—0 ^), "Endivien 25 -35, Spargel 0.00—0.00 das Pfund, Zwiebel 10—12 JL der Gentner- Frankfurt, 22. April. (Fruchtpretse.) Weizen, effektiv hiesiger und Wetterauer 24.00-26 00, fremder JL00.00—00.00. Roggen effektiv hiesiger ^17.00—20.00, fremder JL 00.00-00.00. Gerste effektiv Jefige und Wetterauer ^15.00.-20-50, fremde JL 00 bis 00.00. Hafer effektiv hiesiger und Wetterauer JL 15.00—17.75, fremde^ JL 00-00.00 per 100 Kilo. : v>ur^' «den Drckwurz verkauft billig Karl Sack I 2876 Seltersweg. beete »nerkannt. Nlir ärht ’n Paketen mit nebiger Schutzmarke, auf welche genau mir alt zu achten,'weil minderwerthige Produckte mit nach- , geahmter Packung im Handel sind haben in den Material- und Colonialwaaren-Handlungen. Vertreter: Gebrüder Hangteln in Giessen sMMVtlM N f!er tburtSN ® WdvollisTmWf« [itm Rußland §gtfltben rmt>. flfle an iSranfi® nU mdm rti’8 jutammen, um* ita in trmoflliN;.. ermitteln. . j jffnbbmtt ptl Odtrdesßsiht Wdchmi. Da die erste Submission auf Lieferung von 600 Gbm. Labnkies ohne Erfolg geblieben ist, so wird hierdurch ein neuer Termin zur Abgabe von Offerten auf den *29. April anberaumt: dieselben sind spätestens bis 6 Uhr Nachmittaas des genannten Tages an die Adresse des Unter; Zeichneten, versiegelt und mit der Aus- Ichrift: „Offerte auf Lieferung von Lahnkies" einzuscnden. Gießen, den 22. April 1882. Der Eisenbahnbaumeister. fej’i Dießentl« JW. $®r. O» Ä®"* (Bitten f Frankfurt a. M., 24. April, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Eoursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Ereditactien 289, Staatsbahnactien 284^/«. Galizier 262Vr, Oesterr. Silberrente 65Vi, 4o/o Ungar. Goldrente 753/4, 4»/0 1880er Russen 711/*, 2. Orient-Anlethe 57'/r, Auswanderern betrügerischer Weise Geld entlockt und ihnen Fahrbillets verkauft zu haben die werthlos waren. Die saubere Gompagnie hatte tn Fleet-street ein wande'rui gsbureau eröffnet, m dem Karten zur Uebeifahrt nach Ncwyork zu dem dilltgen Prerse von Litrl. 2.10 sh. verkauft wurden. Die Reffe sollte an Bord des „Great Eastern" zurückgelegt werden, der angeblich am 17. ds. tn See stechen sollte- Gl Deutscher, Namens Michael Furich, und ein Engländer gingen aus den Letm, kauften Billets und sahen sich betrogen- Der „Great Galiern" lag am alten Platze verankert und um ihr Gels beschwindelt sahen sich die armen Leute hier tn die schlimmste Noth nerfefet Der Regierungscommissär Gapitän Wilson nahm die Sache tn dleHand und l.acbte die angeblichen Agenten vor Gericht- Jourdan wurde zu einer Strafe von Mrl 50 oder zwei Monaten Gefängniß mit Zwangsarbeit verurthetlt Krcusler IN Untersuchungshaft behalten, um seine Angabe zu prüfen, daß er blos a s Gomm's tbätia war, was der Lord-Mayor bezweifeln zu müssen glaubt- Der Vortall mag allen Auswandeiungslust,gen zur Warnung dienen, denen nicht genug Borsicht emp'ohlln merken kann Der Schwindel, den sogenannte Ausmanderungsvureaus betretbeu, grassirt IN der iünasten 8e>t uud verdient erwähnt zu werden, daß auch em Agent der Blackstar Lrnie^mit dem Gelde vieler Auswanderer, die ihre Passage bezahlt hatten, inn hier o?rfÄmiinS ist. - Der bekannte Dr. Ernst Ganz, dessen Auslieferung von nn-derländischen Regierung wegen verschiedener von ihm tn Holland verübten Schwindelten beantragt und von den Londoner Gerichten zugestanden worden, wurde gestern von einem englischen Detektiv nach Rotterdam abgefuhrt. Billigstes Wasch- und Reinigungsmittel! Bester Ersatz für Seife! j Julius iBesaeyi Dr. Linkes Fettlaugenmehl für Gewebe u. Farbe; von allenHau*frauen, W iieicbereien,Bleichereien, Hdtele, Fabriken und Staatnanetalten als da» Mittwoch den 26. ds. Mts, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier ein altes Sopha, ein neuer Küchenschrank mit Glasautsatz und 1 Kleiderschrank meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. April 1882. (Seitzler, w „ Prügel, 10 Fuß Länge, Rmtr. Eichen-Stockholz, Wellen „ Reisholz, Rmtr. Radel-Scheitholz, „ „ Prügel, „ „ Stockholz, Wellen „ Reisholz. Zusammenkunft ist in der Berg- ntto Aübner'8 statistische Tafel, welche seit der langen Reihe von -.,,r 4nhrfn nck als ein zuverlässiges Onentirungsmitiel über alle Lander der Kide bewährt hat ist nun auch in ihrem Jahrgang 1882 (Frankfurt a. M-, W- Rommel) chienen ^D'e Herausgeber waren bemüht, sie durch Benützung über freien Stelle (Tintenen. e yeiuu»« mQ(hen. Die Tabellen, welche diesmal die neuen löt ein dortiges M Äung^vou Deutschland vollständig bringen, haben sich um ihrer großen Vorzüge [l 25a9lun0 , „ fliT-innfhurpniiR etnhetmticb aemacht und stnd aeradezu als s taubt, Besuche iif ufeti und sich M u öie§ Alles ist M X Ff II bewährtester Construction und In allen Grossen, wovon auch Herr Wilhelm Reiber hier eine Auswahl auf Lager hat, empfehlen wir bestens. Au^rdaa,V«^i°p" Giessener Gaswerk, zum Kochen gebracht 2780 —————— Submission. Samstag den 29. I. Mttz., Vormittags 11 Uhr, s ollen auf dem städtischen Baubureau üie zur Erneuerung des äußeren Anstrichs am Pfarrhaufe au der Süd- Ablage erforderlichen Arbeiten auf dem Submifsionsweg vergeben werden und zwar: Dachdeckerarbeit, veranschl. zu Jl. 36.80 Spenglerarbeit, „ „ ^51.58 Weißbinderarbeit, „ „ „ 726.84 Hierfür sind die Offerten versiegelt, Portofrei und • mit der entsprechenden Aufschrift versehen auf obigem Bureau einzureichen, woselbst vorher in den Amtsstunden die einfchläg. Voranschläge rmd Uebernahmsbedingungen offen liegen. Gießen, den 24. April 1882. 2995 Für den evangel. Kirchenvorstand: Dr- Naumann- Haustein. NschereftKerpachlung. Donnerstag den 2T d. M., Mittag» 1 Uhr, foll auf dem hiesigen Nathhause ote tn der Gemarkung Treis a. ~oa. zum Theile der Freiherrlichen ^amllte von Schutzbar, gen. Milchling, und zum Theil dem Großh. Hessischen Staate zustehende Fischerei in, der Lumdabach, sowie im Graben bei der Ober- und bei der Untermühle auf 12 Jahre unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Treis a. Lda., den 23. April 1882. Großh. Oberförsterei Treis a. Lda. Gutachten: Die „Franz Josef“-Bitterquelle übertrifft das Fnednchshaller 4mal, Hunyadv Jhnos mit 44, Pülna mit 6'2 pCt., sowie alle mir bekannten Bitterwässer durch den Gehalt an wirksamen Bestandteilen und findet die von arz liehen Autoritäten constatirte ausserordentliche Wirksamkeit auch in meiner chemischen Analyse ihre Begründung und Erklärung. Stuttgart, im März 1882. 5 1 ° ------- - Brochuren d. die Versen- dungs-. J Direction in | Budapest Mittwoch den 26 Aprit, Nachmittags 2 Uhr, wird in meinem Hause, Seltersweg 45, eine Parthie sehr schönes Bettzeug, als: Riffen, Decken, Wollmatratze, Bettladen mit Sprungfedermatratzen rc., sowie eine noch ganz gute Wheler & Wilson- Nähmaschine gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 22. April 1882. Hoffmann, 2966 Ortsgerichtsmanu. Versteigerung Donnerstag den 27. I. Mts., Nachmittags 2 Uhr, läßt Herr Heinrich Battenfeld dahier in seiner Wohnung — Grunbet-gerstr-M, bei Wittwe Bello ff - verschiedene Mobiliargegenstände als: Schranks Kommode, Sophas, Stuhle, Tlsche, 1 Kuchenschrank, sowie sonstiges Haus- und Kuchen- geräthe öffentlich meistbietend gegen Baar- zahlung versteigern. 298b Mittwoch ben 26. April, Nachmittags 2 Uhr, soll am hiesigen Bahnhof eine Wafferhude öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. April 1882. Bauer, DE LINCK'S ,11 1 JL/ 1 3EP$SE L i SCHUTZ=MARK | Stuttgart. _| Jeikgeöotenes. 2819 Eine schöne Bettstelle zu verkaufen. Näheres bei G. D. Hotz, Nahrungsberg. Tapeten in neuester, reichhaltigster Auswahl empfiehlt zu billigsten Preisen Georg Schultheis, 2406 Marktstraße D. 20. 2037 Ein gutes Zugpferd, ein- und zweispännig gefahren, rst preiswerth zu verkaufen. Näheres bei der Exped. ds.. Bl. 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St. 2785 Ein kleines Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei ____________August Noll im Stern. 1939 Ein großes und ein kleines Logis mit Gartenantheil in meinem Vorderhaus zu vermiethen und gleich beziehbar. I. Gg. Unverzagt. w- Neue Matjes-Häringe tk 3NT Neue ital. Kartoffeln tm empfiehl- Curt Schw>ttab’s 3002 Dklicstcgknhan-lung. W.-CIub. Mittwoch den 26. ds. Mts. = S tifttmgsfest — in Wetzlar. Abfahrt 440, Rendezvous Köln- Mindener Bahnhof. Das Directorium des „Zweigvereins" ist freundlichst eingeladen. Retourbillets berecktigen zur Rückfahrt. 3900 Das Präsidium. Akademischer Gesangverein. Donnerstag den 27. April, 8 Uhr Abends, beginnen die regelmäßigen Proben des Vereins in der kleinen Aula. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt dec akademische Musikdirector entweder in seiner Wohnung, Nordanlage 116", von 8 bis 9 Uhr früh, oder Montags und Donnerstags in der kleinen Aula um 7y2 Uhr Abends bis zum 1. Mai entgegen. 2980 Der Vorstand. Stenographie - Unterricht. Der unterzeichnete Verein beabsichtigt im Sommersemester 1882 einen öffentlichen Kursus in der Gabelsberger'schen Stenographie abzuhalten. Der Unterricht wird vorerst zweimal wöchentlich, Dienstag und Donnerstag, von 8V2—-972 Uhr Abends, ertheilt und beträgt das Honorar für den ganzen Kursus «X 5. Die Herren, welche sich zu bethelligen wünschen, werden ersucht ihre Anmeldungen an einen der Unterzeichneten gelangen zu lassen oder sich in die in der Ferber'schen Univ.-Buchhandlung, sowie im Caf6 Ebel aufliegenden Listen einzuzeichnen. Beginn: Dienstag den 2. Mai, Abends 8*/2 Uhr, im Vereinslocal (Cascr Ebel, oberes Zimmer). Gießen, den 24. April 1882. Der GabelSberger Stenographen-Berein. Albach, E. Schierholz, stud. phil. - 3001 I Vorstand. I Schriftführer. 2998 I. PH. Müller, Drucksachen-Verwalter und Kinder. Die Beerdigung findet Dienstag den 25. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehaufe, Bahnhofstraße E. 921, aus statt. Todes-Anzeige. Hierdurch die traurige Mittheilung, daß heute Abend 8’/2 Uhr unsere unvergeßliche Gattin und Mutter Julie Christiane Müller, geb. Rühl, nach längerein Leiden sanft verschieden ist. Gießen, den 22. April 1882. 3004 Für einen 14jähr. braven Knaben sucht einen Schreiner als Lehrmeister Pfr. Nocholl in Hochelheim. 2975 Da mich meine Frau verlassen hat, warne ich hiermit Jedermann, derselben irgend Etwas zu verabfolgen, da ich für Nichts hafte. K. Deibel. FürKürschnkru.WoMinnerU Damen- und Herren-Strohhüte werden auf das beste und billigste gefärbt, gewaschen unh faconnirt (von 85 an per Stück auswärts > in der Strohhutfabrik von L. Bertrand, Carlsstraße 12, Darmstadt. 2981 ! Rücksendung innerhalb 8 Tagen ! 2985 Es wird für einige Wochen ein Abschreiber gesucht. Offerten sub N. N. 2985 mit Angabe der Forderung pro Bogen in der Exped. ds. Bl. abzugeben. ____________________ 2892 Zwei geränmige Zimmer ohne Möbel in einem der neueren Stadttheile zu miethen gesucht von __J, Blitz. 2953 Ein Spezere'- u. Flaschenbier- Geschäft, beste Lage in der Stadt, ist zu verkaufen oder zu vermiethen und bald zu übernehmen. Näheres bei W. Krämer. 2984 Mehrere Mädchen mit guten Zeugnissen suchen Stellen für sofort oder 1. Mai durch Vermietherin Bärrn. HÄlsbmMMWL 2987 Gründlicher Clabiernnterricht für Anfänger und Geübte gegen mäßiges Honorar wird ertheilt. Adressen nimmt entgegen Herr F. H o ff - mann, Seltersweg C. 45. 2976 Ein braves Dienstmädchen auf sofort gesucht. Aug. Guhr, Lindcnplah. 2943 Ein tüchtiger Modelldreher und ein Metallgießer finden sofort dauernde Beschäftigung bei H. Schaffstaedt. Ziegenfellchen kauft zum höchsten Preis 2688 Georg Schultheis, Marktstr. D. 20. Auf ein in bestem Zustand befindliches hiesiges Geschäftshaus in guter Lage werden auf e r st e Hypothek 8000 JL zu leihen gesucht. Vermittlung ausgeschlossen. 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Chr. Noll, Kaplansgasse. 1940 Südanlage 30 ist der unterste Stock vom 1. Juli ab zu vermiethen. Prof Naumann. 2438 Zwei große ineinandergehende Zimmer, gut möblirt, und ein kleineres zu vermiethen. Bleichstraße C. 395. 2820 Die obere Etage meines Hauses ist zu vermiethen. _________Justus Lenz am Bahnhof. 2443 Zwei schöne Zimmer sind zu vermiethen bei Frau Louise Hanner, Bahn- hofstraße (im Merz'scheu Hause). 2859 Ein möbl. Zimmer vermiethet Chr. Petri, Alicestr. E. 104\ Gute Schlafstellen an Arbeiter zu vermiethen. 2958________Teufelslustgärtchen C. 169.__ 2961 Der obere Stock zu vermiethen bei^Konr. Krausch, Schloßgasse. 2954 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. Bleichstraße C. 37--. 2951 Ein kleines Logis u. ein Stübchen mit Bett^ zu^vermiethen. Neuenweg 116. 2950 Ein möbl. Zimmer, sowie ©djlof- stellen zu vermiethen. Caplansg. C. 219. 2944 "Ein kleines Logis sofort zu vermiethen.____________Bahnhofstraße 132. 2939 Ein möbl. Zimmer mit od. ohne Kabinet, nach dem Markt gehend, ist an einen Studenten oder Kaufmann zu ver- miethcn. Markt B. 32. 2931 Ein kl. Familienlogis zu vermiethen, per Monat 8 Louis Stohr, Schloßgasse. 2916 Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen im zweiten Hause desArchi- tecten Huhn, 3. St. Abraham Stein, Bleichstraße. 2912 Ein schön möblirtes Zimmer in der Nähe der Aula zu vermiethen bei _________Karl Wigandt, Löberstraße. 2902 Möbl. Zimmer zu vermiethen. _________________Bismarckstraße 170. 2895 Möblirte Zimmer zu vermiethen im „Hessischen Hoff^. 2864 Ein schönes Logis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei __________________S. Katz, Asterweg. 2844 Möbl. Zimmer zu vermiethen. Neuen-Weg B. 186, Vorderhaus. 2843 Studentenzimmer sind zu haben im Hause des Herrn Brück am Brand (Möbelmagazin), im mittl. Stock. 2830 Möblirte Zimmer zu vermiethen. Wilh. Rudolph. 2797 Nahe der Aula ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Petri v., Löberstraße. —2485 Möblirte Zimmer, auf Wunsch mit Pension, billigst im „Frankfurter Hof". '2461 Ein kleines Familicnlogis zu ver- niiethen. Rothenberger, Kaplansgassc. 2483 "Ein hübsch möbl. Zimmer an der Franksurter-Stratze Nr. 15, parterre.__ __________ 2442 Freundl. möblirte Zimmer smv zu vermiethen mit od. ohne Pension im Hause des Hrn. Otto Schmidt, Seltersweg 66. 1775 Der erste Stock meines Hauses, 4 Zimmer mit Zubehör, ist per 15. Juni (event. auch früher) anderweit zu vermiethen. Aranz Gerbode, Kaplansgasse. 2862 Laden mit Wohnung, sowie der 1. Stock, 5 Zimmer und alle Bequemlichkeiten, per i. August anderweit zu vermiethen. Chr. Zimmer, Bahnhofftr. 2428 Einen Lagerraunr in der Alicen- straße vermiethet Hch. Adami. 2896 Gesucht ein braver Junge von 15—16 Jahren. „Hess. Hof." Einen Rock- und einen Westenarbeiter sucht 2964 JL Becker, Asterweg Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der BrLhl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. B Die S folgenden Tage Sie n Men, auch Den ft mkroimmt t ct md die Wiesbaden ei begriffenen in Berlin ei Me nach 1 Ang! mindert sich Zeit mch ch Vnngm MW M Hergängen Nage, 6etr. 'StaaMfenbo 'M einer Ar Mage Mite Anlagen weiterem Kl Mer NH zu dieser verweigern, l mit der ©tabi °Aes. Obw. CM) und B Summe eintra -Mission. 1 ■wuoüer in d