den 25. Marz 1882. Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Burean: Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. ________ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Nr. 72. Samstag Meßmer AuS dem Großherzogthum Hessen, 23. März. Die der klerikalen Partei angehörigen Abgg. Franck, Betz, Geier, Pennrich und Racke haben bekanntlich bei der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Regierung um eine Gesetzesvarlage zu ersuchen, durch welche die obligatorische Fortbildungsschule beseitigt werde, lieber diesen Antrag hat der Abg. Dittmar Namens des vierten Ausschusses jetzt Bericht erstattet. Wie wir demselben entnehmen, so beantragt der Ausschuß einstimmig, dem Anträge keine Folge zu geben, indem er auf die Entstehungs-Geschichte der einschlägigen Artikel des Volksschulgesetzes und die gewichtigen Gründe eingeht, welche seiner Zeit zur Einführung der obligatorischen Fortbildungsschule geführt haben, ganz besonders in zweiter Kammer zum Ausdruck gekommen sind und auch jetzt unverändert fortbestehen. Auch die Regierung hat sich sehr bestimmt gegen die Tendenz des Antrages Franck und Genossen ausgesprochen. Berlin, 22. März. In einer jüngst im Reichstags-Wahlkreise Silben» Bunzlau abgehaltenen zahlreich besuchten Versammlung hat der Candidat der dortigen liberalen Partei, der jetzt von seinem Amt zurückgetretene seitherige Direetor des statistischen Bureaus, Geh. Rath Dr. Engel, dem „Niederschl. Anzeiger" zu Folge sich über die schwebenden Fragen, wie folgt, geäußert: Die Geschichte weise nach, daß alle Versuche, den Staatssocialismus zur praktischen Ausführung zu bringen, gescheitert seien. Der Einzelne müsse seine Kraft einsetzen, um für sich und die Seinen eine gesicherte Existenz zu erringen. Wenn er als Beamter gegen das Programm des Fürsten Bismarck spreche, so stütze er sich auf eine Aeußerung der „Nordd. Allg. Ztg.", nach weicher dem Reichskanzler es gleichgültig sei, ob die Gesetze angenommen werden oder nicht. Er habe damit Jedermann zugestanden, über seine wirthschaftlichen Vorlagen nach eigenem Ermessen zu urtheilen. Die Vorlagen, ivelche den Reichstag in nächster Session besonders beschäftigen werden, seien das Tabakmonopol, das Unfallversicherungsgesetz und die Verstaatlichung des Versicherungswesens. Es sei nicht zu verkennen, daß Fürst Bismarck mit dem Tabakmonopol die besten Absichten verbinde. Er woüe durch dasselbe das Reich von den Matrikularbei- trägen unabhängig machen und es' auf eigene Füße stellen. Angeregt sei das Tabaknionopol durch Professor A. Wagner, der es zur Gründung und Erhaltung einer Reichs-Jnvalidenkasse eingeführt wissen ioollte. Doch davon sei feine Rede mehr. Der Reinertrag des Tabakmonopols sei zu 165 Mill. Jl. veranschlagt. Die Kritik habe aber uachgewiesen, daß diese Annahme viel zu hoch gegriffen sei. Ein einfaches Exempel weise das nach. Deutschland zähle 45 Mill. Einwohner, die Hälfte davon sei männlichen Geschlechts. Von diesen 22'/- Mill, kommen auf Erwachsene 15 Mill., und von diesen mürben vielleicht 10 Mill. Raucher sein. Diese müßten die 165 Mill. M. Reinertrag aufbringen, also der Einzelne 16'/, Jt, was sicher nicht der Fall sein könnte. Es sei aber aud) mögt außer Acht zu lassen, daß der Tabakconsum abnehmen würde, daß eine blühende Industrie gestört und ein großer Theil von den Personen, die von der ^abakindustrie lebten, unbeschäftigt bliebe, ein anderer Theil zu unfreien Arbeitern würde. Er könne sich also nur gegen das Tabakmonopol erklären. Arbeiter-llnfaÜgesetz sei aus der Erkenntniß hervorgegangen, daß das Haft- pflichtgesetz die gehoffte Wirkung versagte, weil nach demselben die Arbeiter den Beweis ihrer Nichtschuld an dem Unfall führen müßten. Die Versicherung gegen k m7*e .au' “We Arbeiter ausgedehnt werden, weil jeder Arbeiter: auch der kleine Handwerker, den berechtigten Wunsch habe, gegen Unfälle versichert zu fein. Seine Ansicht gehe dahin, daß die Unfallversicherung nicht durch direcle, sondern durch mbirecte Prämien bewerkstelligt werden müsse, indem die Prämien k are?. ^schlagen werden, und er weise an Beispielen nach, wie wenig druckend das für die Conslimenten erscheinen würde. Der Centner Steinkohle wurde sich demnach auf 1,05 H theurer stellen. Ferner hob er noch hervor, r» To llnfallverstcherungsgesetz erst bei einer Arbeitsunfähigkeit, die länger als 13 Wochen anhält, Unterstützung gewährt werde. Alle Fälle, die unter Z^traum liegen, sollen die Krankenkassen tragen. Das seien aber 96 pCt. Er werde also auch gegen dieses Gesetz stünmen. ,'r? ?Un ble Verstaatlichung des Versicherungswesens anbetrifft, so sei dieselbe ohl für einzelne Branchen ausführbar, aber für andere ganz unmöglich. Das Versicherungswesen habe eine so blühende Entfaltung erreicht' und so viel Jn- m entwickelt, daß die Verstaatlichung das nicht ersetzen könne. Es würde Lhm™aSe^r]ein'™raeiJ< ,ber ®taat au4 das Versicherungswesen in die Hand Do bliebe zuletzt der freie Bürger? Und doch sei es für das Scblnmn.^^ Staates überaus wichtig, daß der Einzelne nicht in trägen sondern » ^m?^"5^danken eingewiegt werde, daß der Staat für ihn sorge, seine Stätte l($ unb b‘e Semen selbst sorgen und schaffen und dadurch iä«r4Vml?n^llle. Ä.et"",r b-ka-mlich ein Beamter ist, der in seiner viel- Gebieten der Staats ^°"?eher des statistischen Amtes Erfahrungen auf allen gemein anerkannt' ^Verwaltung zu sainmeln in der Sage war und diese, wie all- lung kommendm L'°uch besitzt, so dürfte seine Ansicht Über die zur Verhand- Beachtung verdiene bei ben Berathungen, sowie auch in weiteren Kreisen Nachrfckeiben "üfte^Ä^1! ber Regiemng Fühlung habenden „Berl. Polit. wirthscha tsratb Die bÄ^nun8 bed Tabakmonopols im preußischen Volks- BroäB des Tabaknionopol-Entwurfs durch den licher Weise — Stimme Majorität, ein Resultat, das in ähn- ir bereits nachgewiesen haben — in unterrichteten und die Verhältnisse objectiv beurthellenden Kreisen vorausgesehen wurde, ist ebensowenig geeignet, die Ansichten über die Vorzüge des Monopolsystems an sich, wie über die Nothwendigkeit desselben für die wirthschaftliche Entwickelung des Reiches zu beeinflussen, wie eine geringe Majorität, die sich für dasselbe ausgesprochen hätte, als_ ein ausreichender Beweis zu Gunsten desselben hätte anerkannt werden müssen. Gerade im vorliegenden Falle darf aus der „einen Stimme" Majorität um so weniger irgend ein Schluß gegen das Monopol gezogen werden, als der Volkswirthschaftsrath in demselben Momente, wo sich jene Abstiinmung vollzog, eine Resolution faßte, der zu Folge mit 48 gegen 14 St. die Nothwendigkeit anerkannt worden ist, den Tabak einer ausgiebigeren Besteuerung zum Zwecke der Finanzresorm zu unterwerfen. Da sich unter ben 48 St., welche in diesem Sinne resolvirten, 31 befunden haben, bie für das Monopol ein» traten, so ergiebt sich, daß der Volkswirthschaftsrath mit einer die Gegner erdrückenden Majorität die Regierungs-Anschauung der stärkeren Heranziehung des Tabaks zu den Staatslasten theilt und nur über den Modus der geeignetsten Besteuerungsform noch nicht vollständig einig ist. Demgemäß wird das Votum des Volkswirthschaftsraths auch .auf die bisherigen Entschließungen der Regierung keinen Einfluß ausüben. Dem demnächst zusammentretenden Reichstage wird ein Tabakmonopol-Gesetz vorgelegt werden, nachdem vorher die gut» achtlichen Aeußerungen der verbündeten Regierungen eingetragen und darauf die Conferenz der Finanzminister im Bundesrathe sich mit dieser Angelegenheit beschäftigt haben wird. Mas will der „Deutsche Schulverein"? „Um der Ehre willen müssen wir aUentl)alben emtreten für unser Volksthum; ehrlos vermag der Deutsche mcht zu leben " Und den deutschen Namen Hochzuhallcn, nicht allein zu Hause, sondern auch in der Fremde, für seine Reinheit und Eihadenheil und für feinen Bestand in ernstester Theilnahme und bewußter Thätigkeit mit sorgen zu helfen auch da, wo des Deulschtlmms Femde den deutschen Namen an den Pranger geschlagen haben — das ist d>s Deutschen Pflicht. Wiederum tönt herüber der Seutzer eines „verlorenen Biudeistamrms". Daß doch die Klage der Vergewatiigten dringe zu Ohr UndHerz oller guten deutschen Männer, daß sie ihre Stimmen erhebenl Mochte auch die deutsche Presse immer wieder erinnern an das gebrochene Recht der Deutsch!n auf dem siebenbürgi scheu Sachseubod-N, des Volkes, das wegen seiner Beständigkeit in der echten Treu von den ungarischen Kömgen so ost und oft gepriesen wurde Immer kühner, immer rücksichtsloser geht jetzt die ungarische Regierung toon einem ve,wilderten Geschlechte berathen) gegen diesen deutschen Bruderstamm vor, und wenn Nicht Hülse von den Brüdern im Reiche kommt daß sie eintreten für das deutsche Leben und die deulschen Richte der fiebenbürger Sachsen, so wird der deutsche Boden unterg h-n in der trüben Ftuth. Die siebendürgischen Deutschen, umgeben von begehrlichen, Billigkeit und Richt verhöhnenden Nachbar», werden ihrem Martyrium erliegen müssen. Sagt doch selbst Graf Szechenyi, „Ber größte Magyar", ihm fei fein Magyar bekannt, d-r sich Nicht gleich einem Verrückten allen Regeln der Billigkeit, sogar der Gerechtigkeit entzöge, wo seine Nationalität und seine Sprache mit in Frage komme. Und daß die Magyaren ihren Mit-Nationcn, zumal den Deutschen gegenüber niemals gerecht geworden sind und werden wollen, das zeigt der Jubel, mit dem sie die gewaltsamsten Maßregiln, die empörendsten Ungerechtigkeiten, welche sich die Regierung den Sachsen gegenüber zu Schulden kommen läßt begrüßen. Wahrlich, die Dinge liegen in Siebenbürgen nicht so, daß man sie nur mit glatten Handschuhen anfaffen büite; hier muß gehandelt werden, geholfen, vorg,beugt werden. Und wenn auch nicht gemeinsam Blut und Sprache uns den Sachsen Siebenbüigen's verbände, so wäre schon die zähe, kcastoolle Entschloffenheit, mit der sie durch sieben Jahrhunderte ihr deuisches Volksthum geschirmt, aus zahllosen Heimsuchungen gerettet haben, so wäre schon ihr hoher deutscher Bürgeisinrr ihre Glaubenskraft und Glaubensfreiheit des höchsten Jnteiksses, der höchsten Bewunderung Werth. Das Unterliegen des fiebern bürgifchcn Deutfchlhums wäre für jedes gute deutsche Herz tragisch; Helsen wir es verhüten! Auf zum Kampfe, zum Kampfe mit des Geistes Waffen! Stärket in Schule und Kirche das Deutschthum, so wird die Familie auch deutsch bleiben. Das will ber „Deutsche Schulverein", davon trägt er seinen Namen: feine Forderung geht an jeden guten Deulschen, an seinem Theil Mitzuwltken als Glied im Ganzen zur Förderung und Erhaltung deutscher Ehre, deutschen Volksthums daheim und draußen. BermffdMtS. Darmstadt, 22. März. Heute kam aus Berlin die Nachricht, daß ber diesjährige deutsche Lehrertag wahrscheinlich nicht in Darmstadt abgehaldn wird, da sich die Majorität der dis jetzt abgegebenen Stimmen für Kassel entschieden hat. Erbach, 21. März. Mit Legung des Schienengeleises durch den Krähbergtunnel ist gestern begonnen worden. Die Fertigstellung soll möglichst beschleunigt uno zu dem Zw cke Tag und Nacht daran gearbeitet werden. Frankfurt, 20. März. Für die Familie des Handelsmannes Hirsch Flörsheim aus Heddernheim, der sich in voriger Woche den Tod gab, ist an demselben Tage, als der Fall bekannt wurde, an der Börse eine Sammlung veranstaltet worden, die mehrere hundert M. ergab. Außerdem ist durch feine Glaub,nsg.»offen dafür gesorgt worden, daß die Hinterlassenen allwöchentlich eine angemessene Unterstützung erhalten. Franksurt, 20. März. Heute wurde mit dem Abbruch des Hauptgebäudes der Patent-Ausstellung begonnen. Was noch von Inventar vorhanden war, wurde Ende voriger Woche versteigert und von denjenigen erstanden, welche die Hauptforderung an das Ausstellungs-Comitä hatten. Damit ist nun wohl das Project, mit dem man hoffte, den Gläubigern zu mindestens 75pCt. verhelfen zu können, zu Wasser geworden. — Gestern Nachmittag ist ein'zweiter männlicher Löwe im zoologischen Garten elngeti offen. Das Thier ist etwa dreijährig, von schönem, ebenmäßigem Bau und verspricht Mahmud, der bereits eine stattliche Mähne hat, eine Zierde der Thiersammlung zu werden. Schwanheim, 20. März. Gestern wurde die unglückliche Frau des Metall- drehers Röhrig nebst den beiden Kindern zur ewigen Ruhe gebettet. Mutter und Kinder nahm ein gemeinsames Grab auf. Eine ungeheure Menschenmenge nahm an dieser Trauerfeier den cegsteir Antheil. Die sterblichen Ueberreftc der Frau barg der neugebaute Leichenwagen, während die Kinder nach alter Sitte zur letzten Ruhe getragen wurden. Wiesbaden, 20. März. Die neue Verordnung, wonach Damen auf Sperrsitz- und Orchesterplätzen die Hüte abzunehmen haben, veranlaßte gestern Abend während der Vorstellung der Oper „Zampa" ober „die Marmorbraut" etnen Scandal, wie er unwürdiger kaum gedacht weiden kann. Mit dem Abdruck der Verordnung Mainz. G:nc große Anzahl gelob.ner Güt-i schiffe sind in Folge des niederen Wasser - standes genöthigr, zu lichten und werden die Maaren per Bahn weiter transportirt; auch die Personenschiffc haben ihre regelmäßigen Fahrten eiug füllt. — Ein furchtbarer Brand hat in (imöD (Ungarn) stattgefunden. Das Feuer hat 358 Häuser zerstört. Bisher ist der Verlust von 9 Menschenleben constatut. — sSechszehn Monate auf einer unbewohnten Insel) Zeitungen, welche der am 16. ds. ,n Plymouth angclungte Postdamvfer „Balmorat Castle" mltbrachte, be- rtchten. daß die amerikanische Coroette „Marion" am 20. Februar in Capstadt von bei Heard's-Jnsel ankam unb bie Ueberlebcnben der Mannschaft der amerikanischen Barke „Trinity", 33 an der Zahl, welche im October 1880 bei genannter Insel Schiffbruch litten, mitbrachte. D>e „Trinity", Capitän John L Williams, segelte am 1. Juni 1880 von New-London, Connect cut ab, um sich aus den Robben- und Wallfischsang nach dem südlichen Ocean zu begeben unb langte am 2 October bei ber Hemb's-Jnsel an. Die Barke ankerte auf der Höhe bet Insel, bie und.wohnt unb unterm 53° süblicher Breite und 73." östlicher Länge gelegen ist. Bis zum 17 October ging alles gut, allem an dusem Tage sank bie Barke während eines heftigen Sturmes in vier Faden Wasser. D>e Anker mußt n losgelasfen werden unb das Schfff wurde auf den Strand getrieorn, um das Leben der Mannschaft zu retten. Zur Zeit herrschte ungemein kaltes Wetter, und während die Mannschaft landete, trugen sieben Matrosen schlimme Frostbeulen davon. Mit dieser Ausnahme ward die Landung ohne Unfall bew rtfieUigt. In derselben Nacht wurde bie Barke in baS Meer hinausgetrieben und seitdem keine Sput von ihr entdeckt Glücklicherweise gelang c8 der Mannschast bei der Landung, von dem Wrack Mundvorräthe für drei Monate zu utien. Dieselben bildeten, ergänzt durch See Elephanten- und Pinguinfleisch und Pinguineier mit etwas Seekraut Ihre tägliche Nahiung. Aus der Insel wurden einige kleine hölzerne Hütten rorgefunben, welche boit von verschiedenen Wallfischsabrern, welche den Ort gelegentlich auf der Jagd nach See Elephonte,, besuchen, errichtet worden waren. Diese Hütten bildeten cm willkommenes Obdach. Während der sechszehn Monate ihrer unfreiwilligen Gefangenschaft lagen die Matrosen der See-Elephantenjagd ob. Im Winter unb tbat- sächlich während des giößten Theiles des Jahres litten die Seeleute stark unter ber großen Kälte unb am 30. Januar 1881 ei froren zwei Matrosen während bes Ueber- schreitens eines Gletschers. Arn 18. Februar gegen 5 Uhr Abends kam ein Schiff in Sicht. Mittelst Lelnwanddecken wurden demselben Signale gegeben und ber Dampfer, welcher sich als der „Marion" herausstellte, schlug sofort den Curs nach dem Ankerplätze ein. Am nächsten Morgen bei Tagesanbruch befanden sich die schiffbrüchigen Seeleute an Bord des Damvsers. Die Heard's-Jnsel ist vulkanischen Ursprungs, etwa 30 Mellen lang und 3 Mellen breit. — sFürchterlicher Selbstmord) Wie man dem „P. H." schreibt, ist in Obah- laposbanya (Ungarn) ein Selbstmord begangen worden, der vielleicht betspielslose dastcht. Ein gewisser Nyiga saß mit einigen Freunden im Gasthaus-, als auf einmal seine Frau hereinstürzte und denselben mit Vorwürfen und Beschuldigungen überhäufte. Um ber Sache ein Ende zu machen, ging Nyiga aus der Wirthsstube, wurde aber von feiner Xantippe noch auf der Gasse behelligt. Zu Hause angekommen, wo ibn seine vier Kinder mit Hellem Jubel empfingen, ging er, ohne ein Woit zu verlieren, zur Ausführung seine« schrecklichen Vorhabens. Er steckte unbemerkt eine kleine Dynamit-Patrone in den Mund und ließ die Lunte heraushängen; er kauerte sich dann nieder und that, als ob er mit den Kindern spielen wollte. Jetzt näherte ei sich einer am Fußboden befindlichen Kerze und kaum berührte die Lunte die Flamme, so entstand eine furchtbare Detonation. Der Kopf des Selbstmörder« zersplitterte zu Staub, der Fußboden, die Wände und die Decke waren mit Blut überfluthet. Schiffsbericht. Mstgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C. W. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 21. März. (Per tran«allantffchen Telegraph.) Der Poftdampfer Kronprinz Friedrich Wilhelm, Capl. A. Meier, pom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. März von Bremen abgegangen war, ist heute Morgen wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 22. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampser Salier, Capt. C. Wiegand, vom Norddeutschen Illoyd in Bremen, welcher am 8. Man von Bremen abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen Bremen, 22. März Der Postdampser Main, Capt. I. Barre, vom Norddeutfchen Lloyd in Bremen, welcher am 11. März von Newyork abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für bort bestimmten Pass agiere, Post und Ladung 3 Uhr Nachmittags bie Reise nach hier sortgesetzt. Derselbe überbringt 141 Passagiere und volle Ladung auf dem Theaterzettel scheint es nicht gethan zu sein, da viele Damen nur das Per- sonenverzeichmß lesen; es sollte auch darauf gesehen werden, daß von vornherein die Idüte in der Garderobe abgelegt werden. Letzteres ist ,edenf°lls versäumt worden, denn kaum hatte der erste Act bei dieser Gelegenheit begonnen, als em Herr im Parau einer in den vorderen Reihen sitzenden Dame m t wahrer Stentorstimme zur,es: fint abl nut ab'" was eine solche Aufregung und Entrüstung IM Auditorium hwvorries, daß die Gardine niedergelassen werden mußte, b s bie Ruhe allmäftg wieder h-rgestellt war-rbi ^hxjm. Dieser Tage kam hier ein Kauf eigentümlicher Art ui cstanbe Ein hiesiger Handelsmann war Kaufliebhaber zu d-m Garten eines diesiaen Landwirths. Da man Anfangs über den Kaufpreis nicht einig werden könnte schlug der Bauersmann dem Handelsmann vor. den Preis ,n der Werse est- .ufetöen daß er ihm für die elfte Ruthe seines Gartens nur 2 H für 1-de weitere Ruthe"i>as doppelte des Preises der vorhergehenden Ruthe, d b für die zweite Ruhte 4 A, für die dritte Ruthe 8 $ u. f. w. bezahlen solle. Der Handelsmann ging :°fort auf diesen Vorschlag ein, der Kauf wurde im Beisein von 3 Zeugen giftig abgeschlagen und alaubte der Käufer, wieder einmal ein gute« Geschäft gemacht zu haben. Wie wg sich aber da« Gesicht uaseres Handelsmannes in die Länge als nachher dec Bauersmann seinem kauflustigen Handelsmann schwarz auf weitz ausrechnete daß er ihm für seinen verkauften 20 Ruthen großen Garten Nicht mehr unb nicht weniger als 10,485 .2t 76 bade. sortgesetzt vorgekommener Zweikämpfe hat die -Züricher Regierung drei an der Universität Zurich beftanbme Verbindungen ^u gel^? N?ch einer Msttheilung der „Z. Fr. Ztg." sollen bei 100 ©tubirenbe beab- fidjtiaen, in Folge des Duell-Verbots ans Zürich wegzuziehen. - Von der Truppe ber Feuerländer leben nur noch zwei Männer, die Anna und zwei Kinder. Die Anna ist le bst krank Den Keim zu ihrer Lungenentzündung Haden die Leute während ihres Arffenthaltsin Berlin er Haftern — Austern, 18. März, erhält die „N. Z Z " folgende yKetduna' Gestern gegen 4 Uhr holt- ein Frauenzimmer den fahrigen Knaben Bürki- Mmcumd aus der Lerberschul: ab unter Vorgehen, seine Mutter warte aus dem Waisen- hauäDlah auf ihn, um mit ihm spazieren zu fahren; dort wurde er in eine Droschke Fracht bie fuhr davon. Es heißt, in der Nähe des Zieglerspitals fei dieselbe von oeiden verlassen worden. Abends erhielt Bürk, durch «nm. Dienstmann emen Bries mit der Anzeige, daß der Knabe gut ausgehoben sei, daß er denselben aber Nicht mehr lebend treffen werde wenn er nicht 50000 Fr. in ber Nahe de« Weyermannshauses nüderlege. Bis jetzt waren alle Nachsorschungen fruchtlos." Nach einer Meldung des Fr. I." wäre der Räuber am 19. verhaftet worden. fUlainA 20. Mörz Von Seiten ber Großherzoglichen Handelskammer ist soeben zum Zwecke ber Grünbung einer Actiengesellschast zur Herstellung der ®ampf etten-. fchleppschiffsahrt auf dem Main folgendes Rundschreiben erlassen worden: „Die Er- rMung einer Dampskeltenschl ppschiffsahrt auf dem Main .st als e n für Handel, Berkehr und Schifffahrt des ganzen Maingaues ,m höchsten Grade wichtiges Unter- nebmen anzuseh7n und deshalb mll allen Kräften zu fo dern und zu unterstützen. K«ade für untere Vaterstadt erscheint es von hervorragendstem Interesse, die Ketten- Meppfchchsah t von Mainz aus aufwärts und nicht etwa von Frankfurt aus auswärts ^gerichtet zu sehen, weil sonst nach Herstellung der Canalstrecke Frankfurt-Main, unfere Stabt von bem Massenverkehr nach dem Main unb der Donau, also nach Le seö Bayern und Oesterreich sowie rioe versa so gut wie abgeschnitten würde und Frankfurt der Ausgangspunkt der Rhein Mainschifffahrt zu werden droht. Andererseits M Sett ns des Königl. preußischen Arbeits-Ministeriums die Einrichtung, und Herrichtung der Canalschleusen des Mains zur Durchschleusung ganz,r Schleppzuge nur für den Fall n Aussicht gestellt, daß sich ein geeignetes Kettenschleppschiffsahrtsuntermhmen vorher bildet. Es ist mit Recht *u erwarten, daß ber ungemein rege Verkehr bes Rhftnes auf bie Mainstrecke sich ausdehnen wtrb, wenn tue Bedingung zur Erfüllung aelanat baß bie Beförderung auf derselben so rasch und zuverläisig wird wie eine solche den Anforderungen des heutigen Verkehrs entspricht. Die Kettenschleppschiff,ahrt afletn ist im Stande, dies zu leisten und wirst, wie die angeschlosienen Rentabilitals Errechnungen unb bie Erfahrungen von Neckar unb Elbe beweisen, einen erklecklichen grtrag ab Trotzdem hält es schwer, eine Ftnanzftung ausschließlich aus Bankierskreisen m bewirken weil das betreffende Unternehmen immerhin als em gewis,ermaßen noch neues angesehen wird. Wir glauben deshalb zunächst an den Patriotismus unserer «üraerfäaf apelliren und dieselben zu ber Erklärung, einen entsprechenden Tbeil bes ^fnrterli» roe?benben Actlencapltals zu zeichnen, im Interesse ber Mainschiff,ahr! und k7r°(Sinht Wami aufforbern zu sollen." — Es folgt nun eine specialisirte Rentab'lstäis, Röeö^ö iröa für"eine Dampfkettenschleppschiffiahrt auf dem Main für die Strecke Mainz b«en @rB bahin geht ba6 bei einem Anlagekapital von 1700 000 ®^e ne SenW benelben9 in p(5t. unb bei einem solchen von 2 300000 JL zu 9'pGt ergiebt- — Die in der Gemeinde Groß- Altenffädten (Kreis Wetzlar) belegens sogen. Pfeffermühle mit 2 Mahlgängen soll nebst den dazu gehörigen Gebäulichkeiten, bestehend in einem Wohnhaus, Ställen und einem Backhaus mit einigen zu dem Anwesen gehörigen Grundstücken Mittwoch den 29. März, Mittags 1 Uhr an Ort und Stelle einer öffentlichen freiwilligen Versteigerung ausgesetzt werden.__2106 Aeilgeöolenes. 1500 Vier neue, sehr gute, selbst gefertigte Sodelbänk«, eine gebrauchte Hobelbank, ein Küchenfchrank mit Glasaufsatz und mehrere lackirte Bett- stellen verkauft Schreinermeister Joh. Lenz, ________ Frankfurter Straße._______ Süße Riefen-Apselfinen (ohne Kerne), Blut-Apfelfinen „ .. Mesfina-Apfelfinen schon v. 10 H an empfehlen 1621 J. A. Busch Söhne. Das Neueste in Strohhüten für Damen, Mädchen und Knaben empfehle in großer Auswahl billigst. Mädchen- & Rnabenhüte von 60 ^5) an. 1884 A. Fangmann. Allgemeiner Anzeiger. XXMXXXMXXXXXXIKXXXXXXXXXX* | A. Oocter « X empfiehlt X X Herrenzugstiefel, Handarbeit, schon von 5 Mk. an. X X Herrenzugschuhl-, Lerrenfchnürfchuhe, Hrrrenschsft- X X stiefel, Reitstiefel. X Damenzugstiefel °on 4 Mk. 50 u an x X Dämenknopfstiefel, Damen-Moltiörefchuhe. X § Knabenstulpstiefel, § X Knabenzugstikskt, Knabenfchaststiesel. 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Mistgabel "89 29s 4 Baummesser 3193 42 1 Kuchenform 420 82 1 Ntistgabel "30 13 4 Baumsage 3206 81 1 amerik. Dunggabel 435 133 1 Paar Rückriemen 1699 36o 1 ßammellamm Nr. 22 3218 36 1 Paar Nasenketten mit rK 41 1 Kuckensorm 1700 341 1 Pserdcdecke Mittel ■459 154 1 Leitriemen "05 169 1 MGgcschirr 3234 202 1 Feuerschippe 486 394 1 Windelbohrer "12 20/ 1 Kuchenblech 3239 258 1 Egge 500 313 1 Zuber "42 40 1 Putzgeschirr 3259 47 1 Bügeleisen 504 64 1 Sense "49 216 1 Euner. 3260 276 1 Krauthobel 509 203 1 F-uerklust "52 o3 1 G-E-sei- 3261 240 1 Dunggabel 513 293 1 Stahlmesser "60 90 1 Spaten 3289 1 1 Laterne 52-1 262 1 Spinnrad ' "62 235 1 H-ugabel 3297 333 1 Pferdedecke .538 308 1 Zuber "08 393 1 Karsch 3298 107 1 Spaten 541 99 1 Spaten "20 8 1 ■§°WaSc 3328 142 1 Peitsche 552 19 1 Kuhkette 1830 200 1 Kuchenblech 3339 65 1 Sense 554 270 1 Schwingstock "o4 208 1 Regenschirm 3343 290 1 Rosenschecre 559 354 1 Kalb Nr. 11 "oo "6 1 Spaten 3350 269 1 Schwingstock 560 319 1 weißer Korb "66 28/ 1 Scheere 3368 151 1 Paar Joche 571 68 1 Strohm-ss-r "95 39/ 1 Karsch 3400 122 1 Waschseil 573 178 1 Gießkanne "60 335 1 Pferdedecke 3401 371 1 Kälb-rlamm Nr. 28 585 96 1 Spaten 1968 311 1 Zuber 3412 45 1 Bügeleisen 601 261 1 Kartoffelpflug "76 189 4 ® 3414 257 1 Egge 612 400 1 Spaten "8 / 386 1 Karbatsche 341.5 378 1 Kalberlamm Nr. N> 603 123 1 Waschseil 2002 28 1 Paar Zugketten 3444 70 1 Strohmesser 608 78 1 amerik. Mistgabel 2014 26 1 Ochscntette 3453 317 1 Korb 649 188 1 Sturmlaterne 2021 215 1 Gießkanne 3466 332 1 Pferde-Chawrackc 651 147 1 Paar HalSriernen 2034 38 1 Pferdeputzgeschirr 3473 291 1 Rosenscheere 692 72 1 Dunggabel 20s0 148 1 Paar.5al§ricmen 3491 43 1 Kuchenform 696 193 1 blecherne Laterne 2076 301 1 ^ub-r Mit Deckel 3497 338 1 Pferdedecke 703 95 1 Spaten 2084 361 1 Kalb Nr. 18 3500 217 1 blecherner Eimer 704 77 1 amerik. Mistgabel 2090 238 1 «merrk Dunggabel 3528 146 1 Pausche 7:50 284 1 Schlachtmesser 2110 219 1 Paar Kaffeekannen 3529 31 1 Paar Zugketten 751 29 1 Paar Zugketten 2126 340 1 Pferdedecke 3533 98 1 Spaten 760 224 1 Futterschneidmaschine 2144 206 1 Kuchenblech 3545 180 1 blecherner Eimer 769 330 1 Rosenscheere 2146 250 1 Beil 3550 12 1 Baumsäge 770 25 1 Ochsenkette 2160 2/4 1 Breche 3552 75 1 amerik. Dunggabel 775 134 1 Pserdehalster 2168 281 1 Tranchirmesfer 3553 23 1 Ochsenkette '781 175 1 Rodhacke 2209 62 1 Sense 3557 334 4 Pferdedecke 795 228 1 Sieb 2221 197 1 Kaffeebrenncr Ua 344 \ Nind Nr l 810 263 1 Spinnrad 2232 249 1 Strohbank 350= ??6 1 Ackerleine 832 85 1 Dunggabel 2266 100 1 Spaten 3'-q9 142 \ eihrner Rechen ■ 837 372 1 KSlb??lainm Nr. 29 2271 199 1 Kuchenblech EU 352 ' Kalb Nr 9 843 50 1 Kaffeemühle 2293 6 1 Solzsäae U | LU 855 166 1 Putzgefchirr 2319 345 1 Rind Nr. 2 3693 48 1 Kaffeemühle ■■876 52 1 G-müs-seie 2320 120 1 H-useil S 494 4 Spaten’ 878 162 1 Pferd-Halfter 2322 177 1 Gießkanne 37Z 944 Norderpflug 897 66 1 Strohmesser 2325 161 1 P-iffch- 374Ö ^9 Kälb-rlamm Nr. 26 905 399 1 Spaten 2329 56 1 Heckenschecre M 1 Peitsche 912 236 1 Hinterpflug 2349 226 1 Sieb 273 1 Flachsbreche 930 54 1 Beil 2372 339 1 Pferdedecke o-qn f3g 4 LEfch 931 374 1 Kälb-rlamm Nr. 31 2383 "2 1 Fleischgabelm.Schaum- d,yu lou 1 ~ f 935 360 1 Kalb Nr. 17 löffel Es wird gebeten bte Gewinne 939 283 1 Schlachtmesser 2392 355 1 Kalb Nr. 12 Ullendorf a d Lda., am 11 952 5 1 Hol,säge 2405 230 1 Spaten nl„, 1 957 379 1 Kälb-rlamm Nr. 36 2424 69 1 Strohm-ss-r 21 <5 loos- Gewinn- Bezeichnung der Nr. Nr Gegenstände 1822 213 1 Laterne 1836 237 1 amerik. Dunggabel 3859 232 1 Spaten 3872 322 1 Korb 3873 348 1 Rind Nr. 5 3881 139 1 Paar Joche 3887 10 1 Schrotsäge 3888 204 1 Feuerkluft 3893 46 1 Bügeleisen 3907 260 1 Kartoffelpflug 3918 253 1 Beil 3927 129 1 Karsch 3933 294 1 Baummesser 3995 67 1 Strohmesser 3998 60 1 Senfe 4001 307 1 Butterfaß 4005 303 1 Kardätsche 4036 143 1 Peitsche 4061 102 1 Spaten 4067 212 1 Laterne 4070 168 1 Putzgeschirr 4104 380 1 Kälb-rlamm Nr. 37 4113 91 1 Spaten 4114 155 1 Peitsch- 4116 195 1 Kaffeemühle 4119 312 1 Zuber 4137 398 1 Spaten 4168 14 1 Baumsäge 4178 115 1 Ackerleine 4181 83 1 Mistgabel 4193 156 1 Peitsche 4213 137 1 Pferdepeitsche 4220 93 1 Spaten 4223 221 1 Schiebkarren, 4227 140 1 Leitriemen, 4247 231 1 Spaten 4264 57 1 Heckenfcheere 4282 141 1 Pferdehalst-r 4289 35 1 Paar Nasenketten mit Mittel 4307 337 1 Pferdedecke 4319 58 1 Sense 4327 113 1 Rechen, 4368 101 1 Spaten 4371 247 1 Strohbank 4385 210 1 blecherne Schüssel 4399 229 1 Kastenkarren 4415 306 1 Butterfaß 4424 297 1 Bauinrnefser 4428 -186 1 Oelkrug 4433 298 1 Kaffeemühle 4440 109 1 Spaten 4443 179 1 blecherner Eimer 4458 377 1 Kälberlamm Nr. 34 4466 74 1 amerik. Mistgabel, 4480 305 1 blecherner Eimer 4491 288 1 Gabel 4507 362 1 Hammellamm Nr. 19 4511 382 1 Kälb-rlamm Nr. 39 4581 174 1 Fleischgabel mit Löffel 4585 32 1 Paar Zugketten 4594 358 1 Kalb Nr. 15 4626 194 1 Kaffeemühle 4643 314 1 Zuber 4644 55 1 Beil 4645 44 1 Kuchenform 4666 314 1 Zuber 4677 327 1 weißer Korb 4688 118 1 Ackerleine 4743 24 1 Ochsenkette 4757 236 1 Heugabel 4778 185 1 große Petroleumkanne 4779 255 1 Axt 4780 182 1 blecherne Schüssel 4800 170 1 Putzgeschirr 4811 201 1 Feuerschippe 4825 97 1 Spaten 4830 34 1 Paar Zugketten 4853 171 1 Putzgeschirr 4871 316 1 Zuber 4889 299 1 blecherner Geldkasten 4894 18 1 Kuhkette 4898 76 1 Mistgabel 4924 128 1 Krauthacke 4928 350 1 Rind Nr. 7 4966 395 1 Windelbohrer 4968 163 1 Paar Rückriemen 4993 239 1 amerik. Mistgabel । 4998 289 1 Gabel aldigst abzuholen. 3. März 1882. Da» Verloosung»-Eomits. v/o 10o 1 Spaten 2426 366 1 Hannneuamm yir. 2d ----------— 982 196 1 Kaff-ebr-nner 2-127 176 1 Karsch 1005 285 1 Schlachtmesser 2450 370 1 Kälb-rlanun Nr. 27 rllll 1023 329 1 Baumkratzc 2453 347 1 Rind Nr. 4 ’ 1046 364 1 Hammellamm Nr. 21 2460 167 1 Putzgejcbirr in sehr großer Auswahl von 2.0 "50 320 1 Korb 3463 303 1 L-i-rfaß ornnfahfe s-br schone 4974 3 1 Hol,säge 2467 125 1 Waschscil tferner kmpseyle ley4 fcyone 1092 323 1 weißer Korb 2486 190 1 Paar Kaffeekannen TT@T,]f£ 4"4 124 1 Waschseil 2489 214 1 Gießkanne ... . „„ 1140 in i Spaten 2494 266 1 Gießkanne für 2.o0 und X 3.—. 4"; 187 1 blechener Oelkrug 2511 191 1 Paar Kaffeekannen iguz 44?3 390 1 Schnitzmesser 2528 103 1 Spaten __________________________ 11R1 qq! 4 Petroleumkanne 2536 27 1 Paar Zugketten 12ll M ! Kardätsche 2541 259 1 Egge. 199R 4 Kuchenblech 2565 389 1 Schnitzmesser JÄT . 79qi 4 Paar Kaffee-Kannen 2594 59 1 Sens- ZZ'/KWn allen möglichen Fa?on 19N« in 1 Spaten 2606 92 1 Spaten BWempfieHt in großer Auswal 191R oin ! Kaffeemühle 2609 342 1 Pferdedecke A »'«.tumami. 1238 225 1 Sieb 2617 286 1 Sch-erc IM_______— I9fii 9M ! Schwingstock 2618 375 1 Kälbcrlamm Nr. 32 1270 iZ ! Dickwurzmühle 2628 2 1 Laterne WatlCll-Wl lUUJV 1286 15 1 bto^erte0*1 266'> 373 1 Kalberlamm Nr 30 Spaten, Hacken, Rechen, Schippe, 4289 "7 4 Peitsche 2663 282 1 Schlachtmesser ’« ^oncr Auswahl 1290 80 1 amerik. Mistgabel 2667 119 1 Ackerleine 1 1857 ilnden Hüte 0 bis 4. Mi-Hüte jouis Gail, Mäusburg. Salzgurken § zu 3, 4 und 5 H 1 ‘"Ta, a. ».,ch s»h«.E Frankfurter Würstchen > empfiehlt "6 Grg. Wilh.. Weidig. Freya, geh. Gräfin von Luckner, aus diesem Leben abzurufen. Sie starb gestern Abend sechs Uhr, noch 2166 nicht dreiunddreissig Jahre alt, an der Luft-Röhren-Entzündung. Meinen Schmerz bitte ich, durch stille Theilnahme zu ehren. Fürstenwalde, den 22. März 1882. Hu£o von Metlin^h, Major und Ober - Regierungs - Rath a. D. [Statt besonderer Meldung.] Es hat Gott gefallen, meine theuere Frau Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten Hiermit die schmerzliche Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen Hat, unser liebes unvergeßliches Töchterchen Elisabeth nach Stägigem schwerem Leiden im Alter von 33/« Jahren zu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 23. März 1882. Wilh. Fillmann, Lina Fillmann, geb. Rühl und Kinder. C D. Fillmann. Hch. Fillmann. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 4 Uhr von der aeademischen Klinik aus statt. 2161 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unsere innigst geliebte Tochter Mathilde nach kurzem aber schwerem Krankenlager heute Mittag l21/2 Uhr verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Eltern: Philipp Körber und Frau. Gießen, den 23. März 1882. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 4 Uhr vom Sterbehause (Veterinaranstalt) aus statt. 2176 Kleesaamen, garant. seidefreien Rothklee, ewigen, schwedischen und Weißklcc, sowie Grassaamen empfiehlt billigst 1856 ______________A Kröll. Die Seifenfabrik von Asrt Hossmsnii in Herborn liefert: I weiße Kernseife pr. Pid. 32 I gelbe , „ „ 30 „ n marmor. , „ „ 22'/2 „ 11 gelbe , „ „ 21 „ I braune Oelseife „ „ 18 „ I Weitz« DUberseife „ „ 20 „ in Kistel oon 25 und 50 Kilo unter Nachnahme oder vorheriger Einsendung des Betrages. 1743 Kiste frei und frco. nächste Bahnstation. 593 Das bekannte und be wahrt Hofapotheker Boxberger>s Hühneraugen-Pflaster Preis pro Rolle 50 H Vorräthlg in Gießen in der Hirschapotheke. Gute Hardtfteine Schrätteln (klcineSteine zu Rieselkanälen) sind preiswürdig zu haben bei 1814 A. Schultheis jun. Seltersweg 10. Schutt unentgeldlich. Beste Abfahrt. Iiir Consirmanden empfehle Sonnenschirme in großer Auswahl zu besonders billigen Preisen. Ä. 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