Ar. SOI. Sonntag den 24. December 1882 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen. _ » «=» a - Preis viertekfährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohrr. Durcau : Schul st raße 7. Erscheint lätzlity mrl Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mari 50 Pi. itsr Einladung zum Abonnement auf den Gießener Anzeiger, Amts- und Anzeigebfalt für Öen -Kreis fließen. Der „Gießener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn, und Feiertagen, incl. der Beilage „Gießener Familienblätter" welche vreimal wöchentlich dem Anzeiger beigelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei in's Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; in der Expedition abgrholt 2 Mark; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abonnircn können, beträgt derselbe 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im I. Quartal 1883 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, damit wir vollzählige Exemplare liefern können. __________________Die Expedition. Gefundene Gegenstände: 1 Serviette, 1 Rock, 1 Uhrkette, 1 Brille, 1 Sonnenschirm, 1 Portemonnaie, 1 Bilderbuch, 1 Guß von einem Ofen, 1 Hut, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, den 23. December 1882. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Weihnachten und die Politik- Die Politik an und für sich hat ja herzlich wenig mit der lieblichen Weihnachtsfeier, dem Feste friedlicher, fröhlicher Freuden in der Klrche und am häuslichen Herde, -u thun, aber dieses große Fest des Ehnstenthumtz, zu welchem sich die maßgebenden Volker der Erde bekennen, kann unmöglich seinen Sinzug hallen, ohne auf die Politik emen eigenartigen Einfluß auszuüben und zu Vergleichen herauszufordern. Ein so holdes und anmuthiges Bild rote das Weihnachtsfest erweckt nun allerdings der gegenwärtige Stand der gesammten Politik in uns nicht, aber ein großes Geschenk legt uns die Politik doch auch auf den diesjährigen Weihnachtstisch in Gestalt des Völkerfriedens, der uns ungeschmälert und ungetrübt bewahrt wurde und der auch nach menschlichem Ermessen und unter den Auspicien der verbündeten Kaiser Wilhelm und Franz Joseph und bereit erster Berather uns noch lange erhalten bleiben und zum weiteren Aufblühen aller Erwerbszweige sein gutes Theil beitragen wird. Wir geben auch an dieser Stelle ganz unumwunden unserer Meinung über die jüngsten Auslassungen betreffs des deutsch-ösierreichischen Bündnisses und d e Mission des Herrn v. Giers dahin Ausdruck, daß wir dadurch die Festigkeit des Friedens nicht im Geringsten erschüttert, sondern vielmehr noch gestärkt sehen, denn durch jene Kund- gfbuugen blickte ziemlich deutlich die Thaisache hindurch, daß außer der deutsch-österreichischen nicht gut eine andere ersprießliche Vereinigung zweier Großmächte tn Europa stattfinden kann, denn die wankelmülhigen, wenig Ziel und Kraft verrathenden Zustände tn Frankreich sind zu einem Bündniß sehr wenig verlockend. Düster und unbehaglich sieht es in der hohen Politik wohl noch wegen der egyptischen Frage aus, aber wir hegen in dieser Beziehung keine Befürchlungen, denn der Löwenantheil in der egyptischen Frage wird England von feiner Großmacht streitig gemacht und was im Uebngen die Verhälin sie des internationalen Verkehrs nach Egypten und im Suezkanal anbetrifft, so mnß England im erhalt) der bereits bestehenden Verträge den Verpflichtungen nachkommen, die es dem Völkerrecht schuldet, die egyp- tische Affaire wird sich also voraussichtlich auch friedlich lösen. Was den Stand unserer inneren Politik im Reiche und den Bundesstaaten an- belangt, so sieht es da allerdings nicht sehr „weihnachtlich" aus. In Preußen sollen die unteren Volksklassen wohl ein dauerndes Weihnachtsgeschenk in Form eines bleibenden Steuererlasses erhalten, aber über die Ziele und Beweggründe unserer gesammten inneren Politik, deren Schwergewicht im Reichstage ruht, kämpfen die Parteien noch sehr hart miteinander. Aber dieser Kampf ist ja nur ein Streit am häuslichen Herde um allerlei Fortschritte im gemeinsamen Vaterlande, ein Stre t, der im Leben und Streben jedes Vokkes liegt und deßhalb uns nicht zu trüben Gedanken veranlass en darf. Wochenschau. Gießen, 23. December. Von Neuem steht das goldene Weihnachtsfest vor unserer Thür, mit all' seinem Gefolge von Kerzenschimmer und Tannendust und all' jenen 'ungezählten kleinen Freuden, durch welche sich das schönste Fest des Jahres namentlich in den Herzen unserer Kinderwelt einen unvergänglichen Platz erobert hat. Aber nicht nur aus Kindermund wird dem Weihnachtsfest ein fröhliches „Willkommen" entgegengerufen, auch die Erwachsenen begrüßen dasselbe als eine willkommene Pause in den großen und kleinen Stürmen des täglichen Lebens, in welcher man einmal allen Sorgen und Bekümmernissen, Drangsalen und Mühseligkeiten den Rücken kehrt. Mit dem Christfest sind ferner jene Tage herangekommen, in denen auch die politischen Kämpfer gerne die Waffen niederlegen und der Geist sich in die reine Atmosphäre der Familie flüchtet, denn Weihnachten macht seinen wunderbaren Zauber auch auf dem politischen und parlamentarischen Schlachtfelde geltend und auch diesmal bewährt sich diese Zauberkraft. Langsam verziehen sich die dunkeln Wolken, welche seit 14 Tagen am politischen Horizonte gestanden haben und während noch vor ein paar Tagen von kaum etwas Anderem, als von den russischen Mstungen, von den Zwecken des deutsch-österreichischen Bündnisses, von Schutz und Trutz und Abwehr die Rede war, werden jetzt in Berlin und Wien wie an der Newa wiederum die Friedensschalmeien geblasen und so dürfen wir uns denn der gegründeten Hoffnung hingeben, die heiteren Tage des Festes ungetrübt verfließen und den goldenen Stern der geweihten Nacht auch diesmal hell und rein erstrahlen zu sehen. Von Ereignissen auf dem Gebiete unserer innern Politik war in dieser Woche wenig zu berichten. Das preußische Abgeordnetenhaus ging am 19. December in die Weihnachtsferien und wird erst am 10. Januar seine Sitzungen wieder ausnehmen. Auch der gemeinsame Landtag für die beiden mecklenburgischen Großherzogthümer zu Malchin hat seine Verhandlungen am vergangenen Mittwoch geschloffen. In das parlamentarische Gebiet gehören noch die beiden Nachwahlen zum Reichstage, welche in dieser Woche in den Wahlkreisen Flatow - Schlochau und Metz stattfanden. In dem erstgenannten Kreise hat eine Stichwahl zwischen v. Tepper-Laski fcons.) und v. Koniorowski (Pole) stattzufinden, aus welcher vermuthlich der erstere als Sieger hervorgehen wird. In Metz ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Candidat der Protestpartei, Antoine, an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Bezanson gewählt worden. Dem preußischen Abgeordnetenhause sind die Verwaltungs- Reformvorlagen zugegangen. Es sind die Gesetzentwürfe, welche sich auf die Abänderung des Gesetzes, betr. die Organisation der Landesverwaltung, desgl. auf die Abänderung des Gesetzes über die Verfassung der Verwaltungs- gerichte u. s. w. und endlich auf die Zuständigkeit der Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichte beziehen. Der bisherige Vertreter Bayerns beim Vatikan, Graf Paumgarten, hat seine Entlassung eingereicht; an seiner Stelle wurde Lega- ttonsrath Baron v. Getto zum bayerischen Gesandten beim Vatikan ernannt. Die Tagespresse Oesterreichs war in den letzten Tagen angefüllt mit Combinationen und Betrachtungen über die deutsch-österreichisch-russische Affäre. Während die Wiener Osficiösen bemüht sind, die Sache als ganz harmlos darzustellen und wobei sie ängstlich jede für Rußland unangenehme Anspielung vermeiden — was bei dem Liebäugeln der Wiener Regierung mit den Czechen und Slovenen begreiflich erscheint — wird von polnischen und ungarischen Blättern die Lage als für Oesterreich gefahrdrohend dargestellt. Der „Pesther Lloyd" meint sogar, daß Oesterreich nicht abwarten dürfe, bis die panslavistische Propaganda einen „Feuergürtel" um die österreichische Monarchie gezogen habe und Oesterreich dürfe Angesichts dessen nicht Gewehr bei Fuß stehen bleiben. Mittlerweile hat sich indessen die Situation so ziemlich wieder geklärt, eigenthümlich ist aber, daß in diesem ganzen Wirbel der Preßstimmen wenigstens von österreichischer Seite die Mission des Grasen Herbert Bismarck gar nicht oder nur sehr flüchtig erwähnt worden ist und noch heute ist die politische Welt über die Bedeutung der Sendung des Grafen Bismarck nach Wien im Unklaren. — Der Bombenattentäter Oberdank ist am Morgen des 20. December zu Triest mittelst Stranges hingerichtet worden. In Frankreich traten neben den Verhandlungen des Senates über das Budget — die nunmehr wohl zum Abschluß gebracht worden sein dürften — in dieser Woche besonders die allarmirenden Gerüchte über den Gesundheitszustand Gambetta's hervor. Diesen Gerüchten zufolge sei der Zustand des Ex- Dictators äußerst bedenklich, zwei Aerzte wachten unausgesetzt an seinem Lager uiib bei der Schwäche Gambetta's sei die geplante lleberjuhrung desselben nach Nizza unmöglich geworden. Dem entgegen conftatirte das Gambettistische „Journal de Paris", daß die Wunde, welche sich Gambetta an der Hand beigebracht, schon vernarbt sei und daß sein Schwächezustand von dem langen Aufenthalte im Bette herrühre. Das genannte Blatt gesteht indessen zu, daß Gambetta an einer Darmentzündung leide, welche eine sorgfältige Behandlung erfordere; jedenfalls wird also der Chef der Opportunisten noch nicht so bald auf der politischen Bühne wieder auftreten. Für England bildet der Eintritt des Lord Derby als Staatsfecretär der Colonieen in das Cabmet Gladstone noch immer das hervorragendste Tagesereigniß. Man ist stch jedoch noch immer nicht recht klar über den praktischen Zweck der Aufnahme des ehemaligen Führers der gemäßigten Tories in das gegenwärtige englische Ministerium. Wenn man aber bedenkt, daß Lord Derby stark zu Frankreich neigt, so hätte man allerdings einen vlausibeln Grund für seine Ernennung, nämlich daß sich die englische Negierung seiner als einer Art Mittelmann in den noch unausgeglichenen Differenzen zwischen England und Frankreich bezüglich Egyptens bedienen wolle. Ob diese Annahme zutreffend ist, niuß freilich abgewartet werden, denn vorläufig scheint es nicht, als ob Herr Gladstone seine schroffe Haltung in der egyptischen Frage Frankreich gegenüber geneigt sei, aufzugeben. Was den ebenfalls angekündigten Eintritt des englischen Unterstaatssecretärs im Ministerium des Auswärtigen, Sir Charles Dilke, in das Cabinet Gladstone anbelangt, so hat sich derselbe bis zur Stunde noch nicht vollzogen. Die angeblichen russischen Rüstungen, welche seit 2 Wochen die deutschen und österreichischen Zeitungen in Aufregung versetzt haben, stellen sich jetzt etwas harmloser heraus. Wenigstens meldet man von der Westgrenze Rußlands, daß die angeordnete Berstärtung der russischen Kavallerieposten keineswegs eine sehr erhebliche sei und nur. den Zweck verfolge, dem immer mehr überhand nehmenden Schmuggel energischer als bisher entgegenzutreten. Sollte dies in der That auf Wahrheit beruhen, so wäre der ganze Zeitungsstreit, welcher sich um die „Rüstungen" Rußlands drehte, nur ein* Lärm um Nichts gewesen. Auf einem der wichtigsten holländischen Ver waltun gs- p ost en hat sich ein Personalwechjel vollzogen. Der seitherige Gouverneur von Atchin (Sumatra), Pruys van der Hoeven, ist durch den holländischen Minister- residenten in Palembang, Tobias, ersetzt worden. Mynheer van der Hoeven soll die auf seinem Posten uöthige Energie nicht gezeigt haben und die sich immer wiederholenden Aufstände der Atchineseu gegen die Holländer, von denen der letzte noch immer nicht gänzlich niedergeworfen ist, scheinen für die Richtigkeit dieser Behauptung zu sprechen. Die Eröffnung der bulgarischen Skupschtina, welche auf den 21. December angesetzt mar, ist abermals verschoben worden, da noch nicht alle Deputirte in Sophia eingetroffen sind. Die Gerüchte über dieaugeöliche Mission Bulkovich's nach Konstantinopel sind gänzlich unrichtig. Vukovich hat durchaus keinerlei politische Mission nach Konstantinopel übernommen, sondern sich lediglich in Familienangelegenheiten dorthin begeben. Die Verhandlungen wegen Egyptens, die schon so lange zwischen England und Frankreich schweben, haben noch immer kein greifbares Resultat zu Tage gefördert Zwar meldet man dem „Temps" aus Kairo, daß der französische Finanzcotitroleur Br6dif seine Functionen als Controleur, die er seit einem Monat niedergelegt hatte, wieder aufgenommen habe, ob dies aber als Symptom einer beginnenden Verständigung zwischen den Westmächten auszusaffen ist, mag dahingestellt bleiben. Darüber, ob der französische Ministerpräsident, Herr Duclerc, die englischen Ansprüche in Egypten angenommen habe, sind in den letzten Wochen widersprechende Mittheilungen verbreitet ivorden, doch scheint es allerdings, als ob eine Verständigung im Werke sei. m- Darmstadt, 22 December. Der Abgeordnete Kugler hatte s. Z. tn der zweiten Kammer oen Antrag auf Errichtung eines Stationsgebäudes auf der Matn-Neckar-Bahnstatlon Egelsbach eingebracht. TueGroßh. Regierung, von dem Referenten des Finanzausschusses, Abg. Theobald, um ihre Meinungsäußerung gebeten, thetlte mit, baß von it?; bereits die Direktion der Matn-Neckar-Bahn beauftragt fei, ein Projekt zu einem befinttioen Stationsgebäude für oie Station Egelsbach ausarbeiten zu lassen und vorzulegen und daß sie sich Vorbehalte, sobald die Vorlage und Prüfung dieses Projektes erfolgt und die Zustimmung der an der Main- Neckar - Bahn - Gemeinschaft mitbeteiligten Regierungen bewirkt sei, wegen der Baukosten eine Vo.lage cm die Stände gelangen zu lassen. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer beantragt hiernach, den Antrag des Abg. Kugler vorläufig für erledigt zu erklären. Bezüglich der Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Errichtung einer Landgestütsstation zu Butzbach betreffend, beantragt der F!nanzauSschuß zweiter Kammer nach dem von dem Abg. Theobald deSfalls erstatteten Bericht, die Kammer wolle zu genanntem Zwecke die Summe von 6000 JL für einmalige Ausgaben, sowie den Betrag von 1870 JL zur Bestreitung der jährlichen Ausgaben bewilligen. Berlin, 21. December. Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Man würde sehlgchm, wenn man annehmen wollte, daß schon in nächster Zett eine Vorlage wegen Besteuerung deS Tabaks auf der gestern von uns mitgetheilten Grundlage zu erwarten oder daß schon an maßgebender Stelle em Entschluß m diesem Sinne endgültig gefaßt sei. Von einem Memoiandum bis zu einer Vorlage ist ein weiter Weg. Jenes Memorandum über die Heranziehung des Tabuks mittelst einer Lizenzabgabe gehört vielmehr zu denjenigen Maßnahmen, welche bestimmt sind, die Vorschläge zum Ersatz des Tabakmonopols vorzubereiten, deren Einbringung der preußische Finanzminister bet der ersten Lesung der ©teue’-oorlage im Abgeordnet. lileintienn, 8485 Delicatessenhandlung. Bermietßungen. 8493 Ein kleines Logis zu vermiethen und gleich beziehbar. I. Georg Unverzagt I., Steinstr. 8488 Ein schönes FamilienloAis im 2. Stock, 6 Zimmer nebst Zubehör und Gartenantheil, sowie eine Mansardenwohnung, 5 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. Löberstraße 5. 8481 Zwei kleine möbl. Zitumer, mit od. ohne Kost, zu vermiethen. Lindeupl. 7. 8477 Ein kleines Logis im Hinterhäüse zu vermiethen. E. Junker, Asterweg 7. 8471 Logis, 5 Zimmer mit Zubehör und Gartenantheil, in der Bleichstraße zu vermieden. Adam Huhn. 8501 Die Pauterre-Wohnung in meinem Hause ist an eine stille Familie zu vermiethen und per 1. Februar k. I. zu beziehen. Louis Scheid. Vermischte Anzeigen. 8472 Ein brauner Kinder-Pelzkragen verloren. Gegen Belohnung Bismarck- straße 11 abzugeben. Casino Wieseck. Sonntag den 24 Deccmber: Abend-Unterhaltung mit Theater« 8465 . 8462 Ein im Unterrichten geübter lunger Mann ertheilt Schülern des Gymnasiums und der Realschule gegen billiges Honorar zu rf - NachhülfestttNderr. Gest. Werten unter H. 13 an die Exped. ds. Blattes._____________ 8491 Mittwoch den 20. Dezember ist em Kistchen abhanden gekommen, dessen Werth für den jetzigen Besitzer gleich Null lft- , Wenn er mir dasselbe wieder abliefert, erhalt er 30 X unter Zusicherung strengster Verschwiegenheit. Louis Flett. 8479 Vielfach vorgekommene Jrrchümer veranlassen mich zu der Anzeige, daß ich nicht in der Schillerstraße, sondern nach wie vor im Hause des Herrn Jul. Hoch, Frankfurter Straße 9tr. 4, wohne. Rechtsanwalt Dr. Dittmar. Den gütigen Gebern, die uns mit Beiträgen für die Christbescheerung armer Kinder bedacht haben, danken wir herzlich für die eingegangen 341 X. 25 H, womit 228 arme Kinder beschenkt und erfreut worden sind. 8500 A. Dornseiff. C. Henry. I. Thaer. C. Naumann. C Steinberger. Restauration zur Pulvermnhlc. Separatzimmer für Gesellschaften und Familien. — Vorzügliches Gießener Actten-Erportbier. — Diverse Weine bester Qualität. — Gute Küche. — Reelle Bedienung. — Mäßige Preise. — 846g Abends 8 Uhr im Wenzel’schen Saalbau dahier abzuhaltenden Außeroröentl. freundlichst eingeladen und, bei der Wichtigkeit der zur Verhandlung kommenden Gegenstände: 1. Unterstützung der Wafferbeschädigten im Großherzogthum, 2. Beitrag zur Kleinkinderschule und 3. Wahl des Controleurs, 4. Verträge mit dem Vorstand, um allseitiges Erscheinen gebeten. Gießen, den 20. December 1882. Getverbebank ?u Giesten e. G. Der Vorsitzende des Aufsichtsrath.es 8444__________________ I. Haustein._____________________ Gesangverein Eintracht« Am 2. Feiertag: Weihnachtsfeier aut Lony’s Bierkeller. Anfang 8 Uhr. 8475- Hierzu ladet ergebenst ein »er > orstand« Gesellschaft Heiterkeit. Am 2. WeihuachtKseiertage: AbeNdUNterhaltUNg mit Christbescheerung und 26. December, bleibt das Theater geschloffen. Mittwoch den 27. December: Muttersegen. Schauspiel mit Gesang in 5 Akten von. Friederich. 8494 Danksagung. Für die zahlreichen Beweise der Theilnahme bei dem Krankenlager, namentlich für die aufopfernde Pflege der Schwestern, sowie auch bei der Beerdigung meiner unvergeßlichen Gattin Elisabeth© Storck, geb. Inngk, sage ich allen hiermit den herzlichsten Dank Ludwig Storck. im „Kühlen Grund Restauration Schnell. ee Am 3 Feiertage: ultra-co ic ert. Frühstück wie bekannt. 8492: 8433 Gesucht ein zuverlässiges Mädchen mit gutenZeugnissen für Küche und Hausarbeit zum baldigen Eintritt. Bahnhofstraße 42, 3. Stock. 8470 Ein braves Mädchen für Hausund Küchenarbeit wird gesucht. Seltersweg 67. 3763 Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und Akten. LouiS Rothenberger, Neuenweg 194. — — «... SRehfldumija. Stfenba. - Druck und Vcrlaq der Brübl'schen Druckerei (ffr. Ch r. Pietsch) in Gießen. . 3MT D.e nächste Nummer d. Bl. erscheint Mittwoch Nachmittag. Hierzu zwei Beilagen.