Nr. 223. Erstes Blatt. Sonntag den 24. September 4882. ießeitcr Anzeiger Amts- und Anzeigkblatt für den Kreis Meßen. Bureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh,i. Durch btt Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Gefunden: 1 Taschenmesser, 1 goldener Ring, 1 Paar Strümpfe, mehrere Schliissel und Hundeblechmarken. Zugelaufen: 1 Mutterschaf. Gießen, den 22. September 1882. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Deutschland. Berlin, 12. Septbr. Die Filiale der Straßburger kaiserlichen Tabakmanufaktur zu Aachen wird ihren Betrieb am 1. October einstellen. — Das Submissionsmesen gab der soeben stattgehabten Wanderversammlung der württembergischen Gewerbevereine Anlaß zu eingehenden Erörterungen, m Folge deren dieselben die Bitte an die württembergische Regierung zu richten beschlossen, es möchten von derselben möglichst einheitliche Normen ausgestellt werden, welche den Submissions-Bedingungen, sowie den Bestimmungen bezüglich der Ausführung von Arbeiten und Lieferungen für den Staat zu Grunde zu legen sind, wobei namentlich auch u. a. die folgenden Wünsche eine geneigte Berücksichtigung finden möchten: In den Submissions-Bedingungen ist der Gegenstand des Ausschreibens möglichst bestimmt zu bezeichnen. Die Kostenanschläge sind so übersichtlich und klar als möglich auszustellen. Bei Vergebung öffentlicher Arbeiten möge nicht dem Großunternehmer vor dem einzelnen Ge- iverbetreibenden der Vorzug gegeben, namentlich auch die Arbeiten nicht im Wege der General-Entreprise an einen Unternehmer vergeben, sondern in einzelnen Loosen an tüchtige Handwerker vergeben werden. Die verlangte Mehroder Minderleistung soll 10 pCt. der ursprünglichen Accordsumme nicht überschreiten. Von dem Procentverfahren sollte allerwärts abgegangen und die Angebote nur nach Einzelpreisen verlangt werden, zu welchem Zwecke der Voranschlag mit leerer Preisrubrik zu vervielfältigen und den Interessenten gegen entsprechende Vergütung zu überlassen wäre. Nachgebote dürfen unter keinen Umständen angenommen werden. Deutsche' Rohstoffe und Arbeit sollten bei den Submissionen vorzugweise berücksichtigt werden. Die Caution sollte höchstens 10 pCt. der Uebernahmssumme betragen. Jede fertige Arbeit ist sofort abzunehmen und ohne Verzug und Abzug zu bezahlen. Um gegen Verschleppung der Zahlungen Seitens der Behörden Sicherheit zu schaffen, ist zu wünschen, daß bei Ueberschreitung einer bestimmten Frist Verzugszinsen gewährt werden. Aegypten. 21. Septbr. Drei englische Regimenter werden morgen früh unter dem Oberbefehl des Generals Wood nach Damiette abgehen um die Uebergabe des Platzes zu verlangen. Etwa 1000 Mann der Truppen Ab- dellal's sind entflohen und befinden sich augenblicklich in Chirbin, wo die ©iien* bahn zerstört ist. Admiral Dowell blokirt mit mehreren Kriegsschiffen Damiette Telegraphische Depesche«. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureair. „Kreuz-Ztg." betont, daß bis zur Stunde keinerlei diplomatische Verhandlungen wegen Egypten stattfinden und daß solche auch nicht emgeleitet werden dürften, bevor eine Basis für dieselben vorhanden ist, welche wiederum nur durch Anträge Englands gegeben werden könne Vorläufig existirten aber dieselben noch nicht. , 77. $-cr£ schreibt: Die Kaiserin konnte in den letzten Tagen regelmäßig auf dem Krankenstuhl m'S Freie gerollt werden, so daß äntücher- seits nunmehr die Übersiedelung nach Baden-Baden zum Bädergebrauch dringend gewünscht wird. Die Uebersiedelung sei bereits für die nächste Woche in Aussicht genommen beide Majestäten werden sich also zum geivohnten Herbstaufenthalt demnächst nach Baden-Baden begeben. Leipzig, 22. Septbr. In dem Proceß gegen die Ehefrau des Landge- richts-Pralidenten Zaucke wegen Urkundenfaljchung, wissentlich falscher Anschuldigung und wiederholter Beleidigung, in welchem die Strafkammer des Landgerichts Potsdam, in erster Instanz' auf vierinonatliches Gefängniß erkannte ist die von der Angeklagten eingelegte Revision vom Reichsgerichte verworfen worden Florenz, 22. Sept Der König ist zur Besichtigung der überschwemmten Ortschaften nach Verona abgereist. Verona, 22. Septbr. DerKönig hat zur Unterstützung der von der Ueberschwemmung Betroffenen 100,000 Frcs. gespendet. ' a Al-xandrien, 22. Septbr. Alle in Ramleh internirt gewesene Offnere der aufständischen Armee, welche noch nicht den Rang eines Obersten bekleiden, sind m Freiheit gesetzt worden. Die übrigen, mehr als 50 Officiere wurden gestern Abend unter Eskorte nach Alexandrien gebracht Die für Damiette bestimmte Truppenabtheilung ist heute via Tantah dorthin abaeaanaen Die Schiffsabtheilung des Admirals Dowell besteht aus einer Coiwette und zwei Kanonenbooten. Man erwartet keinen Widerstand. t Sidley, 22. Septbr. Das Ausstellungsgebäude ist durch eine heute früh ausgebrochene Feuersbrunst vollständig zerstört worden. Hochwassernoth. « September, Der Rhein wächst hier noch immer bedeutend.MVon gestern bis heute Morgen ist ein Steigen von 0,18 Meter bemerkbar. Stand am Brückenpegel 3,50 Meter. An den niedersten Stellen der Stadt sind die Ufer vom Wasser überspült, ebenso sind in einzelnen Straßen die Keller bereits unter Wasser. Die städtische Pumpstation bewährt sich wieder vorzüglich. Die Nachrichten vom Ober- rhem sind sehr schlimm. Bingen, 21. September. Die Anzeichen, eines bevorstehenden Hochwassers mehren sich von Stunde zu Stunde. Rhein und Nahe sind bedeutend im Wachsen begriffen. Letztere, welche ganz riesige Wassermässen bringt, ist bereits aus dem Ufer getreten und auch die städtische Bleiche steht unter Wasser. Die Bewohner der niedrigen Stadtthcile haben bereits ihre Keller theilweise ausgeräumt, fast sämmtlich aber ihre Weine gesprießt. — Telegraphische Meldungen vom Oberrhein, die von hiesiger Poliz-'- verwaltung zmKenntn'ß der Bewohner des Rheinquats und der umliegenden Straßen gebracht werden, nnlDen fortwährendes Wachsen des Rheins. Aus dem Rheingau, 21. September. Seit heute ist in Folge der übergroßen Regengüsse der Rhein aus seinen Ufern getreten. Das anliegende, mit Kartoffeln und sonstigen Gemüsen bepflanzte Gelände ist dadurch unter Wasser gestellt und haben die Eigenthürner, rcsp. Pächter der betreffenden Grundstücke einen nickt unbeträchtlichen Schaden. * * * Der „N. Fr. Pr." entnehmen wir über das Hochwasser im südlichen Theile der österreichischen Monarchie Folgendes: Villach, 20. September, 9 Uhr Abends. Welsberg, Jnnichen und Sillian entsetzlich gelitten Diese Orte sollen theilweise weggeschwemmt sein. In Niederndorf fehlen 15 Häuser. In Linz droht das Stationsgebäude einzustürzen. Von Windisch- Mo^c' brachte die Jsel unzählige Sägestöcke und 3 Brücken. Die Drau und die Gail füllen nun sehr rasch. Es hat weder heute noch gestern geregnet. Meran, 20. September, 10 Uhr Abends. Der fortdauernde Regen verschlimmert neuerdings die Situation. Die Etsch ist heute wieder gestiegen. Der Telegraph zwischen Bozen und Meran fungirt wieder. In Bozen hat sich die Gefahr gemindert. Neue Dammbrüche haben nicht stattgefunden. Heute Mittag kam die erste Post seit Samstag über Landeck hier an; sie brachte Briefe und Zeitungen vom 16., 17. und 18. September. Die Verbindung zwischen Meran und Bozen wird stellenweise noch 'mmer mit dem Floß vermittelt. Das Wasser kann bei Sigmundskron nicht abfließen, da die Eisack durch einen Dammbruch in ihr altes Bett gekommen ist und sich ftaut Die Berichte aus dem Bintschgau lauten sehr traurig. DaS Dorf Prad steht halb unter Wasser. Auch Glurns hat start gelitten. Die Straße nach Landeck ist noih- dürflig hergestellt, die Passage von Bozen nach Brixen nur für Fußgänger möglich. Von Trient kam heute die Post über die Berge nach Bozen. Die Südbabn glaubt den Verkehr zwischen Brixen und Bozen nicht vor einem Monat wieder eröffnen zu können. Die Meraner Bahn wird erst in 14 Tagen bis 3 Wochen fahrbar sein. Das Thal von Bozen nach Trient ist noch immer ein See • alle Skitenthäler sind gesperrt. Lokale-. Gießen, 23. September. (Sitzung der Stadtverordneten vom 21. September.) Anwesend Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Keller, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baist, Gail, Grüneberg, Hoch, Hom- berger, Kauf, Lüdeking, AdslfNoll, Petri, P sann müll er, Sckopback, V o g t »Wenzel und W o r t m a n n. — Anläßlich der seit einem Jahre in Frankfurt n. M. staitsindenden Nutzviehmärkte hat Herr Bürgermeister Bramm an das Secretariat des landwirthschaftlichen Vereins dortselbst ein Schreiben gerichtet, worin der Wunsch geäußert ist, das Comiiö möge dahin wirken, daß die Frankfurter Märkte mit den Gießener Viehmärkten nicht insofern collidirten, als dieselben an ein und demselben Datum stattfinden. Ein diesbezügl. Antwortschreiben des landwirthschaftlichen Vereins zu Frankfurt besagt, daß in Zukunft auf die Gießener Märkte Rücksicht genommen werden solle. — Ferner theilt Herr Bürgermeister Bramm ein Schreiben mit, in welchem das Präsidium der landwirthschaftlichen Landes-Ausstellung seinen Dank für den von der Stadt Gießen gestifteten Ehrenpreis von 150 JL abstattet. - Gegen die von der Commission für die Anlage von Feldwegen rc. im Neustädter Feld vorgeschlagene neue Feldeintheilung hat die Versammlung nichts zu erinnern gefunden. — Ein in Betreff des Ausbaues der Bleichstraße eingebrachter Antrag des Herrn Canzleirath Clemm, die Stadt möge den von der Neuen Anlage nach dem Steg über die Wieseck führenden Weg der Versteigerung aussetzen, wird an die Baudeputation verwiesen. — Dem Gesuche mehrerer Bewohner der Schützenstraße um Ausbau derselben soll näher getreten werden, wenn das neue Lokalstatut in Kraft getreten ist, jedoch ohne Anerkennung der Verpflichtung hierzu, da in dieser Straße die in der Bauordnung vorgeschriebene Anzahl Häuser noch nickt vorhanden sei. — Dem Gesuche bet Herren Ehr. Haubach und Carl Heinrich Vogt um baldigen Ausbau der über die Pipp'sche Schanze führenden Straße sollte nach einem früher gefaßten Beschlüsse entsprochen werden, wenn Petenten sich den Bestimmungen des zu erlassenden Localstamts von vornherein unterziehen; Gesuchsteller haben sich hiermit nicht einverstanden erklärt, wollen indeß je 100 JL zur Herstellung des Trottoirpflasters beitragen; das Gesuch wird abgelehnt unter gleichzeitiger Bezugnahme auf den die zum Ausbau einer Straße nothwendrge Anzahl Häuser festsetzenden Paragraphen der Bauordnung. — Das Gesuch des Gärtners Herrn Carl Berger um käufliche Ueberlassung von 5-6 Triebvierteln an der Grünberger Straße zum Zwecke der Anlegung einer Gärtnerei wird auf Antrag der Baudeputation abgelehnt, desgl. dasjenige des Schneidermeisters Herrn Carl Loth um Erlaubniß zum Ausbau des in seinem Garten am Nahrungsberg stehenden Häuschens. — Zu dem Gesuche des Schuhmachermeisters Herrn Carl Walther um Erlaubniß zur Herstellung einer Einfriedigung des vor seinem Pause in der Wetzsteinsgasse gelegenen Platzes hat die Baudeputation beantragt, fragl. Gelände behufs Straßenerweiterung zu erwerben; die Versammlung tritt diesem Anträge bei. — Behufs besserer Wahrnehmung des der Polizei obliegenden Dienstes, namentlich mit Bezug auf die Vorführung verhafteter Personen rc. hat Gr. Polizeiamt den Antrag gestellt, einen zweiten 1) 2) 3) 4) und ltchen lang auswärts, Adolf. September. 15. Kaufmann Rudolf* Schlab'ach, 45 I. T- alt- 16- Laglohner Heinrich Meinhardt, 41 I. alt. 17. Gastwirth Johann Karl Schmandt 4^^l^ Die^Gnreraloersammluna ersucht die Großherzogliche Ceuiralstelle für die Landwnthschast und die landwtrthschaftlichen Vereine, bei Großh ^aatsre^runq d - b'n vorücll-a xu werden, daß dieselbe zu dem vorliegenden Zwecke den lanowirthschafr- lichen Piovinzialvereinen einen besonderen jährlichen Beitrag zur Verfügung stell N möge." , t Die Versammlung beschloß demgemäß. Vermischte-. Darmstadt, 21. September. Die @eneralDerfamrnlun0 beir lanbwtrtmaTt« Vereine Hessens hat gestern folgende Beschlüsse gefaßt. Die Generalversamm- — Verkehr. Gießen 23. Septbr. Auf dem heutigen Wochenmarttkostete: Butter per P hMMtÄEWEE Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. September. 18. Der pract. Arr?8rdtnand Friedrich Fuhr zui Gieße« mit Clara Termine Friederike Ferdinande Amalie Jung, Tochter des Hüttenbesitzers Friedrich Carl Jung von Dillenburg. 20. Kaufmann Gerhard Bötz nut Luise Emilie ^uverzagt, Tochstr des verstorbenen Gärtners Heinrich Ludwig Unverzagt zu Gießen- 2C Kauf- mann „Seligmann Blumenthal von Tochter des Mühlarztes Nicolaus Kriscker von Alzey. September. 20. Taglöhn-r^Komad^Züttel “on. Luh, Tochter des verstorbenen Maurers J°hs- «uh III. von> Allendorf «-d-Lahn 20^ Schuhmacher Joh. Heinrich Karl Heß von ^'"denbach mit Kathi^"-Mar etzler, Tochter be-3 Zimmermanns KaSpar K-bler von Steinbach. 22. Koch Ludwt» «are Philipp W-iaer von Ems mit Elisabeth- Margarethe D-sch, Tochter des verstorbenen Oeconomen Heinrich Desch von Weid^fwusttu^ ^pnt.-mhcr r Beide stellen den Antrag, die ®«ec^Delfa'n";^ sordert di! landwtrthschaftlichen Provinzialv-rein- sSfeXÄÄS Mainz, 20. September. Die Explosion, die kürzlich hier im Keller eines Haus-, erwlgte und die den Benzin suchung ergeben Hot, $ Ausdünstungen des alten Brunnenschachtes dürsten 7n"d'e?^^LLnNi^^getra^^ woü aber der Mangel jeglicher Ventilation des K-U-rs^^ ,n ehicm Estenbahnzug- ohne gilt^-S Billet ang-troff-n wird hat bekanntlich nach 8 14 B-tttedsr-gl-.n-nts das Doppelt-^b-s Aahrprestes Wx^ Efe e S&BSBBS Betrages von 6 Mark soll auch bann ö l 9 Schaffners an oder im Coupee beim Emsteigen, sondern bctrn erst n fw eines Billets zu sein. Der um 1 Mark Ural erzählt- p„ amp ni r boren» stehen dem in Mannheim am er sich in Darmstadt ru°eran Worten haben^irb.^ ”^erne^m£n _nad> in -MW-LMZMMZ er nur ein Drittel der Summe zu zahlen habe. — des Winter-Quartals drangt stch -demFam. ien-Bo ,-an « bestellen?" Das alle d-n vielen ang-prt-s-nen Toges.Z. tung-n >ou -P bezüglich WWW gratis beigegeben wird. Das genügt sicherlich. --_-----——» Eingang zu dem Polizeigebäude, z. B- von ^t^bw^rill^ga^chen^au^h ^^legte die Versammlung spracht st4 Ö ©Aieu^mnarter, welcher Bestimmungen über das Entwurf einer Instruction iü >>ie Beaufsichtigung, Ausbesserung und Instand- Schlletzen und O-ffnenderSchl-ußm- über das Verhalten Haltung, über zu erstattender Anze g Wolkenbrüchen, Frost rc-, sowie über der Schleußenwarter bei emtretendem ^ 2C. enthält, wird vorgetragen die bei ausbrechenden branden zu erg ,enoen v » 8tägigen Offenlegung auf und soll als giltrg angenommen werden, wenn eingebracht wird- - Dem dem Bürgermeisterei-Bureau 6^en dens lb k ^^^nen Kaufvertrag über einen zwischen den Famisien Ba s« undtl on Erbbegräbnisses wird die Zustimmung Theil des von ersterer dnletzteren uoermn . unt> Schießplätze in Wegfall ge- ertbeilt. — Der durch die Crwenerung o Straße und von den Anneroder kommens vom dicker Grund nach benutzte sogenannte Hammweg soll durch Oeconomen zurAbfuhr ihrerErnte-Erzeugnsse Dcn ^ J g § vermeintlichen Anspruches snsäÄ'ß ». 'S ä »«" -- •«»-«*w aÄe;"'23 September. V-rz-ichniß der Sitzungen d-s Schwurgerichts der ä.»s » wald von Brauerschwend und Hemrrch G ) .? r Labroisse und Batst. dankr^^Swatsanwal^Zimmerma^^hr: AMklagterWilch-lmRöh^gV. von Homberg a. b. Ohm we^n Meineid, Staatsanw 3 Angeklagte Margarethe Staatsanwalt0e.3ahri $Crt6e7tBmontraOen2. October, Vormittags 9 »h-- .M-°klagter Adam Link von ^n vollkommen ausreichendem Maße kann einer Reform in dem Realkr-bit- .Infpr<»a Nandes nur durch die Organisation einer, als Psirndbnef> urann ^eugmann yiumcHigai uun öjuui*«hviud *-*’’«* .räTr» p00a ^ftihitUunb durch Einsührung des Amortisationsverfahrens die Interessen Handelsmanns Marx Landsberg von Oberlahnstem. 21. Bandweber Adolf K ^ ^(Vnt^itnliften und des Geld bedürftigen Grundbesitzers gleichmäßig berück- Johanna Stuhlmann, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Zoh- Karl & nAttnenben SobenfrebUanftalt entsprochen werden, zu deren Err.chtung, falls ^n Rausdorf. 21. Handelsmann Isaac Walldor zu Gießen mit El.sabethe Krffcher. eine andern)eite Gestaltung sich als unausführbar erweisen sollte, in letzter - — " Linie der Staat berufen ist, UBlStai «ftimmunö ossentltchen ■ bezw. des ' nicht gleich enfelbenaU®em Taglöhner Heinrich Günther eine Tochter, Elisabeth, g-boren 6cn ^'Aelben. Dem Diener am physikalischen Institut Wilhelm Weiß eine Tochter, "EaAMn° J°^n°^b°ren Christian, °^°"Denselbm.^Ewe" uneheliche Tochter, Elisabeth Dorothea Hermine, geboren den a' ^Ten 22. September. Dem gewesenen Fuhrmann Johannes Stecker ein Sohn, Ludwig, geboren den 23. Juni. . . Den 18. September. Rudolf Schlabach, Kaufmann dahier, alt 45 I. 5 M. 20 ffÄ-e?Ä Karl Schmandt, Wirth dahier, alt 42 I. 28 T, gestorben den 17. September. ____—„ Baugewerkschule Mühlen_ u. Ma- e Holzminden. I 3Chinenbaner.e Errichtet 1831/32. Sommers. 1 MaiJ Dir. 6. Haarmann.1 winters^l^ov. dfa empfiehlt in guter Qualität und großer Auswahl 5861 " vou Mk. 0,50 Pfg. an Dienstag den 26. 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Schmucker dahier (Eingang Burggraben am Caft Ebe ) meistbietend gegen Baar,ahlung versteigert: 4 vollständige Betten, sowie Weißzeug und Kleidungsstücke, 1 Sopha, 1 Kleiderschrank, mehrere Stuhle, 1 Küchenschranl, 1 Uhr, 5 gute Hobelbänke , sämmtliches Wagnerwerkzeug und Holzoorräthe, als Bohlen, Birken- Uild Eichenstämme, ausgehauene Felgen TU Äerfteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 23. September 1882. »Dauer, Welche Nähmaschine ist die beste! Diese Frage stellt Herr G. Neidlinger, General-Agent der Singer Manufacturing Co. Er geht dabei von dem richtigen Gesichtspunkt aus, den er bisher nur zu sehr außer Acht gelassen, daß bei einer längst zum Gemeingut der Menschheit gewordenen Erfindung die Frage nach dem „Einzig; echt“ und „Einzig original“ gänzlich veraltet ist, daß hingegen das kaufende Publikum ein Recht hat, zu wissen, welkes die beste Nähmaschine ist. Die Entscheidung hierüber kann nur eine gewifienhafte technische Prüfung ergeben, welche sich auf alle Eigenschaften der Maschine erstreckt. Hat Herr Neidlinger Lust, es auf eine derartige Prüfung ankommen zu lassen, so möge er sich alsbald öffentlich erklären, es warten genug deutsche Fabrikanten darauf, den Kampf aufzunehmen. Weicht aber Herr Neidlinger einem solchen ehrlichen Kampf aus, so wird die berechtigte Frage: Wie verhält sich Neidiinger’s Waare zu deutschemErzengniss ? dahin beantwortet werden: Die in Schottland fabricirten Nähmaschinen der Singer Manufacturing Co., auf den deutschen Markt geworfen durch Herrn G. Neidlinger in Hamburg, stehen weit unter dem Durchschnitt des deutschen Fabrikats. „Concordia" 6186 Vereinigung deutscher Nähmaschinenfabrikanten und Händler. Lönholdt’s verbesserte Amerikanische Oeren ausgeführt nach den Patenten der Herren Gehr. Buderus und Franz Lönholdt. Die Oefen erhielten auf der Patent - Ausstellung zu Frankfurt a. M. die höchste Auszeichnung, das Ehrendiplom, wurden prämiirt in London 1881 —1882, in Manchester 1882 und ergaben bei den Versuchsheizungen zu London und Frankfurt a. M. die besten Resultate. Zn beziehen sind diese Oefen durch die hiesigen Eisenhandlungen. 6214 Kaufmännische Formulare aller Art werden elegant und rasch bei billigsten Preisen angefertigt. MWe Orttmi (Fr. dir. Pietsch) Verlag und Expedition des Giessener Anzeigers. II 6182 6197 Ein braves Mädchen wird für einen leichten Dienst in einer kleinen Haushaltung zum baldigen Eintritt gesucht. Nahres in der Exped. ds. Bl. Durch Einsturz der Brücke über den Wildbach ist der Zugang mit Fuhrwerk von der Nordseite bis auf Weiteres unmöglich. Holzmühle, den 22. Sept. 1822. 6195 Hch. Christ. 6215 Alte Herrenhüte werden zu Damen hüten umgeändert. Muster vorräthia. C). E. Gail, Seltersweg. « 2 Wer auf billige und solide Schuhwaaren M reflectirt, wende sich an die Filiale der mechanischen Schuhfabrik von •K flrüneßoum, Kirchenplah. 6173 Tüchtige Mädchen mit guten Zeugnissen für hier und auswärts gesucht von Frau Bärrn, Vermiethfrau. STOf auf 2. Hypothek tJvUv vA&X* zu leihen gesucht. Näheres bei der Exped. ds. Bl- 6190 6193 Eine Stube mit Kabinet ohne Möbel wird zu miethen gesucht. Näheres in der Exped. ds. Bl. Hessische Moraenzeituna. 24. Jahrgang. Die „Hessische Morgenzeitung", welche mit dem 1. Juli d. I. aus den Händen des seitherigen Eigenthümers in die Hände einer aus angesehenen Männern und Parteifreunden in Stadt und Land gebildeten Actiengesellschast übergcgangen ist, wird in politischer Hinsicht, getreu ihrer Vergangenheit, den nationallibera'len Standpunkt festhalten. Sie wird für die gemeinsamen Aufgaben aller liberalen Schattirungen eintreten, jedoch innerhalb derselben danach trachten, daß der Radikalismus nicht die Führung erhalte. Im Uebrigen wird die „Hessische Morgenzeitung", wenn auch Parteiblatt, in erster Linie auf möglichst umfassende, wohlgesichtete und rasche Berichterstattung auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens bedacht sein. Ihr täglich zweimaliges Erscheinen befähigt sie, bereits Nachmittags ihren Lesern alle im Laufe des Vormittags eingetroffenen Nachrichten von Bedeutung, insbesondere auch Börsen- und Handclsnachrichten, mit- zutheilen, welche aus den anderen hiesigen Blättern erst am folgenden Tage zu ersehen sind. Zahlreiche neu gewonnene Correspondenten in Kurhessen und Waldeck setzen sie in den Stand zu besonders eingehender Besprechung der provinzialen Angelegenheiten. Lokalberichte uud Feuilleton werden ebenfalls die sorgsamste Pfleye erhalten. Mit der Sonntagsnummer wird den Abonnenten ein besonderes illustrirtes Unterhaltungsblatt kostenfrei geliefert. Da die Umwandlung des Blattes dessen Leserkreis erheblich erweitert hat und fernere Erweiterung sicher zu erwarten steht, so empfiehlt sich die „Hessische Morgenzeitung" ganz besonders zu Annoncen aller Art. Wir hoffen, daß das Blatt in seinen neuen Verhältnissen die alten Freunde sich erhalten und zahlreiche neue hinzugewinnen wird. Die „Hessische Morgenzeitung" erscheint 12 Mal per Woche. Abonnementspreis pro Quartal JL 3.7o (pro Monat JL 1.25). Kassel, im September 1882. Uerlag und Kedaction der Hessischen Mocgen;eitung. 6183 Zur Feier des Laubhüttenfestes findet am Donnerstag den F. Oktober er. im Saale des Schützengarten- zu Wetzlar ein 1g!., Asterweg. 6207 Freundlich möblirtes Zimmer an einen anständigen Herrn oder Einjährig- Freiwilligen in der Nähe der Kaserne zu vermiethen. Näheres bei der Exped. ds. Bl._______ 6220 Der 2. Stock meines Hauses, 4 Zimmer, Kabinet, Küche, Speisekammer u. s. w. zu vermiethen. _____________W. Ferber, Lindenplatz. 6211 Ein möbl. 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