Erstes Blatt Sonntag den 23. Juli Str. 169 1882 : Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Aufnahme des Montags. ee -MM 68Vhr ivtrev. >4. i* ht“ »u, cdr'üu. in für Brust-, Hals- ialcatarrh, Rachen-, Altbewährte stick- Ickstoffinhalatlonen. ^6 entsprechendes In- lalvanocausül smh abler AufenM mit nd Billardtiffloer etc. .nmeldingto erbeten gelmanii. — Unterhaus. Der Premier Gladstone theilt dem Hause mit, es sei ein Telegramm eingegangen, welches einen Auszug aus einer Proklamation Arabi Pascha's enthalte. Darin heiße es, Arabi Pascha agire gegen die unversöhnlichen Feinde, die Engländer, mit denen der Khedive im Bunde stehe, welcher die Nacht an Bord britischer Schiffe zubringe und bei Tage bei dem Tödten egyptischer Truppen und unbewaffneter Egypter in Alexandrien helfe. Er, Arabi Pascha, fahre daher fort, das gesammte Land wie bisher unter dem Kriegsgesetze zu halten und bestimme, daß nur seinen Befehlen zu gehorchen sei. Die militärischen Vorbereitungen würden lebhaft fortgesetzt, jeder Ungehorsam gegen seine Befehle werde summarisch bestraft werden. Konstantinopel, 21. Juli. (Telegramm der Agentur des Reuter'- schen Bureaus"). Wie verlautet, Hütte die Pforte beschlossen, ihre Absicht, Truppen nach Egypten abzusenden, der Conferenz mitzutheilen, dabei jedoch eine Modification der in der identischen Note der Mächte enthaltenen Interventions- Bedingungen vorzuschlagen. London, 21. Juli. Die von dem Unterstaatssecretär Dilke im Unterhause verlesene Depesche des Botschafters Elliot vom 10. ds. besagt, Graf Kalnoky habe auf die Mittheilüng Elltot's betreffs des Bombardements ohne Zögern in der kordialsten Weise erklärt, dieses Vorgehen sei vollkommen legitim, da England unmöglich bedrohliche Vorbereitungen gestatten könne. Nach einer weiteren Depesche Elliots vom 11. ds. Mts. hat Graf Kalnoky an diesem Tage seine frühere Erklärung wiederholt. — In der Depesche Lord Granville's an den Botschafter Elliot vom 14 ds. heißt es: Narben Mittheilungen des Botschafters Grafen Karolyi soll Graf Kalnoky Elliot gegenüber erklärt haben, daß die österreichische Regierung geneigt sei, das Born- bardement als einen Akt der Selbstvertheidigung anzusehen, hervorgerufen durch die Provokationen der egyptischen Behörden und als einen Zwischenfall, der keinen prä- judicirenden Einfluß auf die diplomatische Lage habe, vorausgesetzt, daß England seine Action auf die Entwaffnung der Forts beschränkte. — „Daily News" vernimmt, daß die britische Regierung die Erklärung der Pforte, daß sie jetzt bereit sei, an der Conferenz theilzunehmen, als Ablehnung der von der Conferenz an dieselbe gerichteten Einladung, Truppen nach Egypten zu senden, ansehe. Deßhalb werde englischerseits ohne Verzug ein Expedittonscorps nach Egypten gesandt werden mit der Aufgabe, die Autorität des Khedive herzustellen und die inter- nationalen Rechte zu schützen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Birrearr. Berlin, 21. Juli. Wie der „Reichs-Anzeiger" schreibt, sind nach dem Finalabfchluß der Reichshauptkasse im Etatsjahr 1881/1882 im Ganzen bei den ordentlichen Einnahmen 25,902,517 dl. mehr eingenommen. Unter Berücksichtigung von 825,402 dl Mehrausgaben stellte sich ein Ueberschuß von 25,077,114 dl. heraus, worin allerdings die nicht wiederkehrende Mehreinnahme von 9,065,000 dl. der der Rübenzuckersteuer enthalten. Nach Abrechnung derselben bleibt ein Ueberschuß von rund 16 Mill. dl. Gastein, 21. Juli. Se. Maj. der Kaiser stattete gestern Vormittag der Gräfin von Meran, Wittwe des Erzherzogs Johann, in der Villa Meran einen Besuch ab und unternahm Nachmittags einen Ausflug zu Wagen in das Böcksteinthal. Heute Morgen machte der Kaiser nach dem Bade einen Spaziergang auf der Kaiserpromenade. London, 21. Juli. Die Königin hat den General Wolseley zum Oberstcommandirenden der Expedition nach Egygten und den Generallieutenant Ady zum Generalstabschef derselben ernannt. L— Das „Reuter'sche Bureau" läßt sich aus Konstantinopel von heute melden, Said Pascha sei in Folge eines gestern von der Conferenz gefaßten Beschlusses benachrichtigt worden, daß die Conferenz von der Entschließung der Pforte, an den Conferenz-Verhandlungen theilzunehmen, Act nehme. Zugleich sei an Said Pascha die Anfrage gerichtet worden, ob er den Sitzungen der Conferenz bei dein italienischen Botschafter, Grafen Corti, beiwohnen wolle oder vorziehe, daß die Conferenz bei dem türkischen Minister des Auswärtigen tage. — Dasselbe Bureau empfängt aus Konstantinopel ein weiteres Telegramm, es heiße, die Pforte beabsichtige einen Gegenvorschlag zu machen, entweder dahin gehend, daß sie militärische Commiffarien zur Begleitung der englischen und französischen Truppen nach Egypten absende oder dahin, daß der Suezkanal von europäischen Truppen besetzt werde, während die Besetzung von Alexandrien und Kairo durch türkische Truppen erfolge. — Wie eine Depesche der „Times" aus Alexandrien meldet, hat Arabi Pascha in einer Proklaination an die Gouverneue der Provinzen Krieg bis auf's Aeußerste gegen die Engländer erklärt und denjenigen, welche das Vaterland verriethen, indem sie den Engländern Hilfe leisteten, strenge Bestrafung angedroht. Derselben „Times"-Depesche zufolge haben Ermordungen und Plünderungen in Kairo im Judenviertel, ebenso in Damiette, Tookh, Benta und Caliub stattgefunden. -r Gefundene Gegenstände: 1 Hundehalsband, 1 Metermaß, 1 Kinderschuh, 2 Pincenez, 1 Sonnenschirm, 1 Messer, 1 Atlas, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gießen, am 22. Juni 1882. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Aegypten. Alexandrien, 20. Juli. Omar Lufti Pascha ist von Kairo hierher zurück- gekehit und berichtete dem Khedive, Arabi Pascha habe alle Paschas, Ulemas und andere Notabilitäten zu einer Versammlung berufen, um die Frage zu entscheiden, ob man im Hinblick auf die intimen Beziehungen des Khedive zu den englischen militärischen Behörden dem Befehle, die militärischen Rüstungen einzuftellen, nachkommen könne, die Versammlung habe eine Commission eingesetzt, welche die Richtigkeit der gegen den Khedive gerichteten Beschuldigungen feststellen solle. — Der Canal, welcher Alexandrien mit Wasser versorgt, ist nicht abgegraben, der Zufluß des Wassers ist nur durch mehrere in der Nähe desselben vorgenommene Erdarbeiten behindert. i Wirth- arate n. zreutschkand. Berlin, 20. Juli. Officiös wird geschrieben: „Bei Erörterung des Uebelstandes, daß die Postwerthzeichen des Reiches in Bayern und Württemberg zur Frankirung von Postsendungen nach dem Reichspostgebiet nicht benutzt werden können, ist von verschiedenen Zeitungen auf die bayerischen und württember- gischen Reservatrechte hingewiesen worden und auf die voraussichtliche Scheu, dieselben anzutasten. Demgegenüber möchten wir daran erinnern, daß diese Reservatrechte mit der vorliegenden Frage überhaupt gar nichts zu schaffen baben. Die Hauptübelstände, deren Beseitigung erstrebt wird, zeigen sich im Verkehr zwischen Bayern und Württemberg einerseits und den übrigen Theilen des Reiches andererseits. In Betreff dieses Verkehrs aber (im Gegensatz zum inneren Verkehr der beiden süddeutschen Staaten) hat das Reich nach Art. 52 der Verfassung die Gesetzgebung über das Posttaxwesen. Zum Posttaxwesen gehören nun nicht allein die Bestimmungen über die Höhe der Portosätze, sondern auch die Anordnungen darüber, in welcher Form diese Portosätze zu entrichten sind. Es ist dies bereits reichsgesetzlich anerkannt, indem der § 9 des Posttaxgesetzes die Vorschriften über den Verkauf der Postfreimarken enthält, mithin ausgesprochen wird, daß das Freimarkenwesen zu dem Posttaxwesen gehört. Die Reichspostverwaltung würde daher zweifellos ermächtigt sein, eine gemeinsame Freimarke für den bezeichneten Wechselverkehr auszugeben, ohne daß es hierzu einer reichsgesetzlichen Einschränkung der bayerischen und württembergi- schen Reservatrechte oder auch nur eine Abänderung bestehender Bestimmungen bedürfte." Der Grabfund von Ulfa. Aus Schotten wird der „Darmst. Ztg." über einen höchst interessanten Grabfund das Folgende berichtet: In der Nähe von Schotten, im Schottener Walde, im Heillup, am Bilstein bei Stornfels, Ulfa, Rainrod und Eichelsdorf liegen verschiedene Gruppen von Hügel- oder Hünengräbern. Auch in dem zu Ulfa gehörigen, dicht bei Stornfels gelegenen Domanial- wald, Distrikt „Becker's Eck", befinden sich einige kleinere Gruppen derselben, die bereits von Dieffenbach im Archiv für Hess. Geschichte, Bd. 5, erwähnt werden. Eines dieser Gräber war schon vor etwa 30 Jahren auf eine wenig rationelle Weise ausgegraben worden, ein anderes sollte von einigen Herren aus Schotten wissenschaftlich untersucht werden und es wurde Herr Friedrich Kofler aus Darmstadt mit der Leitung der Ausgrabung betraut. Herr Oberamtsrichter Fresenius in Schotten hatte den größten Grabhügel zur Untersuchung ausgewählt. Er lag auf einem sanft nach Südwest abfallenden Hange, seine positive Höhe betrug nach Osten hin 1,57 Mtr., nach Westen hin 1,85 Mtr., der Umfang 45,8 Mtr. Der Hügel schien nur aus schweren Steinen aufgebaut, auf der Spitze bemerkt man ein etwa 10—12 Ctm. über die Oberfläche ragendes, von aufrecht stehenden Steinen gebildetes Oval von 2,50 Mtr Länge und 1,50 Mtr. Breite. An dem südwestlichen Rande desselben lag eine mächtige dreieckige Platte von 1,10 Mtr. Länge und 45 Ctm. untere Breite. Der Hügel war mit jungen Bäumen dicht bestanden. Um denselben regelrecht zu untersuchen, hätte man etwa 100 derselben umhauen müssen. Man beschränkte sich daher bei der Ausgrabung auf den allernothwendigsten Raum, eine Kreisfläche von 25 Mtr. Umfang, wodurch etwa 85 Bäumchen von der Axt verschont blieben. Wir werden uns hier nicht dabei aufhalten, einen Bericht über die ganze Ausgrabung zu erstatten, sondern wollen nur ein Gesammtbild des interessanten Grabhügels geben und demgemäß mit dem Ende der Arbeit beginnen. Auf der Grundfläche des Hügels, dicht über dem gewachsenen Boden, zwischen 1,60 und 1,80 Mtr. Tiefe und etwas südlich von der Mitte befanden sich die Uarlichen lleberrefte zweier Leichen, die anscheinend von Nord nach Süd und gegen 2 Mtr. von einander entfernt gelegen haben mochten; bei der westlich liegenden Leiche fanden sich, mitten zwischen Kohlen und Asche, die Bruchstücke eines primitiven Gefäßes. Ungefähr 50 Ctm. höher, doch beinahe in der Mitte des Hügels, traf man ein anderes Grad, das, von aufgekanteten Steinen umkränzt, mit gewaltigen Felsbrocken überdeckt war und in seinem Umfang so ziemlich dem Oval auf der Spitze entsprach. Die Knochen der Oberbeine, die einzigen Neste des Sceletts, ließen auf die Lage der Leiche von Nord nach Süd schließen. Als der erste Stein über der Leiche, ein Basaltblock von 64 Ctm. Länge, 30 Ctm. Breite und Dicke, weggewalzt wurde, en fiel dem Boden eine schön verzierte Gewandnadel aus Bronce und eine dünne, nicht ganz 1 Ctm. im Durchmesser haltende goldene Spirale. dieselbe einem Halsschmuck angehört haben konnte, so wurde der Boden wied^holt, doch ohne Erfolg, nach anderen Theilen desselben durchsucht, ^"^halb»der^Brust, non her freilitü fein® (Sour mehr zu sehen war, stak ein Broncedolch, dem dao Heft fehlt und dicht dabei lag ein schöner Schaft-Kelt, an dessen oberem Ende noch größere Stücke Holz hafteten Bu ben Füßen stand ein Thon-Gefäß mit charakteristischen Äunflen,TAurOe schweren Steine, welche darauf ruhten, zerdrückt wordmwa^ Tiefe traf man an drei verschiedenen Stellen des Grabhügels Ueberrestebvon Le^ichem öon ber Mtte entfernt im westlichen Theile des Hügels, der Körper von Nordwest nach Südost gestreckt auf der linken Seite liegend Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Atntmtn m Wgen. "ei Giessen. $ slbad Eine Lebensfrage. Bei den oft stürmischen politischen Fragen einesteils und den gewöhnlichen Sorgen des Daseins anderntheils vergessen die Menschen und Völker oft, einer Lebensfrage die nöthige Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht geschieht dies auch detzhalb, weil cm großer Theil der Menschheit die Erfüllung dieser Lebensfrage als etwas Selbstverständliches hinzunehmen gewohnt ist, weil man glaubt, daß dasjenige, was Menschen und Thiere für ihres Leibes Nahrung und Nothdurft brauchen, immer wachsen müsse. Es ist dies durchaus nicht der Fall, die Ernte-Erträgnisse weisen oft große Ausfälle auf und vor zwei Jahren war sogar die allgemeine Mißernte so bedenklich, daß Europa mit knapper Noth vor einer Theuerung und Hungersnoth vorbeikam. Trotz allen Aufschwungs der Industrie und des Handels bleibt cs eben eine Grundwahrheit, daß gute Ernten stets die ersten Grundlagen des allgemeinen Wohlstandes sind und daß die Ergiebigkeit der Landwirtschaft für die Hebung desselben mehr beiträgt, als alle wirth- schastliche Gesetzgebung. Die Mehrheit der Menschen in fast allen Ländern sind Land- wirthe oder Bedienstete derselben und gute Ernten setzen vor allen Dingen diesen Stand rn Nahrung, dann schaffen gute Ernteerträge aber auch billigeres Brod, Fleisch und sonstige Erzeugnisse der Landwirthschast für alle Menschen, und es ist sogar nicht zu viel gesagt, daß im Allgemeinen der erste Hebel des Wohlstandes von guten Ernten ausgeht, denn alle Menschen haben Vortheile davon, nicht nur die Landwirthe, sondern ebenso sehr auch die Industriellen und Kaufleute, welche an den landwirtschaftlichen Produkten entweder directen Gewinn haben oder doch an die Landleute andere Maaren verkaufen, wovon natürlich der Landmann nur dann viel kaufen kann, wenn eine gute Ernte ihm das nöthige Geld in die Hände gegeben Hot- Gott sei Donk wird nun wahrscheinlich in diesem Jahre die Ernte in fast allen Ländern eine gute sein. Nach den Berichten der landwirthschaftlichen Ministerien macht Deutschland 'n diesem Jahre eine gute, in einigen Gegenden sogar eine vorzügliche Ernte. Vollständig.r Mißwachs ist in keiner Provinz vorhanden, sondern nur da und dort Hagel- od Abl-d«, 1 d'eMch Wile nd der ldkrankenhaus MderMain- wüüre aus den tammkn. Um schusies, Hmn Vläubiger-Aus- aüe Gläubiger : Vorstand und 1, welche dem IpCt. nunmehr us Reichenbach, 1 Uhr 15 Min.) :iche wurde auf lbend ein Bauer, )rdcn sein. Bei oben haben. Mich bei dem ichiedenen Civil- anki, heute soll ir Vorsicht beim > Fleisches. Die : unterstützt und (K.S) htc der Zmmer- ing gegen Spater bit ssrou des im frubtnof® rjjat awfiiftit wurde zum lhatbeganM r in Millionen “fowret bmi-digend w®eltelb; unerwarttte 0 haben harten. \ Der Wahrheit die Ehre. ,4886 Viele Jahre litt ich an Verstopfung, brauchte häufig Mittel, welche jedoch meistens Krampfe, zu starken Durchfall und Unannehmlichkeiten verursachen Ich .habe die Brandt'schen Schweizerpillen kennen gelernt und wegen ihrer vortrefflichen Wirksamkeit sollen dieselben in meinem Hause stets vorräthig gehalten werden. ®eun Gebrauch derselben spürte ich keine Schmerzen und anderweitige Beschwerden, nehme ich auch nur eine Pille, so erziele ich ein ganz natürlich befriedigendes Bedurfmß. Der Apptttt ist besser geworden und ich befinde mich wohl und gesund bei Gebrauch dieser Prllen. Dieses möge ähnlich Leidenden zum Zeugniß dienen. Düsseldorf, den 12. tfebr. 1882. Ed. Grundschöttel, Photograph. Düsseldorf, Bolkerstratze 37 und Köln am Dom. Ausführliche Prospekte mit den ärztlichen Urtheilcn sind gratis, sowie die achten Apotheker Ai. Brandt's Schweizerpillen per Schachtel 1 Mk. erhältlich ui den bekannten Apotheken. Wohnrrngs-Berän-erung. Meinen werthen Kunden zur Nachricht, daß ich von heute an im Hausens Herrn Noll am Kanzleiberg wo ne P j e «i, Simon, Schuhmacher. n ff fi if Weißbinderarbeit, „ Lang-Göns, den 22. „ Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. I. A. in Slllendorf (Lumda) bei Herrn Kaufmann B- Wagner IV. „ Klimbach Peter Stein, Bürgermeister Fischer, Philipp Stelzenbach, Gastw- Heinrich Semmler, „ Joh- Einwächter, „ Peter Decher, Kaufmann Tb- Hahn, „ Joh. Müller, „ Kasp. Ranft II., GkbranntkKaffers, gute Qualitäten, bei Robert Stuftt , Neustadt D. 60. 4672 Das noch vorräthige Lager in StrohhüteN für Damen, Herren und Knaben verkaufe ganz bedeutend unter Preis. 4818 A Fangmann Bürgermeister Bast, Gastw. Heinrich Lein V., Bürgermeister Becker, Bürgermeister Langohr, Kaufmann E- Frank,. Gastwirth S- Müller, Bürgermeister Faulstich, Karl Zimmer (Bahnhof), Gastwirth G- Fischer, Bürgermeister Wolf,! Gastw- Philipp Jung, „ I. Waldschmidt V., „ Ph. Weber V., „ Theodor Geller, Lehrer Chr- Haibachs Bürgermeister Schäfer, S- Hammerschlag. Vertragsmäßig sind die Herrn Verkäuser verpflichtet, stets einen angemessenen Vorrath an P°stwerthzeichen zu fuhren und die einzelnen Marken zu keinen, höheren, als dem Betrage ihres Werthes, an das Publikum abzulassen. Im Allgemeinen Hat der Verkauf während der ganzen Zeit in welcher das Geschaftslocal des Verkäufers geostnet ist, stattzuftnden, sedenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dicnststunden der Ortspostanstalt. Gießen. 20. Juli 1882. Kaiserliches Postamt- In Vertretung: Schreiber- WttWW Lisnidatznl«. Nächsten Dienstag den 25. d. Mts., Nachmittags 2 Ubr, werden die auf den Bahnlinien gefundenen Gegenstände, insoweit solche von den Eigentümern nicht abgeholt worden sind, auf dem Bureau bei unterzeichneten Verwaltung gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen, den 21. Juli 1882. 4887 Die Hauptmagazinsverwaltung. Arbeitsvergebung. Zur Einrichtung eines Schulsaals im Gemeindehaus zu Lang-Göns sollen die hierbei erforderlichen Arbeiten, wie nachstehend, Donnerstag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, im vorgenannten Gebäude durch Versteigerung in Accord Ruhrkohlen. Stein-, Nuß- und Knabbet- kohlen, per Centner vom Lager, in Ladungen von 25, 50 bis 200 Centner ab Bahnhof liefert •/. Georg Unverzagt^ 4891 Steinstraße. 4907 24 Hühner und 1 Hahn sind preiswert!) zu verkaufen. Nordanlage 1155. Seuling, 4906 Bezirksbauaufseher.________ Mobilien-Versteigerung. Donnerstag den 27. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Herrn Gg. Lüde- king, Teufelslustgärtchen C- lo7, weg- zugshalber Möbel, al§ Kommode, Sopha, Tische, Stühle, Kleider schränke, Bettstellen, 1 Kinderwagen, Küchenschrank mit Glasaufsatz, Küchengeräthe, Bütten, Einmachfässer, sowie eine Parthie Küferwerkzeug ccgen Baarzahlung versteigert. ließen, den 23. Juli 1882. unb befindet sich an Bord des „Inflexible-. Es wurde nach wenigen S unden feierlich attaust und erhielt zu Ehren d-S Admirals Sepmour d^e Vornamen „Friedrich Franz , - s Familiennamen den Namen des Scheffes, des,en Offiziere nunmehr die Erziehung 1 Ss leiten werden. „Friedrich Franz Inflexible» ist der Name des geretteten Kindes, dessen Eltern wohl ein Opser der Mörder geworden. Kandel und Verkehr. Kienen 22 Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfd. „ 0 85-0 90 Hühnereier 5-6 und 2 Stück 0 H, Enteneier per Stück 6-7 Me per St 5-9^, Käsematte per Stück 3 4, Erbsen 1 L ter 26 Linsen I 32 \ Tauben das Paar 70—90 Hühner per Stuck X 1.00-1.20, Hahnen Ä M—1 50, Enten per Stück JL 1.50—2.00, Ochsenfleisch per Pfund 64—66^, üub und Mndfleisch Ä-56 1 Kalbfleisch 44 bis 50 Schweinefleisch 6^-64 Smmetfleh'ä 60—70 X Kartoffeln per 100 Kilo X 5.00—8.00, Zwiebeln per Centner ^0-12,Milch per Äter 14^18 ^Kirschen per Pfund 00-0(^. Gänse ^0.00. Ätantfuri a. M., 22. Juli, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursb^richt. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießem) Creditactien 272, Staatsbahnactien 287Vs, Galrzwr 272 /r, Lombarden l 17 /8, Nord- westbahnactien —, Darmstädter-Bankactten 157V-, E.-B.-Act. 248 /r, Oesterr. Silberrente 657/s, ^°/o Ungar. Goldrente 75/16,. 4 /g 1880er Riffsen ^69 /4, » 1877r Russen 86, 2. Orient-Anleihe 563/4, Spamer 28V-, 5o/o Rumamsche Rente —, 4°/0 Unific. Egypter 539/ie« Tendenz matt. 1882 VMM ® 4913 s Q O o o s « 4916 Zwei gut erhaltene Wagen (Break) billig zu verkaufen- Louis Senner. der hiesigen Regimentsmusik. Entree SS Pfg. Wir Der Anzeige bei dächtigen Pflichten liege Äegleiter berf Zur sofortigem der Thierheilt thierischer Ka Seuchen oder Die Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Weites Blatt U»d «ine Beilage. Verloren. Ein lila Amethyst aus einem Rmg auf dem Weg vom Krem nach dem Wal - thor verloren. Gegen Belohnung abzn- geben bei Fr. Breler Wwe- -^903 Todes-Anzeige. Heute verschied nach längerem, schwerem Leiden. unser unvergeßliches Töchterchen Unter dem Protectorate Sr. Majestät des Königs Ludwig II. Bayrische Landes-Industrie-, Gewerbr- u. Kunst-Ausstellung Grösste der bis jetzt in Deutschland abgehaltenen Ausstellungen, in einem herrlichen grossen Park gelegen. Neue eigenartige Anordnung. 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