Ä 3 u n- da ich Ga Deibel ater. , Wlt W ^frau. »Ute ^oonniren billigst lyyuin, CjMiK Weit tüchtiqe ^schäftigung. N JL 2.20 elb. Ege Zimmer 1 der neuem » gesucht t>on _ J. Blitz, III. ßen nach: *, 6», 8«*, H« 9«* 11«, 116», .56, 4«, 4», 76' [12, 15°, 4«,p. '31 eßen un*. ♦ 11«, 2*, 451 ,j|r 94. Grstes Blatt. Sonntag den 23. April 1882. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblaü für den Kreis Gießen. - ■ —— - Preis viertelsührlich 2 Dlark 20 Pf. mit Bringerlohn Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme Des Montag«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßeil. Betreffend: Die Hebungen der Pflichtfeuerwehr zu Watzenborn-Steinberg. Polizei Reglement. Nach Anliörunq des Geineinderaths und der Localpolizeibehörde, sowie nach erfolgter Zustimmung des Kreisausschusses wird mit Genehmigung Großh. Dlmistermms des Jnnem und der Justiz vom 15. April 1882 zu Nr. M. d. I. 8217 für die Gemeinde Watzenborn-Steinberg nachstehendes Polizei-Reglement Um die den Mitgliedern der Pflichtfeuerwehr auferlegten Dienste und Verrichtungen (Bedienung der Spritzen, Handhabung der Rettungsgeräthe, der Signale u s w > denselben gehörig bekannt zu machen, hat die Gr. Bürgermeisterei die Befugniß, jährlich zweimal Jnspection der gesammten zur Pflichtfeuerwehr gehörigen Mannschaft mit allen Gerüchen, Spritzen u. s. w. abzuhalten und mit derselben eine Generalprobe zu verbinden. Wer bei der Generalprobe ohne Entschuldigung fehlt, sich auch nicht durch einen gehörig befähigten und im Voraus seitens der Gr^ Bürgermeisterei angenommenen Ersatzmann vertreten läßt, oder den die Hebungen betreffenden Anordnungen der Großh. Bürgermeffterei zuwiderhandelt, hat Strafe von 1 bis 10 Mark zu gewärtigen. , y r Gießen, den 25. April 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. _______________ Betr.: Beschädigung der Böschung des Bruchgrabens. Bekanntmachung. In der neuesten Zeit werden die Böschungen des Bruchgrabens, welche eingesät sind, öfters, insbesondere von Kindern beschädigt. Wir machen darauf außnerkfam daß das Betreten dieser Böschungen verboten ist und nach § 368 pos. 9 des R.-St.-G. mit sechzig Mark bezw. Haft bis zu 14 „ -» au« -KN Deutschland. Berlin, 20. April. Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Die Ausschüsse des Bundesraths setzten heute in fünfstündiger Sitzung unter Theilnahme zahlreicher Bundesraths-Mitglieder die Berathung der Tabakmonopol-Vorlage [ort. Wie verlautet, wurde die Diskussion der Strasbestimmungen, von welchen noch hervorzuheben wäre, daß in demselben gesagt ist: „Die Behörden und Beamten der Bundesstaaten sollen sich gegenseitig thätig und ohne Verzögerung den verlangten Beistand in allen gesetzlichen Maßnahmen leisten, welche zur Entdeckung oder Bestrafung der Zuwiderhandlungen gegen dieses Gesetz dienlich sind" — ausgesetzt und in die Besprechung der finanziellen Fragen, insbesondere der Entschädigungsfrage, eingetreten. Die Beratungen wurden auch heute nicht jii Ende geführt, dürften aber morgen abgeschlossen werden. In den Ausschüssen iindet bekanntlich eine Abstimmung nicht statt; nichtsdestoweniger zeigt es sich Hon bestimmt, daß die Vorlage im Bundesrathe eine Majorität von mindestens 6—8 Stimmen finden wird, ein Stimmenverhältniß, welches wenig von dem in den „Berl. Polit. Nachr." am 1. April ausgerechneten abweichen dürfte. Zemerken wollen wir hier noch, daß Hessen zur Stunde noch keine Erklärung über seine Stellung zum Tabakmonopol abgegeben hat. Berlin, 21- April. Die Ausschüsse des Bundesraihs haben heule die Tabak- mnopol-Vorlage zu Ende beralhen und beschlossen, von einem schriftlichen Referat «bzusehen, vielmehr mündlich dem Plenum des Bundesraths über das Resultat der Äerathungen Bericht erstatten zu lassen. Wie schon aus diesem Beschlüsse hervorgehen dürste, hat die Vorlage der Reichsregierung wesentliche Abänderungen durch die Ausschüsse nicht erfahren, wenngleich einzelne Bestimmungen präciser gefaßt und bei andern cn Steile des Wortes „Reichskanzler" „der Bundesrath" acceptirt wurde. Die wichtigste Abänderung der Vorlage der Reichsregierung soll die Frage der Befreiung dir Faoriken der Monopolverwaltung von der Comwunaldesteuerung betreffen, in Bema auf welche die Bestimmung der ursprünglichen Vorlage lautete: „Der Betrieb der Tabakfabriken ist von der Besteuerung durch Staat oder Commune ausgeschlossen". Am Montag den 24. April findet die Plenarsitzung des Bundesraths statt, in welcher über das Tabakmonopol entschieden werden soll; außerdem wird noch die Novelle zur Gewerbeordnung berathen werden. Am Dienstag sollen die zuständigen Ausschüsse zur Vorberathung des Arbeiter- Unfall-Versicherungsgesetzes zusammentreten, welches heute zur Vertheilung gelangt. Dem Plenum des Bundesraths hat dasselbe am Montag bikanntlich noch nicht Vorgelegen und wurde an diesem Tage nur über die geschäftliche Behandlung Beschluß gefaßt. Wie wir schon neulich erwähnten, hat die Unfallversicherungs-Vorlage zahl- reicte Abänderungen erfahren, bei denen die Beschlüsse des Volkswirthschaftsraths Scrücksichtigung gefunden haben. So soll z. B. der Beitrag des Reichs nicht 331/3% betragen, sondern nach einem andern niedrigeren Procentsatze berechnet sein- die einzelnen Bestimmungen sind jetzt natürlich präciser gefaßt, da die Vorlage in Paragraphen eingekeilt ist, während die dem Volkswirthschaftsrath zur Begutachtung vorgelegene nur als „G-ündzüge" der Unfallversicherung sich darstellte. U B — Dem Reichstage sind bereits einzelne Petitionen gegen das Tabakmonopol jiigxgangen. — Gegen den Regierungssecretär und Rendant bei der kaiserlichen Tabak- Mamufactur in Straßburg, Georg Strecker, welcher bekanntlich wegen Amtsunter- schlivgung seit einiger Zeit in Untersuchungshaft sich befindet, fand gestern Verhandlung M der Strafkammer in Straßburg statt. Auf Antrag des Angeschuldigten wurde beschlossen, zunächst Sachverständige — einen Kassenbeamten und einen Kaufmann — ju erwählen, welche unter Leitung eines Richter-Commissars die von Strecker bei der taiserlichen Tabakmanufactur geführten Bücher einer P-üfüng unterziehen sollen. Oesterreich. Wien, 20. April. Die „Deutsche Zeitung" läßt sich aus Ragusa melden, der Ausstand, welcher in Folge der für die Halbinsel Lustina angeordneten Rekrutirung in Probori und Maina ausgebrochen sei, wurde in Ragusa als ernst betrachtet. Die aus der Crivoscie zurückgezogenen Truppentheile hätten Befehl erhalten, theils nach der Crivoscie zurückzukehren, theils nach dem Schauplatz auf das neue mfurgirten Gebiete abzugehen. Die Reservisten des dalmatinischen Regiments Weber, welche hätten entlassen werden sollen, verblieben in Folge der neuen Sachlage unter der Fahne. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. Wiesbaden, 21. April. Se. Majestät der Kaiser erschien gestern Abend im Theater und wurde mit enthusiastischen Kundgebungen empfangen; um 9 Hhr begab sich Se. Majestät nach dem Bahnhofe zum Empfange Ihrer Majestät der Kaiserin. Heute Vormittag 10 Hhr 20 Min. traf der Großfürst Wladimir vou Rußland hier ein, wurde vom Kaiser am Bahnhof begrüßt und von demselben im offenen Wagen nach dem Hotel geleitet. Zum Empfange des Großfürsten waren die Spitzen der Behörden und die Notabllitäten der hiesigen russischen Kolonie am Bahnhofe anwesend. — Se. 9Jtaj. der Kaiser ließ sich heute Vormittag vom Chef des Civil- Cabinets, Wirkl. Geh. Rath v. Wilmowski, Vortrag halten. Zum Diner sind an die Generale v. Woyna und v. Loos in Mainz, sowie an den Generalarzt Dr. v. Langenbeck, Einladungen ergangen. — Der Großfürst Wladimir stattete Sr. Maj. dem Kaiser heut Mittag 12 Hhr einen Besuch im königl. Schlosse ab, Se. Maj. der Kaiser und der Großfürst Wladimir unternahmen dann gemeinsam bei prachtvollem Wetter einen Spaziergang. Das Diner nahm der Großfürst um 4 Hhr bei dem Kaper ein, mit welchem er später auch das Hoftheater besuchte. Die Abrepe des Großfürsten Wladimir ist auf morgen früh 6% Hhr festgesetzt. aencbm;at, Berlin, 21. April. Die Kirchen-Commission des H^r°nham'es genehm unter Ablehnung aller Amendements mit IO gegen 3 Stimm n . zu Artikel 3 Fassung des Abgeordnetenhauses und beschloß mit 12 ßeöeU aei?6anbibaten folgende Fassung: Von ber oorgeidjriebenen^^®ta“tjpb^f@nn0tIJf)-ing§Jrüfßung auf einem befreit, welche durch Zeugnisse nachwei sirr, daß sie- die C 1 0 @tubiu^ auf einer deutschen Gymnasium abgelegt, sowie ein^dre'iahnges tbeolog^^^ Seminar, hindeutschen Universität oder auf einem in Preußen des henv n UniDetfität§ftubjum§ sichtlich dessen die gesetzlichen Voraussetzungennur biefe§ Studiums Vorauf diesem Seminar erfüllt sind, zurückgeleg un^^^y^ gehört haben, lesungen über Philoiophre, Geschiße und den sch> Reform der Ausbildung der — Die vom Arbeitsmmisler May W ^ntralblattes d-r Bauverwaliung Staatsbaubeamten soll sich nach Mitth "9Ieitenbe Ausbildung der Bauführer unter erstrecken auf eine systematisches eine zeitgemäße Reorganisirung ber Fortfall der diatarpchen V^faldung unterließt gegenwärtig den behördlichen Be- Baumeisterstaatsprüfung. Der Plan unleruegr g rathungen. , „,„-bmiate den Rest der Secundärbahnoorlage durch- — Das Abgeordnetenhaus gench^ y^^g Büchtemann ab, in einem weg nach den Commissionsant g^^ bm^ bll§ Gesetz bewilligten Credite für den Ab- Zusatzparagrapben das Crioicy na$ b„ BetriebSeröffnung auszusprechen. Morgen lauf des zweiten KalenderiWestfalen. Minister Puttkamer erklärt, er halte sist an"d?rErlÄgung de! hannnoverschen Kreis- und Provinzialordnung noch in dieser Session.' München, 21. April. Die Kammer der Reichsräthe erledigte heute । die Berathung des Cultusetats zumeist nach den Beschlüssen der Abgeordnetenkammer. Der von der letzteren gestrichene Dispositionsfond wurde einstimmig wieder 'hergestellt und der Antrag auf Ertheilung des confessionellen Gefchichts- unterrichts, welchen der Bischof v. Dinkel und Fürst Löwenstein befürworteten, v. Döllinger, v. Ortenburg, v. Lotzbeck und der Cultusminister bekämpften, wurde mit allen gegen 10 Stimmen abgelehnt. Der Antrag auf Umwandlung des Simultan - Schullehrer - Seminars zu Bamberg in eine confessionell - katholische Anstalt wurde ebenfalls abgelehnt. Wien, 21. April. Officiell. Feldmaischall-Lieutenant Baron Jovanovic meldet unterm 20. d.: In der Crivoscie wurden am 18. und 19. d. Streifungen gegen Pistet und Dugidoct vorgenommen. Die Insurgenten wichen überall nach einem Feuergefecht zurück, das am heftigsten bei Pitomna-Rupa war, wo die Tyroler Jäger dem Gegner erhebliche Verluste beibrachten. Bisher sind 26 Todte und Verwundete auf Seite der Insurgenten constatirt- Letztere transportirten Verwundete auf Tragbahren gegen Dragail, wo ebenfalls stärkere Banden sichtbar gewesen sind. Der Verlust der Truppen besteht in 3 Schwer- und 6 Leichtverwundeten. Parts, 21. April, Abends. Der Ministerpräsident Freycinet conferirte heute Vormittag mit Herrn v. Lesseps und mit dem Commandanten Roudaire, von welchem das Project zur Herstellung eines afrikanischen Binnenmeeres herrührt. Dem Vernehmen nach würde der Staat an den Kosten für die Ausführung des Projectes nicht thetlnehmen, sondern die Prtvatindustrie zur Betheiligung auffordern. — Nach einer Meldung aus Tunis von heute ist der zweüe Bruder des Ley, Tajeb Bey, in Freiheit gesetzt worden und hat sich sofort zum Bey begeben, um demselben für seine Freilassung zu danken. Tajeb Bey gab dabet zugleich das Versprechen, daß er alle dem Ley feindlich gesinnte Personen seiner früheren Umgebung entfernen werde. Der französische Mi, nisterresident Cambon hat den Bericht über die Organisation von Tunis vollendet und wird denselben morgen nach Paris abgehen lassen. London, 21. April. Eine gestern unter dem Vorsitze des Herzogs von Edinburgh zwecks Veranstaltung einer internationalen Fischerei-Ausstellung abgehaltene Versammlung faßte Beschlüffe zu Gunsten dieses Planes und erklärte die Betheiligung der Colonien an der Ausstellung für wünschenswerth. — Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Kalkutta vom 20. ds. gemeldet : Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Mandalay haben die politischen Morde wieder begonnen; der König ließ seine beiden Schwestern, die Unter- Königin, den Schatzkanzler und 50 ihrer Verwandten tobten. — Der „Times" wird aus Alexandrien von heute gemeldet, daß in Kairo Befürchtungen wegen eines Aufstandes der Beduinenstämme gegen die gegenwärtige Regierung herrschten und daß man daher gestern eiligst Truppen nach Zagazic und Damanhur abgesandt habe, um die Grenzen zu schützen. Petersburg, 21. April. Das „Journal de St. Petersbourg" schreibt: Auswärtige Journale und besonders die »Politische Correspondenz" täuschen sich, wenn sie sagen, daß der Botschafter v. Novikoff nach Petersburg berufen worden, weil seine Haltung in der Kriegsentschädigungsfrage nicht gebilligt werde. Niemals sei eine dreistere und bewußtere Beleidigung ausgesprochen worden. Die Regierung billige voll und ganz das Verhalten Novikoffs und des Obersten Thörner, wünsche aber eingehende mündliche Aufschlüsse über den wenig freundschaftlichen Character des Vorgehens, das die Pforte ihr gegenüber seit einiger Zeit beobachte — Dasselbe Blatt erklärt, daß die Ernennung des Baron Jomint zum Staatssecretär keineswegs dessen Ernennung zu dem bisher von Herrn v. Giers innegehabten Posten tnvolvtre. Lokale», Gießen, 22. April. (Sitzung der Stadtverordneten vom 20. April.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Batst, Diery, Gail, Grüneberg, Hoch, Homberger, Kauf, Lüde! ing, Äd. Noll, August Noll, Pfannmüller, Scheel, Schopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. Durch Reichsgesetz vom 13. Februar 1882 ist die Erhebung einer allgemeinen Berufsstatistik für den 5. Juni angeordnet und hierauf von Seiten des Kreisamts den Bürgermeistereien aufgegeben worden, die darin enthaltene Bildung der Zählungscommissionen vorzunehmen. Herr Bürgermeister Bramm schlägt für die Stadt Gießen deren Eintheilung in 5 Zählbezirke und für jeden Zählbezirk eine Commission, bestehend aus je 3 Mitgliedern der Stadtverordneten vor; diesem Vorschläge tritt die Versammlung bei. — Als Mitglieder der Einschätzungs-Commission für die Einkommensteuer werden gewählt: A. Für die 1. Classe der Steuerpflichtigen: aus der Stadtverordnetenversammlung die Herren Homberger und Pfannmüller, aus der Zahl der Steuerpflichtigen die Herren Rechtsanwalt Dornseiff, W. Liebrich, Fr. Koch und Mosler, als Ersatzmitglieder die Herren A. Petri, Grüneberg und Zinßer; L. für die 2. Classe der Steuerpflichtigen die Herren August Noll, Schopbach, Vogt, Lüdeking, Leo, Hoffmann, F. Müller, Kauf und Hoch, als Ersatzmitglieder die Herren C- Wenzel, E. Steinberger, Carl Krailing und Justus Kreiling. — Der von Gr. Oberförsterei vorgelegte Wirth- schaftsplan über den Gießener Stadtwald pro 1883, nach welchem u. 31. insgesammt 9170 Rm. Holz geschlagen werden sollen, wird genehmigt, desgl. werden die Kosten für Culturarbeiten im Walde von 3600 «M. auf 4000 X erhöht. — Die Klage gegen den Ortsarmenverband Heuchelheim wegen Uebernahme des Ludwig Kröck VIII. von da wird genehmigt, ebenso gegen den Ortsarmenverband Roth wegen des dahier in Krankenpflege gewesenen Jost Peter von Argenstein. — Nach einem von der Polizeioerwaltung erstatieten Berichte findet ein Theil des Inhaltes der Abtrittsgruben ,m academischen Hospital seinen Abfluß in die Wieseck- Die Baudeputation spricht sich nach Einsichtnahme dahin aus, daß dies unzulässig sei, welchem Ausspruche die Versammlung beitritt. — Der von dem Stadtbaumeister vorgelegte Plan für das Nivellement der Löberstraße wird gutgeheißen. — Die Kosten für Herstellung der Pumpe vor der Turnhalle, ferner für Anschaffung von Bäumen für die Anlagen des Friedhofs werden bewilligt, desgleichen diejenigen für Anschaffungen und Reparaturen für die höhere Mädchenschule, dagegen wird von der Anpflanzung non Bäumen vor derselben Abnand genommen. — In Betreff der s. Z. von D. Rühl Wwe. und Kaufmann JugHardt geführten Beschwerde wegen Beschädigung ihrer Häuser durch von dem Dache des Rathhauses herabfallenden Schnee, Schiefer u. s. w. ist neuerdings von Herrn Jug- hardt das Verlangen um Anbringung von Schutzvorrichtungen wiederholt worden. Die Versammlung schließt sich jedoch dem Anträge der Baudeputation, auf dem früher gefaßten Beschlüsse zu beharren, an, d. h. die Anbringung von Schneefängen so lange zu unterlassen, bis von den Gesuchstellern Vorrichtungen zum Schutze des Hinteren Theiles des durch ihre Häuser gesährdeten Raihhauscs getroffen sind. — Dem Gesuche von Fuhrmann H- Stichler um Erlaubniß zur Anlage einer Ueberfahrt von der Wolfstraße nach der Licherstraße wird vorbehaltlich der Genehmigung des Kreisbauamts, Genehmigung ertheilt, desgl. demjenigen der Herren Metienheimer und Schultheis um Erlaubniß zur Belegung der Trottoirs vor ihrem Hause mit Cement- platten, wenn Gesuchsteller alle Kosten tragen und die Belegung nach Angabe des Stadtbaumeisters ausführen lassen. — Das Gesuch von Goldarbeiter Julius Noll (Seltersweg) um Erlaubniß zum Bauen in Holz wird ebenfalls befürwortet. — Durch die Fahrlässigkeit eines Droschkenkutschers wurde gestern Nachmittag gegen 6 Uhr in der Brandgasse ein 3jädriges Kind überfahren und dadurch schwer verletzt- Der Kutscher wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zur Anzeige gebracht- Verwischte Frankfurt, 19. April Ein hiesiger Familienvater zahlte kürzlich seinem Dienstmädchen den verdienten Lohn mit 50 aus- Einige Zeit darauf schickte er das betreffende Mädchen zur Besorgung von Commissionen fort. Nach einigen Stunden kehrte es heim und machte sich an die Arbeit Als es sich nach seiner Mansarde begab, um dort ihrem Herrn 2 M. zu wechseln, fand sie dieselbe zwar geschlossen, jedoch ibre drinnen stehende Kiste geöffnet und aus derselben das Geld gestohlen. Niemand hatte eine Ahnung von dem Diebe. Jetzt soll es sich herausgestellt haben, daß der Dienstherr selber dem Dienstmädchen das Geld gestohlen habe. — sEine räthselhaste Heirath ] Eine Anfangskapitel für einen Roman wird aus der Nähe von Springfield, Mass., berichtet. Ein junger Farmer arbeitete in der Nähe der genannten Stadt auf dem Felde, als eine Kutsche auf der nahen Landstraße • rief den jungen Landmann herbei und fragte L$n' 2k? ber •c,ny* auf^me Im Wagen sitzende verschleierte Dame deutend, mit der anderen eine Fünfhundert-DollarsMote emporhaltend, ob er die Dame für diese fünfhundert Dollars heirathen wolle. Da der Farmer noch unverheirathet war und im Augenblick auch^ gerade nichts Anderweitiges von Wichtigkeit vorhatte, so erklärte er sich um so schneller zu dem von ihm verlangten Schritte bereit, als ihm zualeick ni£aßti2hU1?fc' "scht für seine Frau zu sorgen habe, dieselbe vielmehr Ct>hernr* f ®re‘ n.un gemeinschaftlich zum nächsten Friedensrichter, der das Paar traute, wonach die junge Frau, mit dem Heiraübs-Certisikat in der Hand, sofort mit ihrem Begleiter den Wagen bestieg und ohne den jungen Ehemann mit seinen fünfhundert Dollars noch eines Blickes zu würdigen davon fuhr Da lick di- fünfhundert Dollars als echt erwiesen, der junge Fmme?'auch bemertt zu haben Dobson von New-Aork eingetragene Braut unter ihrem Schleier durchaus nichts von begehrenswerthen Schönheiten verbarg, so tröstete er sich bedauert letzt nur daß diese Art Geschäft zu denen gehört, die sich bei unfern empfindlichen Gesetzgebung über Bigamie absolut nicht öfters wiederholen lassen " — (Jay Gould.) Wie in einem Staate dn wirthschaftlich Stärkere zu einer Omnipotenz und Autokratie gelangen kann, dafür ist die Stellung des^Millio- im Staate Missouri ein schlagendes Beispiel. Noch vor zwei Jahren u b m 2? mf£r als tausend andere reiche Leute: Actien der einen oder anderen Bahn oder Corporation; heute eignet ihm nahezu Alles, was zu besitzen Zn der Mühe w-rth ist. Fragt man: Wem gehören die M.ffourier EffenbaM 2oy ®oulb, wem die Viehhöfe? — Jay Gould; die Getreidespeicher? — Jay SS biek “ Iay Gould; die große Brücke? - Jay Gould; der Tunnel und das Unron-Depot? — Jay Gould; die Vulkanwerke und zahlreichen Kohlen- und Elsenmmen? — Jay Gould und wieder Jay Gould. — Kurz, wie der w« SarracaB tm deutschen Volksmärchen, besitzt er Alles und Jedes, was man Ma0(?nbkWk§ nicht wirklich sein ist, kann er zu jeder Stunde haben; er brauet nur die Hand darnach auszustrecken. Und dabei ist er nicht in Missouri sondern Tausende von Meilen entfernt; er kennt seine Besitzungen nicht, noch nicht ^nmal die Verwalter derselben. Die Missourier Reichthümer sind nur ein kleiner Theil in dem langen Inventar seines Vermögens. Auf welche Weise dieselben erworben mag man. allerdings lieber nicht fragen. Thatsache aber ist, daß derselbe mittels tbrer ..^e ^fch'cke des Staates Missouri den enischeidensten Einfluß übt, insofern mitiutebcn^bat11^ Cme $ertreter bci Besetzung aller Aemter ein gewichfiges Wott ~ ^Findigkeit der Post.) Von einem ungenannten Absender aus Göttingen ist dem Staats-Secretar des Reichspostamts Dr. Stephan folgendes Schreiben zugegangen- Ew. pp. Derf atte ich mir, em erbauliches Stück der Findigkeit Ihrer hiesigen Vosfi beamten mitzuthellen. In diesen Tagen langte hier ein Poststück an unter der Adresse • An die Anna-Lise in Göttingen - enthaltend Dungproben. Dasselbe wurde an die hiesige landwirthschaftliche Versuchsanstalt abgeliefert und der Postbeamte hatte vollkommen das Richtige getroffen. Es war eingeliefert von einem Landmann, dem der Rath ertheilt war, die Dungproben zur chemischen Analyse nach Göttingen einzusenden Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in' Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 20. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hermann, Capt. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. April von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore ange- kommen. ” Handel und Verkehr. Gießen, 22. April. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. JL 1.05—1.10, Hühnereier 1 Stück 5 H und 2 Stück 0 H, Enteneier per Stück 5—6 Gänseeier per St 8-10 H, Käse p. St. 4—8 Käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 25 H, Linsen 1 Liter 32 % Tauben das Paar 70-80 Hühner per Stück JL. 1.30—1.50, Hahnen per Stück JL 1.10—2 00, Enten per Stück 2.30—0 00, Ochsenfleisch per Pfund 64- 66 Kuh- und Rindfleisch 50—54 H, Kalbfleisch 40 bis 48 Schweinefleisch 62—64 H, Hammelfleisch 60—66 H, Kartoffeln 100 Kilo 3 00—4.00, Zwiebeln der Centner Jt 12, Milch per Liter 16—18 Gießen, 21. April. Auf dem am 18 und 19. d. Mts. dahier abgehaltenen Markte waren aufgetrieben: 1315 Stück Rindvieh und 1597 Stück Schweine. Es zeigte sich durch den sehr lebhaften Handel große Kauflust zu noch höheren Preisen als die der vorhergegangenen Märkte, zumal da sich eine größere Bedarfsfrage bei Schlachtvieh aller Art und frischmelkenden Kühen einstellte. Nächster Viehmarkt Dienstag den 2. Mai. Frankfurt a. M., 22. April, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 2857/8, Staatsbahnactien 281, Galizier 262 % Oesterr. Silberrente 65% 4% Ungar. Goldrente 75"% 4% 1880er Russen —, 2. Orient-Anleihe 57%, 5% Rumänische Rente 90% Lombarden 122% Tendenz matt. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. April. 15. Grndarm Peter Schaffnitt von Mummenroth bei Brensbach mit Marie Margaretha Becker, Tochter des Schneiders Heinrich Becker III. von Brensbach 21. Occonom Wilhelm Schantz vom Krayerhof bei Andernach mit Anna Schwarzen- traub, Tochter des verstorbenen Gutsbesitzers Daniel Schwarzentraub von Hof Strupbach- Eheschließungen. April. 16. Glasermeister Johann Hermann Scherff, Wittwer von Lich mit Georgine Friederike Jacobine Hermine Lang, Tochter des verstorbenen ScribentenKarl Lang von Gießen. 17. Bierbrauer Wilhelm Nagel von Gießen mit Marie Katharine Rühl, Tochter des Klempnermeisters Friedrich Samuel Rühl von Pfungstadt 19- Bremser Johann Philipp Weber, W itwer von Groß-Linden mit Elisabeths Heil mann, Tochter des Schreiners Johannes Hellmann von Büch es. 19. Postbote Heinrich Stephan, Wittwer von Groß-Buseck mit Anna genannt Marie Elisabetha Hofmann Tochter des verstorbenen Oeconomen Johannes Hoffmann IH- von Stangenrod. 19. Schneider Nicolaus Biesdorf von Maar mit Katharine Luise Haist, Tochter des Holzbildhauers Wilhelm Haist von Murrhardt. 19. Fuhrmann Andreas Eidmann, Wittwer von Allmenrod mit Katharine Luise Rössel von Vöhl. 21. Kun st gärtner Heinrich Jacob Heilmann von Neckargemünd mit Johanna Margarethe Roth, Tochter des verstorbenen Landgestütsdieners Adam Roth von Darmstadt. Geborene. . r April. 13. Dem Professor Dr. Hubert Ludwig ein Sohn. 15. Dem Fuhrmann Ludwig Euler eine Tochter, Johannette. 17. Dem Bierbrauer Christian Heinrich Schnautz ein Sohn, Karl Heinrich. 17. Dem Locomotwheizer August Giffey ein Sohn- Ludwig Wilhelm Heinrich. 18. Dem Mechaniker Wilhelm Hosch ein Sohn, Wilhelm Martin. 19. Dem Mttallgießereibesitzer Heinrich Schaffstädt eine Tochter, Elisabethe Marie. 19. Dem Locomotivführer Konrad Schneider eine Tochter. 20. Dem Taglöhner Balthaser Wißner ein Sohn. Gestorbene. April. 14. Arbeiter Johann Jostel, 60 Jahre alt, von Kcvelar bei Düsseldorf 16. Marie Euler- geb. Zimmermann, 70 Jahre alt, Wittwe des Mctzgermeisters Konrad Euler. 16. Ein Sohn von auswärts, Karl, 11 Tage alt. 17. Dem Bezirksbauaufseh" Ludwig Seuling ein todtgeborener Sohn 17. Fabrikarbeiterin Elisabethe Pitz, 42 Jahre alt von Watzenborn. 18. Margarethe Karoline, 5 Monate alt, Tochter des Bremsers Johann Jacob Etzelmüller. 18. Katharine, 7 Jahre alt, Tochter des Postschaffners Heinrich Schmidt. 19. Kutscher Gottfried Müller, 37 Jahre alt. 19. Schneider Georg Hormel, 56 Jahre alt, von Niederkleen, Kreis Wetzlar. 20. Heinrich, 5 Jahre alt, Sohn des Bremsers Johannes Luh. 20. Karl, 2 Jahre alt, Sohn des Bremsers Johannes Luh. 21. Dem Locomotivführer Konrad Schneider eine Tochter, 2 Tage aU- 21. Elisabethe Reul, geb. Dietrich, 27 Jahre alt. 21. Schlosser Philipp Gerlacv, 39 Jahie alt. 21. Dem Schuhmacher Karl Bonarms todigeborene Zwillingssöhne. Der PoßdiM emm, welcher v in Bckiwore W 'ame bie°J> e W» L'Ä ^chsj.n »,,unchr rat’ö»* bemerkt in JA4 * «4 fc i”fi* !?' "f>4 , nch bet unser» 'S™!* ' ” stärkere w ein» dtZ K^ ML 'Mer? ; N @oulb; btt uJb i-hlr-ich« ttic b° Ä®a8 mm Sftinbe haben; n ±?nSDtiiN ! "'4t, noch nicht ® «einer d'ellben erworben }l M’Ibt mittels 'M A, Wen gewichtige? Um aus Göttingen h ttl[,en jugtguifl« lrer hiesigen Post unter ber Abresse ■be würbe au bi- Beamte hatte tL Obmann, bettikt ttingen tmiufenki deutschm Llop i in. (»*»$ fmann in W Defterr. 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Kroneberg und E. Wallenfels, . . . . NB. Schwarzbrod II. Sorte wird von Aug. Noll nicht verkauft. Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod e (4 n ) h ) Schwarzbrod I. Sorte ) tf n Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 16. April. Justus Georg Unverzagt, Kohlenhändler zu Gießen, ein Wittwer und Wilhelmine Amalie Steckert, ledige Tochter des Arbeiters Johann Steckert zu Peterswalde.^e^ ^hann Hermann Scherff, Glasermeister zu Gießen, ein Wittwer und Georgine Friederike Jakobine Hermine Lang, ledige Tochter des verstorbenen ScribeMen Carl^Lang ru^'eßenBierbrauer zu Pfungstadt und Marie Katharine Rühl, ledige Tochter des Spenglermetsters Friedrich Samuel Rühl zu Pfungstadt. Den 19. April. Andreas Eidmann, Fuhrmann zu Gießen, ein Wittwer und ^atha^Dense"bnrRoHeinrich "Stephan, Postbote zu Gießen, ein Wittwer und Anna genannt Marte Elisabeth- Hofmann, ledige Tochter des verstorbenen AckerSmanns »°^"Lm°b-u°"J°"-li7»!;7'W?d°,, Bremser ,u Gießen, -in Wi.i-er nnd Elisabethe Heilmann, ledige Tochter des Schreiners Johannes Heilmann aus Büches. Den 16. April. Dem Schlosser^einnch^Schmidt eine Tochter, Elisabeth Katha- Tlne ^ÄeE Stoll eine Tochter, Marie Auguste Adolfine ^^^'D^selbm^b Dem^e^aveur August Haßler eine Tochter, Emma Minna Eleonore, g eboren^den^23 ^Mä z Kohlenhändler Georg Unverzagt ein Sohn, Ernst Otto Georg Friedrich, geboren den 2. Februar. Berrdtgtr. Den 16 April Katharine Henß, ledige Tochter des verstorbenen Ackermanns »ril 3fi/,Ärb;n9t1b4'31mmtrma„n, Wi,.-- d-s M.ßg-,m-ist-rs Konrad Euler, alt 70 Jahre, starb den 16. April. Zur gefl. Beachtung Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheilung über Inserate rc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine bestimmten gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abzuholcn. Allgemeiner Anzeiger. Mittwoch den 26. April, Nachmittags 2 Uhr, liißt Herr Buchbinder Hofmann in dem Langc'schenHinterhaus, SeltersweaC.44, sein Mobiliar, als: Seeretär, Sopha, Tische re., sowie sein Buchbinderwerkzeug gegen Baarzahlung versteigern. Gießen, den 20. April 1882. Hoffmann, 2-927 Ortsgerichtsmann. Mittwoch den 26. April, Nachmittags 2 Uhr, .ujivb in meinem Hause, Seltersmeg 45, «ne Parthie sehr schönes Bettzeug, als: Kissen, Decken, Wollmatratze, Bettladen mit Sprungfedermatratzen rc., sowie eine noch ganz gute Wheler & Wilson- Nähmaschine gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 22. April 1882. Hoffmann, 2966 Ortsgerichtsmann. Moittsg den 24. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen Inder Flett'schen Hofraithe, Wall- thorstraße 1 Clavier, 1 Spiegel, 1 Kommode, 1 Bett, 1 Küchenschrank meistbietend versteigert werden. Gießen, den 22. April 1882. Bauer, 2952 Gerichtsvollzieher. Feilgebotenes. 2948 Gute Kartoffeln verkauft __Ludwig Pfaff, Tiefenweg. Hoisdorfer Aepsrlmein in vorzüglicher Qualität empfiehlt C. G. Klernhenn, 2955 Seltersweg , C. 21. 2889 Bringe hierdurch mein allseitig unerkannt vorzügliches fiorntirod .{nur aus reinem Kornmehl bereitet) in empfehlende Erinnerung. Preis r 1. Sorte 4 Pfd. 58 4, 2 Pfd. 29 4, 2. Sorte 4 Pfd. 52 4, 2 Pfd. ~6 4- August Guhr, Lindenplatz. 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Grünebaum Huste-Nieht 2940 Wegen Aufgabe meines Psandgeschäfts müssen sämmtliche Pfänder längstens nächsten Monat ausgelöst werden. Andernfalls von L. H. Pietsch & Co., Breslau. Jeder Husten kann höchst gefährlich werden. Auch die Lungenschwindsucht beginnt in ber Regel als schlichter Lungcn-Catarrb mit Hünen. Folgende Kennzeichen: Hullen mit Auswurf, Sich-matt-fiihlen, Kurz-Athmigkeit, Verlieren der Gesichtsfarbe und Magerer-werden lassen in : er Regel auf das Vorhandensein ber Lungenschwindsucht schließen. *) Extraet h. Flasche 1 A, 1.75 u. 2.50. Caramellen ä Beutel 30 und 50 4 - Zu haben in Gießen bei Gg. Wilh. Weidig. 231 Uur echt, wenn die vorgedruchte Schutzmarke auf den Etiguellen sieht. Malz-Extract u. Caramellen*) 3 p,, e » d-M f* unübertroffenes Fabrikat Jiomgs=eReis(t(iitte, ^rkn bcr 2528 Emil Eischbnch. August Förster in Lieh Pianoforte-, Harmoniumhandtuiig u. 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Frau Setzer, wohnhaft bei Herrn Gärtner Schaum, Bahnhofstraße. 2930 Der Finder eines verlorenen Muffes von Edelmarderpelz wird gebeten, denselben auf der Polizei abzugeben oder seinen Namen der Expedition ds. Bl. anzugeben, bei welcher er auch den Namen des Verlierers erfahren kann. Wenzel’s Garten Sonntag den 23 April 1882 • Ml i"'S , tiebrnder Ihtpfeld 2935 Kaffee-Jmport-Geschiift, FRANKFURT a. M. Das Bureau für Stellenvermittelung des Kaufmännischen Vereins in Frankfurt a- M., das in den letzten 6 Jahren über 5000 Stellen besetzte, (auch für Nichtmitglieder} bietet, bei circa 200 Vacanzen monatlich, den stellesuchenden Kaufleuten, insbesondere routinirten Reisenden, sprachen Montag: Hebung. Allen meinen Verwandten und Freunden die traurige Nachricht, daß unser theurer unvergeßlicher Gatte und Vater I Z. Zeichen, Optikus ?u Parchim, 18. April nach kurzem Leiden sanft in dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet Die tiestrauernde Wittwe: 7 Margarethe Jentzen, geb. Koch. Parchim in Mecklenburg-Schwerin, den 20. April 1882. 17 Schulstraße 17 (neben der Expedition des Gießener Anzeigers). Einen Rock- und einen Westenarbeiter sucht 2964 JL Becker, Asterweg. Wermietßungen. 2931 Ein kl. Familienlogis zu ver- miethen, per Monat 8 X Louis Stohr, Schloßgasse. 2926 Ein hübsch möblirtes, sehr freundliches Zimmer zu vermiethen in der Grün- bergerstraße. Näh. bei der Exped. ds. Bl. *2947 Ein möbl. Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. L. Moller, Sonnenstr. 103. "2944 Ein kleines Logis sofort zu vermiethen. Bahnhofstraße 132. 2941 Eine Schlafstelle zu vermiethen. Lindenplatz A. 242. JEntree 35 Ffg. 2897 Der Ka in Wiesbaden durchfuhr, wui ten Zmstn l M zunächst em vonnersiag na Hohen Gemahl Wenn i merfen, jo, mi Ihinnnä fast n «drohendes Wett Schwitle, welch ixaKMcheu iLeiler der aus Hauungen # seine neue Büro iDer einMe G< die egtzpiisä dah es zelinge den Mächten : legenheiten roi mancherlei S MMrsjesi grvhen roirtl Ltürmen dr stehen sich in lung der fein veM, daß . Mjtnbm St zu teufen. Das pi nach d allgemeinen Je in welcher nm dar. Inder mit dem Aä den Ban ner Bezü wthe macht geringer M es feine dieser Staat jCvurtoisie" daßderRei das Tadakn l zu opponirc Koni mehrwöchen vollendet ai auch diesma Mm w* man auch j Jyt weid W) angesehe In de ^l'che 3* 9*8 K? 4 Directer Kaffee-Bezug von den Seeplätzen. Gegen Baar sowie auf Abzahlung verkaufe ich bis zum 13. Mai wegen Umzugs nach der Neustadt sämmtliche Herren- und Knabenkleider zu bedeutend herabgesetzten Preisen. , Complette Anzüge von 25 «X an, Knaben-Anzuge m Baumwolle von 2V3 «X. an, in Wolle von 5 Sonntag den 23 April: GROSSES CONCERT ausgeführt von der Giessener Regimentsmusik (34 Mann) unter Leitung ihres Capellmeisters Hrn. C. Krausse. Tuchau8|lellung in HugsBurg. an;r baben die Ehre für die Saison unsere neue Preisliste zu unterbreiten. 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Wagner, Maig. 2002 Zwei Läden mit Wohnungen, sowie einige Mansardenwohnungen pr. 1. Mai zu vermiethen. ______