sre. 273 Mittwoch den 22 November 1882 te (jener njetgei Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bureau: Schulstraße 7. e E es Gott ein t 50 $tnräd Zahlreiche straüonen. und gebiegcn' w. g des Becks >»*/ \ 16 ’ 16 ■ ?0 ■ 16 ■ 9 ■ 4 bett Frau« ck emgela» M: chl gilt» _ In- uC - 4 15" 15"; 30- 70" 67" 17" Nachdem nun die österreichische und die ungarische Delegation in der Hauptsache ihre Arbeiten beendigt haben wird demnächst der österreichische Reichsrath zu seiner neuen Session zusammentreten 3ßS den Erlauf der Delegations-Sitzungen anbelangt, so kann die österreichische Reaie" mng hiermit zufrieden sein, denn die Delegationen haben die Reaierunas-idord - rungen fast unverkürzt bewilligt selbst der Occupatwns-Credifur^Lien gelangte diesmal m der ungarischen Delegation unbeanstandet zur Annab ne Ueber das Arbeitsprogramm, welches für den Reichsrath in Aussicht aenommen ist, vernimmt die „Neue Fr. Pr.", daß den Reichsrath hauptsächlich volk-mst7tb schastliche Vorlagen beschäftigen würden, namentlich Vorlagen bezüglich der Arbeiterverhältnisse. — In Lemberg wurden sechs Handwerksgesellen ^in deren Behausung die Polizei Kugeln, die mit einem noch zu prüfenden Stoffe aeiüllt waren, und socialistische Brochüren fand, verhaftet 8 f “ Die gegenwärtige Unsicherheit der politischen und varlamenta- rischen Verhältnisse Frankreichs spiegelt sich in den ®e6atte/beVs™utoi kammer wider. Die Verhandlungen der letzteren, die hauptsächlich das Cultus- budget zum Gegenstand hatten, haben sich bis jetzt ebenso unfruchtbar als stürmisch gestaltet; über einzelne Positionen mußte sogar mehrere Male abg § stimmt werden, da die Kammer ihre Meinung stets wechselte, Gambetta bat demnach nicht Unrecht, wenn er behauptete, daß mit dieser Kammer nicht ^zu regieren sei. Ja, in der Sitzung vom Donnerstag wäre es bei Beratüuna von Kapitel 7 des Cultusbudgets (Pensionen der Geistlichen) beinahe zu einem Tadelsvotum für die Regierung gekommen. Der radikale Deputirte Rocke b an- tragte dasselbe, indem er constatirte, daß dem Erzbischof von Algier ungeachtet Der ablehnenden Haltung ein Credit von 50,000 Frcs. qewäbu mordm sei ®ei der in der Kammer herrschenden Verwirrung wäre wahrscheinlich der Antrag Roche s durchgegangen, wenn nicht der Ministerpräsident Duc erc recktreitm intervenirt hätte, indem er verlangte, es solle in dieser Slngele^enöeR exn/befon® °ere Interpellation emgebracht werden, da es nicht gebräuchlich se daß anW- Politische Ueberfkcht. Giesten, 21. November. Kaiser hielt am vergangenen Freitag und Sonnabend in Beglei- tung der königlichen Prmzen bei Hubertusstock Jagden ab, denen auch König Albert und Pnnz Georg von Sachsen beiwohnten. Am Sonnabend, Abends, ^ohe, Jagdgesellschaft wieder in Berlin ein und nahmen die erlauchten sachstfchen Gäste im königlichen Schlöffe Nachtquartier, worauf dieselben am Sonntag Abend nach Dresden zurückkehrten. ^ounerstag im preußischen Abgeordnetenhause erfolgte Präsidentenwahl ist so verlaufen, wie es bereits vorher angekündiqt war und hat die Wahl demnach keinerlei Ueberraschungen gebracht. Wiederqe- wahlt wurde zum ersten Präsidenten Herr v. Köller (conservativ',, dem alle Fraktionen ihre Stimmen gaben, ebenso wurde zum ersten Vicepräsidenten Frhr. v. Heeremann Zentrum) wiedergewählt, wobei jedoch von einem Theil der Liberalen weiße Zettel abgegeben wurden. Zum zweiten Vicepräsidenten wurde Herr v. Benda ^nationalliberal) gewählt, wogegen das Centrum für den frei- conservatwen Abg Stengel stimmte, obgleich die Freiconservativen zu Gunsten der Nationalliberalen ausdrücklich auf die Besetzung der zweiten Vicepräsidenten- stelle verzichtet hatten. Eine größere politische Bedeutung wird der diesmaligen Präsidentenwahl schwerlich zuzumessen sein, der Ausfall derselben dürfte aber allseitig Befriedigung erregen, da hierdurch das Stärkeverhältniß der Parteien im Abgeordnetenhaus den richtigsten Ausdruck findet. Nach der durch Accla- matwn erfolgten Wahl der Schriftführer, sowie derjenigen der Abtheilungs- Vorstande und nach Berufung der Quästoren ist nunmehr das neue preußische Abgeordnetenhaus constituirt. - In der folgenden Sitzung am Freitag brachte der Fmanzminister Scholz, welcher sich in dieser Eigenschaft zum erstenmale dem Hause prasenttrte, den Staatshaushalts-Etat pro 1883/84 ein. Aus dem län- geren Vortrage des Herrn Scholz sind als wichtigste Punkte folgende hervorzuheben: Die Gesammtziffer des Etats balancirt mit 1089 Mill. und betragt die hierzu erforderlich Anleihe 31,8 Millionen. Das Deficit ist vorwie- ?end durch Minder - Einnahmen und namentlich durch den Minderansatz von 10 Millionen bei den Gerichtskosten entstanden. Ein Steuererlaß findet statt zum Betrage von 20 72 Mill. «X Besonders hob der Minister die Thatsache hervor, daß m diesem Jahre zum erstenmale das große Ziel der Finamreform - finanzielle Selbst^ erreicht sei, denn währmd noch vor IO Jahren Preußen etwa 55 Millionen an das Reich zu zahlen hatte, empfängt es iy?si«mTtäajrCJU™etftemna(e com Reiche 3-/- Millionen. Die Ankündigung des Ministers die Regierung gedenke den durch die Aufhebung der vier untersten Stufen der Klassensteuer entstandenen Ausfall von 12 Millionen durch die Besteuerung des Vertriebs geistiger Getränke und des Tabaks zu ersetzen erregte auf der linken Seite des Hauses große Bewegung. Die nächste Sitzung ®atb bln 22: b- Mts., anberaumt, an welchem Tage' die General-Diskussion des Etats ihren Anfang nimmt. 8 ■ am Donnerstag unter dem Vorsitz des Staats- Ministers v. Bötticher eine Plenarsitzung ab, in welcher nur Vorlagen und Eingaben von untergeordnetem Interesse erledigt wurden. Wie die „Aat.-Ztg." berichtet, beabsichtigt die „Liberale Vereini- gung , wie es im Reichstage geschehen, auch im preußischen Abgeoidnetenhause eine Verenngung der drei liberalen Fraktionen dahin herbeizuführen, daß sich vAändigen *r 5 ro,^ti9en 5ra8m durch Delegitte regelmäßig ! eCS ^^dgets Tadelsvoten eingebracht würden. In Folge dessen verschob die Kammer die Erörterung dieser Angelegenheit bis Sonnabend, den 18. d. Bits her °>?bda"en des englischen Unterhauses über die Reform' Sn sffiS *n d°" Tagen etwas mehr Lebendigkeit gekommen. Im Verlaute der Sitzung vom vergangenen Freitag nahm das Haus mit 137 gegen 69 Stimmen die siebente Resolution zur Geschäftsordnung an so daß man m dieser Woche dem Schluß der Debatten über diesen Gegenstand ent- Wensehen kann - Lord Dufferin ist, wie aus Kairo gemeldet wird miteiner eingehenden Prüfung der politischen und finanziellen Lage Egyptens beschüstiat und conferirt deshalb täglich mit höheren egyptischen Beamten. - ^0^5. ^er russischen auswärtigen Angeleqenheiten Herr v. Giers, ist m vonger Woche in's Ausland abgereist, doch sollen seiner Reise keinerlei politische Motive unterliegen. Die spanischen Cortes sind zum 4. December einberufen worden womit nun auch lenfeits der Pyrenäen das politische Leben einen neuen Auf-' schwung nehmen wird. Die Cortes werden sich mit verschiedenen für Spanien wichtigen Angelegenheiten zu befassen haben. In Bezug auf die auswärtige Politik harren die wegen der eubanischen Flüchtlinge mit England begonnenen diplomatischen Pourparlers noch ihrer Erledigung. Verschiedene innere Fragen J re? Eolomal-Verwaltung hervorgetretenen Mißstände, dürften der Opposition Gelegenheit zu scharfen Angriffen auf das Cabinet Sagasta geben ^/^S l°.S°r u-cht unwahrscheinlich, daß die Cortes-Verhandlungen eine partielle Krisis im spanischen Cabinet zur Folge haben werden. , Die Frage wegen Entsendung eines türkischen Special-Commissars nach Egypten scheint eine Verstimmung zwischen der Türkei und England her- ^land^at sich bekanntlich gegen diesen Plan, den die Psorte in golge der egyptischen Mission Lord Dufferiksis faßte, erklärt. Trotz dieses Einspruches Englands beharrt aber die türkische Regierung darauf, auch ihrerseits ^Eunssar nach Egypten zu senden, was doch eigentlich England dem Sultan, als dem Oberherrn Egyptens, nicht verweigern kann, frirt r?a 1 <$ntel7e c an- ben kgstptischen Angelegenheiten eoncen- mrt sich fetzt vorwiegend auf die aufständische Bewegung in der Grenzprovinz ist hni v*er " “ & Prophet", welcher die Seele dieser neuen Jnsurrcetiog ist, Yat schon not Beginn des egyptischen Krieges die Truppen des Kbedive Sauvtswä empri"iiI‘cb Sachlagen und bedroht jetzt sogar ernstlich Khartum , die taÄ J®16 bStzptlsche Regierung macht alle Anstrengungen, um d r"Dbellenfuhrer em Heer von ca. 20,000 Mann entgegenzuwerfen, aber bei Lage, IN der sich gegenwärtig Egypten befindet, begegnet die Bildung des Expeditions-Corps großen Schwierigkeiten, es sollen selbst unter den hierzu angeworbenen Mannschaften schon Meutereien vorqekommen sein '3m Ganzen ist also der Aufstano im Sudan für die egyptische Regierung eine erJifte ter^erfortern au$ no$ bie abermalige Intervention ter Englän- Telegraphische Depesche«, $ kelegr. Eorrespondenz-Bureau. «SB- X™«»« Ättfi Emladungcn b^chr/mord'n fta,If,nbenbe;1 «oberen Diner sind beide Sit — $Cr j^onJ>r,n» empfing Nachmittogs Giers in Audienz. s-üs zwar nnf m, re £:'?Ua' 3tg--erflärt die Nachricht, daß der Fmanzminifter seiner- aber etoer n/k? »^^°hung der Lotterieloose von 90,000 auf 1SO,0M verzichtet habe für ftdes «etne »“ «enefgt fetz intimen dbsuch des iussjschen Ministers Giers gilt als Ausdruck der guten und Ueaen G ers Rußland, ohne daß ihm irgend welche Specialzwecke zu Grunde KalnokyWieu^zu feinCr "°ch P-t-räurg auch Wrtrfif 201 November. Der Großherzog von Baden, welcher gestern »»««• «> .rUn^ sammtllche zur Eröffnung der Eisenbahnlinie Novara-Pino aeladenin Gaste Iheilnahmen. Der Chef der Municipalität von Genua und d.e anwesenden Ver- und Deutschlands brachten gegenseitig Toaste aus, welche von der ^st?brsammlurig mit großem Beifall ausgenommen wurden. Der Prinz Amadeus *" »->-«» --W L 6,u" Wlen 20. Novbr. Die Wählerversammlung im Innern der Stadt wurte verfchoben, weil nur em geringer Theil der großen Masse welche kick emgefunden, den Wahlberechtigten des ersten Bezirks angehörte und' Demonsträ- honen befurchtet wurden. Darmstadt, 20. Novbr. Ernannt wurden: , . Am 15. November der Gerichtsvollzieher mit des Amtssitze xu Bad Nau- |eim ^acob Heutzenröder zum Gerichtsvollzieher mit dem ^Amtssitze ru Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mari 50 Pf. ' Paris, 20. November. Die Kammer lehnte mit 339 gegen 171 Stimmen das von Duclerc bekämpfte Amendement der Radikalen ab, die französische Botschaft beim Vatikan aufzuheben. Die Commission zur Vorberathung des Gesetzentwurfs über die Genehmigung des Vertrags Brazza i)t für den Gesetzentwurf. Dem „Temps" zufolge erhielt Gladstone die Zustimmung des Khedive zur Abtretung des Hafens Massuak an den König von Abyssinien. Die Zustimmung der Türkei soll nachgesucht werden. — Die Kammer lehnte mit 339 gegen 147 Stimmen das Amendement Montjau's ab, den Botschafter beim Vatikan durch einen Geschäftsträger zu ersetzen, der einzig mit den Concordats-Angelegenheiten beauftragt sein soll. Duclerc verlangte die Aufrechterhaltung der Botschaft, da er sonst die Leitung der Geschäfte nicht behalten könne. Petersburg, 20. November. Der Kaiser traf heute Mittag hier ein und besuchte die Michael-Manege und das Anitschlow-Palais, worauf er die Rückreise nach Gatschina antrat. Atom, 20. Novbr. Der Cardinal Sanguigni ist gestorben. Lokales Gießen, 21. November. Nächsten Sonntag, den 26. November, findet das früher schon angekündtgte Wohlthätigketts-Concert zum Besten des hiesigen Frauenvereins für Armen- und Krankenpflege in dem Saale des Gesellschaftsvereins statt. Die Aufführung war wegen Restauration der Clubräume zu einer früheren, vielleicht passenderen Zett, unmöglich. Es ist kaum nöthig, auf das langjährige, verdienstvolle und segensreiche Wirken des Frauenvereins und auf dessen ver- hältnißmäßlg geringfügige Mittel hinzuwcffen, bemerken möchten wir aber, daß die durch das vorbereitete Concert erzielte Einnahme nur mit geringem Abzüge den hiesigen Armen und Kranken zu Nutzen kommen wird, da durch das liebenswürdige und humane Entgegenkommen einiger Herren unserer Stadt die Unkosten auf einen kleinen Betrag sich reduciren lassen werden. Möge die große Freundlichkeit und Mühe der Damen, welche das Concert im Interesse des Frauenvereins veranstaltet haben, darin ihren Dank finden, daß das auf die Humanität und Nächstenliebe gerichtete Unternehmen von allen Seiten kräftig unterstützt wird. Abgesehen aber von dem Wohlthätigkeitszwecke wird für die Concertbesucher die eigenartige Zusammenstellung der Mitwirkenden (fast nur Dilettanten) einen besonderen Anziehungsgrund bilden, so wie wir mit Bestimmtheit annehmen dürfen, daß wir einem ebenso unterhaltenden, als schönen musikalischen Abende entgegen sehen können. Gießen, 21. November. Die Nothwendigkeit einer Sonntagsruhe und würdigen Sonntagsfeier ist nachgerade allen einsichtsvollen Leuten, welcher religiösen oder politischen Richtung sie auch angehören, zur festen Ueberzeugung geworden. Wie es aber oft geht, so ist auch hier von der eigenen Ueberzeugung bis zur eigenen und allgemeinen Praxis für viele noch'ein weiter Weg, den zurückzulegen dem einen zu schwer dünkt, dem andern überhaupt nicht in den Sinn kommt. Um nun auf diesem Wege einigermaßen vorwärts zu führen, um die große, populär gewordene Ueberzeugung einer noth- wendigen Sonntagsruhe möglichst in Praxis umzusetzen, haben sich an vielen Orten sog. Sonntagsveretne gebildet. Daß nun auch der hiesige Sonntagsverein, der schon in mancherlei zum Theil recht wirksamer Weise in die Oeffentlichkett getreten ist, mit frischer jugendlicher Kraft an seiner Aufgabe arbeitet, konnte Jeder fühlen, der die am Mittwoch den 15. ds. Mts. im Cafe Edel abgehaltene Generalversammlung des Sonntagsvereins besuchte. Mit besonderer Freude konnte der Vorsitzende, Pfarrer Dr. Nauman, in seinem Berichte über die Veretnsthätigkeit des verflossenen Jahres der Hauptschöpfung des Vereins, des „Feierabends für Lehrlinge" gedenken. Es ist doch gewiß eine Jeden erfreuende Thatsache, wenn berichtet werden konnte, daß bis in den letzten Sonntag in den Wintermonaten sich Abends eine große Anzahl von Lehrlingen im alten Rathhaussaale versammelt, um, angeregt durch populäre Erzählungen, die ihnen vorgetragen werden, sich erfrischend durch muntere und ernste Gesänge, in Unterhaltung un den verschiedensten Spielen, ihre Abende angenehm und nützlich zugleich zu verbringen. Wer diese Anstalt noch nicht kennt, der möge nur einmal an einem Sonntag Abend das Feterabendlocal besuchen und er wird gewiß durch die Einrichtung desselben freudig und angenehm überrascht sein. — Freilich gelang die Unterhaltung und Weiterführung dieser Einrichtung, wie aus der von dem Rechner des Vereins, Herrn Oberförster Georgi, erstatteten Rechnungsablage ersichtlich war, nur durch die besondere finanzielle Beihilfe einiger hiesiger Familien, denen für diese Freundlichkeit auch noch an dieser Stelle bestens gedankt sein soll. — Die weitere Berathung der Generalversammlung wurde cingelettet durch einen kurzen Vortrag des Herrn Pfarrer Schlosser, der eine Schrift über „die Sonntagsfeier in Deutschland" von Redacteur Lammers-Bremen im Auszuge mitthetlte. Wer sich über die Sonntagsfeier informtrcn will dem rathen wir, diesen Vortrag von Lammers (erschienen in den „Zeit- und Streitfragen" von Virchow und Holtzendorff) zu lesen. Es gtebt darin ein als kirchlich und politisch liberal bekannter Mann eine Reihe von Schilderungen und Rathschlägen, die Niemand ohne nachhaltigen Eindruck zu erhalten, lesen wird. — Im Anschlüsse an diesen Vortrag hat auch die Generalversammlung eine Institution in's Auge gefaßt, die in vielen Städten sehr gut erprobt ist. Es ist nämlich ein in weiten Kreisen erkanntes Bedürfniß, daß nicht nur die männliche, sondern auch die weibliche erwachsene dienende Jugend (Dienstmädchen und dergleichen) selbst bet freien Sonntagen nicht die rechte Sonntagsfeier findet, daß ihr insbesondere das vor so Vielem schützende Gefühl der Familienangehörig- kelt, der Hetmath nicht genug gewährt wird. Deßhalb haben sich an vielen Orten Damenvereine gebildet, die den Dienstboten sonntäglich Gelegenheit zu freundschaftlichen, unterhaltenden und wirklich geistige Erfrischung bietenden Verkehr geben. Auch Lammers fordert zu solchen Vereinen auf. Darum will auch der Vorstand des Sonntagsvereins (der seitherige Vorstand wurde wiedergewählt und um zwei Mitglieder, die Herren Techniker Bergen und Schreiner Lenz verstärkt) dieser Frage demnächst näher treten, um in irgend einer Weise eine ähnliche Institution in's Leben zu rufen. — Die beste Thätigkeil des Vereins wäre freilich die, wenn eine möglichst große Anzahl von Mitgliedern selbst jeder für sich dm Sonntag richtig feierte. Um darum die Mitgliederzahl bald vermehrt zu sehen, hat die Versammlung beschlossen, den Jahresbeitrag für Neueintretende auf 20 Pfennige, sage zwanzig Pfennige, festzusetzen. Zwanzig Pfennige für die Zwecke der Sonntagsfeter — wir sind überzeugt, jeder einsichtsvolle Mitbürger wird gerne dieses ja kaum nennenswerthe Opfer bringen und damit zum Mitgliede eines Vereins werden, der sich eine der segensreichsten Aufgaben gestellt hat. Die Statuten des Vereins sind ja so allgemein und weitherzig, daß kein Unterschied der Richtungen hier in Frage kommen kann. Wer vom socialen Standpunkte die Sonntagsruhe mehr gewahrt und die Sonntagsfeter erhalten und gefördert wissen will, in gesunder deutscher Art, der trete in den Verein, halte die Statuten — ein großer Schritt zur Lösung dieser socialen Frage ist gethan. — Gestern Nachmittag wurde von einem bettelnden, unbekannten Handwerksburschen in einem Hause an der Grünbergerftraße eine Taschenuhr gestohlen. Dem Thater ist man auf der Spur. Allgemeine Für Weihnachten empfehle eine große Partie zurückgefetzte Damenkleiderstoffe und Weistwaaren zu außergewöhnlich billigen Preisen. Moderne Stoffe, sowie meine sämmtlichen sonstigen Artikel offerire ich gegen Cassa mit 10pCt. Rabatt. 7646 J. Ch. Retter. Vermischtes. — Das eingctretene Frostwetter treibt bereits die kleineren Vögel aus Wald und Feld in die Nähe der menschlichen Wohnungen. Neben den zahlreichen Spatzen- schaaren zeigen sich Finken und Haubenlerchen, die hungrig auf den Höfen nach Nahrung suchen. Da ist es wieder an der Zett, für die darbenden Gesellen ein Wort der Für- bitte einzulegen, ihnen durch Einrichtung von Fütterungsplätzen in Gärten und Höfen den Tisch zu decken. Brosamen und Küctzenadfälle, die sonst nutzlos weggeworfen werden, geben, auf derartige Plätze gestreut, den leichtbeschwingten Gästen willkommene Mahlzeiten. Darmstadt, 18. November. Die Rekrmen sind soeben zu ihren Truppentheilen etngezogen worden, ein Wort im Interesse dieser Mannschaften dürfte daher jetzt gerade am Platze sein. Jeder mit den militärischen Verhältnissen Vertraute weiß die große Bedeutung zu würdigen, welche ein reger brieflicher Verkehr der Mannschaften mit ihren Eltern und Verwandten in der Hetmath hat. Em solcher Briefwechsel verscheucht zuvörderst mehr als alles Andere das Heimweh, welches fast jeden jungen Soldaten beschleicht und auch bet dem älteren Soldaten nach der Rückkehr vom Urlaub, oder, wenn ein Urlaub abgeschlagen worden ist, sich regelmäßig wieder etnstellt. Besonders aber pflegt die stete geistige Verbindung mit den Angehörigen in günstigster Weise auf Moralität und Gesinnung zu wirken und die Leute, die doch zum größten Thetle vom Lande kommen, vor vielen in den größeren Städten verlockenden Verirrungen zu bewahren. Derartigen Erwägungen verdanken die Portovergünfttgungen der acttven Soldaten ihren Ursprung und auf diese wollen wir alle Angehörigen von Soldaten einmal aufmerksam machen. Briefe und Postkarten, wenn sie nicht mehr als 60 Gramm (31/2 alte Loth) wiegen, kosten kein Porto, wenn fte neben der genauen Bezeichnung des Truppentheils die einfache Bemerkung tragen: „Soldatenbrief! Eigene Angelegenheit des Empfängers." Postanweisungen dis zu 15 Mark kosten nur 10 Pfennig, Packete bis zu 3 Kgr. (6 alte Pfund) kosten auf alle Entfernungen nur 20 Pfennig Porto. — Zur Zeit der Manöver erreichen nur Briefe, nicht aber Packete und Geldsendungen den Adressaten umgehend und schnell, es genügt dabet die Angabe des Truppentheils und des Garnisonortes. Stadtpoftsendungen, Sendungen aus dem Landdestellbezirk, sowie alle Briefe, welche schwerer sind als 60 Gramm, Postanweisungen Über 15 Mark, alle Geldbriese, Streifbandsendungen, sowie Packete über 3 Kgr. zahlen das gewöhnliche Porto. Es empfiehlt sich, diese Bestimmungen aufzubewahren und undeclarnte Sendungen in Briefen und Packeten zu vermeiden, da sie schon manchen sonst braven Menschen in Versuchung geführt und zum Verbrecher gemacht haben. Friedberg, 17. November. In der Nacht vom 15. zum 16. d.M. ist zwischen dem hiesigen Bahnhof und dem großen Viaduct der Main-Weserbahn eine Strecke der vor einigen Jahren neu angescbütteten Verbreiterung des Bahndammes an der Seite nach dem Rosenthal abgerutscht, wodurch ein Stück außer Benutzung befindliches Nebengeleise mit versunken ist. Zum Glück sind die daneben laufenden Hauptgeleise unversehrt geblieben und der Bahnbetrieb nicht gestört worden. Berlin, 16. November. Auf den Attache der italienischen Botschaft, Henry Ferrara ist hier gestern ein Raubanfall gemacht worden. Der Attache, welcher gewohnheitsmäßig seinen Heimweg allabendlich vom Offiziercasino am Pariser Platz durch die Königgrätzerftraße nach seiner in der Hedemannstraße gelegenen Wohnung nimmt, wurde in der Nacht zum Mittwoch in der Nähe der Lenn^ftraße von zwei Strolchen Überfallen und trotz heftiger Gegenwehr mit seinem Todtschläger von einem der Räuber durch einen Messerstich verwundet, während der andere ihm eine lederne Geldtasche mit 150 Papiergeld aus dem Ueberzteher riß. Auf Hülferufe des Angegriffenen nahmen die Banditen Reißaus, wodurch Signor Ferrara das noch bei sich führende, mit Goldstücken gefüllte Portemonnaie und seine goldene Ubr rettete, trotzdem er mit aufgeknöpften Nöcken ging. Die Verwundung des Attaches ist erfreulicher Weise eine nur leichte. Die Crimtnalpolizet ist in energischster Weise mit der Ermittelung der Thäter beschäftigt. — Wegen Clavierspielens in der Nacht ist dieser Tage gegen eine Dame in Bamberg ein Strafmandat wegen groben Unfugs erlassen worden. Der dortige Magistrat hat den Beschluß gefaßt, jeden zur Anzeige kommenden Fall durch den Rechtsanwalt als Ruhestörung verfolgen zu lassen. Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger, Gießen. Bremen, 20. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Werra, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 9 November von Bremen und am 10. November von Southampton abgegangen war, ist Sonnabend 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 20. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Capt. C. Undütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. Novbr. von Bremen und am 8. November von Southampton abgegangen war, ist Sonnabend 11 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 20. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hermann, Capt. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. November von Bremen abgegangen war. ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Handel und Verkehr. Gießen, 21. November. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund JL 1.22—1.25, Hühnereier per Stück 7—8 4, Käse per Stück 4—7 Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 22 H, Linien 1 Liter 30 H, Tauben das Paar 60—70 H, Hühner per Stück JL 0.80—0.90, Hahnen per Stück JL 0.60 bis 6.80, Enten per Stück «”= r$6ftbant»f« weid)« °« ht SßaltW« ObekhtfßW Eisenbahnen. Die Lieferung von Betriebs- und Werkstättenmaterialien für 1883, als: verschiedene Metalle und Metallwaaren, Dielen und Bohlen von Kiefern-, Eichen- iinb Pappelholz, Reiserwellen, Oele und Petroleum, Firnisse und Lacke, Frucht- flummi, Mennige, Bleiweiß, Kupfervitriol, Lampencylinder und Glas zu Wagenfenstern, Dochtband und Wollengarn zu Dochten, Oelsauaepolster, Stopfbüchsenverpackung, Putzbaumwolle, Schmirgelleinen, Hanf, Plombirkordel, Segeltuch zur Wagenbedachung, Zündhölzer und Morsestreifen, soll im Wege der Submission vergeben werden. Lieferungsangebote sind spätestens bis zum 9. Dezember ds. Js-, Vormittags 10 Uhr, portofrei, versiegelt und mit der Aufschrift: „Offerte zur Lieferung von Betriebsund Werkstättenmaterialien" an uns einzusenden. Lieferungsbedingungen nebst Verzeichniß der Materialien können bei unserer Maaazinsverwaltung, sowie aufder Station Alsfeld einaesehen, auch gegen eine franco einzusendende Gebühr von 50 H durch unsere Kanzlei bezogen werden. Gießen, den 18. November 1882. 7690 Großh. Direktion. Mittwoch den 22. ds.Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen die den Erben des verstorbenen Barbiers I o h. Schmidt gehörenden Grundstücke: Flur XXXX252, 988 Mtr. Acker im Gartfeld, in der Schwarzlach, links, XXXX/252», 200 Mtr. Acker daselbst, auf hiesigem Ortsgericht meistbietend freiwillig versteigert werden. Gießen, den 8. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht. 7612 Lüdeking. empfiehlt 7692 M f Corsetten Wk in allen Fayons u. Ertraweiten ^empfiehlt in großer Auswahl JL. Fangmann. Wmterschuye. Filzschuhe und Filzstiefel in jeder Art, Litzen- und Salband- fchuhe, besetzt u. unbesetzt, Gummischuhe und Gummistiefel neueste Fayons, Holz schuhe in verschiedene Sorten, Ginlegesohlen von Fil Stroh, Kork und Roßhaar empfieh billigst 753~ Wilh. Herbert, Marktplatz. 7675 1JJI7677~ Zwei gute, starke Zugpferde, 8- und lOjährig, sowie zwei gute, fast noch neue Wagen sind preiswürdig zu verkaufen. Für die Güte wird garantirt. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. Gebrannten Kaffee per Pfd. 1 eX reinschmeckend und hochfein, empfiehlt Carl Petri 7674 (vorm. G. C. Spruck). Krautfäsfer (frisch entleerte Weinfässer) in allen Größen billigst bei ~ Emil Schmält^ 7438 Frankfurter Hof. ~ Meyer s Conversations- Lexikon (16 W. g-bd.) ift billig zu verkaufen Wo? sagt die Exped. d--. Bl._______(401 Abtritts-Tonnen nach Vorschrift, in jeder Größe, fertigt uf vorherige Bestellung 693 I. Thoma, Küfer, Lowengasse. AeikgeLotenes. Eingemachte Gurken empfiehlL3. Schäfer, Kirchenplatz. 7679 Frische Schellfische G-g. Wim. Weidig. Fst. Obst-Gelee, fst. Birn-Honig, Apfelkraut empfiehlt billigst 7673 I. Retter. Bekanntmachung. Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkaffe-Vereins Gießen werden zu einer Hauptversammlung auf Freitag den 24. d. M, Nachmittags 3 Ahr, in das Sparkassehaus eingeladen. Tagesordnung: 1) Erstattung des Rechenschaftsberichts für 1881. 2) Verschiedene Mitthellungen. Gießen, am 10. November 1882. Der Director des Spar- und Leihkasse-Dereins. Haberkorn. J. II. Fuhr. Sonnenstrasse 25 7687 empfiehlt in grosser Auswahl: Wachspuppen in allen Grössen von 20 Pfg. an, Puppengestelle in Stoff und Leder, Puppenköpfe in Porcellan u. Wachs, mit und ohne Frisuren, Arme, Beine, Schuhe, Strümpfe etc. zu äusserst billigen Preisen. Ausverkauf. Herren und Knaben | % empfehle neueste Winter Ueberzieher, Kaisermäntel, L Schuwaloffs, Schlafröcke, Anzüge, Röcke, Hosen, L Westen in den modernsten Stoffen und in großer Auswahl zu billigen Dreisen. 7253 A A. Dorier. I Wegen baldiger Verlegung meines Geschäfts nach Seltersweg Nr. 18 verkaufe, um rasch zu räumen, mein reich assortirtes Lager, nur gediegene Maaren, in Leinen, Damast, Drell und Bettwaaren, Gardinen, Tischdecken, Taschentüchern, Handtüchern, Hemden, Gin- fätzen, wollenen Tüchern rc. zu Fabrikpreisen. Die vorräthigen schwarzen und farbigen Cachemirs und Plaidstoffe gebe ebenfalls gegen Casse zum Einkaufspreise ab. 7242 Mrt Hochachtung ________________8ierm< Auy, Miilley. Wer auf billige und solide Schuhwaaren reflectirt, wende sich an die Filiale der mcchan. Schuhfabrik von R. Grünebaum, 6182 Kirchenplatz. Frische Schellfische „ Hechte „ Karpfen treffen heute ein in Carl Schwaab’s Delicatessen- handlung. 7670 Winterfchuhe. Empfehle mein reichhaltiges Lager in allen Sorten Filzstiefeln, Filzpantoffeln, Salband- uno Lihenstiefeln, mit und ohne Besatz, Holzschuhen, sowie große Auswahl in sämmtlichen Herren», Damen- und Kinder-Schnh- waaren zu sehr bMgen Preisen bei guter Qualität. Daniel Sehmall. 7555_________Schloßgasse 12.________ Feinste Bourbon -Vanille empfiehlt Carl Petri 7462 (vorm. G. C Spruck). 2Teue türk. Zwelschkn, frank, öiüiicllcn empfiehl! 7689 fcg. Willi. Weidig. Bergmann’^ Zahnwolle zum augenblicklichen Stillen jeden Zahnschmerzes, Depot ä Hülse 30 bei Coiffeur Gustav Gerhardt. 7233 W assereimer sowie sonstige Küchen- und Haushalt-Artikel 7536 Gustav Stahl, Neuenweg 11. für den Hausgebrauch, empfiehlt la Holland. Vollhäringe, per Stück 6 V marinirte Häringe, per Stück 10 4/ la Berliner Rollmöpse, per Stück 10 empfiehlt ■ 7695 C. Roth, Neuen-Bäuen. empfehlen in reicher Auswahl 7676 Gebrüder Scheel, Neustadt. IVacIi Amerika! Für die am 8. Deeember unter Begleitung eines unserer Beamten stattfindende Ueberfahrt nimmt noch Anmeldungen entgegen: Max Jos«. Schroder, conc. Passagier- und Auswanderungs-Geschäft, Mainz, Rheinstraße 29 (nahe der Bahn.) Bei sehr mäßigem Preise gute und aufmerksame Bedienung. 7537 Moritz Heichelheim । Verkauf von Staats- Bank- & Weehselgesehäft ) papieren etc. 7172 Eichenes Abfall- hol; Emil Schmall, 7437________Frankfurter Hof. Bäckerei-Verkauf! Meine in frequentester Lage befindliche und seit vielen Jahren mit bestem Erfolg betriebene Bäckerei setze ich unter sehr günstigen Bedingungen dem Verkauf aus. Friedberg i. d. W., den 12. Nov. 1882. 7501 Karl Fritz. Mern gut assortirtes Lager wollener Strickgarne billigster Sorten, sowie bekannter guter Qualitäten, bringe in empfehlende Erinnerung. 7520 Chr. Wallenfels. Altheebonbons empfiehlt 7691 G-g. Wilh. Weidig, irische Schellsssche empfiehlt C. Gr Klcinhenn’s Delicatessenhdlg^jzGgs 7660 Mehrere Schlitten zu verkaufen bei Wagner E. Steinberger. Beachtenswerlh für Damen Bei mir wird auf dem Jahrmarkt sowie in meinem Laden das Gebund Bunzlauer Töpfe 6 Stück zu 60 Pfg. verkauft. JPh. Wagner, 7669 Neustadt. Pferdefleisch ä- gefiMrst empfiehlt K. Krausch. 7603 Vorzügliche Sauere Gurken und Sauerkraut wieder eingetroffen bei Carl jHo.sc ä. Sonnenstraße 28 (früher B. 54). 7569 $ s Große MkjhNGs-KWßeßUß in Kinder-Spielwaaren von Sonnenstraße J. H. FUHR Sonnenstraße Gleichzeitig mache auf eine schöne Auswahl Puppen- Zimrner, -Möbel, -Küchen und Kücherr-Einrichtungen, Läden, Festungen, sowie die neuesten Gesellschnfts- und Selbstbeschäftigungs-Sh-iele aufmerksam. 7688 WM Agenten, Ladenbesitzer rc. können bei einem soliden, im Großherzogthum Hessen, Nassau 2c. erlaubten Unternehmen wöchentlich 50 bis 100 A verdienen. Näheres auf frankirte Anfragen bei Herrn W m. Kausch, Kaufmann, Frankfurt g. M- 7570 Schützenhof. Heute Abend: Hchluhkegeln und Prcis- stechen. 7680 ik Harms. 7656 Ein mit dem Lebensversicherungswesen genügend vertrauter, leistungsfähiger Vertreter wird für Gießen und Umgegend gegen hohes Fixum gesucht. Offerten sind unter H. 6 an die Exped. ds. Blattes zu richten. Zur gefl. Beachtung! Die unterzeichneten Spielwaaren-Geschäfte erlauben sich hiermit, die geehrten Eltern und Vormünder darauf aufmerksam zu machen, um vorgekommene Unannehmlichkeiten zu vermeiden, bei Besuch der Ausstellung durch Ihre Kinder solche von erwachsenen Personen beaufsichtigen zu lasten. Hochachtungsvoll J. H. Fuhr. Moritz Gregori & Sohn. Friedrich Rüger. 1 Louis Frohnhäuser. Einladung ?um 1. Dortrag: „Würdigung Dante's als lyrischer, politischer und religiöser Dichter". Kreisjchulinspector Büchner. Mittwoch den 22. November, Abends 8 Uhr, in dem Gymnasium. Einzelkarten für einen Vortrag ä 1 «a, für die 5 Vorträge ä2J. und Famllienkarten für 2 Personen ä 3 für 3 Personen ä 4