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Erscheint tä-lich mit Ausnahme de- SÄeMafc*. tret# viertetMrlich 2 Mark 20 Pf. mit Uringerlshu. >urch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Amtlicher Theil. Betreffend: Kosten der Löschanstalten, insbesondere abgängige Löschgeräthschaften. Gießen, am 19. August 1882. Das Großherzogliche Kretsamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Durch die in Folge der Erbauung des neuen Wasserwerks in Darmstadt ermöglichte Benutzung der Hydranten-Anlagen bei ausbrechenden Bränden sind die dort seither in solchen Fällen benutzten ledernen Feuereimer entbehrlich geworden, nämlich 105 gute und 45 weniger gute Feuereimer, welche zum Preise von 1 50 3t resp. 1 JL abgegeben werden. Die Gemeinden des Kreises werden auf diese günstige Kaufgelegenheit aufmerksam gemacht. I. B-: Or. Hoffmann, Regierungsrath. Darmstadt, 18. August. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 16. August geruht: Den ersten Stadtpsarrer Kirchenrath Friedrich Ritsert zu Darmstadt auf Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienstführung in den Ruhestand zu versetzen; den zweiten Stadtpsarrer Johann Peter Ewald zu Darmstadt unter Verleihung des Charakters als Kirchenrath zum ersten Stadtpsarrer daselbst, den dritten Stadtpsarrer Hermann Dingeldey zu Darmstadt zum zweiten Stadtpsarrer daselbst, den Mitprediger und Lehrer an der Stadtmädchenschule Friedr. Ritsert zu Darmstadt zum dritten Stadtpfarrer daselbst, den Pfarrer Karl Hermann Pahncke zu Zöschen in der Königl. Preuß. Provinz Sachsen zum vierten Stadtpsarrer zu Darmstadt — zu ernennen. Darmstadt, 19. August. Se. Königl. Hoheit der Großherzog nahmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Major Rau vom Hohenzollern'schen Füsilier-Regiment Nr. 40, den Hauptmann Simon vom Fuß- Artillerie-Regiment Nr. 6, den Hoftheater-Director Wünzer, den Provinzial- Arresthausverwalter Walther; zum Vortrag den Staatsminister Frhrn. v. Starck. Berlin, 17. August. Bekanntlich fanden vor einiger Zeit mehrere Arbesterversammlungen statt, die eine allgemeine Petition an den Reichstag beschließen sollten, deren stürmischer Verlauf aber jedesmal diesen Zweck vereitelte. Die Petition circulirt jetzt, wie der „Reichsbote" mittheilt, in Arbeiterkreisen und findet dort zahlreiche Unterschriften. Ihr Wortlaut ist folgender: Hoher Reichstag! Die verbündeten Gewerkschaften selbstständiger Handwerker, Gesellen, Gehülfen, Bau- und Fabrikarbeiter Berlins erlauben sich, gedrängt durch planlose Geschäfts- und Arbeits-Concurrenz, unter Beifügung thatsächlicher Motive, sowie entsprechender Gewerkschafts-Resolutionen folgende Petition Hochdemselben zur geneigten Erwägung zu unterbreiten, verbunden mit dem ergebenen Wunsche, die in derselben angeregten Punkte an geeigneter Stelle der Reichsgewerbe-Ordnung einzuflechten und durch Ihre hohe Zustimmung mit Genehmigung Sr. Kaiser!, und Königl. Majestät für das deutsche Reich zum Gesetz zu erheben: 1) Einführung eines gesetzlich geregelten Normal-Arbeitstages von 9 Stunden. 2) Abschaffung der industriellen Sonn- und Feiertagsarbeit, bis auf die Fälle, in denen Leben und Gesundheit gefährdet sind. 3) Abschaffung industrieller Gesängniß- und Zuchthausarbeit und Nichtzulassung ihrer Products für freien Verkehr. 4) Abschaffung der industriellen Arbeit verheiratheter Frauen. 5) Beschränkung industrieller Frauenarbeit überhaupt. 6) Abschaffung industrieller Kinderarbeit (unter 14 Jahren). 7) Schärfere Ueberwachung sämmt- licher industrieller Arbeitsstätten, Fabrikräume in sanitärer und sittlicher Beziehung. 8) Gesetzliche Regelung des Submissionsverfahrens, bezüglich untergeordneter und unausführbarer Concurrenz. 9) Gesetzliche Sicherstellung des Handwerkszeuges der zur Haltung desselben angewiesenen Gesellen rc. gegen Diebstahl und Feuersgefahr. 11) Verschärfung und Aufnahme bezüglicher Strafbestimmungen zum Titel 10 der Gewerbeordnung. Indem wir unserer praktischen Ueberzeugung nach und der öffentlichen Meinung Rechnung tragend dies dem hohen Reichstag klar zu legen suchen, ermatten wir geneigte Berücksichtigung. Die vereinigten Gewerkschaften rc. Berlins, Im Auftrage: Centtal-Comitö Dietrich Dembke, Marzian, Lücke. Berlin, 18. August. Die „Berl. Polit. Nachr." schreiben: Vor einiger Zeit tauchte die Nachricht auf, die deutsche Neichsregierung beabsichtige in einem Buntbuche aktenmäßige Nachweisungen über ihr Verhältniß zu den egyptischen Angelegenheiten zu veröffentlichen. Diese Nachttcht wurde dann wieder dementitt, raucht neuerdings aber über London wieder auf, und zwar in einer Form, die an das süßsauere Behagen erinnert, mit dem von gewisser Seite das Erscheinen der vom Ritter v. Poschinger edirten Aktenstücke begrüßt wurde, welche die diplo- inatische Thätigkeit des jetzigen Reichskanzlers als damaligen Bundestagsgesandten in ein so Helles Licht stellen. Eben diese Seite — obgleich dieselbe wohl noch nicht genau darüber unterrichtet sein dürste, ob die Veröffentlichung des gedachten Buntbuches erfolgen wird oder nicht — wünscht ja überhaupt keine Gelegenheit herbei, welche geeignet ist, das Prestige des Reichskanzlers und den Einfluß desselben auf alle politischen Vorgänge von Neuem zu documentiren und wahrscheinlich sind von solchen Erwägungen auch die Nörgeleien hervorgerufen, welche 'chon jetzt über die Kosten erhoben werden, die dem Reich aus dem Schutz seiner Unterthanen in Egypten erwachsen sein könnten. — Angesichts der diesen Gegenstand betreffenden sich widersprechenden Nachrichten in sonst gut informirten Blättern möchten wir zu der Annahme hinneigen, daß an maßgebender Stelle die Sache wohl zur Erwägung gelangt, ein definitiver Beschluß aber noch nicht gefaßt ist. Fulda, 17. August. Es cursirt hier ein Gerücht, das ein eigen» thümliches Licht auf die Gesinnung eines hiesigen katholischen höheren Geistlichen wirft. Während es dem höheren wie dem niederen Klerus, den Alumnen und Theologie-Studirenden aller anderen deutschen Diöcesen unbenommen war, sich an der 300jährigen Jubiläumsfeier der Universität Würzburg zu betheiligen, war den in Würzburg Theologie-Studirenden aus der Diöcese Fulda die Theil- nahme an jenem Feste versagt. Der ehemalige Regens des seit dem 14. Decem- ber 1874 staatlich geschlossenen hiesigen Priester-Seminattums, jetzige Domcapi- tular Dr. Georg Komp, der, wie es scheint, selbst über Die in Würzburg studirenden Theologen aus der Diöcese Fulda eine preußische Herrschaft ausübt, hat an dieselben aus persönlicher Machtvollkommenheit den kategorischen Befehl gerichtet, vor dem Beginne der Jubiläumsfeier Würzburg zu verlassen und während der Dauer derselben der Universitätsstadt fern zu bleiben. Wir würden dieses ganz besonders in ultramontanen Kreisen verbreitete Gerücht für ein Erzeugniß der Sauerngurkenzeit erachten, wenn es nicht von durchaus glaubwürdiger Seite bestätigt würde und außerdem die Maßregel selbst dem Herrn Regens Dr. Komp, dessen engherzige Anschauungsweise hier wohlbekannt ist, ganz und gar ähnlich sehe. Daß aber das Verfahren des hier wegen seiner einseitigen Richtung selbst unter den Klerikalen wenig beliebten Capitulars Dr. Komp mit Wissen und Willen seines Vorgesetzten, des Herrn Bischofs Dr. Georg Kopp erfolgt sei, hält man geradezu für unmöglich. Wiesbaden, 19. August. Der Prinz und die Prinzessin von Wales sind heute Nachmittag 2% Uhr mit ihren 5 Kindern hier angekommen und im „Hotel Bellevue" abgestiegen; auf dem Bahnhof wurden dieselben von dem König und der Königin von Dänemark und von dem König von Griechenland empfangen. Kesterreich. In Pesth macht ein Diebstahl großes Aufsehen, durch den der ehemalige österreichisch-ungarische Minister des Auswärtigen, Graf Julius Andrassy, schwer betroffen wird. Der Einbruch in das Palais des Grafen, der jetzt mit seiner Familie auf dem Hetsdeter Jagdschlösse in Siebenbürgen weilt, geschah in der Nacht vom 14. auf den 15. ds. Mts. Die Einbrecher hausten mit staunenswerther Verwegenheit und var- dalischer Rohheit in den Gemächern des Palastes. Die großen Spiegelglasscheiben der Glasthür haben sie mittels eines Cryftalls ausgeschnitten. Im Innern des Palais angelangt, erbrachen sie daselbst, von Zimmer zu Zimmer gehend, sämmtliche Schränke und nahmen aus denselben alles Werthvolle mit sich. So entwendeten sie sämmtliche Orden des Grafen (21 an der Zahl), darunter auch den vom Goldenen Vließ, ferner zahlreiche silberne Girandols, Leuchter, Becher rc. In einem der Schränke fanden sie auch die in Brillanten gefaßten Portraits des Kaisers und der Kaiserin, die Gras Andrassy von Ihren Majestäten erhalten hatte; sie zerbrachen das Glas, ließen die Porttatts liegen, nahmen jedoch die werthvollen Rahmen mit. Schlimmer erging es einem Schnitzwerk, den mit dem Drachen kämpfenden hl- Georg darstellend, das der Graf aus Anlaß der Occuparion von einem Deutschmeister erhalten hatte und spater in einen kostbaren, mit Edelsteinen besetzten Rahmen fassen ließ; die ruchlosen Gauner zertrümmerten das Schnitzwerk, um den Rahmen mit den Edelsteinen leichter entwenden zu können. In einem der Gemächer stand ein vergoldeter Lehnstuhl, der einst Napoleon I. angehört hatte; auch diese wurde von den Dieben zerschlagen. Abends verbreitete sich in der Hauptstadt das Gerücht, die entwendeten Orden waren beretts gefunden worden. Leider hat sich diese Nachricht nicht bestätigt. Den Anlaß zum Entstehen dieses Gerüchtes dürfte folgender Zwischenfall geboten Hadem Um 2 /4 Uhr Morgens ging ein Polizist, der eben seinen Rayon tnfpicirte, an der Donaufront des Palais Andrassy norüber; in der Thornische des Palais iah er -m verdächtiges Jnd^ Blbuum stehen, zu dessen Füßen ein Bündel lag. Der Polizist schritt direct .au.Öen verdächtigen Mann zu, der aber b-tm Anblicke des PoliMeng-g-n d^Kapuz in-ikirch ,u laufen begann das Bündel jedoch tn der Thornische liegen ließ. Der Potizm yatte L Wahl, dem Fliehenden nachzusetzen oder das Bündel, das, wahrscheinllch G-stchlencs »ntfiipit in retfpn (Sr mnhrte bas Leütere und — der Gauner entkam. Das Bündel en!hielt' Silberzeug aus "em gräflichen Palais. Gras Julius Andrassy wurde von dem Geschehenen telegraphisch in Kenntniß gesetzt. Trieil Ancmst Auf dem gestern früh von Venedig hier ange- langten A^dampftr^Mlrde heute von der Polizei ein Koffer mit Proklamationen und Geschossen, welche zur Storung der gestngen Ferer bestuumt gewesen sein dürften, in Beschlag genommen. Der Koffer gelangte nuht an feine Bestimmung, weil die Person, für welche er bestimmt war, von der Polizei in den letzten Tagen wegen verdächtiger Umtnebe verhaftet worden war Der steuer- inann, welchem der Koffer in Venedig übergeben wurde, scheint von dem Inhalt deffelben nichts gewußt zu haben. Türkei. Konstantinopel, 19. August. Die Psorte hat dem Vernehmen nach die englischen Vorschläge über die Militär-Convention nicht abgelehnt, sondern einen Gegenentwurf vorgelegt, der augenblicklich berathen wird. Aegypten. Alexandrien. 19. August. Sechs englische Transportschiffe mitTrup- pen und zwei Kanonenboote verließen gestern Abend den Hafen. Dieselben nehmen heute Stellung außerhalb der Rhede und stehen bereit, nach Abulir auszulau,blautet, hätte der Khedive beschloffen, Cherif Pascha mit dem Vorsitze in dem neu zu bildenden Cabinet zu betrauen, lieber die sonstige Zusammensetzung des Cabinets würde erst nach der Ankunft Riaz Paschas Beschluß ^^^^rden^ Sanonenboot „Habicht", das russische Kriegsschiff „Eriklik" und einige andere Kriegsschiffe schicken sich an, den Hafen zu verlaßen. — Arabi Pascha hat — wahrscheinlich in der Meinung, daß die englischen Vorposten-Stellungen in Folge der Truppensendung nach Abukir schwach besetzt seien - in der vergangenen Nacht einen Angriff auf die Position bet Mex gemacht, ist aber mit starken Verlusten zurückgeworfen worden- — Der Aviso „Salamis" hat heute Mittag mit den Generalen Wolseley und Adye an Bord den Hafen verlassen- Um 1 Uhr sah man die Transportschiffe und die Flotte in östlicher Richtung unter Segel, alle Kriegsschiffe waren gefechtsbereit. Admiral Seymour wird aus dem Panzerschiff „Alexandra" lerne Flagge aufhissen. — Die von General Wolseley an die Bevölkerung erlassene, ihrem Inhalte nach bereits bekannte Proklamation ist heute veröffentlicht roor« den. — Wie es heißt, hätte der frühere Minister der Wakufs, Haffan Cheri Pascha, eine Verbindung mit Arabi Pascha unterhalten und solle in Folge dessen an Bord des egyptischen Schiffes „Mehemet Ali" gebracht werden. — Nachrichten aus Kairo vom 14. ds. besagen, es herrsche Ruhe, mehrere europäische Kaufleute seien zurückgekehrt und hätten ihre Läden wieder geöffnet. Alexandrien, 19. August. Heute Nachmittag hat zwischen den britischen Truppen und den Egyptern am Mahmudieh-Kanal ein Gefecht begonnen. Telegraphische Depesche«. Wolff'S telegr. Correspondenr-Bnreau. Pot-dam, 20. August. Se- Maj. der Kaiser wohnte mit Ihren Kgl. Hoheiten den Prinzen Wilhelm, Alexander, Friedrich Leopold und einer glänzenden Suite heute Morgen 10 Uhr dem Festgottesdienst in der Garnisonskirche dei welcher aus Anlaß des 150jährigen Bestehens derselben abgehalten wurde. Se Majestät wurde am Eingänge des Gotteshauses von dem Oberpräsidenten Achenbach und der gesummten Geistlichkeit empsangen und in das sestlich und iverhevoll decorirte Gotteshaus geleitet. Nach feierlichem Glockengeläute begann der Gottesdienst An demselben nahmen Truppentheile der sämmtlichen Garnison in, Paradeanzug Theil. Das Schiff der Kirche und der Platz um dieselbe war vom Publikum dicht besetzt. - Se. Maj- der Kaiser hat den Hofpredigern Rogge und Strauß den rothen Adlerorden 3. Klaffe verliehen. Ihre Map die Kaiserin war ihres Befindens wegen verhindert, an der Feierlichkeit theilnehmen zu la, August. Dem Dolmetscher der italienischen Botschaft, Leronp ist heute das Protokoll der Conferenzbeschlüste vom 14-ds. betreffend den Suezcana, mit den Unterschriften Said Paschas und der Vertreter der Machte, em- ^gangen. Lord Dufferin wiederholt in dem Proto oll den Vorbehalt der force majeure. Gemäßheit dieses Protokolls werden Marin-ofstz.-re aller Nationen in Port Said Mamm-ntret-n zur Ausführung der Maßregeln, zu denen sie von der Conferenz ermächtigt sind. bi£ Hauptpunkte der Modifikationsvorschläge Said Paschas zu der Militiircouveution, welche dem an Lord Granville zur Ratlfitatlon elngesendeten vermittelnden Conventionsentwurs zu Grunde gelegt ,ein sollen, werden bezeichnet, daß behufs Erleichterung des Verkehrs zwischen dem englycheu und dem türkischen Ex- pedilionscorps dem türkischen Hauptquartier ein englricher General attachrrt werde, daß die militärischen Bewegungen beider Expeditionscorps von beiden ^heilen so eingerichtet und ausaeführt werden, daß das eine nicht die Operationen des andern behindert und daß endlich eine Zeitbestimmung für die Räumung Aegyptens seitens der englischen Armee festgesetzt werde. Port-Said, 20. August. Heute früh landeten hier englische Matrostn. Dre- elben entwaffnen die Eingeborenen ohne auf Widerstand bei denselben zu stoßen. Mehrere Transport- und Kriegsschiffe liegen auf der hiesigen Rhede, ein Geschwader von 7 Schiffen ist in den hiesigen Hafen eingelaufen. Die Kriegsschiffe „Dee und ,Don" sind in den Suezcanal eingelaufen. Der englische Admiral hat dem Vernehmen nück die Schifffahrt auf dem Canal untersagt. Port-Said, 20. August. Port-Said ist heute früh 3 Uhr durch 600 Matrosen besetzt worden, die Eingeborenen wurden, ohne daß Widerstand erfolgte, entwaffnet, die Befehlshaber der egypt schen Truppen wurden gefangen gesetzt, der zur Partei Arabt Paschas gehörende Gouverneur war nach Jsmailia gegangen, es ist eine Verwaltung im Namen des Khedive eingesetzt- Zwischen dem europäischen und arabischen Quartier der Stadt werden jetzt Erdverschanzungen errichtet, in beiden Quartieren herricht aber Ruhe. Admiral Seymour und General Wolseley befinden stch hier, ebenso find hier 17 Transportschfffe und 5 Kriegsschiffe vor Anker gegangen, der „Serapis" und mehrere Kanonenboote sind in den Suezkanal eingelaufen. Die Telegraphenlinie zwischen Port- Said und Suez befindet sich im Besitz der Regierung, die Bureaus der Suezkanal- aesellschaft sind militärisch beseht, die Verbindungen mit Jsmailia und Suez sind unterbrochen. Der Suezkanal ist für Handels- und Baggerschiffe geschlossen und in einer Länge von 24 Kilometer durch die Engländer besetzt. Die Corvette „Tourmaline" lief heute Morgen mit einem bewaffneten Kanonenboot des „Dee" in den Kanal ein und besetzte Jsmailia Die Truppen Arabi Paschas wurden aus Nesich vertrieben; auch Kantara wurde besetzt- — Der französische Aviso „Aspis" ist gestern nach Suez abgegangen, um die dort befindliche Corvette nForbin" ersetzen, welche sich zum Schutz der französischen Staatsangehörigen nach Masiowa 66iebt£Dnbon, 21. August. (Privat-Depesche). Eine am Sonntag Abend publicirte Depesche der Admiralität bestätigt die Besetzung von Port Said, des Kantara-Kanalö und Jsmallias durch die Engländer unter Seymour und Wolseley. Die egyptischen Truppen unterhalb Nefich wurden durch das Bombardement vertrieben. Die Telegraphenverbindung mit Jsmailia ist wieder hergestellt. Lokale-. Gießen, 21. August. Tagesordnung für die Stadtoerordneten-Sitzung atn Donnerstag den 24. Angnst 1882, Nachmittags 4 Uhr. 1. Prüfung der Rechnung der Armenkasse vom Jahre 1881/82. 2. Den Umguß einer Glocke betr. 3. Die Thorhäuser am Wallthor betr. 4. Das städtische Haus in der Weidengaffe betr. 5. Die höhere Mädchenschule betr. 6. Die Kleinkinderschule betr. 7. Den Frauenverein für Krankenpflege betr. 8. Holzrechnung für das Jahr 1882 betr. 9. Die Verwerthung der Nadelholzsamenernte pro 1882. 10. Ausbau der Bleichstraße betr. 11. Ausbau der Löberftraße betr. 12. Straßenausbau auf der Westanlage. 13. Unterhaltung der Weganlagen auf dem Friedhof. 14 Straßenbeleuchtung betr. 15. Gesuch des Kaufmanns I M. Schulhof dahier um Angabe einer Baulime. 16. Gesuch um Überlassung des Rathhaussaales. 17 Die Anschaffung von Schulbüchern u. s. w. aus Gemeindemmeln. 18. ' Thetlung der fünften Klasse der Stadtmädchenschule. Gießen, 21. August. Der Offizier, „welcher am 16. I. M-, Morgens 7 Uhr, in seinem Quartier vor dem Bette liegend, mit einer Pfftolenkugel in der Stirne von seinem Burschen gefunden worden", ist am Samstag Nachmittag gestorben. Dre Leiche soll heute nach Magdeburg übergeführt werden — Entgegen unserer diesbezüglichen Notiz wird der „Hess. Landeszeitung" von hier berichtet: „Die von einem Localblatt gebrachte Notiz, daß der Lieutenant M- von der hiesigen Garnison sich zu erschießen versucht hat, ist in dieser Unbedingtheit nicht richtig, vielmehr schwebt über der ganzen traurigen Angelegenheit ein noch unaufgeklärtes Dunkel- Nur das eine steht fest, daß der um 7 Uhr Morgens (am 16. August) in das Zimmer tretende Offizierbursche feinen Herrn neben dem Bette liegend und von einer Pistolenkuael in die Stirn getroffen fand. Verschiedene Jndicien schließen nicht aus, daß ein Mord vorliegen kann. Die Untersuchung dürfte vielleicht die bekannte Frage der französischen Criminallsten: «Ou e.t la femme?' bestätigen. Herr M-, der noch am Leben, ledoch vernehmungsunfähig ist, ist der Sohn eines geachteten Kaufmanns in Magdeburg und galt für einen der vermögendsten Oifiziere des Regiments." - Wir sind in der Lage, Vorstehendem gegenüber mittheilen zu können, daß an betreffender Stelle heute Morgen bet der Todes- Anzeige als Todes-Ursache „Selbstmord" verzeichnet ist. — Gießen, 21- August. sMilitärdienstnachrichten.) Baron v. Co Has, Oberstlieutenant vom 5- Thürmg. Ins--Reg. Nr. 94 (Großherzog von Sachsen) zur Vertretung des erkrankten Regiments - Commandeurs, zum 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116 commsndirt. — Wir fügen dieser Nachricht noch bei, daß Herr v Co Has am Samstag Nachmittag bereits hier eingetroffen, im Hotel Kühne Quartier genommen und ihm gestern das 116. Regiment vorgestellt wurde — Am Samstag wurde unserem Nedacteur ein Strafantrag insinuin, welchen Herr Rechtsanwalt Wetdig, ehemaliger I. Hauptmann der frei®, städt. Feuerwehr, gegen den gesammten Stadtvorstand der Gr. Amtsgericht Gießen gestellt hat und bei welcher Anklagesache im Sinne des Preßgesetzes unser Redacteur als mitbetheiligter Thater betroffen ist. Es handelt sich um den f. Z. in unserem Blatte (Nr. 112, erstes Blatt) veröffentlichten Gemeinderathsbeschluß in Betreff der Auflösung der fretw. städtischen Feuerwehr. Termin ist noch nicht angesetzt, es dürfte jedoch immerhin interessant sein, demselben anzuwohnen. Vermischtes. Dresden, 17. August. Heute früh 5 Uhr ist im Hause Annenstraße Nr. 16 durch den erst 16 Jahre alten Lehrling Ernst Wilhelm Noack, aus Lobendau in Böhmen gebürtig, das 19jährige Dienstmädchen Anna Marie Backofen ermordet worden. Noack, welcher beim Juwelier v. Schlechtleitner in der Lehre steht und bei ihm wohnhaft ist, hatte nach dem Ergebntß der bisher angestellten Erörterungen den Entschluß, geatzt, seinen Lehrherrn zu ermorden, zu berauben und sodann mit dem geraubten Gelde nach Amerika zu entfliehen. Da er aber fürchtete, es möchte die in dem nämlicher Logis schlafende Backofen erwachen und Lärm machen, hatte er sich zunächst m deren Kammer geschlichen und diese durch zahlreiche Messerstiche und Schnitte m Hals -oruft und Oberarm getödtet. Durch das Schreien des Mädchens wurde v. schlechtleitner erweckt und rief zum Fenster nach der Straße hinaus um Hilfe, welche denn auch alsbald zur Hand war. Der Mörder, welcher sich inzwischen schnell gewaschen, vom Blute gereinigt und hinter eine Thüre versteckt hatte, wurde gerade, als er bst Flucht ^reffen wollte, vom Gendarm Mach ergriffen und in das Polizeigesangmß gebracht- Der Mörder hat die That in der kaltblütigsten Weise unumwunden eingeraumt. - [Sie Neffen sind Schwindler.) In Brünn hatte -in Geschäftsmann das Glück, von seiner Gattin mit Zwillingen, zwei g-sund » Knaben, b- ch-nkt zu werden. U-b-rglücklich zeigte er dl-s-s seinem in der Hauptstadt lebenden Bruder in einem humoristischen Briese an: „Gestern sind zwei Jungens in mein Haus gekommen, die sich als d-m-Neffen ausgeben. Ich h^-, s'-^d-mg-maß,m Hause ausgenommen.- Tags daraus erhielt unser Geschäftsmann i"^endes Telegramm. „Habe keine Neffen, d,e bewußten sind sicherlich Schwindler. Hüte dich! D-r Empsäng-r deS Telegramms hütete in der That - die Kmder aus's Sorgsamst- und schrieb dann an seinen ängstlichen Bruder eine nüchterne Anzeige von der Ankunft der Zwillinge, welcher auch bald ein zweites Gratulations-Telegramm folgte, in welchem die Neffen anerkannt wurden^ d , cnj,cn nur folgende Mittheilung: Dem Geheimrath v Langenbeck ist vom Kaiser "gelegentlich seines Abschiedes von Berlin eine besondere Auszeichnung verliehen worden. Der Kaiser har ihn zum Wirklichen G-h-im-n Rath mit dem Titel Ercellenz" ernannt, eine Auszeichnung, welche bisher nur ein Mediciner in Preußen erhalten hat, der Geheimrath Lauer, der Leibarzt des Kaisers, den der Monarch diesen Titel an seinem achtzigsten Geburtstag verliehen Hai und zwar, wie vielleicht wewg bekannt, auf @iunb eines Scherzes, den er zehn Jahre vorh-r gemacht hatte. Der Kaiser hatte an seinem siebzigsten Geburtstag zum Geheimrath Lauer gesagt: Aranürcich. Paris, 19. August. In Folge des Geständnisses eines der in Monceau les Mines verhafteten Ruhestörer gelang es, sammtltche Papiere der soq. schwarzen Bande, von welcher die Unruhen ausgegangen waren, sammt ihren Statuten und den Listen der Affiliirten mit Beschlag zu belegen. De Bandenführer, Namens Demay, entfloh, doch wurde em ihm untergeordneter Anführer festgenommen. Weitere Unordnungen stnd nicht vorgekommen. ßngland. Dublin. 18. August. Gestern Abend wurde in Mullaghadruma (Graf- schäft Mayo) eine Famstie von einer aus Mitgliedern der Agrarliga bestehenden Bande überfallen; der Mann, dessen Blutter, Frau und Tochter wurden durch Schüsse getödtet, zwei Knaben liegen verwundet darnieder. Rußland. Petersburg, 19. August. Gestern langte der Schiffsofficier der Jeanette", Melville, mit seinen Gefährten hier an. Petersburg, 19. August. Bei der gestrigen Kirchenparade des Preo- braschenskischen Garderegiments beschied der Kaiser die an der Parade theilneh- menden österreichischen Osficiere vor die Front und druckte dem Ches derselben, FBlL v Ramberg, feine Glückwünsche zum Geburtsfeste des Kaisers von Oesterreich in herzlicher Weise aus. Die Kaiserin, die Königin von Griechenland, sännntliche anwesende Großfürsten und Großfürstinnen schloffen sich die en G uck- wünschen an. Aus Anlaß des Geburtstags des österreichischen Kaisers fand gestern Mttag ein großes militärisches Destuner tn KraSnoe-Selo statt , zu welchem auch der österreichische Botschafter zugezogen wurde. Der Kaiser brachte in französischer und russischer Sprache emen Toast aus den Kaffer von Oester reich ~ 1Q zollst. Die Polizei entdeckte gestern hier eine Werkstatt zur Fabrikation falscher Münzen und Creditscheine. Ein Frauenzimmer und em Tsch-rkeffe wurden in Haft genommen, der Haupturheber soll sich nach Seba- stopol geflüchtet haben. - Große Mehlvorräthe gehen von hier auf Lloyd- darnpsern nach Alexandrien. «len. $it. » »atrofm teg 11 tonty aber 5 und mehre« fischen Porter Suezkanch )Ue8finb unters n und in einer *j?anonen; Arabi Paschs ini°fW No 'ette Arbin' nach Maslowa ott Saü>, des ‘ und Wolseley. Öombarbement NM. rn-Sitzuns am o.„,r tupnn Sie mich auf achtzig bringen, dann bekommen Sie von mir ein »Nun, Lauer, w nn ö ' feinem achtzigsten Geburtstag verlieh er ihm in der JFSbei Zitel“ „^«aeni- und überdies schick.- -r ihm freilich noch That das Geschenr v ^^onorar von 150,000 Mark. Geheimrath Langenbeck^ oder das recht stattUcy Vanaenbed", wird in Wiesbaden ganz und gar als Privat- mann lebcn unb'jtber wiffmschofllichen THLIigkeit, mit Ausnahme der schriftstellerischen, rntsagem jg-rhütuna von Bränden. Mahnungen für den Hochsomm-rst Man •”Ä%3ta w s kääsä Das W-gwcrfen brennender Cigarrenstummel und nicht gänzlich ausgcloschtcr Zünd- holzer ^n ^°h- ^-u.rSb^nst- vn°nla,s-m Ortsbewohner auf dem Feld. , , -fn on bi, Bestelluna einer Ortsaussicht und einer Brandwache. — Die Ala'rmimng Im Brandfall muß ausS Schnellste geschehen können ebenso soll das Keuerbau"und alles F-u-rlöschwerkz-ug in größter Ordnung befindlich sein. Auch an . 7 SS »"»»'S ‘M"“ S'ÄÄ“ fSSSS /■ & kstä s« ^schmackooll^^ahmm -ing-sahi- Bild zeigt In der Mitte den deutschen Reichsadler; dessen Geft-U^Iediglich durch äuß-rst geschickte Verwendung und Grupptrung der ver. fmebtn oefärbtfn Stic fai ar I11 n aller fifnba hergestellt ist. u-b-r und unter dem Adler befinden sich geschmackvolle Mosaikfiguren und von dieser Mittelgrupp-aus entwickelt ki-b aus -w^ -on deutschen 10 Pfennig-Marken hergestellten rothen Grunde-in sehr Svstem verschlungener Arabesken aus blauen, grünen und violetten Marken. Das Ganj- wird von ein-m farbigen Rand- umschlossen, d.fsen obere Seite di- D-v.se d-r deutschen R-ichsf-ch.schuU:^ mad)tn ein $leI. Vereinte Kräste führen zum Ziel!" in sebr correcter ebenfalls nur aus Briefmarken h-rg-stcllt-r Schrift und bazwsichen , ,(a„, atum (SSrlih 1882* zeigt — Die untere Seite de? Randes enthält in der°Mittebbie Namen Ler Stadt .Magdeburg*, des Sitzes der deutschen Reichssecht- schuleund zu b"dm Setten di- Nam-n -inig-r um di- Fechtschul-, sowie um die Entstehung des Tableau« besonders v-rdtent-r Männer; und in der rechten und linken G-it- des Randes ist endlich der Schtll-r'sche Spruch zu lesen: „Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis: Ehrt den König seine Würde, Ehret uns der Hände Fleiß." Die ganze Schrift aus Hellen Briefmarken auf dunklem, blauem Grunde Möge Segen sich auch bei diesem Werke als der Mühe Preis erweisen und der Hande rastloser Fleiß belohnt werden durch einen recht glanzenden Erfolg zum Besten des Fonds, den uneigennützige und humane Menschen aus den kleinsten Gaben zusammen „fechten", um einst deutschen Waisen Heimath, Pflege und Erziehung gewähren zu können. Eingesandt. Eine Frage. Ist der Zweck unseres von hiesiger Gemeinde mit so dankbarer Freude begrüßten KirchengesangVereins wesentlich der,in 1—2jährlichen Concerten sich zu produciren? oder vielmehr der, für endliche Wiedergewinnung der „schonen Gottesdienste des Herrn" durch die edle Gabe heiliger Gesangeskunst thatkräfttg ein- zutreten? Und hat nicht Gemeindevertretung und Kirchenvorftand unserer werthen Stadt durch den so verdankenswerthcn Beschluß des demnächstigen volltn Gebrauchs unseres neuen trefflichen Gesangbuchs dem gerechtfertigten Verlangen nach Herstellung Herz und GemÜth befriedigender Gottesdienste einen eben so anerkennungs- als beherzigungswerthen Ausdruck gegeben? Ja hat nicht unser geliebter Großherzog selbst bet seiner letzten Anwesenheit in hiesiger Stadt in seiner Ansprache an das Festcomitv dieses Bedürfniß unserer evangelischen Kirche in wohlthuendfter frischer Weise betont? Wir fragen. Handel und Strfebe. Grünberg, 19. August. (Fruchtpreise vom 19. August.) Weizen JL21.94, Korn X 16.36, Gerste JL 14.70, Hafer M 13.76, Erbsen M. —, Lein Jt —, Samen JL 26.44, Kartoffeln JL —.—. Frankfurt, 19. August. Auf dem heuttgen Markt kostete der Centner Heu 2.50—3.60, Stro^ JL 1.50—2.00, Eier das Hundert JL. 4.80—5.50, Stück 5 u. 6 ^Butter 1. Qualität JL 1.30, 2. Qualität JL 1.15, Kartoffeln per Centner JC 2.o0—3.50, ausgekernte Erbsen das Pfund 55 Bohnen per Pfd. 8—10 Wirsing 4—6 Flumen- kohl 12—45 das Stück, 1 Hahn JL 0.00, 1 Huhn JL 1.30—1.50, 1 Poularde Jt 0—0.00, 1 Ente 2.00-3.00, 1 Taube 00 1 Welschen Jü 0-00, 1 Gans JL 4.50-5.00. Fra«ks«rt 55 Gerichtsvollzieher zu Gießen. Dienstag den 22. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in derFlet t 'schen Sofjatt^ dahier folgende Gegenstände meistbietend ver- mehrere Sophas, Kleiderschränke, Kommoden, ovale Tische, viereckige Tische, Spiegel, Bettwerk, 2 Nahmaschinen, 1 Secretär, Brockhaus Conversations-Lexikon u. A. Gießen, den 18. August 1882. Geißler, Vor" Nachahnrungen ruirö gewarnt ! w (5s wirö gebeten Iabrists'-eichen verlangen. Gas-Koch- mi> HeisWüraie bewährtester Construction und in allen Grössen, wovon auch Herr Wilhelm Reiber hier eine tompeerraUr6^rYdrmB™™ AuBwahl auf Lager hat, empfehlen wir bestens. lXnrdG;V“rp“ Giessener Gaswerk, zum Kochen gebracht.. 5244 ZUM Einmachen: Echten Weinessig, do. ä VEstragon sowie alle Gewürze empfiehlt bMgst 107 — Bergmann’s — Lheerschwesel-Seife *96 bedeutend wirksamer als Theerseise, vernichtet sie unbedingt alle Arten Hautunreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendeudweihe Haut. Vorräthig ä Stück 50 bei Emil Fischbach. Ncgenscinrmc für Damen und Herren empfiehlt zu billigen Preisen 5234 II. Rilbsamen. Kellerschrauben 5447 Eine in gutem Zustand befindliche leicht fahrbare Halbverdeck-Chaise steht zu verkaufen- • Wo? sagt die Exped. ds. Bl. Ia neue holl. Dollhäringe offerire zu 6 per Stuck. 5248 S. 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