w.-BuMz lanitii-- i anen jungen Mtajj, lit .ijciigtiB te Mt gefugt fron ter Familie. !. 1516 1 Pension««,; inet 3*11111 ■ - nnbcu. «rft Ä | tn nacht d» 818*,1I* j.f fogir in III Mito iidiof)ut$ox-1 'sinder b. M ieibrM 21- .14VW, sichen Metern KstW man ti i. 1® 8en. doppelte Wmae: im Hms, c, ®all« 1947 ittoalb, Z-- Real K 'U°ise w Mndenm H Sten" itio« dieses eher sucht taust, A-FM. n dei Rehza in ®iew, 1987 e.amliebfieii l|i™ gesucht ' * Co, indem btimW11 iur Jini# Gail, §tncg rtcitet M1 „ riumpi- =», ii*, 4 4«, Nk , ,5°, 4«, 1“' Wstelle en >t D. 197. tcrin sucht ieschästiguW ach kann dies iig gcglänjt »jedes Hem Nr. 69. Mittwoch den SS Marz 1882 ichener Anzeiger Amts- und Anzeigkblatt für den Kreis Gießen. -- „ r. . . .... „ , . . , Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Buren,,: Schulstraße B. 18. Erscheint täglich nut Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! 50 Pf. Amtlicher Hheik. Betreffend: Reichstabakmonopol. Gießen, am 20. März 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen, welche unser Ausschreiben in Nr. 57 des Anzeigers noch nicht erledigt haben, werden an die schleunige Erledigung desselben erinnert. vr. Boekmann.____________________________________________ Htreffend: Drainirung in Flur IV, X, Xl, Xll und XIII der Gemarkung Hungen, Bekanntmachung. Nachdem gegen die Abstimmung vom 25. Februar l. I. Einwendungen nicht erhoben worden sind, ist nunmehr ein Ausschuß von 5 Mitgliedern zur Ausführung der Pläne durch die bei dem Unternehmen Betheiligten zu wählen. Der Termin zu dieser Wahl wird drei Tage vor derselben durch den Großh. Bürgermeister Bender, der zum Wahlcommissär ernannt worden ist, vorbestimmt werden. Gießen, den 21. März 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Zum 22 März 1882. Kaisers Geburtstag! — ein Tag geschichtlicher Bedeutung, ein Tag der Ehre für das Hohenzollernhaus, der Erinnerung für den Heldengreis — er ist ein Feiertag für die deutsche Nation geworden! Sie preist das seltene Glück, daß in einer Periode weltgeschichtlicher Ereignisse ein Greis mit jugendlicher Kraft, mit bewundernswerther Frische des Geistes und wahrhafter Güte des Herzens die Zügel der Regierung führt, ein Held, dessen starker Arm geleitet wird zu rechter Stunde durch reiche Erfahrung, sorgende Umsicht und väterliches Wohlwollen. In ihm repräsentirt sich nicht allein die königliche Macht und Würde, nicht nur die leitende Kraft eines starken Volkes, sondern auch jene Führung, welche man vor Jahrtausenden schon willig den Patriarchen, den Aeltesten und Weisesten der Stämme, zuerkannte, jene willige Heersolge, die man dem ersten Helden. leistete,, der nicht nur die Feinde bezwang, sondern, well selbst reich an Gemüth, auch die Herzen im Fluge zu erobern verstand. 'Mit rührender Bescheidenheit giebt Kaiser Wilhelm Gott allein die Ehre, und so wird es zur Pflicht der Dankbarkeit, an dem Geburtstage des Reichsoberhauptes daran zu erinnern, wie groß, wie historisch bedeutsam seine Verdienste um das Wohl des einigen Vaterlandes sind. Wohl mag der Kaiser sich für ein erwähltes Rüstzeug des Allmächtigen halten, dessen Schutz er allzeit erfahren, sei's in der Jugend, wo körperliche Schwäche ihn nicht ahnen ließ, daß er einst zum Kriegshelden bestimmt sei, sei's im Familienleben, das Gott so sichtlich gesegnet, sei's in dem Wandel der Zeit, der aus einem verkannten und nicht verstandenen Prinzen der Hohen- zollern den allverehrten Kaiser für ein großes Volk geschaffen, sei's im Kugelregen auf dem Felde der Ehre, oder endlich in den Gefahren, die bübische Hände ihm bereitet haben. Und scheint es doch fast, als ob der wohlverdiente heitere Lebensabend des Kaisers nicht ungetrübt bleiben sollte, denn es gährt in den seindlichen Nachbarländern; blinde Ueberhebung, häßlicher Reid auf die deutsche Grobmachtstellung, Revanchelust und Gefahren im Innern der Grenz- vülker in Ost und West treiben deren fanatische Elemente in kriegerische Abenteuer 'hinein, deren Folgen unermeßbar sind. Aber der Gott, der Eisen wachsen ließ, wird dafür sorgen, daß auch der letzte Ansturm auf Deutschlands Machtstellung sich brechen wird an einem einigen Volke, das fest und treu, wie bei der Wacht am Rhein, zu seinem greisen Führer steht. 'Mögen die Wolken dräuen, die neue Parole „Mit Gott für Kaiser und Reich" wird sich bewähren, wenn das Gewitter losbricht. Inzwischen arbeitet das Volk in Waffen friedlich an der wirthschaftlichen Gestaltung der Reichsverhältnisse. Auch hier hat Kaiser Wilhelm die Führung übernommen^ er will nicht rasten und feiern, sondern seinen Lebensabend verschönen durch mächtige Reformen, die in erster Linie dem armen Arbeiter, im Allgemeinen der Nation zu Gute kommen sollen. Am heutigen Tage wollen wir nicht kritteln und nicht mäkeln; wir loben und achten den Grundgedanken der kaiserlichen Fürsorge, welche eigentlich auf eine bessere Gestaltung der Armenpsiege, auf eine würdigere Stellung der arbeitenden Klasse hinausläuft, und wir vertrauen den drei gesetzgebenden Faktoren, dem Kaiser, dem Bundesrathe und dem Reichstage, daß das Endresultat der Kämpfe ein schönes und nützliches sei und ein Compromiß das Werk krönen werde, der die gesummte Nation befriedigt, vor Allem aber den Kaiser sein Ziel, etwas für die unteren Klassen zu thun, erreichen läßt. Von 1797—1882 — welch' reicher Rückblick thut sich für Deutschland auf in jener Zeit, die nöthig war, ein Volk heranzureifen zur Einheit und Einigkeit, welcher Kranz von Lorbeer umwindet Die Jahreszahlen 1812/13, 1848, 1864, 1866 und 1870/71! Und die Fülle patriotischer Ereignisse ist wohl geeignet, uns zu stählen und die Aussicht aus die Zukunft zu einer freudigen zu machen; des Kaisers Wilhelm Lebenslauf, des Reiches ehrende Geschichte legt das Fundament zu dem Vertrauen, daß auch der Ausblick der Nation auf fernere Zeiten ein guter, segensreicher genannt werden kann. In diesem Zeichen werden wir siegen, denn unser Volk ist bewußt seiner Einigkeit und Kruft, und — Dunk dem Kuiser! — frei von Leichtsinn und Ueberhebung. Am Wiegenfeste unseres verehrten Kaisers erinnert sich das Volk all' jener glorreichen Tage, Deren geschichtliche Bedeutung das Erbgut der Nation geworden ist, und dieses Erbe danken wir Wilhelm I., dem ersten Kaiser des neu geeinten Reiches. Innige Segenswünsche steigen empor zu Gott, auf daß er ihn schütze und noch lange seinem Volke erhalte, in freudigem Jubel aber tönen heute vom Fels zum Meer unzählige Rufe in festlicher Stimmung: „Heil dem Reiche allerwegen, hoch Kaiser Wilhelm immerd-ar!" Löhne, 17. März. Heute sand hier in Weßliug's Hotel eine von mehr als 50 Tabak- und Cigarren-Fubrikanten der hiesigen Gegend besuchte Versammlung statt, um gegen die im Volkswirthschaftsrath von Herrn Eommereien- rath Delius abgegebene Erklärung, „daß er von Tabak-Fabrikanten des hiesigen Bezirks ersucht wäre, für das Monopol zu stimmen, well dasselbe bester als eine Steuererhöhung sei", Einspruch zu erheben. Es wurde folgende Resolution angenommen: „Wir unterzeichneten Cigarren- und Tabak-Fabrikanten ans den Handelskammer-Bezirken Minden und Bielefeld, sowie ans den anschließenden Gerieten geben unserm Unwillen darüber Ausdruck, daß die Herren Commer- cienrath Delius und Bau-Tischlermeister Vonderbrügge in Bielefeld im Volkswirthschaftsrath für das Tabakmonopol gestimmt und dadurch nicht nur nufere Interessen, sondern auch diejenigen unserer gesummten Gegend schwer geschädigt Huben; wir haben den beiden Herren in keiner Weise zu der von ihnen im Volkswirthschaftsrath angenommenen Haltung Anlaß gegeben, sondern wir verwerfen nach wie vor aus den genugsam dargelegten Gründen das Tabakmonopol, welches speeiell der hiesigen Gegend, in der die Tabakindnstrie well verbreitet ist, große Nachtheile bringen würde. Ebenso entschieden erklären wir uns aber auch gegen jede anberroeite stärkere Besteuerung des Tabaks, insbesondere gegen die Fabrikatsteuer, sowie gegen eine Erhöhung der bestehenden Gewlchtsstener in der Ueberzeugung, daß eine solche Maßregel ebenfalls und dann ohne alle Entschädigung zahlreiche Existenzen vernichten und nur auf einem Unrroege das Tabakmonopol schließlich doch einführen würde." Nach Annahme der Resolution wurde die Bildung eines Tabak- und Cigurren-Fubrikanten-Verems für Minden- Ravensberg-Lippe beschlossen und ein Vorstand von 8 Mitgliedern erwählt. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Corrcspondcnz-Burea». Berlin, 20. März. Das Plenum des Volkswirthschaftsrathes stimmte unter Vorbehalt der nachträglichen Annahme des § 1 der Monopol-Vorlage dm §§ 2—7 zu, letzteren mit dem Anträge Krüger, daß der Durchschnitt nicht nach vorangegangenen 3, sondern nach 6 Jahren berechnet werde. 'Berlin, 20. März. Der Kaiser unternahm heute Rachmlltag eine Spazierfahrt. — Nur Geburtstagsfeier des Kaisers wird auch die Großherzogin von Baden morgen hier Eintreffen. Am Geburtstage des Kaflers findet FamMenta el beim Kron- Prinzen statt, Abends Soiree im Weißen Saale des Königlichen Schloßes. Anläßlich des heutigen Gtburlstags des Prinzen Friedrich Carl hatten die prinzlichen und off nt- lich-n ®C®äbsCabngbCOrbndCnnb™§nfe|tCtbi= B-rathung desCultusetatsfort und erledigte mehrere an die Budgetcommission zurückverw efene Titel nach den antTaKf,DnbtCar6®Ub6Um Commission. Der Antrag Lieber, den Zuschuß für baS ©pmnaftumXÄ 3000 zu erhöhen, wurde nach einem heftigen Zusammenstoß ^W„m7r Fall Lieber und dem Abg. Graf Limburg-St rumi we cher arf denRHE^Fau zurückkam, abgelehnt, dagegen der Eventualantrag Lieber ?, d g ch Antrag nächstjährigen Etat einzustellen, der Budgeicommisston Kropaischek, dem nächsten Landtag em Pensionsgesetz sür E { DOn 1883/84 I? ,, ,, f ff,,, rc„lirrsMinister ha-te sich mit beiden Anträgen einverstand'en^erklärt.^^Einig" Capite^üb^r^das"technische Unterr.ch.swesen wurden so- dann erlebt-Heute Abendsttzung veröffentlichten Bericht ist das s°hr günstiges Der in den e^en Tagen ans Stunden ausgedehnte Aufenthalt int Walde wirkte sehr anngim und |tartenb- Die Frau Großherzogin und der Erbgroßherzog sind heute Nach mittagIu?TheLhm?an S’UrtWW« Sr. Majestät des Kaisers nach Berlin ckigeretst. Meldungen uns Zara besagen, den flüchtigen Jn- suraenten würden von der montenegrinischen Regierung bei Podgonzza an der lurgentin TOurueu angewiesen. Der unter den Gefangenen be- findlichc Gmteindevorstand von' Ubtt soll angegeben haben, daß sein Einfluß auf die Crivoscianer, um dieselben zur Bewahrung der Treue gegen Oesterreich zu bestimmen, an dem Tage aufgehört habe, wo der englische Zeitungs-Correspon- dent Evans in Ubli angekoinmen sei und Gelder vertheilt habe. Paris, 20. März. Nach einer Meldung aus Algier ist in dem dorji- gen National-Theater heute früh 3 Uhr Feuer ausgebrochen und das Theater total niedergebrannt. Ein Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. Rom, 20 März. Der König empfing heute Mittag den Botschafter Marquis de Noailles in Abschiedsaudienz und verlieh demselben das Großkreuz des St. Mauritius- und Lazarus-Ordens. Bukareft, 20 März. Bei Frateschti, zwischen Giurgewo und Bukarest, entgleiste heute ein Bahnzug, wobei mehrere Passagiere und zwei Zugführer, wie es heißt, nicht unerheblich verletzt wurden. Petersburg, 20. März. Wie die „Neue Zeit" meldet, ist die Eröff- uuag des neuen Canals zur Verbindung mit der See, welcher für Fahrzeuge bis zu U'/2 Fuß Tiefgang angelegt ist, zum diesjährigen Beginn der Schifffahrt in Aussicht genommen. Lokales. Gießen» 21. März. Schwurgerichts-Verhandlung am 20. März l. I. gegen Jakob Vogel von Bmdsachsen wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Die Geschworenen erachteten den Angeschuldtgten für Nicht überführt und sprachen das „Nichtschuldig" aus, worauf derselbe von Strafe und Kosten freigesprochen wurde. — Vor einem Hause am Kreuzplatz wurde heute Morgen ein Säckchen mit Grassamen, welches ein Fuhrmann daselbst abgclab n hatte, gestohlen. — Ein Frauenzimmer, welches erst vor einigen Tagen aus der Irrenanstalt entlassen worden war und sich gestern In einer Wirthschaft, wo sie sich einen Rausch angetrunken hatte, mitHerren herumschlug mußte in Poltzeigewahrsam gebracht wwdcn. — Ein Ehepärchcn in der Kaplansgasse gerieih gestern Abend in seiner Wohnung in Streit und muß hierbei eines von den beiden mit einem Laib Brod nach dem andern geworfen haben, denn der Laib Brod und die Fensterscheiben flogen aus die Straße und einem Herrn, der vorüberging, auf den Kops. Vermischte». Worms, 17. März Die hiesige Liebfrauenkirche, eines der schönsten Denkmale mittelalterlicher Baukunst, welche bereits früher zu Ende der sechziger Jahre eine umfangreiche Restauration des Innern erfahren hat und so dem Verfalle zur Ruine glücklich entrissen wurde, soll nunmehr auch äußerlich wieder hergestellt und ausgebaut werden, wie sie vor den Zerstörungen durch den Stadtbrand im Jahre 1689 bestanden hat. Zu diesem Zwecke wird de, katholische Kirchenvorstand von St. Martin nächster Tage mit einer ausführlichen Darstellung der geplanten Restaurationsarbeiten und dem Ausruf zu fieiwtLigen Beiträgen sich an das Publikum wenden Frankfurt, 17. März. Gestern Nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr wurde die Leiche eines Mädchens auf der rechten und eines Bübchens auf der lmken Seite des Maines geländet, und da an der Gerbermühle auch eine Frau gegen Abend aus dem Wasser gezogen wurde, so ist aller Grund zu der Annahme vorhanden, daß eine Mutter ihre Kinder und dann sich selbst ertränkt hat. Die eingeleckete Untersuchung wird Licht in diesen tragischen Vorgang bringen. — Wie wir nachträglich erfahren, sind es die Frau und die Kinder eines in Schwanheim wohnhaften Schlossers und Hausbesitzers. Die Frau soll schon längere Zett an Geistesgestörtheit gelitten haben, und so unterliegt cs wohl keinem Zweifel, daß sie in dieser ihre beiden Kinder ertränkt und später — denn sie ist in der Nähe von Oberrad allem gesehen worden — selbst Im Main den Tod gesucht hat. — Gestern erhob der Kunstseuerwerker Dinges auf der Deutschen Effecten- und Wechselbank sein Depositum in Höhe von 1000 J4 Mainz, 17. März. Ein gefährlicher Verbrecher ist gestern in einer Wirthschaft der Flachsmarktstraße ve haftet worden. Der Verhaftete, der schon seit Jahren unter den verschiedensten Namen, z. B. Donoti, Kröll, Becker re. alle Städte durch verwegene Einbrüche und Diebstähle unsicher machte, ist kürzlich aus dem Gesängniß zu Darmstadt und aus dem Gesängniß zu Offenbach entwichen. In Frankfurt sollte er von einem Schutzmann vorgefühlt werden, doch roirf er den Schutzmann die Treppe hinunter und entfloh abermals, um endlich hier verhaftet zu werden Es war aber ein harter Kampf, welcher der Bezwingung des sich mit allen Kräften wehrenden Menschen vorausging; zwei kräftige Schutzleute der Criminalpolizei mußten den Verbrecher, der abermals flüchten wollte, auf das in dem Wirthszimmer befindliche Billard legen und hier gelang es ihnen erst, den Verwegenen zu schließen. Ein Unteroffizier, welcher sah, wie sich die beiden Scbutzleute mit dem WiUhenden abmilhten, schickte noch zwei Soldaten zu Hülse und so wurde der Gefangene in Nummer Sicher gebracht. Mannheim, 18. März. In der heutigen Generalversammlung der Rheinischen Hypothek.nbank rau be auf Grund des Geschäftsberichts und gemäß dem Antrag d s Aufsichtsraths beschlossen, eine Gesammtdtvidende von 7 Procent — M. 21 per Actie zu vertheilen und die R-'servefonds anstatt mit den statutenmäßigen 5 Ißrccent (17737 M. 62 H) mit 13,45 Procent des erzielten Gewinnes (47737 M. 62 Hs zu dotiren. Die Reservefonds erreichen damit die Höhe von 819103 M. 24 H Aschaffenburg, 15. März. Em Unfall, der zwar einen höchst glücklichen Verlaus nahm, aber vor dem schon so oft gerügten Anlehnen an die Coupeethürea warnt, ereignete sich gestern Vormittag auf der Strecke Treuchtlingen-Würzburg Aus tmem Güterzug mit Personenbeförderung fiel zwischen Oberdachstetten und St inach das etwa 10jährige Kind einer Auswanderer-Familie, das sich wider die nicht festge- schlossene Coupeethüre gelehnt hatte, auf den Bahnkörper. Obwohl der Zug im vollen Gange, stürzte sich dennoch die in dem gleichen Coupe befindliche Mutter ihrem Kinde nach. Bet Ankunft in Steinach fuhr sofort ein Beamter vermittelst Draisine die Strecke zurück, um die erfreuliche Wahrnehmung zu machen, daß Mutter und Kind unversehrt und dem Zug bereits eine Strecke Wegs nachgelaufen waren. Nachdem sie mit der Draisine nach Steinach verbracht, beförderte sie der nachkommende Schnellzug zu ihren Reisegesährten nach Würzburg. Paris, 15. März. Ein Telegramm aus Algier berichtet über eine gräuliche Mordthot, welche in d-r Nähe von Medeah stattfand Die Wittwe Charles und ihre Tochter, welche ein kleines Gut in dec Nähe der genannten Stadt bcwirthschaiten, wurden während der Abwesenheit ihrer Dtenstleute ermordet. Die Mörder überraschten die Mutter und ihre Tochter, die mit der Bereitung des Frühstücks beschäftigt waren, in der Küche, schlugen sie nieder u d sägten ihnen den Hals ab. Die angestellte Untersuchung ergab auch, daß die Mörber sich einer Summe von 7000 Fr. bemächtigt hatten. Die Behörbe orbmte Nachiuchungen in ben benachbarten Stämmen an. Zingst, 13. März. Hiesige Fischer haben in ihrem Netz ein Stück Bernstein von ganz auffälliger Giöße aufgefischt, Dasselbe wiegt nicht weniger als 8n erschütternder Unglücksfall hat sich am Morgen des 12. März knapp vor der Station Salzburg bei dem um 7 Uhr 28 Mm. dort einsahrenden Secundärzuge ereignet. Der Locoinoiivführer Grosselfinger iah plötzlich, als er aus dem stittk in die Station abfallenden Damme mit seinem Zuge daherfuhr, seinen breizehnjährigen Sohn hinter einem Biückenpseiler Ijeroorfpringen unb sich in selbstmörberischer Absicht auf die Schienen werfen. Der eischiockene Vater unb bie übrigen Beamten des Zuges wanbten wohl alle Mühe auf, um bas Unglück adzuwenbcn, kiber vergebens, unb so fand benn bas Gräßliche statt, baß ber Vater bie Locomotlve unb ben Zug über bie Gliedmaßen seines eigenen Kindes dahinrollen lassen mußte. Der unglückliche Knabe, welcher von ber Maschine jämmerlich verstümmelt worben war, aber noch lebenb ins Spital geschafft würbe, hatte bie That aus Furcht Vorstrafe ausgeführt. (N.Fr.Pr.) — Die Pariser mebicinifche Facultät hat, mit Hülse ber auswärtigen mebicini- schen Gesellschaften und ber statistischen Anstalten ber verschiebenen Liinber, die Ge- samrntzahl der in allen cioilisirten Ländern lebenden Aerzte ermittelt. Dieselbe beträgt 182000. Im Verhäitniß zu seiner Bevölkerung zählt Frankreich die meisten Aerzte, nämlich über 26000. In keinem Lande beschäftigen sich bie Aerzte — wahrscheinlich aus Mangel einer ergiebigen Praxis — so viel mit Politik als in Frankreich. Die Devutirtenkammer zählt berf- Ib n allein 44 unter ihren 547 Mitgliedern Im Senate, in ben General-, Bezirks- unb Gememberälhen Frankreichs sitzen zusammen 6700 Aerzte. Bon ben 182000 Aerzten giebt es 12000, welche Schriften ihres Faches veröffentlicht haben ober als Professoren angestellt finb. Die Zahl ber Aerzte, welche an mebicmischen unb wissenschaftlichen Zeitschriften Mitarbeiten ober sich als politische Tagesschreiber beschäftigen, ist ebenfalls sehr beträchtlich; man zählt ihrer in Pans allein ungefähr 250. In Norbamerika ist bicie Gattung am zahlreichsten, bann folgen Deutschland, Frankreich und England. Großbritannien ist insoweit als bas ben Aerzten am meisten jufagenbe Lanb zu betrachten, als sie bart am ältesten werben Wie bieses gute Beispiel von ihren Patienten befolgt wird, darüber giebt bie Statistik leibet keine Auskunft. — In Dijon waren letzten Dienstag sechs Arbeiter in dem ersten Stockwerk des an ber Place Saint-Jean gelegenen Hotel Moussidre, eines aus bem vorigen Jahr- bunbert batirenben Palastes, mit genossen Umbauten beschäftigt, als sie bei ber Weg- räumung eines Holzgetäfels plötzlich auf brei kleine Kästchen von anffallenb schwerem Gewicht stießen. Sie setzten den gegenwärtigen Eigenthümer bes Grundstücks, Dr. Chanui, von ihrem Funde in Kenntlich unb dieser schritt, nachdem er einen Notar herbeigerufen, zur Oeffnung ber Kästchen. Sie enthielten einen wahren Schatz, bestehend aus brel- hunbertsechstauienb Francs in Golbstücken mit bem Gepräge Lubwig XIV., ßubraig XV. und Ludwig XVI, woraus man ben Schluß ziehen kann baß bics Kapital währenb ber Revolutionszeit hier versteckt worben sein mag. Der Fund würbe, bis er nach gesetzlicher Vorschrift zwischen ben Findern gekheilt wird, bei ber Filiale ber Bank von Frankreich in Dijon hinterlegt. — (Verhütung der Schimmeldilbung an Eßwagren.s Um dem Schimmlichwerden ber Eßivaaren vorzubeugen, ober es zu beseitigen, ist n chts empfehlenswerther als gewöhnliches Kochsalz in einem Teller nur mit so viel Wasser zu begießen, baß eine breiartige Lösung bes Salzes erfolgt- Wenn man schiinmliche Würste mit diesem Salzbrei dünn anstreicht, verschwindet der Schimmel sofort und nach einigen Tagen überziehen sich die Würste mit überaus feinen Salzkrystallcn, bie jeber weiteren Schimmelbildung vorbeugen. Dasselbe Verfahren ist auch sehr zu empfehlen unb ben zeitweilig in ben Gelenken ber Schinken auftretenben Schimmel zu beseitigen unb solchem vorzubeugen Schiffsbericht. Mitgetheilt vcn bem Agenten bes Norbbeulfchen Lloyb in Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 20. März. (Per transatlantischen Telegraph.j Der Postdampfer Mosel, Capt. I. Hesse, vom Norbbesttschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. März von Bremen und am 8. März von Southampion abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen Handel und Verkehr. Giestcn, 21. März Auf bem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfb. JL 120—126, Hühnereier 1 Stück 5 H unb 2 Stück 9 H, Enteneier per Stück 5—0 H, Gänseeier per St. 8—10 H, Käse p. St. 5—9 H, Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 24 H, Linsen 1 Liter 30 H, Tauben bas Paar 80-90 H, Hühner per Stück M. 1.00—1.40, Hahnen per Stück M 180—2 5», Enten per Stütf M. 2 50—3 00, Gänse per Pfund 00—0 H, Welsche per Stück M. 0.00-00, Ochsenfletsch per Pfunb 60 64 H, Kuh- unb Rnibfleifch 48—50 H, Kalbfleisch 40—44 H Schweinefleisch 62 bis 64 H, Hammelfleisch 64—70 H, Kartoffeln 100 Kilo M 4.00—4.50, Zwiebeln ber Gentner 9—12, Milcb per Liter 16—18 H. Fra n kf urt, 20. März. (Frachtpreise.) Weizen, effectiv hiesigerunb Wetterauer 25.25—25 40, frember M. 24.75—25.25. Roggen effeciiv hiesiger^20.50—00.00, sremder JL 18.25-20.50. Gerste effectiv hiesige unb Wetieruuer „Ä 00.00.—00.00, frembe Jü 20 bis 20.75. Hafer effectiv hiesiger unb Wetterauer M. 00.00— 00 00, frember JL 16—18.00 per 100 Kilo. Frankfurt a. M , 20. März. Der heutige Viehrnarkt war gut befahren. Angctrieben waren circa 252 Ochsen, 10 Bullen, 286 Kühe, 318 Kälber 107 Hümmel unb 334 Schweine. Die Preise für 100 Pfunb Fleischgewicht stellten sich: Ochsen 1. Qualität M. 69—00, 2. Qualität J4.00—63, Bullen 1. Qualität JL 50, 2. Qualität M. 34, Kühe 1. Qualität M 58—00, 2. Qualität JL 52—00, Kälber 1. Qualität M. 00—60, 2. Qualität M 45—00, Hämmel 1. Qualität JL 68—00, 2. Qualität M 00 00, Schweine M. 63. Von der Mosel. Trotzdem viel geprobt und gefragt wird, kann von einem lebhaften Handel im Weinverkaufs-Geschäft uichts berichtet werden. Es lagert bei den Winzern noch eine ziemliche Anzahl Weine verschiedener Jahrgänge, deren Vertrieb doch wesentlich dadurch sehr erschwert ivird, daß zum Ersten die Winzer allgemein zu hoch im Preise sind, und zum Andern das reine Naturproduct Seitens des Weinvertriebs geringere Aufmerksamkeit erfährt. Die immer mehr und tiefer Wurzel fassende Weinfabrikation läßt den Weinhändler der Annahnte Raum geben, bei Naturweinen seine Rechnung nicht finden zu können und in Folge dessen Veranlassung nehmen zu müssen, den hochpreisigen Vorräthen der Winzer, besonders derjenigen, welche reines Wachsthum garan- tiren, keine Aufmerksamkeit schenken zu können. — Um nun diesem großen Krebsschaden des Weinhandels an der Mosel, insbesondere der Consument wie Provucent arg schädigenden Weinfabrikation, wirksam entgegenzutreten, hat sich aus Mitgliedern des im Jahre 1876 in Dusemond in's Leben getretenen Local- und Weinbauvereins für die mittlere Mosel, eine eingetragene Genossenschaft gebildet, welche zum Grundprincip ihres Wirkens den Vertrieb des reinen Naturproducts gemacht hat. Diese ist bestrebt, dem Naturwein auch in den Gegenden Eingang zu verschaffen, in welchen man bisher nur fabricirte Weine unter dem Namen „Naturwein" kannte. An Mosel und Saar dem Weinhandel mit reinem Wachsthuin wieder Rus, Bedeütung und Ansehen zu verschaffen, die Interessen des Weinbaues zu fördern und zu wahren, hat sich die genannte Winzer-Association zur Ausgabe gemacht, welche eine Strafe von 500 Jt. jedem derselben zugetretenen Winzer auferlegt, der ein verzuckertes Fuder Wein producirt resp. in den Handel bringt. — 1000 M. zahlt, wie weiter in Erfahrung gebracht wirb, die Genossenschaft Demjenigen, welcher nachweist, daß in einem derselben angehörigen Keller verzuckertes Fuder Wein lagert — oder von derselben versandt wird. ___ 731) lieber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in ein. »der mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft ein fordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinderuGießen. Gottesdienst: Mittwoch ben 22. März: Zur Feier bcs Geburtstages Sr. Majestät bes Kaisers: Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Schlosser. Abends 6 Uhr: V. Passtonsgottesdienstr Pfarrer Dingelbey. N’ i) Die» MNürO epies < W 4t|Ol Zcheili« Mhmsse' W1'6 2) M dm *1 Willi*.* N*16 fit Pfä jlafl im Mchm hilf hiesn iiirung der 1’111 in di Heu Graben ning ösfent taben oergi Vor tWtigung oon Meter Drain .Migtingnm bminröhren Wrend.Mhi ä12 . Mnfwtigungunb 6 Mdnng- Öauftein ncb| Ntiigmg «m 2000 § ÄHn, btn HiWi in brr W *4*# Montag M in den Di uMetägtunb* wfteigert wer 45 Rmtr. ... 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März er., Mittags von 12 Uhr ab im Lemmer'schen Wirthshause zu Sichertshausen aus den Forstorten: Hainbuch, Pnip6 „nd Staugenholz: Bucken : 3 Nutzholzstamme = 2,49 fm (8,3 u. 6 m latta 4158 u U om Durchmesser), 2 rm Nutzscheit-(Felgen-)Holz, 184 rm Stheite und Knüppel, 385 rm Zopfreis und 50 rm Erdstockholz; Nadelholz (ikieierni■ 6 Bauholzstämme = 2,35 fm (7 bis 11 m lang, 19 bis 33 cm Durckuneffer) 43 Fichten-Nutzstangen L, II. u. III. Classe, 101 rm Scheite und Sei 625. rm Schneibel- und Zopfreis und 22 rm Erdstockholz. QX Mittwoch den 29. März er., Nachmittags von 3 Uhr ab, bei bnn ^oie Fortbach, aus dem Forstorte Kuhmark. Eichen: 5 rm Nutzscheit- W U Elaste Buchen: 1 Nutzholzstamm - 1,02 fm., 38 rm Nutzscheit- iÄlaenttLol 318 rm Scheite und Knüppel und 280 rm Zopfreis. U 2Mb»ärter Zwiste zu Sichertshausen wird auf Verlangen weitere Auskunft schm vor dem Termin ertheilem Forsthaus bei Roßberg, den 18. Marz 1882 ,1(jgg o . Der Oberförster: Schulz. Dienstag den 28 ds Mts., von Vormittags 10 Uhr an, läfjt UimrzeiLncier i » Saale des Gastwirths Bramm die noch tncht cmsgelöstcu ur.c p>olongirien Pfänder von Nr. 39116 bis 40(i0O ge,en Baarzahlung öff ntltcb versteigern. Die Pfänöer b. stehen in silbernen unt- goldenen Uhren, Gold- vnv Silber-Schmuck aller Art, Herren- und Damenktttvnn, Weißung re. re. 12100)Hf, Gränebaum. Freitag den 24. ds Mts., Nachmittags 3 Uhr, tötet auf hiesigem Rathhaus die zur Dminirung der Flur I V, X, XI, XII unb XIII in der Gemarkung Hungen „Sthigen Grabenarbeiten und Material- lieferung öffentlich an den Wenigst- fordernden vergeben werden. Voranschlag. m. Anfertigung von 41402 lauf. Meter Draingraben . . 6632.65 Anfertigung von 14 6000 Stück Drainröhren .... 5736.— Anfahren d. Röhren, 4474Ctr. ä 12 z5|...... 536.94 Anfertigung und Lieferung von 6 Müudungssteinen aus Haustein nebst Eisengitter 61.60 Anfertigung und Lieferung von 2000 Stück Pfählen 60.— Hungen, den 20. März 1882. Großh. Bürgermeisterei Hungen. 2085 Bender. Ijiimmftfiqrnnui in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms Montast den 27 ds. Mts. soll in den Distrikten „Jselscheid" und „Eulersgrund" nachstehendes Gehölz versteigert werden: 45 Rmtr. Buchen- und Eichen- Prügelholz, 5550 Willen dergl.Reisholz l.u. 2.Kl., 2800 „ Kiefern-Forstreiser 1. Kl, 123 geringe Eichen - Stämme mit 15,10 Fstm. (zu Wagner- und Grubenholz geeignet), 60 Stück starke Eichen-Stangen für Wagner. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist Morgens präcis 10 Uhr im Distrikt „Jsel- scheid" auf der Staatsstraße. Hohensolms, den 18. März 1882. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, Revierförster. 2084 Berfteigerung. Donnerstag den 23. März. Morgens 10 Uhr, werden im hiesigen Pfandlolal (Seltersweg C. 6) 1 Kommode mit Aufsatz, 1 Schrank, 1 Sopha, 1 Spiegel, i Wanduhr, 1 Sprungfedermatratze, 1 Handwagen öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 19. März 1882. 2094________________Horn. Mittwoch den 22 Mär), Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett 'scheu Hofraithe dahier 3 Schränke, 1 Nachttisch, 1 Tisch, 1 Sopha, 1 Kommode, mehrere Oefen öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 20. März 1882. Bauer, 2077 Gerichtsvollzieher. Aeii'geöotenes. 2087 Eine Ipfcrd. stehende Dampfmaschine mit Kessel, in sehr gutem Zustand, ist mit allem Zubehör prcisnmrdig zu verkaufen. 2087 Wallenda's Museum, Oswald's Garten. 114 Ctr. Saatwicken verkauft Theodor Geller, Frankenbach. 2053 Ein schon längere Jahre bestandenes Kohlengcschäft in Frankfurt a. M., mit Bahn- und Stadtlagcr, ist wegzugshalber zu M. 1500 mit Inventar und Vorräthen zu verkaufen. Gefl. Anfragen unter 8 besorgt die Exped. ds. Bl.___________________________ Prima Roth- und WeiWcc, sowie Saat-Brbsen & -Linsen empfiehlt 2093 JPft. strack. Bahnhofstraße. 1999 Ein in bestem Zustand befindliches Fianino ist zu verkaufen oder zu vermiethen. Näheres in der Exped. ds. 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Stock, zu vermiethen und per April beziehbar. _________Ph. Strack, Bahnhofstraße. 1579 In dem früher Völker'scheu Haus an der Grünbergerstraße ist der 1. Stock zu vermiethen. ___________L^Fäuerbach Wwe. 1226 Der 3. Stock meines Hauses, 6 Zimmer, geräumiger Corridor rc., per 1. Juli, event. auch früher, zu vermiethen. _________________Th..Haubach. 437 Wegzugshalber ein geräumiges Mansardenlogis an ruhige Leute per 20. April zu vermiethen. 8. König Wwe. Ein größeres Zimmer nach vorn, oder ein kleineres nach hinten, in der 3. Etage, sowie ein Mansardenziwwer zu vermiethen. 1780 Chr. Wallenfels am Markt. 2092 Mansardenlogis zu vermiethen und gleich beziehbar. _________Ph. Strack, Bahnhofstraße. 1922 Eine Stube mit oder ohne Küche zu vermiethen. Katharinengasse 154. 1990 Ein kleines Familicnlogis zu ver- miethen. Näheres bei I. Blitz.________ Ein FamtlienlogiS (parterre) in der Wilhelmsstraße, bestehend aus *1 bis 8 Zim- mdrn nebst Gartenantheil, per 1. April zu vermiethen durch I. Blitz._________1664 1253 Ein Familicnlogis, 5 Zimmer nebst Zubehör (Bel-Etage), bis 1. April oder auch früher beziehbar, zu vermiethen. Nah, bei der Expeo. ds. Bl. 1943 Im älteren Wo de'scheu Hause ist eine kleine Wohnung miethfreu Näheres bei Frau Wode.__________ _ 1940 Südanlage 30 ist der unterste Stock vom 1. Juli ab zu vermiethen. ________________Pros. Naumann. 1143 Möbl. Zimmer zu vermiethen. ________________Neuenweg B. 186. 886 Die Parterre-Wohnung meines Hauses, Schillerstraße 118'/6, ist zu vermiethen und Anfang Mai zu beziehen. _________________Böger, Hofg.-Prot. 1302 Ein kleines Familicnlogis zu ver- miethen.__________Kennel, Riegelpsad. 1422 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. _________________Bahnhofstraße E. 92». 1505 Ein Familicnlogis ist bis 1. Juni event. auch früher zu vermiethen bei Wilh. Barthel, Grünbergerstraße. 1524 Eine freundliche Mansarden, wohnung, 4 Zimmer, Bodenkammer, Küche sonstiges Zubehör und verschließbarem Corridor zu vermiethen bei Prof. Wtlbrand, Marb.-Str. 161. 1529 Die von Hrn. Dr. Blüm bewohnten Räume sind per 1. Juni ander- weit zu vermiethen. G. Chr. Spruck. 1535 Ein Familienlogis, 4 Zimmer, Küche und allem Zubehör, per 1. April zu vermiethen. Karl Burkhardt, __________________________Neustadt._______ 1668 Eine Familienwohnung, per 1. Juni beziehbar, zu vermiethen. __________________Canzleiberg 68. 1874 Logis von 6 Zimmern zu ver- miethen. Gartenstraße 1655. hie^lerkrnttSs Die für Sonntag den 26. ds. Mts. vorgesehene «W Abend -Unterhaltung wird schon Samstag den TL. ds. Mts. im Cafe Leib abgehalten. 2089 Anfang 8 Uhr- ___________________________Der Vorstand. Meute Niederlassung als Rechtsanwalt mit dem Sitz in Friedberg beehre ich mich unter dem Beifügen bekannt zu machen, daß mein Bureau mit dem deS Herrn Rechtsanwalt CurtlNllNN verbunden ist. Friedberg, im März 1882. Brentano, 2083 Rechtsanwalt. L. Braobach’s Dampf-Schönfärberei und chemische Waschkrei in Butzbach 2008 hält sich einem geehrten Publikum bei beginnendein Wechsel der Saison bestens empfohlen. Portofreie Vermittlung aller Aufträge besorgen Fräulein Louise Roth, Seltersweg und die Dainen Pauli <$• Schmidt, Wallthor. Hessische Morgenzeitung. 23. Jahrgang. Von entschieden liberaler und deutsch-nationaler Tendenz bespricht die „Hessische Morgenzeitung" in Leitartikeln die hervorragenden Ereignisse auf den Gebieten der Politik, der Volkswirthschaft und des Handels. In ihrer Tagesschau gibt sie einen gedrängten und scharf gesichteten Gesammtüberblick der neuesten Begebenheiten im In- und Ausland, und widmet dem parlamentarischen Leben durch ausführliche Berichterstattung die fihm gebührende Aufmerksamkeit. Durch ihr zweimaliges Erscheinen am Tage und durch directe telegraphische Berichte wird es der „Hessischen Morgenzeitung" möglich, die neuesten Nachrichten (Politik und Börse) ihren Lesern sofort zu übermitteln. Im Feuilleton bringt sie gute Novellen und Erzählungen und beleuchtet die Erzeugnisse in Kunst und Literatur in durchaus unabhängiger kritischer Weise. Besondere.Bedeutung legt die „Hessische Morgenzeitung" den Vorgängen in Hessen und Waldeck bei und wird durch zahlreiche Spezialcorrespondentcn in den «stand, gesetzt, ein getreues Bild unserer provinziellen Entwickelung zu liefern. Mit der Sonntagsnummer wird den Abonnenten ein besonderes illustrirtes Unterhaltungsblatt kostenfrei geliefert. * Die „Hessische Morgenzeitung" erscheint 12 Mal per Woche. Abonncments- vreis pro Quartal M. 3.75 (pro Monat M 1.25). Seit länger als 22 Jahren in allen Theilen des ehemaligen Kurfürstenthums, wie auch im nahegelegenen Waldeck eingebürgert, eignet sie sich zur Verbreitung von Gefchäftsanzeigen vorzugsweise. Kassel, im März 1882. Verlag und Redaction der Hefsifchen Morgenzeitung. 1623 Lager von reinen, direct bezogenen Sanitätsweinm in den verschiedensten Sorten. Aerztlich empfohlen: Tokayer, Malaga, Muscatnel, Sherry etc., in 12 Sorten Bordeauxweine, schon von Jt. 1.20 an die Flasche bis zum Chau Lafitte, 1869r, jede Flasche mit Schlossbrand versiegelt. Ganze und halbe Flaschen Schaumweine und Champagner, empfehlen J. A. Kusch Söhae. Die Drauer-Akademie ju Worms, jetzt mit größerer Mälzcrei und Brauerei verbunden, beginnt den Sommercurlus am 1. Mai. — Programme sendet auf Wunsch _______________________Die Direction: Ur. Schneider, 1 A wwf. Wegen Aufgabe meines Ladengeschäftes und Verkauf meines Hauses verkaufe ich meine vorräthigen BZaare» von jetzt bis Ende April zu herabgesetzten Preisen.________W tmm MNzftillnnz N uni roiebn ! Monopol fiiit «ljin. Sßefe (ü-lsih-ndk uni Wis o. May: bmchnmgin « Siitraj utij> bet Gpnn Norm her btvttt «inunjin Mb läbenben ott $oü)n)tnbigf(i d«ch bu SJorlo»; mH »Httamt bsdmgin Un Sjätiptiit „be'n f«lt allen frdnhni, rotrbe z weftäfte zu o, Hrimenbuhl! b-r Reichs,. aS' die Nnthuu ^'rli Besteuern, « |U (I n Tf' i°"de Mlnmenkn ge, !“, « Mon Mifttn veribe Ätn m ((n K würbe M