Wie. len. Schweden. -iMchdi-E^ch London rc. J1® für Zusammen- tis m htral=|otd. i: ses m i, unter §ntR Entree 25 Pfg. 'M ö Saale. Wn ix Gehen «v sowie soch is 8 Uhr, KeneralversoM eratfcung J>eS *’ utid die wird. tx ThierO /MM yh. W» ^OerJücM /• t ' »i r Antritt - «* Nr. 111. Mittwoch den 21. Juni 1882. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau: Schukftraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des MoutagS. Preig vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. Amtlicher H h ei l. Betreffend: Maßregeln zur Verhütung der Weiterverbreitung von Scharlach und Diphtherie im Kreise Gießen. Nachdem bereits vor einigen Wochen durch eine in den hiesigen Localblättern erschienene Mittheilung die Gefahr der Ansteckung von Scharlach und Diphtherie dargelegt und auf die Wege aufmerksam gemacht morden war, auf denen die Weiterverbreitung leicht erfolgen könne, hat Großherzogliches Kreisamt Gießen nun am 10. Juni die Bestimmungen, welche nach Verfügung Großherzogkichen Ministeriums des Innern und der Justiz, Abtheilung für öffentliche Gesundheitspflege, bei Ausführung des Polizeireglements vom 1. Juni l. I. beobachtet werden sollen, bekannt gegeben. Es dürfte zweckmäßig erscheinen, auf die Punkte, welche die Desinfection der Zimmer, der von den Kranken getragenen Kleidungsstücke, der Bett- und Leibwäsche betreffen, nochmals hinzuweisen. Schon in der ersten Veröffentlichung war es ausgesprochen, daß die Desinfection der beweglichen Gegenstände des Krankenzimmers am wirksamsten in einer eigentlichen DeSinfectionsanstalt geschehen würde. Eine solche Anstalt müßte Vorrichtungen zur Desinfection mittelst heißer Luft, heißer Dämpfe und chemischer Mittel habeü. Nun besitzen wir aber leider keine derartige Einrichtung und müssen uns deshalb damit begnügen, in anderer Werse die Zerstörung des Krank- hcitsstoffs, soweit dessen Uebertragung durch Kleidungsstücke, Möbel und dergl. zu fürchten ist, anzustreben. Die oben erwähnten Vorschriften dürften wohl in folgender Weise zu handhaben sein. Man suche es möglichst zu vermeiden, daß die von den Kranken ausgeräusperten Stoffe oder der Hustenauswurs an die Stubenwände, an Bettwäsche oder an die Kleider der die Kranken pflegenden Personen komme, halte vielmehr ein zur Hälfte mit Carbollösung (2 %) gefülltes Glas mit weiter Oeffnung zur Hand. Nach der öfters vorzunehmenden Entleerung wäre das Glas jedesmal noch mit Carbolwasser auszuspülen. Sollte statt des Glases ein Tuch benutzt werden zum Abwischen des Mundes und der Nase, so sollte man dieses sofort in ein Gesäß mit kochendem Wasser oder heißer Lauge werfen oder man sollte es verbrennen. Die von den Kranken gewechselten Hemden, Unter- oder Nachtkleider, Kissenüberzüge, Betttücher u. s. w. werden am besten sogleich im Krankenzimmer in kochendes Wasser oder heiße Vauge eingeweicht und erst weggebracht, wenn sie völlig durchweicht sind. Hieraus sind sie gründlich und für sich allein zu waschen. Als naturgemäße Mittel gegen Anhäufung von Krankheitsstoffen sind die Erneuerung der Luft in den Zimmern und strenge Reinlichkeit anzusehen, häufig wird aber zu wenig Werth auf dieselben gelegt. Wenn es schon durchaus nöthig ist, unsere Schlafstuben täglich zu lüften und zu scheuern, um wie viel mehr sollte das geschehen in Stuben, in denen vielleicht Wochen lang ein an ansteckender Krankheit Leidender gelegen und wohin aus falscher Besorgniß nicht hinreichend frische Luft eingelassen worden ist. Ist die Krankheit beendet, so sollen nach der oben erwähnten Verfügung in der vorgeschriebenen Weise Fußboden, Thüren, Fensterbekleidungen mit Chlorkalkwasser oder mit heißer Lauge, sowie Möbes oder andere Stücke mit heißem Wasser abgewaschen werden, so weit dieß ohne Beschädigung geschehen kann. Ist dieß vorgenommen worden, so schließe man Fenster und Thüren, heize mehrere Stunden lang recht stark ein und verbrenne dann in einem flachen, irdenen Gefäße (Schüssel oder dergleichen), welches niedrig' und nicht zu nahe an leicht feuerfangende Gegenstände gestellt werden muß, Stangenschwefel. Auf ein Zimmer mittlerer Größe kann man ein Kilogramm Schwefel rechnen. Es empfiehlt sich, hierbei gleichzeitig Federdecken, Matrazen und andere Stücke, die nicht wohl gewaschen werden können, auf Stangen auszubreiten, welche mit beiden Enden auf erhöhten Gegenständen im Zimmer liegen, damit die Schweseldämpfe auch diese Stücke von unten herauf durchdringen. So lange der Schwefel brennt, soll sich Niemand im Zimmer aufhalten, erst nach Verlaus von etwa 5 Stunden lasse man Jemanden, der einen nassen Schwamm oder durchfeuchtetes Tuch vor den Mund hält, rasch em Fenster öffnen und sich bann sofort aus dem Zimmer entfernen, Nach einigen weiteren Stunden kann man dann ohne Bedenken wieder eintreten, man öffne Thüre und Fenster nun vollständig und lasse die Luft einige Tage frei durchziehen. Es kann überhaupt nicht genug empfohlen werden, alle Gegenstände aus dem Krankenzimmer auch nach vorgenommenem Desinfectionsverfahren längere Zeit unbenutzt zu lassen und sie der frischen Luft auszufetzen. Man achte dabei besonders auch darauf, baj solche Sachen, welche mit dem Kranken in unmittelbare Berührung gekommen sind, mit Kleidungs- und Wäschestücken der übrigen Familienangehörigen nicht zusammen aufbewahrt, sondern möglichst lange von denselben getrennt gehalten werden. Möge man die angeordneten Maßregeln nicht als eine unnöthige Belästigung ansehen, möge man vielmehr allseitig überzeugt sein, daß die Bestimmungen nur dem wohlwollenden Bestreben entsprungen sind, die Gefahr der Ansteckung zu vermindern und der Weiterverbreitung der ansteckenden Krankheiten entgegenzutreten. Gießen, den 17. Juni 1882. Großherzogliches Kreis-Gesundheitsamt Gießen. Dr. Glasor. _____________________________________________________________ Politische Ueberskcht. Gießen, 20. Juni. Seitdem im Reichstage die Entscheidung über das Tabakmonopol gefallen ist, hat die Spannung in unserem innern politischen Leben schon merklich nachgelassen, denn mit dem Monopol ist ein Gegenstand von der Bildfläche verschwunden, welcher unser öffentliches Leben jahrelang beschäftigte und nachgerade beunruhigte. Diese Spannung wird sich indessen noch weiter mindern, ba mit der bereits am Freitag den 16. Juni erfolgten Vertagung des Reichstages bis zum 30. November d. Js. auch die übrigen, das allgemeine Interesse beschäftigenden Tagesfragen unserer inneren Politik, wie die socialpolitischen Gesetzentwürfe bezüglich der Arbeiter-Kranken- und Unfall-Versicherung, einftweiten in den Hintergrund treten. — Was die übrigen Verhandlungen des Reichstages noch anbelangt, so sind sie gegenüber den unmittelbar vorausgegangenen Debatten über das Monopol von unerheblichem Interesse. Am Donnerstag hielt der Reichstag die Nachlese zum Monopol; er lehnte sämmtliche übrigen Paragraphen ber Monopolvorlage ab und ging dann zur Discussion der hierzu gestellten verschiedenen Anträge über, _ wobei namentlich der Abg. v. Bennigsen eine durch echt staatsmännischen Geist ausgezeichnete Rede über unsere inneren Verhältnisse hielt. Schließlich wurde mit 155 gegen 150 Stimmen der mobificirte Commissionsantrag angenommen, wonach sich der Reichstag gegen jede weitere Beunruhigung und Belästigung der Tabakindustrie erklärt. Am Freitag genehmigte ber Reichstag zunächst den Antrag des Bundesrathes auf redactionelle Änderung der neulichen Beschlüsse des Reichstages zur Zolltarif-Novelle, worauf auch ber Antrag des Reichskanzlers, den Reichstag vom 19. Juni bis 30. Novbr. er. zu vertagen, mit großer Majorität zur Annahme gelangte. Nachdem das Haus noch verschiedene Angelegenheiten, darunter den Antrag der elsaß-lothringischen Abgeordneten auf Zulässigkeit der französischen Sprache bei den Verhandlungen bes Landes-Ausschusses — welcher wider allgemeines Erwarten die Genehmigung bes Hauses fand — erledigt hatte, erklärte Staatssecretär v. Bötticher den Reichstag im Namen des Kaisers vom 19. Juni bis 30. November für vertagt. Die eingetretene Vertagung der Reichstagsverhandlungen auf nahezu ein halbes Jahr ist unter den gegenwärtig obwaltenden Arbeitsver- höltnissen des Reichstages noch als der beste Ausweg zu betrachten. Denn wenn der Reichstag jetzt sein vollständiges Arbeitsprogramm — auf welchem außer verschiedenen Anträgen und kleineren Vorlagen die entscheidenden Berathun- gen über die Gewerbeordnungs-Novelle und die beiden Versicherungs-Vorlagen standen — hätte erleöigen wollen, so würde er voraussichtlich hierzu den halben Sommer gebraucht haben, namentlich da die Commissionen für die genannten Gesetzentwürfe mit ihren Beratungen noch lange nicht zu Ende sind. Die Commissionen werden ihre Verhandlungen vermuthlich Ende October oder Anfang November wieder aufnehmen, so daß die von ihnen durchberathenen Vorlagen dem Plenum des Reichstages gleich bei dessen Wiederzusammentritte am 31. November zugehen können. Das czechische Element in Böhmen erobert sich, wenn auch nur schrittweise, immer mehr Terrain. Ein neuer Beweis hierfür ist Oer Sieg, den die Czechen bei den Pilsener Handelskammer-Wahlen in der Handelssection davongetragen haben. Zwar behaupten die Deutschen in der Pilsener Handelskammer einstweilen noch die Majorität mit 19 gegen 17 Stimmen, aber die Czechen haben bei den letzten Wahlen fünf neue Sitze gewonnen und wenn fie bei den nächsten Wahlen noch drei Sitze erobern, wozu alle Aussicht vorhanden ist, dann haben sie die Majorität in der Handelskammer. In Frankreich sind die Actien Gambetta's seit den Enthüllungen Mancini's in der italienischen Deputirtenkammer und den Darlegungen des englischen Blaubuches über die egyptische Politik des Ex-Dictators noch mehr gesunken. Diese Enthüllungen legen dar, daß, wenn Gambetta noch länger am Ruder geblieben wäre, Frankreich schließlich ganz isolirt dagestanden haben würde und daß es namentlich die Schuld Gambetta's ist, wenn die franzoiitche Politik in Egypten in eine Sackgasse geraden ist. Gambetta wiederum beschuldigt in feinen Organen den Ministerpräsidenten Freycmet, baß er durch feine schwankende, zaghafte Politik die gegenwärtige Katastrophe m Egypten ermog- licht habe. Außerdem wird aber Gambetta in der aberusgligen In erpellattons- Debatte, welche wegen der -zyprischen Angelegenheiten m der D-pu irtenkammer nächsten Donnerstag stattfinden soll, Gelegenheit nehmen, le,ne egyptische Poütik zu vertheidigeu, wobei man jedenfalls interessanten Auseinandersetzungen zwi,chen Freycinet und Gambetta entgegensehen kann. Das enalische Unterhaus wurde in letzter Zeit neben den langwierigen und langweiligen B-ratbungen über die irische Zwangsbill mei|t oon «raaen und -Interpellationen über die egyptische Hnn§ in Anspruch genommen. Di/von der Opposition ausgehenden Interpellationen ließen klar erkennen, daß man m En lan77ber den s?hr zweiselhaften Erfolg der Gladston'schen Politik in Eanvten wenig erbaut ist und daß man auch die Allianz mit Frankreich mit Mißfallen betrachtet. Die Vertreter der Regierung, wie der Premier Gladstone und der Unterstaatssecretär Dllke ließen sich aber nur aus Erklärungen allge- meiner 9tatur ein, womit dem Verlangen der Nation, die Wahrheit über bie Kleinen zu ersticken. an's Ufer. umherstreiften. — Von der Polizei ist ein Irländer, Namens Thomas Walsh, verhaftet worden, der angeblich der Miether der Räumlichkeit war, in welcher am Sonnabend die Beschlagnahme von Waffenvorräthen ersolgte. Die Durchsuchung der Wohnung desselben hat zur Entdeckung weiterer Munitionsvorräthe geführt. Konstantinopel, 18. Juni. Der Minister des Auswärtigen, Said Dies geschah, die Waffen wurden auf zwei großen dächtigung der Gistzahn ausgebrochen sein. , r s m ranrren ■ - ~ "■ ' ' *- 1 Heber den äußeren Hergang, von dem ja schon einzelnes mitgetheilt , ™ol[cn u,lt VuL Man muß selbst gehört und gesehen haben. Imposant baute pch> der gegen 350 Sanger starke Chor vor der Gemeinde auf, erhebend wirkte die das Gotteshaus bis in die oberste Emporbühne erfüllende dichtgedrängte und doch andächtig lauschende oft sichtlich ergriffene Menge der Zuhörer, in der ebenso wie in dem Sanger- chor — und das beanspruchen wir auch als einz'gartiges Verdienst der Kirche und Kirchengesangvereine und ihrer Friedensmission — alle Stände, ötabt und Lanb, TelegraphUche Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 19. Juni. Die „Kreuz-Ztg." schreibt, der Finanzminister Bitter habe seine Entlassung eingereicht. — Der „Reichs-Anz." macht bekannt, daß die diesphrtge bereits angekündigte Kunstausstellung aussällt und die nächste Ausstellung voraussichtlich im Frühjahr 1883 stattfindet. . . ... Kopenhagen, 19. Juni. Ihre Komgl. Hoheit die Erbpnnzesstn von Meiningen traf heute Vormittag von Korsoer hier ein, wurde am Bahnhofe vom Könige begrüßt und begab sich sodann nach dem Hütet d'Angleterre, wo sie den Besuch der Königin empfing. Nachmittags setzte die Erbprinzessin ihre Reise nach Stockholm fort. Wien, 19. Juni. Die „Polit. Corresp." meldet, Fürst Lobanoff würde friedllä^gee^mgt^waren.^at Grobherzog mit seiner Familie und Gefolge die Kirche, empfangen von den drei Geistlichen, dem Kirchenvorstand, dem ^estcomtte und dem Vorstand des Gesammtvereins. t . o . Nachdem die H-rrschast-n in der prächtig d-coiirten Loge Platz genommen, begann di- Feier. Aus dem früher schon mitg-th-ili°n Programm heben wir nur hervor die mächtige Wirkung der Choräle, zuerst des von der gesamm -n Gemeinde mit Begeisterung gesungenen „Eine s-st- Burg ist rm er Gott", mit welchem si- auf d-S Wort des Geistlichen: „Unser Glaub- ist der S'-g, d-r tue W-lt üb-rwund-n Hot, sr-udig- Antwort gab, sodann der vom Chor vorgetragenen sowie des großartigm Chors von Gallus: Christ unser Heiland ist »standen, endlich das wunderbar ergreifende Lied d-r böhmischen Brüder: DI- Nacht ist kommen drin wir ruhen sollen. Geradezu erstaunlich für all- Mustkk-nn-r war das pracste Zusamm-nwirk-n der verschiedenen Vereine nach nur einer gemeinsamen Probe, noch viel mehr, wie schori m d-r Prob- selbst auch die zum Th-il Überaus schwierigen Stücke alsbald so trefflich zusammenklangen. Es ist das ein- bei dies-» Kircheng-sangs-sten allg-m-in g-m°cht- Ersahrung, wie viel die B-g-ist-rung vermag Allerdings wäre ein solcher Erfolg nicht möglich ohne di- gewissenhafte und tüchtige Einübung seitens d-r einzelnen Der. eins-Dirigenten, wie wir sie aus eigener Erfahrung hier In Gießen von unserem 6mm Cantor Steiner rühmen müssen und> di«: nicht genugi anerkannt w-rd n k°nu S-tw viel zum schönen Gelingen trug auch bi' P-rfonUchk-it des V-rerns-Ding-nt-n v rm vr. Bender von Darmstadt bei, d-r mit seinem feinen V-rstandniß und seiner Liebenswürdigkeit Alle eleftrifirte. . „ „Elektrisirt", das war überhaupt der charakteristische Eindruck, den man von der Versammlung, vor Allem von den Milwirkenden empfing. Das gab sich auch hernach bet dem Mittagessen tm Hotel zum Einhorn kund, zu dem sich schließlichwrder allesi Er- warten über 130 Personen eingefunden hatten. Alle Anerkennung gebührt dem Hotel ferneren Weqe welche das Cabinet Gladstone bezüglich Egyptens einzuschlagen , zum russischen Botschafter am hiesigen Hofe ernannt werden. Die österreichische o7d nkt allerdinas nicht gedient sein roirb. Auch int Oberhanse sah sich die Regierung habe eine dieserhalb an |te ergangene Anfrage der russischen Regierung zustimmend beantwortet. London, 19. Juni. Das „Neuter'sche Bureau" meldet aus Jsmailia, Die Stadt sei beunruhigt durch eine große Anzahl von Beduinen, die sich der die Stadt genähert hätten und an den nicht bewachten Ufern des Suezkanals gedenkt, allerdings nicht gedient sein wird Regierung genöthigt, verschiedene Anfragen bezüglich der egyptischen Angelegenheiten zu beantworten. , .. .... Der Rücktritt Jgnatiefs's und die sich hieran knüpfenden möglichen Veränderungen in der innere wie äußern Politik Rußlands bildet für das Cmrenreich noch immer das Tagesereigniß. Es stellt sich immer mehr heraus, daß der Sturz Jguatieff's nicht zum kleinsten Theile das Werk seiner Freunde in der altrussischen Partei am Petersburger Hose gewesen ist, die wahrscheinlich selbst des ewigen Jntriguenspielens des „Vaters der Lüge" überdrüssig geworden sind. Speeiell den Anstrengungen , Katkow's, des eigentlichen Vertreters des Alt- Sff^|o^rfoI^e3et3UÖunUrgrBene.' ^Dern gJarX I Pasch°7'sprach'hÄe den Botschästern seinen Dank aus für die Unterstützung, s auch zu verdanken sein, daß Graf Tolstoy, ein ausgesprochener Anhänger welche die Consuln den Behörden m Alexandrien bei der Wiederherstellung der d-r allrussischen Par ei, der Nachfolger Jgnatiesss im Ministerium des Ruhe geleistet. Mukhtar Pascha, dessen Entsendung nach Egypten nicht ausge- Innere wurde geben ist, soll gemeinschaftlich mit Derwisch Pascha wirken. Die Lage am Nil ist noch so verworren wie möglich, so daß sich --------- S o F ä 1 e * schwer ein treffendes Augenblicksbild hiervon zeichnen läßtt Allem Anschein nach 2o. Juni. Schwurgerichtssitzung am 19. Juni gegen Anna begegnet aber die Mission Derwisch Paschas großen Schwierigkeiten, da Arabi ^Qr|c stoct DOn Angenrod wegerl Kindesmords und Verbrechens wider die Sittlichkeit. Pascha durchaus nicht gesonnen scheint, die Autorität des Sultans so veom- Angeschuldigte wurde wegen Kindesmords überführt erachtet und in eine aunaslos amuerkennen, als man in Konstantinopel vielleicht annimmt. Es ist Zuchthausstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten condemnirt; dagegen wurde die Schuld- L diesen Umständen begreiflich, daß die Panik unter, der europäischen Bevö - ^P-^ch-ns wider U-StM.chk-st vvn^d-n G-schw°r-n-n v-ru-mt kerung in Kairo und Alexandrien anhält, trotzdem, daß fast alle größeren Machte, -^Die gestrige Versammlung des Vogelsberger Höhenclub zur Besprechung des darunter auch Deutschland, dem Beispiele der Westmächte folgend, Kriegsschiffe geplanten Ausflugs am 1. und 2. Juli setzte für die Section Gießen das folgende nach Alexandrien abaesendet haben. Ob die Landung türkischer Truppen oder Programm fest: Samstag den 1. Juli. Mittags 12 Uhr: Fahrt nach Nidda. Marsch nacy L mrniprfpn M nie! aefvrocken wird das rich- mit den von Gelnhausen kommenden Thellnehmern nach Schotten, wo das Localcomits die Conserenz, von welchen beiden ProMen jetzt viel g sp cy , sy in ber Waldanlage Spies und am Altenburgskopf für angenehme Unterhaltung trefflich tige Mittel zur Wiederherstellung der Ordnung in Egypten sein wird, bleibt Vorsorge getroffen hat. Sonntag findet dann der Ausflug nach dem Hohenrodskopf einstwellen abzuwarten. und das Zusammentreffen mit den anderen Sectionen und Vereinen statt- Mittags Die Verbältnisse zwischen Chile und Peru liegen noch immer Marsch über den Oberwald nach Ulrichstein und den Abend nach der Mücke, von wo 9^ ^itiu^ ^iede zwischen beiden Staaten noch nicht aus der Abendzug um 9 Uhr zur Rückfahrt benutzt wird. Wird das Wetter nur sehr unklar, da em definitiver Friede zwficyen ^wen ™ einigermaßen günstig, so ist ein sehr genußreicher Ausflug zu erwarten. Weitere Anabgeschlossen ist. Indessen find die Chilenen emen Schritt vorwärts gegangen, mel§UI10en finb erwünscht. iiidem sie einfach die von ihnen besetzten Districte von Tarapaca und Tacna Gießen, 20. Juni. Es ist wohl nicht zu viel gesagt, daß dem vorgestrigen mit der Stadt Arica für chilenisches Gebiet erklärt haben. Ferner sollen in Kirchengesangfest eine hohe Bedeutung in der Entwicklung der Kirchengesangvereinssache nächsten sleit die chilenischen Truppen die nördliche Küste Perus räumen und zukommt. Dabei denken wir zunächst nicht an die musikalischen Leistungen des gewaltigen q. rinn silprn rnnrpntrirt baden um jede aeaen die! Chors, dem diesmal einzelne besonders schmierige Aufgaben gestellt waren, die er in um Lima, die Hauptstadt von Peru, concemriN yaven, um je S 9 bewundernswürdiger Weise löste, sondern an den Gesammteindruck der kirchlichen Feier, drückende chllenische Herrschaft von dort etwa ausgehende Bewegung gleich im I oewunoernswu o g r ' < .. - - - -- —--------------2— Sicherlich hat sich jedem der in der Kirche Anwesenden die Heberzeugung aufgedrängt, nicht nur, daß etwas Großes und Herrliches ist um unsere klassischen Kirchengesänge und deren Vortrag durch gemischten Chor, sondern auch, daß sie erst dann an ihrer . rechten Stelle sind und zur rechten Geltung kommen, wenn sie nicht in der mehr oder Deutschland. minder willkürlichen Zusammenstellung des Concerts, sondern in lebendiger Wechsel- IQ Cfotni Qnninr Roheit der Grokbenoa haben Wirkung mit dem Gotteswort, aus dem sie geboren sind dieses in der gewaltigen Darmstavt, 19. Ium. e>e. «omgi. yo^eil oer zsrouyerzvg juven oche der Töne für Herz und Gemüth in ergreifender Weise auslegend, von diesem Ällergnädigst geruht: „ ,.f f \ wieder ins rechte Licht gestellt, und Mit dem gewaltig dahinbraufenden Gesang der Am 10. Juni den Forstaccefsisten Theodor E ck st o r m aus Nieder-Weidbach, Gemeinde zum Gehör kommen, daß es nur heißt, sie ihrer eigensten Natur wiedergeben, im Köniareick Preußen, zum Oberförster der Oberförsterei Ernsthofen, sowie den wenn sie, die ihr Dasein der Begeisterung der Frömmigkeit verdanken, auch der aus ®armftabt jum Äatata ÄÄ bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen zu ernennen. allverehrten Großherzogs zu hören, der, als er nach Beendigung der kirchlichen Feier Berlin, 17. Juni. Die Abreife des Fürsten Bismarck wird — wie ba§ Comitä zu sich in das Hotel beschied, um ihm seine hohe Befriedigung über das ruir büren __ bereits in den ersten Tagen der nächsten Woche, Dienstag oder Fest auszudrücken, mngefähr Folgendes sagte: Es freue ihn, daß durch diese Pflege des wir yoren oererrs m uwi cwh V ^ürftht nnh Kirchengesanges die schwere Last der Verantwortlichkeit der Geistlichen, auf deren PreS/gt Mittwoch, erfolgen. Es heißt, der Fürst begiebt sich nut der Frau Fürstin UNO Erbauung bisher fast allein angewiesen gewesen sei, erleichtert und nun bte seinem Sohne, dem Grasen Wilhelm Bismarck, zunächst nach Barzm. Frömmigkeit auch durch den Gesang gefördert werde. Wir sind uns wohl bewußt, — Der dänische Justizminister hat eine Bekanntmachung erlassen, welche ba6 biefe Auffassung der Sache uns den entschiedensten Widerspruch aller derer zuzieht, wegen der in Christiania sich häufenden P^'erkrenk^n fiir alle von dort di-^°n d-r Pfl-^ d-r |r5mmi6tet “not“-'onb;nuenn8 nach Dänemark kommenden Schiffe eine gewisse Quarantäne anordnet. Uebn- §urttmmung unfere§ Fürsten decken zu wollen. Wir berufen uns auf das Hrtheil aller qens ist nach dem letzten uns vorliegenden Wochenbericht aus Christtama die Zuhörer ob sie nicht freudig zustimmen müssen, wenn wir sagen, daß die Frömmigkeit Pockenevedemie daselbst stark in der Abnahme begriffen; dagegen haben die ^rch Gesang pflegen nichts anderes heißt als sie als eine Macht des Friedens und-der Pocken in Men Warschau und Petersburg neuestens erheblich et Wien verzeichnete m der letzten Woche 33, Warschau sogar 4Z Dooesfaue 'Qud) wurbc diesen Tagen mit Recht zu verschiedenen Malen, auch an Pocken. von dem Vertreter der höchsten Kirchenbehörde betont, daß es sich hier um eine echt . protestantische Bewegung handelt, weil sie nichts anderes erstrebt, als eine größere HNglaNd. Mitthätigkeit der Gemeinde im Gottesdienst. Denn auch der Sangerchor will m nichts Stflttböit 17. ^uni. Die Polizei hat hier heute Morgen einen glücklichen Fang anderes sein, als der musikalisch geschulte Theil der Gemeinde, daher denn z-B. Solo- r»>tban Sie defcblaanabmte nicht weniger als 100,000 Patronen, 400 Ständer von vorträge, in denen nur die einzelne Persönlichkeit zur Geltung kommt, in dem Programm Snider unb MnttS mit sechsläufigen Revolvern unb Pistolen, ber Kirchengesangvereine keine Stelle finden JMua? dem allzu dommirenden Soloalle für Verschiffung nach Irland bestimmt. Schon gestern erhielt die Polizei Kunde vortrag des Geistlichen in der Predigt gegenüber vertreten die ^Irdjengefangoeretne bnnon und sandte den Jnspector Peel zur Hntersuchung nach einem großen Stalle in den, wie es ausgedrückt wurde, im guten L>mne demokratlichen und echiprottstantischen St ^ohnS Street welcher längere f4eit hindurch verdächtig erschienen war. Der In- Grundsatz „was für die Gemeinde geschieht, soll auch möglichst durch die Gemeinde ^ dor erhibr bort bofe feit^ mehreren ^agen & bort habe blicken lassen, geschehen. So wird denn durch dieses Fest manches Mißtrauen und manches Vor- und beschloß darauf, den ganzen Inhalt des Stalles in aller Stille um 6 Hhr früh urtheil, das nur aus Hnkenntniß entsprang, beseitigt und mancher böswilligen Ver- Morgens absühren zu lassen. 57. . „ .. _ . _ _ . Wagen nach der Polizeistation bei Kings Cross gebracht, die Munition aber nach den Reaierungslagern in PIumstead, wo sie einer näheren Hntersuchung unterworfen worden wir kurz fein fittb. Die Waffen sind alle neuester Conftruction. Die Kisten, in welchen die ' &>• Revolver verpackt sind, tragen die Aufschrift „gebrechlich". — Die Elemente der Unordnung in Alexandrien haben sich eher vermehrt, als vermindert. Die 15,000 Europäer, die bis jetzt abgereift sind, hinterließen eine Masse arabischer Dienstboien, die sich jetzt ohne Geld und Stellung in den Straßen Herumtreiben unb nach und nach mit dem Gedanken an Plünderung und Todtschlag vertraut werden. Schlimmer als den Europäern in Alexandrien ergeht es Denjeniaen, welche auf den Dörfern inmitten einer einheimischen fanatischen Bevölkerung zurückgeblieben sind Sie leben in beständiger Todesfurcht. Kairo hat sich unterdessen von Europäern ziemlich geleert. Gestern kamen nicht weniger als 4000 von dort in Alexandrien an Sollte deßhalb der heilige Krieg wirklich dort gepredigt werden, so würde er sich wahrscheinlich blos gegen das von jenen zurückgelassene Hab und Gut richten. Die Soldaten fangen an, stark mit diesem heiligen Kriege zu liebäugeln. Noch achten sie bas Gebot bes Khedives, aber schon finb sie ber Sache müde, erlauben sich Hngezogen- heiten in Rebe und Betragen. Daß ber Hntersuchungs Ausschuß über bte stattgehabten Unruhen großen Emfluß haben werben, ist sehr zweifelhaft- Einstweilen mehrt sich b:e Zahl ber Leichen in fürchterlicher Welse; täglich treiben neue geheimnißooll r 2 her lviiß Eircheligesa^ srg&t, lleberituflunötn » 3un’Wn Anna "der die Sittlichkeit, machtet und in eine wurde die Schuldschworenen verneint jur Besprechung des "An das folgende ach Nidda. Marsch wo das LocalcaM Unterhaltung trefflich dem Hohenrodskopf Mn statt. Mittags der Mücke, von oo lrd das Wetter nur oarten. Weitere Än- Ww- " bieK^rtherf’JJfiW1 )aß dem vorgestrigen lengesangoeremsfache ungen des gewaltigen llt waren, die er tn der kirchlichen Fein. >eugung ausgedrüngt 'ischenKirchengefäng ie erst dann an ihre- icht in der mehr oder n lebendiger Wechsel- ses in der gewalliga mslegend, von diesem raufenden Gesang dn en Natur wiederM verdanken, auch dn > in diesem Geiste di! dem Munde unser« der kirchlichen Feia fri-dlgung über de ird) diese Waedi xv. wi\Vcw»M Mnt Md nb uns wohl bemM uifi aller derer zuM enen \* »*5 % nnb biaejm mit J» [j auf b«SUr»il* ! bat bieSromtn* tbt5Äri■“.<« »"»-hm«. Mermiethungen. Zu vermiethen: 4229 Ein möblirtes Zimmer, ein Heines möblirtes Zimmer. Seltersweg 10. 4243 Ein Logis, 4 Zimmer, Küche, großer Corridor und alles Zubehör, per sofort zu^vermiethen. _ Ludwigsplatz B. 1691. 4245 Ein Logis im Vorderhaus, gleich beziehbar, zu vermiethen. ____________K. Kraufch, Schloßgasse. 4233 Eine Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen. ________________I. 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Heute Abend 7 Uhr entschlief nach 9tägigem Krankenlager unsere innig geliebte Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Louise Hoffmann, gib. Denr, 4242 Ein anständiges Mädchen für Küche und Hausarbeit zu Johanni gesucht K» ''O Illing blutige tzZri' b-ut-u 3* im 62. Lebensjahre. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Darm' des Innern m schreib er Bötl Großh. Lande Dr. Eduard L Provinz Ober! Darm' läge Nr. 14) 1. Bckl litijchen Religio 2. Mn/ des Sopfgelbe§ 2 Semefter 188 inciitbe pro 1. 'Q . 3. Uebersich * Jahr 18 MM A bei 4- Vnimz .. ,Am o. E GeuehmMm d. Namem 6. Diech Ruhesi 8. Concu Erledigt stelle an der ( sangsgehalte vi stelle an der i betr. Lehrers s sw ?ct,ht K Ui gew Ä b?r Confer Spaniens sein kigkeiten der jt einnahm 5"mtnt' ”teSrmad) iu eitom A, Verein für Verbreitung von Volksbildung in Gießen. Am 23. Juni wird der Verband mittelrheinischer Bildungsvereine seine Jahresversammlung in Gießen abhalten. Der Ausschuß des hiesigen Volks- brldungsvereins erachtet es als seine Pflicht, nicht nur die Mitglieder des „Vereins für Verbreitung der Volksbildung", sondern auch die verehrlichen Mitglieder aller übrigen oberhessischen Vereine, welche Bildungs- oder ähnliche humane oder gemeinnützige Zwecke auf ihre Fahne geschrieben haben, zur Theilnahme an der Jahresversammlung der mittelrheinischen Bildungsvereine ganz ergebenst einzuladen. Die Verhandlungen beginnen Vormittags 10 Uhr in dem Festsaale der Realschule; um 2 Uhr vereinigen sich die Theilnehmer zu einem gemeinschaftlichen einfachen Mittagessen in Wenzel's Garten (Couvert zu 2 Mk.) Einzeichnungen zur Theilnahme an dem Mittagessen werden bis zum Freitag (23. Juni) in der Ferber'schen Universitäts-Buchhandlung und von Vereins- diener Berg entgegengenommen. Der unterfertigte Vorstand gibt sich der angenehmen Hoffnung hin, recht zahlreiche Theilnehmer aus Nah und Fern bei dieser Gelegenheit begrüßen zu können. Der Vorstand des Vereins für Verbreitung von Volks- 4228 bilüung in Gießen. Auswanderer nach Amerika befördert billigst Ohr. Wallenfels nagerie vertreten sind: Nubische und afrikan. Löwen, echt bengalische Königstiger, Leoparden, Jaguare, drei Eisbären, worunter der Riese Goliath, das größte Raubthier aller Menagerien und Zoologischen Gärten (der Beweis: ein am Käfig angebrachtes Attest von dem berühmten Thierhändler Carl Hagenbeck aus Hamburg), gestreifte und gefleckte Hyänen u. s. w. fiManyMijMut von BREMEN Die Vorstellungen Nachmittags 4 und Abends 8 Uhr werden ausgeführt von der berühmten Thierbändigerin Miß Bora, welche Löwen, Panther, mehrere gefleckte und gestreifte Hyänen, Wölfe, Bären und 2 Hunde in einen großen Käfig zusammenläßt, um die schwierigsten Produktionen mit denselben auszuführen Preise der Plätze: 1. Platz 1 Mk., 2. Platz 60 Pf., Gallerte 30 Pf.' — Kinder zahlen auf dem 1. und 2. Platz die Hälfte. Achtungsvoll 4246_____________________________(Jhr. Hery. Menageriebesitzer. QOcxxxxx3ööaoaaaoaoocxx2aaoQoaü^Qöß^üOö N Ich beehre mich hiermit anzuzeigen, daß der Ausverkauf in meinem Q 0 seitherigen Locale nur noch bis 1. Juli dauert und demgemäß die § Preise meiner Maaren nochmals ermäßigt habe. Es bietet sich meinen O y geehrten Abnehmern hierdurch Gelegenheit, die gediegensten Maaren 8 U sehr vortheilhaft einzukaufen, wobei besonders auf Shirtings, Q gran.de Menagerie, wird am Donnerstag Mittag hier eintreffen und Abends 8 Uhr in Oswalds Garten die erste große Uorstrllung mit Fütterung sämmtlicher Raubthiere geben. Die Menagerie enthält fast alle Raubthiergattungen der Erde, worunter Spezialitäten, welche in keiner anderen Me- Nur 4 Tage auf der Durchreise. Ohr. Berg’s 4083 Der seither von Herrn Registrator Herzberger bewohnte 3. Stock des Nebenhauses, Ludwigsstraße B. 1705, 4 Zimmer mit Zubehör, ist per 1. Sept. anderweit zu vermiethen.____ 4151 Ein kleines Logis zu vermiethen. Georg Unverzagt, .naplansgasse. 2485 Möbl. Zimmer, auf Wunsch mit Pension,- billigst nn „Frankfurter Hof". 3161 Familienlogis zu vermiethen. ...Wernh. Brück, Flügelsgasse. 3261 Ein Familienlogis, 4 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen im „Darm- städter Haus". ________________________ 3634 Ein Familienlogis mit 5 Zimmern per 1. September zu vermiethen. __________Ph Bauer II., Bahnhofstraße. 3968 Ein möbl. Zimmer mit oder ohne Kost zu vermiethen. Seltersweg C. 61. 3515 Ein Logis, 3 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen. Franz Gerbode, Kaplansgasse. 3923 Eine freundl. Familienwohnung im 2. Stock mit 3 Zimmern, Bodenkammer, Küche und sonst. Zubehör, auf 15. Juli zu vermiethen. Karl Schäfer, Schreiner, Wallthorstr. 4133 Ein Logis von 5 auch 6 Zimmern, großem Corridor, Küche, Speisekammer, Magd- und Bodenkammer, Keller, Mitgebrauch der Waschküche, Bleichplatz und Gartenantheil, zu vermiethen. Näheres in der Exped. ds. Bl._______ 4069 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. _____________________Neue-Bäue 85. 2461 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen. Rothenberger, Kaplansgasse. 4124 Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen.Neustadt D. 56. 4100 Eine freundl. Wohnung von vier schönen Zimmern und Küche in verschl. Corridor, mit Boden und Keller sogleich zu vermiethen. W. Ferber, Buchhdlr., Kirchenplatz. 1120 Ein Familienlogis (6 Zimmer nebst Zubehör) per sofort zu vermiethen. _ ___A. Marens, Rüchensand 224._ 4214 Der 2. Stock meines Hauses ganz oder getrennt zu vermiethen. _________I. Retter, Neustadt D. 62. 1475 Eine schöne, größere Familienwohnung mit Gartenantheil (auch Pferdestall oder Lagerraum) auf Juni oder Juli zu vermiethen._______________Dr. Weber. 3980 Eine inmitten der Stadt gelegene Scheuer, welche sich auch als Lagerraum eignet, per 1. Juli zu vermiethen. _________Wilh. Krämer. 4137 In vorzüglicher Lage der Stadt ist eine Bäckerei zu vermiethen. Näheres in der Exped. ds. Bl._______ 4136 Ein in frequentester Lage der Stadt gelegener Laden nebst Wohnung zu vermiethen. Auch können Lagerräumlichkeiten beigegeben werden. Reflectanten wollen sich unter R. 4136 an die Exped. ds. Bl. wenden. Todes-Anzeige. Anstatt besonderer Anzeige Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Fran« Sctielper nach langem Leiden heute Morgen sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebeneu» Gießen, den 20. Juni 1882. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 5 Uhr vom Sterbehause, Lindengasse 233, aus statt. 4240 Ein gewandter Burfche auf die „Pulvermühle^ gesucht. 4238 Jemand wünscht Beschäftigung im Nähen in und außer dem Hause. Näh, bei Herrn La mp u s, L-eltersweg. NicM zu übersehen! Wäfche zum Bügeln wird angenommen (Hemden 6 Herren- und Damenkragen 2 Manschetten per Paar 4 $ rc.) Für pünktliche Bedienung wird gesorgt. 3825_____________C. Alt, Kreuz 111. Mk. 11000 sind gegen erste Hypothek per l.Juli auszuleihen. Antwortschr. sub B. 67 an die AMERIKA & Wegen Passage wende man sich an die des Ttfordhl. IBoyd in Bremen oder an deren General-Agenten M. Abraham in Mainz und dessen Agenten C. W. Dietz Nachfolger in Giessen. Joh. Ph. Hofmann II. in Stein heim. Nie. Spiegelberger in Butzbach. J. Schulhof