•atu,. * lr« S3.50. na! UM' M.' *et(i erlernen berget. M^tihrog*, »d TLdvch- iell eöllij Äkiweisk sich liegt uns Htm bedingt: - felbftftäns reiheitliih und Land! > entnimm oße Aufmeck giml-Artikech Wtrie, deS eine W aus- Hea deS Je- i Minbimgfi izielle Benchi- njeiger. b seine Reit i-e der iefte in über alles icn ««fierten Kunst um bLEMii iben SDlemoir» >lte fM ui ; pr« Quartal ■MofflemenB'. Wstls tunfl.__- ti*"« $L___ -M-L tntilim elta A-n 5^ mibergtr, allein »»«Z g.iÄ s-gä *«>*•£ > 16 16 "& 16 16 S 9^r. 68. Grft-s Blatt. Dienstag den 21. März 1882. icßeiier Anzeiger Amts- und Anzcigeblatt für den Kreis Gießen. SMMMt Echulstraß- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlahn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mari 50 Pf. Amtlicher Hheil. Betreffend: Den Remonte-Ankauf im Großherzogthnm Hessen pro 1882. Bekanntmachung. Berlin, den I. März 1882. in 21. 22. 23. 24. Groß-Bieberau, Bickenbach, Gernsheim, Groß-Gerau. Alsfeld, Nidda, Butzbach, Nieder-Wöllftadt. Lampertheim, den n u in August den 5. Juli 7 ", 28. . ii 29. „ „ 19. August Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei, und ausnahmsweise vier Jahren sind im Bereiche des Großherzogthums Hessen-Darmstadt für dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: Die von der Remonte-Ankaufs-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer und Köpper vom Ankauf ausgeschlossen, und wird es sich empfehlen, hierauf besonders zu achten, damit die Zurückgabe derjenigen Pferde, welche sich innerhalb der ersten 8 Tage nach dem Eintreffen in den Depots mit diesem Fehler behaftet zeigen, vermieden wird. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einen Kopfhalter von Leder oder Hanf mit 2 mindestens zwei Dieter langen, starken hänfenen Stricken ohne besondere Vergütigung mitzugeben. Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst initgebracht werden. o Königlich Preußisches Kriegs-Ministerium, Abthellung für das Remontewesen. v. Rauch.Graf v. Klinckowstroem. Betreffend: Den Obstb aumwärter-Cursus an der Ackerbauschule zu Friedberg pro 1882. Bekanntmachung. Zur Ausbildung tüchtiger Obstbaumwärter wird im laufenden Jahre wieder ein Obstbaumwärter-Cursus dahier abgehalten werden. Es umfaßt der Cursus die Zeit vom 27. März bis Ende April mit Unterbrechung während der Osterfeiertage sowie im Herbste drei Wochen, beginnend in der zweiten Hälfte des Monats August. Der Unterricht wird von tüchtigen Lehrkräften ertheilt und umfaßt: 1) Geschäftsrechnen und kleinere Geschäftsauffätze, wöchentlich 4 Stunden; 2) Grundzüge der Pflanzenernährung, wöchentlich 4 Stunden; 3) Obstbaulehre, wöchentlich 4 Stunden; 4) Obstkunde, wöchentlich 2 Stunden. 5) praktische Hebungen, wöchentlich 20 Stunden. Der Unterricht wird durch eine reiche Samnilung der besten Lehrmittel und Instrumente unterstützt. Die praktischen Hebungen werden nach einem bestimmten Plaue in dem zu diesem Zwecke angelegten poinologischen Garten der Ackerbauschule vorgenommen, wie auch außerdem mehrere größere Obstbaumschulen dahier zur Benutzung kommen. Wöchentlich findet eine Excursion nach benachbarten^ größeren Baumanlagen statt. Der Unterricht wird unentgeldlich ertheilt. Für Kost und Logis haben die Schüler selbst zu sorgen. Wollen Schüler in freien stunden in dem pomologischen Garten thätig sein, so erhalten sie hierfür entsprechende Zahlung. Anmeldungen sind möglichst bald und längstens bis zum 24. März laufenden Jahres an das unterzeichnete Curatorium oder an den Dirigenten der Ackerbauschule, Herrn Professor Dr. Tobisch dahier, einzureichen. Etwaige Anmeldungen bei den land- wirthjchaftlichen Bezirks-Vereinen oder den Großherzoglichen Bürgermeistereien bitten wir, uns gefälligst übermitteln zu wollen. Friedberg, den 13. März 1882. " Das Curatorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden. Küchler. Schmidt. dir Landwirthschast keineswegs technisch für sehr schwierig. Baare meint, die Land- wuthschast werde später von selbst sich um die Ausnahme bewerben. Wolff führt ans, daß in den einzelnen Fabriken ebenso wie in d-r Landwirthschast die verschiedensten Gesahrklassen vorhanden seien, daß da, wo Industrie und Landwirthschast beisammen, bei Ausschluß der Landwirthschast die Industrie für deren Unfälle sorgen müßte. Und doch seien beide solidarisch :n ihren Interessen, man möge sie darum auch hier gleichmäßig behandeln. Reg.-Comm. Lohmann bemerkt, daß das Wort „dauernd beschäftigt" sehr schwer zu begrenzen sei. Kramer ist gegen den Zuschuß des Reichs. Riffelmann befürwortet die fakultative Heranziehung der Landwirthschaft, Baare will dieselbe jedenfalls zwingen. Dietze beantragt, unter Voraussetzung des Reichs- zuschusfes die Landwirthschast ganz heranzuziehen, was angenommen wird und dazu der Antrag Rissel mann auf fakultative Heranziehung; auch der obenerwähnte Antrag Henkel, betreffend die Eisenbahnen, wird angenommen. Desgleichen folgende Resolution: In Erwägung des Umstandes, daß, abgesehen von den Grenzdistricten, fremde Arbeiter vorübergehend in vielen Betrieben in den deutschen Bergwerken, Steinbrüchen, Tunnelarbeiten :c. beschäftigt werden, hält der Volkswirthfchaftsrath Bestimmungen darüber für erforderlich: a) ob solche Arbeiter fremder Nationalität unter dieses Gesetz fallen, b) ob eine eoent. Entschädigung, refp. Rente nur den im Jnlande Domicilirten gezahlt wird, . . o) in welcher Weise, wenn die Wahl des Wohnortes den Berechtigten auch UN Auslande gestattet werden sollte, die Genofsenschasten gegen Benachlheiligungen sicher zu stellen sind, , d) ob der Wohlthaten der Unfallversicherung nur die Angehörigen solcher fremden Staaten theilhastig werden sollen, welche deutschen Arbeitern gleiche Vortheile gewähren. . Zu III., Art und Höhe der den Versicherten zu gewährenden Leistungen enspmnt - sich eine lebhafte Diskussion, v. Landsberg findet, es fehle der Nachweis, daß die Industrie die Kosten nicht allein aufbringen könne; er wolle nur vorübergehend, etwa für 5 Jahre, behufs Einrichtung und Ansammlung des Reservefonds die Staat-Histe acceptiren. Baare freut sich über diesen Vermittelungsvorschlag und beantragt, die Abstimmung bis nach Bändigung der Commissionsarbeit zu vertagen, was angenommen wird. Henkel beantragt, statt des der Entschädigung zu Grunde zu legenden. Urbetts- verdienstes von 1200 M pro Jahr und 4 JL pro Tag ju fegen 1000 M. pro Jahr und 3*/3 M. pro Tag. Reg.-Comm. Lohmann setzt die Gründe für den Regierungsvorschlag auseinander; Baare ist für 1000X, Mevissen und Leuschner für 1200. Schließlich wird der Regierungsvorschlag angenommen. Die Abstimmung über die Earenzzeii, sowie b,e Berathung zu IV., Feststellung der En schad,Mngen, werden ausgesetzt, ebenso die ganzen übrigen Eapitcl. Nächste Sitzung iL-onnabend U Uhr- Tagesordnung: Ausstellung der Obligationen auf Namen; Fabrikation von Zündhölzern aus weißem Phosphor und Subhastationsordnung. Montaa 11 Ubr tritt das Plenum zur Berathung des Tabaksmonopols zulammen; am Dienstag, Morgens 8 Ubr, der Ausschuß »"d um 11 Uhr das Plenum- Berlin, 18 März. Beim Verlassen des Akademtegcbaudes war der Kaiser gestern auf der untersten Treppenstufe ausgeglitten. Während bei der Rückfahrt nichts Nachtheiliges bemerkt wurde, zeigte sich später eine ganz leichte Contusivn am rechten Ellnbogen und am rechten Knie, welche den Kaiser für heute veranlaßte, das Zimmer nicht zu verlassen. Deutschland. Darmstadt, 18. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Wergnädigst geruht: Am 11. März den Bauaufseher Josaphat Schneider zu Herbstein auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen und treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. April 1882 ab in den Ruhestand zu versetzen; sowie au dems. Tage den Kreisbauaufseher-Aspiranten Heinrich Eichler von Dorheim zum Kreisbauaufseher bei dem Kreisbauamte Gießen zu ernennen. Darmstadt, 18. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog nahmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Obersten und Com-> Mandanten der Residenz Frhrn. Röder v. Diersburg, den Obersten z. D. Gerlach, der Divisionspfarrer Strack, den Director Wulkow, den Polizeirath Haas, den Herrn F. b-chön aus Worms, den Theater-Hausverwalter PferÄwrff; zum Vortrag den Staatsminister Frhrn. v. Starck und den Ministerialpräsidcnten Schleiermacher. ®.'e Kammer der Stände hält ihre dritte Sitzung am Donnerstag den 23. März 1882, Vormittags 11 Uhr, ab. Auf der Tagesordnung steht: 1) Neue Eingaben. 2) Mündliche Berichterstattung und Berathung über den Gesetzentwurf, die Prorogation des Finanzgesetzes betr. Berlin, 17. Dtäiz. Der permanente Aus,chuß des Volkswirthfchaftsraths begann heute Vormittag 11 Uhr unter Vorsitz d-s Staatsministers v. Bötticher die Dscufsion über die Grundzüge zum Unfallge etz. Referent Baare führt aus, man müffe der Regierung für die verbesserte Vorlage dankbar sein, namentlich aber für die Entfernung der großen Zahl kleinerer Unfälle aus dem Gesetze. Ferner wolle er den Vorzug hervorheben, daß das Risiko ,ür die größeren Unfälle über möglichst weite Kreise bis aufs Reich ausgedehnt, dagegen die Conirole auf die lokalen engsten Kreise beschrankt sei, und endlich, daß ein Thett der Schadensumme vom Reiche getragen werde. Korref rent Kalle kann sich mit der Grundidee nicht befreunden und sei entschieden gegen den Entwurf. Er wolle sich aber an der Specialdebatte beiheiligen und feine Ansichten schriftlich zum Protokoll niederlegen. Heimendahl bringt einen Gegen.ntwurs ein und will, daß eine Commission darüber beralhe. Henkel, Kade, Hessel, Vonderbrügge, Wolfs bekämpfen diesen Vorschlag Leuschner tadelt die Aufnahme freierer Vereine in den Entwurf; er würde gegen denselben stimmen, roenn diese verblieben. Es entfpmnt sich noch eine D-scusston über den Antrag Heimen- dahl, der schließlich angenommen wird. Die Vorlage Heimendahl's wird einer Com- Ä»"" ddn - überwiesen. Zull., betreffend Versicherungspflicht, beantragt Rentei, das Jahreseinkommen auf 1500 M. zu fixiren und zu sagen: Eisenbahnen fea1.?»111!,11 ®efeÜ' soweit sie den genannten Betrieben angehören. 2000 1 nün Kochhann treten für die Fixirnng des Jahreseinkommens auf nwirfunAA«'«nn münfebt hie Landwirthschaft fakultativ aufzunehmen, Dietze bnn ist für den Zwang und für die provinzielle Regelung mirtMAnft ^an^a,1crt6fd>aft. Janfsen wünscht alle dauernd in der Land- wÄ Personen, also Knechte und Mägde, aufzunehmen. Kalle befürwortet ebenfalls das Jahreseinkommen von 2000 x und findet die Einbeziehung 20 ß 8, 1 23150 2013 an 2032 Locomotiven und Wagen sind zertrümmert, die Rei- Der Transport von Waaren dürfte auf mehrere 1 7 1 1 3200 1000 2400 300 500 roice ein Lastzug entgleist, senden mußten aussteigen. Tage unterbrochen sein. N llKcha M J iiefra ii ! Achill, {Bitten ii Gesammtbetrage von 23,150 X, nämlich e 1) Pferde 2) Rindvieh ........ Geldvreise 2500 13200 fci A 6 in dk zreit-g März, I sikN» kl Steimel k Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Corrcfpondcnz-Bureau. Belgrad, 19. März. Eine militärische Deputation des Fürsten von Bulgarien zur Begrüßung des Königs wird demnächst hier eintreffen. Bukarest, 19. März. Das amtliche Blatt veröffentlicht zwei Decrete, durch welche der Import von Tabak und Cigarren auswärtiger Provenienz in die Dobrudscha verboten, und das Tabaksmonopol-Gesetz mit dem 1. April d. I. auch für die Dobrudscha eingeführt wird. — Zu der am 26. ds. stattftndenden Feier des Jahrestages der Erhebung Rumäniens zum Königreich hat auch das diplomatische Corps Einladung erhalten. Petersburg, 19. März. Das Theater „Winter-Livadia" ist vollständig niedergebrannt; glücklicher Weife ist ein Verlust an Menschenleben nicht zu beklagen. Lokales. Gietzen, 20. März söOjähr-.ges Geschäsisjumläuin.s Der 20. März ist für die hiesige I. Ricker'jche Buchhandlung ein schöner und herrlicher Freudentag, denn vor 50 Jahren (am 20. März 1832) gründete mit kleinen Anfängen der Buchhändler Joses Ricker obiges Geschäft, das rasch und schön eniporblühte, sich noch in den Händen der Ricker'schen Familie befindet und auf das die Stadt und die Universität stolz sein kann. War es auch dem reichbegabten Gründer des Geschäftes nicht vergönn«, sich der herrlichen Früchte seines Fleißes und seiner Arbeit zu freuen, da ein früher Tod seinem thätigen Leben eine Grenze setzte, so war doch das Geschäft nicht verwaist und dte Kinder des Verstorbenen Nicht verlassen. Des Heimgegangenen Bruder, Anton Ricker, trat in einem ganz jugendlichen Älter jetzt als Geschäftsführer rn die Buchhandlung ein und gelang es ihm, derselben «inen >m Buchhandel bochgeachteien Namen und Rus zu erwerben. Du'ch leb nswürdigen Verkehr mit academischen Lehrern, die seine Ge- schästskenninisse erkannten und ihre G-istesvroducte ihm anvertrauten, entstand em recht bedeutender Ricker'scher Verlag und vergrößerte sich auch das Sortiment derR cker'schen Buchhandlung durch die unermüdliche Thätigkeit Anton Ricker's, der jetzt Besitzer ist, immermehr und Letzterer hat nun die Genugthuung, das freudige Fest des 50jährigen Bestehens seines blühenden Geschäfts zu feiern. Indem wir dem schönen Geschäft auch ferner Glück und Segen wünschen, rufen wir ihm ein herzliches vivat crescat floreat zu. Mit Ricker hat die Stadt Gießen allen Grund, sich des schönen Festes eines trefflichen Bürgers zu freuen, der au» dem Gemeindewohl lange Jahre hindurch seine Thätigkeit und Zeit geopfert hat und Hute noch, wenn es gilt, mit Rath und That tür dieselbe eintritt; und gewiß s eut sich Universitätspersonal und Bürgerschaft an dem schönen Ricker'schen Ehrentag berzlich und wünscht dem Besitzer der Ricker'fch>n Buch- brndlung noch recht lange rüstige Thatkrast, Glück und Gesundheit. etajie tzh «rn Ehr» .ferrnfdmei Das Me Ehm Nieter ( Rau Amerika. NeW-Uork, 17. Februar. Nach den letzten Nachrichten aus Panama ist bei dem Erdbeben in Costa Rica kein Menschenleben zu beklagen gewesen, ebensowenig haben namhafte Verwüstungen stattgefunden. Hi M nach Nag her «4 müssen ( M zehen. Handel und Verkehr. Grünberg, 19. März. (Frnchtpreise vorn 18. März.) Weizen X 24.32, Korn X 19.48, Gerste X 16.30, Hasen X 17.40. Erbsen X 20.40, Lein X 00.00, Samen X 27.00, Kartoffeln X 3.40, Wicken X 00.00. Fran kfrrr t, 18. März. Auf dem heutigen Markte kostete der Ccntner Heu je nach Qualität X 3.90—4.80, L-troh X 3.00—340, Eier das Hundert 4.80—6.20 Ochsenfleisch das Pfund 65-70 3i, Kuh- und Rindfleisch 45-55 3,, Kalbfleisch 45 bis 55 3>, Hammelfleisch 40—53 3>, Schweinefleisch 65—75 H, 1 Hahn X 1.70—2.50 1 Huhn X 1.50—2.50, 1 Poularde X 0 00—»00, 1 Gans X 0.00—0.00, 1 Taube 50-60 Reh per Pfund 00 3,, 1 Hase X 0.00-0.00. Butter 1. Qual, im Detail X 1 42, 2. Qualität X 120, Handkäs 45—50 3, das Pfund, Kartoffeln das Malter X 4.50—7.00, Kopfsalat 15—18 3i, gelbe Rüben das Gebund 7—12, Rornainsalat 80—00 3i, Rettig das Stück 5—10 3), Sellerie der Kops 10-20 3,, Blumenkohl 30 bis 70 Wirsing 10-20,5,, Weißkraut 15—30 das Stück, Rothkraut 35-40 »S,, Kohlkraut 00 3,, Kohlrabi 0—0 3>, Endivien 00—00, Zwiebel 7—9 H das Pfund. ß t t Kt i f i t » 4. Allendo rf a. d. Werra, 14. März. Der hiesige Spar-und Vorschuß-Veren ist „verkracht". An 200 Unbemittelte sind bei diesem Krach betheiligt und müssen das ganze Defizit tragen. Allgemeine Erbitterung herrscht ob der schlechten Geschäftsführung, da viele arme Arbeiter ihren sauer verdienten Erwerb opfern müssen, um das Defizit zu decken. Die vermögenden Mitglieder sind vor dem 1. October 1880 ausgetreten und nach dem Erkenntniß des Reichsgerichts an der Deckung des Defizits nicht mehr b-theiligt. Es läßt sich noch gar nicht übersehen, wie viele Existenzen noch ruinirt werden I Darmstadt, 17. März. Heute Morgen gegen 6 Uhr sand man in dem Garten des Hauses Ecke der Grasen- und Fabrikstraße ein hier zum Besuch weilendes 27jähriges Mädchen Namens Schmitt aus Groß-Buseck schwer verwundet, mit theilweise durchschnittenem Hals unter Umständen vor, die auf etn Verbrechen schließen lassen. Das Weitere dürfte die eingeleitete Untersuchung ergeben. Nach Angabe der schwer, aber nicht tödtlich Verwundeten hätte ihr Liebhaber, ein Sergeant, gestern Abend die Thckl verübt — Für die landwirthschastliche Landesausstellung in Darmstadt sind außer Medaillen und Diplomen an Prämien vorgesehen 26 Ehrenpreise und Geldpreise im Ii- 1**8# II. K11 ifrt leit* ji i® W ** Sih«! K-iiSin, Nr » 01 „5 «l Mn 3) Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel und sonstige landwirthschastliche Nutzthierc . ....... 4) Schlachtvieh................. 5i Producte rc.................. 6) Forstwirthschaft, Jagd und Fischerei 7) Landw. techn sche Gewerbe und landw. Hülsssloffe . . . 8) Landw. Maschinen, landwirthschastlicheund hauswnthschaft- liche Geräthe, Werkzeuge, die b:r Landwirthfchast in hervorragender Weise dienenden Gewerbe....... 9) Landw Bauwesen und Landesculturtechnik 10) Landw. Unterrichtswesen incl. Lehrmittel, landw. Genossenschafts-, Versicherungs- und Versuchswesen, Statistik, Thierschutz, Beschreibung ganzer Wirthschafteii, 2 teratur Deutscher Schulverciu. Don 146 Mitgliedern wurden bis heute X 220 eingezahlt und hiervon X 200 die Centralcasse in Berlin eingesendet. Der Rechner der Gruppe Gießen. Ricker. Verzeichniß der Mitglieder: Albach, Reallehrer. Arnold, Wirth. Batst, Rechtsanwalt. Baltz, Reallehrer. Bender, Rentner. Berg, Schuhmacher. Bergen, Otto. Bing, Stiid. Bock, Fabrikant. Bindewald, Reallehrer. Bravtm, Bürgermeister. Bratustzeck, Professor. Braune, Sind. math. Branne, Professor. Brück, Möbelhändler. Buchner, Reallehrer. Büchner, Kreisschulinfpector. Bücking, C., Rentner. Boetticher, Ger.-Accesfist. Bonin, Stad. phil. Diery, Rechtsanwatt. Dietz, Reallehrer. Dörr, Reg.-S-cretär. eifert, Lehrer. Engelmann, Redacteur Engelmann, Stud. Erb, Stud. Fehsenseld, Buchhändler. Fleischhauer, 6and. watb. H. Ganz, Stud. Geiger, Reallehramtsaccess. Gengnagel, H. Gareis, Professor. Gerhard, Stud. math. Göckel, Stud @reiit, Stud. Grünewald, Stud. Gnnderloch, Stud. Gutflcisch, Rechtsanwalt. Haberkom, R-g.-Rath. Hanau, Fabrikant. Hanftein, Fabrikant. Harnack, Professor. Hartmann, Stud. Hedderich, Cand. phil. Heichelheim, Kaufmann. Heil, Gym- nafialacceff. Heil, ReaUehramtsaccess Hempel, Apotheker. Hermann, Gutsinspector. Hetz, Gasfabr. Hinneschied, Stud. Hirschhorn, Rechtsanwall. Hof, Stad. Hoffmann, Professor. G. Hosmann, Stud. F Hornberger, Kausmami. M. Hornberger, Fabrikant. Jann, Reallehrer. Ihne, Gymnusiulaccefs. Jourdan, Stud. Kahl, Reallehrer. Kattenbnsch, Professor. Keil, Stud. A Keller, Kaufmann. W. Keller, Buchdruckereibesitzer. Klinkspo-, Fabrrkaiit. Koch, Fabrikant. Koob, Stud. Kost, Reallehrer. Kübel, Jnstiiuts-Vo>sicher. Landmann, Ger.-Acccss. Laspehres, Professor. Senate, Prosessor. Senhard, Stud. Liebrich, Mechaniker. Limpert, Kaufmann. Lindt, Reallehramtsaccess. v. Liszt, Professor. Lombard, Pharmac. Lutterbeck, Professor. Syncker, Rentamtmann. Mayer, Weinhändler. Mettenheimer Apotheke, Th. Meyer, Stud. Muhl, Rechtsanwalt. Müller, Reallehrer. v Münchow, Kaufmann. A. Noll, Blöcker. G. Noll, Director. Ohler, Ledersabr Oncken, P ofessor Opel, Stud. A. Petri, Bauunternehmer. L. Petri, Stadtvei ordnete,. Pichler, Professor. Pitz, Stud. Raiß, Stud. Reinhardt, Stud. Reuning, Rechnungs Rath. Ricker, Buchhändler. Römer, Lehrer. Röscher, Reallehiamtsaccess. Rücker, Dr. Rudolph, Musikalienhändler. Scheid,Fabrikant. Scherer, Gymnasiallehrer. Schellhaos, Cand. rned. Scheuermann, Reallehrer. Schnellbücher, Stud. Scheyda, Redacteur Schiele, Ingenieur. Schilling, Stud. Schirmer, Fabrikant. Schlemmer, Stud. Schmuck, Reallehrer. Schwabe, Reallehrer. Seipp, Reallehrer. Soldan, Director. Sommerlab, Reallehramtsaccess. Spanier, Reallehrer, D. Stamm, Kaufmann. N. Stamm, Kaufmann. Stammler, Landger.-Director. A. Stern, Kauimann. I. Stern, Kaufmann. Steuernagel, Cand. math. Sticher, Kaufmann Streng, Professor. Struve, Kaufmann. Stockhausen, Forstmeister. Theißen, Reallehrer. Walther, Rendant. Wafferschleben, Canzler. Weidig, Kaufmann. Weiffenbach, Professor. Weiffenbach, Gymnasiallehrer. Weiter, Kaufmann. Wiener, Landger. Rath. Wilbraud, Professor Will, Prosessor. Willenbücher, Stud. Windecker, Kaufmann. Wittmann, Stud. Wollweber, Stud. Wortmann, Bankdirectoi. A. Zimmermann, Stud. Berlin, 18. März. Der permanente Ausschuß des VolkswirthschastL- rathes berieth die Vorlage, betr. die Ausstellung von Staats,chnldverschreibungen auf Namen. Leyendecker empfiehlt die Eintragung geschehen, aber auch die Schuldverschreibungen au porteur bestehen zu lassen, indem man den Glän- bigern die Wahi laffe, die Umwandelung herbeizuführen. Der Vertreter der Regierung erklärte sich damit einverstanden. Mewissen beantragt, die Regierung möge auf Anlegung eines Schuldbuchs bei den Provinzen, Kreisen und Städten hinwirken. Die Anträge wurden angenommen, ebenso wurden die anderweitigen Anträge, einen Minimalbetrag von 100 X. zuzutassen und die Kosten auf >/2 pro mille festzusetzen, die Handelsfirmen zur Eintragung, sowie Anweisungen auf Zinsenzahlungen zuzulassen, sämmtlich angenommen. Der Entwurf, betr. Fabrikation von Zündhölzern ans weißem Phosphor, und die Bestimmungen des Entwurfs, betr. die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Eigenthnm, wurden genehntigt, nach welchen letzteren der Zuschlag nur erfolgt, tvenn das Gebot sämmtliche der Forderung des die Zwangsvollstreckung betreibenden Gläubigers vorangehenden Realansprüche deckt und daß die letzteren nicht baar ausgezahlt zu werden brauchen. Der Antrag Vonderbrügge, die Forderungen der Banhandwerker für die in Neubauten verwendeten Materialien und die geleisteten Arbeiten ebenfalls zu sichern, tvurde abgelehnt. , München, 18. März. Die Gräfin Schönborn-Wiesentheid, Tochter des deutschen Botschafters Fürsten v. Hohenlohe-Schillingsfürst, ist heute Morgen an der Diphtheritis gestorben. Frankreich. Paris, 18. März. Die vom Handelsminister in der Eisenbahn-Com- mifsion abgegebene Erklärung constatirt, daß die vorgeschlagenen Conventionen mit den Eisenbahn-Gesellschaften die Wirkung haben würden, den Sletto-Nutzen derselben um 100 Millionen jährlich zu verringern. Wenn man hierzu die 50 Millionen Eilgut-Steuer hinzurechne, auf ivelche der Staat verzichten würde, so werde sich ein Nutzen von jährlich 150 Millionen für das Publikum Herausstellen. Der Minister betonte ferner, daß die großen öffentlichen Arbeiten keine Verzögerung erleiden würden. — Das Ministerium wird der Kammer der Deputirten heute einen Gesetzentwurf auf Abänderung der gerichtlichen Eidesformel vorlegen. Die Zeugen würden sich nach dem Eutivurfe auch in Zukunft darauf beschränken können, daß sie versprechen, die Wahrheit zu sagen auf ihre Ehre und ihr Gewissen. Mußlaud. Petersburg, 18. März. Zur Errichtung einer zweiten russischen Polarstation aus Nowaja-Semlja wurde der geographischen Gesellschaft vom Kaiser eine Subsidie von 20,000 Rubel gewährt. Als Chef der Station ist der Lieutenant Andrejeff in Aussicht genommen. Petersburg, 18. März. Heute Abend 9 Uhr brach int Theater „Winter-Livadia" während der Vorstellung Feuer aus. Menschenleben sollen nicht gefährdet sein. Details fehlen noch. Warschau, 17. März. Heute früh ist zwischen Lowicz und Skiernie- Ehrenpreisc , 4 4 Afrika. Algier, 18. März. Wie aus Algier telegraphirt wird, haben viele Colonnen Befehl erhalten, in der Richtung auf Ainchair und Bouchair int Donimenca-Gebiet, sowie auf Oued Rheurles gegen die marokkanische Grenze vorzurücken. Die«' 1. M1 $autt a)6- 1 26 Frankfurt a. M., 20. März, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbcricht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 273'/«, Staatsbabnactien 262, Galizier 252Vi, Oesterr. Silberrente 64%, 4°/o Ungar. Goldrente 74'/,, 4% 1880er Russen 69*/», 2. Orient-Anleihe 57, 5% Rumänische Rente 87V», Lombarden 123%. Tendenz fest. Nützliche Mitthnlung: ®ir möchten hiermit unsere verehrten Hausfrauen wiederholt zu einem practischen Versuch m t dem t un in bald zehnjähriger Anwendung bewährten garantirt chlorsreren „ächten Tr. Linck'schc« Fettlaugenmehl" veranlassen, weit dieses für jeden Haushalt so bequeme Product von Staatsanstalten, Fabriken, Hotelbesitzern und Privaten des In- und Auslandes als das anerkannt billigste, kräftigste und unschädlichste Wasch- und Reinigungsmittel auss Wärmste emptohlen wird. Dasselbe dient nach der Gebrauchsanweisung für feinste wie für grobe Wäsche, Wollen-, Baumwollen und Seidenstoffe, für Gläser, Porzellan, Steingut, Fußböden, Lampcrien tc und wird überall angewandt, wo es sich um leichte Entfernung hartnäckiger, zumal fettiger Unreinigkeiten ans Stoffen und Materialien aller erdenklichen Art handelt. Da Nachahmungen existircn, wird man wohl thun, um ächtes Dr Linck'sches Fabrikat zu erhalten, nur geschlossene Packete zu kaufen und genau darauf zu achten, daß diese mit der Dr. Linck'schen Schutzmarke und dem Namen des Fabrikanten Julius Bcffcy in Stuttgart versehen sind. au Matratze 2075 x 23150 2043 2061 billigen Preisen. berg, Steimel ic. rc. bis Bren II. 518 597, 342 der DS LINCK'S zu achten, weil minderwerthige Produckte 2035 Stridibftumw0Ue aller Art!! 2054 zu 147 Ctr. ca. 105 Müller. 2059 Karl Berger, 2078 Hoffmann. 2034 Gerichtsvollzieher. 2077 17 11 10 zweischläfrige einschläfrige 180 21 220 81 237 80 105 48 Reisig, rm 850 5181 Stöcke, rm 60 Scheiter, rin 1010 164 16 280 nh 0 lz. Knüppel. rin 298 196/ 15. 17. 40. 45. 20. jitrto« JU ® GW. 4) Naubprn 5) Neukirchen 6) Nieder-Quembach 7) Niederwetz 8} Oberwetz en Ä 24.32, ein JL 00.00, Centner Hm X 4.80-6.20 talbffusch 45 A 1.70-2.50 ■00, 1 Taut! 11. im Detail n das Malier RamainsM mmlahl30 bis -40 y# Wnd. TelegMhiM 11t in Wen.) r. gilberrente nt-Mije 57, „ zweischläfrige „ „ Ein einthirriger Kleidetschtank raum wiedev MwmdMi wuW* »a- tatäanftoltet, das amrkanii au(5 iBätir* te ®te für 8* Ion, Steinsnl djte Sntfernuni en aller eidenl un, um äti» fen und flinai ,m Namen bes 1. Stämme, mittl. Durchm. und = 9,59 = 2,83 2068 Ein Arbeitspferd, sowie ein leichter einspänniger Wagen nebst Zubehör zu verkaufen bei L. Mühlhausen. Obftbäume, Hochstamm. Aepfel, Birnen, Kirschen rc., sowie Aepfel- und Birn-Pyramiden, Hochstamm. Rosen rc. sind noch abzugeben in der Handelsgärtnerei von 137 21 6 5 Ferner empfehle meine Besatzartikel, als: „ Franzen, Spitzen, Ferlgimpen, Knopfe, Einfassbänder, Seide und Zwirne tn allen Farben, onßf den billigsten Preisen. « J jr. H» WAr, Sonnenflraße 104. Mittwoch den 22. Marz, Nachmittags 2 Uhr, werden in der F l e t t 'schen Hosraithc dahier 3 Schränke, 1 Nachttisch, 1 Tisch, 1 Sopha, 1 Kommode, mehrere Oefcn öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 20. 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Hierzu ein zweites Blatt. ^sdes-Anzeige Anstatt besonderer Anzeige die traurige Mittheilung, daß unser tnnigftgehebter Gatte und Vater p 1 1 Maschinenstrickerei von 19 Carl Pietsch II. Anfertigung von Herren-, Damcn- und Kinderstrümpfcn, Socken in Wolle, Baumwolle und Vigogne, Jacken re. Anstricken von Strümpfen und Socken. Versammlung des Oberhesstschen Dseröejucht-Dereins **• **» _________ Der Vorstand, Palmengarten Frankfurt a. II. Beginn.derZgroßen FrÜhjuhrs-BlUMeN- UttV Pflunzen-Ausstellung. Zur Zeit Camelieu-, Azaleen- und Rosen-Flor. Mk 1 t S-öffnet und beträgt der Eintrittspreis IWt. 1.— Pf. pro Person, Kinder die Hälfte._______ 9042 Güter verschiedener Grösse, sowie mehrere Mühlen 1 im Preise von 10,000 bis 60,000 Mark können nach- W gewiesen werden. W 2069 Ein kl. Familienlogis ist per 1. April zu vermiethen bei __Adolf Bogt, Sonmnstr^60. 2074 Ein geräumiges Logis in meinem Haus an der Krofdorferstraßc, sowie ein kleines Logis in meinem Hinterhaus zu vermiethen. H. 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Mit diesem ersten Quartalbeitrag kann auch der Beitrag für das ganze Jahr gezahlt werden, n., ,®a unsere 2lnftalt für ca. 150 Kinder zu sorgen und durch den bevorstehenden Neubau einer Klemkmderschule besonders große Ausgaben zu bestreiten ® die geehrten Einwohner Gießens die herzliche Bitte, unsere m au$ m biesem Jahre durch reichliche Beiträge unterstützen Gießen, den 17. März 1882. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. _____Dr. Naumann. 2063 ! Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten widmen wir hierinit die schmerzliche Nach- rrcht, von dem heute Niorgen erfolgten sanften Hinscheiden unseres innigstgeliebten einzigen Söhnchens 1 J ' Carl n’irb zu kaufen gesucht von Friedrich Georg, ___Handelsgärtner. Lehrling gesucht 2062 von Georg Philipp Gail. Annonce. Ein alleinstehender Geistlicher auf dem Lande sucht zur selbstständigen Führung seines Haushalts eine solide altere Person, welche Kochen, Haus- und Gartenarbeit versteht und gute Zeugnisse aufzuweisen hat. Offerten unter L. 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