1882 Dienstag den 21. Februar Nr 4'1 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bnrean: Schulstraße B. 18. ich Hause ist der 1 ger. Simmern, >is zum 1. Mai is MtnM, chillerstraje. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. von 1200 X. _ m. Darmstadt, 19. Februar. sZweite Kammer der Stände. 6. Sitzung.^ ffrfter Geaenstand der Tagesordnung der gestrigen Sitzung der zweiten Kammer bildet die Beantwortung der Interpellation des Abg. Metz, welche lautet: „Ist die Kommission rur Untersuchung unserer Strombauveihältnisse berufen und zusammtzngetreten f ne,neinenden Falles, wann ist der Zusammenllttt zu erwarten und worin bestehen die Ursachen der seitherigen Verzögerung?" Herr Ministertalpräsident Schletermacher, ßJc beantwortet die Interpellation dahin, daß die nothwendigen Vorbereitungen nun- mebr so weit aetroffen seien, daß die Untersuchungs.Commission in der zweiten Hälfte des Monats März zusammentreten könne. Mit diesem Gegenstände wird gleichzeitig der Antraa des Abg. Rack 6 erledigt: „Die Kammer wolle an Großh. Regierung das Cracken richten, Angesichts des gegenwärtigen niedrigen Wasserstandes des Rheines die' schleunige Einberufung der Commission zur Untersuchung der Strombauverhaltmsie ... veranlassen und der Kammer von dem Resultate der Eihebungen und Untersuchungen Nachricht zu geben." Nach mündlicher Berichterstattung des Abg. Haas beschUeßt die Kammer nach lä-gerer Debatte, den ersten Theil des Antrages Rack6 durch odiae ^nterpellationsbeantwortung für erledigt zu erklären, dem zweiten Theile iedock ftamuaebeiL - Die Kammer fahrt in der Berathung des Etats ber Landes- Unin^sität fort Eine Debatte entspinnt sich über den vom Ausschuß beantragten Abstrich von 2000 X an der Anforderung für die Universitätsbibliothek- - Abg. Mn b l befürwortet warm die Bewilligung der vollen Summe unter Hinweis auf die ^^bältniüe an anderen Univ er sit äten und von der Ansicht ausgehend, daß man bei mNs-nsckaftlichen Anstalt am allerwenigsten an der Bibliothek, dem 6anbn)erf§; nn ÄS - Ministerialrath Knorr, sowie die Abgg. AeinzerUng, Baur und Tecklenburg sprechen für die nn^rde^ bargen die Abgeordneten Schröder und Ellenberger. Der ÄÄ mit 26 Stimmen angenommen. Die Kammer beschließt fnhS gemäß, unter der Gesammtanforderung für die'Landesuntversität 1500 X Nemuneration an einen Docenten für franrösisches mniiredit und Forstrecht nur bis zum Er cheinen des zu erwart,nden deut chen Civil- S an den Asststestten am mineralogischen Cabinet nur für die dermalige B^kun^d« Professur, 4960^. an den Referenten der aeademischen Administrations- nur für btc dermaltgen Inhaber und 300 X an den Btbltothekdiener nur ^r^den dermost^aen Inhaber zu bewiüigen. Ein Antrag der Abgg. Theobald und Dittmar, die Regierung zu ermächtigen, den UniversilätS-Forstgartenauffeher wider- rslrasse 30 ’ ’Wfthrun» ‘ ie.8™EuiZehntei “'®' Spesto "SSLPatL h2°.ift e'i' ’.Äner ,c 7 ibiss ^d.l. AM mit °d-r ohne i>- U ÄlöüiuÄ ra”9,ääWr, Wetmtiflet -g- lnzcherl. waaccngcschäst iS.«-« «, gu » bes auch w der iyÄL mg- r »x und Zwar verkläre diese ErsindunS' d SäS* -ucheilM.— Ä*' mit ö^ifper hnurlö D "S®/- Gichener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ruflich anzustellen, wird gegen 16 Stimmen abgelehnt. ^er Prä st d ent setzt hierauf alle übrigen, vom Ausschuß nicht beanstandeten Posten der Landeo- Untversität zur Berathung aus. Abg. Rackö befürwortet, den Posten für Kunslw ssen- schaft im Betrage von 4771 «X nur für den dermaligen Inhaber der betreffenden Stelle zu bewilligen, da dieses Fach an der technischen Hochschule gelehrt werde. - Avg. Betz fragt an, ob es nicht möglich sei, über die Ertragnisse des Mainzer Ilniversitats- fonds eine Rechnung abzulegen und zur Kenntniß der Stande zu bnngen. Mimsterral- rath Knorr, welcher die Frage nicht sofort beantworten kann, stellt^dem Abg^ Betz anheim, einen desfallsigen An rag emzubringen - Abg Osann smdet den als Beitrag der Stadt Gießen zur Universität im Budget stgur.renden Betrag von 822 X 36 für nicht nennenswerth und empfiehlt eine weitere Heranziehung der Stadt, an welche zudem die Universität nicht angenagelt sei — Abg. Muhl ist m der Lage, eine Zusammenstellung der Bürgermeisterei Gießen über Dasienige vorzutragen was die Stadt zur Universität bereits geleistet hat und noch leistet, woraus sich ein Betrag von im Ganzen etwa 120,000 X ergibt. Die Bemerkung Osanns betreffenddie Universität Gießcn sei nicht an die Stadt Gießen angenagelt, verweist Redner auf die bedeutende Senkenberg'sche Stiftung, welche für den^ll einer Verlegung der Hochschule selbstverständlich von den betreffenden Erben des Stiftersi als ihrenZweck Msht mehr erfüllend in Anspruch genommen werden wurde. — Abg. Scriba spricht sich fltmen den Antrag Racko m Betreff des Lehrstuhls für Kunstwissenschaft aus. - Abg. Nack 6 beantragt weiter, die Posten für das Reitinstitut, den aeademischen L>tallmeister und das musikalische Institut zu streichen. — Abg. Metz will die Stadt Gießen gleichfalls mit einem erheblich höheren Betrag zu den Kosten der Landes-Universi.at zugezogen haben-AbgWa ss er bürg wünscht für das philologische Semmar m Gießen m Zukunft bessere Leistungen, die es ermöglichen, Gymnasialdirectoren — entgegen dem seitherigen Usus — aus der Reihe der in Gießen gebildeten PHUologen zu entnehmen. Werter wendet er sich gegen das in Gießen bestkhende technologische ^abinet al., an die technische Hochschule gehörig, gegen das musikalische Institut, das Reitinstitut und den Unwe^itäts-Tanz- und Fechtlehrer. - Staasminister Freiherr v. Starck Exc., bittet, die Entscheidung über diese verschiedenen zur Streichung beantragten fßr die zweite Lesung vorzubehalten. E'N Antrag, die neu ^mgebrachten Anträge an b_ Äusschuü zur Berichterstattung zu verweisen, wirb gegen 11 Stimmen ab gelehnt- Abg. Dittmar beantragt, bie Kammer mö^e beschließen, bie N^erung zu ersuch^ bte in den Anträgen der Abgg. Rack« und Wasserburg gewünschten Abstriche und VorbebaUe in Erwägung zu ziehen. - Abg. Muhl tritt namentlich für den Fortbestand des musikalischen Instituts ein, dessen hohen Werth für bie Studirenden^er- vorhebend, welche von dieser Institution in die Praxis.andere Erinnerungen ^tnehmen, als sie auf der Bierbank gesammelt werden — Rach einem Schlußwort des Berichs er-statters Ellenberger wird der Antraa Rackä, die angefo.Werten 4/7I X 43 für den Professor der Kunstwissenschaft, lowie 500 X für ba--> kunstwiffniEaftlich Institut und für den dermalig n Inhaber der Professur zu bewilligen, gegen 19 Stw abaelehnt ebenso gegen 17 Stimmen der Antrag Wasserburg auf Streichung der Anforderungen für das technologische Cabinet (800 X), bas musikalische WM 9A(v\ Leitinstitut (2058 X), für den Universitäts-Stallmeister (,220V X) unv ,n.«ch< „» «»., b,«.«.« MUM R-ai-rUnä »u -rfuchen di- Aushebung der an her Unioerlitat vorhandenen Lehrstühle Ke? Tbi^rbe i lkund e nebst den damit zusammenhängenden persönlichen und fach- Uckun^Ausgaben unter Vorbehalt wohlerworbener Recht- in Erwägung zu ziehen und n?cb dem aegenwärtigen Landtag Über das Ergebmß Vorlage zu machen> - Abg Möhn beantragt, die Thierarzneischule vollständig aufzuheden und alljahrlnb Me (»nmnafiaften die mit guten Zeugnissen das Gymnasium absolvirt haben, je ein Ltt- 5SSS &»SS IS” ( 22. d. M. Tagesordnung: Technische Hochschule. u Aus dem Großherzvgthum Hessen, 18 ?>ebr Eine statistische Uebersicht des Sanitätspersonals, der Apotheken und H°sp'taler Hess ns vo^ 31. December 1880 ergiebt, baß m der Provinz /Starkenburg 13 , ~ Hessen 90, in Rheinhessen 117 Aerzte ansässig stnd uitb^bei einer Gesamm^ einwohnerzahl von 936,340 auf einen Arzt nn ^°dherzog h Oberhessen kommen. Die Zahl der Apotheken betragt m Starkenburg 4o m ‘-U in Rbeinbeffen 28 und berechnet sich eme Apotheke aus 879 t-in ; der Apothekenvorstände betragt 108, die der Apoth g h l ^^ammen 1218. linge 50, die Gesammtzahl der geprüften HEgehtllen ^, .?^^ 73 $iac0< Von den Krankenpflegerinnen sind 11 - f“^°Äitä[ern finb 28 öffentliche oder Minnen, 60 Vereinspflegerinnen Von den Walern ,rn Vereinsanstalten, 11 private, 7 ^lh‘arf2 ^ SeroTbnung ist für das Jahr Berlin, 18. Febmar. Durch kaffe ch ber armee angeordnet. 1882 bis 1883 jetzt das Genauere ^/57ersten oder zweiten Tage, nach Darnach erfolgt die Entlassung der R! s p,er(,ftübungen in ihren Garnisonen, dem Wiedereintreffen der puppen nach en o Bestimmung der vorgesetzten und die Einstellung der Rekruten nach näherer General-Conunandos in der ^eu Miaexv Landaerichts begann vor Posen. einigen Tagen unter dem Vorsitze ber Anklagebank erschienen . Per- I jäX» 5Ä* --- “«*“■21 bi- •***■ ^Bahnhofstr ' 'ck m. Hauses, ^rn, Kadinet beziehbar. )f, &nbenpty, iiTiin^örbtr; Y, NeueMeg. rcheniath Görtz lßr bestehend in hem Zubehör, ist i und per 1. Mai Nordanlage 116^. , 5 Zimmer mit m Corridor, zu- i vermiethen -bü Grünbergerstr. ?r zu vermietheu östiguna. md-Amage 43. Deutschland. Darmstadt, 18. Februar. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigstogeruht.ar bm Telegraphisten Karl Friedr. Georg Müller mm Expeditor bei der Main-Neckar-Eisenbahn den Expeditions-Gehulfen Karl Bonn aus Burkhards zum Telegraphisten bet dieser Eisenbahn, sonne den Finanzaspiranten Ludwig Kisseberth aus Gräfenhausen zum Registiatur- Äfsistenten bei der Directiou der Aiain-Neckar-Eisenbahn zu ernennen. Darmstadt, 18. Februar. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Ber- 1. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Großherzoglichen Ludewigs- Universitat zu Gießen im Sommer-Halbjahre 1882 gehalten werden und am 20. April ihren Anfang nehmen. Se^Königl.^ Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: Am 12 Deebr 1881 dem evang. Pfarrer Ernst Schönhals zu Ober-Eis enhausen die' evang Psarrstelle zu Allendorf a. d. Lahn mit dem Dmconat Groß-Linden zu übertragen - am 11. Januar 1882 der Ernennung des Ober-Guter-Jnspectorä Hildebrand und des Güter-Jnspectors Grooß zu Mitgliedern der Äpecialdirectton der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschafh die landesherrliche Bestätigung zu erthellcn; am 13. Januar den von dem Herrn Grasen zu Erbach-Schonberg auf die erledigte evang. Psarrstelle zu Gronau präsentlrten zweiten luth. Pfarrer Karl Wlhelm Sehrt von Groß-Umstadt für diese Stelle zu bestätigen; am 94 Januar dem evang. Pfarrer Wilhelm Wollmeber zu Dütelsheun die evang. Pfarrstelle zu Nieder-Ramstadt zu übertragen. 3. Concurrenzeröffnungen: .. . or Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an ber Gemeindeschule zu Steinberg mit einens Gehalt von 900 .X; nut der Stelle ist Organistendienst verbunden; dem Herrn Grafen zu Ltolberg-Rotzla- örtenberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine nut einem kath. Lebrer w besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bretzenheim mit einem Gehalt von 1000 Eine (bie zweites Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mainflingen mit einem Gehalt von 900 .X. Die mit einem evang Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lumda nut einem Gehalt von 900 jl ■ mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die nut einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Beltershain mit einem Gehalt von 900 X; mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Dre mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rmderbugen mit einem Gehalt von 900 mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; dem Herrn Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Büdingen steht das PräM- tationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evang. Lehrer zu befetzende Lehre^- stelle an der Gemeindeschule zu Metzlos mit einem Gehalt von 900 X. Dre mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gememdefchule zu Mainzlar mit einem Gehalt von 900 X.; mit der Stelle ist Organistenm^st verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Blofeld mit einem OZehalt von 900 X; mit _ der Stelle Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer'zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rüdingshaufen mit einem Gehalt von 900 X; mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Volksschule zu Mainz mit einem jährlichen Gehalt oonöZimmun und aogg'lhlofs. ^nd"gleich zu W schom-er, erMor. April zu oer- ng,Ä M . oder ohne en durch J Bl Hs. pcv Zaör 360 lhelmMer. __ Den zu ver- । il Jlöhl, ffstrape. Äenut, »Ä S'S äsgj USA tinW«1? „ warten l«B» '-ü TchlPb' «tttnen, b « Breinei ®be, wn «'*L“ W»ds Mmtl. Der Sdyieibir Euler zu 8i K Februar 188 Sentamte Gießet Ansprüchen aus herzoglich Hessisö Lbligationen vo unb 46964, übe Ach sollen t Rrben; bet bet Stiit, mit der ist Bch angeb' unb werben bi gemotz, Alle, r an sraglichen $ find, hiermit a' 6 Wochen, n bcher geltend EimvNgnng nirb. Gießen, am ®ro$. i 1183 S v. Jankowska aus dem Gouvernement Krem und 3) der Student der Medicin Wrocislav Truszkowski ebendaher. Ferner sind angeklagt: 4) der Buchbindergeselle Janiszewski, 5) der Schlossergeselle Goriszewski, 6) der Maschinenschlosser Bujäkiewicz und 7) der Cigarrettenfabrikant Kosobucki, zu 4 —7 aus Posen. Als Zeugen sind 38 meist dem Arbeiterstande angehörige Personen geladen. Nach der Anklage werden die Angeklagten Mendelsohn, v. Jankowska und Truszkowki als Emissäre der internationalen socialistischen Arbeitervereinigung bezeichnet, die im August v. Js. nach Posen kamen, um den Socialismus unter den Polen zu verbreiten und dem russischen Nihilismus durch Hinüberschmuggeln von verbotenen Druckschriften revolutionären Inhalts Nahrung zuzuführen. Um ersteres Ziel zu erlangen, bemühten sie sich, unter der arbeitenden Bevölkerung Schriften zu verbreiten und Bersannnlungen abzuhalten. Es gelang ihnen, dadurch auch Gruppenbildungen herbeizuführen, deren Teilnehmer sich allerdings über ihr eigentliches Ziel noch nicht verständigt hatten. In aßen von den Angeklagten verbreiteten Schriften wird die allgemeine und internationale Gesellschafts-Revolution gepredigt, die nur durch thätigen Kainpf gegen die momentane sociale Ordnung erreicht werden könne. Die Angeklagten erklärten sich für nichtschuldig. befinde und daß Oberst Mas durch die Truppen Garcia's und Calderon's ae- tödtet fei. Konstantinopel, 19. Februar. Die Mitglieder der außerordentlichen preußischen Gesandtschaft wurden gestern Nachmittag 5 Uhr von dem Jn- Lroducteur der Gesandtschaft in 3 Hofgalawagen abgeholt, im Palast des Sultans vom Minister des Auswärtigen empfangen und durch denselben zum Sultan geleitet. Die Ueberreichung des Schwarzen Adlerordens an den Sultan fand in Anwesenheit der Mitglieder der hiesigen deutschen Botschaft statt. Nach der Ueberreichung zog sich die außerordentliche preußische Gesandtschaft zurück und nahm die Vorstellung der Pascha's und anderer hohen Würdenträger entgegen. Bei der darauf folgenden Festtafel im großen Saale hatte der Sultan am oberen Ende der Tafel Platz genommen, rechts von ihm saß der Chef der außerordentlichen preußischen Gesandtschaft, Fürst Radziwill, links der deutsche Geschäftsträger und erste Botschaftssecretär v. Hirschfeld. Die Privat-Capelle des Sultans machte Tafelmusik. Nach der Tafel wurden die Mitglieder der außerordentlichen preußischen Gesandtschaft und die höchsten Würdenträger nach dem Privatsalon des Sultans entboten, wo sich der Sultan mit ihnen auf das Huldvollste unterhielt. Petersburg, 18. von der ii n daß die Durchführung Frankreich übertragen Frankreichs anerkannt, der Nicht-Intervention zuschließen. Mußland. Februar. Nach dem heute veröffentlichten Bulletin 211 "■ den Unterhandlungen die Finanz-Controle, die Frage Türkei und die Schifffahrt im Suez-Canal aus- Telegraphische Depeschen. Wolffs lelegr. Correspondenz-Bureau. London, 19. Februar. Aus Buenos-Ayres hier eingegangenen Nachrichten zufolge ist es zwischen den Einwohnern von Pisko und den peruanischen Soldaten am 24. v. Mts. zu einem blutigen Gemetzel gekommen. Der Oberst Mas mit 600 Mann von Jca griff Villavicencio an und plünderte,'nachdem er denselben besiegt hatte, Pisko. Die Soldaten steckten alsbald die Häuser in Brand und ermordeten viele Einwohner, 400 Fremde suchten den Meuterern Widerstand entgegenzusetzen, wurden aber ebenfalls zurückgeworfen und 300 von denselben getödtet. Die Zahl der Opfer des Blutbades beträgt mehr als 1000. Es geht das Gerücht, daß auch der französische Consul sich unter den Opfern — Bei der gestern Abend erfolgten Ueberreichung des Schwarzen Adlerordens durch den Fürsten Radziwill sagte der Sultan, die ihm erwiesene Ehre sei ein neues Unterpfand der guten Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei und er hoffe, daß diese Beziehungen sich in Zukunft immer fester gestalten werden. Der Audienz folgte ein Galadiner. Der Sultan verlieh dem Fürsten Radziwill den Großkordon des Osmanie-Ordens. Oesterreich. Pesth, 18. Februar. Unterhaus. Die Petition der Geistlichkeit des Eisenburger Comitats um Aufhebung der Emancipation der Juden und Ablehnung des Gesetzentwurfs, betr. die Ehen zwischen Christen und Juden, gab zu einer längeren Debatte Anlaß. Im Laufe derselben beantragte der Deputirte Jstoczy unter heftigen Ausfällen gegen die Juden, die Petition der Regierung zur Prüfung der Frage zuzuweisen. Der Ministerpräsident Tisza trat den Ausführungen Jstoczy's sehr energisch entgegen und sagte, nach seiner Ueber- zeugung habe Ungarn einen großen verdienten und für die Zukunft wichtigen Triumph errungen, als es nach Jahrzehnte langen Kämpfen die ungerechte Ausschließung eines Theiles seiner Einwohner von den politischen Rechten ihrer Religion wegen aus dem Gesetzbuche strich. Schließlich wurde der Antrag des Ausschusses, den ersten Theil der Petition fallen zu lassen und den zweiten Theil, betr. die Eheschließung, dem Justizausschusse zu überweisen, angenommen. Ararrkreich. Paris, 18. Februar. Trotz der Schönfärberei der meisten Börsenberichte, welche das Vertrauen heben möchten, ist die durch die „Union Generale" herbeigeführte Finanz-Krisis noch immer nicht zu Ende. Die Pariser Börse ist schlecht gestimmt, und die Börsen der bedeutendsten Provinzialplätze gleichen ausgebrannten Vulkanen. Das Häuflein der Lyoner Wechsel-Agenten, das bisher dem Bankerott entschlüpft war, ist auf dem Punkte, sich dem großen Haufen der Versunkenen anzuschließen. In Bayonne hat das Handelsgericht zwei Wechsel-Agenten fällst erklärt, in Macon liquidirte eine Landbank in Folge der Flucht ihrer zwei Directoren. In Marseille, Bordeaux, Lille, Perignaux haben Bankhäuser ihre Zahlungen eingestellt oder sind von den Handelsgerichten fallit erklärt. In Paris ist ein ganzer Schwarm kleinerer Finanzgesellschaften theils in der Klemme, theils von den entflohenen Directoren ihrem Schicksal überlasten worden. der gemeinsamen Beschlüsse der Mächte England und werde. Die Mächte hätten das Recht Englands und Knglarrd. London, 18. Februar. Wie die „Daily News" erfährt, hätte die identische Note Englands und Frankreichs in der egytijchen Frage bei den Mächten freundliche Aufnahme gefunden und würde wahrscheinlich das Resultat haben, ö " ii Türkei. Konstantinopel, 18. Febr. Seit einiger Zeit ist die türkische Regierung beunruhigt durch Nachrichten über einen Aufstand in Demen. Da vollständige Ruhe in Arabien niemals herrfcht, so wurden die ersten Berichte wie gewöhnlich wenig beachtet. Diesmal scheint die Empörung jedoch bedenkliche Dimensionen angenommen zu haben. In der vergangenen Woche sind in Konstantinopel so viel Truppen nach Arabien eingeschifft, als Fahrzeuge disponibel waren. Wie dem „Pesther Lloyd" aus Alexandrien gemeldet wird, ist ein Theil der Aufständischen auf dem Marsche nach Mekka begriffen, um dort vor der Kaaba die Absetzung des Sultans und die Errichtung eines arabischen Khali- fats zu proclamiren. Wenn die Nachricht sich bestätigen und der Streich gelingen sollte, würden Abdul Hamid's panislamitische Pläne arg in die Brüche gehen. Die deutsche Volksschule in Ungarn. c , ..Die Magyaren sind durch die Ergebnisse der Volkszählung von 1880, welche bejü0ltd) ber Natwnaluäten erst jetzt veröffentlicht worden sind, bitter enttäuscht. Ihre Bolkszahl hat m zehn Jahren nur um 8668 Köpfe zugenommen; sie schätzen sich jetzt u?'-l ■ = Seelen. Diese geringe, einer Stagnation gleichkommende Vermehrung nt überdies nur durch fanatische Magyarisirung erreicht worden und fällt lediglich auf ^technung der fremden, dem welken magyarischen Volkskörper einverleibten Völker- bruchtheile. Es ift kein Racen Nachwuchs, sondern Aufpfropfung. So haben 56 Procent der über eine halbe Million zählenden jüdischen Bevölkerung sich zur magyarischen ucationalitat bekannt. Ferner haben die deutschen Städtebürger das größte (Kontingent Zur Deckung des magyarischen „Volksdeficits" geliefert. In Ofen-Pest ist das Magyaren- tmim .in der Jugend um 23,5 Procent, in den 143 Städten des Landes um 9,1 Procent starker vertreten als in der älteren Generation. Die Magyarisirung der Jugend ist das Werk der magyarischen Schule. Von die Zahl der deutschen Volksschulen zusammen. Als klassischer Zeuge für die Magyarisirung der Volksschulen tritt der ungarische Unterrichtsmin-ster Herr von Tr4fort selbst auf. In seinem zehnten Amtsberichte, der dem ungarischen Abgeordnetenhausc unterbreitet wurde, stehen wieder erbauliche Dinge. Die Zahl der deutschen Volksschulen hat in einem einzigen Jahre um 86 ab- genommen; im Jahre 1879 war sie aus 953, im Jahre 1880 bereits auf 868 herabgesunken. 867 deutsche Volksschulen für 267,282 deutsche Schulkinder! Ueber die Magyarisirung der Volksschulen in der Hauptstadt Ofen-Pest seit 1880 heißt es m dem ministeriellen Amtsberichte in wörtlicher Uebersetzung: Die 14 Schulen mit magyarischer Unterrichtssprache haben sich bis auf 133 vermehrt; die im Jahre 1869 noch vorhandenen zwei Schulen mit deutscher Unterrichtssprache sind vollständig eingegangen, und die Zahl der magyarisch-deuts che n ist von 28 auf 6 herabgesunken. Auf diesem Gebiete hat der Gemeinderath der Hauptstadt ein Resultat erreicht das den Dank der Nation mit Recht verdient. (Im Original mit gesperrter Schrift gedruckt!) Weiter: Im Pester Landkreise sind 12 515 deutsche schulbesuchende Kinder und nur eine einzige deutsche Volksschule, während für 55,739 magyarische Kinder 363 magyarische Schulen bestehen; außerdem sind 49 magyarisch-deutsche Schulen vorhanden. Im Temescher Landkreise besteht für 22,949 deutsche Schulkinder keine einzige rein deutsche Schule; dagegen haben 4561 Magyaren 27 rein magyarische Schulen- ferner sind 104 Schulen magyarisch deutsch. Im Veszprimer Landkreise haben 6276, '-m Stuhlweißcnbmger 3077, im Abanser 1319, im Gomörer Landkreise 1062 deutsche Schulkinder keine einzig rein deutsche Volksschule; magyarisch deutsche existiren 56, beziehungsweise 16, 5 und 3. Im Viptauer Landkreise besuchen nur 76 magyarische Krnder die Schule; nichtsdeslow.niger existiren vier vom Staate errichtete Volksschulen mit magyarischer Unterrichtssprache — natürlich zum Zwecke der Magyarisirung der anderen Rat onalitaten. Dagegen haben 554 deutsche Schulkinder im Unger Land- kretse ferne einzige deutsche Schule, nicht einmal eine gemischisprachige. Ebensowenig exsttirt für 202 deutsche Schulkinder im Sohler Landkreise eine einzige deutsche Schule nicht einmal eine gemischtsprachige, während für 557 magyarische Schulkinder 34 magyarische Schulen, darunter fünf staatliche, bestehen. Im Trentschiner Landkreise sind 150 magyarische Schulkinder und 14 magyarische (darunter 13 staatliche) Volksschulen vorhanden, während für 1701 deutsche Schulkinder nur drei rein deutsche be- stehen; außerdem flieht es 24 magyarisch-deutsche Schulen. Im Thurcoczer Landkreise giebt es für - 303 magyarische Schulkinder 20 magyarische Volksschulen (darunter 9 staatlich ' , wahrend für 905 deutsche Kinder nur fünf deutsche Schulen bestehen. . . ^Solchen unglaublichen Thatsachen gegenüber haben deutsch-ungarische Blätter die Kühnheit, jcbe Bedrückung und Zurücksetzung des Deutschthums in Ungarn abzu- leugnen und gegen dm allgemeinen deutschen Schulverem zu Felde zu ziehen, welcher keine anderen Ziele verfolgt, als feinen so stiefmütterlich behandelten Landsleuten zu 'hrem gesetzlich garantirten Rechte zu verhelfen: zu einer genügenden Anzahl deutscher -Schulen! Der Verein ist auch fein Feind des magyarischen Volkes, sondern er bekämpft nur jene falschen Propheten, welche verkünden, der ungarische Staat könne N'.cht bestehen ohne Unterdrückung und allmälige Entnationalisirung der anderen neben den Magyaren wohnenden Racen. (Berl. Tagebl.) „ 32 Ejl Freitag be soll in btn MeMm, j »erben: 204 Kiejem- bisznZ! bis M | Fstmtr, 1 '3 Fichtene Ctm.D> = 35 Leiterbc 4 Eichens Durchm n =2'3j N Sumba ' T gestattet. 5?*«. 1198 ’’ Mjerf Dienste x Lokales. Gietzerr, 20. Februar. Das 5. Conccrt des Concert-Vereins, defsm Programm d'e nächsten Blätter bring-n werden, findet Sonntag den 26. Februar statt ™ neunzigste Vereinsjahr, in dem wir leben. Gegründet wurde der Verein 1792 als „musikalische Gesellschaft". Möge die große musikalische Aufführung der wir entgegen sehen, und an welcher der akademische Gesangverein, sowie vier bedeutende auswärtige Solisten theilnehmen, gewissermaßen als eine Vereinsfeier anae- sehen werden. ° Die erste Abtheilung wird gebildet durch Webers Ouvertüre zum „Freischütz" durch Scene und Arie aus Marsch ne rs Oper „Hans Helling", für Sopran und die „erste Walpurgisnacht" von Mendelssohn. ' Der Schwerpunkt des Concertes liegt jedoch in der 2. Abtheilung in der neuntcn Symphonie von Beethoven, welche hier zum ersten Male zur Auf- fuhrung gelangt. Jeder musikalisch Gebildete weiß, welch ungeheure Schwierigkeiten der Aufführung dieses colossalen Werkes entgegenstrhen, — Schwierigkeiten welche bet unseren localen Verhältnissen doppelt in die Waagschale fallen. Möge die Feder eines besser Unterrichteten in den nächsten Tagen uns in den h-esigen Blättern nähere Mittheilungen über dieses wunderbare Werk bringen, das in einer Weise, wie sie selten in dem Gebiete der Kunst erscheint, der eigentümliche Ausdruck ber Individualität ,®rrtt6°mCn§ ,ft' welches „das Resultat emes langen, leidensvollcn, in unab- lässigem Ringen nacy dem Edelsten und Höchsten hinqebrachten Lebens ist". Gietzen, 20. Februar. Gestern Abend stahl ein Stromer beim Betteln in einem Laden am Seltersweg. in welchem im Augenb lick Niemand anwesend war. ein Paar Unterhosen. Als sich der Dieb entfernen wollte, wurde erlvon einem Schutzmann der ihm von der Straße aus zugesehen, in Empfang genommen. v schreitet die Besserung im Befinden der Großfürstin Maria Paulowna fort; die Temperatur betrug 37, der Puls 80. — Der Staatssecretär Fürst Lieven, Mitglied des Reichsrathes, ist seiner Bitte gemäß seines Dienstes enthoben worden. — Während der Ausstellung in R^oskau soll daselbst ein internationales Pferdewettrennen stattfinden. Seröien. Belgrad, 18. Februar. Der Fürst hat die Demission des Kriegsministers Leschjanin angenommen. 16 Wellen. 44 93 Dienstag den 28. Februar: = 6,02 15 176 = 0,30 2 34 6 2 = 1,50 13 80 3 2 11 Wimmenauer. 1192 204 n 3,00 4 Wellen Buchen - Reiser 11,00 Hundert von mit 0,97 mit 14,42 Kl. mit 7,86 Kl. ir ff 125 24 27 0,50 1 3 22 75 Eichen-Stämme, mit 22,01 Fm., 30 Nadel-Stämme mit 6,72 Fstmtr., 65,00 2,00 18,00 18,50 58,00 94,00 ir II II n u ii u n u ii u H u ii u II 11 II 111 104 13 2740 1260 300 29,50 25,00 199,00 ii ii u 50 11 4 4,6 290 960 35 5 14 15 1 1 28 37 22 26,50 27 17 13 850 17 76,2 15,5 35,60 300 13,00 29,00 Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr am sogen, grünen Weg, eine Viertelstunde von hiesiger Bahnstation. Lich, den 20. Februar 1882. Eichenscheit, Buchenscheit, Eichenscheit u. Knüppel, Eichen-Stämme (zu Gruben-, Wagner-, Bau- und Schwellenholz geeignet) mit 70,40 Fstm., Buchen-und Hainbuchen-Stämme mit 5,90 Fstm., Fichten- und Kiefern-Stämme mit 10,82 Fstm., Birnbaum-Stamm m. 0,22 Fstm., Erlen-Stämme mit 1,20 Fstm., Lärchen-Stämme mit 2,94 Fstm. Inhalt. Rm. ii n Hotz-Derfleigerungen. Donnerstag den 2 Marz, Vormittags von 9 Uhr ab, in den Gemeindewaldungen von Kleinrechtenbach, Weidenhausen und Volln- Rm. H II n ii n n 3. El., Rm. Weichholz-Reiser 3. El., Holz-Versteigerung. Freitag den 24. Februar soll in den Waldungen der Gemeinde Weitershain, District Streithain und Windkopf, folgendes Holz versteigert werden: Kiefern- und Fichten - Stämme bis zu 38 Ctm. Durchmesser und bis zu 16 Mtr. Länge — 67,43 Fstmtr., Fichten-Derbstangen bis zu 14 Ctm. Durchm. und 12 Mtr. Länge = 35 Fstm. (zu Sparren und Leiterbäumen brauchbar), Eichen-Stämme bis zu 33 Ctm. Durchm. und 11 Mtr. Länge == 2,34 Fstm. 47 Eichen-Derbstangen Fstmtr., 327 Nadel-Derbstangen Fstmtr., 544 Nadel - Reisstangen 72 Kiefern-Stämme 3. und 4 19,30 Fstmtr., 109 Kiefern-Stangen 1. und 2. b. in verschiedenen Districten: 35,50 Rmtr. Buchen-Derbholz, Mittwoch den 22. ö. M., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'scheu Hofraithe dahier gegen Baarzahlung meistbietend versteigert: 1 Sopha, 3 Kleiderschränke, 3 Kommoden, 1 Kommode mit Glasschrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Waschtisch, 1 Bettlade, 1 Wirthstisch und 1 Pferd. Gießen, den 20. Februar 1882. Geißler, 1178 Großh. Gerichtsvollzieher. Eichen-Derbholz, Eichen-Stock und Eichen u. Buchen-Reiser. Gladenbacher Chauffee. Forsthaus Strupbach, den 16.Febr. Der Königliche Oberförster. 1173 Baumann. Geffentl. Aufforderung. Der Schneidmüller Philipp Karl Guter zn Gießen hinterlegte am 26. Februar 1881 bei Großherzoglichem Rentamts Gießen zur Sicherung von Ansprüchen aus Kauf zwei Großherzoglich Hessische 4"/nige Eisenbahn- Obligationen von 1876, Nr. 46953 und 46964, über je zweihundert Mark. Diese sollen nuninehr zurückgegeben werden; der betreffende Hinterlegungsschein, mit der Nummer 63 versehen, ist jedoch angeblich in Verlust gerathen, und werden daher gestelltem Anträge geinäß, Alle, welchen etwa Ansprüche an fraglichen Werthpapieren erwachsen sind, hiermit aufgefordert, solche binnen 6 Wochen, von heute an gerechnet, dahier geltend zu machen, andernfalls Einwilligung zur Rückgabe unterstellt wird. Gießen, am 14. Februar 1882. Großh. Amtsgericht Gießen. 1183 Stammler. Rmtr. ii ii n I! ii Großrechtenbach, 18. Februar 1882. Das Bürgermeisteramt. Fstmtr., Eichen-Stämme 4. Kl. Fstmtr., Buchen-Stämme 4. Kl. Fsttntr., Kiefern-Stämme 4. Kl. Holzversteigerung in der fürstl. Oberförsterei Lich. Im District „Hard" soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Montag den 27. Februar: Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Strupbach (Förster Gutzmann zu Forsthaus Bieber). Montag den 6. März er. sollen in den Districten Nr. 34a Saurüsselschlag, Nr. 35 a c Eulenkopf, Nr. 27 b und c Schmittenberg, Nr. 29a Böswieswäldchen, Nr. 32 a b c Neu- haag, Nr. 37 a c Dünstbergskopf, Nr. 39 bc Schluft und Nr 47 b Strupbach, sowie an Totalrtätshölzern öffentlich versteigert werden: Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im District Streithain am Vicinalweg nach Lumda.' rY r Gegen genügende Bürgschaft wrrd Credit gestattet. Weitershain, den 15. Februar 1882. Großh. Bürgermeisterei Wertersham. 1198 Faulstich. 92 85 3 Eichen-Knüppel, Eichen-Stock, Eichen-Reiser. den 4L f. M Fstmtr., Kiefern-Stangen 1. und 2. Kl. Fstmtr. Der Anfang ist im District Udersberg. Rödgen, den 18. Februar 1882. Gr. Bürgermeisteramt Rödgen. 1190 Jnderthal. 250 50 3 50 „ „ Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am District Hute auf der Gießen- Die 3 genannten Waldungen sowohl, wie die zum Verkauf kommenden Hölzer liegen dicht beieinander. Begonnen wird im Gemeindewald Kleinrechtenbach. Zusammenkunft vor der Versteigerung auf dem Berg westlich oberhalb Kleinrechtenbach am Wegweiser des Waldweges nach Volpertshausen. Freitag den 3. f. M., und zwar: a. von Vormittags 9 Uhr im Gemeindewald von Kleinrechtenbach. Ver- Fstmtr., Eichen-Stämme 2. Kl. — 76,74 Fstmtr., Eichen-Stämme 3. Kl. — 66,25 3. Cl.. Rm. Buchen-Stöcke, „ Weichholz-Scheit, „ „ Knüppel, Hundert Wellen Weichholz-Reiser 6i,00 „ Reiser; b. von Mittags 12 Uhr ab im Weidenhäusener Wald, woselbst ausgeboten werden: Holz - Versteigerung. Donnerstag, den 23. l. M«, des Morgens um 10 Uhr anfangend, sollen in hiesigen Gemeindewaldungen nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert werden, als: 33 Rmtr. Buchen-Scheitholz, Buchen-Knüppel, Buchen-Stockholz, Buchen-Wellen, Eichen-Scheitholz, „ Knüppel, „ Stockholz. „ Wellen, Nadel-Scheitholz, Nadel-Knüppel, Nadel-Stockholz, Nadel-Wellen, Dorn-Wellen, steigert werden: 1,50 Rmtr. Kiefern-Nutzholz, Samstag, Vormittags 9 Uhr ab im Gemeindewald von Vollnkirchen. Ausgeboten werden: a. Beginnend im District „Hohnstrauch" II U II Nadelholz-Knüppel und Reiser 3. Cl. HolpVerffeigerungcn. Dienstag den 28. Februae sollen versteigert werden: a) von Vormittags 9 Uhr ab die im Gemeindewald Lützel-Linden am 16. ds. Ms. nicht genehmigten 6 Eichen-Äämme 1. Kl. = 22 Fstm., 7 „ ii 2. „ —13,77 „ 5 „ „ 3. „ — 4,77 „ b) von Vormittags präcis 11 Uhr ab in dem in der Nähe gelegenen Gemeindewald von Hörnsheim 32 Eichen-Stämme — 36,40 Fstm., 24,50 Rmtr. Eichen-Derbholz, 7,50 „ Buchen-Knüppel, 18,50 „ Erchen- und Buchen-Stock, 211 Reiserholz. Großrechtenbach, den 18. Febr. 1882. 1167 Das Bürgermeister-Amt. Eichen-Nutzscheitholz, „ Nutzknüppelholz, „ Scheitholz, „ „ Knüppel, Hundert Wellen Eichen - Reiser kirchen, woselbst ausgeboten werden: Eichen-Stämme l.Kl. — 52,71 Eichen - Scheit-, resp. Scheit und Knüppel, 2,05 Rmtr. Buchen-Knüppel. 2. „ 3. „ ° ^eron's ge, hr rät 5*- fy 5 Gr V*B °rn L J 6 ef ® der de»G e Psivat-Cyelle * Mitglieder der nach ® An Mf das schwarzen Adler- Miesem Ehre ^Änd unb der immer scher ge- lltan verlieh dem Handel und Verkehr. Frankfurt, 18. Februar. Auf dem heutigen Markte kostete der Centner Heu je nach Qualität JL 3.50—3 80, Stroh JL 3.40—4.10, Eier das Hundert JL 5.70—7, Ochsenfleisch das Pfund 65-70 H, Kuh- und Rindfleisch 45-55 Kalbfleisch 40 bis 55 Hammefleisch 40—53 Schrv^inefleifch 70—80 1 Hahn JL. 1.00—0, 1 Huhn JL 1.50—2.00, 1 Poularde JL 2 30—2.50, 1 Gans JL 5.00-9.00, 1 Taube 50—60 4, Reh per Pfund 75 1 Hase JL 2.00—2,50, Butter 1. Qual im Detail JL 1 00, 2. Qualität JL 0 90, Handkäs 45—50 H das Pfund,, Kartoffeln das Malter X 4.50—6.00, Kopfsalat 15—18 H, gelbe Rüben das Gebund 7—12, Romainsalat 10—20 Rettig das Stück 6-8 H, Sellerie der Kopf 10-20^, Blumenkohl 30 biß 70 H Wirsing 8-15 A, Weißkraut 10—25 ^das Stück, Rothkraut 20-30 Kohlkraut 10 Kohlrabi 6—8 Endivien 10—30, Zwiebel 5—10 das Pfund. Grün berg, 19. Februar. (Frachtpreise vom 18. Februar.) Weizen JL 25.12, Korn JL 20.76, Gerste JL 1031, Hafer JL 16.80, Erbsen JL 00.00, ßein 25.00, Samen X 00.00, Kartoffeln 00.00. Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Seemen 6 ®tran^atlanttVdjen Telegraph.) Der Postdampscr Elbe Cavt WWillignod^ vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 6. Februar von Bremen und 8 Februar von Soutbampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr °r "nbs mablbebalten in Newvork angekommen. Franksurt, 18. Febr. Als Seeräuber Zampa verkleidet, besuchte ein hiesiger Faßbindermeister hinter dem Rücken feinet braven Gattm am Sonntag Abend den amüsanten Saalbau Maskenball. Bald hatte er, verwegen wie er war seine Camilla , so schön wie nur eine Gräfin von Lugano immer sein kann, gefunden. Eben führte er sie nach Beendigung eines herrlichen Strautz'schen Walzers, ihr süße Dinge ms Ohr flüsternd, an einen Tisch, der mit allerlei süßen Dmgm besetzt war „so da Leib und Seele zusammenhaltm", als sein «lick zusallig auf die Galen« fiel. Dos Gespenst der Marmorbraut hätte keinen vernichtenderen Eindruck auf unseren „Zampa wachen können als der Anblick der nichts weniger als gespensteihaften Faßbinders-G°wn, die hort oben finsteren Angesichts thronte ! Noch ehe sich Zampa von seinem tEichen Schrecken, der ihn wie sestgenagell feststehen ließ, hatte erholen, geschweige denn flüchten können, ertönt^n plötzlich von oben scharf und vernehmlich die Wor e. „Williie gleich h mach' bei D-i Sinnet, Du Ballschnüffler!" - Daß der also apostroph rte S era ad?r unter dem Gelöchier des ganzen Saales rascher, als seme Corpulenz es erwarten ließ, „verschwand", bedarf kaum einer Bestätigung. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter. Hereins, »■SS in dnis >!> . einrtt f”1 „flir,Ji m von 1880, welche c Manscht. Ihre ie ichatzm sich jetzt ncnde Vermehrung ) fallt lediglich auf nverleiblen Völker- So haben 56 Protz zm magyarischen 1 größte Kontingent ist das Magyaren- >es um 9,1 Procent chen Schule. Von tten zusammen, ritt der ungarische jnten Ämtsderichte, er erbauliche Dinge. Jahre um 86 ab- ils auf 868 jeraö- >tr! Osen-Pest feit 1880 j: Die 14 Schulen t; die im Jahre ?r Unterrichts hl der magya- fefem ßebiett erteilt, das ial mit gespertter hende Km'on und infche Krnder 363 M Schulen vor- ifinber keine einzige bfrtifi h-btn W lfr,i[el062 be* tiiis-h- k!istir-n b°i 76 m°,pnschk 1chtei-B°i!s!-dulkN 3Rag?MiW’? r im UM hist,. Ed-iiMMS S-tip zschulm (darunter ulen bestetzen^b ^»Fd-utlch°r er bekämpft nl(bt de- “•JJ neben dm "g” Buchen und Hainbuchen 42 Eichen 36 Kiefern — Frankfurt a. M., 20. Februar. Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 263, Staatsbahnactien 258V2, Galizier 249, Oesterr. Silberrente —, 4% Ungar. Goldrente 72’/^, 4% 1880er Russen 703/@, 2. Orient-Anleihe 575/ie, 5% Rumänische Rente 86V4, Lombarden 1085/e. Tendenz fest. „ Knüppel, 3. Cl., Eichen-Reiser 3. Cl., Zur Ball Saison empfiehlt in großee Auswahl Blumen, Krausen, Spitzen, das Neueste in Spitzen- und Atlaskragen, ^ichus, Vorstecker, Handschuh- u. s. w. Robert Haas, Seltersweg C. 59. NB. Die noch vorräthigen Wolltücher, weiß und farbig, werden zu herabgesetzten Preisen verkauft 420 „ Stockholz, Buchen-Scheit, Knüppel, Reiser 2. Cl., V 3. „ n 4. „ Eichenstämme von 6—7 Meter Länge und 22—32 Cm. Durchmesser mit 0,75 Fm., Kirschbaumstämme von2—3 Mtr. Länge und 29—47 Cm. Durchmesser, mit 0,88 Fm., Birkenstangen 2. Cl., ff 3. „ Nadelholzstämme von 6—14 Mtr. Länge und 13—22 Cm. Durchmesser, mit 2,62 Fm., Nadelholzstangen 1. Cl., Durchm. und 4—18 m Länge, 15—55 cm von ff ff ff Der Vorstand. 1191 ff rm 6 38 Vor- 119 1197 sagen den innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Enve 10 Uhr 61 Min. Anfang 11 Uhr 11 Min. Frankfurt a. M 1174 OOTODDOOQ ff ff ff ff Birken- Nadelff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff ff Buchen Birken Eichen Nadel Erlen Aspen 44—58 27—34 15—50 13—14 9—13 , Knüppel 22 48 52 31 Scheiter 25 63 6 10 2 20 4 versteigert. An- und Verkauf von Börsen-Effecten, Vorschüsse auf Depots, Lombardirungen etc. zu coulanten Bedingungen. Bankhaus Bügler & Daumer, Reisig rm 96 70 248 4— 6 7— 8 6—20 5- 8 8—12 Stöcke rm 3 2 9 24 Restauration Schnell. Grußes Fall nachts - Cmtcert ff ff ff ff ff ' rm 1185 Ein Stück Grabland auf dem Hamm ist zu verpachten. Näheres bei Frau Rechtsanwalt Thorwart. Stftötijäje fjanöeOy-Sdjule ipenfionot) in Marktbreit a. Main. — Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilligen Dienste. — Beständige Aufsicht; mäßiges Honorar. (938 118 Eichen-Stämme 7 Buchen- „ 1184 Ein kleines Wohnhaus nebst Garten am Hamm zu verkaufen oder zu vermiethen. Näh. bei der Exped. ds. Bl. 1172 Ein Garten in schöner Lage (auf dem Hamm) ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. ds. Bl. Holzversteigerung in der Freiherrlichen Oberförsterei Rabenau. Fastnachts-Dienstag, 21. Februar Großes karnevalistisches Concert gegeben von der Sänger u. Komiker-Gesellschaft Familie Müller (4 Damen u. 2 Herren), unter Mitwirkung mehrerer Dilettanten. Anfang 6 Uhr. Ende 11 Uhr. __________JEntree 20 Pfg*1175 Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser liebes, unvergeßliches Töchterchen Johanna Köhler nach kurzem, aber schwerem Leiden im Alter von 51/4 Jahren zu sich zu berufen. 1182 §ocomotivfiihrer Heinrich Köhler nebst Familie. 4 102 6 6 Die Zusammenkunft findet : Vicinalweg von Allertshausen Danksagung. Für die vielfachen Beweise der herzlichen Theilnahme bei der Beerdigung unserer guten, Mutter Fhilippine Frutig, geb. Brand, Verantwortlich- R-d°cti°n: A. Scheqda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. hierzu eine Beilage. Restauration Schmidt ^Grünberger-Straße). Heute Dienstag den 21. Februar: Fastnachtsball. Anfang 4 Uhr. 1195 Jdljrpfan. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2«, 424, 5«» 6*>, 8«* llto 444 76 *, 750. Marburg 838, 8". Cassel 12"*, l30, 8«, 9»* 1153 416* 445, S42 *• ' Wetzlar 641, 8W, 12, 1“ 4« 457, 78* 750, 905. Ems Coblenz 641, 812, 156 445178* Deutz 641, 12, 457. Fulda 6». 12, 5. Lauterbach 645, 12, 5, 731. Gelnhausen 8«, 12«, 4«. Nidda 8«o, 12W, 4" 7«. Ankunft in Gießen von: Frankfurt l13, 8U, 939 ♦, 11« 948 43S 725, 836*, 12t3*. ' ' Marburg 632, 730. Cassel 213, 813*, 810*, 1128 430 959* jp Wetzlar 7", 940, 1183 12*8* 315 432 g4$ 832*, 1120. ' ' ' GmS Coblenr 9", 1133 iZss* 315 «45 g32» Deutz 1133, 432, 1120. ' ' Fulda 11«, 42s, 10. Lauterbach 8^, 11^ 4», 10. Gelnhausen 920, 330, 6W. Sttdda 636, 920, 336 6&6. v. * b-d-ut-t Schnell,ug. Die fetten Ziffern die Nachtstunden. Es werden aus den Distr. Buchkopf, Krebskopf und Eichwald Dienstag den 28. Februar d. J. Wegen Fastnacht fällt das 5. Abonnements- Conzert Dienstag den 21. Februar aus. 1193__C. Krausse. Akademischer Gesangverein. Mittwoch um 7j/4 Uhr Abends soll noch eine Probe zur „Walpurgisnacht", für Tenor und Baß, in der kleinen Aula stattfinden, wozu fämmtliche Herren dringend eingeladen werden. Eichen-Derbstangen Nadel- „ an den Meistbietenden öffentlich . „ mittags 9 Uhr am Distr. Krebskopf auf dem nach Beuern statt. Das Stammholz wird zuerst versteuert. Kesselbach, den 19. Februar 1882. Die Freiherrl. Oberförsterei Rabenau. Fran,. Vermischte Anzeigen. 1181 Ein älteres Mädchen, welches kochen kann und häusliche Arbeiten versteht, wird auf 25. März oder auch früher zu enqagiren gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl._________ Zum Löwen. Heute Montag: COXCEHT der renommirten Sänger - Gesellschaft Familie Müller (4 D a m e n, 2 Herren). Anfang 8 Uhr. Entree frei- Auswanderer! 1 Die dritte gemeinschaftliche Reise nach dem Staate Wisconsin (N.-Am.) findet am 12. April von Bremen aus statt. Ueberfahrt nur 9 Tage. Plätze müssen vor dem 15. März belegt werden. Auskunft betreffs Reisekosten ertheilt die Direktion des Norddeutschen Lloyd i n B r e m e n. Werthv. Karten u. Brochüren über Wisconsin sendet gratis der Commissär der Einwanderungs-Behörde gen. Staates: K. K. Kennan, Basel, Schweiz. 1196 Entlausen ein Schäferhund mittlerer Größe, dunkelgrau mit Heller Schnauze und Beinen. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Abzugeben bei Metzger August Schmidt, Marktstraße._________________________ ooooaaooooaooQoooo 9 Statt besonderer Anzeige. g o Ein kräftiger Junge, o q Gießen, den 19. Februar 1882. q q Anton Klostermann und Frau, O geb. Lieven. O Wermiethungen. 1186 Mansarde zu vermiethen. Ecke der Alice- und Ludwigsstraße. 1188 Eine schöne Familienwohnung auf Juni oder Juli zu vermiethen. ___________________Dr. Weber. 1179 In meinem neuen Nebenhaus ist ein Logis von 4 Zimmern per l.Juni zu vermiethen. Dr. Jett, Grünbergerstraße 151. Coneor-m Dienstag, 21. Mr. Abends 8 Uhr: Karnevalistische Kneipe. 1177 Dach*. — 1043 Schüler, welche die hiesige Realschule oder das Gymnasium besuchen, finden in der Familie eines Lehrers gute Pension. Näh. Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. Wenter in Ziesten. (Cafe Dienstag den 21. Februar. Fastnacdtö - Vorstellung. Auf allgemeines Verlangen: Das Fest der Handwerker oder Die große Maskerade am Faftnacht- Dieustag. Posse mit Gesang in 1 Act von Anaely Zum Schluß: Großer komischer Maskentanz. Vorher: Die Hochzeitsreise» Lustspiel in 2 Acren von R. Benedix. I. C. Schubert. Renten- unö Lebens-verflcher.-Änstalt zu Darmstadt. Gegründet 1844. Gesammt-Vermögen über 6,600,000 Mark Die Anstalt übernimmt gegen bMge und feste Beiträge: 1) die Versicherung von Kapitalien, zahlbar beim -vode; 2) die Versicherung von Kapitalien, zahlbar nach Ablauf einer im Voraus bestimmten Zeit, oder bei dem etwa früher emtretenden beide Versicherungsarten mit oder ohne Anspruch aus Dividende; 3) Aussteuer- und AlterS-Bersicherungen; 4) die Versicherung fofortbeginnender oderaufgeschobener Le,vrenten. Die Anstalt gewährt , 5) denjenigen Beamten, welche bei ihr eine Verstcherung auf eigenes Leben abgeschlossen haben, Darlehen zum Zweck der Bestellung von Dienstcautionen unter günstigen Bedingungen. . . Die Vergütung der Gewinn-Antheile an die mit Anspruch auf Dividende Versicherten erfolgt zum erstennial mit Beginn des drttten Berficherungsjahres durch Abrechnung auf die ferneren Prämien. — Die Versicherten haben in keinem Falle Nachzahlungen zu den vertragsmäßig festgesetzten Beiträgen zu leisten. Gleichzeitig laden wir zur Thellnahme an der zu bildenden Jahresgejell- fchaft 1882 für steigende Rente ein. Nähere Auskunft ertheilt „ '_____________J. Ph. Müller, Bahnhofstraße E, 92'. Die Dachschiesergewkrtrschast Langhecke in Langhecke bei Aumenau a. d. Lahn empfiehlt ihre insbesondere wegen ihrer ungemeinen Dauerhaftigkeit als sehr vorzüglich anerkannten prämiirten Schiefern, bei billigen Preisen, reeller und prompter Bedienung. — Auf Bestellung jede Facon in kürzester Frist. — Alles Nähere durch . » . » 1180 Die Verwaltung ,n Langhecke.