1882. Freitag den 2V Januar Nr. 17. Schulstr-ß- B. 18. ichener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ---------Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Mo«tags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend' Drainirungen in der Gemarkung Bellersheim. Bekanntmachung. Aus AU«, t*üi9« «mW.«, -d ,m. ZM—g l'Ä'JÄ'ÄÄ LS-IL die Entwässerung der Grundstücke bett, (stehe Regierungsblatt.von 18^8,J)' ' LeJL mit Kosten - Neberschlag und näherer Darlegung des Unter- Theilen der anstoßenden Gemarkungen) sammt ^Höngen Anlagm (V z -h st d ^eau^der Großherzoglicheu Bürgermeisterei Bellersheim offen gelegt ÄÜ Win Anspruch genommen wird, da. Wasser in die Dramage der anstoßenden ' Gemarkung Obbornhofen, Flur II, °bzuleiten. anstostenden Fluren II und XIV der Geinarkung Obbornhofen, wobei zur Ab- Ableitung des Wassers dienen soll. °-n 10-1 Mr, ms dem E-meind-hms- fu Bellersheim noch vor dem genannten Termine bewirkt werden. nnrbemertter Mäne ein Schaden entstehe, oder welche es vorzögen, daß ihre Grundstücke - 3-* N '* * **• “ - '**“I,n"” ffJSTSÄÄSÄ» •** — - ihr Anliegen nicht vorder schon schriftlich vorgebracht Haven- . kE ausgenommen werden, welches durch Zahlung von d% wÄPÄSTÄ’Ä* D«»*««™-«•» Betreffend: Das Betreten des Eises der Lahn. Bekanntmachung. Politische Ueberficht. Gießen, 19. Januar. Der Zusammentritt des preußischen Landtages macht es im höchsten Grade wünfchenswerth, daß der Reichstag feine Verhandlungen für die Vorielston baldigst beendige, denn ein längeres Nebeneinandertagen beider parla- inentarischer Körperschaften ist auf die Arbeiten derfetben eifahrungSgemaß von keinem qünstigen Einflüsse. Die Vertagung des Reichstages wird daher spätestens am 21. Januar erwartet, und wird dann der Reichstag — wie aus den Andeutungen des Reichskanzlers hervorgeht — iin kommenden April zu einer ibrüb'ahrssession wieder zusammentreten; hoffentlich gelingt es dem Reichstage, bis zu erstgenanntem Termin das noch vorhandene Material zu bewältigen. Die am Montag im preußischen Abgeordnetenhause statt- qefundeue Präsidentenwahl hat diesmal ein conservativ - klerikales Prastdium ergeben. Zum ersten Präsidenten ivurbe Herr v. Köller (deuttchcons.) nut 350 non 359 Stimmen wiedergewählt. Unter den im preußischen Abgeordnetenhaufe emgebrachten Vorlagen ist die wichtigste diejenige über oie Abänderung der kirchenpolitffchen Gesetze. Der neue kircheupolitifche Gesetzentwurf enthält 5 Artikel^und bestimmt das Wiederinkrafttreten der Art. 2, 3 und 4 des Juligesetzes von 1880, betr den Erlaß des Bischofseides, die commffsarische Vermögens-Verwaltung und die Wiederaufiiahme der eingestellten Staatsleistungen. Ferner werdei, sur d>e R - aierung jene discretionären Befugiiisse zur Wiederzutaffung abgesetzter Bischo e und zur Dispensation von den Bestimmungen über die Vorbildung zum geistlichen An.te gefordert, welche das Abgeordiietenhaus im Jahre 1880, verworfen hat dagegen ist von der Erneuerung einiger ebenfalls abgelehnten Bestimmungen abgesehen morden. Außerdem schlägt der Entwurf vor, daß verschiedene Ve- stimmungen über den Einspruch gegen die Anstellung von Geistlichen abgeande werden sollen und schließlich verlangt der Entwurf, datz das StaatsMiNlstenum für gewisse Bezirke widerruflich auf die Erfiillung der Anzetgepflicht verzichten dürfe, soweit es sich um Hilfsgeistliche handelt. -vnn, hl>r Ueber die jetzt vielfach so lebhaft ventilirte 5-rage ui Das Betreten des Eises der Lahn ist bis aus Weiteres verboten. t 8 57 SÄSim unlerliegen ,ud> ««. 29T Gießen, am 19 Januar 1882. Großherzogliche Poltzerverwaltung Gwtzeu. r e 1 e n r u s. Ueberbürdung der Schüler an den höheren Lehranstalten hat in der Zwecken sächsischen Kammer der Cultusminister Dr. v. Gerber m voriger Woche eine Rede gehalten, welche über diesen Gegenstand vieles Bemerkenswerthe enthalt Dr v Gerber erkannte diese Ueberbürdung als einen wirklich vorhandenen UW«nt«m”Ke mch di° W dm, -W I« ««,»'« «'“J her Schüler mit Arbeiten geführt hätten. Zunächst sei es der Umstand, daß unsere Phüologie wie unsere Mathematik in den letzten Jahrzehnten einen vo g andern Charakter angenommen Hütten, welcher ZU jener Ueberbürdung g f h hätte BeLe Wissenschaften hätten sich in einer Weife gesteigert, welche es dem Schüler fast unmöglich mache, sie im Allgememen zu beherrschen Dann aber Xbas SÄ«! welches eine große Veränderung m der Lehrweife unserer höheren Schulen hervorgerufen habe und durch welches ge lieberblick über das Ganze ebenfalls immer mehr verlor^ S sich eben vielfach bei Meinung hm, nuifft J o mürbe aber jpäter Len eine aan fertige allgemeine Blidung sem, eme solche wurde aber Wei nur durch das Lernen im praktischen Leben erworben. Die Gährung in Süd-Dalmatien^hcck aMNsch ^ch ^^rk- benachba 't ) z g ' — ;r • snitorr Wiener Cabinet haben samkeit der leitenden Kreye m Wien h -n ^en aufständischen Be- bereits mehrere Berathungen über 9^ ber Delegationen zur Zirken stattgefunden und hat dw eventuell^ E^ b biefer Berathungen Bewilligung eines größeren Ci, dcksMnfaugemelbet- baß in Dalmatien gespielt. Zwar wird von „bestm ch a^er |m Süden der öfter- absolut nichts Besonderes ””rgefom n n f , p£m teiner Seite reichischen Monarchie etwas Besonderes v geleugnet werden können. m.isiiabme, welche das Gambettalche Revi- ®ie °usf-lend kuh - Aufnahme,^f^^n ^t, ist keine sionsproject m der franzofis ^Ebetta, auf dem betretenen Wege fortzu- Enuunterung für das C i Deputirtenkammer ist der von Gambetta ge- I gffttSÄTS w»«»™ und W-0 « StgouSenittniumÄ im Besonder« gerade nicht günstig und der Ministerpräsident selbst kann sich diesem Eindruck unmöglich verschließen. Trotzdem aber besteht Gambetta auf der Durchführung des Nevisionsprojectes, er folgt unentwegt seinem otern, der ihm bisher gestrahlt hat; die allernächste Zeit muß entscheiden , ob dieses Vertrauen gerechtfertigt war. — Der Senat wählte am Montag Leon Say mit 141 Stimmen wieder zum Präsidenten. 85 Senatoren enthielten sich der Abstimmung; ebenso wurden die Bice-Präsidenten Rampon, Leroyer und Calmon wiedergewählt. Die traurigen Zustände in Irland wollen sich trotz aller Anstrengungen der englischen Regierung nicht bessern. 463 „Verdächtige" sitzen hinter Schloß und Riegel und fast jeden Tag werden neue Verhaftungen vor- genommen, die Mitglieder der aufgelösten Frauen-Landliga setzen ihre Thatigkeit im Geheimen fort und auch die agrarischen Ausschreitungen nehmen ihren ungehinderten Fortgang. Sogar das englische Militär ist nicht ganz zuverlässig, denn in Wexford stimmten einige Hundert Dragoner irische Nationallieder an und ließen Parnell hochleben. Die englische Regierung wird daher das Parlament um eine Erweiterung ihrer Machtvollkommenheiten ersuchen. In Petersburg fanden Anfangs dieser Woche vor dem Mili- tärbezirksgericht die Verhandlungen in dein Proeesse gegen Sankowsky und Melnikow wegen des Mordansalles auf Generals Tscherewin statt. Da die Oeffeut- lichkeit ausgeschlossen war, so ist über das Ergebmß des Processes vorläufig noch nichts bekannt. Die dem Vieekönig von Egypten überbrachte englisch-französische CoUectwnote hat einen wahren Notensturm veranlaßt. Die Pforte hat ihrerseits wieder durch eine an sämmtliche Großmächte gerichtete Note gegen diesen Schritt der Westmächte protestirt, England hat zur Erläuterung desselben auf- klärende Noten an mehrere Mächte erlassen und neuerdings soll auch zwischen Italien, Deutschland und Oesterreich ein lebhafter Depeschenverkehr wegen der ägyptischen Angelegenheiten stattfinden. Von einer militärischen Intervention Englands und Frankreichs in Egypten ist indessen nicht mehr die Rede und so wird denn wohl auch dieser ganze Notenwechsel im Sande verlaufen. Deutschland. Berlin, 17. Januar. Wir wir hören, ist heute die neueste Nummer der „Wiener Humoristischen Blätter" auf Befehl des königlichen Polizeipräsidiums hier mit Beschlag belegt worden. Die Ursache der Beschlagnahme liegt jedenfalls in der unqualifieirbaren Illustration des Titelblattes zu dem könia- lichen Erlaß. ' J — In Bezug auf die bevorstehenden Verhandlungen des Reichstags über die Vorlage, betr. den Zollanschluß von Hamburg, glaubt man, daß es wohl zu längeren Debatten kommen, daß aber schließlich die Vorlage in der von der Commis,ion vorgeschlagenen Fassung zur Annahme gelangen werde. Von Seiten des Bundesrathes soll kein Widerspiuch gegen den neu hinzugekommenen § 1 und gegen die hierdurch bedingte Abänderung des Titels des Gesetzes zu'erwarten sein. Rußland. Petersburg, 16. Jan. Die „Times" veröffentlicht in einem zwei und eine halbe Spalte langen Artikel, welcher nur den Anfang weiterer Mittheilungen ähnlicher Art bildet, eine aus wahrheitsgetreuen Quellen gesammeKe- Schilderunz der während 9 Monaten des verflossenen Jahres im Süden und Westen von Rußland gegen die jüdischen Bewohner unter den Augen der in saft den meisten Fällen unthätig zuschauenden Behörden verübten Grausamkeiten und Gewaltthätigkeiteu, welche nach den Worten des Correspondenten, „die Rohheiten und Schandthaten der schlimmsten Tage der Kommune und die barbarischen Schrecken während der Kriegsverheerungen des Mittelalters, wie auch dse vielbesprochenen „bulgarischen Greuel'/ in Schatten stellen." Die Liste derselben erstreckt sich von Aprll bis Deeernber und giebt Beispiele von Aufruhr, Schändung, Mord, Brandstiftung, Plünderung und Zerstörung, welche während dieser Zeit in über 160 Städten und Dörfern, worunter 45 im südlichen Ruß- land gelegen sind, stattgefunden Haden, wo allein 23 Ermordungen von Män- nern, Frauen und Kindern, und nicht weniger als 223 Gewaltacte gegen Jüdinnen verübt worden sind, unter denen 11 den Tod zur Folge hatten Und noch seien, schreibt der Korrespondent, keine Anzeichen vorhanden, daß in dem laufenden Jahre diesen abscheulichen Verbrechen und Frevelthaten Einhalt geschehen wird, wenn nicht die russische Regierung aus Gründen der Ewili ation und der Menschlichkeit es als ihre Pflicht erachtet, mit Ernst und 'Nachdruck einzuschreiten. Afrika. Tuni«, 17. Januar. Der zweite Bruder des Bey, Tajeb, ist heute Vormittag durch den Kriegsminister verhaftet worden und wird in einem Gemach des Bardo bewacht. Man vermuthet, es handle sich um eine Verschwörung gegen den Bey. Deutscher Reichstag. 28. Sitzung vom 18. Januar. Präsident v. Levetzow eröffnet btc Sitzung um 12 Uhr 20 Mm. mit den üblichen Mitteilungen. Am Bundesrarhstische: v. Bötticher und Scholz nebst einigen Commissarcn Tagesordnung: 1) Erste und zweite Berathung eines Ges tzes, bett die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshausholtsetat pro 1882/83. Ohne Debatte wird der Gesetzentwurf, welcher zur Errichtung des Reichstagsgebändes eine erste Rate von 7,775,000 (aus den vorhandenen Fonds) fordert, in erster und zweiter Lesung genehmigt. b B 2) Dritte Beratbung des von dem Abg. Dr. Windthorst eingebrachten Ges tz- Enttvurfs, bett, die Aufhebung des Gesetzen über die Verhinderung der unbefugten Ausübung von Kirchenämtern, vom 4. Mai 1874. Aba Frhr. v. Ow (Freudenstadt) nimmt zunächst das Wort, um Namens der deutschen Reichspartei zu constatircn, baß der Abg. v. Kardorff in der ersten Lesung im Namen der Partei den Standpunkt derselben vollkommen richtig bar; gelegt habe. Abg. Reichensperger sCrefeld) wendet sich gleichfalls unter grober Unruhe des Hauses zunächst gegen die letzten Äußerungen des Vorredners, indem er den Wunsch ausspricht, daß, wenn wirklich it Württemberg der Wunsch vorherrsche, den Cukturkampf baldigst beendet zu seben, dann auch der vorliegende Antrag, der direct diesem Ziele aut teure und der Kirche und ihren Dienern wieder die ihr gebührende Freiheit und Selbstständigkeit schaffen wolle, angenommen werden mög". Den Liberalen welche durch ihre Zustimmung bni Antrag unterstützt, sagt Redner fernen Dank, denn es gehöre ein nicht zu verkennender moralischer Muth dazu, gegen die Maigesetze in dem gegenwärtigen Augenblick zu stimmen. . . Die 88 1, 2 und 3, sowie das ganze Gesetz, werden ohne weitere Debatte mit der früheren Maiorttat desinitiv angenommen. ~ . $) Erste Berathung des von dem Abg Bupl und Gen. eingebrachten Gesitz- Eulwmfs, betreffend die Emichäoigung bei Unfällen und Unfall-Versicherung der Im Namen der Anttagstell r nimmt das Wort der Abg Dr. Lasker, um die ®r weist zunächst auf oie Entstehung des Haft- -ÜOlV $a?re »871 fcin, halb nach seiner praktischen Einführung schon zahlreiche Mangel aufwies, deren Beieltkgnng von den verich-edenste.. Setten seither Äar?lrombe^ . Jhp xOr'0? 3abrec sorget.ate Unfallversicherungsaesetz der Relchsregierung habe ebenfalls den Zweck verfolgt, diese Uebelftände zu beseitigen, habe in ganz selbstständiger Form und unabhängig von den schon bchehenden gesetzlichen Bestimmungen des vaftpflichtgesetzes zu erieichen gesucht während der gegenwattig vorgelegtc Gesetzentwurf an die bestehcnden gesetzlichen Bestimmungen anknupste und aus diesen heraus diejenigen Verbesserungen zu schaffen suche welche zur Beiried,gung der allgemeinen Verhältnisse und Bedürfnisse der Industrie für erforderlich erachtet würden. Er glaube, daß die Antragsteller mir ihrem An- trage^ einem dringenden Bedürfnisse entsprochen haben. Sie sind sich dessen vollständig bewußt daß sie mit der Vorlage nichts Vollkommenes erzielt haben sie betrachten vielmehr ihren Antrag als ein^ Vorlage, die einer weiteren Entwickelung und Vervollkommnung fähig sei. Die Frage der Unfallversicherung, so schwierig sie an und sei dennoch lösbar^ Ebenso auch die Frage der Invalidenversicherung der Alberter wenn aber de Saat die Lösung in die Hand nehmen wolle, so könnt', er leicht ein sehr erhebltches Unheil anlichten; die Flage kann nur im Weae der Genossenschaft geregelt werden, wenn die Arbeiter sich zu gemeinsamen GeseU- schatten für diesen Zweck vereinigen. Eme Regelung der Arbeiterfrage fei nur auf naiionalem Wege möglich. Er hoffe daher, daß es auf dem vom Anträge einge- schlagenen Wege gelingen werde^ in dieser wichtigen Frage zum Ziele zu gelangen. .. f Bundesbevollmachtigter Geh. Ob-Reg. Rath Lohmann ist der Memung daß die fo wichtige Arbeiterfrage auch nicht durch den Antrag gefördert werde. Die An- tragnellei bieten ihn dar mit der Bitte, dem Gesetzentwurf die verfassungsmäßige Hu- g^den. Allerdings habe der Vorredner zugegeben, daß derselbe noch viele ^Cr ^rlterl^,eb .fischen dieser Vorlage und der vorjährigen der der Sicherheitsstellung. Der vorlieg mde Entwurf finde dieselbe in den Privatoerstcherungsgesellschaften, der Regierungsentwurf in der S aatsversicherung Die Regierung kann sich für die Privatversicherungsgefellschaften Ä«, i-?e blnf ^nn sie finde in den bestehenden Gefellschaften niebtbie Garantie, ^^lche für eine so wichtige Sache, wie die Arbeiterversicherung, eiforderlich fei. ’ken’-ar* c§ .mit Rücksicht auf die gestnge Erklärung für an- 6 ,b?8 f** schon letzt mit dieser Frage beschäftige. Wag den oor- liegcnden (Sesetzeniwurf anlange, so erkenne er den in demselben enthaltenen Fortschritt hnih,mTOr '"demselben em guter Kern enthalten. Andererseits sei man aber auf jjalöcm Wege stehen geblieben. Ganz einverstanden fei er mit der Anzeigepflicht, ebenso pr n Versicherungszwang ausgesprochen hat. Einen Fortschritt erblickt Sr ? PS n'f,baB«'bet ^"^^^vofipflicht des Unternehmers vollständig anerkenne. Er halte es aber für einen Widerspruch, den Versicherungszwang auszusvrechen und dabei auf die Aktn-ngesellschaften zu verweisen. Nach den vielen traurigen Erfahrungen d,e man m neuerer Zett nut den Arliengesellichasten gemacht habe, könne er m fernem Hn,r«rra,rtnfenld,t ? met ß^cn’ ble Aktiengesellschaften als Grundlage für ein so wichp f ntuirT hnnnUmfiffnn<,n' Ta'8 b" SBorI1'0£ thue. Wenn man den Versicherungszwang hiHen U. mun,b,s gewissen Grade auch öffentliche Anstalten für 3®^ ernchten, aber feine bureaukratische. Er lege auf die Theilnahme der bti69Ictipnannefemrf$fironltU*S f0,Aer,a"ftaI‘£« großen Werth, was bei der Versicherung bet Acttengesellschaften nicht möglich fei. Zur Staats- bezw. Reichsanstnlt brauche E nh,*tf*Iti(f(?ute6rK"T,[,JOrnrbernr9e"offenfct|affli*e Bildungen ins Leben rufen, tin Beschleunigung deiche 6 tr'tCn feL 2tuf ’ebc" S-l- bittet Redner um Ql- ^^..^^emeinen den Ausführungen des Abg. Lasker an , (Meissen) erklärt sich gegen die Vorlage und verweist auf die (-Si^en Kreisen, die sich entschieden gegen diese Vorlage an§- fiirP fpinp jprfn??^raniIrC” gar nicht zahlen könnten. Redner konftatirt, daß er stehe und dabei verbleib"^ ““ Standpunkte der vorjährigen Regierungsvorlage für die Vorlage und rechtfertigt diese nach dei J.' ^lc landwirthfchaftlichen Unternehmungen nur in soweit ausgenommen 'iLpl ttn’f elementare Kräfte bewegtes Triebwerk oder ein Dampfkessel zur Ordner empfiehlt die Verweisng der Vorlage an eine Kommis sion von 21 Mitgliedern, bittet aber um Beschleunigung, denn: bis dat qui cito dat ^ierö“f vertagt. Nächste Sitzung Donnerstag 11 Uhr ' -v^lfetzung der abgebrochenen Berathung; Fortsetzung über die Berufsstaiittik und zweite Berathung der Hamburger Zollanschlußvorlage. ^erusöftatistik Schluß 4% Ubr. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenz-Bureau. 3anu^r' Abgeordnetenhaus. Der Finanzminister legt den Etat für 1882/83 vor. Em Verwaltungs-Deficit tft nicht vorhanden Aur, dem Vorfahre liegt em verfügbarer Ueberschnß von 28,862,485 ji. nor" ’eiÄ^nhe eröffne günstige Aussichten, obwohl ein Desicit von TUd’t °"meibcn ge'vesen sei. Der Etat balancire mit 939,806 6H .« gegen das Vorjahr mehr 26,736,201 Das Ordinarium betrage 905,72 r,313 M., das Extraordinariurn 34,079,249 at, meist m Cul turameefen bestvnmt. Neben dem Steuererlaß von 14 ZNillionen dl. schlage die Regierung vor, den Zuschuß aus der Stempelsteuer zu verwenden, zum Erlast oer emmonatltchen vterten Rate sämmtltcher Klaffensteuerstufen und der ünf untersten Emkommensteuerstufen, sowie der fünften Monatsrate der sechs uS ften Älassensteuerstusen, msgefammt 6,670,900 Jl. Der Antbeil $ren6ens ä» 60.3™' "» «wi«« -Mi- .t. Sy,g™6“; 8,8.)0,^00^., wozu noch bie Einnahmen aus der Stempelsteuer mit 7,269 550 / treten. Cme Anleche fei behufs Förderung wichtiger Zwecke des Lottswob/cö *• * ”** ***** b'»» Ak8 f««‘ di- ,**.M«. z».. "i, . prmc-P'ellen Streit zwischen Staat und Kirche durch ech Gesetz des Eultusntmtstertums zu regeln. Die Regierung könne sich kein ander ' Znl stellen, als einen für beide Theüe erträglichen Modus vivendi her erit durch pratttfche Hebung ferne Ausbildung und sein Gewohnheitsreckn f Dw Regterung thue ihr -Möglichstes, um ben’aRangd anÄ? » gen, aber nicht, weck dem Staate selbst allmälig angst und bang^würd^ ' s wäre «n Jrrthum der katholischen Kirche, wenn sie glaube daß ihrer Hulse bedürfe und thr schließlich doch Eommen, mit ihr cavituliren r Daraus sei gar feine Aussicht, nach deutscher STrabitinn Theile zu Grunde gehen, als solcher Art nachzugeben Das ftaatfX ß^ b“bC kommen beruhe auf dem Pflichtgefühl einer monarchischen Rw! ÄÄ dem Willen des Königs thue, was möaliib fei nm n.>n " 'welche nach ein mit dem Staatskntereffe' venrSs Lß^L kKL" Unterthanen verschaffen, die Regierung bedürfe hierzu der Majorität bet fnnbm v arbeitete er sich aus dem nassen Elemente. Der andere Knabe hielt es ca.5 Minuten mit aller Kraft aus, er war auf der gegenüberliegenden Seite eingebrochen und wir konnten unmöglich über das 2 Finger dicke Eis gehen. Versuche wurden gemacht, aber alle zwei Schritte krachten die Füße bis an die Schenkel ein. Auf unser Zurufen kamen eine Anzahl hinzu, die mit Eismachen beschäftigt waren, herbei und befreiten ihn mit eigener Lebensgefahr aus seiner gefahrvollen Lage. Eine Warnung von Seiten der Eltern und Lehrer schwaches Eis nicht zu beitreten, dürftehier am Platze sein. E. H Theater. — Heydemann und Sohn, Lebensbild mit Gesang in 7 Bildern von Hugo Müller kündeten dte Zettel am Mittwoch den 18. Januar und wir sind überzeugt, daß Alle, welche dieses Stück gesehen, beftiedigt und erheitert das Theater verlassen haben. — Unter Regie des Herrn Schmahlfeldt ist das Müller'sche Lebensbild in Scene gegangen und wir können nicht umhin, ihm für seine Arrangements unsere Anerkennung auszusprechen. Abgesehen von diesem Punkte aber müssen wir auch die Darstellung seines stets „durstigen Pägelow, des ältesten Comptoirdieners im Hause „Heydemann und Sohn" als eine höchst gelungene und stets auf dte Lachmuskeln des Publikums kräftig einwirkeyde, loben. Den „alt- n Commeczienrath Heydemann" gab Herr Schreyer in seiner würdigen Weise und mit Interesse verfolgten wir die Erzählung seiner Lebensgeschichte. Fräulein von Ja rzebowska, welche die „Gesellschafterin Hedwig" wicdergab, lernten wir an diesem Abend auch als Sängerin kennen und brachte sie bie Liebeslieder der verschiedenen Nationen so rein und präcis zum Vortrag, daß der Gesang seine Wirkung auf das Publikum nicht verfehlte und ihr einen gebührenden Applaus eintrug. Den „Champagnerliebhaber und Bonvivant des Stückes, den Reisenden Fritz Titze" spielte Herr Hermann vom Stadttheater zu Düsseldorf und zwar mit einer solchen Lebhaftigkeit und gutem Humor, daß wir aufrichtig bedauern müssen, den Gast n cht noch in anderen Rollen bewundern zu können; Pflichterfüllungcn aber rufen ihn, wie wir hören, schon heute aus unserer Stadt heraus. Herr Höfler war als „Buchhalter Schwarz" von immerwährender Anziehungskraft. „Minna, die Tochter des alten Prägelow" spielte Frau Simon mit der ihr angeborenen Natürlichkeit und namentlich war es ihre schöne geschulte Stimme, die ihr dte ungeteilte Gunst des Publikums erwarb. Herrn Kaschinsky vom Stadttheater in Magdeburg, „Eduard", hoffen wir noch in anderen bedeutend.n Rollen zu sehen und wollen uns deswegen eines Urtheils über ibn enthalten- Die „Karoline" des Fräulein Hey mann war ein trefflich dargestellter Backfisch und auch Herr Stamme, „Schwarz" und Herr Gun dl ach, „Zimbe", waren m ihren Nollen am rechten Platze. Das Ensemble kann ein in jeder Weise gut § genannt werden Ein reizendes Intermezzo bereitete uns Frl. Simon durch ihre Balletest läge im 3. Bilde und indem wir hiermit unseren Beifall ausdrücken, sprechen wir den Wunsch aus, sie möge ihren Tanz bei passenden Gelegenheit bald wiederholen- Wenn wir cmen Wunsch bei unserer Recension ausfprechen, so wäre es der, daß die Zwischen pausen kürzer und die Conveisation hinter den Coulissen etwas leiser geführt würde. * th. steigert Hausen. Rmtr. Wellen. Rmtr. n 24. Januar l. <9., dem Nadel-Scheitholz befinden ö- 4080 463 Fichten — 395 A. Bram m. 430 Großh. Gerichtsvollzieher. 475 H II 46 114 i. Reish. Wellen. 450 100 460 n H II 30 440 5900 46 603 41 9 10 12 16 174 Buchen Eichen Erlen Eichen Aspen Rmtr. 1,4 21 140 1,3 20,2 310 1,2 Holzverfteigerung in der fiirstl. Oberförsterei Lich. Montag den 23. Januar I. I, von Morgens 10 Uhr an, in den Walddistricten Fuchsstrauch und Kellersberg, sowie auf dem Kolnhäuser Felde. Zusammenkunft beim Hof Koln- sich ca. 100 Rmtr. Rundscheit. Bau-, Werk- und Nutzhol Buchen Eichen Nadel Aspen Unter 41 Eichen-Stämme mit 11,23 Fstm., 510 Fichten-Stämme mit 159,23 Fstm. 2 Eichen-Stangen mit 0,18 Fstm., 349 Fichten-Stangen mit 56,17 Fstm. Die Zusammenkunft ist am Dachsbau an der Oppenröder Grenze. Gießen, den 17. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Montag den 30. dH. MtS., Vormittags 10 Uhr, soll auf dein hiesigen Posthof ein 6fitziger ausgemusterter Personenpostwagen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. Januar 1882. Kaiserliches Postamt. 472 Ritsert Nadelholz 2 Dienstag den werden: Brennholz. Scheith. Prügelh.Stockh. Reish. E in gesandt. Gießen, 18. Januar. Der Winter hat bisher wenig mit seinen „Winterfreuden" an die Jugend gedacht. Heute und gestern herrscht wieder etwas Kälte, so daß die Lahn mit einer dünnen Eisdecke versehen ist. Auf dieser versuchten heute eine Anzahl Knaben Schlittschuhe zu laufen. Es wurde ihnen abgerathen, aber es mußte trotzdem darauf gegangen werden. Die Folge davon war, daß nach wenigen Minuten einer einbrach. Auf meinen Ruf tarn ein anderer Knabe herbei der ein Kamerad von dem Eingebrochenen sein -mußte. Zehn Schritte von ihm entfernt brach auch dieser ein. Mit größter Ausdauer von Morgens 10 Uhr an im District Wellbach. Zusammenkunft Villinaen 17. Januar, lieber den von uns schon kurz gemeldeten beklagens- wertben Vorfall wird weiter berichtet daß die zwei Brüder von 9 und 11 Jahren sich im Lause ihres Großvaters durch Turnübungen belustigten, der altere ergriff im Laufe des Sviels ein an der Wand hängendes Gewehr, richtete dasselbe - nicht bedenkend, d^ß es geladen sein könnte - gegen feinen Bruder drückte los und traf ihn in die Sckläie so daß er sofort tobt ntederstürzte. Durch den unerwartet schrecklichen Anblick kam der ältere Knabe so in Verzweiflung, daß er noch jetzt besinnungslos sein soll. Der aanze Vorgang konnte nur theilweise aus dem ebenfalls anwesenden dritten sechs- iährlgen Bruder in Erfahrung gebracht werden. DaS jüngste Kmd dec schwergeprüften Eltern ein Knabe von ar.detthalb Jahren, ist vorige Woche gestorben. Darmstadt, 17. Januar. Bekanntlich wird in Griesheim das Kugelsuchen von einer großen Anzahl Personen gewerbsmäßig betrieben, trotzdem es fast alljährlich se-ne Opfer forde t. Gestern stand nun eine aus 10 Köpfen bestehende Gesellschaft solcher Kugelsucher, meist junge Burschen, aber auch ein Gemeinderathsmitglied, Val. HM X- vor der Strafkammer des Landgerichts. Obgleich die Beschuldigten bemüht waren, die Hauptschuld auf einen inzwischen durch Explosion einer Granate verunglückten Genossen zu wälzen, erfolgte dennoch Verurtheilung zu Gefängnißstrafe von 3 Tagen bis zu 4 Wochen, welch letztere den Gemeinderath traf. Mainz, 16.Januar. Gestern war hier das Gerücht verbreitet, die Choristin M. habe sich vergiftet. Die sofortige Untersuchung soll jedoch ergeben haben, daß die Dame in Folge eines Herzschlages gestorben ist. k 4 . — In Laubenheim ist ein großer Feldzug gegen die Sperlinge eröffnet worden und zahlt die Gemeinde für jeden gelieferten Sperling 3 X Worms, 15. Januar. Der 23 Jahre alte Arbeiter Jacob Kapplmger von Dfiffligheim, welcher an einer sog. Ausstoßmaschme in der Heyl'schen Fabrik arbeitete, wollte heute Vormittag 10 Uhr einen Transmissionsriemen auf die Scheibe legen, wurde aber von den Riemen erfaßt und mehrmals herum- und raiber die Decke geschleudert, bis er mit zerb.ochencn Armen und Beinen zu Boden fiel. Um 1 Uhr erlag er schon seinen gräßlichen Schmerzen. — Ein interessanter Fall aus der Klinik des Professors Langenbeck wird gemeldet: Ein Mann, an dem eine Operation vollzogen worden ist, hat 14 Wochen im Wasser liegend zugebracht und konnte vor Kurzem vom Professor Langenbeck als vollständig geheilt entlassen werden. Diese Permanentbader dürsten in der modernen Heilkunde überhaupt eine größere Rolle zu spiclen beginnen, da sich dieselben immer mehr als practtsch erweisen. Unter Anderm benutzt man die Bäder, jetzt auch bei Verbrannten, denen bekanntlich Betiwärme im höchsten Grade gefährlich wird. Freilich ist die Unterhaltung der Pnmanembädcr mit ziemlich bedeutenden Kosten verknüpft, da die Temperatur des Wassers, wenn ein Leidender Wochen lang darin liegen soll, sehr genau regulfrt werden muß. Das jetzige Permanentbad kostet im Monat allein 150 v* an Gas. ... Lich, den 14. Januar 1882. Wimmenauer. 2) Freitag den 27. Januar d. I. Brennholz: 34 rm Haiubuchen-Rundscheit, 74 nn Buchen-Knüppel, 12 „ Eichen-Knüppel, 54 „ Kiefern- „ 7100 Buchen-, Eichen- und Nadel-Wellen, 254 rin Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr am Hattenröder Vicinalweg Freilag den 20. ds. Ms., Nachmittags 3 Uhr, sollen in der Flett'schcn Hofraithe dahier 1 Nachttischchen und Samstag den 21. ds. Ms., Nachmittags 2 Uhr, 2 Kommoden, 1 Kleiderschrank und 1 Sopha meistbietend versteigert werden. Gießen, den 19. Januar 1882. Geißler, Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 23. Januar 1882, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Ameisenkopf nachverzeichnetes Holz ver- 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige m v • ■ »der mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man 7> Ile nix ^ei Triebe,,601" iie j *5, Buchen-Wellen, 7625 „ -Durchforstungs-Wellen. Der Anfang der Pfingstfchlags- wSie intf iion hertlrng । *t5manner Eb m brinq mWch ei EMü^r SocialpM oersicheniNs bfljj qK Hren fein eine j, Wn Ersatz N ju oerl feinen nm leinet social , *We ein Rirt er f, „ei »ummern J mürbe.“ '% ?N°"e w 20-Francs-Srücke . do in »a . Englische Souverergns . Russische Imperiales . Holländische ft. 10-Stücke Ducaten ..... Dollars in Gold . . . 28,59 Fstm., Eichen-Derbstgn. mit 1,22 Fstm., Radel-Derb- und Reisslängen mit 31,56 Fstm., Rmtr. Buchen-Knüppelholz, „ Eichen- „ „ Radel- „ Wellen Eichen-Reisholz, „ Radel- „ Rmtr. Eichen-Stockholz, 415 Eine freund!. Mansardenwohnung, 4 Zimmer rc., und 2 leere, für sich abgeschlossene Zimmer zu vermiethen. Näh. in der Exped. ds. Bl. Freitag den 27. Januar. Vormittags 9 Uhr, werden zu Krofdorf bei Wirth K a h l e r t aus dem König!. Forst nachstehend bezeichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert: Schutzbezirk Krofdorf. District Jungferannawald 5a. Eichen:, 15Rmtr. Scheit, 1 Rmtr.Knüppel, 30 Rmtr. Reiser. Buchen: 2,5 Rmtr. Scheit, 2Rm. Reiser. District daselbst 6. Eichen: 68,5 Rmtr. Scheit, 2 Scheit (Anbruch), 7 kommen zur Versteigerung: Rmtr. Buchen-Scheüholz, „ -Knüppel, Radel- „ 15 An- und Verkauf von getragenen Kleidern und Stiefeln, Oelgemälden, alten Gold- und Silbersachen, Münzen re. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 468 Eine geräumige Parterre-Wohnung in guter Gegend auf sogleich öde--.später gesucht. Offerten unter Nr. 468 befördert die Exped. ds. Bl. ____ 474 Ein kleines Familienlogis zu vermiethen bei Friedr. Georg, Handelsgärtner, Gartfeld. Fahrplan. Abfahrt von Gieße« nach: Frankfurt 2«, 4«, »«*, 6^, 8'°', 11« 444 76750. Marburg 8^,' 852. Eaffel 1217*, 130, 358, 953*, 1163, lie*, 445 8« H. Wetzlar' 6", 8«, 12, 1«, 4<\ 4”, 7«", 750, 905. EmzS»Eodlenr 6", 8“*, 12, l56, 4«, 7* Deutz 641. 12, 4”. Fulda 6*5, 12, 5. Lauterbach 6", 12, 5, 73*. Gelnhausen 8», 12", 4«. Nidda 820, 1210, 440, 7“. Ankunft in Gießen von: Frankfurt l12, 8«, 939* n«i, 2*», 4« 725, 836*, 12"*. Marburg 632, 730. Cassel 2«, 313*, 8«1*, 11«*, 4», 6^, 11» Wetzlar 727, 9*", ll33, 1258*, 315, 438, 645 83?*, 1120. Ems Eoblenz 9«, ll33,1258* 3", 6« 8^ Deutz ll33, 43', liro Fulda ll25, 429, 10. Lauterbach 8«>, ll25, 4^9, 10. Gelnhausen 9», 336, ö56. Nidda 636, 920, 336 «56. * bedeutet Schnellzug. Die fetten Ziffer» die Nachtstunden. 452 Der 2. Stock meines Hauses, be- K aus 3 Zimmern, Küche rc., nebst izu gehörigen Stück Land, ist alsbald zu »ermiethen. I. K. Spies, Frankf.-Str. Theater in fließen. (Cafe E.eib.) Freitag den 20 Januar. 7. Vorstellung Im Abonnement. Ein Engel» Lustspiel in 3 Akten von I imn sRosem Hierauf: Die Merihsirr. Liederspiel in 1 Akt von Nesmüller. Musik von Müller. Kaffcnöffnung 7 Uhr. Anfang 7 Va Nhr. I. E. Schubert. DGf' Rollenschreiber werden gesucht. VerantwortUche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Knüppel, 90 Rmtr. Buchen: 1207 Rmtr. Reiser. District daselbst 7. Eichen: 66,5 Rmtr. Scheit, 229 Rmtr. Scheit (Anbruch), 8 Rm. Knüppel, 66 Rmtr. Stockholz, 83 Rm. Reiser. Buchen: 30,5 Rmtr. Scheit, 2 Rmtr'. Knüppel, 3 Rm. Stockholz, 16 Rm. Reiser. District Hauptmannsstrauch 5b. Buchen: 2,5 Rmtr. Scheit, 1 Rm.Stockholz, 7Rmtr. Rester. Kiefern: 28 Rmtr. Scheit, 6Rm. Knüppel, 23 Rmtr. Stockholz, 77 Rmtr. Vermischte Anzeigen. 447 Eine langhaarige, schwarze Hühnerhündin, auf den Namen „Diana"- hörend, ist entlaufen. Gegen gute Belohnung abzugeben Grun- bergerstraße B. 149, Gießen. 467 Eine gebrauchte Zither ai kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. ds. Bl. Schlittschuhe. Billige eiserne Schrauben- schlittschuhe, sowiedieneuesten Hebel- und Schrauben- schlittschuhe. 425_____Emil Fistor, 381 Eine Deutsche Dogge (Rüde) (mit dem 2. Preis in der Ausstellung in Frankfurt a. M. prämiirt) ist zu verkaufen. Näh. in der Exped. ds. Bl. Verkäufer reflectirt auf gute Behändig. Tircn 75 Dußeiiö paar 35 wollene Kinderstrümpfe verkauft vorgerückter Saison halber zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen 405 Robert Stuhl, Marktstraße 23. Gießener Himenchchter-Derem. Sonntag den 22. ds. Mts., Nachmittags 3 Uhp Versammlung bei Felfing, Ncueuweg. Dunkles Export-Bier empfiehlt 473 Daniel Heil, 28 Lindenplatz 28. 471 Ein lediger junger Mann sucht ein freundliches, möblirtes Zimmer per 1 Februar bei einer netten Familie. Offerten unter B. B. 713 beförd. die Exped. ds. Bl. Täglich frische 438 Kreppet, gefußt und ungefüllt bei H. Kinkel, Conditor. Alles Zinn und Blei kauft Joh. Zufall, Zinngießer, 368 Neue-Bäue B. 80. 477 Alicenstraße E. 102 eine Wohnung von 5 Zimmern nebst Zubehör zu oer= miethen. __________ ___ 172 Zu vermiethen eine Wohnung, 4 Zimmer mit Zubehör, beziehbar Anfangs April oder Ansangs März bet Helm, Btsmarckstraße. 421 Ein kleines Logis an eine ruhige Familie zu vermiethen, per Monat 8