uni Sonntag den a 1882 b-i allen Bureau r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag-. ferner bezüglich der Maaren, woraus sie gefertigt und welcher Art sie sind, namentlich muß bei Garnen, Geweben und Posamentirarbeiten erwähnt sein, ob sie aus Baumwolle, Hanf, Flachs, Wolle oder Seide oder endlich aus einer Mischung dieser Sorten hergestellt sind. § 4. Die Ursprungszeugnisse über chinesische und japanesische Products, welche für Spanien speciell bestimint sind, müssen auf den spanischen Consulaten ;ener Reiche in spanischer Sprache abgefaßt und mit dem Visa des Consuls vergehen werden; die Schiffe, welche diese Waaren befördern, können dieselben aus andere Fahrzeuge überführen, ohne daß die Vorrechte der im Vertrag gehenden Nationen verloren gehen, insofern die Ueberschiffung nachgewiesen wird. $ ?' l au? bmem mit Spanien in Vertragsverhältniß stehenden Lande stammenden und nach Spanien bestimmten Waaren, welche mit einem Ursprungs- Gießen, den 12. Juni 1882. treten die allgemeinen Bestiinmungen über die Ursprungszeugnisse in folgender zeugniß versehen sind und durch ein ebenfalls im Vertragsverhältniß stehendes anderes Land transito gehen, bedürfen keines Nachweises hierüber; wenn dagegen der Transit durch ein nicht im Vertrag stehendes Land geschieht, so muß dies besonders durch den spanischen Consul oder durch die betr. ausländische Zollbehörde beglaubigt werden. § 6. Die Zeugnisse können in spanischer oder französischer Sprache abgefaßt werden; sind sie in einer anderen Sprache abgesaßt, so müssen sie ins spanische übersetzt werden, was je nach Wahl des betr. Handlungshauses, durch beeidigte Uebersetzer, Handels- und Schiffssensale, durch die landwirthschaftlichen, industriellen und Handels-Gremien des betreffenden Ortes, oder durch die Consulen der im Vertragsverhältniß stehenden Nationen, zu denen die betreffenden Waaren gehören, geschehen kann. § 7. Kleine Quantitäten Waaren sowie Effecten, welche von Reisenden für ihren Gebrauch bei ihrem Gepäck mitgeführt werden, haben, wenn sie aus den im Vertragsverhältniß stehenden Ländern stammen, kein Ursprungszeugniß nöthig, um die billigeren Zollabgaben zu genießen, es muß aber erwiesen sein, daß diese Waaren und Effecten aus einem mit Spanien im Vertragsverhältniß stehenden Lande herstammen. § 8. Wenn ein Handlungshaus Certiftcate empfängt, die den oben erwähnten Bestimmungen nicht entsprechen, so kann es solche vor der Zollabfertigung der Waaren zurückschicken, um die fehlenden Formalitäten nachholen zu lassen und in der Zwischenzeit die Waaren lagern lassen gemäß den Verordnungen der Zollbehörde, so zwar, daß sobald die Abfertigung der mit Ursprungszeugniß eingehenden Waaren verlangt wird, dieses Document als definitiv angenommen betrachtet wird. § 9. Wenn bei Revision der Waaren die bezüglichen Certificate nicht vorgezeigt oder wenn die vorgebrachten Zeugnisse den Bestimmungen nicht entsprechen oder mit den aufgesührten Waaren nicht übereinstimmen, so werden sie als nicht gültig betrachtet und die Zollsätze für die nicht im Vertrag stehenden Nationen erhoben. Diese Bestimmungen über die Ursprungszeugnisse treten mit dem 1. Juni 1882 in Kraft. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlshn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Großherzogliche Handelskammer. Ed. Silbereisen. twftld» ftte 8 W *• :Q v 4 Bekanntmachung. Wir bringen zur Kenntniß der Interessenten die neuen mit 1. Juni d. I. in Kraft getretenen c .... . c Gießen, 17. Juni. ... D.e dreitägige entscheidende Redeschlacht im Reichstage ilber das Monopol hat den langst allgemein erwarteten Ausaanq gehabt — mit 276 gegen 43 Stimmen lehnte der Reichstag den 1 der Tabakmonopol-Vorlage ab, womit die ganze Vorlage abgelehnt ist. Allerdings folgte am Donnerstag noch em kleines Nachgeplänkel bezüglich des Monopols, doch die Hauptsache war eben die am Mittwoch erfolgte Abstimmung über § 1. Dieser letzte ^aupttag des nun zu Ende gegangenen großen parlamentarischen Kampfes über das Monopol war wiederum durch das Erscheinen des Reichskanzlers Fürsten Bismarck ausgezeichnet, welcher sofort nach seinem Eintritt in den Sitzungssaal das Wort ergriff. Indessen war die Rede des Kanzlers weniger em letzter Versuch, das Monopol zu retten, denn schon aus seiner Montagsrede konnte man heraushören, daß Fürst Bismarck längst von der Hoffnungslosigkeit emes solchen Schrittes überzeugt war, sondern vielmehr eine Verteidigung feiner ganzen inneren Politik gegenüber den Angriffen der Opposition. Was den ferneren Verlaus der Reichstags-Session anbelangt, so ist auf dem Diner, das am Dienstag beim Reichskanzler stattqefunden hat, zwischen Letzterem und den mitemgeladenen Herren v. Franckenstein, v. Bennigsen, v. Kardorff und v. Minnigerode eine Verständigung hierüber erzielt worden. Darnach soll der Reichstag diesen Sonnabend, den 17 Juni oder Montag, den 19. Juni, bis zum Herbst vertagt werden, so daß die Commissionen des Reichstages in der Lage sind, einige Wochen vor dem Beginne der Plenarsitzungen ihre Arbeiten wieder aufzunehmen. Es scheint dieser Ausweg bei dem heutigen ©tan^a -her Reichstagsarbeiten noch immer als der günstigste. In Frankreich haben die blutigen Vorgänge in Alexandrien einen Stur^ . : Entrüstung hervorgerusen und es werden neue Interpellationen in der Deputirtenkammer wegen der egyptischen Angelegenheiten erwartet. Der französische Ministerpräsident de Freycinet hat offenbar durch die sich überstürzenden Ereignisse in Kairo und Alexandrien, welche seine egyptische Politik so gründlich desavouiren, einen schmierigen Stand bekommen, doch wird wiederholt versichert, daß die Bemühungen der Gambettisten, die Metzeleien in Alexandrien ö im Sturze Freycinet's auszunützen, von keinem Erfolge sein würden. — Die pfo 3. Quofi i r von nur MsgiPf. pÄw Zusammen. monarchischen Parteien in der Deputirtenkammer, also Bonapartisten, Orleani- sten und Legitimisten, beabsichtigen, sich zu einer großen conservativen Partei zu verschmelzen, es ist aber unwahrscheinlich, daß dieser merkwürdige Bund, lange Zusammenhalten sollte. Auch in England wiegt das Interesse an der egyptischen Frage vor, so daß die Verhandlungen des Unterhauses über die irische Zwangsbill, die sich endlos in die Länge dehnen, fast gänzlich in den Hintergrund treten. Am Mittwoch regte im Unterhause der Deputirte Wolff wiederum eine Debatte über Egypten an, indem er sich mit der vom Unterstaatssecretär Dilke hierüber ertheilten Auskunft für unbefriedigt erklärte. Mr. Dilke rückte indessen nur sehr vorsichtig mit der Sprache heraus und wies namentlich darauf hin, daß eine Diskussion ohne den Schriftenwechsel, der zum Verständniß der Lage absolut nothwendig sei, unthunlich wäre. Dem englischen Admiral Seymour müsse die discretionäre Verfügung bezüglich einer Landung von Truppen überlassen werden; derselbe habe eine genügende Streitmacht, wenn eine Landung nöthig werde. Andere Mächte würden wahrscheinlich diesem Beispiele folgen. Der Rücktritt des russischen Ministers des Innern, Grafen Jgnatieff, und dessen Ersetzung durch den Grasen Tolstoy beschäftigt die russische Presse noch lebhaft. Im Allgemeinen werden von letzterer^dem zuruck- getretenen Minister keine Thränen nachgeweint, man war auch m Rußland des ewigen Jntriguenspieles des Vaters der Lüge überdrüssig geworden und da Jgnatieff dem Czaren persönlich unangenehm war, so konnte es nicht mehr überraschen, daß der aewandte Jntriguant den ängnTTett feiner ner erlag. Graf Tolstoy hat bereits die Nachfolgerschaft jgnatieff übernommen, da aber der neue Minister des Innern kein Militär ist. sc> soll. bie JWL ' waltung von seinem Ressort abgezweigt und als ™ Departement hergestellt werden. — Der Mische Botschafter m Wien, Oubril. ist vom Czaren zum Mitglied des Reichsrathes ernannt worden. In Belgien haben die am 13. Juni stattgefundenen Erneuemngs- wahlen zu Senat und Deputirtenkammer zu einem glanzenden Siege der liberalen Sache geführt. In der Deputirten- oder R-prasentantenkammer ist die liberale Majorität von 14 auf 18 Stimmen und im Senat von 4 auf 7 stimmen gestiegen. Das Land erklärt sich demnach der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung nach mit der vom Ministerium Fröre-Orban befolgten Politik em- tiff20 A ” ns . ^cakjwL——— her ,e‘"tä Inhalts llds. ' ’u verdanken hat find: chtete , interessante uch das Bediirsniß nach einer $a9e5erei* orientirenben inb WiWasl Men >er Tageblatt" sorgfältige Be- :n Mlletons hervorragender °ie Romane und Novellen veröffentlicht das berliner rtals eile von Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bestimmungen für Ausfertigung der Ursprungszeugnisse für Spanien: Auf Grund des Artikels 20 des neuen Handelvertrags mit Frankreich Weise in Kraft: eyse, MW ,, ien Roman von Alhausen. MM." cn Monncttttn erhalten -entölen gieren T/M t-e- ‘itt" von Lndwig Habicht Mentiquittung gratis uti 05 5 ir> e s «.* A S Ci verstanden und somit ist die weitere freiheitliche Entwickelung des Landes aeaenüber den ultramontanen Bestrebungen gesichert. Die Lage in Egypten ist durch die Metzeleien in Alexandrien nur noch verworrener und schwieriger geworden. Selbst die Mission Derwisch Vascha's droht zu scheitern und es ist unter diesen Umständen erklärlich, daß England und Frankreich neue Panzerschiffe nach Alexandrien senden, wo auch italienische und türkische Panzerschiffe angekommen sind. Die Mächte zögern indessen immer noch, Marinetruppen in Alexandrien zum Schutze der bedrohten Europäer zu landen, da ein solches Beginnen unabsehbare Folgen nach sich rieben könnte; man ist vielmehr auf das Conferenz-Project zurückgekommen, aeaen welches sich nur noch die Pforte sträubt. Sämmtliche Mächte wollen nun wie aus Berlin gemeldet wird, ihre Vorstellungen bei der Pforte »gu Gunsten der Conferenz mit verstärktem Nachdruck erneuern und namentlich geltend machen, daß ein anderweitiges Eingreifen unvermeidlich werden könnte. Einem derartigen Druck der Mächte wird man in Konstantinopel schließlich doch nachgeben müssen, wenn die Pforte den Verdacht, daß sie in Egypten ein Doppelspiel treibe, zurückweifen will. Petersburg. Ueber den Nachfolger des Grafen Jgnatieff im Ministerium des Innern schreibt die „Tribüne" : Graf Demetrius Andrejewitsch Tolstoy, geboren 1823, ist bereits als 20jähriger Jüngling in den Staatsdienst getreten, und zwar in die Kanzlei der Kaiserin. Schon 3 Jahre darauf, 1847, wurde er im Ministerium des Innern dem Departement für fremde Bekenntnisse zugewiesen, wozu alle außerhalb der griechisch-orthodoxen Kirche stehenden Con- fessionen gehören. Ein Jahr später, 1848, erhielt er den amtlichen Auftrag zur Abfassung einer Geschichte der fremden Bekenntnisse in Rußland. 1850 ivandte sich der 27jährige junge Mann einem ganz anderen Gebiete zu, dem Finanzwesen des Staates, und schrieb eine Geschichte der russischen finanziellen Einrichtungen und er hatte eben das 30. Lebensjahr zurückgelegt, als er wieder einem ganz anderen Staatszweige, dem Marineministerium, zugewiesen und zum Departements-Director desselben ernannt wurde. Acht Jahre später, 1861, finden wir den Grafen Tolstoy im öffentlichen Unterrichts-Departement beschäf- ligt, und zwar ebenfalls in der Stellung eines Directors. 1864 veröffentlichte er in Paris das berühmte Werk: Le catholicism romain en Russie, wofür ihn die Leipziger Universität zum Ehren-Doctor creirte. 1865 wurde er zum Oberprocurator des heiligen Synods ernannt. In der Stellung als unbeschränkter Chef des russischen Oberkirchenraths blieb er nur ein Jahr, um den vielleicht noch wichtigeren Posten des Ministers der Volksaufklärung zu übernehmen, und er verharrte an der Spitze des Unterrichtswesens bis 1881. Wir sehen aus der kurzen Lebensskizze, daß Graf Tolstoy, wie mannigfaltigen Ver- waltungszweigen er auch während der 38jährigen Beamten-Carriere angehörte, doch vorzugsweise seine Thätigkeit dem geistlichen und Unterrichtswesen widmete. Auf diesem Gebiete ist er als Schriftsteller bekannt geworden und repräsentirt eine scharf ausgeprägte Richtung. Im Gegensatz zu den Realien, den Naturwissenschaften ist er der Vertreter der altclassischen Studien und in kirchlichen Angelegenheiten wird er zu den Orthodoxesten der griechisch-katholischen Con- fession gezählt. Seine Handhabung der Disciplin in den Schulen und in den Universitäten war äußerst streng und man beschuldigt den Grafen, daß seine Rigorosität viele junge Leute von den Gymnasien und der Universität in die Arme der Nihilisten trieb. Dem Panslavismus hat Tolstoy niemals gehuldigt, er wird gewöhnlich als Panbyzantist charakterisirt. Ob Graf Tolstoy nur der Uebergang für einen anderen Minister des Innern bildet, wird man wohl bald erfahren. Der Raubbau in Amerika. So lange noch Millionen von Ackern Steppen- und Prairielandes im fernen Westen der Union im Ueberflutz zu billigem Preise oder fast umsonst, auf dem Wege des Heimstättegesetz zu haben sind, wird der in der Union in Blüthe stehende Raubbau nicht aufhören. Die Sache, schreibt der „Ansiedler in Wisconsin", hat auch viel Verführerisches, das ist ganz und gar keine Frage. Der Raubbau ist ein fast müheloser, häufig sogar recht gut sich bezahlender Erwerbszweig geworden. Man bricht riesige Strecken der Steppen auf, besäet sie mit Weizen oder Welschkorn, wartet auf das Gedeihen, erntet, drischt mit Dampfmaschinen aus, wiederholt dasselbe Spiel vier- bis fünfmal und wenn der Boden ausgesaugt ist, läßt man den Krempel liegen und beginnt an einem andern Orte dieselbe Geschichte wieder. Findet sich ein beschränkter Mensch, der diese Art „improved Farm“ (betriebsfähiges Landgut) gegen eine oft recht hohe Summe kauft, weil er dessen Werthlosigkeit nicht kennt oder sich von den „Gebäuden", die darauf stehen, und die dem Anwesen den Anstrich einer „Farm" geben, bestechen läßt, desto besser. Man ist in solchen Dingen in Amerika wenig wählerisch. Andernfalls überläßt man die Geschichte sich selbst und nimmt nur die werthvolleren Sachen mit fort. Solche „abgewtrthschaftete" Farmen sind nicht zu verwechseln mit denen, welche oftmals in den eigentlichen Farmgegenden in Wisconsin und Minnesota, auch wohl in den älteren Staaten der Union billig zu haben sind. Erstere sind meistens werthlos, höchstens noch für Heerdenwirthschaft zu brauchen, letztere kann man durch Düngung, vielen Fleiß und Capital wieder gut ertragsfähig machen, weil die Urkraft im Bodm sich wieder erwecken läßt, was auf Steppenland, der klimatischen Verhältnisse und der e-genthümlichen Zusammensetzung des Bodens wegen meistens ganz unmöglich ist. Es ist in Nordamerika System in den Raubbau gebracht worden. Sobald eine neue Eisenbahn durch eine Steppe fertig ist, folgen diese „Landwirthe" nach. Sie wissen, daß ihres Bleibens nicht lange ist und höchstens ein paar, im günstigsten Falle fünf Jahre sein wird. Deßhalb schaffen sie nur vorübergehende Einrichtungen und trachten, so viel als nur möglich baares Geld aus der „s^arm" herauszuschlagen. Viele dieser Leute wohnen ) ur von Beginn Frühjahrs bis Ende Sommer in der Gegend, sie ziehen im Winter in die Städte, treiben wohl auch während dieser Zeit andere Gewerbe und mit dem ganzen Betriebe ist viel Faulenzerei verbunden. Es ist dies eine ganz eigenthümliche Art von Feldwirthschaft, die manchen Reiz haben mag, die aber nicht das Mindeste gemein hat mit den landläufigen landwirthschaftlichen Bestrebungen. t , _ _ „ , Kommt ein Ansiedelungslustiger oder gar ein „Grüner" im Frühjahr in solche Gegenden, so wundert er sich Über die Thätigkeit aller Orten. Wenn ihm während des Sommers Bedenken aussteigen über die Geringfügigkeit der Ernten, verglichen mit denen auf Deutschlands gesegneten Fluren, die allerdings durch Düngung in künstlicher Fruchtbarkeit eihalten werden, so fällt es ihm dann wie Schuppen von den Augen, wenn er merkt, daß seine Nachbarn im Herbst die „Gehöfte" verlassen, gleich den Schwalben fortziehen und wohl auch aussprechen, daß sie nie wiederkehren werden. Dann merkt der naive Mann erst, daß er zu dieser Art „landwrrthschaftlichem Betrieb" nicht paßt, und wird sich bewußt, daß er nicht nach Amerika gegangen war, um hier ein Nomadenleben zu führen, sondern gute Landwirthschaft zu treiben, was ihm aber in dieser Gegend als eine Unmöglichkeit erscheint. Viele machen die Sachen mit, weil sie müssen, und werden auch Nomaden. So lange keine Heuschreckenschwärme erscheinen, oder laufende Feuer die Ernten verzehren, mag die Sache gehen. Aber ein oder zwei solcher Zwischenfälle, auch wohl die fast alljährlich eintretende Sommerdürre belehren ihn, daß diese Art Landwirthschaft nichts anderes ist, als eine Art Hazardspiel, bei dem man Alles einsetzt und in einem unter zehn Fällen einen guten Gewinn in Gestalt einer guten Weizenernte erzielt, datz man aber doch zu viel von äußeren Zufälligkeiten abhängt, um sich dabei dauernd glücklich zu fühlen. ^clL^inflen)QJlb£.cr^ ?rnen heutzutage gar nichts Anderes mehr kennen, sie leben in der Unbildung daß dres die berühmte amerikanische Landwirthschaft sei. Es ist aber in Wahrheit die Kehrseite derselben. ., lange diese Art „Landwirthschaft" noch anbalten wird? Der Himmel allein werß es. So lange es Leute gibt, die das Hazardspiel tüchtiger, lohnender Arbeit vor- rUJ, P ? noch Land für solche Zweck- gibt, wird es Raubbau geben. Und solches Land gibt es noch massenhaft. 0 , az, Nach d^m Raubbau kommt die Heerdenwirthschaft mit den berüchtigten „Cowboys den Vlehtretbern, der Rinaldlms mit Sporen, Peitsche und Schnapsflasche, die für ruhige arbeitsame Leute zum Schrecken werden. Es ist also immer etwas Anderes, nur keine Gelegenheit zur Betreibung segensreicher, richtiger, echter Landwirthschaft, die dort überhaupt unmöglich ist. Vermischtes. m JZj86* ?eF Östlichen Vereinigung alter Corpsstudenten, welche in voriger Woche m Godesberg bei Bonn stattfand, wurde beschlossen, dem in Fulda geborenen als Sanltatsrath im Jul, 1880 in Eschwege verstorbenen Eugen Höfling, dem Dichter des unsterblichen Burschenliedes „O alte Burschenherrlichkeit" eine Gedenktafel oder einen Gedenkstein zu errichten. Höfling feierte im Jahre 1877 noch das Marburger Umoersitats-Jubilaum mit, wobei ihm für seine Dichtung eine begeisterte Ovation gebracht wurde. — sErfinduiigen und Entdeckungen.^ Nachdem Faure mit seinem Electricitäts- sammler einen kaum noch bestrittenen Erfolg errungen und sich mächtige Gesellschaften zur Ausbeutung der Erfindung in England, Amerika und Frankreich gebildet haben, vergeht fast feine Woche mehr, ohne daß ein neuer Akkumulator austaucht. Die Aufmerksamkeit erregt namentlich jetzt die Sammelbatterie von Sellon und Volckmar, welche von einer englischen Gesellschaft mit 16 Millionen JL ausgebeutet werden soll. Die Erfinder versprechen Wunderdinge. Sie erzählen von dem Bau von so mächtigen Batterien, daß erne einzige Tausende von electrischen Lampen speisen könne. Die Fabrikation solcher Sammler werde sich zu einer großartigen Industrie entwickeln, da deren Anwendung eine unbegrenzte fei, namentlich als Triebkraft. Jeder werde beispielsweise eine kleine Windmühle auf dem Dache seines Hauses anbrtngen und mit deren Kraft Electricttätssammler laden, die ihm ohne weitere Mühe als ein Druck auf einen Knops und so gut wie umsonst, Licht, Wärme, Triebkraft für Pumpen, Nähmaschinen, Werkzeugmaschinen und — das Beste kommt nach — für eine eleclrische Droschke liefern werben! Welch entzückendes Bild, wenn die Leute per electrischen Wagen oder gar Velociped in der Stadt herumfahren! Die Pferde werden dann sämmtlich pensionirt. — Eine höchst vernünftige sanitäre Verordnung, die überall Nachahmung verdient, hat der Stadtrath von Gotha erlassen. Derselbe theilt nämlich die Anschauung Vieler, daß es nicht statthaft sei, Eßwaaren in gebrauchtes Druck- oder Schreibpapier zu wickeln, und hat deßhalb eine Pot'zei-Verordnung folgenden Inhalts erlassen: Wer in Ausübung eines stehenden Gewerbes oder eines Gewerbes im Umherziehen oder auf Jahr- und Wochenmärkten nicht trockene (z. B. fette, feuchte) Nahrungs- oder Genußmittel feilhält, darf bei Verpackung solcher Waaren nur reines (zu keiwm Zwecke vorher gebrauchtes, unbeschmutztes) Schreib- unv Druckpapier, ober reines, naturfarbiges Papier (Strohpapier, Löschpapier) verwenben und burch seine Angehörigen, Gehilfen ober Bebiensteten verwenben lassen. Verboten ist insbesondere die Verwendung von Papier gebrauchter Schccibbüchcr oder gebrauchter Druckschriften, sowie von buntfarbigem Papier, zu dessen Färbung giftige Farben benutzt sind- Die Zuwiderhandlung wird mit Geldstrafe von 3—30 J4, eventuell Haft bestraft. — sDie Frau, wie sie f in soll.) In ro. lügen Wochen wird eine neue Sammlung kleiner Scherze von Mark Twain erscheinen und zwar unter dem Titel: „Ein- tausendundeins", weil dies die genaue Zahl der Anekdoten ist. Von den gelungensten scheint diejenige, welche die Ueberschnft trägt: „Die Frau wie sie sein soll", auch in der Uebersetzung noch characteristlsch genug; um sie hier folgen zu lassin. — Em Jüngling, der sich durch reine Wäsche, Bescheidenheit und sehr methodisches Verfahren in allen seinen Unternehmungen auszeichnete, ging auf Freiersfüßen. Er hatte zuweilen eine junge Dame Sonntag Abends von der Kirche heimbegleitet und dann noch einen kleinen Imbiß bei ihr im Hause genommen. Am letzten Sonntag, nachdem sich das Elternpaar discret zurückgezogen, sagte er plötzlich zu ihr: „Sprechen Sie im Schlaf?" — „Nein", antwortete sie überrascht. — „Wandeln Sie Nachts?" frug er sodann. — „No, Sir". — Er rückte seinen Stuhl einen Zoll näher und fragte mit gesteigertem Interesse: „Schnarchen Sie?" — „Nein", erwiberte sie hastig, ihn ernsthaft anschauenb. Bei dieser Antwort fingen seine Augen förmlich an zu glänzen. Seine Lippen theilten sich erwartungsvoll und, indem er seinem Stuhl wieder einen Ruck näher gab, fragte er lebhaft: „Werfen Sie Ihre ausgekämmten Haare in's Waschbecken?" — „Nein, das thue ick nicht", antwortete sie, und wieder putschte sein Stuhl näher, während seine Erregtheit sich steigerte, so daß er kaum ruhig sitzen konnte. „Reinigen Sie den Kamm, wenn Sie sich frifirt haben?" — „Natürlich, jedesmal!" sagte sie, ihn mit aller Macht anstarrend. — Im nächsten Augenblick lag er vor ihr auf den Knieen, mit ausgestreckten Armen, zu ihr aufblickend. „Ich liebe Dich!" rief er leidenschaftlich. „Ich gebe Dir mein ganzes Herz! Ich werde Dein Sclave fein, ich will Dich auf den Händen tragen! Willst Du mich annehmen als Dein Gatte, Dein Beschützer, Dein Alles!" — Es war ein kritischer Moment für eine junge Dame in ihrem Alter, aber sie war dem Außerordentlichen gewachsen — was gewöhnlich bei Mädchen der Fall ist — und — sie nahm ihn. — Nachstehender Aufruf geht uns mit der Bitte um Veröffentlichung und dem Wunsche zu, daß auch in Gießen sich ein Comitö zur Entgegennahme von Gaben bilden möge: Aufruf an die evangelischen Glaubensgenossen. Zu Wittenberg erhob Luther den ersten Ruf gegen die in die Kirche eingebaut: genen Mißbräuche. Zu Worms rechtfertigte er bas muthig begonnene Werk vor Kaiser und Reich mit Berufung auf fein Gewissen, bas in Gottes Wort gefangen fei. Zu Speier legten bereits statt bes Einen Zeugen bie Häupter unb Vertreter einer nach vielen Tausenben zählenden Gemeinde Protest ein gegen jede Hemmung evangelischer Freiheit. Längst schon sind in Wittenberg unb Worms bie reformatorischen Ereignisse burch eherne Derckmale verherrlicht- In Speier allein zeugt noch kein Monument von jener welthistorischen That bes 19. April 1529, woburch sechs Fürsten unb vierzehn Reichsstäbte ber evangelischen Kirche ben theuren Protestantennamen erkämpften. Diese glaubensmuthige That finbet ihre angemessenste monumentale Darstellung durch ein Gotteshaus, das der dankbaren Nachwelt ihre frommen Vorkämpfer in kunstvollem Bildwerk vor Augen stellt und in welchem fort und fort das lautere Evangelium verkündet wird. Zum Baue eines solchen Hauses sind bereits erfolgreiche Schritte gethan. Schon ein erster Aufruf des „Retschervereins" hat in weiten Kreisen des evangelischen Volkes freudigen Anklang gefunden. Eine ansehnliche Summe von 250 000 Mark ist bet Hohen unb Niebern gesammelt. Deutschlands Kaiser unb Bayerns König haben reiche Gaben gefpenbet. Speier selbst ist seit Jahren nicht mübe geworben, für bieses Werk Opfer zu bringen. Doch Vieles bleibt noch zu thun, bis am Taufsteine bes Protestantismus in ber Tobtenstabt beutscher Kaiser ein monumentales Gotteshaus von bem Glaubensleben unb dem Bekenntnißmuthe der Väter ZeugN'ß gebe. Zur würdigen Ausführung sind mindestens 8—900000 Mark erforderlich. Speier allein kann unb soll sie nicht aufbringen. Das Werk muß eine gemeinsame That der ganzen evangelischen Kirche sein. t Darum auf und Hand ans Werk, Ihr Alle, bie Ihr wißt, welch theures Gut Ihr an Eurem evangelischen Glauben besitzt! Auf, ohne Unterschieb bes reformatorischen Bekenntnisses, burch rasche Förberung bieses Unternehmens von Neuem mit ben Vätern Zeugniß abzulegen für bie weltüberwinbenbe Macht ber apostolischen Prebigt von ber Gerechtigkeit allein aus bem Glauben. Möge bas neunzehnte Jahrhundert nicht zu Ende gehen, ohne daß bie vollenbete Gebächtnißkirche ber Protestation zu Speier weithin verkünbe: „Das Wort sie sollen lassen stahn, Das Reich muß uns boch bleiben!" (Folgen eine große Anzahl Namen hervorragenber Männer aus allen Theilen Deutschlanbs.) ., » 35 " |a gelbe „ " " 3^ " l|a roth u. grau melirte Kernseife h Pfd. 28 Oel- u. Silberfeise M. 24 empfiehlt Ferd Drebes. Bei Abnahme von Vs Ctr. Prers- e r m ä ß i g u n g. “ Apei’a luMbaumwaMer beseitigt jeden Zahnschmey. Zu haben ä Fl. 50 $ bei B. Melior, Friseur, Bahnhofftr. 131. Fr. Conrad, Friseur, Mausburg PH. Stier, Friseur, Schulstr. 17. 3667 B-B?- if [einem Electricitats. gebildet haben 'Mtuucht. DieU- Sellon und Volckm, Hebeutet werden soll. «°u von so mächtigen ipechn könne. Die Zudchle entwickeln, da ast. Jeder werde bei- sts anbmgen und mit 'lUye al§ ein Druck aus ast für Pumpen, Nah- - für eine elektrische i,e Leute per elcctns chen v Pferde werden dann !>erall Nachahmung ver- nämlich die Anschauung tvck- oder Schreibpapier Inhalts erlassen: Wer 5 im Umherzlehen obtr buchte) Nahmngs- öto eines (zu kein'NiMe er, oder reines, nMr- burch seine Angejörigen, I insbesondere die Verger Druckschchen, sowie luht sind. Die zuwider- estrast. wird eine neue Samm- unter dem Titel: „Ein- , Von den gelungensten tt sie sein W, auch in ni taffen. - On Züng- ihobifd)z§ Wnn in n. 6r batte gelten unb dann noch einen tag, nachdem ßZ A \x\$ «^vdann. - M tzcheitzertew ihnernsihastauschau^ Seme Lippen tM i Ruck näher gab, We aschbecken?" - A uhl näher, wahrendsav Ä-uiVr-7, ''S® TwS-*' sss® ;Ä-* ,,Ereignest «Ö55® Ä.. ll! t. „ Sch^ atdersE" # SF"" oft»“*4 hl,,#«blle -d«-ili en,vw ^ *>’*“* Heugras-Versteigerung. Das Heuaras der cameral-fiscälrschen Wiesen der Gemarkungen Alt-Buseck, Wieseck und Gießen wird in folgenden Terminen versteigert: 1) In der Gemarkung Alt-Buseck von 7 Im Donnerstag den 22. Juni, Morgens 9 Uhr, bei Wirth Krämer ^2) 3n der Gemarkung Wieseck won 41 ha Freitag den 23.Juni, Morgens 10 Uhr, bei Wirth Lenz ^3?^Jn der Gemarkung Gießen von 36 ha an demselben Tage ber Wirth Leib am Philosophenwald. Der Großh. Wiesenwärter Müller zu Alt-Buseck ist angewiesen, auf Verlangen die Wiefenloose vor der Ber- sieigerung vorzuzeigen oder nähere Aus- tunst darüber zu geben. Gießen, den 16. Ium 1882. Großh. Oberförsterei Gießen. 4116 Lang.__ Mugras^Versteigenmg^ Donnerstag den 22. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende HeugraS an Ort und Stelle versteigert werden. ~ r Die Zusammenkunft rft ber der Futz- mühle. . jnon Groß-Buseck, am 15. Ium 1882 Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck. 4141 Wagner. 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Vorwiegend telegraphische Originalmeldungen! Eigener Draht zwischen Berlin und Franksurt a. M. Reichhaltigste, zuverlässigste Handelszeitung. Fachmännische Originalarttkcl auf den Gebieten der Börse, des Handels und der Industrie. Ausgebreiteter Depeschendienst von den in- und ausländischen Börsencentren. Landwirthschaftliche Zeitung, ■ tägliche Wettervorhersage, Versicherungszeitung, Verloosungsbeilage. Unbeeinflußte Haltung, unparteiisches Urtheil. Der unterhaltende und allgemein-belehrende Theil findet aufmerksamste Pflege. Im Morgen- und Nachmittagsblatt reichhaltiges Feuilleton, mit der Abendausgabe täglich die neuerdings bedeutend erweiterte D i d a s k a l i a, ein Familienblatt, wie keine andere Tages-Zeitung es bietet. Kunstchronik, Hausfrauenzeitung, Schachzeitung rc. Demnächst beginnt ein spannender Roman aus der Feder des bedeutendsten englischen Romanschriftstellers der Gegenwart. Man abonnirt bei allen Postämtern zum Preise von Mk. 6.25 pro Quartal, sowie bei den bekannten Agenturen. Neu eintretende Abonnenten erhalten die bis Ende dieses Monats erscheinenden Nummern gegen Einsendung der Bestell-Quittung von hier aus resp. durch unsere Agenturen gratis und franko zugesandt. Frankfurt a. M., im Juni 1882. 11. KlrMWKi des Evangelischen Kirchengesangvereins für Hessen, unter Mitwirkung der Vereine von Allendorf a. d. Lumda, Frankfurt, Friedberg, Giessen, Lieh, Londorf, Nauheim, Zwingenberg, am 18; Juni L88S, Nachmittags 8*/2 Uhr, in der Stadtkirche zu Giessen. 3640 Wegzugshalber ein Familienlogis. mit allem Zugehör zu vermiethen. __ Jacob Dörr, Mühlgasse 81. 3661 Ein möbl. Zimmer ist zu vermiethen im Kreiling'schen Nebenhause, Süd-Anla ge._________________________ 3407 Ein kleines Familienloais zu ver- miethen. A. Rüstng, am Bahnhof. 3388 Der untere Stock in meinem Vorderhause und ein kleines Mansardenlogis zu vermiethen. _____________Th. Bogt, Löwengasse. 3308 Wegzugshalber ist der 1. und 3. Stock meines Hauses per August zu vermiethen. Karl Jughardt, Kanzleiberg. 3249 Eine freundl. Wohnung mit ab- geschloss. Corridor (5 Zimmer, Küche rc.) tft zu vermiethen. ___8. Felstng, Nord-Anlage. 3199 Kleine Mansardenwohnung per 3006 In meinem neuerbauten Hause (Bahnhofstraße) ist ein Laden mit Logis, sowie zwei Familienwohnungen, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und Zubehör, sofort zu vermiethen. __Wilk Plank. 2785 Ein kleines Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei August Noll im Stern. 2720 Ein neuhergerichtetes Logis, 2 Zimmer, Küche und Kabinet, ist auf sogleich zu vermiethen. Wallthorstr. A. 136. Zu vermiethen: Eine Wohnung im Vorderhaus und eine Wohnung im Nebcnhaus bei 2702 August Kröll, Seltersweg. 2173 Ein freundl. Logis sofort zu vermiethen. F. Felstug, Neuenweg. 1524 Eine freundliche Mansardenwohnung, 4 Zimmer, Bodenkammer, Küche, sonstiges Zubehör und verschließbarem Corrioor zu vermiethen bei Prof. Wilbranv, Marb.-Str. 161. 1505 Ein Familienlogis auf sofort zu vermiethen ber Wilh. Barthel, Grünbergerstraße. 4071 Freundl. Familienlogis (2 Zimmer, 2 Kabinete und alles Zubehör) per 1. August zu vermiethen. __________Louis Benner, Schoor. 3923 Eine freundl. Familienwohnung im 2. Stock mit 3 Zimmern, Bodenkammer, Küche und sonst. Zubehör, auf 15. Juli zu vermiethen. Karl Schäfer, Schreiner, Wallthorstr. 3515 Ein Logis, 3 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen. Franz Gerbode, Kaplansgasse. 3162 Der erste Stock, 5'Zimmer, Wasserleitung, Bleichplatz rc. per 1. August anderweit zu vermiethen. Chr. Zimmer, Bahnhofstraße. 4069 Ein möbl. Zimmer zu veriniethem _______Neue-Bäue 85._ 4124 Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen.__Neustadt D. 56. J 2002 Zwei Läden mit Wohnungen, sowie einige Mansardenwohnungen auf sofort zu vermiethen. __J. Bernhardt. 3203 Laden zu vermieden bei Gg. Emil Möhl, Bahnhofstraße. 1529 Die von Hrn. Dr. Blum bewohnten Räume sind sofort ander- weit zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt____________G. Chr. Spruck. 4086 Ein Logis von 3 Zimmern in meinem Vorderhaus, sowie ein kleines im Nebenhaus zu verm. I. Georg Unverzagt. 4028 Die Wohnung von Fräulein Braubach ist vom 1. Oktober, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. B. Kann Wwe., Frankf.-Str. E. 28. 3997 In meinem neu eingerichteten Hinterhause sind FamilienlogiS per 1. August zu vermiethen. _______IjOuI« Lony, 3139 In meinem neuerbauten Hause ist ein großer Laden mit Wohnung, sowie der 2. Stock, bestehend aus 7 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen; kann auch als zwei ganz getrennte Logis vermiethet werden. 8. Klinkel. 3391 Ein kleines Familienlogis. _____________________Schloßgasse B. 5. 4100 Eine freundl. Wohnung von vier schönen Zimmern und Küche in verschl. Corridor, mit Boden und Keller sogleich zu vermiethen. W. Ferber, Buchhdlr., Kirchenplatz. 4099 Großes und kleines Logis zu ver- miethen. Karl Heil, Schützenstraße. 4091 Parterre-Wohnung (5 Zimmer nebst allem Zubehör) ist zu vermiethen. Näh. bei C. Vogel, Nord-Anlage 116?. '4107' Logis, sowie ein einzelnes Zimmer, gleich beziehb., zu verm. in Neue-Bäue B. 90. 4022 Ein Logis zu vermiethen bei ______Fr. Blumöhr, Schützenstraße. 3987 Die Wohnung des Herrn Land- gerichtsvräsidenten Knorr, 8 Zimmer rc., tft per 1. Oktober anderweit zu vermiethen. ___________________Hch. Adami. 3741 Eine schöne Mansardenwohnung zu vermiethen bei _____G. K. Simon, Bahnhofstraße. 3633 Zwei Zimmer mit Kabinet, möb- lirt oder unmöblirt, zu vermiethen. Gebe. Stamm. 4133 Ein Logis von 5 auch 6 Zimmern, großem Corridor, Küche, Speisekammer, Magd- und Bodenkammer, Keller, Mtt- gebrauch der Waschküche, Bleichplatz und Gartenantheil, zu vermiethen. Näheres in der Exped. ds. Bl.__, 2485 Möbl. Zimmer, aufWunsch mit Pension, billigst un „Frankfurter Hof^ 3261 Ein Familienlogis, 4 Zimmer und Zubehör, zu vermiethen im „Darm- städter Haus".__— 3161 Familienlogis zu vernnethen. Wernh. Brück, Flugelsgasse^ 3634 Ein Familienlogis mit 5 Zimmern per 1. September zu vernnethen. __PH. Bauer II-, Bahnhofstraße. ~ 4079 Ein freundliches Familienlogis, bestehend in 3 Zimmern, abgeschlossenem Corridor und lonstigen Bequemltchketten, ner 1. Juli zu vermiethen. Herrn. Koch, West-Anlage E. 87.^ ~ 3968 Ein möbl. Zimmer mit oder ohne Kost zu vermiethen. Seltersweg C. 61. _ 4435 Ein freundl. Familienlogis, im ganzen oder getrennt zu vermiethen bet _______Wwe. Plank, Wolkengasse. 4ÖÖ9 Möbl. Zimmer zu vermiethen. __Mäusburg 14. 4004 Parterre-Wohnung, 5 Zimmers Zubehör und Gartenantheil, in der Bleichstraße zu vermiethen. ^Näh. bei Ad am Huh n, Seltersweg 62. 3998 Wegen Wegzug von hier ist die erste Gtage meines Hauses am Wallthor, bestehend in 8—10 Wohn- räumen, Mitgebrauch der Waschküche vom 1. November an zu vermiethen. Bauunternehmer Posch e l. ~ 3875 Möbl. Zimiüer zu vermiethen. Ingen. Merz, Bahnhofstr. C. 93Vio. 3470 Eine Familienwohnung, sowie gut möbl. Zimmer, mit und ohne Kabinet, vermiethet Christ. Weist, Nordanlage. 3309 Der 2. Stock meines Hauses, 3 Zimmer, Küche rc., gleich beziehbar, zu vermiethen. Heinrich Schomber, Neustädter-Thor. 2495 Eine Wohnung, 3-4 Zimmer, sofort beziehbar, zu vermiethen. _________Adolf Hotz, Schützenstraße^ 2304 In dem W i n de ck e r' schen Hause am Kreuz (Heinzerling & Tribus) ist die zweitoberste Etage zu vermiethen, beziehbar alsbald. Näheres bei Labroise, Rechtsanwalt. 1145 Ein Familienlogis zu vermiethen. ____________Fritz Fürst Wwe. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. srr. 1" r Sch Be Den I. daß Herren Bezi tmrcau -er II. d< Zuchtthieren'. $ lanbro. technisc llnterrichtswef zirm 1. Au, in. Wungsgegenf IV. Dar Haas, empfoh. Gesetze Folgen Ein Bulle Em desgle Eme Kuh Ein Begeb Drei Bulle Zwei Bulh fiirstlicheu _ Da nach y fr * laufenden Mn meldete Thier z Dich" 4 Bürgerinch . 'M in Weiter । vm Langsdorf I.. Borste Der d- I. zur Feie ! mit allen Kräs d-e AussEr t Kreis ließen, i Stiem ! Nie, moglet [ i. wtirgemiinfät Schließ 2. : 5. 6, 7. El'WuÄ'f txriVÄ mit b ^u’QmtL!nM0 lDtbtrIi* li9 d Wtt i ”or' w* "■Ä &