Donnerstag den iS Mai Erstes Blatt. -rr. LIL 1882 Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. muBik, Her. lusik. : für. Ml O, H »ft «t‘ 351' itcn- >8 6 Tk. und dtr 3493 Schulstraße B. 18. m Bn Aula unter ihrer Lmmission jcfteit kann. 8 3- Ihre unmittelbare Ausführung liegt der Gemeindehörde ob, welche, fortdauernden Verantwortlichkeit, dafür eine besondere Zählniigs- (in großen Gemeinden auch inehrere Zählungs-Commissionen) ein- Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. @eN legte tis. Deutschland. Darmstadt, 16. Mai. Se. Königs. Hoheit der Großherzog und Ihre Er»ßh. Hoheit die Prinzessin Victoria sind heute Vormittag 11 Uhr 18 Min. in erwünschtem Wohlbefinden via Mainz hierher zurückgetehrt. Darmstadt. 13. Mai. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Bei- lage Nr. 10) enthält: 1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Herstellung einer allgemeinen Bernfsstatistik betreffend. Dieselbe lautet: Zum Vollzug des Reichsgesetzes vom 13. Februar 1882, die Erhebung einer Berufsstatistik im Jahre 1882 betreffend (Reichsgesetzblatt Seite 9), und der zur Ausführung deffelben vom Bundesrath erlassenen Vestimniungen (Cen- iwldlatt für das deutsche Reich Seite 48) wird hiermit vorgeschrieben: § 1. Die allgemeine Erhebung der Berufsverhältnisse der Bevölkerung findet in Verbindung mit einer Erhebung der landwirthschaftlichen und gewerb- icßcnct Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. liegen Betriebe am 5. Juni 1882 statt. § 2. Die Erhebung erfolgt gemeindeweise unter Leitung der Großh. Kreisämter. " " ~ ' Für die Erhebung ist die Gemeinde in räumlich begrenzte Zählbezirke einzntheilen. Kleinere Gemeinden bilden nur einen Zählbezick. Für jeden Zählbezirk ist ein Zähler zu bestellen, dem die Änstheilnng und die Wiedereinsammlung der Zählformulare obliegt. § 4. Die Angaben für die Erhebung sind von den einzelnen Haushal- —Hingen durch Eintrag in die Zählformulare zu inachen. Die Pflicht der Angabe unt> des Eintrags liegt den Haushaltungs-Vorständen, als welche auch einzeln lebende selbstständige Personen mit besonderer Wohnung und eigener Hans- 1 mrthschast gelten, bezw. den selbstständigen Gewerbetreibenden oder deren Ver- 5 Mern ob. Aushülfsweise kann der Eintrag auf Grund der gemachten Angaben ■wem Zähler bewirkt werden B . 8 5. Die näheren Vorschriften Über die von den einzelnen Angabepslich- Mtizm zu machenden Angaben ergeben sich ans den Zählformnlaren, welche den- »M>en zugestellt werden und aus Grund der Beschlüsse des Bundesrathes f cijefafet sind. 6. Uebersicht der Umlagen der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Worms für 1882/83. 7. Abwesenheitserklärung. 8. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft: Am 18. April/2. Mai wurde der Gerichtsaccessist Otto Hallswachs aus Darmstadt bei dem Oberlandesgerichte und bei dem Landgerichte der Provinz Starkenburg als Rechtsanwalt zugelassen. 9. Dienstnachrichten: Am 23. April wurde dem Schullehrer Georg Rall zu Frankenhausen die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wimpfen i. Th. Übertragen; am 25. April wurde dem Karl Spieß aus Leusel das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kreis Gießen ertheilt; am 26. April wurde dem Schullehrer 'Michael Hyazinth Winter zu Dorndiel eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein- Auheim übertragen. 10. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Breitenbrunn mit einem Gehalt von 900 dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. Die Stelle des zweiten Lehrers an der Jdiotenanstalt „Alicestift" bei Darmstadt mit einem Gesammteinkommen von 1400 «M., bestehend in einem Baargehalt von 800 Jt. und freier Station im Anschläge von 600 M. nebst freier Wohnung. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gerneinveschule zu Bermuthshain mit einem Gehalt von 900 brochen-n Streck n vefL s bereu Ausräumung man gegenwärtig mtt aller Macht beschatt gt s. i-, zu finden, ist ganz undenkbar, da grade sie von den Wirkungen zunächst ereilt. wutt Enblch find von den Verletzten zwei bereits im Krankenhaus-,zu l- nk ch g l so daß unter Hinzurechnung dieser beiden und der zw-> »tarS zu beklagen sind. 10 mehr oder weniger Sc^crv-rwundet- liegen noch ( Hanse, diese am Leben zu erhalten, ist dem Vcrn-bmen nach alle Mssich, Zur Unterstützung der Hinterbliebenen — aunäh-rnd 100 P^sonerr t etn aus den Vertretungen der Gemeinden und der Grube zu ,r«ablendeS Unt«fi«tzm Comite zusammen, woraus bann sich-rm V-rn-hm-n "ach bi- obern B h ■ sich ebenfalls mit der Grubenvertretung bereits in an-rk-nnenswerth^r W s binbung gesetzt haben, das weitere in die Hand nehmen werben. h „(xt) Gefallenen finb freilich ihren Angehörigen nicht wieberzugeben aber b e PsUW, Mitwelt, ihre Hinterbliebenen vor Mangel zu bewahren, wird ck h . Matze erfüllt werben W-e schon oben bemerkt wurde ist,bis1-tzt bi- Ur aq Unfalles nicht aufgeklärt, nur fo viel sei h'-r -rwahA baß sich' die Schuld »g Beamten der Zeche bis jetzt in keiner W-ts- ergeben »«t. vielmehr hat sich h-r-usg datz schon gleich nach dem Unfall- die V-ntilationseinrichtung-n, welch- forme« g derartige Explosionen empfindliche Storungen erleiden, wiedermelch-i waren Es ist zufällig, datz auch di- Z-ch- Pluto zu den Gruben gehört wem, V-raniaffung des Ministers durch die für diesen Zweck «-bildet-und aus -n t^ t-sten Technikern des Landes b-st-h-nde Commifsion vor Kurzem in Bezug Wetterführung einer eingehenden Untersuchung unterworfen ist. h Die Herren Silbereisen und Georgi geben Bericht über den Empfang der in der Tabakmonopolfrage nach Darmstadt entsandten Deputation. Letztere erhielt keinen definitiven Bescheid über Abstimmung Hessens im Bundesrath. fjerr Katz erstattet Bericht über die letzt- Eifenbahnconferenz tn Köln Der von Gießen angemeldete Antrag kam noch nicht zur Verhandlung, weil Vorberathung im Ausschuß -rsordcrlich ist. Herr Kraatz referirte über das von dem Rollfuhrmann Lhncker an das Betriebsamt Kassel gerichtete Gesuch wegen th-ilweiser Erhöhung des Rollgeldes und befürwortet Genehmigung im Sinne der Erklärung des genannten Betriebsamts. Die Kammer e-klart sich banvt einverstanden. Von Herrn Heichelheim ist ein schriftliches Referat über eine von Worms nachträglich beantragte r-dactionelle A-nderung einer Bestimmung des neuen Hanoels- kammergefetzentwuiss etngegangen. Referent erklärt sich für eine Fassung wesentlich der der Wormser Handelskammer entsprechend. Di- Kammer genehmigt die voig-schlagene Fassung. Di- Handelskammer Mainz hat bei dem Ministerium des Innern und der Justiz gegen eine neuerdings getroffene Verfügung remonstrirt, nach welcher fämmtlich-Wirtsfi schaftsg-ld-r ber Hanbelskammern, auch die durch die Firmen des betreffenden Bezirks beigesteuerten, an bie Hauptstaatskasse überliefen werden sollen so bag künftig all- Zahlungen der Handelskammern mittelst Anweisung auf das nächste Rentamt zu ge- f^e^e^hje Kammer beschließt, ebenso wie Mainz, bas Ministerium zu ersuchen, den von bem Hanb-lsstand- selbst beigesteuerten Betrag ber Hanbelskammer zur buecten Verwcnbung zu überlassen. Gtosten. 17- Mai. sDüns b er g-V-rein] Auf Einlabung bes provisorischen Vorstanbes versammelten sich gestern Adenb im Casö Schwinn bie Vertreter bn hirsig-n geselligen Vereine behufs Besprechung über eine am kommenden Sonntag den 21. b. Mts. auszusührenbe Partie nach btm_® ünSberg. In der Versammlung waren vertreten bieVereine: Vogelsberger Höhenclub, rurnv-r-in, Stenographen - Verein, bie „Wartburgia", San g-rkvanz, Lieber kränz, Kriegerverein, Bürger-Gesellschaft, Bauer'icher Gesangverein Harmonie, Kaufmännischer Verein, Kronbauer scher Gesangverein und der Verein „Olymp". Herr F. Gail begrüßte die Vertreter der Vereine und legte denselben den Zweck ber Zusammenkunft, sowie bes Dunsberg-Veretns tu Allgemeinen vor. Wie auch schon in unserem Blatte kurz mitgetheilt, hat -s sich da Dünsberg-Veretn zur Ausgabe gemacht, bahin zu wirken, daß ans ber Hoh- «-dachten B-rgriesen ein Aussichtsthurm erbaut werbe, welcher es ermöglicht, eme freie Rundschw nach allen Richtungen der Windrose zu gewähren. Um dem Publikum nun G-legenh-lt zu bieten, sich mit der Idee des Vereins zu befreunden, dazu soll nun ber proiecttrte Ausflug bienen. Sämmtliche in ber Versammlung anwesende Herren begrüßten das Unternehmen und glaubten auch eine rege B-th-ttigung ihrer refp Vereinsmitglieder in Aussicht stellen zu können. Es wurde demzusolge beschlossen, daß die AS a ritt kommenden Sonntag stattfindet, günstige Witterung allerdings »W* Die Zeit ber Zusammenkunft auf ber Hohe des Berges wurde auf 2 Uhr Mittags festgesetzt. Wer also zu Fuß hingeyen will, möge sich um 11 Uhr rüsten und P'-U-ichl den nächsten W-g über Krofdorf nehmen und den Heimweg die Serpentine nach da Obermühle zu antreten. Für Fuhrwerke dürfte sich b°r Sniw-g ub-r FeUmg«h"usm bis zur Abzweigung des Weges nach Crumbach empfehlen. Der Au,stieg nach bM Plateau ist bann nicht zu wett (di-Fudrwe.ke können jedoch.auch ganz bequem auf b Spitze des B-rg-s fahren). Die Retourfahrt ist am fchonsten, auch der serpen in herunter und spater durch das Bieberthal. Für em gutes Glas Bier aut betn Berj( ist Sorge getragen. Der Wirth auf ber R-hmühl- ha, es übernommen, dort in solches tu verzapfen. Für einen Imbiß dagegen muß wohl Jeder selbst Sorge nagm, e§ bürtte tsi-tauch am praktischsten fein" Aus ber Höhe des Berges, -m z.emü großes Plateau und genießt man eben schon eine herrliche Aussicht üb-r die Gegen von Lollar abwärts bis nach Braunfels und noch weiter das Lahnthal hmab Freund dieses Unleriiehmens welche keinem der vorstehenden Ver-meang-hor-n, ffad l-ldtz verständlich auch willkommen und rechnet der Verein auch auf eine r-ge Btthettiguv unserer Schwesterstadt Wetzlar bei dem Ausflug Touristen von dort ber werd' wohl am Besten den Weg über Waldgirmes lind Hof Hama autiit-m - Dami, d Ausklua ein recht schöner werbe, wolle man auch der Damen gedenk-n und solche darai Thett nehmen lassen. — Eine sp-ci-lle osfici-ll- Einladung wird nun nicht mehr « folgen. Es möge diese Noti, als Aufforderung dienen. Wir werden uns erlaubtt vielleicht in einer folgenden Nummer nochmals darauf ausmerkfam zu machen ta pfeblen aber jedem Freunde der Natur, sich den hier gebotenen Genuß nicht versag«, zu wollen und mit bei der Dünsberg-Partie zu sein. — sSt-rblichkett in Gictzen.] Während ber Woche vom 7. bis 13. Mal sich hier im Ganzen 10 Todesfälle, davon 3 bei Kindern. Von d -ien warm znÄ nur fune Seit am Leben gewesen und starb das eine an angeborener Schwache, dtt andere an'Darmmtarrh Das dritte Kind war 8 Jahre alt und ^lag^ dem Scharia» Bei den 7 verstorbenen Erwachsenen war Todesursache: Lungen chwindsucht, »« je zweimal. Brustfellentzündung, Schlagfluß des Gehirns, organisch- H-rzkrankhett 1 einmal. ----— , —> Hürkei. Äonftantinopel, 15. Mai. Die Pforte hat geftern an ihre Vertreter im Auslande ein Rundschreiben gerichtet, in ivelchern diefelbe gegen die gewißen Mächten zugeschriebene Absicht einer >nititärischen Intervention m Egypten pro- te ÜA da eine solche bei der gegenwärtigen Lage durch nichts gerech ertlgt und im Falle der Nothwendigkeit derselben das Recht hierzu allem dem Sultan zustehe. Aegypten. Kairo, 15. Mai. Auf die Erklärung des englischen und des französi- scben Vertreters in Egypten, Dkalet und Sienkiewicz, daß sie Strahl Bey für^ine Sicherheit der Europäer persönlich verantwortlich halten, erwiderte Arabt S^y, es sei keine Gefahr vorhanden, so lange das gegenwärtige Ministerium m Besitze der Macht bleibe. Am Nachmittag hatten die beiden Vertreter eine Audienz bei dem Khedive und machten demselben offtctelle Anzeige von der bevorstehenden Ankunft des englischen und französischen Geschwaders. Sie fugten hinzu, f würden möglicherweise ernste Aufträge auszurichten haben und es sei deshalb nöthia, daß ein Ministerium existire, mit welchem sie verhandeln konnten Fallo der Kbedive aber die Neubildung des Cabinets durchzusetzen sich nicht stark genug fühle, möge er mit dem gegenwärtigen Ministerium weiterregieren._____ Pnt diluü bekannt gegeben, eine Flottenbemonsttation gegen Egypten ins Werk zu 1-tz-n, und aleichzeitig erklärt, daß bie Demonstration blos den Zweck habe, ben Kh-biv- bet Miifrediterbaltung des Status quo zu unterstützen. Unter den vorerwähnten Kabmeten findet ein Meinungsaustausch über diese Mittheilung statt. Kairo, 16. Mai. (Meldung des Reuter'schen Bureaus.) Der Khedive hat formell Einspruch dagegen erhoben, daß die Pforte mit dem egyptischen Ministerium hirect telegraphisch corresponbirt hat. Die Beziehungen zwischen bem Khedive unb den Ministern sind wieder aufgenontmen, Letztere sind gestern Wend von dem Khedive tn Audienz empfangen worden. Das französifch-englische Geschwader wird morgen m Merandrien erwartet. Arabi Bey soll auf die Nachricht von der Absendung des Geschwaders den Mudirs besohlen haben, die Armeereserveti binnen drei Tagen hierher zu senden. Generalkonsul Malet hat ein Rundschreiben an die englischen in Pappten gerichtet, in welchem er denselben mittheilt, daß das Erscheinen ^tinmöfifdrenalifdien Geschwaders einen friedlichen Charakter habe und daß Nichts rüden fr vorausgesetzt, daß die cffcntliche Sicherheit aufrecht erhalten bleibe und baß d^ Unterhandlungen'zwischen der egyptischen Regierung und den Machten zu einem befriedigeiiden Rifulta^fuhien.^ ^ird aus Paris vom 15. ds. gemeldet, daß, wenn di- Anim -nheit d-s englisch-französischen Geschwaders in Alexandrien nicht h n- mickttn sollte, die Ordnung wieder herzustellen, eine gewiffe Anzahl turfifdjer @en§= Normen gelandet werden solle, welche unter Leitung und Oberaufsicht Frankreichs und Enalands Arab B y und de sen G-sinnungsg-nofsen verhaften würden , England . Y u ^tgencc Havas" wird aus Kairo gemeldet, daß m Folge n-r WnfMAIöae der Konsuln eine vollständige Ausgleichung hergestellt fei; der Khedive LäAe ^m^B-fchw-Än vergessen ,'u wollen; das ganze Ministeiiiim bleibe im Amt. b-rausa-st-llt, daß dies- Grube in Folge ihrer vorzüglichen Ernnchtungen-tn- sclebh-tft- MÄterNculation hot/daß sie den b-sto-nnl,len Zechen des Bezirks an d,- Seite gestellt fnnn Es sind auch von der Gewerkschast keine Ausgaben geicheut, indem ^-ftlbe/obgleich für die Betriebe des einen Schachtes s-'t längerer Zeit schon em Welterschacht vorhanden war, auch noch auf dem zweiten Schachte einen V-ntt ato bewährtester Construction auigestellt hat welche beide zusammenwirkeni und den Bauen die nöthigen Weiter in reichlichstem Maße zusuhrem W-nndennoch solche bedamrUch- UnfaUe entsteh n können, so beweisen ste daß trotz der größten Vorsicht durch Unacht, samkeit oder durch sonstige Ursachen Umstand- eintreten können, gegen di- der Mensch liche G-ist machtlos ist," — Die Antwort, d e Kaiser Wilhelm aus die Nachricht von der gluckl>ch-n G-buri seines Urenkels an den Prinzen Wilhelm schickte, war sehr lakonisch; st/lauttte. fiurroh i Vier Könige! Der hoben Wöchnerin machte er em G-schenk von 10000X, damil sie sich dafür eine Kleinigkeit, die sie sich gerade wünsche, kaufen möge. Der junge Prinz bekommt eine Amme aus Schleswig-Holstein. Dieselbe stammt ans der Nähe von Kiel und ist von him Oheim der hohen Wöchnerin, Dr, Esmarch IN Kiel emvioblen Sie Ist die Frau eines Maurers und hat ihren Einzug IM Marmorpalais mehrer ländlichm Propsteier Tracht gehalten Die Reise nach Potsdam macht st- erster Klasse, Vorerst stilli die Prinzessin Wilhelm den langen König, der die blauen Augen der Hohcnzollern hat, noch selbst, - Gelegentlich der Geburt des kgl, Prinzen, des Urenkels unseres Kaisers, wurde vielfach IN den Blättern daraus hingewiesen, es dürfte wohl der einzige Fall IN der Geschichte sein, daß ein Herrscher auf dirccte Nachfolger dreier Generationen sehen könne Doch auch h'-r gilt der Spruch Ben Akibas i Alles schon dag-w-s-n! Der K, a« schreibt man nämlich: Das seltene Ereigniß, daß neben dem regierenden Obtt- bauvte eines Fürstenhauses noch drei Linien IN directer männlicher Dcscendcn, gleich- reitig vertreten sind, wird mit Recht als ein besonderes, dem deuischen Kaiser beschiedenes Glück allgemein ^angesehen. Dennoch hat man in der G-schicht- -m- Parallele, wenn auch Jahrhunderte zurückliegend, und auch diese tm Hause der - Hohenzollerm GI.lch Kasier Wilhelm war es der haushälterische, sri-dli-bende, mit K,nd-rs-gen reich bedachte Kurfürst Johann Georg, welchem aus der Ehe seines Enkels, des Markgrasen und nachmaligen Ku,fürsten Johann Sigismund mit der Herzogin Anna von Preußen> am 3. November 1595 ein Urenkel geboren wurde: der Prinz Georg Wllhelm, welcher 1619 rur R-aieruna kam. Der Geoßoater des Kindes, der spätere Kurfürst Joachim Friedrich, war damals noch Nicht 50 Jahre alt und l-bte als Kurprinz und Administrator des Errstiit- S Magdeburg in Wolmirstedt, Trotz der Geburt eines Urenkels befand sich der Kursürst, dessen dritte Gemahlin eine Tochter des Fürsten von Anhalt war, noch In voller Kraft und Rüstigkeit, denn nicht nur wurde ihm f-lbft, was wohl -m Umcum sein dürste, noch ein Prinz bald nachher geboren (Prinz Johann, geb, 13. Juli 1597), sondern noch 7 Monate nach seinem im Jahre 1598 ersolaten Tode gab seine Wsttwe abermals einem Prinzen (Johann Georg, geb, 1598, gest, 1637) das Leben, Mit diesem Nachgeborenen betrug die Zahl der dtrecten Nachkommen Johann Georgs 23, darunter 11 Prinzen und 12 Prinzessinnen, — (Die Censur.) Zu den Institutionen, welche der Neuzeit weichen mußten, gehörte die Büchercensur d-s Mittelalters, welche im 19. Jahrhundert bis 1848 noch für Zeitungen und Broschüren unter 20 Druckbogen erhalten blieb und seit d eser Zeit auch für diese ausgehört hat. In der That wäre ein- moderne Zeitung mit ihren ,»ach Schluß des Blattes" eingelangien Depeschen unter Censurverhältmssen gar nicht möglich Die Einführung der Censur wird gewöhnlich, aber mit Unrecht, dem Papste Alexander VI. zugeschrieben; wie Faulmann in seiner jetzt erscheinenden „Jlluslrirten Geschichte der Buchdruckerkunst" nachweist, ist die Büchercensur älter als die Buchdrucker- kunsi. Schon im 14. Jahrhundert waren die Pariser Buchhändler verpflichtet, die Gopten der Handschriften vor dem Verkaufe den Abgeordneten der Facultäten zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen und diese Verpflichtung ging aus die Buchdrucker über nachdem die Copisten Schriftsetzer geworden waren- Alexander VI. erneuerte nur filtere Vorschriften, indem er di- Bischöfe beauftragte, die Bücher zu prüfen und ketzerische Lehren zu hindern, lieber die Unzweckmäßigkeit der Censur ist kein Wort mehr zu verlieren, die Autoren aller Zeiten haben sich an den Büchercensoren durch Verwünschungen gerächt; von Interesse dürfte es aber sein, die Meinung eines Bücher- censors über sein Amt zu vernehmen. Im Jahr- 1788 bemerkte der geheime Archivar Schlüter der als Historiker auch alle kleinen Schriften, Gedichte, Wochenschriften n. f. ro. zu ceiisiren hatte, in einer Eingabe an den König von Preußen: »Es ist gewiß fein Vergnügen, olle dergleichen Blätter und Piäcen zu lesen, welche größtentheils sehr un- erb-bliid sind, wobei man aber bei der Censur doch mehr der Beurtheilung als bei großen Büchern ausgesetzt ist"; ferner: „Was kann der Verfasser oder genfer dafür, wenn Jemand da getroffen zu fein glaubt, wo er nicht gemeint ist? Wenn bei Schriften alles streng beurthellt werden sollte, so würde schwerlich ein Buch sich finden, in welchem nicht dieser oder jener, nach seinem schwachen Verstand iund verschiedenen Ansichten oder n alitiösen Absichten, Jemand zu schaden, etwas Anstößiges finden könnte." Frankfurt a. M., 15. Mai. Der Ausschuß des Verbandes mittelrh-inischer Bildungs-Vereine hat gestern über die Aenderung der Satzungen des Verbandes berathen, als deren wichtigste die Ausnahme persönlicher Mitglieder zu betrachten ist. Der Verband besteht nur aus Vereinen (corporat. Mitgliedern). Trotzdem bis auf ll fämmtliche Verbände der Gesellschast für Verbreitung von Volksbildung persönliche Mitglieder zulassen, hatte sich doch eine Opposition gegen dieseiben gebildet, welche aber jetzt auf einige wenige Strumen eingeschrumpst ist Man Hoffl nach der Erfahrung der andern Verbände der Kasse mehr Mittel und die Theilnahme angesehener Männer zuzusühren, welche nicht zugleich Mitglieder eines Bildungs-Vereines sind. Die Jahres Versammlung des Verbandes findet am 18. Juni in Gießen statt. Aus der Tagesordnung stehl außer dem Jahresberichte die Abänderung der Satzungen, die Wanderbibliotheken und das Skioptikon, welches letztere vorgezeigt wird. Das Skioptikon dient zur Erläuterung der tn den Vorträgen vorkommenden Gegenstände und hat sich als ein sehr wirksames Vortragsmittel bewährt. Der Verband besitzt 2 Wander-Bibliotheken und hat nun die Anschaffung einer dritten beschlossen Dieselben werben an solche Orte (auch an Nichtmitglieder) abgegeben wo noch keine Bibliotheken sind und sollen nicht blos zum Lesen anregen, sondern auch die Grundlagen zu ständigen Volksbiblioth-ken bilden, wozu insbesondere die Mithilfe wohlhabender Freunde der Sache erwünscht ist. — Das Programm für die Eröffnung der Gotthardbahn ist wie folgt festgestellt: Den 21. Mai Extrazug für Gäste aus Italien und dem Canion Tessin; Abgang von Mailand 8 Uhr 30 Min. Vormittags, Ankunft in Luzern 7 Uhr Abends. Exirazng für die deutschen und schweizerischen Gäste; Abgang von Basel 5Uhr30Min. Nachmittags, Ankunst in Luzern 8 Uhr 10 Min. Abends. 22. Mai: In Luzern bet gutem Wetter 10 Uhr Vormittags Seefahrt, event. Fahrt auf dem Rigt für deutsche und italienische Gäste. 5 Uhr Abends: Empfang der deutschen, italienischen und schweizerischen Gäste durch den Bundesrath und d-e Gottharddirection im Hotel National; um 6 Uhr Abends Bankett im Schweizerhos, 9 Uhr Illumination und Feuerwerk. 23. Mai: Festfahrt von Luzern nach Mailand; um 7 Uhr, 7 Uhr 25 Min., 7 Uhr 50 Min. Vormittags gehen drei Bahnzüge ab Luzern. Bei den interessantesten Punkten der Bahn wird angehalten, Ersrischung in Göschenen; um 2‘/a Uhr Nachmittags Dmer in Lugano. Daraus Abfahrt des Festzugs von Lugano nach Mailand um 5 Uhr, 5 Uhr 15 Min., 5 Uhr 30 Mm. Nachmittags. 24 Mai: Mailand. Das Programm für die Festlichkeiten wird in Mailand mitgetheilt werden. 25. Mai: Rückfahrt von Mailand nach Luzern 9 Uhr 15 Mim, b-zw 9 Uhr 40 Min. Vormittags (2 Extrazüge); um 7 Uhr Abends langt erster Extrazug in Luzern an, um 8 Uhr, 8 Uhr 20 Mm. anderer in Zürich und 7 Uhr 35 Min. in Luzern. Damit endigen die Festlichkeiten. Den Gästen aus Deutschland wird in Luzern freie Wohnung angewiesen. — [Sine Weib-rrevolte.j Der G-meind-arzt des Städtchens P-scaglia bei Lucca, ein junger Mann von einnehmenden Manieren, erfreut sich allgemeiner Beliebtheit bei der dortigen Bevölkerung. In der vergangenen Woche kam es zwischen dem Arzte und einem G-meinde-Functionär zu einem heftigen Austritte, in Folge dessen Ersterer sogleich seine Entlassung erh-elt. Daraushin versammelten sich di- Frauen und Mädchen des Städtchens aus dem dortigen Marktplatze und zogen von dort zum G-memdehause, wo sie vom Bürgermeister die Wiederanstellung des entlassenen Arztes stürmisch forderten. Es wurde zwar schnell Militär h-rbeig-holt, aber auch dieses vermochte nicht die empörten Frauen zu beschwichtigen. Schließlich kroch der Bürgermeister zu Kreuze und versicherte die Frauen, ihr Liebling werde wieder reactivirt werden — (Ein Magnetiseur.) In einer Hamburger Wirthschait erbot sich kürzlich ein junger Mann, einen der Anwesenden zu magnetistren. Derselbe mußte sich auf einen Stuhl nieberlaffen und zwar mit dem Rücken den übrigen Gästen zugekehrt. Sodann bestrich der Manu den Körper des Betreffenden kreuz und quer und gab ihm hierauf einen Glasknopf in die Hand, auf welchen er -ine Zeit lang blicken mußte. Hieraus herrschte der Magnetiseur den angeblich jetzt für feine Experimente empfänglich Gewordenen an, di- Augen zu schließen, mit dem gleichzeitigen Bemerken, daß Jener von nun an thun müsse, was er, der Magnetiseur, ihm vormache. Letzterer tanzte hierauf zu der offenstehenden Thür hinaus, doch regte sich der auf dem Stuhle sitzende Mann nicht. Derselbe wartete noch immer auf die Wirkung des Magnetismus. Als sich dieselbe indeß nicht einstellte, sprang er aus und nun gewahrte er erst, daß seine Uhr und Kette verschwunden waren. Man verfolgte den Magnetiseur, doch war derselbe längst über alle Berge. — Eine wunderliche Art, seine säumigen Schuldner zur Bezahlung zu zwingen, wendet ein Schuhmacher zu Cistcop-e in Massachussets an. Derselbe legt di- unbezahlten Rechnungen der schlechten Zahler in seinem Schaufenster aus und kündigt auf einem Zettel an: „Diese Rechnungen sind zu verkaufen." — Eine hübsche junge Dame wurde in der Gesellschaft wegen ihres Stumpfnäschens geneckt. — „Nun ja," sagte sie, „die Facon gefällt mir auch gerade nicht, aber es ist ein Geburtstagsgeschenk und da muß man es auä) behalten." Schtsfsbcrichl. Mitgetheilt von bem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 15. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Leipzig, Capt. Fr. Pfeiffer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. April von Bremen abgegangen war. ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 15. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Neckar, Capt. R. Bussins, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 30. April von Bremen und am 2. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 16 Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Salier, Capt. C- Wiegand, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. Mai von Bremen abgegangen war, ist heute 1 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. B reinen, 16. Mai. Der Postdampfer Habsburg, Capt. F Warnkes, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4. Mai von Newyork abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Southampton angekommen und bat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 3* 2 Uhr Nachmittags die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 90 Passagiere. 731) lieber die Höhe der Keilen, welche die Einrdekeeg eher Anzeige In eine »der mehre Zeitungon veruriacht, wird een lieh niemeli enttiteeeht sehen, wena men ron der Annoncen - Expedition von Xtt in Frankfurt ». M. (Karlsruhe, Stuttgart »der München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsicht» der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen W-rverlässigen Rath ertheilt Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Donnerstag den 18. Mai, am Feste Christi-Himmelfahrt, findet um 9 Uhr Vormittags in der Hospttalkirche altkatholischer Gottesdienst statt. Zugleich wird während desselben G-legenh-tt zum empfang d-s heiligen Abendmahls gegeben werden. Wafferwärme der Lahn. Am 17. Mai, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 9>/r° R-, Luftwärme + 9° R. L. Chr. Rübsamen- Aeikgeöotenes. 3533 Dickmilch und Rahm täglich zu haben bei K. Simon, Bahnhofftraße. 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Das Hebregister über die Gemeinde-Umlagen für 1882/83 liegt während acht Tagen zur Einsicht eines jeden Interessenten auf dem Bürgermeistereibureau offen, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß Beschwerden gegen die im Register enthaltenen Ansätze binnen der ersten 4 Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfrist entweder schriftlich oder mündlich zu Protokoll bei Großherzoglichem Kreisamt Gießen vorgebracht werden müssen, und daß später vorgebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung mehr finden können. Gießen, den 17. Mai 1882. Großherzogliche Wrgermeisterei Gießen. A. Stamm. 3530 3536 Gewerbeverem Gießen. Außer den Vormittagsstunden (an 4 Wochentagen) ist unsere Bibliothek auch jeden Montag Abend von 8 bis 1/210 Uhr geöffnet. Die neuesteu bewährtesten Fachschriften werden aufgelegt sein. Der Vorstand• J. H. 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Jahresbericht des Kirchenvorstandes über den kirchlichen und sittlichen Zustand unserer Gemeinde im Jahre 1881. 2. Wahl eines dritten Abgeordneten zur Dekanats-Synode Gießen und eines Stellvertreters desselben. Bemerkt wird, daß nach der Kirchenverfassung die Abgeordneten zur Dekanats-Synode aus der Zahl der gegenwärtigen oder früheren Kirchenvorsteher zu wählen sind. 3. Verkauf eines Stückes einer Pfarrwiese an die Aktien-Brauerei Gießen. 4. Einführung des neuen Gesangbuchs. 5. Die kirchliche Armenpflege. Gießen, den 17. Mai 1882. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes 3532 Dr Naumann. Allen Gießener Freunden und Bekannten, von denen ich der Kürze der Zeit halber mich nicht mehr persönlich verabschieden konnte, rufe ich auf diesem Wege ein herzliches Lebewohl zu. Er. Wilhelm Weiffenbach, 3519 Professor der Theologie. Zur gefälligen Beachtung! Verehrl. Publikum, sowie meinen werthen Kunden hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mein seit einer langen Reihe von Jahren betriebenes Gemischtes Waarengesckäft an Herrn Robert Stuhl käuflich übertragen habe. Indem ich für das mir in so reichem Maß erwiesene Wohlwollen bestens danke, bitte ich, solches auf meinen Nachfolger gütigst übertragen zu wollen. Achtungsvoll Wilh. Schmall. Auf vorstehende Anzeige höflichst Bezug nehmend, empfehle ich hierdurch weinen werthen Freunden und Gönnern mein von Herrn Wild. Schmall erkauftes Geschäft. Durch gute Waare, prompte und reelle Bedienung werde ich mir das Vertrauen, welches mein Vorgänger besessen, zu erwerben und zu erhalten suchen. Hochachtungsvoll 3346_____ Kobert Stuhl. Heute, am Himmelfcchrttage, Morgens ’i Uhr, Ausflug mit Regiments-Musik nach dem Kumpeninannsbrunnen. 3534______Restauration Oswald. Burgruine Staufenberg. Auf der neurestaurirten Burg findet den 24. Mai 3146 Ball für Israeliten statt, wozu ergebenst einladet Das Comite. Die Nr. 32 enthält: Ein Traum auf Capri. Novelle von G. de Beaulieu. (Fortsetzung.) — Jungfer Malchen. Gedicht von Julius Lohmcper. Zu dem Bilde: Das entsetzliche Thier von G. Nestel. — Die Eröffnung der ersten dircctcn Telcgraphenvcrbinduna zwischen Deutschland und Amerika. — Die Hygicne- ausstcllung in. Berlin. I. Von Julius Stindc. Mit einem Plan. — Der Revers von Pilsen am 12. Januar 1634. Ein Beitrag zur Lösung der Wallensteinfragc. Von Hermann Hallwich. ^Schluß.) — Das kranke Irland. Von Ludwig Frciherrn von Ompteda. — Am Familientisch: In der Mönchszelle. Zu dem Bilde: Ein barmheriiger Bruder von G. Jgler. — Japanische Leichenverbrcnnungen. — Alte Berliner Witze. Mit zwei iüuftrirten Beilagen: Das Bernaucr Hussitenfest. Von Julius Stindc. Mit vier Illustrationen. — In unserer Spielccke. — Umschau auf gewerblichem Gebiet. Gtesiener freiwillige Ieuerwchr. Die Stelle eines Dieners ist zu besetzen. Schriftliche Offerten sind zu richten an Herrn Stadtverordneten L. Petri n. 3528 Ter Vorstand. 3473 Gin IiehvISiiK in cinColonial- und Eiscnwaaren-Gcschäst gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl 3507 Ein tüchtiges Mädchen vom Lande gesucht auf sogleich. Ehr. Ha « bach. Tüchtige und solide Agenten werden für den Vertrieb von Prämien- looscn, verbunden mit Assekuranz, unter vortheilhasten Bedingungen angestellt. Offerten an Grünwald, Salzbcrgec L Co., Bank- und Effectcn-Geschäft in Köln am Rhein. 3422 2023 Einen Jnngen sucht in die Lehre Fr. Meinhardt, Schreinermstr. 1207 Meine Bleiche nebst Wasch, und Bügel-Anstalt bringe in empfehlende Erinnerung. Frau Konradt, Wetzsteingasse 45. der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu ein zweite» Blatt.