P». ,nil MU ?.e als bisher denn bjz- 1° gut wie Miner Heilte den Kampf 'leuemrichtunz ® Herzen unb eetSew M^n jÄ, em Wtalt dienen Mstalt ^euß, Rechner 'UH. Wah, Tchloffer, >S. Blattes. eetion ntznM. iarezx ip, überjommert bei ulthele Jr. m vnschert. toiurtn. 3uis1, S6rt^ und BifitkattW, mit .wie** lecher ber Dielen funn man w- neSlnitigt öße; er wählt kn yxabtbto Geld nicht bemra/benö/r, riajWtiMtinf FrantiPi«nnd f beim » WM bie beroäfn^V b und sochßiM er Kranke n M a§ Beste für W >ie obige, berW )ieneneSroM raneo oerfanb* 1 Besteller weiter - * * 'S i'ä#*,- W'L- '■jßfliÄi--- bffiie»*“. s- r»«M iet 3P ■-> bt^biT^ ZM >£*» u, A' •., Kped^>^ o s Ar 88. Dienstag den 18. April 1882. Gießener Anzeiger ( [ £ V—v Vf wjF Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täqliÄ mit Ausnahme des Montags. r Schulstraße B. 18. men hätten." Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Telegramm: , , . .. „Aus Moskau liegen so betrübende Nachrichten vor, daß tue Kronungs- feier säst unmöglich ist. Es sind abermals zahlreiche Verhaftungen vorgekoin- men. Unter Anderem wurden achtzig bei der Reparatur der Uskenski'schen Krönungs-Kathedrale beschäftigte Arbeiter mit verhaftet. Mit Rücksicht hierauf hat sich sogar der Metropolit geweigert, den solennen Auferstehungs-Gottesdienst am Osterfeste zu celebriren. Besondere Wichtigkeit legt man ferner dein Umstande bei, daß ein Beamter verhaftet ist, welcher im Ausstellungsgebaude angestellt war Derselbe ist von Nihilisten eingeschmuggelt worden, um dort über die Ankunft der hohen Persönlichkeiten genau informirt zu werden und den Nihilisten die nöthigen Winke erthellen zu können. Auch eine gesellschaftlich hervorragende Persönlichkeit, welche schon unter geheimer Beobachtung stand, als Kosloff noch Oberpolizeimeister von Moskau war, wurde in einer der letzten Nächte samlnt seiner Geliebten plötzlich verhaftet. Die Polizei befürchtet tz^ >, daß oie Nihilisten, nach diesen vorzeitigen Berhastungen gewarnt, sich zerstreut ist". Und so hoffe er, daß es gelingen werde, in einiger Zeit geordnete Zustände in jenen Ländern einzuführen und den Moment vorzubereiten, wo dieselben, wie dies zweifellos der Fall sein werde, in den Rahmen des Kaiserstaates eingeftchrt werden könnten. Die Delegation werde alle darauf gerichteten Bestrebungen unterstützen. (Lebhafter Beifall). — Aus Cattaro wird gemeldet, daß mehrere muhamedamfche Bandenführer in der Umgegend von Stolac und Durascevic sich zur Unterwerfung für sich und ihre Banden bereit erklärt hätten. In der Umgegend von Bilek und Trebinje hätten die zurückgekehrten Flüchtlinge die Feldarbeit wieder aufgenommen. Zara, 15. April. Die „Narodnp Lisiy" meldet, Jnfurgenten hätten die Gensd'armerie-Kaferneu zu Dubar und Trtzina, im Bezirke von Stolae, nieder- gebrannt und das Dorf Gojikovic im Bezirke von Ljubinje überfallen. Mußtand. Aus Petersburg erhält das „Frkftr. Journal" folgendes Privat- Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. Wien, 16. April. In einer heute stattgehabten von etwa 1000 Personen besuchten Volksversammlung, in welcher über die Stellung der Arbeiter zu der Äntisemitenbewegung Beschluß gefaßt werden solle, wurde nut allen gegen 17 Stimmen eine Resolution angenommen des Inhalts, daß die Versammlung mit der Antiseniilenbewegung nichts gemein habe. Belgrad, 16 April. Das neu erfchienene Journal „Die Gegenwart richtet das Ersuchen an die Regierung, dem serbischen Volke mitzuthellen, wie der ehemalige Metropolit Michael die während der Kriegszeit aus verfchledenen Ländern von der Gesellschaft voin Rothen Kreuz eingegangenen 300,000 Ducaten verwendet habe. „ m Schwerin, 17. April. Durch em gestern Abend wahrend der Vorstellung ausgebrochenes Feuer im Schauspielhaufe wurde dasselbe bis auf die Ringmaueru zerftört. Die Räumung des Hanfes erfolgte ohne jeden Unfall. Die Gefahr wurde dem Publikum von der Bühne aus rechtzeitig mitgetheilt, Der Großherzog selbst richtete beruhigende Worte an das Publikum. Deutschland. Darmstadt, 15. April. Se. König!. Hoheit der Großherzog nahmen heute militärische Meldungen entgegen und empfingen den Obersten und Com- Mandanten der Residenz Frhrn Rbder v. Diersburg, f-n Obersten jerna, Jnspector des Trains, den Oberst z. D. Gettach^ den Mafor Frhrn. V. Gemmingen vorn Großen G-Nira,stabe, den Professor -schad-, den Salmen- Rentmeister Krau», den LandgerichtSdirector Kohler, den Mmtstenalrath >. P Kamnmrkmrrn ftrbrn v Preuschen. den Kanzleidiener Schickedanz; zum Vor- ^ag'^den Staatsminister Frhrm ». Starck und den A-inisterial - Präsidenten ^chleiennach^er Sprit. Rach einer Prwatdepcsche des „Atainzer Tagebl." aus Darmstadt ist das Project für den Bau der festen Brücke zu Mainz un Ränisterium definitiv festgestellt und von der Militärbehörde, sowie den Rhem- uferstaaten sanctionirt. Die Achse der Brücke ist auf die Mitte des Zeughauses gerichtet, die zwei Absahrtsrampen gehen stromaufwärts bis an die jetzige Schiffbrücke, stromabwärts bis zur Großen Bleiche. Durch diese Lage der Brücke sind verschiedene Aenderungen an den dermattgen Uferanlagen, Dhoren und for- tificatorischen Werken erforderlich. Falls sich die Stadt Mainz zur Uebernahme der Kosten bereit erklärt, soll der Brückenbau sofort begonnen werden. Berlin, 15. April. Aus Petersburg wird dem „Verl, nagelst. tele- qraphirt: „In der Gefellschaft cursirt folgendes Gerücht: Der Ober-Polizei- meister General Kosloff habe in den Feiertagen ein Körbchen Ostereier geschenkt bekommen, deren einzelne sich als mit Sprengstoff gefüllte Atrappen erwiesen. Auf dem Boden des Körbchens lag ein Zettel: „Dergleichen Geschenke waren so viele fertig gestellt, daß man auch noch eine genügende Menge zur Verthei- lung während der Krönung übrig behielte. — Der „Rat -Ztg." wird aus Petersburg geschrieben: „Officiere des Eisenbahn-Bataillons haben die gesuchte, wohl verborgene Mme auf der Nieolai-Bahn aufgefunden. Die Erdarbeiten waren vollendet; eine Drahtleitung führte unter den Damm. Sprengstoff und galvanische Batterie fehlten." - Die „Vossische" schreibt: In Rußland wird nächstens eine Razzia en gros auf Nihilisten abgehalten werden Wie man uns meldet, soll die ganze Strecke zwischen Petersburg und Odessa nut besonderer Berücksichtigung Moskaus und Umgebung, wo es von politisch Verdächtigen ordentlich wimmeln soll, durch Gensd'armerie abgesucht werden. Zu dieser Expeditou sind die sähigsten Gensd'armerie-Officiere commaudirt worden. Natürlich müssen die nöthigen Truppenmassen ihnen zur Verfügung gestellt werden. Berlin, 16 Apnl. D:e bundesstaatlichen Minister sind hier eingetroffcu; morgen dürste eine Plenarsitzung des Bundesraths stattfinden. In den Ausschüssen wurde das Referat über das Tabaksmonopol an den meimarschen Commissar Geheim- rath Heerwarth, das Referat über die Unfall- und Krankenkassenversicherung und bte Novelle zur Gewerbeordnung an den bayerischen Mmisterialrath Herrmann überwiesen. Der jetzt dem Bundesrath zugekonlmene Monopolentwurf weist die bereits gemeldeten drei Abänderungen von der ursprünglichen Vorlage auf. — Für die am 6. Mai in Aussicht genommene Versammlung der Vertrauensmänner der liberalen Vereinigung ist folgende Tagesordnung festgesetzt: Politische Lage und Aufgabe der liberalen Orgamsatwn für die bevorstehenden Wahlen und Verhandlung über die bevorstehenden Wahlen. — Die morgen hier zusammentretende Conferenz der Landesdirectoren wird sich auch mit den vom Minister des Innern versandten Anfragen wegen Abänderung der Selbstverwaltungs Gesetzgebung beschäftigen. — Geheimrath Hübler ist von Italien hierher zurückgekehrt. (Frkf Ztg.) Libau, 15. April. Der auf der hiesigen Rhede ankernde Flensburger Dampfer „Diana" wurde in der vergangenen Nacht von dem englischen Dampfer „Vernon" übersegelt, die „Diana" sank sofort, die Mannschaft ist nur mit großer Mühe gerettet worden. Das Vordertheil des „Vernon" ist stark beschädigt. Strastburg, 15. April. Der „Elsaß-Lothr. Ztg." zufolge ist zur Herbeiführung eines geregelten und wirkfamen Sicherheits-Dienstes gegen Rhein- Ueberfchwemmungen die Herstellung einer telegraphischen Verbindung von Hünin- gen dem Rhein entlang bis Straßburg in Vorbereitung begriffen und wird mit den Arbeiten für Herstellung der neuen Linie binnen Kurzem begonnen. Auch mit der Großh. Badischen Regierung sind die behuss Regulirung der Strom- Verhältnisse bei Rheinau gepflogenen Verhandlungen zum Abschluß gelangt. Oesterreich. Wien, 15. April. Oesterreichische Delegation. Präsident v. Schmerling eröffnet die Sitzung nut einer Rede, in welcher er conftatirt, daß die seiner Zeit von ihm ausgesprochene Erwartung einer baldigen Pacisieation des Jnsurrec- tions-Gebietes sich thatsächlich erfüllt habe. „Wir haben die Beruhigung, daß im Großen und Ganzen der Aufruhr fein Ende erreicht hat. Wir danken dies der umsichtigen Führung der Befehlshaber und der ausnehmenden Tapferkeit unserer braven Truppen, die auch diesmal alle militärischen Tugenden ans's Glänzendste betätigt haben. (Lebhafter Beifall). Unter den aus allen Theileu des Reiches detachirteu Truppen Herrschte die edelste Waffenkameradschaft. Auch ein dalmatinisches Regiment betheiligte fich an der Aetion und auch diese braven Soldaten bewiesen, daß sie da keinen Bruder kennen, wo es sich um die Bekämpfung von Hochverräthern handelt. Nach der Pacification tritt an die Regierung die Aufgabe heran, Vorsorge zu treffen, daß uns eine Wiederholung ähnlicher Ereignisse erspart bleibe. In diesen Gebietstheilen ist nur Ernst und in gewissem Grade Strenge angezeigt; daher dort die Einführung conftitutioneUer Einrichtungen vorläufig kaum wird Platz greifen können. Andererseits giebt es in diesen Gebieten gerechte Wünsche, deren Erfüllung Aufgabe der Negierung Friedbera, 13. April. In dem Wasserrefervoir des hiesigen Bahnhofes hat sich gestern ein hiesiger u Leebecm. Der h esige Storch ist ein gelungener Kerl und vorsorglicher Fawfum vater Fn letzUr steit verschwanden hier nämlich von der Bleiche und ausi Garten mehrfach klein? Wäschestücke, namentlich Kinderwäsche Der sich auf den Storch und eine Untersuchung von dessen Nest forderte die oeimtBien S°^Vu?B a?er^l3. April. Der Schaden, den der plötzliche Witte« verursachte, nimmt größere Dimensionen an , alv M°^schenblü'thcn, die sich bayern hat der Frost zwar nur Aprikosen, Pfirsiche und 9 Nachrichten über zu früh hervorgewagt, getödtet; dagegen lauten aber auo - Schneefall der Oster- Frostschäden sehr traurig. B's über Botzen hineinha sich der cscyn r tage erstreckt und namentlich dem Weinstock weh: gethan. ^^ bioereins zur Hebung Berlin, 13. April. Der,-Bestrebung n desdeutschen tfum Vertilgung der Fischzucht in den deutschen Gewässern ist cs z Beachtung geschenkt wird, der Fischfeinde aus der Thierwelt eine 'w^.^^mainen und Forsten unterstützt Auch der preußische Minister für La^wirthsch°tt, nnfen Vereins neuerdings das diese Bemühungen und hat m A. dem Vorifmd eg Staatsforsten erlegten Reiher, Verzeichruß der im Jahre 1881 ln den g . Erden insgesammt 53/v Fischreiher Komorane, Fischottern rc- zugehen^lästern m . w f P^sdam davon aüem 143c/, erlegt und zwar entfallen auf den Reg ^^^4, Schleswig 261 Magdeburg (Regierungsbezirk Hannover 1571, Marien Regierungsbezirk Danz g allem 195 2C) Komorane wuiden erlegt 154 u » 195, bie meisten entfallen davon auf UO Die stahl der Fischottern belauft^siw aui gsberg (19) und Potsdam (14). GaffelWl?H«baben (21)und zwar m Hannover 80, Magdeburg 73, Besetzte Re.herhorste sind zerstört woK ’gn den Regierilngsbezirken Münster Frankfurt 56, Marienwerder 40 Potsd Fischräuber getödtet worden. Es erscheint und Koblenz ist m Staatsforsten re feinerlei genaue Aufzeichnungen vorliegen und nur bedauerlich, daß aus vriDal 0lttene Thatsache gilt, daß besonders Horste von daß es noch immer als e ne in ctner Weise gehegt werden, die den Fischreihern ©diaben verursachen. Der in srüheren Jahren wenig wässern 'n weiter Umgeb ng^ ^ roirb dagegen eine immer höhere Aufmerksamkeit oder ^cht beachtettn^ E. Freiherr von Egloffstein im 2. diesjährigen Circular hen soll wie er mag." Richtig trat er dann auch consequent mit dem rechten - die ftolge war, daß er bet seinem ersten Patrouillengang von seinem Nach- Fuße an; die Folge war, daß er bei seinem ersten Patrouillengang von seinem tuacy- mann beständig auf die Hacken getreten wurde, was mitten unter dem Marschiren eine Herausforderung zum Duell zur Folge hatte. — Viele von uns hatten vorher Unterricht in der Strategie und Taktik gehabt, der Unterricht wurde aber nicht von einem Militär, sondern von einem Oberpostrathe ertheilt; die Stunden der Taktik nannten wir beharrlich „Wat" und ärgerten den Herrn durch möglichst unpassende Antworten. Z B. auf die Frage: „Was hat eine Cavallerie-Patrouille im Felde zu thun?" Antwort: „Sie hat unter feden Baum zu retten, um zu sehen, ob auf ihm ferne Femde sitzen " Oder auf die Frage: „Warum haben die Chevauxlegers, ungeachtet die gerade Waffe so viele Vorzüge besitzt, doch krumme Säbel?" Antwort: „Wetl die geraden Säbel nicht tn die krummen Scheiden hineingehen" u. s w. d-tz deutschen Fischeretoereins, daß es in Thüringen dem Rittergutsbesitzer Sperber mit Hilfe von zwei aus England bezogenen Hundett gelungen ist, binnen 9 Monaten tn 60 Faadlaaen 21 Fischottern, darunter 7 tragende Mutterottern zu erlegen. Wenn die Flußgebiete, insbesondere die kleinen Bäche, welche der Otter zumeist als Standort aussucht, systematisch mit guten Hunden abgesucht werden, so ist nach der Meinung des Herrn v Egloffstcin mit Gewißheit zu erwarten, daß die Zahl der Ottern sich bald so verrittgern wird, daß der durch sie verübte, jetzt sehr bedeutende Schaden weniger füblbarjDirb.^ Paulsthurm in Constanz, in welchem Hieronymus von Prag vom Mai 1415 bis Mai 1416 gefangen lag, ist, wie die „Straßb. Post" meldet, tn der Nacht zum 4. ds. Mts. bis auf die Grundmauern abgebrannt. Der sogenannte Thurm" war eigentlich gar fein solcher, sondern eher ein etwas schwerfälliges viereckiges Gebäude und diente einer der größten Brauereien als Annex; tm Keller verwahrte man das Gährbier, tm übrigen Raum waren Futtervorraihe bis unter das Dach ausgestapelt. Das anfangs unbeachtet glimmende Feuer loderte, als Sturm geläutet wurde, schon von allen Seiten über die festen Mauern empor, die glücklicherweise oas verzehrende Element auf den engen Flammenherd bannten. Da der Thurm unbewohnt war, so beschränkte sich der Schaden auf bett Verlust der - übrigens versicherten - Vorräthe. Die Einbuße der historischen Erinnerung bleibt natürlich unersetzt. Die öden massiven Mauern, beleuchtet von den Fackeln der Feuerwehr, die auf den Leitern auf und ab kletterte, von der bisweilen noch aus der Asche iah auf- zuckenden Gluth und dem Vollmond, „der hoch hinaufschaute", boten nächtlicherweile einen schaurig prachtvollen Anblick r . — fAmerikanische Gerichtsscene.] Präsident: „Herr Zeuge, glauben Sie an Gott?" - „Nein." - „Glauben Sie an die Ehre?" - „Nein-" - „Haben Sie em Gewissen?" — Nein." — „Zum Teufel! Sind Sie wenigstens ein (Spitler?' — „Ja Herr Präsident." — „Nun also, Sie sollen das infamste Pech im Spiele haben, wenn Sie nicht die vollste Wahrheit sagen!" ± t — Harmlose Plaudereien aus München nennt ein Ungenannter seine Erinnerungen an den Völfersrühlmg von 1848. Die Münchener Revolution fing mit der verhaßten spanischen Tänzerin Lola an und die „Schwarzen" fd)ürten Haß Am 6. Marz ernannte König Ludwig den äußerst populären Herrn v. Thon-Dittmer (auj Regensburg) zum Minister, ganz München schwamm in Wonne, die Leute umarmten sich vor Freude auf den Straßen. Zehn Tage später traf den Minister ein Steinwurf. Er batte zu einem Volkshaufen gesprochen, der ein Haus stürmte, m welchem Lola versteckt sein sollte. Sie ist nicht da, hatte er betheuert, da traf ihn ein Stemwurf ins Gesicht. Diesen Steinwurf, erzählt der Plauderer, hob ich auf, ließ abschleifen Mn Briefbeschwerer und gab ihm die Inschrift: „Damit dankt das Volk-' Das „Lolasuchen war damals zur Sucht geworden. Ein Bekannter des „Plauderers" spurte einmal unuermutli t eine Hand in seiner Rocktasche, er hielt dem Besitzer die Hand fest und stellte ihn zur Rede. „Ja wissens/ sagte der Strolch, „ich hab' nur die Lola suchen wollen" Studenten, Beamte und Bürger traten zu Compagnien zusammen und ererctrten; ihr Commandant war der „Wagnertoni", der Student Anton Wagner, der durch Hunderte von Duellen berühmt war. Mit der Disciplin aber stands so so- „Als ich meinen Wehrleuten sagte: auf das Commando „Marsch" tritt Jeder mit dem linken Fuße an, entgegnete mir Einer aus Reih' und Glied: „Das ist eine ganz ungerechtfertigte Beschränkung der persönlichen Freiheit, ich sehe nicht ein, warum nicht Jeder gehen soll wie er mag." trnt <>r hnmt rmrfa cnnfeauent mit dem rechten — [Vertilgung der [Raupen.] Von allen den Mitteln, welche zur Vertilgung der Raupen anempfohlen werden, ist eines der practtfcbften und empfehlenswerihesten hie sogen. Raupenfackel. Am schlimmsten ist man bekanntlich bei Vertilgung d^r Raupen im Sommer daran, wo es gilt, der Aepfelgespinnstmotte, den Raupenkolonnen des Schwammspinners rc. beizukommen. In diesen Fällen erweist sich das Abraupen mit her Raupenscheere als unpraktisch, da die meisten Raupen bei der geringsten Bewegung sich auf den Boden herabfallen lassen und dann schwer zu vernichten sind. Die Raupenfackel, die bereits in Folge des sehr mäß-gen Preises und des hohen praktischen Werthes allgemeine Verbreitung gefunden hat, besteht aus einem cylmderformigen Behälter für Petroleum, dem ein starker Brenner mit Volldocht aufgeschraubt ist, das Ganze hangt beweglich in einem Bügel, der mit einer Tülle versehen ist, um den Apparat auf eine Stange aufstecken zu können. Raupen und deren Nester können mit der Fackel sehr leicht vertilgt werden, da diese Thiere schon bet einer momentanen Berührung m>t der Flamme versengt zu Grunde gehen. Den Aesten und Zweigen, sowie den Blättern schadet ein vorsichtiges Arbeiten mit diesem Instrumente durchaus nicht. — [Handelsnamen der flüchtigeren Destillationsproducte des Petroleums.] Die flüchtigeren Destillationsproducte des Petroleums werden im Handel mit sehr verschiedenen Namen bezeichnet. Rhigolene ist der flüchtigste Bestandtheil und wird namentlich in Amerika als Anaesthetikum benutzt- Eine Probe geriet!) bei 30° C- in l.bHaftes Sieden- Petroleumäther, welcher neben den flüchtigsten auch eine geringe Menge minder flüchtiger, bei 90° C übergehender Kohlenwasserstoffe enthält, wird namentlich als Einreibmittel bei rheumatischen und gichtigen Schmerzen verwendet. Petroleumbenzin heißen die zwischen 80° und 120° C- destlllirenden Bestandtheile des Petroleums; sie lösen Fette reichlich auf und werden wie das eigentliche Benzin als Ffickwasser benutzt. Von Hirzel in Plagwitz werden zwei Sorten Petroleumbenzin in den Handel gebracht, die zwischen 80° uno 120° sieben. Ein von E- de Häen u Comp. (chemische Fabrik in List vor Hannover) in den Handel gebrachtes Petroleumbenzin, welches sich namentlich dadurch auszeichnet, daß cs. einen sehr schwachen, nicht unangenehmen Geruch besitzt, siedet schon zwischen 60° und 80° C Ligroin ist in der Regel ein Gemenge derjenigen Kohlenwasserstoffe, welche die verschiedenen Sorten der tm Handel vorkommenden Petroleumbenzine bilden und bann durch Rectification tn letztere zerlegt werden. Gaso- lene ober Keroselene sinb Sorten bes flüchtigsten Petroleumbenzins, welche mit besonderer Sorgfalt von den schweren flüchtigen Antheilen befreit werden- Künstliches Terpentinöl enthält meist diejenigen Kohlenwasserstoffe, welche zwischen 120° und 150° best'lliren. Es ist zu schwer flüchtig , um als Fleckenwasser verwendet zu werden und zu leicht entzündlich, um als Leuchtöl zu dienen. Man braucht es zum Verdünnen des Leinölfirnisses, auch zum Reinigen der Buchdrucklettern. Da es indessen Harze (Dammar, Copal 2C-) nicht auflöst, so wird seine Anwendung als Surrogat des Terpentinöls immer eine beschränkte bleiben. (Journal für Gasbeleuchtung.) Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 15. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Donau, Capt. R- Ningk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. April von Bremen und am 4. April von Southampton abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 15. April. [Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Straßburg, Capt. O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 30. März von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Handel und Verkehr. Grün berg, 15. April. (Frachtpreise vom 15. April.) Weizen 25.10 Korn 19.26, Gerste JL 18.00, Hafer JL 17.06, Erbsen JL 21.46, Sein JL 00.00 Samen JL 00.00, Kartoffeln 3.00, Wicken JL 00.00. Frankfurt, 15. April. Aus dem heutigen Markte kostete der Gentner Heu je nach Qualität 3-50—5 00, Stroh «M. 3.30—3 05, Eier das Hundert 4.70—5 60 Ochsenfleisch das Pfund 65—70 Kuh- und Rindfleisch 45—55 H, Kalbfleisch 45 bis 55 Hammelfleisch 40-13 4, Schweinefleisch 65—75 H, 1 Hahn J4 1-70—2.50 1 Huhn 1.50—2.50, 1 Taube 50—60 H, 1 Poularde Jl. 0 00—0.00, Butter 1. Qual. 1.42, 2. Qualität M. 115, Handkäs 45—50 H das Pfund, Kartoffeln das Malter jt 4.50—7.00, Kopfsalat 15—18 H, gelbe Rüben das Gebund 7—12, Romainsalat 80-00 H, Rettig das Stück 5—10 4, Sellerie der Kopf 10—20 Blumenkohl 30 bis 70Wirsing 10—20^, Weißkraut 15—30 H das Stück, Rothkraut 35—40 Kohlkraut 00 Kohlrabi 0—0 H, Endivien 25-35, Spargel 3.50—4.00 JL das Pfund, Zwiebel 4—7 JL der Centner- Frankfurt, 15. April. (Fruchipreise.) Weizen, effectiv hiesiger und Wetterauer .X 24.50-2550, fremder 00.00—00.00. Roggen effectiv hiesiger^L18.00—20.00, fremder JL 00-00 - 00.00. Gerste effectiv hiesige und Wetterauer JL. 16.00.—20-50, fremde JL 00 bis 00-00- Hafer effectiv hiesiger und Wetterauer JL 15.25—17 50. fremder JL 00 —00.00 per 100 Kilo- Frankfurt »♦ M«, 17. April, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 297, Staatsbahnactieii 283, Galizier 267Vr, Oesterr. Silberrente 66Vs, 4°/o Ungar. Goldrente —, 4% 1880er Russen 723/e, 2. Orient-Anleihe 585/16, 5°/0 Rumänische Rente 91, Lombarden 125V4, Oesterr. Localbahn 163 7z. Tendenz fest. "Wir machen im allgemeinen Interesse die Leser unseres Blattes auf das heutige Inserat des Herrn Rud. Schleicher, München, betr.: „Unentbehrlich für Blumenfreunde", hiermit aufmerksam. Am 20. und 21. April hält die hier im besten Andenken stehende Ty-wler Sänger- gescllschast Hans Lechner (N anuy und P ep pi) in Wenzel s Garten ihren Einzug. Die vorzügliche Truppe, welche dem wirklichen berühmten „Rainer" vollkommen ebenbürtig ist, kommt auf directcm Wege aus den Vereinigten Staaten von Amerika, woselbst die Gesellschaft viel Aussehen erregte und nahezu 2 Jahre das Land mit außerordentlichem Glück bereifte. Daß die Gesellschaft „Hans Lechner" bei uns wieder großes Furore machen wird, steht sicherlich außer allem Zweifel. Herzliches Willkommen diesen liebenswürdigen Alpenkindern. 2789 All gemeiner Anzeiger. Die fi'l«»che»il»iet* - Handlung von Damiel Heil in Giessen A. 28 Lindenplatz XL. 28, neben dem „Einhorn", empfiehlt: 1) Export Bier, hellfarbiges zum Preise von 23 per Flasche, 2) Lager-Bier, „ „ „ „ 18 n „ „ bei Abnahme von mehreren Flaschen frei ins Haus geliefert in bekannter, hochfeiner Qualität aus der A.ctienbra,uerel in Gießen. Hellfarbige Biere aus anderen Bierbrauereien führt die vorgenannte ^^^ußer^em empfiehlt dieselbe dunkelfarbiges Export-Bier zum Preise von 25 per Flasche.1626 Schulbücher für Gymnasium, Real-, höhere Töchter- und Stadtschillen in eleganten und soliden Einbänden empfiehlt die Schulbuchhandlnng von 2548 Ernst Balser, Mäusbmg. Noch brauchbare alte Bücher werden in Tausch genominen. )oiiiieiischiimi‘ iimi Kii-lmil-Ciis in größter Auswahl von den billigsten bis zu den hochfeinsten Qualitäten empfiehlt J. WeitseHlion^ 2011 Schulstrasse 19. GeseUfchast?u gegenseit. Hagelschäden-Uergütung in Leipzig Errichtet im Jahre 1824. Bezahlte Schäden seit Bestehen der Gesellschaft ca. 16000000 Mark. Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen auf Feldfrüchte aller Art mit oder ohne Stroh nach einem einheitlichen Prämiensatz für alle Gegenden und mit proportioneller Erhöhung nur im Schadenfalle und leistet bet tzagelfchaden Ersatz bis zu 1/15, resp. ,/8 Verlust. Im letzteren Falle gegen ~0 /0 Präimem Ermäßigung. ... , f. Innerhalb 6 Jahren vom Hagel nicht betroffene Mttglteder erhalten (zuerst 1883) einen Prämien-Rabatt von 24 resp. 36 und 48%. Bezahlung der Schäden 4 Wochen nach Taxe. , , Gestattete Anmeldungsfrist der Schäden nach 96 Stunden noch 28 Tage. Schaden-Regulirung unter Zuziehung von Vertrauensmännern. Weitere Auskunft ertheilt und Anträge vermittelt Landwirth I I- Burck in Garbenteich. Kaufmann Carl Hosch in Gießen- „ Friedrich Dreuth in Krofdorf- 2633 „ 3 Fritz in Langsdorf. D i e ;Renten= und Lebens versicher. Anstatt zu Darmstadt. hat die Versicherung steigender Renten wieder ausgenommen. Einlagen zu der neuen Jahresgesellschaft können geleistet werden bet dem Agenten der Anstalt. Nähere Auskunft ertheilt 1494 «Je Ph. Müller^ Bahnhofstraße E. 92‘/io- Buchhandlung und Antiquariat. Beim Quartalwechsel hält ßch zum Abonnement empfohlen das Am end t. 2788 Concursverwalter. 2718 zusammen mit 82 Eichen-Stämme zusammen mit 5 zusammen mit 53 372 MM Müller. 2809 kunft bereitwilligst ertheilt. 2810 Müller. Por- 2807 2774 4t Z •9 & beiiteich- '«wfwrf- Bühner, Gerichtsvollzieher. Rmtr. ff If ff ff ff 42,87 Fstm., Buchen-Stämme 5,80 Fstm., Nadel - Stämme L * w 'M Brand Möbel, Bettwerk, Bilder, zellan meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. April 1882. Mäzen Jt 25.10 6, Lmi Jt 00.00 Holzversteigerung im Allendorfer Sladtwald. Donnerstag den 20. und Freitag den 21. l. Mts., jedesmal Vormittags 9 Uhr angehend, sollen in den hiesigen Waldungen, Districten Kringelsbach undLange- seif versteigert werden und zwar: Donnerstag den 20. April. Bau- und Nutzholz. Deutsches Jamilienblatt mit Mustralionen. Erscheint wöchentlich und ist durch alle Buchhand- ♦ lungen und Postämter vierteljährlich für 2 Mk. zu beziehen. Kann im Wege des Buchhandels auch in Die Auftraggeber sparen also Briefschreiben, — Das Abfassen der Inserate der Centn» Her ietU 4.70-5.6; St, KGM 45 hn Jt 1.70-2.50 0, Mn 1. Qual. :ofteln ba§ Malter -12, Romamsalit Blumenkohl 30 blä t 35-40 00 Jt das Pjmd, 2754 Ein Wagenlackirer findet Beschäftigung bei Karl Leib. Freitag den 2. Juni ds. <3., Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hofraithe des Karl Port dahier , Flur 1/846 , 62 Mir. Hofratthe in der Lindengasse meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. April 1882. Großh. Ortsgericht. Die am31.v.Mts. in den Waldungen des Großh. Oberstallmeisters Freiherrn von Nordeck zur Rabenau bei Reiskirchen abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine, wie bei der Versteigerung bekannt gemacht wurde, in Empfang genommen werden. Treis a. L., den 14. April 1882. Der Oberförster: Freitag dm 21. April, Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Hause des Spengler Loder in der Weidengasse Möbel, Bettwerk, Weißzeug, Hausund Küchengeräthe meistbietend versteigert werden. Gießen, den 31. März 1882. Großh. Ortsgericht. Auf antiquarischem Wege erwarb ich eine größere Anzahl von Paulsieck,, Lesebuch für Octava und Septima, welche ich, fo lange der Vorrath reicht in durchaus neuem Zustande, dauerhaft in Leder gebunden, statt für Jt L6ü für Jt 1.15 offerire. 2768 2806 Ein Hausbursche auf sofort gesucht von „„ _ „ o Hermann Vogt, Bäcker, Seltersweg. Donnerstag den 20. April, Nachmittags 2 Uhr, soll in der Wohnung des verstorbenen Herrn Superintendenten Simon am Mittwoch drn 19. April, Vormittags 10 Uhr, wird im Gasthaus zum „Schwanen" dahier ein leichtes Pferd und ein Pferdegeschirr öffentlich gegen Baarzahlung ver- Gießen, den 13. April 1882. M. Pilger, Wohnungs-Anzeige. Der Unterzeickriete wohnt nunmehr Bahnhofstraße Lit. E. Nr. 92 bei Herrn Wilhelm Reiber. Gießen, am 16. April 1882 Georgi, Oberförster. 486 37 3 133 9 62 5275 1200 8050 233 20,97 Fstm., 793 Nadel-Reisstangen mit zusammen 15,79 Fstm. Freitag den 21. April- 16,67 Fstm., Nadel-Derbstangen mit zusammen igtrunbSMew ;.00-20.00,fremter 0.50, ftemdr jt W nber Jt 00 —00.00 Feilgebotenes. Kegel & Kegelkugeln in la Qualität empfehlen billigst 2596 Moritz Gregori & Sohn. Versteigerung. Dienstag den 18. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in der K e ck' schen Hofraithe dahier 234 Stück nach Dimensionen geschnittene eichene Bohlen, ca. 12 Fichtenstämme ca. 250 Stück Hobelbretter mit Nuth und Feder, ferner verschiedene Parthien Bohlen und Bretter öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 15. April 1882. Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, M i4 Sonnenstraße B 74 einen Ausschank von 11» ^0^(111 tlt5- WCtlt errichtet habe, verbunden mit Flaschenbier-, Cigarren- und Jch^ierde mich^ bemühen, stets die beste Waare zu führen und sichere billigste Bedienung zu. „ , , 2610 „ Hochachtend A. Kochel, Sonnenllrahe A. 74. 8«i«- sch 28»' I. Auszuleihen JL zu 5pCt. auf 1. Hypothek. Reichhaltigstes illustriertes Familienblatt mit illustrierten Zeitbeilagen und wirksamem Anzeiger. Probenummern sind in jeder Buchhandlung gratis zu haben. Daheim-Erpedition in Leipzig. Zeit und Porto. wird bestens besorgt, sowie jede gewünschte Aus- C9 ideLy-olrrSM'' trtett ihren iner" oBoiM aoten von SlmtA 2anb mH hei uns wieder Stiches Willkomm Dienstag den 18. April, Nachmittags 2 Uhr, , werden in der Flett 'scheu Hofraithe dahier (Wallthorstraße) 1 vollständiges Bett nut Sprungseder- Aiatratze, 2 Stühle, 1 Glasschrank, 2 runde Tische, 1 Kommode und 4 Sandsteinsockel gegen Baarzahlnng versteigert. Gießen, den 15. April 1882. Geitzler, 2775 Großh. Gerichtsvollzieher. Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Rmtr. Buchen-Stockholz, 36000 0„ —, - . Näheres bei der Exped. ds. Bl. 2822 Am Samstag Abend ein Z«g- M Um meinen Ausverkauf rafch zu beenden, 2$ M habe die Preise meines noch vollständig assor- X X tirten Waarenlagers nochmals ermäßigt. 2812 X g Moritz Heichelheim. A Bekanntmachung. 2715 Die Schulgelder für die höhere und erweiterte Mädchenschule, sowie für die Stadt-Knaben- und Stadtmädchenschule pro I. Quartal 1882 können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Das Schulgeld beträgt von einem Kind: a. für die höhere Mädchenschule: 1) in der I. und II. Klasse 18 Jt 2) „ „ III. „ IV. „ 15 „ 3) „ „ V.-VII. „ 12 „ 4J „ „ VIII—X. „ 8 „ b. für die erweiterte Mädchenschule 10 Mk. Bei dem Besuche dieser beiden Schulen durch mehrere Kinder derselben Eltern ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kmd aus zwei drittel, sur das dritte und jedes folgende auf die Hälfte des sur em einzelnes Kmd z ^a^Nfür^die^ Stadtknaben- und Stadtmädchenschule 1 Mk. Bei dem Besuche dieser Schule durch mehrere Kinder derse ben Eltern ermäßigt sich das Schulgeld für das zweite Kmd auf drei Viertel, sur das dritte und stdes folgende auf die Hälfte des für em einzelnes Kind zu zahlenden Betrags. Gießen, den 15. April 1882. Dev Stadtrentmeister: Enders.__ Gute Pension fhrSn 1 auch 2Schüler- (2081) MarktW32. 2727 Einen Lehrlittfl sucht PH. Mootz, Schuhmacher. MW i. MgrapM iann in ®ieW fort. SilherreÄ M» te§ auf heutige ^hrlichUMu-em Brennh olz. Buchen-Scheitholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Knüppel, Eichen- „ Nadel- „ 2795 Alle hier eingeführten Schulbücher sowie alle sonstigen Schreib- und Schulutenfilien empfiehlt ohne Gratisbeigabe oder Rabattscheine in nur streng reeller Qualität und Ausstattung zu den genauesten Preisen J. P. Sann, Bismarckstraße. Inserate aller M befördert die Expedition des Giessener Anzeigers in alle Zeitungen des In- und Auslandes unter denselben Bedingungen und Preisen wie bei den Zeitungen selbst. »HÄ W ft4’.*‘»UM :®srs# l öottoni!nenben •n4 S1«**’ 1,120’ unb I50o .’m unb Vöerbünneu be§ Lloyb in Pchbampsn 2. April ■ 'st hruie 7 Uhr Mampft Mn, welche am Münote onftts 2808 Müller, Ortsgerichtsmann. stiefelfchaft verlorem Abzugeben in der Exped. ds. Bst— 2821 An einem gründlichen Vorbereitungsunterricht für die höheren können noch mehrere Knaben ^.bnl i ) Wo? sagt die Exped. ds. Bl. — 2692 Ein auch zwei Schuler ttnden gute Pension. Mauobi g Dienstag drn 18. dg. Mts, Nachmittags 3 Uhr, wird in der Keck'scheu Hofraithe dahier — Neuenweg — eine Parthie zugeschnittenes Holz — Eichen, Pappel rc. — gegen Baarzahlung versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 15. April 1882. Geitzler, 2776_________Großh. Gerichtsvollzieher. Dienstag den 18. April, Mittags 1 Uhr, werden in der Fl ett'schen Hofraithe dahier 1 runder Tisch, 1 Spiegelschrank, 1 Sopha, 1 Sessel öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 17. April 1882. Bühner, 2793 Gerichtsvollzieher. 12 „ Eichen- u. Nadel-Stockh. Zusammenkunft jedesmal an der Viehweide. Mendorf a. d. Lda., 15. April 1882. Gr. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lda. 2787 Bieber. Dienstag den 18. April, Nachmittags 2 Uhr, wird mit der Versteigerung der Mobilien ai4 dem Nachlaß der Frau Geisel fort- gesahren. 2781 Hoffmann, Ortsgenchtsmann. Gute Pension finden 2 Schüler in gebildeter Familie Adress. durch die Exped. d. Bl. 1516 2661 Peiisionäre oder Pensionärinnen können eintreten. 3 Bei wem? sagt die Exped. ds. Bl. Wenzel’8 Garten Entree &O I*fg. Charakterköpfe il u Ja den Ferien Tagesordnung: 2783 Die U Mlitär-Brod Bergmann’s — 107 2791 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. in in ff 11* H 11 ❖ jein lajjen, EichnMm abMrn, Ugenstitige ist, hat ih wui 2. M Hermann genoffenfäaf freite üermü 2'2. Äugust Vx MW 9 Mr Ws^\ Anfang ’/s® Uhr. 2790 Bi licht t>K n Folgeudrö Zwar: Ri Magdebu Straßbu Thorn, breisach, Kotberg, 3ujamm Atz, I 2823 West-Anlage, Möhl schen Garten, ein gut möb lirtes Zimmer billig zu ver miethen. ar Theerschwesel-Seise bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbedingt alle Arten Haut- unreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendendweiße Haut. Vorräthig ä Stück 50 bei Emil Fischbach. stets frisch bei ^4 A Rockel Sonnenstraße 74. _ in der Restauration Schnell. 1. Berichterstattung über Verein, Gau und Kreis. 2. Rechnunqsablage. 3. Allgemeine Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. M - '4 V s Aus den Gerichtsfälen" von Hans Hopfen. 2811 Ein Faffelochse (zur Zucht, zu verkaufen auf der „Liebigshbhe'. Eine Seite Geschichte" Neue Bücher" Neue Bilder" .Die Mode" - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) Beilage „Berliner Courier“ ist eine Zeitung, die in einer bisher in Deutschland noch nicht bekannten Form vor das Publikum tritt. Gesangbücher gediegenen und dauerhaften Einbänden reicher Auswahl bei 2778 Wilh. Klee am Markt. Turnverein. Freitag den 21. April 1882, Abends >/29 Uhr: General-Versammlung Frnhgemüse, extra stark piquirte Pflanzen, sowie Salatpstauzcn bei 2804 Joh. Balser, Gärtner, Wiesecker-Weg. und viele andere theils tägliche, thefls ab und zu austreten^ Rubriken, jede redigirt von einer ersten feuilletomstftchen oder polttischen KraK, — sie werden in stetem bunten Wechsel das Jntercste durch ihre /2 Uhr von ihrem Leiden zu erlösen. Gießen, den 17. April 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 6 Uhr vom Sterbehaufe, Seltersweg 188, aus statt. 2814 Donnerstag den 20. und Freitag den 21. April 1882 r Grosses Tyroler National-ttincerl der aus den Vereinigten Staaten von Amerika zurückgekehrten7 hier in Wenzel’s Garten von früher rühmlichst bekannten Sänger Gesellschaft „Hans Lechner" (Grösster Holz- und Stroh-Virtuose Tyrol's). Carneval von Venedig etc. etc. — ftU8 dem Iniithale (4 Damen und 2 Herren). 99 das frischeste Witzblatt Berlins, erhalten die Abonnenten des »Berliner Courier" als Gratisbeilage. Der »Berliner Courier" erscheint täglich Moraens, auch Montags. Der Abounementspreis betragt sur ganz Deutschland ^und Oesterreich incl. „Berliner Wespen" 5 Mark pro Quartal, für die „Berliner Wespen" allein 2 Mark, so datz sur eigentlich nur 3 resp. 2 Mark pro Quartal Jedem eine sessclude, reichhaltige tägliche -Zeitung geboten wird. Die erste Nummer des »Berliner Courier wird am 23. April cr. erscheinen. Für die Monate Mai und Ium nehmen sämmtliche Postanstalten in Deutschland und Oesterreich Abonnements zum Preise von nur 3 Mark incl. »Berliner Wespen", für Berlin sammt- liche Spediteure wie die unterzeichnete Expedition zum Preise von ~ Marr (excl. Bringerlohn) entgegen. Für die Zeit vom 23 April bis 1. Mai erhält Jeder, der einen diesbezüglichen Wunsch der unterzeichneten Expedition anzeigt. oen »Berliner Courier" mit „Wespen" gratis und franco regelmäßig zugesteüt. Keklt»' «As Ls toW» stutervchtsdau Unterricht in und MtheM der Tertia des Französllch^ ' rung der Lehr in der Lehren gegen vermag sächlichen Ver Lchüler zur Mch'amkeit i dieselben in finden werden hervorgetreten^ deö WM pnn Zusanime - Der welche der Re - De denen n sicht gec erster ß Belfott, Epernan kirchen, f Dazu foi Was Ru rch'. Hir gering if Mr»« Leicht und gefällig im Ton, fesselnd und unterhaltend zu sein, das Trockene, Gleichgültige, Nebensächliche zu vermeiden, das Interessanteste zu bieten — das ist sein kurzes Programm. Die Politik wird im »Berliner Courier nicht ausschließlich im Vordergründe stehen. Was den Tag am meisten interessirt, wird am eingehendsten behandelt werden Alles, was diese Behandlung zuläßt, wird im Tone leichter, möglichst geistvoller Plauderei vorgetragen werden. Die politische Haltung wird eme liberale sem, rndeß ohne einseitige Parteistellung, frei von factioser Gehässigkeit, unter voller Anerkennung der Verdienste wahrhaft bedeutender politischer Gegner. Artckel über die Stosie des Tages und eine Fülle von Rubriken. Cor seilen in allen möglichen Fa?ons und Weiten empfiehlt zu billigen Preisen 2800 Robert Haas "2801 Tüchtige Hosenschueider gesucht. Gebe. Stamm. 2798 Ein Realschüler aus höh. Klasse mit gutem Zeugniß wünscht Stellung au Schreiber auf dem Bureau emes Rechtsanwalts, eines Gerichts oder Verwaltunas- amts. Auskunft ertheilt die Expedition ds. Blattes.____- 2661 Verloren ein MttitLr-Cnt' laffnnasschein und ein Penfionsbnch^ Ntan bittet, dieselben in der „Herbeigi zur .f>eimath2 abzugeben. Wermietyungen. 2784 In der Bismarckstraße, nahe der Aula, ist ein äußerst freundlich gelegenes, wohl möblirtcs Zimmer mit prachtvoller Aussicht, sofort zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. ds. BI.____ 2785 Ein kleines Familicnlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei Llugust Noll im Stern. "2782 Eine abgeschlossene Wohnung von 5—6 Zimmern, mit Wasserleitung re., ist im Parterre-Stock per 15. Juli oder 1. August zu vermiethen. Rechtsanwalt Lauer, Reichensand-Bahnhofstraße. 2805 Ein möbl. Zimmer in der Nähe der Aula, Parterre, B. 1647, zu vermiethen 2820 Die obere Etage meines Hauses ist zu vermiethen. ___Justus Lenz am Bahnhof. 1271 Die obere Etage meines Hauses ist per 1. Mai zu vermiethen. ___Otto Kempff. 2799 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. Beichstraße C. 37*'. 2803 Eine Schlafstelle zu ’vermiethen. Lindenplatz A. 242._ ’ 2797 Nahe der Aula ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Petri V., Löberstraße.____ 2819 Möblirte Zimmer, sowie stellen zu vermiethen. Caplansgasse C. 21v. Rene-Bäne 8« zwei möblirte Zimmer, event. Zimmer mit Kabinet zu vermiethen. BI SSSÜsEv 'inlhiik- SO Pfg. mitten. Vorstand. /29 llbr; 'ein, Gau uni anla0<'Ä ein gut . billig zu -zeige hiemit untere gute ' Küche 2818 iebeneil. vom Sterbe 2814 »**yg B» rtzs „««»* f Unentbehrlich für Blumenfreunde. te«, MM1» D" Fistori 1541 __ __ . B« MO L'M cd6Cllt mb/W'-9 . selbe"in il 1882: Wi ■ückgekeWtenT bekannten ’ ecfjner“ Krüh-Gemüsepflanzen -w «’•” K"1 B“'“' - [(Sin unfaubereS ®ehtranl^ Än^urWedt b Er ^atte fein Dienstpersonal wegen Verfälschung von Nahrungsm ttew verurtheM rzurückgelassen hat - er verpflichtet, jeden Getrankerest, den em Gast 1 in eine große Pfanne zu gießen, stamme von Bier. Porter, Ale We n oder Äqueur tu «n - Q »b aus der er durch e.ne Rohre in einen Eimer fl tttzl aus w bem Fasse mit Flüssigkeit in ein Faß gefüllt und dann das A° e ge?°de»u. er sei aus s-mem jenem verschnitten wird. E'mer de K llner Y m(t solchem Mlschnrasch, in Dienste ausgetreten, weil es 'hm eketerregeno i , i bedienen. Diese ekel- welchem sogar theilweise Cigarren sch ) g noch' vorsprechenden Gästen und erregende Mischung wurde den m 1«®™; vorgesetzt. Die Behauptung namentlich solchen, die bereits etwas angettunnn w° m, v vertreiben wollen, ° ”urbe ,u 3 wm und 500 JL Geldbuße verurtheilt- -- ist, hat ihn in seiner Stncrafoerimnmlmtg jum ^""|“ef5™ma6en: , von, 2. März datirte Diplom lau« nach der ^,4! st. ^»^Eland tüt den „Hermann Schulze - Deützsch, der 3 J ^er Leiter vom Wucher be- geuossenschaftlichen Kredit, welcher I J1 Generalversammlung vom 1 Aetienge,«asten zn -rsinn-n und gläu- licht biTmW »«SFSSSyStof S ' LLWHMAMDLL Straßburg Uta uns, Neist?S7ast°ui« Rastatt, Diedenhosen, Ren- rrsiorn, Stettin, Küsirin, j.bC|ei, vteibi, M , crnll^il-Mclncl Boven, breit ach, und i v F-ftnng-u dritter ^71° G^tau^Mnigst-st, Matz und Wich. Kolberq, Swmemunde, Stralsund, ^orgau, Glogau, > 91 ' r- „ftasu. König- 0^0' Mola Triest es befinden sich darunter jedoch nur wenige Festungen, denen man die erste Ordnung zuerkennen kann, so daß Österreich mdreser 82. E gegen Deutschland weit zurücksteht. Frankreich versagt über Festungen erste/Klasse- Lille, Arras, Douai, Valenciennes, Givet, Verdun, Toul, Cp , Nettort Besanyon, Lyon, Grenoble, Briayon, Albertville, Chammusset, Rheims, rnau Noaentstur-S-ta-, Dijon, Laugu-s, Chagny, Ch-rd-urg. Calms Dum Varis St. Denis, Toulon, Perpignan,, Bayonne, Rochetort und OB- s? Zu nennen sind Kronstadt, Reval, Wartchau, Bender, Od-st-tz,i Reilaae « Ur. 89 des Gießener Anzeigers. „-------- - ' Schulen I S-bastoTl und Kartsch.^Es befinden sich unter den russischen Festungen nur B-rlin, 15 April U-b» dm Unterncht au £H wni9e Plätze erster Klaffe. — schreibt di- „^o».---—------ “ *”'* unteren drei Älaf en * Sibert werden sollen. Im Allgemeinen beginnenden Schuljahre» bte ~ ) P solaende Eintbeilunq der höheren Lehran- wird die Aenderung der Lehrplane folgmde^myeM«^ (bi^ecunba jucl.), stalten zur Folge ha en. .9 ^efll^u(en j Ordnung), ^H Prostlieachym- , JÜ$ter fe$len; es dem 3) Realgymnasien ( - chj/gisberiaen Bürgerschulen), 5) Ober-Realschulrn ober nid)t- Sie schm Italien (bis Secunda mcL, bi W Real chulen (die bisherigen höheren roenn die Raupen den (die bisherigen höheren Gewerbeschulen Bürgerschulen (die aewesen wäre, fei Gewerbeschulen mit»»I btt: beiba 0 y^gymnasien und Oberbisherigen niederen Gewerbeschulen)- Dw Gymnaflen,^ Bürgerschulen , Realschulen haben eine neunjaljnge £ h ^u^ Progymnasien wird die eine sechsjährige Lehrdauer Bei den Gy' vermindert und dasür der llukrrichtsdauer im Griechischen Französisch Geographie und Geschichte Unterricht in den Naturw«ch°s n Z^r Z im Griechischen soll erst m und Arathematik vermehrt Mit dem UM ^arta mehr Stunden aus her Tertia begonnen werden, dafür sollen u werden. Die Aende- Französisch, Naturbeschreibung und Mathern r D n beseitigen, welche laug der L-Hrplam hat «ta.3«, Llg-genstch-u. Da- in der Lehremrichtung selbst den Grf gm roeld)e QUQ anderen that- gegen vermag dieselbe nicht, ^chw g ^ntlich eine Ueberbürdung der sächlichen V-rhältnch-n h-rv-rg« u d^d gz-rsiigung die Aus- gan|, Schüler zur Folge h f • Q£rer QUt djese Schwierigkeiten und hofft, daß gruppenweise merksamkeit der Directoren u ~ ^..nidirten Lehrpläne eine erneute Anregung schwitzungm dieselben in der Ausfuhmng UeberbürdungEagen haben. Ji... finden werden, >hr°r!°l S dazu b->zutrag d b d lähmende Gegensatz KÄ8». “ SÄ £w. --------- I.ii'lnü Company s Flelsth-Exlracl 2791 aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). 1V.11. tta.hf wenn jeder Topf die Unterschrift J. v. I.iebig IMU1 acht in b|aJuer Farbe tragt. •« JZu haben bei den grösJJ^Tctataal - und Esswaarenhändlern, Droguisten, Apothekern etc. % bewährtester Construction und in allen Grössen, auch Herr Wilhelm Reiber hier eine 1 Liter Wasser von Brunnen- ^U8Wahl auf Lager hat, empfehlen wir bestens, temperatur wird mit circa .»^«rnrlr 30 Liter Gas, also mit einem Giessener Aufwand von etwa s/4 Pf. zum Kochen gebracht. 4/öu _______ Der „Reichs-Anz reichen Ertrag dankbar dasür erweisen. Wie oft i-heu w.r g-»-n di-i- Ermidr-gei. der Eiachta'ettin^d^ - dem Zusav. üb-rt-si-nd obsie «ruqtc °°n w Obsiban-z, 8chL"kii°'Lm°WÜ-L^°Ach°-n, unteren DbfUW«. Mrtd -« «•» iur Hond zu gehen. . . ift in Deutickland noch nicht sehr lange bekannt ’ Die Blutlaus (aphis lamgera) 'st m Deulscy Baumen nach Frankreich und unb ist wahrscheinlich aus Amerika durch Bez 0 ’J1 jetzt schon häufig, so- von dort aus gleiche Weise zu un k J» ^r M den Gärten, und wir haben wohl auf den Bäumen an den Landstraßen, w ucy diesen Schädling alle Ursache, ihr Erscheinen mcht leicht zu nehml n, ,mo ^Epfelplantagen zu Grunde in Frankreich sowohl als auch m Süddeutschlai auUrttt, ist bet seiner großen Frucht- nerichtet worden. Denn wo das Thier einmat auu dämlich, daß ein Mutter- barkeit eine schnelle ««rbreit^n^dlrch. '^b mQn bedenkt, th,er im Lause des J°^s 8 G nerat.onen das^Lev 0 einen Begriff von der un- daß jedes Weibchen 1< 30-40 ’Jn Qein(n Flamen hat das Thier davon, geheuren Vermehrung der Blutlaus mach . ® es lebt nur an der Rinde weil es beim Zer drucken einen blurothen Flea zur« ’wilben Stammen vorziehend, i junger Aepfelbäume, die feineren werchholzigen Sorttn d n oerrätö es leicht, aber auch bisweilen an Birnen und Quitten. ' fn langen Reihen oder I indem ganze Colonien alter Thiere ml b ... b ihren weißen flockigen Aus- ornnnenroeife an der Schattenfette der Rmde fitz nd mit Y Schneeflocken Aehnlichkett en ganze Ueberzüge über di R nde bllden, biefen< ro,e bte Jnbem es seinen Schnabel bis zum Sp ' auj) an älteren Stammen junge Rinde ein U"d veranlaßt kranke, g 'ge St ^^rden oder durch das Messer und v-rbmd-r. an atzen di-s-N das Vernaiben der Wunden. . Thkre an dem Zerstörungswerk betheiligt, SMd nun tauienb und abertaustnd The re an dem 2^ unle"nimmt fo dar, ohne daß der Baumzüchter etwas> zur Untervrucr^ g Bäume nicht tragen man sich freilich nicht wundern, Aevfelbäume der ganzen Gegend davon in- ' bekannte Philosoph Bruno «auer ---------- --------- Ä «Ä| gm-sttMta geworben. SUt’-ÄSHS - Während di- Männer der neuen Welch chattspp m eu > n 0 Mit diesen müssen die oertuusten St-ll-rt d-si Bmm-S mm m g-tross-n sein lassen ta grotzartig-n Verdienste "**“'*' Sicherstellung der oco”5 dm Alk-Hol m,t d-rs-u>^ „„^Machen: Grüne Stift Statten 50 -der 4 Th-tl- ^LÄniralversammlung zum EhrenmitgU^e.ENNt^DaS ^bolL-^too «eA Weiteres zu verwenden; wo es sich um eL>o; ^beschneiden, sorgfältig zu sammeln unebene Oberfläche handelt, sm Theilen durch den Anstrich erreichbare und zu verbrennen, so daß eine in aue Jf .. v Ansammlungen zeigen, da es ^läcbe entsteht. Sobald sich nach dem Anstrich neue w wiederholt vor- I äußerst schwierig ist, alle Thiere soglekch z . ' b Blutlaus behafteten Zweige in I Lehmen Alle kleineren und erreichbaren mit der^usib zu ver- I den Baumschulen, an ©paheren, 3 0inficirten Gegenden kommen, st"d besonders brennen. Auch Edelreiser, welche aus myctri n V Stoffen zuvor zu behandeln, sorgsältig zu untersuchen und eventuell m t 0 tbj e Qe0en den Winter zu sich auf Dies allein genügt „aber nochl nicht da alte Mut^hl«-g- deßhalb die Wurzeln der Baume begeben h ^herbste oder während des Winters, wenn auch hier aufsuchen und zerstören- Zm Dpaly i gjleter un Durchmesser der Boden frostfrei ist, nimmt man zu dem Zweck etwa .g nfld) um den Baum bis aus die ^u^erf nnen Kalkwasser oder Aschenlauge, schüttet bis Größe des Baumes 1 bis 2 G,ehkannn« n ^er-eben erst abgeloschten Kalk etwa 3 Centlmeter hoch gebrannten und r mu^ bartzber. Dieses Verfahren wirkt auf und bringt die weggeno »brlauste Krone zu erneuern sucht. Sollte ein auf W W-°lk Ä"d'l!" -u-r Baum Ä> s-h-m 'w-rd-n »nntn, fo Ift - am -.h. zu entfernen und zu verbrennew ^AMERIKA/X Wegen Passage wende man sich Pojtdam]if(diifffafirt von . BREMEN Durch bauliche Veränderung im Laden bin ich t mein Lager in Herren- und Knnben-Anzugen re., Damen- und Mädchen-Canseetivn, Schuh- und Stiefelwaaren zu verringern, weshalb von heute an ein Ans werk auf beginnt und daher mein aus nur reellen Maaren bestehendes Lager zu außergewöhnlich billigen Preisen verkaufe. 2758 A. Docter, Selterslveg 43. 2792- empfiehlt billig 2734 Geftr. ÄcAeel, Neastadt. 1916 Norddeutscher Lloyd Directe Billets in großer Auswahl. 2687 J-H. Fuhr, Sonnenstr. 104. iler Verein. Staaten empfiehlt billigst S. Elsoffer Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Ernst Balser. Schulbuchhblg. 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