KP--Ä ,C 1932 H«: er. M wie mi§: 1 id bester Ke- hemeister. »Sells» reiM ! Hefifiätomo IwmnfM rgcittten ?e- u dem Gesetzentwurf, besteffend die Errichtung einer stehenden Brücke über den Main bei Kostheim. . In Folge eines Antiages der Herren Londtagsabgeordneten Dr. Dfann und Baur auf dem notigen Landtag haben beide Kammern der Stande an Großherzogliche Regierung das Ersuchen gerichtet, die erforderlichen Vorbereitungen zur Herstellung eines Projecies für die Errichtung einer festen Brücke über den Main bei Kostheim nebst Kostenvoranschlägen zu beschleunigen und alsdann d>n Standen weitere Mtl- tbeliungen zu machen. , „ . Diesem Ersuchen wird durch die gegenwärtige Vorlage entsprochen. Das im Auftrage Großh. Regierung von dem Großh. Kreisamte Manz bearbeitete Brücken- project mit Nebenanlagen, ein ausführlicher Erläuterungsdericht hierzu, fowie btt Kostenooranschlag nebst Maßenberechnung sind hier beigeschlossen. - Sur Bemtheilung der Bedürsnißsrage wegen Erbauung einer festen Straßenbrücke über den Marn bei Koslheim enthalten die Verhandlungen auf dem vorigen Landtag ausreichendes IhalsSchliches Material, woraus hier Bezug genonnmn werden kann. Insbesondere geben die Motwe zu dem Antrag der Herren Dr. Osann und Baur (Beilage Nr. 291 zum 39. Protokoll der zweiten Kammer des 23. Landtags), die an die Stände gerichteten Petitionen von 28 Gemeinden des Kreises Groß-Gerau, die Erklärung der Grofherzoglrchen Regierung vom 3- September 1880 (Seite 3-11 der Beilage 324 zum 53. Protokoll zweiter Kammer), sowie die Verhandlungen in der 62. Sitzung dieser Kammer vom 27. November 1880, nähere Ausführungen über bie Bedürsnißsrage wegen Ueberbrückung des Mains bei Kostheim und Herstellung einer zu jeder Jahreszeit benutzbaren Slraßenverbindung der beiden Provinzen Starkenburg und Rheinhessen. Die Grobherzogliche Regierung betrachtet diese Mainüderbruckung als eine Consegmnz und Ergänzung der beschlossenen festen Ueberbrückung des Rheines jotzentnmrf über das Tabaksnwnopol berathen und sich mit allen gegen zwei ■Stimmen für denselben ausgesprochen. Gegenüber den Behauptungen norddeutscher Blätter, vaß selbst unter den Freunden des Tabaksmonopols eine Andeutung des Directors der Straßburger Tabaksmanufaktur im Volkswirthschaftsrathe, ein Durchschnittslohn für die Tabaksarbeiter von 528 jährlich sei völlig hinreichend, wenn man weibliche Arbeiter heranziehe, Sensation gemacht habe, conftatirt die „Elsaß-Lothr. Ztg.", daß diese Erklärung folgendermaßen gelautet habe: Ein Durchschnittslohn von 528 Ji. sei völlig hinreichend, wenn man weibliche und jugendliche Arbeiter mit beschäftigte, wie dies bei der Durchschnittsberechnung der Löhne in Aussicht genommen sei, und wenn man ferner berücksichtige, daß es sich bei der Durchschnittsberechnung nicht blos um Löhne in den größeren Städten, sondern auch um solche an kleineren Orten handle. Wie«, 16. März Oificieü. Seit dem 11. März hat in der Crivoscie fein Gefecht stattgefunden. Die Truppen richten sich in Crkoiee, Zagoosbak, Goliorh, Veltvrh, Napoda, Celina und Brutto mit flüchtigen Befestigungen ein. Von Cemerno aus werden Grab, Zagorje und der oberste Theil des Narenta-Thates beobachtet. Dort sind nirgends Insurgenten wahrgenommen worden; gleichwohl aber sind dort wie in der mittleren Herzegowina fast alle waffenfähigen Männer abwesend. Dieselben rotten sich zusammen, um Raubzüge auszusühren und zerstreuen sich, sobald Truppen anrücken. In jenen Gegenden ist die Herstellung oon Wegen wegen Mangels an Arbeitern schwierig. Paris, 16. März. Die Deputirtenkammer hat die vom Senat bereits genehmigte Vorlage über die Militärverwaltung angenommen. Von der zur Vor- berathung des Antrages Boysset auf Aushebung des Concordats von der Kammer gewählten, aus 22 Mitgliedern bestehenden Commission sind sämmtliche Mitglieder bis auf zwei Gegner des Antrags. — Eine Depesche der „Tcmps" aus Tunis meldet, von den Militärbehörden sei beschlossen worden, alle von den Schotts in Südtunts nach der tripotttamschen Grenze sührenden Zugänge vollständig zu schließen, man erwarte, daß diese Maßregel alle neuen Einfälle verhindern werde. Die von den Marodeurs geführten weittragenden Gewehre kämen aus Tripolis und würden durch einen Italiener, Namens Rossi, verkauft, der dieselben den Stämmen zuführe. Lokales. Gieße«, 17. März. Heute Nacht verursachten verschiedene Herren in einem Wirthschaftsgaiten b.-r Wetzste>ngasse einen Heidenlärm und um das Matz ihres lieber« muths voll zu machen, zündeten sie ein Feuer im Garten an, wodurch man von der Ferne glaubte, es brenne. In berfelben Nacht ist an der Engel-Apotheke durch junge Leute, welche ihr sogen. Examensäßchen getrunken, durch Schellen ein arger Unfug verübt worden; einer der Lnischen war so frech, mit einem falschen Reeept in die Apotheke zu gehen, wo er aber übel ankam. In beiden Fällen kam die Polizei hinzu und machte sich die nöthigen Notizen. — Am Bahnhof wurden gestern Abend mehrere herumstreichende Personen verhaftet. ß ( i to i f /r „ 21 „ 18 , 20 Gebr» Bei/ninger aus Göttingen. II Freitag den 24. 1. M. den Distrirten Wachholderhaide, Döruergrund und Nnterwald: Frische Bückinge zum Backen, Frisch gewässerten Stockfisch und Laberdan empfehlen vte iiesÄcit Nöftne» 1911 Vorzügliche Aals- und Essig-Gurken empfiehlt billigst S. Elsoffer. 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