glr 18i Mittwoch den iS. Januar ISS2 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigebialt für den Kreis Gießen. B«rea«r Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Wart 50 Pf. Betreffend: DasWormularpapier in Feldrügesachen. , Gießen, am 14. Jannar 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. betreffenden Gemeinde zn beschaffen. Dr Boekmann. Bekanntmachung. sofortige Einsendung. Gießen, den 16. Januar 1882. öffenMchen^nntniß ju bringen, daß zur Erreichung der möglichsten Sicherheit vor. Fmersgefahr rc. während der in dein Leibchen Saale dermalen stattfindenden Theatervorstellungen nachstehende Anordnungen von uns getroffen worden stn , 1) die drei aus dem Saale ins Freie führenden Thüren find so eingerichtet, daß fie ,.ch nach Außen offnen lassen, 9) für die Gallerte ist ein besonderer Em- und Ausgang hergestellt; 3) außer der Gasbeleuchtung ist eine genügende Beleuchtung mit Oellampen eingerichtet, 8 äiSÄÄÄS SffÄS»* - »""*"* - •*** Gießen am 14. Januar 1882. Großherzogliche Polizewerwaltung Gießen. p Freie n i u 2.________________________________ HWoßherzogllcheii OrlWrichtsvorftehcr des Bezirks. Diejenigen »m Ihne», «ich- «- b-Icheinigie» Bnn- * E»jI»i»->»«d„»»«»»--,->ck>»M- »och »ich, imMgdwl (»(»«, «>*« ~ Großherzogliches Steuer-Eommissariat Gießen. S ü f f e r t. Politische Ueberfkcht. Gießen, 17. Januar. Der Kaiser erfreut sich fortgesetzt des ausgezeichnetsten Wohlbefindens, so daß der Monarch, vorausgesetzt, daß kein Zwischenfall emtritt, an den nahenden größeren Festlichkeiten am Berliner Hofe, deren Anfang oas Capttels- fest des Schwarzen Adler-Ordens bezeichnet, roirb theilnehmen können. Den Brennpunkt der Reichstags-Verhandlungen in der ver- aangenen Woche bildete unstreitig die am Mittwoch begonnene und am Donnerstag zu Ende geführte Berathung über den Antrag des Abg. Windthorst auf Aufhebung des fog. Jnternirungsgefetzes. Nach der Stellung, welche die Redner der einzelnen Parteien im Laufe der Debatte zu deru erwähnten Anträge nahmen, konnte rnan über das fchließliche Resultat der Berathung nicht mehr in Zweifel sein und die Annahme des Windthorst'fchen Antrages mit 233 gegen 115 Stimmen überrafchte daher auf keiner Seite des Hanfes. Der preußische Landtag ist am vergangenen Sonnabend zusammengetreten, doch wurde die sosortige Vertagung desselben auf eine Woche erwartet, um eine Collision mit dem Reichstage, dessen Schluß spätestens für den 21. Januar erwartet wird, zu vermeiden. Die wiederholt besprochenen Unterredungen des deutfchen Kronprinzen mit dem Reichskanzler Fürsten Bismarck haben , zu den kühnsten Combinationen Anlaß gegeben. Jetzt erfährt man aber, daß es sich hierbei durchaus nicht um eine künftige Mitwirkung des Kronprinzen bei den Regie- rungsgeschäften, sondern um die künftige Verwendung des Hosmarschalls des Kronprinzen, Grasen Eulenburg, gehandelt hat, welcher gewillt ist, in den diplomatischen Dienst einzutreten. Wie die „Rat.-Ztg." hört, hat der Kaiser m dieser Angelegenheit nun selbst entschieden und zwar dahm, daf; Graf Eulen- bura zunächst in seiner Stellung am kronprinzlichen Hose bis zu der im Januar k. Js. stattfindenden Silbernen Hochzeit des kronprinzlichen Paares verbleibt. £ , r r * - Die sächsische Ständekammer genehmigte am Freitag den Ankauf der Bahn Chemnitz-Würschnitz, und der sächsisch-thüringischen Ostwest-Bahn Zwickau-Weida durch die sächsische Regierung. In Oesterreich sieht man der Entwickelung der Dinge in Süd-Dalmatien mit einer gewissen Spannung entgegen. Vorläufig unterhandelt man immer noch mit demjenigen Theile der aufständischen Bocchesen, welcher geneigt ist, unter gewissen Bedingungen die Waffen niederzulegen, doch wird aus diesen Verhandlungen wohl nichts herauskommen und die österreichische Regierung bereitet sich daher auf alle Eventualitäten vor. Es verlautet neuerdings, daß Feldmarschall-Lieutenant v. Phillipowitsch, der Besieger der aufständischen Bosniaken, den Oberbefehl über die Truppen in den aufständifchen Bezirken übernehmen soll. Das ausschließliche Jntereffe an den ftanzöstfchen Angelegenheiten concentrirte sich in der vergangenen Woche auf die Rücktrittsdrohung Gam- betta's. Der Ministerpräsident hat bekanntlich den Kammern die Alternative gestellt: Entweder Annahme des Listen-Scrutiniums — oder Rücktritt des Cabinets. Die bestimmte und drohende Sprache, welche das Leiborgan Gam- betta's die „Republique francaise", besonders gegen die Deputirttnkammer 'führte giebt der Vermuthung Raum, daß Gambetta mit ferner Rucktritts- drobung in erster Linie einen Druck aus das Parlament ausüben will, um die Entscheidung desselben über das Listen-Scrutinium indem von Gambetta gewünschten Sinne durchzusetzen. Rach analogen früheren Vorgängen ,zu ichlietzen, wird wohl das Parlament sich dem mächtigen Willen Gambetta s fügen, wenn es anderseits nicht Frankreich vor eine Reihe neuer schwerer Verwickelungen im Innern gestellt sehen will. ... w , In England macht fich anläßlich des für Anfang J-ebrnar bestimmten Zusammentrittes des Parlaments wieder em regeres politisches Leven bemerklich Wenn auch die Cabinets-Sitzuugen, wie sie regelmäßig dem Zu,am- mentritte des Parlaments in England regelmäßig vorauszugehen pflegen, vor- läufig ihr Ende erreicht haben, so hat nichtsdestoweniger das ^utereffe au den inneren Angelegenheiten sich mehr und mehr vergrößert. Em charakteristpcher Beweis hierfür ist die Bildung localer Parlamente an vielen Orten Englands, denen natürlich jede Machlbefngniß abgeht, die aber fonft ein getreues Abbild öeö Parlaments in Westminster mit seiner Regierungspartei, mit feiner Opposition u. bergt, sind. Es soll durch diese localen Par amente em größeres Ver- stäudniß für die Tagesfragen und eine regere Antheilnahme an den politischen MW.u,-- »b--;-- m des Bauernlandes vor. Hiernach sind im Laufe des Jahresi 18d- noch> M- williae llebereinkommen zwischen den Gutsbefltzern und den Bamin^ l.hufs ^o^- kaufs des Landes noch gestattet. Nach Ablauf des genannten Termins fallt alles nicht losqekaufte Land den Bauern anheim, ivobei Die Krone den Onts- befifiern von, 1 Januar 1883 ab 80 pCt. der Taxationsfumme b£, zu befreienden Landes entrichtet. Die Gutsbesitzer scheinen also dann, gai: 111^ er)tgetiag zu werden, ob sie überhaupt gewillt sind, ihr"erkaufen echt viiW.-b i ferner roirb aus Petersburg berichtet, daß die bisherigen -"ier e er miral befördert worben sei. , bt Lissabon war in vergangener Die portugiesische Faupt "^t 4Ma^^ des Besuches des Woche der Schauplatz großer ^e 4 . c veranstaltet wurden. Unter diesen spanischen KdmgspaareS am Lisiabonner H f^ ^^^bnden Platz ein, welche Festlichkeiten nahmen bie Stiergefechte em ber höchste, Kreise in barbarische Sitte sich^demnachnoch Bevölkerung gab ihre ^eil« Spanien und Portugal zu f e burd) welche namentlich König Alfonso ausgezeichnet wniß? Die^Ruhe ist bei diesen Festlichkeiten nirgends gestört wordem 0 wischen fall, welcher in der egyptifcheu Frage durch die au den Khedive gerichtete französisch-englische Collectivnote hervorgerufen wurde, scheint weiter keine ernstlichen Folgen zu haben. Wenigstens hat der diplomatische Agent Englands in Kairo, Mallet, dem egyptischen Ministerpräsidenten Scherif Pascha erklärt, daß die Note nur bezweckt habe, Egypten zu versichern, daß das französisch-englische Einvernehmen auch unter dein neuen französischen Ministerium Gambetta fortdauern werde. Man glaubt, daß die egyptische Regierung in Folge dieser Erklämng Mollet's die Note der Westmächte nicht beantworten werde, womit denn hoffentlich dieser neueste egyptische Zwischenfall beseitigt ist. Berlin, 15. Januar. Wie wir hören, ist jetzt wegen der Unregelmäßigkeiten, die bei den letzten Wahlen in Berlin vorgekommen sind, die erste Anklage Seitens der hiesigen Staatsanwaltschaft erhoben worden. Die Anklage stützt sich auf § 108 Abs. II. des Strafgesetzbuches, welcher lautet: „Wird die Handlung (die ein unrichtiges Ergebniß der Wahlhandlung vorsätzlich herbei- sührt) von Jemand begangen, welcher nicht mit der Sammlung der Zettel oder Zeichen, oder einer anderen Verrichtung bei dem Wahlgeschäfte beauftragt ist, so tritt Gefängnißstrafe bis zu 2 Jahren ein." Die erwähnte Anklage richtet sich den: Vernehmen nach gegen einen bereits vielfach wegen Diebstahls und zuletzt mit B’A Jahren Zuchthaus bestraften Menschen, welcher, ohne wahlberechtigt zu sein, abgestimmt hat. Deutscher Reichstag. 26. Sitzung vom 16. Januar. Präsident v. Levetzow eröffnet die Sitzung um IV2 Uhr. Am Bundesralhsttsche: u. Bötticher, Färber du Faur, v. Liebe n. A. Tagesordnung: 1) Erste und eventuell zweite Berathung d.r zu Berlin am 3. November v I. unterzeichneten internationalen Reblaus-Convention und der unterm 17. Decembrr 1881 m Bern unterzeichneten Zusatzerklärung zu jener Convention, in Verbindung mit dem mündlichen Bericht der Petttions - Commission über denselben Gegenstand. Der Referent, Abg. Dr. Thilenius, befürwortet den Antrag der Commission, der dahin geht, über die Petitionen, insoweit sie auf eine Ablehnung der internationalen Reblous^Convention gerichtet sind, zur Tagesordnung überzugehen, insoweit sie aber auf Einführung strengerer Maßregeln im internen Verkehr gerichtet sind, dem Reichskanzler zur thunlichsten und baldigsten Berücksichtigung zu überweisen. Abg. Ackermann bespricht die Convent on und bemängelt dieselbe insofern, als auck andere Gewächse in das Verbot mit hrneingezogen würden, obwohl nach den gemachten Erfahrungen nur die Rebe von dem Jnsect bedroht werde. Abg. Dr. Buhl macht auf die großen Gefahren aufmerksam, welche dem Weinbau namentlich im Rheingau von der Reblaus drohe. Er erkenne gerne an, daß von Seiten der zuständigen Behörden mit großer Energie vorgegangen ist, um dem Uebel entgegenzutreten; aber man werde im nächsten Jahre mit großer Sorgfalt nad) neuen Jnfectionsheerden suchen müssen, sollen die Gefahren für unseren Weinbau gänzlich beseitigt werden. Auch gegen den Schmuggel müssen Vorkehrungen getroffen werden, wenn dem Uebel mit Enolg beigekommen werden solle. Nur dann werde es möglich sein, der Vernichtung des Wohlstandes unserer Weinbauern einen Damm entgegen zu setzen, wenn die Interessenten und die Regierungen sich zu gemeinsamem energischen Handeln vereinigen, die Krankheit von unseren Grenzen fernzuhalten, andernfalls würde unser Weinbau demselben Schicksal verfallen, wie bereits zum Theil der Weinbau in Frankreich. Der Präsident theilt ein Schreiben des Reichskanzlers mit, in welchem derselbe anzeigt, daß nach einem ihm zugegangenen Telegramme der württembergischen Regierung der Abgeordnete Dietz am Sonnabend, 14. Januar, aus der Haft entlassen wurden sei. Die Abgg. Walter (Sachsen) und Dr. Schulze (Delitsch) empfehlen die Annahme folgenden Antrags: An Stelle der Nr. 2 der Anträge der Ptittons-Com- mission zu setzen: 2i „bte Petitionen, insoweit sie auf Einführung strengerer Maß regeln im internen Rebverkehr gerichtet sind, dem Herrn Reichskanzler zu überweisen mit dem Ersuchen um sofortige Einbringung eines Gesetzentwurfs, wonach tn denjenigen Gegenden des deutschen Reiches, in denen Weinbau getrieben wrd, der Verkehr mit Reben und irgend welchen Theilen der Reben, ausschließlich der Trauben, eine Beschränkung in der Art erleidet, — daß ein solcher nur noch innerhalb unmittelbar aneinander stoßender Gemeindebezirke stattftndet; die Grenzen derjenigen Weinbaubezirke, auf welche diese Anordnung Anwenduug findet, von der betreffenden Landesregierung bestimmt und Zuwiderhandlungen unter angemessene Strafe zu stellen sind; — unter Weinbau >m Swne des Gesetzes die Pflanzung und Cult'virnng der Reben zum Zwecke der Weinbereitung verstanden wird. Geh. Rath Wey mann erklärt sich gegen diesen Antrag, weil derselbe die Erledigung dieser israge von vornherein in ganz bestimmter Art feststellt. Er bittet um Annahme des Commissionsantrages. Abg. Buddeberg beschwert sich über den beschränkten Grenzoerkehr mit Gewächsen und Garten-Erzeugnissen nach Oesterreich. Abg. Dr. R eich ensper ger (Crefeld) kann sich gleichfalls mit dem Antrag Schulze einverstanden erf ären Er findet es bedenklich, den Weinbau in gewisse Grenzen einzuschränken. In den platten Gegenden wächst der Wein sehr zersplittert mit anderen Gewächsen zusammen. Dort fei also die Einschränkung unihunlich; es würde damit aber auch der Regierung eine Aufgab-' gestellt werden, die schwierig und zeitraubend ist, den Zweck der Convention aber völlig in Frage stellen würde. Abg Härle spricht für die Commissionsbeschlüsse. Die erste Berathung wird geschlossen, eine Cornmissionsberathung nicht beliebt und deßhalb sofort in die zweite Lesung eingetreten Bei der Abstimmung wird die Convention nebst Zusatz-Convention genehmigt. Der Antrag Schulze wird mit 115 gegen 109 St rnmen abgelehnt, dagegen die Anträge der Commission angenommen. 2) Erste und zweite Berathung des zu Berlin am 26. November 1881 unterzeichneten Consularveitrages mit Griechenland Die Convention wird unverändert genehmigt und dann die Sitzung vertagt. Nächste Sitzung Dienstag. — Tagesordnung: Wahlprüfungen und Berufs- Statistik. — Schluß 43/4 Uhr. Telegraphische Depeichrn. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. Berti«, 16. Januar, Das Abgeordnetenhaus wählte Köller zunt ersten Präsidenten, Frhrn. v. Heeremann zum ersten Vicepräsidenten und Stengel zum zweiten Vicepräsidenten. Nächste Sitzung Mittwoch. — Das Herrenhaus beschloß die Vorlagen über Abänderung der Grundbuchordnung und die Regelung des Kirchenwesens im Jadegebiet durch Schluß- berathung zu erledigen und verwies das Gesetz über die Fürsorge für Hinterbliebene unmittelbarer Staatsbeamten an eine besondere Commissin. — Die heute im Abgeordnetenhause eingegangene neue Kirchenvorlage bestimmt das Wiederinkrafttreten der Art. 2, 3 und 4 des Juligesetzes vom Jahre 1880 betreffs Erlaß des bischöflichen Eides, der connnissarischen Vermögensverwaltung und der Wiederaufnahme der eingestellten Staatsleistungen. Ferner kann den gerichtlich abgesetzten Bischöfen vom Könige die staatliche Anerkennung als Bischof der früheren Diöcese wiedererthellt werden. Das Ministerium hat die Vollmacht, von den vorgcjchriebenen staatlichen Prüfungen zu dispensiren und ausländischen Geistlichen die Vornahme von Amtshandlungen zu gestatten. Der staatliche Einspruch bei der Anstellung von Geistlichen soll nur erfolgen, wenn der Änzustellende aus bürgerlichen oder staatsbürgerlichen Rücksichten nicht geeignet erscheint, insbesondere bei den Gesetzen nicht entsprechender Vorbildung. Beschwerden gegen die Einspruchserklärungen können nur bei dem Cultusminister erfolgen. Das Staatsministerium kann für bestimmte Bezirke widerruflich gestatten, daß Geistliche, welche die gesetzlichen Erfordernisse besitzen oder davon dispensirt sind, zur Hülfsleistung ohne vorherige gesetzliche Anzeige (Benennung) verwendet werden können. London, 16. Januar. Ihre königliche Hoheit die Herzogin von Eon- naught, Tochter Sr. königl. Hoheit des Prinzen Friedrich Karl von Preußen, ist gestern von einer Prinzessin entbunden worden. Rom, 16 Januar. Der Papst verließ gestern Nachmittag gegen 4 Uhr seine Gemächer und begab sich unter Vorantritt des hohen Collegiums, der hohen Prälatur, des Episcopats und der Würdenträger des Hofes in den Saal, in welchem am Vormittag die Seligsprechung vollzogen worden war. Gegen 800 Personen waren daselbst versammelt, unter ihnen befand sich auch die Herzogin von Madrid mit Gefolge und das gesamntte, beim Vatican accredirte diplomatische Corps. Der spanische Gesandte nahm als Vertreter des Landes, welchem der Seliggesprochene angehörte, den Ehrenplatz ein. Der Papst betete einige Zeit vor dem dem Seligen geweihten Altäre, in welchem ein Theil der Reliquien desselben aufbewahrt werden, und empfing sodann die Antragsteller der Seligsprechung, welche dem Herkommen gemäß ihm Dank sagten und Geschenke anboten. Der Papst erwiderte mit einigen Worten. Die Fayaden der spanischen Kirchen zu Rom waren Abends illuminirt. — Heute Vormittag fand im Pantheon ein feierlicher Trauergottesdienst für Victor Emanuel statt, welchen der erste Hofkaplan Anzino unter Assistenz einer zahlreichen Geistlichkeit celebrirte. Deputationen des Senates und der Kammer, alle Minister, das gesammte diplomatische Corps, die Würdenträger des Hofes, die Municipalität, Deputationen der Armee und der Marine und ein zahlreiches distinguirtes Publikum wohnten der Feier bei. Teplitz 16. Januar. Gestern Abend wurde die Hauptspalte der Quelle in dem Stadtbade auf einer Seehöhe von 153 Metern geöffnet; das Wasser, mehr als 37 Grad R. warm, stieg um 10 Meter. Die Teufungsarbeiten sind beendet. Petersburg , 16. Januar. Heute finden vor dem hiesigen Militärbezirksgericht mit Ausschluß der Oeffentlichkeit die Verhandlungen in dem Processe gegen Sankowsky und Melnikoff in Sachen des Attentats gegen General Tsche- rewin statt. Handel und Verkehr. Gießen, 17. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete- Butter «pr M 0.95-1.03, Hühnereier 1 Glück 7-8 2 Stück 00-00 T @nten“er nfr Ä 0 H, Gänseeier p. St. 00-00 Käse per Stück 5—9 Käsemaltc Der q Erbsen 1 Liter 22 H, L-nsen 1 Liter 25 Tauben das Paar 80-100 Hübner3 Stück Jt 1.00 1.40, Hahnen per Stück 1.30—2.00, Enten per Stückel 70 om (Sänfe per Pfund 60 -72 H, Weliche per ©lücf ^ 00-00 edSeif* per 60-62 4, Kuh- und R'ndf/eis» 40-50 Kaibfl^sch 40-44 L Schwemefle^ck 60 bis 64 Ifleüch 50-60 A, Koffein 100 L 11'00-4.00, fi?beta per Gentner JL 6 7, Mckch per Liter 16—18 Weißkraut das Hundert ^7.50-9. sw . Frankfurt a. M-, 16^ Januar. Der heutige Vsehmarkt war gut befahren Angetr.eben waren circa 32b Ochieii. 362 Kühe, 426 Kälber und 267 Hämmel Die fteUti” sich: Ochsen 1. Qualität 69-00 1. OÄ “ MÜ 2. Ä miPedbaf iBf0unh0be3?b«.,"Cme °Ori0e 2Bod,e CCL 314 Stück verkaufend 9ä ^aAJ8^tpreife.) Weizen, effektiv hiesiger und Wetterauer tJL 25.2t), fremder .M. 24 2.d.2d Roggen effcciiö hiesiger 19 00 91 nn c v 20.50 :21. Gerste cffectiv hitsige und Wetteruuer 17.50-20 50 frembe^^^R pÄ 100 idoCr effe h,Cf,8er uno W-tt-rauer 15-17.25. fremder' Lokale». Gießen, 17. Januar. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 19. Januar 1882, Nachmittags 4 Uhr. 1) Die Bildung der Ersatz Commission im Aushebungsbezirk G^ßen. 2) Das Beschneid-n der Hecken. 3) Die Verpachtung der Gemeindejagd. 4) Voranschlag der A'r-nenkasse für 1882/83. 5) Die Vergebung des Unterhaltungsmater-als für die städtischen Wege. 6) Das Befahren der Wetzsteingasse. * 7) Gesuch des Stationsassisienten August Zöckler dahier um Bauerlaubmß. 8) Gesuch des Metzgermeisters August Schmidt dahier um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. 9) Gesuch des Oeconomen Friedrich Helfrich dahier um Erlaubniß zur Anlegung einer prostorischen Einfriedigung Theater. Das altbewährte Schauspiel Charlotte Birch-Pfeiffers ^Die Waise von Lowood" stand am Montag Abend auf dem Repertoir des hiesigen Theaters. Der Inhalt des Stückes ist unseren Lesern ohne Zweifel bekannt, weswegen wir auch von einer Wndergab. absehm und nur das Spiel der darstellenderi Personen ins Auge fassen wollen. Das ungetheilteste Lob des Abends gebührt Frl. von Jarz: ihre Rollen mit vollendeter Meisterschaft zur Durchführung brachten. W'r besitzen in Frl. von Jarz^bowska wie Hm. Schreyer zaiei Schauspieler, denen sich die Kunst jur Natur geweiht hat Was wir von Ihnen auf der Bühne dargestellt sehen und hören, berührt uns nicht oie ein gemachtes Kunstwerk, sondern wie die wahre Natur selbst. Den Leistungen beider würdig zur Seite stellen wir die des F>rn. Schma hlfeldt, dessen Dr. Blackhorst ebenso gut wie natürlich wirkte. So oft wir Hrn. Schm a hlfeldt in dieser Saison gesehen, haben wir seine vortrefflichen Masken stets bewundern müssen und ist die Rolle des Dr. Blackhorft auch keine umfangreiche, so -war doch fein alter Offizier in Benedix „Gefängmß" ein Mann von echtem Schrot und Korn. 5 Die M streß Re.d der Frau Simon war eine feine Aristokratin wie sie eben Frau Simon so ausgezeichnet wiederzugeben versteht. ' Die anderen Schauspieler, denen die Ausführung der verschiedenen kleinen Rollen oblag, wurden ihrer Sache nach Kräften gerecht. Wtt haben schon manche Aufführung der „Waise von Lowood" gesehen können aber mir Recht behaupten, daß die Vorstellung am Mittag Abend, abgesehen von den Mängeln jeder kleinen Theater, Dank auch der tücht-gen Regie, eine^ du chaus ante genannt werden darf. th MitgethM durch bat SL?1)£Stusman^ ^r«^'Eoursbericht actien 2773/4 gtaateb.;«dien 269'2 fflnli, ier 95R*/ ®«>. in Gießen.) Credtt- Oolbtente 743/4, 4°/° 1880er /iuffen 72 nÄu'Ä' 65’/e, 4=/0 Ungar. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Im Jahre 1882 sollen abgehalten werden: I. Die Forstgerichte: Samstag den 25. Februar, 22. April, 24. Juni, 26. August, 28. Oktober, 23. December, Vormittags 9 Uhr. II. Die Feldgerichte: Montag den 27. Februar, 24. April, Mittwoch den 21. Juni, Montag den 14. August, den 23. Oktober und 11. December, Vorm. 9 Uhr. Lich, den 11. Januar 1882. Großherzogliches Amtsgericht Lich. 423 Langermann._____________________ 431 Die durch Bekanntmachung der Königlichen Eisenbahn-Direction in Hannover vom 27. September v. I. für offene Wagen eingeschränkte Be- und Entladefrist ist vom 13. d. Mts. wieder auf die normale Zeit von 12 Tagesstunden verlängert worden. Cassel, den 15. Januar 1882. Königliches Eisenbahn-Betriebs-Amt (Main-Weser-Bahn>_______ Holzvcrfteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 23 Januar 1882, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Ameisenkopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. Aeish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Buchen 1,4 — — 30 Eichen 21 20,2 16 440 Nadel 140 310 174 5900 Aspen 1,3 1,2 — Unter dem Nadel-Scheitholz befinden sich cd. 100 Rmtr. Rundscheit. Bau-, Werk- und Nutzholz. 41 Eichen-Stämme mit 11,23 Fstm. 510 Fichten-Stämme m. 159,23 Fstm. 2 Eichen-Stangen m. 0,18 Fstm. 349 Fichten-Stangen mit 56,17 Fstm. Die Zusammenkunft ist am Dachsbau an der Oppenröder Grenze. Gießen, den 17. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 430^__A. Brain m.___________ Hoizverfteigerung im Leidenhofer Gemeindewald. Donnerstag den 2. Kebr., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im Leidenhofer Gemeindewald, Schlag Altenhege, folgende Holzquanti- täten verkauft werden und zwar: 250—500 Mir. Buchen-Scheitholz, 86 Mtr. Buchen-Prügelholz, ö0 „ „ Stockholz, ^000 „ „ Reisholz, 22 Eichen-Nutzholzstämme vorzügl. Qualität in einer Länae von 8—16 Mtr. und einem ^Durchmesser von 25—45 Ctm. Die Zusammenkunft findet bei Nr. 1 im Wald statt. Mendorf a. d.Lda., 14. Jan. 1882. Bieber, 412________Bürgermeister.___________ Arbeitsversteigemng. Freitag den 20. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus zum Ausbau des Schulhauses nachstehende Bauarbeiten durch Versteigerung öffentlich in Akkord gegeben werden: Schreinerarbeit, veranschl. zu2303.16 Glaserarbeit, ,, „ ,, 653.20 Schlosserarbeit, „ „ „ 811.70 Weißbinderarbeit, „ „ „ 1450.85 Lieferung von Kochherd und Oefen, veranschl. zn . . ji 348.10 Steinhauerarbeit in Lungstein zur Einfriedigung des Hofs, veranschl. M ......388.70 Ober-Bessingen, den 14. Jan. 1882. Großh. Bürgermeisterei Ober-Bessingen. K. Schön, 399 Bezirksbauaufseher. Holzverfteigerung im Grüninger und Dorf - Giller Markwald. Montag den 23. Januar, Vornnttags 9Vr Uhr, kommen zur Versteigerung: 77 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 63 „ „ -Knüppel, 26 „ Nadel- „ 89 „ Buchen-Stöcke, 97 „ Weichholz-Stöcke, 2400 Buchen-Wellen, 7625 „ -Durchfo rstungs-Wellen. Der Anfang ist in der Psingstschlags- Schneise beim Pflanzgarten. Grüningen, am 15. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. 435 Leid ich. Holzversteigerung. Montag den 23. Januar soll im Gemeindewald, District Kreuzholz, Abtheilung 10 und 11, nachfolgendes Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden: 55 Eichen-Stämme mit 17.92 Fstm., 57 Nadel- „ „ 23.62 „ 120 Nadel-Derbstgn. „ 8.17 „ 325 Nadel-Reisstgn. „ 2.64 „ 82 Rmtr. Vuchen-Scheit, 38 „ Eichen- „ 36 „ Birken- „ 12 „ Nadel- „ 40 „ Buchen-Knüppel, 74 „ Eichen- „ 22 „ Birken- „ 4 „ Nadel- „ 1750 Wellen Buchen-Reisig, 1780 „ Eichen- „ 200 „ Birken- „ 650 1 „ Nadel- „ 42 Rintr. Buchen-Stöcke, 47,2 „ Eichen- „ 10 „ Birken- „ 18 „ Nadel- „ Der Anfang geschieht um 9 Uhr im genannten District. Die Zusarnrneu- kunft im Ort. \ Bemerkt wird noch, daß särnrntliches Gehölz von ausgezeichneter Qnalität, gute Abfahrt vorhanden ist, und daß bei genügender Concurrenz eine weitere Quantität Holz im District Buchwald zur Versteigerung fommt. Albach, am 16. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Albach. 433 Schäfer. Gebaudeverkauf auf den Abbruch. Freitag den 20. lfd. Mts., Mittags 12 Uhr, soll aus dem hiesigen Rathhaus ein zweistöckiges Wohnhaus zur Erweiterung des Schulhofs aus den Abbruch öffentlich versteigert werden. Das fragliche Gebäude ist aus gutem Eichenholz erbaut und mit Ziegeln gedeckt. Ober-Bessingen, den 14. Jan. 1882. Großh. Bürgermeisterei Ober-Bessingen. A K. Schön, 381 Eine Deutsche Dogge (Rüde) (mit dem 2. Preis in der Ausstellung in Frankfurt a. M. prämiirt) ist zu verkaufen. Näh. in der Exped. ds. Bl. Verkäufer reflectirt auf guteBehandlg. Versteigerung von Straßenunterhaltungs-Materialien. . , DieLicserungresp. Anfuhr und das Zerschlagen der für das Rechnungs- iahr 1882/83 erforderlichen Unterhaltungsfteme soll an nachstehenden Terminen loos- weise unter den bet den Versteigerungen bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich vergeben werden: 1- Zu Nidda, Dienstag den 24. Januar, Vormittags 9Uhr, im „Darmstädter Hof für die Straßen Gießen-Gelnhausen, Abth. 125—168 und Herbstein-Nidda, Abth. 260—293. 2. Zu Hungen, Mittwoch den 25. Januar, Vormittags 9 Uhr, im „Vrinr Karl" für die Straßen Gießen-Gelnhausen, Abth. 63—113 und Berstadt-Friedberg Abth. 112—122. 3. Zu Bingenherm, Donnerstag den 26. Januar, Vormittags 10 Uhr bei „Gastwirth Winter" für die Straßen Gießen-Gelnhausen, Abth. 113—125 und Schwalheimer Hof-Nonnenstümpfen, Abth. 120—162. 4. Zu Ranstadt, Freitag den 27. Januar, Vormittags 10 Uhr, bei „Gast- wirth Stiebeling' für die Straßen Gießen-Gelnhausen, Abth. 168—225 und Ranstadt-Staden, Abth. 189-206. 5. Zu Litzberg, Dienstag den 31. Januar, Mittags 12 Uhr, bei „Gastwirth Uhl" für die Straße Hersfeld-Hanau, Abth. 269—328. 6. Zu Gedern, Mittwoch den 1. Februar, Vormittags 9 Uhr, bei .„Gastwirth Hölker" für die Straßen Hessenbrücker Hammer-Gedern, Abth. 217—240 und Hersfeld-Hanau, Abth. 236—269. 7. Zu Schotten, Donnerstag den 2. Februar, Vormittags 9 Uhr, bei „Gaft- wirth H. P. Pröscher" für die Straßen Hessenbrücker Hammer-Gedern, Abth. 162—217 und Herbstein-Nidda, Abth. 185—260. Nidda den 16. Januar 1882. Großherzogliches Kreisbauamt Nidda. Grimm. 442 Holzversteigerung. Freitag den 20. bV* MtS., Vormittags 91/2 Uhr anfangend, soll im Leihgesterner Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 6 Rmtr. Buchen-Scheit, 14 „ Eichen- „ 10 „ Nadel- „ 14 „ Buchen-Knüppel, 61 „ Eichen- „ 22 „ Nadel- „ 89 „ Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stöcke, 3100 Wellen Buchen -, Eichen- und Nadel-Reisig, 82 Eichen-Stämme mit 27,61 Fstm. 31 Nadel- „ „ 10,32 „ 256 „ -Derbstangen mit 13,36 Fstm. 38 „ -Reisstangen mit 0,35 Fstm. Zusammenkunft am Schindanger. Leihgestern, am 15. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. 434__Heß.____________ Holzversteigerung. Montag den 23. ds Mts., Vormittags von 10 Uhr an, sollen in dem Beilerner Gemeindewald in verschiedenen Districten nachverzeich- nete Holzsortimente versteigert werden, als: 18 Stämme Eichel! - Bauholz mit 5,48 Fstm., 102 Stämme Nadel - Bauholz mit 28,59 Fstm., 13 Eichen-Derbstgn. mit 1,22 Fstm., 1616 'Nadel-Derb- und Reisslängen mit 31,56 Fstm., 4 Rintr. Buchen-Knüppelholz, 1 „ Eichen- „ 52 „ Nadel- 350 Wellen Eichen-Reisholz, 3400 „ Nadel- „ 4 Rmtr. Eichen-Stockholz, 18 „ Nadel- „ Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 16. Januar 1882. Großherzogl. Bürgermeisterei Beuern. 446 Ranft. Arbkitsvergebung. Die zur Mistbeet-Anlage im herrschaftlichen Garten zu Groß-Buseck erforderliche Maurer- und Steinhauerarbeit mit Materiallieferung, veranschlagt zu tX 380, soll Montag den 23. Januar, Vormittags 11 Uhr, in dem Schloßgebäude daselbst an die Wenigstnehmenden vergeben werden. Der Bauverwalter. 422 Unger. _____ 401 Eine Parthie alte Falzziegel wird billig abgegeben., Löwengassc E. 108. Jeikgeöotenes. 363 Ein 5jähr. Pferd (Fuchsstute), 1- und 2spännig gefahren, kräftig u. schön gebaut, zu verkaufen. Fro.-Off. an die Exped. ds. Bl. Täglich Krüppel J bei August JNoll. Prima Anthraciikohlen von Kohlscheid empfiehlt 436 D.R.- Patent. L. König Einfachste und billigste Betriebskraft für das Druckereien, Fleischereien, _a> —' Kaffeebrenner, Pumpen etc. ” Gasmotor * ohne Wasserkühlung, -5«5 solidester. ** "c vielf. verbesserter i « Construction. 'g £ Auf Probe und unter :cd Garantie von Sombart Lös. MAGDEBURG qq (Friedrichs stadt.) co Aecht chinesische Thees M't der Scbutzmlnk C H L empfiehlt 424 3>r. Hempel, Apotheker. Täglich frische 438 Krcppcl, gefüllt und ungefüllt bei «H. Kinkel, Convitor. Joh. Hoff's Mals - Srlracl 4 Mals- Lhocolaöe frisd) eingetroffen. 237 Heinrich Wallach« Schlittfeikuhe empfiehlt bMgst ^5 WiLh. Sibert, Marktstraße. 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Cl dreas Pitzn., Abgeordnete^ nehmen dertj Attache ist ^beweglich Vereinen geoen » aber ^meinde $fehi ner 1881 1000 fcunb mit Abnahme des i cs wittli A^ndLandj Bub bi Äs sSSjä üerfnoen 3tre Ne JStt ">:K - SÄ « "itt k<»;