'9 ha v ^346 w. i w, gtr. 29S. Zweites Blatt. Sonntag den 17. December 1S82. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. «'"-an- Schulstraß- 7. ®^eint t^.ich mU Abnahme d-o Montags. Ä"' w unserem mk Ml ntilllg. >6 8 Hr. tuns. ,rg Petri, iitung. E basfalid" Lchnststckrs te Ms1 MllkM liejert. L W * ME- Wocdensebttu. Gießen, 16. December. Das herannahende Weihnachtsfest beginnt seinen Einfluß auch bereits unfern Parlamenten gegenüber zu äußern, denn der Reichstag ist nun in die Weihnachtsferien gegangen und auch das preußische Abgeordnetenhaus wird nur noch einige Sitzungen abhalten. Die letzten Verhandlungen des Reichstages vor seiner Vertagung waren zum Theil noch recht interessant. Am Montag führte das Haus die Generaldebatte über den Etat zu Ende, welche durch die Annahme des Rickert'schen Antrages, nur gewisse Theile des Etats für 1883/84 der Budget-Commission zur Specialberathung zu überweisen, ihren Abschluß fand; der Versuch der Reichsregierung, zweijährige Budgetperioden ein» Zufuhren, ist sonach abermals gescheitert. In der nächsten Sitzung am Mittwoch blitzte wieder einmal der Culturkampf auf und zwar gelegentlich der Interpellation des Centrumssührers, Dr. Windthorst, inwieweit der Reichstagsbeschluß vom 18. Januar d. Js., betr. die Aufhebung des gegen die renitenten katholischen Priester gerichteten feg. Expatriirungs-Gesetzes, ausgeführt sei. Nachdem der Interpellant seine Anfrage motivirt hatte, antwortete Staatssecretär v. Bötticher, daß der Bundesrath beschlossen habe, dem erwähnten Reichstagsbeschluß nicht stattzugeben; weiter gab Herr v. Bötticher die bemerkenswerthe Erklärung ab, daß sich die Regierung über die Gründe dieser Ablehnung nicht äußern könne. Die Redner der Centrumspartei, Dr. P. Reichensperger - Olpe, Frhr. v. Schorlemer-Alst und Dr. Windthorst äußerten sich über diese Erklärung des Ministers wenig befriedigt, dieselbe zeuge von keiner Friedensliebe der Regierung und bekunde eine Mißachtung des Reichstages. Staatssecretär v. Bötticher replicirte hierauf, daß kein Einzelstaat angehalten werden könne, fein Votum im Bundesrathe zu begründen. Rach einer Erklärung des Abg. Richter-Hagen, daß der größte Theil der Fortschrittspartei auch diesmal wieder für den Antrag Windthorst eintreten würde, ging das Haus zu einem nicht minder unerquicklichen Gegenstände über, nämlich zur Besprechung des von socialistischer Seite gestellten Antrages, daß der Reichstag erkläre, die Motive welche den Bundesrath zur Verhängung des kleinen Belagerungszustandes über Berlin, Leipzig n. s. w. bewogen hätten, seien zur Begründung dieser Maßregel nicht ausreichend. In langer Rede polemisirte Abg. v. Vollmar (social- demokratisch) gegen die Fortdauer des kleinen Belagerungszustandes und sang das alte Klagelied der Socialdemokraten von der großen Härte, mit welcher das Socialistengesitz ausgeübt würde. Auf die Jeremiaden des genannten Redners antwortete der preußische Bimdesbevollmächtigte, Minister des Innern, v. Puttkamer, zunächst mit der Erklärung, daß die von der Umsturzpartei drohenden Gefahren nach wie vor fortbestünden und wies dann darauf hin, daß die Macht der socialistischen Partei hauptsächlich auf der Uneinigkeit Der Ordnungsparteien beruhe. Die angeblich zu harten Maßregeln gegen die Sociali- sten erscheinen nach den Zitaten, welche Herr v. Puttkamerer aus socialistischen Schriften über Ehe, Staat und Christenthum verlas, allerdings gerechtfertigt; der Minister erwähnte schließlich den Socialisten-Congreß zu Wyden, auf welchem der Festredner, der Abg. Grillenberger, den Ausbruch der allgemeinen Revolution als nicht mehr fern bezeichnete. Die ganze Rede des Ministers war ein Keulenschlag für die Socialdemokratie und fanden seine Ausführungen namentlich auf der rechten Seite des Hauses entschiedenen Beifall. Rach einer Reihe persönlicher Bemerkungen wurde die weitere Discussion über diesen Gegenstand auf Donnerstag vertagt, an welchem Tage das Haus noch eine Anzahl verschiedener Initiativanträge aus seiner Mitte erledigte. Für die Sitzung des preußischen Abgeordnetenhauses am Freitag, den 15. December, stand als Hauptgegenstand die erste Lesung des Gesetzentwurfes, betr. die Aufhebung der vier untersten Klassensteuerstusen und die Erhebung einer Licenzsteuer für Tabakfabrikate und Branntwein auf der Tagesordnung. Die nationalliberale Fraktion hat beschlossen, für Ablehnung des Licenzsteuergejctzes und für Deckung der Ausfälle, welche durch die Aufhebung der vier untersten Klassensteuerstufen entstehen würden, durch organische Reformen der directen Steuern zu stimmen. Die „Kölner Zeitung" bringt die sensationelle Mittheilung, daß das deutsch-österreichische Bündniß bis zum 1'5. October 1884 dauere. Dasselbe habe sich aber so bewährt und verspreche auch künftig eine so feste Friedensbürgschaft für die beiden Reiche, daß auf eine Verlängerung des Bündnisses zu rechnen sei. Aus welcher Quelle das Rheinische Blatt diese Enthüllungen geschöpft hat, ist noch unbekannt. Das österreichische Abgeordnetenhaus (Reichsrath) beschäftigte sich in der zu Ende gegangenen Woche vorwiegend mit der Specialdiscufsion der Novelle zur Gewerbe-Ordnung, deren schließliche Annahme nach der Regierungs-Vorlage wohl nicht zu bezweifeln ist. Die Vertagung des Reichsrathes wurde noch an diesem Sonnabend erwartet, da dieselbe kaum später eintreten kann, wenn die Abgeordneten aus Den entfernteren Theileu der Monarchie, namentlich die Vertreter Süddalmatiens, ihre Heimath noch rechtzeitig zum Weihnachtsfeste erreichen sollen. Das Interesse an den politischen Vorgängen in Frankreich concentrirte sich in dieser Woche auf die Verhandlungen der Deputirten- kammer über das Extraordinarium des französischen Budgets. Es ist nicht zu leugnen, daß der Finanzminister Tirard gegenüber Den Gerüchten über die ungünstige finanzielle Lage Frankreichs einen schwierigen Stand hat und er mußte darum auch in der Montags-Sitzung seine ganze Beredsamkeit aufbieten, um die Majorität der Kammer zu überzeugen, daß diese Gerüchte nicht der wahren Sachlage entsprächen. Dem Minister kam in der Mittwochs-Sitzung der Berichterstatter Ribot zu Hülfe, indem derselbe versicherte, daß die Lage der französischen Finanzen keine beunruhigende sei, nur müsse in Zukunft weise Sparsamkeit walten. Schließlich wußte Ribot die Kammer am richtigen EnDe zu packen, indem er betonte, man dürfe die finanzielle Kraft Frankreichs, Deren man in einem gegebenen Augenblicke für eine große patriotische Anstrengung benöthigen könne, nicht in Frage stellen. Natürlich folgte diesen „patriotischen" Worten lebhafter Beifall und man kann nicht daran zweifeln, daß die Kammer auch das außerordentliche Budget bewilligen wird. — Am Dienstag fand zu Paris das öffentliche Leichenbegängniß Louis Blanc's unter entsprechenden Feierlichkeiten und Betheiligung einer ungeheuren Volksmenge statt. Die Veränderungen im englischen Cabinet, welche der „Standard" signalisirte. werden von der „Pall Mall Gazette" als mindestens verfrüht bezeichnet. Bekanntlich heißt es, der Premier Gladstone würde das Schatzkanzleramt an den bisherigen Kriegsminish'r Childers abgeben, dessen Portefeuille der Minister für Indien, Lord Hartington, übernehmen solle; an Stelle Hartington's aber würde der neu in das Cabinet eintretende Lord Derby zum Minister für Indien ernannt werden. Es ist auch nicht recht plausibel, weshalb plötzlich eine solche störende Verschiebung im englischen Cabinet eintreten sollte, da doch Hartington und Childers ihre bisherigen Stellungen ganz gut ausfüllen. — Gladstone feierte in diesen Tagen sein 50jähriges parlamentarisches Jubiläum, aus welchem Anlaß dem englischen Premier zahlreiche Beglückwünschungen zugingen. Jetzt hat sich nun auch eine osficiöse russische Stimme, das „Journal de St. Pötersbourg", über den Besuch des, Herrn v. Giers in Rom vernehmen lassen. Das genannte Blatt warnt seine Leser vor allen Combinationen , welche an den Aufenthalt des leitenden russischen Staatsmannes in Rom geknüpft worden seien und noch geknüpft würden. Nach der Darstellung des „Journal de St. Pötersbourg" habe der Besuch Herrn v. Giers' in der italienischen Hauptstadt hauptsächlich den Zweck verfolgt, medicinische Autoritäten für feine erkrankte Tochter zu consultiren; daß der Minister hierbei auch dem Königspaare und dem Papste seine Aufwartung gemacht habe, erscheine doch nur üatürlich. Die jetzt bekannt gewordenen Wahlen zur bulgarischen National-Versammlung haben eine große Majorität für die absolutistische Regierungspolitik des Fürsten Alexander ergeben. Bei dem von der Regierung aus- geübten Drucke konnte dies auch nicht Wunder nehmen; aber eben deshalb ist es zu bezweifeln, ob die am 22. d. Mts. zu Sophia zusammentretende National- Versammlung auch wirklich die Gesinnungen des bulgarischen Volkes repräsentirt. Arabi Pascha, der egyptische Ex-Dictator, und seine mit ihm zur Verbannung nach Ceylon verurtheilten oder, wenn man will, begnadigten Genossen, sind bedeutet worden, sich innerhalb 10 Tagen auf ihre Abreise vorzubereiten. Die aus ihrem confiscirten Vermögen ihnen zu gewährenden Unterhaltungs- Gelder sind noch nicht festgestellt; dieselben sollen aber auf feinen Fall über das Nothwendigste hinausgehen. Nur das Vermögen der Frauen soll nicht confis- cirt werden. Wie es scheint, wollen demnach die Engländer nicht einmal die Unterhaltungskosten für Arabi und seine Gefährten tragen, obgleich diese auf Ceylon — also auf einer englischen Besitzung — internirt werden sollen. Darmstadt, 13. December. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt (Beilage Rr. 26) enthält: 1. Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums des Innern und der Justiz, den Famil'.envertrag der Freiherrn Löw von und zu Steinfurth d. d. 16. December 1881 betreffend. 2. Oeffentltche Anerkennung einer edlen Thal- Des Großherzogs Königl. Hoheit haben dem Gräflich Görtz'schen Forstschützen Reiß zu Frauromoach, im Kreise Lauterbach, in Anerkennung der von «hm mit Muth und eigener Lebensgefahr vollbrachten Rettung des Weberlehrlmgs Heinrich Dickert aus Schlotzau, im Königlich Preußischen Kreise Hünfeld, vom Tooe des Ertrinkens, dos Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Rettung von Menschenleben" Aller- anädigst zu verleihen geruht. . t 3. Bekanntmachung Groß. Ministeriums des Innern und der Justiz, das Gesetz vom 23. April 1875 über das Besteuerungsrecht der Kirchen- und Religionsgemein- ichafte^betr^nd.^^^^^ Großherzogl. Kreisamts Worms, die Erhebung einer Umlage von den zum Fiiedhofsverbande in Dalsheim gehörigen Israeliten betreffend. 5 Bekanntmachung Großh. Kreisamts Groß-Gerau, die Erhebung der Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in der Gemeinde Biebesheim pro 1882—83 betreffend. 6. Erhebung in den Adelstand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: Am 29- März den Rittmeister ä la suite des 1. Dragoner-Regiments (Garde-Dragoner- Regiments) Nr. 23 Carl Zimmermann für sich und seine eheliche Nachkommen in den Adelstand des G^oßherzogthums zu erheben. 7. Ordensverleihung. rr Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: Am 24 October dem Schullehrer an der Volksschule zu Friedberg Johannes Ramspeck das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. 8. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 9. Namensveränderungen. ©eine Königliche Hoheit der Grohherzog haben Allergnadigst geruht: Am 21 Sevtemder den Franz Carl Bütt-nbend-r zum Hostheaterdiener zu ernennen; am 3 October dem evaogel. Pfarrer Heinrich Freiensehner zu Jugenheim in Rheinhessen die erledigt- evang Planstelle zu Lindenfels, am 10. Oct. dem ev. Pfarrer Otto Sell zu Bosenheim die erledigte eo. Pfarrstelle zu Wahlen, am 24. Oct. dem eo. Pfarramts- Candtdaten Hugo Heumann aus Ober-Mockstadt die erledigte ev. Pfarrstelle zu Essenheim zu übertragen; an demselben Tage den von dem Herrn Fürsten zu Isenburg und Büdingen präsenurten prov. Gymnasialledrer zu Büdingen Otto Schädel aus Frankfurt a. M. zum Lehrer an dem Gymnasium zu Büdingen zu ernennen; am 10. Nov. dem ev. Hofcaplan Georg Vogel zu Schönberg die eo. Pfarrftelle zu Beuern zu übertragen; am 11. Nov. den von dem Herrn Fürsten zu Nsenburg-Birstein präfentirten prov. Reallrhrer Georg Volger in Offenbach zum Lehrer an der Realschule daselbst zu ernennen; am 14. Nov. den von den Frhrn. v. Schenck zu Schweinsberg auf die erledigte ev. Pfarrstelle zu Melbach präfentirten ev. Psarrarnts-Candidaten Konrad Veite zu Lang-Göns und den von dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach auf die erledigte ev. Pfarrftelle zu Lardenbach präfentirten ev. Pfarramts-Candidaten Gotthilf Kleeberger aus Oberhörlen für diese Stelle zu bestätigen. Am 4. Nov. wurde der prov. Inspektor an der Anstalt für Blödsinnige „Altce- Stift" bei Darmstadt Ernst Emil Roth zum Hausvater und ersten Lehrer an dieser Anstalt mit dem Amtstttel „Inspektor" ernannt; am 5. Nov. wurde dem Schulamts' Aspiranten Philipp Carl August Bender aus Södel die erledigte 2 Lehrerstelle an der Gemetndeschule zu Münzenberg übertragen; am 8. Nov. wurden die Crimtnalschutz- männer zu Darmstadt Jakob Knapp und Jakob Daniel als Schutzmänner für den criminalpolizeilichen Dienst der Staatsanwaltschaft bestellt; am 9. Nov. wurde der Schulamtsaspirantin Katharina Weber aus Kirschhausen eine Lchrerinnenstelle an der Gemetndeschule zu Münster, am 11. Nov. wurde dem Schullehrer Friedrich Gottfried Coft zu Hofhetm die 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein-Karben übertragen; an dems. Tage wurden der Hauptsteueramtsdtener bet dem Hauptsteueramt Offenbach Anton Blüm zum Aufseher am Haftlocal zu Offenbach, sowie der Gefangenwärter am Haftlocale zu Gießen Heinrich Seim zum Aufseher bet dem gedachten Haftlocale, an dems. Tage wurde der von dem Herrn Fürsten zu Nfenburz-Birstetn präsentirte Schullehrer Georg Keßler zu Offenbach zum Lehrer an der Realschule zu Offenbach, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, an dems. Tage wurde der Garten- gehtlfenaspirant August Köhn aus Neu-Brandenburg zum Gehilfen bet dem botanischen Garten der Landes-Universität auf Widerruf ernannt; an dems. Tage wurde der Schul- amtsaspiranttn Constanze von D-emar aus Darmstadt eine erledigte Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Bessungen, am 12. Nov. wurde dem Schulamtsaspiranten Jakob Niebergall aus Mommenheim eine Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Vendersheim übertragen; am 15. Nov. wurde der Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgerichte Ulrichstein Johann Georg Wilhelm zum Amtsgertchtsdiener bei dem Amtsgerichte Lorsch und der Amtsgerichtsdiener bet dem Amtsgerichte Grünberg Johannes Lerch zum Amtsgertchtsdiener bei dem Amtsgerichte Ulrichstein, an dems. Tage wurden der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Bad Nauheim Jakob Heutzenröder zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz- zu Büdingen und der Gerichtsvollzieher-Aspirant Valentin Joseph Schwarz aus Mainz zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Alsfeld, sowie der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Alsfeld Ludwig Weitzel zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Bad Nauheim ernannt; am 24. Nov. wurde dem Schulamtsaspiranten Johannes Wehrheim aus Rodhetm ö d H. eine Lchrer- stelle an der Volksschule zu Gießen übertragen; am 27. Novbr. wurde dem Geometer 2. Classe Wilhelm Schaubach aus Wöllstein das Patent 1. Classe für den Kreis Alzey erihetlt. — 11. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. 12. Aufgabe der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Rechtsanwalt Karl Ludwig zu Darmstadt hat die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgerichte der Provinz Starkenburg aufgegeben. * 13 Charakterverleihungen. 14. Dienstentlassungen. 15. Ruhestandsvecsetzungen. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 24. Oct den evang. Pfarrer JSH. Philipp Olberter zu Siefersheim auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. Am 24. Octbr. wurde der Schullehrer an der Volksschule zu Friedberg Johs. Ramspeck auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen und treuen Dienste, an demselben Tage wurde der Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgerichte Lorsch Gerhard Freisens auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste am 24. November wurde die Lehrerin an der kath. Schule zu Kastel Sophie Lim- berger auf ihr Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. (Schluß folgt.) V e r m i f ch t e Darmstadt, 13. Decemder. Seitens des Landescomite's zur Unterstützung der Wasserbeschädigten im Großherzogthum wird den „Neuen Hess. Volksbl." die Mit- tHeilung, daß nach zuverlässigen Erhebungen an den hauptsächlich vom Wasser geschädigten Orten dem Mangel an Kleidungsstücken vorläufig tu genügendem Umfana abgeholfen ist. Das genannte Comite verbindet daher mit dem aufrichtigsten Dank für die ihm bisher gewordenen großen und hochherzigen Spenden an Kleidungsstücken die Bitte, ihm vorläufig weitere Gaben an Kleidungsstücken nicht mehr zukommen zu lassen. Paris, im December. sModeüberraschungen.) Die Mode bereitet uns neue Ueberraschungeu vor. Nachdem das so nützliche, aber so wenig ästhetische Schwein lange genug die Ehre genossen hat, an Halsspangen, Armbändern und anderen Schmuck- sachrn zu prangen, hat man es nacheinander m>t verschiedenen fremdländischen Thteren versucht. Ebenso haben die ausländischen Vögel schnell den einheimischen auf den Damenhüten Platz gemacht. Die sanften Tauben, welche als die Verkörperung der Reinheit und trauten Freundschaft galten, dürften aber ihren Platz nicht mehr lange behaupten. Den Vogel frißt die Katze, diese alte Erfahrung soll sich nunmehr von Neuem bewähren. Die Katze wird nun auf den Schild gehoben. Sie erscheint in echtem und unechtem Metall in den eigentlichen Schmucksachen und in natura auf dem Hute. Alle Pariser Modistinnen züchten seit Monaten massenhaft junge Katzen, was bet der kaninchenhaften Fruchtbarkeit dieses Geschlecktes nicht schwer fallen kann. Alt brauchen die Tbierchen dabei nicht zu werden, denn es sollen vorerst nur „Kätzchen" auf den Damenhüten zur Schau getragen werden. In gar manchen Fällen werden der Kopf und die Vorderpfoten genügen, um die Katzenhaftigkeit der Hutgier zu bestätigen. Die neue Mode wird für Neujahr von Stapel gelassen. Da wir keinen rechten Winter mehr haben, genügt ja ein Katzenpelz auf dem Hute, um anzuzeigen, daß mir in Winter- zeit lebm. Den Vortheil wird die neue Mode jedenfalls haben, daß die Nachstellungen gegen Tauben und Singvögel aufboren, die Katze dagegen, deren einzige Verwendung bis jetzt der Mäufekrieg war, erhält nun noch eine wirkliche geschäftliche Bedeutung, sie erhalt Bürgerrecht unter den nützlichen, zuchtlohnenden Thteren. Wenn die Damen schließlich all- Katzenbälge beanspruchen, bann bleiben noch die Mäuse übrig, um nachher als Modethier nützlich zu werden. Allgemeine Spar- und Vorschußverein zu Alleudors a. d. Lumda. (Eingetragene Genossenschaft.) Der Spar- und Vorjchußverein zu Alleudors a. d. Lumda, der schon seit dem Jahre 1865 besteht, hat es für geeignet gehalten, das bisherige Statut einer Revision zu unterziehen und solches behufs Erwerbung der Rechte einer Genossenschaft nach Maßgabe des Genossenschafts-Gesetzes für den Norddeutschen Bund vom 4. Juli 1868 festzusetzen. Eine hierauf bezügliche Bekanntmachung Großherzoglichen Amtsgerichts Gießen vom 28. Oktober 1882 ist bereits in den hierzu vorgeschriebenen Blättern veröffentlicht worden. In dieser gerichtlichen Bekanntmachung ist auch ber.its der engere Vorstand namhaft gemacht worden. Derselbe besteht aus den Unterzeichneten. Der wertere Vorstand besteht nun aus folgenden Herren: 1) Gustav Strack, 2) Christoph Wallenfels II., 3) Lehrer Schmehl, 4) Leonhard Wagner, 5) Martin Wießner, 6) Johannes Kloos. Die bei der Generalversammlung am 15. Oktober 1882 gefaßten Beschlüsse bringen wir sodann hier ebenfalls noch zur öffentlichen Kenntniß. 1) Sollen allen Gemeinden, aus denen Einlagen in die Vereinskasse gemacht worden sind, je nach Verhältniß der Einlagen, aus dem vorhandenen Reservefonds Unterstützungen zu wohlthätigen Zwecken überwiesen werden. Mit Übersendung der Beträge an die einzelnen Vürgerineistereien soll zugleich einer jeden derselben ein gedrucktes Exemplar des neuen Statuts beigeschlossen werden. 2) Soll mit Unterstützung des Vereins nebenbei auch noch eine Pfennig - sparkasse errichtet werden, in welche Erwachsene sowohl als Kinder Ersparnisse von 5 Pfennigen an einlegen können. Mit dem 1. Januar 1883 nimmt dieselbe ihren Ansang. Bei dieser Gelegenheit bringen wir auch noch wiederholt die Geschäftstage der Kasse zur öffentlichen Kenntniß. 1) In den Monaten December und Januar jeden Montag und Dienstag. 2) In den Monaten Februar, März und November jeden Montag. 3) In allen anderen Monaten jeden Montag, Vormittags von 7-12 Uhr. 8321 Allendorf a. d. Lumda, den 14. December 1882. Der engere Vorstand. Der Director: Der Controleur: Der Rechner: Bieber, Gr. Bürgermeister. Konrad Wagner. Christian Rein. 7782 Die seit Jahren bewährten Ingredienzien zur feinen Bäckerei empfiehlt zu billigsten Preisen Emil Fischbach. r Anzeiger. Die Zahlung der noch im Rückstände befindlichen, Martini fällig gewesenen Pachtgelder zur Armenkasse und Plock'schen Stiftung wird hiermit in Erinnerung gebracht. Gießen, am 14. December 1882. Der Rechner: _______________________________________Lauber._____________________________________ Laut Ausschreiben von Großherzoglichem Ministerium der Finanzen wird am 1. Mai 1883 eine Prüfung für Kreisbauaufseher stattfinden. Da die Prüfungsaufgaben sich über das ganze Gebiet der Bautechnik erstrecken, so ist bei dieser Prüsung auch den verschiedenen Bauhandwerkern, wie Maurer, Steinhauer, Zimmerleute, Dachdecker, Schreiner, Schlosser u. s. w., Gelegenheit geboten, sich über ihre Kenntnisse auszuweisen. Da im Großherzogthum Hessen keine Meisterprüfungen bestehen, so liegt es im eigenen Interesse der Baugewerksmeister, sich durch Bestehen dieser Prüfung ein amtliches Zeugniß über ihre Fähigkeiten zu erwerben. Unsere erweiterte Handwerkerschule bietet den Interessenten Gelegenheit, sich auf obige Prüsung vorzubereiten; es wollen sich die Teilnehmer baldigst bei unserem Hauptlehrer, Herrn Hu g, am Asterweg, anmelden. Der Dorstand des Gewerbevereins. 8320 Dr. H. v. Nitgen. Zu Weihnachten liegen- & Sonnenschirme fnr Damen, Herren und Kinder empfiehlt in großer Auswahl billigst. 8273 _______A. Fangmann. 500 Mark SÄ'.“ Kothe’s Zahnwasser ä Flacon 60 Pfg. jemals wieder Zahn- schmerzen bekommt ob. a. dem Munde riecht. Job George Kot he Nachf, Berlin S., Prinzenstr. 99. 6562 In Öieijcii zu habeu bei Fr. Seibel. 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Januar 1883 * । ab nur neue Gesangbücher gebraucht werden. , Sodann offerire Billetpapiere, Briefpapiere mit Monogramms, T Visitenkarten von 50 H an pro 100 Stück, Postpapier und Couverts jT 1 mit Firnia, Wechsel, Speise-, Wein» und Adrcßkarten, Rechnungs- * 1 formulare re., sowie alle in das Druck- und Lithographiefach ein- । schlagende Artikel. , Ferner habe eine Partie älterer Artikel zum Weihnachts-Verkauf ausgesetzt, die zu herabgesetzten Preisen offerire. Poesie-, Schreib-, Marken- und Photographie-Albums, Brief- und Colleg-Mappen, Portemonnaies, Cigarren-Etuis, Feuerzeuge, Bifitkarten-Täschchen, Brieftaschen und Notizbücher, Photographie-Rahmen, Wandtaschen, Damen-Necesiaires, Papeterien, Schmuckkästchen, Bilderbücher u. Jugendschriften --Die durch zahlreiche Dankschreiben anerkannt, bewährtesten und besten diätetischen Genußmittel bei Husten, Keuchhusten, Catarrh, Heiserkeit, Verschleimung, Hals- und Brustleiden, vom einfachen Catarrh bis zur Lungenschwindsucht. — Wir machen darauf aufmerksam! — Außer zahlreichen Anerkennungen besitzen wir auch ein amtliches Dankschreiben der Hauptverwaltung des rothen Kreuzes in St. Petersburg. *) Extract ä Flasche JL. 1, 1.75 und 2.50. Caramellen ä Bmtel 30 und 50 H. — Zu haben in Gießen bei Gg. Wilh. Weidig. 6936 gemalte u. ungem. Bilderbogen, Münchener Bilderbogen, Modell-Cartons, Laubsäge-Muster, Ankleide-Puppen, Farbekasten, Reißzeuge, Schreib- und Zeichnenkästchen, Zeichnen-Borlagen, Etuis mit Faberstiften, Etuis mit farbigen Stiften, Lampenschirme, Schreibhefte mit feinen Decken. u. s. w. u. f. w. sowie sämmtliche Schul- und Bureaubedürsniffe, erlaube ich mir in empfehlende Erinnerung zu bringen. Wilhelm Klee neben dem Kathhaus. ( 1 Giesien, den 7. Deeember 1882-1 G. €. Spruch Ehr. Piets») in Gießen. Meine Weihnachtsausstellung m Olas- und Por;ckan-Spielwaarem ferner: Glasperlen, Vögel u. dgl. zum Schmücken des Christbaumes empfehle bestens. . . c M qq E. Grebhardt, Reichensandbahnhosjtraße Ar. sind die leistunasfahigsten und vielseitigsten Maschinen. ---Sj^ftT^antte: Sljähriges Bestehen d-^Fabrik^ Vorigjahriger Absatz über eine halb- Millian Maschmem G. Keldllnger, Giesse», Keichen»*nd-HahnM*t89ef*e«t -mps-dl- “ P-«-- Damenhemden - - »">"» "-»f---« schöner Ausstattung, das Stück zu 2 Mark. M. Kann, Mndenplah. 7817 ___—------— ~~~Z2. ,frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Auflage der täglichen Ausgabe: 29,500 „ „ Wochenausgabe: 8,500 Gesammt-Auflage: 38,000 Bestellungen auf das mit dem 1. Januar 1883 beginnende neue Quartal werden bei unterzeichneter Agentur angenommen, woselbst auch Probeblätter jederzeit zu haben sind. Der Abonnementspreis beträgt: pr. 3 Monate Mk. 8.25 excl. 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