<**K m Ml. i WM erven) 27,3 % 1883 31%, !N gegen feste e »erstkheüen ,11t4. iß 'u' 1 75 730. 44°. ert. ibn. ?« Pf». ich die ®t|eH‘ Mbesimd ult U 7563 X xxxl k-rktßr-ße. 6t* i»® 00. 6. ila» ier än)- ikjen nach' »6®,8^,1A gsa», 1W 1!l*' 8«, 12- f'7“’ SeilbM)- 12*. Ml d $ A <7^ iß ao • ' 1« & 1: 2 i* -rr. 269, Freitag den 17. November L882. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. PreiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohir. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Betreffend: Die Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen und Plätze, sowie die Reinhaltung der Kanäle in der Provinzialhauptstadt Gießen. Wir sehen uns veranlaßt, die zur Winterszeit bezüglich der Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen :c. geltenden Vorschriften in nachstehendem Auszug aus dem Local-Reglement vom 10. November 1879 wiederholt zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Gießen, den 14. November 1882. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Auszug. § 5. Zur Winterzeit gelten noch weiter folgende Bestimmungen: a) Sobald Glatteis entsteht, muß, soweit die Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücke an der Straße oder an öffentlichen Plätzen liegen, der Fußpfad, oder wenn kein Fußpfad vorhanden ist, die Straße zwei bis drei Fuß breit mit Asche oder Sand genügend bestreut werden. Entsteht das Glatteis zwischen 7 Uhr Morgens und 9 Uhr Abends, so muß sogleich, längstens mit Ablauf der ersten halben Stunde nachher, entsteht es aber in der Nacht, bis 7’/2 Morgens gestreut sein. b) An den auf die Straße gehenden Dachkandeln, Gossensteinen und sonstigen Ableitungen des Wassers nach der Straße rc. muß das auf den Seitenpflastern oder Fußpfaden angesetzte Eis auf Aufforderung Großherzoglicher Polizeiverwaltung aufgehauen und weggeschafst werden. o) Außerdem ist bei Frostwetter dafür zu sorgen, daß das etwa vom Innern der Hofraithen ausgeschüttete Wasser nicht durch die Floß- rinnen auf die Straße laufen kann. d) Vor den öffentlichen Brunnen ist, so oft es nöthig erscheint, auseisen und mit Asche oder Sand streuen zu lassen. ej Bei eintretendenr Thauwetter sind nach Aufforderung der Localpolizeibehörde ohne Verzug die Straßen, öffentlichen Plätze und insbesondere Floßrinnen aufeisen, kehren und Schnee und Eis alsbald von den Straßen rc. entfernen zu lassen. f) Das Fahren mit kleinen Schlitten und das Schleifen auf den öffentlichen Plätzen und Fußpfaden ist untersagt. Wenn diesem Verbot zuwider dennoch Schleifen entstehen, so sind diejenigen, welchen die Reinigung überhaupt obliegt, auf Auffordern der Polizeibehörde verbunden, die Schleifen entweder mit Sank oder Asche tüchtig bestreuen oder aufhauen zu lassen. g) Beim Schneefall muß längs der Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücke auf dem Banket, oder wo kein solches vorhanden ist, auf der Straße ein 3 bis 4 Fuß breiter Pfad rein gekehrt und dieß bei fortdauerndem Schnefall so oft, als nöthig, wiederholt werden. h) Schnee und Eis darf aus dem Innern der Hofraithen nicht auf die Straße gebracht werden, ohne daß für augenblickliche Wegschaffung gesorgt wird. § 15. Zuwiderhandlungen gegen obige Bestimmungen unterliegen der in § 366, pos. 9 und 10 des Reichsstrasgesetzes bezw. Art. 114 und 120 des Polizei- strasgesetzes angedrohten Strafe. Außerdem haben die Zuwiderhandelnden, wenn die von ihnen veranlaßten Mißstände auf Anordnung der Localpolizeibehörde durch andere Personen beseitigt werden, die hierdurch entstandenen Kosten zu tragen. Diese Kosten werden auf dem Verwaltungswege von dein Schuldigen beigetrieben. Gießen, am 10. November 1879. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Fresenius. Betreffend: Aufstellung der Kirchenvoranschläge. Diejenigen Kirchenvorstände, welche einen einjährigen Voranschlag aufzustellen haben (mit Ausnahme von Hausen), werden aufgefordert, solchen alsbald aufzustellen und an das Dekanat einzusenden. Lang-Göns, den 14. November 1882. Großh. evang. Dekanat Gießen. _____________________________ Strack. Politische Ueberficht. Gießen. 16. November. Die Eröffnung der neuen Landtagssession und zugleich der 15. Legislaturperiode in Preußen hat am vergangenen Dienstag durch den Kaiser und König in Person stattgefunden. Die Thronrede betont den durch die Reichsgesetzgebung angebahnten Aufschwung der Gewerbthätigkeit, erwähnt das Mißverhältniß zwischen den Mitteln und den Bedürfnissen des Staates und mndigt deshalb ein Anleihegesetz an. Ebenso kündigt die Thronrede Gesetze zur Erleichterung der Communallasten und zur Erhöhung der Beamtengehälter an. Aon ferneren Vorlagen nennt die Thronrede einen Gesetzentwurf wegen Aufhebung der vier untersten Stufen der Klassensteuer, wegen Erweiterung des Eisenbahn- und des Kanalnetzes; die Beziehungen Preußens zum Papst werden als freundlich geschildert und drückt die Thronrede die Hoffnung auf eine fortdauernd bethätigte Versöhnlichkeit aus. Die Regierung werde auch ferner einen günstigen Einfluß auf die kirchenpolitischen Verhältnisse ausüben. Die Beziehungen zu allen auswärtigen Regierungen gewährten die Ueberzeugung, daß die Wohlthaten des Friedens gesichert seien. — Trotz dieser knapven Form dürste die Thronrede im Lande ihren günstigen Eindruck nicht verfehlen, namentlich aber wird die Steuerreform, bezw. die Aufhebung der untersten Stufen der Aassensteuer, sowie die angekündigte Erleichterung der Communallasten wohl allseitige Zustimmung finden. Ueber die kaum erst eröffnete preußische Landtagssession hinweg, richtet sich schon der Blick auf die am Donnerstag, den 30. d. Mts., Eder beginnenden Reichstagsverhandlungen. Der Reichstag hat bei seiner am 16. Juni d. Js. eingetretenen Vertagung verschiedene wichtige Gesetzentwürfe unerledigt gelassen, so namentlich die Vorlagen über die Arbeiter-Unfall-Versicherung, deren Erledigung man wohl im Laufe dieser Session entgegensieht. Was speciell die Tagesordnung für die erste Sitzung am 30. November anbelangt, so wird sich der Reichstag an diesem Tage voraussichtlich mit denjenigen Gegenständen beschäftigen , welche bereits für den 17. Juni, also den Tag nach der Vertagung, in Aussicht genommen waren. Es sind dies die dritte Be- rathung des Antrags der reichsländischen Abgeordneten auf Abänderung, resp. Ablehnung des § 2 der Regierungsvorlage, betr. die Einführung der Oeffentlich- keit und der deutschen Sprache bei den Verhandlungen des Landes-Ausschusses für Elsaß-Lothringen. Berichte der Petitions-Commissionen und verschiedene Interpellationen, darunter diejenige des Abg. Schulze-Delitzsch wegen Einführung der Novelle zur Gewerbeordnung. Für den December sind nur wenige Plenarsitzungen in Aussicht genommen, um den verschiedenen Commissionen Zeit zur Bewältigung des denselben vorliegenden Materials zu lassen. Der Großherzog von Baden nahm am Sonntag im Residenzschloß zu Karlsruhe die Glückwünsche der Hofstaaten u. s. w. anläßlich der glücklichen Entbindung seiner Tochter, der Kronprinzessin Victoria von Schweden, persönlich entgegen. Die Stadt Karlsruhe hatte Flaggenschmuck angelegt. Abermals ertönt ein Apell zur Einigung aller Deutsch-Oester- reicher, aber diesmal überaschender Weise aus dem feudal-.klerikalen Lager des österreichischen Abgeordnetenhauses. Dr. Lienbacher, der ultramontane Vertreter von Salzburg im Reichsrathe und eine der Säulen der slavo - feudal - klerikalen Reichsraths-Mehrheit, ist mit dem Abg. Fuchs plötzlich aus dem Club der Rechten und somit aus der Majorität geschieden. Als Grund für diesen großes Aufsehen erregenden Schritt giebt Herr Lienbacher an, es sei ihm unmöglich, als Vertreter eines kerndeutschen Landes wie Salzburg, den Prätensionen der Czechen und Polen länger nachzukommen; auch hat er sich entschieden für ein Zusammenwirken aller deutsch-österreichischen Elemente geäußert. Ob auch die andern deutsch -conservativen Abgeordneten diesem Beispiele folgen werden, steht noch dahin; sollte dies aber geschehen, so wäre der „eiserne Ring" der slavisch- ultramontanen Mehrheit im österreichischen Reichsrath gesprengt, was eine neue, bedeutsame Wendung in den innern politischen Verhältnissen des Donaureiches inauguriren würde. — Die Straßen-Emeuten in Wien haben sich in dieser Woche nicht wiederholt, so daß die Regierung von der Verhängung von Ausnahme-Maßregeln absehen will. Das längere Zeit etwas gespannt gewesene Verhältniß zwischen Frankreich und Italien hat durch die gleichzeitig erfolgte Ernennung Decrai's zum Vertreter Frankreichs am Quirinal und Menabrea's zum italienischen Botschafter in Paris wieder einem freundlichen Einvernehmen Platz gemacht. Die Pariser republikanischen Blätter begrüßen die definitive Neuregelung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten mit Befriedigung; da Menabrea als ein entschiedener Franzosenfreund gilt, so kann man erwarten, daß er es verstehen wird, zwischen den Interessen Frankreichs und Italiens, namentlich in Bezug auf die tunesische Frage, geschickt zu vermitteln. Die irischen Verhältnisse haben sich durch den Mordanfall auf den Richter Lawson wieder einmal in ihrer wahren, häßlichen Gestalt gezeigl. Lawson, Richter am obersten Dubliner Gerichtshof, hat sich den Landligisten ist Niemand von dessen Mannschaft gerettet. (Fr. Ztg.) — Das von dem Dampfer „Westfalia" ausgesetzte, mit dein ersten Offi- cier und 5 Mann bemannte Boot zur Recognoscirung des Dampfers, mit welchem die Collision stattgefunden hatte, ist von einem belgischen Lootsenkutter ausgenommen worden. Die Besatzung ist wohlbehalten in Newhafen gelandet und nach Portsmouth befördert worden. durch die Furchtlosigkeit und Energie, mit welcher er gegen das gesetzlose Treiben der Mondscheinbanden" u. s. w. vorgmg, besonders verhaßt gemacht und die Meinung' daß Patrick Delanay, welcher den glücklicher Weise vergeblichen Mordanfall gegen Lawson unternahm, ein Werkzeug der Landliga sei, hat daher viel Wahrscheinliches für sich. Hoffentlich wird die bereits eingeleitete Untersuchung die Wahrheit über die Motive zu der That Delanay's zu Tage för- — In der Uuterhauösitzung vom 13. November erklärte Gladstone auf eine Anfrage, Lord Dufferin treffe keine endgültigen Arrangements mit Egypten. Die Regierung und Lord Dufferin seien jetzt damit beschäftigt, die Frage über die Errichtung von Repräsentanten und Institutionen zu erörtern, welche Egypten die repräsentative Controle über die Gesetzgebung, die Verwaltung und über die Staatsausgaben gewährten. Einstweilen sei es noch verfrüht, auf die Frage betreffs Vorlegung von Arrangements an die Pforte und die europäischen Mächte zur Sanction einzugehen. Nach diesen Erklärungen des englischen Premiers würde England der egyptifchen Regierung in der That eine selbstständigere Stellung einräumen, als man bis jetzt vielfach glaubte. Die Commissionen, welche aus Befehl des Sultans kürzlich zur Inangriffnahme der für das türkische Reich geplanten Reformen niedergesetzt wurden, gehen mit ächt orientalischem Phlegma zu Werke. Es verlautet weder über die Ausführung der Reformen in Armenien, noch über diejenigen im Justizwesen etwas Ernstliches, nur die zur Hebung der Staatseinkünfte eingesetzte Commission macht eine rühmliche Ausnahme. Sie hält regelmäßige Sitzungen ab und bemüht sich hauptsächlich, den Veruntreuungen der Zollbeamten, durch welche der türkische Staatsschatz jährlich um Mionen geschädigt wird, entgegenzutreten. Es ist dies den Bemühungen der bei der türkischen Regierung angestellten deutschen Beamten, der Herren Wettendorf und Bertram, zu danken; doch wird dieser deutsche Einfluß durch allerhand Jntriguen der alttürkischen Partei theilweffe paralysirt. Es ist darum noch fraglich, ob es selbst der deutschen Arbeitskraft und Ausdauer gelingen wird, den Augiasstall der türkischen Verwaltung zu reinigen. Heber die endgültige Regelung der egyptifchen Frage verlautet immer noch nichts Gewisses. Es heißt zwar, daß die Pourparlers zwischen Frankreich und England hierüber ein volles Einverständniß zwischen beiden Mächten ergeben hätten, aber diese Versicherungen scheinen der wahren Lage der Dinge noch nicht zu entsprechen, und scheint es vielmehr, als ob das gegenseitige Mißtrauen zwischen Paris und London bezüglich Egyptens noch lange nicht beseitigt sei. — Die „Times" veröffentlicht einen Brief Arabi's, in welchem der Ex-Dictator erklärt, det Krieg sei in Gemäßheit eines Decretes des egypti- schen Cabinetsconseils unter dem Vorsitze des Khedive und im Beisein Derwisch Pascha's beschlossen worden. Diese Nachricht klingt so sensationell, daß man deren Echtheit vorläufig bezweifeln muß. Deutschland. Darmstadt, 15. Novbr. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 24. Octbr. dem Schullehrer an der Volksschule zu Friedberg Johs. Ramfpeck das silberne Kreuz des Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthi- gen zu verlechen; an dems. Tage den Expeditor Ferdinand Wagner bei der Main-Neckar- Eisenbahn auf Nachsuchen, sowie den Districtseinnehmer der Distrietseinnehmerei Dieburg Jacob Schmitt auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit in den Ruhestand zu versetzen; an dems. Tage den Hauptsteueramts-Assistenten 2. Klasse bei dem Haupt- steueramte Mainz Adam Ofenloch zum Hauptsteueramts-Assistenten 1. Klasse, sowie den Finanz-Aspiranten Philipp Spiegel aus Michelstadt zum Hauptsteuer- Assistenten 2. Klasse bei diesem Amte, — am 8. Novbr. den Kreisbauaufseher-Aspiranten Gg. Fran; Engelhardt von Darmstadt zum Straßenmeister zu ernennen. Am 11. Novbr. wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Büdingen Konrad Koch aus sein Nachsuchen seines Dienstes entlassen. Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 11. Novbr l. Js. wurde der seitherige Großh. Gerichtsvollzieher Konrad Koch zu Büdingen zum Hülfsgerichsschreiber bei Großh. Amtsgerichte Gießen bestellt. Darmstadt, 15. Novbr. Se. Königl. Hoheit der Grobherzog werden Sich am 16. ds. nach London begeben, um Allerhöchstseinen Schwager, den Herzog v. Connaught, zu begrüßen und der Parade der unter dessen Befehl in Egypten gestandenen Truppen anzuwohnen. Nachdem Se. Königl. Hoheit noch der Vertheilung der Medaillen durch Ihre Maj. die Königin an Deputationen der eingeborenen indischen, sowie der l etheiligt gewesenen einheimischen Truppen beigewohnt, werden Allerhöchstdieselben am 22. d. Mts. hierher zurückkehren. Berlin, 11. November. Der Reichskanzler hat angeordnet, daß Anfang nächsten Jahres von den betheiligten Behörden ein Bericht über den Umfang des Gewerbebetriebes der Slovaken erstattet werde, welche fertige Weißblech-, Elsen- und Zinkblech-, tawie Drahtbinder-Waaren im Umh^zlehen zum Verkaufe anbieten. Die Berichte sollen das Jahr 1882 umfassen und namentlich feststellen, ob der gedachte Hausierbetrieb zu Klagen der seßhaften Gewerbetr ibenden und Ladenbesitzer oder des Publikums geführt habe, sowie angeben, wie viel Bestrafungen, resp. Landesverweisungen betheiligter Personen verhängt worden sind. „ — Einer Ministertaloerfügung zufolge soll gegen alle Diejenigen, welche — namentlich an Arbeiter — Branntwein nicht gegen baar verkaufen, sondern solchen borgen, unnachsichtlich das Verfahren auf Concessionsentziehung eingeleitet werden. Diese Maßregel darf umsomehr allgemein freudig begrüßt werden, als sie geeignet erscheint, der Unmäß'gkeit im Branntweingenusse, bie auf Grund des vielfach einge- rtssenen Borgsystems einen höchst schädlichen Umfang angenommen hat, erheblichen Eintrag zu thun. — Wie wir erfahren, soll eine statistische Erhebung der in den einzelnen Bezirken der Landwehrkommandos lebcnden Landsimmpflichtigen, mit Unterscheidung solcher, welche dem Heere angehört haben und solcher, welche demselben nicht angehört, angestellt werden. Hamburg, 15. Novbr. Der große Dampfer, mit welchem die „West- falia" collidirte und dessen Name noch nicht bekannt, ist gesunken. Angeblich Telegraphische Depesche«. Wolff'S telegr. Eorrespondeuz-Burea«. Berlin, 15. November. Der „Prov -Corr." zufolge beabsichtigt die Regierung, den durch die Aufhebung der 4 untersten Stufen der Klassensteuer entstehenden Steuerausfall dadurch zu decken, daß der Vertrieb einer Reihe von Massenartikeln des Consums mit einer der Gewerbesteuer nachgebildeten Steuer belegt wird, welche sich innerhalb der durch die Reichsgesetzgebung beschränkten Landesgesetzgebung hält. Das Reich werde sodann auf eine rationellere Besteuerung dieser Artikel im Wege einer wirklichen Consumtionssteuer Bedacht nehmen müssen, durch deren Erträge nicht nur die provisorisch etnzuführende Landessteuer erübrigt, sondern auch den Einzelstaaten Mehreinnahmen aus dem Ueberschusse des Reiches zugeführt werden. — Das Herrenhaus nahm die Constituirung der Commissionen vor und beschloß, die Subbastationsordnung und die Brandenburgische Landgüterordnung besonderen Commissionen und die Verordnung über den Lamnburg'schen Communal- Verband der Gemeindekommission zu überweisen. Nächste Sitzung unbestimmt. — Wie die Abendzeitungen melden, acceptirten die Natonalliberalen für Benda die zweite Vicepräsidentenstelle. Das Präsidium würde demnach aus v. Köller, v. Heeremann und v. Benda bestehen. Karlsruhe, 15. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog von Baden stattete heute Nachmittag Ihrer Majestät der Kaiserin einen Besuch in Baden- Baden ab. _ , . — Dem Staatssecretär des Reichspostamts Dr. Stephan rst das Großkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen worden. Baden-Baden, 15. November. Dem Vernehmen nach wird der Großherzog sich nächsten Samstag nach Stockholm begeben. Pesth, 15. November. Die Reichsrathsdelegation verhandelte in ihrer heutigen Plenarsitzung das Budget des Ministeriums des Aeußern. In der Generaldebatte hielt der Deputirte Plener eine längere Rede, in welcher er unter Hinweis auf die den Frieden betreffenden Aeußerungen des Ministers des Auswärtigen im Ausschuß, welche durch die preußische Thronrede noch eine Verstärkung erhalten hätten, zugleich die friedliebenden, jeder Aggression abholden Gesinnungen der gesammten Bevölkerung der Monarchie gegen alle Nachbarstaaten hervorhob Es sei zu hoffen, daß auch in den angrenzenden Staaten, wo sich zuweilen chauvinistische Zeitungsstimmen in dem entgegengesetzten Sinne geltend machten, allmälig eine bessere Einsicht platzgreifen werde. Die gemeinsame Regierung befinde sich mit der Gesinnung der Bevölkerung in erfreulicher Uebereinftimmung. Der Berichterstatter Hübner konstatirt die etnmüthige Zustimmung der Delegation zu der auswärtigen Politik der Regierung, worauf das Budget für das Ministerium des Aeußern, das Extraordinarium des Kriegsbudgets und die Etats des Finanzministeriums und des obersten Rechnungshofes genehmigt werden. Ebenso wurde ein Antrag angenommen, in welchem das auswärtige Ministerium aufgefordert wird, auch fernerhin die Interessen der österreichischen Unterthanen in Egyvten hinsichtlich ihrer Entschädigungsansprüche auf das Kräftigste zu schützen. An- lätzlick der Generaldebatte über das Extraordinarium des Kriegsbudgets sprach der Abgeordnete Greuter der Kriegsverwaltung für die rasche und energische Hilfeleistung in Tirol und ebenso den thätig gewesenen Truppen seinen wärmsten Dank aus. England. London, 14. November. Unterhaus. Der Unterstaatssicretär der Colonien. Ashley, erwidert auf eine Anfrage Dawnay's, von der Besiegung Montsioa's und der Besetzung seines Gebiets durch die Boeren sei der Regierung nichts bekannt- Hierauf macht Gladstone die Northcote ve.sprochene M ttheilung über Egypten. Gladstone erklärt, die Regierung habe nach der am 14. September erfolgten Besetzung Kairos die Räumung des Landes von Truppen, insoweit solche nicht unter Umständen zur Aufrechterhaltung der Ordnung für eine gewisse Zeitdauer nothwendig sein sollten, auf das Emsigste betrieben. Die Zahl der zu dem angegebenen Zweck in Egypten zurück- gelassenen Truppen betrage 12 000 Mann und es walte bei diesem neuen, wesentlich provisorischen Zustande nicht die Absicht ob, die Truppen lange Zeit in Egypten zu belassen. Der nächste Schritt der Regierung werde fein, eine Convention mit Egypten über die Kosten und über die Dauer der Occupation vorzuschlagen. Eine ähnliche Convention sei nach der Schlacht von Waterloo von den Allitrten mit Frankreich abgeschlossen worden, die Regierung habe damals gleichfalls in der nächsten Session im Kriegsbudget Aufschluß geaebnt, aber für das Occupationscorps feinen Credit gefordert, weil Frankreich verpflichtet gewesen sei, die Kosten zu tragen. Heber die Kosten der Expedition nach Egypten hoffe er, dem Hause in Kurzem Mittheilung machen zu können. Northcote proteftirt gegen das Verfahren der Regierung, behält sich bezüglich der eventuellen Votirung von Geldern vollständig freie Hand vor und legt auch gegen die Haltung der Regierung dem Bourk^schen Anträge gegenüber Verwahrung ein. — Auf eine Anfrage StanUy's erwiderte Gladstone, die Convention werde auf die militärische Occupation Egyptens beschränkt sein. Im Uebrtgen halte er cs nicht für zweckmäßig, sich darüber auszusprechen, ob es wahrscheinlich sei, daß noch eine andere Convention vorgeschlagen werde und ob noch andere Mächte aufgefordert werden würden, an einer Convention über die zukünftige Verwaltung Egyptens theilzunehmen. Vom Hause wurde darauf die Berathung der Geschäftsordnung fortgesetzt. Vermischtes. Berlin, 9 November. Man erinnert sich noch jenes Aufsehen erregenden Falles, tu welchem ein Schlaffer Wilcke Aerzte in seine Wohnung zu locken suchte, um diese mittelst eines eigens dazu angefertigten Knebels zum Acceptiren von Wechseln zu zwingen, resp. sie zu berauben. Wilcke wurde feiner Zeit zu einer langjährigen -Zuchthausstrafe verurteilt, in Folge seines bedenklichen Geisteszustandes aber seine Ueberfübrung nach der Landes-Irrenanstalt beschlossen, in welcher er bereits mehrere Monate tntemirt war. Am Sonntag ist er von dort entsprungen, ohne bisher wieder ergriffen zu fein. — Ein beliebtes Gratis-Schauspiel in Berlin ist das plötzliche Aufflammen der electrischen Beleuchtung in der Leipzigerstraße. Aber es gibt auch Liebhaber für den Moment des Erlöschens. In Gruppen harren sie, mit der Uhr in der Hand, der Mitternachtsstunde. Einige Sekunden vor 12 Uhr geht ein krampfhaftes Zucken durch die Laternenreihen der Leipzigerstraße, dann Punkt 12 Uhr, erloschen sie ä tempo, wie von Geisterhand berührt und die Scenerie ist verwandelt. Das glänzende, mondscheinartige Licht ist verschwunden und an seiner Stelle präsentiren sich die alten Gaslaternen, roih und glanzlos wie Thranlampen. als ob sie zeigen wollten, wie armselig die Nacht ohne das geheimnißvolle Fluidum der Elcctricität ist. Ein Stück Märchenpoesie ist erloschen und die Alltagspoesie an ihre Stelle getreten. Berlin, 10 November. Die Revisionsakten des wegen 5sachen Mords zum Tode verurtheilten Familienmörders Conrad sind, wie wir hören, nachdem die Revision Seitens der Vertheidigung gehörig motiwrt, an das Ober-Reichsgericht in Leipzig vor einigen Tagen abgesandt worden. Conrad selbst befindet sich zur Zeit noch anscheinend körperlich wohl im Untersuchungs-Gefängniß in Moabit. Köln, 9. November. [Sin Auge auögefreffen ] Ein in der Nahe unserer Stadt wohnendes Ehepaar ging dieser Tage aus während es sein kleines Kind, das in der Wie«- lag und schlief, allein zurücklietz. Als die Ellern h-imkehrt-n, anben sie das unglückliche Kind in schreckl'cher Weise verstümmelt. Ein Frettchen, ein kleiner, bösartiger Vierfüßler, welcher zur Kaninchenjagd benutzt wird, hatte sich aus seinem Käfig befreit und dem Kinde ein Auge ausgefressen. r r , Straßburg, 8. November. Von der General-Direktion der Eisenbahnen in Elsaß-Lotheingen ist angeordnet worden, den Locomotivführern eines jeden Eisenbahnzuges dreißig Pechsacreln auszuhändtgen, welche dieselben immerwährend mit sich ZU führen haben. Die Fackeln sird dazu bestimmt, bei eintretenden nächtlichen Unglücksfällen u. f. w. sofort verwendet zu werden, damit die Strecke alsbald genügend erhellt werden könne. Wiesbaden, 11. November. In der gestrigen Sitzung der Strafkammer des Kgl- Landgerichts ist ein Gerichtsvollzieher zu 3 Monaten Gefängniß wegen Mißbrauch der Amtsgewalt verurtheilt worden. Der Fall war folgender: Ein hiesiger Metzger hatte eine Forderung von 295 J4 gegen einen L'hrer Hierselbst feststellen lassen und wollte sie zur Vollstreckung bringen; da jedoch Pfandobj-kte nickt vorgefunden wurden, I so war dieselbe fruchtlos verlaufen. Trotzdem nun der Lehrer den Offenbarungseid handlung. 7583 frankfurter Würstchen Tecklenburg. 7573 bei Hermann Euler. 7577 Müller. 7156 per Pfd. 36 empfiehlt 7484 den dem 7576 itn. 7572 Seibel Schloßgasse 12. 7555 672 Meter Grabgarten 1224 Meter Hofraithe 736 Meter Grabgarten 1689 Meter Grabgarten Dr. C. A Meiner!, aus 70 Proc. animales Eiweiß .Fleischextrakt befinden. Es "er Fleischbrühe und bietet Fleisches dar. Es vermag gleichen Mengen von näh^ Fleisch-Pulver „Garne pu empfiehlt 5258 ebenen zahlreich ernährte Step Fletsch-Extrakt-Fabrikation größ daß sie das Fleisch trocknet un herstellt, welches nach Entfernu nahrhaften Bestandtheilr des fr Nr. 8599), welches nach zehnj Dr. Franz Hoffmann, Vq Regierung, bm S/euer- n des Gotts sich inner- Das Reich x wirklichen LT die proob raten Mehr- por und be: ordnung k Communal- itnmt. n für Benda § v. Köller, Dienstag den 21. November, Nachmittags 2 Uhr, -sollen auf hiesigem Ortsgericht die Immobilien des Heinrich Keck Flur I 616, 44 Meter- Hofraithe, auf den Neuen-Weg, 1/617, 106 Meter Hofraithe daselbst, I 619,9, 1350 Meter Hofraithegrund er der Pflanzenkost den gleichen Wohlgeschmack und die en Substanzen zu geben, wie frisches Fleisch. Das Patentsoll als billige Volksnahrung für Arbeiter und Armen- Großherzogliches Amtsgericht Lich. Langer mann. Grobherzogliche Obere Bergbehörde. Jaup. Kolonien. der .Hieraus ^adstone 9 Kairos nden zur Uten, auf zurück- wesentlich Wien zu 9 typten u Gliche Frantirich en Sesszgn nen Mw lieber dir lng machen Wit fid) r und legt iflber Ver- sonvenlion tigen halte 4 sei. daß Machte am- Ünwaltung Bordnung a-letstet hatte, trotzdem ferner der der Beschlagnahme unterworfene Theil seines Jahresgehaltes mit Arrest belegt worden war, trotzdem endlich der Gerichtsvollzieher von Amtswegen Kennlniß von dieser Sachlage hatte, so begab er sich doch am 1. Juli er., als wie er wußte, der Schuldner sein nicht beschlagnahmtes Gehalt zu erheben beabsichtigte, in das Local des Rendanten zum Zwecke der Vornahme der Pfändung für besagte Forderung. Er begegnete im Hausflur dem Schuldner, welcher eben im Be- ,griff war, das Haus zu verlassen, und forderte denselben trotz energischen Protestes auf seine Baarschaft, überhaupt Werthsachen, ihm auszuhändigen. Nicht genug damit, führte er ihn in ein Z mmer, angeblich, um ein Protokoll aufzunehmen, und eignete sich gewaltsam aus seinem Portemonnaie den Betrag von 295 «X an, mit weiteren Gewaltmitteln drohend, falls er sich nicht füge. Der Staatsanwalt hatte beantragt, dem Beklagten auf die Dauer eines Jahres die Fähigkeit zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes abzusprechen und ihn dadurch auf immer seines Postens für verlustig zu erklären, welchem Verlangen indessen nicht Folge gegeben wurde. Nahrungsmittel für das Volk und die Armee. Patentirt in den meisten Staaten. £1 liier Garantie der Reinheit, der Güte, des Gehaltes und der Haltbarkeit. Controle: Der vereidigte Gerichts-Chemiker Dr. P. Ieserich, Berlin. Die Conirolanalysen werden durch Prof. Dr. König, Münster, ausgefuhrt. Patentfleischpulver, Patentfleischgemüse (Bohnen, Erbsen), Garne pura Graupen, Garne pura Feldmaccaroni, Garne pura Gries, Gemischte Carne pura Suppe empfiehlt zu den Original-Fabrikpreisen 7567 s Emil Fischbach. Oestentliche Aufforderung. Die unten genannten Personen haben die dort bezeichneten Grundstücke bescheinigter Maßen gekauft und seit längerer Zeit besessen; sie vermögen jedoch Neues la Zuckerrüben- Apfelkraut neuen i'Zwetfckenhonia, neues M. Obstgeiee' empfiehlt zu billigsten Preisen, Originalpackungen entsprechend billiger 7499 Chr. Wallenfels. daselbst, I 619”/wc, daselbst, I/61973/ioo, daselbst, I/61977ioo, daselbst, I/619”/ioo, 3) In der Gemarkung Grüningen. Konrad Hammel von Grüningen Nr. 661/38. (Steht noch vor dem Namen Wilhelm Wetzstein. 155/11, 395/52, 699/14, 849/9, 850/14, 910/31, 910/32, 1042/5, 1113/4, 1141/195/io, H41/19Vio, 1359/7-a, 1359/7b, 1591/14, 1722/20, 1823/92, 1883/11, 1910/46. Johann Georg Schmalz von Grüningen 138/21, 118/16. (Steht noch vor dem Namen Samuel Heller.) 4) In der Gemarkung Lich. Andreas Volz IV. von Lich Flur VI Nr. 571 Alle Diejenigen, welche Eigenthumsansprüche an die genannten Parzellen zu haben vermeinen, werden hiermit aufgesordert, solche binnen 4 Wochen bei dem unterzeichneten Gericht geltend zu machen, als sonst die Parzellen auf die jetzigen Besitzer als unbeschränktes Eigenthum überschrieben und die weitere Veräußerung bestätigt werden würde. Lich, den 2. November 1882. Feinsten Bi rtt h o tt ig — Carne pura. — Eine in Bremen domiciltrende Gesellschaft, welche auch in Berlin eine Zweigniederlassung besitzt und sich den Namen »Garne pura“ beließt, was in spanischer Sprache „Reines Fleisch" bedeutet, hat sich die sehr löbliche Aufgabe gestellt, eine billige und nahrhafte Fleischkost in Deutschland elnzuführen- Diesen Zweck will die Gesellschaft dadurch erMchen, daß sie das in den südamenkan.schen Gras- -- ■ - ieh, dessen Fleisch trotz der dort stark betriebenen Heils verloren geht, dadurch nutzbar zu machen sucht, lverisirt und daraus ein sogenanntes Fleischpulver des Wassers aus dem Fletsche, alle werthoollen und cn Fleisches besitzt. Dieses Fleischpulver (D. R.-P. gen praktischen Arbeiten und Versuchen von Professor nd des higieinischen Instituts in Leipzig und von em Rmd-, refp. Hammelfleisch hergestelll ist, enthält sämmtliche Stoffe, welche sich in L'cbig's berühmtem den Speisen, denen es zugesetzt wird, den Wohlgeschmack leid) den entsprechenden Näbrwerth der Eiweißstoffe des Bekamstwachung. Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Handelsgesellschaft Gebrüder Buderus zu Lollar unterm heutigen Tage mit den Eisenerz-Bergwerken „Macbeth" und „Bettenhausen" in der Gemarkung Bettenhausen, Kreises Gießen, beliehen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigen- thümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situationsriffe bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 4. November 1882. Herzog von ch in Baden- Mßkreuz des t GroßherM ihrer heutig" ilbebaüt hielt auf ölc dm 'M * ich die sind- ; aud) in den L in dem ent- Feiseil werbe ung in, nstem nmüthlgeZu- worauf bae Sbubg^unb niat 0* MisteriM terthanen in HWN. An- § fprad) tor MeMung k ans. daselbst, XV1/292, 3069 Meter Acker, auf die Chaussee hinter der Pulvermühle aneiftbictenb versteigert werden. Gießen, den 28. Oktober 1882. Großh. Ortsgericht. en rrr-Md-" 7,8 aber W SSs Ä SÄ«: I w ■ 38CE" Echten Edamer Käse, Echten Emmenthaler ,, „ Kräuter- „ „ ital. Parmesan „ „ Romadur- ,, „ NeuschLteler „ „ ^romage de Brie „ FromagedeLorroine, „ ruff. Steppenkäse empfiehlt Carl Schwaab’s Delicatessen- Handel und Verkehr. Frankfurt, 15. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu sin)Lfü) Magenleidende, Verdauungsschwache und Fieberkranke. Loeflund’s Kinder-Nahrung zur Selbstbereitung künstlicher Muttermilch. In allen Apotheken äch.t zu haben. Ausführliche Prospecte gratis. 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