L882 Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen Erscheint tätlich mit Ausnahme beo Montags. Bureau: Schulstraße 7. PreiS vierreljahrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar! 50 Pf- Gießen, 16. September. Die glanzvollen Kaisertage in Schlesien haben nut dem Manöver . des 6. gegen das 5. Armee-Corps bei Groß-Raake am 13. September und dem am Nachmittag dieses Tages vom Kaiser den Spchen der Breslauer Behörden gegebenen Diner ihr Ende erreicht. Sowohl die drei Tage wahrenden Manöver als auch die Festlichkeiten, welche in der schlesischen Hauptstadt zu Ehren der Anwesenheit des Kaisers stattfanden, sind äußerst S^zvoll verlaufen und wer- den diese festlichen Tage sicherlich noch lange im Andenken der Bevölkerung Breslaus leben. Erfreulicher Weise hat der Kaiser sowoh^ den Manovern, wie auch den ihm zu Ehren veranstalteten Festlichketten ohne Benachtheckgung sein r Gesundheit beiwohnen können. Am Donnerstag, den 14. September, ist der Kaiser in Begleitung der königlichen Prinzen nach Dresden abgeretst, wo die Ankunst der hohen Gäste des sächsischen Königshauses am Nachmittag des ge- nannten Tages erfolgte. Die Anwesenheit des greisen Monarchen m der sächsischen Residenz dürste sich nach den bis jetzt getroffenen Dispositionen b s zum 20 d Mts. erstrecken und wird der größte Theil dieser Zeit der Thecknahme des obersten Kriegsherrn an den Hebungen des sächsischen Armee-Corps gewidmet sein. Auch in Dresden sind umfassende Vorbereitungen zu großen Feftlrchkelten anläßlich der Anwesenheit des Kaisers getroffen, .welche den in Schlesiens Hauptstadt stattgefundenen Festen an Glanz sicher nicht nachstehen werden. Vor seiner Abreise von Breslau hat der Kaiser m einer Cabinetsordre dem Ober-Präsidenten von Schlesien mit — wie es m derselben heißt — bewegtem Herzen und großer Freude seinen Dank für die zahlreichen Beweise der Liebe, Treue und Anhänglichkeit aller Einwohnerkreise und die Anerkennung für freundliche und gute Aufnahme der Truppen ausg^prochen. Gegenüber den Kaisertaaen in Schlesien und Sachsen schrumpfte das Interesse an den politischen Vorfällen der zu Ende gegangenen Woche auf ein Minimum zusammen, zumal auf diesem Gebiete nichts wesentlich Neues vorliegt. Wie zu erwarten stand, ist die angebliche Unterredung zwischen oem Fürsten Bismarck und emem preußisch-polnischen Magnaten, welche der Krakauer „Czas" verkündigte, von officiöser Seite dementirt worden. Die /,Rordd. Allq. Stq.", welche dieses sehr scharf abgesaßte Dementi bringt, wendet sich hierbei erregt gegen die „Tribüne", welche sich nicht gescheut habe, drese müßige Erfindung aufzunehmen. Da die Nachricht von jener angeblichen Unterredung die Runde fast durch die gesammte deutsche Presse gemacht hat, so erscheint der Zornausbruch der „Nordd. Allg. Ztg." gegen ein einzelnes Blatt nicht recht öerf Au^s Oesterreich-Ungarn lagen in dieser Woche außer den Berichten über den glänzenden Fortgang der Kaiserreise keine bemerkenswertheren Nachrichten vor. Am Dienstag ist Kaiser Franz Joses in Görz, der Hauptstadt von Kram, eingetroffen, wo ihm von der Bevölkerung ein begeisterter Empfang bereitet wurde. Ihren Glanz- und zugleich Endpunkt wird die Kaiserreise in Triest finden, wo der österreichische Herrscher am Sonntag, den 17. d. Mts., mit seiner Gemahlin und dem kronprinzlichen Paare zusammentrifft. In Frankreich herrscht noch immer tiefe politische Stille. HerrGrävy, der Präsident der Republik, giebt sich in seiner Sommerruhe zu Mont-sous- Vaudry (Vogesen) vollständig den Freuden des Fischfangs und der Jagd hin und auch die französischen Minister sind zum Theil noch von Paris abwesend. Aus Mangel an geeigneterem Stoff beschäftigen sich die französischen Blätter noch vorwiegend mit den bekannten Auslassungen, zu welchen sich der Minister- Präsident Duclerc den Pariser Berichterstatter der „Times" gegenüber bezüglich einer eventuellen Auflösung der französischen Deputirtenkammer Herbeigelaffen hat. Im Allgemeinen werden diese Aeußerungen Duclerc's bespöttelt und manche Blätter sagen es ihm gerade auf den Kopf zu, daß er bei einer Auslösung der Kammer nur nach dem Willen Gambetta's handeln würde. In England wendet sich die allgemeine Aufmerksamkeit, nachdem der irische Constabler-Strike gänzlich beendigt ist, wieder ausschließlich den orientalischen Angeleaenheiten zu. Am Mittwoch hat ein Cabinetsrath stattgefunden, über dessen Inhalt zwar noch nichts Genaueres bekannt ist, doch darf man wohl annehmen, daß die zu einem Ende drängende Angelegenheit der englisch- türkischen Militär-Convention mit einen Gegenstand der Berathungen gebildet hat Was den Stand dieser Angelegenheit anbelangt, so scheint England keine weiteren Schwierigkeiten machen zu wollen und die „Times" glaubt, daß die Mllitär-Convention unverzüglich unterzeichnet werden würde. Ueber die Einzelheiten ter Convention nach den neuerlichen Abmachungen erfährt man, daß das Trüsche Truppen-Corps 3000 Mann nicht übersteigen, nach Port Said gehen und dort von General Wolseley weitere Weisungen bezüglich des Landungsortes erhalten werde. — Oberst Wilson ist zum englischen Commissar bei dem türkischen Truppen-Contingent ernannt worden. Aus Rußland war m dieser Woche die mtereffanteste Nachricht dre- jeniqe von dem Besuche, welchen Kaiser Alexander III., begleitet von seiner Gemahlin und den Großfürsten, der ersten Haupistadt seines Reiches abstattete, nach lanaer Heit wieder zum ersten Male. Den Anlaß gab das alljährlich am 11 September stattfindende Alexander-Newski-Ordens-Fest in der Alexander- Newski-Kirche, nach dessen Beendigung das kaiserliche Paar in offener Equipage durch die Straßen Petersburgs fuhr, von der dichtgedrängten Volksmenge jubelnd begrüßt. Am Nachmittag des 11. September kehrten der Czar, die Czarin und die Großfürsten zu Schiff nach Peterhof zurück. Der türkisch-griechische Grenzconslict ist trotz aller diplomatischen Bemühungen der Mächte noch nicht aus der Welt geschafft Im Gegen- theil, Griechenland führt eine immer drohendere Sprache und unterstützt dieselbe durch seine offenen Mstungen; es will durchaus den Dfftnct von Nezeros haben, dessen Herausgabe die Pforte verweigert, wie man vermuthet, well dort bedeutende Privatgüter des Sultans liegen. Deutschland und Oesterreich sind eifrigst bemüht, die griechische Regierung zur Nachgiebigkeit zu bewegen, vorlausig gefallt man sich aber in Athen noch darin, tüchtig mit dem Sabel zu raffeln. Die zu Ende gegangene Woche hat auf dem egypaschen Kriegsschauplätze endlich den so lang erwarteten Entscheidungskampf bet Tel-el-Kebrr gebracht, welcher mit der gänzlichen Niederlage der Truppen Arabi Pascha s geendet hat. Schon in den frühen Morgenstunden des 13. September griffen die Engländer die egyptischen Verschanzungen an und nahmen dieselben ichließlich mit dem Bajonett. Eine große Anzahl Kanonen und ca. 2000 Ge angene fielen den Engländern in die Hände; die Egypter wurden nach allen Seiten hm zersprengt und eifrigst von der englischen Kavallerie verfolgt, Arabi Pascha Mst entkam xu Pferde nach Haaazig. General Wolseley ist entschlossen, seinen ^ug rasch äuszuuützen, denn er dirigirte die Hochländer-Brigade sofort gegen Bmlbe.S zu, also in der directen Richtung nach Kairo, wo seine Avantgarde bernts am Donnerstag Abend eingetroffen ist. Die indischen Regimenter unter General Macpherson wurden angewiesen, den wichtigen Eisenbahn-Knotenpunkt Zagazig, westlich von Tel-el-Kebir, zu besetzen, wo sie nach einem Mittwoch Nachmittag anlangten. Hier erbeuteten die indischen Truppen fun mit Munition und Lebensmitteln reich beladene Eisenbahnzuge nebst den dazu gehörigen Locomotiven. Der Gouverneur von Zagazig hat ferne Unterwerfung dem General Macpherson angezeigt. — Des Weiteren siehe die telegraphischen Nachrichten.____________ Ar. 2L7» Zweites Blatt. Sonntag den 17. September Wußlano. Petersburg, 9. September Fast überall im ganzen großen Rustcnr^che hat der Lauer seine Ernte eingebracht und ist wohl auch bereits in den meisten G-^-ttn Mit dem Ausdreschen des geernteten Getreides beschäftigt. An der Wolga ist die Ernte .n diesem ^ahre durchschnittlich ehr gut ausgefallen und oaher der Bauer für den «Si= «ä sä ixxsss k« -in^ÄM-n^^ Woiga'- Gorwernement folgen und wir werden sehen, daß der russisch- Bauer sehr häustg auch ”on ei7aÄÄ erzähl, unser Gewährsmann in le'Ä »weirnal im Herbst. Den Reigen eröffnet gewöhnlich der Schenkwirth. Am Morgen eines Sonn- oder Feiertags erscheint dieser Biedermann mrt Branntwein im Hause des Bmrers begrüßt ihn mit tiefen Verbeugungen, bewirthet ihn mrt Branntwein und bittet, ihm doch einiges vom geernteten Korn zu geben. Der Bauer habe doch bet ihm dem Schenkwirth, so häufig beim Schnapstrtnken umsonst Brot als Aufbitz genossen Der Bauer will zuerst nicht recht d'ran, aber noch einige Züge au§ der Brannt- wkinflasche und der Bauer sührt den Schenkwirth in seinen Speicher. Hier wird dem Branntwein abermals munter zugesprochen und ein Maß Korn nach^dem andernv r- scüwindet im Sack des Schenkwirths, bis der Sack voll ist oder das Werb ihren Mann aus den Händen des Verführers gewaltsam befreit und diesen vom Hofe ähnlicher Weise handeln die Aufkäufer, Schmiede, Dorfschn^der und> wer alle diese Blutsauger des Bauers sind. Niemand aber erscheint ohne Branntwein. Haben die Manner alle Höfe und Hütten eines Dorfes besucht, so treten dre Werber dieselbe Rund- fabit an, um auch rhrersetts so viel als möglich dem Bauer abzuschwatzen- Es erscheint das Weib des Schenkwirths oder Aufkäufers mit Aepftln, eingemachten Gurken, Häringen, wohl aud) mit Branntwein, und tauschen dies- Sach-r. g-g n Korn.Lern- wand Garn u. s. w. aus. Wie vortherlhaft ein solcher Tauschhandel fern muy, r daraus zu ersehen, daß ein Bauernweib für Gurken oder o lepf Getreide gibt. Den betreffenden Obrigkeiten find drese Geschichten M) 9 ^ntit, sie wissen, daß die Bauern auf diese Weise ruinirt werden - und vocy die eben genannten Personen machen es der- Popr- der BcttjEa (Väterchen) und die Bapin, d sunn? erilbeint ohne ^ranntweiw dafür aber in sorger und dessen Frau nennt. Der Pope erscheint oyn . der Bauer seinen Begleitung der Dorfobrigkeit. Mit üefen Verbeugung Ag vorhandenen Seelsorger und sührt ihn rn den Speicher- Der Pope prüft N-caramg^ merben Getreidevorräthe und g'bt dann den Kasten an, au3 » W) 1 schnödem Geiz dem soll. Während dieses geschreht, ermahnt er den, Bauer, ^nr^ mlffe ^hr wohl, Diener der Kirche das bessere Korn vo^uenthalt n. liegen habe, das er für daß der Bauer in einem anderen Spelcher ss ™ helfen; der Pope gibt sich sich zurückhalten wolle. Keine ^ct^cut^1!eKenf erhalten hat. Einige Wochen später erst zufrieden, nachdem er noch ern Exttag fcyenr ben Bauernwetbern Lein- unterntmmt die Popm chrersetts eine RundwY r un magt, den Popen wand, Garn, Flachs, Wolle u. s- w- ab. ^eye oem ^,^nd, daß der Pope oder die Popin unoernchteter Sachezu e '°>'^^M„chtigt sei. Dem Popen fehlt es nach dem Gesetze zu solchen ForderungenVernunft zu bringen. Der Un- nicht an Mitteln, einen solchen W'derspenMg n 8 ä(t# wird ihm als Sühne für glückliche wird 2-3 Stunden in de ■ 0 $|nbur$ f0 und so viel Knie- irgend em kleines Vergehen auTeriegt, c-,eiliaenbilde au machen, wobei er fedesmal b-ugungen, oft über hund-rt °° -'n-m g' e’™n“ “’m »trb jeder Hof ein. mit dem Kopfe den Fußboden » ™ rechtgläubigen Ruffen eine furchtbare gesegnet, fein Hof ^-r nicht, hin, den Widerspenstigen rasch ge- Demüthigung tst. ® Ä UW, bittet diesen demüthig um Ver- fügig zu enueben. Er -rstbeint stetwi g b{n verweigerten Tribut. Daher bNauch der P?pe Ms die reichsten Gaben nach Hause, so daß er ' Nen großen Theil vei kaufen kann. Zu den Kaiscrtagcu in Breslau und Dresden. Ein ganzes Buch könnte man über die Kaisertage in Breslau und Dresden schrelben, wenn man all’ die großen patriotischen, loyalen und militärischen Momente, die sich in der kurzen Spanne Zett von zwei Wochen in und in der Nahe von zwel großen deutschen Hauptstädten abspielten, genügend schildern wollte, aber wenn es uns auch nicht möglich ist, in solchen umfassenden Schilderungen unseren Lesern die Bedeutung dieser Kaisertage vor die Seele zu führen, so sind mir doch wohl in der Lage, die Quintessenz derselben gewissermaßen wiederzugeben. Schon seit der Neubegründung des deutschen Reiches wurde cs jedem Vaterlandsfreunde klar, daß den alljährlich und abwechselnd in d n verschiedenen deutschen Provinzen, resp. Bundesstaaten, wiederkehrenden Kaisermanövern eine ganz besondere patriotische Bedeutung innewohne. Jedermann wußte, daß der Kaiser mit seinen Generalen nicht kam, um nur einem glänzenden, großen militärischen Schauspiele beizuwohnen, eine Kaiserparave abzuhalten, sondern daß der von strengem Pflichteifer auch in seinem hohen Alter noch erfüllte Kaiser gekommen war, um in Gemeinschaft mit fernen tüchtigsten Generälen die Wehrfähigkeit der betreffenden Armeecorps einer ernsten Prüfung zu unterwerfen. Ferner galt es aber auch bei diesen Gelegenheiten, das junge Band zwischen Kaffer und R.'ich fester zu knüpfen oder, soweit es sich um preußische Provinzen handelte, das alte, loyale Band zwischen König und Volk zu erneuern. Von diesen Wirkungen der Kaisertage liegen nun gerade aus diesem Jahre die glänzendsten Zeugnisse vor. Kaiser Wilhelm sah zuerst fein Schlesiervolk und nahm in diesem Lande, in dem Friedrich der Große die großstaatliche Bedeutung Preußens errang, die herzlichster'. Huldigungen entgegen. Dort sah auch der Kaiser das 5. und 6. Armee- Corps in erprobter Kriegstüchtigkeit und konnte den fremden Fürsten und Officieren beweisen, daß Deutschlands Macht und Einigkeit nicht welkt, sondern daß sie frische, kräftige Blüthen treibt, dem Freunde, dem Bundesgenossen zu:n Schutze, dem Gegner zum Verderben. Auch versäumte der Kaiser dort nicht, seine alte Kriegskameraden in den zahlreich herbeigekommenen Kriegervereinen zu sehen, bei frohen Festen sah er auch die schlesische Ritterschaft, die Provinzialstände und die Breslauer Bürgerschaft und richtete an die Vertreter der Breslauer Studentenschaft ernste, patriotische Mahnrufe. Ein ähnliches Bild wie in Schlesien und Breslau vollzog sich alsdann in dem Königreiche Sachsen und der sächsischen Hauptstadt, denn nach neuntägiger Anwesenheit in Breslau der zweiten Hauptstadt des Königreichs Preußen, folgte der Kaiser Wilhelm einer Einladung feines ritterlichen Freundes und Bundesgenossen, des Königs Albert von Sachsen, und begab sich am Donnerstag nach Dresden, wo der Kaiser und oberste Kriegsherr des deutschen Reiches ebenfalls auf das Herzlichste empfangen wurde und bei Gelegenheit vieler glänzenden Festlichkeiten sich von der unwandelbaren Bundestreue des Sachsenlandes überzeugen konnte. Am Freitage nahmen der Kaiser Wilhelm und König Albert auch die Parade über das sächsische Armeecorps, wclches seit vorigem Jahre noch um zwei Infanterie-Regimenter gewachsen ist, ab und der oberste Kriegsherr und seine Generäle konnten sich überzeugen, daß die sächsischen Soldaten ihren preußischen Bundesgenossen, mit denen sie schon ruhmreich bei Gravelotte, Beaumont und Sedan gekämpft hatten, ebenbürtig sind und daraus die wettere Folge ziehen, daß das geeinigte Deutschland niemals einen Feind zu fürchten braucht, so lange der von Kaiser Wilhelm in erster Linie geflegte Geist der Pflichttreue und Tapferkeit in den deutschen Landen zu finden ist. Vermischtes. Offenbach, 13. September. Der wegen fahrlässiger Brandstiftung in der Vollmar’schen Fabrik verhaftet gewesene Kesselschmied Schmidt von Darmstadt wurde aus der Haft wieder entlassen, da sich für die Anklage nicht genügende Beweise oorgefunben haben sollen. Wir freuen uns über diesen Ausgang der Sache umsomehr, als der Verhaftetgewesene Vater von vier Kindern ist und sich des besten Rufes erfreut. — Mannheim, 11. September. Vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts beginnt heute ein Monstre-Proceß, die Anklage gegen den berüchtigten Wucherer Salomo Kaufmann von Viernheim wegen Wuchers, Betrugs, Erpressung u. s. w. Aus der Anklageschrift ist ersichtlich, in welcher Weise der Biedermann sich mit dem Wuchergesetze abzufinden wußte. Kurz nach dessen Inkrafttreten sagte er zu einem Bauer, der schon längst in seinen Schlingen zappelte: „Wir haben jetzt ein neues Gesetz, das nennt man Wuchergesetz. Die Lumperei kann jetzt nicht mehr so weitergehen, Du schreibst mir sofort 30 Proc. weitere Provision oder Du kommst mit dem Wuchergesetz tn Conflict und bann wirft Du sehen, wie es Dir geht". Diese lapidare Drohung verfehlte natürlich ihren Einbruch auf ben Bewohner des flachen Landes nicht. Galgen und Rad schwebten ihm vor, er nahm die Feder und schrieb. Hanau, 13. September. Die „Han. Zig." schreibt: Einer der hier inhaftirten Emissäre des socialistifch-anarchistischen Reoolulions-Comtte's in London, Balthasar Grün von Kirchhain, der außerdem von seinem früheren Aufenthaltsorte Paris aus wegen Raubmord verfolgt und dem erst am vorigen Samstage seitens der Staatsanwaltschaft das erdrückende Beweismaterial für seine Täterschaft an diesem Verbrechen vorgehalten wurde, hat sich verflossene Nacht in seiner Zelle im hiesigen Landes- gerichtsgefangniß erhängt. Derselbe war mit dem Ausrippen von Tabak beschäftigt und fand in den Ballen zwirnsfadendicke Kordelstücke, aus denen er sich einen halbfingerdicken Strick drehte, mittelst dessen er sich am Fenstergitter aufhängte. Der ganze Vorfall spielte sich so geräuschlos ab, daß die zur Bewachung der politischen Gefangenen besonders bestellten Leute nichts davon merkten, ebensowenig der in der Nachbarzelle inhaftirte Genosse des Selbstmörders, Rinke, dem ersterer noch am Abend vorher, ohne jedoch bei demselben besonderes Aufsehen dadurch zu erregen, „Lebewohl" zugerufen batte. Grün ist ein moralisch total verkommener Mensch, der seine eigenen Genossen häufig bloszustellen suchte, um für sich Vortheil zu gewinnen, dem die Staatsbehörde manchen Wink verdankt, der sich später als richtig erwiesen hat, und der ferner große Enthüllungen in Aussicht stellte, wenn man die „Pariser Geschichte" etwas „becent" behandeln wollte, was selbstredend abgelehnt rourt>e. Sein Selbstmord ist daher keineswegs auf politische Motive, sondern entschieden lediglich auf die Furcht vor der bevor- ftebenben Strafe wegen bes begangenen unb ihm bewiesenen Raubmordes in Paris, woselbst er eine Frau mit fünf Dolchstichen ermordet und aus einer Kassette 2000 Frcs. geraubt hatte, zurückzuführen. Mainz, 12. September. Vor circa einem Jahre ging der Sohn einer hiesigen Wittwe, die ein schuldenfreies Häuschen besaß und nebenbei ein kleines Geschäft betrieb, das sie reichlich ernährt', nach Amerika, um hort fein Glück zu machen. Nachdem er nun etwa ein Vierteljahr lang in New-Ioik war, schrieb er an seine Mutter die herzlichsten Briese mit der Bttte, chm doch ebenfalls in die neue Welt zu folgen, es ginge ihm sehr gut, doch wäre er noch viel besser daran, wenn er seine Mutter bei sich sehen würde; sie möge daher das Häuschen und das Geschäft verkaufen und die Reise an- treten. Lange widerstand die alte Frau d m Anerbieten, als der Sohn aber immer mehr in sie drang, entschloß sie sich endlich zu dem schweren Schritt, ihrer alten lieben Heimath Lebewohl zu sagen. Sic verkaufte ihr Haus unb ,hr Geschäft, b.stritt mit bem Erlös ihre Ueberfahrtskosten unb war überdies noch im Besitz einer respeclablen Summe, mit welcher sie den Sohn in Amerika zu unterstützen gedachte. Die Reise nach dem fernen Lande war glücklich überstanden unb die alte Frau war froh, als sie endlich in dem sehr bescheidenen Heim ihres Sohnes Ruhe fand. So vergingen über drei Wochen und kein Mißton störte die Harmonie der beiden Leute, als eines Tages — ebenfalls auf Drängen des Sohnes — die alte Frau in Begleitung einer anderen deutschen Frau einen Spaziergang in New-L)ork unternahm. Nach Verlauf von zwei Stunden kam sie wieder nach Hause, doch hier mußte sie mit Schrecken wahrnehmen, daß während ihrer Abwesenheit ihre Kommode erbrochen und ihr sämmtliches Geld entwendet worden war. Gleichzeitig fehlten aber auch die Kleider ihres Sohnes und dieser selbst war verschwunden. Die nach dem Verschwundenen angestellten Recherchen ergaben die Gewißheit, daß derselbe seine eigene Mutter bestohlen und davongegangen war. Im tiefen Elend saß nun die alte Frau in einer ihr ganz fremden Stadt, auf die Wohlthaten fremder Menschen angewiesen. Die hiesigen Verwandten der Unglücklichen haben nun einen Betrag zusammengesteuert, mit welchem die alte Frau zurückreisen kann und wird dieselbe dieser Tage wieder hier eintreffen. — sFreuden einer Redaction.j Unter dieser Überschrift schreibt das „Bamberger Volksblatt" u. A-: „Kein Geschäft bringt so viel Unannehmlichkttten mit sich und unterliegt so der Kritik, als die Herausgabe eines Blattes, das Jeder zu fritifiren sich befähigt hält, mag er es verstehen ober nicht. „Kritisiren kann jeher Bauer, besser machen, bas ist sauer." Enthält bie Zeitung zu viel Politik, so ist bas Publikum unzufrieden; wenn zu wenig, da will man sie nicht ansehen. Ist die Schrift groß, so ist nicht Inhalt genug für das bezahlte Geld da; ist sie Nein, so hat man nichts in der Hand, nicht einmal etwas einwickeln kann man und das bischen Inhalt ist wirklich nicht das dafür ausgelegte Geld werth. Ist das Format groß, so ist es e das Mittel zu grosser Ersparniss im Haushalte. Vorzügliches Stärkungsmittel für Schwache und Kranke. Zu haben bei den grösseren Colonial- und Esswaarenhändlern. Droguisten, Apothekern etc. 1 Alle Arten Morgenschuhe, Pantoffel, Filzschuhe etc gSg Reparaturen schnell und billigst. 9,00, Engl. Fußböden Ocllack Farbe übertrifft alle derartigen Fabrikate durch rasches Trocknen, höchsten Glanz und größte Dauerhaftigkeit. 3451 Allein-Verkauf bei Fr. Seibel. 10,35—64 u. 11,75, 11,88, 11,40, 2,80, §Feinschmeckender Rio........ hochf. Campinas Santos u. afr. Perl-Mocca U hochfeinen gelben Java...... O hochfeinen großbohn. Blau-Ceylon . . . O ff- Perl-Ceylon.......... o feinsten Tafel-Reis......... empfiehlt Louis L 0 ny, 5777 Holzwaarenlager. 3454 Haus mit Hofraum in guter Lage, zu jedem Geschäft geeignet, zu verkaufen. Näh. bei der Exped. ds. Bl. oöDDQOijQQaooaoaoQQaQaQaaooaooOQOcxxiaaü 8 Kaffee zu Engros-Preisen aus Hamburg R 3 — Zoll und Porto frei, gegen Nachnahme — U — in Säckchen von 9Va Pfd. netto. O per 9Vr Pfd- JL 8,50, D O fernste Bourbon-Vanille, ff. Cacao in Blechdosen, Chocolade ö und alle Sorten feiner und feinste Thees von 2,00 per Pfd. bis JL 10—15. Q Q Ifuldner v. Mülnheim de Co. Q NB- Für reelle und wohlschmeckende Waare wird garantirt. 4885 Q OOOOQOOOOOOOODOOOOQC3000000QOOCXXX30QOOD Messer und Gabeln in schöner Auswahl zu billigsten Preisen empfiehlt Johann Zufall, Zinngießer, 5775________Neuen-Bäuen 85.________ Lufah (Schwämme) empfiehlt 4186 Emil Fischbach. 9 HALBFRANZ 9.,. o Nnüöertroffenes Aaörikat zum Stärken der Wäsche. EMIL FISCHBACH in £[3J_UMQ ear b EITETE ILLUSTRIRTF Jeinsses Frankfurter Export-Bier auf Eis, per Flasche 23 Pfg., empfehlen 4706 J. A. Husch Söhaie. NEUE ui Q Z AUFLAGE. 5105 A» nocter Selters weg 43. limiHiiiliiirl für Damen und Mädchen empfiehlt in neuesten Fagons etc. Brockhaus' Con versations - L exikon. Mit Abbildungen lind Karten. Preis a Heft 50 Pf. 5626 Die Preise verstehen sich inciufive Verpackung. | Frankfurter Zeitung I und Handelsblatt. Vermischte Anzeigen. 5868 im Abonnement. 5946 Alle Sorten 3445 empfiehlt Fr. Seibel» Mäusburg. 5686 In meinem neuerbauten Hause ist der zweite Stock zu vermiethen. Karl Merkel, Marktstraße 213. Gießen, im September 1882. Die Agentur der ,frankfurter Zeitung": Julius Wallach, Marktplatz B. 34. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr- CHr. Pietsch) in Gießen. guten Lohn ein anständiges, gesetztes Mädchen, das gut bürgerlich kochen kann und in Hausarbeit erfahren ist. Näheres in der Expcd. ds. Bl- Abonnements auf die Frankfurter Zeitung, das einzige große entschieden freisinnige Frankfurter Matt, welches (incl.des Wochenblattes) in einer Auflage von 39&OO Exemplaren erscheint, werden bei unterzeichneter Agentur angenommen. Der Abonncmentspreis der „Frankfurter Zeitung", einschließlich „Stadt-Anzeiger", beträgt pro Quartal Mk 8 25, Pro Monat Mk 2 75. Auf das Samstags erscheinende „Wochenblatt" pro O"°^Die^Frankfurter Zeitung" ist das größte, bestunterrichtetste unabhängige Blatt Süd- und Mitteldeutschlands, dessen politischer Th eil ebenso wie die Abthellungen ftir Handel, Volks- und Landwirthschaft, Gewerbe, Kunst und Wiffenfchast, nicht minder das unterhaltende und belehrende Feuilleton demselben seit einer Reihe von Jahren einen Weltruf verschafft haben. Durch den über alle Welttheile ausgedehnten Privat-Telegraphen- dicnst wie ihn überhaupt kein anderes deutsches Blatt besitzt, (directe Kabeldepeschen von allen grösseren überseeischen Handelsemporien — von New-York, New-Orleans. Rio-Janeiro, Valparaiso, Bombay, Calcutta, Shanghai, Yokohama, Alexandrien rc. re.) erhalten die Leser der „Franksurtcr Zeitung' fämiutliche wichtigen politischen, finanziellen und commerziellen Nachrichten rascher als ans irgend andere Weise. — Die Parla- mcntsberichterstattung sowie die telegraphische Correspondenz aus Berlin erfolgt auf den Spezialdrähten der „Frankfurter Zeitung . Kein anderes süddeutsches Blatt liefert so vollständige und unpar- teiische Reichstags- und Kammerberichte und so reichhaltige Berliner Mittheiluugen auf telegraphischem Wege. Vom egyptischen Kriegsschauplätze erhalt die Frankfurter Zeitung täglich zahlreiche Specialtelegramme, sowie regelmäßige Correspondenzen ihres Spezialberichterstatters. . . . Die Landwirthschastliche Zeitung erscheint leben Sonntag m einer besonderen Beilage. Die Frankfurter Zeitung ist das einzige Blatt, welches die tägliche Wetterprognose der Franksiirter meteorologischen Station veröffentlicht. Ebenso enthält das Blatt jede Woche unter der Rubrik Literarisches eingehende Besprechungen der neuesten und interessantesten Erscheinungen auf dem Büchermärkte. Neu eintretenden Abonnenten liefern wir die Zeitung bis Ende dieses Monats gratis, ebenso sind Probeblätter jeder Zeit bei uns zu haben. Haushaltungs-Pensionat. Noch mehrere junge Mädchen, welche sich gründlich im Haushalt und allen seinen weiblichen Handarbeiten aus- bilden wollen, finden in Wetzlar an der Lahn herzliche Aufnahme. Ans Wunsch Nachhülfe in Musik sowie Gelegenheit, die hiesige sehr gute Industrieschule zu besuchen. Empfehlungen durch Frau Dr. Halber- und Frau Bergverwalter Roth dahier, Frau Professor Maurer und Frau Dr. Rittershausen in Herborn, Nähere Auskunst durch Amalie Siegfried, 5670 Wetzlar a. d. Lahn. 5702 Pensionäre finden gute Auf- nahme. Näh, bei der Exped. ds. Bl. Mifsionsfcst d. V. Mittwoch den 20. September d. J. su Winnen bei Mendorf a. d. Lumda. Carl Sdjiutmths Delicatessenhandtuug versendet unter Nachnahme Zx feinsten IHME für befielt Haltbarkeit garanttrt wird, in De uns oh ns (schön mit weitzgeschälten Korbweiden beslochtenen Flaschen). 10 Liter Inhalt Mk. 3. eelÄOii» auf das Feinste gerieben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle zum Anstreichen erforderlichen Lacke, Firnisse, Pinsel etc. try Der BSrsenkalender pro 1882, ein umfangreiches, für | Fonds- und Actienbesitzer unentbehrliches Sammelwerk wird den neuen g Abonnenten gratis nachgeliefert. g 5545 Ein bis zwei Schüler wünscht iir Pension zu nehmen eine Pfarrers-Wittme. Näheres bei der Exped. ds. Bl. I 5965 Gesucht auf 1. Oktober gegen y Restauration Fritz Lony ä | 22 Marktstrasse GIESSEN Marktstrasse 22 empfiehlt 5704 Bet-etage, 8Zimmer, 2 Kammern rc., auf Wunsch auch Pferdestall und Burschenzimmer, in der Alicestraße vermiethet H. Adami. 5657 Logis mit Stallung, Remise, Lagerräumen und großem Hofraum ganz oder getrennt zu vermiethen. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 5620 Kleine Logis und einzelne Zimmer zu vermiethen bei A. Hotz, Schützenstraße. 5910 Freundliches Logis zu vermietben ______bei Schreiner Hetz, Kaplansgasse. 5479 Ein schönes Logis von 3 Zimmern, Küche, abgeschlossenem Corridor und allen sonstigen Bequemlichkeiten zu vermiethen. W. Seuling. 4280 Ein gut mobl. Zimmer zu ver- miethen bei C. Fr. Conrad, Friseur. 5708 Neuhergerichtete Familienlogis vermiethet I. Hetz, Teufelslustgärtchen. 5824 Ein Logis, 4 Zimmer und Mädchenzimmer, ver- fchlieHbarer Corridor (neu und elegant hergerichtet), Küche, Keller, Holzplatz, Milgebrauch der Waschküche, ist per sofort tu vermiethen bet Th. Brucks Kanzleiberg. 5872 Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen an der Grünbergerstraße. Näheres bei A u g. 9! a u h e i m e r W w e. 5921 Zwei hübsch möblirte Zimmer in schöner Lage mit separatem Eingang zu vermiethen. Näh, b. d- Exp. ds. Bl. 5954 Ein kleines Logis ist an ruhige Leute zu vermiethen. Emil Lotz, Kirchenplatz. 5964 Ein möbl. Zünmer auf sogleich zu vermiethen. Teufelslustgärtchen C. 168. 5967 Eine Stube mit Kabinet, Küche und Zubehör zu vermiethen. G. Unverzagt, Kaplansgasse. ”5971 Kleine Wohnung zu vermiethen. Kennel, Riegelpfad. 5924 Logis zu vermiethen bei Heinr. Schmidt II., Grünbergerstraße. 5957 möbl. Zimmer zu vermiethen. _________Marktstraße D- 27. T659 Der mittlere Stock meines Hauses (2 Stiegen hoch) ist anderweitig zu ver- miethen. Emil Fischbach. ~ 4069 Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. ______ Neue-Bäue 85. ""4526 Ein FamilienlogiS zu vermiethen bei Dr. Felsing, _____Neuen-Väuen 4709 Eine Mansardenwohnung ganz oder getheilt perl.Oktober zu vermiethen bei Friedrich Greiner, Frankfurterstr. Mr Einj.-Meiwillige! Möbl. Zimmer, auf Wunsch mit Pension, im ^Frankfurter Hof" (nächst der Kaserne). 5640 5865 Ein Familienlogis per 1. Oktober zu vermiethen. Wolkengasse^88. 3006 In meinem neuerbauten Hause (Bahnhofstraße) ist ein Laden mit Logis, sowie eine Familienwohnung, bestehend aus 4 Zimmern, Küche und Zubehör, sofort zu vermiethen. Wilk. Plank. 5873 Meine Wohnuna befindet fich von heute ab brt Herrn Kaufmann Schlatter, Neuenweg 6. Heinr. Löffert, Dien stur ann.________ 6001 Für mein Mauufakturwaareit- und Confections-Geschäft suche ich sofort einen tüchtigen Detailreisenden unb einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen. Butzbach. Herm. Wietzler. 6009 Zwei anständige Leute können. / Kost und Logis erhalten. Grünberger-Straße 12. Zeitungsträger werden gesucht. „ 5874 Julius Wallach, "5983 Ich- suche zum 1. Oktober ein braves Mädchen, was selbstständig kocht. Zeugnisse einzusenden. Frau von Steuben, Weilburg. 5984 Ein Schreinergeselle auf sofort i gesucht. Chr. PH. Euler, Ludwigsstr. 5997 Gesucht für sofort ein tüchtiger Knecht für 2 Pferde. PH. Schwan, Neustadt. 5998 Ein Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit wird per Michaelis zu miethen gesucht. Seltersweg C. 185, 1 Tr. h. DermietyulMn. 5830 In der neuen Kleinkinderschule ist eine schöne Wohnung, 5—6 Zimmer rc. beziehbar im Oktober, zu vermiethen. Näheres bei Lehrer Jung. 5943 Eine schöne Wohnung, 2 Zimmer und Kabinet, per 1. Oktober zu vermiethen. M. Weiner, Marktstraße. 4846 Ein größeres und ein kleines Familienlogis zu vermiethen und alsbald zu beziehen im „Darmstädter Haus' 6004 Ein kleines Familienlogis, sowie eine einzelne Stube sofort zu vermiethen bei Heinrich Noll, Mühlgasse. 5ÖÖ8 Schlafstelle zu vermiethen. Neustadt Nr. 8, Hinterhaus. 5180 Eine möbl. Stube mit Kabinet bei Julius Wallach. 3875 Möbl. Zimmer zu vermiethen. Ingen. Merz, Bahnhofstr. C. 93 7io._ 5928 Am Bahnhof zwei gut möblirte, freundliche Zimmer zu vermiethen. Näheres bei der Exped. ds. Bl- 5547 Im früher Lange'schen Haus 3 Logis, je 4—5 Zimmer nebst Zubehör, sofort oder per November zu vermiethen. ______________M. Weitzbäcker. 5172 Zwei kleine Logis in meinem Nebenhaus zu vermiethen. _______K. Haas, Kalkbrennereibesitzer. 2785 Ein kleines Familienlogis an eine ruhige Familie zu vermiethen bei _____________August Noll im Stern. 5395 Der 3. Stock meines Hauses mit Gartenantheil, sowie 2 Zimmer in der Mansarde zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres im Hinterhaus zu er- fragen. Karl Jughardt, Kanzleiberg. zum Keltern kauft 5639 Gmil Schmall, „Franks. Hof^. 5188 Ein Lehrling in ein hiesiges Engros-Geschäft unter gunst. Bedingungen auf sofort gesucht. , Schrift!. Offerten bei der Exped. ds. B *■ niederzulegen. 5966 Das Grotzherzoglich HesfiU Regierungsblatt von 1867 bis 18b- event. von 1820 an wird zu kaufen gesuo'^ Offerten nimmt entgegen M. Pilger. Beilage pi Nr. 217 des Gießener Anzeigers. Allgemeiner Anzeiger. Pfandbricf-Derloosung der (frankfurter Hl)po1heken6ank. In Folge der heute vor Notar und Zeugen vorgenommenen Verloosung sind die nachfolgend mit einfacher Schrift aufae- führten Nummern zur Rückzahlung per 1. October 1882, mit welchem Tag die Verzinsung endigt, gekündigt worden- Aus früheren Verloosungen rückständig sind die mit fetter Schrift aufgeführten Nummern- Lit. H. (Mark 5000.) „ N. (Mark 2000.) „ O. (Mark 1000.) „ P- (Mark 500.) „ H. (Mark 300.) „ Q- (Mark 200.) „ H. (Mark 5000.) „ N. (Mark 2000.) O. Mark 1000.) „ P- (Mark 500.) ,, R- (Mark 300.) „ Q Mark 200.) 4° oige Markpsandbriefc. Nr- 44. 50. 137. 257. Nr. 22. 67. 77. 95. 193. 214. 293. Nr. 37. 60. 127. 153. 191. 203. 208. 221. 242. 243. 267. 273. 274. 289. 291. 294 297 Nr. 21. 35. 38. 53 60. 76 78. 80. 105. 120. 148. 202. 203. 238. 297. Nr. 18. 28. 49. 54. 68. 81. 83. 115. 122. 129. 150. 166. 193.196. 202. 220. 224. 265. 272. 275 291 294 Nr. 16. 19. 30. 61. 63. 67. 86- 118. 134. 170. 172. 178. 189. 206. 215. 236. 238. 251. 279. 281. 284. 4 /?/oige Markpfandbriefe, Serie IX. 1199. 1200. 1601-1620. 1901—1908. 2381-2420. 3181—3200. Nr. 101—144. (die letztgenannte Nummer immer einschließlich) 146—177. 179—200. 244—252 254—260 281-300. 421-460. 521-540. 561- 80. 761-780. 844. 938. 1013. 1031. Nr. 1—40. 61-80. 121—155. 157—200. 241-250. 252—265. 267—300. 361-380. 401—420. 561-600 741—800. 841—844 846—8 )4. 856—862. 864. 866—880. 1073. 1081—1120. 1181—1189 1191—1197 """ "OAn 1281-1300. 1341-1360. 1395 1423-1451. 1453-1460. 1501-1520. * 1561-1580* 1026. 1661—1666. 1668—1680 1701—1720. 1741—1760. 1841—1851. 1853—1880. 1910—1940. 2061—2080. 2141—2150. 2152. 2153 2155. 2157—2203. 2204. 2205—2220. 2441—2460. 2521—2540. 2561—2580. 2681—2700. 2841—2880. 2941—2960.3041—3060. 3221—3240. 3401—3420. 3481—3500. 3621-3640. 3882. 3894. 3928 3960. 3967. 4111. 4131. 4143. 4412. 4418. 4442. 4453. 4501. 4598. 4601. 2101—2120. Nr. 1-8. 10-20. 181-194. 196-219. 22 0 301-339. 421-439. 441—463. 465-520. 541-600. 720 721—724. 726—740. 801—806. 808—816. 818—820. 861—874. 876—880. 921—955. 95 6 957—991 993—1000. 1041—1060. 1081—1120. 1181—1209. 1211. 1212. 1214-1220. 1272. 1298. 1341-1345* 1347—1355. 1357-1360. 1381—1420. 1442. 1461—1480. 1541—1560. 1621—1640. 1681—1700. 1801—1830. 1831. 1832. 1834—1860. 1922—1960. 196 9 2041—2060. 20 6 9 2101—2120* 2161-2177. 2179-2200. 2221-2240. 2361-2380. 2441-2460. 2581-2592. 2594-2600. 2622-264E 2661—2680. 2721-2740. 2781—2800. 2821—2840. 2901-2920. 2961. 2962. 2964—2980. 3321—3360. 3421—3440. 3661—3680. 3721—3740. 4061—4100. 4301. 4399. 4612. 4638 4774. 4787. 4868 5009 5268. 5297. 5304. 5456. 5607. Nr. 1—19. 21—55. 57—100. 121. 123-125. 127—132. 135. 136. 137. 140. 221-240. 281—299. 341-380. oOl—504. o06. 507. 509—520. 601—620. 661. 662. 664. 665. 667—672. 671. 676—680. 701—800. 821—860. 881—9u0. 1042—1057. 1059—1082. 1084—1100. 1161—1170. 1171 1172—1180. 1216 1221—1240. 1288 1321—1329. 1331—1334. 1336—1340. 1370. 1376 1377. 1378. 1379 1380. 1381. 1382. 1383. 1384. 1385. 1386. 1387 1421-1440 1481—15'^0 1541—1543 1545—1552 1554-1600. 1686. 1761-1763. 1765-1799. 1941-1960. 1981-2000 2181-2200.* 2261-2280. 2581-2620. 2701-2740. 2999. 3237. 3271. 3619. 3625. 3757. 4143. 4182. 4195 Nr-101—119. 181—200. 248. 301—320 361. 363—411. 412 413. 414 415—420. 461—478. 481—500. 561—580. 601. 602. 604—660. 689 841—900. 921—965. 967—1000. 1021—1034. 10^5. 1036—1040. 1044. 1059 1121-1140. 1181. 1183-1189. 1191-1200. 1241-1243.1244.1245-1280.1321-1326. 'ttn 'm? 147-—1500. 1541-1555.1557—1566.1568-1580. ‘«V' 2n380- 2421-2440. 2521-2540. 2621—2640.2741—2760. 2821—z840. 3060. 315o. 32ol. 3294. 332/. 37o9. 3801. 3925. 4019. 4054. 4370 ÄR1 2jR:60ÄK71"ÄRn Mi”1 km 30ä—329- 361^398. 400—418. 420. 425. 461—46a. 467-480. o41—o60. o81—59d. 597 - 600. 602—606 608—616 618 619 641 676 678-680 701-720. 761-780. 801-820. 841-860. 881-900. 941-960.1001-4010lOlLlO*^ 1061—1084. 1086—1095. 1097—1100. 1141—1160. 1171. 1201. 1202 1204 1911 1213 1215 1217-1220. 1285 1301-1304. 1306-1332. 1333 1334-1340 1417 1441-1449 1451-1460 2541 2600 1562-1080. 1681-1700. 1718. 1781 1800 1911-1960.2161-2180. 2744-2780. 3M1-M20. Zlbl-3180. 8213. 3244. 3438. 3644. 3717. 3721. 3746. 3845. 402/. 4031. 4220. 4249. 4336. 4366. 4379. 4439. 4480. Kordel und Waschseile, Schwämme und Fensterleder empfiehlt Louis Lony.5778 aooooooooooon a Patent 2 I E. Burzkowgki. r O Firma: Q 0 REITHOFFER & NEFFE 0 Q Wien—Budapest. Q 2 Carbolistrte Seifenblälter 2 OV wirken in Folge ihres Gehaltes an Y Carbolsäure desinfiscirend und bieten Q A außerdem den Vortheil, daß man kein A Y von Fremden benutztes Seifenstück Y Q au berühren hat. — Dieselben sind Q 0 daher de.l Herren Aerzten, nach A solchen Untersuchunben. welche ein Q Waschen der Hände räthlich erscheinen Q 0 lassen, und an jenen Orten, wo eine A reine Seife schwer oder gar nicht er- v Q hältlich ist, unentbehrlich. Q 0Zu haben bei 5876 ö Fr. Seibel. V 000000010000'02 la neue holl. BoUhäringe offerire zu 6 per Stück. 5248 ' S. Gls^ffrr. aL i I i o n e s s, das bekannte kosmetische Schönheitsmittel, dient zur Entfernung aller Hautunreinigkeiten, ä Fl. 3 M., halbe Fl. M. 1,50. Orientalisches Enthaarungsmittel, ä Fl. M. 2,50, zur Beseitigung der das Gesicht entstellenden Haare binnen 15 Minuten, z. B. der bei Damen vorkommenden Bartspuren, zusammengewachsenen Augenbrauen, des zu weit ins Gesicht gehenden Haarwuchses, ohne jeden Nachtheil für die Haut. Erfinder Rothe u. Co., Berlin. Niederlage in Gießen bei C. F. Conrad, 1827_______________Friseur._____________ Feinster Dorsch-Felmthrau, fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen ä 60 1 und JA 1.70. 4546 Derselbe eisenhaltig 1 Jt. pr. Fl. 4'/?/oige Frankenpsaudbriefe. C. F. Semmler. Hin hübscher 152. 163. 174. 198. 708. 727. £ N CD «r 3 Specialitäten: Leicht lösliche Malreriract^ Puder-Chocolade bester rlutbtldeudes, nahrhaftestes, angenehmst Lmeckcndeö GcsundheitS-Getr.in! j P1! D CD r Nr. 109. 113. Nr. 10-1. 121. h) 115. 135. KM £/ > a = S Nur ächt, wenn jedes Packet diese Marke trägt. XSQk Liebig’s Backmehl Li EBI G’S PUDDINGPULVER DER LIEBIG’S MANUFACTOBY IN HANNOVER. D. (Francs 5000.) E. (Francs 2000.) F. (Francs 1000.) G. (Francs 500.) »,r .... Z?’-J8.4- §u0- 814- 819' 829- 832. 833.' 834.’ 863." 896.'899. Nr. 211. 228. 231. 243. 246. 2ol. 271. 272. 281. 289. 314. 317. 334. 9ir- »03. 533. 543. 559. 578. 579. 594. 598. 604. 607. 610. 613. 525. 626. 668. 685. 694. 698. 707. .. ,08. /27. 734. 749. /58. 7o9. 780. 784. 800. 814. 819. 829. 832. 883 834 8ß3 89ß 899 118. 146. 157. 164. 175. 189. 197. 140. 148. " - ■ Ohe« - Torte. Man bereite ans 4S Pf. Lleblg's Mehl mit Zucker, Butter, einem El und etwas Milch einen steifen Teig, rolle ihn ans, bestreue mit Zucker end Zwiebackskrumen und belege mit Apielschnit- ten (Zwetschen, Pflaumen, Erdbeeren etc.) welche vorher mit etwas Butter erwärmt waren. Alsdann bestreue man wieder mit Zucker, lässt braun backen und übergiesst den Kuchen mit folgendem Guss: Man bringt >/, Liter Milch mit Zucker. Citronen- schale und Canehl zum Kochen. 4 Löffel Liebig’s Mehl werden mit kalter Milch angerührt, in die kochende Mischung hineingethan. Nachdem Erkalten füge man 4 Eier hinzu (das Weisse zu Schaum geschlagen). Der Kuchen muss alsdanfl noch 10 Mi- unten backen. (Sehr zu empfehlen.) 5920 Ein Pianiuo ist zu verkaufen. I 5958 Ein Clavier ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. ds- Bl. > Näheres in der Exped- ds. Bl. Amerik. Jüllofen (Kronjuwel Nr. 1) wegen Anschaffung eines größeren zu verkaufen. 5749 H. Kühn, Papierhandlung. VH unserer Guldenpfandbriefe, unserer 4'/20/oigen Markpfandbriefe lowie unserer SVuigen Pfandbriefe der verschiedenen Währungen find vererts längere Zeit gekündigt und außer Verzinsung getreten. nnn, £ . ; )eut£ Obkundigten Pfandbriefe stellen wir den Umtausch gegen 40/oige Markpfandbriefe zum Cours von 09/o srn, sofern die E ineichung der Stucke zum Umtausch bis zum 20. Juli er. erfolgt- Die Auslieferung der neuen mit Januar- b^eÄrÄu Kb? ?882‘fll müveUtet15" Zinsfälligen Z.U-°üKEZdd°?T°-°^ Dom 1 Oktober 1882 ab gegen Rückgabe der Stücke nebst den nach nicht 4qqo L - diejenigen Stücke, welche erst nach dem 31. Oktober 1882 zur Einlösung gelangen, wird für die Zeit vom 1. Oktober 1882 bis zum ersten A.age des Monats, m welchem die Einlösung erfolgt, ein 2%iger Depositalzins vergütet. Umtausch und Einlösung erfolgen bei unserer Kasse und unseren sämmtlichen Einlösungsstellen, insbesondere- in Gießen bei Herrn Aron Heichelheim. Gleichzeitig machen®Hfylrer^'aJn, daß wir auf Antrag die Controls über Verloosungen und Kündigungen unserer Pfandbriefe kostenfrei übernehmen und die desfallsigen Formulare aus welchen die Bedingungen ersichtlich find, an unterer Kafie, sowie bei unseren Emlosungsstellen bezogen werden können 9 0 1 SrantfMt* a. M., den 21. Juni 1882. DlS Direction. 6050 Dr. Haag. IwcstcheN-kApsellNlcheil in guten Stoffen und fotib« Arbeit r ’7„ 6002 empfiehlt unter Garantie desGutsitzens A.ug< CJiilir, Lindenplatz. 5526 H. Rübfamen. f-~CHOCOLADEN und CHOCOLADEN-DESSERT, °°«um °->d Leicht lösliche entölte Osenos. 100 Sassen per Pfund. ist di« schönste Zierde des Jung'W _)$) lings. Der so schnell berühmtW gewordene Mustaches-g| Balsam | von Faul House, Mk Frankfurt a M , ®d)il Jgc lerstraste 12. leistet tnro schneller und kräfti M aer Erzeugung desM Bartes Erftaunliches und ubenrintR.» bei Weitem alle anderen derartigen Mittel. W Wirkung unfehlbar. Große AnzahlW Atteste. Preis pr. Dose 2.50.M Niederlage in Gießen: beiM Herrn Friseur C. Conrad-W Mäusburg. 5005kL Das Steinmetz- und Marmor- Geschäft von Emil Aalliffeisch in Giessen vis-ä-vis dem Friedhof empfiehlt sich zum Anfertigen von Grabdenkmälern» Monumenten etc., Kraveinfassungcn, sowie ;u allen in dieses Kach einschlagenden Arbeiten in allen St ein arten. Reparaturen werden schnell und billig besorgt. Lager von 2121 Gusskreuzen und Porcellanplatten. Strickgarne, Beinlängen und Strümpfe in allen modernen Farben empfiehlt zu billigen Preisen Robert Haas, Seltersweg C. 59. NB. Das Stricken von Beinlängen und Strümpfen besorge ich, wie bekannt, in ganz kurzer Zeit. 5780 Niederlagen: C. Schwaab's Deli- catessenhdlg., Conditor H. Kinkel. 3101 Qualität v mit mässigem Preise 5683 Mein Bauplatz neben Herrn Gastwirth Ruppel ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. H. Becker, Anlage. Hunde! Mehrere V2jährige deutsche Doggen- hüudiunen von prämiirten Eltern verkauft billig L. Adam, Braunfels. 5787 Abonnement-Einladung. Frankfurter Journal und Frankfurter Presse mit Handelszeitung. Das „Frankfurter Journal", welches 3 mal täglich erscheint, nämlich Morgens, Nachmittags und Abends, bietet seinen Lesern eine Mlle der interessantesten Mittheilungen auf dem Gebiet der Politik, des Handels und der Literatur. Es zeichnet sich besonders aus durch sehr rasche und zuverlässige Privat-Telecramme und durch seinen sorgfältig organisirten Benachrichtigungsdienst von nah und fern, welche es zu einer umfassenden, ununterbrochenen Chronik der Tagesereignisse gestalten. Vorwiegend telegraphische Originalmeldungen! Eigener Draht zwischen Berlin und Frankfurt a. M. Reichhaltigste, zuverlässigste und vollständige Handelszeitung. Fachmännische Originalartikel auf den Gebieten der Börse, des Handels und der Industrie. Ausgebreiteter Depeschendienst von den in- und ausländischen Handels- und Börsencentren. Landwirthschaftliche Zeitung, tägliche Wettervorhersage, Versicherungszeitung, Verloosungsbeilage. Unbeeinflußte Haltung, unparteiisches Urtheil. Der unterhaltende und allgemein-belehrende Theil findet aufmerksamste Pflege. Im Morgen- und Nachmittagsblatt reichhaltiges Feuilleton, mit der Abendausgabe täglich die neuerdings bedeutend erweiterte Didaskalia, ein Familienblatt, wie keine andere Tages-Zeitung es bietet. Kunstchronik, Hausfrauenzeitung, Schachzeitung rc. Demnächst beginnt ein spannender Roman aus der Feder des renommirten Romanschriftstellers L ii <1 w 1« Habicht. Man abonnirt bei allen Postämtern zum Preise von Mk. 6.25 pro Quartal, sowie bei den bekannten Agenturen. Neu eintretende Abonnenten erhalten die bis Ende dieses Monats erscheinenden Nummern gegen Einsendung der Bestell-Quittung von hier aus resp. durch unsere Agenturen gratis und.franko zugesandt. Frankfurt a. M., im September 1882. Administration des frankfurter Journals und Frankfurter Presse mit Handelszeitnng. J. P. Ritsert, Waltthor A. 156 Vergolder Wallthor A. 156 fertigt Spiegel jeder Art, als: Pfeiler-Spiegel mit Consolen, oval Spiegel und Sopha-Spiegel; ferner Vilderrahmen für Oelgemalde, oval Nahmen für Photographien, Gallerten und Nipptische, in geschmackvoller Verzierung, ächter und Halbächter Vergoldung zu den billigsten Preisen. Das Neuvergolden obiger Artikel, Einrahmen von Bildern, Nepariren von Gypsfigurcn, sowie das Reinigen und Firnissen alter Oelgemälde wird solid und billig ausgeführt. 5395 in allen Sorten, gute Qualität, empfiehlt 5365 A. Reling VTwe,, Frankfurterstrabe 593. ^w^Stiebev 5 Mk. 25 Pf. 6012 durch welche zum ersten Male dem größeren Publikum interessante Einblicke in die Geheim-Geschtchte der letzten Decennien gewährt werden, erscheinen während des 4. Quartals neben dem spannenden Roman von Balduin Moellhausen: .,Der H iLusonol'nLEt-inr" ausschließlich im täglichen Feuilleton des Berliner Tageblatt. Die sonstige Reichhaltigkeit und die Gediegenheit des Inhalts, denen das „Berliner Tageblatt“ seine großen Erfolge zu verdanken hat und wodurch cs die gelescusteuud vn In itctste Zeitung Deutschlands geworden ist — sind allgemein bekannt. Man abonnirt auf das „Berliner Tageblatt“ mit seinen drei Beiblättern: Jllustrirt. Witzblatt illustrirt. belletrist. Sonntagsblatt: „Deutsche Lesehalle", und „Mittheilungen über Landwirthschast, Gartenbau und Haus- wirthschast für das Vierteljahr bei allen Neichs-Postanstalten zum Preise von nur Unsere 5917 Gebrannten und RuhKaffee'g in stets guten Sorten zu folgenden Preisen: M. 1.20, 1.30, 1.40 und 1.50 empfehlen .F. K, XSuSC/l Apel’is TViiHsbaiiinwÄsser beseitigt jeden Zahnschmerz. Z" haben ä Fl. 50 H bei B. Melior, Friseur, Bahnhofstr. 131. Fr. Conrad, Friseur, Mäusburg 48. PH. Stier, Friseur, Schulstr. 17. 5137 |_______Wer Sprachen kennt, ist reich zu nennen. j Das Meisterschafts ■ System zur praktischen und naturgemässen Erlernung der englischen, französischen, italienischen u. spanischen Geschäfts- und Umgangs - Sprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal. Englisch — Französisch - - Spanisch complett in je 15 Lectionen h 1 M. Italienisch comoplett in 20 Lectionen ä 1 M. Schlüssel dazu ä M. 1.50. ProbebHefe aOcr -L Sprache« a Ltd l*f» Leipzig. Bosenthai’sche Verlagsbuchhandlung. Kiefern-, Eichen- K Dnchen- Bohlcn verschied. Stärke, sowie Kiescrn-Spalt- riemen zu Fußbodenlager sind billig abzugebcn bei 5879 K. Jiniff IV, Kleinlindcn. Verantwortliche Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chu'. Pietsch in Gießen.