J8"6® ÄWL tl L°ny, Sentoeg. Anzeigen. ®e9e di- hiesige Real m°Km besuchen, fi.de, Mr-ygutePensi°a lthnlt die Expeb. d. Bl 'chen E unb Hausarbeit pei M*r.5ro" *”8Uf ^^Ngen. J-WZ»! i-iimnittt' ^"se- April bni ?^dine Ferber1 ^«r. LH^^"denp!ah 9 aarengeslhU / Dielen- und Wandlung ver- verpachten durch J. Hilts. er, anständigen Familik ein bis zwei Schult!' nen gesucht. Gute Ä- senhafte BeaufsichtiM ped. ds. Bl. denes Halstuch dot ten verloren. ger eine Belohnung 6ti । (jambrinus. । Freitag Abend; nchende jeden Bervir eblt stets das Bme-rn en. 1049 he gesunden. 2lbzu- 81, m Mnhous. cheHausarbeiten i Zeugnissen versehenes en 25. März Aelle 153,3. Stoff, reA r. in der EN-d. ds. Bl. csten Betrieb V -sM L-s iir »».ft der 116 H»«® Eni»" <1 Rr. 41. Freitag den 17. Februar 1882. WWW Anzeiger Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. -----—---- 72 . 3 , . 3 „ . Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. N^reo«- Schulstraß- B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Ä w jlicher Hßeik. '-v Gießen, am 15. Februar 1882. Betreffend- Die Bildung der für das Jahr 1882 nöthigen Weinsteuer-Einschätzungs-Commissionen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises (mit Ausnahme von Gießen). Mit Bema auf die Art. 4, 6 und 7 des Gesetzes und § 4 der Verordnung vom 9. December E> ^Regierungsblatt Nr 53) über die Besteuerung des Weins beauftragen wir Sie, alsbald durch den Gemeinderath drei Mitglieder und zwei Stellvertreter derselben für die nach Art. 4 des bemerkten Gesetzes iU bildende örtliche Commission wählen zu lassen und das Ergebniß der Wahl binnen 8 Tagen mttzuthellen. 3 Dr Boekmann. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat den: Geflügelzuchtverein „Eintracht" in Darmstadt di- Erlaubniß zur Vornahme ernennt einem Vogel- und Geflügelmarkte in den Tagen vom 8. bis 10. April d. Js. zu verbindenden Verloostmg unter der Bedingung erthellt, daß höchsten 7000 Loose ä$20 H ausgegeben und mindestens 60% des Bruttoerlöses hieraus zum Ankauf der aus Vögeln und Geflügel bestehenden Gewmngegenttam verwendet werden. rr e . ri x Der Vertrieb der Loose im Großherzogthum Hessen wurde gestattet. Gießen, am 15. Februar 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Politische Ueberficht. Gießen. 16. Februar. Die zweite Kammer der hessischen Landstände ist gestern in Dar m st a d t zusammengetreten, lieber den Verlauf der Sitzungen berichten wir an anderer Stelle. Seine Majestät der Kaiser hat dem ausgezeichneten Geschichtsforscher Professor Leopold v. Ranke den Charakter eines Wirtlichen Geheimen Raths und den Titel „Excellenz" verliehen. Der preußische Finanzminister hat auf Grund Allerhöchster Ermächtigung den dem Abgeordnetenhaus vorgelegten Gesetzentwurf, betr. die Ergänzung der Einnahmen in dem Staatshaushalt für 1. April 1882/83 (das Anleihegesetz) zurückgezogen. Es ift dies die Folge der von deni Reichstage in den Etat eingestellten Einnahme-Position von ca. 10 Mill. Jt. aus Erträgen des laufenden Etatsjahres. Die bayerische Reichsrathskammer hat in ihrer Sitzung vom Montag verschiedene Beschlüsse der zweiten Kammer abgelehnt. Zunächst verwarf der Reichsrath den von der Abgeordnetenkammer angenommenen Antrag des Abg. Lerzer, betr. die Verlegung der Hauptübungen der bayerischen Truppen und die Herabminderung der Militärlasten, und nahm dagegen zu letzterem An- Antrage eine vom Reichsrath v. Schrenck vorgeschlagene motivirte Tagesordnung an. Das Concubinats-Gesetz wurde mit materiellen und finanziellen Aenderun- gen angenommen. Ferner stellte der Reichsrath zu dem Credit für die außerordentlichen Heeresbedürfnisfe die von der Abgeordnetenkammer gestrichenen Positionen wieder her. Der Schluß des sächsischen Landtages wird nach den neuesten Dispositionen nicht, wie ursprünglich bestimmt, am 19. Februar, sondern erst am 2. März stattfinden. Auf dem Kriegsschauplätze in Dalmatien hat sich die Lage für die österreichifche Regierung günstiger gestaltet. Die Crivoscianer beginnen, wie aus Zara gemeldet wird, seit dem Anmarsch der Truppen einzulenken, auch verweigern die Nachbarorte von Crivoscie ihren Anschluß an den Aufstand und betheuern ihre Treue für den Kaiser und das Reich. Dieselben erklären sich ferner zur Bildung von Freiwilligen-Colonnen gegen die Jnfurgenten bereit, bis jetzt sind schon zehn solcher Colonnen gebildet. Aus der Herzegowina begeben sich unausgesetzt Freiwillige nach Metcovic, um in den Militär-Depots Gewehre in Empfang zu nehmen; bis jetzt sind schon 5000 Gewehre an Freiwillige ausgehändigt worden. Dies ist recht gut und schön, aber wozu die Freiwilligen — getrauen sich die Oesterreicher nicht, allein mit den Aufständischen fertig zu werden? Das französische Cabinet de.Freyjcinet beschäftigt sich gegenwärtig auch mit der Frage der Neubesetzung der zur Zeit vacanten französischen Botschasterposten. Die französischen Botschafterstellen in London-, Petersburg und Konstantinopel sind bekanntlich jetzt unbesetzt und muß es dem Pariser Cabmet natürlich daran liegen, für diese wichtigen Posten die geeignetsten Persönlichkeiten zu finden. Wie verlautet, ist nun Tissot, der französische Gesandte in Athen, zum Botschafter in London und der Marquies de Noailles zum Botschafter in Konstantinopel designirt. Als Botschafter in.Petersburg soll der Admiral James in Aussicht genommen sein. — Londoner Nachrichten zufolge kamen Frankreich und England überein, über die egyptische Frage mit den andern Mächten in einen Meinungsaustausch zu treten. Bezüglich Egyptens sei überhaupt zwischen den Cabineten eine erhebliche Abspannung eingetreten. Die Ankunft des französischen Panzerschiffes „Reine Blanche" in Port Said am Suez-Canal sei eine rein zufällige und habe keinen politischen Zweck. Im englischen Unter hause hat der Premier, Mr. Gladstone, durch sein unerwartetes Eintreten für die irischen „Homeruler" einen nicht ungeschickten taktischen Zug gethan. Denn durch sein Eintreten für die irische Bewegung hat er den Versuch gemacht, die irischen Deputirten für die Regierung günstiger zu stimmen, doch verhalten sich dieselben der letzteren gegenüber noch ziemlich reser- virt. Dagegen sind die Conservativen über das Eingreifen Gladstones zu Gunsten der irischen Forderungen auf das Höchste erbittert und erblicken in dem Verhalten Gladstone's nur einen Köder, um die irischen Stimmen für die Pläne der Regierung zu gereimten, mit welcher Anschauung man auf conserva- tiver Seite auch gar nicht so Unrecht hat. Zu einer Zeit, wo die panslavistische Bewegung in Rußland so hoch geht, ist es nicht ohne Bedeutung, daß der frühere russische Krlegsminister Mlljntin jetzt eine militärische Brochüre über die russischen Streitkräfte veröffentlicht hat. Aus dieser Brochüre ist z. B. zu entnehmen, daß der größte Theil der russischen Feldtruppen in der westlichen Hälfte des Reiches gruppirt ist. Im Warschauer Bezirk sollen nach Miljntin jetzt mehr Truppen stehen, als je; es ist bezeichnend, daß die „Nordd. Allg. Ztg." diese und andere Stellen aus der Brochüre Miljutin's reprodueirt. Der belgische Senat hat, gleich der Deputirtenkammer, das neue Wahlgesetz angenommen. 9iur die Rechte bekämpfte die hierauf bezügliche Regierungs-Vorlage, aber die Ultramontanen blieben mit 17 gegen 28 Stimmen in der Minderheit. , Die vielgeplagte türkische Regierung hat letzt wieder einen Ausstand in Arabien zu dämpfen, der nicht ohne Bedeutung sein soll. Die Pforte hat bereits einen specielleu Commissar nach den aufständischen Provinzen gesandt, um sich über Ursache und Charakter des Aufstandes näher zu insor- miren. Gleichzeitig sind aber auch umfassende militärische Maßnahmen zur Niederwerfung des Ausstandes angeordnet worden. So sind am Sonntag die großen Lloyddampser „Austria" und „Jupiter" mit 1800 Mapu Jusantene, sowie Kavallerie, Artillerie und Munition an Bord nach dem auf,ländischen Gebiete abgegangen; der „Jupiter" wird unterwegs an der syrischen Küste noch weitere Truppen aufnehmen. Deutschland. Darmstadt, 15. Februar. Se. König!. Hoheit der Großherzog werden Donnerstag den 16. d. Mts., Vormittags 11 Uhr 15 Min., von Schwerin wieder dahier eintreffen. . c , , „ , m Darmstadt, 15. Februar. Die zweite Kammer der Stande nahm heute lyre Thätlgkeit wieder aut und wird dieselbe voraussichtlich diesmal von längerer Dauer sein. Zunächst wurde eme lange Reihe neuer Einläufe »Endigt, welche wir größten- theilssiZ. bereits mittheilten. Es folgt die zweite Wahl beider Präsidenten aus Grund des Art. 9, Abs. 2 der landständifchen Geschäftsordnung. Die!siU^üenLrthaber dieser A-mter werden, roie bereits telegraphisch gemeldet, wiedergewahtt, und zwar erhalt der Abg. Kugler als erster Präsident 29 Stimmen (11 Bettet sind unbeschrieben), wahrend auf den Abg. Muhl als zweiten Präsidenten 3o Stimmen fallen (5 Zettel unbeschrieben). - lieber ein Gesuch des Abg. Freiherrn Ged ultvon Jung en selb um Entbindung von den Functionen eines Mitgliedes des G-I-tzgebungsausschustes -rstE Namens des Letzteren der Abg. Muhl mündlichen Ber-cht.„ Dem «nttag^des Ausschusses gemäß wird dem Gesuche einstimmig Folge gegeb sein Mandat nicder- Ausschuß ist eine Neuwahl erforderlich da der Abg.Of-nr legte, ebenso für den Gesetzgebungsausschuß an Stelle Stimmen gewählt, in 3n ersteren Ausschuß Afsd wiederholt der Abg. ^n heraus die mündlichen den letzteren der Abg. Küch ler mit 28 Stimmen ber Abgeordneten und Berichterstattungen des dritten Ausschusses über° Wahlen für definitiv gültig einige Nachwahlen. Der Ausschuß bean ragt s^tUch-W^en für^ st g g zu erklären, welchem Antrag d'° Kam er oyn Hauptvoranschlags der Das Haus tritt „nunmehr in d lg§2,g5 ein. Zunächst tritt die Kammer Staatsausgaben für die F>>>an p - Budgetbericht gestellten Antrag bei, einem von dem Ausschuß in der Emimu g l Hauptvoranschlag 1. beanspruchte dahm gehend, d.e von 3ber bewilligt werdenden sachlichen Ausgaben Besugniß zur gegenseitig n U Eag y 2 bd ben verschiedenen Bauwesen vor- verichtedener Diel eines und deM alten Materialien an den Baurechnungen in gesehene Unterstellung d r, wejt JU ert^eilenj als nicht bei den einzelnen eins tdn ausdrücklich ein anderer Beschluß gefaßt wird. Zur Haupt- abibelluna des Ausgabe-Etats „Lasten und Abgänge' werden die Anforderungen für Lasten aus den Cameral-Domänen mit 206,877 JL, Lasten auf den Forst-Domänen mit 264,280 X unb Lasten aus den Cameral- und Forst-Domänen mit 111,982 57 i ohne Debatte bewilligt. Ein Antrag des Ausschusses, das in der Erläuterung zu Titel 2 A. bezeichnete Abkommen wegen Fixation der Fruchtbesoldungen an Pfarrer, Schullehrer und Kirchendiener aus das zehnjährige Mittel der für die Jahre 1872 bis 1881 bekannt gemachten Durchschnittspreise zu genehmigen. Für Lasten aus den Staatsdomänen werden 4500 X, für Brandversicherungsbeiträge 22,870 X und für Beiträge zu den öffentlichen Anstalten zu Darmstadt 3700 X ohne Debatte verwilligt; ebenso die unter Capitel 7 für „Staatsrenten" geforderten 275,673 X 84 Bei letzterem Posten beschließt die Kammer auf Antrag des Ausschusses, die Regierung um Vorlage eines Gesetzesentwurfs behufs zwangsweiser Ablösung der noch bestehenden Staatsrenten zu ersuchen. Zu Cap 8, „Ausfälle, Abgänge und Nachlässe" hatte der Ausschuß beantragt, die eingestellte Summe von 306,900 X zu bewilligen; werter beantragt die Majorität, Großh. Regierung um eine Gesetzesvorlage wegen Beseitigung der bestehenden Steuerfreiheit der Pfarr- und Schulbesoldungsgüker zu ersuchen. Nach kurzer Dlscussion, in welcher Abg. Ellen berg er dem Majoritätsantrag entgegentritt, die Abgg. Schröder und Wolfs kehl dagegen denselben vertheidigen, gelangt er gegen 3 Stimmen zur Annahme. Am Schlüsse dieser Hauptabtheilung wird noch der Antrag des Ausschusses einttimmig angenommen, Großh. Regierung wolle wegen Ablösung der Grundzinsen. Baulasten, Forst- und Weidegerechtigkeiten eine Gesetzesvorlage an die Stände gelangen lassen. — Zu Hauptabtheilung 2, „Verzinsung und Tilgung der Staatsschuld" beschließt die Kammer dem Anträge des Ausschusses gemäß, die angeforderten 663,065 X 42 H unter Abstrich oon 32,227 X, welche den Einnahmen der Staatsschuldenverwaltung als Zinsen von in Werthpapieren angelegten Activen zuzusetzen sind, also mit hur 630,838 42 H zu verwilligcn. — Die Anforderungen in ^)en Hauptabtheilungen 3., „Pensionen" (990,657 X 15 H), 4. „Bedürfnisse des Großherzogl. Hauses und Hofes" (1,228,287 X 99 und 5. „Landslände" (47,453 X) werden ohne Debatte bewilligt. Die Regierung wird um eine Vorlage aus Einrichtung der Gasbeleuchtung im Ständehaus ersucht. — In Hauptabtherlung 6., „Staatsministerrum" werden die Anforderungen zu Cap. 13, „Ministerium" (57,050 X), 14. „Kosten der auswärtigen und Bvndesverhältnifse" (36,000 X) und 15. „Cabinets- direction" (11,150 X) ohne Debatte bewilligt; zu Cap. 16., „Ober-Rechnungskammer", dagegen erklärt sich die Kammer gegen 5 (Stimmen gegen dre von der Regierung pro; ponirte Fixirung des Gehalts des Präsidenten der Ober-Rechnungskarnmer auf 9000 X und für Beibehaltung des seitherigen Gehaltssatzes von 7500 X. Die Beratbuna und Abstimmung über die von der Regierung vorgeschlagenen Gehaltssätze der Räthe der Ober-Rechnungskarnmer wird bis zur Berathung des Etats der vortragenden Räthe im Ministerium des Innern ausgesetzt. — Eine eingehende Debatte entspinnt sich über Cap. 17., „Verwaltungsgenchtshos", wofür 13,640 X, also 7800 X mehr als seither gefordert werden. Diese Erhöhung rührt daher, daß für den Präsidenten ein Gehalt von 9000 X vorgesehen wird, während seither die Stelle durch einen pensionirten Beamten versehen wurde, der dafür neben ferner Pension eine nicht pensionsfähige Remuneration erhielt. Die Regierung beabsichtigt, die Stelle zu einer etatsmäßigen zu machen, während der Ausschuß der Ansicht ist, daß zur Zeit kein dringender Grund vorliege, das seitherige Verhältniß zu ändern. — Staatsminister Frhr. von Starck empfiehlt dringend die Annahme der Regierungsforderung unter Hinweis auf die Bedeutung des in Frage sichenden Gerichtshofes und auf die Möglichkeit großer Verlegenheiten für die Regierung bei dem Fortbestand des gegenwärtigen Zustandes im Falle einer Vacanz — Abg. Metz ist für den Ausschußantrag; die Abgg. Tecklenburg und Küchler sind für Schaffung einer etatsmäßigen Stelle, ebenso Heinzer- ling, Baur, Maurer, Haas und Dittmar, welch letzterer beantragt, den Gehalt des Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes auf 7500 X zu fixiren. Der Ausschußantrag, für welchen noch die Abgeordneten Wasserburg, Schröder, Frank, Ellenberger, sowie der Berichterstatter Scriba eintreten, gelangt schließlich gegen 10 Stimmen zur Annahme. Fortsetzung der Berathung morgen Berlin, 14. Febr. Die bayerischen Parlaments-Verhandlungen bieten wirklich ein höchst merkwürdiges Schauspiel dar. In ihrer tiefen Abneigung gegen das Ministerium streicht die Majorität des Abgeordnetenhauses Alles, worauf das Ministerium nur einigermaßen Werth legt, während der Reichsrath, das Oberhaus, alle Vorlagen im Sinne der Regierung wieder hersteüt' Woraus das schließlich hinaus will, ist vorläufig noch unklar. Frankfurt, 14. Febr. Die Handelskammer hat sich in ihrer letzten Plenarsitzung gegen die Anträge des Referenten des Handelsvertrags bezüglich des Eisenbahnwesens ausgesprochen. Die Handelskammer wünscht eine gewisse materielle Einheitlichkeit oer Tarife und drückt ihre volle Zustimmung zu der Gütertarifordnung des Ministers der öffentlichen Arbeiten aus, sowie zu den seitherigen durch die Verstaatlichung erreichten Erleichterungen im Personen- und Güterverkehr. England. London, 14. Februar. In Her Majesty's Theater wurde heute Abend zum ersten Male in England die Oper „Tannhäuser" in englischer Sprache von der Operngesellschaft Karl Rosa's aufgeführt. Das Haus war voll besetzt, die Ausstattung des Stückes eine sehr glänzende, das Publikum rief die Hauptdarsteller stürmisch nach jedem einzelnen Akte, nach Schluß der Vorstellung auch den Impresario Rosa. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 15. Febr. Die Commission zur Berathung der Kirchenvorlage nahm mit 11 gegen 10 Stimmen den Antrag Bruel an, wonach die Befugniß der Präsentationsberechtigten und Gemeinden zur Wiederbesetzung eines erledigten geistlichen Amts (sog. Staatspfarrer) aufhören soll. Bei der Fortsetzung der Discussion erklärte der Cultusminister, über die Verhandlungen Schlözer's Weiteres nicht mittheilen zu können, übrigens sei die vorliegende Materie überall zum Gegenstände der staatlichen Gesetzgebung gemacht, auch von der Volksvertretung so aufgefaßt, die katholische Abtheilung des Cultusministeriums habe 1846 die Frage, welche geistlichen Stellen in Bezug auf ihre Besetzung dem königlichen Placet unterstehen sollten, für einen Ausfluß des staatlichen Oberaufsichtsrechts erklärt, worin sich die Kirche ebensowenig zu mischen habe, als der Staat in die Angelegenheiten der Kirche. Der Antrag Bruel, wonach die Bestimmung wegfallen soll, daß ein Einspruch zulässig, wenn gegen den Anzustellenden Thatsachen vorliegen, welche die Annahme seines Entgegenwirkens gegen die Staatsgesetze oder einer Störung des öffentlichen Friedens rechtfertigen, wurde mit allen gegen 6 Stimmen abgelehnt und hierauf der § 4 in der Fassung der Regierungsvorlage mit 12 gegen 9 Stimmen (cons. und freicons.) abgelehnt. — In der „Verl. Tagespost" von heute früh steht unter dem Titel: „Entdecktes nihilistisches Attentat" eine Mittheilung über die angebliche Entdeckung eines nihilistischen Attentates durch einen hiesigen Einwohner, durch welches der Kaiser von Rußland am 17. d. Mts. in seinem Schlafzimmer in Gatschina mittelst Dynamit ermordet werden solle. 'Der Inhalt dieser Notiz beruht nach den angestellten Ermittelungen lediglich auf Mysüficationen. Stuttgart, 15. Februar. Zur Theilnahme an der heute Nachmittag in Nordstetten stattsindenden Beerdigung Berthold Auerbach's haben sich der Minister des Innern, v. Hölder, der Professor Friedrich Vischer und eine große Anzahl anderer Freunde und Verehrer des Verstorbenen nach Nordstetten begeben. Sehr viele deutsche und österreichische Zeitungen und mehrere Schriftstellervereine haben zu der Beerdigungsfeier besondere Vertreter entsandt. Wien, 15. Februar. Officielle Nachricht. Risano ist gestern entwaffnet worden. Rom, 15. Febr. Die „Agenzia Stefani" veröffentlicht eine Depesche aus Ragusa, in welcher die von dem „Neuen Wiener Tagebl." gebrachte Nachricht von der Wegnahme eines italienischen Handelsschiffes mit Lebensmitteln und Waffen für die Insurgenten ofsiciell dementirt wird. Breslau, 15. Februar. Wie der „Schles. Volksztg." aus Rom gemeldet wird, hätte der Papst den Probst Herzog in Berlin, welcher auf der Vorschlagsliste des Breslauer Domkapitels stand, zum Fürstbischof von Breslau ausersehen und stände die Präconisation desselben in der nächsten Zeit bevor. Wien, 15. Februar. Ofsiciell. Eine Truppen-Division führte von Mostar und Nevesinje in der Richtung ans das Plateau von Zimje eine Unternehmung aus und ordnete die Befestigung des Han's von Zimje und der Kulas von Bachtjevica, Privorac an. Es bestätigt sich, daß Jnsurgenten-Ansammlungen frei, Zagorje, Ulok Borke, Susjenica und Planina stattgefunden haben und daß dieselben Raubanfätte in den nächsten Ortschaften ausführen. Der engere Bereich der Garnisonen und Hauptverbindungen ist durch die Truppen nunmehr gesichert. Die Insurgenten versuchten am 12. ds. vergebens sich Greben und Ledenice zu nähern. Der Wald von Coljice gegen Knezlac zu ist in Brand gefleckt. Die Orte Greben und Ledenice werden befestigt. Bei Foca herrschte am 12. und 13. ds. Ruhe, die Jnsurgentenschwärme in der Gegend von Tirnowa, weichen den streifenden Truppenabtheilungen aus. Bei Tirnowa verloren die Insurgenten am 10. ds. gegen 100 Todte und Verwundete. Lokales. Gietzen, 16. Februar. In der auf Samstag den 18. d. MtS. anberaumten Sitzung des Krelsausschusses des Kreiscs Gießen kommen neben einer Anzahl von Angelegenheiten in geheimer Versammlung folgende Gegenstände zur öffentlichen Verhandlung: 1) Beschwerde des Theodor Brück zu Gießen gegen einen Polizeibefehl, betr. die Errichtung einer Tonnenanlage in seiner Hofraithe; 2) Ansinnen Großh. Kreisamts Gießen an die Gemeinde Trais-Horloff, betr. die Festsetzung der Bureaukosten des Großh. Bürgermeisters daselbst. Gietzen, 16. Februar. Im Anschluß an den vor Kurzem in unserem Blatte gebrachten Aufruf halten wir es für unsere Pflicht, unsere Lffer nochmals dringend aufzufordern, dem Deutschen Schulvereine beizutreten. Der Verein hat sich bekanntlich das Ziel gesteckt, nach Möglichkeit den Stammesgenossen an Orten, an welchen das Deuffchthum m Gefahr ist, den fremden Nationalitäten zu unterliegen, beizuspringen, dieselben im Kampfe um Erhaltung ihrer deutschen Sprache, ihrer deutschen Sitten und ihrer deutschen Kultur zu ermutigen und zu unterstützen Seine Haupthätigkeir hat der Verein augenblicklich auf Ungarn-Siebenbürgen richten müssen. Dort wird von der herrschenden magyarischen Rasse wider Recht und Gesetz und in der perfidesten Weise ein Vernichtungskamps gegen Alles, was deutsch ist, geführt. Dem Deutschthum in Ungarn-Siebenbürgen droht vollständiger Untergang, wenn nicht den Stammesgenossen vom Deutschen Reiche her Hilfe kommt. Besonders ist jetzt das Augenmerk der Magyaren auf die Zerstörung, auf die Magyarisirung der deutschen Schule, des letzten Bollwerkes der Deutschen in Ungarn Siebenbürgen, gerichtet. Soll aber eine wirksame Unterstützung der um Erhaltung i hrer Nationalität kämpfenden, ihrer Stammestreue wegen verfolgten Deutschen möglich sein, so müssen alle Kreise des deutschen Volkes die Ehrenpflicht ihre Stammesgenossen durch moralische und materielle Hilfe zum Ausharren m dem Kampfe zu ermuthigen, auf sich nehmen, und die Uebernahme dieser Pflicht ist für Jeden um so leichter, als der geringe Beitrag es auch dem weniger Bemittelten möglich macht, dem Deutschen Schulvereine beizutreten. Ein jeder sich selbst und sein Volk achtender Deutsche, gleichgültig, welchem Stande, welchem Bekenntniß, welcher^pol'tischen Partei er auch angehört, muß seine Pflichtmark für die gute deutsche Sache des Deutschen Schulvereins geben, eingedenk des Dichterwortes: „Nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre." — Daß das Lesen von Kohlen resp. Stehlen an den Abladestellen am Bahnhof stark betrieben wird, beweist der Umstand, daß am Nachmittage des 13. d. Mts. nicht weniger wie 11 solcher Personen abgefaßt und zur Anzeige gebracht worden sind. Verwischtes. Darmstadt, 15. Februar. (Militärdienstnachrichten^ Külp, Pr. Lt. vom 4. Großh. Jnf.-Regt (Prinz Karl) Nr. 118, zum überzähligen Hauptmann befördert; Seid, Sec-Lt. vom 2 Großh. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116, in das Jnf.-Regt. Nr. 99 versetzt; Prinz von Battenberg, Sec.-Lt. k la suite des 1; Großh Jnf.- (Leibgarde-)Regts. Nr. 115, unter Verleihung eines Patents vom 11. Oktober pr., in das genannte Regiment einrangirt. Hagen, 7. Februar. Ein Beamter aus einem kleineren Orte unseres Kreises dessen Namen wir dem Leser nicht verrathen dürfen, machte pDr Kurzem die unliebsame Entdeckung, daß ihm von seinem in einem verschlossenen Kasten seines Sekretärs aufbewahrten Geldvorrathe öfters kleinere Summen fehlten. Alle Versuche, durch Wachsamkeit rc dem Diebe auf die Spur zu kommen, scblugen fehl. Nun befestigte der Bestohlene in dem Geldkasten ein von ihm in der Art eines Fuchseisens konstruirtes nur aus schwächerem Material gebautes Instrument derart, daß eine Person, welche 'ohne erst an einer gewissen Feder zu drücken, in den Geldkasten hinein langte unfehlbar gefangen wurde. Wenige Tage darauf, von einem Geschäftsgang nach Haus zurückkehrend, fand er in der Falle - ferne Frau! Unter Thränen bekannte sie, mit Hülfe eines ihrer Schlüssel der Kasse ihres Mannes öfters einen Besuch abgestattet zu haben aber nur zu dem Zwecke, einen Nothpfennig zu sammeln, da dies ihrem Manne nie recht gelingen wollte. Selbstverständlich wurde ihr volle Verzeihung zu Theil und ibr Mann versprach ihr sogar, ihr künftig an jedem Gehaltstage eine kleine Summe mm Nothpfennig zu geben. 8 Eingesandt. Ein in Nr. 115 des „Frankfurter Journals" unter der Rubrik „Zur Secundär- bahnfrage in Oberhefsen" abgedruckter Artikel, sowie auch in Oberhessisch en Localblättern enthaltene Veröffentlichungen über denselben Gegenstand bezeichnen die Unterzeichneten als Mitglieder eines Comitä's, welches die Erbauung einer Secundärbahn von Buü- bach über Lick nach Laubach rc- betreibt. Wir sind aus diesen Veröffentlichungen veranlaßt, hiermit zu erklären daß unsere Namen bei dieser Gelegenheit ohne unser Vorwissen und Zustimmung genannt werden, indem mir weder der in dem Artikel angeführten Versammlung in Lich angewohnt, noch uns den dort vertretenen Anschauungen angeschlossen, oder gar unfern E'ntrit in genanntes Comite erklärt haben. Da wir Mitglieder des Comitä's sind welches die Erbauung der für unsere Gegend viel wichtigeren Secundärbahn von Grünberg über Laubach und Hungen nach Friedberg betreibt und nach wie vor dessen Anschauungen vertreten werben, können wir uns einer Bestrebung nicht anschließen die außerdem weder hier, noch in unserer (legend einen Anklang findet. Laub ach, am 14. Februar 1882. _________________________Weber, Kammerrath. Ritter, Bürgermeister. Theater. Dem schlechten und trüben Wetter allein ist es wohl zuzuschreiben, daß die gestrige Vorstellung von ^Dors und Stadt^ so wenig besucht war. Aber die wenigen Zuhörer werden einstimmig mit mir in das Lob einfttmmen, welches sich die Künstler an diesem Abend erworb n haben. Frau Bernhardine Schubert gab uns ein Bcüble so naturwüchsig und frisch, daß sie unsere Sympathie in vollem Maaße erweckte. Heber ihr frisches Temperament, welches sie sich bei ihrem Alter erhalten hat, haben mir uns aufrichtig gefreut und wünschen ihr auch fernerhin eine ungetrübte Gesundheit. Das Lorle wurde ^tetc Echrik,- ntlanbt '' tetn mroaffnet 7- Z-peschi 'pachte «“ Rm je, :Id^r auf der ”on Breslau M bevor )n Hrte ÖOii ^MWer- und der Me> Maminlungen Wen und daß Der engere uppen nunmehr ich, Greben und in Brand Foca^herrschte 1 von Timowa, 3 verloren die ■t5. anberaumten ‘uer Anzahl von jur öffentlichen 'olizeibefehl, betr. ais-Horloff, betr. i unserem Blatte chmals dringend it sich bekanntlich an welchen das m, beizuspringen, deutschen Sitten ne HaupWgkeil sen. Dort wird in der yersidesien Dem Deutschthum )t den Stammes- t das Augenmerk schm Schule, des . Soll aber eine mpfenden, ihrer alle Kreise des sche und materi- lehmen, und die Beitrag es auch ^in Stande, welchem ■ Wchtmark für :benf d-s W«; !ht an ihkkM eien am 8«6* 13. d. W. nicht morben ftnb- ülp, ?r.ÄW“ ptmannbef»**' in dcS M*‘: 1. Wß 3nt 11. Dftoto V<:ln u unfereä E W»? nie kanstrimtls, nm jnßte, »niehlbar i*6ou8itiUS fc fte, mit W stattet zn h-b-«, krem Manne nie Seil und 'hr jÜ Summe zum Qnr Secundär- 4s'S» .-"»13 iNIlNNN« 8.6 an, duM ltl unfern ober s«’ Ä ärgern*^ 50-60 L/Reh per Pfund 75 H, 1 Hase J4 2.00- 2.50, Butter 1. Qual, im Detail M 1 00, 2* Qualität JL 0.90, Handkäs 45—50 H das Pfund,, Kartoffeln das Malter Jt. 4 50-6.00, Kopfsalat 15—18 H, gelbe Rüben das Gebund 7—12, Romainsalat 10—20 X Rettig das Stück 6—8 Sellerie der Kopf 10-20^,, Blumenkohl 30 bttz 70 4 Wirsing 8—15 X Weißkraut 10—25 das Stück, Rothkiaut 20—30 L,, Kohlkraut 10 X Kohlrabi 6—8 X Endivien 10-30, Zwiebel 5—10 H das Pfund. Gelnhausen, 14. Februar. Die Zufuhr zum heutigen Viehmarkt litt offen- bar unter ber Concurrenz des heutigen Gießener unb bes in 8 Tagen ftattfinbenben Büdmger Marktes. Zugeführt waren: 248 Stück Ochsen, Kühe unb Rmber, 36 Kälber unb 164 Schwe ne. Für frischmelkenbe Kühe waren viel Käufer vorhanben, boch konnte ber Bebarf nicht gedeckt werben; bie Preise waren bementsprechenb hoch Das Geschäft in Ochsen war nicht lebhaft, weil gegen frühere Märkte mehr angetrieben, Käufer dafür aber nicht vorhanden waren. , . Im Allgemeinen war das Geschäft sehr flott und wurde die Anfuhr zumeist und zu guten Preisen verkauft. Frankfurt a. M., 16. Februar, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann m Greßen.) Creditactien 266, Staatsbahnactien 2593/», Galizier 2503/4, Öesterr. SUberrente 64V,, 4% Ungar. Goldrente —, 4% 1880er Russen 713/16, 2. Ortent-Anlerhe 573/4, 5u/o Rumänische Rente 86Vd, Lombarden 109Vs» Tendenz fest. Handel und Verkehr. Kartoffeln ^. 00,00. . ™ f bem heutigen Markte kostete der Centner Heu ^Frankfurt, 15 S-bruar E y ba§ Hundert X 5.70-7, Niund 65-70 Kuh- unb Rmdfle.sch 45-55 X Kalbfleisch 40 Ochsenfle.sch das P,und 65-70 X W un m ^0280 z Hahn X 1.00-0, l^Poulmde ^30-2.50* 1 5^0-9.00, 1 Taube „r, D -rarrebowska, wie wir es bei dieser Künstlerin voraussetzen konnten, und auch der Lindenwirtb des Hrn. Schreyer und Hr. Ka- Äs Reinhard gefielen uns durch ihr wohldurchdacktes Spiel. Die Leistung 'n« kl LodenalsJdavon F-lseck v-rd.ent lobend von uns erwähnt zu werden. Die tteinen Parth en des Dramas waren gut besetzt und m Folge dcffen das t^nffenwle. spiel ein wohlgelungenes._______ '-----Schtffsbericht. M-tgeth-llt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in ■* *»£ • in Bremen welcher am 4. Februar von Newyork abgegangen war ist deM-^2'/- Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und ha°t 'nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 4 Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. _—■■ Holz-Versteigerung. Dienstag den 21. Februar, Vormittags von 9 Uhr an, sollen im Rodheimer Gemeindewald, District Hegstrauch und Wann, 72 Elchenwerkholz-Stämme, 25Fstm., 45 Rmtr. Eichen- u. 7 Rmtr. Buchen- Scheit, 255 Rmtr. Kiefern-Reiser, 115 „ Eichen-Reiser, 44 „ Stockholz versteigert werden. Der Anfang ist im District Hegstrauch bei Nr. 1 des Stammholzes. Rodheim, den 16. Februar 1882. Der Bürgermeister: 1085 Bender. Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung. 1066 In den Waldungen der Stadt Lich, Forstwartei Grohäuserberg, v. 24—39 cm 10 Linden-Stämme 125 Fichten- Kiefern- „ B B B 32 16 B B B B B B = 22,52 fm, = 0,92 fm, _ Buchen-Stangen „ 15 rm Kiefern-Rundscheit von 3 m Länge. 13-29 „ 20-44 „ 12 „ „19 „ „ „11 „ B B B B werden versteigert: 1) Donnerstag den 23. Februar d. I.: 180 Eichen-Stämme v. 13—36 cm Durchm. u. bis 10 m Länge = 48 fm, (hierunter 1 Stamm mit 3,32 fm Inhalt), " Durchm. u. bis 9 m Länge — 4 fm, = 46 fm, 2) Freitag ben 24. Februar d. I. 50 rm Buchen- und Kiefern-Scheit, 290 rm Buchen-, Eichen-, Liuden- und Kiefern-Knüppel, 4400 Buchen-, Eichen- und Nadel-Wellen, 210 rm Buchen-, Eichen-, Linden- und Nadel-Stöcke. Die Zusanimenkunst ist Vormittags 9 Uhr am Nonnenroder Weg, der Anfang den 1. Tag nächst dem Nonnenröder Feld am Dachsbau, den 2. xag nächst dem Langsdorfer Heuweg im Wurzchchlag. Lich, den 14. Februar 1882. , Großherzogliche Bürgermeisterei Lrch. Wa-lz. Bekanntmachung. Nachstehende Bedürfnisse des Groß- berzoalichen academischen Hospitals Gießen sollen für das Jahr 1882/83 vergeben werden: 1) Fleischwaaren, 2) Backwaaren, 3) Spezereiwaaren, 4) Mllch und 5) Bier. Ferner wird 1) die Unterhaltung u. Bepflanzung des Gartens, 2) das Reinigen der Wäsche fürs Personal, 3) das Reinigen des Heerdes und der Oefen, und 4) das Reinigen der Senkgruben, sowie das Fortschaffen der Abfälle, Asche und des Kehrichts vergeben. Unternehmer wollen ihre Offenen versiegelt und mit betreffendem Vermerk bis zum 28. Februar 1882, Nachmittags 5 Uhr, auf das Verwaltungsbureau der Anstalt portofrei einsenden. Die näheren Bedingungen können auf genanntem Bureau Nachtnittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Holz - Versteigerung. Donnerstag den 23. Februar, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Muschenheimer Mark- und Getneindewald folgende Holzsortimente versteigert werden: 31 Nadel-Stämme von 17 bis 28 Ctm. Durchm., 4—7 Mr. Länge, 2790 Stück Derb- und Reisstangen von 4—12 Ctm. Durchm., 6 bis 12 Mtr. Länge, wovon viele sich zu Sparren eignen, 6 Rmtr. Buchen-Scheitholz, ,217 „ Buchen-, Eichen- und Kiefern - Knüppelholz (darunter 40 Rmtr. Eichen-Knüppelholz von 3,75 und 2,05 Mtr. Länge, für Wagner geeignet), ,6950 Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholzwellen, 148 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Kiefern-Stockholz. Die Zusammenkunft ist Morgens •9 Uhr am Merzenacker. Dkuschenheim, den 14. Febr. 1882. -Großh. Bürgermeisterei Muschenheun. 1076 Roth. Versteigerung. Auf meinem zu Großseelheim, Kreis .Kirchhain, gelegenen Hof wird umzugshalber gegen sofortige Zahlung durch Kaffengeld versteigert: Am 20 Februar, von 9 Uhr an, 14Stück Rindvieh, 1 Pferd, Schweine, Oekonomie - Wagen, Eggen, Heuwender, Häckselmaschinen u. dgl. m. Am 21. Februar, von 9 Uhr an, Möbel jeder Art und sonstiges Haus- geräthe- 1078 Konrad Cloos. M. amertk. Schmalz vr. Psd. 75 empfiehlt 1014 Karl Hoffmann. 1080 Ein Wohnhaus, bestehend aus 5 Zimmern unb fiammem, ca. ® 'cmg, ist auf den Abbruch zu verkaufen. Näheres bet der Exped. d^. Bt. Holzoerfleigermigen ttt den Gräflich Solms-Laubach fche« Waldungen. 1074 Versteigert werden: 1. Donnerstag den 23. Februar d. I. bei Villingen in dm Distrikten Lenzesberg, Hubberg und Steinknorr: rm 64 Buchen - Scheitholz, 448 -Stammprügel, 61 Erchen-Prügel, 33 Buchen- und Fichten - Stöcke, 110 Buchen - Resierpruge, 660 Buchen- und Eichen-Stammreiser in Schichten, 23 Fichtenftangenholz, 33 Eichenstämmchen = 7,09 cbm, 1 Birke = 0,27 cbm, 104 Frchten- stamme = 42,85 cbm, 50 Eichen- und Buchenstangen = 2,<5 cbm, 247 Fichtmstangen = 20,59 cbm. II. Freitag den 24. Februar d. I. bei Freienseen im Distrikte Eichelgarten, woselbst auch das abständige Holz der umstegenden Drstnkte 138 W, 32 .@.».210 98 -Astreiser, 9 Eichen-Scheit- und Prügelholz, 10 Nadel- und Erlen- Prügel, 36 Fichtenstangenholz, 2 Eichenstämme = 0,34 cbm, 6 Nadelstämme — 1,44 cbm, 8i Frchten- stangen (Leiterbäume 2c.) — 4,63 cbm. III. Montag den 27. Februar d. I. bei Altenham m den ^^l^Nasserwald, wo auch das abständige Holz der umliegenden Distrikte, sowie das Stock- und Reiserprügelholz von Kändelrmn und Baumkircher- wald werden ausgeboten werden: rm 520 Buchen-Scheitholz, 95 -Prügel 320 -Stöcke, 16 Wn-Prügel inHolzschichten von je 4m Länge, 112 Buchen-Rerferprugel,800 -Stamm- 3 starke^atffchastige Buchen = 6,67 cbm, 4 Ahornstämme = 2,92 cbm; 2) Dickerbusch und Mushau: _ f < 1 Ahornstamm = 1,11 cbm, 1 Esche — 0,42 cbm, 12 starke und glattschaftige Buchenstämme = 22,06 cbm, welche rm Nasserwald zum Ausaebote kommen. Zusammenkunft jedesmal um 9'/, Uhr Vormtttags, am ersten Tage rm Lenzesberg an den Höllewiesen, am zweiten im Eichelgarten bei der Eichwiese, am dritten Tage beim Altenhainer Teich. . Das Stammholz unter Nr. HI. 2, sowie überhaupt vereinzelt resp. abständiges Holz wolle man vor der Versteigerung einsehen da es wahrend derselben nicht vorgezeigt werden kann. Die betrestenden (gräflichen F I zu Ruppertsburg, Freienseen und Altenhain werden auf Verlangen nähere Auskunft darüber erthellen. Laubach, den 11. Februar 1882. Gräfliche Forstverwaltung.___ Holz-Versteigerung. Dienstag den 21. d. Mts. soll im Albacher Gemeindewald, District Eisernhand und Mühlberg, nachstehendes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden: 17 Eichen-Stämme mit 11 Fstm., 47 Nadel- „ „ 24 „ 42 „ Derbstangen mit 4 Fstm., 900 Bohnenstangen 1. Sorte, 28 Rmtr. Buchen-Scheit, 4 „ Eichen- „ 2 „ Nadel- „ 42 „ Buchen-Stammknüppel, 76 „ Eichen- „ 6 „ Nadel-Knüppel, 40 „ Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stöcke, 650 Buchen-Wellen, 780 Eichen- „ und 470 Nadel- „ Der Anfang ist im District Mhl- berg um 10 Uhr Vormittags. Sämmt- liches Holz ist ausgezeichneter Qualität und meistens an chaussirten Wegen lagernd. Albach, den 13. Februar 1882. Großh. Bürgermeisterei Albach. 1026 Schäfer. ijohucrlidiif Freitag den 24. ds. Mts., von Morgens 10 Uhr an, sollen in dem Haffenhäuser Jntereffenten- wald, District Breiteweg, 459 Stück Tannen-Bauholz-Stamme üoit 8—16 Mtr. Länge, 13brs 34 Ctm. Durchm., mit 137 Fstm. ineiitbietend verkauft werden. Die Zusammenkunft ist im Distnct Breiteweg. q, * qqo Haffenhausen, den 19 Febr. 1882. Der Verwalter des Juteressentenwaldes. 1069 Moe ller. Montag den 20. ds. Ms., Mittags 12 Uhr, wird die hiesige Gemeinde-Feld- und Waldjagd int Rathhaus nochmals verpachtet auf die Dauer von 6 Jahren. Nieder-Bessingen, den 13.Febr. 1882. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. 1072 Horst. Vauhoh-Perfleigerung. 1) Dienstag den 21 ds. Mts- werden im Naunheimer Gemeindewald, verschiedene Districten: 51 Stück Eichenbauholz von 4 bis 13 Mtr. Länge und bis zu 68 Ctm. Durchm. —41,57 Fstm., 70 Stämme Fichten - Bauholz mit 11,36 Fstm., 20 Fichten-Stangen mit 1,30 Fstm. meistbietend versteigert. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr in der Zehnheck bei Nr. 1. 2) Donnerstag den 23. ds. Mts. werden im District Kochsgrund 323 Kiefern-Baustämme von 10 bis 16 Mtr. Länge und 36 Ctm. Durchm. mit 122,52 Fstm. versteigert. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr bei Nr. 1. Naunheim, den 13. Februar 1882. Der Bürgermeister: 1023 Kern. Hoiz^Versteigerung. Montag den 20. und Dienstag den 21 ds Mts, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Mainzlarer Gemeindewald, District Zipfen, Lache und Scheckenberg, nachverzeichnete Holz- sortimente versteigert werden, und zwar: Montag den 20. Februar 145 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 10 „ Eichen- „ 4 „ Nadel- „ 12 „ Buchen-Knüppelholz, 6 „ Eichen- „ : 77 „ Nadel- ,, 2300 Wellen Buchen-Reisholz, 450 „ Eichen- „ 4750 „ Nadel- 48 Rmtr. Buchen-Stöcke, 12 „ Eichen- „ 30 „ Nadel- Dienstag den 21. Februar 43 Eichenstämme, bis 27 Centim. Durchmesser mit 17,65 Fstm., 222 Fichten- u. Kiefernstämme, bis 37 Ctm. Durchmesser mit 99,38 Fstm. 5 Eichen-Derbstangen mit 0,22 Fstm. 203 Nadel-Derbstgn. mit 11,03 Fstm. 335 Nadel-Reisstgn. mit 3,37 Fstm. Der Anfang ist an der Hachborner Straße am Eingang in den Wald. Mainzlar, am 13. Februar 1882. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. 1017 Vogel. Giessener Bienenzüchter verein. Sonntag de« 19. Februar, Nachmittags 3 Uhr: General-Versammlung bei Felfing, Neuenweg. Tagesordnung: 1) Erstattung des Jahresberichtes. 2) Rechnungsablage. _________________________3) Neuwahl des Rorstandes.___________________ Eilen Eilen Eilen Mittwoch bin 22. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die Immobilien der A u g u ft Nauheimer Wittwe, als: Flur 3/87 1825 Mtr. Acker am Krofdorfer- Weg, 27 8,4 194 Mtr. Grabgarten in der Stefansmark. 27 8,7 281 Mtr. Hofraithe daselbst, 27 9,3 444 Mtr. Hofraithe daselbst, 27 9,4 756 Mtr. Grabgarten daselbst, 27 9,5 100 Mtr. Hofraithegrund das., 279/10 691 Mtr. Wiese daselbst, 30 158 1881 Mtr. Acker über dem Erdkauterweg nochmals versteigert werden und wird bei annehmbarem Gebot die Genehmigung bei dem Gläubiger-Ausschuß beantragt. Gießen, den 13. Februar 1882. Großh. Ortsgericht Gießen. 1001_____________Müller.__________ Montag den 20. Februar, Nachmittags V-.2 Uhr, werden in Burkhardsfelden 1 Stier, 1 Rind, 1 Kalb, 3 Schafe, 1 Lamm, einige Fuder Korn-, Weizen-, Gerste- und Hafer-Stroh, Heu, Kartoffeln, Mist und verschiedenes Haus- geräthe meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 16. Februar 1882. Geißler, 1084 Großh. Gerichtsvollzieher. 1075 Täglich frisch gebrannten Kaffee in nur reinschmeckendenOualitäten empfiehlt Karl Mosch, B. 54 Sonnenstraße B. 54. Sie, meine Damen, in den großen sächsischen Weißwaaren-Ausverkauf. Der Verkauf dauert unwiderruflich nur bis Samstag den 18. Februar- Abends. Das Verkaufslokal befindet sich in der Schulstraße in der früheren Ferber Öfchen Buchhandlung. Für die vielseitigen Beweise von Theilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden bei dem uns so unvermuthet betroffenen Verluste unseres lieben Söhnchens, sagen den innigsten Dank Karl Iran;, Reallehrer, nebst Krau und Kinder. Todes-Anzeiqe. Statt jeder besonderen Anzeige die traurige Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser liebes, unvergeßliches Töchterchen Marie Gregarl nach kurzem, aber schwerem Leiden irn Alter von 3^2 Jahren zu sich zu berufen. Die tiestrauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 17. Februar, Morgens 10 Uhr, vom Sterbehause, Kreuz D. 6, statt 1086 Töpskrwaarrn werden wegen Bauveränderung billigst verkauft. Geschirrhandlung PH. Pfeiffer, 1012_________Tiefenweg.___________ Mehrere Gärten in guter Lage find zu verkaufen durch 742__I. Blitz. Zu verkaufen bei Gastwirth Heinrich Klein, Hammerhütte b. Siegen, 1070 130 trächtige fechsbreitige Mutter-Schafe und 130 vierbreitige güste Hammel und Fasset (Berleburger Race). ____Ludwig Dickel in Berleburg. Thüringer Bhimenbazar (Reichensand-Bahnhofstraße) bringt in empfehlende Erinnerung: BallbouquetsLCotillonsträußchen in geschmackvollster Ausführung mit Pariser Manschette, Brautgarnituren ä la mode, blühende Topfund Blattpflanzen, Lorbeerkränze nach dem neuesten Styl, Lorbeerkronen. Frische Veilchen & Rosen. Ti688 Frisch geschlachtetes Federvieh billig zu haben bei Ioh. Buch, Grün- berger-Str. 157.________________________ 1089 Wegen Bauveränderung verkaufe ich meine Won-kSteingulwaaren zu billigen Preisen. Geschirrhändler Wagner, Neustadt. 1071 Ein Stück Land am Hamm zu verkaufen. Näh. Löwengasse 173. 1044 Ein Mädchen mit guten Zeugnissen für Küche und Hausarbeit per 25. März gesucht. Frau August Oppenheimer, __________________Wallthor. 1028 Ein tüchtiges Zimmermädchen für ein Hotel sofort gesucht. Näh. in der Exped. ds. Bl. 1077 Ein tüchtiger Gesanglehrer gesucht. Gesellschaft „Casino", Wieseck. Nr. 59 hat die blau und weiße Kaputze, Nr. 74 die weiße Kaputze, 1073 Nr. 70 das weiße Eiswolltuch, Nr. 133 das blauwollene Tuch und Nr. 142 das rosawollene Tuch gewonnen. 602 Der billige Laden, Neuenweg bleibt von Freitag Abend 5 Uhr bis Samstag Abend 5 Uhr stets geschlossen.__ 990 Zwei Knaben, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen wollen, wünscht in volle Pension aufzunehmen eine Pfarrers- wittwe. Liebevolle und gute Pflege wird zugesichert. Näh, in der Exped. ds. Bl. „Rheinischer Hof." Auf Verlangen: Freitag den 17. Februar 1882 CONCEBT der renornrnirten Sängergesellschaft Familie Müller (4 Damen, 2 Herren). 1068 Anfang 8 Uhr._________ 955 Zwei einzelne Damen suchen auf 1. April l. Js."eine Wohnung ^on 2 bis 3 Zimmern mit Küche. Näh, sagt die Exped. ds. Bl.__________ Pension für Knaben. In eine gebildete Familie wünscht man noch mehrere, die hiesigen Lehranstalten besuchende Knaben in volle Pension aufzunehmen. Näh, in der ELped. ds. Bl.________819 15 An- und Berkaus von getragenen Kleidern und Stiefeln, Oelgemälden, alten Gold- und Silbersachen, Mürlzrn rc. Louis Rothenberger, __Neuenweg 193. Zum ftiiuni. Heute Donnerstag Abend: CONCERT der Familie Müller. 1079 Waffer-Reservoire zu kaufen gesucht. Offerten mit Preisangabe und Größe bei der Exped. ds. Bl. niederzulegen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 20. Februar 1882, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Hochwart nachverzeichnetes Holz ver- steigert werden: Brennholz. Scheith. Knüppelh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Buchen 560 134 277 5900 Eichen 29 15 14 — Erlen 2 2 3 100 Bau-, Werk- und Nutzholz. 39 Eichen-Stämme bis zu 43 Ctm. Durchm. mit 20,15 Fstm., 6 Buchen-Stämme bis zu 52 Ctm. Durchm. mit 9,08 F7m., 8 Erlen-Stäinme bis zu 49 Ctm. Durchm. mit 4 Fstm. Die Zusannnenkunft ist aus der Straße nach Grünberg an den Altentischwiesen. Gießen, den 14. Februar 1882. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1034 A. Bramm. Wermietßungen. 1090 Zwei möbl. Zimmer, seither von Herrn Dr. Ohnacker bewohnt, sind per 1. April zu vermiethen. Frau Sternberg (im Ackermann'schen _ Haus), Frankf.-Straße. 477 Alicestraße E. 102 eine Wohnung von 5 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. 867 Ein Familienlogis zu vermiethen. ______ÄoH Schützenstraße. 921 Logis, 6 Zimmer, Sveisekammer, Balkon, Vorgärtchen, Gemüsegarten rc., zu vermiethen. _______Gagnoin, Gartenstraße 165\ 786 Der mittlere Stock mit 5 Zimmern nebst Zubehör per 1. Mai zu vermiethen _ bei_Architec^Stein, Bahnhofstraße. 610 Ein freundl. Zimmer ohne Möbel an eine stille Person zu vermiethen bei __________Seltersweg. 923 Der zweite Stock meines Hauses! bestehend aus 3 Zimmern, Küche rc., nebst dem dazu gehörenden Stück Land, ist alsbald zu vermiethen. _____3» K. Spies, Frankfurter-Str. 50 Zimmer mit Cabinet und 'Küche an anständige Leute zu vermiethen im „Darmstädter Haus". 1056 Möbl. Zimmer an einen aiiständ. Arbeiter zu vermiethen. Marktstr. D. 218. Ein Laden uitt oder ohne Logis zu vermiethen durch 743 Hlit». Vermischte Anzeigen. 1083 Routinirte und ehrenhafte Agenten gesucht für Deutschland zum Verkauf von. Prämienloosen und Staatseffecten gegen Teilzahlungen. Hohe Provision event. auch fixes Gehalt bewilligt. Offerten franko an das Bankhaus M. Grünhnt & Co., Amsterdam, Syuistraat 184. Lehrlingsstelle. Für ein hiesiges Engros-Geschäft wird ein Lehrling mit guten Schulkenntnissen gesucht. Näh, bei der Exped. ds. Bl. 1031 1082 Verwandten und Freunden zeigen wir hiermit die glückliche Geburt eines kräftigen Töchterchens an. Erbach i. Odenwald, 14. Febr. 1882. Kari Kredel. Marie Kredel, geb. Vogt. Theater in Ziehen. Freitag den 17. Februar. Gastspiel des Hrn. E. Schubert. Abonnements-Vorstellung. Der Hypochonder. Lustspiel in 4 Akten von G. v. Moser. In Vorbereitung: Die junge Fra«. Nächste Vorstellung: Montag den 20. Februar. I. C. Schubert. Verantwortliche Rebaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schcn Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. ■gü-ee Da« ich» Se. GW' 11 Uhr 15 DL Dl Zu Beginn Df bcrufung der1 Kammer jährt das Haus- ur Psrio- und 1 werben He ? des Snntin unb auf bin Was bin llniftonb, bi WWeÜe im i so in Anspruch geringem Maße amt einen zweit in seiner Major zurück, ben Dir formalen 5200 Regierung ben vorzugsweise g wär:, einen kö zu Msn s v. 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