Sj*. Md, ^Wridt, sch» ** 179380081 6206018, 1553816, J 832 540, 36853562. ei> und solches 'enden j£ 1219 . ‘ 1835431, wi| 0 gegen MM der lebenslms. Versicherten zw . legt, davon 'n 82 Milli ade gelangen. . öedlnguagen ittn der Van! die Witlarr' d-e-eben. liefen: St C. 22?, fräße E. 92J/] W n. Eichill N (genten betM beid^ maN‘ ,000 Mä »62,722 Wirksa"!"^ ft bekannt.^ !l^s-dcibe"A len und,PrlE -W trete« eck. Gons- ralnienn^ J 1882 Westes Blatt Erscheint läglich mit Ausnahme des Montags Vnrean: Echulstraße ß. 19 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. ^W^WMMWMMWW»»»MW>^WWWWWWWWWW»WMM»»LM»»»»WL? b. c. d. S-✓ UUUHUliyptUllv | LU U UU i l rOv HV|V II l^Vi l f IVVlViyw I *v VJV| vvnyv • v I I / r c ' z'Qfx nn c (Y\ *x hat, die Baurisse aber von bem Bauherrn und dein Techniker, von wel- I Brunnen verunreinigen können. (Jlrt. 36 der Bauorrnung.) und und raum, mit Angabe der Feuerungseinrichtungen. Mindestens einen Vertikaldurchschnitt durch jedes Gebäude, mit Angabe der Terrainhöhe und der Höhe der betreffenden Straße. Ansicht nach der Straße und, wenn das Bauwesen von mehreren Straßen aus sichtbar wird, Ansichten von diesen Straßen aus. e. Bei Bauveränderungen ist der bestehende unb der künftige Zustand deutlich und durch verschiedene Farben kenntlich zu machen. Neue Bauten sind mit rother, bestehende Bauten aber, soweit sie eine Aenderung nicht erfahren, mit schwarzer und, soweit sie beseitigt werden sollen, mit gelber Farbe zu bezeichnen. Die unter b, c, d und e bezeichneten Grundrisse, Durchschnitte und Ansichten sind in dem Maßstab von 1/100 darzustellen. In allen Plänen sind die wesentlichsten Dimensionen der Gebäude, der einzelnen Räume derselben und der Constructionstheile 'mit deutlichen Zahlen 21 Centimeter Breite — zusnmmengelegt einzureichen. Die Situationspläne sind von Demjenigen, welcher sie gefertigt amte vorzulegen. Diese Pläne haben zu enthalten: a. Situation Oes Bauplatzes und dessen Umgebung, mit Angabe der Himmelsgegenden, der anstoßenden Straßen, Wege und Wasserläufe, sowie bestehender oder projectirter Baulinien; die Eigenthumsgrenzen, benachbarte Gebäude mit Bezeichnung deren Benutzung, Höhe, Bauart und Eigenthnmer. Diese Situation ist in dem Maßstabe von i/500 der natürlichen Größe darzustellen. Für Neubauten ist der Situationsplan von einem Geometer zu fertigen. Grundrisse für jedes einzelne Stockwerk vom Keller bis zum Dach- (Art. 66 der Bauordnung.) Die Bauenden sind "verpflichtet, der Localpolizeibehörde von der Beendigung des Naubaues genehmigter Bauten und Feuerungsanlagen vor dem Beginn der Verputzarbeiten Anzeige zu machen, damit zur Prüfung der plan- und vorschriftsgemäßen Ausführung des Bauwesens eine Besichtigung desselben vorgenommen und je nach dem Ergebniß weitere Verfügung getroffen cherden mnn. (Art. 77 der Bauordnung.) Ausgüsse aus Küchen, Brennereien u. s. w. dürfen nicht an der gegen Straßen und öffentliche Plätze gerichteten Seite der Gebäude angebracht werden. (Art. 33 der Bauordnung.) Die Anlegung neuer, sowie die Erweiterung bestehender Düngerstätten, Jauchenbehälter oder Pfuhlgruben, Lagerplätze für Abfälle u. dergl. an Straßen und öffentlichen Plätzen ist verboten. Neue oder bestehende Düngerstätten u. s. w. sind so zu verwahren, daß die Jauche oder andere Flüssigkeiten weder auf Straßen und öffentliche Plätze fließen, noch auf oder in nachbarliches Gebiet dringen, noch einzuschreiben. Jedem Plan muß ein Maßstab beigesetzt werden. Für alle einzureichende Pläne ist dauerhaftes Material zu verwenden, in der Regel sind dieselben in Actenformat — 33 Centimeter Höhe chem sie herrühren, unter Angabe des Datums zu unterzeichnen. Die Unterzeichner sind für die Richtigkeit der Pläne und der eingetragenen Maßverhältnisse verantwortlich. ' ' Sie wollen diejenigen Personen in Ihren Gemeinden, welche sich mit der Anfertigung von Situations- und Bauplänen befassen, auf geeignete Weise von diesen Bestimmungen in Kenntniß setzen. Nach § 87 sind in dem Begleitberichte alle zur Beurtheilung des Baugesuchs erkannten Thatsachen zu berichten, soweit dieselben nicht aus dem Gesuche und seinen Beilagen selbst hervorgehen; eventuell sind letztere Angaben zu bestätigen. Zur Berichterstattung ist das am Schluffe der genannten Verordnung (Reg.-Bl. Seite 79) abgedruckte Formular zu verwenden. Vor Ertheilung der endgültigen Baugenehmigung darf mit der Ausführung der Bauarbeit ohne besondere Genehmigung nicht begonnen werden. (Art. 75 der Bauordnung.) Die auf Grund unrichtiger Pläne oder Angaben ertheilte Baugenehmigung ist unwirksam und kann zu jeder Zeit zurückgenommen werden. Betreffend: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881. Gießen, am 13. April 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme der Stadt Gießen. Da die allgemeine Bauordnung vom 30. April 1881 am 1. d. M. in Kraft getreten ist, so machen wir Sie auf folgende Bestimmungen der Ausführungsverordnung vom 1. Febr. I. I. noch besonders aufmerksam. ß 85. Zur Erlangung der baupolizeilichen Genehmigung für Neubauten und Hauptveränderungen an Gebäuden sind von dem Bauherrn die zur Prüfung und Beurtheilung des Bauprojects erforderlichen Pläne in doppelter Ausfertigung durch Vermittelung der Localpolizeibehörde dem Kreis- Dr. Boekman n. Berlin, 13. April. Der Führer der Nationalliberalen, Herr v. Bennigsen, hatte am 10. Februar d. Js. sein 25jähriges parlamentarisches Jubiläum gefeiert. Aus verschiedenen Gründen hatte die Ueberreichung eines Ehrengeschenks, bestehend aus einem prächtigen Tafelaufsatz und andern Silbergeräthen, sowie eine Glückwunsch-Adresse verschoben werden müssen. Dieselbe fand nun erst am letzten Mittwoch in dem festlich geschmückten Gebäude des Landesdirec- toriums zu Hannover statt. Detmold, 12. April. Unser Landtag hat sich mit bedeutender Mehrheit, nämlich mit 16 gegen 5 Stimmen, gegen das Tabakmonopol ausgesprochen. Telegraphische Depesche». Wolffs telegr. Correfpondenz-Bureau. Leipzig, 14. April. Das Reichsgericht verwarf die Revision, welche die durch das Schwurgericht in Cöslin wegen Landfriedensbruches aus Anlaß der Excesfe gegen die jüdischen Einwohner in Schievelbein Verurtheilten eingelegt satten. Die Betteffenden waren zu Gefängniß bis zu einem Jahr verurtheilt worden. Paris, 14. April. Präsident Grevy ist heute Nachmittag hierher zu- ^llekehrt. — Der interimistische diplomatische Vertreter Deutschlands in Tunis, Dr. Rachtigal. hatte heute eine Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Frey- gmet und beabsichtigt, morgen nach Tunis abzureisen. Auch General Lambert äehrt morgen nach Tunis zurück. — Die Botschafter Admiral Jaurös und Porten ^u ^beg>jOE^ verlassen gleichfalls morgen Paris, um sich auf ihre London, 14. April. Einer Meldung der „Times" aus Alexandrien nom heutigen ^age zufolge ist die Unzufriedenheit der Bevölkerung und die Jn)uvvri.lnatwn m der Armee im Wachsen begriffen. Die Truppen van Damette hatten einen Officier, welcher sich im Arrest befand, wieder frei geiiiacht. Jiom, 14. April. Der König Humbert stattete dem König van Württemberg heute einen Besuch ab. ~ ^nch einer Meldung der „Agenzia Stefani" aus Kairo von heute (hatte der egyptische Ministerrcsth die Frage bezüglich der Souverünetät über ™ , 1A 9Inrit kDeutscher Schmiedetcig.) An den Tagen des 19. und on wer n Mainz der 7. deutsche Schmiedetag (Ve-ein selbstständiger Mai stndet ftatt. Gleich den übrigen Gewerben haben sich schon Schmledeme,ster D Schmiedemeister in Deutschland zusammengethan, um aus dem Wege der Cmtralisation die Hebung des Gewerbes nach allen Richtungen hin Assab nochnials in Berathung gezogen und die Entschließung gefaßt, die Ent- fcheidung in die Hand der Pforte zu legen. Petersburg, 14. April. Der Gouverneur von Podolien nieldet, wie der „Regier.-Anz." inittheilt, daß er sich sofort auf die Benachrichtigung von den in Balta ausgebrochenen Excessen gegen die jüdische Bevölkerung persönlich dorthin begeben habe, um die Ruhe wieder herzustellen. Die Unruhen dauer ten am 11. ds. bis Abends 10 Uhr, zu welcher Zeit das Militär die Ruhe wieder herstellte. In der Nacht erneuerten sich trotz der ausgestellten Wachtposten bie Unruhen, welche dann am 12. ds. bei dem Eintreffen der Truppen unterdrückt wurden Die Excesse wurden von den Bewohnern von Balta und Bauern der Nachbarorte begangen. Der Procureur ist zur Beaufsichtigung des Ganges der Untersuchung eingetroffen. Am 13. ds. war Balta ruhig. Am • v Abends 5 Uhr, überfielen Einwohner des Ortes Letitschewo die dortige jüdische Bevölkerung und deren Häuser. Das Militär stellte die Ruhe wieder her ohne von den1 Waffen Gebrauch machen zu müssen; die schuldigen wurden m •bntt genommen. . « veröffentlicht einen kaiserlichen Ukas, durch welchen Baron Jomini "zum Staatssecretär ernannt wird. - Die haben die Persönlichkeiten der Mörder des Generals ^trelmkost vollständig festt aestellt Der eine derselben war der Sohn eines Collegrenraths, Rauiens Ricolvi Schelwakoff, der bis Januar 1881 die Universität ^^^men?Stevkan Cbatt sucht hatte; sein Complice war ein Wjätkascher Bauer Samens ^ttphan Chatt turin welcher bereits 2 Jahre wegen der un ^nhre 1880 im Ämteipalaiö Sitten Explosion polizeilich w°-ch° Chalturin und Molk«? lebte, mit der Verbreitung Mdlicher Lehren in Arbeiterkrehen häufig beschäftigte. _ —————— ,u erstreben Vieles ist bereits seit der Schöpfung der Vereinigung sowohl im Interesse der Meister als auch der Gehilfin und Lehrlinge geschehen, aber immerhin harren noch eine ganze Reihe von Fragen einer nach allen Seiten hin befriedigenden und gerechten Lösuna Aber Alles dies kann nur dann zu einem ersprießlichen Ganzen gedeihen, wenn die Meister aus allen Gauen Deutschlands sich zur Vereinigung zusammensinden, um über die zu regelnden Fragen gemeinsam zu beralhen und gemeintame Beschlüße ru fassen. Seither war es fast ausschließlich der Norden unseres Vaterlandes, m welchem die Vereinigung der Schmiedemeister kräftig Wurzel gefaßt hat und alle Verbandstage, die bis jetzt stattsanden, wurden stets unter sehr zahlreicher Bethewgung in größeren Städten Norddeutschlands abgehalten. Aus dem letzten Verbandstage, welcher tm Mai des verflossenen Jahres in Hannover stattfand, wurde indessen mit Freuden die Wahrnebmung gemacht, daß auch in einer Reihe von mittel; und süd- deuischen Städten sich Zweigvereine selbstständiger Schmledemeister gebildet hatten und deßhalb der allseitige Wunsch laut wurde, Süddeutfchland kräftiger zu dem allgemeinen Verband hercmmzrehen. Um diesen Zweck zu erreichen, wurde beschlossen, den diesjährigen 7. Schmiedetag nach Mainz zu verlegen, da Mainz als die geeignetste Stadt erschien, Mittel- und Süddeutschland die Gelegenheit zu bieten, den abzuhaltenden Schmiedetag zu besuchen. Jeder selbstständige Meister ist berechtigt, die Versammlung, welche in dem herrlichsten Renaissancebau Deutschlands, in dem ehemaligen Akademie- saale des Residenzschlosses der Kurfürsten von Mainz, abgehalten wird zu besuchen um sich von dm Bestrebungen, die der Verband der Schmiedemeister bezweckt, zu überzeugen Die altbewährte Gastfreundschaft des „goldenen Mainz am Rheine wird sich auch an den Tagen des 19. und 20. Mai auf's Neue bewahrheiten und glauben wir den fremden, unsere Vaterstadt besuchenden Gästen schon jetzt die Versicherung geben zu können, daß sie nach Erledigung der geschäftlichen Angelegenheiten m Mainz und seiner reizenden Umgegend auch einige vergnügte Stunden verleben. Homburg v. d. H. Unter allen hiesigen Sehenswürdigkeiten nimmt das Saalburg-Museum mit seinen zahlreichen Fund- und Sammelstücken aus den verschiedensten Eulturepochen den ersten Rang ein, dessen ungeachtet besuchten es im Jahre 1881 gegen ein Entree von 50 H nur 483 Personen, was einer Einnahme von jt. 241.50 gleichkommt. Das Museum, das unter der Leitung des Herrn Baumeisters Jacobi und des Conservators Herrn Keller fleht, hat übrigens in letzter Zeit wieder mehrere Bereicherungen erfahren, u. A. das Modell einer römischen Wachtstube in ein Viertel der natürlichen Größe, das Modell einer römischen Handmühle, ein großer, sehr detaillirter Sttuationsplan über die Saalburg-Anlage. Die Münzsammlung des Saalburg-Museums, ein non plus ultra, ist gleichfalls bereichert worden und weist jetzt über tausend römische Münzen auf. Aus vorrömischer Zeit befindet sich der große, der englischen Kirche gegenüber gefundene Bronzeschatz, welchen der Eigenthümer des betreffenden Grundstückes, Herr Adolf Schwarz, dem Museum geschenkt hat, im Saalburg-Museum. Er umfaßt über 200 Nummern der verschiedensten Gegenstände, wie Ringe, Waffen, Werkzeuge und sonstige Gegenstände, deren Bestimmung sich heute nur noch vermuthen läßt, und repräsentirt einen großen Werth. Schon dieser Fund allein macht das Museum, dem er noch nicht lange einverleibt ist, sehr besuchenswerth. Außer diesen Neuheiten wäre noch die kaum erst geschaffene, wenig Wochen alte, ethnographische und homburgisch-historische Abtheilung zu erwähnen. Hier hat die Sammlung von Waffen, Gebrauchs- und Schmuckgegenständen anderer Volker des leider zu früh verstorbenen Herrn Adalbert von Barnim einen Platz gefunden. Ferner sei das der Landgräfin Elisabeth weiland gehörige Modell des Schlosses von Totheringay, m welchem am 8. Februar 1587 nach 19jährtger G-sangenschaft Maria Stuart enthauptet wurde, hervorgehoben. Das Modell soll mehrere geheime Fächer, resp. Nischen enthalten, m denen sich wahrscheinlich Schriftstücke befinden. Das Geheimniß, sie zu entdecken, hat man bis jetzt vergeblich zu ergründen gesucht. Das Saalburg-Museum verdankte seine Existenz eigentlich nur wenigen kunstverständigen Männern, die Geld und Zeit dem schönen Unternehmen opfern- Es steht zu wünschen, daß durch zahlreicheren Besuch, sowie durch Beittäge von Alterthümern rc., das Museum gefördert weide. — [@in Sonderlings '' Der exeentrische Fürst Sulkowski, Herzog zu Bielitz, welcher noch immer in Berlin verweilt, hat sich im vergangenen Sommer unter anderm das Vergnügen gemacht, von Luzern aus auf die Spitze des Pilatus ein Elavier hinauftransportiren zu lassen, weil ihn die Lust anwandelte, dort oben einige Stunden zu musiciren- Im Hotel zu Kopenhagen, wo er unlängst verweilte, betrug seine Rechnung nicht weniger als 37,000 Kronen. . — [Eine angenehme ßoQegin.) Eme Jllinois-Zettung schrieb wahrend der jüngsten kalten Tage: „Leider haben wir von einem Unglück zu berichten, das unserem lieben Collegen, dem Redacteur der hiesigen Wochenschrift, gestern passirt ist. Ihm sind beide Ohren derart erfroren, daß ihm von jedem eine Elle, und zwar bis zum zweiten Knoten, hat ampntirt werden müssen- Es ist nur gut, daß die Stummel noch hinlänglich lang genug sind, um für seine Stellung noch vollkommen auszureichen." ... „ . — [Chemische Wortbildungen.) Die „Revue Scienttfique" macht die folgende treffende und amüsante Bemerkung: „Seit einiger Zeit fällt es auf, daß gewisse Namen in der organischen Chemie oft dreißig bis vierzig Buchstaben haben und die Erfinder scheinen sogar sehr befriebigt, daß sie, selbst um diesen Preis, den Substanzen, die sie endeckien, einen Namen geben können. Hier sind drei solcher Namen, die tn Fachwerken vollständig gang und gäbe sind: ethylenetetramethyldiphenylphosphonum — orthomononitrodiphenyldiacetylen — diparatolyldidiazophenylur.“ - [Durchstechung der Pyrenäen) Der „Köln. Ztg." schreibt man: Die Pyrenäen-Halbinsel ist zur Zell durch zwei Bahnen mit Frankreich verbunden,„deren eine, von Bayonne nach Madrid führend, bei Jrun das Gebirge überschreitet, während die zweite, welche von Perpignan nach Barcelona führt, in der Nähe von Port Ven- dres den Kamm der Pyrenäen kreuzt. Dem internationalen Verkehrsbedürfniß wäre damit eigentlich Genüge geschehen, wenn die Verwaltung und Ausstattung der Bahnen nur eine bessere wäre. Gleichwohl war es feit langer Zeit ein Lleblmgsgedanke der Spanier rote der Süd-Franzosen, die Pyrenäen zu durchstechen und einen Tunnel herzustellen, welcher beide Lander verbindet. Ein internationaler Ausschuß prüfte die besseren Lagen und richtete sein Augenmerk hauptsächlich auf Bielfa und (Sanfranc. Die Spanier haben nach langer Prüfung dem letzteren Kamme den Vorzug gegeben und die Cortes haben ein Gesetz angenommen, welches für den Plan einer Eisenbahn von Huesca nach der französischen Grenze die nötbigen Grundlagen bildet. Die Commission zum Ban der Bahn soll im Submissionswege vergeben werden. Der Staat wird einen Bauzuschuß von 60,000 Frcs. für das Kilometer geben und das Ministerium ist ermächtigt worden, mit der französischen Regierung einen Vertrag in Bezug auf den Bau und die Ausbeutung des Tunnels abzuschließen. Spanien wird seinerseits die halbe Länge der Strecke bauen. In Frankreich nimmt man den Plan sehr günstig auf. Die „France" verspricht sich von dem Tunnel einen vermehrten Austausch spanischer Rohstoffe und französischer Industrie - Erzeugnisse und wirksamere Bekämpfung der englischen und deutschen Concurrenz. Die letztere wird dem Bau des Tunnels einigermaßen ruhig zuschauen dürfen. Noch bezeichnender ist indeß die chauvinistische Auffassung, welche die „France" der politischen Bedeutung dieses Tunnels beilegt. „Spanien", schreibt das Pariser Blutt, „ist zur Zeit mehr unser Freund als Italien. Es steht int Begriff, feinen Handelsvertrag mit uns zu unterzeichnen; wohlan, unterzeichnen auch wir diesen Tunnelvertrag mit ihm, und derselbe wird uns morgen gestatten, mit größerem Recht als Ludwig XIV. zu sagen: Es gibt feine Pyrenäen mehr." — Am schwarzen Brett der Berliner Universität ist seit gestern ein selten erscheinender Anschlag mit der Ueberschrist: „Im Namen des Königs" ausgehängt. Der Anschlag verkündet die Relegation des stad. jur. Masai Leon Saweljewitsch, Chirurg aus Rußland, wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, Unterschlagung und Betrug. — Der Import japanesischer und chinesischer Luxus-Artikel nach Berlin hat in letzter Zeit so überaus großartige Dimensionen angenommen, daß die Einfuhr dieser Waaren sich im vergangenen Jahre auf nahezu sieben Millionen Mark beziffert hat. Vorzugsweise sind es die latfirten Holzwaaren, die Vasen und Service aus Porzellan und jetzt beim Herannahen der ©oinmerfaifon die Palmfächer, welche besonders stark begehrt sind. Von letzteren hat ein Berliner Haus über 50,000 Dutzend liefern lassen. — [Erdbier.) Eine seltsame Geschichte berichten amerikan'sche Blätter aus Franklin, einer Stadt in der Petroleum-Region der Vereinigten Staaten. Am Ufer eines Baches daselbst befindet sich ein Hügel, der sich bei Nachbohrungen auf Petroleum sehr ergiebig erwies. Insbesondere eine Firma, Rial und Sohn, hatte dort große und ergiebige Peiroleumquellcn gefunden und machte damit viel (Selb, dis endlich eines Tages der Vorrath dennoch erschöpft schien- Die Firma gab nun ihren Arbeitern den Auftrag, tiefer zu bohren. Dies geschah und endlich traf man wieder auf Erdöl und als die Pumpe in Thätigkeit gesetzt wurde, kam em andauernd voller Strom der kostbaren Flüssigkeit zu Tage. Indeß gab cs einen eigenthümlichen Umstand dabei. Die Flüssigkeit hatte nicht ganz die Farbe und den Geruch von Erdöl, noch wollte sie Feuer fangen. Ein kühner Bursche entschloß sich endlich, sie zu kosten, um sich eine Meinung über ihre Qualität zu bilden Nachdem er einige Tropfen auf feine Zunge gebracht, schmatzte er behaglich mit den Lippen und meinte, ,ba müsse man dazu sehen." Er steckte das Ende eines Rohres in den Mund und trank eine so große Quantität des neuen Quellenproductes, daß feine Kameraden ihn endlich roegnffen, damit er sich feinen Schaden zufüge. Aber die Neugier drängte sie, feinem Beispiele zu folgen und die Confequenz war, daß Jeder von ihnen tranf, bis sie eine Stunde später Alle bewußtlos auf dem Boden ausgcstreckt unterlagen. Die Kunde verbreitete sich schnell, daß an dem neuen Oelbrunnen von Rial und Sohn etwas ganz Ungewöhnliches vor sich gehe. Die ganze in der Nähe hausende Bevölferung eilte herbei, um das wunderbare Erdöl zu foften und bald begannen die Leute schwerfällig zu reden, ihre Kniee schwanften und eine Betäubung überfiel sie. Nach und nach taumelte Alles zu Boden. Endlich famen Mr. Rial und fein Werf führ er herbei und waren nicht wenig erstaunt über den Anblick, der sich ihnen darbot. Der Werfführer foftete die Flüssigfeit und erflärte, daß sie einen seltsamen Biergeschmack habe. In Eile sendete Mr. Rial nach Herrn Großmann, dem Brauer und größten Bierfenner iw ganzen District, um sich mit ihm über den Gegenstand zu berathen- Der Brauer fam, kostete die Flüssigkeit und rief entsetzt aus: „Mein Gott, das ist Bier, mein Bier; Sie haben bis in meinen Keller gebohrt!" Weitere Nachforschungen zeigten, daß der Brauer Recht hatte; der Keller wurde untersucht und das größte Faß war nahezu erschöpft- Die (Sonfumenten dieses seltsamen Erdöls kamen nach und nach zu sich — und heute wünschen manche von ihnen, daß ihnen ein launenhafter Zufall öfter solche tolle Streiche spielen möchte. — Der Affe beim Zahnarzt — genauer: der Zahnarzt beim Affen, ist das neueste Idyll aus dem Zoologischen Garten im Regents-Park zu London. Em großer Pavian hatte eine dicke ^Backe bekommen, saß trübselig in einer Ecke, roimmene unb preßte die Hand auf die schmerzhafte Stelle. Mahlzeiten verschmähte er gänzlich; kurz er verhielt sich ganz wie ein Mensch, in dessen Kinnbacken der böse Dämon Zahnweh sein H"im aufgeschlagen. Allein fein Leiden blieb nicht unbemerkt. Mr. Collam, der Secretär der Kgl- Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeit gegen Thiere, regte Mr. Hammond, einen berühmten Londoner Zahnarzt, an, dem tränten Peter den tränten Zahn auszuziehen. Peter aber war sehr unwirsch und erst nach vielem Zureden seitens des Lieblingswarters erlaubte er, ihm das Chloroformläppchen auf den Mund zu legen. Chloroform schien ihm angenehm zu duften und zu — schmecken; n leckte die Tropfen von dem Linnen ab, statt sie e-nzuathmen, bis er schließlich auf diese Weise besinnungslos wurde. Mr. Hammond öffnete ihm nun den Mund und entdeckte gar bald den tränten Zahn, den ersten Backenzahn der oberen Reihe. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gelang es auch schließlich, denselben zu entfernen, furz ehe Peter wieder zum Bewußtsein erwachte. Nach dem Erwachen war der Affe sehr munter, befühlte aber anscheinend mit vieler Veiwunderung die Zahnlücke. Den ihm überreichten Backenzahn warf er achtlos hin, dagegen zeigte er Hunger und machte sich gleich über seine Mahlzeit, welche ihm allerdings tn feinem „Chloroformkater", wie die Operateure sagen, nicht gut b.tam. Handel und Verkehr. Gießen, 15. April. Auf dem heutigen Wochenmartte foftete: Butter per Pst». JL 1.05—1 15, Hühnereier 1 Stück 5 H und 2 Stück 0 H, Enteneier per ©HW 5-6 A Gänseeier per St. 9-10 H, Käse p. St. 5—8 A Käsematte per Stück 2-3^, Erbsen 1 Liter 24 H, Linsen 1 Liter 33 Tauben das Paar 80-90 Hüb"" per Stück JL 1.40-1-70, Hahnen per Stück JL 2 00—0 0», Enten per Stück 2 00-2.50, Ochsenfleisch per Pfund 64- 66 H, Kuh- und Rindfleisch 50-56 A Kalbfleisch^ bitz 48 A Schweinefleisch 62—64 H, Hammelfleisch 60—66 A, Kartoffeln 10t Kilo jL 4 00—5.00, Zwiebeln der Centner JL 12, Milch per Liter 16—18 H. Frankfurt a. M., 15. April, Nachmittags 2 Uhr — Mn. ^^^raphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäst Albert Kaufmann Gießen.) Creditactien 288%, Staatsbahnactien 278%, Galizier 266%, Asterr- ® tbe 66, 40/0 Ungar. Goldrente 76‘/lß, 4«/0 1880er Nüssen 71%, 2. Orient-Anleihe 57%, 5% Rumänische Rente 89%, Lombarden 124%. Tendenz fest. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. In Klein-Linden wird am 16. April 1882 eine Posthülfstelle errichtet, deren Verwaltung dem Herrn Bürgermeister Germer übertragen worden ist. Darmstadt, 12. April 1882. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. _________Hagemann.______________________________ Wohnungs-Veränderung. Von heute an befindet sich meine Wohnung Löwen gasse im Hause der Frau Wittwe Gebhard. Schelle befindet sich am Hause. Lina Herbert, 2757 ______Hebamme.___________ 2777 3^ Mn beoorstedenven Schulwechscl empfehle ick- fammt- liche Schulbücher, Schreibhefte, sowie alle in dieses fifach cinschlagende Artikel. Wilh. Klee, am Markt. Landcspserdezucht-Verein. Die Herren Mitglieder und sonstige Pferdefreunde beehren wir uns zur Generalversammlung auf Sonntag den 14. Mai, Nachmittags 2V2 Uhr, in das Gasthaus zur Krone zu Groß-Gerau ergebenst einzuladen. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 2753 Jahresbericht des Vorstandes. Bericht über die Rechnung und Decharge. Ausschußwahl (§. 8 pos. 2 der Statuten). Antrag des Herrn Rittmeister ä 1. s. Heyl-Worms auf Ueberfchüsse aus den Prämien für Vereinsstuten. Beitrag zur Landesausstellung. Einfuhr von Stutfüllen. Verwendung der Darmstadt, den 14. April 1882. Der Vorstand. iii? den iS äs $ iB'dcn ve Buche» Eiche» Aspen, W Holzart Buchen Eichen Melin Aspen Unter den Wiler, Drehst M i Mer I * w»" - BaiWld NNd K1 1 Eichen-r 2 Wbeett ö Lärchen-i 14 Lichtem 4 Kiefern-e 2 Lärchen-1 Hohm Ichen Sir/tu ftta MM Oen Mr den Buch £i 1 Buchen-Kn jouwalh ist eine Sch sind MentiM nr r »st Schichten, eizn Dnö mit Kalk hi Holz m Lick Aonthckr in lieber das am Zorstmrt Adolph in Mit hosrnann in 111 EicheWrs, M £Necl SS NerSNe stoteio. , Dienst^ lU0c6 ben $ m 9 Uhr $01 i »' * N Mrr»z x, famt, Öfen Äg Sm ..1 MM Maria Kaff raSt*d) hat ji 4. September 1860 SÄach den Mn mMteuz Die gl ” Mtzck Qu J W chu^d l 6er Nm J*rb die ML MtativNueW d-rAe Versu^ Kletzen, den s An 5*8., w. ni /Braunkohlen (1115 Stöcke Reisig Knüppel 2746 Scheiter m 12 2 Mark. 2" 774 2 4 per Centner ab Grubenhalle. Stöcke 51 in Folge allgemeinen Holzart Buchen Eichen Nadelholz Rau 351 52 9 e t e r- 511 350 14 Stöcke 181 Reisig m e t e r. 740 34 102 54 Holzart Buchen Birken Eichen Nadelholz Billigstes Hausmittel, welches sich seiner Vortrefflichkeit ebenfalls einer Beliebtheit erfreut. Preis a FL ca. 150 Gr. Inhalt 1 Bühner, Gerichtsvollzieher. ev 2° Brauukohlenzeche Buderus bei Hessenbrücker-Hammer, den 14. April 1882. Die Grubenverwaltung. Preis ä Fl von ca. 330 Gr- Inhalt 3 M- 50 Pf. Preis ä Fl. von ca. 660 Gr. Inhalt 6 M. 75 Pf- Raun: 473 29 25 31 3 /MravhlA 7in Anleihe 8» Steinkohlen in allen Sorten und bester Qualität empfiehlt Aug. Gabriel. Aufträge und Zahlungen werden wie früher bei Herrn E. Bergmann, Reichensand oder bei mir Frankfurter Straße E. 33,3 erbeten. Holzversteigerungen in der Oberförsterei Eich.elsd.orf. e mark per Stück. Ziehung 26. April 1882. Moritz Strauss jun. in Mainz. 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Jede Flasche ist mit dem Siegel „C-Pingel in Göttingen" verschlossen und mit dem geschützten Etiguett versehen. Bei 5 Fl- Verpackung frei. Bei 10 Fl. freie Verpackung und 1 Fl. gratis. Versandt gegen Nachnahme durch nachstehende Niederlagen. En gros-Versandt durch die Fabrik- Wissenschaftlich geprüft u. ÄDoppelkräuter-Magenbitter, nach einem alten aus einem Benedictiner- kloster stammenden Recept fabricirt und nur en gros versandt von C. PINGEL in Göllingen (Prov.Hannover). Der Bened ictiner ist bis jetzt das kostbarste Hausmittel und hat sich deßhalb in fast jeder Familie eingebürgert. Der Benedic- trner ist aus den feinsten, auserlesensten Kräutern zusammengesetzt, welche die Eigenschaften besitzen, wohlthätig und erwärmend auf den Organismus einzuwirken. Der beste Beweis für die Güte des Benedictiner sind die unzähligen Anerkennungen, welche fortwährend dem Fabrikanten zugehen. Durch einen kleinen Versuch wird sich Jedermann von der Vortrefflichkeit des Benedictiner überzeugen und gern das Absatzfeld durch Weiterempfehlung vergrössern. Bekanntmachung. Maria Katharina Bender non Steinbach hat nach Kaufbrief vom 4. September 1860 in der Gemarkung Steinbach den Acker Flur VIII. Nr. 156 von Andreas Diehl's Ehefrau daselbst für 48 fl. gekauft, kann aber keine genügende Quittung beibringen. Ä-er Ansprüche an den Kaufschilling hat, wird aufgefordert, solche hier binnen 6 Wochen geltend zu machen, sonst gilt der Kaufpreis als ausgezahlt und es ivird die zur Löschung des beschränkten Mutatiomsverzeichniß - Eintrags erforderliche Verfügung erthellt werden. Gießen, den 8. April 1882. Großh. Amtsgericht Gießen. 2762 Langsdo r f f. Bis auf Weiteres erlassen Stüc6fto()(en zu 45 M./ ,Kof)fenRfetn „ 40 „ I 2lfpcn - , Unter den Buchen-Scheitern befinden sich 5 Rm. für Wagner geeignet. . Die Buchen-Knüppel sind meist Stammknüppel, bei den Eichen-Knuppeln tin Auwald ist eine Schichte von 3 Mir. Länge, für Wagner tauglich; die Nadel-Knüppel sind großentheils in Schichten von 3 und 5 Mir. Lange aufgearbeitet, die Nadelreiser, Mist Schichten, eignen sich zu Latten sowie zu Wagnerholz Das mit Kalk gespritzte Holz kommt nicht zum Ausgebot. Das Holz wird bei den Versteigerungen nicht vorgezeigt, dieselben finden bei Wirth Ronthaler in Langd statt und beginnen jedesmal Morgens 9‘A Uhr Ueber das am 24. und 26. April zum Ausgebot kommende Holz erthellt Großh. Zorstwart Adolph in Langd und über das am 28. April zu versteigernde, Gr. Forst- nwit Hofmann in Ulfa nähere Auskunft. Eichelsdorf, 7. April 1882. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. 2750 Heyer. Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß^ Sonnenstraste B. 74 einen Ausschank von Liqueur u. Branvr tvetll errichtet habe, verbunden mit Flaschenbier-, Cigarren- und ^°'"Jch^,°rd",N bemühen, stets di- beste Maare zu sühren und sichere billigste Bedienung zu. A. Rockel, Sonnenstratze B. 74. Nur echt, wenn die vorgedruckte Schutzmarke aus den Etiquetten steht. 0WW0W»« Mat>-Extrstt u. Carsmcllen*) | ■ ’ [T?| R ■ von L. H. Pietsch & Co., Breslau. Ae rtliches Gutachten- Ihren Malz-E?traet („Huste-Nicht") habe ich speziell g prüft und empfehle selbigen als diätetisches Genußmittel sowohl bei eatarrhalischen Affeetionen der AthmungSorgane, als auch bet chronischen entzünd- lichen Zuständen der Lungen und des Kehlkopfes, gegen anhaltenden quälenden Husten» ei; und beginnender Tuberculose Dr. med. Uliehaells, pract. Arzt. *) Extract d. Flasche 1 1.75 u. 2.50. Earamellen Beutel 30 und 50 — Zu haben in Gießen bei (Sg. Wilh. Weidig. 11 ,b Vortheilhafte Flasche von ca. 330 Gr. Inhalt 2 Mark. Der einzig ächte Benedictiner-Doppelkräuter-Magenbitter und Sanct Bernhard-Magenbitter von C. Pingel in Göttingen ist zu haben 1221 in Blessen bei Herrn Fr« Seibel, Mäusburg. Se. Hochwürden Herr Pfarrer Ludwig Schlichting in Reinhardshausen bei Augsburg berichtet: Ihr „Benedictiner" hat mir schon gute Dienste geleistet, die schon 20 Jahre mich quälenden Krämpfe im Unterleibe sind bedeutend gemindert und der Appetit ist sehr verbessert worden rc. (Bestellung.) SANCT Snrcinfitti: •‘•SÄmsSÄT'SSSiT 'saw e an- uvrtu-n ,au»«>ir.>,schasttl»-n Masch.n-n UN» G-rii.h- bewährtester L.u-lieu. .°°r,ü-licher Leistung, größter D°u-rh°ft.,-°,t l.es-rn^-ts prompt und zu billigsten Preisen Weinheim i. B. M. Platz Löhne. S» W Ausstestung. Versteigerung. Dienstag den 25. u. Mittwoch den 26. April, jedesmal vom 9 Uhr Vormittags an, sollen in dem Pfarrhause zu Älten-Buseck die zum Nachlaß des verstorbenen Pfarrers Christian Bernbeck gehörigen Mobilien ausgeboten werben, und zwar kommen am 1. Tage circa 2500 ältere Bücher (manche seltene und gute), ferner allerlei kleinere Gegenstände (darunter Alterthümer aus der Hinterlassenschaft des in Gießen verstorbenen Alterthumsforschers Karl Bernbeck), am 2. Tage Möbel, Bett- Md Weißzeug zur Versteigerung. Alten-Buseck, 13. April 1882. Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts: Wagenbach. 2745 Versteigerung. Dienstag den iS. ds. Mts., . Nachmittags 2 Uhr, ^er ff/ ck'scheu Hofraithe dahier ®Se 8*6®™'*”™ 9ef*ltenC ca. 12 Fichtenstäinme ca. 2o0 Stück Hobelbretter mit Ruth und peder, ’ wner verschiedene Parthien Bohlen und Lkretter öffentlich meistbietend gegen Baar- zochlung versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt Gießen, den 15. April 1882. 3 12 1/ — te'Ä "Äfla- aus den Distrieteu Jonasköpschen, Haseuköpfchen, Rabeuköpfe, Dörrenberg, Borkhards, Beuwald u»d Klßmr^rothstopb Durchmesser und 8 Mtr. Länge , 2 Elsbeer-Stämme von 15 u. 32 ^m. Durchmesser unb 3—6 Mtr. Lange, r Stämme von 11—20 Etm. Durchmeß er und 12—14 Attr. Lange, 14 %wn H-19 Etm. Durchmesser und 10-17 Mtr. Länge, 4 ^erStäwme von 25-37 Etm. Durchmesser und 7-11 Mtr. Lange, Vorzügliches Flaschen Bier ä Flasche 20 1437 A. Gaame, Weinsaal. Lärcken- und 17 Fichten-Derbstangen; tarepen- uuo o @^eiter Knüppel 1686 Alle Sorten Klee-Saamen, beste Qualität, seidenfrei, sowie Gras Saamcn empfiehlt billigst Wily. Seibert, Marktstr. Aufzüge (Fahrstühle) für Lagerhäuser u. Fabriken für Hand- und Maschinenbetrieb liefern inbewährterEonstructioniDeutsches Reichspatent) Wirsche & Schärfte, Frankfurt a. M. 2138 Es werden versteigert: 9r H 1. Montag den 24. äprtl aus den Districten Viberwald, Hinterste und Vorderste Haftls- Holzart Scheiter Knüppel Rest g V ’ R a u mm e t e r. Buchen 687 1'2 260 Aeilgebotenes. Auf antiquarischem Wege erwerbe ich eine größere Anzahl von Paulsieck, Lesebuch für Octava u. 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Pietsch in Giessen übernimmt fortwährend und empfiehlt sich in Anfertigung von Drucksachen aller Art, insbesondere: Visit- und Verlobungskalten, Geburis-, Nerlotruugs- und Trauungs-Anzeige«, Circulaire, Briefköpfe, Avisbriefe, Aviskarten, Preis-Courante, Rechnungs-Formulare, Motas in jeder Grösse, Bestell-, Arbeits- und Lohnzettel, Adress- und Geschäfts-Empfehlungs-Karten, sowie überhaupt alle hier nicht erwähnten im kaufmännischen Fache vorkommenden Drucksachen. Auch tabellarische Arbeiten jeder Art für Behörden, Etiquetts für Berichte und Schreiben, Formularien und alle sonstige in dieser Branche vorkommenden Druckarbeiten werden ebenso schnell und billigst hergestellt, wie Extrabeilagen für Zeitungen, Prospecte, Cataloge, Brochüren, Werke etc. CO zu wollen. F. St. F Montag. 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Mits> schmmentrit verschiede öligen Bes werden < W billig fischen M » am 12. Nilin A h rinn. .. , 7 daljrpmn. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2", 4^,”3«*, 6^ 8«*, H* 4« 76 *( 7so. Marburg 833,' 852. Caffel 1217*, l30, 358, 953*, ll63,1*' 445 §42 *. Wetzlar' 6", 822, 12, l56, 4«, 4$7, T 750 905. EmS«o'bl,nz 6«, 822*, 12, l56, 4", “ Deutz 6<’. 12, 4”. Fulda 6‘3, 12, 5. Lauterbach 645, 12, 5, 7■ Gelnhausen 82°, 12lü, 440- Nidda 8A>, 12'«, 410, 7«. Ankunft in Gießen von: Frankfurt 1”, 8«, »•=♦, 11«, 2“, < 725, S3«*, 1212*. bliro 632, 730- ffflffel 213 313*, 810*, 1128,43», 6JP Wetzlar 724, 9to, H33, 1238^, 3«, 43’J 832*, ll20- EmS-Coblenz9«, ll33,1238*, 3«,6«,8° Deutz ll33, 432, ll20. Fulda ll25, 429, 10. Lauterbach 81«, 11«, 4», 10. Gelnhausen 920, S36, 656. Nidda 63«, 920, 336 636. ■ * bedeutet Schnellzug. Die fetten ZM die Nachtstunden.________ ___ Der J? ständig heG i als auch seM läse de^> !>lai getrossen. Jude den Feiertag weühes M’ Leiter der n£ scheu ÄaaE GorMT ® die Wi ® schon milder eine ratMHM und KraniinW das DabckW chuilgen im st and) die ftfc oder, nach lÄ Englische Souvereigns . Russische Imperiales Holländische fl. 10-Stückc Ducaten ...... Dollars in Gold Zeiten nI 2759 t; ©in junger, zuverlässiger Mam 24 Jahre alt, guter Pferdepfleger, Soli braver Eltern, sucht als Hausbursch obtr Kutscher Stellung. Auf hohen Lohn roni nicht gerechnet, dagegen auf gute Behack lung Gefl. Offerten unter B. E. 210on die Expcd. ds. Bl.___ Ein mit guten Zeugnissen versehem Heizer wird für Anfang Mar gesucht. M L. Petri II., Ludwigsstraße. vermischte »neiflcn. 2763 Einem St venten ’ober?ex?e^ttt (klaff. Philolog, Theologen) bietet sich bi- Gelegenheit, Stunden im Griechischen unb Lateinischen, event. noch Französischen für die höheren Gymnasialklassen gegen sich Wohnung und Kasse zu ertheilen. Offerten sind an die Exped. ds. 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