'Aufruf-- *n Tirols ire" sich D r- Prosesior. *11- Gerichts- Daudi, E- F-lchner, v'i Mdtaqs- bom- ■ .Wiifö, MpliWmt *. fc, rann. R^y, (nn- Schmiß Kaufmann .en. Hcttm. e Tchwinn: Nation". 7517 Mittwoch den i5. November Nr. 267. Amts- und Anzeigeblatt 1882. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montagö. Vrireaur Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Die Einsendung der Sterbsallszählkarten. Gießen, am 11. November 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grohherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach einer Mittheilung des Großherzoglichen Kreisgesundheitsamtes Gießen sind noch viele Bürgermeistereien mit der Einsendung der Sterbfallszähl- karten im Rückstand. _ - p c . CY , Falls die Einsendung nicht umgehend erfolgt, sind wir genöthigt, strafend emzuschrerten, oder auch Wartboten abzusenden. Dr. Boekman n. _________________________________ nne firn Werthe der Gesellschaft Politische Uebersicht. Blattes. kd § bei industriellen [en die materiellen >n, unter äußerii ÄuniteckeilM IÜW kommender * 1 aufmerksam - noch len und V allen ise wohnen, I 6ich St«1, - mcs" berichtet: Als das Feuer ausbrach, lagen alle Insassen im tiefen Schlafe. Der westliche Flügel, in welchem sich die Blinden und Lahmen befanden, konnte schnell entleert werden, dann erreichten bie Flammen aber ben Elevator und durch diesen das obere Stockwerk, das als Hospital diente, in welchem etwa sechzig Personen untergebracht waren. Die Versuche, die Unglücklichen mittelst Leitern durch die Fenster zu retten, blteben vergeblich; nur 10 Personen konnten in Sicherheit gebracht werden, fünfzig verbrannten leider. Ihr Hülferufen war grauenhaft; man sah die Unglücklichen durch die Fenster und konnte ihnen doch nicht helfen. Die übrigen Insassen des Hauses waren gerettet worden und wurden in einer benachbarten Scheune auf Strohlagern untergedracht. Das Gebäude wurde gänzlich zerstört. Friedberg, 11. November. Dem „Fr.Journ" wird aus Homburg geschrieben: „Schon vor einem Jahrzehnt war die Erbauung emer Eisenbahn von Homburg nach Friedberg fest beschlossen; es hatte eine Actiengesellschaft bereits die staatliche Genehmigung erhalten und die ganze Bahnlinie war schon abgesteckt. Da trat der „Krach" dazwischen und machte diesem Pioject, wie so vielen anderen, ein rasches Ende. Wir freuen uns, nunmehr melden zu können, daß der Staat die Erbauung dieser Bahn in feine Hand nehmen will und daß wahrscheinlich schon dem in wenigen Tagen zusammentretenden preußischen Landtag eine diesbezügliche Vorlage zugehen wird. Die Stationen werden die alten fein: Homburg, Seulberg, Friedrichsdorf, Köppern, Oberroßbach und Friedberg. Wir zweifeln nicht daran, daß der preußische Landtag diesem Vahnbau zustimmen wird und wollen hoffen, daß dies Unternehmen auch unserer Stadt zu emer erhöhten wirthschaftlichen BlÜthe verhelfen werde." Groß-Karben, 11. November. Ihre Correspondenz von hier bedarf ber Berichtigung. Brücker gab zwar ben Sachverhalt so an wie mitgetheilt, jedoch bte durch das fiauptfteueramt in Gießen veranlaßte, noch am nämlichen Tage durch die Staatsanwaltschaft eingeleitete Untersuchung ergab, wie wir hören, keinerlei Anhaltspunkte für die Angaben Brückers. Das Resultat bleibt abzuwarten. (W- B) Nürnberg, 8. November. S- M. ber König hat ben Ankauf von 3000Stück Loosen ber Lotterie der Bayerischen Landesausstellung befohlen. Der ohnehin nur geringe Rest unverkaufter Loose Hai durch diesen Akt königlicher Munifizenz eine weitere erhebliche Minderung erfahren. Die Ziehung findet unwiderruflich am 15. ds., SBor? mittags 9 Uhr im Hörsaale des Bayerischen Gewerbemuseums öffentl ch statt. Literarisches. JungMieze, Bilder aus dem Kinderleben. Der Zauber des Weihnachtsfestes, dem sich nun einmal Niemand entziehen kann, umfängt uns schon jetzt, sobald nur das erste unserer Kinderwelt gewidmete Buch auf unserem Büchertische erscheint. Vor uns liegt so ein reizendes Stückchen ßectüre für artige Kinder mit köstlichen Bildern von Fr. Werckmeister. Es klingt so anspruchslos: Bilder aus dem Kmder- leben! Aber was der Zeichner und was der Verfasser des Textes zu diesen Bildern unter diesem Titel bieten, das zeugt von großem Reichthum kindlich-reinen Empfindens und von liebevollem Verstündniß für das, was in bie Kinderseele dringt, so daß man sagen muß, es 'haben Zeichner und Dichter das kleine Gesäß mit köstlichen Früchten ausgefüllt. Wir wollen noch verrathcn, daß Victor Blüthgen, der beliebte Märchen erzählet, der Dichter der allerliebsten Verse ist. Er läßt die kleine Mieze, die wir auf dem ersten Blatte in weißem Hemdchen auf dem Polster im Vollgenuß ihres kindlichen, freudevollen Daseins ausgestreckt sehen und die uns schelmisch anblickt, so zu sagen ein Zueignungsgedicht lallen, in dem das kleine Wesen uns um unsere Liebe bittet. Nun, die Mütter, welche ihren Lieblingen eine rechte Freude machen wollen, werden die Jung Mieze gern bei ihnen zum Besuche kommen lassen, mit anderen Worten: ihnen das schöne Buch auf den Geburtstags- ober Weihnachtstisch legen. Es ist erschienen im Verlage der „Photographischen Gesellschaft" in Berlin. Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd m Bremen, C- W. Dietz Nachfolger, Gießen. Bremen, 13. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capt. H. A. F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd m Bremen, welcher am 29. Oktober von Bremen und am 31. Oktober von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen __________ Telegraphische Dampsernachrichten. Mitgetheilt von den General-Agenten Gebr. Gosewisch und Max Jos. Schroder, Mainz. r „ New-York, 8. November. Angekommen von Hamburg Dampfer „Auftralia der directen deutschen Dampfschifffahrt-Gesellschaft (Abfahrt 19. Oktober). New-York, 8. November. Angekommen von Havre (Abfahrt 28. Oktober) Dampfer „Saint-Germain" ber Comp. Generale Transatlantique. (Spitzwegerich-Bonbons?) Wer hat fick nicht schon bei ranh.r Witterung erkältet unb bet anfänglicher Unachtfamkeit einen tüchtigen Luftröhren- ober Bronchial- katarrh geholt und wer verbringt nicht manche schlaflose Nacht, gequält von Hustenreiz, ber sich oft bis zum Erbrechen steigert? — So Mancher kämpft des Morgens mit der Entfernung des über Nacht angesammelten vertrockneten Schleims der Luftröhrengänge unb ber Bronchie unb steht rathlos vor einem ganzen Heere nutzloser Heilmittel, beten Anwendung in ben seltensten Fällen von Erfolg gekrönt ist. Wir machen daher auf die echten Spitzwegerich-Bonbons der Firma Victor Schmidt unb Söhne in Wien aufmerksam , von beren ausgezeichneter Wirkung sich Jedermann durch einen Versuch überzeugen kann. Die unschätzbare Spitzwegerich-Pflanze schließt das bis heute unaufgeklärte Geheimniß in sich, der entzündeten Schleimhaut des Kehlkopfes und des Luft- röhren-Systems ebenso schnell als wirksam Linderung zu geben und dadurch die Heilung der erkrankten Organe rasch zu befördern. Es sollten daher diese in ausgezeichneter Wirkung existtrenden Bonbons in keiner Familie fehlen. In Gießen nur bet Herrn Friedt. Seibel. aubriiß. J dahier Um eineä Abzug- ^aubuiß juf ^Nügung, m v frühnr Per. usen sollen 16 1 9 Uhr, bratz rasch um sich Sonntag auf "ähnle Arand- ^ohnhäuser tm. nbe mit Mühe verschichene Montag Abend lusetz thrttte drr '(3 Nachmittags rubm-Jnspector Leichen aus der pichen noch am eit, betrage die suchung zur Er« erst in einigen > in der Kohlen- einem schrecklich do sie in kurzer I bekannt. >mes" berichtet: lveWche Flügel, :rt werden, bann : Stockwerk, das ht waren. Die en, blieben ver- lfzig verbrannten )urch die Fenster e> waren gerettet rn untergebracht. tburg geschrieben: n Homburg nach ne staatliche a trat der „Krach' n rasches Ende Erbauung dieser in wenigen Tagen lgehen wird. Die Köppern, Ober t Sanbtßß diese. bin chckt, V^dk n W durchs ,t „on 3000 ®tü ÖZ 0* i ra"h^ Zconch^ erv odee voll H/^it dkl tz-tzsr iLnhl1< in %fr udl 5^,eeinr^aub bJL nnd.d^ilM Handel und Verkehr. Gießen, 14. November. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund X 1.15—1.20, Hühnereier per Stück 7—8 H, Käse per Stück 4—8 ^käsematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar 60—70 Hühner per Stück X 0.80—1.00, Hahnen per Stück 0.80 bis 1.00, Enten per Stück X 1.70—1.90, Ochsenfleisch per Pfund 66—70 L, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 54 bis 56 4, Schweinefleisch 62—64 Hammelfleisch 60—66 Kartoffeln per 100 Kilo X 5.00—9.00, Zwiebeln per Gentner X 4.00, Milch per Liter 14—18^. Gänse per Pfd. 40—56 Weißkraut 100 Stück X 3—6.00. Frankfurt, 13. Novbr. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 20—20V<, fremder X 22—23, Roggen cff. hies. x 15, fremder X 14%—16, Gerste effectw hies. u. Wetterauer X 18—19, fremde X 18—20, Hafer eff. hiesiger X 13—Vr, fremder X 13—14V,. Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Etr. X 35. Branntwein eff. ohne Faß X 45. Frankfurt, 13. Novbr. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 300 Ochsen, ca. 60 Bullen, ca. 250 Kühe und Rinder, 220 Kälber- Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 66, 2. Qual. X 60, Kühe und Mnder 1. Qual. X 60, 2. Qual. X 50, Kälber 1. kQual. X 60—62, 2. Qual. X 50—52 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Nach einer unterm 16. Mai d. I. ergangenen Versüauna des Neicks-Nnft- ^bnfumr'™w%3tIäTt0e 2ingr,abes auf *!£r Außenseite der Briefumschläge, ts?eS^bem abbilhn^,»6 tlV r.e" ^«ibenen Vorralh von Briefumschlägen mit Medaillen, bleb hib,rrf,8 mr,J0T1Kfl,gCn 3'i*nun0en oder Angaben auf der Auß-ns-i:-, welche über 1 Januar rugelasfenen Grenzen binausgehen, aufzubrauchen; vom 2 schmeckend u. von feinem Aroma, ■§ w ist ganz bedeutend billiger als £ ■; § fran^ Erzeugnis! gleicher Qualit. Meyer's Conversations - Lerikon gebd.) ist billia zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. 7401 Allgemeiner Anzeiger. J. G. D. Bapst empfiehlt Oefen und Herde aller Art, als: Amerikaner Oefen von Gebr. 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Diese Zeilen eines glücklich Geteilten sprechen für sich selbst; wir machen daher nur darauf aufmerksam, daß der „Krankcnfreund" auf Wunsch von Richters Verlags-Anstalt in Leipzig gratis «nd franco versandt wird. Haltung wird schon Samstag den 18. d. Mts. von Lammers. Auch Nichtmitglieder sind als Gäste willkommen. Gießen, den 11. November 1882. Der Vereinsvorstand: Dr. Naumann, Pfarrer. im Leib schon Saale abgehalten. Anfang 8 Uhr- Schuch-Club. Spielabende: Dienstag und Freitag. Beginn: 74/g Uhr. 7454 A. RoescBien, z. Z. Secretär. Itietlerlirfmsw Die auf Sonntag den 19. v. M. anberaumte Abendunter- Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der BrWl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 753t Ein älterer, zuverlässiger Mann mit guten Zeugnissen zum Viehfütt^n gesucht. Näheres in der Exped ds. Bl. 7444 Ein tüchtiger Schmiedegeselle gesucht von I. 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Wallenfels I., dieser Posten, womit ein jährliches Einkommen von JA. 2800 verbunden ist und welcher eine Cautions- leistung von JA. 10,000 bedingt, vom 1. Januar 1883 an erledigt. Bewerber wollen ihre Gesuche bis zum 24. dieses Monats bet dem Unterzeichneten schriftlich einreichen. Gießen, den 6. November 1882. Gewerbebank zu Gießen, e. G. Der Vorsitzende des Aufsichtsrath es: Vermiethunffen. 7368 Bahnhofstraße 50 dritter Stock, Mansarde und möblirte Zimmer zu ver- miethen. Ingenieur Merz. 6851 Familienlogis von 5 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen. Alicestraße 22. 4669"Ein-Pärterre- u. ein Mansarden- loais mit Garten alsbald zu vermiethen. Steinstraße A. 121. 7362 Der 3. Stock meines Hauses (Frankfurter-Straße), 4—6 Zimmer, Cor- ridor, Waschküche, Bleichplatz rc., Garten nach Wunsch, ist zu vermiethen. Carl Wenzel. 7439 Möblirte' Zimmer (auf Wunsch mit Pension) zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 7433 Ein Mansardenlogis an der Nord- anlage zu vermiethen. W. Seuling. “6734 Der mittlere Stock in meinem Haus an der Frankfurter-Straße, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. Joh. Dern. “5988 In meinem Hause an der Nordanlage (Ecke der Schillerstraße) ist der dritte Stock, bestehend aus 5 Zimmern mit Küche rc., zu vermiethen. . Rechtsanwalt Dr. Dittmar. “6725 Ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche nebst Zubehör, sowre em kleines Logis zu vermiethen ber Philipp Jünger, Schtffenbergerstr. 7195 Eine Mansardenwohnung auf so- fort zu vermiethen bei Gg. Noll, Gärtner. 7457"Wolkengass e Nr. 26 ein unmöblirtes Zimmer oder für 3 Schläfer eingerichtet zu vermiethen. ______________ 7487 Durch Versetzung des Herrn Hülfsgerichtsschreiber Becker ist der 3. Stock zu vermiethen. Knoll. "7486 Ein kleines Logis zu vermiethen. I. Georg Unverzagt, Steinstraße. 5978 Eine Wohnung, 4 Zimmer und Kabinet mit Zubehör, zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Nies, Obergüterinspector^ 7027 Ein kleines Logis im Hinterhaus zu vermiethen bei ________Carl Burkhardt, Neustadt. 6223 Ein Familienlogis zu vermiethen- Joh. Arnold, Asterweg. "7082 Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. A. Witter, Ludwigsstraße 5, part. 7026 Ein Laden mit Logis per 1. Nov. zu vermiethen bei Carl Burkhardt, Neustadt. 7456 Eine Stube ohne Möbel und ein kleines Stübchen mit Bett. Schloßgasse 6. 6648 Ein kleines Familienlogis im Vorderhaus, sowie zwei Dachstuben im Hinterhaus zu vermiethen tm ___________„Darmstädter Haus'. 7319 Ein Familienlogis im Vorderhaus zu vermiethen bei I. Mannberger. —■ Steinkohlen in allen Sorten und bester Qualität empfiehlt Äug. Gabriel. Anträae und Zahlungen werden wie früher bei Herrn E. Bergmann, Reichensand, oder bei mir, Frankfurter-Straße E. 333, erbeten. 7o3J Wer auf billige und solide Schuhwaaren reflectirt,. wende sich an die Filiale der mechan. Schuhfabrik von K. Grünebaum, 6182 Kirchenplatz. Kbensverficherungs- und Ersparnis-Bank in Stuttgart. Berficherungsstand 191 Millionen Mark. Bankfonds ........ca. 40 „ „ Dividenden wurden seit 23 Jahren vertheilt 33—40pCt. An Beamte werden Cautions-Darlehen zu äußerst günstigen Bedingungen gewahr^tatute^ Antragspapiere rc. sind zu haben bei dem Vertreter 7522 H. .Flick, Westanlage. Kleinkinder Bewahraustalt. Nachdem wir am Montag den 13. November d. I. die Kinder unserer Anstalt in der neuen Kleinkinderschule versammelt haben, erwächst uns sofort die Aufgabe, für dieselben die Weihnachtsbescheeeung vorzubereiten. 161 Kinder waren am ersten Tage in der Anstalt erschienen; wir werden für 170—180 die Christgeschenke beschaffen müssen. Das können wir nur, wenn uns von Freunden unserer Anstalt reichlich geholfen wird durch Zuwendung von Kleidungsstücken allerlei Art und Stoff zu denselben, von Strümpfen und Garn zu Strümpfen, von Schuhen, von Spielsachen und besonders auch von baarem Geld. Indem wir um solche Gaben herzlich bitten, wissen wir wohl, daß gerade in diesen Tagen eine wahre Sturmfluth von Anforderungen zu guten Zwecken durch unsere Stadt hin sich ergießt, aber wir hoffen trotzdem, daß unsere Klein- kinder-Bewahranstalt auch in diesem Jahre nicht vergessen wird Schon am 17. December wird die 2escheerung unserer Anstalt sein, darum bitten wir auch noch um recht baldige Zuwendung von Gaben. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgehen, vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Geschenke an die nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Fräulein Bansa (Wallthorh Frau Bürgermeister Bramm (Ludwigsplatz), Frau Dr Brü?l (Neuen Baue), Frau Chr. Keil Wittwe (Südanlage), Frau Pfarrer Köster (Burggrabengaffe), Fräulein Langermann (Neuen Baue), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage), Frau Kanzler Wasferfchleben (Liebigsstraße), Fräulein Wortmann (Asterweg). Gießen, den 12. November 1882. Der Dorstand der KleinlünderZemahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Vermischte Anzeigen. 7521 Verloren eine gold. Nadel. Gegen Belohnung abzugeben in der Exped. ds. Blattes. 7523 Ein Mädchen gesetzten Alters, welches in Küche und Hausarbeit gründlich erfahren ist und gute Zeugnisse besitzt, sucht Stelle auf sogleich oder zu Weihnachten. Näheres bei Frau Müller, Ver- miethungsbureau. 7_ ocoooacoa coaaoacag S Der Sucher einer Wagendeichsel q H (laut „Gießener Anzeiger' Nr. 266) q U kann solche unentgeltlich er= q halten bei v , Q Restaurateur Schmidt, rt g 7526 Gartfeld. g O OOOOQÜÖ OODDOpOOOO Das Umändern und Repariren von Peizwaaren wird solid und aufs Billigste besorgt von Verein Mr Körderung der Sonntagsfeier. Die Mitglieder unseres Vereins laden wir ein zu einer Generalver- fammhnea, die am Mittwoch den IS. November d. I., Abends 8 Uhr, im l£afe Cbel (H. Balzer) — weil der Saal des alten Rathhauses'besetzt ist — stattfinden soll mit folgender Tagesordnung: 1. Berichterstattung, besonders auch über den Feierabend, 2. Bestrebungen zur Förderung der Sonntagsfeier, nach einem Vortrag 7504 Ein Kindermädchen gesetzten Alters gesucht- Gartenstraße 13,3. Etage. Theater-Anzeige. (Cafe Leib.) 9. Mittwoch den 15. November 188^. 8. Vorstellung im Abonnement. Auf allgemeines Verlangen zum 2. Mat. Unsere Frauen. 7o33 Bureau r S In Durchschnitt- Gi W Auszug aus Gi a) Sl der öff' har geu Mi der 7V b) An soll ben c) Ne Net rinnen § Vor i unb n Sdttt Periode 1882 Regierun W gestellt, darauf, ohn B. spricht Hrung des ^elleicht nid) Wa zum V einzelner vertheilt sein nahe sein. Selangen Uli: W, 9a «Mer A ®etj *,cN-ober .au6 $U Mafienb lch-ü «ft die L,n^ bet aJli nuA ' nnb Sä11' w fc'ner/eito0r,Qdi