Bureau: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Betreffend: Die Führung der Handelsregister. Gießen, am 12. Oktober 1882. m und. mn. uchhand- W. zu auch in [en u«d . 6756 iUhr.) Preis vierteljährlich 2 Dturk 20 Pf. mit Bringerlohu. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Mn« Mch-n °° , Murer- Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Amtsgerichtsbezirks Gießen. Wir fordern Diejenigen, die noch damit im Rückstand sind, auf, die bezüglich der Ab- und Zugänge von Gewerben im III. Quartal l. I. zu erstattenden Anzeigen ungesäumt an das Großherzogliche Amtsgericht Gießen einzusenden. Dr. Boekmann. iiSS JL 16 SLs? 1 2- ö 1 4 Üii , kaiserlichen Majestäten unternähme^ wie aus^)aden^Baden benchtet werd, bei dem verflossenen warmen Wetter fast täglich Spazierfahrten in der LMn s'chli°ße?ka7m brfreuliche Besserung im Befinden Die Wahlbewegung in Preußen ist in ihr letztes Stadium zetteten und bieten die Parteien alle Kräfte auf, um sich gegenseitig den Sieg stretttg zu machem Wenn man den jetzigen Wahlkampf mit demjenigen ver- gleicht, welcher den Reichstagswahlen des vorigen Jahres voranaina so fällt der schon öfters hervorgehobene Umstand auf, daß die geqenwättiae' Wablbe- daran hegen , daß die preußischen Landtagswahlen nicht von io allaemeinem Interesse und so großer Wichtigkeit sind, als die Reichstagswahlen, zum Theil aber auch daran, daß die Regierungspresse gegen ihre Gegner diesmal eine weniger scharfe Sprache führte, wodurch auch die Heftigkeit des Wahlkampfe« gemildert wurde Erst in jungfter Zeit ziehen die Berliner Offieiosen nament- l>ch gegen die Liberalen, wieder etwas schärfer vom Leder. So variirt die "ku°7n MabtZ° da? alte Tn Nummern in einem Artikel „Zu den Wahlen das alte Lied von der Vergeßlichkeit der Menschen indem das genannte Blatt die Wähler daran erinnert, aus einem Rückblick auf die wahrend der Herrschaft der Liberalen in den 70er Jahren en standen ichlimme Lage für heute die Nutzanwendung wieder zu neben Die Brno Corresp." Ipricht im Weiteren die Hoffnung aus, daß die Kraft der fortMrttt- lich-llberalen L-chlagwörter nicht groß genug sein werde, um die Wähler übet bte von fortschrittlich-liberaler Seite verfolgten Ziele zu täuschen. 9 s. J?efr sn7if 7*7, »b21 r 7116" «fur ben preußischen Etat wird, wie die „Bert. Polit. Nachr. Horen, binnen kurzer Zeit erfolgen. Es ist bereits die überwiegende Mehrzahl der Voranschläge für das neue Etatsiabr sertia gestellt, dagegen hat eine Feststellung des Etats selbst noch vAoden wlrL müßen, weil namentlich im Ministerium Der öffentlichen Arbeiten die eigentlichen und schere Moll .. njnfdh Etatsarbeiten noch nicht haben vollendet werden können. Wie das genannte Blatt erfährt, sind gegenwärtig sowohl jene transitorischen Arbeiten, welche bei verschiedenen königlichen Eisenbahn-Directionen nöthig waren, als auch die Voranschläge für den Eisenbahn-Etat selbst der Vollendung so nahe gerückt, daß in kurzer Zeit die vorläufige Bllanzziffer des Gesammt-Haushalts-Etats wird festgestellt werden können. Der Beirath der württembergischen Verkehrsanstalten hat sich in einer diese Woche abgehaltenen Sitzung, welche Staatsminister v. Mittnacht präsidirte, dahin ausgesprochen, daß Württemberg auf seine postalische Sonderstellung nicht verzichten könne, ohne die Interessen Des Landes zu schädigen. Dagegen empfahl der Beirath, daß Die mit den andern deutschen Postwerthzeichen versehenen Postkarten künftig in Württemberg befördert werden könnten. In Oesterreich hat in dieser Woche mit dem Amtsantritte des neuen Bürgermeisters von Prag, Dr. Czerny, eine neue czechssche Aera begonnen. Wenigstens kann man dies aus der Jnjtallationsrede fchließen, welche Dr. Czerny zum ersten Male in czechischer Sprache — mit Ausnahme weniger deutschen Wörter — hielt. Feierlichst erklärte das neue Überhaupt der böhmischen Hauptstadt in Gegenwart des Statthalters von Böhmen und der Stadtvertretung, daß es sein heißester Wunsch sei, daß das „hundertthurmige, goldige, slavische" Prag weiter blühen möge zu einer Grenzscheide zwischen der germanischen und der slavischen Welt. Für Herrn Dr. Czerny ist aljo Prag trotz seiner ca. 40,000 deutschen Einwohner nur noch eine slavische Stadt und dies giebt einen Vorgeschmack davon ab, in welchem Sinne der neue Prager Bürgermeister zu regieren gedenkt. - Die Delegationen find Durch kaiserliches Rescript auf den 25. d. Mts. nach Pesth einberufen worden. Aus Frankreich lagen in dieser Woche keme bemerkenswerthen Ereignisse vor Die leitenden Pariser Blätter polemisiren fortwährend sehr lebhaft über die Absichten Englands bezüglich Egyptens und sprechen hierbei ziemlich offen ihr Mißtrauen aus. Namentlich hat die Nachricht, daß England weitere 100,000 Suez-Actien angekauft habe, in der sranzösischen Presse leb- feimässig litglieder ichtigstcn Ordnung d. »tag ?tobet orn. ind. Gießen, am 13. Oktober 1882. Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten, hier von Lehrern und Schulverwaltern im Fall einer Mobilmachung. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Sie wollen die Lehrer oder Schulverwalter Ihrer Gemeinden, welche militärpflichtig sind, darauf aufmerksam machen, daß Gesuche um Zurückstellung lm #aUe einer Mobilmachung innerhalb 14 Tagen bei uns einzureichen sind. Später einlaufende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. In den Gesuchen ist anzugeben: 1) Civilstellung. 2) Vor- und Zunamen. 3) Militärcharge und Truppengattung. 4) Genaue Angabe des Truppentheils, Regiments, Compagnie rc., bei welchem der Eintritt erfolgt ist und Datum des letzteren. 5) Bezirk des Landwehrbataillons. Bei Lehrern oder Schulverwaltern, welche bereits früher bei uns reklamirt haben, bedarf es der Angaben 1—5 nicht; es genügt hier einfache Meldung. Abwesende Lehrer oder Schulverwalter, die als allein stehende Lehrer zur Reklamation berechtigt sind, wollen Sie sofort benachrichtigen. _________________________Dr. Boekmann.____________ Generalversammlung des landwirthschastlichen Vereins von Oberyessen 1882. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung des landwirthschastlichen Vereins von Oberheffen soll . m ÄSamstag den 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, lm Gasthaus „Zum Einhorn" zu Gießen abgehalten werden. Gegenstände der Verhandlung werden sein: 1) Rechenschaftsablage. 2) Die Frage der Errichtung einer Provinzial- oder von Kreis-Obstbaumschulen, sowie der Ertheilung von Unterricht in der Obstbaumzucht an Straßenwärter. Die Frage der Gründung von Viehzuchtvereinen und von Kreis-Zuchtvieh-Märkten in der Provinz Oberhessen. Frage der Hebung der Weidenkultur und Errichtung von Wellren-Flechtschulen. o) Bezüglich des landwirthschastlichen Versicherungswesens die Fragen: a. Welche Vorthelle sind den Landwirthen durch die im Jahre 1876 Seitens der Versicherungs-Gesellschaften zugestandenen liberaleren Versicherungsbedingungen erwachsen? und . m. 0- Sind neue Wünsche und welche in Bezug auf Versicherungs- und Entschädigungsbedingungen aufgetreten? X» S- oes Präsidenten, Vicepräsidenten und des Ausschusses für die Periode 1883/85. - e s 0 wttintung des nächstjährigen Versammlungsortes. . m -rt- $ ?er ^katuten muß jedes Mitglied, welches in der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, diese Absicht vor Beginn der Versammlung dem PraMum zu ertmnen geben; ^christliche Mittheilungen müssen mindestens einige Tage vor der Versammlung bei demselben eingereicht werden. ^er unterzeichnete ladet hiermit die Vereinsmitglieder, sowie alle Freunde der Landwirthschaft zu dieser Versammlung ergebenst ein. ^rievetyausen, am 6. Oktober 1882. Der Präsident des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen. —■Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. 1882. srv. 241. Zweites Blatt. Sonntag den 15. Oktober Weßener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießet,. 6632 I. M Schulhof, fllarkWrolir. J. A. Busch Söhne 6373 4706 Berlin, 11. Octbr. Die „Bert. Polit. Nachr." schreiben: Allmälig naht die Zeit heran, wo in dem politischen Kalender der meisten constitutionell regierten europäischen Staaten an die Wiederaufnahme der parlamentarischen Geschäfte gegangen zu werden pflegt. Die auswärtigen Fragen, soweit sie nicht solche allerersten Ranges sind, treten damit in der Regel hinter die Erwägungen innerpolitischer Natur zurück; das nationale Interesse gewinnt über das internationale die Oberhand. Einstweilen steht der bezeichnete Termin freilich noch nicht unmittelbar vor der Thür, und ist der dazwischen liegende Zeitraum immerhin lang genug, um die Klärung des Horizonts bis dahin zu fördern, daß die öffentliche Meinung mit relativer Gelassenheit sich andern Dingen zuwenden kann. Wenn das Vertrauen in die Zukunft eines speciellen Stärkungsmittels noch bedurft hätte, so würde sie es in den Reden des italienischen Minister-Präsidenten gefunden haben. Jenseits der Alpen ist man für die Schwankungen des politischen Seismographen vielleicht empfindlicher als irgendwo anders, und wenn gleichwohl Herr de Pretis so sprechen konnte, wie er chat- sächlich in Stradella gesprochen hat, so beweist dieser Umstand auf's Schlagendste, wie absolut machtlos auch auf dem gährenden Boden Italiens jene Elemente sind, welche destructiven Tendenzen huldigen. Einzelne österreichische Blätter vermerken es, daß Herr de Pretis nicht ein einziges Wort über das Treiben der Jrredenta verloren habe. Sie übersehen dabei, daß der Minister-Präsident in erster Linie zu einem italienischen Auditorium sprach und leicht begreifliche Gründe hatte, das heikle Thema überhaupt nicht zu berühren. Daß die Regierung des Königs Humbert deshalb nickt nachläßt, den ihr durch das freundnachbarliche Verhältniß zu Oesterreich auferlegten Pflichten im vollsten Umfange zu genügen, zeigt die soeben der toskanischen Polizei geglückte Eruirung des Complicen Oberdank's, womit die Behörde in den Besitz des leitenden Fadens einer förmlichen politischen Verschwörung gelangt zu sein scheint. Die betreffs Egyptens zwischen London und Paris schwebenden Verhandlungen haben an letzterem Orte keinen Zweifel mehr an dem festen Beschluffe des Cabinets von St. James gelassen, den Status quo ante bellum durch ein neues Regime zu ersetzen, welches dem Interesse Englands von einer Consoli- dirung der egyptischen Zustände besser entspricht. Es wird den Franzosen eben nichts übrig bleiben, als sich in die Thatsache der britischen Superiorität zu fügen. Doch sträubt man sich in Paris dagegen, die früher in Paris innegehabte Position einfach auf die Basis aller übrigen europäischen Nationen redu- cirt zu sehen, und beansprucht von England die gebührende Schonung der Ueberlieferungen des west,nächtlichen Allianz-Verhältnisses. England soll, mit einem Wort, der Republik die Hand zur Bewerkstelligung eines ehrenvolle:, Rückzuges aus dem egyptischen Dilemma bieten. Um diesen Punkt dreht sich der zwtschen den beiderseitigen Cabineten dermalen gepflogene Meinungs- Austausch. __________ Verwischtes. Berlin, 9. Oktober. tUntessuchung wegen Gattenmordes.j Gegen den hier- seldst wohnenden Lieutenant a. D. St., ist, wie wir hören, auf den Antrag der Staatsanwaltschaft bei dem Landgerichte I. die Untersuchung wegen Ermordung seiner Gattin etngeleitet worden. Die Frau des ßieutenant§ St. ist vor etwa zwei unter verdächtigen Umständen gestorben und bald nach ihrem Tode verbreitete stch das Gerücht, daß die Verstorbene von ihrem Gatten vergiftet worden sei. Das Gerücht gelangte zur Kenniniß der Staatsanwaltschaft und die von ihr veranlaßten Recherchen führten schließlich zu Ergebnissen, welche für die Wahrscheinlichkeit des über den Gatten ausgesprochenen Verdachtes sprachen- Vor mehr als einem halben Jahre fand auf die Anordnung des Landgerichts die Exhumirung der auf dem Jerusalemer Kirchhofe beerdigten Leiche der Frau St- und die Obduktion derselben statt. Mehrere innere Theile der Leiche, insbesondere der Magen, wurde den Gerichtschem'kern zur Untersuchung gegeben. Das Ergebniß der m hrere Monate dauernden chemischen Analyse war, daß der Magen von e-ner bedeutenden Quantität Arsenik durchsetzt gefunden wurde. In Folge dieses sehr gravirenden Umstandes ist die Untersuchung gegen den überlebenden Ehegatten wegen Mordes eingeleitet worden und die öffentliche Verhandlung der Sache wird demnächst vor der Strafkammer stattsinden. — Der Seemann Prinz Heinrich, der zweite Sohn des deutschen Kronprinzen, lernt jung die Welt kennen. Von 1878—80 machte er als Cadeit die Weltumsegelung auf einer Corvette unter Capnän Mac-Lean mit und dieser Tage ist er als Lieutenant auf der Glattdecks Coroette „Olga" in Kiel in Sce gegangen, um eine lömonatltchc Reise nach der Ost- und Westküste von Amerika zu unternehmen. Er soll den gesummten Dienst eines Lieutenants öerrichten und nur ganz ausnahmsweise von dem sehr beschwerlichen nächtlichen Wachtdienst befreit werden. Mnzticher Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Weiß-, Wolle- und Kurzwaaren- Geschäftes verkaufe sämmtliche Artikel mit 10 resp. 15% ©conto. Da stets gediegene Waare geführt, so kann der Einkauf nur vorthellhaft sein. 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De Pretis führte fernen Landsleuten die mannigfachen Errüng-nschasten vor, welche Italien fernem gegenwärtigen Mrnrsterrum verdankt und diefer Hinweis wird wohl auch nicht verfehlen, auf dre Wähler zu bimsten der Regierung und hiermit der liberalen Partei Eindruck zu machen. ®un£ taiienifchen Polizei ist ein wichtiger Fang gelungen. Wie erinnerlich, batte der wegen des versuchten Bomben-Attentates von den österreichischen Be- börden verhaftete Wilhelm Oberdank einen Complicen dem es aber gelang, nach Italien zu entkommen. Dieser ist nun von der Polizei rn der Person des zu Prato (Toskanas wohnhaften Apothekers, Demetn Rogasa ermittelt und verbauet worden Die vorgenommene Haussuchung soll das Vorhandensein,eines vollständigen Laboratoriums für die Anfertigung von Sprenggeschossen constatirt bab n Rogafa, ein geborener Florentiner, ist bereits nach Udine transporürt worden und erwartet man seine Auslieferung an Oesterreich, da der gegen Rogafa von den österreichischen Polizeibehörden erlassene Steckbrief auf Hochverrath und versuchten Meuchelmord lautet. x Die Türkei hat in diesen Tagen dre letzten entscheidenden Schritte -ur Regulirung der türkisch-griechischen Grenzangelegenheit gethan. Sie sendete ihre Commiflare nach der griechischen Grenze ab welche beauftragt find die vier streitigen Grenzpunkte an Griechenland zu übergeben und checkte gleichzeitig dem Athener Cabinet mit, daß sie die streitigen Po rtionen also die Gebiete von Karaliderbend, Sezeros, Kratschowa und Kalmaki, in Gemäßheit der von der Grenz-Commiffion festgestellten Trace an Griechenland endgültig abtreten werde Indessen werde die Pforte einen Theü des Gebietes von Kalmaki nur bedingungsweise übergeben, da derselbe von einer türklsch-gnechsschen Commchion später geregelt werden muffe. Hoffentlich ergeben sich aus dieser „spateren Regelung" keine abermaligen Verwickelungen. Die rumänischen Kammern werden erst am 29. October zusam- mmtreten da die Regierung wünscht, denselben das Budget sofort vorzulegen, welches bis zu dein genannten Zeitpunkt fertig gestellt fern wird ' on b9er eqpptischen Frage brachte uns die zu Ende gegangene Woche wenig Neues und nichts Entscheidendes. Englaiid läßt die Welt noch immer im Unklaren bezüglich seiner Pläne mit dem Pharaonenlande und wre es ickeint ist in dieser Beziehung vorläufig auch noch nichts vom englischen Cabinet zu erwarten. Die Verhandlungen des Kriegsgerichts zu Kairo beginnen einen schleppenden Charakter anzunehmen, wozu die Haltung der Angeklagten uiel nut beiträgt, welche einfach die ihnen zur Last gelegten Vergehen leugnen. Arabl Pascha wurde am Mittwoch und Donnerstag verhört, doch wird das Resulta des Verhörs geheim gehalten. — Die egyptifche Armee soll, wie das Journal El Abram" meldet, in Zukunft 10,000 Mairn betragen. Officiere und Soldaten, welche der Theilnahme an der Rebellion verdächtig find, wurden zur Armee nicht zugelassen werden und die Osficrere ausschließlich aus Türken oder Circassiern bestehen. Die egyplische Armee würde demnach nur einen geringen Effektivbestand haben, ivährend sie zur Zeit des eroberungslustigen Mehenied Ali sich auf ca. 150,000 Alaun belief. . ben Vereinigten Staaten von Nordamerika finden gegenwärtig die Wahlen zniii Congreß statt. Es handelt sich hierbei um den alten Gegensatz zwischen den Republikanern und Demokraten, welche letztere m Nordamerika im Gegensätze zu den liberalen Republikanern das „reactionare' Element vertreten. In Westvirginien gewannen die Republikaner einen Sitz, wahrend in Ohio die Candidaten der Demokraten gewählt wurden. Wie verlautet , gehören von den 21 gewählten Congreß-Mitgliedern des Staates Ohio 14 der demokratischen Partei an, während die Majorität der vorigen Vertretung republikanisch war. Darüber, ob der Congreß eine demokratifche oder republikanilche Mehrheit aufweisen wird, läßt sich vorläufig nochZuchts lagen, da die Wahlresultate aus der Mehrzahl der nordamerikanilchen Staaten noch nicht vorliegen. Carl Wenzel. 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