Samstag den 15. Juli L88L srr. 162 nzetger te bettet Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bnrean: Schulstraße 8. 18. Versteigerungstermine Versteigerungstermine Ort Zeit ,Q^ Zeit Ort Q 20. 7 Vorm. ZZ zz Vorm. ortsüblicher Weise bekannt Diejenigen Bürgermeistereien, deren Gemarkungen in 2*. Ziss-"° Kreisstraßen in Gemarkung fofort Krcisstraßen in Gemarkung Nachm. Vorm. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlolrn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mar°" 50 Pf. 19. 18. 21. 19. 20. 21. 18. 20. 20. 21. 20. 19. 18. 18. 20. 19. icr kranken Tarne inbige Person als rau Bettenhausen, Lang-Göns, Lich, Staufenberg, Londorf, Geilshausen, Mainzlar, Lich, Bettenhausen, Ober-Bessingen, jcmxfr.v. Vorm. Nachm. Rathhaus Gemeindehaus Rathhaus Gemeindehaus Ratbhaus 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 Langsdorf Leihgestern Lich Lollar । r , 7U f- .r 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 ö.bUN.jßsr he gut kochen kann, ner Herrschaft oder stigung. Dieselbe, itan. Marktstr. 25. Commandanten der englischen Kanonenboote am Suezkanal abgesandt, wonach der Durchfahrt der Schiffe durch den Suezkanal kein Hinderniß in den Weg gelegt werden soll, vorausgesetzt, daß die Schiffsführer im Voraus daraus aufmerksam gemacht werden, daß sie auf ihre eigene Gefahr die Durchfahrt unternehmen. ■ empfohlen, wollen ed. ds. Bl.___ ■frtintwWw f, ßotfetfwL- i1/» 8 9Vr 9V2 10 8i/r 91/2 10 9 91/2 1*/2 91/2 1 2 1 9 IOV2 8V2 2 11 22. : 18. 21. 21. 18. 18. 21. & 21. 22. 21. 22. 18. 18. 19. 20. Deutschland. Berlin, 11. Juli. Der Reichskanzler hat die Bundes-Negierungen ersucht, Vorkehrungen zu treffen, damit das Gesetz wegen Aichung der Schankgefäße überall mit dem 1. Januar 1884 in Wirksamkeit trete. In Preußen werden die Gast- und Schankwirthe schon jetzt darauf hingewiesen, bei Neuanschaffung auf geaichte Gefäße Bedacht zu nehmen, damit ihnen die Last nachher nicht zu groß werde. — Angesichts des Neubaues des Reichstagsgebäudes kommt die „Nationalliberale Correspondenz" auf das Project zurück, nach welchem die Abstimmung Seitens der einzelnen Abgeordneten mittelst eines elektrischen Apparates erfolgen sollte. Dieselbe schreibt: „Gelänge es, einen Apparat herzustellen, der es ermöglichte, in wenigen Minuten nicht nur die Gesammtzahl der Stimmen für und wider, sondern auch die Abstimmung jedes einzelnen Abgeordneten zweifellos festzustellen, und zwar derart sestzustellen, daß das Ganze alsbald zu Jedermanns Einsicht auf den Tisch des Hauses niedergelegt werden könnte, so wäre dadurch für die Abkürzung der parlamentarischen Verhandlungen ein Bedeutendes erreicht-" — Es verlautet, daß der Bau einer directen Linie Berlin-Kiel als zunächst definitiv vertagt angesehen werden darf. Dagegen dürste nicht unwahrscheinlich sein, daß demnächst Unterhandlungen über die staatliche Erwerbung der mecklenburgischen Eisenbahn begonnen werden. Sobald sich diese Bahn im Besitze der Negierung befindet, wird es dieser leicht sein, die Verbindung zwischen Berlin und Kiel einerseits und den mecklenburgischen Ostseehäfen andererseits herzustMn.^^^^^^, 12. Juli. Der König von Holland ist heute Nachmittag mit Gefolge aus Frankfurt hier angekommen. Konstanz, 12. Juli. Se. Map. der Kaffer ist heute Abend hier emge- troffen und von der Frau Großherzogin und dem Erbgroßherzog von Baden herzlich begrüßt und zu Wagen nach der Mainau geleitet worden. Die Stadt ist festlich beflaggt. England. London, 12. Juli. Die Admiralität hat gestern Instructionen an den obigem Verzeichniß aufgeführt sind, wollen den betreffenden Termin in rm^taaUn6 ^Leuftadt. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 MM Meilbach, Muschenheim Nonnenroth Obbornhofen Ober-Bessingen Ober-Hörgern Odenhausen Oppenrod Queckborn Rabertshausen Ringelshansen Rodheim Rödgen Rüddingshausen Ruttershausen HZchiffenberg -Stangenrod Staufenberg Steinbach ^-teinheim Trais-Horloff Treis a. d. Lda. Utphe Villingen Watzenborn-Steinberg Weitershain Wieseck Winnerod »* . mv ' Betreffend: Die Unterhaltung der Kreisstraßen. Gießen, den 13. Juli 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bür^vmeistereien des Kreises. Die Zerkleinerung der Unierhaltungssteine für die Kreisstraßen pro 1882/83 soll für die einzelnen Gemarkungen in den nachstehenden Terminen auf dem Wege mündlichen Abstreichs vergeben werden.__ Schatz. < ndnTeMH Md doL dnÄMr i s selbst-’ ruug. M. Meis 3 ; an den IN \ Lasters leidet, -lehrungm reM am WÄ i Pönllke's sM W Ä nrten. »| l,Gemeindehaus Bellersheim, Rathhaus Ober-Bessingen,Gemeindehaus Bellersheim, Rathhaus Geilshausen, Gemeindehaus Steinbach, „ Queckborn, „ Rodheim, „ geben und die Üebernahmslustigen zu demselben einladen. , . Nähere Auskunft über die Bedingungen und über die Einthellung der Strecken erthellen die Bezirksbauaufseher und die Kreisstraßenwarte. Dr. Boekmann. ______________________________________ i(an. gli. 6», 8** '11 '50. 1 ‘ ' . 1*.1,2 Wn. ?tatW 4 19n Wn bei der Rußland. Petersburg, 13. Juli. Die Reichs-Einnahmen betrugen bis zum 1. Mai cr. 1963/5 Millionen; 83/10 Millionen mehr als im Vorjahre. — Alle vor dein 1. Juli eingeführten, bisher aber nicht bereinigten Waaren unterliegen der Verzollung nach dem neuen Tarif. u — Schon seit längerer Zeit cursirten in Moskau, wie dem „Golos geschrieben wird, Gerüchte über die Entdeckung einer großartigen Veruntreuung von Pulver, Blei und Patronen, die in einem der beständig in Rcoskau sleyen- den Infanterie-Regimenter stattgesunden haben soll. Der Schuldige, em Osftcrer, der die ganze Intendantur des Regiments unter sich hatte, soll der Thar geständig und bereits verhaftet fein. _____ Juli, 9 ,, 7*/2 ,z 2 ,, 9'/r z, IIV2 ,, 5 z, 11 „ 2 „ 9 „ 91/2 7 9V2 zz 2 „ 5 Rodheim, Gemeindehaus Gießen, Regierungsgebäude Weitershain, Gemeindehaus Staufenberg, Rathhaus Gießen, Regierungsgebäude Stangenrod, Gemeindehaus Staufenberg, Rathhaus Steinbach, Gemeindehaus Rodheim, „ Trais-Horloff, Rathhaus Treis a. d. Lda., „ Trais-Horloff, n Hungen, „ Grüningen, Gemeindehaus Weitershain, „ Wieseck, Rathhaus Bersrod, Gemeindehaus crung ’ Schaft roirb- ^tagent für unter dunftigen 12 bef. die§Md ___D ig/cr. weit Gießet? Ptt'Mrbig zu 1. Bl. )rark sznleihen. Bl. 4682 Ml oerben 14 000 4 Uhr Vorm. „ Nachm. „ Vorm. „ Nachm. „ Vorm. „ Nachm. „ Vor.n. ,z VVl'N.- „ Nachm. „ Vorm. „ Nachm, Aegypten. Wir entnehmen der „Frkftr. Ztg.« die folgenden Nachrichten: London, 13. Juli. Aus --llct uu S, 'r . cyfr.zs/S(S Kanonenboot wurde ausgesendet, um zu erfahren, Es wurde auf dasselbe gefeuert. Das europaych-^Quart geäschert. Die Brände steigerten die Wuth zum Raub und zur Brandlüftung? Die Plünderung ist allgemein. Hunderte sind getodtet. Die flotte suspenoirte chre Action d^keine Regierung vorhanden ist, nnt* __ oionfunrrnt landete in Alexandna und fand Du Stadt leer. Ambi die Tmppen und die Cioilbeoölkerung haben sich in's Innere zurückge- waen gedeckt du?ch die Parlamentär-Flagge, nm dem Vordrmgen der Engländer m begegnen Die Thätigkeit der Flotte ist zu Ende Die Actwn muß auf dM ^ande fortgesetzt werden. Die halbe Stadt ist m Flammen., Ueber das Sckicksal der in der Stadt verbliebenen Europäer und Christen ist nichts bekannt Die Landungs-Truppen werden nach Kräften Hilfe leisten. 36 37 38 39 4(>TLondorf 41 ) Lumda 42 I Mainzlar, a39», 11"- 2 ' afiß* 1 10**. ’ ' n n Albach Albacher Hof Allendorf a. d. Lda. Alten-Buseck Annerod Appenborn Arnsburg Bellersheim Bersrod Bettenhausen Beuern Birklar Climbach Daubringen Dorf-Gill Eberstadt Ettingshausen Feldheim Garbenteich Geilshausen Gießen Großen-Buseck Großen-Linden Grünberg Grüningen Harbach Hausen Heuchelheim Hof Gill Holzheim Hungen Inheiden Kefselbach Langd Lang-Göns Steinbach, Gemeindehaus Allendorf a. d> Lda. „ Alten-Buseck, „ Steinbach, „ Geilshausen „ Bettenhausen, Rathhaus Bellersheim „ Bersrod, Gemeindehaus Bettenhausen, Rathhaus Beuern, Gemeindehaus Bettenhausen, <’ Rathhaus Allendorf a. d. Lda. „ Daubringen „ Lich ,, Bellersheim „ Ober-Bessingen,Gemeindehaus Trais-Horloff, Rathhaus Steinbach „ Geilshausen „ Gießen, Negierungsgebäude Großen-Buseck, Gemeindehaus Lang-Göns, „ Queckborn, „ Grüningen, „ Queckborn, „ Steinbach, ,, Gießen, Negierungsgebäude Bettenhausen, Rathhaus Grüningen, „ Hungen, „ Trais-Horloff, „ Londorf, Gemeindehaus Hungen, Rathhaus Lang-Göns, Gemeindehaus 18. Juli, I V2 Uhr Nachm.' 1» " ZZ Z' zz 20. 7 11 Vorm. 18. „ I V2 ,, 9tachm. | /, n 0 ,, „ 22. „ 9 „ Vorm. „ „ 2 „ Nachm. 19. „ 11 „ Vorm. .1 22 9 19. 1 7 Nachm.1 22. „ 9 „ Vorm. > 18. „ 11/- „ Nachm.! 21. „ 4i/2 „ „ | 22. „ ,, ,, ,, 21. „ 91/2 „ Vorm. 20. „ 1 „ Nachm. 18. „ IV2 „ „ 19. 7 10 7z Vorm. 20. „ 8 „ „ s 18. „ 71/2 „ „ | 19. „ 8 „ „ . 18. „ 10I2 „ „ 19. „ 8 „ , 18. „ IV2 „ Nachm.' 19. „ 10 „ Vorm. । 22. „ 9 18. „ 10V2 „ „ ; 19 9 20*. 7, 1 7 Nachm. 18. „ IIV2 „ Vorm. ! 19. . 9 „ „ ■■ 18. „ 71/2 „ „ II — Alexandrien war gestern nahezu verlassen. Viele Geschosse explodirten in der Stadt. Die Civilbevölkerung hat dadurch erheblich gelitten. Der Ge- sammtverlust an Soldaten und Civilisten soll mehr als Tausend Menseln betragen. Die Feuersbrünste in Alexandrien sind an Heftigkeit zunehmend?, dieselben sind offenbar eine Folge von Brandstiftungen behufs Plünderung. (*»qen Mitternacht war die gesammte Stadt dadurch erleuchtet. ar;1 — Aus Alexandrien wird von heute Morgen 7 Uhr gemeldet: Das Feuer wüthet fort. Die Stadt hat durch die Beschießung stark gelitten, namentlich in der Schußlinie. Die hinter dem Fort Pharos liegenden Häusermassen sind größtentheils durch eingeschlagene englische Geschosse zerstört. An dem Ufer zwischen Alexandrien und Adjemin liegen zahlreiche todte egyptische Soldaten. Die Officiere der auf der Rhede liegenden fremden Kriegsschiffe, welche der Beschießung zusahen, äußerten sich über das Feuer mehrerer britischer Schiffe ziemlich abfällig. London, 12. Juli. Der Correspondent des Reuter'schen Bureaus meldet vom Hafen in Alexandrien, 12. b., Abends 11 Uhr: Um 9Vz Uhr Morgens nahmen der „Inflexible" und der „Temeraire" das Bombardement auf die Batterien jenseits des Leuchtthurms wieder auf. Das Feuer ließ jedoch bald wieder nach, da die Egypter die Parlamentär-Fahne aufgehisst hatten; es wurde der Aviso „Bittern" in den Hafen geschickt, um nach dem Grunde zu forschen. Dem Commandanten des „Bittern" wurde mitgetheilt, daß Tulba Pascha, der Commandant von Alexandrien, mit dem Admiral Seymour zu unterhandeln wünschte. Der Commandant verlangte als Bedingung einer vorläufigen Unterhandlung die Uebergabe der Festungswerke, welche den Eingang zum Hafen beherrschen. Kurz nachher wurde eine zweite weiße Fahne aufgehisst und der Aviso „Helicon" ausgesandt, um wettere Erkundigungen einzuztehen. Der Commandant des „Btttern" hörte außerdem noch, daß der Khedive ganz wohlauf sei und sich ißit Derwisch Pascha im Palais Ramleh befinde. Man bemerkt augenblicklich einen großen Brand im englischen Consulats-Directions-Gebäude. London, 13. Juli. Der Correspondent des Reuter'schen Bureaus meldet aus dem Hafen von Alexandrien, 13. ds., Morgens 7 Uhr 40 M!n.: Bet Tagesanbruch wehten weiße Flaggrn auf dem Palais Naselttn, dem Leuchtthurm, sowie aut dem Kriegsmintsterium. Der Aviso „Helicon" mit der Parlamentär-Flagge, „Jnvtncible", „Monarch" und „Penelope" dampften in den Binnenhafen hinein, während das Geschwader außerhalb desselben auf und ab dampfte. Die Feuersbrunst tn der Stadt hat während der Nacht um sich gegriffen. Die See ist stürmisch. Alexandrien, 13. Juli, Morgens. Alexandrien ist verlassen. Die Truppen haben sich zurückgezogen. Die Stadt brennt. Die Besatzung der englischen Flotte landet, um möglichst Hilfe zu bringen. — 10 Uhr Vorm. Die Parlamentär-Flagge ist nur zu dem Zwecke aufgehisii, um den Truppen Zeit zu gewähren, die Stadt zu räumen. Die Forts sind verlassen. Die Armee, vollständig demoralffirt, ist im vollen Rückzüge in der Richtung nach dem Innern. Eine ausgedehnte Feuersbrunst herrscht in Alexandrien. Befreite Galeeren- >claven legten an mehreren Orten Feuer und verübten die gräßlichsten Abscheulichkeiten. Das Quartier der Europäer wurde vollständig zerstört. Hunderte von Europäern, welche sich in die Banque ottomane geflüchtet hatten, wurden nach verzweifelter Gegenwehr massacrirt. Viele andere bahnten sich einen Weg zum Strande, wo sie sich auf Canots, welche zu ihrer Hilfe geschickt waren, einschiffen konnten. Man weiß nicht, wo sich der Khedive augenblicklich befindet. — 11 Uhr 19 Min. Vorm. Aus Alexandrien wird von heute Morgen 8 Uhr gemeldet: Die Stadt ist gänzlich verlassen Das europäische Viertel ist ntedergebrannt. Die Feuersbrunst ist fortwährend in Zunahme. Arabi ist mit der ganzen männlichen Bevölkerung unter dem Schutz einer weißen Flagge abgezogen. Alle Forts sind geräumt. Die halbe Stadt brennt. — 11 Uhr 18 Min. Mittags: Aus Alexandrien, Vormittags: Der Palast des Consuls, die Börse, die Telegraphenbureaus sind abgebrannt; die Feuersbrunst wüthet fort. Freigelassene Gefangene haben die Stadt in Brand gesteckt und unerhörte Gräuelthaten begangen. Hundert Europäer schlugen sich zum Ufer durch, nachdem sie sich die ganze Nacht hindurch vertheldigt hatten. Sie wurden von Booten ausgenommen-. Dieselben sahen, wie eine etwa gleiche Zahl Europäer und Christen in den Bureaus der Ottomanischen Bank mit großer Grausamkeit hingemordet wurden. Das Schicksal des Khedive ist unbekannt. Seine Aacht liegt vor dem Ramleh-Palast. Ein Theil der Flotte ist nach Port L>cnd abgegangen. — 12 Uhr 20 Min. Arabi ist mit der Armee auf dem Rückzug nach dem Innern begriffen. Während der Nacht wurden neue Massacres verübt durch freigelassene gefangene Verbrecher unter entsetzlichen Umständen. Hunderte von Christen und Europäern sind ermordet. — 2 Uhr 12 Min. Die Panzerschiffe „Jnvinctble", „Monarch", „Penelope" sind in den inneren Hafen gedampft. Das ganze europäische Viertel ist niedergebrannt, die Stadt von den Einwohnern verlassen. Niemand ist an Bord der Nacht des Khedive. DaS Arsenal und die Forts sind geräumt. — Abends 6Vs Uhr. Aus Alexandrien wird um 6 Uhr Abends gemeldet: Es iü jetzt festgestellt, daß der Vicekönig im Ramleh Palast sich befindet, der von egyp- tffchen Truppen umzingelt ist. Seine Lage ist kritisch. — 8 Uhr 16 Min. Aus Alexandrien, Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Khedive und Derwisch Pascha waren während des Bombardements im Palast. Soeben sind dieselben unversehrt an Bord eines im Hafen liegenden Schiffes zur englischen Flotte gekommen. — 9 Uhr 30 Min. Vor Alexandrien, Donnerstag Abend: Seymour schiffte 450 Marinesoldaten und 150 Matrosen aus. Man hört das Schießen in der Stadt seitdem dieselben gelandet sind. Bis jetzt ist aber noch keine Information an die Flotte gelangt. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Burearr. Marseille, 13. Juli. Sämmtliche Schifffahrts - Gesellschaften stellten den Dienst nach Alexandrien ein, ausgenommen die „Messageries Maritimes", deren „Amazone" heute mit Lesseps an Bord die gewöhnliche Fahrt unternommen hat. Der Dampfer „Juno" wird aus Alexandrien mit den Akten, dem Personal und der Kaffe des „Crödit Lyonnais" hier erwartet. Cherbourg, 13. Juli. Die Rüstungen werden eifrigst fortgesetzt. Im Arsenal wird Tag und Nacht gearbeitet. Sämmtliche Kriegsschiffe werden vollständig armirt. Die „Reine-Blanche", der „Flandre", die „Gauloise" und der „Jnfernet" sind bereits seebereit. -London, 13. Juli. „Daily News" erfährt, sämmtliche Großmächte nahmen nunmehr den Vorschlag an, die Türkei aufzufordern, die Herstellung der Autorität des Khedive zu übernehmen. Die in diesem Sinne abgefaßte Note werde der Pforte im Laufe der Woche überreicht. Als wahrscheinlich betrachtet man, daß die Türkei, ohne die Aufforderung Europas positiv abzulehnen, versuchen werde, durch Wiedereröffnung von Unterhandlungen Zeit zu gewinnen. In diesem Falle werde England in der Conferenz geltend machen, daß dies Verfahren der Pforte einer Weigerung gleichkomme. England werde alsdann der Conferenz andere Maßregeln vorschlagen. Die „Times" erklärt, England sei bereit, den Beistand irgend einer Macht zur Durchführung einer eventuellen Intervention zu acceptiren, und würde insbesondere die Mitwirkung Italiens willkommen heißen. Es wäre überhaupt wünschenswerth, daß die europäische Intervention von mehr als zwei Mächten oder gar nur von einer Macht unternommen werde. — Der Herzog von Connaught bot freiwillig feine Dienste für die egyptische Expedition an und erhält wahrscheinlich das Commando einer Brigade. Petersburg, 13. Juli. Das „Journal de St. Pötersbourg" jagt bezüglich des Bombardements von Alexandrien: Die englische Diplomatie versichere, daß das Bombardement ein rein militärisches Unternehmen sei und in keiner Weise den Werth ihrer Unterschrift unter das Uneigennützigkeits-Protokoll vermindere. Die Loyalität des englischen Cabinets lasse diese Versicherung als ein zuverlässiges Unterpfand und als eine Abschwächung des mißlichen Eindrucks, welchen das Bombardement machte, erscheinen. Es wäre wünschenswerth, daß die Phorte einsehe, wie viel weiser es gewesen wäre, sich den Mächten anzuschließen, um der Katastrophe zuvorzukommen. Konstantinopel, 13. Juli. Die „Turquie" sagt, die öffentliche Meinung bezeichne Said Pascha als den Geeignetsten und Fähigsten zur endgiltigen Lösung der egyptischen Frage. Andere Journale sprechen sich in demselben Sinne aus. Petersburg, 14. Juli. (Privat-Depesche). Eine Depesche des „Golos" aus Moskau meldet: Ein gestern aus der Station Tscherny mit 217 Passagieren abgegangener Personenzug verunglückte zwischen Tscherny und Bestyjewo (Moskau - Kurskbahn). Acht Waggons wurden durch niederstürzende Erdmassen verschüttet. 39 Personen sind mehr oder minder verletzt hervorgezogen, die Uebrigen sind sämmtlich umgekommen. Lokales. Gießen, 14. Jult. Die am 5. Juni b. I. stattgehabte Erhebung einer allgemeinen Berufsstatistik hat für Gießen folgendes Resultat ergeben: Die Zahl ber Haushaltungen beträgt 3594 mit 17496 anwesenden und 432 abwesenden Personen — 17928, einschließlich des Militärs. Von 675 Haushaltungen wird Landwirthschaft betrieben- Gewerbekarten wurden 613 ausgefüllt. Am 1. December 1880 betrug die Einwohnerzahl 17168, so daß sich ein Zuwachs von 760 Personen ergiebt, worin der Zugang des dritten Bataillons des hiesigen Regiments nut 583 Personen enthalten ist. Bei Aufnahme der Berufsstatistik war die Stadt incl. Schiffenberg und Forst- garten in 85 Zählbezirke mit ebenso viel Zählern eingetheilt. — Der wilde Jäger scheint heute Nacht wiederum einmal Umzug in der Stadt gehalten zu haben. Gegen Vz3 bis 3 Uhr, von der Gartenstraße resp. Ludwigsplatz anfangend, wurden diverse Fenster mit Steinen eingeworfen, Spaliere umgerissen u. s. w. In der Bahnhofstraße im Hause von Nowack & Schlüter wurde eine große Fensterscheibe mit der Faust eingeschlagen. Hier scheint jedoch die Strafe auf dem Fuße gefolgt zu sein, denn Blutspuren auf der Fensterbank und Scheibe lassen vermulhen, daß die bübische Hand sich richtig verletzt hat. Verwischte s4 — Eine Bctrugs-Affaire von allgemeinerem Interesse beschäftigte am 3. b. M. bie III. Strafkammer des König!. Landgerichts Berlin I. Wie man sich erinnern wird, wurde vor einiger Zeit in der Markgcafenstraße 35 ein Geschäft, bezw. eine „Specialwerkstatt von Heilapparaten" unter der Firma: „Siemens u. Co " eröffnet. Diese Heiiapparate, genannt: „Stemens'sche ElectroTherapeuten" sollten durch ihre electrrschen Ströme eine wundenhätige Heilkraft gegen alle möglichen Krankheiten, ganz besonders aber gegen Rheumatismus ausüben. Alle Welt hielt nun anfänglich diese Firma mit der Weltfirma „Siemens u. Halske" für identisch und zwar um so mehr, da das Geschäft ebenso wie jenes in der Markgrafenstraße sich befand. Dies war die Veranlassung, daß die neu erstandene Firma ein ganz bedeutendes Geschäft machte und daß selbst Aerzte sich solche Heilapparate kauften. Sehr bald nahmen die Käufer jedoch wahr, daß die Apparate vollständig wirkungslos waren. Die Staatsanwaltschaft wurde von der Angelegenheit in Kenntlich gesetzt und deren Recherchen gelang es, festzustellen, daß der Entrepreneur dieses sonderbaren Geschäfts ein Kaufmann Namens Siegfried Löwinson war. Dieser halte sich mit einem Schriftsetzer Namens Siemens in Verbindung gesetzt. Letzterer mußte feinen Namen gegen 10 Procent des Reingewinns hergeben. Ein Schlossermeister Reinhardt war die technische Kraft des Geschäfts. Er erhielt, wie er versicherte, für die Herstellung eines solchen Wunderapparats nur 2,50 jl, während Herr Löwinson, der eigentliche Inhaber des Geschäfts Siemens u. Co-, den Apparat für 12,50 JL verkaufte. Als Vierter im Bunde functiontrte ein Handlungsgehilfe Namens Wascher. In der Gerichtsverhandlung versicherte Herr Löwinson, er habe sich deshalb mit dem Mitangeklagten Siemens verbunden, nicht um das Publikum zu täuschen, sondern weil es ihm darauf aufam, mit einem tüchtigen Techniker der Buchdruckerkunst, die doch jetzt in der Welt bomintre, eine enge Verbindung zu unterhalten, um dadurch die Prospecte vortherlhaft hergestellt zu erhalten. Siemens erklärte: Er habe sich niemals tm Mindesten um das Geschäft gekümmert, er sei vielleicht höchstens drei Malgins Bureau gefommen. Dieselbe Erklärung gab Reinhardt ab. Die vernommenen sachverständigen, Geh. Medicinalraih Prof. Dr. du Bois-Reyrnond und Geh. Regierungsrath Dr. Werner Siemens bekundeten übereinstimmend, die Con- struction des „Siemcns'fchen Electro-Therapeuts" sei eine vollständig widersinnige und seine Wirkung gleich Null gewesen. Der Staatsanwalt hielt die Anklage im vollen Umfange aufrecht und beantragte gegen Löwinson 6 Monate Gefängniß, 1000 JL Geldstrafe event. noch 100 Tage Gefängniß, gegen Siemens und Reinhardt je -drei Monate Gefängniß und gegen Wascher eine Woche Gefängniß. Nach längerer Be- rathung erkannte der Gerichtshof gegen Löwinson auf 1 Monat Gefängmß, 1000 JL Geldstrafe event. noch 100 Tage Gefängniß, gegen Siemens und Reinhard auf je 150 er Mesdeltrak 1. Vorsitzenden c Wunsch auch Prl - sChino lehien Jahren ge Würzburg aus v lautet, sich desti eine große Reche haben, mit bem bildet mit der 25 Mänbige Verbi mit einer Lösung ausgezeichnete se - M „Lüdung. Vote" von 164 fl. 50 I und Michel Bai Schähungswerth das ganze gepfä kaufte dasselbe d ausgespielt ersch die Sache vollko Blatt - authent auch die volle V wir gleich auch t Schriftliche nur dann beanlw ist. lieber Jnserc keinerlei Auskunft WtMißtn M tratest Nichm louen itadjDttjf wirthschchW 3 M°r 1 2 w Abtheilunqe 7 Ort und < 'Ntt werden Der Flurschj «Vnlanger tf*. ®!e>' dm «h* Arieitj Sch 4716 FttbiZi '""•J »erben Werbe ' rittenen^m $ ** -nb d JW' lagt rnatie ve?- ?JCI Unb in ä*«totai ?Kg a[5 Wrufc rss öffentliche iut mdgillM 1 ln Nelbea , Me des $.N mit " Md 'Urc9 niedeltzr- °er verletzt her- )un6 einer Lllge- toen und 432 ) Haushaltungen IW m Zuwachs onS des hiesigen nberg und Forst- lzug in der Stadt ’efp. Ludwigsplatz umgenffen u. s. w. nne große Fensterle aus dem Fch lassen Derrn* tigte am 3. d. M. sich erinnern wirb, |w. eine „Special- | " eröffnet. 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