L88L. ®‘/i Uhr, ssen. sbuchhandlung von zu haben, iren Schiff 2 4 l Ä t-Comlte, Neu! m 13. Juni: -Coueerte - Schulstr-b- B. 18. Steint »glich mit Ausnahme des Montags. Durch^i-°P°skbİn Ä-rnelMrUch L^M^Ps.^ Amtlicher Hßeil» Betreffend: Die Verwendung der bei der Landes-Waisen-Kasse eingehenden milden Gaben zum Vorthell der Waisen. Bekanntmachung. In Gemäßheit der bei Berathung des Staatsbudgets pro 1879/82 ertheilten landständischen Genehmigung und zufolge Verfügung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 16. Januar l. I. sollen die bei der Landes-Waisen-Anstalt eingehenden milden Gaben (Collecten, Büchsen- und Opferstockgelder, Geschenke und Vermächtnisse), welche bisher zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landes-Waisen-Änstalt im Allgemeinen verwendet wurden und somit den Waisen nur indirect zu gut kamen, künftig, und zwar mit Wirkung voin Jahr 1879/80 an, nicht mehr in dieser Weise Verwendung finden, sondern an die in jedem Etatsjahre aus der Anstalt nach zurückgelegtem 14. Lebensjahre, beziehungsweise stattgehabter Confirmation oder ersten Communion austretenden Kinder zu gleichen Thellen vertheilt werden, den Waisen also, wie es dem Sinne der Geber entspricht, unmittelbar zufließen. Demgemäß werden beispielsweise pro 1879/80 37 n Blunienspenden hlofser unseren 4052 — ar an ir.ordenWnKellU c dnttM Louis Len). Naschen, I [ernt, findet auf Sn,1*«»'1* Ijes Mädchen,, , * 8 [gen ® » Illach l * Ä Sic 9*6 )vcb, 1,(16 G prfelt ,.ga C '*S4ÄÄ Darmstadt, 12. Juni. Se. Königl. Hoheit-der Großhcrzog haben Allergnädigst geruht: Am 10. Juni den Amtsrichter bei Großh. Amtsgerichte Fürth, Johann Baptist Herrmann, zum Amtsrichter bei Großh. Amtsgerichte Herbstein, an dems. Tage den Gerichts-Accessisten Georg Lindenstruth aus Zwingenberg zum Amtsrichter bei Großh. Amtsgerichte Herbstein, anr 12. Juni den Gerichts-Accessisten Hermann Funk aus Ulrichstein zum Amtsrichter bei Großh. Amtsgerichte Fürth — zu ernennen. Berlin, 12. Juni. Die „Berl. Pol. Rachr." schreiben zu der Rede Bismarcks in der heutigen Reichstags-Sitzung: Die Bismarck'sche Rede währte mehr als zwei Stunden und sie beschäftigte sich keineswegs ausschließlich oder auch nur hauptsächlich mit dem Tabakinonopol, sondern sie umfaßte fast alle das deutsche Reich angehenden Angelegenheiten und berührte sogar kurz unsere Beziehungen zum Auslände, feststellend, daß diese zunächst als friedliche zu bezeichnen seien und daß namentlich die Dauer des mitteleuropäischen Bündnisses als gesichert erscheine. In politischer Beziehung ist diese Aeußerung von hervorragendster Bedeutung; für die Verhältnisse des Inlandes steht der Punkt im Vordergrund, daß die Rede des Reichskanzlers .von der bedauernden Ueberzeugung getragen war, daß in gegenwärtiger Session der Partikulari mus zwar eine gesetzliche Einführung des Monopols noch hindere, daß jedoch die Regierung nicht aufhören werde unentwegt an der Monopolidee festzuhalten. Das Haus war recht gut besetzt, die Tribünen waren überfüllt, und während der ganzen langen Ausführungen des Kanzlers herrschte fast vollkommenes, der Bedeutung der Situation angemessenes, lauschendes Stillschweigen, das nur hin und wieder von Beifallszeichen unterbrochen wurde und dem am Schluffe lebhaftes Bravo von rechts, heftiges Zischen der linken Seite folgte. Fürst Bismarck, dessen heutiges Erscheinen un Reichstage vorher bekannt geworden war, wurde von zahlreicher Menschenmenge am Eingang des Reichstages erwartet und auf das allerfreundlichste mit Zurufen von derselben begrüßt; auch als der Kanzler bald nach Beendigung seiner Rede in Gesellschaft seines Sohnes, Graf Wilhelm von Bismarck-Schönhausen das Haus verließ, wurde er von Neuem durch Hurrah- und Hochrufen ausgezeichnet. — Officiellen Aufstellungen zufolge betrug am Ende des Etatsjahres 1880 die Betriebslänge sämmtlicher dem Verein deutscher Eisenbahn-Verwaltungen angehörigen Eisenbahnen 56,655 km, von denen 33,869 km auf die deutschen, 18,392 km aus die österreichisch-ungarischen und 4394 km auf die übrigen Vereinsbahnen entfallen; in denselben dienten 55,431 km dem Personen- und 56,614 km dem Güterverkehr. Von den deutschen Bahnen waren 23,756 km eingeleisig, 9851 km zweigeleisig und 60 km dreigeleisig. Tunnels gab es insgesamm't 690 mit einer Gesammtausdehnung von 220,425 km; davon entfallen auf Deutschland 417 Tunnels in Gesammtlänge von 149,98? km, auf Oesterreich-Ungarn 267 mit einer Gesammtlänge von 67,978 km, auf die übrigen Vereinsbahnen 6 Tunnels mit 2,465 km. In den Bahnkörpern sämmtlicher Vereinsbahnen lagen 90,932,811 hölzerne Geleisschwellen. Die Gesammtzahl sämmtlicher Stationen und Haltestellen der Vereinsbahnen ist 8102; außerdem bestanden 1190 Signal-Zwischen- ftationen. Das genehmigte Anlagekapital sämmtlicher zum Verein gehöriger Privatbahnen belief sich auf 9,569,270,952 «A und bestand aus 3,113,353,619^. in Stammactien, 257,472,649 A in Prioritäts-Stammactien, 5,934,769,835 A. in Prioritäts-Obligationen, 50,195,564 A in Subventionen, 218,098 614 A in Anlehen, 104,302,406 A. in Überweisungen aus laufenden Einnahmen. Aegypten. Kairo, 11. Juni. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus"). Die Ruhe in Alexandrien ist wiederhergestellt; die Stadt ist von Truppen besetzt' man versichert, daß die Unruhen an drei verschiedenen Orten der Stadt aus- gebrochen und glaubt deshalb, daß dieselben vorbereitet gewesen seien. Derwisch Pascha hat sich in Begleitung der Unterstaatssekretäre des Krieges und der Justiz und eines Adjutanten des Khedive mittelst Extrazuges nach Alexandrien begeben. Man nimmt an, daß, falls sich die Unruhen wiederholen sollten, die Generalkonsuln Malet und Sienkewicz die Landung von Marinesoldaten veranlassen würden. Deutscher Reichstag. 16. Sitzung. Montag, 12. Juni. Präsident v. Levetzow eröffnet die Satzung-um 1V4 Uhr. Am Tische des Bundesrathes: Reichskanzler Fürst Bismarck, Staats- minister v. Bötticher, Bitter und Scholz. Tagesordnung: 1) Zweite Berathung des Nachtrags-Etats (Umbau des Grundstücks Wilhelmstraße 75 für Reichszwecke). Der Etat wird genehmigt, nachdem Reichskanzler Fürst Bismarck die Noth- wendigk-it der Ausgaben noch näher nachgewiesen und Aufklärungen darüber gegeben, w.ßhalb die Baugelder nicht aus dem Dlspositionsfonds entnommen. 2) Zweite Berathung der Tabakmonopl-Vorlage auf Grund des Berichts der 7. Commission in Verbindung mit den Anträgen Ausfeld und Lingens. Reichskanzler Fürst Bismarck leitet die Debatte in einem längeren Vortrage ein, indem er zunächst darauf hinweist, daß das Tabakmonopol osficiell zuerst in der Thronrede vom 14. November sich ankündigt. Es sollte ausdrücklich zur Erreichung anderer Zwecke und zur Steuererleichterung führen. Diesen Zweck habe man in den Diskussionen ganz aus dem Auge verloren, dafür aber das Monopol als etwas Selbstständiges hingestellt ohne Rücksicht darauf, daß dasselbe andere Lasten beteiligen sollte. Wenn man diese Institution an sich betrachtet, ohne Rücksicht auf den Zweck, dem sie dienen soll, dann mag es sich als eine Ungerechtigkeit darstellen. Anders sei es, mern man den Zweck des Monovols in's Auge faßt. Die Reform der Steuern wurde besonders dadurch erschwert, daß die Verwendung bcr Mittel dcm Beschlüsse des Landtags, die Beschaffung derselben aber dem Beschlüsse des Reichstags unterliegt. Dadurch entsteht eine Zwickmühle. Der Reichskanzler führt dann weiter aus, daß er die Ablehnung des Monopols durch den Reichstag bedürfe, um der Verantwortlichkeit für die Verzögerung der Steuerreform überhoben zu sein. Leider habe auch der preußische Landtag die Regie-ung bet dem Verwcndungsgesetze vollständig im Stiche gelassen und würde er dem Könige die Auflösung des Landtages angerathen haben, wenn sein Gesundheitszustand ihn nicht von Berlin ferngehallen hätte. Das Anerkenntniß bcr Bedürfnißfrage sei für das Monopol unerläßlich; sei ein solches Bedürfniß nicht vorhanden, dann sei das Monopol allerdings überflüssig. Das Bedürfniß für die Steuerreform sei aber in den Motiven zum Verwendungsgesetz weitläufig auseinandergesetzt. Man erkenne auch fast überall das Drückende der directen Steuern an. Selbst in Rußland habe der Kaiser die Beseitignng der Kopfsteuer anbefohlen. Der Kanzler bespricht ausführlich das gegenwärtige Steuersystem in Preußen und verweist auf die zahlreichen Steuer-Executionen der letzten fünf Jahre, die noch im Jahre 1880 75 von 100 betrugen. Staat und Gemeinden litten gleichmäßig unter dem gegenwärtigen directen Steuersystem. Das habe man in allen anderen Ländern längst ungesehen; in Frankreich, England, Amerika gelte das birecte Steuersystem als ein überwundener Standpunkt. Aber bei uns rede man dem Volke ein, die Regierung wolle nur neue Steuern, die Presse stelle die Regierung als die Feindin des Volkes dar; Jeder, der ihm (dem Kanzler) Opposition mache, werde als ein gesinnungstüchliger Mann bezeichnet, „den wählen wir, der wird's dem Kanzler schon zeigen". Trotz der Gemeinde- Einkommensteuer befänden sich die Gemeinden in Nöthen, wie ihm in zahlreichen Briefln mitgetheilt werde Der Reichskanzler geht sodann zu dem inbirecten Steuersystem über, bas schon insofern ben Vorzug oerbiene, als inbirecte Steuern leichter aufzubrrngen und le'chter zu tragen seien. Der Kanzler erörtert sodann eingehend die Verwendungszwecke, wie sie in dem Verwendungsgesetze vorgesehen waren und spricht sein Bedauern aus, daß das Abge- ordnetenhaus die Vorlage kurzer Hand abgewiesen habe. Das Abgeordnet-nhaus hätte sich darüber äußern sollen, ob die Steuer-Ex cutionen, ob die Belastung des armen Mannes, ob das Schulgeld so beibehalten werden solle. Die Frage werde ben nächsten Lanbtag noch einmal beschäftigen unb werbe er kein Bebenken tragen, dem Könige oor- zuschlagen, noch einmal an das Land zu appelliren, wenn das Abgeordnetenhaus die Vorlage wiederum ablehnen sollte. . .... Zur Monopolfrage übergehend, so bedauert Redner, daß die Commission die Bedürfnißfrage gar nicht erwogen habe. Die Frage hätte an die Spitze der Be- rathungen gestellt werden müssen. Die Ergebnisse der Tabakmanufactur in Strasburg seien nicht maßgebend, es lagen solche aus anderen Monopol-Landern: Frankreich, Oesterreich, vor. Er beschäftige sich mit der Frage seit 1867 unb er glaube, daß b:e Zeit nicht fern ist, wo auch bas Monopol bei uns populär sein wird bet den ^abak- bauern. Characteristisch sei es jebenfalls, baß bie elsässischen Abgeordneten ihre^ab- lehnenbe Haltung zum Monopol mit politischen Grünben zu ^echtfertigenl .uchen. Redner bespricht ausführlich die Einwirkung des Monopols Tabakarb^ter und weist den aegen das Monopol aus Rücksicht aufbie'SabataiReiter mit dem Hinweis darauf zurück, daß man dem Moloch d-s Fr Handels die Interessen der Eisenarbeiter in viel größerem Maße geopfert habe als dies durch das Monopol geschehen könne. Was den Vorwurf des Socialtsmns anlange, so liege: das m der Natur der Sache; die Bauern-Emancipation sei auch socialisttsch gewesen, ohne daß Äb0Ä briUnb So mdt feine firäft« reichen werde er nad) neuen ffiegen M«, um Me Steuerreform durchzuführen, er fürchte indeß, daß es ohne das Monopol nicht gehen ""de. wtirtrt das Fractionswesen in unserem politischen Leben. Erhübe den Eindruck, als ob bet uns der Satz gelte: die Fraction geht voran. Es sei das zu 21. Voranschlag der Realschule für das Jahr 1882/83. 10. 11. 12. 13. Wasserwärme der Lahn. Am 13. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + Kst/? R-, Luftwärme +10° R. L- Chr. Rübsamen. bedauern, die Fraciionen bildeten für ihn einen Ring, den er nicht durchbrechen kann und durchbrechen will. Wenn Sie mich fragen, weshalb ich das Monopol von Ihnen fordere, trotzdem ich es nicht bewilligt erhalte, so erwidere ich, daß ich aus persönlichen Rücksichten, die ich gegen Seine Majestät habe, verhindert bin, der Absicht weitere Folge zu geben, die ich 1877 ausgesprochen hatte; ich bin daran verhindert, zurückzu- treten, weil ich von Jugend auf daran gewöhnt bin, so lange ich dazu verpflichtet bin, meine Schuldigkeit zu thun. Es ist mir damals die Erlaubniß zum Rücktritt nicht ertheilt worden und als ich nach dem Robiling'schen Attentat den Kaiser- in seinem Blute liegen sah, da habe ich geschworen, gegen den Willen des Kaisers nicht aus dem Dienst zu gehen. Das allein ist der Grund, weshalb Sie mich noch immer hier an dieser Stelle sehen Als die Verfassung geschaffen wurde, habe ich unter dem Eindrücke gehandelt, daß dem Reichstage möglichst viel Rechte und Freiheiten aeaeben werden müßen, weil ich ganz von den Gedanken der Einheit und Freiheit beherrscht war; deshalb habe ich damals mich in die Möglichkeit gesetzt, seine Aufgabe vollständig erfüllen zu können. Aber mein Vertrauen für die Zukunft des Vaterlandes beruht vorzugsweise m der Dynastie. Gegen ausländische Gefahren haben wir feste Verbindung mit außerhalb des deutschen Reiches gelegenen Monarchien und ich glaube, daß diese Verbindungen dauernde fein werden. ö ' Hoffe, daß in der Mitte Europas sich diese Verbindung als fest gegen alle Gefahren erweisen wird und ich habe das Vertrauen zu der preußischen Monarchie 6aB ne ihrerseits den nationalen Gedanken niemals aufgeben und die politische und militärische Einheit unverbrüchlich halten und jeden Versuch, sie zu stören, zurückweisen wird. An den Marasmus der Fractionskrantheit wird unsere Dynastie niemals zu leiden haben. Ich möchte nicht von der Tribüne abtreten, ohne Sie zu mahnen: Seien Sie einig und lassen Sie den nationalen Gedanken von dem Fractionstreiben Bravo'rechts^" trübcn' be^cn Himmel in der Verfinsterung begriffen ist. (Lebhaftes Referent Abg. Dr. Barth erläutert kurz den Bericht über die Commissionsarbeiten und spricht sein Bedauern aus, daß die Vorlage der Rechnungen der Straßburger Tabaksmanufactur nicht erfolgt ist. ö Abg. Dr. v. Treitschke: Wenn Sie jetzt das Tabaksmonopol ablehnen, so thun Sie es zum eignen Schaden, denn da das Bedürfniß einmal unleugbar ist so wird das Monopol doch unvermeidlich fein. Das Reich muß Einnahmen haben, um ^I'/ ^blbststandigkeit zu behaupten. Deshalb muß unser ganz veraltetes Steuersystem endlich reformirt werden. Auf dem Gebiete der eommunalen Steuern herrscht gradezu Anarchie. Die Geschichte des alten deutschen Reiches, das an der Erbärmlichkeit seiner Tendenzen zu Grunde gegangen ist, sollte uns zur Warnung dienen Ein Genußmittel ber, Tabak darf nicht unbefteuert bleiben. Redner geht ferner auf die Verhältnisse des ^abaksbaues ein und behauptet auf Grund feiner eigenen Erfahrungen, daß das Monopol dem deulfchen Tabaksbau zum Segen gereichen würde Er bitte daher das Daus, dre Schwierigkeiten, welche der Einführung des Monopols entgegenstehen, zu uberwmden und für das Monopol zu stimmen. (Beifall rechts.) 0 ? 3 Dr. Bamberger: Die Ausführungen des Reichskaiizlers über Steuerreformen seien wiederholt gründlich widerlegt worden, selbst von Mitgliedern der conservativen Partei. In der Commission seien neue Gründe für das Monopol von ^ä^-i^^0^nlngsvertreter mcht angeführt worden, die ganze diesmalige Session b£ hauptsächlich für das Monopol bestimmt ist, erscheine zwecklos. ^mef^em^?8r b^nr$° gegen das Monopol sei längs? bekannt h ™ lkswirthschaftsrath, der doch lediglich Feigenblatt für das Monopol gemefen, habe sich ebenfalls dagegen erklärt, weshalb solle denn der Reichstag offene ^üren einstoßen. Em solches Verfahren könne das Ansehen des Reichstages nicht ^an^.errr mit dem Monopol immer roieberfommen, so möge das w L ausstellen daß es das Monopol nicht wolle Gründlich genug L ?£01 tn der Commission erörtert, der Gedanke einer Zwischencommffsion m deshalb ichon gefallen, wie eine Blume, noch ehe der Sturm sie geknickt. Die !"hnrii'hpnrrrtfbet Netchskanzlers auf den französischen Nationalöconomen Beaulieu habe ’nh benn -ÖeauUeuJulbige, wie er (Redner), dem Moloch des Freihandels und tet für directe Steuern. Er (Redner) sei gar fein fanatischer Gegn.r des Tabak- werd°en°soll C ” @e0ner ber ärt unb Weise, wie das Monopol bei uns e-ngesühtt k,^S?il=1lgcrcrr Ausführung schließt Redner mit der Aufforderung, daß, nachdem es dem Reichskanzler fo lange gelungen sei. den europäischen Frieden zu erhalten nunmehr der Reichstag den inneren Frieden der Parteien schaffen möge. Nach einer Sienftag um 11 SFÜß°8Uhr'^ fii> 6ierauf baä bis Erbbegräbnisse betr. . . Die Holzoersteigerungen vom 1. Mai und 3- Juni. Jla0e 0e0en ben Ortsarmenverband Dortmund. Je £Ia0e 0e0en ben Ortsarmenverband Odenbausen. v?' Tau|chvertrag mit Bierbrauer Eduard Pöschel dahier. ^^ucVLr®Wft^eCrS K°ch dahier um F°r,s°tzung des 18 Das Mittelrhein sche Turnfest im Jahre 1883 betr. ly. Nummerirung der Gebäude. 20. Kostendecreturen. 7 ‘btir Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man eich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von M A ASENSTEIJV VOtiLEK in hrankturt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch insic s der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Vermischtes. ?Unt ne furiofc Insolvenz-Erklärung ist dieser Tage einem hiesigen Geschaftshause zugegungen. Daffelbe liegt dem .Mainzer Anreiaer" m lautet mörtlicb wie folgt: „Herrn N- N- in Mainz! ^Pf. ©« ungünfttgen ^eitoev^iältniffe, welche größtenthnls aus der Schöofuna des verwerflichen Liberalismus auf dem großen Gebiete oes socialen Daseins beroor- mngen und den Rmn mit sich liefern und noch liefern werden wenn mcht mesew G/undübel in Balde ein Halt! zugerufen wird, dann auch verschiedene^dazwffchen^ tretene Familien.Unglucksfalle oeranlasseu mich, meine Zahlungen einzustellen uno in?rh somit dem Wohlwollen meiner geehrten Gläubiger zu empfehlen w." ' " * ,W o r m s, 9. Juni. Als heute der um 1 Uhr hier abgehende Schnellzua nack Mannheim den &»abuct an der 2lfoenerftrQ§e paffirte ftüritc ftcr nns s. u . q* i # ' — j,, vorn Trittbrett und verletzte^sich^an der Viaductrnauer derart, daß der Tod des Unglücklichen sofort eintrat ~ Lebensoersicherungs- und Ersparniß-Bank in Stuttgart hat nach ihren neuesten Ausweisen im laufenden Jahre wiederum eine gesteigerte Zunahme au verzeichnen. Vom Januar bis Mai d. I. sind 1882 Anträge mit al 11 40'") oon st>p17 MaTbn^fUau^V185b807?00nLein8ert?rnaen' Der V-rsich-rungsstand ’ift 'per Ende P-rson°,?mtt'yh^ so ma?tt/^'^kLits-Anftall-Zullen und jeden Gewinn an die Versicherten vertheilt (V lVOhU ^"p^chlich auch die niedrigen Verwaltungskosten von ca. 5pCt'. 33 Ä^n^a?1?>er?e’trU0enf,~«!inf. ten) eröffnet werden. Dieselbe wird die nationale Begräbniß-Jnduurie- genannt. Die Aus,tellungsgegenüä.ide werden aus Leichenwagen, Trauer- tutlchen (Lar0en, Einbalsainirungsstoffen, Trauer-Livreen, geistlichen Gewändem Trauer-Pserdegeschrrren, Jmortellenkränzen u. s. w. bestehen ^eroanoe.n, ch e n, 7. Juni. Uin die Controllvorschriften und deren Handhabung beim hiesigen „Allgemeinen Kranken-Unierstützungsverein" scheint es recht eigenthürnlich Kurzem herausgesteUt, daß der Vorstand Limbeck sich großartige Unterschlagungen hatte zu Schulden kommen lassen, mußte in der jta° stattgefundenen Monatsoersammlung d,e Commission zur Reoision der Mitgliederkalten d'e u -angenehme Eröffnung machen, daß ein Einsammler ein ^Cf9Cnm°ü °20^ fa0c Mnftausendzweihundert Mark! — habe, wovon nur für ^. 2000 JL aus Deckung zu hoffen fei. Daß ein Einsammler ein solch' colossales 2)6 eiVfiin 11' 0l^a0t' stlr eine ganz inerkwürdige Controllführung. — Jener Drechsleimeifter Damiani, welcher im Apr l d. I. auf offener Straße feine ZrE '^ckoß und dann dnr Revolver auf sich selbst losdrückte ist nunmehr zur roorbrt? UU0 eme§ ^bifteszustandes in der betr. Gffängn ßabtheilung untergebracht 8. Gesuch des Jacob Helsenbein dahier um Bauerlaubniß. 9. Geluch des nrartifrhpn 9Irrti'ä Dr r l cL " sc: - - < . Äffu^^äbX Äbet ®arl 5el,i"0 bahi°r' um pachtweise Das Feuerlöschwesen- Die Dtehmärkte. Br°>ue.k Ä ©iefien?'"1 bC§ «^bbeutf^en Lloyd in Wnin transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Main, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. Mat von Bremen und am 30. Mai von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Mpspi■ ^unL transatlantischen Telegraph.) Der Postdampser ^nC^r^n?n‘ ’öiun§' öom Norddeütschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. Mai kommen"^" abgegangen war, ist heute Morgen wohlbehalten in Baltimore ange- Der Postdampfer Oder, Capt. C. Undütsch, vom 9torb- ift hSifr welcher am 31. Mai von Newyork abgegangen roar, Etugs wohlbehalten tn Southampton angekommen und hat nach m^tAnß0sfp Q)p-rü.r bestimmten Passagiere, Post und Ladung 3 Uhr Nach- Qnh t "ach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 156 Passagiere und uvUv -cU0U11ß • Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenz-Bureau. ^2. Juni. Nachdem die Polizei das Duell der Deputirten Wahrmann und Jstoczy zweimal verhindert hatte, hat dasselbe Abends dennoch stattgefunden. Keiner von beiden wurde verwundet. , Nom, 12 Juni. An der feierlichen Uebertragung der Büste Garibaldis nach deni Capitol nahmen gegen 170 politische, sowie Arbeiter- und vumamtäts-Vereme Theil. Ein achtspünniger Wagen führte die Kolossalbüste, welche von den Veranstaltern der Demonstration dem Syndikus der Stadt Nom übergeben wurde. .. .77 ^ach einer Meldung der „Agenzia Stefani". aus Port-Said ist das italienische Panzerschiff „Castelfidardo" nach Alexandrien abgegangen. t - 12. Juni. Der Storthing hat den aus's Neue einge- brachten Antrag auf Erhöhung der Apanage des Kronprinzen anläßlich seiner Zermahlung inst der Prinzessin Victoria wiederum abgelehnt. s- ™ • 1<2, . Deputirtenkammer. Tenot richtete eine Anfrage an l xc Negierung bezüglich der Vorgänge in Alexandrien. Der Conseilpräsident ^reycmet bestätigte die bereits bekannten Thatsachen; der englische Consul sei verwundet der französische Consul bedroht worden. Er hoffe, daß kein fmn ö» Horden sei. Der englische Botschafter habe noch keine Nachricht hinsichtlich der Landung von englischen Truppen erhalten. Freycinet siigte hinzu, er sei noch ohne ofsicielle Nachrichten, er wisse noch nicht, welche Maßregeln ergriffen werden müßten. „Was indessen die Frage beMich ber ranzo,ischen Staatsangehörigen angeht, so haben wir darüber nur mit uns ? -^ Nathe zu gehen. Die Negierung wird alle Maßregeln ergreifen, welche nothmendig sind für die Sicherheit der französischen Staatsangehörigen und der Ehre Frankreichs.". (Beifall). Der Gegenstand war bamit erledigt (v, . Alexandrien,12. Juni. (Mldung der „Agence Havas"). Soweit bis jetzt bekannt, soll die Anzahl der Todten auf europäischer Seite 49 auf Setten der Eingeborenen 5, die Zahl der Verwundeten europäischerseits 80 auf Seiten der Eingeborenen 28 betragen. Die Verwundungen des englischen Con- suls sind schwere. Drei französische und drei englische Schiffe haben die Kessel geheizt und sind auf alle Ereignisse vorbereitet. In der Stadt herrscht große Erregung und die Cousuln sind sehr beunruhigt. Kairo, 12. Juni. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus"). Weitere Berichte aus Alexandrien melden, daß der Pöbel viele Läden plünderte. Das Gerücht, daß der Ingenieur des „Superb" tobt sei, ist noch nicht bestätigt. Die Patrouillen sollen verdoppelt sein. Die militärischen Chefs sollen beschlossen yaben, vom Khedive die Abdankung zu verlangen. Es wird als ungewiß dar- gestellt, ob die Kavallerie und Artillerie sich der Attlitärbewequng an- schtteßen wird. 9 9 Handel und Verkehr. h n Qf^noÄ11'cÄ $ulli- Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfd. r -va Ar- 7 Hühnereier 1 Stück 5 H und 2 Stück 9 Enteneier per Stück rcTrl A o!n'eS?' per Stück 0 4, Käse per St. 5—10 Käsematte per Stück 3 X £l.Ku husten 1 Liter 30 4, Tauben das Paar 70—90 Hühner per buck JL 1-^0—1J50, Hahnen per Stück JL 1.30—1.70, Enten per Stück JL 2.00—2.50, Ochsenfleisch per Pfund 64—66 H, Kuh- und Rindfleisch 54—56 Kalbfleisch 44 bis 50 ^Schweinefleisch 62-64 4, Hammelfleisch 60-70 A Kartoffeln per 100 Kilo per Centner 15—18, Milch per Liter 16—18 X Kirschen per Pfund 40 ' u Oft® Ia 11Uurt: .Juni. (Getreide-Preise.) Weizen ess. hiesiger und Wetterauer Ma 1 241/2—25Va, Roggen eff. hiesiger JL 19, fremder JL 16*/2 ce^- W- und Wetterauer ./L 17—18, fremde JL 17—19, Hafer eff. hies. at 15-17. Rüböl eff. ohne Faß hiesiges in Parthien vor o0 Cti. JL 31V2. Branntwein eff. ohne Faß 40. Lokales. Gießen, 13. Juni. Tagesordnung für die Stadtverordneten Donnerstag den 15. %uni 1882, Nachmittags 4 Uhr. oroneten-Sitzung am o $fn a?aru ctner Secundär-Bahn von Gladmbach nach Lollar. 2 Gießen" öon Feldwegen und Entwässerungsgraben in der Gemarkung 3- Den schadhaften Zustand des linken Lahnufers betr 4. Die Verbesserung des alten Badenburger Weas. 5. Die Taubentränke. 6. Die Verpachtung der Wieseckböschungen- /. Gesuch des Heinrich Debus dahier um Erlaubniß zur Vflasteruna de« femem H°us° ™ Sch.ff°nb°rger Weg u'nd für Ebnung Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung in der Großherzoglicheu Oberförsterei Maulbach. Donnerstag den 22. Juni, Vormittags von 8 Uhr an, kommen den Buchen Eichen Nadelholz Aspen in dein Wirthslokale des Gastwirths Hand stein zu Dannenrod aus Districten: Rubgarten, Oberstraßwald, Unterstraßwald rc. zum Ausgebot: Scheiter Knüppel Reisig Stöcke rm rm rm rm 4 6 116 — 90 78 96 5 74 130 1210 — 30 68 — — Freitag den 23. Juni, Vormittags um 9 Uhr. werden an der Abspann auf Der Straße von Maulbach nach Ehringshausen zum Ausgebot gebracht: Straße bei dem Wegweiser. Die Zusammenkunft ist auf der genannten 4057 Buchen Nadelholz Reisig rin 54 Scheiter rm 20 Knüppel rm 4 6 Stöcke rm 12 2 Maulbach, am 10. Juni 1882. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. Koch. Letzte Hökzversteigerung pro 1881|82 in der Großherzoglichen Oberförsterei Maulbach. Montag den 26. Juni, Vormittags um 9 Uhr, kommen im Districte Taubeuthal, ohnweit Erbenhausen zum Ausgebot: Scheiter rm Knüppel rm Reisig rm Stöcke rm Buchen 6 2 20 6 Birken — o 2 — Nadelholz 80 82 118 502 Zusammenkunft im Holzschlage. Maulbach, am 11. Juni 1882. Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. 4058 Koch. Auf Anstehen Großh. Direction der Oberhessischen Eisenbahnen werden Freitag den 16. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, nachfolgende Grundstücke an Ort und Stelle einer nochmaligen (letzten) Versteigerung ausgesetzt: Flur. Nr. lH-M. 26 215a5/10 137 Acker am Riegelpfad, an der Superintendentenwiese, 26 33619,ioo 213 Acker am untersten Riegelpfad, auf die Gärten, 26 19Oa3/io 67 Acker am untersten Niegelpfad, 30 I86V10 105 Acker am Erdkauterweg rechts, 30 1869,io 696 Oedung daselbst, 28 2346/io 37 Wiese am alten Feld, auf das Bruch, 28 234*'io 525 Wiese daselbst, 28 51‘/io 3141 Acker u. Sandgrube am Nahrungsberg, 33 55Vio 6106 Acker u. Sandgrube daselbst, 33 2929/io 25 Acker am alten Feld, bei den Gärten, 34 6OOld/ioo 183 Acker amSteinbacher Weg, 34 60069/iüo 106 Acker daselbst, 34 6OO7d/ioo 125 Acker daselbst. Die Zusammenkunft ist am Schiffen- berger-Weg am Uebergang über die Bahn. Gießen, den 12. Juni 1882. Großherzogliches Ortsgericht. 4064 Lüdeting. Arbcilsverfleigerung. Donnerstag den 13. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Rathhaussaal zu Watzenborn nachstehende Arbeiten wenigst- bietend in Accord vergeben werden: 1) Arbeiten an den Pfarrgebäuden. Maurerarbeit, veranschl. zu Jü. 20.50 Schreinerarbeit, „ „ „ 28.00 Weißbinderarbeit, „ „ „ 96.35 2) Arbeiten an Schulgebäuden. Maurerarbeit, veranschl. zu 65.92 Schreinerarbeit, „ „ „ 26.75 Weißbinderarbeit, „ „ „ 74.20 Zimmerarbeit „ „ „ 16.31 Spenglerarbeit, „ „ „ 38.60 3) Arbeiten am Friedhof. Maurerarbeit, veranschl. zu 282.08 Steinhauerarbeit, „ „ „ 242.84 Schlosserarbeit, „ „ „ 119.— Watzenborn, den 12. Juni 1882. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn. 4055 I. Ä. Seuling, Bezirksbauaufseher. Freitag den 16. L Mts.^ von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten R a t h h a u s e versteigert werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu 3738.94 Gießen, den 13. Juni 1882. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 4078 Steinhauerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Spenglerarbeit, Weibbinderarbeit, Pflästererarbeit, Steinlieferung, Handarbeit, u II II I! 1! II n ii fi ff ff ff ff ff ff ii H II 5423.83 1210.35 83.93 40.— 220.59 20.11 1381.37 764.12 220.— 60.— Arbeitsbersteigerung. Donnerstag den 13. I. Mts., Mittags 12 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus nachstehende Arbeiten wenigstfordernd in Accord gegeben werden: Maurerarbeit an dern Oberdörfer Backhaus, veranschlagt zu JL 249.50 Zimmerarbeit daselbst, veranschlagt zu JL. 15.— Zimmerarbeit an dem Geländer im Oberdorf, veranschlagt zu . Jt. 8 Zimmerarbeit für die beiden Stege in der Bornheg, veranschlagt zu 62.64 Maurerarbeit an der Kneibbrücke, veranschlagt zu 298.98 Zimmerarbeit, veranschl. zu „ 51.— Die Voranschläge und Bedingungen tonnen Vormittags von 8—11 Uhr auf bein hiesigen Bürgermeistereibureau eiliges ehen werden. Treis a. d. L., den 10. Juni 1882. ^rotzh. Bürgermeisterei Treis a. d. L. 4041 Benner.__ Montag, den 19 d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, soll m Groß-Linden auf dem Nathhause dieHofraithe des Bäcker Löhr, welche sich zur Bäckerei und Wirtschaft gut eignet, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert werden. Groß-Linden, den 12. Juni 1882. Großherzogl. Ortsgericht. 4076 Zoerb. Hvlzverkauf aus der Hand. Zum Tarifpreis werden einzeln oder partieenweise abgegeben: Fichten-Reisstangm von 3—6 cm Durchmesser und 5—8 m Länge, Hainbuchen- und Aspen-Stämme von 20—40 cm Durchmesser und 3—11 m Länge, Kieftrn-Werkscheitholz, Buchen-Scheitholz und -Stammprügel. Lich, den 12. Juni 1882. Fürstliche Oberförsterei Lich. 40^4 Wimmenauer. Abonnement-Einladung. Frankfurter Journal und Frankfurter Presse mit Handelszeitung. Erscheint 3mal täglich. Organ der Liberalen Lüdmestdeutschlands. Das „Frankfurter Journal" beharrt in dem Bestreben, durch sachliche Anregung und freimütige Meinungsäußerung der allgemeinen Wohlfahrt des deutschen Volkes und der fortschreitenden Gesundung unseres Staatswesens that- kräftig Vorschub zu leisten. Von diesem weiteren Standpunkt aus erfahren die wirthschaftlichen und landesrechtlichen Verhältnisse in Baden, Bayern, .dessen, der Prävinz Hessen-Nassau, den Reichslanden und Württemberg nach wie vor eine besondere Rücksichtnahme. Bewährte Mitarbeiter! Das „Frankfurter Journal" gestaltet sich ferner, durch seinen sorgfältig organisirten Benachrichtigungsdienst von nah und fern zu einer thunlichst umfassenden, ununterbrochenen Chronik der Tagesereignisse. Vorwiegend telegraphische Originalmeldungen! Eigener Draht zwischen Berlin und Frankfurt a. M. Reichhaltigste, zuverlässigste Handelszeitung. Fachmännische Originalartikel auf den Gebieten der Börse, des Handels und der Industrie. 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JL 16 16 20 16 9 4 OeflFentlicbe biblische Vorträge werden Sonntag und 50?ttttt>ocb, Abends von 8—9 Uhr, Canzleiberg 66, eine Treppe hoch, über die nahe EVrederkunft unseres Herrn Christi zu Jedermanns freiem Zutritt gehalten. (3298) J. Hohi. -Si 26-30 25—28 36-40 71—76 53—58 17—21 Todes-Anzeige Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Marie, geb. Rintüer, heute Morgen 7 Uhr nach langem Leiden zu sich zu rufen. Gießen, den 13. Juni 1882. Die trauernden Hinterbliebenen. Nikolaus Wendel. Die Beerdigung findet am Donnerstag, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Kaplansgasse, aus statt. 4080 Danksüsilmq. Für die vielfachen Beweise der Theilnahme bei dem Tode unseres lieben Söhnchens Otto sowie die reichlichen Blumenspenden bei der Beerdigung desselben sagen wir unseren herzlichen Dank. 4075 Jakob Schreiner und Frau. Nicht zu übersehen! 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