«««ft, «'-Oft ^^ränke, 11 Preßen. öberg^* »l°h. 6 ' r iWgen. ficn gesuM-, ^iUer|ti*_ en, *4gS niiic 6ta‘ mgin. V«» * -Mm°n -1', ucnweg »5— Äff' ^,,hLp 'nE Ktz SS?** de 257 Wallach. 'M. imern, Speise- c- bis 1. April mstraße 165\ n Frau Wittive >8is ist bis zum h sofort, zu oer: ardt, Neustadt, f meines Hauses Fr. Bender. Herrn Trompeter ist sofort zu oer- Karl Loth. insardenlogis per i. I, Kreuz T. 2. samilienlogis zu er, Seltersweg 8. roleum:Lagcr zu e Erped. ds. Bl. nnet und Küche rmiethen im mstädter Haus". , bereits be- zum Aüein- oßenLager- 'ofraum ist b fantt fo- en. Blitz. (holt Weidig Zlvril anderweit Hssimann. lienlogis zu ver- Brandgasie. eine Wobnung, ziehbar Anfangs -z bei z!smarckstrL_ irte Zimmer mit Mitte oder M» für die wtynttv den. raße 323/io- SanMail den 14. Januar 1882. srr 12. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Burenn: Schulstraße 6. 18. Brod ohne Dr. Bookman n. PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ff II ff Gießen, am 10. Januar 1882. Betreffend: Die für Naturalverpflegung der bewaffneten Macht im Frieden für das Jahr 1882 zu gewährende Vergütung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie, daß nach einer Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 22. v. Mts. auf Grund der Vorschriften in § 9 Nr. 2 des Gesetze» über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden vom 13. Februar 1875 sNeichsgesetzblatt to. 52) der Betrag der für die Naturalverpflegung zu gewährenden Vergütung für das Jahr 1882 dahin festgestellt worden ist, daß an Vergütung für Mann und Tag zu gewähren ist: mit Brod ohne Brod a) für die volle Tageskost 95 H 80 b) „ „ Mittagskost ■ - 49 „ U c) „ „ Abendkost . - 28 „ 23 d) „ „ Morgenkost . • 18 „ 13 Deutschland. Darinstadt, 11. Januar. Aus Kreisen der deutschen Industrie ist der Wunsch zu erkennen gegeben worden, daß durch Vermittelung der Kaiserlichen Vertreter im Auslande die heimische Production über bedeutendere Lieferungen, welche im Wege öffentlicher Submission im Auslande vergeben werden, soweit möglich, fortlaufend unterrichtet gehalten werden möchte. Der Herr Reichskanzler hat hieraus Veranlassung genominen, die Kaiserlichen Vertreter in den- jenigen Ländern, mit welchen die direcren commerciellen Beziehungen weniger lebhaft sind, also unter Ausschluß namentlich der Nachbarstaaten, mit dem Auftrage zu versehen, daß sie dem Submissionswesen im Auslande ihre Aufmerk-, samkeit zuwenden und, soweit die -ausgeschriebenen bedeutenderen Lieferungen für die deutsche Industrie von Interesse erscheinen, ohne Verzug über die Natur der Lieferung,, die Anmeldungsfrist und die Stelle, an welche sich die Interessenten zur Einholung näherer Information zu wenden haben würden, eine kurze Nachricht an das auswärtige Amt gelangen lassen. Die einlaufenden Nachrichten werden regelmäßig im „Deutschen Reichs- und Preußischen Staats-Anz.", sowie in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" und in einzelnen Fällen auch im „Deutschen Handelsblatt" veröffentlicht werden. 4/armflubt, 12. Januar. Die „Darmst. Ztg." schreibt: Nach direct hier aus Sofia eingegangenen Nachrichten sind wir in den Stand gefetzt, alle kürzlich verbreiteten beunruhigenden Gerüchte über die Zustände in Bulgarien, insbesondere über angeblich stattgehabte Unruhen, als vollständig unwahr zu bezeichnen. Berlin, 11. Januar. Seit Dienstag voriger Woche weilt der bekannte volkswirthschastliche Schriftsteller Albert Schüffle in Berlin. Derselbe ist einer Einladung des Fürsten Bismarck gefolgt und hat mit den: Reichskanzler bereits mehrere längere Unterredungen gehabt. Am Sonnabend waren Schüffle und der gesinnungsverwandte Professor Adolf Wagner beim Fürsten zu Tisch geladen. Die Unterhaltung drehte sich, wie sich das von selbst versteht, fast aus- schließlich um die wirthschastlichen Fragen. _ — Die Preise der wichtigsten Lebensmittel sind imdj der in der „Statist. Eorresp." veröffentlichten Uebersicht für den November 1881 im preußischen Staate zum Theil wiederum gestiegen. Insbesondere sind Hafer, Erbsen, Bohnen, Linsen, Eier, Kaffee und Schweineschmalz, allerdings nur um ein Geringes, theurer geworden, und für Stroh und Heu ist abermals eine beträchtliche Preiserhöhung eingetreten. Billiger geworden fint) im Lause des November mir Weizen, Kartoffeln, Hammelfleisch und Butter, sämmtlich um ganz kleine Bruch- theile einer Mark. Die Preise für Rind- und Kalbfleisch sind in einzelnen Provinzen, namentlich in Westpreußen und Westfalen, in Folge der hohen Futterpreise in weiterem Sinken begriffen, in den meisten Provinzen, insbesondere auch in Schleswig-Holstein, haben sie sich jedoch gehalten oder schon wieder ziemlich erhöht. — Dein Reichstag ist eine Petition der Berliner 'Rechtsanwälte, betr. die Wiedereinführung der Berufung gegen Urtheile der Strafkammern von Landgerichten, die in den neuen Gerichtsgesetzen ausgehoben war, zugegangen. Es hat sich als im höchsten Grade wünschenswerth herausgestellt, daß die Berufung wieder eingeftchrt ivird, namentlich um etwa unschuldig Verurtheilten Gelegenheit zu geben, sich in einer höheren Instanz, die ihnen bisher fehlte, Recht zu verschaffen. Wünschen wir also der Petition recht guten Erfolg. Berlin, 11. Januar. Elsaß-Lothringen scheint augenblicklich als besonders günstig für Zeitungs-Unternehniungen betrachtet zu werden. Nicht nur die „Kölnische Zeitung", sondern auch die „Frankfurter Zeitung" beabsichtigt eine Zweigniederlassung im Reichslande zu gründen. Man schreibt den „Berl. Polit. Nachr." über diese Dinge aus Straßburg unternl 9. Januar: In hiesigen gut unterrichteten Kreisen erzählt inan sich mit großer Bestimmtheit, daß die Verwaltung der „Kölnischen Zeitung" beabsichtige, vom I. März d. Js. hier in Straßburg eine separate Ausgabe ihres Blattes für Elsaß-Lothriugen erscheinen zu lassen. Rian bezeichnet bereits das Haus, in welchem sie ein geeignetes Local für die Redaction, die Setzer und die Druckerei gemietet habe. Diese neue Zeitung wird also völlig hier fertig gestellt werden und unter der Verwaltung der „Kölnischen Zeitung" stehen. Unter welchem Namen diese Zeitung erscheinen wird, scheint noch nicht definitiv entschieden zu sein. Ein zweites Gerücht spricht von einem ähnlichen Projekt der „Frankfurter Zeitung", deren Verwaltung beabsichtigen soll, in der elsässischen Industriestadt Mülhausen eine Filiale zu gründen und dort täglich eine Zeitung erscheinen zu lassen, die besonders der sehr bedeutenden oberelsässischen Industrie, deren Mit- telpunkt Mülhausen mit 70,000 Einwohnern ist, dienen soll. In Straßburg erscheinen jetzt 5 politische Zeitungen in deutscher Sprache. Es sind dies: 1) die „Elsaß-Lothringische Zeitung", das Organ der Regierung; 2) das „Elsässer Journal", zweisprachig, aber im deutschen Theil sprachlich sehr vernachlässigt, da das Blatt in seiner Redaction und seinem Uebersetzungs-Bureau nicht einen einzigen Altdeutschen hat, Organ der Autonomisten und daher gegenwärtig etwas blaß gefärbt; 3) die „Union", das Organ der katholischen Partei, vom Klerus unterstützt und inspirirt und sehr häufig mit dem Strafrichter in Berührung; so war vor einigen Tagen wieder eine Haussuchung in den Bureaux des Blattes, nachdem es im December v. Js. wegen Preßvergehens verurtheilt war; 3) die „Neuesten Nachrichten", ohne politische Färbung, hat sehr viele Inserate und die stärkste Auflage aller Straßburger Blätter; ä) die „Elsässische Volkszeitung", die erst seit 1. Januar erscheint und bis jetzt ganz farblos ist. — In dem Augenblicke, da die preußische Regierung eben daran geht, dem Landtage eine zweite Serie von Vorlagen, betr. die Verstaatlichung der Eisenbahnen, zugehen zu lassen, dürfte es interessant sein, die Mitwirkung zu beobachten, welche die preußische Eisenbahnpolitik auf die der übrigen Staaten geübt hat. Nachdem Dänemark im Jahre 1880 die letzte große Privatbahn gekauft, ist in den drei nordischen Königreichen Dänemark, Schweden und Norwegen das Staatsbahn-Princip zur fast ausschließlichen Geltung gebracht. In Rußland bereitet man den Verstaatlichnngsproceß vor, in Ungarn und neuerdings auch in Oesterreich haben, wir bereits Erfolge dieser Politik in den Ankäufen der Waagthal-, der Theiß-, der Kaiserin Elisabeth-Bahn, in der Betriebsübernahme der Kronprinz-Rudolfbahn durch den Staat vor uns. In Italien ist die Frage noch nicht völlig spruchreif, es unterliegt aber wohl keinem Zweifel, daß der Staat sich den gebührenden Einfluß auf die Eisenbahnen sichern wird. In Frankreich gilt die Berufung des begeisterten Staatsbahn-Anhängers Allain- Targä in's Finanzministerium schon als ein Eisenbahn-Programm. In Großbritannien — welches übrigens in seinen Colonien günstige Erfolge der Staats- bahnpolitik ausweist — erscheint gerade im letzten Jahre unter den Untersuchungen einer Enquete-Commission das Privatbabnwesen in recht bedenklichem Lichte. In Amerika consolidiren sich die Privatbahnen mehr und mehr in den Händen weniger Eisenbahn-Könige, und das Publikum richtet mit einem gewissen Neide seine Augen hierher, wo es dem Staate gelungen ist, dem Treiben solcher Geld- mächte einen Riegel vorzuschieben, kurz, wohin wir blicken, finden wir theils Nachahmung, theils offene Anerkennung dessen, was bei uns geleistet ist. England. London, 10. Januar. Die Söhne des Prinzen von Wales, welche an Bord der „Bacchante" die Reise um die Welt gemacht haben, befinden stch auf dem Heimwege und werden Anfangs Mai in England erwartet. Die Nachricht, daß der König von Aschanti 200 junge Mädchen ermorden ließ, um mit ihrem Blute den zur Erbauung eines neuen Palastes erforderlichen Kalk anzufeuchten, i|t vorgestern bestätigt woiden. Lnglychr Blätter theilen heute weiter mit, daß die unglücklichen Marchui einigen U' nachbarten Stämmen angehörten, in deren Wohnstätten der >vonig leine Soldaten einfallen ließ, um die erforderliche Anzahl von Opfern zu leinem nn- menschlichen Zwecke aufzubringen. Aulgarien. Losto 11 Januar. Von autorisirter Seite wird gemeldet: Die Nach- ricbten über a'naebliche Unruhen in Sofia sind vollkommen unrichtig und absickit- lieb von der türkischen Presse und übelwollenden Individuen verbreitet worden. Die, udfioen aus SA hi« ®'‘ ® %mitta}4 l« Mrthj Königlichen **&! i Niit «« eine Achmch B Wem । con der ' «Ul Sta -er Nieder den Tuare, Pü! Philippotea krchn mir Mlj wegen Das keine amort am Schluß Der jierium der mung zu fc Pusonen-T Barcntrar der Waam Abgaben ve Die Eilenbl 14 Tagen Wäge roiii tot Unierte Glauben : in einigen erflärt /J ■ , ■vl Elchen.- 1 Ä G Rl wichen- Kl! dai Klf des Weiteren aus. Er sucht nachzuweisen, daß es sich in der ganzen Politik des Reichskanzlers nach Innen nur um Machtfragen handle. Der Kampf fei auf das höchste gestiegen. Die Aufforderung v. 4. Januar d. I. fei die Aufforderung: „Klar zum Gerecht zu machen", und eine solche Gesetzgebung, die uns im Innern fremd ist, sobald als möglich zu beseitigen. Staatssetretair v. Bötticher: Das Haus wird nicht erwarten, daß ich auf die vielfachen Angriffe des Vorredners antworte. Er hat ein Bouquet von Gegenständen zur Sprache gebracht, die schwerlich mit vorliegenden Gegenstände etlvas gemein haben : Sozialistengesetz, Unfallversicherung, Kulturkampf, Königsrecht, Beamtendisciplin und weiß Gott noch Alles, ift von ihm zur Stelle geschafft worden. Es ist unmöglich, auf Alles das zu antivortcn. Sein Generalthema ist das alte von ihm oft erwähnte: Der Kanzler ist vom Uebel, er muß fort von seinem Platze. Für den Beweis se nes Satzes habe ich nichts Neues vernommen. Ich glaube mch darauf beschränken zu können, dem gegenüber zu erklären, daß, so lange er nicht neue Gründe vorbringt, ich ihm darauf nicht aniworten werde. Ich würde deshalb nicht nölhig haben, auf seine Ausführungen zurückzukommen, wenn er nicht auch den Bundesrath zum Gegenstand seiner Betrachtungen gemacht hätte. Richter hat die staatsrechtliche Auffassung, daß der Bundesrath über jeden Antrag sich vorher schlüssig zu machen habe. Die Jnitative zur Gesetzgebung liegt beim Bundesrarh und neun Reichstage. In dem vorliegenden Falle wird fte vom Reichstag ergr ffen- Wenn'der Abg Richter behauptet hat, daß der Reichskanzler den Bundesrath als Eoulisse benutzt, so ist er auch dafür den Beweis schuldig g.blieben Wenn er ferner auf die Allerhöchste Botschaft exemplifizirt, w erinnere ich daran, daß der Kaiser nur von seinen verfassungsmäßigen Rechte Gebrauch gemacht, wenn er in der Botschaft Vorlagen in Aussicht stellt, die noch nicht d-e Zustimmung des Bundesraths gefunden haben Wenn Herr Richter es für einen guten parlam^ntarischen Geschmack hält, die anderen Vertretungskörper her abzusetzen, 1° "verlasse ich ihm das. Ich kann ihm aber lagen, daß weder der Herr Reichskanzler eme Eoulisse braucht, noch das Gremium der souveränen Fürsten Deutschlands es nolhig hat, sich als Eoulisse benutzen zu lassen. Abg. Marcard (Bielefeld) spricht für unbedingte Annahme des Antrages Windt- horst, bleibt indeß unverständlich. m ^b0, Schröder (Wittemderg) erklärt sich gegen denselben. Der Antrag wolle dre Beseitigung eines Exekutivmitiels, das gegeben sei, um Zwecke die von der Mai- geietzgebung verfolgt werden sollen, unter Umständen zu realisiren. Redner stellt entschieden m Abrede, daß die K ulturkampfgesetze gegen die katholische Bevölkerung und deren freie Religionsubung gerichtet gewesen seien. Er würde es vor Gott und seinem Gewrffen n cht verantworten können, wenn er aus solchen Motiven für die Maigesetze gestnnint hatte Er könne deshalb auch nicht zugeben, daß das Prinzip dieser Gesetzgebung eine falsches gewesen. Er werde deshalb höchstens für eine motivirte Tages- ordnung stimmen, doch halte er es für richtig, den Antrag abzulehnen, da mit der Annahme desselben ein praktischer Zwck in diesem Augenblick doch nicht zu erreichen sei. Abg. Frhr. Langwerth v. Simmern spricht für den Antrag Windthorst. Dann — Nach einigen persönlichen Bemerkungen nimmt k p °1*. ber Abg. Windthorst. Redner wendet sich zunächst gegen einige Bemerkungen t bcr üerbunbeteiT Regierungen. Er hat gesagt, die Regierungen wollten sich belehren lassen. Die Bundesregierungen hätten ohne Zweifel das volle Recht, sich schweigend zu verhalten; ob es aber auch weise ist, eine solche Stellung einzunehmen, wolle er nicht untersuchen. Er würde es für politisch weiser gehalten haben, wenn sic gesagt hatten: „Wir brauchen das Gesetz weiter nicht und sind mit der Abschaffung desselben einverstanden .. Dem Staatsmanne Häne! bemerke er, daß es allerdings von ’-vk f'n?lc™.n5 ^effe ist, wenn sie eine Position ausgiebt, die nicht zu halten ist. Jedenfalls wurden die Regierungen aus den Verhandlungen die Lehre nehmen, daß die Vertreter der deutschen Nation jedenfalls zu erkennen gegeben haben, sie wünschten dem Culturkamps em Ende zu bereiten. Das sei aus allen Reden hervorgegangen. Durch die Annahme seines Antrages würden die Verhandlungen im Abgeordnetenhause m keiner Weise prajudicirt, obgleich er von demselben nicht viel erwartet. Was der Gesandte m Rom thun soll, davon wisse man nichts, und er könne versichern daß er, sich über diese Sendung gar nicht freue. Wäre es wirklich eine Sendung des Friedens dann wurde er Gott danken. Redner schließt mit dem Danke an alle Parteien" daß sie den Wunsch zu erkennen geaeben haben, den Frieden Herstellen zu wollen; insbeson dere dankt er Jur bie mündliche Art, in ber biese Verhanblungen auch bem Centrum gegenüber geführt worden fmb. £>auS tritt nunmehr in bie Speeialberathung uiib zwar über $ 1 des vorliegenden Antrages, welcher lautet: '/Das Gesetz, betreffend die Verhinderung der unbefugten Ausübung von Kirchenamtern vom 4. Mai 1874 wird aufgehoben". 9 Hierzu liegen Anträge der Conservativen und der deutschen Reichspartei auf motivirte Tagesordnung vor. ’ x Rickert (Danzig) erklärt sich gegen den Antrag. Je weniger er persönlich ben Culturkampf bejorbert habe, besto mehr nehme er die volle Verantwortung für jene Gesetzgebung ans sich. Nicht Bennigsen, nicht Falk, nicht seine speciellen Fraktwns- genossen seien bie Trager des Culturkampfes, sondern ber Herr Reichskanzler selbst Welche Beweggründe ber Kanzler habe, in dieser wichtigen Frage zu schweigen fei .-.uneifinblich. Herr v. Bötticher habe die Haltung bes Bunbesraths unrichtig bargestellt Es el nicht zutreffend, baß ber Bunbesrath immer erst ben Reichstag gehört und dann WWfcn gekommen fei. Am 3. März 1874, bei der Organisationsfraa' der Reichslande, am 3. April 1878 in ber Diätenfrage, am 17. Marz 1880 in ber Gewerbeordnungsfrage u. s w. habe ber Reichskanzler sofort, gleich nach ben ersten Rednern, eine Erklärung abgegeben und habe sein „Nein" dazwischen geworfen In dessen sei zu berücksichtigen, baß m England in der Gesetzsammlung zahlreiche Geseke vorhanbeli feien bie nicht angewendet werden und so könne dieses Gesetz auch noch einige Zett bestehen bleiben Er wlss e nicht, was mit der Aushebung d es es Ges tzes errelcht werden solle und könne deshalb nicht der Führung des 6entrum§ fo^aen Sodann fei er außer Stande, wenige Tage vor Eröffnung des preußischen Landtags' sich einer Führung anzuvertrauen, von ber man nicht wisse, wohin sie wolle Wett bem so sei, deshalb sei er und der überwiegende Theil seiner Parteigenossen trotz aller Sympathie für ben Antrag Wmbthorst dafür, denselben durch motivirte Tagesordnung zu beseitigen (Redner verliest einen solchen Antrag). ^uc^cvnung r ,^bg. v. Forkenbeck : Ich bekenne offen, für das Gesetz v. 4. Mai 1874 gestimmt Zu haben und ich lehne die Verantwortung dafür nicht ab. Ich bekenne ferner daß "°n !^^."0^)wenbig erachte, eine Revision unter Ausschluß der diskretionären Vollmachten. Schon im Jahre 1877 habe ich eine derartige Reoifinn für nothwendig gehalten und habe dies ausgesprocher Das Bedürfniß hier ür ist dringender geworden eit dem bekannten Juligesetz vom Jahre 1880 Wenn iÄ wla heute wiederhole so wird der Abg Windthorst zugeben, daß dies eonsorm demkn^a n in 9eiP™($en habe. Den Inhalt der Revision kann ich heute nickt angeben, ich will mich nicht unbestimmte Hoffnungen erwecken, ich glaube, die Revision wild von tjaö ZU Fall stattstndeii müssen, wobei die unveräußerlichen Rechte des Staati's gegenüber den Bedurfniffen der Kieche zu wahren sein werden. Ich halte ein Bedürf NM sur Aufrechterhaltung des Gesetzes vom 4. Vtai 1874 für nicht vorhanden mär, ein solches Bcdurfmß vorhanden, dann würde fick auck die Reaierun^ roau Das Gesetz ist aus der damaligen Lage entstandenWeder an§ bfm Hause noch^on- Bundesrath jß für bie Ausrechthaltnng bes Gesetzes etwas gesorgt worben. Warum hat bei preußffche Kommissar bes äZnndesraths nicht die Nothwendigkeit der Aufreckt- haltung diests Gesetzes betont? In ber That ist auch bie Laae heute eine aickere als imJahrel874. Trotzdem halte ich nicht es für wohlgethan, bas Gesetz schon heute aufni- bebcn. Zne Lage ber kirchenpolitischen Verhanblungen ist uns völlig unbefannt wir wtüen ulcht, was im preußischen Lanbtage verhanbelt werben soll. In zweimal 24 Stuuben wirb der Lanbtag eröffnet, bann wirb bie Lage klar sein. Deshalb bitte irh ©ie, beu Antrag Winbthorst abzulehnen, bie Lage würde im Lande falsch verstanden weicken wir wurden Hoffnungen erwecken, bie ber Revision schaben würben Aus biesem Grunde bitte ich Sie, den Antrag Windthorst abzulehnen Die Abgg. Schroder (Wittenberg) und v. Kardorff suchen ihre früheren Ans fuhrungen zu ergänzen bezw. richtig zu stellen ' nutzeren Aus- «... V 'ft' W SSÄ’.f. jwr folgerungen kommen werden. Er würde sonst von der Liberalstät einen eigentümlichen Begriff bekommen. Ubcralttnt ber Neuliberalen Ein unbedeutendes Gebäude ist in Folge Unvorsichtigkeit eines Bewohners am 31. v. Mts. niedergebrannt. Deutscher Reichstag. 23. Sitzung vom 12. Januar. Präsident v. Levetzow eröffnet die Sitzung um iy4 Uhr. Am Bundesraihstlsche: i. Bötticher u. A. Tagesordnung: 1) Dritte Berathung der Kalivorlage. Dieselbe wird debattenlos genehmigt- 2) Fortsetzung ber Berathung über den Antrag Windthorst, betr. die Aufhebung des Gesetzes über die Verhinderung der unbefugten Ausübung von Kirchenämtern. Abg. Dr. Hänel: Es fei immer eine peinliche und sachlich unangenehme Lage, wenn man gezwungen ist, im Namen einer Minorität feiner Partei zu sprechen. Die konservativen Blätter hätten bereits verkündet, daß dieser Zwiespalt wesentlich zur Zersplitterung der großen liberalen Partei führen werde unb bie „Provinzial Corre- spondenz" habe bereits die Frage aufgeworfen, wie könne die Regierung sich auf bie liberale Partei stützen, die in sich so zersplittert ist. Wie stehe cs nun heute, nachdem der Reichstag in die parlamentarischeDiscussion eingetreten ift? Wie steht es mit der konservativen Part i? Wir haben gestern von Herrn v. Kardorff gehört, daß die Frei- Conservatioen sich entschlossen haben, für eine motivirte Tagesordnung zu stimmen, welche von ber Erwägung ausgeht, daß ja jetzt Erörterungen zwischen dem Staate unb ber römischen Curie über eine Herbeiführung des kirchlichen F'iebens stattsinden, deren Resultat erst abgewartet werden müsse. Unb Herr v. Kleist erklärt Namens der beutsch- conservativen Partei, daß diese in zwei fast gleiche Hälften in dieser Frage geschieden sei, von denen die eine für, die andere gegen den Antrag stimmen werbe. Nach dieser Sachlage sind sie vollkommen berechtigt, bie Artikel ber „Nordd. Allg. Ztg." unb ber „Prov.-Corr." einfach umzuschreiben und an Stelle des Wortes „liberal" das Wort „konservativ" zu setzen. Ich frage, w-e kann denn die Regierung sich auf eine Partei stützen, die so gespalten ist, wie die konservative Partei? Redner gcht nunmehr auf die Entstehungsgeschichte des Gesetzes vom 4. Mar 1874 des Näheren ein und betont namentlich, daß dieses Gesetz die gjammte Maigesetzgebung zur Voraussetzung gehabt habe. Die Sachlage von damals erforderte cs, daß man bem Staate die Mittel in bie Hand gab, um bem Gesetze Achtung zu verschaffen. Redner ist deßhalb ber Meinung, daß bie Revision an der richtigen Stelle, also an ber Maigesetzg bung selbst vorzunehmen sei. Das Gesetz vom 4. Mai 1874 sei dazu schlechterdings nicht geeignet. Ader auch noch ein anderer Grund veranlasse ihn, gegen den Antrag zu stimmen. Wollte er auch dieses Gesetz außer allem Zusammenhai ge mit ber Maigesetzgebung betrachten, so müsse er sich doch fragen, welche Absicht verbindet man denn mit der Aufhebung des Gesetzes, welche Ziele verfolgt man, welches ist der Standpui kt, der dazu führt, daß gerade dieses Gesetz einer Revision unterworfen werden soll. Hier fehlt jede Klarheit. Es würden die verschiedensten Zwecke, die verschit densten Standpunkte mit bem Antrag Windthorst verbunden, so daß man nicht wisse, wohin man eigentlich steuere, welche Bestrebungen man verfolge, zu welchem Ziele dieser erste Schritt führen solle. Weiter führt Redner aus, daß weder der Bundesrath, noch ber Reichskanzler, noch bie preuß. Regierung sich über düse Frage geäußert unb Beschlüsse über ben Zusammenhang bes aufhebcnben Gesetzes mit ber im Lanbtag zu erwartenden kirchenpolitischen Vorlage gegeben. Aus biesem Schweigen schließt Redner, daß bie Annahme des Antrages Windthorst bem Herrn Reichskanzler vielleicht sehr gelegen kommt, um eine Genehmigung bes Bunbesraths von ber künftigen Haltung bes Centrums gegenüber ben Vorlagen ber preußischen Regierung abhängig zu machen. Die vollstänbiae Revision ber Maigesetze, welche bas Centrum verlangt, sowie die Abhängigkeit 'ber Verhältnisse ber katholischen Kirche von bem Ausgang der Verhandlungen mit Rom' weift unsere Partei entschieden zurück. Ich scheibe nur barin von meinen Freunden, daß ich nickt an einem einzelnen Punkte ben Anfang mit Concessionen machen will. Vor sechs Jahren galt es für anrüchig, kein Culturkämpfer zu fein, sitzt weist Jeder ben Verdacht, ben Culturkampf gewollt zu haben, entschieben zurück (Heiterkeit). Selbst die heftigsten Cultur-- kämpfer, bie Freikonservativen, wollen nichts mehr bavon wissen. Wenn man aber auf eine solche Gesetzgebung sich eingelassen hat. bann muß man auch bie Verantwortlichkeit bafür übernehmen, welche ja bas Eingestänbniß bes Jrrthums im Ganzen unb im Einzelnen nicht ausschließt. Ich erblicke in bem Antrag Winbthorst nur einen Antrag zu wettergehenben principiellen Concessionen. Aus individuellen und praktischen Gründen, nicht aus principiellen, die allen meinen Freunden gemeinsam sind, lehne ich ben Antrag ab. (Beifall bei ben Nationalliberalen.) «lbg. Liebknecht erklärt sich mit bem Antrag Windthorst Namens ber social- bemokratischen Partei einverstanden. Er habe an demselben nur auszusetzen, daß er nicht allgemein ift, daß er nicht die Abschaffung aller Ausnahmegesetze fordert. Die socialdemokralische Partei habe die Absicht gehabt, diesem Mangel durch die Stellung eines Amendements abzuhelfen. Sie sei aber durch die Geschäftsordnung daran gehindert und deßhalb werde sie einen selbstständigen Antrag einbringen, welcher die Abschaffung sämmtlicher Ausnahmegesetze bezweckt, darunter bas Jesuitengesetz, das Gesetz vom 4. Mai 1874, ben Kanzelparagraph unb bas Socialistengesetz. Es m’ei'be sich dann zeigen, ob bie Majorität, welche jetzt für den Antrag Winbthorst eintritt, die Consequenz ihres Beschlusses ziehen werbe. Abg. Frhr. v. Hammerstein (kons.) fonftatirt ebenfalls bie Thatsache, baß jetzt Niemanb bie Schuld an dem Culturkamps tragen wolle. Allerdings hätten bie Herren benfelben nicht gemacht, aber sie hätten ihn vergiftet. Jedenfalls fei inzwischen der Grundsatz aufgegeben, baß ber Revision ber Maigesetze eine Unterwerfung der Kirche vorangehen müsse. Persönlich ist Redner der Meinung, baß bet einer Revision bei Maigeietzgedung, weil biefelbe auf falscher Grundlage beruhe, wenig von derselben übrig bleiben werde. Die Konservativen feien übrigens in der Beurtheilung des fraglichen Gesetzes vollständig einig, nur bezüglich ber Opportunität bes Antrages gingen die Meinungen auseinander. Es sei aber nach seiner Auffassung vorauszusetzen, baß b e Annahme bieses Antrag? mit Rücksicht auf die schwebenden Verhandlungen ber Reichsregierung, bezw. ber preußischen Regierung nur erwünsch! fein müsse. Veranlassung und Zweck, auf dem bas Expatriirungsgesetz beruhe, seien nicht mchr vorhanben. Es fehlen heute nicht nur bie materiellen, sonbern auch bie formellen Voraussetzungen bes Gesetzes. Deßhalb werbe er für ben Antrag stimmen. Abg. Richter (Hagen): Herr v. Bötticher hat gestern betreiben Stanbpunkt eingenommen, welchen die Herren unb Damen auf ben Tribünen einnehmen, die sich auch hier belehren lassen wollen. Wenn ber Herr Reichskanzler nur als Sprachrohr des Bunbesraths vor uns erscheinen will, so haben wir nichts bagegen, bann muß biefer Stanbpunkt aber jeberzeit gewahrt werben. Nack ben bisherigen Erfahrungen wirb ber Bunbesrath nur allzu häufig als Eoulisse diplomatisch vcrwerthet. Er ist bisher kein Hinderniß für einseitige Projekte des Reickskanzlers gewesen. Dieses Gesetz ist kein selbstständiges, es ift nur ein formelles Gesetz, es ist nickts weiteres als eine bittere Nothwendigkeit in einem bestimmten System Wer für dieses Gesetz schwärmt, ber qualifizirt sich für den Polizeidienft. Das Gesetz ist nichts weiter als eine Vollmacht an die Regierung Sollen wir der Regierung diese Vollmacht lassen, wenn sie selbst uns zweifelhaft darüber läßt, ob sie dieser Vollmacht überhaupt noch Werth beilegt? Man drängt doch der Regierung solche Vollmachten nicht auf, namentlich wenn cs sich um ganz ungewöhnliche Rechtsm-ttel handelt Ich bin nickt der Meinung, daß man dem Reichskanzler mit der Annahme des Antrages Windthorst einen Gefallen erweist; Alles was darüber verlautet, spricht für das Gegentheil, bas sehen wir auch an ben Konservativen, bie in bem Maße, als sie bem Reichskanzler persönlich näherftchen, gegen ben Antrag zu stimmen entschlossen sind. Waium schweigen benn bie preußischen Minister in biefem Hause? Was wissen benn bie Parteien von ben Unterhanblungen mit Rom? Die Herren schweifen sich aus, und wir sollen nun thun, als wenn wir bie Funktionen biefer Herren übernehmen. Wäre es nickt Aufgabe cne? preußischen Ministers, wenigstens in ferner Eigenschaft als Ab- georbneter ben Standpunkt ber Regierung klar zustellen? Im Uebrigen hat d>e Revision ber Maigesetzgebung begonnen von eincm eisten Schritt kann nicht mehr bie Rede sein. Wir nehmen ben Antrag nicht aus Liebe zu Herrn Windthorst an/ sondern aus nur sachlichen Gründen Ich bedauere den Standpunkt ber Ratio-.al- liberalen unb speziell ben des Herrn Ho brecht; es ist das ein ganz falscher Strichpunkt. Allerdings wollen wir auch auf die Gefühle der katholischen Bevölkerung Deutschlands Rücksicht nehmen, aber zu verhandeln haben wir nur mit den legitimen Vertretern des katholischen Volkes, nicht mit Rom. Was den sogenannten Kulturkampf vergiftet hat, ist die Rtethode, bas liegt in ber fehlerhaften Politik des Kanzlers. Für den Kanzler ist der Kulturkampf nichts weiter als eine Machtfrage, I wahrend er für uns in Wahrheit eine Kulturfrage ist. Redner führt diesen Gedanken Die Debatte wird geschlossen. Die Anträge der Freikonservativen und Konservativen auf motivirte Tagesordnung werden mit großer Majorität abgelehnt: ebenso der Antrag Rickert in namentlicher Abstimmung mit 235 gegen 126 Stimmen. Dagegen wird der Antrag Windthorst, ebenfalls in namentlicher Abstimmung, mit 233 gegen 115 Stimmen angenommen: 7 Mitglieder enthalten sich der Abstimmung, darunter Fürst Hatzfeld, v. Forkenbeck, Bamberger, Beisert, Meyer; die Abgg. v. Goßler und v. Puttkamer waren bei der Abstimmung nicht anwesend. Die Abgg. Goldschmidt, Thilenius und v. Hönika stimmten für den Antrag Windthorst. $$ 2 und 3 werden angenommen und dann die Sitzung vertagt. — Nächste Sitzung Freitag 11 Uhr. T.-O. Etatberathung, Reblauskonvention und Consularver- trag mit Griechenland. Schluß 5V4 Uhr Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. Karlsruhe, <2. Januar. In dem Augenleiden des Großherzogs ist Line Besserung eingetreten, die Heilung dürfte indeß noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Berlin, 12. Januar. Der Kaiser ertheilte heute Mittag 1 Uhr im Beisein des Cultusministers dem Bischof Kopp eine Audienz, der hierauf auch von der Kaiserin und dem kronprinzlichen Paare empfangen wurde. Der Minister Bötticher hat heute den Bischof zum Diner geladen. 'Paris, 12. Januar. Nach einer Meldung aus Tripolis sollen drei Patres der Mission in Algier unweit Ghadameö ermordet worden sein. Als Urheber des Verbrechens wird der Caid in Ghadames bezeichnet, der schon bei der Niedermetzelung der Mission Flatter's compromittirt war und deren Reste den Tuaregs überantwortet hatte. t Paris, 12. Januar. Von der Deputirtenkammer wurden heute Lepäre, Philippoteaux, Goblet und Tirard zu Vicepräsidenten gewählt. In Deputirten- kreisen wird angenommen, daß der Ministerpräsident Gambetta den Gesetzentwurf wegen Revision der Verfassung am nächsten Sonntag vorlegen werde. Das Journal „L'Jnd« pendant" versichert, daß vor dem Jahre 1883 keine amortisirbare Anleihe gemacht werden würde. In den Staatskassen seien am Schlüsse letzten Jahres 500 Millionen vorräthig gewesen. Der „France" zufolge ist den großen Eisenbahn-Gesellschaften von: Mini- sterium der öffentlichen Arbeiten eine Note zugegangen, in welcher ihre Zustimmung zu folgenden Vorschlägen gefordert wird: Ermäßigung der gegenwärtigen Personen-Transporttarif um 50 pCt., Uebernahme der Verpflichtung, die Waarentransporte auf dem kürzesten Wege zu bewerkstelligen, endlich Ermäßigung der Waaren-Transporttarife um 20 pCt. Dagegen würde der Staat auf die Abgaben verzichten, welche er gegenwärtig von dem Eisenbahnverkehr erhebt. Die Eisenbahn-Gesellschaften wurden um Mittheilung ihrer Antwort innerhalb 14 Tagen ersucht, von der Abnahme der Ablehnung der ihnen gemachten Vorschläge würden die weiteren Entschließungen der Regierung abhängig sein. London, 12. Januar. Die von den Abendblättern gebrachte Nachricht, Unterstaatssecretär Dllke habe dem Parlaments-Deputirten Tracy gegenüber dem Glauben Ausdruck gegeben, daß Frankreich den Handelsvertrag mit England in einigen Tagen zum Abschluß bringen werde, wird officiell für unbegründet erklärt. Petersburg. 12. Januar. Am 28. December a. St. (9. Januar n- St.) erfolgte der „Neuen Zeit" zufolge die kaiserliche Verordnung, nach welcher im Lause des Jahres 1882 noch freiwillige Uebereinkommen zwischen den Bauern und Gutsbesitzern behufs Loskaufes des Landes gestattet werden Nach Ablauf dieses Termins fällt alles nicht losgekaufte Land den Bauern an- heini, wobei die Krone den Gutsbesitzern vom 1. Januar 1883 ab 80 pCt. der Taxationssumme des zu befreienden Landes entrichtet. Vermischte». Constanz, 7. Januar. Ein eingefangener Deserteur (Württemberger) sollke heute von einem Unterosficier des hiesigen Regiments in die Caserne transportiit werden. Vor dem Castrncnthor macht- derselbe einen Fluchtversuch Der Unterofficier gab Feuer. Die Kugel ging dem Deserteur durch den Kopf und er stürzte sofort tobt nieder. Der Deserteur war schon einmal der Haft entlaufen und darin hat wohl das schnelle Verfahren der Begleitung seinen Grund. Pesth, 9. Januar. Ein von hier datirtes Telegramm der „Wiener Presse" meldet: Die Schmölnitzer Schwefelgruben sind in Brand gerathen. Die Arbeit wurde eingestellt. Dle Gefahr ist sehr groß. Wenn der Brand nicht bald erstickt wird, sind Millionen von Werthen gefährdet, tausend Arbeiter brodlos. — (Gegen Verbrennungen und Verbrühungen.^ Dr. I. Hirsch in Prag etn alter erfahrener Arzt, veiöffentlicht in der „P. Z. f H." ein Mittel, das, weites ebenso einfach wie wirksam ist, eine weite Verbreitung verdient. Dasselbe besteht aus einer Salbe, die aus Butter und ganzen Eidottern, beiläufig zu gleichen Theilen (aus 1 Löffel Butter ein Ei gut miteinander gerührt) zusammengesetzt ist. Diese Salbe w,rd auf Flecke gestrichen, aufgelegt und so oft sie trocken wnd, erneuert. Sie soll sehr bald den Schmerz lindern und selbst die größten und tiefsten Brandwunden m verhältnißmäßg kurzer Zeit und ohne Zurücklassung von Schrammen ooll- kommen heilen. Handel und Verkehr. Frankfurt a. M., den 13. Januar, Nachmittags 2 Uhr — Mn. (Telegr. Coursbntcht- Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credtt- actten 2893/ö Staatsb.-rictien 2733/8, Galizier 262, Oeft- Silberrente 66%, 4% Ungar. Goldrente 76’/16, 4% 1880er Russen 72%, 2. Orient-Anleihe 58%, 5% Rumänische Rente 88%, Lombarden —. Tendenz schwankend. Kirchliche Anzeigen der evangelischenGemeinde?uGießen. Gottesdienst: Sonntag d en 15. Januar (2. nach Epiphanias.): Morgens 9% Uhr: Pfarrer Schlosser. (Beichte und heiliges Abendmahl.) Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Donnerstag den 19. Januar: Im Gymnasium Bibelftunde, Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. (Die bösen Wetngärtner. Math. 21,33—41.) Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 15.—21. Januar besorgt Pfarrer Schlosser. Holzversteigerung in der Oberförsterei Krofdorf. Donnerstag den 19. und Freitag den 20 er., Vormittags 10 Uhr anfangend, kommen bei Wirth Kahle r t zu Krofdorf aus dem Königlichen Forst nachstehend bezeichnete Holzsortiniente öffentlich meistbietend zur Versteigerung: Am 19 Januar. Schutz bezirk Wißmar. District Eichwäldchen 28a. Eichen: 13 Stämme mit 22,19 Fstmtr. Kub.-Jnh., 2 Rmtr. Klafter- Nutzholz (Küfnerholz vorzüglicher Güte), 36 Rmtr. Scheit, 70 Rmtr. Reiser. District Bäuerstedt 29a. Eichen: 14 Stämme mit 45,35 Fstmtr. Kub.-Jnh. (vorzügl. Qualität), darunter Mühlwellen; 7 Rmtr. Klftr.-Nutzholz (Küfnerholz ausgesuchter Güte), 119 Rmtr.Scheit, 3 Rmtr. Stockholz, 133 Rmtr. Reiser. District Junkernstrauch 44ab. Eichen: 3 Stämme mit 2,02 Fstmtr. Kub.-Jnh., 183 Stück stärkere Stangen, 3 Rmtr. Scheit, 27,5 Rmtr. Knüppel. 108 Rmtr. Stammreiser, 180 Rm.Astreiser. ' B u ch e n: 91 Rmtr. Scheit, 36 Rm.Stamm- knüppel, 49 Rmtr. Astknüppel, 59 Rmtr. Stammreiser, 481 Rm. Astreiser. Weich Holz: 20 Rm. Stammreiser. Nadelholz: 28 Baustämme mit 5,61 Fstmtr. Kub.-Jnh., 166 Stück stärkere Stangen, 200 Bohnenstangen, 3 Rmtr. Knüppel, 209 Rm.Rerser. Am 20. Januar. Schutzbezirk Krofdorf. District Jungferannawald 5a. Eichen: 22 Stämme mit 12,73 Fstmtr. Kub.-Jnh. District Hauptmannsstrauch 5b. Kiefern: 166 Stämme mit 88,29 Fstmtr. Kub.-Jnh. . District Jungferannawald 6. Eichen: 142 Stämme mit 58,41 Fstmtr. Kub.-Jnh. Buchen: 2 Stamme mit 2,54 Fstmtr. Kub.-Jnh. r Anzeiger. Bau- und Nutzholz-Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. Montag den 23., Dienstag den 24. und Mittwoch den 25. Januar d. I., jedesmal von Morgens 9Vr Uhr an, sollen im Distrikt Ruters, in der Nähe von Ober- Lais, 10 Minuten von der Kreisstraße von Nidda nach Ober-Lais, Glashütten, Gedern rc. und IVz Stunden von der Bahnstation Nidda, versteigert werden: 1094 Fichten-Stämme von 14—30 Ctm. mittlerem Durchmesser und 6—20 Meter Länge, 618 Fichten-Derbstangen von 7—14 Ctm. mittlerem Durchmesser und bis zu 16 Mtr. Länge, 5 Rmtr. Fichten-Rundscheiter, 37 „ „ Knüppel, theils in Schichten und 237 „ „ Stöcke/ Das Brennholz kommt gm 25. Januar nach Beendigung der Versteigerung des Stammholzes zum Ausgebot. 346 Nidda, den 11. Januar 1882. Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Rohr. Allgemeine District Jungferannawald 7. Eichen: 4 Stämme (vorzügl. Qualität) mit 15,26 Fstm. Kub.-J., 16 Rm. Klafter-Nutzholz (Küfnerholz sehr- guter Qualität). Krofdorf, den 10. Januar 1882. Der Königl. Oberförster. 339 Mütter. Bau-, Werk- und Nuhhotz- Versteigerung. 280 Im Ettingshäuser Gern e i n d e w a l d, Gabrielszimmerplatz, kommen Montag den 16, Januar zur Versteigerung: 248 Stämme Fichten-Bauholz von 15—35 Ctm. Durchmesser und bis zu 24 Mtr. Länge, 119 Fichten-Derbstangen von 10 bis 13 Ctm. Durchm. und bis zu 15 Mtr. Länge, 2 geringere Eichenstämme und 5 Eichen-Stangen (Wagnerholz). Sodann kommen Dienstag den 17 Januar zur Versteigerung: 23 Stämme Fichten-Bauholz von 13 bis 20 Ctm. Durchm. und bis zu 19 Mtr. Länge, 84 Fichten- und Kiefern - Derbstangen von 8 bis 13 Ctm. Durchm. und bis zu 15 Mtr. Länge, 38 Eichenstämme von 14 bis 25 Ctm. Durchm. u. bis zu 10 Mtr. Länge, 67 Eichen-Wagnerstangen, 156 Buchenstangen (zu Langwieden), 1358 Fichten-Reisstangen (Bohnenstangen). Der jedesmalige Anfang ist Morgens 10 Uhr auf dem Gabrielszimmerplatz. Ettingshausen, den 8. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. _____________Launspach.__ 329 Stets frische Hasen, per Stück JL. 2.80, zu haben bei Wildhändler Ebel, Marktstraße. Holzversteigerung. Mittwoch den 18. dS. MtS., von Vormittags 10 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Galgenberg und Oehlenberg, 12 Nadel-Stämme, 27 „ Stangen, 7200 „ Wellen (Durchforstung) versteigert werden. Der Anfang ist im Distrikt Galgenberg. Groß-Buseck, den 12. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Groß-Buseck. 324 Wagner. Der Ausverkauf der Eifenwaaren zu bedeutend herabgesetzten Preißen im Langeschen Laden am Selterswcg dauert nur noch bis Ende dieses Monats, und empfiehlt man verschiedene Träger, T und Fa?on- Eisen, Schmiedeisen, raffinirten Schweiß- und Mühlstahl, Federstahl, Dachfenster, verschiedene runde und Circulir-Füll- rcguliröfen, Mantelöfen, Sänlenöfen, Kochöfen, Heerde, Schlösser, Bänder, Werkzeuge, Decimalwaagen, und einen noch brauchbaren Dampfkessel. Gießen, den 8. Januar 1882. M. Pilger, 27 t Concursverwalter. Versteigerung. Mittwoch den 18. dS. MtS., Vormittags von 9 Uhr an, werden durch den Unterzeichneten in hiesiger Stadt eine Quantität Bau-, Werk- und Nutzholz, bestehend in einer großen Quantität Eichen- und Fichten-Stämmen, Eichen-, Kiefern- und Pappelbohlen und einer Parthie Wagncrstangen, sowie Abschnitte und Klötze, eine große Parthie Schwarten rc., ferner 1 Wanduhr, 1 Sopha, 1 Hobelbank meistbietend zwangsweise versteigert. Das Holz lagert auf dem städtischen Brauhausplatz und ist guter Qualität. Lich, den 10. Januar 1882 341 Steter, Kreisbote. Ieitzeöotenes. A Saume, Weinsaal, offerirt Rhein- u. Moselweine 45, 50, 60, 70 4 80 Mg. per Schoppen. Monzinger per Schopp.n 50 u. 55 Monzinger AuSlese per Schoppen 65 H, Nothwetn 60, 70, 80 und 90 H, Monzinger Burgunder 80 und 90 H. Für Naturwein w rd gar antü t. 200 Gebrannten Kaffee täglich frisch, in den hochfeinsten Qualitäten, m Sorten pr. Pfund zu M 1.20, l.ao, 1.60, 1 80 empfiehlt H. F. Nassauer, 342 1 114 B. Kreuz B 114. Wenzel s Winler-(Palinen-) Garten. 353 Sonntag den 15. Januar: GROSSES CONCERT Entre 35 Pfg. Anfang 5 Uhr. Ende 9 Uhr. 335 198 empfiehlt Grg. Willi. Weidig. Gfrmanift, Dresden. 340 Teld- Cours ausgeführt von der Capelle des 2. Grossh. Hess. Inf.-Regts. Nr. 116 unter Leitung ihres Capellmeisters Hm. C. Kraus se. Man verlange auf jeder Flasche die viereckige Etikette mit der Unterschrift des General-Direktors. Die Destil'erie der Abtei zu Fdcamp fabricirt ferner 131 42 s CS V VM 4) S VERITABLE LIQUEUR BENEDICTINE Brevetee en France et a IE tränier. im Saale der Restauratton Bramm (Albold). Tagesordnung: Rechnungsablage. Vorstandswahl. Die V^itglieder werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Für de« Vorstand: B. Schwan, Präsident. H. Seidewand, Schriftführer^ Zu haben in Giessen bei Eduard Lind, Hofconditor, Heinrich Kinckel, Gebr. Adami, J. A Busch Söhne, Karl Schwaab, C. G. Kleinhenn. 343 Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß unsere liebe und unvergeßliche Gattin, Schwester und Schwägerin Franziska Leister, ged. Spengler, heute Morgen um 4 Uhr nach langem und schwerem Leiden im Alter von 28 Jahren sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Wetzlar, den 12. Januar 1882. Die Beerdigung findet am Sonntag den 15. d. M., Nachmittags 3V2 Uhr, statt. - " 347 Carneval! Kastnacht! W Prachtvolle und billige E o st umes aller Art, nicht zu verleihen. Eotillon- <^egenständc. Earnevalistifch gemalte Bilder * 4 JL zur Saal -Decoration (Lebensgröße). Masken, Besahborden, Stoffe re. Earnevals-Gesellschafts- kappen. Carnevale - Artikel jeder Art! Theater-Decorationen ans Stoff gemalt. Preisverzeichniffe umsonst und franko. 214 Bonner Fahnensabrik Bonn. Gesucht ous.'^ Februar ein junges, gutempfohl. Mädchen für Haus und Küche für eine kleine Familie in Butzbach. 301 Zu erfragen in der Exped. ds. Bl. 309 Ein kräftiger Zunge kann nTbie Lehre treten bei ___________Culer, Schmicdmeister. 350 Eine «Haushälterin für einen kleinen Haushalt gesucht. ^Schriftl. Nachfragen bef. die Exped. d.Bl. 349 Ein braves Mädchen sucht Stelle auf sogleich. Auf Lohn wird weniger als auf gute Behandlung gesehen. Weif), bei Vermiethfrau Mage n. Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gasfabrik M. 1.05 per Centner, „ „ ans Haus geliefert „ 1.10 „ „ Wird das Zerkleinern für Füllöfen gewünscht, so werden hierfür 5 Pf. per Centner berechnet. Der Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren 20-Francs-Stücke. bo in i,2 Souvereigns . Russische Imperiales Holländische fl 10-Stücke Quenten Dollars in (Mb * Bürgerliche Kranken- und Sterbckasse Sonntag den 13. d. M., Nachmittags 4 Uhr: von der Großherz. Saline Bad Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. /2 Uhr bet ^ung, Kaplansga,,e. (In Uniform). ---- -------Der Vorstand. .Herstichen Jank für neundl. Zusendung der Broschüre , Kraukenfreund", aus welcher ich ersehen, datz auch veraltete Leiden, wenn die richtigen Mittel angewendet werden, noch heilbar sind. Mit freud'gem Bei trauen auf endliche Gemsung von langjährigem Leiden, dute um Zusendung von rc." — Derartige Dankesäuße,ungln laufen sehr zahlreich .em und sollte daher kein Kranker oeisäumen, sich die m Richter's Bei lags-Anstalt, Leipzig, bereits in 500. Auflage erschienene Broschüre „Krankenfreund" kommen zu lassen, um so mehr, als ihm keine Kosten daraus ei wachsen, da die Zusendung gratis und franko erfolgt. 344 336 Ich werde mit dem 23. Januar wieder einen Eursus tm »Anmefsen, Zuschneider, und Anfertigen von Damenkleidern eröffnen. L. Schneider, Sonnenstr. 57. 337 Uiiterzeichneter empfiehlt sich im Setzen und Reinigen der Oefen, sowie im Reinigen der Porzellanöfen. Georg Kann, Maurer u. Ofenputzer, _ „Herberge zur Heimath". I Kaufleute, Oekonomen, Förster, Gärtner, Schreiber, Brenner, Aufseher, Techniker rc. placirt schnell das Bureau Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen^ Bluienschw. rc. jed. Stadiums heilbar durch m. Spezialverfahren. Auslagen ^osp. u. Zeugnisse gratis. — F. C. Bauer, Wertheim a. Main. den Aleool de Ulenthe und das Melissen-Wasser der Benedietiner, vorzügliche, äusserst gesundheitsfördernde Mittel. Der ächte Benedictiner-Liqueur ist bei den Nachfolgenden zu haben, welche sich schriftlich verpflichteten, keine Nachahmung dieses Liqueurs zu führen. 125 In Giessen: EMIL FISCHBACH, Heinr. Kinkel. 5"* ^.Export-Eier ä ä Flasche 23 Pfg. « L 351 Intelligente Personen, welche sich durch Vermittlung von Ledens-, Ans- steuer- u. Militärdienst-Versicherungen einen lohnenden Nebenverdienst schaffen wollen, werden allerorts von der Bremer Lebensverlicherungsbank in Bremen gesucht Zum Gambrums^ Heute, Freitag: Mpschiedseoneert »dv Gesellschaft K. Helfen. 343 Anfang 8 Uhr. J Hin geb. Zräülein mit langjähr' votMl. Zeugnissen sucht Stelle als Re- prättuLantin, Haushälterin od. Erzieherin Fro.-Off. an die Exped. ds. Bl. Ziegclftreieher Z für nächstes Frühjahr werden contractlich angenommen auf der Ziegelei Londorf. Destillerie der ABTEI zu FECAMP (Frankreich) Echter Benedietiner Liqueur vortrefflich stärkendes Verdauungsmittel, der beste aller Idqueure. Wermiethungen. 338 Eine Wohnung, 3—4 Zimmer nebst Zubehör, mittlerer Stock, sofort od. später au ruhige Leute zu vermiethen. M. Schäfer, Grünbergerstraßc. 354 Eine Familienwohnung, bestehend aus 3 Zimmern mit allem Zubehör, zu vermiethen und per Februar zu beziehen. 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