«>*. 8L. Erstes Blatt Donnerstag den 13. April 1882. c8l Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ^isrtag • 9 '/B th. Kv! lente, len. dwirthschasi, Gewerbe, sen, Liensten. le Blreetloi !pril i( des KinW Morgens S L ] ixinbergärhm c Hilft a -.WW, S*iB jäätchMill. f/MIft 1 eien, ien. £ Vfl« ncnt ' r Regmt»^ 15 Ug. ien. er^—777 , lu %ii 9e’'Ä,W «1 idf)1*bei |= ’Ä'Ä S ■ Iütt° A^jt 9WH4H»: Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Msntags. Preis vierteMhrlich 2 Mark 20 Pf. mit Dringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, H. April. Durch Entschließungen Großherzogl. Äiiniste- riums des Innern und der Justiz vom 5. April l. I. wurden die Gerichtsschreiberaspiranten: Peter Malzahn zu Höchst zum Hülfsgerichtsschreiber bei Großherzoglichem Amtsgerichte Darmstadt II, Johann Georg Gölz zu Alsfeld zum Hülfsgerichtsschreiber bei Großherzoglichem Amtsgerichte Lorsch, Karl Beith m Langen zum Hülfsgerichtsschreiber bei Großherzoglichem Amtsgerichte Gießen — bestellt. Schwerin, 10. April. Die Erbgroßherzogin ist gestern Abend in Palermo von einem Prinzen entbunden worden. Hesterreich. Wien, 9. April. Der „Montagsrevue" zufolge hat der Ministerpräsident, Graf Taaffe, gemessene Weisung ertheilt, Versammlungen mit ausgesprochen antisemitischer Tendenz überhaupt nicht zu gestatten; die Polizeiorgane sollen angewiesen werden, Versammlungen, in welchen derartige Bestrebungen auch nur nebenher auftreten, fofort aufzulösen. Die Regierung halte sich für verpflichtet, einen jeden Staatsbürger ohne Rücksicht auf seine politische oder konfessionelle Anschauung in allen feinen Rechten zu schützen. Wien, 10. April. Der Feldzeugmeister Philippovic in Wien ist auf fein Ansuchen als komniandirender General nach Prag versetzt worden. Zum kommandirenden General in Wien wurde Feldzeugmeister Bauer in Hermannstadt und zum Präsidenten des Militärgerichts Feldmarschall-Lieutenant Döpfner ernannt. Triest, 10. April. Der Lloyddampfer „Ceres" ist heute Morgen 7 Ähr mit der ostindischen Ueberlandpost aus Alexandrien hier eingetroffen. England. London, 10. April. Der Deputirte Parnell ist nur auf eine Woche rind gegen die Verpflichtung auf Ehrenwort, sich nach dieser Zeit wieder zu stellen, aus der Haft entlassen morden, um seiner in Paris wohnenden Schwester, deren Kind gestorben ist, einen Besuch abstatten zu können. Dublin, 10. April. Der irische Deputirte Parnell, welcher am 13. Oktober v. I. verhaftet und in Kilmainham gefangen gehalten wurde, ist heilte früh in Freiheit gesetzt worden und sofort nach England abgereist. Ilußland. Petersburg, 8. April. Wie der „Golos" erführt, fei die gestern erfolgte Truppensendung von Odessa, Bender und Ricolajem nach der Stadt und dem Kreise Ananjeff in Folge von Exzessen geschehen, welche in Ananjeff und in einigen Ortschaften des Ananjeff'fchen Kreises vorgekommen. An dem Markttage am Sonntag, den 2. April, hätten Bauern in der 25 Werst von Ananjeff entfernten Ortschaft Walegozulowo die dortigen jüdischen Buden und Häuser überfallen. Rach Unterdrückung der Exzesse habe sich ergeben, daß 30 Buden und über 80 Häuser jüdischer Besitzer demolirt worden. Petersburg, 9. April. Das „Journal de St. Petersbourg" veröffentlicht ein kaiserliches Reskript an den Reichskanzler, Fürsten Gortschakosf, durch welches derselbe auf seinen Wunsch aus Gesundheitsrücksichten und wegen seines hohen Alters von der Leitung des auswärtigen Amtes unter Beibehaltung des Titels Reichskanzler entbunden und gleichzeitig der Staatssekretär v. Giers zum Minister des Auswärtigen ernannt wird. — Der „Regierungsanzeiger" konstatirt gegenüber anderweitigen Behauptungen, daß außer itn Ananjeff'schen Kreise auch in einem Distrikte Volhyniens Streitigkeiten zwischen Juden und Christen und Beschädigungen jüdischen Eigen- thums vorgekommen seien. Im ersteren Bezirke seien 14, in dem letzteren über 30 Ruhestörer verhaftet und Maßregeln gegen eine Wiederholung der Unruhen ergriffen worden. Alle anderweitigen Gerüchte seien unbegründet. Der „Regierungsanzeiger" sagt, er werde nicht verfehlen, alle wirklichen Vorgänge dieser Art bekannt zu geben. —- Der Ukas, durch welchen Fürst Gortschakoff von der Leitung des auswärtigen Amtes entbunden wird, enthält am Schluffe die Worte: „Mit aufrichtiger Achtung Ihr dankbarer Alexander." Fürst Gortfchakoff behält außer dem Titel des Reichskanzlers auch die Würde eines Mitgliedes des Reichsrathes. Moskau, 8. April. Der „Moskauer Zeitung" zufolge beabsichtigt das Knegsnnnisterium, sofort nach Schluß der diesjährigen Lagerzeit 37,500 Mann zu beurlauben. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Bureau. . Berlin, 11. April. Der Kaiser nahm heute die gewöhnlichen Vorträge entgegen, arbeitete später mit dein General v. Albedyll und unternahm um U/r Uhr eine gemein- some Spazierfahrt mit der Kaiserin. Nach der Rückkehr refertrte der Kaiser mit dem "Uterstaatssecretär Dr. Bnsch. Abends findet im Kaiserlichen Palais eine kleine Thee- geseuschaft statt. — Graf Hatzfeld ist heute Mittag hielher zurückgekehrt. -„Der „Reichsanzeiger" publicirt das Etatsgesetz, die Ernennung Delacroix r’i^’al^rector am Kultusministerium und Zastrow's zum Ministerialdirecior im4T:r ler’um des Innern, außerdem eine Bekanntmachung des Finanzministers, wo- nacy für die Monate Juni, Juli, August und September die Monatsraten sämmtlicher Kranensteuerstufen, die fünf untersten Stufen der klassificirten Einkommensteuer, außerdem für den nächsten Mat die Monatsrate der sechs untersten Klasscnsteuerstufen unerhoben bleiben. — Die „Nordd. Allg. Ztg " veröffentlicht ein Dankschreiben des Fürsten Bismarck aus Fried, ichsruhe vom 6. ds.: Das Wohlwollen, welches mir aus Anlaß meines Gebuitstags von vielen Seiten bezeugt worden ist, hat mich von Herzen ge- fceut. Die verminderte Schreibkraft und die große Zahl der Glückwünsche machen mir es zu meinem Bedauern unmöglich, jeden derselben, wie ich gern möchte, zu beantworten. Ich bitte deßhalb Alle, welche meiner so freundlich gedacht haben, den Ausdruck der Dankbarkeit m diesen Zeilen freundlich entgegenzunehmen. — Einer Mittheilung im nichtamtlichen Theile des „Reichsanzeigers" zufolge, verbleibt die Direction der ersten Abtheiiung sür Unterrichtswesen im Cultusministerium (höheres Unterrichtswesen, Kunst) in den Händen des Ministertaldirectors Greiff, die Direktion der zweiten Abtheiiung (niederes Schulwesen, -Seminare) erhielt Delacroix. — Sämmtliche Zeitungen erblicken in der Ernennung v. Giers zum Auswärtigen Minister Rußlands ein Friedenssymptom und schreiben, daß Jgnatiew's Ernennung eine Kriegserklärung gewesen wäre. Die „Norddeutsche" schreibt hierüber;: „Mil Gortschakoff's Theilnahme an den Verhandlungen des Berliner Congresses erreichte die amtliche Thätigkeit dieses Staatsmannes in der Hauptsache ihr Ende. Sein Nachfolger in der auswärtigen Politik Rußlands. Herr v Giers, genießt in der öffentlichen Meinung Europas begründetes Ansehen als aufrichtiger Anhänger des Völkerfriedens und Förderer der ffeundschaftlichen Beziehungen des russischen Reiches zu dessen mächtigen Grenznachbarn." Die „Kreuzzeitung" schreibt: „Herr v. Giers tft nicht blos bei unserem Cabinet, sondern ebenfalls bei dem österreichisch-ungarischen persona gratissima und die Fortdauer oder Erhöhung seines Einflusses wird nur der friedlichen Wendung zu statten kommen, welche von der russischen Regierung in letzter Zeit durch alle ihre Handlungen bezeugt worden und durch welche die panslavistische Agitation in neuerer Zeit aut allen Seiten zurückgewiesen worden ist. Ob aber die russische Regierung auch die Kraft haben wird, ihren Willen thatsächlich auf die Dauer zur Geltung zu bringen, das muß erst die Zukunft lehren; die Beruhigung kann jedenfalls erst eine vollständige sein, wenn in die höchsten Sphären der russischen Gesellschaft Harmonie zurückkehre. Karlsruhe, 11. April. Rach dem heilte veröffentlichten Bericht ist das Besinden des Großherzogs andauernd befriedigend. Die günstige Witterung erinöglicht täglich ein mehrstündiges Verweilen in freier Suft, deren wohl- thütiger Einfluß auf den Großherzog unverkennbar ist. Wien, 11. April. Die „Wiener Abendpoft" fchreibt in ihrem Tagesbericht: die Ernennung des Staatssekretärs v. Giers zum Minister des Auswärtigen wird von der hiesigen, wie auch von einem großen Theile der auswärtigen Presse als ein willkonnnenes Symptom der auf die Erhaltling und B festigung des Friedens gerichteten Politik des rufsischen Hofes mit Befriedigung begrüßt. Pest, 11. April. Die Witterungsverhältniffe in Ungarn sind unverändert, Schneefälle und kalter Regen wechseln ab. Die Getreidesaaten haben bisher nirgends Schaden gelitten, nur Obst und theilweise die Weintrauben haben gelitten. Zara, 11. April. In dem Gebirge der Biela-Gora entdeckten die Truppen eine große Höhle mit drei Ausgängen, in welcher die Insurgenten der Crivoscie und der Herzegowina schon im letzten Sommer große Vorräthe von Munition und Proviant aufspeicherten. Mit der Besetzung von Biela-Gora ist den Aufständischen in der Crivoscie ihr Stützpunkt entrissen und dürfte damit das Erlöschen des Aufstandes in der Herzegowina beschleunigt werden. Petersburg, 11. April. Anläßlich des in der Besetzung des Ministeriums des Auswärtigen eingetretenen Personenwechsels sagt das „Journal de St. Petersbourg", die Ernennung des neuen Ministers werde keine Veränderung in Rußlands auswärtiger Politik herbeiführen, auch werde kein anderes Circular- fchreiben an Rußlands diplomatische Vertreter im Auslande erlassen werden, als dasjenige, welches den Personenwechsel anzeige. Die Politik der gegenwärtigen Regierung sei klar präzisirt in dem nach der Thronbesteigung des Kaisers am 16. März 1881 erlassenen Circularschreiben, welches die Unterschrift des Ministers Giers trage, noch heute in Kraft sei und, wie Alles hoffen lasse, noch lange das Programm der Negierung bleiben werde. Das Journal citirt die wesentlichsten Stellen dieses Cirkularschreibens, in welchem u. A. gesagt sei, „die Politik des Kaisers werde vor Allem gewidmet sein den inneren Arbeiten, welche der Fortschritt des bürgerlichen Lebens und die wirthschaftlichen uno sozialen Interessen erheischten, die heute den Hauptgegenstand der Sorge aller Negierungen bildeten. Rußlands auswärtige Politik werde eine wirklich friedliche fein, Rußland werde treu bleiben feinen Freundschaften, feinen traditionellen Sympathien. Indem Rußland sich die Stellung wahre, welche ihm im Konzerte der Mächte gebühre und indem es über die Erhaltung des politischen Gleichgewichts wache, soweit seine eigenen Interessen davon berührt würden, halte es sich für solidarisch für den allgemeinen Frieden, der auf der Achtung des Rechts und der Verträge beruhe." Schließlich weist das Jourual darauf hin, dsß die auswärtigen Angelegenheiten Rußlands während des letzten Dreivierteljahrhunderts nur von zwei Ministern des Auswärtigen, dem Grafen Resselrode und dein Fürsten Gortschakoff, geleitet worden seien, und erblickt darin einen Beweis für die Stabilität in der auswärtigen Politik des Reiches und ein sicheres Unter» pfänd für die Zukunft. , . m „ Kairo, 11. April. Wie es heißt, i|t hier eme Verschwörung gegen das Leben Arabi Bey's entdeckt worden. Zahlreiche tscherkefiijche Offiziere lind verhaftet worden. In der Stadt herrscht große Erregung. __________ Lokales. fötefeen 12 Avril. sSterblichkeit in Gießens In unserer Stadt ereigneten sich w« der Woche °°m 2. bis 8 April im Ganzen 13 Todesfälle. Hiervon kamen 7 auf Kinder, 6 auf Erwachsene. Von den ersteren starben 2 wenige ^age nach der Geburt in Folge allgemeiner Schwache, em ha biahriges Kind an Bronch'enent- zünduna Von 4 weiteren Kindern tm Alter von 2 bis 6 Jahren erlag eins dem Scharlach eins der Diphtherie, eins einer Nierenentzündung, eins einer Gehirnentzündung. 'Bet den verstorbenen Erwachsenen wurde Brightische Krankheit zweimal 1894 2635 2633 Sr W/ Rnitr. 11 N«n föija M im Gieß« UMaß 6i non Sormitta; titicfiener Stob Zrvß nnb K «H Hch veij am 18. April Vormittags 7 Uhr. Gießen, am 10. April 1882. 21 WlD 95 , 50,39 59 EicheiE 500 Fichkn-i »Die Zus. Wee na Merob nad .pichen, N)eWi '24 ÄHlli Großherzogliche Realschul-Direktion. Soldan. Die Baugewerkschule w etzlar. Eröffnung des Sommer-Semesters am 20. April d. I. — Programm kostenfrei. (2639) Director Baumbaeh. - 2618__ MchMd , neuen W ■ ^tenbe w Grvßh. Realschule I. und II Ordnung zu Gießen. Die Anmeldungen neuer Schüler werden am 15. April von 8—12 und 2—4 Uhr im Schulgebäude entgegengenominen. Die Aufnahmeprüfung findet am 17. April Vormittags von 8 Uhr an statt. Der Unterricht beginnt sollen im S nierben. Plan, Vm /ieaen bei utl b $L bis M Mmittag^ Mchem 7el" eingelanfenm i der etwa # folgen nÄ KWn I M dn^( fiwita der V yugeta. ' Gießen, bei i GMerzogW 2623 h Frankfurt a. M., 12. April, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 281‘/i, Staatsbahnactien 277%, Galizier 266%, Oesterr. Silberrente 65% 4% Ungar. Goldrente 75%, 4% 1880er Russen —, 2. Orient-Anleihe 57%, 5% Rumänische Mente 88*/i, Lombarden 120. Tendenz fest. Gesellschaft pi gegenseil. Hagelschäden-Uergütung in Leipzig Errichtet im Jahre 1824. Bezahlte Schäden seit Bestehen der Gesellschaft ca- 16000000 Mark. Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen auf Feldfrüchte aller Art mit oder ohne Stroh nach einem einheitlichen Prämiensatz für alle Gegenden und mit proportioneller Erhöhung nur im Schadenfalle und leistet bei Hagelschaden Ersatz bis zu y15, resp. V8 Verlust. Im letzteren Falle gegen 20% Prämien- Ermäßigung. Innerhalb 6 Jahren von: Hagel nicht betroffene Mitglieder erhalten (zuerst 1883) einen Prämien-Rabatt von 24 resp. 36 und 48%. Bezahlung der Schäden 4 Wochen nach Taxe. Gestaltete Anmeldungsfrist der Schäden nach 96 Stunden noch 28 Tage. Schaden-Regulirung unter Zuziehung von Vertrauensmännern. Weitere Auskunst ertheilt und Anträge vermittelt Landwirth I. I. Burck in Garbcnteich. Kaufmann Carl Hosch in Gießen St«, । sollen l $o] Ä Auswanderer nach Amerika befördert billigst Ohr. Wallenfels Mi Äreche» '»Ml)” **> d *?*«! ’S m in Packeten von ’/2 und Vi Ko. Jedes Packet ist mit Firma und nebenstehender ___ Schutzmarke versehen Dieser Kaffee ist nach einer eigenen, auf langjährige Erfahrung gestützten Methode gebrannt, wodurch die bei gewöhnlicher Röstung sich verflüchtigenden aromatischen Beslandlheile gebunden werden. Hierdurch wird beim Gebrauche dieses Kaffee s anderen gegenüber de8* vierte Tfiicil erspart. Die Mischung ist so gewählt, dass kräftige und aromatische Kalfee’s vereinigt das wohlschmeckendste Getränk liefern, wodurch sich dieser Kaffee in ganz Deutschland zahlreiche Freunde erworben hat. goß Alleinige Niederlage in Giessen bei oo J. M. Schulhof. NB Bei Abnahme von 9 Pfund Franco-Zusendung nach auswärts. „ Friedrich Drenth in Krofdorf „ I Fritz in Langsdorf. Die Bank hat für das Jahr 1881 den größten Zugang an neuen Versicherungen seit ihrem 27jährigen Bestände zu verzeichnen mit A 21,047,400 (die gestellten Anträge beliefen sich auf A 26,533,000). Ebenso hat sie e.nen reinen Ueverschuß, der seiner Zeit ungeschmälert an die Versicherten als Dividende zur Austheilung gelangen wird, erzielt, wie er in dieser Höhe noch nie erreicht worden. Er beträgt A 1,835,431. Die Prämieneinnahme stieg gegen das Vorjahr von A 5,667,990 auf A 6,206,018, die Zinseneinnahme von A 1,337.324 auf A 1,553,816 und die Gesammteinnahme von A 7,047,884 auf A 7,832,540. Der reine Bankfonds hat sich von A 33,107,913 auf A 36,853,562 folglich um A 3,745,649 gehoben- Die Fonds sind durchaus nach den Voischriften für Anlage von Mündel-Geldern ausgeliehen, alle und jede Speculation ist für die Bank ausgeschlossen. A 29,838,990 — 81% sind gegen hypothekarische Sicherheit auf Pfandobjecte im Toxwerth von A 82,111,000 also gegen durchschnittlich beinahe dreifache Sicherheit angelegt. In Folge der Festhaltung ihrer Grundsätze ist die Bank von ihrer Begründung an bis 1877 von allem und jedem Verluste, sowie von der Uebcrnahme von Pfandobjecten verschont geblieben und auch dis jetzt sind, trotz der schlimmen Zeitoerhältmsse, wo Zwangsverkäufe allüberall täglich vorkommen, der Bank nur wenige Pfandobjectr zugefallen, die ein durchschnittliches reines Erträgniß von 4—5% abwerfen und an welchen ein Verlust nicht zu erwarten steht- Diese der Bank zugefallcnen Oojecte betragen zusammen wenig über 1% des Vermögens, ein Verhältniß, das im Vergleich zu der Höhe solcher Anfälle bei anderen Instituten ähnlicher Ausdehnung em so außerordentlich günstiges ist, daß es besonders betont zu werden verdient. Der Rest der Fonds ist gegen Hmterlagc von durchaus sicheren Werthpapiercn, in Württ. Staats- Obligationen rc- rc. angelegt. Schließlich sei noch bemerkt, daß die PrämienMeserve der Bank IM Jahre 1881 um A 3,039 000 und im Ganzen auf A 28,922,957 sich erhöhte und daß nach Auszahlung von A 1,842,314 für Sterbefälle, E nlösung von abgelaufenen Policen im Betrage von A 125,085 und Austheilung von A 1,229,011 an Dividenden, ein Divi- dendenfonds der Lebensversicherungen von A 7,111,375 verbleibt, welcher in den nächsten 4 Jahren zur Austheilung gelangt- Die im Jahre 1882 zur Vertheilung kommende Dividende beträgt A 1,326,310 = 36% für die lebenslängl ch Versicherten und weitere 18% auf die Zusatz-Prämien der alternativen Versicherungen- Der Versicherungsstand schließt pro Ende 1881 mit 40,470 Policen und A 179,380,082 Versicherungssumme Im laufenden Jahre gtebt sich bereits ein weiter verstärkter Zugang von neuen Versicherungen kund. Die Bank gewährt nun auch Cautions-Darlehen an Beamte und befinden sich die Regulative darüber in der Hand der Agenten. ______________________________ Schiffsbericht. Mitgetheilt vcn dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C- W- Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 8. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Main, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. März von Bremen und am 28. März von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 8. April. Der Postdampfer Elbe, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. März von Newyork abgegangen war, ist gestern 7% Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 8% Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 187 Passagiere uno volle Ladung- Bremen, 11. April- (Per transatlantischen Telegraph-j Der Postdampser Ohio, Capt. Gust. Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. März von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bronchienentzündung, Schlagfluß, Herzbeutelentzündung je einmal als Todesursache angegeben. Die Leiche eines verunglückten Mannes wurde in einem Keller außerhalb der Stadt gefunden- G- — sArtöt-Concert-j Obgleich wir unsere Leser schon mehrfach auf das am 13 d M ftalthnber.be Concert aufmerksam gemacht haben, wollen wir es doch nicht unterlassen, noch einmal barauf zurückzukommen. - Wir sühlen uns entschieden zu der Annahme berechtigt, baß ein solcher Musikabenb vom ganzen kunstsinnigen Publikum m.t ftreuben b grüßt wirb, um so mehr, da die Saison morte bereits begonnen hat und un'er böckst schätzenswerther Concertoerein nach den Mühen der Wintersaison seine wohlverdiente Ruhepause genießt- Wir glauben auch nicht zu viel zu sagen, wenn wir das Aitöt Concert in Gießen als ein musikalisches Ereigniß dmstellen, welches so leicht nickt wieder kehren dürfte. Der Name Artöt ist jedem Musikfreunde bekannt und hat in allen Städten, d>e Musik pflegen, einen guten Klang- Die Künstlerin kann mit ihren Rivalinnen Lucca, Mallmger, Wilt und Pattl getrost in die Schranken treten und sie hat Beweise geliefert, daß ihre Erfolge ebenso groß und ebenso zahlreich sind In Brüssel geboren, erhielt sie -hre Ausbildung auf den Conservatorien in Brüssel und Paris und die berühmte Sängerin Pauline Viardot-Garcra war es, der sie ihre vollendete Gesangskunst verdankt. Sie begann ihre Laufbahn als Concertsangerm in Paris und London und begründete in Berlin als Rosine im „Barbier von Sevilla" ihren Weltruhm. Der Enthusiasmus war em so großer, daß man seit Henriette Sonntag solche Beifallsstürme n'cht mehr gehört hatte, auch die Kritik verkündigte ihre Triumphe und Ernst Kossack, einer der scharfsichtigsten Kritiker und besten Musikkenner war es, der sich ihrer am wärmsten annahm. So war ein Stern am Kunsthimm- l aufgegangen, der überall glänzte, überall zur Bewunderung hinriß. Selbst in Gegenden, die niemals der Fuß einer Sanger'n betreten, brachte sie die Volker m Ertase Es sei hier erwähnt, daß Madame Artöt m Gudaisk (Kaukasus), wo das Publikum größtentheils aus Tscheikessen bestand, mit Beifallsooationen förmlich überschüttet wmde und daß man sich am Schluß des Concerts lärmend erbot, das Entiäe nochmals zu zahlen, wenn das Programm von Anfang an wuderholt würde und so leistete man Folge. Das Publikum geberdete sich wie rasend, die Künstlerin sollte beschenkt werden und da es in Gudaisk keinen Juwelcnladen gab, so wurde Madame Artöt ein rcichgeschmückter Helm, aus dem 15 Jahrhundert stammend, als Andenken überg> b^Ngnor Gatt- der Künstlerin, hat es ebenfalls verstanden, als Baritonsänger einen Namen zu erringen, der in den Annalen der Gesangkunst einen hohen Rang einnimmt. Seine sympathische modulationsreiche Stimme gewinnt überall der Hörer ganzen Beifall- Wir machen deshalb nochmals auf den seltenen und hochinteressanten Corcertabend aufmerksam, den sich sicher Niemand, der für „des Gesanges edle Gabe" auch nur einiges Interesse hat, entgehen lassen darf-! — Die Osterfeiertoge sind recht ruhig verlaufen. Das rauhe garstige Wetter verhinderte manchen beabsichtigten Ausflug. Nachts herrschte eine empfindliche Kalte, heute Nacht sogar 6 Grad- — Die Polizei hat in einem vorige Woche verhasteten jungen Manne aus Wieseck den Dieb ergriffen, welcher im Schlessinger'schen Magazin den Lumpendiebstahl aussührte- Hartnäckiges Leugnen wurde dem Jnquiriren entgegengesetzt, bis beim Verkauf der gestohlenen Waare am verflossenen Samstag sich herausstellte, daß der Dieb die Lumpen an einen hiesigen Händler verkauft, letzterer jedoch trotz Unterschrift des Umlaufzettels den Ankauf geleugnet hat- Dieb und Hehler wurden zur Anzeige gebrach^ ^heiratheter Mann, welcher seit Monaten einem Dienstmädchen als angeblicher Bräutigam die Cour schnitt und dessen Ersparnisse abschwtndelte, wurde wegen Betrugs zur Anzeige gebracht. . _ Em Blumenmarder, welcher wiederholt in der Nacht von Samstag zu Sonntag einem Garten in der Frankfurter Straße Besuch abstotten wollte, wurde dabei Übel empfangen. Dem Spitzbuben wurde eine Ladung Salz a posteriori verabreicht, nach welchem Lohne er heulend davoneilte. — In der Nacht vom 2- zum 3. Feiertage wurden in einem Garten am Asterweg durch das Spalier hindurch einer Anzahl Fichtenbäumchen die Krone abgebrochen. — Der Teufel der Zerstörungswuth scheint neuerlich in die Baumfievler gefahren zu sein- So wurden innerhalb weniger Tage zum drittenmal, diesmal auf der Heuchelheimer Chaussee, nicht weniger denn 50 junge Bäume mittels eines scharfen Instrument saygehauen! — Die Lebensversicherungs- und Ersparniß-Bank in Stuttgart hat ihren Abschluß pro 1881 gefertigt und der eingehende Bericht wird binnen Kurzem an die Bankmitglieder vertheilt werden. , , ,,, „ ..... Das Rechnungs-Resultat ist gleich günstig, rote das bereits früher veröffentlichte Bersicherungsergebniß. Eichen- und Nadel-Scheitholz, Met. Länge, Durchm. und bis Ctm. ■ zu Wagnerholz brauchbar. Distrikt Bauernheide am Neuhofsfeld, 2632 Lindenplatz. 2630 2651 i. ifiocter A. 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I., , Vormittags 10 Uhr, sollen rm Keck' scheu Hof, Neuenweg 177, erchene und kieferne Bohlen, 25Okieferne Hobelbretter mit Ruth und Federn, 1 Kreis- !a9e öffentlich gegen jjaare Zahlung ver- It ngert werden. Gießen, den 12. April 1882. 28650 Horn. um yimliijig, Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 17. April 1882, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in den Districten Bruch und Bruderwinter nachverzeich- vetes Holz versteigert werden: Waldstreu Versteigerung. Freitag den 14. l. M. sollen, Nachmittags 2 Uhr beginnend, 150 Haufen Waldstreu aus den in der Nähe des Bergwerkes gelegenen Distrikten Birkenstock und Wurzel versteigert werden. Zusammenkunft Nachmittags 2 Uhr auf der ^.halfchnesie an dem Distrikt ii 11 11 11 (MgryM tann in W fterr. Mmck mnt-MEv 15 An- und Berkaus von getragenen Kleidern und Stiefeln, Oelgemälden, alten Gold- und Silbersachen, Münzen rc. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. SWit sofortiger Giltigkeit treten einige ermiUunc"? in d-n°b-skh-vd.n Tari,- iiiticn für den Verkehr der Station Gießen V H.'mit den Stationen Elm, Hersfeld, Meerholz, Salmünster, Schlüchtern, - Knau Sterbfritz und Wächtersbach in ^Nähere Auskunft ertheilen die genannten Ltationen. Rß9 Gießen, den 5. April 1882^, 2618 Grotzh- Drrectlon. sfo Bekanntmachung. Nachstehende am Vordergebäude des neuen Hauptsteueramts dahier auszu- fichrende Arbeiten, wie: 1. Weißbinderarbeit, veranschlagt zu J-L 8b 1, en Autoritäten constatirte ausserordentliche Wirksamkeit auch in meiner chernisc e^ Analyse ihre Begründung und Erklärung- Stuttgart, im März Birkenstock. Groß-Linden, am 12. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß-Lmden. ______________________ gez. Zörb. __________________________ XXXXXXXXMXXXXWXXXXXXXXXXX A 4, Docter» Seltersweg 43. X §M^«»XMXXXMUMX^UXXXXXXXXX 11Ko" insteW* J ®«ßrünbuc. o ®on m L -Qianbobiea! a!fnen Oojtat tlm ^rgleich • Rest btI ®Ur*t StQQti: ; !">hre W ’ daß nach Au- °nm Palmen |D eaden, ein «m ben na* äst XL 1,326# Zusatz-PruiN Policen M daeiis ein nitilir nährt nun und) da in her Han- Zusammenkunft am 17. April .... ------- - , - n am 18. April im Distrikt Großerseug bei Reinhardshain, jedesmal Morgens 9 Uhr. Steigliebhaber wollen die in den Distrikten Wiuneröderheide, Günters- graben und Breiteloh zerstreut sitzenden Nummern vorher einfehen. — Großh. Forstwart Keißner zu Reinhardshain ertheilt Auskunft. Grünberg, am 8. April 1882. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. V i geling- Eichen-Stämme Nadel- „ Buchen- „ Eichen-Stangen Buchen- „ Nadel- „ Montag den 1*7. und Dienstag den 18. April I. I. foiinneit in den Distrikten Bauernheide, Kälberstall, Hainheege, Winneröderheide, Güntersgraben, Breiteloh, Saaserheegwald und Großerseng zur Versteigerung: 262 Rmtr. Buchen-Scheitholz, Nutzholz. 27 Eichen-Stämme mit 13,08 Fstm., 95 Fichten- und Kiefern-Stämme mit 50,39 Fstm., 59 Eichen-Stangen mit 11,33 Fstm., 300 Fichten-Staugen mit 26,80 Fstm. Die Zusammenkunft ist aus der Chaussee nach Lich am Weg von Ärmer od nach Hausen. Gießen, den 11. April 1882. Hroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. "24 Bramm. Samstag den 15. d. Mts. Mittags 12 Uhr sollen auf dem Gemeindehaus die zur Vergrößerung des hiesigen Friedhofs erforderlichen Arbeiten und Material- Lieferung, bestehend in: Zu Brechen, Anfahren und Aufsetzen von ca. 60 cbm Alauersteinen. Abbrechen der alten Friedhofsmauer und Herstellung der neuen Mauer, fo- iüie Legung der Deckplatten. Ferner Lieferung von ca. 50 cbm Schlacken- und Mauerfand, 100 Etr. schwarzen Kalk, sowie einer Tonne Eement, unter den bei der Versteigerung gestellten Bedingungen veraccordirt werden. Bettenhausen, 11. April 1882. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Reue Kartoffeln von Malta stnd wieder eingetroffen. 2641 J. A. Busch Söhne« Eine neue Ladeneinrichtung abzugebe«. Wo? sagt die Exped. ds. Bl.2649 Neue Gesangbücher in gewöhnlicher und neuester kleiner Ausgabe (16°), Schul-Gesangbücher von 90 H an, kathol.Gesang-rcGebttbücher, Schulbücher re. vorräthig bei Ottmar Köhler9 Pension für Knaben. In eine gebildete Familie wünscht man noch mehrere, die hiesigen Lehranstalten besuchende Knaben in volle Pension auf- der Exped- ds. BI- ____819 Strohhüte 1045 In einer anständigen Familie werden zu Ostern ein bis zwei Schüler in Pension zu nehmen gesucht. Gute Behandlung und gewissenhafte Beaufsichtigung werden zugesichert. Näh, in der Exped. ds. Bl.__________ 2611 Ein Ring gefunden. Abzuholen Alicestraße E. 103. 3XB* Taulende *3WE die anBettrrüffen u.BlasenschW. gelitten, verdanken ihre rasche Heilung mein. Special- verfahr. Prosp. u. begl.Zeugn. gratis durch 1858 F. 0 Bauer, Wertheim a. M. Gute Pension finden 1 auch 2 Schüler- (2081) Markt B. 32. —Sachsen-— Höhere Fachschule, ' MajtJtinenNngeiii Werkmeister. 44)0 Schüler. OcMkLehrpldneg ft Rmtr. Rmtr. Buchen 11 8 (Lichen 1 53 Nadel 3,2 239 Weichholz — — Bau-, Werk - und Sch' zeigen ergebenst an 2638 Die । spenden eine L III. Auf BREMEN o Directe Billets IV. Bai ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦< nach der Verein. Staaten Beltti heute erfreut 2657 Pfarrer Schöner unv Frau. J Kaichen und G ießen, 4 ♦ 11. April 1882. ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦44 Vertreter-Gesuch Durch ret M & Co, Frankfurt a. M. Englisch — Französtfch. 14/4 A.8U. Conf., Mu. 262 Instr. I. Gr. 2622 Seltersweg 184. 1418 die Nachtstunden. Geld - Cours. 2545 ♦ Prof.vr. 6 Pescatore und Frau. Gießen, den 10. April 1882. 16 16 20 16 16 9 4 Die trauernden Hinterbliebenen B. Kaufmann nebst Kindern. Die tief betrübten Eltern Douglas und Frau. Heute Nachmittag V25 Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden unfer innigst geliebter Sohn Ein leistungsfähiges Pfälzer Gerst- nnd Malzgefchäft sucht für hier und Umkreis einen tüchtigen Vertreter. M bem tsWen hhj 3iming inM einen M« gestell btt’ju ty 'N bitte nie ®er non her Merlh Hin i Deutz 64’, 12, 457. Fulda 6'5, 12, 5. Lauterbach 615, 12, 5, 73i. Gelnhausen 820, 12lu, 410. Nidda 82u, 12«, 4«, 7". A 19- 17- 37-i 67- 70-' 51- Wegen Passage wende man sich an die Direction des Hordd. Lloyd in Bremen oder an deren General-Agenten M. Abraham in Mains und dessen Agenten C. W Dietz Nachfolger in Giessen. Job. Ph. Hofmann II. in Steinheim. Nie. Spiegelberger in Butzbach. J. Schulhof in Friedberg. Ph. Zimmer in Lieh. Hermann Vogt in Reichelsheim. L. M. Schloss in Alsfeld. 274 Harry im Alter von 1 Jahr, 3 Monat und 19 Tagen. Gießen, den 11. April 1882. Die 3. Mach sche Hosschönsärberei in Darmstadt empfiehlt ihre Anstalt zur bevorstehenden Saison im Färben von Herren-, Damen- und Kinder-Garderoben in jeder Stoffart. — Möbel stoffen, Vorhängen, Decken, Teppichen re. re. Färberei ä ressort. — Chemische Wasch-Anstalt. Die Herstellung wird auf's Beste und Sorgfältigste ausgeführt bei billigst gestellten Preisen. 2192 Die Agentur von Frl. Ä. Hlas. Neuenweg, hält sich zur Annahme recht zahlreicher Aufträge für obige Firma bestens empfohlen. Durch die Geburt eines 4 gesunden Mädchens wurden i Mjrpfan. Abfahrt von Gießen nach: Frankfurt 2", 4*», 51«*, 6-0, 8«* 11« 444 76 * 750. Marburg 8)8, S52- Cassel 1217* po, A5g, 953* 1153,1«' 445 8" * Wetzlar' 6", 8«, 12, l56, 445, 457, 750 905. Ems lLo'blrnr 6«, 8«*, 12, 1^, 4« 7» Herren- und Aamen- strohhüle melden gewaschen, gefärbt und fa?on- nirt. — Neueste Formen zur Anstcht. C. L. Gail, SP1® 9i»,, Danksagung. Für die vielen Beweise innigster Theilnahme, sowie für die zahlreichen Bluntenfpenden bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen den herzlichsten Dank Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Sonnenstraße B. 74 einen Ausschank von Liqueur u. Branntwein errichtet habe, verbunden mit Flafchenbier-, Eigarren- und Tabak-Handlung. c Ich werde mich bemühen, stets die beste Waare zu führen und sichere billigste Bedienung zu. 2610 Hochachtend A. Rockel, Sonnenstraße A. 74. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'ficken Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch in Gießen. Hierzu ein zweites ?öian- '».t n Norddeutscher Lloyd. llMangMijssalul von Sn« §Die glückliche Geburt eines gesunden, kräftigen Mädchens Prmßische Hagel-Uerficherungs-Actien-Gesellschaft. Dieselbe versichert Bodenerzeugniffe gegen Hagelschaden. Die Prämien sind fest uud billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben Die Schäden werden wie in früheren Jahren coulant und unter Zuziehung von Landes- devutirten regulirt und' binnen Monatsfrist nach Feststellung voll und baar bezahlt. Versicherungen auf mehrere Jahre genießen einen angemeffenen Prämienrabatt, welcher sofort von der Jahrespramte in Abzug ge- brnd)t Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur perfönlichen Aufnahme von Versicherungen stets bereit und , empfehlen dem landwirthfchaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. 2631 Carl G-aule, General-Agent tn Darmstadt. Julius Karl in Grünberg. I. Kämmerer in Lich. H. Lotz in Hungen. Ankunft in Gießen Frankfurt l'2, 8», 939*. " ' 7?s, 836*, 1212*- Ällarbura 632, 730. Cassel 2’1 313*, 810*, ll28 , 430, 659*, 11 Wetzlar 7^, 9to, ll33, 1258*, 315, 43!, 0 832*, H20 ~ EmSGobl-nz 9«, 1133, 1258», 315,6«,8* Deutz ll33, 435 H20- Fulda H23, 42», 10. Luterbach 8«, H25, 4», 10. Gelnhausen 920, 336, O56. Ntdda 636, gro, 33g 6m>. * bedeutet Schnellzug. Die fetten ZW 2619 Ein tüchtiger, aufmerksamer, junger Saalkellner wird in ein hiesiges Hotel gesucht. Näheres in der Exped. ds. Bl. Lehrlings-Gesuch. Für ein Leder-, Holz- und Colonial- waarcn-Geschäft einer Kreisstadt Oberhessens wird zum Eintritt im Juli d. F. ein Lehrling mit guter Schulbildung gesucht. Kost und Logis im Haus. Auskunft ertheilt die Exed. ds. Bl. 2654 Ein junges Mädchen vom Lande wird auf sofort gesucht' Wo? sagt die Exped. ds. Bl. Vermischte Anzeigen. 2647 Eine weifte Pfautanbe entfloaen. Wiederbringer Belohnung. C. 78. ‘ 2642 ' Ein Dienstmädchen gesucht im „Caf^ Ebel". 2659 Ein braves Mädchen, mit guten Zeugnissen versehen, gesucht Zu erfragen in der Exped. ds. BI. ukreis einen tüchtigen Vertreter. ' 7, K Öfteren -ub I-. O* Tüchtige Vertreter für geregelten Vertrieb ihrer Fabrikat! sucht die Torfftreu-Fabrik in Burgdorf b. Hannover. Brochnre iibtr Nutzen und Anwendung von Torfsire, gratis und franko.2W 2653 Ein oder zwei Schüler, die ei« der hiesigen höheren Schulen besuch!» wollen, finden in der Familie eines akad geb. Lehrers freundliche Aufnahme uni gründliche Nachhilfe. Auskunft ertheilt die Exped. ds. Bl. 20-Francs-Stücke. . . do- in ‘/a • Englische Souveretgns . Russische Imperiales • Holländische fl. 10-Stücke Ducaten ..... Dollars in Gold . - • 2629 Ein verheiratheter Architekt sucht baldigst Stellung als Zeichner eher Buchhalter auf einem Baubureau oder Ici einem Bauunternehmer. Gefl. Offerten unter L M. 100 an bi, Exped. ds. Bl. erbeten. I ^2644^Laufmädchen gesucht bei Fräü Kretz, Bahnhofstraße 933.__________ Maschinenflrickerei von 19 Carl Fietsch II, Anfertigung von Herren-, Damev- und Kinderftrümpfen, Socken in Wolle, Baumwolle und Vigogne, Jacken rc. Anstricken von Strümpfen und Socken. i j rsi gr .• "9 Oi von: ihU flr . Für das Selbststudium der englischen, französischen, italienischen nnd spanischen Sprache ist die Methode Dr. Richard S. Rosenthal's: „DasMeisterschafts-KiMm" das vorzüglichste Unterrichtsmittel Die Verlagsbuchhandlung versendet gegen Einsendung von ä 50 Pfennig in Briefmarken franco den ersten Brief, Einleitung und Lection 1 enthaltend. 5=5 Prospekte gratis. Rofenthal'sche Verlagsbuchhandlung in Leipzig. Italienisch — Spanifch. Iermiethangen. 2646 Ein schönes, möbl. Zimmer sofort zu vermiethen. „ xrxl I. H. Fuhr, Sonnenstr. 104. 2643 Ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Katharinengasse C. 206. “ 2640 Per 1. Mai ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Seltersweg C. 2. 2636 Der mittlere Stock meines Hauses (bisher von Herrn H. Katz bewohnt) ist per September anderweitig zu vermiethen. Emil Fischbach. 2658 Logis, sowie einzelne Zimmer, gleich beziehb., zu verm. in Neue-Bäue B. 90. ^2655"^^ Familienlogis zu vermiethen. Christian Noll, Kaplansgasse. 2637 Familienwohnung vermiedet Georg Debus, Frankfurterstraße. 2656 Ein kleines Familienlogis, sowie ein Stübchen mit Bett zu vermiethen bei J.^Wagner, Maigasse. - Ein großes Logis oder auch getheilt als zwei kleine per 1. Mai zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. ds. Blattes. 2648 2620 Zwei ineinandergehende, schöne, möblirte Zimmer zu vermiethen. Heinr. Kiefer^teuenweg. 2625 Mansardenlogis, 3 Zimmer, Küche rc., zu vermiethen und gleich beziehbar. Ph. Strack, Bahnhofstraße 923. 1207 Meine Bleiche nebst Wasch, und Bügel-Anstalt bringe in empfehlend! Erinnerung. Frari^Konradt, Wetzsteingasse 45. OOOO -0002 ODOOOOOOÖ nach dem Westen ^/AMERIKA