1SN2 hme bei ber Burean r Schulstraße 7. eM. >1,8 W' 12,4«/ z«, 641/ nur 6'8- N1 X 7<6- *8V2Uk $ zu biejem rr, tzße39, 11. 'M lebenen. Mngen- g§4U6r: > giocember geju> ssHr, Eubach reparatuw. be^ubttt W tr.e»^oru, UtroSHL- Anzeige. Leib.) 18c Novevbrr lo- ^7 ^«0. dornenvollen Posten zu behaupten, u, flf J. f*m <,-n,x - ** ' ' " Q39*, ' > - Am Montaa ^Ovember. Dte Heidelberger Zeitung thetlt Folgendes mit: mifiten PieuteÄa’mrS»!1 Url roltrbe bie Leiche des schon seit mehreren Tagen ver- uttnants Plehn, welcher im vorigen Monat zum Besuch seiner Corpsbrüder hrerhergekommen war, im Neckar aus Handschuchshctmer S b ltn?uJ! gegenüber, gelandet und Abends in das akademische Todten- b e ®??Cr welche wohl 14 Tage im Wasser gelegen sein mag, ®rFbcr be§ Verunglückten sofort agnosctrt wurde. Wie derselbe ins Wasser störüng n°^ 0an$ unauf0c^5rt — man vermuthet, in einem Anfall von Geistes- , Mainz, 6. November. Ueber den schon kurz erwähnten Fund von Goldmünzen flrlnJfpn Der Fund steht an Größe und muthmaßlichem Werthe in den Annalen der Münzgeschichte einzig da und ist die wissenschaftliche Welt Herrn Dr. Belke zu L)ank verpflichtet, daß er, um keine der Münzen verschleppen zu lassen, zur Ehre Vaterstadt den ganzen Fund dem unterstellten städtischen Münzkabmet gesichert hat. 1005 Goldmünzen hat ein Ackersmann aus Bretzenheim auf offenem Felde in der Nlchtung nach Gonsenheim gefunden bei der Ausgrabung einer Grube zur Ueber- ^'Uterung von Rüben, in einer ganz geringen Tiefe und in einem sehr rohen Topfe. Die Münzen gehören den Jahren 1340—1390 an, also dem Beginne der Goldpräauna in Deutschland. Vertreten sind alle Fürsten und Städte, welche im 14. Jahrhundert Gold prägen durften, von Florenz und Venedig bis Lübeck; Mainzer sind etwa 120 dabei aus den Münzstätten Höchst, Bingen und Oberlahnstein. Das Gepräge der Münzen ist ein sehr mannigfaltiges, zum großen Theile sehr selten, theilweise bisher unbekannt. Alle Münzen sind vorzüglich erhalten und werden demnächst in der Stadl- blbliothek ausgestellt werden. Uebernimmt die Stadt nicht selbst den Vertrieb der Doubletten rc., so wird der Alterthumsverein den ganzen Fund übernehmen. Die Abschätzung des Goldwerthes ist durch beeidigte Taxatoren und auf Grund der ofsictellen Angabe der Königlichen Münze in Frankfurt erfolgt. Wie verständig und in seinem Jntereste hat also der Finder gehandelt, als er den Fund nicht zu einem Trödelpreise verschleuderte, sondern sich an die Stelle wendete, welche den reellen Wertb tu fd)5tien und zu bezahlen in der Lage ist« y 5 w ö « — [2Bte man Credit gewinnt.) Aus der Wiener Gesellschaft wird folgende ihnniis. nchem mbm 7463 Weicker. 's. 's aün tia für di^Z^" Neuwahlen zur italienischen Deputirtenkammer im Ganzen W rrnr«- r Ä"S£ S nicht"rErten Beengen Vertrages zu verlangen. Namentlich wird die türkische Note die «»««««, «4» »*« i|t der eigentliche Zweck Lord Dufferin's noch in Dunkel gehüllt ab r mn„ hSff "Z baras' ba^ ^efe(be ber endgültigen Regelung der egyptischen Ver- ^Arittpn 9fites Spannung sieht man darum allseitig den Nächsten "ZZ s®,ufferrm s. ^tgegen. — Die Voruntersuchung gegen Arabi beendet, soweit sie die Vernehmung der Belastungszeugen betrifft. Wor$Q ^etblSer ^Qbe-n °^e^rist von 3 Wochen erhalten, um die Aussagen 0en iU Der Proceß wird erst Anfangs December wieder Ä^^g^.rden. — Die egyptische Negierung hat von Frankreich und England die Aunebung der europäischen Finanz - Controls verlangt. 7 sn ber nordamerikanischen Union haben am unZ Z/t On’°^ bt«.2S“^en ?um Congreß, als auch diejenigen der Beamten hnt Se.8.lSl°turen ber Emzelstaaten stattgefunden. Rach beiden Richtungen hin haben die Demokraten gegenüber den Republikanern bedeutende Erfolge davon- getragen unb nimmt man an daß die künftige Repräsentanten - Kammer 17o Demokraten und 150 Republikaner zählen werde. Bei den Wahlen der LocAlbeamten für die Emzelstaaten siegten die Demokraten ebenfalls mit großer nftBsw 'b0 'm?2 ®^aten Scannen, während nur 8 Staaten republika« SehmnZ na^ten' t^er bemokratiiche Wahlsieg dürfte für die innere Ent- Ertien L» /"Z lnf°ter’L üorn Bedeutung sein, als man von den Demo- «ahupolitck hofft^ iU ®Unfte" bCä 5r^anbe[S und einer ehrlicheren „ , Vermischt c^T Marburg, 8. November. Heute Morgen 8 Uhr wurde vom biettm-n b?tfelb,Sh,brtr ektfte Mat-rialien-Zug auf ber neuen Bahn Marburg-Laasphe abgel^fsen- berfelbe bestand aus einer Lokamovoe mit fünf Waggons, beladen mit Scbfenen .mh nnn Sheiratheter Mensch, blieb auf der Stelle todt, drca einem 4abreb b r drm, Enn"b? "b °-r>-tzt wurden. Es ist dies übrigens seit ereignet. m C ber b tte $aD[' ber M in genannter Fabrik in gleicher Weise n vom Lande wid ped. ds. Bl. Mchen für HB 1 hohen Lohn fiert Rr. 266. Zweites BI-«,. Sonntag den 12. November Wer Sein, Porzellan, Waffen, Münzen, üs zu den höchsten engeschäst 7471 Mela, Ludivigslraße l1,;. n Hausöurschen i Wallenfels. ,• -vim englischen Unterhause schleppen sich die <• ^efcrm der Geschäftsordnung hin, ohne eine Entscheiduna rn u^erJ3ie - -»'llD^ber Conservativen, Rorthcote, setzt Alles daran um n ®Cr - if, Echlußantrages (Cloture) zu hintertreiben und hat einen fiü>rnitf Ä /"'rag gestellt, über welchen jedoch das Haus ebenfall/uocki ‘IW? 2». z<;^b M°ßt hat Es ist indessen sehr wahrscheinlich, daß die Reaier,inr>s "b 1A1' Ä-rmit also auch der Antrag auf Schluß der Debatte annennmm?^1“ s”b Wb. — Ueber den Gesundheitszustand der englischen fErunnen* *■m remer^en bÄÄiW *" 16"'Ä ' L SÄTjSSS »iir , .. . Gießen, 11. November. Rüstigkeit, deren sich unser greiser Kaiser erfreut zeugt auch dte ^halsache, daß zwischen den verschiedenen Jagdausflügen, die derMe m der letzten Zeit unternommen hat, nur sehr kurze Zwischenräume steaen Ilu die Jagden bei Ludwigslust schlossen sich fast unmittelbar diejenigen^bei Wernigerode im Harz an und kaum von letzteren zurückgekehrt, hat der hohe Herr am Donnerstag den schon angekündigten Jagdausflug nach Ohlau in Sr™ übernommen von welchem er voraussichtlich am Abend des 11. ds wieder in Berlin eintreffen wird. . , Das Feld unserer inneren Angelegenheiten wird noch immer bUr^f,T».e beherrscht, ob es der Negierung gelingen werde, im neuen preu{jif$en Nbgeoidnetenhause eine Majorität zu finden. Eine Antwort hierauf hat indessen noch Niemand zu geben vermocht und bei bet Unsicherheit welche bte parlamentartfdjen Verhältnisse in Bezug auf das neugewählte preußische bie0arn6peqfnnilf5rf .4arQtierifirt, erscheint es auch sehr schwierig, Rathselfrage ber JDiajoritdt zu lösen. Man muß darum abwartm tnnÄWfinn16 5l“ftl0,nen tn ber am nächsten Dienstag beginnenden neuen Land- tagssesfion in Preußen zu einander stellen werden; erst, nachdem die Fraktionen mett 0h'pens»ltl'9e 6teaunc9 0eE(ftrt haben werden, wird sich ermessen lassen, inwie- “■f Mehrheit zählen kann. Was die Eröffnung des Landtage- anbelangt, soheißt es, daß dieselbe durch den Kaiser und König in Person erfolgen werde, da das Befinden des greifen Monarchen dies erfreulicher frrif/n Bestätigung dieser Nachricht liegt aber aus kreisen noch nicht vor und mochten wir dieselbe vorläufig noch bezweifeln. Der Reichskanzler Fürst Bismarck sah in den letzten Tagen auf mnem pommer schen Tusculum Varzin verschiedene hohe Gäste bei sich Unte- iljnen find Fürst Hohenlohe»Schillingsfürst, der deutsche Botschafter in Varis brne5 b//, ^butsche Botschafter in Wien, Prinz Neuß VII., nebst Gemahlin und der deutsche Botfchaster m London, Gras Münster, zu erwähnen Es ist nM LThPi^m m'•/“ bi/f auffällige Verkehr ber hervorragendsten Vertreter Reiches auf dem Landsitze unseres leitenden Staatsniannes nüt Fragen der auswärtigen Politik zusammenhängt. In den letzten dieser Taae ’”“rb=atu$ Serr v. Puttkamer, der preußische Minister des Innern und «ice" SKn^ ÄttTfSS&X/h- $ar$in erroartet' i°benfaUs, um mit dem £ur^en Lnsmarck Nucksprache über bie parlamentarische Situation und über hie Landtage zu machenden Vorlagen zu nehmen. bie ^gemeine Aufmerksamkeit fortgesetzt den Ver- handlungen der Delegationen gewidmet. Am Dienstag berietb ber Vierer- Ausschuß der ungarischen Delegation den Kosten-Voranicblaa für m» ,.erer Truppen, wobei der Reichs-Finanzm nistet v S bt ? untergeordnet ist, zunächst die UrfaZherS c. r R-ss°rt Bosnien ?ft[[ung. ,.J Dann zur Administration Übergehend, bemerkte ber^inifter “ba^ea"h.er£rtert.e- aufgabe ber Regierung in benaccup rÄ tion zu confolibiren unb fremden Einfluß zu verhindert uTh’müfi en Z'“5 „n I auf Letzteres gewisse Vorsichtsmaßregelst getroffen iverden b sÄ? 10^ des noch in einigen Grenzdistricten f(orirpnhpn Vekampfung «•«•‘M »■ Kallay unter ^afterXZ^na^ÄÄbetTefen? totu3 ^err die Bildung einer fliegenden Colonne von 300^Mann mr° sich der Minister noch über das bosnische Budget Kriegsminister v. Bylandt beantwortete einiae ^^uwesende . 1 AÜ an ihn gestellte Anfragen. Der Budqet-AuMmü h^r Ausschusses P * a hielt am Donnerstag und das Plenum derselben^ am österreichischen Delegation )ktober an). _ Im Laufe dieser Woche fanden in Wien rniuh-^ ^tag eme Sitzung ab. Gieße» nienrottungen, durch die Auflösuna der ©cbnbmn^° r«UmuSuar^e Zusam- W, UUIT, Äto SjÄ’Sff** “”nto6t Für Frankreich bildete der am Donnersiaa erfnZ sm- s. gp. U8 ’ E/er Kammern das Hauptereigniß der Woche Die n!ue SffSn^ “T6"” 9 . i< Mlchen Kammern wird unter sehr ungünstigen Verhältnissen ? b-r frran‘ ... ' tinben bie Kammern ein neues TOiniftnium “or WAr1’0 (2 ft Witnnnen haben, anberfeits ist das Land mehr als i? bnr»^^ Fühlung zu Gambettisten, Monarchisten u. s. w. durchwühlt und mittm ^a.rteiE“mffe impfen zeigt das „rothe Gespenst" drohend sein Haupt Lebek"sZ^ ie auswärtige Politik Frankreichs, namentlich in Bemq auf eZtZ ? * chren wie nur möglich und das Ministerium Duclerc befinbst ^’h^ Anbetracht all' dieser mißlichen Verhältnisse in einer feinesrnrna h»« 's b^^er m Stellung, und es hängt lediglich von feiner Klugheit und Energie Z sm«m dornenvollen Vosten zu bebanuten. ab, sich auf erf^eint «Szlich mit Ausnahm- des Montags. Preis vierteljithrlich 2 Mar, 20 Pf. mit «rin°erlobn. Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. - (Doppel-Hinrichtung.) Die Zeitung „^un Pao" in Hansts^w schrei^: Eine Doppel-Hinrichtung hat in unserer Stadt in Folge eines elgenartlgen Vorkomm- nisses stattaefunden. In den ärmeren Gegenden unserer Provinz ist die Sitte, daß ein Mann dem es unmöglich ist, zu heirathen, oder, um es kurz zu faßen, der zu arm ist eMe Frau zu kaufen, sich eine solche auf eine Anzahl Monate oder Jahre miethen kann. Die Kinder einer solchen Miethe fallen dem Miether zu, die Frau aber 'st gezwungen, nach Ablauf des Contractes zu ihrem Herrn wieder zurückzukehren, der häufig gmug ihr erster Mann -st. Eine 18jähnge Frau, bie schon mit 13 Jahren oerheirath mnrben ward in dieser Art von ihrem Manne vermiethet. es gefiel ihr aber im Hause ibres neuen^Herrn so wohl, daß sie nach Ablauf des Contractes keine Luft verspürte, wieder zu chrem Manne zurückzuk'hren. Dieser drohte sie nut Gewalt zurückholen zu wollen? Daraufhin beschlossen die beiden Liebenden, sich des Fnedensstörers zu entledigen Als derselbe zu ihnen kam, empfingen fie ihn lreunbUck, bewirtheten ihn, macht?« ihn betrunken und tobteten ihn schließlich mit einem Küchenmesfer. Das Verzechen warb jeboch balb entbeckt unb bie Verbrecher würben jum £obe verurtheilt. Das chinesische Gesetz belegt für Gattenmorb bie Frau mit der entsetzlichen Straft des Lingechi" des bei lebendigem Leibe in kleine Stucke Zerschnitten werdens. In Anbetracht der eigenartigen Umstände aber, welche in diesem Falle den Mord verursachte, ward das Uitheil umgewandelt und bie iunge Frau gleich ihrem Genosten einfach enthauptet- — Dicbbübner] Dem „Braunschw. Tagebl." schreibt ein poetischer Waibmann: Was man bei Einkauf nnb Zubereitung, auch eventueller sonstiger Verwendung von Rebhühnern zu beachten hat: Ist gelb bas Bein bes Huhns, gleich der Ciirone, So ist's von diesem Jahre zweifelsohne. Doch rechne davon zwei auf einen Kopf — Sie werden Dir gar sehr gering im Topf! Das Huhn mit Beinen gelb wie Apfelsine Vor allen Dingen zum saft'gen Braten diene. Bei hellem, grauem Beine laß' Dir raihen, Ein halbes Stündchen länger es zu braten. Scheint dunkel schon des Hühnerbeines Grau, So kocht's vor'm Braten erst die kluge Frau. Blaugraue Beine, Schnabel be-nah' weiß, Rings um de Augen ein hellrother Kreis — Laß ab! umsonst sind Speck und Fett und Butter, Derartige Hühner schenk — der Schwiegermutter! In Prosa fügt der Verfasser hinzu: „Wenn ich dabei, des allgemeinen Ver- ftändnisies wegen, vom Hühnerbeine statt vom „Trittchen" oder „Stander rede, so möge mir Diana verzeihen. - Ein Rekrut bezog die erste Wache; es war ein kleiner Posten, von einem Corpora! kommandirt Unser Freund kam während des Nachmittags zweimal auf Vosten der Corpora! schärfte ihm streng ein, sich nickt von dem Platzmayor über- rumveln zu lassen und machte ihn besonders auf die Hauptronde aufmerksam, die so ae7en 11 Ubr kommen müßte. Der Rekrut that sein Bestes, er strengte Augen und Ohren an, aber er vernahm ^chts als den -schlag der Tburmuhr, sich regelmaß g mfeberbolte. Es schlug 11 Uhr, die Ronde kam nicht, es schlug 3/4 auf 1Z unfer freund in seinem Diensteifer fluchte wie ein Türke. Da endlich naht eh, es kommt näher und immer näher bis auf 10 Schritte. D^r Posten ruft : „Halt, wer da. N N. mit der Hauptronde", erwiderte der Offieier. „Sor e unter freund setzt kommt ihr ersckt, ihr faule Hunde? Awwer ihr kriegt die Krenk, wann der^Cvrporal 'Ä, ' hr'habt,ch°n um elf Uhr da fei falle!" und fom.t rief er die Wache heraus- , ra,[AI(hi, cr-S6tt - die Geschichte vom Glück und Ende des Herrn " der lustige Geschichie erMstl y g letd)g sich mil feinen Gläubigern auseinandergesetzt kürz'» "tbS® zuder Letzteren Entzücken, denn es siel. für. sie nur eine unge- ab Serr** hatte sich in feinen kau»mauni,chen speculationen wohnlich mosere Quot u-befraschendes, datz er endlich seine Gläubiger k^-msibieden eiulud ihre Forderungen aus ein höchst bescheidenes Minimum Ädren Dcho merkwürdisir mußte es aber, nachdem die wirklichen Vermögens, n rbält, sie des Herrn ** klar geworden, erscheinen, daß er 1-mals ,m Stande gewesen Berjaliiniie o.® v Kredit zu verschaffen. Wie er das zu Stande gebracht, das ebVm ber Spa* über den nur Diejenigen nicht lachen, deren Geld es kosten • . . fierr ** wollte sich um jeden Preis in den Geruch eines sehr begüterten Mannes "Sem er einiae veraebliche Mittel versucht, kam er aus den richtigen Me"a° Eines Äs erkrankte er schwer und äußerte Befürchtung, aus diesem Jammertal scheid n zu müssen. Er wallte nicht ohne die letzten Troliungen der Advokatur ! *: unb ließ daher einen Rechtssreund kommen, um Mit diesem ein Testament auirrsietzen^Der"Rechtsfreund, den er sich erbeten, vereinigte 'n sich zw-, Eigenschaster, welche Lerrn ^ für den fpeciellen Fall unumgänglich nolhwendig erschienen: er ha ■ fftientel in bet Geschäftswelt unb er war - indiskret; Herr -* durste X Mer daß der Herr Doktor über das Testament plaudern würde, plaudern m einer Menge reicher Industrieller und Finanzleuie, Letztere erfuhren in der Thal fSerr ** seiner Gattin und feinen Kindern etliche hunderttausend Gulden W b-'ld. daß Herr verschiedenen Wohlthätigkrits-Anstalten maedachi habe. Großes Erstaunen über den R'ichthum des schwer Erkrankten, noch aröberes darüber, daß er so wenig damit geprunkt und -s so wohl verstanden, nichts darüber verlauten zu lassen! Halle man gewußt, welche Schatze Herr besaß, mau wäre bm aeschSstlich 'M ganz anderem Vertrauen entgeg-ngekomm-n - nun war es ^ider zu spä Aber siehe da! Nachdem die Kunde von dem überraschenden Testamente n verbreitet batte wurde Herr » gesunder unb immer gesunder, bis er gänz ae^und" WM die Leitung seines Gischäftes wieder Übernahm unb einen Kredit fand van dem er sich vorher nichts träumen ließ. Damit war der Zweck seiner Krankheit erreicht" Das Testament, das ihm ,° wenig gekostet, öffnete ihm die Herzen und Kaffen r ■ .1/ i^pfrhäftSfreunbe unb hätte er von ba an mit Glück gearbeitet, so würbe er sväter dnmal die Legate vielleicht wi'klich gestiftet haben, die er ,n feinem Testamente o reia big - fingirt hatte. Seine Gläubiger aber haben sich vorgenommen, in Zukun Niemanden für tobt zu halten, so lange er nicht gestorben ist unb an Vermächtnisse erft ru^la^iben wenn b^us^z e’lne ncuc religiöse Sekte, welche sich „Rettungsarmee" nennt, viel von sich reden. Aus folgendem Aufruf, welchen dieselbe veröffentlicht, wird lnan 'allgemeine V^rziihuug!°"D^r K^ni"g der Könige bietet hiermit allen Knechten der Sünde, welche den Teuselsdienst ausgeben und sich dem Kampfe gegen den osten Nikolas lOld Nick, ein Spitzname bes Teufels) anschließen freie Veizethung an. bkferamnefm verschließt, ber wirb am Tage des lüngf en Genck s auf Beseh des Königs für immer in bie Holle geworfen werben. Krieg.. . Krieg. .. K.reg. . Programm für bie Woche: Montaa: Rnnbzug der Rettungssoldaten burch bie Stabt mit klingendem Spiel und fliegenden Fahnen. Beginn bes Angriffs. Dienstag: Große Schaustellung von F>alle!uia^-Jungfrauen. Mittwoch: Feuer unb Schwefel. Donnerstag: Musterung, Auslieftrung der Patronen. Freitag: Feuertaufe. Sonnabend: Sregesfreube. Sonntag : Kniedrillen ^Vertheilung des Schießbebarfs burch bm Genera quartiermeister; Herabkunft bes heiligen Geistes. Fürchterliche Free and Fasy, dasselbe heißt im Arbeiter- Rothwelsch bie Sonnabend-Nachmittags-Zusammenkunft in der Kneipe, wo der Arbeiter seinen Wochenlohn zu verzechen pflegt. Großer Angriff auf bcn Teufel. Zum Schluß. Hallclujah-Galopp — Allgemeiner Anzeiger. Nur echt mit nachstehender Schutzmarke: „Huste Nicht". Husle-Nieht Maii-S-ktract u. Caramellen*) L. H. Pietsch &. Co., Breslau. Niederlage in Gießen bei C. F Conrad, Friseur. 1890 prima Gummischuhe sowie Glace-Handschuhe (letztere von Jl. 1.40 an) empfiehlt 7414 Ph. Schlatter. Echt chinesisches Haarfärbemittel ä Fl. Jl. 2.50, halbe Fl. «X 1.25. In Zeit dou 5 Minuten kann man seine Haare dem Gesicht kleidsam eckt Ölfarben, blond, braun und hinterläßt keine nach- und schwarz, theiligen Folgen für die Haut. Erfinder Rothe & Co. in Berlin. Fürsten von Bismarck. ») Extract a Flasche JL 1, 1.75 und 2-50. 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