in Jtt- S,6 »«■ ite? föniflt L«Ht 6.21s ftfwifl. g«miktL ZmitTm >Mmer mit tinb.cgtr. 11, in befkr ®mtt, in bet !W zu Det; Krämer, Ä6Me lunermiefc »Wll% rÄZHirs/i mbctrod ii 5.M See Söier mdcmnt ii ÜSetMfl, 3.2. * Zimmer, weit in der L ickchi. s. Bl. Nr. 61» Erstes Blatt Sonntag den 12. März 1SS2» iehener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. *Buve«W t Schulstraße L. IS. Gießen, am 10. März |882. Betreffend- Ermittelungen über die Verhältnisse und Wirkungen der Hausindustrie. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen welche unser Ausschreiben nom 21. v, M. noch nicht erledigt haben, werden an die schleunige Erledigung hiermit erinnert. v y ' vr. Bo er mann. Betreffend: Die Herrichtung der Turnplätze für die Volksschulen. Gießen,! am 10. Kar; 188^. Dir Großhcrzogliche Kreis-Schul-Commisswn Gießen an die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme von Gießen. Nachdein die nöthigen Turngeräthe angeschafft worden sind, wollen Sie da, wo dies nicht bereits geschehen Wir sehen den Buchten über den Zustand der Turnplätze aus allen Gemeinden zu Ende des Monats entgegen. 1 1 vr. Boekmann.__________ , . Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlchn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen merteljährlich 2 Mark 50 Pf. ♦ tts | sss :ÜÄ-S2. ^2 ! ii», Wk JÄ tf»*! n«1*, «affen, t «’f eilte. len angtjafa 18 t eamii, scher Bm. it der „Sch« er zu itrtaic. if, MuÄw 'fion ter FamL L__® SF e cht und W* zur AnO ,M rWjJL. etyWJ ® -rmeisier ii».__- Md- W» [fielt »crstd» uv. de, Bekanntmachung. Wegen eines schweren Krankheitsfalles ist der Verkehr für Fuhrwerke durch die Neuen-Bäue von der Weidengasse bis zum Neuenweg bis auf Wei ere gefpetrt. am 10 März 1882. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. ___-— Zugeflogen: 1 gelbes Huhn. Gießen, am 10. März 1882. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen. Fresenius. Bekanntmachung. ( W„*r. 1 Pmt-mmm»- mit WB. 1 PE « P-" »«»dich»»-, 2 (tote *<" durch -m- Selle, mehrere Schlüssel. Bekanntmachung. SB« di- W-Ii-ul-» *• »-,«>-. d-b di- Kaii-riichen GW,,«« -»>! ausschreiben im Auslande Mittheilung an die Reichsregierung gelangen zu lassen und daß die umgehenden^ottzen tz »R ch Z g deutschen Allgemeinen Zeitung" künftighin sofort auch in der „Darinstädter Zeitung" zum Abdruck gelangen werden. Die ^merepemen 2 Lage sein, sich über die ausländischen Submissionen zu unterrichten und eventuell sich an denselben zu detyeUlgen. Gießen, den 9. März 1882. _ . f t Großherzogliche Handelskammer. Ed. Silbe reisen. _______ Wochenschau Gießen, 11. März. Der Kaiser erfreut sich fortdauernd des besten Wohlbefindens und verbringt den Tag in gewohnter, streng geregelter Thätigkeit. Am Berliner Hofe werden bereits Vorbereitungen zur Feier des herannahenden Geburtstages des Kaisers getroffen. Die zu Ende gegangene Woche bot nach verschiedenen Richtungen hin nicht uninteressante Mymente-dar. Auf dem Gebiete der auswärtigen Politik warm es die Wiederankunft des Generals Skobeleff in Petersburg und die Erhebung Serbiens zuin Königreiche, welche Ereignisse besonderes Interesse erregten. Durch feine Rückkehr zur russischen Hauptstadt hat General Skobeleff dargethan, daß er es doch nicht wagte, den. Befehle feines kaiserlichen Herrn entgegenzuhandeln. Hebet die Art und Weise, wie der Czar den General wegen feiner Reden zur Rechenschaft zu ziehen gedenkt, herrscht noch immer Ungewißheit ; es heißt zwar, Alexander III. habe Skobeleff unter „vier Augen" eine ernste Verwarnung ertheilt, indessen wird man hierüber doch erst nähere Mit- theiluugen abwarten müssen. Die Erhebung Serbiens zum Königreiche aber war ein Ereigniß, welches zwar schon längst in der Luft lag, das aber trotzdem ziemlich überrafchend kant; vorläufig verhalten sich die Großmächte dein neuen Königreiche gegenüber durchaus wohlwollend und hoffentlich rechtfertigt dasselbe durch seine Haltung dieses Wohlwollen. — In unserer inneren Politik erregt die Ablehnung der kirchenpolitischen Vorlage in der Kirchen-Connnission des preußischen Abgeordnetenhauses das meiste Aufsehen; das ganze Gesetz wurde in der Schlußabstimmung nach vollendeter zweiter Lesung am Mittwoch gegen die Stimmen der Deutsch-Conservativen und des Centrums-Hospitanten Brüel abgelehnt. Nach diesem negativen Ergebniffe sind die Aussichten für die weitere Berathung der kirchenpolitifehen Vorlage im Plenum des Abgeordnetenhauses allerdings nicht sehr günstige, trotzdem ist eine Verständigung zwischen Conser- vativen und Centrum noch nicht ausgeschlossen. Die Plenarverhandlungen des preußischen Abgeordnetenhauses boten in der vergangenen Woche Weniges bar, was auch für weitere Kreise von Bedeutung wäre. Unter diesem Wenigen ist die am Dienstag erfolgte Genehmigung des Regierungs-Antrages auf Wiedererrichtung der preußischen Gesandtschaft beim päpstlichen Stuhle hervorzuheben gegen welchen Antrag nur die Liberalen stimmten. Daß kurz nach Annahme diefes bedeutungsvollen Antrages die kirchenpolitische Vorlage in der Commtsiton scheitern mußte, wtrd m .Regierungskreisen gerade nicht so angenehm berühren. ....... ... • h Der preußische Volkswirtschaftsrath beschäftigte sich m den letzten Tagen eifrig mit der Berathung der ihm unterbreiteten Vorlagen über die Arbeiterunfall-Versicherung und das Tabaksmonopol.^ Namentlich ist man auf den Ausfall der Verhandlungen über das Dabaksmonopol. Ser- schiedene einflußreiche Mitglieder des Volkswirthschaftsrathes haben itch bereits entschieden gegen den betr. Entwurf ausgesprochen, trotzdem glaubtman m em- geweihten Kreisen nicht an eine Ablehnung des Tabaksmonopol-Entwurtes Seitens des Volkswirthschaftsrathes. Bemerkenswerth ist übrigens, daß sich di: ^an delskammer zu Colmar im Elsaß für das Tabaksmonopo ogfaMJ und dieses Gutachten verdient umsomehr Beachtung, als unter sammtltchert dut scheu Bundesstaaten Elsaß-Lothringen das einzige Land ist wo man praktisch Erfahrungen über die Wirkungen des Tabaksmonopols besitzt. fftä Baron Jvanovics hat alle größeren Operationen g gen° "ufstan^ dischen Südflaven einstweilen einstelle^t.müssen, ba b« J 1 0 unmöglich Gegenben eingetretene Regenperiobe umfassendere nnlita s > * < aröfeere macht. Doch fallen Scharmützel fast täglich vor^ welche nd ,er Bedeutung sind. Auch haben die Truppen alle «and voll j t. , m öw n den letzten blutigen Kämpfen im oberen Narenta-^h Insurgenten zu befestigen und hierdurch gegen b5eLunf"ro®5enftein ©ectionäefs tat öfter« sichern. — Die Ernennung des Grafen 2Uotren[iem ist dieser Tage reichischen auswärtigen Amte zum Botschafter 1 -!> 3 erfolgt. . ■ । ,uit hervorragenden inneren Die FrauzÄn habe sich 16 auswärtige Politik gegenwärtig erst Fragen zu beschäftigen baß bei bu ^^enpoliM be6 Cadinets in zweiter Lmie kommt. W l Sitzung der Deputirtenkammer vom de Freycmet durste df ^rhanbUmg Deputirten Boysset auf Aufhebung 7 Marz lern m welcher der Antrags Papste zur Berathung kam. Von ultramvManer Seit! wurde der Antrag natürlich auf das Schärfste angegriffen, trotzdem beschloß die Kammer mit 343 gegen 139 Stimmen, denselben in «le- tracht zu ziehen, roontit sich die Regierung einverstanden erklärte. Die Aufhebung des ConcordatS unterliegt demnach keinem Zweifel mehr. Hebet den Empfang, der dem nach Petersburg heimgekehrten Bramarbas Skobelefs beim Kaiser zu Theil geworden ist, laufen die widersprechendsten Gerüchte um. Rach einer Version soll Alexander III. Skobeleff ohne Beisein eines Dritten, nach einer andern in Gegenwart des Grafen Jgna- tieff und des Großfürsten Wladimir empfangen haben. Auch habe der Czar dem General nur „väterliche Vorwürfe" gemacht, um den in der Armee und im Reiche beliebten General, dessen Dienste der Czar ebenfalls dankbar anerkenne, zu schonen. Schließlich verläuft noch die ganze Skobeleff'sche Affaire im Sande und das wäre gerade kein großer Schaden. Aus den nordafrikanischen Besitzungen der Franzosen kommen beunruhigende Nachrichten. An der algerisch-marokkanischen Grenze hat ein Zusammenstoß zwischen französischen und niarokkanischen Truppen stattgefunden und in Tunesien, in der Nähe von Kairouan, tauchen starke räuberische Banden auf. Einer dieser Banden sind wahrscheinlich auch die neun Europäer in die Hände gefallen, welche, wie eine Depesche aus Tunis ineldet, zwischen Tunis und Kairouan ermordet worden. m. Darmstadt, 10. März. sZweiie Kammer der Stände. 19. Sitzung.s Ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet die zweite Lesung des Etats der Landesuniversttäl. — Abg. Rackö beantragt heute, die von ihm das vorig- Mai beanstandeten Posten, welche der Regierung aus Antrag des Abg. Dittmar zur Erwägung bezüglich ihrer demnächsttgen Streichung empiohlen wurden, definitiv zu streichen, dies umsomehr, als er und verschiedene seiner Kollegen hiervon ihre Abstimmung bet der technischen Hochschule abhängig machen würden. Abg. Muhl besür- wortet insbesondere Erhaltung des musikalischen Instituts und Hanstein tritt gegen den beantragten Strich von 200 M. an dem Gehalt des Gartengehülfen aus. Die Abstimmung ergibt Annahme sammtlicher Positionen, einschließlich der im Antrag Dittmar enthaltenen, mit Ausnahme des Postens ,R it-Jnstiiut", wofür 2058 JL vorgesehen sind, deren Bewilligung gegen 19 Stimmen abgelehnt wird. — Zur zweiten Lesung des Etats der technischen Hochschule beantragen die Abgg. Schröder, Schade, Psannstiel, Schmalbach, Weyrauch, Möllinger, Hanstein, Seubert, Stephan, Grünewald und Mathäi: Die Kammer wolle die Grotzh. Regierung e,suchest, die technische Hochschule bei Fortdauer der ber maltgen geringen Frequenz mit Ablauf der Finanzperiode 1882-85 aufzuheben. Eine Debaite findet nicht mehr statt Bezüglich der Geldbewilligung werden die Beschlüsse erster Lesung gegen 8 Stimmen wiederholt In namentlicher Abstimmung wird sodann das bei der ersten Lesung mit 28 gegen 20 Stimmen abgelehnte Ersuchen Mit 25 gegen 22 Stimmen angenommen. Für dasselbe stimmen die Abgg. Betz, Eli en berg er, Grünewald, Hanstein, v. Jungenfeld, Mathäi, Möhn, Möllinger. Psannstiel, v. Rabenau, Racks, Schade, Schmalbach, Schönberger, Schröder, Seubert, Stephan, Ströbel, Sturmfels, Wasserburg, v. Wedekind, W-ith, Weyrauch, Muhl und Präsident Kugler. Von diesen hatten bei der ersten Lesung gegen das Ersuchen gestimmt: Betz, v. Jungenfeld, Rackö, Wasserburg und v. Wedekind. — Hierauf erstattet der Abg. Schröder mündlichen Bericht über die Proposition der Regierung auf Einstellung von 25,500 M. in das außerordentliche Budget für die kommende Finanzperiode zur Herstellung von Arbeiten zum Schutze gegen die in der Gemarkung Dienheim stattfindenden Erdrutschungen. Der Ausschuß beantragt Verwilligung und tritt diesem Antrag, nachdem die Sache für dringlich erklärt worden, die Kammer einstimmig bei. — Die Vorlage der Regierung wegen Ankaufs von Gelände zur Erwetterung der Gemüsegärten der Landes-Irrenanstalt zu Heppenheim wird ohne Debatte zugestimmt, ebenso einem Antrag des Abg. Dittmar aus Errichtung einer Beschälstation in Butzbach. — Der Gesetzentwurf, die Hinterlegung von Depositen, Cautionen und Privatkapitalien bei der Hauvtstaatskasse betreffend, wird ohne Debatte unverändert angenommen und ein Antrag des Abg. Wolz. die Abgabe von Waldstreu betreffend, wird für erledigt erklärt. — Den Rest der Tagesordnung bilden Petitionen. — Präsident Kugler theilt hierauf mit, daß die Zeit bis zum 1. April zu kurz bemessen erscheine, um bis dahin das Budg.t fertig stellen zu können, daß deßhalb eine Prorogation des Ftnanzgefetzes nöthig werde und eine diesbezügliche Vorlage noch heute einlangen werde, worüber morgen mündlich berichtet und im Falle der Dringlichkeitserklärung sofort beratben werden solle. Nächste Sitzung morgen. Telegraphische Depeschen. Wolff's telcgr. Correspondenz-Burcau. Berlin, 10. März. Der permanente Ausschuß des Volkswirthschafts- rathes nahm die §§ 32—36 der Monopolvorlage mit geringen Aenderungen an. Zu den Strafbestimmungen 37—57) wurde allgemein möglichste Milde anempfohlen, die Uebergangs-Bestinmiungen (§§ 57—67) wurden wesentlich nach der Regierungsvorlage genehniigt. — Die Reichsbank hat den Diskont für Wechsel auf 4, und den Lom- bardzinsfuß auf 5 pCt. herabgesetzt. Lübeck, 10. März. Nach einer Mittheilung der „Eisenb.-Ztg." hat der Senat die wegen Beleidigung des Kammerraths Berling gegen den Landrath v. Bennigsen-Förder und gegen den Redacteur der „Nord. Presse", Nutenberg, erkannten Gefängnißstrafen im Gnadenwege aus 1500 JL Geldstrafe für den Landrath v. Bennigsen und auf 500 M. Geldstrafe für den Redacteur Rutenberg ermäßigt. Wien, 10. Märzi Der Erzherzog Eugen erlitt während seines heutigen Spazierrittes im Prater einen Sturz mit dem Pferde, wobei er unter das Pferd zu liegen kam. Der Erzherzog, der sofort unter dem Pferde hervorgeholt und nach dein Palais gebracht wurde, klagt hauptsächlich über heftige Schinerzen am Kopfe. Wien, 10. März. Nach einer Mittheilung der „Polit. Korresp." hat der Kaiser dem Großfürsten Wladimix und dessen Gemahlin für deren bevorstehende Reise nach Palermo ein Absteigequartier in der Hofburg angeboten, auch Anordnung getroffen, daß der noch leidenden Großfürstin die zur Krankenbeförderung am Besten geeigneten Hofwaggons bis zur russischen Grenze entgegengesendet werden und auch auf den italienischen Bahnlinien zur Verfügung der Großfürstin bleiben. — Das hiesige russische Konsulat ist heute officiell eröffnet worden. — Einer Meldung der „Neuen Freien Presse" aus Risano zufolge sind gestern die militärischen Operationen von Ublt aus fortgesetzt worden. Die Truppen gewannen rasch die Orte Zvecana,, Unirina, Cerkviee, den Geliw berg und die Bela Greda, Ledenice superiore und den 4000 Fuß hohen Berg Beli, welcher die den Paß Hun einschließenden Höhen beherrscht, von wo aus man nach der Ebene von Dragalj debouchiren kann. Die Aufständischen weichen auf allen Punkten gegen Dragalj und die montenegrinische Grenze zurück. Windsor, 10. März. Mac Lean ist unter der Anklage auf Hochver- rath vor die Assisen verwiesen worden. Rom, 10 März. Der ehemalige SÖlinifter Lanza ist gestorben. Konstantinopel, 10. März. Der russische Dampfer „Moskwa", mit 1000 Mann Soldaten und Munition an Bord, für Sibirien bestimmt, war ohne Ermächtigung in den Bosporus eingelaufen. Die Pforte hat deshalb eine Note an den russischen Botschafter v. Novikoff gerichtet und darin gegen die vorgekommene Unregelmäßigkeit protestirt, zugleich aber die Ermächtigung zur Weiterfahrt des Dampfers ertheilt. Wien, 10. März, Aöeuvs. Die „Politische Korrespondenz" tritt den unwahren Behauptungen eines Theils der englischen und russischen Presse, wonach die österreichischen Truppen in Dalmatien und der Herzegowina Grau- amkeiten verübt haben sollen, sehr energisch entgegen, bezeichnet diese Berichterstattung als eine gewissenlose und sagt: Sorgfältigen Erhebungen zufolge ist an allen, unfern braven Truppen angedichteten Schändlichkeiten kein wahres Wort. Die Kommandanten machen den Truppen stets ein humanes Verhalten zur Pflicht und finden bei der erfreulichen Manneszucht und der guten Erziehung der Truppen ein williges Gehör. Es ist authentisch, daß Beamte und Officiere in der Herzegowina das der Insurrektion folgende Elend privatim zu lindern bemüht sind, die Bevölkerung der insurgirten Landstriche nimmt voll Vertrauen den Schutz der Truppen an, deren musterhafte Ordnung sie dankbar anerkennt. Am beschämendsten für die gewissenlosen Erfinder ist die Kundgebung mehrerer herzegowinischer Jusurgentenchefs selbst, worin dieselben feststellen, daß die Truppen weder Gefangene tobten noch Leichen verstümmeln und den gleichen Vorgang auch bei den Insurgenten einbürgern möchten. Ebenso sind alle Angaben über sonstige angebliche Ausschreitungen der Truppen eine bewußte und unwürdige Lüge. Die unparteiische Berichterstattung zollt vielmehr der durchaus menschlichen Kriegführung der Truppen gegen oic notorisch grausamen Empörer uneingeschränkte Bewunderung. Lokale». Gießen, 11. März. Einer unserer jüngeren Justizbeamten blieb gestern Mittag aus einem Spaziergang mit seinem Töchterchen von ca. 8 Jahre , aus der Schoor hinter der Kaserne stehen, um die Turnübungen des Mllstärs zu beobachten, ais auf einmal jämmerliches Geschrei ihn belehrte, daß sein Kind die höh-Böschung hinab ins Wasser gefallen war. Einem in der Nähe sichenden Herrn gelang es, daffclbe dem nafsen Element zu entreißen. — Der Firma Heylig enstädt & Co. wurde auf der Ausstellung zu Portalegre für ihre dortfelbst ausgestellten Werkzeugmaschinen die goldene Medaille als erster Preis zuerkannt. Wir begrüßen die so sehr rührige Firma, zu dieser, sie sowohl, als auch unsere Stadt ehre den Anerkennung. — sPreis-Concurrenz.j Kein dauernder Erfolg ohne rastlose Mühe — die Wahrheit dieses Wortes wird vortrefflich illustrirt durch die Thatsache, daß deutsche Modejournale, französischen den Vorrang adlaufend, als Herolde der Frühjahrssaison zuerst auf dem Platze erscheinen, um zu verkünden, was in den verschwiegenen Ateliers von Paris, Berlin und Wien an Nouveautös ersonnen und durch Künsilerhand ins Leben gerufen wurde. Was specicll die Mode im Damenputzfache betrifft, so bringt das aneitannt beste Blati dieses G-nre's di- „Jllustrirtc Cofffüre" (mit der soeben ausgegebenen Nr. 7 das Saisonquartal beginnend! Dank vorzüglicher Verbindungen mehrere Wochen vor anderen Journalen die hautes nouveaut6s der „saison“ zur Anschauung. Dieses von der Redaktion der weltbekannten Damenzeitung „Bazar" herausgegeben- Fach- jouinal ist außerdem besonders deßhalb begehrt, weil es die reichste Auswahl von Modellhüten für Damen und Kinder, Hauben und Cravatten auf colorirten Tafeln in chicvoller Darstellung von Künstlcihand bietet und im Uebrigtn sowohl durch Schwarz- druck-Bilder als durch belehrende Modeberichte allen Wünschen der Abonnenten bestens begegnet. — Vom 1. April an werden diesem Journale während des Jahres 1882 9 Blatt = 18 Tafeln mit ca. 100 Stickereimustern in Farbendruck gratis beigelegt, worauf wir besonders aufmerksam machen. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. März. 5. Schneider Andreas Jakob Kloß mit Katharine Helene Ochs, Tochter des Gelbgießers Anton Ochs von Vilbel. 6. Zimmermann Johannes Nürnberger von Reiskirchen mit Clara Henrich Tochter des Taglöhners Conrad Henrich von Lang- Göns. 6. Schuhmacher Georg Conrad Bmder von Hungen mit Anna Elise Schäfer, Tochter des Ackermanns Philipp Schäfer II. von Oppenrod. 8. Bn'eaugehülfe Christian Emil Petri von Gießen mit Phisippine Katharine Emmerich, Tochter des pens. Försters Johann Heinrich Emmerich von Tiefenbach. 9. Glaser Heinrich Karl Christian Fillmann mit Margarethe Louise Wiedmeyer, Tochter des Schneidermeistets Heinrich Wiedmeyer von Gießen. Eheschließungen. März. 5. Schreiner Louis Löb von Herborn mit Katharine Bohn, geborene Nachtigall, Wsttwe des Bremsers Carl Julius Bohn von Beuern 10. Schlosser Adolf August Karl Christian Ludwig Goß von Gießen mit Elisabeth Monk, Tochter des Taglöhners Hartmann Mank II. von Rosberg. 10. Schreiner Johannes Ludwig Bernhard von Rixfeld mit Katharine Bonarius, Tochter des verstorbenen Glafermeisters Balthaser Bonarius, Fillmann's Sohn, von Groß-Bufeck. 10. Tapezier Paul Hermann Friese von Cainnrin mit Henriette Katharine Elisabeth Hoß, Tochter des verstorbenen Bahnwärters Ludwig Heinrich Hoß von Burg. 10. Dreher Ernst Adolf Theodor Moos von Rodenroth mit Karoline Schnecko von Gießen. 10. Schlosser Daniel Kleinke von Babbin mit Elisabeth Werte, Tochter des verstorbenen Schreiner- Johannes Merle von Gladenbach. 10. Schriftsetzer August Heinrich Julius Hollan» von Altenau mit Margarethe Nicolay, Tochter des verstorbenen Weißbinders Wilhelrt Nicolay von Gießen. Geborene. ~ , Februar. 28. Dem Schneider Georg Löb eine Tochter. 28. Ein Sohn von au5= wäits, Martin Heinrich 28. Eine Tochter von auswärts, Marte. Marz. L Den Gerichtsvollzieher Carl Bühner ein Sohn, Wilhelm. 1. Erne Tochter von auswärts. Elife. 1. Ein Sohn von auswärts, Carl. 2. Dem Weißbinder Balthaser Rauem Sohn, Karl Konrad 2. Dem Kaufmann Heinemann Marx eine Tochter. 3. Dem Hauptmann im 2 Großh. Hess. Jnf.-Reg. Nr. 116 Carl Cullmann ein Sohn. 3. Dem Heizer bei der Oberhessischen Bahn Heinrich Kolb em Sohn, Ludwig. 3. Dem Maurer Andreas Stoll eine Tochter, Marie Auguste Adolfine Emilie. 4. De« Bremser Heinrich Felde ein Sohn, Karl August. 4. Dem Locomostvführer Peter Gernand eine Tochter. 7. Dem Obersteiger Jacob Muth ein Sohn, Hermann Joseph. 7. Dem Güterarbeiter Heinrich Christ eine Tochter, Marie Wilhelmine Philippine Johannette. 8 Dem Lederhändler Karl Keil ein Sohn. 9. Dem Schreiner Heinrich Pimz ein Sohn 10. Dem Bremser Johannes Gilbert ein Sohn, Karl. Gestorbene. Den 4. März. Wilhelmine Noll, geb. Wahl, 56 Jahre alt, Wittwe des Gast- - wirths Louis Noll. 4. Pedell Philipp Vowinkel, 62 Jahre alt. 4. Taglöhner Ludwig Brück II., 41 Jahre alt, von Rödgen. 5. Georgette Eleonore Christine Josepha Dort, geb. Wolf, 67 Jahre alt, Ehesrau des Schuhmachermeisters Johann Jacob Dörr. 5. Karoline Sophie Schneider, geb. Magel. 23 Jahre alt, Ehefrau des Spenglers Johannes Schneider. 5. Kellner Christian Rühl, 26 Jahre alt, von Geinsheim. 6. Arbeiter Gotthilf Walther, 40 Jahre alt, von Wetzlar. 7. Dem Obersteiger Jacob Muth ein todtgeborener Sohn. 7. Korbmacher Balthaser Braun, 73 Jahre alt. 7. Hermann Joseph, 8 Stunden alt, Sohn des Obersteigers Jacob Muth. 7. Rosalie Ida Josephine, 1 Jahr alt, Tochter des Architekten August Hug. 8. Ein Sohn von auswärts, Martin Heinrich, 9 Tage alt 10. Katharine Schaffstädt, geb. Oertel, 70 Jahre alt, Wittwe des Metallgießers Heinrich Schaffstädt. Dr. Naumann, Pfarrer. tß EU [T SMrkrinck fyfettes D. Rosenthal & Cie. in Göppingen. Auswahlsendungen. Maß. Anfertigung nach Ausstattungen. 26 '52 73 ro Der Alleinverkauf Weltausstellungen Dreisen gekrönten sich liei Unter- offerire solche;u Fabrikpreisen n» M W1 NiMedaillk iu tiefer, sie 32 64 29 (4 „ (2 „ (4 „ Schwarzbrot I. Sorte " II Sorte 1753 dieser auf allen mit den ersten Corsetten befindet ;eichnetem und Original in gr. Auswahl. 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Thomas . 2 1 2 1 2 3 2 1 2 3 1 .2 3 Donnerstag den 16. Mär^, Nachmittags 2 Uhr, und die folgenden Tage werden in der Wohnung der Frau Slffcffor Pilger im Hause des Herrn vr. Tasche am Seltersweg dahier nachvcrzeichncte entbehrlich gewordene Hausmöbel freiwillig gegen Baarzahlung versteigert: 1 Ottomane, 1 Glachchrank, 1 Schreib- iecretär, Commoden, 1 Kleider- und i Küchcnschrank, 1 runder Tisch und andere Tische, Spiegel darunter 2 ovale mit Goldrahmen, Stühle, Bettstellen und Bcttwcrk, 1 goldnc Taschenuhr, 1 Partie Herrenkteider, Weißzeug und verschiedene andere Haushaltungs- gcgenstände. Bemerkt wird, daß sämmtliche Biobel ! sehr gut gehalten sind und am ersten Per- | steigerungstag besichtigt werden können. Gießen, den 11. Marz 1882. s. 51. 1 I Müller. mit S- »ar •^att eint gegen bie Schl«s-r * Ä hl nwr®!Ä,r6 »ff •”L» Ml m SdiM** der Brodverkäufer 1 Kgr. (2 Pfd ) Weißbrod . Keikgeöotenes. 1752 Mehrere HolzSsen- Fenster, Thürcn und Treppen sind zu verkaufen bei Georg Philipp Gai». 1770 Ein gut erhaltener Confirmanden- Anzug billig zu verkaufen. Näheres bei W. Stumpf, Braudgasse. Bekanntmachung. 1762 Der Vorstand der Vorschußkasse in Steinbach veröffentlicht hiermit, daß die Zahltage nicht wie seither Mittwoch und S-amstao> Nachmt iag, sondern vom 17 März an nur Freitags abgehalten werden, und daß überhaupt alle Geschäfte bei der Verwaltung nur an diesem Tage besorgt werden können. _____________ i“ie n D!«i et; '» ®etti <6» „' Par ig. j $«$ 5»kS 6 M && Handel und Verkehr. Giesten, 10. März. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd X 1.12—-1 20 Hühnereter 1 Stück 4-5 2 Stück 00-00 Enteneier per Stück 5-6 X Gänseeier per St. 9-10 X Käse p. St. 4-10.5), Käs-matt- per Stück 3,5), Erbsen 1 Liter 24 Linsen 1 Liter ßo Tauben das Paar 100--120 Hübn-r per Stück X 1.00—1.70, Hahnen per Stück X 1.80—2.00, Enten per ©tfid .Ä270 300, Gänse per Pfund 00-0 TS), Welsche per Stück X 0.00-00, OchseMleisch per Pfund 60—62 4, Kuh- und Rindfleisch 45—50 H, Kalbfleisch 40—44 ^ch^^"^eäch 62 bis 64 X, Hammelfleisch 50—60 Kartoffeln 100 Kilo X 4 00—4.50, Zwiebeln per Centner X 9—12, Milch per Liter 16—18 S). Frankfurt a. M., 11. März, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegrwhischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann rn.®16^-) Creditactien' 269 Staatsbahnactien 255'/«, Galizier 2483A, Oesterr. Alberrente 64>/» 40/0 Ungar Goldrente 74, 4% 1880er Russen 68%, 2. Orient-Anleihe 56 /», 5% Rumänische Rente 87'/», Lombarden —. Tendenz besser. " (2 " ) Schwarzbrod I. Sorte » (4 ,, ) n ” f> (6 ff ) ff H Kgr. (2 Pfd.) Schwarzbrod II. Sorte Elegante Dmneu-Wäsehe in reichster Ausivahl eingetroffen bei Jos. Mark, Schulstraße. NB. Schwarzbrod II. Sorte wird von F. Hennings u. A. Noll nicht perkauft. Gießen, den 11. März 1882. Großherzogliche Polizeiverwaltung Gießen Frese nius. Messing- und Rothguss, sowie Phosphorbronze. •Jauchepumpen und Pumpen jeder Art und Grösse. Projecte und Voranschläge gratis. 1771 Reelle Bedienung. Prompte Lieferung 1790 Das Neueste in Sonnenschirmen & En-tout-cas ift bei mir eingetroffen und empfehle solche in großer Auswahl zu billigsten Preisen. 1. Fangmann. den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. -Dää Ä*Ä- SSW**.«-> ■“ «*• v Getaufte. D-n 5 März. Ein- außerehelich- Tochter, Mathflde Caroline Phflippine, ge- ^,sb.J°nuar^ @djmieb£meifter Johannes Becker -'n Sohn, Wilhelm Gustav ^""^Denselbem^Dei^^Schastenmacher August Lang eine Tochter, Susanna, geboren den 6. Januar. A„atomi-di-»-i Heinrich Balser eine Tochter, Hermine D-ns-lben. Dem Gioßh. Anawmi-o D-iember 1881. Dem Gastwäth Karl Balzer -in- Tochter, Gertrude Christiane MathiweH^o^n den tt. Lokomotivführer Konrad Hahn -in- Tochter, Ella Clara D-n^MärpO^D-m^ Weißbinder Konrad Hock ein Sohn, Johann Heinrich IC^Mäüz^O'DM^ Siangster^ an der Bahn H-mrich Retz ein Sohn, Wfl- h-lm, geboren den 23. Januar. Beerdigte. ®en 5 März. Wilhelmine Noll, geb. Wahl, Wittwe des Wirths Louis Noll, =» 56» C^ÄettÄnore Christian- Dörr geb. Wolf. Ehefrau d-s Schuhmach-rs Jakob Dörr^alt M°g-l,°EH-fr°u d-s Spenglers Johann-^Schn-id^ ^HZ^BLtWar Braun" Stuhlfl-cht-r, alt 73 Jahr-, gestorben den 7. März., __ Meine so beliebt gewordene, nicht durchsichtige, aber wirklich gehaltvo e, überall als vorzüglich anerkannte TTniversal-Glycerm-Seiie < 'rkoft» billiaste und für die Gesundheit der Haut » 7« 30 » »n«.b-,-Nch |l. fÜr ^Fährst von H. P. Beyschlag- Augsburg. Meinige Niederlage bei 152 Gg. Wilh. Wetdtg, Sichen. Kaufmännischer Verein In Frankfurt a. M. Unserem Bureau für Stellenvermittelung, cka- iw vorigen Jahr 1100 stellen besetzte (auch für Nichtmitglieder), fehlt es momentan an •' l,00 n Bewerbern der Papier-, Leder-, Manufactnr- und Herren-Confections- Branchen8 die in jüngster Zeit (unter ca. 200 Vacanzen monatlich) (ungewöhnlich stark vertreten waren. Mltroyables-Herrnhüte zu allen Anzügen passend, per Stück X2, 2>/z und 3, (1787) Albert Behrend. Erfurter und Frankfurter (Bartcniämctcicit empfiehlt in nur bester und frischer Waare zu äußersten Preisen 1789 Fr. Seibel. 1778 Durch Aufgabe meines Geschäfts und Wcgzugshalber verkaufe ich mem noch gut gehaltenes Buchbinder-Werkzeug einzeln, sowie Hausgeräthschaften, als Sopba, Tische, Stühle rc. Gießen, den 10. März 1882. H. .Hoffmann, Seltcrsweg C. 44, Hinterh. Prima Nvthkice, garantirt seidefrei, empfiehlt billigst 1788 Pr. Seibel. 10 Stück junge Hühner u. 1 .Hastu zu verkaufen Alicestraße 102.1'66 Nur echt, wenn die vorgedrnckte Schutzmarke ans den Stiqnetten steht. W«* B Schott. — Das Fremdenbuch auf dem Hohentwiel.—Die Weltverbesserer. (Forts.) Concert statt. Der Vorstand, E. Bicheaaberg. 1773 Montag: Euler Huste-Niehl Wohnungs Veramderung Einem geschätzten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mein Geschäft und Wohnung in das früher Dofflein'sche Haus, Ecke der Wallthorstraße und des Asterwegs verlegt habe. Um geneigten Zuspruch bittet ergebenst Hohentwiel. ,, Roman von M. Gerhardt. — Großstädtische * fa* -Bit 11 Wt bit H Mtttit j fjMeijti ♦ A Mal^-Extrart u. Karamellen*) von 9 L. H. Pietsch & Co., Breslau. Ry MV hbet'S^i »etbiÄtt, “ «st 8" Lr’w‘*i Verantwortliche Redaction: A. Schcpda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Hierzu ein zweites Blatt und eine Beilage. II I I I I I l H I I I 1 1 I I + 1791 Neueste Damenumhänge, Jaquettes, 4* ^ Regenmäntel, sowie modernste Kleiderstoffe stnv ein- + Vlgetroffen und werden zu Fabrikpreisen mit meinen sonstigen ■4" T Waarenvorräthen ausverkauft. + I Moritz Heichelheim. J ++++++++++++4IH++++HH+ Ms Vermischte Anzeigen. 1785 Ein braves Dienstmädchen oder Laufmädchen gesucht. Mühlgasse 65. gsS O s c OOQQOQDOCOOaOQD „ Q Confirmanden-An?uge o in großer Auswahl und zu billigen 9 Preisen. 1779 I. Schmücker, S norm.: H. M. Jughard. g öoaooaoQOooaoaoQoa Meater in fliehen. (Cafe Leib.) Sonntag: Keine Korstellung. Montag den 13. März 1882. Aus vielseitiges Verlangen: Memann's Töchter. Original - Lebensbild in 4 Akten von A. L'Arronge. In Vorbereitung: »Maria Magdalena*. Charakter - Lustspiel in 4 Men von Paul Lindau. I. C. Schubert. Erlaube mir hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das Aus- und Ankleiden und Waschen von Leichen besorge. 1757 Margarethe Lind, geb. Schröder, Mühlgaffe D. 72. 1755 Ein Junge kann in die Lehre treten bei I. Benner, Schuhmacher. „Wustrirte Coiffure Separat-Ausgabe des „Bazar" für Putzgeschäfte Preis vierteljährlich 3 Mark ist für jede intelligente Putzmacherin unentbehrlich. Vierteljährlich 40 colorirte Hut-Abbildungen, Original-Hutköpfe für's Schaufenster, colorirte Modenbilder, Hauben, Fichü's, Modenberichte ic. Die erste Nummer vom H. Quartal erscheint am 10. März. Bestellungen auf die »Jllnstrirte Coisfür" nehmen alle Buchhandlungen und Postanstalten an. fabtkhii MW . Ans« wi die hH entgege ®9 enthalte * Mw, te,Ni Ntmh "Weite i !eWb emp Lungenschwindsucht. — Ich leide seit 4 Monaten an Lungenschwindsucht. Nachdem ich bereits aufgegeben, brauchte ich Ihren (Huste Nicht) Malz-Extract, welcher mich, Gott sei Dank, soweit hergcstellt, daß ich meinen Geschäften wieder nachgeben kann. Düren (Reg.-Bez. Aachen). Franz Huben, Handelsmann. *) Extract ä Flasche 1 X, 1.75 u. 2.50. Karamellen ä Beutel 30 und 50 H. — Zu haben in Gießen bei Gg» Wilh. Weibig. 355 flusiuanöerer befördert durch den „Norddeutschen Lloyd 'über Bremen, sowie über Hamburg. Antwerpen, Amsterdam, Rotterdam und Liverpool direct nach New-Aork, Baltimore, Philadelphia, Boston, New-Orleans, San Francisco, die Häfen von Süd-Amerika, Westindien, Japan, China und Australien, zu den billigsten, feststehenden Preisen bei streng reeller Bedienung. Directe Billets nach jeder Eisenbahnstation, sowie Wechsel auf sämiutliche größeren Plätze der Vereinigten Staaten zum billigsten Tageskurs. 1119 Oir. Wnttenfels. Bürgerclub. 1760 Sonntag den 12. d. M. findet Theater und nicht Bei Seite ist di eintet» MO« ®e m H gültige Ä ijtber 6®> gedieh/ Kl friw M ar Ni* M ter Pri M Lch WM Am« mWa h«' W-Lzmiyi! Nchms M W ditlsti. - Tiit aj tatb tei tei faorbeij HmgsiM MW,« ?chl> tichiji Ach Irpit Bllstitiiij ■ 1794 Ein Kapital von 14 000 Mk. gegen doppelte Sicherheit zu 5pCt. zu leihen gesucht. Näh, bei der Exped. ds. Bl.___ 1704 Ein Junge, der die Schreinerei zu erlernen wünscht, kann eintreten bei __Chr. Ph. Euler, Ludwigsstraße. Die Nr. 22 enthält: Der Anhänger. (Forts.) Ein Stück Lebensgeschichte. Von Ludwig Freiherrn von Ompteda. — Ludwig Krapf. Ein Lebensbild aus der Mission. Von Theodor ÖP* 3 Bürgerclub. Montag den 20. d. Mts., Abends i/a9 Uhr, Ordentliche Generalversammlung im Cafe Ebel. Tagesordnung: Rechnungsablage, Voranschlag für 1882/83. Vorstandswahl. Die Tagesordnung liegt im Cafö Ebel offen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 1761 Der Vorstand. Todes-Anzeige. 1793 Anstatt besonderer Anzeige die traurige Mittheilung, daß ■ unsere innigstgeliebte gute Mutter ■ Katharina Schaffftaedt geb. Bertel nach langem, schwerem Leiden heute Morgen 11 Uhr im siebzigsten Lebensjahre sanft entschlafen ist. Gießen, den 10. März 1882. Die lieftrauernden Kinder. Die Beerdigung findet Sonntag den 12. I. Mts., Nachmittags 2