13»eit: '«nn. °.n, te '»«tritt teil t)ft. I 's, Ahe W dis i wollen, ich auch i> 6nj: mspruz lt. 333 tuten, >«n vm Sorgt w orn, ittflolbntr Sonntaj bt. Sand- ung o6ju: Anlage L WI ehtmtr. itturfdie » rfommtri le jr. ttsuheri. «tuten st btiotjt, M-Sehlni jo9» Erstes Blatt. Donnerstag den 11. Mai 1-882. Weßmer Anzeiger Amts- und Anzcigcblatt für den Kreis Gießen. Bern»«« i Schulstraße B. 18. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Hringerlvhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Betreffend: Die Berechnung der Vacanzüberschüsse erledigter Lehrerstellen. Gießen, am 9. Mai 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grossherzvglicben Bürgermeistereien und S-bulvorstände des Kreises. Mit Bezug auf unsere Verfügung vom 21. Januar crl (Anzeiger Nr. 20) erinnern wir Diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, an umaehcndc Einsendung der Berechnungen für die Zeit vom 1. Januar 1881 bis Ende März 1882. De. Boekmann.__ Betreffend: Aufsicht über das Fasielvieh. Gießen, am 10. Mai 1882. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der nachbenannten Orte. Die Besichtigung der Gemeinde-Zuchtstiere und Zuchteber durch die von dem landwirthschaftlichen Bezirks-Verein gewählte Commission wird an. folgenden Tagen stattfinden: , 1) Samstag den 13. l. M in Weitershain, Wddingshausen, Odenhausen, Kesselbach, Londorf, Allertshausen, Climbach und Geilshausen. 2) Montag den 15. I. M in Weickartshain, Stockhausen, Stangenrod, Lumda, Beltershain, Reinhardshaiw und Grünberg. 3) Dienstag den 16. l. M. in Lauter, Queckborn, Harbach, Lindeustruth, Saasen und Göbelnrod. Sie wollen die Bullen- und Eberhalter anweiscn. zur fraglichen Zeit zu Hause zu bleiben und die Thiere der Commission bei deren Eintreffen vorzuführen, auch sich selbst bereit halten, um etwa verlangt werdende Auskunft zu erlheilen. Dr. Boekmann. ntetttt, SrdienpW en roetiffl fiiljrt »m öiiW 300t wird F »et»et. mH« i« Debipiä1 m rausamp (laben Tar! ; beizll Löh"" o erfra*' ;vi. itti- wN ’ 330» Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz dem Comitö für die Kinderheil-Anstalt „Elisabethhaus" zu Bad stlauheim eine einmalige Collecte in sämmtlichen Gemeinden des Großherzogthums zum Besten des für die genannte Anstalt errichteten Neubaues in gleicher Weise, wie solche für Rettungshäuser u. dgl. stattzusinden pflegt, gestattet hat. Gießen, den 9. Mai 1882. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Deutschland. Darmstadt, 8. Mai. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 2. Mai den Amtsrichter bei Großh. Amtsgerichte Herbstein, Johannes Jttmann, zum Amtsrichter bei Großh. Amtsgerichte Michelstadt, an dems. Tage den Gerichts-Accessisten Dr. Philipp Schmitt aus Finthen zum Notar mit dem Amtssitze zu Wallertheim — zu ernennen. Darmstadt. 8. Mai. Für die Sitzung, welche die erste Kammer der Stände am Donnerstag den 11. Mai, Vormittags 9'/2 Uhr, abhält, ist folgende Tagesordnung festgesetzt: I. Neue Eingaben. II. Berichterstattungen. III. Berathung und Abstimmung über: 1) die Recommunication der zweiten Kammer, den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben für die Finanzperiode 1882—85 betreffend; 2) die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, den Entwurf des Finanzgesetzes für die Etatsjahre 1882-83, 1883-84 und 1884—85 betreffend; 3) Mittheilung der zweiten Kammer, den Antrag des Abq. Herrn Böhm das Tabakmonopol betreffend; 4) Mittheilung der zweiten Kanimer, die Bitte des stieqeleibesitzers Auaust Hofmann zu Schwalheim um käufliche oder tauschweise Ueberlaffuna des Grundstücks pslur XIV, Nr. 39, in der Gemarkung Schwalheim betreffend; 5) Mittheilung der zweiten Kammer über den Antrag des Abq Herrn Dittmar, die Errichtung einer Beschälstation zu Butzbach betreffend- 6) Mittheilung der zweiten Kammer über den Antrag des Abq Herrn Rackö auf schleunige Einberufung der Commission zur Untersuchung des Zustandes der hessischen Strecke des Rheinstromes ■ 7) Mittheilung der zweiten Kammer über den Antrag des Aba vSprrn Wolz, Abgabe von Waldstreu betreffend. w. Darmstadt, 8. Mai. Bekanntlich haben die Abgeordneten Frand Red N-'-r, Pennrich und Racke unterm 24. D-c-mber °. F in der -weiten K^mmkr "nAMrag aus Vorlage eines auf Aufhebung der Art. 16, 17 und 23 des Vottsschntt lesetzes, d. h. au, Aushebung der obligatorischen Fortb ilduu asin diesen Aussuhrungen nur eine Betätigung seiner au, eigenen und sremden Erfahrungen sich gründenden Auffassungen der vorliegenden Frage und beantragt, den Antrag der Abgg. Frank und Genossen abzulehnen und die oben genannten Vorstellungen für erledigt zu erklären. m. Darmstadt, 9. Mai. Die zweite Kammer der Stande trat heute zu einer aller Voraussicht nach nur kurzen Session zusammen. Nachdem die Kammer auf Aufforderung des Präsidenten Kugler das Andenken des verstorbenen Abgeordneten Ströbel durch Erheben von den Sitzen geehrt, wird sofort in die Berathung der Recommunication der ersten Kammer bezüglich des Staatsbudgets emgetrelcn. Die vor Kurz m detaillirt mitgetheilten Anträge des Ausschusses, meist auf Beharren bet den früheren Beschlüssen gerichtet, werden saft durchweg und gioßt-Mh-ils ohne Debatte angenommen. Eine Ausnahme hiervon macht bie Position im Eial des Ministeriums des Innern und der Justiz, wonach ein weiterer ärztlicher Rach im Hauptamt bei der Ablheilung für Medicinalwesen angestellt werden soll. Die Forderung wird heute nach wiederholter warmer Bcsürwortung des Herrn Ministerialrath Weber bewilligt. Bei dem Titel „Lanb esun iv ersit ät", wo bie Kammer dem Anträge des Ausschusses gemäß fast allen Bischlüssen des andern Hauses beitritt, erklärt Stoats- minister Freiherr von Starck, Exeellenz, daß die Gr. Regierung für den Fall der Erledigung der zu bezeichnenden Stellen an der Lanbesunioersität beren Wieberbesetzung nicht beabsichtige. Es seien bies die Professur für Kunstwissenschaft unb bas bamit zusammenhängende Institut für Kunstwissenschast, die Professur für chemische Technologie und bas bamit zrffammenhängenbe technologische Kabmet, bie Stelle bes Unwer- sitätsstallmeisters unb bas bamit zusammenhängende Reitinstitut und die Stelle des Univcrsiläts-Fecht- und Tanzlehrers Bei dem solgenden Kapitel „Technische Hochschule", wo die Majorität des Ausschusses bekanntlich Beharren auf dem Ersuchen beantragt, bei foitbauernber geringer Frequenz die Anstalt mit Ende der Finanzperiode 1882/85 auszuheberi, erklärt der Herr Staatsminister, daß die R-gierung im Falle einer Erledigung der zu nennenden Professuren und LehrersteUen nicht beabsichtige, dieselben wieder zu besetzen. Es seien dies die Professor für Literatur die Professur für neuere Sprachen und die Stelle des Lehre-s für die Elemente des Freihandzeichnens. Außerdem erkläre die Regierung sich bereit, mit den Städten Darmstadt und Gießen ms Benehmen zu treten unb sich zu bemühen, beide Staate zu weiteren Zuschüssen einerseits für die technische Hochschule, anderersetts für d e Landesuntversilät bis etwa zum Betrag von je 10,000 M zu veranlassen. Nach längerer Debatte laßt die Sammer schließlich, wie bereits telegraphisch gemeldet, das Ersuchen wegen Aushebung der technischen Hochschule mit 26 gegen 20 Stimmen fallen. Bei dem Kapitel „Gymnasien" beharrt bie Kammer nach langer Debatte auf ihrem ablehnenden Beschluß bezüglich der Vorschulen, bei dem Kapitel „Realschulen" bei ihrer früheren Beschränkung bezüglich baldiger Regulirung der Beitragspflicht der Städte. Für den Turnunterricht, speciell für die Abhaltung von Tumlehrercursen wird di- frühere beschränkte Bewilligung aufrecht erhalten Wegen vorgerückter Tageszeit wird bie weitere Berathung auf morgen vertagt. — Aus Anfrage des Abg. Schroeber erklärt Staatsminister Freiherr von Starck, Exeellenz, baß er bereit sei, bie Interpellation wegen des Erlasses eines Wasserrechtsgesetzes. sowie eine Reihe anderer Interpellationen zu beantworten und daß ein diesbezügliches Schreiben noch heute an den Präsidenten gelangen werde — Schließlich verkündigt Präsident Kugler den Eingang einer Interpellation der Abgg. ™ ---- ' ' ' Metz, die Vergebung der Arbeiten zur Erbauung bet stehenden an die Firma Holtzmann und Comp. in Frankfurt aus der Hand England. London, 8. Mai. Mehrere Personen haben den Angriff auf Cavendish und Bourke gesehen, darunter sogar der Vicekönig. Dieselben glaubten aber, es sei eine bloße Prügelei roher Gesellen. Eine annähernde Beschreibung des Wagens, der Pferde und der Personen der Mörder ist vorhanden. Letztere scheinen amerikanische Fenier zu sein, die schon während des Einzuges des Vicc- königs ausgefallen sind. Anfangs herrschte die Ansicht, daß Bourke das Haupt- opser sei und Cavendish nur, mell er diesen begleitet, ermordet worden sei. Dagegen spricht, daß während des Einzuges Cavendish von einem verdächtig aussehenden Individuum nach seinem Namen gefragt worden ist. Das Entsetzen ist auch in Irland groß. Forster hat der Regierung seine provisorische Dienstleistung angeboten, welche wahrscheinlich angenommen wird. Die Opposition hat einstweilen ihren Antrag in Bezug auf die irische Politik zurückgezogen. Beide Häuser des Parlaments haben heute ihre Sitzungen suspendjrt als Trauerausdruck. Die Mehrheit der Presse verlangt entschiedene Maßregeln gegen die irische Gesetzlosigkeit als einzige Sühne der fehlerhaften Politik. (Fr. Ztg.) Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Eorrespondenz-Bureau. Berlin, 9. Mai. (Reichstag.) Erste Lesung der Zolltarifnovelle. Schmidt empfiehlt die von ihm beantragte Abänderung der Tarifiiummer über hartes Kammgarn. — Barth befürwortet bie Aufhebung des Schmalzzolles. — Bundesbevoll- niiichtigter Burcharb sagt etngehenbe Prüsung des Antrags Schmidt zu unb bittet, ben Antrag Barth abzulehnen. — v. Webell-Malchow, Stefani, Frege unb Wöllwarth erklären sich für die Vorlage, Bamberger erblickt in bcrfelben ein Zugeständnis; der Regierung, daß nicht das Ausland den Zoll trage. Reichensperger unb Brau n erörtern Zollcuriosa, letzterer und Sandtmaiin bekämpfen außerdem den Honigzoll. Stengel befürwortet den Antrag Barth. Das Haus beschließt zweite Lesung im Plenum, morgen 1. Berathung der Mviwpolvorlage. Potsdam, 9. Mai. Nach dem heute veröffentlichten Bulletin ist das Befinden Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Wilhelm und des neugeborenen Prinzen andauernd befriedigend. Karlsruhe. 9. Mai. Dem Vernehmen nach wird sich der Großhcrzog Mitte dieses Monats nach Badenweiler begeben und von dort gegen Ende des Monats nach Schloß Mainau übersiedeln. Wien, 9. Mai. Der Gememderath genehmigte einstimmig einen Antrag auf Votirung eines später zu bestimmenden Betrages zur Unterstützung israelitischer Flüchtlinge aus Rußland behufs Weiterbeförderung derselben nnd überwies den Antrag an die Finanzsection zu möglichst baldiger Erledigung. — Osficiell. Feldmarschall-Lieutenant Dahlen meldet unterm 8. ds.: Auf wiederholte Nachrichten von dem neuerlichen Auftreten starker Banden Aufständischer in der Gegend von Umoljane-Rakitnica, auf der Rodopolje Planina, nordwestlich von Konjica, ferner im Crnarjeka-Thale bei Jabuka auf der Grebak und Korsen Planina, bei Mokro und Jelec, wurde eine zeitweise Besetzung und Durchstreifung dieser Gegenden angeordnet. Hierdurch wurde constatirt, daß die Nachrichten über die Stärke der Banden sehr übertrieben waren. Die Bevölkerung scheint solche Gerüchte absichtlich zu verbreiten, um desto gewisser militärischen Schutz zu erhalten. — Das Stcuions-Commando in Konjica meldet: Am 3. ds. fand ein Zusammenstoß des Streif-Commandos mit etwa 20 Insurgenten bei Cuhovics statt. Die Insurgenten verloren 2 Todte. Der Anführer derselben, Magazinovic, würbe gefangen genommen. — Bei Mokro stieß am 4. ds. eine Patrouille auf 20 Bewaffnete, wobei ein Schwerverwundeter gefangen genommen wurde. Am 4. ds. vertrieb ferner ein Streif-Cornmando bei Orasje-Dzendovaluka eine Bande von 50 Mann nach längerem Gefechte, wobei die Jnsurgeillcn 10 Todte und Verwundete verloren. Unter dem 6. ds. wurde das Erscheinen einee Räuberbande bei Han Mitjenow zwischen Gorzda und Cajnica gemeldet. Die dorthin entsendete Abihcilung sand die vestünimelte Leiche des Bezirkskanzlisten Baumann und die Leiche des Kadis v n Cajnica. London, 9. Mai. Der Parlamentssecretär der Admiralität, Treve- lyan, ist zum Staatssecretär für Irland ohne Sitz im Cabinet ernannt worden. — Die Königin traf heute hier ein, um mit dem Premier Gladstone zu conferiren. — Unterhaus. Der Secretär des Schatzamtes, Lord Grosvenor, theille mit, daß Trevelpan den Posten des Staatssecretärs für Irland angenommen habe. Dublin, 9. Mai. Gestern Abend wurde eilt Mann, Namens Charles Moore, als der Betheiligung an der Ermordung Lord Cavendish's und Bourkes verdächtig, in Maynooth, unweit Dublin, verhaftet. Derselbe wird behufs Jdentificirung seiner Persönlichkeit heute hierher gebracht werden, seine Erschei- nnng stimmt mit den Angaben des Signalements über einen der Mörder überein. Der Verdächtige gab an, er sei erst am Freitag aus Amerika zurückgekehrt. New-Nvrk, 9. Mai. Die Succursalen der irischen Landltga in Boston und San Francisco haben je 5000 Dollars Belohnung auf die Eni- deckung der Mörder Cavendish's und Bourke's ausgesetzt. Lokales. Vermischtes. der Veikebrswegc aditten. __ . , . — Ein Duell mit nicht töbtlichen Waffen (beispielsweise sogen, ftubenw Mensuren unter ben üblichen, jede Lebensgefahr ausschließenden Schutzmitteln) ist, nil einem Urtheil bes Reichsgerichts, HL Stiassenats, vom 22. Februar d. I, kein ZM kampf im Sinne bes Strafgesetzbuchs. Eine Verwunbung ober gar Tobtung bei dir artigen uneigenilichen Duellen ist als Körperverletzung ober Tobtung aus den barw im Strafgesetzbuch enthaltenden allgemeinen Vorschriften zu bestrafen. Gieße«, 10. Mai. Gutem Vernehmen nach hat sich dieser Tage Hierselbst ein Verein, ber ,Düns berg-Verein" neu conftituirt, welcher cS sich zur Slufgaie gemacht hat, unfeien benachbarten Birgriesen dem Publikum und Touristen zugänglichir zu machen unb ba§ Interesse für bufen herrlichen Aussichtspunkt mehr anjuregen. Damit das großartige Panoiama, welches man vom Dünsoerge aus genießt, noch mehr ausgenutzt werden kann, strebt der „Dünsberg-Verein" in erster Linie bch«, einen Auss ichtsthurm auf der Höhe zu errichten. Plan und Voranschlag liegen bereits vor und hofft der Verein, baß burch Unterstützung von Ratursremidm unb eventuell anderen Vereinen die Mittel zusammengebracht werben, das Projett ju verwirklichen. Um dem Publikum Gelegenheit zu bitten, sich von dem schonen Ausflugs- resp. Aussichtspunkt zu überzeugen, beabsichtigt ber „Dünsbei g-Veretn" dieser Tage an sämmtliche hiesige Vereine eine Einladung ergehen zu lassen, sich en einem am Sonntag ben 21. Mat staltfindenben Ausflug nach dem Dünsbeig zu beteiligen. Oben ist jebenfaUS Gelegenheit geboten, einen frischen Trunk, welcher vorher gebraut war, zu genießen. Für eine etwas compaftere Labung wirb wohl am besten durch Mitnahme eines Vesperbrobes gesorgt werden- Damit das Ohr nidjt leer ausgehe, können wir heute schon verrathen, daß einer ber beliebtesten Äesliiiz- Vereine einige hübsche Lieder vortragen wirb. Gesellen sich zu Gießens Touristen noch! einige solche aus ben Nachbarstädtchen unb -Orten, so dürste e.n kleines Volksfest auf. dem Düi.sderg gefeiert werben, wie solches der große Bursche noch nicht erlebt bat.— Wir begrüßen den neuen Verein unb wünschen, daß seine Hoffnungen sich verwirklichNi und dadurch unsere Stadt einen weiteren schönen Punkt in Ieinem Panoiama zu Diri zeichnen hat. Die Königl. Preußische Regierung resp. bie Herren Beamten, fprcttfl Herr Oberförster Baumann zu Strupbach, welchem ber iffialb unterbeut ist, bringen bem Pufferte das lebhast-ste und regste Interesse entgegen. Ihnen sei einstweilen der Dank hierfür mit ber Bitte ausgespiochen, bem Vereine auch ferner ihr Wohlwollen entgegenzubringen. — sSterblichkeit in Gießen j In Gießen ereigneten sich während ber Lohe vom 30. April bis 6. Mat im Ganzen 7 Tod ssälle, davon 3 bei K-ndern, 4 bei ir- wachsenen Personen. Von diesen letzteren starben 2 an Altersschwäche, 1 an LrtiM- schwindsucht und eine machte ihrem Leben dmch Erhängen ein (Silbe. Unter ür 3 g storbenen Kindern befanb sich ems noch m ersten Lebensjahre; es erlag Krämojtti, währ-i d von den besinn anbern eins an Diphtherie, eins an Scharlach starb. G. — G-stern jllunb geg.n 9 Uhr mußt- cm Schutzmann aut der Wieseckbrücke in der Frankfurterstraße zwisch n einem Student (nicht Corps-) und einem Realschüler dm Friedensrichter fprlen. Kostenverze-chniß kommt nach. — Heute Nacht um 3’/r Uhr machten sich ein hiesiger Restaurateur mi em Student (nicht Corps-) bas Vergnügen, einen zweirädrigen Karren vom Neuenwt« in die Wieseck am Lubwigsplatz zu fahren.__ Mainz, 8. Mai. Die Bauzeit ber festen Rheinbiücke ist zwischen ber Grohh Regierung und den vereinigten Firmen PH. Holzmann u. Co. unb Gebr. Benckiser w 3 Jahre lestgesetzt worden. Offenbach, 7. Mai. Die langwierigen Verhandlungen, welche zwischen Htm Ernst Donner und den Behotden wegen Uebernahme der Localbahn unb Weiterfühw« ber Linie bis zum Bockenheimer Thor in Frankfurt geführt wmbin, finb jetzt schlich lich gescheitelt, ba bie Königl. preußische Regierung den Dampfbetrieb IM Innern st Stadt Frankim t nicht gestattet hat und ohne diese Concession Herr Donner auf tu Unternehmen Verzicht leistet Für Offenbach, dessen beständig steigender Verkehr In Bedürfniß öfterer und zweckmäßig rer Verbindung mit Frankfurt immer bringest empfinben läßt, würden wir diese Sachlage bedauern müssen, wenn wir nicht zu unjitk Freude vernommen hätten, daß seit ein gen Tagen Vermessungsarbeiien auf der Stich Offenbach-Oberrad-Sachsenhaufen gemacht werden unb bei ben Behörden bie M theilung eingelaufen ist, daß Herr G. R. A. ißeimann die Concession für ben Ä» uno Betrieb einer Straßendampf bahn vom Offenbacher Marktplatz burch Oberrab iil zur alten Brücke in Sachsenhausen nachsuchen werde und zu diesem Zwecke bereits st ilnfethgung ber Baupläne in Bestellung gegeben habe. So wenig rentirlich mir st Jbee bes Herrn Donner hielten, bem viel zu große Opfer für Pacht u- s. w. auferlig waren, so glücklich halten wir ben Gedanken dieses muen Pro;ectes, welches außer bin Offenbarer Verkehr auch ben Obenädei Verkehr, ber bekanntlich nach Frankfurt sch bebrütend ist, in feine Interessen einzieht und wünschen dem Unternehmer in gleiche- Weise zu seinem Interesse wie im Interesse von Offenbach, Oberrab unb graton welche buich diese Förderung des Verkehrs nur gewinnen können, baß ihm die ton• cession für fern Unternehmen ohne zu große Schwierigkeiten ertheilt werden m-p Wir werben, sobald wir Nahens über diese Sache erfahren, darüber Mitt', berichten 21 1 Seligenstadt, 2. Mai. Gestern haben zum ersten Male die regelmäßige Züge der neuen Bahnstrecke Hanau-Babenhausen unser Städtchen berührt; am Ädiir vorher sahen ro t zum letzten Male die alten Postwagen in unseren Gassen. lei Schwager blies, so gut unb schlecht er konnte, wehmüthige Abschedslieder, unb be alte Wagen, ber schon so manchem Reifenden Seufzer ausgepreßt hatte war M Kränzen geschmückt. So ist denn wieder ein Stück der alten Culturgeschichte begrabm Die Bewohner unserer Stabt frohlocken natürlich, weil sie in ber Eisenbahn bie Bm» schaff einer besseren Zukunft erblicken. Wer möchte ihnen nicht bie Erfüllung ihm Erwartungen gönnen, denn wehr w e irgend eine Stadt in unserem Lande hat Seligtii stadt in diesem Jahrhundert durch Aushebung der reichen Abtei unb durch bie AenderMi Heidelberg. Der Berliner F rmi Sönberop u. Co. wurde die Vorconccssion 'ur Erbauung einer Zahnradbahn auf das Heidelberger Schloß Die Bahn ioü über di- Schloßrmne bis zur Molkenkur w-tterg-führt werden. ,-Frankfurt a. M.. 6. Mai. Aus voliz-Elich- Weisung ist die Synagoge in einem der alten Häuser der Judengasse, welche durch d'.e R(issische Stiftung ms Leben gerufen und von den ärmeren Klassen der israelitischen Bevölkerung frequentirt wuide, (Denen großer Baufälligkeit gestern geschlossen worden. “ _ fMesseraffaire.l Heute Nacht gertethen drei Bursche oo emes Frauenzimmers aus der alten Brücke in Streit, sie schlugen sich und schließlich wurde Einer, Namens Hein, aus Winden, gesährlich ;n den Unterleib gestochen. Der Thater und das Frauenzimmer wurden verhaftet, der Dritte entsprang und der «Lchwervcrwundetc wurde auf Requisition sofort herbcigeholter Nachtwächter ins Hospital gebracht. ___ Vilbel, 6. Mai Der unglückl che junge Oeconom, der vor vier Monaten von einem Ochsen mit den Hörnern in den Leib gefloßen worden war, ist nach qualvollen Leiden beute Morgen gestorben. m — „M-m Mann >st Dichter", so sagte kürzlich eine Berlinerin einem Ein- schätzungscomm ssär, der wegen einer Steuerreclamation einige Details aufnehmen wollte. „Dichter, liebe grau? Was dichtet er denn? Für Herrn v. Hülsen oder für die Goldtre HuMettzehn?" — „Na, ne, für Hobrechten! Er dichtet die Rohren bei oer CamaLfation. @ine aufregende Scene fpielte sich gestern Vormittag zwischen 11 und 12 Uhr dem „M A" zufolge auf dem Kastrich ab. Zwei zusammengekoppelte Pferde, die irgendwo ihrem Führer durchgegangen waren, kamen plötzlich vom Gauihor her in gestrecktem Galopp die Kästtichstraße heraus, an welcher eine Menge kleiner Jtmbcr spielien. Alles stob erschreckt vor den wilden Gäulen auseinander, ein etwa ijäbriger Knabe aber fiel dabei inmitten der Straße zur Erde und hatte keilte Zett mehr, sich w eher aufzuraffen. Ein Schrei des Entsetzens entrang sich in diesem Mo- m.nte aus dem Munde aller der-r, welche Zeug- dieses Unfalles waren, denn die Pferde turnen schnurstracks auf das daliegende kleine Kmd loSgeftürmt, als wollten sie es mit ihren Hufen zermalmen Doch siehe da! 2ln der Stelle dicht vor dem Kinde äuge- langt, bäumten sie sich, gleichwie von e nem höherer. Arm gelenkt, machten sie eine Biegung zur Seite und setzten dann ihren Weg fort, ohne dem Kleinen auch nur ein Haar getiümmt zu haben. Eine fctrecfe weiter unten wurden die Thiere endlich eln- gefangen, während die Mutter des Kindes h-rzueilte und dasselbe unter Freudenthränen davonlrug. , — Von einem schrecklichen Unglücksfall wurde heute Vorrntttag eine hiesige Familie betroffen. In einem Hause in der Nähe des sogen Berges spielte das dreijährige Kmd eines Eisenbahnangestellten am offenen Fenster, als das Kind plötzlich das Gleichgewicht verlor und vom zweiten Stockwerk hinab auf die Straße fiel. Furchtbar verletzt, aber noch lebend wurde das arme Kind seiner jammernden Mutter Überbracht. Der Vater des Kindes ist zur Zeit gar nicht hier. Wien, 2. Mat. Ein großer Th-il der Stadt Tysmienitz (Bezirk TIumacz), welche nach der letzten Volkszählung 7600 Einwohner hat, ist gestern durch einen furchtbaren Brand zerstört worden; an 200 Häuser, das Gerichts- und Gemeindehaus sowie die Synagoge wurden em Raub ber Flammen — Der schönste Schuß — so wird aus München geschrieben — der beim siebenten brutschen Bundesschießen abgegeben worden ist, dürste der Ueberschuß sein, mit welchem das Comite soeben abgeschlossen hat. Es ist in der seltenen und glücklichen Hage, über ein baares Plus von 18.000 zu verfügen, von dem, einstimmigem Beschluß zusolge, 2000 X an Wohlthätigkeitsvereine überwiesen, 5000 X als <5tiftung§prei3 beim Konigsschießen benutzt und die restlichen 11,000 X als Grundstein beim Bau eines der Stadt würdigen Künstlerhauses reserviri werden. Man glaubt, durch letztere Gabe den Münchener Künstlern, welche eigentlich den wescntlichsten Theil zum glanzvollen Gelinge beitrugen, einen gerechten Dank abzustatten. Als Kuriosum sei aus der bei, Consum an Speise und Trank aufweisenden Liste nur noch erwähnt, daß während der Stägigen Festesdauer auf der Theresieiiwiese 730,000 Glas — sage und schreibe Siebenhundertdreißigtausend Glas Bier — getrunken wurden! — Bei klarem Wetter wird am 17. Mai eine Sonnensirniß beobachtet werden können. Dieselbe beginnt Morgens um 6 Uhr 30 Minuten und dauert bis 8 Uhr. Die Verfinsterung beginnt auf der Mitte des Sonnenrandes an der rechten Seite und endigt am unteren Rande. — In Würzburg fiel bei dem am letzten Sonntag Vormittag gehenden starken Winde von dem Fenster eines Hauses ein nicht befestigter Blumenstock einem etwa 4jähr,gen Kinde auf den Kopf und töbtete dasselbe sofort durch Zerschmetterung der Hirnschale. — [Sin schwerer Kuchens Der Hochzeitskuchen für die Tafel bei der Vermählung des Prinzen Leopold, jüngsten Sohnes der Königin Victoria mit der Prinzessin Helene von Waldeck ist ein pompöses Gebäude in drei Stockwerken, wiegt an zwei Centner und steht sechs Fuß hoch auf gold.ner Unterlage. Der erste Stock ist mit vier Medaillons geschmückt, welche die Welttheile Europa, Asien, Afrika und Amerika darstellen, der zweite bildet ein Oktogon mit Medaillons, Cupiden u. berg! m. Der britte Stock soll einen Springbrunnen darstellen, ans welchen Tauben herausfliegen. Diese Harmonie aus Zucker und Mehl wird in Windsor viel bewundert. ~ Es war Februar, in einer Familie ist ein Zuwachs anaekommen Der Vater meldet dies am nächsten Morgen den übrigen Kindern, deren ältestes ein achtjähriges Mädchen ist, mit den nicht eben sehr neuen Worten: „Kinder, ber Storch hat Euch in voriger Nacht einen kleinen Brnber gebracht!" — Allgemeiner Jubel — nur Seitens Luischens nicht, bas eine Weile nachbenkend den Kopf schüttelt unb bann in bie Worte ausbricht: „Der Storch, Papa? Das ist nicht möglich! Wir sinb in ber Schul-jetzt gerabe bei ben Zugvögeln unb bet Lehrer hat gesagt, baß bie Störche vor Mitte April gar nicht hier fein können " — Das sinb bie Folgen der Naturgeschichte. — Einen Universal-Kramladen muß wohl Herr Math. Beck in Gaisbach, Amt Oberkirch im badischen Renchthal haben Derselbe annoncirte (eine Maaren folgendermaßen: Empfehlung Amerikanisches Schweinefett und Pferdezahnmais, indische Elephantenzahiikämme, chinesischer The-, australisches Ebenholz, türkische Zwetschgen, Löch-rberger Bohnenstecken. Berliner Revolver, italienischer Tafelreis unb Brillianten, asiatische Perlen, w-stpsälischer Schinken, ungarische Wicken, österreichisches Mehl, böhmische Granaten, russisches Leberöl, bayrischer Schweizerkäse, schweizer Magenbitter, französische Golbwaaren unb Double, englische Rasirmesser, Holländer Gerste, hannoversche Göttinger Würste, Bremer G’garren, Nürnberger Spiegel und Spiegelgläser, Württemberger Taschenmesser unb Aps-lwein, würtemberger gutgedeckelte schwarze Gebirgsschnecken, hessischer Schnupftabak, Lahrer Cichorie mit gemalten Schachteln, spanischer Pfeffer, Mannheimer Kirschenwasser, Java- unb Ceylon-Kaffee, SBalbulmer Rückkörbe, Renchthiiler unb Markgräfler Weine, sowie Renchthal-Eisenbuhn-Actien sind zu den Tagespreisen zu haben bei Math. Beck. — [Ein Sensationsstück.s Die „American Times" erzählt Wunderdinge über ein neues Stück, welches in New Jork „nie daßewesene Sensation" eriegt. Die Handlung des Stücks ist folgende: Die Heldin, ein junges Mädchen, stirbt mit Ende des ersten Aktes. Der Vorhang steigt zum zweitenrnale unb wir befinben uns in einem Secir- faale. Den Ehrenplatz unter ben Leichen im Vorbergrunbe nimmt die Helbln ein; ein Professor mit mehreren ©tubenten erscheint; sie Hetzen den niederen Tisch mit der Leiche bis dicht an das Orchester heran und man sieht, daß die Tobte, nur von einem Tuche überbeeft, hier ruht. Der Professor nimmt lein Messer unb macht ihr einen Schnitt in bie Brust. Man hört einen Schrei; bie Helbin ist vom Scheiniobe erwacht. Jetzt werben einen Akt hindurch bie schauderhaftesten Mittel angewandt, die Kranke schluchzt, windet sich in Krämpfen, redet irre u s. w. Der Professor winkt dem Anatomiedtener, dieser wirft der Kranken ein langes Sterbehemd über; damit bekleidet, mit lang herabwallendem Haar, bleichem Gesicht, erzählt die Heldin ihre traurige Geschichte vor unb nach bem Tobe. Die Herren vom Publikum klatschen wüthenb Beifall, bie Damen fallen butzendwesie in Ohnmacht und — bas Haus ist allabenblich ausverkauft. Gewerbliche und technische Notizen. — [Emailliren von Gußeisen.s Von E. T. unb C. Horsley. Die Form wird mit einem Brei überzogen, ber burch Anrühren von 1 Psb. Graphit in 5 Pfb. Theer erhalten wird und bann der Ueberzug mit fein gemahlen-m Glas ober Hohofcnschlacke bestreut. Das überschüssige Glaspulver wirb abgeblasen unb bann bie Form getrocknet. Beim Gießen soll das flüssige Eisen die glasige Masse zum Schmelzen bringen unb diese einen emailleartigen Ueberzug auf dem Gußeisen bilden. — [Conservirung von Kartoffeln.] Zur Couservirung von Kartoffeln für die Küche dis tief in den Sommer hinein wird knipfohlen, die vorher gewaschenen Kartoffeln in einem Korbe ober einem Netze etwa 4 Secunben lang in stedenbes Wasser, dem etwas Kochsalz zugesetzt ist, zu tauchen. Daraus w-rb-n bie Kartoffeln an einen luftigen Ort gebracht unb bann ausgetrocknet, burch diese Behandlung wird ber Trieb zum Wachsen gänzlich erstickt unb es sollen bie so behandelten Kartoffeln lange sich gut unb geschmackvoll halten, wenn sie nach bem Trocknen tm Dunkeln ausbewahrt werben. Schiffsbericht. Mitgethellt von bem Agenten bes Norbbeutschen Lloyb in Bremen, C M. Dietz Nachfolger Gießen. Bremen, 8. Mai. [Per transatlantischen Telegraph.s Der Postdampfer Hohenstaufen, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. April von Bremen und am 25. April von Southampton abgegangen war, ist heute 7 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. 731) lieber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anreige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man ron der Annoncen - Expedition von MAASEWSTEIK «fc VOGLER in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einforlert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen enverlässigen Rath ertheilt Unmittelbaren Erfolg gegen Blutarmuth, Bleichsucht und Nervenleiden gewährt Dr. Liebaut's Regene- rationsknr, über welche eine höchst interessante Broschüre soeben erschienen ist. Zu beziehen durch die Buchhandlungen auch gegen Einsendung von 50 Pfg. (in Marken) von: Rühl'sche Buchhandlung, Darmstadt und W. Erras'sche Buchhandlung, Gothestr. 3, Frankfurt a. M. 3362 Wafferwärme der Lahn. Am 10. Mai, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr: + l(st/r° R., Luftwärme + 9° R L- Ehr. Rübs am en. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 15. Mai 1882, von Nachmittags. 2 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Hangelstein nachverzeichnetes Hol; versteigert werden: Schcith.Knüppelh.Stockh Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Buchen 6 76 16 650 Eichen 16,4 18 15 360 Die Zusammenkunft ist auf dem Weg nach Saubringen an der 2. Schneise. Gießen, den 9. Mai 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 3376 Bramm. Ieifgeöotenes. 3026 Ein Support unb verschiebenes llSerkzcug für Holz- unb Eisendreherei billig zu verkatisen. Näheres in der Exped. ds. Bl. AtlaS- und Moirse-Bänder in allen Breiten, Krausen, Bor- ßecker, Spitzen-Fichus, Schürzen, Corsets in allen Weiten und Qualitäten empfiehlt billigst J. Kaan jr., 3111 am Kreuz. Allgemeiner Anzeiger. SubmissLmZs-NussckreibuNg Die Erd- und Faschinen-Arbeiten für Ausführung der Regulirnng des Lumdabaches in hiesiger Gemarkung, veranschlagt zu X. 16438.55, sollen auf dem Submissionsweg vergeben werden: Der Voranschlag, die Zeichnungen und Bedingungen liegen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Die Offerten sind versiegelt, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 25. ds. Mts., Nachmittags 1 Uhr, einzureichen, wobei die Gebote in Prozenten der Vorauschlaqs- summe auszudrücken sind. Lollar, den 10. Mai 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei. 3365______Fuchs.______________ BinmenpflKnzen ,;u Einfassungen für Gruppen und Rabatten, als Pencev, Plllox, Glockenblumen, Pechnelken, Rosen, Srlenen, Vergißmeinnicht empfiehlt 2451 Carl Deines, Asterweg. Q lim meinen Ausverkauf rasch zu beenden, X €> habe die Preise meines noch vollständig asfor- X X Wirten Waarenlagers nochmals ermäßigt. V X 3375 Moritz Heichelheim. w 3370 Eine Pfuhlpumpc, sowie I 3374 Hansburschc gesucht von Kornstroh verkauft Karl Malkomefius. 1 Emil Pistor. Zum Bepflanzen der Blumenbeete empfiehlt die Gräff. 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