6O Samstag den 11. März 1882. Gichcner Anzeiger ' Amts- und Anzeigeblaü für den Kreis Gießen. T«k«a«r Schulstraß- B. 18. Ackermann. Keutschland. Darmstadt, 7. März. Schluß des Inhalts des Großh. Regierungsblatts (Beilage Nr. 3): eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leihgestern, am 23 Decbr. wurde dem Schullehrer Johann Linn zu Nieder-Erlenbach _ die Lehreritelle an der Gemeindeschule zu Rumpenheim übertragen; an dems. Tage wurde der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Groß-Felda Jobs. Friede. Coinbecher von der ihm übertragenen Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rumpenheim aus sein Nachsuchen enthoben und auf seiner bisherigen Stelle belassen; am 29. Decbr. wurde die von deni kath. Pfarrer und dem Stadtvorstande zu Bensheim auf die erledigte erste Mädchenlehrerstelle an der kath. Schule zu Bensheim prasen- tirte Schulamtsaspirantin Elisabeth Lang aus Lörzweiler für diese Stelle bestätigt ; am !. Januar 1882 wurde der Bauaufseher Johs. Engler zum Steuerausseher ernannt; am 5. Januar wurde der von dem Herrn Furstm Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dein Herrn Grasen zu Erbach-Schonberg auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Biumlmg-Grumbach prasen- tirte Schulamtsaspirant Wilhelm Mengler aus Vielbrunn für diese Stelle bestätigt; an dems. Tage wurde dem Schullehrer Bockms zu Rinderbugen die Lehrerstelle an der evang. Schule zu Köngernheim; am 12. Januar wurde dem Schullehrer Heinrich Joseph Schreiber zu Kostheim Re Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu Laubenheim, am 13. Januar wurde dem Schulmntsaspiranten Christoph Goll aus Babenhausen die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Götzenhain übertragen; am 18. Januar wurde der Gerlchtsvollzieheraspnant Johann Justus Lahm aus Alzey zum Gerichtsvollzieher nut dem Amtssitze zu Offenbach ernannt; am 22. Jan. wurde dem SchulamtsaspirantenNik. L-chuckmann aus Framersheim eine Lehrerstelle an der Gememdeschule zu. Alzey übertragen, am 27. Januar wurde der Finanzaspirant Johann Friedrich Kell zu Mainz zum Steueraufseher ernannt; am 6. Februar wurde dem Schulamtsaspiranten Jacob Sättig aus Dieburg eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule M Viernheim übertragen; am 8. Februar wurde der vormalige Gardist im 1. Hess. Jnfantene- l Leibgarde-) Regiment Nr. 115 Johs. Deuchert zum Kanzleuvarter m dem Colle- qienhanse zu Darmstadt ernannt; am 9. Februar wurde der von dem Herrn Fürsten zu Solms-Braunfels auf die erledigte Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Meckesheim präsentirte Schulanitsaspirant Friedrich Steinberger aus Beienheim für diese Stelle bestätigt; am 16. Februar wurden dem Schullehrer Johs. Eck zu Hesselbach und dem Schulamtsaspiranten Theodor Weber aus Hamhausen Lebrerstellen an der kath. Schule zu Fürth übertragen; an deins, -rage wurde die von dem Kreisrathe zu Offenbach, sowie dem kath. Pfarrer und Ortsvorstande zu Groß-Steinheim auf die zweite kath. Lehrerstelle zu Groß-Steinheim präsentirte Schulamtsaspirantin Katharina Bund aus Heiligenkreuz bei -rner fiir diese Stelle bestätigt. 9. Dienstentlassungen. Die Unfallversicherung. ' Der preußische Volkswirthschaftsrath hat am Dienstag m einer längeren --iinunn di/ibm von der Staatsregierung vorgelegten Grundzuge eines Unfall- ( ^^.n^-Leümtwurfes berathen, und damit ist denn diese hochwichtige An- s verstcherungs-G I ( einer parlamentarischen Körperschaft ge egenheit nur, zun' ^"enne/g^,r1cC9n,urbe bekanntlich der ursprüngliche Gesetz- 1 be)pt che - 3 r Reichsversicherung mit einem Drittel Staatszuschuß bastrte, , °°rgelegt, um später im Reichstage so verändert zu werden, daß sich seine Durchführung als wenig angebracht erwies zumal auch bereits die Ausarbeitung emes neuen, des jetzigen Pivfectes, in Aussicht stand. Es folgte dann im Januar d. Js. der betannte liberale Gesetzentwurf, welcher mit den jetzt vorhandenen Grundzügen m zwei wichtigen Punkten übereinstimmt, nämlich in cher Zwangsversicherung und der Befremng der Arbeiter von den Prämien. Die Hauptfragen, um die sich fetzt Alles i reht, bleiben nun: Bei wem soll versichert werden und wer hat die Prämien zu tragen? Hinzutreten dann freilich noch die Fragen über Re Dauer der^Carrenz- eü ld. h derjenigen Zeit nach den, Unfall, in welcher noch Inn«- Entschädigung gezahlt wird) und die Anzahl derjenigen Arbeiter, welche unter die Bestimmungen des Gesetzes fallen, doch ist über diese Punkte eine Einigung. verhaltmß- mäßiq leicht möglich, wenn die Hauptdifferenzen bezüglich der Art der Versicherung und der Tragung der Prämien beseitigt smd. Daß eine Aenderung des jetzigen Haftpflichtgesetzes unbedingt nöthig ist ist allgemnn anerkannt, denn Re Garantie, daß den Arbeitern bei Unfällen sofort und schnell geholfen wird, ist eine so schwache, daß sich daraus die bittersten Klagen herleiten und das Verlangen nach einer Reu-Regulirung dieser wichtigen socialen Angelegenheit immer dringender wird. Nach den Ziffern, welche der Reglerungs-Commffsar BoRcker im Volkswirthschaftsrath auf Grund der im Herbst vergangenen Jahres erhobenen Statistik gegeben hat, stellten ffch die Unfälle in einem ^ahre folgendermaßen: Die Erhebungen beziehen sich auf 94,000 Werke oder Betriebe mit 1,600,000 männlichen und 350,000 weiblichen Arbeitern. _ Es starben 651 männliche und 811 weibliche Arbeiter, dauernd erwerbsunfähig wurden 123, theilweise erwerbsunfähig 134, vorübergehend 28,000. Ist so der i^ocentsatz ein verhältnißmäßig niedriger, so ist die Zahl derjenigen, welche durch Unfälle betroffen wurden, mit rund 30,000 eine ziemlich hohe und sie wird sich ohne Zweifel noch in beträchtlichem Maße erhöhen, wenn alle diejenigen Unfälle mit in Anrechnung gezogen werden, welche zunächst nicht unter die Bestimmungen des Gesetzes fallen. Angesichts dieser Ziffern ist es erklärlich, wenn fort und fort ein Zustandekommen des Gefetzes gefordert wird. In den letzten -ragen ist nunmehr die Wiedereröffnung des Reichstages mit ziemlicher Sicherheit m Aussicht gestellt und neben dem Tabaksmouopol die Unfallversicherung als Hauptgegenstand der Berathung genannt ivorden. Verschieden wie die Meinungen der einzelnen Parteien, waren auch die Ansichten der Mitglieder des Volkswirth- schaftsraths. Während der R.egienmgs-Entwurs eine Versicherung bei neu zu bildenden Genossenschaften beantragt, wurde in der Körperschaft das Verlangen nach einer Reichsversicherung-Anstalt oder aber auch nach einer Versicherung bei Privatgesellschaften ausgesprochen. Beide Forderungen sind schon in früheren Vorlagen, die erste in der der Regierung, die zweite in der Vorlage der Liberalen berücksichtigt gewesen, aber beide haben keine Zustimmung gesunden. Gegen die Reichsverstcherung zogen die Partilülaristen in's Feld und gegen die Privatversicherung wurde das Bedenken erhoben, daß nicht nur nicht dadurch die Prämie vertheuert würde, sondern auch keine Garantie für die Sicherheit vorhanden wäre. Die letzteren Einwände sind nicht ganz von der Hand zu weisen, wenngleich sie wohl etwas übertrieben sind. Als Ausweg werden eben jetzt die Genossenschaften vorgeschlagen. Zurückzuweisen ist der Gedanke keineswegs und im Reichstage auch eine Einigung hierüber wohl möglich. Schwieriger stellt sich allerdings nun die Frage der Prämienzahlung, zu welcher die Regierung den Staatszuschuß in Aussicht nimmt. Die Bedenken, welche dagegen auch im Volkswirthschaftsrath erhoben wurden, sind nicht unbedeutend, und sicher richtig ist es, daß eine Fundamentirung der Genossenschaften auf eigenen Füßen vertrauenerweckender für die Zukunft ist. Eine offene Frage bleibt es jedoch daneben, ob nicht die Arbeitgeber den Arbeitern die von ihnen zu zahlenden Versicherungsprämien in Anrechnung bringen werden. Dieser Gegenstand scheint uns zuerst der Erörterung und Feststellung nöthig zu sein, es dürfte sich daraus Manches für die Lösung der ganzen Frage ergeben. Als Carenzzeit ist in^den Grundzügen eine Frist von 13 Wochen angegeben, mährend welcher an stelle der Unfallversicherung die Krankenversicherung tritt. An Beiträgen zu dieser letzteren müssen jedoch die unter das Unfallgesetz fallenden Arbeiter ein Drittel beitragen. Da ein ganz bedeutender Theil der Unfälle in einem Vierteljahr curirt sein wird, so würden also die Unfallgenossenschaften wesentlich erleichtert und ein Haupttheil der Kosten den Krankenkassen zugewiesen werden. LKY7ÄWÜ» --1* Sch» 3« m-r.- einem GehaU von 900 M. Die mit einem «ang. fieber ju, stelle an der Gemeindeschule zu Heimertshausen nut einem Gehalt von 900 , mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Die nut emem evang. Lehrer ,u besetzende "Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Mockstadt mit «nein Ge- Mt von 900 mit der Stelle ist Organistendienst verbunden ; dem Herrn Fürsten zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen steht das Prafentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschille zu Fürfeld mit einem nach dem Dienstalter des betk Lehrers sich bemessenden Gehalt von 900 bis 1000 fahrlich, mit _ der Stelle ist 7 »SÄFBS'tiÄi nachfolgende Bibel,tellrn zu Texten für diesen Tag ausgewahlt. ^^nnas^Ea'v^^Vers 8' Da meine Seele bei mir verzagte, gedachte ich an H-rkn und mein Gebet kam zu Dir m Deinen h-il.g-n T-mpel." geben X Ä Ä »X lich-r S-lbstpiüfung diesen Tag zu W^n- jumSM bie reichen Trost- Maßen zu Buße. Glauben und Heiligung ermahn . nnbalicn in gemcinsamc>n quellen des Evangeliums die Bußfertigen hmweifn uns Alle zu wahrem Flehen um den ferneren gnädigen Schutz und Beistand Gottes, der Heile führen wolle durch Jefurn Ehristum^s-m-n Sohn. ---------------—--- " Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. cm- romcit, ckammer der Stande. 18. Sitzung.s m. Darmstadt, 9. Marz. [3»e*tc b u b g e t § fort. Die als Er- Die Kammer fahrt m_6cr Berathung beS® werden gutgeheißen. Bei dem Titel träge aus Staatsdomänen eingestellten Sum röder die Regierung, ob bald eine „Ertrag der St°ats-Est-nbahn-n», fk^ - Mintst-rialpräsident Vorlage in Betreff des Secundarbahnw-kns zu , |old)e Vorlage seien im vollen Schleiermacher erwidert, du-Vordere,tu gen ,u^ über biejen Aegenstand im Betrieb und die Negierung hoffe, m n ch um Anlage von L-ecundärbahnen eine Allgemeinen und über die ocrf*'nbencn bei diesem Cap'tel in Anregung gebrachten eingehende Vorlage machen zu können. g von 2500 „ft für die Gründ weiter oersolgten Emiüh, ung e n Durchs« b ertbeilt die Kammer gleich- üäIäS ■.”< « WU. «* 8. Dienstnachrichten: Am 19. Decbr. 1881 wurde der von der Frau Gräfin zu Erbach-Fürstenau aus die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bullau präsentirte Schulamtsaspirant Georg Jacob Krämer aus Hiltersklingen für diese Stelle bestätigt; b(e 6qp. 4( „Mrccw «r™“" - “‘l" am 20. Decbr. wurde dem Schulamtsaspiranten Heinrich Jung von Holzhausen Berathung d-s Ftnanzgesetz-s ausg i s • ansätze gutgeheißen, nämlich für Brückengeld und Ueberfahrten 120,742 X, für Sporteln 48.900 X, für Stempel und Gebühren 1,400,000 X, für Collateralgelder 360,000 X und für Abgabe von Hunden und Nachtigallen 132,080 X Bon mehreren Seiten wird über die trotz der neuen Verordnung vom Januar b. I- immer noch bestehende allzu große Höhe des Jmmobiiienstempels geklagt, während die Vertreler der Regierung, Geh. Ratd Hallwachs und Oberstaatsanwalt Becker, darauf Hinweisen, daß die Erleichterungen gerade für geringere Summen geschaffen sei, während der frühere hohe Stempel auch für die Folge nur bei den in Städten vorkommenden Verkäufen großer Objecte in Anwendung kommen werde. — Bei dem Einnahmekapitel „Aus Reichssteuern", wofür 408,506 X eingestellt werden, beklagt Abg. o. Rabenau wiederholt, daß diese Einkünfte nicht, wie es ihre Bestimmung sei, zu Steuererleichterungen verwandt worden feien. Ministerialpräsident Schleiermacher weist dem gegenüber auf den beinahe 1 Mill. X betragenden Ausfall an den Einnahmen aus Forstdomänen hin, welcher unbedingt eine Steuererhöhung nöthig gemacht hätte, wenn nicht die Einnahmen aus dem Reiche zu dessen Deckung, also inbirect zu einer Steuerverminderung hätten benutzt werden können. — An Geldstrafen werden nach dem Vorschlag der Regierung 157,068 X, an andern unmittelbaren Einnahmen der Hauptstaaiskasse 60,714 X und an zufälligen Einnahmen der Hauptstaatskasse 285,413 X in Ein ahme gesetzt — Es folgt die Berathung des Entwurfs des Finanzgesetzes für die Finanzperiode 1882—85. S 1 des früher mltgetheilten Entwurfs wird mit folgender Einschaltung angenommen: »Erfolgt im Laufender bevorstehenden Finanzperiode eine Abänderung oder Ergänzung der zur Zett hinsichtlich der directen Steuern bestehenden Gesetzgebung, so soll für die beiden letzten ober das letzte Jahr der Finanzperiode wegen des Ausschlags der directen Steuern weitere Vereinbarung mit den Ständen stattfinden. Gleiches soll geschehen, falls der dem Großherzog Ihum aus den Zöllen, der Tabaks- und Reichestempelsteuer zufließende Betrag die für den Matrtcularbeitrag aufzuwendende Summe in einem der Etatsjahre der bevorstehenden Finanzperiode um mindestens 400,000 X übersteigt." Die unter Cap. 4 des Einnahmebudgets vorgesehene Summe von 7,900,186 aus directen Steuern wird dort eingestellt. — Zu z 2, welcher Vorschriften wegen der inbirecten Abgaben enthält, beantragen zwei Mitglieder des Ausschusses, welchen sich heute die übrigen außer Ellenberger anschließen, die Entscheidung: „Jedoch soll von den Weineinlagen der Weinhändler eine Abgabe fernerhin nicht mehr erhoben werden." Gleichzeitig wird an d-m betreffenden Kapitel des Einnahmebudgets ein Abstrich von 60,000 X beantragt. Dieser Antrag, dem sich die Regierung anschließt, wird nach warmer Fürsprache der Abgg, Racke, Wasserburg, Schröder, Böhm, Pennrich, Betz und Wolfs- kehl und nachdem allein Abg. Ellenbcrger dagegen gesprochen, gegen 5 Stimmen angenommen und damit der Antrag des Abg. Wasserburg, auch die Tranksteuer u-n Wein zu stre-chen, erledigt. — § 3 des Gesetzentwurfs wird ohne Debatte angenommen, ebenso der Gesetzesentwurf im Ganzen. Nächste Sitzung morgen. Tagesordnung: Vorlagen und Anträge. Darwstadr, 10. März. [$elegramm.j Die zweite Kammer beschließt bei der zweiten Lesung des Etats für daS Polytechnikum mit 23 gegen 22 Stimmen, die Regierung zu ersuchen, bei fortdauernd fchwacber Frequenz die Anstalt mit Ablauf der kommenden Finanzperiode aufzuheben. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correspondcnz-Bureau. Berlin, 9. März. Das Abgeordnetenhaus genehmigte heute in zweiter Lesung den Ankauf der Bergisch-Märkischen und Thüringer Bahn einschließlich der Anlage einer Bahn von Eichicht nach der Meiningen'schen Grenze, ferner den Ankauf der Berlin - Görlitzer, der Cottbus-Großenhainer, der Märkisch- Posener und der Rhein-Nahe-Bahn und genehmigte das ganze Gesetz durchweg nach den Commissions-Anträgen. — Der permanente Ausschuß des Volkswirthschastsrathes besprach das Monopol heute vorwiegend vom landwirthschaftllchen Gesichtspunkte, Nathusius und Krüger schlugen zu 7—19 zahlreiche Milderungs-Anträge vor. Regie- rungs-Commissär Mayr hob die Vorzüge der Vorlage vor den bezüglichen französischen Bestimmungen hervor und bemerkte, das Blätterzählen sei absolut nothwendig und der Gewichtsbestimmung vorzuziehen. Die Pffanzgebiete könnten eventuell erweitert werden. Die Preise würden jedenfalls nicht schlechter sein als bisher. Der Ausschuß nahm sodann die §§ 7—34 mit einigen Aenderun- gen an und beschloß u. A., daß die Kommunen berechtigt sein sollen, den Mono- polbetrieb, wie andere ähnliche Betriebe, zur Besteuerung heranzuziehen. München, 9. März. Die Kammer der Reichsräthe hat bei der Berathung der Mckäußerung des Abgeordnetenhauses über den von diesem in der Simultanschulfrage gefaßten Beschluß den Beschluß des Abgeordnetenhauses und ebenso auch den vom Ausschuß gestellten Antrag abgelehnt und den Vorschlag des Reichsraths Neumayr auf Aufrechterhaltung seines früheren Majoritüts- Beschlusses angenommen. Wien, 9. März. Officiell wird aus Risano vom heutigen Tage gemeldet: Gestern wurden Vratlo und Ubli besetzt. Etwa 150 Insurgenten flohen, ohne Widerstand zu leisten, auf allen Punkten; 10 derselben wurden gefangen genommen. Die Truppen erstiegen die Höhen und standen am 8. März in der Linie Orahovac-Ubalac-Ledenice-Greben-Celina-Jelovica-Berg. Bei Kon- jisko südöstlich Trebinje fand gestern ein Gefecht 'gegen etwa 100 Insurgenten statt, welche zurückgetrieben wurden. Die Truppen hatten keine Verluste/ — In Cattaro wurde ein Korrespondent serbischer Blätter, Namens Igor Vezics, welcher aus Montenegro kam, verhaftet. — Wie aus der Herzegowina gemeldet wird, entsetzte die Regierung alle der orthodoxen Gemeinde angehörende Beamte in Mostar ihrer Posten. Rom, 9. März. General Medici ist heute früh gestorben, der Zustand Lanza's ist hoffnungslos. Lokale». Gictzen, 10. März. (Das W o hlth ätigkc its-C o nee rt b e § Grasen Göza Zichy am 12. März 111. (Schluß.! Wir führen unserer musikalischen Plau- beret noch Einiges hinzu. Der Graf, welcher einem ber reichsten uub ältesten Ungar. Mag- natengeschlechter angehört, verlor im Alter von 15 Jahren burch ein Unglück auf ber Jagb seinen rechten Arm. Ab-r burch eine unbesiegbare Leidenschaft für bie Musik und eine bebrütende Naiurantagc getrieben, hat er unter der Leitung ausgezeichneter Lehrer, darunter auch — Franz Liszt — feine musikalischen Studien vollendet und seiner Linken eine so märchuhafte Fertigkeit erworben, daß er, wo er sich auch öffentlich produzirt hat, stets bas Entzücken des Auditoriums und die Bewunderung der maßgebenden Kritiker erregte. Er ist der einzige einarmige Pianist, von welchem die Kunstgeschichte bis heute Notiz zu nehmen sich veranlaßt fühlte. Dieser Künstler, welcher durch seine eminente Virtuosität auf dem Glarner das Publikum förmlich electrifirt, thut dar, was Energie und ernster Wille, verbunden mit entsprechendem Talente vermögen. Noch sei bemerkt, daß er am 6 März nach seinem Goncertiren in Karlsruhe und Mannheim von dem Großherzog von Baden nach Baden geladen war. Wir glauben mit diesin Zeilen eine ehrende Pflicht zu erfüllen, indem wir unser Publikum aus diese Thatsach-n aufmerksam machen und den Wunsch aussprechen, daß eine möglichst rege Betheiligung an bem Konceite dem edlen gi oßmuthtgeu Künstler seine humane Mission lohnend und erfreulich machen möge. — Schon feit geraumer Zeit wurde einem Bäcker von seinem am Wiesecker Weg 0 genben Hol, ein ziemliches Quantum gezehniet. Die unberechtigten Executoren wurden gestern Abend abgesaßt und einer derselben heute Morgen mittelst Karrenfuhrwerk nach dem Hbtel in der Bachgasse gefahren. — Ein Gymnasiast, welcher am Mittwoch Nachmittag aus seiner Wohnung in ber Ludwigsstraße mit einem Flobertflintchen zwischen in einem Garten beschäftigte Arbeiter schoß, wurde ermittelt, ihm das Flintchen abgenommen und er zur Anzeige gebracht. — Vor ca. 14 Tagen wurde in einem h esigen Fabrikgeschäste ein größerer Messingdiebstahl verübt. Die beiden Spitzbuden wurden ermittelt und heute Morgen eingesteckt. __ Bttmifcbte*. Darmstadt, 6. März. Heute wurde vor der Strafkammer dahier die Untersuchung gegen den Gärtnerleh.ling Ludwig Rühl von Brssungen wegen Todischlags verhandelt. Am 21. Decemder 1881 haben in Abwesenheit des Lehrherrn die Lehrlinge Holz gemacht und hat der Lehrling Stein des Meisters Pflanzenkorb auf den Boden gebracht, welcher sich über dem Standpunkt des Angeklagten befand. Der Pflanzenkorb fiel herunter und zwar gerade dem Ludwig Rühl auf den Kops. Derselbe kam durch diesen Zufall so in Wuth, daß er dem Stein, trotz des Bittens, ihn nicht todt- zuschlagen, mit einem Holzbeil, das er in der Hand hatte, und sodann, nachdem ber Stiel desselben in Folge eines Schlages mit demselben auf einen Balken — wie der Angeklagte angibt — entzwei gegangen war, mit einer größeren Holzaxt so auf den Kopf schlug, daß derselbe fast ganz in Trümmer ging. Der Tod trat alsbald in Folge des großen Blutverlustes ein. Außer dem anderen Lehrjungen hat Niemand etwas gehört und hat der Thäter kaltblütig den Leichnam bei Seite schaffen wollen. Der Thäter ist geständig; er ging nach der Thai nach der Bergstraße, hatte kein Geld, fand ferne Arbeit und nachdem er sich neun Tage — th-lls auf dem Bettel — draußen berumgetrieben, hat er sich auf dem Rückwege in Bensheim selbst der Polizei gestellt. Der Angeklagte ist 17 Jahre alt; von feinem Lehtherrn, wie auch von seinem früheren Lehrer wild ihm das beste Zeugniß ausgestellt, nur ein gewisser Trotz, der nicht zu bewältigen, wird ihm zur Last gelegt. Mit dim Getödteten hat er nicht zum Besten gestanden, auch nach der Abendschule hat er ihm aufgelauert, um ihn zu schlagen, wie er selbst zugesteht. Auch soll er ihn, früher schon Phosphor, das der Meister zum Mäusevergifien angeschafft, auf fein Brod g> streut haben, um ihn zu vergiften. Das Lesen von Räubergeschichten soll viel Schuld an den Verirrungen des Angeklagten tragen. Der Gerichtshof vertutheilte den Angeklagten wegen Todtschlags in eine Gesängnißstrafe von 5 Jahren. Offenbach, 7 März Dem Vernehmen nach wurden die großen Asphaltirungs- arbeiten an den Neubauten des Centralbahnhofes zu Straßburg, in einem Flächeninhalt von 17,000 Quadratmeter, der hiesigen Firma Aug. Martenstein u. Joffeaux zur Ausführung übertragen. In Coucurr-nz waren Asphaltgeschäste aus Berlin, Bremen, Basel, Cöln, Breslau, Stuttgart, Wiesbaden und Straßburg. Frankfurt a. M-, 7. März. Der Central-Ausschuß für das fünfte deutsche Turnfest hielt gestern Abend unter dem Vorsitze des Henn Oberbürgermeisters Miquel feine Schlußsitzung ab, um über die Verwendung des Ueberschusses endgültig zu entscheiden. Es wurde der Beschluß gefaßt, den Ueberschuß unter die hiesigen Vereine, die das Fest veranstaltet hatten, nach Maßgabe der im Juli und August 1880 vorhandenen Mitglieder zu vertheilen; darnach würde der Frankfurter Turnverein ungefähr 1800 X, der Turn- und Fecht-Clud etwa 1000 X, der Turnverein Sachsenhausen etwa 800 X und die Frankfurter Turngemeinde etwa ebensoviel erhalten. — Von ruchlosen Händen wurden in verflossener Nacht auf der Hanauer Landstraße zwölf Bäumchen geknickt. Mainz, 8. März, [llnglfitf ] In unserer Nachbarstadt Kastel hat sich gestern Nachmittag ein sehr bedauerlicher Unglücksfall ereigmt. Ein hiesiger Weinwuth wollte mittelst eines Privatfuhrwerkes von hier über Kastel nach Erbenheim fahren. In Gaffel wurden indessen — durch das Dampfabblasen einer Locomotive — die beiden vor dem Wagen befinbltdben Pferde scheu und gingen durch. Der Kutscher des Wagens wurde alsbald zur Erde geschleudert, ohne sich indessen schwer zu verletzen. Da nun die Pserde zügellos waren, rasten die Thiere wie toll durch die Straßen, der Wagen prallte gegen ein Haus an und weithin wurde der Insasse, der betreffende Weinwirth, auf das Pflaster geschleudert, wo der Mann mit zerschmettertem Schädel liegen blieb. Für den Unglücklichen ist keine Hoffnung mehr vorhanden. Der Wagen wurde durch den gewaltigen Stoß derart zertrümmert daß die einzelnen Stücke desselben auf einen Karren geladen nach Mainz gefahren wurden. — Die Rechtsprechung in Bezug auf Schlägermensuren auf den deutschen Universitäten ist jetzt ganz unsicher. Während vor längerer Zeit ein Strafsenat des R ichs- gerichts die Schläger für tödtliche Waffen erklärt hat, ist neuerdings eine andere Entscheidung gefällt worden, die nicht gerade der ersten schnurstracks zuwiderläust, aber doch dieselbe illusorisch zu machen geeignet ist. Die Schläger sind danach an sich tödtliche Waffen, verlieren aber diesen Charakter bei den gehörigen Schutzmaßregeln, wie sie bei ©tubentenpaufereieu üblich find. — Die „Bonner Ztg " berichtet unterm 3. d. Mts.: „Eine Mensur vom 2 Juli v. Js. zwischen drei Hallensern und drei Bonner Allemannen wurde heute Mo-gen vor der Strafkammer oerbanbelt. Die sogenannte „pro patria-Paukerei" hatte auf Forderung der Hallenser Studenten hier in Bonn und zwar mit geschliffenen Schlägern ftattgefunben. Alle drei Paare hatten ordeniliche Schmisse davongetragen. Einem ber .Kämpfer mußten bie erhaltenen Wunben mit 38 Nadeln, einem andern mit 26 Nadeln gehaftet werden. Da aber die Verhandlung entgegen der Aufstellung der Anklage ergab, daß allerdings die Paukerei mit geschliffenen itödtlichen) Schlägern, aber auch nvt den nöihigen Schutzmitteln gegen Lebensgefahr durch bie üblichen Binden und Banbagen stattgesunben, so erfolgte Freisprechung sämmt- licher Angeklagten von ber Anklage des .-Zweikampf s mit tödtltchen Waffen, doch wurden sie wegen gegenseitiger Mißhandlung zu je 50 X ober fünf Tage Geiängniß verurtheilt". — Den längsten Februar ber Welt hat in diesem Jahre der „Holsteinische Bote" gehabt, ber sich nicht bet dem 29. Februar begnügte, das Schaltjahr von 1884 ante« epirenb, sondern sich auch noch einen 30. Februar zulegte „Stolz will ich den Spanier . . ." Handel und Verkehr. Limburg, 8. März. (Fruchtmarkt) Rother Weizen X 20.90, Weißer Weizen X 20 70, Korn X 15.40, Gerste X 11,10, Hafer X 8,75, Erbsen X 00 00, Kartoffeln X 00,00. 731) lieber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HA A.SEIVSTE1IV <4? VO€HjER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München 1 zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst: Sonntag dcn 12. März (Oculi): Morgens 9*/2 Ubt: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch den 15. März: IV Passtonsgottesdienst. Abends « Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Sonntag den 19. März, findet im Vormitiagsgoitesdienst die Feier des heil. Abendmahls statt. Die Beichte wird In Verbindung mit demselben gehalten werden Die Psarrgeschäfte in der Woche vom 12. bis 18. März besorgt Pfarrer Schlosser. ®hun« l -'Ali), 'Mi " ■D,»retn .^Unter: S'itlinje Jr» stüde tatn nJ?l tobt: -Mm bet ‘ wie bet ».auf ben ’J Folge -™ etwaä >0«n. Det ®'1‘, fanb -. braufeett W «eftedt. °> Imhetei w mcht ju Beste, Wogtn, bk teilet jW ften. $,§ Ingeflajtit !8 in eine holtimngS: f Flächen: 'ffeauj tut , Sternen, i deutsche Mzwi t'J M iO m Pete« i 1880 iit In UgesD ichsenhiusi, . - $01 ftrafee Ms sich fleftetn mrth wollte sohten. 31 ble beiden beb ffiajerä . Do ■ her WoM SBeineirti, liegen blieb, rarbe dmch - auf einen lchen Uni: -sRM cketr End Nt, aber n sich W tegiln, * ntera i 1 Brei M . (opM i Sonn nl ; otdenäs oben ntil mbluni ®|! geschsiß« redens«!!* junjf» Baffen, * , Aeiin««! 1.90, «# en * * n 1884 «nie jffl !» w ieige i" eit’ ,lE» 1 itti. Oberhksßsche Eisenbahnen. Mit dem 15. ds. Mts. tritt der Nach- traal tum deutschen Eisenbahn-Gütertarif Theif 1", enthaltend die nach den Beschlüssen derGeneral-Conserenz der deutschen Eisenbahn-Verwaltungen uom 16. Dezbr. 1881 redigirten allgemeinen Tarifvorschriften nebst Güter-Classiftcation, in Kraft. Dieser Nachtrag kann von unserer Magazinsverwaltung direct oder durch Vermittelung der Güterexpcdüwncn zum Preis von 25 A biogen werden. Gießen, den 8. März 1882. 1748 Großh Dwcctio». Holz-Versteigerung. Es kommen Montag den 13. und Dienstag den 14 lfd. Mts. m der Z i m m e r' scheu Försterei Ldtnnerod, in den Walddistrikten Eichenkopfel, Elch- wald, Würtsgarten und Burg, zur Versteigerung : $riigtt6. Stockh. Reish. Raummeter. Nadelholz 5 30 15 59 17 Eichenstämme von 16—32 Ctm. Durchm. und!—10 Mr. Länge, 33 Nadelholz-Stämme von 17 bis 36 Ctm. Durchm. und 5 bis 13 Mir. Länge, 500 Eichen- und Fichten-Stangen von 6^14 Ctm. Durchm. umd 5 bis 10 Mr. Länge. Die Zusammenkunft findet jedesmal Morgens 9 Uhr in dem Zimmer'schen Hof dahier statt. Winnerod, den 4. März 1882. 1594 Sänger, Förster. Holzverfteigernng. in der Kgl. Obersörsterei Krofdorf. Montag de« 20. März, Morgens 10 Uhr, werden bei Wirth Peter Theiß zu Kirschwäldchen bei Wetzlar aus dem Königlichen Forst nachstehend bezeichnete Holz- fortimcnte öffentlich meistbietend versteigert. Schutzbezirk Stoppelberg. Distr. 88, VU. Weichholz: 8900 Stück Hascl-Rcifftangen, 352 Rmtr. Reiser. Daselbst, vib. Kiefern: 66 Bau- und Nutzstämme mit 67,13 Fstm. Kub.-Jnh., 2Rmtr. Scheit, 6 Rmtr.Knüppel, 68 Rmtr. Reiser; 40 Rmtr. Weichholz-Reiser. Distr. 89, 1. Eichen: 62 Baustamme mit 14,96 Fstm. K.-Jnh., 31 Rmtr. Scheit, 10 Rmtr. Knüppel, 190 Rmtr. Reiser. Weichholz: 2 Birken-Nutzstämme mit 0,13 Fstm. K.-J., 600 Lasel-Neisstangen, 690 Rmtr. Reiser. Distr. 95. Eichen: 5 Rmtr. Scheit. Buchen: 174Rmtr.Scheit,2Rmtr.Knüppcl, 29 Rmtr. Stockholz, 154 Rmtr. Reiser. Totalität: Eichen: 5 Bausiämme mit 1,85 Fstm. K.-Jnh., 1 Rmtr. Stamm- Knüppel, 12 Rmtr. Reiser. Fichten: 2 Baustämmc mit 0,78 Fstm. K -Inh 2 Rmtr. Reiser. Sämmtliches Bau- und Nutzholz kommt Vormittags, sämmtliches Brennholz Nachmittags im Termin zur Versteigerung. Krofdorf, den 9. März 1882. , Der König!. Oberförster. 1733 Müller. Holz-Versteigerung. Sämmtliches Holz, welches am Mittwoch den 1. März d. I. im Grüninger und Dorf-Giller Markwald versteigert worden, ist nicht genehmigt. Es kommen deshalb wieder zur Versteigerung Montag den 13. März d I., Morgens 10 Uhr anfangend, 30 Eichen-Stämme mit 30 Festm. Inhalt, 117 Weißbuchen-Stämme mit 42 Fstm. Inhalt, 01 1 Rothbuchen-Stamm mit 147 Fstm. Inhalt, 6 Kiefern-Stämme mit 4,12 Fstm., 27 Linden-Stämme mit 9,75 Die Zusammenkunft ist im Wald bemi Pflanzgarten. Grüningen, den 6. März 1882. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Leidich. 1662 Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Der im diesjährigen Kalender auf Dienstag nach Lstern angefetzte Markt ist auf Dienstag vor Ostern verlegt worden. Butzbach, den 8. März 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. 1740________________________Küchel.________ Schwarzen Vachemire Qualitäten, doppelbreite Waare, von Oll. H€tt€Z*> Moritz Heichelheim, 682 Gänzlicher Ausverkauf von Manufacturwaaren, Kleiderstoffen, Ausstattungsgegenständen & Damen- Confection. Wegen Aufgabe meines Waarengeschäftes verkaufe mein Lager (das größte am hiesigen Platze) vollständig aus und bietet sich meinen geehrten Abnehmern Gelegenheit, die gediegensten Maaren vortheilhaft einzukaufen. Der Verkauf findet zu festen Preisen nur gegen Baarzahlung statt. Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Abonnements auf die „Frankfurter Zeitung," das einzige große entschieden freisinnige Frankfurter Blatt, welche in einer Auflage von Exemplaren erscheint, werden bei unterzeichneter Agentur angenommen. Der Abonnementspreis der „Frankfurter Zeitung," einschließlich „Stadt-Anzeiger" beträgt pro Vierteljahr 9)lt 8 25 Pf, pro Monat Mk 2. 75 Pf. Auf das Samstags erscheinende „Wochenblatt" pro Vierteljahr Mk 1.25 Die „Frankfurter Zeitung" ist das größte, bestunterrichtetste Blatt Süd- und Mittel-Deutschlands, dessen politischer, Theil ebenso wie die Abtheilungen für Handel, Volks- und Landwirthschaft, Gewerbe, Kunst und Wiffeuschaft, nicht minder das unterhaltende und belehrende Feuilleton demselben seit einer Reihe von Jahren einen Weltruf verschafft haben. Durch den über alle Welttheile ausgedehnten Privat-Telegraphen- dienst erhalten die Leser der „Frankfurter Zeitung" alle wichtigen Neuigkeiten rascher als durch irgend ein anderes Blatt. Die Parlamentsberichterstattnng ersolgt aus den Specialdrähten der „Franksurter Zeitung," Kein anderes süddeutsches Blatt liefert so vollständige unb unparteiische Reichstags- und Kammerberichte aus telegraphischem Wege. Neu eintretenden Abonnenten liefern ivir die Zeitung bis Ende dieses Monats gratis, ebenso sind Probeblätter jeder Zeit bei uns zu haben. Gießen, im März 1882. Die Agentur der Frankfurter Zeitung. Julius Wallach, 1508 B. 34. Marktplatz B. 34. Der Börsenkalender pro 1882, ein umfangreiches für Fonds- und Actienbesitzer unentbehrliches Sammelwerk wird den neuen Abonnenten gratis nachgeliefert. Destillerie der ABTEI zu FECAMP (Frankreich) Echter IWicUiier Liqneur vortrefflich stärkendes Verdauungsmittel, der beste aller Liqueure. VERITABLE LIQUEUK BENEBICTINE Brevetee en France et ä lEtranger. Man verlange auf jeder Flasche die viereckige Etikette mit der "Unterschrift des General-Direktors. Die Destillerie der Abtei zu F£camp fabricirt ferner den Alcool <8e Menthe und das Melissen-Wasser rl. Schwarze 1747 Ackerknecht, der zugleich die Stelle eines Kutschers zu versehen hat, gegen hohen Lohn gesucht. Beste Zeugnisse erforderlich. Näheres bei der Exped ds. Bl. 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